DE598648C - Vorschubeinrichtung zur UEberbrueckung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinander-folgenden, an einer Wickelabgabe- oder Entnahmestelle schrittweise vorbeigefuehrten Wikelpressformen - Google Patents

Vorschubeinrichtung zur UEberbrueckung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinander-folgenden, an einer Wickelabgabe- oder Entnahmestelle schrittweise vorbeigefuehrten Wikelpressformen

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DE598648C
DE598648C DEU11723D DEU0011723D DE598648C DE 598648 C DE598648 C DE 598648C DE U11723 D DEU11723 D DE U11723D DE U0011723 D DEU0011723 D DE U0011723D DE 598648 C DE598648 C DE 598648C
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molds
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DEU11723D
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Universelle Cigarettenmaschinen Fabrik JC Mueller and Co
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Universelle Cigarettenmaschinen Fabrik JC Mueller and Co
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00—Elements of cigar manufacture
    • A24C1/16—Treating bunches
    • A24C1/18—Moulds or presses for cigar bunches

Landscapes

  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. JUNI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 b GRUPPE
Wickelpreßformen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorschubeinrichtung zur Überbrückung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden, an einer Wickelabgabe- oder Wickelentnahmestelle schrittweise vorbeigeführten Wickelpreßformen, unter Anwendung einer in Aussparungen der Wickelformen eingreifenden Schaltklinke.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art findet die Vorschubsteuerung der Preßformen durch ein Getriebe mit entsprechend ausgebildeter Hubkurve für die Steuerstange statt, so daß bei Ungenauigkeiten in den Preßformen ebensowohl als auch bei Ungenauigkeiten in der Hubkurve ein genaues Einstellen des \^orschubes nicht zu erreichen ist, während es doch gerade darauf ankommt, daß jede Preßkammer unter der Einfüll- bzw. Entleerungsstelle sich in einer ganz bestimmten Lage befindet, wenn der Wickel ohne die Befürchtung späterer Zerstörungen richtig eingelegt bzw. herausgenommen werden soll.
Demgegenüber ist die Anordnung gemäß der Erfindung so getroffen, daß die ständig einen zur Überbrückung ausreichenden Hub ausführende Schaltklinke durch ein mit Einkerbungen, Anschlägen o. dgl. an der Wickelform in Eingriff stehendes Schaltglied so gesteuert wird, daß sie für gewöhnlich nur auf einem dem Muldenabstand entsprechenden Weg des Hubes, bei Vorbeigang einer Überbrückungsstelle aber während des ganzen Hubes -in die Aussparungen eingreift. Auf diese Weise werden die Ungenauigkeiten in den Preßformen als auch die von Hubkurven o. dgl. vermieden.
Zweckmäßig dient als Steuerglied ein unter Federzug stehender Schwinghebel, der am Ende eine an den S ei ten wandungen* der Formen anliegende Rolle trägt und als Gleitstück ausgebildet ist mit einer Aussparung, die je nach der Hebelstellung in oder außer der Bewegungsbahn einer an der Schaltklinke befestigten, Leitrolle liegt.
In dieser Ausführung ist die neue Vorrichtung auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Vorderansicht.
Abb. 2 zeigt hierzu eine Ansicht von· oben.
Abb. 3 zeigt einen Teil der Abb. 1 in vergrößertem Maßstäbe und bei anderer Arbeitsstellung der Teile.
Abb. 4 zeigt hierzu eine Ansicht von oben.
Abb. S zeigt den in Abb. 3 gezeigten Teil der Vorrichtung in einer anderen Arbeitsstellung.
Abb. 6 zeigt hierzu eine Ansicht von oben.
Abb. 7 und 8 zeigen· Sonderdarstellungen.
Dem Maschinengestell G ist der Tisch 1 zugeordnet, auf dem die geöffneten Preßformen 2 der Vorrichtung zu- und abgeführt werden. Die Preßformen 2, die mit den der Wickelform, entsprechenden Mulden 2·1 ver-
sehen sind, sind am Boden mit Ausnehmungen ausgerüstet, in die Stifte 3 eingreifen, die an der Förderkette 4 befestigt sind. Die Förderkette 4 wird über die Leitscheiben 5 geführt, die lediglich frei drehbar gelagert sind, also keinen besonderen Antrieb erhalten.
Der Vorschub der Preßformen 2 um jeweilig eine Kammer wird von dem Schaltzahn 61 herbeigeführt, der an dem freien ίο Ende eines Hebels 6 vorgesehen ist. Der Hebel 6 ist bei 71 am Hebel 7 angelenkt. Der Hebel 7 sitzt auf dem Drehzapfen 8, der am Maschinengestell G befestigt ist. An dem Hebel 7 greift bei ψ- der Lenker 9 an, der andererseits bei 101 an dem zweiarmigen Hebel 10 angreift. Der zweiarmige Hebel 10 sitzt auf dem Drehzapfen 11 des Lagers II1, das ebenfalls am Maschinengestell G befestigt ist. Bei io2 greift an dem einarmigen Hebel io3 die Steuerstange 12 an, die mit ihrem gegabelten Ende 121 die Antriebswelle 13 übergreift und mit einer an ihr gelagerten Rolle 14 mit der Kurvenbahn 151 zusammenwirkt, die an der Kurvenscheibe 15 vorgesehen ist. Die Kurvenscheibe 15 sitzt auf der Antriebswelle 13. Von der Steuerstange 12 aus wird dem Hebel 6 durch das Gestänge 7 bis 10 eine in Richtung der in Abb. ι eingezeichneten Pfeile hin und her gehende Bewegung erteilt. An dem Hebel 6 ist die Rolle 16 gelagert, die mit der Schaltfalle 17 zusammenwirkt. Beim Nachlinksgehen des Hebels 6 im Sinne der Abb. 1 wir.d zunächst der Hebel 6 durch die Schaltfalle 17 in einer angehobenen Stellung so gehalten, daß der Schaltzahn 61 außer Eingriff mit den Preßformen 2 bleibt. Am linken Ende der Schaltfalle 17 wird aber der Hebel 6 nach unten geführt, so daß dieser in die Mulde der Preßform eingreift und dadurch die Preßform um eine Schaltung (Kammerteilung) vorschiebt (vgl. punktierte Stellung nach Abb. 1). Durch diesen Schalthub ist eine neue Mulde 21 unter den Stößel 18 getreten, der während des Zurückgehens des Hebels 6 in die aus Abb. 1 ersichtliche ausgezogene Stellung vom Hebel 19 aus nach unten gesteuert wird und dabei aus dem Träger 20, der aus einem Klemmbackenpaar ο. dgl. bestehen kann, den Wickel W in die bereit gehaltene Mulde 21 einführt.
Der Stößel 18 ist bei 191 an dem freien
Ende des Hebels 19 drehbar befestigt. Auf den nach oben ausladenden« Teil des Stößels 18 wirkt eine Feder 21 ein, die sich gegen einen am Hebel 19 vorgesehenen Anschlag legt. An dem Hebel 19 ist weiter eine Stellschraube 22 vorgesehen, gegen die sich der Stößel 18 unter der Wirkung der Feder 21 legt, wenn sich der Stößel 18 außerhalb des Trägers 20 befindet. Die Stellschraube 22 . ist hierbei so eingestellt, daß beim Nachuntengehen des Stößels 18 dieser mit seinem vorderen Ende in den Träger 20 einschnäbelt, worauf sich dann beim weiteren Nachuntengehen der Stößel 18 unter Zusammendrückung der Feder 21 entsprechend einstellt.
Der Hebel 19 ist bei 23 am Maschinengestell gelagert. An seinem freien Ende greift bei 241 der Lenker 24 an, der andererseits bei ι o4 am zweiarmigen Hebel 10 angelenkt ist. Während der Hebel 6 nach links im Sinne der Abb. 1 geht, wird der Stößel 18 in die aus Abb. 1 ersichtliche punktierte Stellung gehoben.
Die Schaltfalle 17 ist mittels des Drehzapfens 25 an dem Winkelhebel 26 drehbar gelagert. Eine Feder 27, die bei 261 am Winkelhebel 26 befestigt ist, ist bestrebt, die Schaltfalle 17 linksherum im Sinne des aus Abb. 2 ersichtlichen Pfeiles χ zu drehen. Bei normaler Arbeit wird die Schaltfalle 17 aber durch die an ihr gelagerte Rolle 171 an der Verdrehung gehindert, die sich gegen die Flanken der Preßformen 2 stützt.
Ist die letzte Mulde 21 einer Preßform 2 in den Bereich des Trägers 20 geführt worden (vgl. Abb. 3), dann, springt die Rolle 171 in den zwischen der vorangegangenen und der nachfolgenden Preßform 2 vorhandenen Zwischenraum Z ein, wobei die Schaltfalle 17 die aus Abb. 4 ersichtliche Stellung einnimmt. Beim Zurückgehen des Hebels 6 (nach rechts im Sinne der Abb. 3) fällt die Rolle 16, die am Hebel 6 gelagert ist, durch den Ausschnitt 172 der Schaltfalle 17, so daß der Schaltzahn 61 in die erste Mulde 21 der neuen Preßform 2 eintritt (vgl. Abb. 5). Während dieses Vorganges ist die letzte Mulde 21 der vorangegangenen Preßform 2 durch den Stößel 18 mit dem Wickel W beschickt worden. Bei dem hierauf folgenden Schalthub des Hebels 6 nach links im Sinne der Abb. 5 werden die Preßformen 2· so verschoben, daß die erste Mulde 21 der neuen Preßform 2 in den Bereich des Trägers 20 tritt.
Zu bemerken sei noch, daß während des letzten Schalthubes, wenn die Rolle 16 unter die Schaltfalle 17 geführt wird und in den Bereich des abfallenden Endes 173 der Schaltfalle 17 tritt, die Schaltfalle 17 von der Rolle mit samt dem Hebel 26 nach oben geschwenkt wird.
Der Hebel 26 ist zu diesem Zwecke bei 271 am Maschinengestell G drehbar gelagert. Sein freies Ende ist mit einer Stellschraube 28 ausgerüstet, welches sich gegen einen entsprechend am Maschinengestell G vorgesehenen Anschlag 29 legt. Die Schraube 2& ist so eingestellt, daß der Hebel 26 bzw. die Schaltfalle 17 die aus Abb. 1 und 5 ersichtliche Stellung einnimmt.
Nachdem der große Schalthub ausgeführt worden ist, durch den die erste Mulde 21 der neuen Preßform 2 in den Bereich des Trägers 20 geführt worden ist, wird die Schaltfalle 17, deren Rolle 171 die Flanke der neuen Preßform 2 anläuft, wieder in die aus Abb. 2 ersichtliche Lage geschwenkt, so daß beim Zurückgehen des Hebels 6 in die aus Abb. 1 ersichtliche ausgezogene Stellung die Rolle von der Schaltfalle 17 auf der ganzen Länge abgestützt wird. In welcher Waise die Rolle
16 mit der Schaltfalle 17 hierbei zusammenwirkt, ist aus der Abb. 8 ersichtlich, die einen Teil der Abb. 2 in vergrößertem Maßstabe zeig*·
Aus Abb. 7 hingegen ist ersichtlich, wie bei
Verschwenkung der Schaltfalle 17 in die aus Abb. 6 ersichtliche Stellung die Rolle 16 unter die Schaltfalle 17 zu liegen kommt, so daß sie unter der Falle hinweggleitet.
Beim nächsten Schalthub wird dann die Rolle 16 über die ganze Länge der Schaltfalle
17 hinweggeführt, so daß' der Schaltzahn'61 mit der nächsten leeren Mulde 21 zusammentreten kann und die Preßformen um einen kleinen Schritt verschiebt. Dies wiederholt sich so lange, bis die Rolle 171 am Ende der beschickten Preßform wieder einfällt, worauf sich der oben beschriebene Arbeitsvorgang wiederholt.
Bei der beschriebenen Ausführungsform wird der große Schalthub dadurch herbeigeführt, daß die Rolle 171 am Ende der Preßform 2 in den zwischen der \*orangegangenen und der nachfolgenden Preßform 2 vorhandenen Zwischenraum ζ einfällt. Man könnte selbstverständlich auch die entsprechende Steuerung der Schaltfalle 17 von Anschlägen aus vornehmen, die am Ende der alten bzw. vorn an der neuen Preßform 2 angebracht sind.
Bei der dargestellten Ausführungsform macht der Schalthebel 6 bei jedem Arbeitsgang den größten in Frage kommenden Hub, wobei er von der Schaltfalle 17 aus so ge^ steuert wird, daß er auf einem kürzeren bzw. längeren Wege wirksam wird.
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden die Preßkammern 21 bzw. deren Ränder selbst als^Schaltverzahnung benutzt. Man kann selbstverständlich auch eine entsprechende Verzahnung an den Flanken oder, wie bekannt, auf der Unterseite oder an einer sonst geeigneten Stelle der Preßformen 2 anbringen. Die erstere Ausführungsform, die auch beim Ausführungsbeispiel gewählt wurde, hat aber den Vorteil, daß! etwaige zwischen der anzubringenden Schaltverzahnung 61 und den einzelnen Preßkammern 21 unvermeidliche Ungenauigkeiten ausgeschaltet werden. Allerdings werden hierbei die Kanten der Preßkammern 21 der meist aus Holz gefertigten Preßformen 2 beansprucht. Eine Abnutzung kann aber dadurch auf ein Kleinstmaß herabgesetzt werden, daß man den Schaltzahni 61 so breit wie möglich macht, damit er mit einer möglichst großen Fläche bzw. möglichst breiten Kante zusammenwirkt, oder am Zahnende mit Gummi versieht. Unter Umständen kann man auch die entsprechenden Preßmuldenkanten durch Metallkanten o. dgl. Besatz schützen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorschubeinrichtung zur Überbrükkung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden, an einer Wickelabgabe- oder Entnahmestelle schrittweise vorbeigeführten Wickelpreßformen unter Verwendung einer in Aussparungen der Wickelformen eingreifenden Schaltklinke, dadurch gekennzeichnet, daß die ständig einen zur Überbrückung ausreichenden Hub ausführende Schaltklinke (61) durch ein mit Einkerbungen, Anschlägen o. dgl.
an der Wickelform (2) in Eingriff stehendes Schaltglied (17) so gesteuert wird, daß sie für gewöhnlich nur auf einem dem Muldenabstand entsprechenden Weg des Hubes, bei Vorbeigang einer Überbrükkungsstelle während des ganzen Hubes in die Aussparungen eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als· Steuerglied ein unter Federzug (27) stehender Schwinghebel (17) dient, der am Ende eine an den S ei ten wandungen der Formen1 (2) anliegende Rolle (171) trägt und als Gleitstück ausgebildet ist mit einer Aussparung (172), die je nach der Hebelstellung in oder außer der Bewegungsbahn einer an der Schaltklinke (61) befestigten Leitrolle (16) liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU11723D 1932-04-13 1932-04-13 Vorschubeinrichtung zur UEberbrueckung des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinander-folgenden, an einer Wickelabgabe- oder Entnahmestelle schrittweise vorbeigefuehrten Wikelpressformen Expired DE598648C (de)

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