DE595702C - Vorrichtung zum Anzeigen von Reifenpannen - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen von ReifenpannenInfo
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- DE595702C DE595702C DEN34029D DEN0034029D DE595702C DE 595702 C DE595702 C DE 595702C DE N34029 D DEN34029 D DE N34029D DE N0034029 D DEN0034029 D DE N0034029D DE 595702 C DE595702 C DE 595702C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C23/00—Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
- B60C23/06—Signalling devices actuated by deformation of the tyre, e.g. tyre mounted deformation sensors or indirect determination of tyre deformation based on wheel speed, wheel-centre to ground distance or inclination of wheel axle
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anzeigen von Reifenpannen.
Bereits bekannt sind Vorrichtungen, bei denen zum Anzeigen von Reifenpannen mit Schaltern oder Kontakten gearbeitet wird
und die betreffenden Schalter oder Kontakte durch die bei einer Reifenpanne sich ergebende
Lagenveränderung einer Achse in Tätigkeit gesetzt werden. Soweit Vorrichtungen dieser Art schon bekannt sind, haben
sie jedoch den Nachteil, daß beispielsweise für ein auf vier Rädern laufendes Fahrzeug
auch insgesamt vier Schalter notwendig sind. Je mehr Schalter aber erforderlich sind, um
so komplizierter wird die Anlage sowohl in bezug auf ihre Ausführung als auch in bezug
auf Verlegung und Überwachung bzw. Kontrolle der den einzelnen Schaltern zugehörigen
Stromkreise.
Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde; zum Anzeigen von Reifenpannen eine
Vorrichtung zu schaffen, die als solche bei wenigstens vier Rädern eines gegebenen Fahrzeuges
von jedem der vier Räder in Funktion gesetzt werden kann, d. h. mit anderen Worten,
es soll zum angegebenen Zwecke eine_ Vorrichtung geschaffen werden, bei der man,
vorausgesetzt, daß es sich um ein Fahrzeug mit wenigstens vier Rädern handelt, mit nur
einem einzigen Schalter für alle vier Räder auskommen kann. Hiernach besteht das Neue
einer Vorrichtung der oben angegebenen Art also erfindungsgemäß darin, daß eine einzige
der Betätigung irgendeines Anzeigers dienende Kontaktvorrichtung vorgesehen ist, die
von den vier Rädern unmittelbar beeinflußt wird, und zwar durch die Verlagerung, die
irgendeines der Räder bei einem etwaigen Reifenschaden oder bei etwaigem Druckverlust
durch die Verlagerung relativ zu den anderen Rädern erfährt. Auch sind erfindungsgemäß
Mittel vorgesehen, um eine Überbeanspruchung der Kontaktglieder der Kontaktvorrichtung zu verhindern, sobald die
Lagenveränderung einer der Radachsen relativ zum Fahrzeug größer wird als es notwendig
ist, um den Druckverlust in der Bereifung eines Rades zur Anzeige zu bringen.
Auf Einzelheiten der Erfindung wird im Folgenden noch des Näheren eingegangen. Die
Erfindung soll nunmehr an einigen Ausführungsbeispielen beschrieben werden. Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι ein Ausführungsbeispiel im Schnitt
von der Seite gesehen,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 im Schnitt und mit Bezug auf Fig. 1 von rechts gesehen,
Fig. 3 im Schnitt von oben gesehen den die Anschlußklemmen und die festen Kontakte
tragenden Teil einer Vorrichtung gemäß Fig. i,
Fig. 4 eine Vorrichtung vornehmlich für
auf Ausgleicharmen montierte Räderpaare, bei denen der Schwingungswinkel der Ausgleicharme
ein großer ist*
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 4 ohne die Segmentplatte von oben gesehen und teils im
Schnitt,
Fig. 6 und 7 in zwei zueinander rechtwink-• ligen Ansichten, eine Ausführungsform einer,
für besonders große Winkelverstellungen in Betracht kommenden Vorrichtung,
Fig. 8 ein Beispiel für die Anbringung einer Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 9 ein Anwendungsbeispiel für Fahrzeuge mit sechs Rädern,
Fig. 10 ein Anwendungsbeispiel für Fahrzeuge mit seitlich auseinanderstehenden Räderpaaren.
Mit Bezug auf Fig. 1 und 2 sei bemerkt, daß zwei Radachsen oder Ausgleicharme miteinander
durch eine Stange 1 und ein Kontaktgehäuse 2 verbunden werden, indem die
Stange 1 mit ihrem einen Ende an einer der Achsen befestigt und mit ihrem anderen Ende
in einem rohrförmigen Fortsatz 3 des Gehäu- 9.5 ses 2 drehbar gelagert wird. Das Gehäuse
selbst wird an der anderen Achse befestigt. Die Stange 1 trägt einen federnden Kontaktarm
4, der mit einer Buchse 6 isoliert aufgesetzt und mit Hilfe eines Bolzens 5 befestigt
ist. Der Bolzen 5 dient zugleich als Klemme für den Anschluß einer elektrischen Leitung 7. Das freie Ende des nachgiebigen
Kontaktarmes 4 trägt zwei Kontakte 8, 9; ihre Gegenkontakte sind zwei Schrauben 8",
9"j die in den geschlitzten Teilen 10 verstellbar und mit Hilfe der Klemmschrauben io"
feststellbar sind. Di,e Teile 10 sitzen auf einer elektrisch leitfähigen Platte 11, die mit
zwei Schraubenbolzen 12 auf der Gehäusewand 13 befestigt ist. Ein Isolierstreifen 14
hält die Platte ii gegenüber der Wand 13
isoliert. Einer der Bolzen 12 ist mit einer Hülse 15 und einer Scheibe 16 vollständig
isoliert eingezogen und dient als Anschlußklemme für eine Leitung 7, 17. Der andere
Bolzen 12 ist mit der Platte 11 elektrisch leitend
verbunden, jedoch gegenüber der Wand 13 durch eine Hülse 18 isoliert. Dieser Bolzen
dient als Anschlußklemme für eine Leitung 19. Sobald der Kontaktarm 4 den einen
oder den anderen Kontakt 8a bzw. ga berührt,
wird ein Stromkreis (Alarmstromkreis) geschlossen. Der Stromkreis ist immer derselbe,
gleich, ob der Arm 4 mit dem Kontakt S" oder mit dem Kontakt 9° in Berührung gebracht
wird.
Das Gehäuse 2 wird an einem Teil des
Fahrzeuges vorteilhaft federnd nachgiebig aufgehängt, z. B. vermittels eines U-förmigen
Bügels 29, indem derselbe mit seinem einen Ende1 und mit zwei oder mehreren Schraubenbolzen
30 o. dgl. an einer Achse, einem Federgehäuse, Schwingarm oder irgendeinem anderen
geeigneten Teil 31 befestigt wird. Das andere Ende 31 wird gegabelt, U-förmig gebogen,
über die Hülse 3 gestreift und mit einem Klemmbolzen 32 versehen. Der Kontaktarm
4 wird vorteilhaft aus Lamellen zusammengesetzt.
Ein besonderes Anwendungsbeispiel der in Fig. i, 2 und 3 dargestellten Vorrichtung veranschaulicht
Fig. 8. Das Gehäuse 2 ist an der Vorderachse 33 und die Stange 1 an der Hinterachse
34 befestigt, so daß eine Winkelverstellung der einen Achse relativ zur anderen
eine gegenseitige Verdrehung zwischen Stange 1 und Gehäuse 2 und somit eine
Schließung des Alarmstromkreises zur Folge hat.
Bei Schwingachsen mit großem Schwingungswinkel empfiehlt sich die Verwendung
einer in Fig. 4 und S dargestellten Vorrichtung. Eine segmentförmige Platte 35 ist vermittels
eines Bolzens 36 auf der Schwingstange ι befestigt. Mit ihrer kreisbogenförmigen
Kante bewegt sich die Platte 35 auf der Rolle 37 eines Hebels 38. Der Hebel 38
ist mit seinem einen Ende auf einem relativ festsitzenden Bolzen 40 drehbar bzw. schwingbar
gelagert. Es wäre auch möglich, die segmentförmige Platte 35 relativ fest und ihr
gegenüber den Bolzen 40 hin und her schwingbar anzuordnen. In der Mitte der kreisbogenförmigen
Kante der Platte 35 ist eine Vertiefung 41 vorgesehen, in der normalerweise
ein Teil des Umfanges der Rolle 37 unterkommt. Erfolgt eine Winkel verstellung der
Platte 35, so wird der Hebel 38 entgegen der Wirkung einer Druckfeder42 niedergedrückt.
Die Feder 42 ist zwischen einem Anschlag 43a und einem zweiten Hebel 43 angeordnet.
Der Hebel 43 ist an dem einen Ende nach oben gebogen und dem Hebel 38 vermittels
eines Bolzens 44 angelenkt, und zwar an einer Stelle zwischen der Rolle 37 und dem Zapfen
40. Das freie Ende des Hebels 43 wird nach oben gegen einen Anschlag 45 gehalten.
Nahe dem freien Ende ist am Arm 43 ein elektrischer Kontakt 46 vorgesehen, mit welchem
beim Niederdrücken des Hebels 38 ein Kontakt 47, sitzend am freien Ende des Hebels
38, in Berührung gebracht wird. Auf diese Weise wird der Alarmstromkreis geschlossen.
Der Bolzen 44 kann als Anschlußklemme für den Kontakt 47 dienen. Dem gleichen
Zwecke kann auch der zum Halten der Rolle 37 vorgesehene Bolzen 48 dienen. Beide
'Bolzen sind gegenüber dem Hebel 43 isoliert (Isolierhülsen 49). Wenn notwendig, ist auch
der Bolzen 40 isoliert anzubringen.
In Fig. 6 und 7 ist ein Schalter dargestellt, der in derselben Weise wie ein Schalte*· ge-
maß Fig. ι montiert werden kann, jedoch einen ebenso großen Schwingungswinkel wie
ein Schalter gemäß Fig. 4 zuläßt. In dieser Ausführung ist auf der Stange 1 ein Arm 50
vermittels eines Bolzens 51 befestigt. Zu beiden
Seiten dieses Armes 50 befinden sich die Schenkel eines U-förmigenArmes5ia (Fig.6).
Die beiden Schenkel dieses U-Armes sind mit ihren Enden auf der Stange 1 frei drehbar
gelagert und da, wo sie ineinander übergehen, mit einem Kontaktstift 52 versehen, der mit
zwei Gegenkontakten 53 und 54 zusammenarbeitet. Die Gegenkontakte 53 und 54 befinden
sich an den Enden der Schraubenbolzen 55, die in, mit 56 bezeichnete, geschlitzte
Teile einer elektrisch leitfähigen Platte 5 7 eingeschraubt sind. Mit Hilfe der Bolzen 58
können die Kontakte in der jeweiligen Einstellung festgeklemmt werden. Der Arm 51«
braucht nur eine geringe Winkelverstellung zu erfahren, um eine Berührung mit dem
einen oder dem anderen Kontakt 53 bzw. 54 herzustellen. Die Stängel kann jedoch gleich
der in Fig. 4 dargestellten segmentförmigen Platte 35 eine ziemlich große Winkelverstellung
erfahren. Der U-förmigeArm5ia wird von
der Stängel vermittels des Armes 50 betätigt. Ein aufgeschnittenes Federband 59 steht im
Eingriff mit untereinander längs übereinstimmenden Nuten 60 der Arme 50 und 51s.
Es ist wohl offenbar, daß dieses Federband 59 dem Arm 50 eine große Winkelverstellung ermöglicht,
während die Winkelverstellung eigens zur Schließung des Stromkreises eine
nur geringe ist.
Mit Bezug auf Fig. 9 sei bemerkt, daß bei einem auf sechs Rädern laufenden Fahrzeug
die Stange 1 an der Hinterachse 1JJ und das
Gehäuse 2 an der Vorderachse 78 befestigt werden kann oder umgekehrt — und daß z.B.
eine Vorrichtung gemäß Fig. 4 zu den Schwingungsmitten der Schwingarme 80 beider
Triebräderpaare 81 angeordnet werden könnte.
Die Erfindung kommt vornehmlich für schwere Lastkraftwagen und Anhängewagen
mit Riesen-Luftbereifungen in Betracht — und insbesondere für solche Fahrzeuge, bei
denen die Räder paarweise auf Ausgleicharmen, schwingbar gelagerten Federn oder anderen Stützmitteln montiert sind.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Anzeigen von Reifenpannen unter Zuhilfenahme einer Kontaktvorrichtung, die beeinflußt wird durch die bei einer Reifenpanne sich ergebende Lagenveränderung einer Achse, gekennzeichnet durch eine einzige der Betätigung eines Anzeigers dienende Kontaktvorrichtung, die von den vier Rädern unmittelbar beeinflußt wird durch die Verlagerung, die eines der Räder relativ zu den anderen erfährt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um eine Überbeanspruchung der Kontaktglieder der Kontaktvorrichtung zu verhindern, sobald die Lagenveränderung einer der Radachsen relativ zum Fahrzeug größer als notwendig wird, um den Druckverlust in der Bereifung eines Rades zur Anzeige zu bringen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einem federnden oder federbelasteten Kontaktarm (4) versehene Stange (1) mit einem Gegenkontaktträger (2) derart gekuppelt ist, daß zwischen dieser Stange (1) und dem Gegenkontaktträger (2) eine gegenseitige Verdrehung um die Achse der Stange (1) möglich ist und Gegenkontaktträger (2) und Stange (1) je mit einem schwingbaren bzw. mit den Radachsen gemeinsam beweglichen Teil des Fahrgestelles verbunden sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkontaktträger (2) aus einem Gehäuse besteht, in welchem zwei Kontakte (Sß, ga bzw. 53> 54) vorgesehen sind, zwischen denen der Kontaktarm (4) der Stange (1) pen-' delt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch' 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Kontaktarm (51°, Fig.6 und 7) auf der Stange (1) drehbar angeordnet und durch eine Feder (59) mit einem auf der Stange festsitzenden Arm (50) derart verbunden ist, daß die Feder dem fest angeordneten Arm (50) eine Winkelverstellung gestattet, die größer sein kann als jene Winkelverstellung, welche erforderlich ist, um den drehbar angeordneten Kontaktarm zur Schließung der Kontakte zu veranlassen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer Radachse fest verbundene Stange (1) eine mit einer Ausnehmung (41) versehene Segmentplatte (35) trägt, die auf eine mit einer anderen Radachse fest verbundene Kontaktvorrichtung einwirkt, wobei beide Radachsen mit ihren Vorrichtungen um die Drehachse (1) der segmentförmigen Platte (35) zueinander Relativbewegungen ausführen können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB595702X | 1931-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595702C true DE595702C (de) | 1934-04-21 |
Family
ID=10484017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN34029D Expired DE595702C (de) | 1931-08-04 | 1932-08-02 | Vorrichtung zum Anzeigen von Reifenpannen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE595702C (de) |
-
1932
- 1932-08-02 DE DEN34029D patent/DE595702C/de not_active Expired
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