DE597760C - Wurfgabel mit Abschneidevorrichtung - Google Patents

Wurfgabel mit Abschneidevorrichtung

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DE597760C
DE597760C DET42032D DET0042032D DE597760C DE 597760 C DE597760 C DE 597760C DE T42032 D DET42032 D DE T42032D DE T0042032 D DET0042032 D DE T0042032D DE 597760 C DE597760 C DE 597760C
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DE
Germany
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fork
throwing
cutting device
cabbage
cutting
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Expired
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DET42032D
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ANTON TIEDEMANN
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ANTON TIEDEMANN
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D11/00Other hand implements
    • A01D11/02Other hand implements for lifting or cropping beet, potatoes or other root crops
    • A01D11/025Knives for topping beets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wurfgabel zum Ernten von Kohl o. dgl. und besteht darin, daß diese Wurfgabel aus zwei in der Mitte geteilten Hälften besteht, die nach Art einer Schere gelenkig miteinander verbunden sind und deren benachbarte Zinken mit scherenartig zusammenwirkenden Schneiden versehen sind.
Die bekannten Erntevorrichtungen, die auch für Kohl Verwendung finden, bestehen meistens aus zwei Geräten, wovon das eine als Wurfgabel und das andere als Schneidvorrichtung ausgebildet ist; ein Zusammenwirken beider Geräte kann nicht erfolgen.
Zum Abschneiden der Kohlkopfwurzel ist es weiterhin bekannt, ein auf den Zinken quer oder schräg angeordnetes Schneidblatt vorzusehen und außerdem eine korbähnliche Fangvorrichtung zur Aufnahme des abge-
ao schnittenen Kohlkopfes anzuordnen. Ein Nachteil bei diesen Geräten, selbst bei wellenförmiger Ausbildung des Schneidblattes, ist darin zu sehen, daß ein großer Kraftaufwand erforderlich ist, um die an sich zähe Wurzel abzuschneiden. Meistens wird dabei die Wurzel aus dem lockeren Boden gerissen, da diese nicht fest genug im Boden sitzt, um beim Schneiden dem Messer den notwendigen Gegenhalt zu geben. Das Abschneiden der Wurzel durch scherenartige Vorrichtungen ist zwar bekannt, jedoch ist es nicht möglich, ein solches Gerät zugleich als Wurfvorrichtung zu benutzen.
Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile und verbindet die beiden Arbeitsgänge, das Abschneiden und den Abwurf auf den Wagen oder auch auf Haufen, zu einem einzigen Arbeitsgang, so daß der Arbeiter sich bei nasser Witterung nicht dauernd niederzubücken braucht und die Kohlköpfe mit der Hand anfassen muß.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen
Abb. ι die Wurfgabel in geschlossenem Zustande in Ansicht,
Abb. 2 dieselbe mit auseinandergespreizten Schenkeln.
Im einzelnen besteht das Gerät aus den beiden Gabelhälften α und a', welche durch einen Niet b, eine Schraube o. dgl. drehbar miteinander verbunden sind. Die Gabelhälfte α ist oben mit einer konischen Tülle c versehen, die den Gabelstiel d, der oben einen Handgriff e trägt, aufnimmt. Die andere Hälfte α' geht in die Flachstange f über, an der ebenfalls am oberen Ende ein Handgriff g angebracht ist. Die beiden nebeneinanderliegenaen mittleren Gabelzinken sind oben als Schneidflächen h und h' ausgebildet und wirken, wenn sie aneinander vorbeigleiten, als Schere. Damit dieses Gerät auch als gewöhnliche Gabel benutzt werden kann, ist in dem Stiel d eine Kerbe i ausgespart, in der die Stange/ verschwindet und durch eine Schnappvorrichtung o. dgl. festgehalten wird. Selbstverständlich hat die geschlossene Gabel (Fig. 1) eine muldenartige oder Schaufelform, damit der abgeschnittene Kohlkopf nicht mehr von der Gabel rollen kann.
Die Arbeitsweise mit diesem Gerät ist nun folgende: Mit der rechten Hand wird der Griff e und mit der linken der Griff g gefaßt. Die beiden als Scherenschenkel anzusehenden Stiele d und f werden auseinandergedrückt und das Gerät unter den Kohlkopf geschoben (Fig. 2). Werden dann die Stielet und / wieder zusammengedrückt, so wird die Kohlkopfwurzel abgeschnitten, und der Kohlkopf liegt dann auf der nun wieder geschlossenen Gabel und kann gleich mit derselben beispielsweise auf den bereitstehenden Wagen geworfen werden.
Die Arbeitsleistung des Gerätes ist demzufolge sehr hoch. Denn das lästige Niederbücken des Arbeiters fällt ganz fort, und Zeit- und Arbeitsverluste, wie sie beim Gebrauch verschiedener Geräte entstehen, treten nicht mehr ein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wurfgabel mit Abschneidevorrichtung zum Ernten von Kohl o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel aus zwei in der Mitte geteilten Hälften besteht, die nach Art einer Schere gelenkartig miteinander verbunden sind und deren benachbarte Zinken mit scherenartig zusammenwirkenden Schneiden versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET42032D Wurfgabel mit Abschneidevorrichtung Expired DE597760C (de)

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DE597760C true DE597760C (de) 1934-05-30

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