DE598071C - Roehrenschwingungserzeuger mit Rueckkopplung durch einen Kristallumformer - Google Patents
Roehrenschwingungserzeuger mit Rueckkopplung durch einen KristallumformerInfo
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- DE598071C DE598071C DER84712D DER0084712D DE598071C DE 598071 C DE598071 C DE 598071C DE R84712 D DER84712 D DE R84712D DE R0084712 D DER0084712 D DE R0084712D DE 598071 C DE598071 C DE 598071C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/30—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
- H03B5/32—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
- H03B5/34—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator active element in amplifier being vacuum tube
Landscapes
- Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
Description
Es ist bekannt, selbsterregte Schwingungserzeugerröhren
mit einer Rückkopplung durch piezoelektrische Kristalle mit mehreren Elektroden zu versehen in der Weise, daß die
eine Hälfte des Kristalls durch die Wirkung der Anodenwechsel spannung in Schwingungen
versetzt wird und die andere mitschwingende Kristallhälfte zwischen ihren Elektroden
Spannungen hervorruft, die dem Gitterkreis zugeführt werden.
Eine derartige Schaltung ist in der Abb. 1 der Zeichnung dargestellt. Hier wird bei
einer von einer durch Kondensator 16 überbrückten Batterie 15 gespeisten Glühkathodenröhre
10 mit Anode 11, Gitter 12 und von Batterie 14 gespeister Kathode 13
über eine geeignete an die Anode 10 angeschlossene Impedanz, z. B. Ohmschen Widerstand
317, die Anodenwechselspannung der Kristallelektrode 20 zugeführt, so daß die
zwischen der über die Zuleitung 25 an die Kathode angeschlossenen Elektrode 24 und
der Elektrode 20 befindliche Hälfte des piezoelektrischen Kristalls 21 eine motorische
Leistung aufnimmt und diese an der zweiten Hälfte generatorisch umformt, so daß die an
der Elektrode 22 erscheinende Spannung den Gitterkreis mit dem Anodenkreis rückkoppelt.
318 ist ein Ableitewiderstand und 26 die Zuführung zum Verbrauchskreis. Der
Nachteil dieser Schaltung besteht darin, daß sie nicht die Bedingungen für das günstigste
Arbeiten des Schwingungserzeugers erfüllt; sie berücksichtigt nämlich nicht die schädliche
Wirkung der Gitteranodenkapazität. Diese letztere verschiebt die Phasenverhältnisse
so, daß die Anodenwechselspannung Ep nicht mehr der Gitterwechselspannung Es
genau entgegengerichtet ist.
Um unter Berücksichtigung der erwähnten Kapazität die genaue gegenseitige Phaseneinstellung
der beiden in Frage kommenden Spannungen zu erreichen, wird nach der Erfindung durch eine parallel zum Gitter geschaltete,
induktiv wirkende Impedanz eine gegen die Gitterspannung nacheilende Stromkomponente
erzeugt oder/und durch einen zwischen der Anode und dem Gitter geschalteten Außenzweig, z. B. mittels einer einstellbaren
induktiven Kopplung, dem Gitter eine kompensierende, der Anodenwechselspannung Ep entgegengerichtete Spannung
aufgedrückt.
Die Abb. 2 veranschaulicht eine Ausführungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens,
wobei die richtige Phaseneinstellung zwischen der Anodenwechselspannung und der Gitterwechselspannung durch Erzeugung
U
einer passenden nacheilenden Stromkomponente zwischen dem Gitter und der Kathode
erreicht wird. Die Schaltung gemäß der Abb. 2 unterscheidet sich von der gemäß Abb. ι dadurch, daß anstatt des Widerstandes
318 ein Widerstand 918 mit Gitterableitung
919 zwischen Gitter und Heizfaden geschaltet ist. Im Nebenschluß zu 918 liegt
eine Spule 926 mit veränderlichem Abgriff 928, während zwischen Heizfaden und Leitung
928 ein Blockierungskondensator 927 geschaltet ist. Die innere Kapazität zwischen
der Anode und dem Gitter ist hier symbolisch durch einen äquivalenten Kondensator 925
angedeutet. Die Strom- und Spannungsverteilung dieser Schaltung ist in der Abb. 3
und 4 durch Vektordiagramme veranschaulicht unter der Annahme, daß der Erzeuger auf den besten Schwingungszustand eingestellt
ist.
Ep ist die Wechselspannung zwischen
Anode und Kathode, Eg die Wechselspannung zwischen Gitter und Kathode, die gegen E1,
um i8o° versetzt und dieser proportional ist. Dem der Röhrenkapazität entsprechenden
Kondensator 925 der Abb. 2 wird eine Wechselspannung gleich der Differenz der Vektoren ΕΌ und E3, also gleich, der Summe
ihrer absoluten Beträge, zugeführt, die das Fließen eines Ladungsstromes I25 von der
Anode zum Gitter veranlaßt (Abb. 2). Dieser Strom eilt der Anodenspannung um 900 vor.
: Die piezoelektrische Wirkung des Kristallumformers 21 veranlaßt einen Stromfluß von
der Elektrode 22 einerseits zum Gitter (Strom I4), andererseits zur Kathode über
Widerstand 918 und Spule 926 (Strom I). Angenommen, der Kristall schwinge bei Resonanz
und die an 22 angeschlossene Leitung übe keine merkliche Rückwirkung auf den Kristall aus, so ist der von 22 zum .Gitter
fließende Strom I4 in Phase mit Eg, also
gegenüber Ep um i8o° versetzt, wie dies die
Abb. 3 zeigt. Die Größen I4 und I25, vektoriell
addiert, ergeben den Gesamtstrom I. Dieser Strom muß also gegen die Spannung Ee eine
nacheilende Komponente haben, was bei der Schaltung nach Abb. 1 unmöglich wäre. Bei
der Schaltung nach der Abb. 2 wird dies jedoch infolge des Vorhandenseins einer Selbstinduktion
926 möglich. Wie die Abb. 4 zeigt, teilt sich jetzt der Strom I zwischen 918 und
926 in die Komponenten I918 und I920, wobei
der letztere, wie erforderlich, der Spannung um 900 nacheilt. Der Strom I918 ist dagegen
in Phase mit der Spannung Eg.
Die Abb. 5 zeigt eine andere Ausführungsmöglichkeit zur Neutralisierung der Gitteranodenkapazität.
Hier ist ein Koppler 129, 130 zwischen Anodenkreis 517 und Gitterkreis
geschaltet. In der Sekundärspule 130 wird eine Spannung induziert, die gegenüber
der Wechselspannung zwischen Anode und Kathode um i8o° versetzt ist und durch den
Kondensator 121 dem Gitter 12 zugeführt
wird. Die Anodenimpedanz 517 kann rein ohmisch, rein induktiv, rein kapazitiv sein
oder eine Kombination aus induktiven und kapazitiven Blindwiderständen oder aus Wirk- und Blindwiderständen darstellen. '/■'
Wenn diese Impedanz als Schwingkreis aus einer Induktanz und aus einer Kapazität ausgeführt
ist, so braucht er nicht unbedingt notwendig genau auf Resonanz mit der Eigenfrequenz des Kristalls abgestimmt zu
sein; er kann auch eine etwas höhere oder etwas niedrigere Eigenfrequenz besitzen. Enthält
dieser Kreis eine Induktanz, so kann die Primärwicklung 129 des Kopplers einen Teil
des Schwingkreises 517 bilden.
Claims (1)
- Patentanspruch ·.Röhrehschwingungserzeuger mit Rückkopplung durch einen Kristallumformer, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine parallel zum Gitter geschaltete, induktiv wirkende Impedanz eine gegen die Gitterspannung nacheilende Stromkomponente erzeugt oder/und durch einen zwischen der Anode und dem Gitter geschalteten Außenzweig, z. B. mittels einer einstellbaren induktiven Kopplung (129, 130), dem Gitter eine kompensierende, der Anodenwechselspannung (E11) entgegengerichtete Spannung aufgedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US598071XA | 1931-04-21 | 1931-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598071C true DE598071C (de) | 1934-06-05 |
Family
ID=22025376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER84712D Expired DE598071C (de) | 1931-04-21 | 1932-04-22 | Roehrenschwingungserzeuger mit Rueckkopplung durch einen Kristallumformer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598071C (de) |
-
1932
- 1932-04-22 DE DER84712D patent/DE598071C/de not_active Expired
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