DE595985C - Fettdichtungsring fuer Scheibengasbehaelter - Google Patents

Fettdichtungsring fuer Scheibengasbehaelter

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DE595985C
DE595985C DEM118427D DEM0118427D DE595985C DE 595985 C DE595985 C DE 595985C DE M118427 D DEM118427 D DE M118427D DE M0118427 D DEM0118427 D DE M0118427D DE 595985 C DE595985 C DE 595985C
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Germany
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pressure
fat
grease
sealing ring
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DEM118427D
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Fettdichtungsring für Scheibengasbehälter Bei wasserlosen Gasbehältern, in denen Fett als Abdichtungsmittel verwendet wird, ist es zur Gewährleistung einer einwandfreien Abdichtung unerläßlich, daß möglichst an allen Stellen des abdichtenden Fettpolsters des Dichtungsringes der Druck im Fett dauernd in bestimmten Grenzen, entsprechend dein vorhandenen Gasdruck, erhalten bleibt, damit nicht bei zu geringem Gegendruck das Gas durchschlägt oder bei zu hohem Druck zu viel Fett aus dem Dichtungskanal herausgedrückt wird. .
  • Es muß daher dafür gesorgt werden, daß bei einer Veränderung des (Querschnitts oder des Fettinhalts in dem eingeschlossenen Fettpolster keine zu großen örtlichen Druckänderungen entstehen können und daß die infolge von unvermeidlichen Undichtheiten aus dem Dichtungskanal ausgetretene Fettmenge rechtzeitig wieder ersetzt wird.
  • Dies soll durch die nachstehend beschriebene Anordnung in der Weise erreicht werden, daß innerhalb des Fettpolsters in dem ringsum laufenden Dichtungskanal ein ebenfalls ringsum laufender elastischer Schlauch-oder membranartiger Ausgleichkörper eingeschaltet wird, der mit einem leichtflüssigen Druckmittel angefüllt, bei einem örtlich stärker werdenden. Druck im Fettpolster, hervorgerufen durch Fettzuführung oder durch Verkleinerung des Abstandes zwischen den abzudichtenden Behälterwänden leicht nachgibt, und umgekehrt bei nachlassendem Druck im Fettpolster, verursacht durch Vergrößerung des Abstandes zwischen den Wänden oder durch ausgetretenes Fett aus dem Dichtungskanal sich wieder ausdehnt, wodurch sich der Druck im Fettpolster gleichmäßig verteilt und annähernd konstant gehalten wird, während ohne die Zwischenschaltung des flüssigen Druckmittels das schwer verschiebliche Fett bei örtlichen Druckänderungen einer gleichmäßigen Druckfortpflanzung einen bedeutend größeren Widerstand entgegensetzen würde.
  • Das bei der Dichtung nach der Erfindung zur Verwendung gelangende Fett ist wesentlich starrer als Teeröl oder Glyzerin, welche bisher zu Dichtungszwecken benutzt wurden. Letztere Stoffe sind fast reine Flüssigkeiten und daher auch ohne weiteres brauchbar. Ein Fett würde hier vollkommen versagen, weil ein solches über eine Druckmembran nicht gleichmäßig an die :Behälterwand angedrückt werden könnte. Fett und die genannten Flüssigkeiten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkung in der Weise, daß ein auf eine Flüssigkeit ausgeübter Druck sich innerhalb der Flüssigkeit nach allen Richtungen gleichmäßig verteilt, Fett dagegen vermag solche Drucke nicht in dieser Weise fortzupflanzen. Hier wirkt ein ausgeübter Druck im wesentlichen nur in der Druckrichtung, während eine Druckübertragung z. B. senkrecht zur Druckrichtung unvollkommen oder gar unmöglich wird.
  • Um trotzdem eine derartige Druckübertragung zu erzielen, ist ein Druckkörper innerhalb der Fettmasse vorgesehen, der nicht nur wie eine Membran nach einer Richtung hin wirkt, sondern nach allen Richtungen, in denen überhaupt eine Druckübertragung wünschenswert ist. Der ringförmige Druckkörper gemäß der Erfindung erfüllt diesen Zweck.
  • In den beiliegenden Figuren ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar in Anwendung auf einen Glockenglasbehälter mit feststehendem Boden, über welchem sich eine heb-und senkbare Glocke in der Weise bewegt, daß die Abdichtung am Rande der feststehenden Scheibe stattfindet. In den Figuren ist ein Radialquerschnitt durch die Abdichtungsvorrichtung gezeichnet. S ist der feststehende Boden. Mit H ist der anstoßende Teil der heb- und senkbaren Glocke bezeichnet. Der Boden S trägt an seinem Umfang den ringsum laufenden, mit einer Flüssigkeit gefüllten Ringkanal B, an welchen sich nach außen das Fettpolster C der Abdichtungsvorrichtung anschließt. Das: Fettpolster ist nach oben und unten durch Gleitleisten F begrenzt, welche mit der Wandung des Ringkanals B nachgiebig verbunden sind und in irgendeiner geeigneten, hier nicht gezeichneten Weise gegen den Behältermantel M angedrückt werden. In dem Fettpolster C ist der elastische Ausgleichkörper A angeordnet, dessen Innenraum bei Fig. i durch Öffnungen Gin direkter Verbindung mit der Flüssigkeit in der Tasse B steht. Bei geringem Druck im Fettpolster C nimmt der Ausgleichkärper A die Form an, welche in ausgezogenen Linien dargestellt ist. Bei zunehmendem Druck im Fettpolster C wird er zusammengepreßt und erhält dann den-in punktierten Linien angedeuteten OOuerschnitt.
  • Fig. 2 zeigt den Ausgleichkörper A in Verbindung mit einem Zwischenbehälter D. Diese Anordnung ist vorgesehen für den Fall, daß ein größerer Druck im Fettdichtungsring erwünscht sein sollte. Die Verbindung zwischen dem Ausgleichkörper A und dem Zwischenbehälter D erfolgt durch eine Rohrleitung E. Als Druckmittel wird eine besonclere Flüssigkeit, z. B. Glyzerin, verwendet, welches sich, entsprechend dem im Fett-. Polster C zu- oder abnehmenden, auf den Ausgleichkörper A wirkenden Druck, im Zwischenbehälter D höher oder tiefer einstellt. Bei einem bestimmten Tiefstand des Schwimmers H, der an einer Anzeigevorrichtung abgelesen werden kann, wird automatisch der Motor für die Fettzuführung nach C eingeschaltet und so lange Fett eingepreßt, bis durch den steigenden Drück im Fettpolster C so viel Glyzerin aus dem Ausgleichkörper A in den Zwischenbehälter D zurückgedrückt ist, daß der Schwimmer den Motor für die Fettzuführung wieder abschaltet. Die Anordnung Fig.2 gilt auch für den Fall, daß zur Füllung des Ausgleichkörpers A nicht eine Flüssigkeit, sondern Luft gewählt würde.

Claims (3)

  1. PATPNTANSPRÜCHP: r. Fettdichtungsring für Scheibengasbehälter, bei dem über eine elastische Wand durch eine auf diese wirkende Flüssigkeit ein Ausgleichdruck auf das Fettpolster ausgeübt wird, gekennzeichnet durch einen in dem ringförmigen Fettpolster eingelagerten elastischen Ausgleichkörper von ebenfalls ringförmiger Form.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i zum Übertragen des im Fettpolster des Dichtungskanals vorhandenen Druckes, dadurch gekennzeichnet, daß die im Ausgleichkörper vorhandene Flüssigkeit durch den zu- oder abnehmenden Druck im Fettpolster in einem mit dem Ausgleichkörper in Verbindung stehenden Zwischenbehälter den Flüssigkeitsspiegel hebt oder senkt, so daß ein hierdurch bewegter Schwimmer eine Anzeigevorrichtung und gleichzeitig die automatische Ein- und Abschaltung der Fettzuführung zum Dichtungskanal betätigt.
  3. 3. Druckregelung im Fettdichtungsring bei wasserlosen Gasbehältern mit Fettabdichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des in Anspruch i erwähnten Ausgleichkörpers nicht durch Flüssigkeit, sondern durch Druckluft betätigt wird.
DEM118427D 1932-01-24 1932-01-24 Fettdichtungsring fuer Scheibengasbehaelter Expired DE595985C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2516101A (en) * 1945-11-30 1950-07-25 Chicago Bridge & Iron Co Liquid seal for floating roofs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2516101A (en) * 1945-11-30 1950-07-25 Chicago Bridge & Iron Co Liquid seal for floating roofs

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