DE60000727T2 - Management für optische fasern - Google Patents

Management für optische fasern

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    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Lichtleitermanagement und insbesondere Managementsysteme zur Lagerung von Lichtleiter-Reservelängen, wie etwa in Stecktafeln oder Verteilerzentren, um dadurch eine anschließende Neuzuordnung oder Umleiten von Lichtleitern innerhalb des Systems zu ermöglichen.
  • Lichtleitermanagementsysteme oder -verteilerzentren werden zur Organisation von Lichtleiterkabeln und -verbindern an Verbindungsstellen in Verkabelungssystemen und anderen Stellen verwendet, an denen Einrichtungen wie etwa Verzweiger oder Multiplexer mit den Lichtleitern verbunden werden. Solche Systeme können in Schränken oder an Einrichtungsgestellen enthalten sein, wobei die Lichtleitermanagementsysteme zur Handhabung von Verbindern an einer als Schalttafel oder Stecktafel bekannten Tafel gehaltert sind.
  • Die Schalttafel bestimmt die Verbindungen, die zwischen Lichtleitern des Systems untereinander und/oder Einrichtungen, wie etwa Verzweigern und Multiplexern hergestellt werden, und nimmt Verbinder oder Spleiße auf, mit denen Verbindungen hergestellt werden. Ein Beispiel einer Schalttafel ist in der Internationalen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer WO 95/29418 (Raychem) beschrieben.
  • Da Kommunikationsnetze jedoch im Lauf der Zeit Änderungen unterliegen, muß man Änderungen an den Verbindungen oder Spleißen der Lichtleiter vornehmen können, nachdem diese für einige Zeit in Betrieb gewesen sind. Eine der physischen Beschränkungen von Lichtleitern ist, daß sie nicht mit einem Radius gebogen werden dürfen, der kleiner als der sogenannte minimale Biegeradius ist, bei dem Schäden hinsichtlich der Übertragungseigenschaften des Lichtleiters auftreten, und es ist darauf zu achten sicherzustellen, daß es genügend Reservelänge eines Lichtleiters in der Nähe eines Verbinders oder Spleißes gibt, um seine Manipulation für derartige vorzunehmenden Änderungen zu ermöglichen, ohne ihn über den minimalen Biegeradius hinaus zu biegen.
  • Wenn Spleiße getrennt und erneut hergestellt werden müssen, ist außerdem das Entfernen einer kurzen Länge des Lichtleiters damit verbunden, und es ist deshalb erforderlich, daß man eine ausreichende Reservelänge hat, um mehrere derartige Verluste auszugleichen, falls der Lichtleiter mehrmals während seiner Lebensdauer neu zugeordnet wird. In manchen Fällen kann die Reservelänge eines Lichtleiters, die für diesen Zweck in einem Lichtleitermanagementsystem festgelegt wird, recht beachtlich sein, beispielsweise bis zu 9 m oder 10 m eines jeden Lichtleiters.
  • Wenn sich eine große Anzahl von Lichtleitern in dem Gestell oder Schrank eines Verbindungssystems befindet, muß die Gefahr eines Verwickelns oder einer Verwechslung von solchen großen Längen bei so vielen Kabeln vermieden werden, um sicherzustellen, daß die Technikerzeit bei der Durchführung von Änderungen nicht übermäßig lang wird, und ferner um sicherzustellen, daß eine sichere Zuordnung der Lichtleiter in ihren neuen Verbindungen nicht gefährdet wird.
  • Zu diesem Zweck sind mehrere verschiedene Anordnungen zum Organisieren der Unterbringung von Lichtleiter-Reservelängen bekannt, wobei dies häufig eine Anordnung von einzelnen Gehäusen mit sich bringt (die aufgrund ihrer relativ flachen Konfiguration häufig als Wannen bezeichnet werden), die jeweils mit Einrichtungen zum Führen und Festlegen von Windungen oder Wickeln von Lichtleitern in ihnen versehen sind.
  • Solche Wickel werden gewöhnlich ausgehend von einem Eingangs- oder Ausgangsende des Lichtleiters gebildet, nachdem er seiner Verbindung zugeordnet worden ist, indem der Lichtleiter innerhalb der Lagerwanne positioniert wird, in oder unter Festlegeeinrichtungen und Führungen ein Eingriff damit erfolgt und der Lichtleiter ausgehend von einem Ende in Position gelegt wird und das freie Ende entweder als solches positioniert oder eine geeignete Verbindung damit hergestellt wird.
  • Bei einer solchen Anordnung werden einzelne Lichtleiter jeweils einzeln in der Wanne aufgewickelt und, obwohl jeder Wickel individuell ist, können sich benachbarte Wickel in der Wanne überlappen, was dazu führen kann, daß mehr als ein Lichtleiter aus einer Wanne herausgezogen wird, wenn es zu einem späteren Zeitpunkt erforderlich ist, einen der Lichtleiter neu zuzuordnen. Dies führt zu der Gefahr einer Verwechslung und unrichtigen Zuordnung, und es ist erforderlich, daß nicht verwendete Lichtleiter, nachdem der Neuzuordnungsvorgang abgeschlossen worden ist, erneut in die Wanne zurück gewickelt werden.
  • Es bedeutet ferner, daß Lichtleiterwickel einzeln gewickelt werden, und in Fällen, in denen sehr lange Lichtleiter-Reservelängen verwendet werden, kann dies ein zeitaufwendiger Vorgang sein, insbesondere deswegen, weil jeder Lichtleiter sorgfältig in die Wanne gelegt werden muß, und zwar unter Beachtung einer vorher zugeordneten Route, die von den Führungen vorgegeben ist.
  • Das US-Patent US 4 995 688 beschreibt (in Fig. 32) einen Lichtleiterverteiler, bei dem eine Wanne mit einem drehbaren Spulenkörper versehen ist, der einen zentralen Vorsprung oder Zapfen hat, an dem eine Zwischenschlaufe oder -schleife einer Lichtleiter-Reservelänge in Eingriff gebracht werden kann, was es ermöglicht, daß der Spulenkörper dann mittels Fingerlöchern gedreht wird, um die Lichtleiter-Reservelänge "doppelt gelegt" auf die Wanne zu ziehen, d. h. derart, daß jeder Teil des Lichtleiters von der Schleife zu einem jeweiligen Ende Seite an Seite und auf den Spulenkörper gewickelt ist.
  • Dies hat den Vorteil, daß die Lichtleiterlänge, die zu einem Wickel gewickelt werden muß, effektiv halbiert wird, hat aber den Nachteil, daß eine komplexe Manipulation der beweglichen Teile der Wanne erforderlich ist, um den Lichtleiter auf den drehbaren Spulenkörper zu ziehen. Da Schalttafeln eine relativ große Anzahl von Lagerwannen haben können, müssen diese außerdem möglichst wirt schaftlich hergestellt werden, und eine mehrteilige Wanne mit beweglichen Elementen erhöht offensichtlich die Kosten beträchtlich.
  • Die britische Patentanmeldung GB 2 176 907 beschreibt ein Gehäuse zum Lagern einer Lichtleiter-Reservelänge. Das Gehäuse ist mit drei oder mehr hochstehenden Wänden versehen, die Lagerbereiche für Lichtleiterschleifen von mindestens zwei verschiedenen Längen definieren. Das Gehäuse kann mit einem abnehmbaren Deckel versehen sein. Die Lichtleitereintritts- und -austrittsstellen bestehen aus Aussparungen, die nahe der Mitte des Gehäuses angeordnet sind. Das Material dieses bekannten Gehäuses ist nicht offenbart.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll ein Gehäuse, typischerweise in Form einer sogenannten Lagerwanne oder eines Lagerbehälters, angegeben werden, der in einer Wanne oder einem Gestell untergebracht werden kann, in dem eine Lichtleiter-Reservelänge sicher, rasch und einzeln festgelegt werden kann und das keine beweglichen Teile hat. Wenn solche Wannen wirtschaftlich hergestellt werden können, ist es möglich, jeden einzelnen Lichtleiter an einer individuellen Wanne festzulegen, so daß es möglich wird, eine Neuzuordnung eines Lichtleiters sicher durchzuführen, ohne die anderen Lichtleiter in dem Netz zu beeinträchtigen.
  • Es ist deshalb eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lichtleitergehäuse anzugeben, das wirtschaftlich hergestellt werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Lichtleitergehäuse anzugeben, das einfach handhabbar ist und das ein einfaches Einsetzen und/oder Entfernen von Lichtleitern ermöglicht.
  • Um diese und andere Aufgaben zu lösen, gibt die vorliegende Erfindung ein Gehäuse zur Aufnahme und zum Festlegen einer Reservelänge eines Lichtleiters an, wobei das Gehäuse folgendes aufweist: zwei im allgemeinen ebene Tragelemente, die entsprechende Umfangsränder haben, die einander an ihrem Umfang berühren, und Halteeinrichtungen zum Zusammenhalten der zwei Tragelemente an einer von ihren Rändern beabstandeten Stelle, und ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Elemente zumindest an oder in dem Bereich seines Randes eine ausreichende Elastizität hat, um gebogen werden zu können, so daß ein Lichtleiter durch Drücken und anschließendes Führen zwischen den beiden sich berührenden Rändern der zwei zusammengehaltenen Tragelemente in das Gehäuse eingeführt oder aus diesem herausgezogen werden kann.
  • Durch das Vorsehen von mindestens einem elastischen Element, das an seinem Rand gebogen werden kann, wird ein sehr einfacher Zugang zu dem Innenraum des Gehäuses erhalten. Die auf diese Weise erhaltene Zugangsöffnung verschließt sich selbst, so daß dadurch die Installation des Lichtleiters erleichtert wird. Außerdem kann ein in dem Gehäuse untergebrachter Lichtleiter leicht herausgezogen werden.
  • Bevorzugt ist eine Einrichtung in dem Gehäuse für den Eingriff mit einer Schleife des Lichtleiters vorgesehen, die zwischen dessen Enden gebildet ist. Der Lichtleiter kann dann "doppelt gelegt" in dem Gehäuse aufgewickelt werden, so daß dadurch ein rasches Wickeln einer Lichtleiter-Reservelänge zu einer Lagerspule sichergestellt ist, wobei die beiden Enden der Spule einander eng benachbart und deshalb ohne weiteres festlegbar sind.
  • Die genannte Schleifeneingriffseinrichtung in dem Gehäuse kann eine Formation aufweisen, die den Innenraum zwischen den beiden im allgemeinen ebenen Elementen überbrückt. Diese Formation kann mindestens ein Vorsprung sein, der von einer Basis von mindestens einem der beiden Elemente vorspringt. Bevorzugt weist die Formation jedoch zwei einander zugewandte Vorsprünge auf, die jeweils von einer Basis eines jeweiligen Elements vorspringen, wobei die beiden Vorsprünge einander berühren, um die genannte Formation zu bilden, die den Innenraum zwischen den beiden Elementen überbrückt.
  • Um sicherzustellen, daß der Lichtleiter nicht mit einem Radius gebogen wird, der kleiner als der minimale Biegeradius für Lichtleiter ist, sind bevorzugt auch Führungseinrichtungen in dem Innenraum des Gehäuses vorgesehen, um die Reservelänge des Lichtleiters zu führen, der in dem Gehäuse aufgewickelt ist. Solche inneren Führungseinrichtungen weisen bevorzugt Führungsvorsprünge auf, die bevorzugt als im wesentlichen kreisförmige hochstehende Inseln ausgebildet sind, die von mindestens einem der beiden Elemente vorspringen. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung springen diese Vorsprünge von beiden Elementen vor und berühren einander, um eine Konstruktion zu bilden, die den Innenraum des Gehäuses überbrückt, um die genannten Führungen zu bilden.
  • Die Führungen zum Bestimmen der Bahn des Lichtleiters beim Aufwickeln auf die Wanne können Zusatzvorsprünge aufweisen, die von der Basis des Tragelements hochstehen und zumindest bogenförmig gekrümmte Führungsoberflächen haben. Solche Führungen können auch hochstehende parallele Wände aufweisen, die gemeinsam eine im wesentlichen kontinuierliche Bahn zur Aufnahme einer Länge des Lichtleiters bilden.
  • Bei einer solchen Konfiguration kann die kontinuierliche Bahn effektiv spiralförmig sein, obwohl sie nicht notwendigerweise kreisförmig oder kontinuierlich gebildet ist, insofern, als die Wände Teile der Bahn als einen Kanal bilden können, während andere Teile der Bahn weniger genau definiert sein können, beispielsweise zwischen zwei Stellen, an denen der Lichtleiter gerade liegen kann.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die hochstehenden parallelen Wände mit einer Distanz voneinander beabstandet, die ausreicht, um zu ermöglichen, daß nur zwei Bereiche eines Lichtleiters nebeneinander liegen, ohne einander in dem dadurch gebildeten Kanal zu überkreuzen. Dies hat insofern einen besonderen Vorteil, als auf diese Weise sehr "dünne" Gehäuse oder Wannen gebildet werden können, um die Lagerung einer großen Anzahl von Lichtleitern einander benachbart auf kleinstem Raum zu ermöglichen.
  • Es versteht sich, daß durch Vermeiden von Überkreuzungen von Lichtleitern in einem Gehäuse oder einer Wanne die Dimension der Wanne quer zu ihrer allgemeinen Ebene (nämlich die "Höhe" der Wände, die den Lichtleiteraufnahmekanal bilden) auf einem Wert gehalten werden kann, der nahe dem oder zumindest nicht erheblich größer als der Durchmesser des Lichtleiters ist, der in dem System verwendet werden soll, so daß eine Anordnung, die eine Tragwanne und einen aufgewickelten Lichtleiter aufweist, eine Dicke einnimmt, die nicht erheblich größer als der Durchmesser des Lichtleiters selbst ist, so daß dadurch die Querdimensionen der Anordnung minimiert werden, so daß die größtmögliche Anzahl von Wickeln von Lichtleiter-Reservelängen nebeneinander in einem Gestell oder Schrank positioniert werden kann.
  • Bei einer solchen Ausführungsform wird der Wickel der Lichtleiter-Reservelänge auf der Wanne angeordnet, indem eine Schleife ungefähr am Mittelpunkt des Lichtleiters gebildet und mit dem Vorsprung in Eingriff gebracht wird und dann die beiden nebeneinanderliegenden Teile des "doppelt gelegten" Lichtleiters in den auf der Wanne gebildeten Kanal gewickelt werden.
  • Durch das Doppeltlegen des Lichtleiters wird seine Länge effektiv halbiert und der Zeitaufwand, der benötigt wird, um ihn in eine Wanne zu wickeln, wird um die Hälfte reduziert, und gleichzeitig bleiben sowohl das Eingangs- als auch das Ausgangsende des Lichtleiters zusammen und an einer gemeinsamen Stelle, so daß das Management vereinfacht und die Notwendigkeit vermieden wird, nach dem Auffinden des einen Endes eines Lichtleiters ihm über seine Länge zu folgen, um das andere Ende zu lokalisieren.
  • Die Einrichtung zum Zusammenhalten der beiden Elemente weist bevorzugt Festlegeeinrichtungen an den Führungsvorsprüngen selbst auf. Bei einer solchen Konfiguration sind der Vorsprung oder die Vorsprünge, die die Formation zur Aufnahme der Zwischenschleife bilden, nicht miteinander verbunden, so daß es dadurch ermöglicht wird, daß die beiden einander berührenden Flächen der Vorsprünge auseinander gebogen werden, um es zu ermöglichen, daß ein Zwischenbereich eines Lichtleiters zwischen ihnen hindurchgeht, um die Schleife zu bilden.
  • Die Festlegeeinrichtungen, die die beiden Elemente zusammenhalten, können jede geeignete Form haben. Insbesondere können sie zusammenwirkende lösbare Befestigungseinrichtungen an den Führungsvorsprüngen aufweisen. Dies hat insofern Vorteile, als es das Zusammenklemmen der beiden Elemente ermöglicht, und zwar entweder bevor oder nachdem die Lichtleiterschleife um die Formation herum gebildet worden ist, woraufhin die Lichtleiter-Reservelänge rasch und auf einfache Weise in dem Gehäuse aufgewickelt werden kann, indem sie um den Umfang des Gehäuses herumgeführt wird, der von den beiden einander berührenden Rändern der Elemente gebildet ist, wobei bei diesem Vorgang der Lichtleiter zwischen den beiden Rändern in den Innenraum des Gehäuses gleitet.
  • Dies hat insofern Vorteile, als es nicht erforderlich ist, die Lichtleiter in eng definierten Kanälen zu führen, so daß der Wickel sehr rasch und auf einfache Weise gewickelt werden kann, sobald die Zwischenschleife gebildet worden ist, und wiederum bedeutet das effektive "Doppeltlegen" des Lichtleiters, daß die Gesamtlänge halbiert wird, so daß dadurch der Zeitaufwand, der benötigt wird, um ihn in dem Gehäuse aufzuwickeln, halbiert wird. Die lösbaren Befestigungseinrichtungen können beispielsweise Rasteingriffselemente sein, die an den jeweiligen Elementen ausgebildet sind.
  • Alternativ können die Festlegeeinrichtungen permanente Befestigungseinrichtungen an den Führungsvorsprüngen aufweisen. Solche permanenten Befestigungseinrichtungen können Berührungskomponenten sein, die mit Klebstoff oder durch Schweißen, wie etwa Ultraschallschweißen, aneinander befestigt sein können.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat mindestens ein Rand von mindestens einem der Elemente einen ausgesparten Bereich, der in dem Gehäuse eine Öffnung zur Aufnahme eines Verbinders an dem einen Ende des Lichtleiters bildet und durch den die Zwischenschleife eingeführt werden kann, wenn die beiden Elemente zusammengehalten werden.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform, die das Aufwickeln einer Lichtleiter- Reservelänge in einem solchen Gehäuse erleichtert, hat mindestens eines der Elemente eine Öffnung, um es dem Benutzer zu ermöglichen, ein entnehmbares Element in den Innenraum des Gehäuses einzuführen, um eine vorübergehende Führungseinrichtung zum Aufwickeln des Lichtleiters in dem Gehäuse zu bilden. Bevorzugt hat jedes der im allgemeinen ebenen Elemente entsprechende Öffnungen, um eine das Gehäuse durchsetzende Öffnung zu bilden.
  • Die vorübergehende Führungseinrichtung kann durch das Einführen eines Fingers, von Fingern oder einem anderen geeigneten Element (wie etwa einem Bleistift) in den Innenraum des Gehäuses gebildet sein. Es versteht sich, daß (beispielsweise) ein eingeführter Finger oder eingeführte Finger den Zwischenraum zwischen den ebenen Elementen weitgehend oder vollständig überbrücken und es dem Benutzer ermöglichen, den Lichtleiter in dem Gehäuse und um den Finger oder die Finger herum aufzuwickeln.
  • Am Ende oder gegen Ende des Aufwickelns kann oder können der/die Finger entfernt werden, wobei die Lichtleiterlänge als Schleife in dem Gehäuse zurückbleibt, und wenn ein Verbinder an dem Ende des Lichtleiters angebracht ist, kann er an einer geeigneten Stelle entlang dem Umfang des Gehäuses positioniert werden, indem er einfach in die gewünschte Position gezogen wird, so daß dadurch die Größe der benachbarten Windung der Wicklung verringert wird.
  • Bevorzugt ist das Gehäuse zusätzlich mit einer oder mehreren permanenten Führungseinrichtungen, bevorzugt Führungsvertiefungen, versehen. Stärker bevorzugt hat mindestens eines der ebenen Tragelemente auch einen ausgesparten Bereich an seinem Rand, um eine Öffnung zur Aufnahme eines Verbinders darin oder dazu benachbart zu bilden.
  • Bei einer solchen Ausführungsform kann der Benutzer den Lichtleiter in dem Innenraum des Gehäuses um die permanente Führungseinrichtungen (Vertiefungen) herum aufwickeln. Wenn es jedoch erwünscht ist, einen losen Wickel zu bilden, kann zunächst ein Finger in die Öffnung eingeführt werden, um eine vorübergehende Führungseinrichtung zu bilden, und es kann das Aufwickeln um die Führungseinrichtung und den Finger herum fortgesetzt werden. Am Ende des Aufwickelns bleibt nach dem Entfernen des Fingers eine gewisse Lose in den aufgewickelten Schleifen.
  • Dies ermöglicht dann das zweckmäßige Positionieren eines Verbinders an dem Ende des Lichtleiters, indem an dem Ende des Lichtleiters gezogen wird, bis der Verbinder beispielsweise in einer seitlichen Öffnung in dem Rand des Gehäuses festgelegt werden kann. Sowohl die Lichtleiterreserve als auch der Lichtleiterverbinder werden auf diese Weise sauber und sicher in dem Gehäuse gelagert.
  • Geeignete Materialien zur Herstellung der Elemente weisen Vo-Polycarbonat (typischerweise mit geeigneten Additiven) auf, und die Elemente können vakuumgeformt sein und eine Dicke im Bereich von 0,5 mm haben.
  • Bei Ausführungsformen mit lösbaren Befestigungseinrichtungen können diese zusammenwirkende Öffnungen und Vorsprünge aufweisen, die paarweise an den Führungsvorsprüngen ausgebildet sind, wobei die relativen Dimensionen der Öffnungen und Vorsprünge derart sind, daß ein Vorsprung beim Zusammenbau der beiden Elemente in einer Öffnung in Überdeckung damit in Rasteingriff gelangen kann, um ein Gehäuse zu bilden.
  • Auf diese Weise können die beiden Elemente identisch sein und benötigen deshalb nur eine einzige Preßform zur Herstellung, wobei ein Umdrehen des einen Elements die Öffnungen und Vorsprünge umkehrt, so daß jeder Vorsprung mit einer zusammenwirkenden Öffnung in Eingriff gelangen kann, wenn die Ränder der beiden Elemente in Überdeckung angeordnet sind.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlicher beschrieben. Diese zeigen in:
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Gehäuses, das aus zwei identischen Halbschalen gebildet ist;
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform in Fig. 1;
  • Fig. 3 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils A in Fig. 2;
  • Fig. 4 eine Endansicht in Richtung des Pfeils B in Fig. 2;
  • Fig. 5 eine Perspektivansicht, die die beiden Gehäusehälften zeigt, bevor sie zusammengebracht werden, wobei eine Lichtleiterschleife am Beginn des Aufwickelns eines Wickels aus einer Lichtleiter-Reservelänge gezeigt ist;
  • Fig. 6 eine Perspektivansicht (wobei das Gehäuse mit transparenten Elementen gezeigt ist), wobei eine Lichtleiter-Reservelänge in dem Gehäuse aufgewickelt ist;
  • Fig. 7 eine Perspektivansicht einer Lagerwanne, die als eine zweite Ausführungsform der Erfindung gebildet ist;
  • Fig. 8 eine vereinfachte Perspektivansicht eines Schalttafelschranks, die eine Vielzahl von Lagerwannen oder -gehäusen in einer Anordnung zeigt; und
  • Fig. 9 eine Perspektivansicht einer Lagerwanne, die als eine dritte Ausführungsform der Erfindung gebildet ist.
  • Nachstehend wird auf die Zeichnungen und insbesondere auf die Fig. 1 bis 6 Bezug genommen. Eine allgemein mit 11 bezeichnete Lagerwanne für eine Lichtleiter-Reservelänge, wie etwa ein Pigtail oder ein Anschlußlichtleiter (nämlich eine Lichtleiterlänge, die einen Verbinder an einem Ende und ein Reserveende zum Spleißen mit einem anderen Lichtleiter hat) weist zwei identische Halbschalen 12a, 12b auf (wobei die letztere in Fig. 2 in Draufsicht gezeigt ist), die eine im allgemeinen ovale Konfiguration mit zwei parallelen geraden Seiten 13, 14 und zwei halbkreisförmigen Enden 15, 16 (Fig. 1 und 2) hat.
  • Jede Halbschale 12 hat eine im wesentlichen flache Basis 17, die von einer Umfangswand 18 umgeben ist, deren freier Rand 19 (siehe Fig. 5) einen Rand oder eine Lippe 19 bildet, die dann, wenn die beiden Halbschalen 12 einander zugewandt und mit ihren jeweiligen Rändern in Überdeckung angeordnet sind, eine umschließende Verbindungslinie 20 (Fig. 6) bildet. Die beiden Halbschalen haben jeweilige Vorsprünge oder "Inseln", die von der Basis 17 hochstehen.
  • Bei den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 8 weisen diese drei Inseln in einer Reihe auf, eine zentrale Insel 21 mit kreisförmigem Grundriß und zwei Endinseln, von denen die eine, die Insel 22, ebenfalls kreisförmig und die andere, 23, im allgemeinen mondsichelförmig ist. Der Krümmungsradius der kreisförmigen Inseln 21, 22 und der "äußeren" gekrümmten Oberfläche der mondsichelförmigen Insel 23 ist größer als der minimale Biegeradius eines in dem Gehäuse zu lagernden Lichtleiters.
  • An den oberen Oberflächen der beiden Endvorsprünge 22, 23 sind jeweilige kreisförmige Vorsprünge 24, 25 und jeweilige kreisförmige Öffnungen 26, 27 ausgebildet. Diese haben zusammenwirkende Dimensionen, so daß dann, wenn die eine Halbschale, wie etwa die Halbschale 12a, umgedreht und über der anderen Halbschale 12b angeordnet wird, wie in den Fig. 1, 3 und 5 gezeigt ist, die Vorsprünge 24, 25 mit den Öffnungen 26, 27 in Überdeckung sind und es ermöglichen, daß die beiden Inseln miteinander in Rasteingriff gebracht werden, so daß dadurch die beiden Halbschalen 12a, 12b an Bereichen zusammengehalten werden, die von ihrem Rand 19 beabstandet sind.
  • Wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist, hat jeder Rand 19 zwei Aussparungen oder Ausnehmungen 28, 29 in den geraden Bereichen und zwei Aussparungen 30, 31 in dem gekrümmten Ende 15. Diese bilden mit den gleichen Bezugszeichen, nämlich 28, 29 und 30, 31, bezeichnete Öffnungen in dem von den beiden übereinanderliegenden Halbschalen gebildeten Gehäuse, wie Fig. 1 zeigt.
  • Die Ausnehmungen oder (in dem fertigen Gehäuse) die Öffnungen 28, 29 ermöglichen es, eine Schleife eines Lichtleiters 35, wie etwa die Schleife 32 von Fig. 5 in das Gehäuse einzuführen, und zwar entweder bevor oder nachdem die beiden Halbschalen durch Eingriff der zusammenwirkenden Vorsprünge 24, 25 und Öffnungen 26, 27 an den Inseln 22, 23 miteinander in Rasteingriff gebracht worden sind, wobei zwei separate Bereiche 33, 34 des Lichtleiters oder Pigtails 35 (wie vorstehend definiert) nebeneinander liegen.
  • Danach können die beiden Bereiche 33, 34 bei zusammengehaltenen Halbschalen um die Inseln 22, 23 herumgewickelt werden, indem die Bereiche 33, 34 in einer raschen einhändigen Wickelbewegung zwischen die Ränder 19 geführt werden, so daß es ermöglicht wird, daß die Lichtleiter-Reservelänge, selbst bis zu einer Länge von 9 oder 10 m, rasch und auf einfache Weise in dem Gehäuse aufgewickelt werden kann.
  • Die einander zugewandten Ränder 19, die nur durch die Elastizität der Halbschalen 12a, 12b zusammengehalten werden, dienen dazu, die aufgewickelte Reservelänge des Lichtleiters oder Pigtails sicher ohne jegliche Verwicklungsgefahr zu halten, und die beiden Enden des Lichtleiters können durch eine der Öffnungen 30, 31 aus dem Gehäuse herausgeführt werden.
  • Bei einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform kann eine größere Anzahl Öffnungen, wie etwa die Öffnungen 30, 31, beispielsweise in übereinstimmenden Positionen an dem den Öffnungen 30, 31 gegenüberliegenden Ende vorgesehen sein. Um dies zu erleichtern, können bei einer solchen Ausführungsform anstelle der drei in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Vorsprünge nur zwei vorgesehen sein. Die zusätzlichen Öffnungen ergeben eine größere Flexibilität bei der Bestimmung, wo die Lichtleiter aus dem Gehäuse oder der Kassette austreten, was den Gebrauch vereinfacht, und das Vorsehen von nur zwei Inseln macht die Wanne vollständig symmetrisch.
  • Gegebenenfalls kann ein Verbinder an einem Ende des Pigtails zur Lagerung und zur späteren einfachen Entnahme durch die Öffnung 28 oder 29 in das Gehäuse geführt werden.
  • Es ist ersichtlich, daß, da die beiden zentralen Inseln 21 jeder Halbschale 12a, 12b nicht mit Verbindungseinrichtungen, wie etwa den Vorsprüngen und Löchern der Inseln 22, 23 versehen sind, diese zentralen Inseln 21 eine Konstruktion bilden, die den Innenraum des Gehäuses 11 überbrückt. Diese Konstruktion kann eine Führungsoberfläche für die Schleife 32 des Lichtleiters bilden, kann jedoch mit geringen Kräften durch die Flexibilität des Materials getrennt werden, um zu ermöglichen, daß die Schleife 32 zwischen den beiden Inseln 21 hindurchgeht, wenn die beiden Halbschalen 12a, 12b miteinander verrastet worden sind, bevor die Lichtleiterschleife 32 in das Gehäuse eingeführt wird.
  • Fig. 7 zeigt eine alternative Ausführungsform, die eine einzige einheitliche Wanne 40 aufweist, die eine flache Basis 41 hat, von der drei "Inseln" 42, 43, 44 vorspringen, von denen zwei, die Inseln 43, 44, im wesentlichen kreisförmig sind und die dritte, die Insel 42, eine im wesentlichen bogenförmige äußere Oberfläche 45 hat. Es versteht sich, daß die Wanne 40 in Fig. 7 der Wanne 11 in den Fig. 1 bis 6 entspricht und daß die "Inseln" 42 bis 44 weitgehend den Vorsprüngen 21 bis 23 der Fig. 1 bis 6 entsprechen.
  • Von der Basis 41 steht eine weitere Vielzahl von gekrümmten Wänden 46, 47 an dem einen Ende und von weiteren Wänden 48, 49, 50 an dem anderen Ende hoch, die mit den Inseln 42, 44 konzentrisch sind und gemeinsam eine Bahn zur Aufnahme eines Lichtleiters bilden, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Die Inseln 42, 43, 44 sowie die bogenförmigen Wände 46 bis 50 haben (nicht einzeln bezeichnete) jeweilige radial nach innen und radial nach außen vorspringende Zungen oder Nasen 51, die als Festlegeelemente für einen Lichtleiter dienen, der in den von den Inseln und den Wänden gebildeten Kanälen untergebracht ist.
  • Bei Verwendung dieser Ausführungsform kann eine Zwischenschleife eines Lichtleiters oder Pigtails (nicht gezeigt) um die Insel 44 herum gebildet werden, und danach kann der doppelt gelegte Lichtleiter in die zwischen den Inseln und den Wänden gebildeten Kanäle gelegt werden, und zwar in einer spiralförmigen Konfiguration in einer Bahn, die durch die Pfeile A, B, C usw. der Reihe nach bis K dargestellt ist, das einen Ausgang aus der Wanne zeigt.
  • Die zwischen benachbarten Wänden gebildeten Kanäle haben eine solche Breite, daß sie nebeneinander zwei Lichtleiterlängen, aber nicht mehr aufnehmen. Die Höhe der Wände ist derart, daß sie mit dem Durchmesser der Lichtleiter im wesentlichen übereinstimmt. Die Wann 40 nimmt also ein absolutes Minimum an Raum ein, so daß benachbarte Wannen 40 in einem Stapel angeordnet werden können, wie in Fig. 8 gezeigt ist, wobei sie die kleinstmögliche Breite einnehmen. Einzelne Wannen 40 können an einem Gestell 41 durch irgendein geeignetes Mittel festgelegt werden, beispielsweise durch Oberflächenformationen oder Nuten an dem Gestell 50, die mit den einzelnen Basen 41 der einzelnen Wannen in Eingriff gelangen.
  • Alternativ kann ein (nicht gezeigter) Stab durch ausgefluchtete Öffnungen in den Basen sämtlicher Wannen hindurchgehen. Jede Wanne, die einen einzelnen individuellen Lichtleiter oder ein solches Pigtail enthält, kann dann aus den gestapelten Wannen entnommen werden, ohne daß irgendeine der anderen beeinträchtigt wird, so daß eine anschließende Neuzuordnung von Verbindungen rasch und auf einfache Weise vorgenommen und die Reservelänge zu einer gut gemanagten und organisierten Konfiguration zurückgeführt werden kann.
  • Nachstehend wird auf Fig. 9 Bezug genommen. Ein allgemein mit 11 bezeichnetes Gehäuse für eine Reservelänge des Lichtleiters 35, der einen Verbinder 53 an einem Ende und ein Reserveende 33 zum Spleißen mit einem anderen Lichtleiter hat, weist zwei entsprechende Halbschalen 12 auf, die eine allgemein ovale Konfiguration mit zwei parallelen geraden Seiten 13, 14 und zwei halbkreisförmigen Enden 15, 16 hat. Wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 bis 6 hat jede Halbschale eine im wesentlichen flache Basis, die von einer Umfangswand umgeben ist, deren freier Rand einen Rand oder eine Lippe 19 bildet, die dann, wenn die beiden Halbschalen einander zugewandt und mit ihren jeweiligen Rändern in Überdeckung angeordnet sind, eine umschießende Verbindungslinie bildet.
  • Die beiden Halbschalen haben Vertiefungen oder "Inseln" 22, 23, die von der Basis vorspringen. An den Oberflächen eines Paars von Inseln 22 sind jeweilige kreisförmige Vorsprünge 24 und jeweilige kreisförmige Öffnungen 26 ausgebildet, die "Rastpassungs"-Festlegeeinrichtungen bilden, wenn die eine Halbschale über der anderen angeordnet ist, wie vorstehend erwähnt wurde.
  • Die beiden Halbschalen haben ferner entsprechende Öffnungen in ihren flachen Basen zwischen der Insel 23 und der Umfangswand nahe einem halbkreisförmigen Ende, so daß sie dann, wenn sie übereinanderliegen, eine das Gehäuse durchsetzende Öffnung 55 bilden. Die Ränder jeder Halbschale haben entsprechende Ausnehmungen 28, 29 in ihren geraden Bereichen, so daß dann, wenn die Schalen zusammengefügt sind, ein Paar von Ausnehmungen eine Öffnung 56 in dem Seitenrand des Gehäuses bildet.
  • Ferner sind entsprechende Aussparungen 30, 31 in den halbkreisförmigen Bereichen der Ränder jeder Halbschale vorgesehen, um andere Öffnungen 57 in den Rändern des Gehäuses zu bilden. Eine oder mehrere dieser Aussparungen haben eine zugeordnete Nase 58, die über sie vorspringt.
  • Während sich der Benutzer zu dem Ende des Lichtleiters 35 mit dem Verbinder 53 hinarbeitet, führt er den Lichtleiter durch die Ränder des halbkreisförmigen Rands des Gehäuses über die Öffnung und auf die Insel 23. Der Lichtleiter wird dann zu der Insel 22 geführt und um die beiden Inseln herum gewickelt (siehe die gestrichelten Linien in der Zeichnung). Zu einem geeigneten Zeitpunkt während des Wickelvorgangs steckt der Benutzer einen Finger in die Öffnung 55, so daß das Wickeln nun durch die Ränder des Gehäuses hindurch, in die Öffnung 55 um den Finger herum und zurück auf die Insel 22 fortgesetzt wird.
  • Am Ende des Wickelvorgangs kann der Verbinder in der Öffnung 56 oder dieser benachbart positioniert werden, indem der Finger teilweise oder vollständig aus der Öffnung entfernt und an dem einen oder dem anderen Ende des Lichtleiters (beispielsweise an dem Verbinder 53 in Richtung des gezeigten Pfeils) gezogen wird. Dadurch wird Spiel in den Wicklungen, die in der Öffnung 55 sichtbar ist, aufgenommen. Sobald der Verbinder positioniert ist, kann das freie Ende 33 des Lichtleiters gleichermaßen positioniert werden, indem es zu einer Öffnung 57 geführt wird, wo die Nase 58 damit in Eingriff gelangen kann.

Claims (19)

1. Gehäuse (11) zur Aufnahme und zum Festlegen einer Reservelänge eines Lichtleiters (33), wobei das Gehäuse folgendes aufweist: zwei im allgemeinen ebene Tragelemente (12a, 12b), die entsprechende Umfangsränder (19) haben, die einander an ihrem Umfang berühren, und Halteeinrichtungen (24, 25, 26, 27) zum Zusammenhalten der zwei Tragelemente (12a, 12b) an einer von ihren Rändern beabstandeten Stelle,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der Tragelemente zumindest an oder in dem Bereich seines Randes (19) eine ausreichende Elastizität hat, um gebogen werden zu können, so daß ein Lichtleiter (32, 33, 34) durch Drücken und anschließendes Führen desselben zwischen den beiden sich berührenden Rändern der zwei zusammengehaltenen Tragelemente in das Gehäuse (11) eingeführt oder aus diesem herausgezogen werden kann.
2. Gehäuse nach Anspruch 1,
wobei eine Schleifeneingriffseinrichtung in dem Gehäuse (11) für den Eingriff mit einer Schleife (32) des Lichtleiters vorgesehen ist, die zwischen dessen Enden (33, 34) gebildet ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 2,
wobei die Schleifeneingriffseinrichtung eine Formation aufweist, die den Innenraum zwischen den beiden im allgemeinen ebenen Tragelementen (12a, 12b) überbrückt.
4. Gehäuse nach Anspruch 3,
wobei die Formation mindestens ein Vorsprung (21) ist, der von einer Basis von mindestens einem der beiden Tragelemente (12a; 12b) vorspringt.
5. Gehäuse nach Anspruch 4,
wobei die Formation zwei einander zugewandte Vorsprünge (21) aufweist, die jeweils von einer Basis eines jeweiligen Elements (12a; 12b) vorspringen und einander berühren, um die genannte Formation zu bilden, die den Innenraum zwischen den beiden Tragelementen überbrückt.
6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei eine Führungseinrichtung in dem Innenraum des Gehäuses (11) vorgesehen ist, um die Reservelänge des Lichtleiters (33, 34) zu führen, der in dem Gehäuse aufgewickelt ist.
7. Gehäuse nach Anspruch 6,
wobei die innere Führungseinrichtung Führungsvorsprünge (23) aufweist, die von mindestens einem der beiden Tragelemente (12a; 12b) vorspringen.
8. Gehäuse nach Anspruch 7,
wobei die Führungsvorsprünge (23) von beiden Elementen (12a, 12b) vorspringen und einander berühren, um eine Konstruktion zu bilden, die den Innenraum des Gehäuses (11) überbrückt, um die genannten Führungen zu bilden.
9. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Führungen hochstehende parallele Wände (46, 47; 48, 49) aufweisen, die gemeinsam einen im wesentlichen kontinuierlichen Kanal zur Aufnahme einer Reservelänge des Lichtleiters (32, 33, 34) bilden.
10. Gehäuse nach Anspruch 9,
wobei die hochstehenden parallelen Wände (46, 47; 48, 49) mit einer Distanz voneinander beabstandet sind, die ausreicht, um es zu ermöglichen, daß nur zwei Bereiche (33, 34) eines Lichtleiters nebeneinander liegen, ohne einander in dem dadurch gebildeten Kanal zu überkreuzen.
11. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei Festlegeeinrichtungen zum Zusammenhalten der beiden Tragelemente (12a, 12b) vorgesehen sind.
12. Gehäuse nach Anspruch 11,
wobei die Festlegeeinrichtungen zusammenwirkende lösbare Befestigungseinrichtungen (24, 25, 26, 27) an den Führungsvorsprüngen (22, 23) aufweisen.
13. Gehäuse nach Anspruch 11,
wobei die Festlegeeinrichtungen permanente Befestigungseinrichtungen an den Führungsvorsprüngen (22, 23) aufweisen.
14. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
wobei mindestens ein Rand (19) von mindestens einem der Tragelemente (12a, 12b) mindestens einen ausgesparten Bereich (28, 29) hat, der in dem Gehäuse (11) eine Öffnung (56) zur Aufnahme eines Verbinders (53) an dem einen Ende des Lichtleiters (35) bildet und durch den die Schleife (32) eingeführt werden kann, während die beiden Elemente zusammengehalten sind.
15. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei mindestens eines der Tragelemente eine Öffnung (55) hat, um es dem Benutzer zu ermöglichen, ein entnehmbares Element in den Innenraum des Gehäuses einzusetzen, um eine vorübergehende Führung zum Aufwickeln des Lichtleiters in dem Gehäuse zu bilden.
16. Gehäuse nach Anspruch 15,
wobei jedes der im allgemeinen ebenen Tragelemente eine entsprechende Öffnung hat, um eine das Gehäuse durchsetzende Öffnung (55) zu bilden.
17. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das oder jedes Tragelement (12a, 12b) aus Kunststoff vakuumgeformt ist.
18. Teilesatz für das Lichtleitermanagement, der folgendes aufweist:
- ein Gestell oder Regal (50) zur Unterbringung von Lichtleiterlagereinheiten und
- eine Vielzahl von Lichtleiterlagereinheiten,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagereinheiten unabhängig festgelegte Gehäuse (11, 40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweisen, die die separate Entnahme für den Zugang zu einem einzelnen Lichtleiter oder Pigtail ermöglichen.
19. Schrank oder Schalttafel für das Lichtleitermanagement,
dadurch gekennzeichnet,
daß er bzw. sie ein oder mehrere Gestelle oder Regale (50) aufweist, die mit unabhängig festgelegten Gehäusen (11, 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 versehen sind.
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