DE60002002T2 - Motorrad mit einem Auspuffgassensor - Google Patents

Motorrad mit einem Auspuffgassensor

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/02Circuit arrangements for generating control signals
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02D41/1454Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor characterised by the characteristics of the combustion gases the characteristics being an oxygen content or concentration or the air-fuel ratio
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine überragende Position zum Anbringen eines Abgassensors zum Erfassen der Konzentration etc. von O&sub2;, der von einem an einem Kraftrad montierten Motor zu einem Auspuffrohr abgegeben wird.
  • Gut bekannt sind Motorräder, die mit Abgassensoren an Auspuffrohren von Motoren ausgestattet sind, die an einem Fahrzeugrahmen montiert sind, wie z. B. in der japanischen Gebrauchsmuster-Offenlegungsschrift Nr. 58-82420 etc. offenbart.
  • Die Krafträder, die in der obigen Publikation offenbart sind, sind Krafträder großer Bauart, bei denen Abgassensoren an einem Auspuffrohr an der Unterseite eines hinteren Teils eines Motorkörpers angebracht sind, und daher die Wartung, nachdem der Abgassensor an dem Auspuffrohr angebracht ist, schwierig ist. Ferner ist es notwendig, eine Schutzabdeckung vorzusehen, um den Abgassensor vor Steinen und Wasser zu schützen, die während der Fahrt des Kraftrads verspritzt werden, weil an dem unteren Teil des Abgassensors nichts angeordnet ist.
  • Solche Abgassensoren werden nicht nur in Krafträdern großer Bauart angewendet, sondern sind auch in Gebrauchskrafträdern kleiner Bauart weit verbreitet. Jedoch erfordern die Abgassensoren im Wesentlichen den gleichen zugeordneten Raum, unabhängig davon, ob das Kraftrad ein Kraftrad in großer Bauart oder ein Kraftrad in kleiner Bauart ist. Wenn ein Abgassensor an der gleichen Position wie für das Fahrzeug großer Bauart der vorgenannten Publikation angeordnet wird, ist es schwierig, den Abstand zu anderen Teilen des Motorkörpers etc. einzuhalten, und ferner ist der Freiheitsgrad bei der Anordnung anderer Teile eingeschränkt.
  • Die EP 0 785 343 A1 offenbart eine Kraftradabgasanordnung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Dort ist der Abgassensor hinter dem Kurbelgehäusevorsprung oder vor dem Kurbelgehäuse angeordnet. In der EP 500 105 A1 ist der Abgassensor unter einem Motor eines Kraftrads angeordnet.
  • Um die vorgenannten Probleme zu lösen, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kraftradabgassensoranordnung anzugeben, wo ein Abgassensor derart angeordnet werden kann, dass Kollisionen und Wasserstöße aufgrund fliegender Steine so weit wie möglich vermieden werden, ohne eine Schutzabdeckung zu benötigen, die Wartungsarbeit einfach ist und wo der verfügbare Raum effektiv genutzt wird.
  • Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe wird in der vorliegenden Erfindung ein Kraftrad gemäß Anspruch 1 angegeben.
  • Bei dieser Konfiguration ist der Abgassensor an dem Auspuffrohr so angebracht, dass er weiter zur Seite vorsteht als die rechte Seitenfläche des Zylinderblocks, und weiter vorwärts als ein rechter Vorsprung, mit dem das Kurbelgehäuse ausgestattet ist, und zur rechten Seite des Zylinderblocks. Der Abgassensor kann daher so positioniert werden, dass er den verfügbaren Raum effektiv nutzt, ohne dass sich der Motorkörper und der Abgassensor miteinander stören, sodass dieser Abgassensor leicht für Kleinkrafträder benutzt werden kann, ohne dass der Freiheitsgrad der Anordnung anderer Teile Einschränkungen unterliegt. Darüber hinaus kann die Wartung des Abgassensors leicht von oben her erfolgen, weil der Abgassensor an der oberen Seitenwand des Auspuffrohrs angebracht ist, und durch das Auspuffrohr selbst verhindert wird, dass Steine und Wasser, die von unten her hochspritzen, mit dem Abgassensor kollidieren, weil das Auspuffrohr tiefer angeordnet ist als der Abgassensor. Ferner können Kollisionen und Wasserstöße aufgrund von Steinen von der Innenseite her wirkungsvoll verhindert werden, weil der Zylinderblock an der Innenseite des Abgassensors angeordnet ist, und es können Kollisionen und Wasserstöße aufgrund fliegender Steine so weit wie möglich verhindert werden, ohne dass eine Schutzabdeckung notwendig ist.
  • Gemäß der oben beschriebenen vorliegenden Erfindung ist ein Abgassensor in einer Weise angeordnet, die den verfügbaren Raum effektiv nutzt, ohne dass sich ein Motorkörper und ein Abgassensor miteinander stören. Hier unterliegt der Freiheitsgrad, mit dem andere Teile angeordnet werden können, keinerlei Beschränkungen, und dieser Abgassensor kann in Kleinkrafträdern leicht angewendet werden. Die Wartung eines Abgassensors kann daher leicht von oben her durchgeführt werden, und Kollisionen und Wasserstöße aufgrund verspritzter Steine können so weit wie möglich verhindert werden, ohne dass es notwendig ist, eine Schutzabdeckung vorzusehen.
  • Das Folgende ist eine Beschreibung eines praktischen Beispiels der vorliegenden Erfindung auf der Basis einer Ausführung der vorliegenden Erfindung, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist.
  • Fig. 1 ist eine rechte Seitenansicht eines Kraftrads;
  • Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Motorbereichs, gesehen von der rechten Seite her; und
  • Fig. 3 ist eine vereinfachte Draufsicht auf einen Motorbereich, gesehen von oben her.
  • Zuerst umfasst in Fig. 1 ein Kraftradfahrzeugrahmen F in Zentralrahmenbauart einen Stahlrohr-Zentralrahmen 5, der nach unten und nach hinten geneigt ist, und einen Stahlblech-Heckrahmen 6, der an das Hinterende des Zentralrahmens 5 angeschweißt ist, wobei eine vordere Gabel 8, die ein Vorderrad WF axial trägt, lenkbar an einem Kopfrohr 7 angelenkt ist, das am Vorderende des Zentralrahmens 5 vorgesehen ist, und eine Lenkstange 9 am Oberende der vorderen Gabel 8 befestigt ist. Eine hintere Gabel 10, die ein Hinterrad WR axial trägt, ist dann an dem hinteren Rahmen 6 schwenkbar gelagert, wobei zwischen der hinteren Gabel 10 und dem hinteren Rahmen 6 ein hinteres Federbein 11 vorgesehen ist. An der Oberseite des hinteren Rahmens 6 ist ein Sattel 12 angebracht, wobei ein Kraftstofftank 13 in dem hinteren Rahmen 6 direkt unter dem Sattel 12 aufgenommen und gehaltert ist. Ein Kurbelgehäuse 14 des Motors E ist dann an dem unteren Teil einer Teilkupplung mit dem Zentralrahmen 5 am Vorderende des hinteren Rahmens 6 angebracht.
  • In Bezug auf Fig. 2 ist das Kurbelgehäuse 14 durch den Zylinderblock 15, den Zylinderkopf 16 und den Motorkörper 17 aufgebaut. Der Zylinderblock 15 ist entlang einer Richtung von der Vorder- zur Rückseite des Fahrzeugrahmens F innerhalb einer senkrechten Ebene angeordnet, sodass er im Wesentlichen horizontal zur Achse eines Zylinders 18 ist, sodass er von der Vorderseite des Kurbelgehäuses 14 im Wesentlichen horizontal nach vorne vorsteht. Der Zylinderkopf 16 ist dann mit der Vorderfläche des Zylinderkopfs 15 an der dem Kurbelgehäuse 14 entgegengesetzten Seite gekoppelt.
  • Ein Luftfilter 19 ist an dem Vorderende des Zentralrahmens 5 angebracht. Ein stromabwärtiges Ende eines Rohrkrümmers 20, dessen stromaufwärtiges Ende in die Innenseite eines Luftfilters 19 eindringt, und das stromabwärtige Ende eines Ansaugrohrs 22, dessen stromabwärtiges Ende mit einer Einlassöffnung 23 verbunden ist, die am Oberende eines Zylinderkopfs 16 vorgesehen ist, sind über einen Drosselkörper 21 miteinander verbunden. Ein Kraftstoffeinspritzventil 24 zum Einspritzen von Kraftstoff in die Einlassöffnung 23 ist an dem Mittelteil des Ansaugrohrs 22 angebracht.
  • Das stromaufwärtige Ende eines Auspuffrohrs 26 ist mit einer Auslassöffnung 25 verbunden, die an dem unteren Teil des Zylinderskopfs 16 vorgesehen ist, und das stromabwärtige Ende des Auspuffrohrs 26 ist mit einem Auspuffrohr 27 verbunden, das an der hinteren rechten Seite des Fahrzeugrahmens F angeordnet ist.
  • Der Zentralrahmen 5, der Zylinderblock 15, der Zylinderkopf 16, der Luftfilter 19, der Rohrkrümmer 20, der Drosselkörper 21 und das Ansaugrohr 22 sind von einem Beinschild 28 abgedeckt, das an dem Fahrzeugrahmen F angebracht ist. Eine Öffnung 28a, die zu dem Drosselkörper 21, dem Ansaugrohr 22 und einem Teil des Kraftstoffeinspritzventils 24 weist, ist an dem Beinschild 28 vorgesehen.
  • In Bezug auf Fig. 3 hat das Kurbelgehäuse 14 einen rechten Vorsprung 14a, der weiter zur Seite vorsteht als die rechte Seitenfläche 15a, in Richtung von links nach rechts des Zylinderblocks 15. Das Auspuffrohr 26 ist mit der Auslassöffnung 25 des Zylinderkopfs 16 verbunden und erstreckt sich dann von der Auslassöffnung 25 abwärts und nach rechts in Richtung von links nach rechts des Kraftrads, und erstreckt sich dann nach hinten, sodass es durch den unteren Teil des rechten Vorsprungs 14a an der Außenseite von der rechten Seitenfläche 15a hindurchgeht.
  • Um den Lauf des Motors E zu steuern, ist ein O&sub2;-Sensor 29, der ein Abgassensor ist, an dem Auspuffrohr 26 angebracht. Dieser O&sub2;-Sensor 29 ist an dem Auspuffrohr 26 derart angebracht, dass er von der oberen Seitenwand des Auspuffrohrs 26 nach oben hochsteht, an einer Stelle, die weiter vorne ist als der rechte Vorsprung 14a des Kurbelgehäuses 14, an einer Position außerhalb der rechten Seitenfläche 15a des Zylinderblocks 15.
  • Es folgt nun eine Beschreibung der Funktionsweise der Ausführung. Indem man den O&sub2;-Sensor 29 an dem Auspuffrohr 26 derart anbringt, dass er weiter zur Seite vorsteht als die rechte Seitenfläche 15a des Zylinderblocks 15, weiter nach vorne als der rechte Vorsprung 14a, mit dem das Kurbelgehäuse 14 ausgestattet ist, und an der rechten Seite des Zylinderblocks 15, kann der O&sub2;-Sensor 29 so angeordnet werden, dass er den Freiraum effektiv nutzt, ohne dass sich der Motorkörper 17 und der O&sub2;-Sensor 29 miteinander stören, ohne dass der Freiheitsgrad, mit dem andere Teile angeordnet werden können, Beschränkungen unterliegt, und dieser O&sub2;-Sensor 29 leicht für Kleinkrafträder angewendet werden kann.
  • Die Wartung des O&sub2;-Sensors 29 kann leicht von oben her durchgeführt werden, weil der O&sub2;-Sensor 29 an der oberen Seitenwand des Auspuffrohrs 26 angebracht ist.
  • Das Auspuffrohr 26 ist unterhalb des O&sub2;-Sensors 29 angeordnet, und das Auspuffrohr 26 verhindert daher selbst, dass Steine und Wasser, die von unten hochspritzen, mit dem O&sub2;-Sensor 29 kollidieren. Kollisionen und Wasserstöße aufgrund von Steinen von der Innenseite her können daher wirkungsvoll verhindert werden, weil der Zylinderblock 15 an der Innenseite des O&sub2;-Sensors 29 angeordnet ist, und können daher so weit wie möglich verhindert werden, ohne dass es notwendig ist, eine Schutzabdeckung vorzusehen. In dieser Ausführung können Kollisionen und Wasserstöße von Steinen mit dem O&sub2;-Sensor 29 von der Vorderseite besonders wirkungsvoll verhindert werden, weil das Beinschild 28 an der Vorderseite des Auspuffrohrs 26 angeordnet ist.
  • Oben ist eine Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei die vorliegende Erfindung jedoch keineswegs auf die obige Ausführung beschränkt ist und verschiedene konstruktive Modifikationen möglich sind, ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie sie in dem Patentanspruch dargelegt ist.
  • Z. B. ist in der obigen Ausführung eine Beschreibung eines Beispiels angegeben, worin die Achse des Zylinders 18 des Zylinderblocks 15 im Wesentlichen horizontal innerhalb einer senkrechten Ebene angeordnet ist, die in Richtung von der Vorder- zur Hinterseite des Fahrzeugrahmens F verläuft. Jedoch kann die vorliegende Erfindung auch bei einem Fall angewendet werden, wo die Achse des Zylinders 18 im Wesentlichen senkrecht innerhalb einer senkrechten Ebene angeordnet ist, die in Richtung von der Vorder- zur Rückseite des Fahrzeugrahmens F verläuft. Die vorliegende Erfindung kann auch bei Krafträdern angewendet werden, die, anstatt des O&sub2;-Sensors, einen LAF-Sensor als Abgassensor verwenden.
  • Die Erfindung positioniert einen Abgassensor derart, dass keine Schutzabdeckung erforderlich ist, Kollisionen und Wasserstöße aufgrund fliegender Steine so weit wie möglich vermieden werden, wobei die Wartungsarbeit einfach ist und wobei der verfügbare Raum effektiv genutzt wird.
  • Um dies zu erreichen, ist ein Abgassensor 29 an einer oberen Seitenwand eines Auspuffrohrs 26 an einer Position vor einem rechten Vorsprung 14a eines Kurbelgehäuses 14 und von einer rechten Seitenfläche 15a eines Zylinderblocks 15 außen gegenüberliegend angebracht.

Claims (1)

1. Kraftrad, dessen Fahrrichtung eine Vorderseite definiert, wobei das Kraftrad einen Fahrzeugrahmen (F) und einen an dem Fahrzeugrahmen (F) angebrachten Motor aufweist, wobei der Motor (E) mit einem Zylinderblock (15) ausgestattet ist, der auf einer Achse eines Zylinders (18) innerhalb einer senkrechten Ebene angeordnet ist, die von der Vorder- zur Rückseite des Fahzeugrahmens (F) verläuft, einem Kurbelgehäuse (14), das mit dem Zylinderblock (15) gekoppelt ist und einen rechten Vorsprung (14a) aufweist, der in Richtung von links nach rechts weiter zur rechten Seite des Fahrzeugrahmens (F) als eine rechte Seitenfläche (15a) des Zylinderblocks (15) vorsteht, sowie einem Zylinderkopf (16), der mit dem Zylinderblock (15) an der dem Kurbelgehäuse (14) entgegengesetzten Seite gekoppelt ist, worin sich ein Auspuffrohr (26) von einer am Zylinderkopf (16) vorgesehenen Auslassöffnung (25) nach unten erstreckt und von vorne nach hinten entlang dem unteren Teil des rechten Vorsprungs (14a) und mit einem Abgassensor (29) ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das Auspuffrohr (26) von der Auslassöffnung (25) nach unten und nach rechts in Richtung von links nach rechts des Kraftrads erstreckt und sich dann nach hinten unter den unteren Teil des rechten Vorsprungs (14a) erstreckt, und
dass der Abgassensor (29) an dem Auspuffrohr (26) so angebracht ist, dass er sich von einer Oberwand des sich von vorne nach hinten erstreckenden Teils des Auspuffrohrs (26) nach oben und an einer Position vor dem rechten Vorsprung (14a) des Kurbelgehäuses (14) und von der rechten Seitenfläche (15a) des Zylinderblocks (15) außen gegenüberliegend erstreckt.
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