DE596125C - Maximumzaehler - Google Patents

Maximumzaehler

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DE596125C
DE596125C DER80851D DER0080851D DE596125C DE 596125 C DE596125 C DE 596125C DE R80851 D DER80851 D DE R80851D DE R0080851 D DER0080851 D DE R0080851D DE 596125 C DE596125 C DE 596125C
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maximum
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DER80851D
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KARL RATSCHKE DIPL ING
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KARL RATSCHKE DIPL ING
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/64Maximum meters, e.g. tariff for a period is based on maximum demand within that period

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description

  • Maximumzähler Unter den heutigen Stromtarifen ist der KW-Stundenpreis bei gleichmäßiger Abnahme des Fremdstromes am billigsten. Eine kleine Überschreitung des Maximums verursacht eine hohe Zusatzgebühr für den Stromabnehmer, deshalb muß eine Überschreitung des Maximums unter allen Umständen vermieden werden, ohne den Betrieb des Stromabnehmers so wenig als möglich zu stören. Es muß bei reinem Fremdstrombezug ein Teil der Verbraucher in der Anlage des Stromabnehmers . abgeschaltet werden, oder bei Parallelarbeiten mit der eigenen Zentrale muß eine rechtzeitige Leistungsübernahme auf die eigenen Maschinen stattfinden. Derartige notgedrungene Schaltungen bedeuten immer einen Arbeitsverlust. Diese Schaltungen dürfen daher nur im Notfalle erfolgen, wobei aber die -volle Sicherheit, das Maximum nicht zu überschreiten, gewährleistet sein muß. Die bisherigen Apparate: Maximumzähler mit Signaleinrichtung, Kontaktkilowattmeter oder Thomaregler entsprechen höchst unvollkommen den gewünschten Anforderungen, denn infolge des ungleichen Betriebes in einem Werk würden diese Apparate ständig ansprechen und Abschaltungen wie auch Betriebsstörungen ergeben; bei solchen Apparaten mit Verzögerungseinrichtung würde ein Überschreiten des Maximums öfters eintreten, ohne den Zweck zu erreichen. Da jedoch immer nur das viertel- oder halbstündige Maximum verrechnet wird, so wird in dieser Zeitspanne das Maximum meistens nicht erreicht oder überschritten.
  • Die Erfindung behebt diese Übelstände. Sie besteht in einem Maximumzähler, der normal gebaut ist und eine Isolierscheibe a besitzt, die elektrisch oder mechanisch durch ein Lehrwerk angetrieben wird. Ihre Geschwindigkeit kann reguliert werden. Die Wirkungsweise dieser Scheibe ist dieselbe wie die des Mitnehmers des Maximumzeigers bei den jetzigen Maximumzählern, jedoch mit dem Unterschied, daß sich die Scheibe immer konstant bis an das eingestellte höchste Maximum dreht, um dann nach jeder viertel oder halben Stunde mit dem Mitnehmer des Maximumzeigers gleichzeitig in die ursprüngliche Stellung zurückzuschnellen. Der Anfang der Isolierzone muß immer mit der Endstellung des Maximums am Ende der eingestellten Zeit zusammenfallen. Dadurch, daß die Scheibe a in der eingestellten Zeit gleichmäßige Drehungen vornimmt, der Mitnehmer des Maximumzeigers aber je nach der Belastung sich schneller oder langsamer dreht, entsteht eine Differenz in der Länge des zurückgelegten Weges, die zum Anzeigen der Über- oder Unterschreitung des Maximums benutzt wird.
  • Wie die Fig. i schematisch zeigt, besitzt die Scheibe a einen Stromzuführungsring h, auf denen Schleifkontakte c schleifen und Verbindungen herstellen. Der Ring b wird derart unterteilt, daß etwa io bis 20 °/o Über- oder Unterschreitungen des Maximums nebstbei gemeldet werden, wie beispielsweise vermittels des eingebauten Widerstandes d und der Glocke e, die zunächst leise ertönt. Der Maximumzeiger erhält hierzu -einen Schleifkontakt cx, an den die Stromzuführung angeschlossen ist, während der andere Schleifkontakt den Strom wieder ableitet und die Glocke ein Relais oder einen Automaten i (Abb. 2) betätigt.
  • Bei größerer Über- oder Unterschreitung wird der Widerstand d überbrückt, so daß dann die Glocke schrill ertönt. Außerdem ist ein verstellbarer Drehschalter f angebracht, der durch einen Anschlag g der Scheibe a ein-oder ausgeschaltet wird und einige Minuten vor Erreichung des Maximums den Widerstand la kurzschließt. Während der Zeit, in der der Widerstand 1a kurzgeschlossen ist, läutet die Glocke dann schrill. Bei Fremdstrombezug ist eine Änderung des Strombezuges nur bei schrillem Ertönen der Glocke vorzunehmen, mit anderen Worten: der Automat schaltet nur dann aus, wenn entweder der Widerstand d oder h überbrückt ist, nicht aber, wenn beide Widerstände hintereinandergeschaltet sind. Die Wiedereinschaltung kann dann automatisch oder von Hand aus erfolgen.
  • Das Schema gemäß Fig. z gilt für den Fall, daß der Fremdstrom mit der eigenen Zentrale parallel arbeitet. Wenn dabei bei Überschreitung oder Unterschreitung des Maximums die Teilleistung aufgenommen oder abgegeben werden soll, so ist je eine besondere Umsteuerung notwendig. Zu diesem Zweck ist auf dem Stromring b ein zweiter b1 aufgebracht; beide sind zwar gleich ausgeführt, ihre Anfangsstellungen sind jedoch um einen gewissen Winkel versetzt. Der Kontakt cl schleift auf b1 und c auf b (s. Fig. 2a), Kontakt c" schleift sowohl auf dem oberen als auch auf dem unteren Ring. Gleichzeitig schleift der eine Teil von cx auf b1, der andere Teil von c. auf der Isolation des Ringes b. Der Strom wird jetzt über ein Relais i geführt, durch welches infolge Öffnens oder Schließens der Leitung k eine Übernahme oder Abgabe der Leistung der eigenen Zentrale durchgeführt wird.
  • Sollten mehrere Stufen erwünscht sein, so werden die Stromzuführungsringe L auf der Scheibe a verteilt, wie es die Fig. 3 schematisch darstellt. Die Schleifkontakte stehen dann senkrecht zur Scheibe, wobei auf der unterer. Seite der Scheibe zwecks Anbringung der Kontakte die Stromringe aus einem geschlossenen Ring bestehen (s. Fig. 3). Arbeitet bei dieser Anordnung z. B. eine Umformeranlage mit einer Gleichstromzentrale parallel, so darf die erste Stufe erst wirken, wenn der bei dieser Anordnung nicht mit dargestellte Drehschalter f den Widerstand lt kurzgeschlossen hat. Ist jedoch die Über-oder Unterschreitung des Maximums in dieser Zeit eine größere, so wird von den Schleifkontakten die zweite Stufe erreicht, und trotz ausgeschaltetem Drehschalter erfolgt schon die Einregulierung. Es wird dann z. B. bei Maximumüberschreitung das Kurzschließen eines kleinen Teiles des vorgeschalteten Feldwiderstandes des Generators eintreten. je mehr Stufen vorhanden sind, desto mehr Zu-und Abschaltungen können vorgenommen werden. Bei Unterschreitung des Maximums dagegen wird ein kleiner Widerstand vor das Feld des Generators vorgeschaltet. Alle diese Zu- und Abschaltungen gehen über das Relais i, das dann je nach der Stufenzahl auch aus mehreren Relais zusammengesetzt sein kann. Da der Maximumzeiger sowie die Isolierscheibe dauernd sichtbar sind, so kann jederzeit das Maß der Über- oder Unterschreitungen abgelesen und der Apparat kontrolliert werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maximumzähler, gekennzeichnet durch eine in ihrer Geschwindigkeit konstant, sonst aber regelbar drehbare, mit einem oder mehreren unterteilten Stromzuführungsringen versehene Isolierscheibe, welche gegen den entsprechend der Belastung schneller oder langsamer rotierenden Mitnehmer in ihrer Bewegung abweicht und die Über- oder Unterschreitung des Maximums in unterscheidender Weise anzeigt.
  2. 2. Maximumzähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige der Unter- oder Überschreitung des Maximums die Scheibe (a) mit einem isolierten, unterteilten, von einem Widerstand beherrschten Ring (b) versehen ist, der die jeweilige Lage des Maximums in einem sonst bekannten Anzeiger (e) meldet und bei Überbrückung des Widerstandes Teilab- oder -zuschaltungen verursacht.
  3. 3. Maximumzähler nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß bei Parallelbetrieb der fremden Energiequelle mit der eigenen Zentrale noch ein zweiter, isolierter, unterteilter, vom Widerstand beherrschter Stromring angeordnet ist, wodurch der eine oder der andere Stromkreis ein Relais beeinflußt. q..
  4. Maximumzähler nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wegen mehrerer Zu- und Abschaltungen mehrere Stromzuführungsringe (l) auf der Scheibe (a) entsprechend verteilt sind.
  5. 5. Maximumzähler nach Anspruch z bis q., gekennzeichnet durch einen von einem Anschlag (g) der Scheibe (a) verstellbaren Drehschalter (f), der vor Erreichung des Maximums einen Widerstand kurzschließt und dadurch schon bei kleiner Über- oder Unterschreitung des Maximums ein unterscheidendes Zeichen als Warnung einschaltet.
DER80851D 1930-06-12 1931-03-01 Maximumzaehler Expired DE596125C (de)

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DE596125C true DE596125C (de) 1934-04-27

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ID=5453785

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DER80851D Expired DE596125C (de) 1930-06-12 1931-03-01 Maximumzaehler

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