DE595258C - Einrichtung zur oelverlustfreien Verbindung von oelgefuellten elektrischen Kabeln mit Hohleiter als OElkanal - Google Patents

Einrichtung zur oelverlustfreien Verbindung von oelgefuellten elektrischen Kabeln mit Hohleiter als OElkanal

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DE595258C
DE595258C DE1930S0142130 DES0142130D DE595258C DE 595258 C DE595258 C DE 595258C DE 1930S0142130 DE1930S0142130 DE 1930S0142130 DE S0142130 D DES0142130 D DE S0142130D DE 595258 C DE595258 C DE 595258C
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DE
Germany
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oil
connection
electrical cables
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free connection
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Expired
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DE1930S0142130
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English (en)
Inventor
Dr Hans Schiller
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SUEDDEUTSCHE KABELWERKE
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SUEDDEUTSCHE KABELWERKE
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00—Cable fittings
    • H02G15/20—Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/24—Cable junctions
    • H02G15/25—Stop junctions

Landscapes

  • Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. APRIL 1934
REICHSPATENTÄMT
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 21c GRUPPE 2311 ■
2IC S I42I.
Süddeutsche Kabelwerke
in Mannheim*)
mit Hohlleiter als Ölkanal
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur ölverlustfreien Verbindung von ölgefüllten elektrischen Kabeln mit Hohlleiter als Ölkanal, bestehend aus einem die Kabelenden vor ihrer Verbindung absperrenden Verschluß, der nach oder bei Herstellung der Verbindung durch Wegschmelzen wieder entfernt wird. Bisher wurden für den schmelzbaren Verschluß auf das Kabelende aufgegossene Massen aus Wachs, Paraffin o. dgl. benutzt. Diese wachsartigen Massen haben aber .keinen genau einhaltbaren Schmelzpunkt und bieten infolgedessen keine Gewähr, daß der Ölkanal nach Herstellung der Verbindung tatsächlich im vollen Querschnitt frei geworden ist. Wachs und Paraffin schmelzen zwar bei entsprechender Erwärmung, lösen sich aber nicht völlig im Öl auf, weil die zur Herstellung einer vollkommenen Lösung erforderliche Umrührmöglichkeit des "Öles im Hohlleiter des Kabels fehlt. Infolgedessen erstarrt das Wachs oder Paraffin bei Wiederabkühlung von neuem und behindert in diesem Zustand mehr oder weniger stark den Öldurchfluß.
'Um diesen Mangel zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung als Verschluß ein dünnes Plättchen aus einer leicht schmelzbaren Metalllegierung benutzt. Eine solche Metallegierung bekannter Art besitzt einen genau bestimmten Schmelzpunkt, der z. B. weit unter ioo° C liegen kann, so daß mit Sicherheit die Freigabe des Ölkanals erreicht werden kann. Für den Verschluß des Ölkanals genügt ein Metallplättchen in Stärke von Bruchteilen eines Millimeters. Nach dem Schmelzen bleibt von diesem dünnen Plättchen nur ein kleines Metalltröpfchen zurück, das in keiner Weise den öldurchfluß behindert oder durch metallische Rückstände Unzuträglichkeiten hervorruft. Beispielsweise würde sich bei einem ölkanal von 10 mm Durchmesser und einer Plättchenstärke von 2/10mm ein Metalltröpfchen von theoretisch etwa 3,1 mm Durchmesser als Kugel betrachtet bilden. Im pralctischen Betriebe entsteht jedoch ein flachgedrücktes Gebilde, so daß die dadurch hervorgerufene Querschnittsverminderung des ölkanals nicht nennenswert ist. Die zum Schmelzen des Metalls notwendigen Temperaturen verursachen keine Isolationsschäden, da es sich hier um leicht, d. h; schon bei niedrigen Temperaturen, schmelzbare Metalle oder Metallegierungen handelt und erfahrungs-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben -worden:
Dr. Hans Schiller in Mannheim.
gemäß Kabel bei der Trocknung und Imprägnierung Temperaturen von über ioo° C viele Stunden lang ohne Schaden für die Isolation ausgesetzt werden können.
Die Erfindung gibt die Möglichkeit, die Anbringung solcher leicht schmelzbarer Metallegierungen als ölkanalverschluß bei ölgefüllten Kabeln mit Hohlleiter dadurch zu erleichtern, daß die Metallmasse als Boden to oder Querwand eines Hohlkörpers ausgebildet ist, der in die Hohlleiterenden der zu verbindenden Kabellängen eingeführt ist. Der Hohlkörper läßt sich ohne Schwierigkeit so herstellen, daß er lückenlos in den als ölkanal !5 dienenden Hohlleiter des Kabels hineinpaßt und damit die Dichtigkeit des Verschlusses gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung, die sich sowohl auf Ein- wie auf Mehrleiterkabel bezieht, in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch das eine Ende eines ölgefüllten Kabels mit als Ölkanal dienendem Hohlleiter vor Herstellung der Verbindung mit einem anschließenden Kabelstück. Hierbei bedeuten ι den z. B. aus profilierten Drähten bestehenden Hohlleiter des Kabels, 2 die geschichtete Papierisolation, die von dem den ölkanal bildenden Hohlleiter ι aus mit Öl durchtränkt wird, und 3 den Bleimantel, der noch von einer Schutzschicht aus mechanisch widerstandsfähigen Stoffen umgeben sein kann. In das vorteilhaft senkrecht gestellte Ende des Hohlleiters 1 wird ein Hohlkörper 4 eingeführt, dessen Boden 5 aus einer leicht schmelzbaren Metalllegierung besteht.
Da die mit der Maschine hergestellte Papierisolation 2 bei Herstellung der Verbindungssteile von den Enden der Leiter entfernt wird, muß der Hohlkörper 4 ausreichend tief in den ölkanal eingeführt werden, so daß der von der Isolation befreite Teil des Hohlleiters auf seiner ganzen Länge vollständig *5 öldicht abgeschlossen ist. Durch den dargestellten Verschluß wird ein Ausfließen des Öles aus dem Leiter bei der Ausführung der folgenden Arbeitsgänge verhindert.
Um das Ausfließen von öl aus der freigelegten Papierisolation erheblich herabzusetzen, genügt es, die Kabelenden etwas abzukühlen, da bekanntlich die Viskosität mit sinkender Temperatur außerordentlich rasch ansteigt. Da das Ausfließen des Öles aus der Papierisolation nur sehr langsam erfolgt, braucht man mit der Abkühlung nicht sehr weit herunterzugehen. Es ist durchaus nicht notwendig, das öl zum Gefrieren zu bringen, sondern es genügt bereits, wenn man Temperaturen von etwa O0C erreicht. Die Kühlung kann dementsprechend mit Eis oder einer anderen Kältemischung erfolgen, wobei natürlich dafür Sorge zu tragen ist, daß die Feuchtigkeit von der freigelegten Isolation abgehalten wird.
Die Verbindung der so vorbereiteten Leiterenden kann z. B. durch Schweißen, Löten oder ein ähnliches Verfahren geschehen. Der Ersatz der von den Leiterenden entfernten Isolation kann durch eine Bewicklung von Hand oder durch eine maschinelle Bewicklung mit Papier erfolgen. Wenn die Muffenmontage fertig ist, wird die Verbindung der Ölkanäle der beiden aneinandergrenzenden Kabelenden wiederhergestellt. Zu diesem Zwecke genügt es, die Verbindungsstelle einige Zeit lang auf eine Temperatur von etwa 100 bis 1200C zu bringen, um dieBödens des Hohlkörpers 4 zu schmelzen. Damit ist die Verbindung der Ölkanäle der beiden angrenzenden Kabelstücke hergestellt. Da es eine Reihe von Metallegierungen gibt, welche schon bei Temperaturen unter ioo° C schmelzen, so bietet die Herstellung der Verbindung nach der Erfindung keine Schwierigkeit.
Ein fertiges Verbindungsstück mit bekanntem Aufbau ist in Abb. 2 dargestellt. Es bedeuten hier wieder 1 der Hohlleiter des Kabels, 4 der in diesem sitzende Hohlkörper, dessen Böden zum Schmelzen gebracht wurden, 2 die geschichtete Papierisolation und 3 den Kabelbleimantel. 6 ist die nach Herstellung der Leiterverbindung aufgebrachte Isolation der Verbindungsstelle und 7 eine Bleimuffe, die an den Stellen 8 mit den Kabelbleimänteln 3 verlötet wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur ölverlustfreien Verbindung von ölgefüllten elektrischen Kabeln mit Hohlleiter als Ölkanal, bestehend aus einem die Kabelenden vor ihrer Verbindung absperrenden Verschluß, der nach oder bei Herstellung der Verbindung durch Wegschmelzen wieder entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschluß ein dünnes Plättchen aus einer leicht schmelzbaren Metallegierung dient.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das leicht schmelzbare Metallplättchen den Boden oder die Querwand eines in jedes Hohlleiterende einführbaren Hohlkörpers bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930S0142130 1930-12-05 1930-12-05 Einrichtung zur oelverlustfreien Verbindung von oelgefuellten elektrischen Kabeln mit Hohleiter als OElkanal Expired DE595258C (de)

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DE1930S0142130 DE595258C (de) 1930-12-05 1930-12-05 Einrichtung zur oelverlustfreien Verbindung von oelgefuellten elektrischen Kabeln mit Hohleiter als OElkanal
FR727327D FR727327A (fr) 1930-12-05 1931-12-02 Bouchon à canal axial obturable pour la fermeture des extrémités des câbles à conducteur creux et âme d'huile

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DE1930S0142130 DE595258C (de) 1930-12-05 1930-12-05 Einrichtung zur oelverlustfreien Verbindung von oelgefuellten elektrischen Kabeln mit Hohleiter als OElkanal

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DE595258C true DE595258C (de) 1934-04-07

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FR727327A (fr) 1932-06-16

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