DE59934C - Selbsttätiger . Gasverkäufer - Google Patents
Selbsttätiger . GasverkäuferInfo
- Publication number
- DE59934C DE59934C DENDAT59934D DE59934DA DE59934C DE 59934 C DE59934 C DE 59934C DE NDAT59934 D DENDAT59934 D DE NDAT59934D DE 59934D A DE59934D A DE 59934DA DE 59934 C DE59934 C DE 59934C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coin
- lever
- arm
- gas
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 4
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 5
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
- YTAHJIFKAKIKAV-XNMGPUDCSA-N [(1R)-3-morpholin-4-yl-1-phenylpropyl] N-[(3S)-2-oxo-5-phenyl-1,3-dihydro-1,4-benzodiazepin-3-yl]carbamate Chemical compound O=C1[C@H](N=C(C2=C(N1)C=CC=C2)C1=CC=CC=C1)NC(O[C@H](CCN1CCOCC1)C1=CC=CC=C1)=O YTAHJIFKAKIKAV-XNMGPUDCSA-N 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 210000003414 extremity Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/04—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kdrzwaaren.
(England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. December 1890 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an selbstthätigen Gasverkäufern,
welche den Zweck haben, gegen eine Münze eine entsprechende Menge Gas zu liefern.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen stellt den Gasverkäufer in der Vorderansicht (nach
Entfernung der vorderen Platte des Gehäuses) dar.
Fig. 2 zeigt eine gleiche Ansicht wie Fig. 1, aber mit Zählwerk und ohne Zifferblatt und
Zeiger. Die Münze, welche in die Münzführung hineingeworfen ist, ruht auf dem Münzhebel,
welcher durch ein Gewicht aufgewogen wird.
Fig. 3 stellt eine gleiche Ansicht wie Fig. 2 dar mit Fortlassung einiger Theile.
Der Münzhebel ist dargestellt, wie er an seiner äufsersten Krümmung mit einem Zahn
in das Hauptrad greift.
Fig. 4 ist eine Theilansicht des Selbstverkäufers, welche den zurückkehrenden Münzhebel
zeigt, wie er mit seinem Stift über der oberen Seite des daumenartigen Vorsprunges
gleitet.
Fig. 5 ist die Vorderansicht eines Theiles des . Selbstverkäufers,
Fig. 6 der senkrechte Schnitt nach A-B der Fig. i, von rechts nach links gesehen,
Fig. 7. ein waagrechter Schnitt nach C-D der Fig. 2,
Fig. 8 ein zweiter waagrechter Schnitt E-F der Fig.. 2, .
Fig. 9 der Geldbehälter,
Fig. 10 derselbe in der Vorderansicht.
α ist das Gehäuse des Selbstverkäufers, b der Gasmesser, c eine waagrechte Achse. Auf letzterer
sitzen fest das Hauptrad d, ein Sperrarm e und ein Zeiger f; die Achse ruht in
den Lagern a? und a3.
g, Fig. 2, ist ein Winkelhebel, welcher lose auf der Achse c sitzt und einen kurzen Arm gs
und einen langen g2 hat. Mit letzterem ist ein Druckknopf /2, Fig. 1, durch die Stange /?2
eng verbunden, während mit g"3 ein Münzhebel i zusammenhängt. Dieser Münzhebel hat
an dem einen Arm ein Gewicht z2; an der
unteren Seite des anderen Armes einen Zahn ζ'3, Fig. 3, an dem Schwanzende desselben Armes
einen Stift z'4, Fig. 2, und eine Gabel i5 mit
den Theilen z'6 und z'7.
j ist ein federnder, daumenartiger Vorsprung mit gebogener Unterseite j2, einem Lappen jB,
einer Zunge j4, einem Sperrhaken β und einer
krummen Fläche _/6, deren Zweck ist, den
Münzhebel in seine anfängliche Lage zurückzubringen. Die Führung j2 ist dazu da, um
besagten Hebel i mit seinem Zahn in das Rad eingreifen zu lassen, die Zunge j4, um ihn
wieder aus dem Eingriff zu befreien, und der Absatz j5, um ihn zu sperren, damit, wenn
keine Münze auf dem Hebel liegt, Betrug verhindert wird. Der Theil z'7, der sich an der
Stelle Z3, Fig. 2, innerhalb der Münzführung Z bewegt, verhindert. Betrug dadurch, dafs er die
hineingeworfene Münze festhält, wenn der Versuch gemacht werden würde, den Hebel mit
kurzen Stöfsen in Bewegung zu setzen.
In der Münzführung hängt zur Verhinderung
von Betrug ein Arm tn m2 m3, welcher verhindert,
dafs die hineingeworfenen Münzen wieder herausgezogen werden.
Der Sperrarm e, Fig. 3, 7 und 8, dient dazu, die Welle η vermittelst der sich drehenden
Arme w2 zu sperren. Die Welle hat eine Schraube n8 und wird durch ein Lager n4 und
einen Transporteur n5 unterstützt.
Bei der Bewegung des Hauptrades d nimmt dieses den Sperrarm e von den Flügelarmen n2
der Welle η fort und gestattet der Welle, sich zu drehen. Das auf derselben angebrachte Gewinde
n3 dreht das Rad q, welches lose auf der Achse c sitzt. Bei der Rückwärtsbewegung
des Rades q kann dasselbe durch den Eingriff der Federklaue r mit der Achse c und somit
mit dem Rad d und dem Arm e fest verbunden werden.
p, Fig. 3, ist eine Feder, welche die Theile in ihre anfänglichen Lagen zurückbringt, und
0, Fig. 2, ist ein Hülfssperrarm, welcher mit der Achse o2 verbunden und mit einem Sperrtheil
o4 versehen ist; er hängt an o3, so dafs, falls der Versuch gemacht werden sollte, Gas
zu erhalten, indem man den Hebel g herunterdrückt, der Arm 0 zwischen die Flügelarme w2
fällt und so den Betrug verhindert.
Das Hauptrad d, Fig. 5, hat einen Stift d1,
welcher im neunten Theil einer Umdrehung (s. Fig. 1) befestigt ist. Dieser Stift verhindert,
dafs mehr Geld hineingeworfen wird, als Gas geliefert werden kann, vermittelst des Hebels
5 s1 s2 ss s4, Fig. 5. Der Gasverkäufer ist mit
einem Zifferblatt (s. Fig. 1) und Zeiger auf der Achse c versehen.
Der Münzbehälter ist mit α 4, sein Schlofs
mit α5, seine Sicherung mit α6, das Schlüsselloch mit a1 bezeichnet.
Bedienung.
Vorausgesetzt, dafs alle Theile in ihrer Ruhelage vor der Einführung einer Münze sind,
dafs also der Hülfssperrer 0 in die Höhe gehoben ist und der Sperrarm sich in seiner
sperrenden Lage befindet, und vorausgesetzt, dafs keine Münze in dem Selbstverkäufer liegt
oder für Gas angeboten wird, so kann infolge eines Druckes auf den Knopf h der Hebel g
leicht bewegt werden, welcher darauf seinerseits dem Münzhebel i eine .geringe Vorwärtsbewegung
ertheilt, der bis dahin durch seinen an dem Haken j 5 des vorstehenden Daumenstückes
stofsenden Stift i* gesperrt war. Aufser einer geringen Bewegung erhält besagter Hebel
noch eine etwas schiefe Lage, welche bewirkt, dafs sich die Enden des gabelförmigen Theiles
heben.
Jetzt bewirkt der Druck der in die Führung / hineingeworfenen Münze aaf. das gabelförmige
Ende iB des Hebels, dafs derselbe in eine geringe schiefe Lage gebracht wird (s. Fig. 2) und
der Stift z'4 von dem Absatz j5 entfernt wird
bis zu dem äufsersten Ende der Zunge _/4 des
hervorstehenden Daumenstückes j, an welche es stöfst.
Indem man nun auf den Knopf h drückt, wird der Hebel g von links nach rechts gedreht,
sein Arm g2 heruntergedrückt, worauf
der Hülfssperrer 0 durch sein Eigengewicht zwischen die Arme n2 der Trommelachse η
fällt und sie dadurch in der Bewegung hemmt, infolge dessen die Umdrehung der Trommel
und somit das Ausströmen des Gases verhindert wird.
Durch die Winkelbewegung, welche der Arm g3 des Triebhebels macht, wird der Münzhebel
i von links nach rechts gedrückt, und infolge des Druckes des Stiftes ii gegen die
Rundung der Zunge _/4 mufs das Daumenstück
j nachgeben und den Stift z'4 durchlassen.
Der Zahn z3 des Hebels i aber mufs in die
Zähne des grofsen Rades d eingreifen und wird dort festgehalten, während besagter Stift z'4 auf
der unteren Seite des gekrümmten Theiles p des Daumens schleift. Der beständige Druck
auf den Knopf dreht den Triebhebel weiter, bewegt den Münzhebel vorwärts und dehnt
die Feder ρ aus.
Da der Zahn z3 in die Zähne des Hauptrades
eingreift, so wird dieses gedreht und kann bei vollständigem Niederdrücken des
Knopfes eine halbe Umdrehung machen. Da auch der Sperrarm e wie das Hauptrad d auf
der Achse c fest ist, so wird derselbe um dasselbe Stück verstellt wie das Rad d und kommt
aus dem Bereich der Arme ra2 der Trommelwelle.
Das Zahnrad q und die Federklaue r, welche lose auf der Achse sind, bleiben in Ruhe.
Sobald eine bestimmte Menge Gas, dem Werth der gebotenen Münze entsprechend, angesammelt
worden ist, wird der Knopf losgelassen, und die Spiralfeder p, die bis jetzt
noch unter Spannung war, bringt die Theile in ihre Anfangslagen zurück, indem sie den
Stift z4 veranlafst, sich rückwärts über den hinteren Theil des hervorstehenden Daumens j
zu bewegen, um vor dem Haken p liegen zu bleiben. Diese Bewegung bewirkt der Stift z'8,
der von der Feder g-4 des Hebels g gehoben
wird. Wenn der Hebel g sich hebt, so nimmt er den Hülfssperrer 0 den Armen w2 aus dem Weg,
und die Achse η mit ihrer Trommel dreht sich im Verhältnifs zu dem Verbrauch des
Gases. Das sich drehende Schraubengewinde n3 dreht das Rad q zurück,, und da
dieses Rad momentan mit dem Hauptrad d und den verwendeten Theilen durch den Eingriff
der Klaue mit der Achse c fest verbunden ist, so bewegen sich alle Theile, die auf besagter
Achse liegen, mit Einschlufs des Zeigers/
zusammen rückwärts, bis Gas im Werth einer Münze verbraucht worden ist. Dann
tritt der Sperrarm e zwischen die Arme κ2 der Trommelachse, wodurch die Trommel angehalten
wird.
Das Hineinwerfen einer zweiten und weiterer Münzen bis zu neun und die Handhabung des
Knopfes bei jeder hineingelegten Münze läfst das grofse Rad d, Arm c und Zeiger f neun auf
einander folgende Theile durchmachen, wodurch Stift dλ auf dem Hauptrad in eine Lage
gebracht wird (s. Fig. 5), dafs er bei weiterer Bewegung den Endhebel s aufwärts bewegt,
wobei derselbe in die Münzführung kommt und so verhindert, dafs weitere Münzen eingeführt
werden.
Nebenbei gesagt, kann der Mechanismus des Gasverkäufers so angepafst werden, dafs er jede
beliebige Anzahl von Münzen aufnehmen und eine entsprechende Menge Gas dafür liefern
kann. Der Apparat ist auf einen nassen Gasmesser angewendet dargestellt, jedoch ist er
auch auf einen trockenen anwendbar.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Ein selbstthätiger Gasverkäufer, bei welchem durch Einwerfen einer Münze ein Münzhebel i in die Arbeitslage gestellt wird, hierauf durch Niederdrücken eines zweiarmigen Hebels g, dessen kurzer Arm mit dem Münzhebel i in Verbindung steht, ein Zahn i3 desselben mit dem auf der Welle c festsitzenden Zahnrad d in Eingriff gebracht wird, bei weiterem Druck die Welle c gedreht und der mit ihr fest verbundene Sperrarm e von den Flügelarmen n2 der Trommel η fortgenommen wird, worauf dann nach Loslassen des Druckknopfes h die Flügelarme n2 sich so lange drehen und Gas freigeben, bis der Sperrarm e wieder zwischen dieselben tritt, was dadurch herbeigeführt wird, dafs die mit.Gewinde versehene, sich drehende Trommel η ein Zahnrad q in Umdrehung versetzt, welches' bei seiner Rückwärtsbewegung vermittelst einer Klauenkuppelung die Welle c und die fest mit ihr verbundenen Theile: Zahnrad d, Zeiger / und Sperrarm e mit sich nimmt.
- 2. Bei dem in Anspruch 1. gekennzeichneten selbstthätigen Gasverkäufer die Anordnung eines daumenartigen Vorsprunges j mit seinen Theilen β j3 β und ß, welche den Zweck haben, den Münzhebel i durch seinen Zahn i3 mit dem Zahnrad d in'Eingriff zu halten, ihn wieder davon zu entfernen, ihn zu sperren, sobald der Druckknopf h, ohne dafs vorher eine Münze eingeworfen worden ist, in Thätigkeit versetzt wird, und schliefslich ihn in seine anfängliche sperrende Lage zurückzuführen.
- 3. Bei dem in Anspruch 1. gekennzeichneten Gasverkäufer die Anordnung eines Hülfssperrers o, welcher in dem längeren Arm g·2 des Hebels g hängt, so dafs, falls der Versuch gemacht werden sollte, Gas zu erhalten durch Niederdrücken des Hebels g ohne vorheriges Einwerfen einer Münze, der Arm ο4 des Hülfssperrers zwischen die Flügelarme n2 der Trommel η fällt und hierdurch ein Umdrehen derselben verhindert.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59934C true DE59934C (de) |
Family
ID=334107
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59934D Expired - Lifetime DE59934C (de) | Selbsttätiger . Gasverkäufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59934C (de) |
-
0
- DE DENDAT59934D patent/DE59934C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT149111B (de) | Rechen- oder Buchhaltungsmaschine. | |
| DE59934C (de) | Selbsttätiger . Gasverkäufer | |
| DE105092C (de) | ||
| DE246978C (de) | ||
| AT149457B (de) | Warenautomat für Münzeinwurf (Selbstkassierer). | |
| DE650074C (de) | Kontrollvorrichtung an Kugellaufspielen | |
| DE305373C (de) | ||
| DE124082C (de) | ||
| DE599214C (de) | Kontrollvorrichtung fuer den Gasverkauf nach Pauschaltarif | |
| DE201791C (de) | ||
| DE2417723C3 (de) | Einrichtung zum Zumessen eines Zeitabschnitts gegen Entgelt, insbesondere Parkuhr | |
| AT8997B (de) | Controlcasse mit Wechsel-Vorrichtung. | |
| DE162972C (de) | ||
| DE275360C (de) | ||
| DE714066C (de) | Muellwagen mit einem zur staubfreien Entleerung von Muelltonnen dienenden Schacht und einem an diesem Schacht drehbar gelagerten Schwenkhebel | |
| DE64094C (de) | Wied erhol werk für Uhren | |
| DE54368C (de) | Neuerung an selbstthätigen Karten mit Gewichtsangabe druckenden und abliefernden Waagen | |
| DE125353C (de) | ||
| AT67497B (de) | Geldauszahlmaschine. | |
| DE135196C (de) | ||
| DE42882C (de) | Selbstthätiger Verkaufsapparat | |
| DE633455C (de) | Selbstdruckende Addiermaschine | |
| AT71851B (de) | Geldauszahlmaschine. | |
| DE72011C (de) | Selbstverkäufer für Gas oder dergl | |
| DE287536C (de) |