DE598558C - Herstellung von Dochten - Google Patents

Herstellung von Dochten

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Publication number
DE598558C
DE598558C DEI43228D DEI0043228D DE598558C DE 598558 C DE598558 C DE 598558C DE I43228 D DEI43228 D DE I43228D DE I0043228 D DEI0043228 D DE I0043228D DE 598558 C DE598558 C DE 598558C
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DE
Germany
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wicks
porous
manufacture
lighters
metals
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Expired
Application number
DEI43228D
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English (en)
Inventor
Dr Josef Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI43228D priority Critical patent/DE598558C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE598558C publication Critical patent/DE598558C/de
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/002—Wicks
    • F21V37/0029—Wicks mineral
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Herstellung von Dochten Die für Beleuchtungs- und Heizkörper, z. B. Öllampen, Spirituskocher und -heizapparate, Benzinfeuerzeuge o. dgl., üblichen Dochte zum Ansaugen des Brennstoffes bestehen im allgemeinen aus Pfianzenfasergeweben verschiedener Art. Sie haben den Nachteil, daß sie bei der Verwendung selbst verbrennen, wobei sie verschmutzen und verharzen. Sie müssen auch häufig nachgestellt werden, was insbesondere bei Feuerzeugen der üblichen Art nicht immer einfach auszuführen ist. Es wurde auch schon versucht, Dochte aus unverbrennbarem Material, wie Glaswolle, Asbest u. dgl., zu verwenden, doch weisen diese Stoffe entweder eine zu geringe Saugwirkung auf, oder sie sind so wenig widerstandsfähig, .daß sie bereits durch geringe mechanische Beanspruchung, wie Zug oder Druck, leicht zerstört werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß. man diese Übelstände vermeiden kann, wenn man für Beleuchtungs- und-Heizvorrichtungen, insbesondere für Feuerzeuge, Verdampfungsapparate und Vergaser, starre und poröse Dochte verwendet, die durch Sintern von Metallpulvern oder pulverförmigen Metallverbindungen hergestellt sind. Die Pulver können dabei in unmittelbar für den Gebrauch geeigneten Stab-, Band- oder Rohrformen gesintert `werden, oder man kann auch von porösen Blöcken oder anderen größeren Stücken, z. B. von schwedischem Eisenschwamm, ausgehen und aus diesen Stücken dann die Dochte durch Drehen, Sägen usw. herstellen. Auch poröse Metalle, die in bekannter Weise durch Ausschmelzen von Komponenten aus Legierungen oder unter Verarbeitung von fein verteilten Metallen mit Schaununtteln auf feste Schäume hergestellt sind, lassen sich verwenden.
  • Außer Metallen selbst kommen für die Herstellung der Dochte auch Metallverbindungen in Frage, z. B. harte poröse Metalloxyde. Bereits auf Dochte verarbeitete Metalle können durch oxydierendes Erhitzen in die entsprechenden Metalloxyde übergeführt werden; oder man kann Oxydpulver selbst, gegebenenfalls gemischt mit Metallen und in Formen gepreßt, sintern.
  • Sehr harte und widerstandsfähige Dochte sind auch aus manchen Carbiden hersteUbar, insbesondere aus Siliciumcarbid. Man verfährt dabei am besten so, daß man Carbidpulver geeigneter Korngröße,- gegebenenfalls im Gemisch mit metallischem Silicium oder anderen Stoffen, in Formen preßt und durch Erhitzen auf hohe Temperaturen, z. B. z,oo° und höher, zu harten Massen verfestigt.
  • Die erhaltenen unverbrennbaren Dochte können im allgemeinen ohne weiteres an Stelle der bisher üblichen Dochte Verwendung finden. Bei Benzinfeuerzeugen wird z. B. statt des Baumwolldochtes ein Stäbchen aus porös sein Eisen mit einem Porenvolumen von etwa 75 % durch die Dochtöffnung gesteckt oder geschraubt, so daß sein unterer Teil in der aus Watte bestehenden Füllung des Benzinbehälters steckt. Man kann natürlich auch die Wattefüllung selbst durch eine Füllung aus porösem Material ersetzen. Der Metalldocht saugt den Brennstoff gleichmäßig an, verschmutzt und verharzt nicht und ist im Bedarfsfalle wesentlich leichter zu ersetzen als ein Gewebedocht. In ähnlicher Weise können für Verdampfungsapparate und Vergaser, z. B. bei Kraftfahrzeugen zum Ansaugen des Treibstoffes, Formstücke aus den erwähnten porösen Körpern verwendetwerden.
  • Nach einem früheren Vorschlag, aus mineralischer Grundmasse und Verbindungen der Schwermetalle oder Schwefel, beispielsweise aus geschlämmter Kreide und Zinkweiß oder aus Kreide, Bimssteinpulver und Zinkweiß, hergestellte unverbrenmliche Körper weisen nur eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit auf, so daß sie z. B. für Feuerzeuge, bei denen @es auf rasche, sichere Zündung ankommt, nicht Verwendung finden können, im Gegensatz zu den Dochten gemäß der Erfindung, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzen und eine rasche Verdampfung der Brennflüssigkeit und ein sicheres Zünden gestatten. Es ist auch bereits bekannt, Dochte aus Bündeln von Metalldrähten herzustellen. Diese Dochte weisen aber den Nachteil auf, daß sie infolge des Freiliegens der Drahtenden allmählich doch verbrennen, also keine befriedigend lange Lebensdauer besitzen und daß die Aufsaugefähigkeit meist nur sehr gering ist.
  • Auch sonstige bekannte Körper aus Drähten, wie zylindrisch aufgewickelte Drahtgaze oder Wärmeübertragungskörper aus zusammengepreßtern Metallsieb o. dgl., sind mit den Dochten gemäß der Erfindung nicht gleichzustellen. Bei jenen Vorrichtungen kommt es auf eine besonders ausgeprägte Saugfähigkeit durchweg gar nicht an, und die meisten dieser Vorrichtungen besitzen auch nicht eine irgendwie ausgeprägte Porosität oder Saugfähigkeit. Beispiel i Eine massive, 6 cm dicke eiserne Platte wird mit zahlreichen Bohrlöchern von 6mm Weite-versehen. Die Bohrungen werden mit Wasser befeuchtet und mit feiner Tonerde gepudert. Die Platte wird nach dem Trocknen auf eine horizontale Eisenplatte derart aufgesetzt, daß die Bohrungen vertikal stehen. Danach wird eine Mischung von 6o Teilen durch Zersetzung von Nickelcarbonyl erhaltenem Nickelpulver mit q.o Teilen durch ein Sieb von. 9oo Maschen pro Quadratzentimeter gesiebtem Ammoncarbonat oder Ammonbicarbonat unter Klopfen in die Bohrungen geschüttet. An Stelle des Nickelpulvers kann auch ein Gemisch von Carbonyleisen- und -nickelpulver verwendet werden. Die Form wird sodann samt Unterlage derart in eänen geeigneten Ofen geschoben, daß die Bohrungen vertikal oder nahezu vertikal stehen. Der Ofenraum wird mit einem inerten oder reduzierenden Gas, z. B. Wasserstoff, gespült und innerhalb ¢ Stunden möglichst gleichmäßig auf i ooo° aufgeheizt. Diese Temperatur hält man a Stunden lang ein und kühlt ab. Aus der erkalteten Form können die Stäbchen, die leicht geschrumpft sind, mühelos .entfernt werden. Sie sind dann ohne weiteres als Dochte für Feuerzeuge geeignet.
  • Werden Dochte von größerer Härte oder geringerem Porenvolumen gewünscht, so sintert man die fertigen Stäbchen noch weitere a bis 3 Stunden lang bei iooo bis iioo° in inerter oder reduzierender Atmosphäre nach. Beispiel a Aus der im Beispiel i erwähnten Füllmasse wird eine 6 cm dicke Platte bei den ;angegebenen Temperaturen gesintert." Aus dieser Platte werden Dochtstäbchen herausgebohrt oder herausgeschnitten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Herstellung von starren, porösen Dochten für Beleuchtungs-, Heiz- und ähnliche Vorrichtungen durch Sintern von Metallpulvern oder von pulverförmigen Metallverbindungen.
DEI43228D 1931-12-13 1931-12-13 Herstellung von Dochten Expired DE598558C (de)

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DEI43228D DE598558C (de) 1931-12-13 1931-12-13 Herstellung von Dochten

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DEI43228D DE598558C (de) 1931-12-13 1931-12-13 Herstellung von Dochten

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DE598558C true DE598558C (de) 1934-06-13

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ID=7190976

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DEI43228D Expired DE598558C (de) 1931-12-13 1931-12-13 Herstellung von Dochten

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DE (1) DE598558C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2023883A1 (de) * 1968-11-22 1970-08-21 Dunlop Co Ltd

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2023883A1 (de) * 1968-11-22 1970-08-21 Dunlop Co Ltd

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