DE60002779T2 - Reifendemontiervorrichtung für "system pax"- Reifen oder ähnlichem - Google Patents
Reifendemontiervorrichtung für "system pax"- Reifen oder ähnlichemInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft Maschinen zur Montage und Demontage eines Reifens auf und von einer Radfelge und insbesondere Maschinen, die zur Handhabung einer neuen Art von Reifen in der tage sind, mit welchen das Fahrzeug selbst bei mangelhaftem Reifendruck fahrbar bleibt.
- Bei Reifen der genannten Art, wie z. B. dem von Michelin hergestellten System-Pax-Reifen, bleibt das Fahrzeug selbst dann fahrbar, wenn deren Reifendruck z. B. aufgrund eines Loches sehr gering oder nahe Null liegt.
- Diese Reifen weisen nicht nur die äußere Karkasse, sondern auch einen separaten toroidalen Trägerring aus Elastomergummi auf, der in einem in der Wand der Radfelge vorgesehenen, geeigneten Sitz untergebracht ist.
- Um eine Montage des Reifens und des toroidalen Trägerringes auf der Radfelge zu ermöglichen, weisen sowohl die Radfelge als auch der Reifen spezielle Querschnitte auf.
- Der Reifen weist insbesondere durch die Wülste hindurch unterschiedliche Durchmesser auf, wodurch die Radfelge um die durch ihren Mittelpunkt verlaufende Ebene nicht symmetrisch ist und die Sitze zur Aufnahme der Wülste unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
- Diese speziellen neuen Reifen, die in den Französischen Patentanmeldungen 2 699 121 und 2 713 558 beschrieben werden, treffen aufgrund ihrer Eigensicherheitsmerkmale auf steigendes Interesse bei Automobilherstellern, da die Hersteller beabsichtigen, sie serienmäßig auf ihren Autos zu verwenden.
- Die Demontage oder Montage dieser speziellen Reifen von oder auf der Radfelge muss jedoch mit einem Verfahren durchgeführt, werden, das mit einer herkömmlichen Reifendemontagemaschine, wie z. B. in der EP-A-482 701 dargestellt, aufgrund der Asymmetrie der Reifenwülste und aufgrund der Notwendigkeit der Einführung des Toroidalringes nicht durchführbar ist.
- Folglich bieten Hersteller von Reifendemontagemaschinen Ausrüstungsteile zur Montage an herkömmlichen Reifendemontagemaschinen an, damit diese zur Montage und Demontage dieser auf der jeweiligen Radfelge zu montierenden, und davon zu demontierenden neuen Art von Reifen verwendet werden können.
- Aufgrund des hohen Gewichtes des Reifens von bis zu 50 kg ist es jedoch selbst bei mit dieser Ausrüstung ausgestatteten Maschinen erforderlich, dass der Bediener zur Positionierung des Reifens auf der Maschine eine beträchtliche körperliche Kraft ausübt.
- Eine Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung der zuvor erwähnten Nachteile im Rahmen einer rationellen und zuverlässigen Lösung, die die Arbeit des Bedieners vereinfacht und beschleunigt.
- Diese und weitere Aufgaben der Erfindung werden gemäß der Erfindung durch eine Maschine erfüllt, die die in den Ansprüchen definierten Merkmale aufweist.
- Die Betriebs- und Konstruktionsmerkmale werden anhand der mittels eines nicht begrenzenden Beispiels gegebenen, folgenden Beschreibung einer auf den dazugehörigen Zeichnungen veranschaulichten bevorzugten Ausführung offensichtlich.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der Reifendemontagemaschine der Erfindung.
- Fig. 2 ist ein Schnitt auf der Linie II-II von Fig. 1.
- Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Reifendemontagemaschine der Erfindung.
- Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht eines Details der Erfindung.
- Fig. 5 ist ein Schnitt auf der Linie V-V von Fig. 3.
- Fig. 6, 7, 8, 9 und 10 stellen nacheinander die zur Montage des Reifens auf der Radfelge unter Verwendung der Maschine der Erfindung anfallenden Schritte dar.
- Die Figuren stellen die insgesamt mit 1 bezeichnete Reifendemontagemaschine dar, die eine Basis 2 aufweist, von welcher eine Säule 3 aufragt, in deren Innerem ein Druckluftmotor 4 mit einem gewöhnlichen Abwärtsgetriebe untergebracht ist, dessen Horizontalwelle 5 aus der Vorderseite der Säule 3 hervortritt und so angeordnet ist, dass er die Nabe der Radfelge C aufnimmt, wie in Fig. 3 dargestellt.
- In der Nähe ihres oberen Endes weist die Säule 3 zwei einander gegenüberliegende rechteckige Löcher 20 auf, die eine bewegliche Stange 6 mit rechteckigem Querschnitt aufnehmen, die an ihrem Vorderteil eine Teleskopstange 7 trägt, an deren unterem Ende die zur Montage und Demontage des Reifens verwendeten Werkzeuge befestigt sind.
- Die Stange 6 ist horizontal in Querrichtung bewegbar und wird durch die innerhalb der Säule positionierte pneumatische Zylinder-Kolben-Einheit 8 angetrieben, deren Stange mittels der Stange 9 mit der Stange 6 verbunden ist.
- Insbesondere unter Bezugnahme auf Fig. 2 weist die Stange 6 an ihrer. Vorderseite einen Vorbau 60 mit kreisförmigem Querschnitt auf, auf dem eine Hülse 10 angebracht ist, an deren Außenseite das Rohr 70 der Teleskopstange 7 angeschweißt ist.
- Die Hülse 10 ist so um ihre Achse drehbar, dass sie in zwei verschiedenen Winkelpositionen arretiert werden kann, um die Teleskopstange 7 in einer ersten Position, in der ihre Achse im Wesentlichen vertikal Verläuft, und in einer zweiten Position zu positionieren, in der ihre Achse im Wesentlichen horizontal verläuft.
- Zu diesem Zweck weist die Hülse 10 zwei jeweils in Fig. 1 und 2 dargestellte Aussparungen 100 und 101 auf, die um etwa 90º winklig voneinander beabstandet sind, um das Vorderteil eines normalerweise durch eine Feder 12 in seiner Position gehaltenen Feststellhebels 11 aufzunehmen.
- Das Rohr 70 ist innen hohl und nimmt eine durch ein Handrad 72 betätigte Welle 71 auf, die in der Höhe durch ein nicht dargestelltes Schneckengewinde einstellbar ist.
- Die Welle 71 trägt unten die Werkzeuge zum Einwirken auf den Reifen bei dessen Montage und Demontage.
- Die Werkzeuge umfassen eine Freilaufrolle 13 mit zylindrischem Querschnitt, deren Drehachse mit der Achse der Welle 71 übereinstimmt, und einen Haken 14, dessen Funktion nachfolgend erklärt wird und der an der vertikalen Wand einer stromaufwärts der Rolle 13 an der Welle 71 befestigten L-förmigen Platte 15 befestigt ist.
- Unter Bezugnahme auf Fig. 3 und 4 ist der Haken 14 auf einem sich von der Platte 15 erstreckenden Gewindebolzen 150 angebracht und darauf mit einer Mutter 16 mit einem dazwischenliegenden, nicht dargestellten Federring arretiert.
- Dadurch kann der Haken 14 in Abhängigkeit von dem auszuführenden Vorgang wie in Fig. 2 dargestellt horizontal, oder wie in Fig. 3 dargestellt, vertikal positioniert werden.
- Die Platte 15 ist außerdem mit zwei als Anschlagbolzen für den Haken 14 wirkenden Zapfen 151 und 152 versehen.
- Von der Platte 15 erstreckt sich eine von einer auf das Rohr 70 geschweißten Hülse 700 geführte vertikale Stange 17, auf der eine Haftplatte 701 befestigt ist, die verschiedene Radfelgendurchmesser anzeigende, abgestufte Markierungen 702 trägt. Der Zweck der Stange 17 besteht darin anzuzeigen, auf welche Höhe die Welle 71 eingestellt werden muss, damit sie zu dem Durchmesser der Radfelge passt, auf die sie einwirken soll.
- Zwei einander gegenüberliegende identische Stangen mit C-förmigem Querschnitt sind an den Seiten der Basis 2 befestigt und an ihrem Vorderteil mittels einer Stange 20 miteinander verbunden.
- Die zwei Profilstangen 18 und 19 wirken als Führungsschienen für den Trägerschlitten 21, der das Rad R aufnimmt und positioniert. Wie in Fig. 3 dargestellt, weist dieser Trägerschlitten zwei gleiche und einander gegenüberliegende aufrechtstehende Teile 211 und 212 auf und ist an seiner Basis mit Rädern 213 versehen, die innerhalb der Führungsschienen laufen, um eine horizontale Bewegung des Trägerschlittens 21 zu ermöglichen. Die zwei aufrechten Teile 211 und 212 sind mittels einer vertikalen Platte 214 miteinander verbunden, die mittels Rädern 215 an ihnen befestigt ist, die eine vertikale Bewegung der Platte ermöglichen. Eine Plattform 216 zum Tragen des Rades R erstreckt sich von der Platte 214 nach vorne.
- Die Vorderkante der Plattform 216 weist zwei Ansätze 217 und 218 auf, wobei in jedem von ihnen ein Ende eines Bolzens einer Freilaufwelle 219 eingeführt ist, und das andere Ende des Bolzens in die Platte 214 eingeführt ist.
- Die vertikale Bewegung der Plattform 216 wird durch die jeweils in den aufrechten Teilen 211 und 212 positionierten zwei identischen Zylinder-Kolben-Einheiten bereitgestellt, deren Stangen durch bekannte Einrichtungen mit der Platte 214 verbunden sind. Die zwei Zylinder-Kolben-Einheiten 220 und 221, die parallelgeschaltet versorgt werden, werden durch Öffnen eines Druckluft-Zufuhrhahnes betätigt, der durch einen auf dem aufrechten Teil 212 positionierten Hebel 222 gesteuert wird.
- Die Erfindung umfasst auch das Werkzeug 25, das zwei Platten 250 und 251 aufweist, die an einem Ende so miteinander verbunden sind, dass sie einen spitzen Winkel bilden und einen Sitz zur Aufnahme der Kante der Radfelge definieren. An der Platte 252 ist eine Feder 252 befestigt, an deren anderem Ende ein Haken 253 befestigt ist. Ein Handgriff 254 zum Halten des Werkzeuges 25 erstreckt sich von der Platte 250.
- Fig. 5 stellt ein auf der Maschine montiertes Rad R dar. Das Rad R umfasst die Radfelge C mit einem Sitz zur Aufnahme des Toroidalringes S, auf dem der Reifen P angebracht ist. Die Radfelge C stützt sich gegen ein auf die Welle 5 geschweißtes kelchförmiges Teil 26 ab und wird durch einen Kegel 27 und die Schnellarretiermutter 28 gegen dasselbe abgestützt gehalten, die den Kegel 27 in der in Fig. 5 dargestellten Position hält, indem sie auf den Gewindeabschnitt 50 der Welle 5 geschraubt wird.
- Der Reifen P und der Ring S werden auf der Radfelge C mittels der folgenden Vorgänge montiert.
- Zunächst bewegt der Bediener den Trägerschlitten 21 manuell entlang der Führungen 18 und 19 in seine vordere Ladeposition. Dann legt er die Radfelge auf den Wellen 219 in einer Vertikalposition ab, wobei die einen größeren Durchmesser aufweisende Kante der Säule 3 gegenüberliegt. Dann bewegt er den Trägerschlitten 21 rückwärts, bis die Radfelge C an dem vorderen Ende der Welle 5 liegt. Nun dreht er den Hebel 222 so, dass die Zylinder-Kolben-Einheiten 220 und 221 betätigt werden, die die Plattform 216 vertikal bewegen, um die Nabe der Radfelge C· meine Flucht mit der Welle 5 zu bringen. Bei Erreichen der richtigen Höhe stoppt der Bediener die Zufuhr von Druckluft zu den zwei Zylinder- Kolben-Einheiten und bewegt den Trägerschlitten 21 rückwärts, bis sich die Radfelge C gegen das kelchförmige Teil 26 abstützt, und arretiert dann die Radfelge mittels des Kegels 27 und der Mutter 28 in ihrer Position.
- Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die zwei Zylinder-Kolben-Einheiten mit Druckluft betrieben werden, da der Bediener hierdurch in die Lage versetzt wird, durch Nutzung der Komprimierbarkeit von Luft die Feineinstellung der Höhe der Plattform vorzunehmen, auf der die Radfelge C positioniert ist.
- Fig. 5, 6, 7, 8, 9 und 10 stellen die aufeinanderfolgenden Schritte zur Montage des Reifens dar.
- Nach Fixierung der Radfelge in ihrer Position befestigt der Bediener den einen größeren Durchmesser aufweisenden Wulst 300 des Reifens P und den toroidalen Trägerring S auf der Radfelge 8, wie in Fig. 6 dargestellt.
- Nun stellt der Bediener die teleskopische Stange 7 auf ihre Horizontalposition ein und veranlasst die Stange 6 zum Vorrücken, um die Teleskopstange 7 auf die linke Seite der Radfelge zu bewegen, wie in Fig. 6 dargestellt, woraufhin er die Stange 7 vertikal neupositioniert.
- Dann stellt er unter Verwendung der bereits beschriebenen Einrichtungen die Höhe der Rolle 13 auf der Grundlage des Radfelgendurchmessers ein und bewegt dann die Stange 6 rückwärts, um die Rolle 13 mit dem einen kleineren Durchmesser aufweisenden Wulst 301 des Reifens P in Kontakt zu bringen, und zwingt den mit der Rolle 13 in Kontakt befindlichen Wulstabschnitt in seinen Sitz 400 in der Radfelge.
- Das Werkzeug 25 wird zur Vereinfachung des Einführens und des Haltens des gesamten Wulstes 301 in dem Sitz 400 in der Radfelge C verwendet. Das Werkzeug 25 wird in der in Fig. 5 und 7 dargestellten Position gehalten, und die Welle 5 zu einer Drehung um etwa 360º veranlasst. Mittels des durch die Rolle 13 ausgeübten Druckes und der Haltewirkung des Werkzeuges 25 wird der gesamte Wulst 301 in den Sitz 400 eingeführt.
- Gleichzeitig bewegt sich der Ring S. bis er sich gegen die hervorstehende Kante 401 der Radfelge C abstützt, und der Wulst 300 bewegt sich in den Kanal 402 hinein.
- Danach muss der Bediener zur Fertigstellung der Montage des Reifens den Wulst 300 in den Sitz 403 in der Radfelge C einführen.
- Zu diesem Zweck muss er zunächst den Wulst 300 aus dem Kanal 402 herausziehen. Deshalb positioniert er die Teleskopstange 7 zwischen der Kante 404 der Radfelge und der Säule 3 und positioniert dann, wie in Fig. 8 dargestellt, einen Haken 14 in einer Horizontalposition und ergreift damit den Wulst 300.
- Der Vorgang wird durch leichtes Anheben der Plattform 216 erleichtert, wodurch der Wulst 300 aus dem Kanal 402 herausgehoben wird. Dann zieht er die Stange 6 zurück und dreht die Welle 5, um den Wulst 300 auf die Außenseite der Radfelge zu bringen, wie in Fig. 9 dargestellt.
- Nun muss der Wulst 300 in den Sitz 403 eingeführt werden, was nach der vertikalen Neupositionierung des Hakens 14 mittels Ausführung derselben, für das Einführen des Wulstes 301 in den Sitz 400 beschriebenen Vorgänge erfolgt.
- Zur Demontage des Reifens von der Radfelge wird das Rad R wie in Fig. 5 positioniert, wobei danach die folgenden Vorgänge ausgeführt werden:
- - Ablassen der Luft aus dem Reifen,
- - Positionierung des Rades in der in Fig. 5 dargestellten Arbeitsposition,
- - Inkontaktbringen der Rolle 13 mit dem Wulst 301 und leichtes Zurückziehen der Stange 6, um einen Spalt zwischen dem Wulst und der Kante der Radfelge C zu erzeugen, in den ein gewöhnlicher Hebel eingeführt wird,
- - Drehen der Welle 5 um etwa 20º und Einführen eines zweiten Hebels,
- - Herausziehen eines Abschnittes des Wulstes 301 aus der Radfelge unter Verwendung der zwei Hebel,
- - Positionieren der Stange 7 auf der anderen Seite des Reifens,
- - Inkontaktbringen der Rolle 13 mit dem Reifenwulst 300, Vorrücken der Stange 6 und Drehen der Welle 5, um den Wulst 300 über die hervorstehende Kante 401 zu bewegen,
- - zu diesem Zeitpunkt kann der Reifen zusammen mit dem Toroidalring S von der Radfelge zurückgezogen werden.
- Schließlich sollte darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dem Motor 4 entweder um einen Druckluft- oder Elektromotor handeln kann, und die Betätigung der Stange 6 durch eine in Fig. 3 dargestellte gewöhnliche Pedaleinheit 30 steuerbar ist.
Claims (10)
1. Reifendemontagemaschine (1), die eine Basis (2)
und eine Säule (3) aufweist, die eine im
Verhältnis zu der Säule gleitend bewegbare horizontale
erste Stange (6), eine vertikal gleitend bewegbare
zweite Stange (7) an dem Ende der ersten Stange
und an dem Ende der zweiten Stange zum Einwirken
auf den Reifenwulst positionierte Werkzeuge (13,
14) trägt,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie eine zum Tragen der Radfelge von der Basis
hervorstehende, drehbare Welle (5) und, einen
Trägerschlitten (21) aufweist, der auf der Basis (2)
in einer parallel zu der drehbaren Welle
verlaufenden Richtung gleitet und ein vertikal gleitend
bewegbares Plattformträgermittel zum Tragen des
Rades in einer Vertikalposition trägt, dessen
Achse in der die drehbare Welle enthaltenden
Vertikalebene liegt.
2. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Stange (7) eine Teleskopstange ist,
deren äußerer Teil so mit der ersten Stange (6)
verbunden ist, dass sie in einer Horizontalposition
oder in einer Vertikalposition einstellbar ist,
wobei Mittel (100,101) zur Arretierung des äußeren
Teils in der ausgewählten Position vorgesehen
sind.
3. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
sie ein separates Werkzeug (25) aufweist, das aus
zwei Platten (250, 251) besteht, die in einem
spitzen Winkel so miteinander verbunden sind, dass sie
einen Sitz zur Aufnahme der Kante der Radfelge (c)
bilden, sowie elastische Mittel (252), die in
einem zur Ineingriffnahme der drehbaren Welle
vorgesehenen Haken (253) enden.
4. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an dem Ende der zweiten Stange (7)
positionierten Werkzeuge eine zu der zweiten Stange
koaxial angeordnete Freilaufrolle (13) und einen
Harpunenhaken (14) umfassen, der so angeordnet
ist, dass er eine erste Position, in welcher er
seitlich von der zweiten Stange hervorsteht, und
eine zweite Position einnimmt, in welcher er
parallel zu der zweiten Stange verläuft.
5. Maschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Haken (14) in Form einer Harpune mit einem
geradlinigen Schaft ausgebildet ist.
6. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der gleitend bewegbare Teil (71) der zweiten
Stange (7) einen mit Innengewinde versehenen Sitz
aufweist, in den eine um den feststehenden Teil (70)
der zweiten Stange drehbare Gewindestange
eingeschraubt wird, die mit einem Bedienungs-Handrad
(72) verbunden ist.
7. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die drehbare Welle (5) durch einen Elektromotor
betätigt wird.
8. Maschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die drehbare Welle (5) durch einen Druckluftmotor
betätigt wird.
9. Verfahren zur Montage asymmetrischer Reifen auf
ihren jeweiligen Radfelgen mittels der in den
Ansprüchen 1 bis 6 beanspruchten Maschine,
dadurch gekennzeichnet, dass
es die folgenden Vorgänge umfasst:
- Wenn die Radfelge (c) auf der drehbaren Welle
(5) befestigt wurde, wobei ihre einen größeren
Durchmesser aufweisende Kante der
Maschinensäule (3) gegenüberliegt,
- der Bediener den einen größeren Durchmesser
aufweisenden Wulst (300) des Reifens (P) und
den toroidalen Trägerring (S) auf der Radfelge
(c) montiert;
- er die teleskopische zweite Stange (7) in ihre
Horizontalposition einstellt und die erste
Stange (6) zum Vorrücken veranlasst, um die
zweite Stange zu der von der Säule entfernten
Seite der Radfelge zu bewegen;
- er die zweite Stange vertikal neupositioniert;
- er die Höhe der an dem Ende der zweiten Stange
positionierten Freilaufrolle (13) auf der
Grundlage des Radfelgendurchmessers einstellt;
- er die erste Stange rückwärts bewegt, um die
Freilaufrolle mit dem einen kleineren
Durchmesser aufweisenden Wulst (301) des Reifens (P) in
Kontakt zu bringen, und den mit der
Freilaufrolle in Kontakt befindlichen Wulstabschnitt in
den gegenüberliegenden Sitz (400) in der
Radfelge zwingt;
- er das Werkzeug (25) löst, es rittlings auf der
Kante der Radfelge positioniert, wobei er es
elastisch auf der drehbaren Welle befestigt,
und
- die drehbare Welle um etwa 360º dreht;
- er die zweite Stange zwischen der einen
größeren Durchmesser aufweisenden Kante (300) der
Radfelge und der Säule (3) auf der Basis
positioniert;
- er dann den Haken (14) in einer
Horizontalposition hält und ihn unter den einen größeren
Durchmesser aufweisenden Wulst des Reifens
einführt;
- er den Wulst durch Zurückziehen der ersten
Stange und Drehen der Radfelge um etwa 360º von
der Kante (404) der Radfelge abzieht;
- er nach der vertikalen Neupositionierung des
harpunenähnlichen Hakens (14) den Wulst (300)
von außen in den Sitz (402) in der Radfelge
einführt, indem er die zum Einführen des einen
kleineren Durchmesser aufweisenden Wulstes
(301) beschriebenen Schritte ausführt.
10. Verfahren zur Demontage asymmetrischer Reifen von
ihren jeweiligen Radfelgen mittels der in den
Ansprüchen 1 bis 6 beanspruchten Maschine,
dadurch gekennzeichnet, dass
es die folgenden Vorgänge umfasst:
- Ablassen der Luft aus dem Reifen,
- Positionierung des Rades auf der drehbaren
Welle (5),
- Inkontaktbringen der Freilaufrolle (13) mit dem
einen kleineren Durchmesser aufweisenden Wulst
(301) und leichtes Zurückziehen der ersten
Stange (6), um einen Spalt zu erzeugen, in den
ein gewöhnlicher Hebel eingeführt wird,
- Drehen der drehbaren Welle (5) um etwa 20º und
Einführen eines zweiten Hebels,
- Herausziehen eines Wulstabschnittes aus der
Radfelge unter Verwendung der zwei Hebel,
- Inkontaktbringen der drehbaren Rolle (13) mit
dem einen größeren Durchmesser aufweisenden
Wulst (300), Vorrücken der ersten Stange (6)
und Drehen der drehbaren Welle (5), um den
einen größeren Durchmesser aufweisenden Wulst
über die hervorstehende Kante zu bewegen, gegen
die sich der Toroidalring (S) abstützt,
- das zu diesem Zeitpunkt mögliche Zurückziehen
des Reifens von der Radfelge.
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