DE597530C - Durch Gegenlaufturbine angetriebener elektrischer Maschinensatz - Google Patents
Durch Gegenlaufturbine angetriebener elektrischer MaschinensatzInfo
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- DE597530C DE597530C DES97142D DES0097142D DE597530C DE 597530 C DE597530 C DE 597530C DE S97142 D DES97142 D DE S97142D DE S0097142 D DES0097142 D DE S0097142D DE 597530 C DE597530 C DE 597530C
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- machine
- exciter
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- rotating turbine
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. MAI 1934
REICHSPATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE
S 97142 VIIIb^Id2 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: ,
1934
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1931 ab
Bei elektrischen Kraftwerken mit Dampfturbinenantrieb ist vorgeschlagen worden, die
Turbinen zur Verminderung der Drehzahl als Gegenlaufturbinen auszubilden, wobei mit den
beiden in entgegengesetztem Sinne umlaufenden Turbinenteilen je ein Generator gekuppelt wird,
die in Parallelschaltung auf das Netz arbeiten. Bei dieser Anordnung sind zum Ausgleich der
Blindstrornbelastung die Erregerwicklungen beider Generatoren in Reihe an eine gemeinsame,
mit dem einen der beiden Generatoren gekuppelten Erregermaschine angeschlossen. Bei
einer derartigen Anordnung ist die Drehzahl der beiden Turbinenteile an und für sich nicht
stabil; sie wird jedoch durch das synchronisierende Moment der Generatoren derart festgehalten,
daß die beiden Teile in entgegengesetzter Richtung mit gleicher Drehzahl laufen.
Sobald aber bei Kurzschluß oder anderen Störungen das synchronisierende Moment wegfällt,
kommen die beiden ' Drehzahlen vollständig auseinander. Durch die verhältnismäßige
Überlastung des einen Teiles durch den Antrieb der Erregermaschine und den dadurch
bedingten Rückgang der Drehzahl dieses Teiles bei Rückkehr der normalen Verhältnisse —-beim
Wegfall des Kurzschlusses — können die Maschinen infolge der Verschiedenheit der Drehzahl
nicht wieder in Tritt kommen. Es muß daher der ganze Satz stillgesetzt und wieder
von neuem angelassen werden.
Gemäß der Erfindung kann dieser Nachteil dadurch vermieden werden, daß parallel zu dem
Erregerteil entweder der die Erregermaschine treibenden Maschine oder der Maschine, die
den größeren Drehzahlabfall aufweist, ein Regelwiderstand angeordnet wird. Durch Einschaltung
dieses Widerstandes nach Eintritt einer Störung wird die Erregung des einen Maschinenteils geschwächt, während gleichzeitig
der Gesamtwiderstand des Erregerkreises fällt, so daß die Erregung der anderen Maschine
verstärkt wird. Auf diese Weise wird die Drehzahl der durch die Erregermaschine stärker belasteten
Maschine gesteigert, da diese Maschine als Motor von der anderen generatorisch wirkenden
Maschine gespeist wird, während gleichzeitig die Drehzahl der anderen generatorisch
arbeitenden Maschine herabgesetzt wird, so daß die Maschinen allmählich wieder auf gleiche
Drehzahl kommen. Auf diese Weise ist demnach die Möglichkeit gegeben, die Maschinen
in ihrer gegenseitigen Geschwindigkeit zu regeln und ohne ein neuerliches Anfahren wieder in
Synchronismus zu bringen. Gegebenenfalls kann bereits selbsttätig in Abhängigkeit von
einem Kurzschluß ein geeigneten mittlerer Widerstand eingeschaltet werden, wodurch ein
Gegengewicht gegen die Überlastung der einen Maschine durch die Erregermaschine gegeben
und das Außertrittfallen verhindert oder wenigstens verzögert wird. Die Anwendung des
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Ludwig Kropff in Berlin-Frohnau.
Erfindungsgedankens ist nicht auf das dargestellte Äusführungsbeispiel (Ljungströmaggregat)
beschränkt, insbesondere kann sie nicht bloß bei durch Gegenlaufturbinen angetriebenen
Maschinen, sondern auch bei anderen in ihrer relativen Drehzahl labilen Antrieben von Vorteil
sein.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Durch Gegenlauf turbine angetriebener elektrischer Maschinensatz, bestehend aus zwei Wechselstromgeneratoren, bei denen beide Erregerteile in Reihenschaltung von einer gemeinsamen, mit dem einen Generator gekuppelten Erregermaschine gespeist sind, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Erregerteil entweder der mit der Erregermaschine gekuppelten Maschine oder der Maschine, die den größeren Drehzahlabfall aufweist-, ein Regelwiderstand vorgesehen ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mittlerer Widerständswert bei Kurzschlüssen selbsttätig eingeschaltet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97142D DE597530C (de) | 1931-03-05 | 1931-03-05 | Durch Gegenlaufturbine angetriebener elektrischer Maschinensatz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97142D DE597530C (de) | 1931-03-05 | 1931-03-05 | Durch Gegenlaufturbine angetriebener elektrischer Maschinensatz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597530C true DE597530C (de) | 1934-05-26 |
Family
ID=7520529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES97142D Expired DE597530C (de) | 1931-03-05 | 1931-03-05 | Durch Gegenlaufturbine angetriebener elektrischer Maschinensatz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597530C (de) |
-
1931
- 1931-03-05 DE DES97142D patent/DE597530C/de not_active Expired
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