DE60000002T2 - Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für Kleinwagen - Google Patents

Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für Kleinwagen

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für Kleinwagen.
  • Der Ausdruck Kleinwagen bezeichnet Fahrzeuge mit leistungsschwachem Motor mit begrenzter Fortbewegungsgeschwindigkeit, die dieselben, allerdings kostengünstiger hergestellten Ausrüstungsteile wie Kraftwagen aufweisen.
  • Die Sitze sind daher einfacher und leichter konzipiert, um die Leermasse des Fahrzeugs zu reduzieren und dabei für einen zufriedenstellenden Komfort und eine Möglichkeit zur Rückenlehnenverstellung zu sorgen.
  • Derartige Sitze umfassen ein Basis-Tragwerk, ein Rückenlehnen-Tragwerk, die je durch einen Rohrrahmen gebildet sind, Gelenkmittel zum Schwenken um eine horizontale Querachse, wobei diese Mittel zwischen den zwei Tragwerken angeordnet sind, Federmittel, die dazu neigen, die Rückenlehne auf das Vorderteil des Sitzes umzuklappen, Rückenlehnen-Verriegelungsmittel in mit Bezug auf das Basis-Tragwerk unterschiedlichen Winkelstellungen und Betätigungsmittel zur Entriegelung der Verriegelungsmittel.
  • Die derzeit verfügbaren Sitze bestehen aus einer Vielzahl von Teilen, die hergestellt und zusammengesetzt werden müssen, was nicht nur zu erhöhten Produktionskosten führt, sondern auch zu überhöhtem Gewicht.
  • Mitunter sind die Blockier- und Betätigungsmittel der gelenkigen Anbringung von der Rückenlehne auf dem Sitz auf jeder Seite des Sitzes verteilt und erschweren die Herstellung von Sitzarmaturen, die daher kostenaufwendiger und zum Gelenk hin empfindlicher sind.
  • Im übrigen führen die Benutzung des Gelenks sowie Fahrzeugschwingungen zu Stauchungen und Spiel im Gelenk und in seinen Blockiermitteln, so dass die Blockierung der Rückenlehne ungenügend ist und zu Komfortmangel für den Benutzer führt.
  • In der (dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden) Druckschrift EP-A- 121452 soll dies dadurch behoben werden, dass die Blockierung der Rückenlehne mittels eines gezahnten Zwischenstücks gewährleistet wird, das verschiebbar auf einem Basis-Beschlag angebracht ist und mit einem von der Rückenlehne getragenen Zahnsegment zusammenwirkt. Die Stütz- und Führungsmittel des Zwischenstücks sind so angeordnet, dass, unter der Kraft der Betätigungsmittel desselben, seine Verzahnung einer Bewegung ausgesetzt ist, die sie gegen eine der Verzahnungsflächen des Zahnsegments der Basis führt, um Spiel und Verschleiß auszugleichen.
  • Ferner ist das Gelenklager der Rückenlehne auf der Gelenkachse der Basis nach oben hin unrund ausgebildet, um mit dieser Achse lokal nur an zwei Punkten in Kontakt zu kommen und auch um das Halten der Rückenlehne unter der durch das Zwischenstück auf sie ausgeübten Belastung zu gewährleisten.
  • Zwar wird durch diese Konstruktion das Auftreten von durch Spiel bedingten Nachteilen zeitlich verschoben, jedoch nicht unterdrückt, und sei dies allein aufgrund des Verschleißes der Verzahnung des Zahnsegments durch die des Zwischenstücks, das aus einem härteren Material als das das Zahnsegment bildende schweißbare Blech hergestellt ist.
  • Die Druckschrift DE A-39 15 336 beschreibt eine Gelenkvorrichtung mit Zahnsegment, schwenkbarem gezahnten Blockierzwischenstück und Verriegelungsnocken, die zwischen dem Basis-Beschlag und dem Rückenlehnen- Beschlag untereinander angeordnet sind.
  • Diese Vorrichtung umfasst ferner Mittel zur Begrenzung des Kippwegs der Rückenlehne, bestehend aus einer vom Basis-Beschlag hervorstehenden Achse und einer Kreisbogenöffnung, die in einem gezogenen Zusatzteil vorgesehen ist, das auf dem Basis-Beschlag so angebracht ist, dass der Rückenlehnen-Beschlag sandwichartig aufgenommen ist. Diese Konstruktion bietet keine Lösung zur Unterdrückung von Verschleiß, Stauchungen und Spielbildung im Gelenk, in den Blockiermitteln und in den Mitteln zur Begrenzung des Kippwegs des Sitzes.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile durch Bereitstellung eines aus einer verringerten Anzahl von Teilen bestehenden Sitzes mit verstellbarer Rückenlehne zu beheben, wodurch Herstellungskosten und Gewicht gesenkt werden und dabei die Herstellung von Komfortarmaturen vereinfacht und der durch funktionelles und verschleißbedingtes Spiel hervorgerufene Mangel an Komfort deutlich begrenzt wird.
  • Die Erfindung betrifft einen Sitz mit den Merkmalen des Anspruchs 1, und zwar
  • - ein Basis-Tragwerk, ein Rückenlehnen-Tragwerk, die je durch einen in Form gebogenen Rohrrahmen gebildet sind, der zumindest auf einer Seite mit einem Basis-Gelenkbeschlag und einem Rückenlehnen-Gelenkbeschläg, die auf das entsprechende Tragwerk geschweißt sind, versehen ist,
  • - Gelenkmittel der zwei Tragwerke zum Schwenken um eine horizontale Querachse, wobei die Mittel mit den vorgenannten Beschlägen zusammenwirken,
  • Rückenlehnen-Verriegelungsmittel, die auf einer Seite des Sitzes zwischen zwei Beschlägen angeordnet sind und, von oben nach unten verlaufend, aus einem mit der Rückenlehne verbundenen Zahnsegment, einem gezahnten Schwenkriegel und einem Sperrnocken des Riegels, der durch einen entgegen einer Rückholfeder wirkenden Hebel entriegelbar ist, bestehen,
  • - und Mittel zur Begrenzung des Kippwegs der Rückenlehne bestehend aus einem in einer Kreisbogenöffnung umlaufenden Anschlagfinger.
  • Erfindungsgemäß sind der Gelenkdrehzapfen und der
  • Schwenkbegrenzungsfinger in einer Bohrung beziehungsweise einer Kreisbogenöffnung angebracht, die im Zahnsegment vorgesehen sind, wobei das Segment aus wärmebehandeltem Stahl hergestellt ist und auf dem Rückenlehnen- Beschlag einerseits durch Einlassen von zwei durch Herausdrückbearbeitung des Segments geformten Höckern in kreisförmige im Beschlag vorgesehene Lochungen und andererseits durch Punktschweißen der Höcker auf dem Beschlag angebracht ist.
  • Diese Montage ermöglicht die Herstellung einer hervorragenden Verbindung zwischen einerseits dem normalerweise aus zieh- und schweißbarem Stahlblech hergestellten Rückenlehnen-Beschlag und dem Zahnsegment, das aus für Wärmebehandlung geeignetem und daher weniger schweißgeeignetem Stahlblech hergestellt ist, wobei durch die Wärmebehandlung die Verschleißfestigkeit des Lagers für den Drehzapfen und der Öffnung für den Anschlagfinger erheblich verbessert wird. Dies führt zu einer deutlichen Verschleißreduzierung sowohl beim Gelenk als auch bei den Zahnungen, da der Riegel in bekannter Art und Weise ebenfalls aus vergütetem Stahl hergestellt ist. Dadurch werden die Lebensdauer des Gelenks erhöht und die Risiken von Komfortmangel über die Haltbarkeit des mit dem Sitz ausgestatteten Fahrzeugs hinaus gezögert.
  • In einer Ausführungsform ist der Drehzapfen auf einer Seite mit einem sich auf dem Rückenlehnen-Beschlag abstützenden mit Schulter versehenen Kopf und auf der anderen Seite mit einem den Basis-Beschlag durchsetzenden und auf diesen genieteten Lagerzapfen versehen, während der Anschlagfinger einen in einer Öffnung des Rückenlehnen-Beschlags aufgenommenen mit Schulter versehenen Kopf und einen den Basis-Beschlag durchsetzenden und auf diesen genieteten Lagerzapfen umfasst.
  • Zur Ausführung des Gelenks muss also außer dem Zusammenbau seiner Bestandteile nur ein Schweißarbeitsgang und ein Nietungsarbeitsgang durchgeführt werden, um eine endgültige und unzerlegbare Verbindung der zwei Beschläge zu gewährleisten. Diese Konstruktion hat ferner den Vorteil, Platz sparend und leichter als die derzeitig verfügbaren zu sein. Ihre geringe Dicke vereinfacht den Einsatz von Auskleidungsschäumen, die zeitlich gesehen widerstandsfähiger sind, da sie keine Freiräume oder Durchlässe mehr aufweisen.
  • Vorteilhafterweise ist jeder der Rahmen der Tragwerke von Basis bzw. Rückenlehne aus einem einzigen in Form gebogenen Rohrstück hergestellt derart, dass seine Enden rechtwinklig und nahe der Gelenkbereiche der zwei Tragwerke angeordnet sind, wobei die Enden durch Schweißstellen verbunden sind, die auch ihre Verbindung mit einem Basis-Beschlag bzw. einem Rückenlehnen-Beschlag gewährleisten, wobei der zweite Basis-Beschlag dem mit dem Rückenlehnen-Beschlag zusammenwirkenden Beschlag gegenüber liegt.
  • Diese Anordnung verkürzt die Herstellungszeiten, da das Schweißen der Beschläge gleichzeitig mit dem Schweißen der Tragwerke durchgeführt wird, und führt ferner zur Freigabe der Tragwerke und erleichtert dabei das spätere Anbringen von Schäumen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile sind aus der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügte schematische Zeichnung ersichtlich, die eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sitzes darstellt.
  • Fig. 1 ist eine Perspektivansicht des Sitzgerüsts,
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht von innen, die im Aufriss eine Ausführungsform des Gelenks zwischen dem Rückenlehnen-Tragwerk und dem Sitz-Tragwerk zeigt,
  • Fig. 3 ist eine Schnittansicht gemäß III-III der Fig. 2 und zeigt die Verbindungsmittel zwischen dem Rückenlehnenflansch und dem Zahnsegment in vergrößertem Maßstab,
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht des Sitzgerüsts,
  • Fig. 5 ist eine Explosionsperspektivansicht seines Gelenks,
  • Fig. 6 ist eine unterbrochene Schnittansicht gemäß VI-VI der Fig. 2.
  • Wie aus Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, besteht der Sitz aus einem Basis-Tragwerk A, einem Rückenlehnen-Tragwerk B und Gelenkmitteln C1, C2.
  • Jedes der Tragwerke A und B wird aus einem Rohrrahmen 2 bzw. 3 gebildet, der aus einem in Form gebogenen Metallrohr geformt wird. Dieses Biegen wird so durchgeführt, dass die Enden 2a, 2b und 3a, 3b des Rohrstücks rechtwinklig und nahe des Gelenkbereichs der zwei Tragwerke angeordnet sind, das heißt in einem der unteren Winkel des Rückenlehnen-Rahmens und in einem der hinteren Winkel des Basis-Rahmens. Die Verbindung der Enden 2a, 2b und 3a, 3b erfolgt durch Schweißung bei einem Arbeitsgang, während dessen sie auch mit einem Beschlag verbunden werden, und zwar einem Basis-Beschlag 4a für die Enden 2a, 2b des Rahmens 2 und einem Rückenlehnen-Beschlag 5 für die Enden 3a, 3b des Rahmens 3 der Rückenlehne.
  • Fig. 2 zeigt, dass der Rückenlehnen-Beschlag 5 durch zwei Flügel 5a, 5b verstärkt ist, wodurch ihm im Querschnitt eine U-Form verliehen wird. Diese zwei Flügel tragen zur Versteifung des Rückenlehnen-Tragwerks bei, aber auch des unterhalb dieses Tragwerks überstehenden unteren Teils des Beschlags.
  • Der Rückenlehnen-Beschlag 5 gehört zu den Gelenkmitteln C2 und wirkt mit einem Basis-Beschlag 4b zusammen, der durch Schweißung auf dem hinteren Teil des Längsrandes des Basis-Rahmens 2 befestigt ist, der dem Rand gegenüberliegt, der den zu den Gelenkmitteln C1 gehörenden Beschlag 4a trägt.
  • In bekannter Weise werden die Beschläge 4a, 4b und 5 in zieh- und schweißbaren Stahlblechen ausgeführt.
  • Wie in Fig. 5 detaillierter gezeigt, ist zwischen dem Basis-Beschlag 4b und dem Rückenlehnen-Beschlag 5 ein Zahnsegment 6 angeordnet, dessen Zahnung 6a geeignet ist, mit einer Zahnung 7a eines um einen Achsbolzen 8 schwenkbar gelagerten Riegels 7 zusammenzuwirken. Der Riegel wird durch einen Nocken 9 betätigt, der in Drehverbindung mit einem Achsbolzen 10 steht. Der Riegel 7 und sein Nocken 9 sind unterhalb des Zahnsegments 6 angeordnet.
  • Fig. 6 zeigt, dass die verschiedenen Elemente zur Gewährleistung der Schwenkbarkeit und der Ver und Entriegelungsfunktionen der Rückenlehne in Bezug auf die Basis sehr Platz sparend in Querrichtung sind.
  • Das Zahnsegment 6 wird in einem für eine Wärmebehandlung geeigneten Stahl ausgeführt, wodurch die mechanische Festigkeit seiner Zahnung 6a erhöht wird, und ist, wie in Fig. 3 dargestellt, mit dem Beschlag 5 einerseits durch Eingriff in zylindrische Lochungen 12 des Beschlags 5 von durch Herausdrückbearbeitung des Segments 6 gebildeten zylindrischen Höckern 13 und andererseits durch Schweißpunkte 14 verbunden. Selbstverständlich wird das Zahnsegment 6 nach allen Lochungs- und Herausdrückarbeitsgängen einer Wärmebehandlung unterzogen.
  • Wie in Fig. 5 ersichtlich, wird das Zahnsegment 6 durchsetzt von einer Bohrung 16 für den Durchgang des Drehzapfens 17 des Gelenks C2 und von einer Öffnung 18 für den Durchgang eines Anschlagfingers 19, der den Kippweg der Rückenlehne begrenzt.
  • Der Drehzapfen 17 durchsetzt ferner eine Bohrung 20 des Beschlags 5 und weist einen mit Schulter versehenen Kopf 17a auf, der sich gegen die Innenfläche des Beschlags 5 stützt. Sein anderes Ende in Form eines Lagerzapfens 17b mit kleinerem Durchmesser wird vor Festlegung durch Verformung in eine Bohrung 22 des Basis- Beschlags 4b gepresst. Gleiches gilt für den in der Öffnung 18 des Zahnsegments 6 frei, jedoch mit reduziertem Radialspiel umlaufenden Finger 19, der einen in einer Öffnung 23 des Beschlags 5 umlaufenden Kopf 19a umfasst und einen Lagerzapfen 19b, dessen Schaft einen kleineren Durchmesser hat und eine Bohrung 24 des Basis- Beschlags 4b vor Festlegung durch Verformung auf dieser Achse durchsetzt.
  • Der Achsbolzen 8 für den Riegel 7 ist auf jeder Seite von zwei zylindrischen Abschnitten mit kleinerem Durchmesser 8a, 8b eingefasst, die vor Festlegung durch Verformung eine Bohrung 25 des Beschlags 4b bzw. eine Bohrung 26 eines Stegs 27 durchsetzen. Das andere Ende des Stegs wird von einer Bohrung 28 durchsetzt, in welcher das Ende 10a des Nockenachsbolzens 10 in freier Rotation angebracht ist, dessen anderes zylindrisches Ende 10b in freier Rotation in einer Bohrung 29 des Basis-Beschlags 4b angebracht ist. Der über die Außenseite des Beschlags 4b hervorstehende Abschnitt 10b ist, beispielsweise durch Schweißung 30 in Fig. 6, in Drehverbindung mit dem Stift 32 eines Betätigungshebels 33.
  • Das eben beschriebene Gelenk C2 wird durch zwei Rückholmittel vervollständigt, und zwar zwei Schraubenzugfedern 34 und 37. Das vordere Ende 34a der Feder 34 ist an eine Verlängerung 35 des hinteren Flügels 5a des Beschlags 5 gehakt, wie in Fig. 2 gezeigt, während sein anderes hinteres Ende 34b auf eine gebogene Lasche 36 gehakt ist, die mit dem Basis-Beschlag 4b fest verbunden ist. Die Feder 34 unterwirft das Rückenlehnen-Tragwerk B einem Schwenkmoment, das dazu neigt, es nach vorne zu schwenken.
  • Die andere Zugfeder 37 ist mit einem ihrer Enden 37a an eine seitlich vom Basis-Beschlag 4b hervorstehende Auskragung 38 gehakt, während das Ende 37b auf den Betätigungshebel 33 gehakt ist.
  • Das auf der anderen Seite des Sitzes angeordnete und in Fig. 1 sichtbare Gelenk C1 ist sehr viel einfacher, da es aus einer zylindrischen Stange 40 besteht, die mit einem ihrer Enden auf den Rahmen des Rückenlehnen-Tragwerks geschweißt ist. Ihr anderes Ende 40a ist koaxial zum Drehzapfen 17 des Gelenks C2 und bildet einen Drehzapfen, der in einem Lager des Basis-Beschlags 4a drehbar gelagert ist.
  • Fig. 1 verdeutlicht, dass die Gesamtheit der jeweiligen Mittel zur Gelenkblockierung, Entriegelung des Gelenks, Betätigung, Rückholung und Wegbegrenzung auf einer selben Seite angeordnet sind und eine Platz sparende Struktur bilden, wodurch eine sehr vereinfachte und kostengünstige Ausführung von Komfortarmaturen ermöglicht wird. Insbesondere ist festzustellen, dass die Feder 34 zum Aulichten der Rückenlehne in dem durch die abgerundete Biegung des Rahmens des Basis-Tragwerks freigelassenen Zwischenraum angeordnet ist, um zu vermeiden, dass in der Armatur ein Freiraum vorgesehen werden muss.
  • In der Ruhestellung des Sitzes wird die Zahnung 7a des Riegels 7 durch den Betätigungsnocken 9 unter der Rückholwirkung der Feder 37 in die Zahnung 6a des Zahnsegments 6 gepresst.
  • Zum Entriegeln reicht es aus, den Betätigungshebel 33 in Richtung des Pfeils 41 der Fig. 5 zu schwenken, um den Nocken aus seiner Kontaktreichweite zum Riegel zu entfernen und sein Ende in Kontakt mit einer rückwärts gerichteten Umbiegung 7b des Riegels 7 zu bringen. Durch diesen Kontakt wird der Riegel nach unten geschwenkt und seine Zahnung 7a von der Zahnung 6a des Zahnsegments 6 entfernt. Es ist dann möglich, die Rückenlehne um ihre Gelenkachse zu schwenken, indem man sie nach hinten zieht oder sie in ihrem Vorwärtskippen unter der Einwirkung der Feder 34 hält. Das Schwenken in beide Richtungen ist durch den Weg der Kreisbogenöffnung 18 des Zahnsegments 6 um den Anschlagfinger 19 begrenzt. Nach Auswahl der gewünschten Stellung für die Rückenlehne wird es der Feder 37 durch die Freigabe des Betätigungshebels 33 ermöglicht, den Nocken 9 in seine Ursprungsstellung durch Heben des Riegels 7 und durch Gewährleistung des Eingriffs seiner Zahnung 7a in die Zahnung 6a des Segments 6 zurückzubringen.
  • Dank der verbesserten Festigkeit des Zahnsegments führt seine Drehung in Bezug auf den Drehzapfen zu wenig Verschleiß und zögert die Bildung von Spiel über die Nutzungsdauer des mit dem Sitz ausgestatteten Fahrzeugs hinaus. Gleiches gilt für den Verschleiß zwischen der Öffnung 18 und dem Anschlagfinger 19 und für den Verschleiß der Zahnung 7a des Riegels 7, der ebenfalls aus vergütetem Stahl hergestellt ist. Die durch Vernietung oder Festlegung durch Verformung hergestellte Verbindung des Achsbolzens 17 und des Anschlagfingers 19 mit dem Tragwerk- Beschlag 4b ist unempfindlich gegenüber den Bewegungen der Rückenlehne, da nämlich die mit Schultern versehenen Köpfe 17a und 19a dieser Elemente den durch Rotation bedingten Reibungen ausgesetzt sind. Die Abmessung dieser Köpfe ist ausreichend, um die Bildung von unter Umständen zu axialem Spiel führenden Stauchungen zu vermeiden.

Claims (5)

1. Sitz mit verstellbarer Rückenlehne für Kleinwagen, umfassend:
- ein Basis-Tragwerk (A), ein Rückenlehnen-Tragwerk (B), die je durch einen in Form gebogenen Rohrrahmen (2, 3) gebildet sind, der zumindest auf einer Seite mit einem Basis-Gelenkbeschlag (4b) und einem Rückenlehnen-Gelenkbeschlag (5), die auf das entsprechende Tragwerk geschweißt sind, versehen ist,
- Gelenkmittel (C1, C2) der zwei Tragwerke (A, B) zum Schwenken um eine horizontale Querachse, wobei die Gelenkmittel (C1, C2) mit den vorgenannten Beschlägen (4b, 5) zusammenwirken,
- und Rückenlehnen-Verriegelungsmittel (6, 7, 9), die auf einer Seite des Sitzes angeordnet sind und, von oben nach unten verlaufend, aus einem mit der Rückenlehne (B) verbundenen Zahnsegment (6), einem gezahnten Riegel (7) und einem Sperrnocken (9) des Riegels (7), der durch einen entgegen einer Rückholfeder (37) wirkenden Hebel (33) entriegelbar ist, bestehen, wobei die Gelenkmittel (C1, C2) einen in einer Bohrung (16) angeordneten Gelenkdrehzapfen (17) umfassen, die im Zahnsegment (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (18, 19) zur Begrenzung des Kippwegs der Rückenlehne (B) aus einem in einer Kreisbogenöffnung (18) umlaufenden Anschlagfinger (19) bestehen, dass die Kreisbogenöffnung (18) im Zahnsegment (6) vorgesehen ist, wobei das Zahnsegment (6) aus wärmebehandeltem Stahl hergestellt ist und auf dem Rückenlehnen-Beschlag (5) einerseits durch Einlassen von zwei durch Herausdrückbearbeitung des Zahnsegments (6) geformten Höckern (13) in kreisförmige im Rückenlehnen-Beschlag (5) vorgesehene Lochungen (12) und andererseits durch Punktschweißen (14) der Höcker (13) auf dem Rückenlehnen-Beschlag (5) angebracht ist und dass der gezahnte Riegel (7) ein schwenkbarer Riegel ist.
2. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (17) auf der einen Seite mit einem sich auf dem Rückenlehnen-Beschlag (5) abstützenden mit Schulter versehenen Kopf (17a) und auf der anderen Seite mit einem den Basis- Beschlag (4b) durchsetzenden und auf diesem durch Verformung festgelegten Lagerzapfen (17b) versehen ist, während der Anschlagfinger (19) einen in einer Öffnung (23) des Rückenlehnen-Beschlags (5) aufgenommenen mit Schulter versehenen Kopf (19a) und einen den Basis-Beschlag (4b) durchsetzenden und auf diesem durch Verformung festgelegten Lagerzapfen (19b) umfasst.
3. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Rahmen (2, 3) der Tragwerke von Basis (A) bzw. Rückenlehne (B) aus einem einzigen in Form gebogenen Rohrstück hergestellt ist derart, dass seine Enden (2a, 2b, 3a, 3b) rechtwinklig und nahe der Gelenkmittel (C1, C2) der zwei Tragwerke (A, B) angeordnet sind, wobei die Enden durch Schweißstellen verbunden sind, die auch ihre Verbindung mit einem Basis-Beschlag (4a) bzw. einem Rückenlehnen- Beschlag (5) gewährleisten, wobei der Basis-Beschlag (4a) demjenigen (4b), der mit dem Rückenlehnen-Beschlag (5) zusammenwirkt, gegenüber liegt.
4. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Basis-Beschlag (4a), der dem mit dem Rückenlehnen-Beschlag (5) zusammenwirkenden (4b) gegenüber liegt, ein Lager für einen zum Drehzapfen (17) des anderen Beschlags (4b) koaxialen Gelenkdrehzapfen (40a) bildet, der durch das Ende einer auf den Rahmen (3) des Rücklehnen-Tragwerks (B) geschweißten zylindrischen Stange (40) gebildet ist.
5. Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenlehnen-Beschlag (5) durch zwei ihm einen U-förmigen Querschnitt verleihende Flügel (5a, 5b) verstärkt ist und sein Vorderflügel (5a) sich nach unten verlängert, um eine Befestigungslasche (35) des vorderen Endes (34a) der Rückholfeder (34) der Rückenlehne (B) zu bilden, wobei das hintere Federende (34b) auf eine gebogene Lasche (36) gehakt ist, die von dem Basis-Beschlag (4b) in den durch die Winkelrundung des Rahmens (2) des Basis-Tragwerks (A) gelassenen Raum hervorsteht.
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