DE599089C - Webschuetzen - Google Patents
WebschuetzenInfo
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- DE599089C DE599089C DEH132875D DEH0132875D DE599089C DE 599089 C DE599089 C DE 599089C DE H132875 D DEH132875 D DE H132875D DE H0132875 D DEH0132875 D DE H0132875D DE 599089 C DE599089 C DE 599089C
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- Germany
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- shooter
- steel
- shuttle
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- driven
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- Expired
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J5/00—Shuttles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Webschützen Gegenstand der Erfindung ist ein Webschützen mit je einer Stahlspitze an den beiden Enden, deren geschlitzter Schaft innerhalb der ihn aufnehmenden Bohrung des Schützenkörpers durch Auftreiben auf einen keilförmigen Spreizwiderstand auseinandergetrieben wird und so mit seinen Enden in den Schützenkörper eindringen kann.
- Es sind beispielsweise Stahlspitzen mit gespaltenem Schaft bekannt, welcher beim Eintreiben in den Webschützen durch einen Keil oder durch eine Kugel gespreizt wird. Die zuletzt genannte Befestigungsart besitzt besondere Nachteile, da die stumpf gehaltenen Klauen nur bis zum Bohrgrund des Schützenkörpers vordringen können. Hierbei beruht der Halt lediglich an dem gegen den Schützenkörper ausgeübten Druck. Ist dieser Druck zu stark, so wird ein Zerspringen des Schützenkörpers eintreten, während bei schwachem Druck ein Lösen der Spitze nicht ausgeschlossen ist. Diese Übelstände sind auch bei der bekannten Befestigung der Schützenspitze mittels einer als Spreizwiderstand dienenden Kugel vorhanden. Das schwache Eindringen der Schaftteile im stumpfen Winkel zur Holzfaser ist ohne wesentliche Bedeutung, da diese hierbei nicht von den Holzfasern gehalten werden. Wird die Kugel zu groß gewählt, so wird der infolge des am äußeren Durchmesser der Kugel während des Eintreibens der Schützenspitze nach mehreren Seiten hin auftretende Druck den Schützenkörper zersprengen, wobei auch ein Abbrechen der einzelnen Schaftteile nicht ausgeschlossen ist. Bei zu kleiner Kugel erfolgt nur ein schwaches Spreizen, so daß ein Lösen der Stahlspitze leicht möglich ist.
- Dasselbe tritt auch bei der bekannten Spitzenbefestigung mittels spreizender Gewindebüchse ein, da ein Lösen der eingeschraubten Spitze infolge der Schleuderbewegung des Schützens nicht ausgeschlossen ist. Außer einer kostspieligen Herstellungsweise besitzt diese Befestigungsart den Nachteil, daß der Schützenkörper infolge des außergewöhnlich großen Hülsendurchmessers stark geschwächt wird, so daß er zerspringt. Infolgedessen kann diese Befestigung nur bei großen Webschützen zur Anwendung kommen.
- Das Einlassen der bekannten Ringe zum Verhüten des Zerspringens des Schützenkörpers ist nachteilig, weil die Nutwerkzeuge leicht abbrechen. Zu einer sicheren Spitzenbefestigung tragen die Ringe nicht bei. Nicht nur während des Webens werden hohe Anforderungen an die Haltbarkeit der Stahlspitzen gestellt, sondern es ist auch allgemein bekannt, daß die Stahlspitzen bei älteren im Gebrauch befindlichen Webschützen von den Arbeitern selbst mutwillig entfernt werden, um so in den Besitz neuer Webschützen zu gelangen. Es ist daher besonders leicht, die gespreizten Splinte bei den erwähnten Stahlspitzen in ihre ursprüngliche Lage zu bringen und zu entfernen. Die bekannten Stahlspitzen sind außerdem bezüglich der erforderlichen Bohrung des Spitzenschaftes äußerst kostspielig. Desgleichen ist die Befestigung der Stahlspitzen im Schützenkörper mittels Kugeln sehr umständlich, da während des Befestigens ein Herausfallen dieser Kugeln leicht möglich ist.
- Zweck der Erfindung ist die restlose Beseitigung dieser Nachteile.
- Auf der Zeichnung ist die neue Stahlspitze und ihre Befestigung beispielsweise veranschaulicht.
- Das Führungsröhrchen b ist mit einem Spreizwiderstand a versehen, über dem unmittelbar sich Austrittsöffnungen c im Führungsröhrchen b befinden. An beiden Enden des Webschützens wird je ein Röhrchen b in der Stärke und Länge dieses Führungsröhrchens entsprechende Bohrungen eingesetzt. In diese Führungsröhrchen wird dann der gespaltene Spitzenschaft eingetrieben. Hierbei werden die schon vorher nach außen umgebogenen Klauenspitzen d durch den Widerstand a gespreizt und durch die Austrittsöffnungen c hindurch in den Schützenkörper getrieben, wo sie dann wie Krallen festsitzen. Diese Befestigung hat den großen Vorteil, daß durch das Festkrallen der Klauenspitzen im Webschützenkörper nicht nur eine sichere Befestigung der Spritze erreicht, sondern auch das Schützenmaterial zusammengehalten wird. Der während des Eintreibens des Schaftes erzeugte Druck wird von dem Röhrchen aufgenommen, so daß ein Zerspringen des Schützenkörpers vollständig ausgeschlossen ist. Ein gewaltsames Entfernen der Spitzen ist nicht möglich, weil die in das Holz eingedrungenen Krallen widerhakenartig von den Austrittsöffnungen gehalten werden. Mithin besteht keine Möglichkeit, die einmal gespreizten Klauen in ihre ursprüngliche Lage zurückzubringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII Webschützen mit je einer Stahlspitze an den beiden Enden, deren geschlitzter Schaft innerhalb der ihn aufnehmenden Bohrung des Schützenkörpets durch Auftreiben auf einen keilförmigen Spreizwiderstand auseinandergetrieben wird und so mit seinen Enden in den Schützenkörper eindringen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige Spreizwiderstand (a) zum Verhindern des Sprengens des Schützenkörpers in einem Röhrchen (b) sitzt, das mit Löchern (c) für den Durchtritt der widerhakenartig in den Schützenkörper einzutreibenden Spitzen (d) des Stahlspitzenschaftes versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH132875D DE599089C (de) | 1932-08-16 | 1932-08-16 | Webschuetzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH132875D DE599089C (de) | 1932-08-16 | 1932-08-16 | Webschuetzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE599089C true DE599089C (de) | 1934-06-25 |
Family
ID=7176728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH132875D Expired DE599089C (de) | 1932-08-16 | 1932-08-16 | Webschuetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE599089C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2828773A (en) * | 1955-08-11 | 1958-04-01 | Multi Corp | Shuttle tip structure |
| US2925834A (en) * | 1957-01-28 | 1960-02-23 | Multi Corp | Shuttle tips |
-
1932
- 1932-08-16 DE DEH132875D patent/DE599089C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2828773A (en) * | 1955-08-11 | 1958-04-01 | Multi Corp | Shuttle tip structure |
| US2925834A (en) * | 1957-01-28 | 1960-02-23 | Multi Corp | Shuttle tips |
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