DE599457C - Strahlapparat fuer Raketenantriebe - Google Patents

Strahlapparat fuer Raketenantriebe

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DE599457C
DE599457C DEK119449D DEK0119449D DE599457C DE 599457 C DE599457 C DE 599457C DE K119449 D DEK119449 D DE K119449D DE K0119449 D DEK0119449 D DE K0119449D DE 599457 C DE599457 C DE 599457C
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DE
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funnel
rocket
air
jet apparatus
gas nozzle
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DEK119449D
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LUDWIG KORT DIPL ING
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LUDWIG KORT DIPL ING
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02K—JET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/10—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
    • F02K7/18—Composite ram-jet/rocket engines
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02K—JET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/10—Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines
    • F02K7/12—Injection-induction jet engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Strahlapparat für Raketenantriebe Es ist bekannt, bei Raketen mit Hilfe von Strahlapparaten frische Luft anzusaugen und dadurch den Vortrieb zu erhöhen. Solange die Geschwindigkeit des Gas-Luft-Strahles in den einzelnen Trichtern des Strahlapparates größer als die Fluggeschwindigkeit der Rakete bleibt, erzeugen diese Trichter einen Vortrieb; sie haben also gewissermaßen negativen Luftwiderstand. Sobald dagegen die Fluggeschwindigkeit größer als die des Gas-Luft-Gemisches wird, können die Trichter keine Luft mehr ansaugen; sie wirken daher nicht mehr treibend, sondern bremsend.
  • Die einzelnen Trichter sollen nun :erfindungsgemäß so mit der Rakete verbunden werden, z. B. indem sie sich mit ihrem mach dem Raketenkörper zu gelegenem Ende auf Ausnehmungen in den Schwanzflossen stützen, daß sie bei Eintritt dieses Kraftrichtungswechsels sich von der Rakete abläsen können. .
  • Eine derartig lose Verbindung der Trichter mit der Rakete ist auch bei starkem Seitenwind durchaus unbedenklich. Gleich nach: dem Start, wenn die Fluggeschwindigkeit im Verhältnis zu einer evtl. Seitengeschwindigkeit klein ist, erhalten die Trichter einen besonders starken. Vortrieb, der sie fest gegen .die Rakete preßt. Bei hohen. Fluggeschwindigkeiten von über 5oo m/Sek. wird zwar dieser Andruck schwächer, dafür ist aber die mögliche Geschwindigkeit eines Seitenwindes nun im Verhältnis zur Fluggeschwindigkeit so klein, daß auch jetzt ein sogar kräftiger Seitenwind keine unbeabsichtigte Ablösung der einzelnen Trichter bewirken kann.
  • Da der erste Trichter die Gasdüse diclit umschließt, wird durch die hier angesogene Frischluft eine kräftige Kühlung der Gasdüse bewirkt. Durch Anordnung der die Trichter haltenden Rippen außen auf der Gasdüse wird die Oberfläche derselben vergrößert und dadurch die Kühlwirkung noch erheblich gesteigert.
  • Es ist bereits bekannt, dem Gasstrahl noch vor seinem Ausfluß einen Drall zu erteilen, um durch die infolge der Reaktion sichergebende Rotation der Rakete diese flugstabil zu machen. Ebenso ist @es bekannt, bei @einfachen Raketen durch Schrägstellen der Flossen einen Drall zu erzielen.
  • Nach der Erfindung sollen nun die die Trichter aufnehmenden Rippen schraubenförmig gewunden werden. Hierdurch wird eine erheblich ,größere Drehwirkung als bei dem Bekannten erreicht, da die hier angesogene Luft schon vor Erreichung einer großen Fluggeschwindigkeiteine große Relativgeschwindigkeit zur Schrägflosse hat.
  • In den Abb. i und z ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung .dargestellt.
  • Der Strahlapparat besteht aus einem oder mehreren konzentrisch angeordneten konischen Trichtern a, b und c, die sich in Ausnehmungen in den Schwanzflossen d stützen. Die Trichter erhalten einen negativen Luftwiderstand, erzeugen also einen Vortrieb, weil die Luft innerhalb der Trichter vom Gasstrahl angesogen wird. Hierdurch sinkt auf -der Innenseite der Trichter der Luftdruck, während er außen erhalten bleibt. Auf die Projektion der Trichter in Fahrtrichtung wirkt demnach dieser Druckunterschied als neuer, zusätzlicher Vortrieb, wodurch die Trichter -in die Ausnehmungen gedrückt werden. Erst wenn die Fluggeschwindigkeit der Rakete .gleich der Gasgeschwindigkeit wird, kann keine Luft mehr angesogen werden. Durch das Ansaugen von Frischluft ergibt sich eine höchst erwünschte und notwendige Kühlung der Gasdüsee.
  • Die Schwanzflossen d sind etwas schraubenförmig gewunden. Dadurch erhält die angesogene Frischluft und damit die gesamte austretende Gasmasse einen Drall. Genau denselben Drall muß aber die Rakete erhalten. Hierdurch wird, wie bei Geschossen, die Längsachse der Rakete parallel zur jeweiligen Tangente ihrer Flugbahn gehalten.
  • Wenn die Fluggeschwindigkeit der Rakete noch größer als die Gasgeschwindigkeit wird, würde der Strahlapparat, falls die Rakete noch von Luft umgeben ist, nicht mehr treibend, sondern bremsend wirken. Dieser Nachteil soll durch die oben geschilderte Anordnung der Trichter in Ausnehmungen der Schwanzflossen vermieden werden. Denn die Trichter werden sich, wenn sie eine Kraft von vorn, nämlich den Luftwiderstand, terhalten, von der Rakete ablösen und zurückbleiben (vgl. Abb.2). Diese Ablösung kann in der Weise erfolgen, -daß zuerst der letzte Trichter sich ablöst und dann mit zuneh-. mender Fluggeschwindigkeit die übrigen, oder auch, indem der ganze Strahlapparat auf einmal abgelöst wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Strahlapparat für Raketenantriebe, dadurch- gekennzeichnet, daß die einzelnen hintereinander angeordneten Trichter, durch welche Luft angesaugt wird, so mit dem Raketenkörper verbunden sind, z. B. indem sie sich mit ihrem nach dem Raketenkörper zu gelegenen Ende auf Ausnehmungen an den Schwanzflossen oder Rippen (d) stützen, daß sie durch den beim Ansaugen der Luft durch die Trichter entstehenden Druckunterschied zwischen der Außen- und Innenseite der Trichter' auf ihren Sitz gedrückt werden, während sie sich bei hoher Fluggeschwindigkeit unter der Wirkung des Luftwiderstandes einzeln oder auf einmal von der Rakete ablösen können.
  2. 2. Strahla@parat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwanzflossen (d) schraubenförmig gewunden sind. _
  3. 3. Strahlapparat nach Anspruch i, dessen erster Trichter die Gasdüse umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß die - Rippen außen an der Gasdüse, deren Oberfläche vergrößernd angeordnet -sind, so daß die angesogene Frischluft die Gasdüse kühlt.
DEK119449D 1931-03-13 1931-03-13 Strahlapparat fuer Raketenantriebe Expired DE599457C (de)

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DE (1) DE599457C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3077736A (en) * 1959-03-04 1963-02-19 Olin Mathieson Gas generating device
DE3010598A1 (de) * 1980-03-20 1981-10-08 Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V., 5000 Köln Durch umgebungsluft gekuehltes abgasrohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3077736A (en) * 1959-03-04 1963-02-19 Olin Mathieson Gas generating device
DE3010598A1 (de) * 1980-03-20 1981-10-08 Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt e.V., 5000 Köln Durch umgebungsluft gekuehltes abgasrohr

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