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Die vorliegende Erfindung betrifft eine überragende Position zum Anbringen
eines Abgassensors zum Erfassen der Konzentration etc. von O&sub2;, der von
einem an einem Kraftrad montierten Motor zu einem Auspuffrohr abgegeben
wird.
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Gut bekannt sind Motorräder, die mit Abgassensoren an Auspuffrohren von
Motoren ausgestattet sind, die an einem Fahrzeugrahmen montiert sind, wie
z. B. in der japanischen Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. 58-82420
etc. offenbart.
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Die Krafträder, die in der obigen Publikation offenbart sind, sind Krafträder
großer Bauart, bei denen Abgassensoren an einem Auspuffrohr an der
Unterseite eines hinteren Teils eines Motorkörpers angebracht sind, und daher
die Wartung, nachdem der Abgassensor an dem Auspuffrohr angebracht ist,
schwierig ist. Ferner ist es notwendig, eine Schutzabdeckung vorzusehen, um
den Abgassensor vor Steinen und Wasser zu schützen, die während der Fahrt
des Kraftrads verspritzt werden, weil an dem unteren Teil des Abgassensors
nichts angeordnet ist.
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Solche Abgassensoren werden nicht nur in Krafträdern großer Bauart
angewendet, sondern sind auch in Gebrauchskrafträdern kleiner Bauart weit
verbreitet. Jedoch erfordern die Abgassensoren im Wesentlichen den gleichen
zugeordneten Raum, unabhängig davon, ob das Kraftrad ein Kraftrad in großer
Bauart oder ein Kraftrad in kleiner Bauart ist. Wenn ein Abgassensor an der
gleichen Position wie für das Fahrzeug großer Bauart der vorgenannten
Publikation angeordnet wird, ist es schwierig, den Abstand zu anderen Teilen
des Motorkörpers etc. einzuhalten, und ferner ist der Freiheitsgrad bei der
Anordnung anderer Teile eingeschränkt.
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Die EP 0 785 343 A1 offenbart eine Kraftradabgasanordnung nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1. Dort ist der Abgassensor hinter dem
Kurbelgehäusevorsprung oder vor dem Kurbelgehäuse angeordnet. In der EP
500 105 A1 ist der Abgassensor unter einem Motor eines Kraftrads
angeordnet.
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Um die vorgenannten Probleme zu lösen, ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Kraftradabgassensoranordnung anzugeben, wo ein
Abgassensor derart angeordnet werden kann, dass Kollisionen und
Wasserstöße aufgrund fliegender Steine so weit wie möglich vermieden
werden, ohne eine Schutzabdeckung zu benötigen, die Wartungsarbeit
einfach ist und wo der verfügbare Raum effektiv genutzt wird.
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Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird in der vorliegenden Erfindung ein
Kraftrad gemäß Anspruch 1 angegeben.
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Bei dieser Konfiguration ist der Abgassensor an dem Auspuffrohr so
angebracht, dass er weiter zur Seite vorsteht als die rechte Seitenfläche des
Zylinderblocks, und weiter vorwärts als ein rechter Vorsprung, mit dem das
Kurbelgehäuse ausgestattet ist, und zur rechten Seite des Zylinderblocks. Der
Abgassensor kann daher so positioniert werden, dass er den verfügbaren
Raum effektiv nutzt, ohne dass sich der Motorkörper und der Abgassensor
miteinander stören, sodass dieser Abgassensor leicht für Kleinkrafträder
benutzt werden kann, ohne dass der Freiheitsgrad der Anordnung anderer
Teile Einschränkungen unterliegt. Darüber hinaus kann die Wartung des
Abgassensors leicht von oben her erfolgen, weil der Abgassensor an der
oberen Seitenwand des Auspuffrohrs angebracht ist, und durch das
Auspuffrohr selbst verhindert wird, dass Steine und Wasser, die von unten
her hochspritzen, mit dem Abgassensor kollidieren, weil das Auspuffrohr
tiefer angeordnet ist als der Abgassensor. Ferner können Kollisionen und
Wasserstöße aufgrund von Steinen von der Innenseite her wirkungsvoll
verhindert werden, weil der Zylinderblock an der Innenseite des Abgassensors
angeordnet ist, und es können Kollisionen und Wasserstöße aufgrund
fliegender Steine so weit wie möglich verhindert werden, ohne dass eine
Schutzabdeckung notwendig ist.
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Gemäß der oben beschriebenen vorliegenden Erfindung ist ein Abgassensor in
einer Weise angeordnet, die den verfügbaren Raum effektiv nutzt, ohne dass
sich ein Motorkörper und ein Abgassensor miteinander stören. Hier unterliegt
der Freiheitsgrad, mit dem andere Teile angeordnet werden können, keinerlei
Beschränkungen, und dieser Abgassensor kann in Kleinkrafträdern leicht
angewendet werden. Die Wartung eines Abgassensors kann daher leicht von
oben her durchgeführt werden, und Kollisionen und Wasserstöße aufgrund
verspritzter Steine können so weit wie möglich verhindert werden, ohne dass
es notwendig ist, eine Schutzabdeckung vorzusehen.
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Das Folgende ist eine Beschreibung eines praktischen Beispiels der
vorliegenden Erfindung auf der Basis einer Ausführung der vorliegenden
Erfindung, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist.
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Fig. 1 ist eine rechte Seitenansicht eines Kraftrads;
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Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Motorbereichs, gesehen von der rechten
Seite her; und
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Fig. 3 ist eine vereinfachte Draufsicht auf einen Motorbereich, gesehen von
oben her.
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Zuerst umfasst in Fig. 1 ein Kraftradfahrzeugrahmen F in
Zentralrahmenbauart einen Stahlrohr-Zentralrahmen 5, der nach unten und
nach hinten geneigt ist, und einen Stahlblech-Heckrahmen 6, der an das
Hinterende des Zentralrahmens 5 angeschweißt ist, wobei eine vordere Gabel
8, die ein Vorderrad WF axial trägt, lenkbar an einem Kopfrohr 7 angelenkt
ist, das am Vorderende des Zentralrahmens 5 vorgesehen ist, und eine
Lenkstange 9 am Oberende der vorderen Gabel 8 befestigt ist. Eine hintere
Gabel 10, die ein Hinterrad WR axial trägt, ist dann an dem hinteren Rahmen
6 schwenkbar gelagert, wobei zwischen der hinteren Gabel 10 und dem
hinteren Rahmen 6 ein hinteres Federbein 11 vorgesehen ist. An der
Oberseite des hinteren Rahmens 6 ist ein Sattel 12 angebracht, wobei ein
Kraftstofftank 13 in dem hinteren Rahmen 6 direkt unter dem Sattel 12
aufgenommen und gehaltert ist. Ein Kurbelgehäuse 14 des Motors E ist dann
an dem unteren Teil einer Teilkupplung mit dem Zentralrahmen 5 am
Vorderende des hinteren Rahmens 6 angebracht.
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In Bezug auf Fig. 2 ist das Kurbelgehäuse 14 durch den Zylinderblock 15,
den Zylinderkopf 16 und den Motorkörper 17 aufgebaut. Der Zylinderblock 15
ist entlang einer Richtung von der Vorder- zur Rückseite des Fahrzeugrahmens
F innerhalb einer senkrechten Ebene angeordnet, sodass er im Wesentlichen
horizontal zur Achse eines Zylinders 18 ist, sodass er von der Vorderseite des
Kurbelgehäuses 14 im Wesentlichen horizontal nach vorne vorsteht. Der
Zylinderkopf 16 ist dann mit der Vorderfläche des Zylinderkopfs 15 an der
dem Kurbelgehäuse 14 entgegengesetzten Seite gekoppelt.
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Ein Luftfilter 19 ist an dem Vorderende des Zentralrahmens 5 angebracht. Ein
stromabwärtiges Ende eines Rohrkrümmers 20, dessen stromaufwärtiges
Ende in die Innenseite eines Luftfilters 19 eindringt, und das stromabwärtige
Ende eines Ansaugrohrs 22, dessen stromabwärtiges Ende mit einer
Einlassöffnung 23 verbunden ist, die am Oberende eines Zylinderkopfs 16
vorgesehen ist, sind über einen Drosselkörper 21 miteinander verbunden. Ein
Kraftstoffeinspritzventil 24 zum Einspritzen von Kraftstoff in die
Einlassöffnung 23 ist an dem Mittelteil des Ansaugrohrs 22 angebracht.
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Das stromaufwärtige Ende eines Auspuffrohrs 26 ist mit einer Auslassöffnung
25 verbunden, die an dem unteren Teil des Zylinderskopfs 16 vorgesehen ist,
und das stromabwärtige Ende des Auspuffrohrs 26 ist mit einem Auspuffrohr
27 verbunden, das an der hinteren rechten Seite des Fahrzeugrahmens F
angeordnet ist.
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Der Zentralrahmen 5, der Zylinderblock 15, der Zylinderkopf 16, der Luftfilter
19, der Rohrkrümmer 20, der Drosselkörper 21 und das Ansaugrohr 22 sind
von einem Beinschild 28 abgedeckt, das an dem Fahrzeugrahmen F
angebracht ist. Eine Öffnung 28a, die zu dem Drosselkörper 21, dem
Ansaugrohr 22 und einem Teil des Kraftstoffeinspritzventils 24 weist, ist an
dem Beinschild 28 vorgesehen.
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In Bezug auf Fig. 3 hat das Kurbelgehäuse 14 einen rechten Vorsprung 14a,
der weiter zur Seite vorsteht als die rechte Seitenfläche 15a, in Richtung von
links nach rechts des Zylinderblocks 15. Das Auspuffrohr 26 ist mit der
Auslassöffnung 25 des Zylinderkopfs 16 verbunden und erstreckt sich dann
von der Auslassöffnung 25 abwärts und nach rechts in Richtung von links
nach rechts des Kraftrads, und erstreckt sich dann nach hinten, sodass es
durch den unteren Teil des rechten Vorsprungs 14a an der Außenseite von
der rechten Seitenfläche 15a hindurchgeht.
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Um den Lauf des Motors E zu steuern, ist ein O&sub2;-Sensor 29, der ein
Abgassensor ist, an dem Auspuffrohr 26 angebracht. Dieser O&sub2;-Sensor 29 ist
an dem Auspuffrohr 26 derart angebracht, dass er von der oberen
Seitenwand des Auspuffrohrs 26 nach oben hochsteht, an einer Stelle, die
weiter vorne ist als der rechte Vorsprung 14a des Kurbelgehäuses 14, an
einer Position außerhalb der rechten Seitenfläche 15a des Zylinderblocks 15.
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Es folgt nun eine Beschreibung der Funktionsweise der Ausführung. Indem
man den O&sub2;-Sensor 29 an dem Auspuffrohr 26 derart anbringt, dass er weiter
zur Seite vorsteht als die rechte Seitenfläche 15a des Zylinderblocks 15,
weiter nach vorne als der rechte Vorsprung 14a, mit dem das Kurbelgehäuse
14 ausgestattet ist, und an der rechten Seite des Zylinderblocks 15, kann der
O&sub2;-Sensor 29 so angeordnet werden, dass er den Freiraum effektiv nutzt,
ohne dass sich der Motorkörper 17 und der O&sub2;-Sensor 29 miteinander stören,
ohne dass der Freiheitsgrad, mit dem andere Teile angeordnet werden
können, Beschränkungen unterliegt, und dieser O&sub2;-Sensor 29 leicht für
Kleinkrafträder angewendet werden kann.
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Die Wartung des O&sub2;-Sensors 29 kann leicht von oben her durchgeführt
werden, weil der O&sub2;-Sensor 29 an der oberen Seitenwand des Auspuffrohrs
26 angebracht ist.
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Das Auspuffrohr 26 ist unterhalb des O&sub2;-Sensors 29 angeordnet, und das
Auspuffrohr 26 verhindert daher selbst, dass Steine und Wasser, die von
unten hochspritzen, mit dem O&sub2;-Sensor 29 kollidieren. Kollisionen und
Wasserstöße aufgrund von Steinen von der Innenseite her können daher
wirkungsvoll verhindert werden, weil der Zylinderblock 15 an der Innenseite
des O&sub2;-Sensors 29 angeordnet ist, und können daher so weit wie möglich
verhindert werden, ohne dass es notwendig ist, eine Schutzabdeckung
vorzusehen. In dieser Ausführung können Kollisionen und Wasserstöße von
Steinen mit dem O&sub2;-Sensor 29 von der Vorderseite besonders wirkungsvoll
verhindert werden, weil das Beinschild 28 an der Vorderseite des
Auspuffrohrs 26 angeordnet ist.
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Oben ist eine Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei die
vorliegende Erfindung jedoch keineswegs auf die obige Ausführung
beschränkt ist und verschiedene konstruktive Modifikationen möglich sind,
ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie sie in dem
Patentanspruch dargelegt ist.
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Z. B. ist in der obigen Ausführung eine Beschreibung eines Beispiels
angegeben, worin die Achse des Zylinders 18 des Zylinderblocks 15 im
Wesentlichen horizontal innerhalb einer senkrechten Ebene angeordnet ist, die
in Richtung von der Vorder- zur Hinterseite des Fahrzeugrahmens F verläuft.
Jedoch kann die vorliegende Erfindung auch bei einem Fall angewendet
werden, wo die Achse des Zylinders 18 im Wesentlichen senkrecht innerhalb
einer senkrechten Ebene angeordnet ist, die in Richtung von der Vorder- zur
Rückseite des Fahrzeugrahmens F verläuft. Die vorliegende Erfindung kann
auch bei Krafträdern angewendet werden, die, anstatt des O&sub2;-Sensors, einen
LAF-Sensor als Abgassensor verwenden.
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Die Erfindung positioniert einen Abgassensor derart, dass keine
Schutzabdeckung erforderlich ist, Kollisionen und Wasserstöße aufgrund
fliegender Steine so weit wie möglich vermieden werden, wobei die
Wartungsarbeit einfach ist und wobei der verfügbare Raum effektiv genutzt
wird.
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Um dies zu erreichen, ist ein Abgassensor 29 an einer oberen Seitenwand
eines Auspuffrohrs 26 an einer Position vor einem rechten Vorsprung 14a
eines Kurbelgehäuses 14 und von einer rechten Seitenfläche 15a eines
Zylinderblocks 15 außen gegenüberliegend angebracht.