DE599417C - Zylindrische Siebtrommel fuer Schleudermaschinen - Google Patents

Zylindrische Siebtrommel fuer Schleudermaschinen

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DE599417C
DE599417C DE1930599417D DE599417DD DE599417C DE 599417 C DE599417 C DE 599417C DE 1930599417 D DE1930599417 D DE 1930599417D DE 599417D D DE599417D D DE 599417DD DE 599417 C DE599417 C DE 599417C
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drum
centrifugal
cylindrical sieve
sieve drum
drainage
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DE1930599417D
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GUSTAV TER MEER DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Zylindrische Siebtrommel für Schleudermaschinen Die Erfindung betrifft eine zylindrische Siebtrommel für Schleudermaschinen, welche zum Entlaugen und Trocknen von körnigen oder pulverförmigen Stoffen, insbesondere Salzen, dienen. Um das Abscheiden der Flüssigkeit in solchen Schleudern zu beschleunigen, wurde vorgeschlagen, auch die Stirnwände der- Siebtrommel als Entwässerungsflächen auszubilden, indem man sie ebenso wie die zylindrische Trommelwand mit Filteröffnungen versehen hat. Auf diese Weise ist der abzuscheidenden Flüssigkeit Gelegenheit gegeben, teils durch die zylindrische Trommelsiebwand und teils durch die gelochten Stirnwände zu entweichen. Die Erfindung geht nun von der Beobachtung aus, daß der Trocknungsgrad des auf der Trommelwand sich schichtenweise abgelagerten Schleudergutes nicht überall gleichmäßig ausfällt, vornehmlich dann nicht, wenn der Schleuderraum eine bestimmte Länge überschreitet, wobei die Trommelstirnwände also weit voneinander entfernt liegen. Besonders das den Trommelstirnwänden nächstliegende Schleudergut ist meist trockener beschaffen als das weiter davon abliegende Gut. Diese Ungleichmäßigkeit im Feuchtigkeitsgehalt des geschleuderten Gutes läßt sich dadurch erklären, daß die dem von den Trommelstirnwänden weiter entfernt liegenden Schleudergut anhaftende Flüssigkeit, soweit diese nicht in radialer Richtung durch die zylindrische Trommelwand abgeschleudert wird, einen verhältnismäßig langen Weg nach den Trommelstirnwänden zurückzulegen hat. Es kommt dabei hinzu, daß die auf der Zylinderwand sich ablagernden Schleuderstoffe bei zunehmender Schichtstärke infolge des hohen Schleuderdruckes in der Regel so stark zusammengepreßt werden, daß sie schließlich der abzuscheidenden Flüssigkeit überhaupt keinen Durchtritt in radialer Richtung mehr gestatten, so daß die Flüssigkeit nur noch in achsialer Richtung durch die Trommelstirnwände entweichen kann.
  • Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, die Filterflächen einer zylindrischen Siebtrommel in einer Weise zu vergrößern, daß die den festen Schleuderstoffen beigemengte Flüssigkeit wesentlich schneller als bei den bekannten Siebschleudern, aus der Schleudertrommel abzufließen vermag und daß dabei so weit als möglich ein in allen Schichten gleichmäßig entwässertes Gut erhalten wird. Die diese Aufgabe lösende Einrichtung kennzeichnet sich durch senkrecht zur Schleuderachse stehende, an der Trommelinnenwand im Abstand befestigte, ringförmige Siebflächen, die einen besonderen Entwässerungsraum bilden.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß das Anbringen von Siebkörpern auf der Innenwand von vollwandigen Schleudertrommeln bereits bekannt ist. Diese Siebkörper sind hier einem in der Trommelwand vorgesehenen Auslaßventil für Schwebestoffe vorgebaut, um die festen Schleuderstoffe in der Schleudertrommel zurückzuhalten. Mit den Gedankengängen der Erfindung haben diese bekannten Siebkörper aber nichts zu tun. Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung im 'Längsschnitt dargestellt.
  • a ist eine Schleudertrommel, deren Mantel und Stirnfläche gelocht sind. In der Mitte der Trommellänge ist auf der Innenwand der Trommel ein ringförmiger, im Querschnitt U-förmiger Körper b leicht abnehmbar befestigt. Seine Schenkel, die einen ringförmigen Entwässerungsraum e bilden, sind gelocht und stehen senkrecht zur Schleuderachse. Damit der nutzbare Trommelraum möglichst wenig durch den Entwässerungskörper verkleinert wird, ist dieser sehr schmal gehalten. Am Umfang des Entwässerungsraumes e sind mehrere den Trommelmantel durchsetzende Öffnungen d vorgesehen, durch die die Flüssigkeit beim Schleudern nach außen abgeschleudert wird. c ist ein über die ganze Trommellänge sich erstreckender Messerträger, der ebenso wie das von ihm gehaltene Schälmesser entsprechend der Breite des Entwässerungskörpers b ausgespart ist.
  • Beim Schleudern fließt der eine Teil der Flüssigkeit, der dem in der Mitte der Trommellänge sich absetzenden Gut anhaftet, in den Entwässerungsraum e ab, wo es durch die Öffnungen d nach außen gelangt. Der Entwässerungskörper bringt, abgesehen von dem Vorteil einer gleichmäßigen Entwässerung des Schleudergutes, noch den weiteren Vorteil mit sich, daß das Entwässern schneller vor sich geht, als dies bei den bekannten Siebschleudern der Fall ist.
  • Bei sehr langgebauten Siebtrommeln werden zweckmäßig mehrere, in der Achse hintereinanderliegende Entwässerungsräume e angeordnet.
  • Die Entwässerungskörper lassen sich jederzeit auch bei alten, vorhandenen Siebtrommeln leicht einbauen, um in diesen eine höhere, gleichmäßigere Trocknung des Schleudergutes bei gleichzeitig kürzerer Schleuderzeit zu erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zylindrische Siebtrommel für Schleudermaschinen, welche zum Entlaugen und Trocknen von körnigen und pulverförmigen Stoffen, insbesondere Salzen, dienen, mit senkrecht oder annähernd senkrecht zur Schleuderachse angeordneten, als Entwässerungsfläche ausgebildeten Stirnwänden, gekennzeichnet durch senkrecht zur Schleuderachse stehende, an der Trommelinnenwand im Abstand befestigte, ringförmige Siebflächen (b), die einen besonderen Entwässerungsraum (e) bilden. .
DE1930599417D 1930-06-11 1930-06-11 Zylindrische Siebtrommel fuer Schleudermaschinen Expired DE599417C (de)

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DE599417T 1930-06-11

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DE (1) DE599417C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007919B (de) * 1954-11-25 1957-05-09 Krauss Maffei Ag Verfahren und Vorrichtung zum periodischen Klaeren gebleichter oelaehnlicher Suspensionen, insbesondere OEle, Trane od. dgl.
DE1043224B (de) * 1955-10-19 1958-11-06 Ohg E Fonderie A Bosco S P A Austragvorrichtung zum Entleeren einer Schleudertrommel
DE1105352B (de) * 1960-03-15 1961-04-20 Krauss Maffei Ag Schleudertrommel zum Entwaessern von Schlaemmen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1007919B (de) * 1954-11-25 1957-05-09 Krauss Maffei Ag Verfahren und Vorrichtung zum periodischen Klaeren gebleichter oelaehnlicher Suspensionen, insbesondere OEle, Trane od. dgl.
DE1043224B (de) * 1955-10-19 1958-11-06 Ohg E Fonderie A Bosco S P A Austragvorrichtung zum Entleeren einer Schleudertrommel
DE1105352B (de) * 1960-03-15 1961-04-20 Krauss Maffei Ag Schleudertrommel zum Entwaessern von Schlaemmen

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