DE595251C - Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen des oberen Endes von Filtersaecken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen des oberen Endes von Filtersaecken

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DE595251C
DE595251C DEN33097D DEN0033097D DE595251C DE 595251 C DE595251 C DE 595251C DE N33097 D DEN33097 D DE N33097D DE N0033097 D DEN0033097 D DE N0033097D DE 595251 C DE595251 C DE 595251C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen des oberen Endes von Filtersäcken Die Erfindung bezieht sich auf das Verschließen und die Abdichtung von Filtersäcken zum Bekleiden der Versteifungselemente in sogenannten Hochdruck- oder Niederdrucksackfiltern.
  • Bei den üblichen Sackfiltern, bei denen das Filtrat oben und seitlich austritt, können bekanntlich oben offene Filtersäcke zum Bekleiden derVersteifungselementebenutzt werden; die Abdichtung des Filtersackes wird hierbei durch Abbinden mit Schnüren oder mittels Gummiringes oder Klemmen erreicht. Insbesondere ist zur Abdichtung des oberen Filtersackrandes die Verwendung einer dreiarmigen Klemme vorgeschlagen worden, deren mittlerer Arm um ein Scharnier drehbar und nach dem Einklemmen des Filtersackrandes in Klemmstellung verriegelbar ist. Die Anwendung dieser Klemme ist jedoch, abgesehen von ihrem verhältnismäßig hohen Herstellungspreis, im Großbetrieb deshalb unvorteilhaft, weil ihre Befestigung am Filtersack umständlich und zeitraubend ist und beispielsweise beim Auswechseln der Filterelemente unerwünscht lange aufhält. Arbeitet man mit schlammigen Flüssigkeiten, so kommt nochhinzu, daß der Schlamm eineVerschmutzung des Scharniers verursacht. Es kann schließlich, besonders nach längerem Gebrauch der Klemme, vorkommen, daß der zum dichten Abschluß des Filtersacks erforderliche Klemmdruck nur noch an den beiden Enden der Klemme vorhanden ist, während er in der Mitte der Klemme nachläßt, so daß hier eine Undichtigkeit entsteht.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, Filtersäcke, deren über den Rand des Filterelementes hinausragen des offenes Ende umgeschlagen wird, mittels einer Metallstange zu schließen. Hierbei wird das obere Ende des Filtersackes nach drei parallelen Linien derart umgefaltet, daß eine größere Anzahl an den Filtersack angenähter Schlaufen nebeneinander auf eine gerade Linie zu liegen kommen. Durch die Schlaufen wird dann eine Metallstange hindurchgesteckt.
  • Diese Verschluß art, die ebenfalls recht zeitraubend ist, hat noch den weiteren Nachteil, daß der Filtersack eine der Größe des Versteifungselementes genau angepaßte Größe besitzen muß, da andernfalls über dem oberen Ende des Versteifungselementes ein freier Raum bleibt, der ein dichtes Abschließen des Filtersackes unmöglich macht.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Abdichtung der Filtersäcke mit unten angeordnetem Ausflußstutzen, die diese Nachteile vermeidet und eine erhebliche Vereinfachung und Arbeitsersparnis beim Auswechseln der Filtersäcke ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die mit einer « Öffnung für den Ausflußstutzen versehenen, oben offenen Filtersäcke in kannter Weise über das Versteifungselement gezogen, so daß der offene Teil des Filtersackes über das Element hinausragt. Das Schließen des Filtersackes findet nun erfindungsgemäß dadurch. statt, daß die eine Seite des freien Teiles derart umgeschlagen wird, daß tsie zwischen das Versteifungselement und die andere Seite des Filtersackes zu liegen kommt, worauf die andere Seite des Filtersackes über den an dem oberen Rand des Versteifungselementes anliegenden Teil umgeschlagen und in geeigneter Weise unter Verzicht auf besondere Abdichtungsmaßnahmen beschwert wird. Zweckmäßig wird dazu der Rand 9 der betreffenden Seite des Filtersackes derart angefertigt, z. B. schlaufenartig umgenäht, daß ein Stab, vorzugsweise aus einem gegen die zu filtrierende Flüssigkeit widerstandsfähigen Metall, eingeschoben werden kann.
  • Es hat sich herausgestellt, daß durch diese sehr einfache Maßnahme im Betrieb eine vollkommene Dichtung erzielt wird. Durch die Beschwerung des freien Endes wird das Aufspülen desselben beim Füllen des Behälters verhindert, während es durch den Druckunterschied innerhalb und außerhalb des Filterelementes an den Filterkörper angedrückt wird.
  • Bei der Abdichtung nach der vorliegenden Erfindung fällt auch die Notwendigkeit der genauen Abstimmung der Größen von Versteifungselement und Filtersack aufeinander fort.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise abgebildet.
  • In den Behälter I können die Versteifungselemente 2 derart eingesetzt werden, daß sie mittels der Abflußstutzen 3 mit der Leitung 4 inVerbin dung stehen. Die VersteiIungselemente 2 werden mit den oben offenen und unten mit einer Öffnung für den Ausflußstutzen 3 versehenen Filtersäcken 5 bekieidet, die keine seitlichen Einschnitte erhalten. Innerhalb des Versteifungselementes können noch Spiralen o. dgl. angeordnet sein, die in der Zeichnung nicht angegeben sind. Die beiden Seiten 6 und 7 des offenen Endes des Filtersackes werden nun nacheinander über den oberen Rand des Filterelementes umgeschlagen, derart, daß der Teil 6 sich zwischen dem Versteifungselement und der gegenüberliegenden Seite des Filtersackes befindet (Fig. 3 bis 5) und der Teil 7 nach der anderen Seite frei herabhängt. Der Teil 7 ist am Rand 9 schlaufenartig ausgebildet, so daß ein Beschwerungsstab 8 eingeschoben werden kann, wodurch ein vollständig dichter Verschluß des Filtersackes erreicht wird.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform wird ein Stab zur Beschwerung des freien Endes des Filtersackes benutzt; natürlich kann die Beschwerung dieses Teiles auch in anderer Weise stattfinden.
  • P. NTENTANSPRÜCIIE : I. Verfahren zum Verschließen des oberen Endes von Filtersäcken, die mit inneren Versteifungselementen ausgestattet sind, durch Umschlagen des über den Rand der Versteifungselementehinausragenden offenen Endes des Beutels und Sichern des umgeschlagenen Teiles durch eine Stange gegen etwaiges Wiederhochheben, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seiten (6, 7) des offenen Endes des Filtersackes (5) nacheiuander nach beiden Seiten über den oberen Rand des Versteifungselement s (2) umgeschlagen werden und daß die obenliegende Seite (7) des Filtersackes (5! beschwert wird.

Claims (1)

  1. 2. Filtersack zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des zuletzt umgeschlagenen Teiles (X) des Filtersackes (5) einen Saum (9) aufweist zur Einführung eines vorzugsweise aus Metall bestehenden Beschwerungsstabes (8).
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