DE59934C - Selbsttätiger . Gasverkäufer - Google Patents

Selbsttätiger . Gasverkäufer

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DE59934C
DE59934C DENDAT59934D DE59934DA DE59934C DE 59934 C DE59934 C DE 59934C DE NDAT59934 D DENDAT59934 D DE NDAT59934D DE 59934D A DE59934D A DE 59934DA DE 59934 C DE59934 C DE 59934C
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DENDAT59934D
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R. W. BROWNHILL in Aston bei Birmingham, England
Publication of DE59934C publication Critical patent/DE59934C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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  • Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kdrzwaaren.
(England).
Selbsttätiger G as verkauf er.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. December 1890 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an selbstthätigen Gasverkäufern, welche den Zweck haben, gegen eine Münze eine entsprechende Menge Gas zu liefern.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen stellt den Gasverkäufer in der Vorderansicht (nach Entfernung der vorderen Platte des Gehäuses) dar.
Fig. 2 zeigt eine gleiche Ansicht wie Fig. 1, aber mit Zählwerk und ohne Zifferblatt und Zeiger. Die Münze, welche in die Münzführung hineingeworfen ist, ruht auf dem Münzhebel, welcher durch ein Gewicht aufgewogen wird.
Fig. 3 stellt eine gleiche Ansicht wie Fig. 2 dar mit Fortlassung einiger Theile.
Der Münzhebel ist dargestellt, wie er an seiner äufsersten Krümmung mit einem Zahn in das Hauptrad greift.
Fig. 4 ist eine Theilansicht des Selbstverkäufers, welche den zurückkehrenden Münzhebel zeigt, wie er mit seinem Stift über der oberen Seite des daumenartigen Vorsprunges gleitet.
Fig. 5 ist die Vorderansicht eines Theiles des . Selbstverkäufers,
Fig. 6 der senkrechte Schnitt nach A-B der Fig. i, von rechts nach links gesehen,
Fig. 7. ein waagrechter Schnitt nach C-D der Fig. 2,
Fig. 8 ein zweiter waagrechter Schnitt E-F der Fig.. 2, .
Fig. 9 der Geldbehälter,
Fig. 10 derselbe in der Vorderansicht.
α ist das Gehäuse des Selbstverkäufers, b der Gasmesser, c eine waagrechte Achse. Auf letzterer sitzen fest das Hauptrad d, ein Sperrarm e und ein Zeiger f; die Achse ruht in den Lagern a? und a3.
g, Fig. 2, ist ein Winkelhebel, welcher lose auf der Achse c sitzt und einen kurzen Arm gs und einen langen g2 hat. Mit letzterem ist ein Druckknopf /2, Fig. 1, durch die Stange /?2 eng verbunden, während mit g"3 ein Münzhebel i zusammenhängt. Dieser Münzhebel hat an dem einen Arm ein Gewicht z2; an der unteren Seite des anderen Armes einen Zahn ζ'3, Fig. 3, an dem Schwanzende desselben Armes einen Stift z'4, Fig. 2, und eine Gabel i5 mit den Theilen z'6 und z'7.
j ist ein federnder, daumenartiger Vorsprung mit gebogener Unterseite j2, einem Lappen jB, einer Zunge j4, einem Sperrhaken β und einer krummen Fläche _/6, deren Zweck ist, den Münzhebel in seine anfängliche Lage zurückzubringen. Die Führung j2 ist dazu da, um besagten Hebel i mit seinem Zahn in das Rad eingreifen zu lassen, die Zunge j4, um ihn wieder aus dem Eingriff zu befreien, und der Absatz j5, um ihn zu sperren, damit, wenn keine Münze auf dem Hebel liegt, Betrug verhindert wird. Der Theil z'7, der sich an der Stelle Z3, Fig. 2, innerhalb der Münzführung Z bewegt, verhindert. Betrug dadurch, dafs er die hineingeworfene Münze festhält, wenn der Versuch gemacht werden würde, den Hebel mit kurzen Stöfsen in Bewegung zu setzen.
In der Münzführung hängt zur Verhinderung
von Betrug ein Arm tn m2 m3, welcher verhindert, dafs die hineingeworfenen Münzen wieder herausgezogen werden.
Der Sperrarm e, Fig. 3, 7 und 8, dient dazu, die Welle η vermittelst der sich drehenden Arme w2 zu sperren. Die Welle hat eine Schraube n8 und wird durch ein Lager n4 und einen Transporteur n5 unterstützt.
Bei der Bewegung des Hauptrades d nimmt dieses den Sperrarm e von den Flügelarmen n2 der Welle η fort und gestattet der Welle, sich zu drehen. Das auf derselben angebrachte Gewinde n3 dreht das Rad q, welches lose auf der Achse c sitzt. Bei der Rückwärtsbewegung des Rades q kann dasselbe durch den Eingriff der Federklaue r mit der Achse c und somit mit dem Rad d und dem Arm e fest verbunden werden.
p, Fig. 3, ist eine Feder, welche die Theile in ihre anfänglichen Lagen zurückbringt, und 0, Fig. 2, ist ein Hülfssperrarm, welcher mit der Achse o2 verbunden und mit einem Sperrtheil o4 versehen ist; er hängt an o3, so dafs, falls der Versuch gemacht werden sollte, Gas zu erhalten, indem man den Hebel g herunterdrückt, der Arm 0 zwischen die Flügelarme w2 fällt und so den Betrug verhindert.
Das Hauptrad d, Fig. 5, hat einen Stift d1, welcher im neunten Theil einer Umdrehung (s. Fig. 1) befestigt ist. Dieser Stift verhindert, dafs mehr Geld hineingeworfen wird, als Gas geliefert werden kann, vermittelst des Hebels 5 s1 s2 ss s4, Fig. 5. Der Gasverkäufer ist mit einem Zifferblatt (s. Fig. 1) und Zeiger auf der Achse c versehen.
Der Münzbehälter ist mit α 4, sein Schlofs mit α5, seine Sicherung mit α6, das Schlüsselloch mit a1 bezeichnet.
Bedienung.
Vorausgesetzt, dafs alle Theile in ihrer Ruhelage vor der Einführung einer Münze sind, dafs also der Hülfssperrer 0 in die Höhe gehoben ist und der Sperrarm sich in seiner sperrenden Lage befindet, und vorausgesetzt, dafs keine Münze in dem Selbstverkäufer liegt oder für Gas angeboten wird, so kann infolge eines Druckes auf den Knopf h der Hebel g leicht bewegt werden, welcher darauf seinerseits dem Münzhebel i eine .geringe Vorwärtsbewegung ertheilt, der bis dahin durch seinen an dem Haken j 5 des vorstehenden Daumenstückes stofsenden Stift i* gesperrt war. Aufser einer geringen Bewegung erhält besagter Hebel noch eine etwas schiefe Lage, welche bewirkt, dafs sich die Enden des gabelförmigen Theiles heben.
Jetzt bewirkt der Druck der in die Führung / hineingeworfenen Münze aaf. das gabelförmige Ende iB des Hebels, dafs derselbe in eine geringe schiefe Lage gebracht wird (s. Fig. 2) und der Stift z'4 von dem Absatz j5 entfernt wird bis zu dem äufsersten Ende der Zunge _/4 des hervorstehenden Daumenstückes j, an welche es stöfst.
Indem man nun auf den Knopf h drückt, wird der Hebel g von links nach rechts gedreht, sein Arm g2 heruntergedrückt, worauf der Hülfssperrer 0 durch sein Eigengewicht zwischen die Arme n2 der Trommelachse η fällt und sie dadurch in der Bewegung hemmt, infolge dessen die Umdrehung der Trommel und somit das Ausströmen des Gases verhindert wird.
Durch die Winkelbewegung, welche der Arm g3 des Triebhebels macht, wird der Münzhebel i von links nach rechts gedrückt, und infolge des Druckes des Stiftes ii gegen die Rundung der Zunge _/4 mufs das Daumenstück j nachgeben und den Stift z'4 durchlassen.
Der Zahn z3 des Hebels i aber mufs in die Zähne des grofsen Rades d eingreifen und wird dort festgehalten, während besagter Stift z'4 auf der unteren Seite des gekrümmten Theiles p des Daumens schleift. Der beständige Druck auf den Knopf dreht den Triebhebel weiter, bewegt den Münzhebel vorwärts und dehnt die Feder ρ aus.
Da der Zahn z3 in die Zähne des Hauptrades eingreift, so wird dieses gedreht und kann bei vollständigem Niederdrücken des Knopfes eine halbe Umdrehung machen. Da auch der Sperrarm e wie das Hauptrad d auf der Achse c fest ist, so wird derselbe um dasselbe Stück verstellt wie das Rad d und kommt aus dem Bereich der Arme ra2 der Trommelwelle.
Das Zahnrad q und die Federklaue r, welche lose auf der Achse sind, bleiben in Ruhe.
Sobald eine bestimmte Menge Gas, dem Werth der gebotenen Münze entsprechend, angesammelt worden ist, wird der Knopf losgelassen, und die Spiralfeder p, die bis jetzt noch unter Spannung war, bringt die Theile in ihre Anfangslagen zurück, indem sie den Stift z4 veranlafst, sich rückwärts über den hinteren Theil des hervorstehenden Daumens j zu bewegen, um vor dem Haken p liegen zu bleiben. Diese Bewegung bewirkt der Stift z'8, der von der Feder g-4 des Hebels g gehoben wird. Wenn der Hebel g sich hebt, so nimmt er den Hülfssperrer 0 den Armen w2 aus dem Weg, und die Achse η mit ihrer Trommel dreht sich im Verhältnifs zu dem Verbrauch des Gases. Das sich drehende Schraubengewinde n3 dreht das Rad q zurück,, und da dieses Rad momentan mit dem Hauptrad d und den verwendeten Theilen durch den Eingriff der Klaue mit der Achse c fest verbunden ist, so bewegen sich alle Theile, die auf besagter Achse liegen, mit Einschlufs des Zeigers/
zusammen rückwärts, bis Gas im Werth einer Münze verbraucht worden ist. Dann tritt der Sperrarm e zwischen die Arme κ2 der Trommelachse, wodurch die Trommel angehalten wird.
Das Hineinwerfen einer zweiten und weiterer Münzen bis zu neun und die Handhabung des Knopfes bei jeder hineingelegten Münze läfst das grofse Rad d, Arm c und Zeiger f neun auf einander folgende Theile durchmachen, wodurch Stift dλ auf dem Hauptrad in eine Lage gebracht wird (s. Fig. 5), dafs er bei weiterer Bewegung den Endhebel s aufwärts bewegt, wobei derselbe in die Münzführung kommt und so verhindert, dafs weitere Münzen eingeführt werden.
Nebenbei gesagt, kann der Mechanismus des Gasverkäufers so angepafst werden, dafs er jede beliebige Anzahl von Münzen aufnehmen und eine entsprechende Menge Gas dafür liefern kann. Der Apparat ist auf einen nassen Gasmesser angewendet dargestellt, jedoch ist er auch auf einen trockenen anwendbar.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein selbstthätiger Gasverkäufer, bei welchem durch Einwerfen einer Münze ein Münzhebel i in die Arbeitslage gestellt wird, hierauf durch Niederdrücken eines zweiarmigen Hebels g, dessen kurzer Arm mit dem Münzhebel i in Verbindung steht, ein Zahn i3 desselben mit dem auf der Welle c festsitzenden Zahnrad d in Eingriff gebracht wird, bei weiterem Druck die Welle c gedreht und der mit ihr fest verbundene Sperrarm e von den Flügelarmen n2 der Trommel η fortgenommen wird, worauf dann nach Loslassen des Druckknopfes h die Flügelarme n2 sich so lange drehen und Gas freigeben, bis der Sperrarm e wieder zwischen dieselben tritt, was dadurch herbeigeführt wird, dafs die mit.Gewinde versehene, sich drehende Trommel η ein Zahnrad q in Umdrehung versetzt, welches' bei seiner Rückwärtsbewegung vermittelst einer Klauenkuppelung die Welle c und die fest mit ihr verbundenen Theile: Zahnrad d, Zeiger / und Sperrarm e mit sich nimmt.
  2. 2. Bei dem in Anspruch 1. gekennzeichneten selbstthätigen Gasverkäufer die Anordnung eines daumenartigen Vorsprunges j mit seinen Theilen β j3 β und ß, welche den Zweck haben, den Münzhebel i durch seinen Zahn i3 mit dem Zahnrad d in'Eingriff zu halten, ihn wieder davon zu entfernen, ihn zu sperren, sobald der Druckknopf h, ohne dafs vorher eine Münze eingeworfen worden ist, in Thätigkeit versetzt wird, und schliefslich ihn in seine anfängliche sperrende Lage zurückzuführen.
  3. 3. Bei dem in Anspruch 1. gekennzeichneten Gasverkäufer die Anordnung eines Hülfssperrers o, welcher in dem längeren Arm g·2 des Hebels g hängt, so dafs, falls der Versuch gemacht werden sollte, Gas zu erhalten durch Niederdrücken des Hebels g ohne vorheriges Einwerfen einer Münze, der Arm ο4 des Hülfssperrers zwischen die Flügelarme n2 der Trommel η fällt und hierdurch ein Umdrehen derselben verhindert.
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