DE595154C - Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen

Info

Publication number
DE595154C
DE595154C DEH133589D DEH0133589D DE595154C DE 595154 C DE595154 C DE 595154C DE H133589 D DEH133589 D DE H133589D DE H0133589 D DEH0133589 D DE H0133589D DE 595154 C DE595154 C DE 595154C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflection
magnetic
temperature
measuring
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH133589D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauser & Co GmbH
Original Assignee
Hauser & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauser & Co GmbH filed Critical Hauser & Co GmbH
Priority to DEH133589D priority Critical patent/DE595154C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE595154C publication Critical patent/DE595154C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/02Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
    • G01R33/025Compensating stray fields

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflußbereich eines Magnetsystems; vorzugsweise für magnetische Waagen Bei magnetischen Meßinstrumenten .ist es üblich, die Einstellage des Meßsystems durch Ablenkungsmagnete zu beeinflussen, um dem Meßsystem eine Einstellung in einer bestimmten Lage aufzuzwingen. Es stellt sich beispielsweise das schwingende System einer magnetischen- Vertikalfeldwaage an demjenigen Ort in horizontaler Richtung ein, auf den es abgestimmt ist, und weicht an anderen Orten finit anderer Vertikalintensität urri einen gewissen Betrag ab. Die Feldstärkendifferenz zwischen diesen beiden Punkten wird nun in bekannter Weise ausgeglichen durch Beeinflussung des magnetischen Systems mittels zumeist unterhalb des Instrumentes angeordneter Ablenkungssysteme, die aus einem oder mehreren vertikal oder horizontal gerichteten. Magneten bestehen oder aber auch aüs Magneten oder Magnetsystemen, welche um eine ihrer Läge nach räumlich bestimmte Achse drehbar sind. ' Das die Einstellung des schwingenden Systems beeinflussende magnetische Feld schwankt bei konstantem Abstand zwischen schwingendem System und Äblenkungssystem mit der.Temperatur des Ablenkungssystems, und. zwar bei guten Magneten ungefähr um den Wert von = 2,4 X io-¢"+ i ° C vom Gesamtwert.
  • Ist beispielsweise.bei magnetischen Feldwaagen- das schwingende System durch besondere Vorrichtungen unempfindlich gegen Temperaturschwankungen und ist diese Kompensation für einen bestimmten Basiswert gegeben, so ist eine Temperaturkompensation für einen anderen Basiswert, bei dem das schwingende System in die Nullage durch Kompensationsmagnete zurückgeführt wird, nicht mehr gegeben, weil sich das Kompensationsfeld mit der Temperatur des Ablenkungsmagneten ändert. Erfindungsgemäß ist ,es daher zweckmäßig und vorteilhaft, den Ablenkungsmagneten derartig anzuordnen, daß auch das kompensierende Feld des Ablenkungsmagneten bei jeder Temperatur des Ablenkungssystems gleichbleibt. Dies kann in der Weise geschehen, daß man die räumliche Lage des Ablenkungsmagneten bzw. des Ablenkungssystems zur Drehungsachse des Meßsystems proportional zu den Temperaturschwankungen des Ablenkungssystems derartig verändert; daß bei veränderter Lage stets ein konstantes Kompensationsfeld erzeugt wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß man bei Kompensationsmagneten bei räumlich unveränderter Richtung der magnetischen Achse den Abstand des Kompensationssystems vom Drehpunkt des Meßsystems mit der Temperatur veränderlich macht oder aber den Abstand des Kompensationssystems vom Meßsystem ohne Einschaltung von bei Temperaturänderungen abstandsverändernden Vorrichtungen konstant hält und durch bei Temperaturschwankungen formveränderliche Körper die räumliche Richtung der magnetischen Achse des Ablenkungssystems zur Drehungsachse des Meßsystems ändert. Dies kann naturgemäß auf verschiedene Art geschehen, und @es sollen nachstehend Beispiele für derartige Anordnungen gegeben werden.
  • Bei vertikal oder horizontal gerichteten Ablenkungsmagneten kann der Abstand vom Meßsystem durch geeignete wechselweise Aneinanderfügung von Stäben oder Rohren mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten bei Temperaturschwankungen derart veränderlich gestaltet werden, daß die durch die Längenänderung der Stäbe bewirkte Abstandsänderung eine ebensolche Veränderung des Kompensationsfeldes des Ablenkungsinagneten verursacht, als im entgegengesetzten Sinne eine Veränderung des Feldes bei konstantem oder fast unveränderlichem Abstand eintreten würde.
  • Man kann als abstandsveränderliches Mittel auch Bimetallstreifen benützen, welche mit dem Kompensationssystem einerseits und dem Träger des Kompensationssystems andererseits in derartige Verbindung gebracht werden, daß beispielsweise bei Temperatursenkungen eine Abstandsvergrößerung des Kompensationssystems vom Meßsystem auftritt, während bei Temperaturerhöhungen eine Abstandsverminderung bewirkt wird; diese Abstandsänderung kann wiederum derart bemessen sein, daß bei jeder Temperatur des mit den Bimetallkörpern verbundenen Kompensationssystems das auf das Meßsystem wirkende Kompensationsfeld einen konstanten Wert beibehält.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Erreichung des erwähnten Zieles besteht darin, daß man die Richtung der magnetischen Achse des Kompensationssystems gegenüber der Richtung der Nullage des Meßsysteins mit der Temperatur verändert und als Mittel zur Veränderung dieser Richtung entweder bei Temperaturschwankungen formveränderliche Körper, wie .z. B. Bimetallstreifen, oder aber verschieden sich ausdehnende, mit dem Magnetsystem in geeigneter Verbindung stehende Kompensationsstäbe verwendet.
  • In allen diesen Fällen kann naturgemäß das Kompensationssystem in einer beliebigen, jedoch zweckmäßigen räumlichen Lage gegenüber dem Meßsystem sich befinden; es kann deshalb in an sich bei magnetischen Feldwaagen bekannter Weise unterhalb des Meßinstrumentes angeordnet sein, es kann sich jedoch auch über dem Meßsystem oder seitlich von demselben in - irgendeinem Abstand befinden; es können auch mehrere derartige Kompensationssysteme ein gemeinsames, die Einstellage des Meßsy stems beeinflussendes Feld erzeugen; es kann ferner das Kompensationssystem mit seiner magnetischen Achse horizontal oder vertikal gerichtet sein; es kann ferner das Magnetsystem um eine ihrer Lage nach räumlich bestimmte Drehungsachse beweglich und diese Bewegung fixierbar sein. Es kann naturgemäß als formveränderliches ,Mittel außer metallischen Werkstoffen auch ein organischer Werkstoff Verwendung finden; es kannferner auch unter gewissen Voraussetzungen eine Flüssigkeit als Mittel zur Beeinflussung der räumlichen Lage des Kompensationssystems benützt werden, und zwar in Verbindung mit einer anderen Flüssigkeit oder in Verbindung mit einem anderen festen Körper mit einem anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten. In allen Fällen besteht das Wesen der vorliegenden Erfindung darin, daß die räumliche Lage des die Einstellage des Meßsystems beeinflussenden Kompensationssystems durch bei Temperaturschwankungen formveränderliche Körper verändert wird. Als Formveränderung kann sowohl eine Durchbiegung, eine Längenänderung, eine Ouerschnittsänderung oder eine sonstige Änderung der Dimension oder der stereometrischen Form eines Körpers aufgefaßt werden.
  • Zumeist sind die Unterschiede in den Wärmeausdehnungskoeffizienten für die praktisch zur Konstruktion von Trägern verwendeten Metalle so gering, daß für einen vollkommenen Temperaturausgleich eine große Serie von wechselweise aneinander befestigten Trägern mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten verwendet werden müßte, so daß die Anordnung nach Abb. z in praktischen Fällen nur dann ausreicht, wenn man Materialien mit sehr hoher Differenz der Wärmeausdebnungskoeffizienten verwendet. Um mit Unterschieden der Wärmeausdelinungskoeffizienten von etwa 2 X io-5 auszukommen, ist es daher erfindungsgemäß zweckmäßig, die Endverschiebung des formveränderlichen Körpers durch Hebelübertragung in vergrößertem Maßstabe zur räumlichen Bewegung der magnetischen Achse des Magnetsystems oder des Magnetsystems selbst zu benützen, wie dies beispielsweise aus Abb. 2 ersichtlich ist.
  • In den beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt, und zwar stellt Abb. i eine einfache Vorrichtung zur Ermöglichung einer Temperaturkompensation dar; es ist mit i der rohrförmige Träger des Ablenkungsmagnetsystems, das sich unter dem Meßnstrument befindet, bezeichnet, mit 2 sein innerhalb desselben bewegliches Rohr mit einem anderen Wärm- eausdehnungskoeffizienten als dem des Rohres z und mit q. ein Stab aus demselben Stoff wie der Träger i; der Stab ¢=trägt,'.den Ablenkungsmagneten 3. Wäre nun der Ablenkungsmagnet 3 direkt mit dem Rohr i verbunden, so würde, da der Ausdehnungskoeffizient der normalerweise für den Träger verwendeten Materialien viel kleiner ist als 3 X io-5, die Beeinflussung der Einstellage des Meßsystems -bei Temperaturerhöhungen infolge der Abnahme des magnetischen Momentes das Kompensätionssystem,.geringer werden. Durch die Einschaltung eines Trägers 2 mit viel höherem Wärmeausdehnungskoeffizienten als dem der Teile i und q. wird der Ablenkungsmagnet 3 bei Temperaturerhöhungen dem Meßsystem genähert und bei Temperaturerniedrigungen vom Meßsystem entfernt; die Weglänge der Lagerveränderung des Kompensationssystems für i ° C kann durch geeignete Wahl von Materialien mit geeigneten Wärmeausdehnungskoeffizienten für die Träger i, 2 und q. so bemessen werden, daß der Einfluß des magnetischen Feldes des Kompensationsmagneten auf die Einstellänge des Meßsystems bei jeder Temperatur gleichbleibt.
  • Die Abb. 2 stellt eine Kompensationsvorrichtung für Ablenkungssysteme mit vertikaler magnetischer Achse dar, wie sie in an sich .bekannter Weise beispielsweise bei magnetischen Vertikalfeldwaägen Verwendung finden, und zwar ist mit i der Träger der Kompensationsvorrichtung bezeichnet, der die Kompensationsvorrichtung mit dem Instrumentgehäuse verbindet. Inz Gehäuse :2 ist der Kompensationsmagnet und die Temperaturkompensationsvorrichtung, die sich teilweise auch im Rohr i befindet, untergebracht. Sie besteht aus einem Stab 1q.' mit anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten als-. dem. des Trägers z und des Gehäuses 2; der Stab ist einerseits mittels der Schraube 15 an einem Einsatz 16 des Rohres i befestigt; _ an dem freien Ende trägt dieser Stab eine Lasche 12 mit Lagerzapfen 13, der ' durch den am Punkte i i gelagerteil Hebel ro hindurchgeht. Mit dem Hebel io ist-die Schubstange 7 vermittels des Lagerzapfens 9 drehbar "verbunden, so daß bei Drehungen des Hebels io die Schubstange 7 die beiden Trägerhebel 5 um die im Gehäuse gelagerten Achsen 6 bewegt und dadurch eine Vertikalbewegung des Ablenkungsmagneten 3 bewirkt. Es kann beispielsweise die Schubstange 1q. aus einem Material mit geringerem Wärmeausdehnungskoeffizienten als dem des Gehäuses 2 und des Rohres i bestehen, so daß bei Temperaturerhöhung der Hebel io und damit der Ablenkungsmagnet 3 nach oben bewegt wird. Da nun bei Temperaturerhöhungen das magnetische Moment des Ablenkungsmagneten abnimmt, kann durch eine derartige Vertikalverschiebung des Magnetsystems der durch, die Temperatur schwache Einfluß des Ablenkungsmagneten auf die Einstellage des Meßsystems durch Annäherung des Magneten an-dasselbe wieder auf den Normalwert zurückgeführt werden in derselben Weise, wie dies bei der Vorrichtung nach Abb. i der Fall ist.
  • Bei der Vorrichtung nach Abb. 3 wird die räumliche Lage des Ablenkungsmagneten durch Bimetallstreifen 5 und 6 bewirkt, die sich bei Temperaturveränderungen durchbiegen; wobei mit 5 und 6 die aneinandergeschweißten Metalle mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten bezeichnet sind. Der Ablenkungsmagnet sei beispielsweise mittels der Schraube q. mit dem Bimetall in der Mitte der beiden Streifen verbunden, und die beiden Bimetallstreifen seleri an Federn 7 befestigt, die mittels der Schraube 9 an Ansätzen 8 des Gehäuses 2 gehalten werden.
  • Es kann ferner, wie aus Abb. q. ersichtlich ist, der Ablenkungsmagnet 3 drehbar in einem Träger io angeordnet sein und im übrigen die Anordnung nach Abb. 3 beibehalten werden; dann kann der Träger i, der das Kompensationssystem mit dem Instrument verbindet, konstante Länge besitzen und das die Einstellänge des Meßsystems beeinflussende magnetische Feld seiner Stärke nach durch Drehung des Ablenkungsmagrneten 3 um eine horizontale Achse variiert werden.
  • . Die Abb. 5 zeigt ein mit seiner magnetischen Achse gegen die Horizontalebene geneigtes Magnetsystem, dessen Neigung durch Stäbe q. und 8 aus Material mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten bei Temperaturschwankungen in einer solchen Weise verändert werden kann, daß bei jeder Temperatur die Beeinflussung des Meßsystems durch das Felddes Ablenkungsmagneten konstant bleibt. Der Magnet 3 wird in diesem Falle vermittels der Lagerzapfen 7 und i i an den Laschen 6 und io der Stäbe q. und 8 gehalten, welche mittels der Schrauben 5 und- 9 in einem Einsatz 16 des Trägers i in der Weise befestigt sind, wie dies nach der Anordnung gemäß Abb. 2 der Fall ist.
  • Es kann naturgemäß auch durch die bei Temperaturveränderungen formveränderlichen Mittel eine Veränderung des Azimutes eines horizontal gerichteten Ablenkungssystems herbeigeführt werden, es kann auf sonst irgendwelche Art die Lage des Ablenkungssystems selbst oder die Richtung seiner magnetischen Achse verändert werden; auf jeden Fall sind durch die vorbeschriebene Anordnung Möglichkeiten gegeben, das die Einstellage des Meßsystems beeinflussende :magnetische . Feld eines Kompensationsmagnetsystems oder eines Kompensationsmagneten konstant zu halten. Dadurch ist es möglich, temperaturkompensierte Meßsysteme innerhalb eines bestimmten Meßbereiches zu verwenden, während man bisher eine vollständige Temperaturkompensation bei magnetischen Feldwaagen nur für denjenigen Wert erreichen konnte, für den das Meßsystem temperaturkompensiert war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflußbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise für magnetische Waagen, bestehend im wesentlichen aus einem im Einflußbereich des Meßsystems einer magnetischen Waage befindlichen Ablenkungsmagnetsystem, gekennzeichnet durch die Verwendung von bei Temperaturänderungen form- oder längenveränderlichen, mit dem Ablenkungssystem fest, drehbar oder gelenkig verbundenen Körpern zwischen Ablenkungssystem und Meßgerät in einer derartigen Anordnung und Dimensionierung, daß die durch die Formveränderung dieser Verbindungsteile bewirkte Veränderung der räumlichen Lage des Ablenkungssystems oder seiner magnetischen Achse gegen die räumliche Lage des Meßsystems bzw. seiner Drehungsachseeiner Änderung der Lage des Meßsystems von derselben Größe, aber von aufhebender Wirkung ,entspricht, wie sie bei fest angeordnetem Ablenkungsmagnetsystem durch die Temperaturveränderungen am magnetischen Meßsystem auftritt, so daß bei Temperaturänderungen des Ablenkungssystems das die Einstelllage des Meßsystems beeinflussende magnetische Feld des Ablenkungssystems konstant oder annähernd konstant bleibt. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von mit dem Ablenkungsmagnetsystem verbundenen Stäben, Rohren o. dg1. aus Stoffen von untereinander verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten als Mitteln zur thermischen Beeinflussung der räumlichen Lage des Ablenkungsmagnetsystems gegen das Meßsystem bzw. dessen Drehachse. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der das Ablenkungssystem mit dem Instrument verbindende Träger aus wechselweise angeordneten Teilträgern mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten besteht. q.. Vorrichtung nach Anspruch i oder ;, gekennzeichnet durch die Verwendung von mit dem Ablenkungsmagnetsystem verbundenen, an sich bekannten Bimetallkörpern als Mitteln zur thermischen Beeinflussung der räumlichen Lage des Ablenkungsmagnetsystems gegen das Meßsystem bzw. dessen Drehachse. 5. Vorrichtung nach Anspruch a oder 3 oder q., gekennzeichnet durch die Verwendung von zwischen dem Instrument und dem formveränderlichen, die räumliche Lage des Ablenkungssystems beeinflussenden Mittel eingefügten Hebeln o. dgl., so daß die lineare Endbewegung des formverändernden Mittels mit vergrößertem Maßstabe die Lageveränderung des Ablenkungssystems bei Temperaturänderungen bewirkt 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung des Ablenkungssystems mit dem bei Temperaturänderungen formveränderlichen Mittel, daß durch dasselbe bei Temperaturschwankungen die Neigung der magnetischen Achse des Ablenkungsmagnetsystems gegen die Horizontalebene beeinfiußt wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7 oder einem derselben, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung des Ablenkungssystems mit dem bei Temperaturschwankungen formveränderlichen Mittel, daß das Azimut der magnetischen Achse des Ablenkungssystems gegen eine bestimmte Vertikalebene verändert wird.
DEH133589D 1932-10-14 1932-10-14 Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen Expired DE595154C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH133589D DE595154C (de) 1932-10-14 1932-10-14 Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH133589D DE595154C (de) 1932-10-14 1932-10-14 Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE595154C true DE595154C (de) 1934-04-06

Family

ID=7176877

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH133589D Expired DE595154C (de) 1932-10-14 1932-10-14 Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE595154C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1866488U (de) Hilfsvorrichtung als lehrmittel zur veranschaulichung algebraischer operationen.
DE595154C (de) Vorrichtung zur Erzeugung konstanter magnetischer Felder im Einflussbereich eines Magnetsystems, vorzugsweise fuer magnetische Waagen
DE723655C (de) Temperaturausgleicheinrichtung fuer Druckmessgeraete
CH591684A5 (en) Wide range top pan electromagnetic weigher - has variable ratio lever in parallel guide which permits range alteration
DE1948517U (de) Praezisionswaage.
DE2026309B2 (de) Justiervorrichtung fuer schraubenfederhebelwaagen
DE393592C (de) Oberschalige Praezisionsschnellwaage
DE647828C (de) Anzeigevorrichtung
AT150712B (de) Meßgerät zur Bestimmung von Änderungen der Schwerebeschleunigung.
DE668661C (de) Anordnung bei Messinstrumenten zur Vervielfachung der Messwerksausschlaege
DE1264089B (de) Tariervorrichtung fuer eine oberschalige Praezisionswaage
DE1549161B1 (de) Wiegebruecke an elektro mechanischen bzw elektronischen bandwaagen
DE711260C (de) Gravimeter
DE965081C (de) Doppelschalige Waage mit je einer Vor- und Feinwaegeeinrichtung
DE1941823C3 (de) Neigungsbalkenwaage für Vergleichswägungen, insbesondere zum Bestimmen des prozentualen Wassergehaltes vor? Butter
DE414762C (de) Einrichtung zur Vergroesserung des durch aeussere Kraefte hervorgebrachten Ausschlages des freien Endes eines elastischen Gliedes
DE737247C (de) Vorrichtung zur Bildung der Summe oder der Differenz von zwei Messgroessen
DE741022C (de) Dehnungsmesser mit einem in einem Gehaeuse eingebauten Magnettransformatorsystem, dessen Luftspalt in Abhaengigkeit von den Laengenaenderungen der Messstrecke veraenderlich ist
DE531176C (de) Neigungswaage mit annaehernd gleicher Skalenteilung
AT141779B (de) Einrichtung zur rückwirkungsfreien Steuerung von Bewegungen mit beliebiger Kraft und Größe durch kleine Bewegungen geringer Richtkraft.
DE1068911B (de)
CH409422A (de) Tastmessvorrichtung zur Bestimmung von Abmessungen an einem Werkstück
DE1448789B2 (de) Vorrichtung zum Gewichtsausgleich bei einem Anzeigeglied, Justierung der Vorrichtung und Vorrichtung zur Justierung
DE644857C (de) Dreheisenmessgeraet mit direktem Ausschlag von etwa 270íÒ
DE1817435A1 (de) Waage