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Wäscheniederhalter Die Erfindung betrifft einen Wäscheniederhalter
für Übergußvorrichtungen und Wäschekochkessel, der derr Zweck hat, das Aufsteigen
der Wäsche beim Kochen zu verhindern. Die bisher bekannten Wäscheniederhalter bestehen
entweder aus konzentrischen Ringen, die mittels radialen Stegen durch Löten verbunden
sind, oder sie sind aus einer Blechtafel gestanzt. Die gelöteten Wäscheniederhalter
zeigen den Übelstand, daß die Wäsche an den Knoten bildenden Schweißstellen oft
zerreißt. Auch verursacht das Löten der vielen Kreuzungsstellen bedeutende Arbeit.
Die aus einer Blechtafel gestanzten Wäscheniederhalter sind teuer, weil die ausgestanzten
Abfallteile nicht verwertbar sind. Ferner fehlt es den bekannten Wäscheniederhaltern
an Einrichtungen zum Aufdrücken auf die Wäsche, was besonders nachteilig wird, wenn
der Kessel nur teilweise mit Wäsche beschickt ist, die beim Aufquellen oft den nicht
unter Druck stehenden Wäscheniederhalter anhebt, so daß er seinen Zweck verfehlt.
Die bekannten Wäscheniederhalter sind auch starr und lassen sich verschiedenen Kesselgrößen
nicht anpassen und sind daher gewöhnlich nur für eine Kesselgröße verwendbar.
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Es ist zwar bekannt, bei Kochgefäßen Einsätze aus einer im Umfang
verstellbaren Drahtspirale zu verwenden. Dieser Einsatz ist aber in der Höhe unveränderlich
und paßt sich daher den verschieden hohen Wäschestapeln im Kessel nicht an. Der
neue Wäscheniederhalter zeigt dagegen der Erfindung gemäß den Vorteil, daß er außer
am Umfang auch in der Hölle verstellbar ist und sich daher den verschieden hohen
Wäschestapeln im Kessel selbsttätig anpaßt und die Wäsche stets herunterdrückt.
Die Herstellung dieses Wäscheniederhalters ist einfach und billig, weil er ohne
Abfallbildung aus Draht gebogen werden kann.
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Auf der Zeichnung ist der neue Wäscheniederhalter in zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigen Abb. z den Wäscheniederhalter in Verbindung mit einer
Übergußvorrichtung in senkrechtem Schnitt, Abb.2 eine Draufsicht auf den Wäscheniederhalter,
Abb. 3 eine Teildraufsicht auf einen stärkeren Wäscheniederhalter, Abb.4 die Befestigung
des Wäscheniederhalters in einem gewöhnlichen Waschkessel mittels Haken, Abb. 5
und 6 zwei verschiedene Ausführungsformen der Haken.
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Der neue Wäscheniederhalter bestellt aus einer Drahtspirale a aus
beliebig starkem Draht. Das äußere Ende der Spirale ist zu einer Öse a' umgebogen,
die die vorletzte Windung der Spirale umfaßt, auf dieser gleitet und in eine der
vorgesehenen Rasten c, d einschnappt. Die Rasten c, d sind in größerer Anzahl vorhanden,
wodurch eine weitgehende Verstellbarkeit in waagerechter Richtung erreicht wird.
Die Rasten können bei schwächerem Draht durch Ausbiegungen c (Abb. 2) oder bei der
Verwendung von stärkerem Draht durch Aussparungen d (Abb.3) gebildet werden. Aus
dem inneren
Teil der waagerecht liegenden Windungen a der Drahtspirale
ragen mehrere «'indungen b schraubenförmig nach oben heraus in der Weise, daß sie
einen konischen, zusammendrückbaren Hals bilden.
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Abb. i zeigt eine in einen geschlossenen Waschkessel c eingesetzte
Übergußvorrichtung f mit Steigrohr g und aufgestecktem Aufsteckrohr mit Brausekopf
h. Der Wäscheniederhalter a stützt sich oben mit seinem aus der, waagerechten Ebene
aufsteigenden konischen Hals b gegen den Brausekopf lt und drückt infolge der Federung
die Wäsche nieder, deren Höhenlage er sich anpaßt.
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Derselbe Wäscheniederhalte r kann auch bei gewöhnlichen, sogar offenen
Waschkesseln verwendet werden. Abb. q. zeigt einen offenen Waschkessel i mit einem
durch besondere abnehmbare Haken k gehaltenen Wäscheniederhalter. Der Haken
k umfaßt mit seinem Maul l
eine oder mehrere Windungen der Spirale
a, während er mit seinem oberen federnden Schnepper in unter den Kesselrand
schnappt und so den Wäscheniederhalter festhält. Es können Haken mit verschiedener
Schaftlänge vorrätig gehalten werden, doch kann auch der Schaft k aus einer Schraubenfeder
(Abb. 5) oder aus einer Schlangenfeder (4bb. 6) bestehen, durch die sich der Wäscheniederhalter
der Höhenlage der Wäsche entsprechend selbsttätig einstellt.
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Bei einem geschlossenen Waschkessel ohne Übergußvorrichtung wird ein
Festlegen der Wäsche dadurch erreicht, daß sich der konische Hals b gegen den Kesseldeckel
abstützt.