DE594836C - Vorrichtung zur Geradfuehrung von Billardstoecken - Google Patents

Vorrichtung zur Geradfuehrung von Billardstoecken

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DE594836C
DE594836C DEB158820D DEB0158820D DE594836C DE 594836 C DE594836 C DE 594836C DE B158820 D DEB158820 D DE B158820D DE B0158820 D DEB0158820 D DE B0158820D DE 594836 C DE594836 C DE 594836C
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Germany
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billiard
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straight
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DEB158820D
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JOHANN FRIEDR BADER
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JOHANN FRIEDR BADER
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00—Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/08—Cues

Landscapes

  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Geradführung von Billardstöcken Das Bedürfnis, die für das exakte Billardspiel unerläßliche, absolut geradlinige Stoßführung durch Anwendung geeigneter Hilfsmittel zu unterstützen, ist ebenso bekanntgeworden wie die vielen Bestrebungen, die zur Erreichung dieses Zieles bisher unternommen wurden, die aber über das Versuchsstadium nicht hinausgekommen sind und eine praktische Anwendung niemals gefunden haben, somit auch keine allgemeine gewerbliche Verwertung. Abgesehen von den zahlreichen, durch in Gleitbahnen geführte Spannorgane, Federn, Schnüre usw. selbsttätig wirkenden Billardstöcken, die die jeweils erforderlichen, nur gefühlsmäßig erreichbaren Stoßstärken und Stoßelastizität, technisch ausgedrückt das Tempo, vollständig ausschalteten und schon aus diesem Grunde zu verwerfen, waren, hat man bei anderen Versuchen zwar der Stoßwirkung durch die Hand Rechnung getragen, und die gerädlinige Stoßführung durch an sich schon bekannte Führungsbüchsen und ähnliche Führungsorgane vermittelt, wobei aber ausnahmslos die Ausbildung des Billardstockes mit zylindrischem Schaft Vorausbedingung war. Daß aber auch solche Anordnungen in der Praxis keine Verwendung finden konnten, ist vom Standpunkt der technischen Beurteilung ohne weiteres erklärlich, wenn man erwägt, daß nur durch die konische Querschnittsgestaltung des Billardstockes diejenige über seine Gesamtlänge sich erstreckende richtige Gewichtsverteilung erreicht wird, wie sie für eine exakte und nachhaltige Stoßwirkung unbedingtes Erfordernis ist. Dieser Erkenntnis ist es auch zuzuschreiben, daß in der praktischen Ausführung des Billardspieles heute nur Billardstöcke mit ausschließlich konischem Schaft benutzt werden, für die aber Führungsorgane der bekannten Art nicht ohne weiteres verwendbar sind.
  • Die gegenwärtige Erfndung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur zwangsläufigen Geradführung von Billardstöcken mit konischem Schaft. Ihr Merkmal besteht darin, daß ein an sich bekanntes Gleitorgan von geeigneter Ouerschnittsform und in einer der in der Praxis vorkommenden größten Stoßbahn entsprechenden Gleitlänge durch bekannte Befestigungsmittel derart mit dem Billardstock fest oder lösbar verbunden wird, daß durch ein oder mehrere zwischen ihm und dem letzteren eingeschaltete Zwischenorgane die Konizität des Billardstockes ausgeglichen wird, so daß die Mittelachse dieses Gleitorgans mit der des letzteren entweder zusammenfällt oder mit ihr parallel verläuft, und daß dieses Gleitorgan in einem seiner Form entsprechenden Gleitlager geführt wird.
  • Auf der Zeichnung sind in den Fig. r und 3 zwei Ausführungsbeispiele im Längenschnitt, in den korrespondierenden Fig. a und 4. - in vergrößertem Maßstabe - in den Seitenschnitten dargestellt, während die Fig. 5 bis ; Einzelheiten betreffen.
  • Die Fig. i und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel, in welchem eine entsprechend profilierte Gleitschiene a. mit dem Billardstock b mittels Schrauben c befestigt ist. nachdem vorher zwischen die vorgenannten Teile a und b, die sich nur im Punkt r unmittelbar berühren. in bestimmten Abständen Zwischenorgane in Gestalt von Beilagplatten d eingeschaltet wurden, deren verschiedenartige Stärken so gewählt sind, daß die Gleitebene A-B der Schiene a zur Mittelachse C-D des Stockes b in genaue parallele Richtung gebracht -worden sind. Eine der Profilform der Gleitschiene a angepaßte Führungsbüchse e, die im übrigen so zweckmäßig gestaltet ist, daß sie in der Hand des Spielers einen absolut sicheren Hilfsbock für die Stoßrichtung bildet, verinittelt, beide Teile ineinandergeschoben, ein exaktes, absolut geradliniges Gleiten des einen gegen den anderen Teil, somit eine ebenso exakte, von der Richtung seiner :Mittelachse nicht abweichende Führung des Billardstockes.
  • Um die Auflage des letzteren b auf dein Gleitorgan a (Feg. i und -2) bzw. den Zwischenorganen d durch Erweiterung der Berührungsflächen zu sichern, können diese Teile mit beiderseits winklig abgebogenen Seitenflächen g, also rinnenförmig, ausgebildet sein, wie in der Seitenschnittfigur 5 als Beispiel dargestellt.
  • In den Fig. 3 und 4 wird ein Beispiel gezeigt, bei welchem die Mittelachse des Gleitorgans a mit der des Billardstockes b zusaminenfallen. Zu diesem Zwecke ist das Gleitorgan a zu einem rohrartigen Hohlkörper von prismatischem oder, wie dargestellt, zvlindrischem Querschnitt ausgebildet, dergestalt, daß es, über den Billardstock b geschoben, an einem bestimmten Punkt h. des letzteren, der ungefähr in der Mitte seiner Gesamtlänge gelegen ist, mit seinem unteren Ende auf den Schaft des Billardstockes aufzuliegen kommt, während sein oberes, den verjüngten Teil des letzteren umfassendes Ende bei i das dessen Konizität ausgleichende Zwischenorgan d trägt, das als zentrisch spannendes Ringfutter oder in sonst geeigneter Form ausgebildet sein kann. Hinsichtlich der Führungsbüchse c gilt hier das gleiche, wie oben zu Fig. i und 2 näher ausgeführt. Um den Billardstock gegen eine radiale Verschiebung zu sichern, kann, wie in Fig. q. punktiert angedeutet, auf dem Gleitorgan a, in seiner Längenrichtung i erlaufend, eine Feder zt angeordnet sein, die in einer Nut f der Führungsbüchse .e geführt wird. Das Führungsorgan c wird, um das Gewicht des Billardstockes b nicht wesent-Jich zu beschweren, zweckmäßig aus Leichtnietall hergestellt und aus gleichen Gründen, besonders in der Ausführung der Fig. 3, mit Aussparungen versehen sein.
  • Die Verbindung des Gleitorgans a mit dein Billardstock b kann anstatt durch Schrauben c oder ähnliche Verbindungsmittel, um Beschädigungen oder Deformationen des Billardstockes zu vermeiden, auch durch Kleininung erreicht werden. Fig. C zeigt beispielsweise eine solche auf dem Billardschaft in Punkt la (s. auch Fig. 3) vermittels einer auf dem unteren, durch Aussparungen I federnd ausgebildeten Abschluß des Gleitorgans a sitzenden Außenkleminscliraube i, wirkende Kleminvorricbtung und Fig. ; eine solche, auf den Billardschaft im Punkt i wirkend, wobei eine Innenmutter in, die gleichzeitig das die Konizität des Billardstockes ausgleichende Zwischenorgan einen zentrisch spannenden Klemmring o trägt, mittels diesem die Festkleinmung dieser Teile vermittelt, indem sie mit einem geeigneten, in der Zeichnung punktiert dargestellten Schraubenschlüssel p betätigt wird.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann aber auch ohne Benutzung der Führungsbüchse e praktisch angewendet werden, denn bei jedem der gezeigten Ausführungsbeispiele tritt das Merkmal einer gleichmäßig verlaufenden, zentrisch angeordneten Ausführungsforen des Gleitorgans e augenfällig in Erscheinung, die sich dem von der blanken Hand gebildeten Führungsbock (hei Ausschaltung der Führungsbüchse e) viel zügiger und exakter anschmiegt als bei bloßer Verwendung des (also ohne Gleitorgan ausgerüsteten) seine Ouerschnittsform und damit die Horizontallage seiner Mittelachse beständig verändernden konischen Billardstockes.

Claims (4)

  1. PATi:1T:1NSPRL.CHIi: i. Vorrichtung zur Geradführung von Billardstöcken, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Gleitorgan (a) von geeigneter Querschnittsform durch bekannte Befestigungs- oder Klemmittel (c, h, in) derart an einem mit konischem Schaft ausgebildeten Billardstock (b) angeordnet wird, daß dessen Konizität durch ein oder mehrere zwischen ihm und dem Gleitorgan eingeschaltete Zwischenorgane (d) ausgeglichen und dadurch die Mittelachse (A-B) des Gleitorgans mit der des Billardstockes (C=D) entweder zusammengelegt oder in eine Parallele mit derselben .gebracht wird, uni auf diese Weise eine exakt geradlinige und sichere Stoßrichtung für den Billardstock zii erzielen, wobei als Führung des Gleitorgans (a) entweder der bisher benutzte von der Hand des Spielers gebildete Bock oder ein besonderes, an sich bekanntes, dem Profil des Gleitorgans (a) angepaßtes, Gleitlager (e) verwendet wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Geradführung von Billardstöcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitorgan (a) als profilierte Gleitschiene (Fig. i und 2) ausgebildet und seitlich am Billardstock (b) befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Geradführung von Billardstöcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitorgan (a) durch einen rohrartigen Hohlkörper von prismatischem oder zylindrischem Querschnitt (Fig. 3 und .4) gebildet, der über den Billardstock (b) übergeschoben und an diesem befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Geradführung von Billardstöcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Billardstock (b) und Gleitorgan (a) einzuschaltenden Zwischenorgane (d) aus Unterlagplatten in der Konizität des Billardstockes angepaßten Stärkemnäßen (Fig. i und 2) oder aus zentrisch spannenden Ringfuttern (Fig. 3 und 4), Klemmringen (o) (Fig. 7) o. dgl. bekannten Einsatzteilen bestehen.
DEB158820D 1932-12-18 1932-12-18 Vorrichtung zur Geradfuehrung von Billardstoecken Expired DE594836C (de)

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DE (1) DE594836C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3534959A (en) * 1969-02-10 1970-10-20 Jerry C Elswick Billard cue with guide member

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3534959A (en) * 1969-02-10 1970-10-20 Jerry C Elswick Billard cue with guide member

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