DE60002843T2 - Agrochemische zusammensetzung - Google Patents

Agrochemische zusammensetzung Download PDF

Info

Publication number
DE60002843T2
DE60002843T2 DE60002843T DE60002843T DE60002843T2 DE 60002843 T2 DE60002843 T2 DE 60002843T2 DE 60002843 T DE60002843 T DE 60002843T DE 60002843 T DE60002843 T DE 60002843T DE 60002843 T2 DE60002843 T2 DE 60002843T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
composition according
carbon atoms
group containing
salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60002843T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60002843D1 (de
Inventor
Lynne Julia Bracknell CUTLER
John Michael Bracknell BEAN
George Antony Bracknell SEVILLE
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Syngenta Ltd
Original Assignee
Syngenta Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Syngenta Ltd filed Critical Syngenta Ltd
Publication of DE60002843D1 publication Critical patent/DE60002843D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60002843T2 publication Critical patent/DE60002843T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/30Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests characterised by the surfactants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N57/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds
    • A01N57/18Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-carbon bonds
    • A01N57/20Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-carbon bonds containing acyclic or cycloaliphatic radicals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft eine agrochemische Zusammensetzung und insbesondere eine agrochemische Zusammensetzung, die einen aktivitätssteigernden Hilfsstoff enthält.
  • Eine Agrochemikalie wird allgemein mit einem Hilfsstoff oder einer Kombination von Hilfsstoffen zur Bereitstellung der optimalen biologischen Aktivität verwendet. Viel wurde über die Auswahl von Hilfsstoffen zur Erreichung besonderer Wirkungen mit individuellen Agrochemikalien und Klassen von Agrochemikalien veröffentlicht. Allgemein wurde vermutet, daß die Aktivitätssteigerung aus Tensid-Eigenschaften des Hilfsstoffs resultiert, und die meisten solchen aktivitätssteigernden Hilfsstoffe sind Tenside, indem sie im Molekül sowohl einen hydrophoben Teil als auch einen lipophoben Teil enthalten. Wir haben jetzt gefunden, daß eine Klasse von alkoxylierten Aminen eine ausgezeichnete Aktivitätssteigerung bei Verwendung in einer agrochemischen Formulierung bereitstellt. Überraschend besitzen bestimmte Mitglieder der Klasse entweder keine Tensideigenschaften oder nur schwache Tensideigenschaften. Außerdem weisen die erfindungsgemäßen alkoxylierten Amine anders als viele Tenside, die als herkömmliche agrochemische Hilfsstoffe verwendet werden, ein außergewöhnlich niedriges toxikologisches Profil und insbesondere ausgezeichnete ökotoxikologische Eigenschaften auf und stellen Zusammensetzungen bereit, die besonders gutartig gegenüber der Umwelt sind. Es ist außergewöhnlich, Hilfsstoffe zu finden, die ein hohes Maß an Aktivitätssteigerung mit geringer Toxizität vereinen.
  • Erfindungsgemäß wird eine agrochemische Zusammensetzung bereitgestellt, die einen agrochemischen Wirkstoff und einen Hilfsstoff der Formel (I) und Salze davon umfaßt:
    X-(R3O)a-R4-NR2R1 (I)
    worin R1 und R2 unabhängig Wasserstoff oder eine Niederalkyl-Gruppe sind, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält,
    R3O eine Ethoxy-, Propoxy- oder Butoxy-Gruppe oder eine statistische oder Blockmischung daraus ist,
    R4 eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe ist, die 2 bis 3 Kohlenstoffatome enthält,
    X (IA) -OH oder eine Niederalkoxy-Gruppe ist, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, oder
    X (IB) eine Gruppe R5R6N- ist, worin R5 und R6 unabhängig Wasserstoff oder eine Niederalkyl-Gruppe sind, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, oder
    X (IC) eine Gruppe
    Figure 00020001

    ist, worin R8O und R12O unabhängig Ethoxy oder Propoxy oder eine statistische oder Blockmischung daraus sind, R9 und R13 unabhängig eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe sind, die 2 oder 3 Kohlenstoffatome enthält, R21 eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe ist, die 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, R18 Wasserstoff oder Niederalkyl ist, das 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, d 0 oder 1 ist und worin a 1 bis 400 ist oder, falls X die Formel (IC) hat, die Summe aus a, b und c 3 bis 400 beträgt,
    mit der Maßgabe, daß wenn X die Formel (IB) hat, der Hilfsstoff der Formel (I) nicht die Struktur
    Figure 00020002

    hat, worin n 2 oder 3 ist.
  • Eine beträchtliche Anzahl von Salzen der Verbindung (I), die zur Verwendung in agrochemischen Anwendungen geeignet sind, werden einem Fachmann einfallen. Beispiele für Salze schließen Phosphat, Sulfat, Carboxylat, Acetat, Formiat und Chlorid ein, obwohl viele andere geeignete Salze einem Fachmann einfallen werden. Alternativ kann die Verbindung der Formel (I) ein Salz mit einer sauren Agrochemikalie wie Glyphosat bilden. Salze der Verbindung der Formel (I) können ebenfalls aus sauren Tensiden hergestellt werden, z. B. aus gegebenenfalls ethoxylierten Alkyl- oder Alkylenester-Derivaten von Phosphorsäure oder Phosphonsäure, oder gegebenenfalls ethoxylierten Alkyl- oder Alkylencarbonsäuren oder -sulfonsäuren. Es wird ersichtlich sein, daß wenn mehr als eine Aminfunktion in der Verbindung der Formel (I) vorhanden ist oder die relevante Säure mehr als eine funktionelle Gruppe hat, die Option für unterschiedliche Salzstöchiometrien und gemischte Salze besteht, und alle solche Variationen sind hier eingeschlossen.
  • Wie hier verwendet, bedeutet der Begriff Niederalkyl eine lineare oder verzweigtkettige primäre oder sekundäre Alkyl-Gruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält. Bevorzugte Niederalkyl-Gruppen enthalten 1 bis 4 Kohlenstoffatome, und Methyl-, Ethyl- und Propyl- oder Isopropyl-Gruppen sind besonders bevorzugt.
  • R1, R2, R5 und R6 sind bevorzugt Methyl oder Wasserstoff. Wasserstoff ist besonders bevorzugt.
  • Die Verbindungen zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung sind alkoxylierte Monoamine (X hat die Formel (IA)), Diamine (X hat die Formel (IB)) oder Triamine (X hat die Formel (IC)). Die Alkoxylierung erfolgt typischerweise zur Einführung von Ethoxy-Gruppen oder Propoxy-Gruppen, obwohl manchmal auch Butoxy-Gruppen verwendet werden können. Die Propoxy-Gruppe ist bevorzugt eine Isopropoxy-Gruppe, -OCH2-CH(CH3)-. Eine gemischte Alkoxylierung kann ebenfalls erfolgen, um z. B. sowohl Ethoxy- als auch Propoxy- oder Butoxy-Gruppen einzuführen, die als Mischung in entweder statistischer oder Block-Anordnung vorliegen können. So stellt jedes aus -(OR3)a-, -(OR8)b- und -(OR12)c- in den obigen Formeln unabhängig Alkoxy-Gruppen dar, z. B. Ethoxy- und Propoxy-Gruppen oder eine Mischung daraus. So schließt die Definition der Gruppe -(OR3)a z. B. eine Gruppe
    (OC2H4-)x-(OCH2-CH(CH3)-)y
    ein, worin a durch die Summe aus x und y dargestellt wird. Andere Kombinationen aus z. B. Ethoxy-, Propoxy- und Butoxy-Gruppen in jeder gewünschten Reihenfolge sind in ähnlicher Weise in der Definition von -(OR3)a-, -(OR8)b- bzw. -(OR12)c- eingeschlossen.
  • Das Verfahren der Alkoxylierung kann eine Mischung aus Produkten mit unterschiedlichen Alkoxylierungsgraden erzeugen. So stellen die Werte von a, b, c und a' einen durchschnittlichen Alkoxylierungsgrad über das Produkt als ganzes dar. Bevorzugte werte für a, b bzw. c betragen 1 bis 100, z. B. 1 bis 50 und speziell 1 bis 30. So ist die Summe aus a + b + c, wenn X in Formel (I) die Formel (IC) hat, bevorzugt 3 bis 90. In der Gruppe X'-(R3'O)a'-R4'-, falls vorhanden, ist a' bevorzugt 0 bis 50 und speziell 0 bis 30.
  • Ein besonders bevorzugtes alkoxyliertes Monoamin (worin X die Formel (IA) hat) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung hat die Formel (II), worin X Methoxy ist, -(R3O-)a eine Mischung aus Ethoxy- und Propoxy-Gruppen darstellt und R4 eine Propylen-Brückengruppe darstellt:
    CH3-O-(-CH2CH2O-)x-(-CH2-CH(CH3)-O-)y-CH2-CH(CH3)-NH2 (II)
  • Der durchschnittliche Ethoxylierungsgrad (x) kann von 0 bis ca. 45 variieren oder besonders bevorzugt von 0 bis ca. 40, z. B. von 0 bis ca. 20, und der durchschnittliche Propoxylierungsgrad (y) kann von 0 bis ca. 90 variieren und besonders bevorzugt von ca. 1 bis ca. 35, z. B. von ca. 2 bis ca. 30, mit der Maßgabe, daß x und y nicht beide gleichzeitig 0 sind. Produkte sind kommerziell erhältlich, worin x ca. 1 ist und y ca. 9 ist; x ca. 19 ist und y ca. 3 ist; x ca. 6 ist und y ca. 29 ist und x ca. 32 ist und y ca. 10 ist. Als spezifische Beispiele für kommerziell erhältliche Produkte können JEFFAMINE M600 (JEFFAMINE ist eine Handelsmarke von Huntsman Limited) mit einem ungefähren Molekulargewicht von 600 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 9 zu 1, JEFFAMINE M1000 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 1000 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 3 zu 19, JEFFAMINE M2005 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 2000 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 29 zu 6 und JEFFAMINE M2070 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 2000 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 10 zu 32 genannt werden.
  • Ebenfalls eingeschlossen im Umfang der vorliegenden Erfindung ist
    • (i) Diethylenglycolamin, worin in Formel (I) X OH ist, (R3O) Ethoxy ist, a 1 ist und R4 eine Ethylen-Brückengruppe ist und R1 und R2 Wasserstoff sind: HO-CH2CH2-O-CH2CH2-NH2 und
    • (ii) eine Verbindung der Formel
      Figure 00040001
      worin in Formel (I) X -OH ist, R3 und R4 Isopropyl sind, R1 und R2 X'-(R3'O)a'-R4'- sind, X' -OH ist, R3' und R4' Ethyl sind und x, y bzw. z jeden der für a oder a' definierten Werte je nach Fall annehmen, und
    • (iii) eine Verbindung der Formel
      Figure 00040002
      worin in Formel (I) X R5R6N- ist, R3 und R4 Isopropyl sind, R1, R2, R5 und R6 X'-(R3'O)a'-R4'- sind, X' -OH ist, R3' und R4' Ethyl sind und v, w, x, y bzw. z jeden der für a oder a' definierten Werte je nach Fall annehmen.
  • Ebenfalls eingeschlossen im Umfang der vorliegenden Erfindung ist Tris-2-(2-Methoxyethoxy)ethylamin, worin in Formel (I) X OCH3 ist, (R3O) Ethoxy ist, a 1 ist und R4 eine Ethylen-Brückengruppe ist, und worin R1 und R2 jeweils eine Gruppe -R4'-(OR3')a'-X' sind, worin (R3'O) Ethoxy ist, a' 1 ist, R4' eine Ethylen-Brückengruppe ist und X' OCH3 ist.
  • Ein besonders bevorzugtes propoxyliertes Diamin (worin x die Formel (IB) hat) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung hat die Formel (III), worin x eine Gruppe H2N- ist, -(R3O-)a- Propoxy-Gruppen darstellt und R4 eine Propoxy-Brückengruppe darstellt:
    H2N-(CH(CH3)-CH2-O)w-CH2-CH(CH3)-NH2 (III)
    worin w ein Durchschnittswert von ca. 1 bis ca. 80 ist. Produkte sind kommerziell erhältlich, worin w ein Durchschnittswert von ca. 5,6, 33,1 und 68 ist. Als Beispiele für kommerziell erhältliche Produkte der Formel (III) können JEFFAMINE D400 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 400 und einem Wert von w von ca. 5,6, JEFFAMINE D2000 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 2000 und einem Wert von w von ca. 33,1 und JEFFAMINE D4000 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 4000 und einem Wert von w von ca. 68 genannt werden. Ein besonders bevorzugter Wert w beträgt ca. 2 bis ca. 35, z. B. ca. 2 bis ca. 30.
  • Ein alternatives Diamin (worin X die Formel (IB) hat) mit einer Mischung aus Ethoxylierung und Propoxylierung zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung hat die Formel (IV), worin X eine Gruppe H2N- ist, -(R3O-)a eine Mischung aus Ethoxy- und Propoxy-Gruppen darstellt, R1 und R2 Wasserstoff sind und R4 eine Propylen-Brückengruppe darstellt:
    H2N-(CH(CH3)-CH2-O)r-(CH2CH2-O)s-(CH2-CH(CH3)-O-)t-CH2-CH(CH3)NH2 (IV)
    worin die Summe aus r + t (Gesamt-Propoxygehalt) ein durchschnittlicher Wert von 1 bis 20 Propoxy-Gruppen ist, z. B. ca. 1 bis 10 Propoxy-Einheiten, und s ein durchschnittlicher Wert von 2 bis 50 ist, z. B. 5 bis 50 Ethoxy-Einheiten. Kommerzielle Produkte sind erhältlich, worin die Summe aus r + t ca. 3,6 beträgt und s einen durchschnittlichen Wert von 9 oder 15,5 darstellt, oder worin r + 1 ca. 6 beträgt und s einen durchschnittlichen Wert von ca. 38,7 darstellt. Als Beispiele für kommerziell erhältliche Produkte der Formel (IV) können JEFFAMINE ED 600 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 600 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 3,6 zu 9, JEFFAMINE ED 900 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 900 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 3,6 zu 15,5 und JEFFAMINE ED 2003 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 2000 und einem Propoxy-zu-Ethoxy-Verhältnis von 6,0 zu 38,7 genannt werden. Es ist besonders bevorzugt, daß der Wert von (r + t) ca. 2 bis ca. 15 beträgt und s ca. 3 bis ca. 20 beträgt.
  • Ein besonders bevorzugtes propoxyliertes Triamin (worin X die Formel (IC) hat) hat die Formel (V):
    Figure 00060001

    worin die Summe aus d + e + f ein durchschnittlicher Wert von ca. 5 bis 90 ist und R22 Wasserstoff oder Niederalkyl ist, das 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, wie Methyl oder Ethyl, R21 eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe ist, die 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, und d 0 oder 1 ist. Produkte sind kommerziell erhältlich, worin die Summe aus d + e + f ca. 5,6, ca. 50 bzw. ca. 85 beträgt. So können als Beispiele für kommerziell erhältliche Produkte der Formel (V) JEFFAMINE T403 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 440 und einem Wert von d + e + f (Gesamt-Propoxygehalt) von 5,6, JEFFAMINE T3000 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 3000 und einem Wert von d + e + f (Gesamt-Propoxygehalt) von 50 und JEFFAMINE T5000 mit einem ungefähren Molekulargewicht von 5000 und einem Wert von d + e + f (Gesamt-Propoxygehalt) von 85 genannt werden.
  • Wir haben gefunden, daß die aktivitätssteigernde Wirkung der Hilfsstoffe in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung besonders und überraschend betont ist, wenn der agrochemische Wirkstoff wasserlöslich ist. Die Agrochemikalie zur Verwendung in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung ist bevorzugt ein wasserlöslicher Elektrolyt, wie ein agrochemisches Salz, und insbesondere eine herbizid aktives agrochemisches Salz, z. B. ein Salz von Glyphosat, Paraquat oder Fomesafen. Typisch für die üblicherweiser erhältlichen Salze von Glyphosat sind die Isopropylamin-, Trimethylsulfonium-, Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Ethanolaminsalze. Paraquat wird allgemein in Form von Paraquatdichlorid verkauft. Fomesafen wird allgemein als Natriumsalz formuliert.
  • Das Verhältnis von Hilfsstoff der Formel (I) zu Agrochemikale, z. B. Glyphosat (ausgedrückt als Säure), kann innerhalb weiter Bereiche variieren, abhängig vom gewünschten Aktivierungsgrad. Typischerweise wird das Gewichtsverhältnis von Hilfsstoff der Formel (I) zu Agrochemikalie von 1 : 40 bis 3 : 1 betragen, z. B. 1 : 20 bis 3 : 1 und speziell 1 : 10 bis 1 : 1.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als solche verwendet werden; aber werden bevorzugt in Form einer Zusammensetzung verwendet, die einen Träger enthält, der ein festes oder flüssiges Verdünnungsmittel umfaßt.
  • Zusammensetzungen der Erfindung schließen sowohl verdünnte Zusammensetzungen, die fertig zur direkten Verwendung sind, und konzentrierte Zusammensetzungen ein, die vor der Verwendung verdünnt werden müssen, gewöhnlich mit Wasser. Die Konzentration der Zusammensetzung wird von der Natur des Wirkstoffs abhängen. Typischerweise und speziell z. B. wenn der Wirkstoff ein Herbizid ist, enthalten die Zusammensetzungen 0,01 bis 90 Gew.-% des Wirkstoffs. Verdünnte gebrauchsfertige Zusammensetzungen enthalten bevorzugt 0,01 bis 2% Wirkstoff, während konzentrierte Zusammensetzungen 20 bis 90% Wirkstoff enthalten können, obwohl 20 bis 70% gewöhnlich bevorzugt ist.
  • Die festen Zusammensetzungen können in Form von Granalien oder Stäubemitteln sein, worin der Wirkstoff und der Hilfsstoff mit einem fein verteilten festen Verdünnungsmittel vermischt sind, z. B. Kaolin, Bentonit, Kieselgur, Dolomit, Calciumcarbonat, Talkum, gepulvertes Magnesiumoxid, Fuller-Erde und Gips. In manchen Fällen und insbesondere, wenn der Wirkstoff Glyphosat ist, können anorganische Salze wie Ammoniumsulfat sowohl als Hilfsstoff als auch als fester Träger verwendet werden. Sie können ebenfalls in Form von dispergierbaren Pulvern oder Körnern sein, die ein Benetzungsmittel zur Erleichterung der Dispergierung des Pulvers oder der Körner in einer Flüssigkeit umfassen. Feste Zusammensetzungen in Form eines Pulvers können als Blattstäubemittel ausgebracht werden.
  • Die Aufwandmenge der Zusammensetzungen der Erfindung wird von einer Anzahl von Faktoren abhängen, insbesondere abhängig von der Natur des Wirkstoff. Wenn der Wirkstoff ein Herbizid ist, schließen solche Faktoren die zur Verwendung ausgewählte Verbindung, die Identität der Pflanze, deren Wachstum gehemmt werden soll, die zur Verwendung ausgewählten Formulierungen und ob die Verbindung für Blatt- oder Wurzelaufnahme ausgebracht wird ein. Als allgemeine Regel ist jedoch eine Aufwandmenge von 0,001 bis 20 kg Wirkstoff pro Hektar geeignet, während 0,025 bis 10 kg pro Hektar bevorzugt sein kann.
  • Der Hilfsstoff der Formel (2) oder eine Mischung aus unterschiedlichen Hilfsstoffen der Formel (I) kann als einziger Hilfsstoff zur Steigerung der biologischen Aktivität oder physikalischen Eigenschaften der Agrochemikalie verwendet werden oder kann alternativ zusammen mit einem oder mehreren zusätzlichen Hilfsstoffen verwendet werden. Der Hilfsstoff der Formel (I) kann z. B. mit kationischen Tensiden, anionischen Tensiden, amphoteren Tensiden oder nichtionischen Tensiden kombiniert werden. Solche Tenside sind auf diesem Gebiet wohlbekannt, aber als Tenside, die besonders gut geeignet zur Kombination mit einem Hilfsstoff der Formel (2) sind, können Alkylglycoside (Mono- und Poly-), Alkoholethoxylate, Alkylphenolethoxylate, Alkylesterethoxylate, Sorbitanesterethoxylate, Siloxanethoxylate, acetylenische Diolethoxylate, gegebenenfalls alkoxylierte tertiäre oder quaternäre Alkylamine, gegebenenfalls alkoxylierte Alkylaminoxide, Alkylbetaine, gegebenenfalls alkoxylierte Alkylphosphatester und Saccharosealkylester. Der Hilfsstoff der Formel (2) kann ebenfalls mit anderen aktivitätssteigernden Hilfsstoffen kombiniert werden, z. B. Ammoniumsulfat, Harnstoff oder Feuchthaltemitteln, wie Glycerin, Polyethylenglycol, Sorbit, Ethylenglycol, Propylenglycol und Lactatsalzen.
  • Bestimmte Hilfsstoffe zur Verwendung in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung besitzen eine überraschend geringe Oberflächenaktivität (hohe Oberflächenspannung) im Vergleich zu herkömmlichen agrochemischen Hilfsstoffen. Diese Hilfsstoffe mit geringer Oberflächenaktivität weisen allgemein ein vorteilhafteres toxikologisches Profil auf. Die Oberflächenspannung der Hilfsstoffe zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung wurde als 0,2%ige (G/V) Lösung in entionisiertem Wasser gemessen, eingestellt auf pH 4 mit Salzsäure bei 20°C, und bevorzugte Hilfsstoffe wie JEFFAMINE ED 600, ED 900 und D400 haben eine durch dieses Verfahren gemessene Oberflächenspannung von mehr als 50 mNm–1, verglichen mit AGRIMUL PG2067 Alkylpolyglycosid, das eine durch dieses Verfahren gemessene Oberflächenspannung von 28 mNm–1 hat. Hilfsstoffe mit einer Oberflächenspannung von weniger als 50 mNm–1 ergeben ebenfalls ausgezeichnete Ergebnisse, und JEFFAMINE D2000 kann z. B. mit einer durch dieses Verfahren gemessenen Oberflächenspannung von 42 mNm–1 selbst Vorteile auf bestimmten Unkrautarten wie nachfolgend erläutert bereitstellen.
  • Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung weisen allgemein ausgezeichnete Eigenschaften mit geringem Schäumen auf, wenn die Zusammensetzung in den Sprühtank eingeführt wird und während des Transports und des Versprühens.
  • Wenn der Wirkstoff ein Herbizid ist und insbesondere ein wasserlösliches Herbizid, stellen Hilfsstoffe der Formel (I) allgemein eine ausgezeichnete und wirksame Steigerung der Aktivität in bezug auf die wichtigsten Unkrautarten dar, die auf dem Feld angetroffen werden. Die Steigerung kann jedoch weniger betont auf bestimmten "schwierigen" Unkrautarten sein. Wir haben gefunden, daß die Verwendung einer Mischung aus einem Hilfsstoff der Formel (I) mit einem Tensid und insbesondere mit einem Alkylpolyglycosid-Tensid eine ausgezeichnete Steigerung der Aktivität sowohl gegen normale Unkrautarten als auch gegen "schwierige" Arten bereitstellen kann. Tatsächlich kann unter bestimmten Umständen eine Synergie beobachtet werden, und eine größere Steigerung der Bekämpfung "schwieriger" Arten kann erhalten werden als wenn entweder der Hilfsstoff der Formel (I) oder das Alkylpolyglycosid allein verwendet werden. Das Verhältnis des Hilfsstoffs der Formel (I) zum Alkylglycosid beträgt bevorzugt 1 : 40 bis 4 : 1, z. B. 1 : 20 bis 4 : 1, speziell 1 : 6 bis 2 : 1 und am meisten bevorzugt ca. 1 : 1.
  • Wenn der Wirkstoff ein Herbizid ist, stellt die Erfindung in einem weiteren Aspekt ein Verfahren zur ernsthaften Beschädigung oder Abtötung ungewollter Pflanzen bereit, wobei das Verfahren das Aufbringen einer herbizid wirksamen Menge einer Zusammensetzung wie hier zuvor definiert auf die Pflanzen oder auf das Wachstumsmedium der Pflanzen umfaßt.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert, in denen alle Teile und Prozentanteile gewichtsbezogen sind, wenn nichts anderes angegeben wird.
  • Beispiele 1 bis 10
  • Kaliumglyphosat wurde mit 500 g Glyphosatsäureäquivalent/ha auf im Gewächshaus herangezogene Pflanzen Abutilon theophrasti (ABUTH) ausgebracht. Alle Behandlungen wurden in entionisiertem Wasser durchgeführt und unter Verwendung einer Spursprühvorrichtung mit einer Düse 11002 bei einem Sprühaufwandvolumen von 200 l/ha ausgebracht. Alle Behandlungen wurden vierfach wiederholt. Nach Besprühen wurden die Pflanzen in einem Gewächshaus ausgebreitet und bei einer Temperatur von 24°C am Tag und 19°C bei Nacht gehalten. Die JEFFAMINE-Hilfsstoffe wurden in einem Anteil von 0,2% G/V verwendet. Eine visuelle Beurteilung der prozentualen Bekämpfung, worin 0 = unbeeinflußt und 100 = vollständige Abtötung bedeutet, wurden 16 Tage nach der Behandlung durchgeführt.
  • Figure 00090001
  • Beispiele 11 bis 14
  • Kaliumglyphosat wurde auf Abutilon theophrasti (ABUTH), Brassica napus (BRSNS) und Veronica persica (VERPE), angeordnet als Reihe im Feld, mit einem Sprühaufwandvolumen von 200 l/ha ausgebracht. Der angegebene Hilfsstoff wurde in der Formulierung in einer Gesamt-Hilfsstoffkonzentration von 0,2% G/V eingeschlossen. Aufwandmengen betrugen 150, 300 und 450 g Glyphosatsäure/ha, und jede Behandlung wurde dreifach wiederholt. Daten (Mittelwert aus drei Wiederholungen und über alle Mengen) werden für eine visuelle Beurteilung der prozentualen Bekämpfung dargestellt, durchgeführt 26 Tage nach der Ausbringungen (DAA), wobei 0 = unbeeinflußt und 100% = vollständige Abtötung bedeutet.
  • AL2042 ist ein Alkylpolyglycosid-Tensid, das auf dem gleichen Alkylpolyglycosid wie AGRIMUL PG 2067 beruht. Sowohl JEFFAMINE ED600 als auch JEFFAMINE D400 zeigten eine ausgezeichnete Hilfsstoffaktivität auf repräsentativen Arten ABUTH und VERPE. An der "schwierigen" Art BRSNS zeigte die Kombination des JEFFAMINE-Hilfsstoffs und des Alkylpolyglycosids eine größere Aktivität als entweder der JEFFAMINE-Hilfsstoff oder das Alkylpolyglycosid allein.
  • Figure 00100001
  • Beispiel 15
  • Dieses Beispiel erläutert die Verwendung eines Salzes von Ethoxyisotridecylphosphatester (5 mole EO) in der Säureform (CRODAFOS T5A) mit JEFFAMINE ED600. CRODAFOS T5A ist eine Mischung aus Mono- und Diestern. CRODAFOS ist eine Handelsbezeichnung von Croda.
  • Kaliumglyphosat in Kombination mit den unten angegebenen Hilfsstoffen wurde auf Ipomoea hederacea (IPOHE) mit 300 g Glyphosatsäureäquivalent/ha ausgebracht. Alle Behandlungen wurden in entionisiertem Wasser angesetzt und unter Verwendung einer Spursprühvorrichtung mit einer Düse 11002 bei einem Sprühaufwandvolumen von 200 l/ha ausgebracht. Alle Behandlungen wurden 4-fach wiederholt. Nach dem Besprühen wurden die Pflanzen in einem Gewächshaus ausgebreitet und bei einer Temperatur von 24°C am Tag und 19°C bei Nacht gehalten. Eine visuelle Beurteilung der prozentualen Bekämpfung wurde 16 Tage nach der Behandlung durchgeführt.
  • Behandlung IPOHE – prozentuale Bekämpfung
    Kein Hilfsstoff 64
    AL2042 71
    CRODAFOS T5A, JEFFAMINE ED600-Salz 86
    CRODAFOS T5A, Kaliumsalz 79
  • Das AL2042 wurde mit 0,2% G/V ausgebracht, und die CRODAFOS T5A-Salze wurden mit 0,2% G/V Phosphatestersäureäquivalent ausgebracht. Das Crodafos T5A-Kaliumsalz wurde durch Neutralisieren des Phosphatesters in seiner sauren Form mit Kaliumhydroxid auf pH 6 hergestellt. Das CRODAFOS T5A JEFFAMINE ED600-Salz wurde durch Neutralisieren des Phosphatesters in seiner sauren Form mit JEFFAMINE ED600 auf pH 6 hergestellt.
  • Beispiel 16
  • Dieses Beispiel erläutert die Verwendung von Salzen von Glyphosatsäure und von Hilfsstoffen der Formel (I).
  • Glyphosattrimesium und die Glyphosatsalze der angegebenen Hilfsstoffe der Formel (I) wurden auf Sorghum halepense (SORHA) mit 500, 1000, 2000 und 4000 g Glyphosatsäureäquivalent/ha ausgebracht. Alle Behandlungen wurden in entionisiertem Wasser angesetzt und unter Verwendung einer Spursprühvorrichtung mit einer Düse 11002 bei einem Sprühaufwandvolumen von 200 l/ha ausgebracht. Alle Behandlungen wurden dreifach wiederholt. Nach Besprühen wurden die Pflanzen in einem Gewächshaus ausgebreitet und bei einer Temperatur von 24°C am Tag und 19°C bei Nacht gehalten. Eine visuelle Beurteilung der prozentualen Bekämpfung wurde 22 Tage nach der Behandlung durchgeführt, und berechnete Dosen für eine 90%ige Bekämpfung (ED90) wurden abgeleitet. AL2042 Alkylpolyglycosid wurde mit 0,25% G/V als zusätzliches Tensid bei allen Behandlungen verwendet. Es wird ersichtlich sein, daß ein niedriger ED90-Wert eine hohe Aktivität anzeigt.
  • Figure 00110001
  • Beispiel 17
  • Paraquatdichlorid in Kombination mit den unten angegebenen Hilfsstoffen wurde auf Abutilon theophrasti (ABUTH) mit vier Mengen von Paraquat (15, 45, 135 und 270 g/ha Paraguat-Ion) ausgebracht. Alle Behandlungen wurden in entionisiertem Wasser angesetzt und unter Verwendung einer Spursprühvorrichtung mit einer Düse 11002 bei einem Sprühaufwandvolumen von 200 l/ha ausgebracht. Alle Behandlungen wurden dreifach wiederholt. Nach Besprühen wurden die Pflanzen in einem Gewächshaus ausgebreitet und bei einer Temperatur von 22°C am Tag und bei 18°C bei Nacht gehalten, Eine visuelle Beurteilung der prozentualen Bekämpfung wurde 18 Tage nach der Behandlung durchgeführt, und berechnete Dosen für die 90%ige Bekämpfung (ED90 – g Paraguat-Ion pro Liter) wurden berechnet. Die Hilfsstoffe wurden mit 0,1 G/V ausgebracht.
  • ED90 g/ha 18DAT
    Figure 00120001

Claims (16)

  1. Agrochemische Zusammensetzung, die einen agrochemischen Wirkstoff und einen Hilfsstoff der Formel (I) und Salze davon umfaßt X-(R3O)a-R4-NR2R1 (II) worin R1 und R2 unabhängig Wasserstoff oder eine Niederalkyl-Gruppe sind, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, R3O eine Ethoxy-, Propoxy- oder Butoxy-Gruppe oder eine statistische oder Blockmischung daraus ist, R4 eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe ist, die 2 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, X (IA) -OH oder eine Niederalkoxy-Gruppe ist, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, oder X (IB) eine Gruppe R5R6N- ist, worin R5 und R6 unabhängig Wasserstoff oder eine Niederalkyl-Gruppe sind, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, oder X (IC) eine Gruppe
    Figure 00130001
    ist, worin R8O und R12O unabhängig Ethoxy oder Propoxy oder eine statistische oder Blockmischung daraus sind, R9 und R13 unabhängig eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe sind, die 2 oder 3 Kohlenstoffatome enthält, R21 eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe ist, die 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, R18 Wasserstoff oder Niederalkyl ist, das 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, d 0 oder 1 ist und worin a 1 bis 400 ist oder, falls X die Formel (IC) hat, die Summe aus a, b und c 3 bis 400 beträgt, mit der Maßgabe, daß wenn X die Formel (IB) hat, der Hilfsstoff der Formel (I) nicht die Struktur
    Figure 00130002
    hat, worin n 2 oder 3 ist.
  2. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin a 1 bis 50 ist oder, falls X die Formel (IC) hat, die Summe aus a, b und c 3 bis 90 ist.
  3. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin der Hilfsstoff der Formel (I) ein alkoxyliertes Monoamin mit der Formel (II) ist CH3-O-(-CH2CH2O-)x-(-CH2-CH(CH3)-O-)y-CH2-CH(CH3)-NH2 (II) worin der durchschnittliche Ethoxylierungsgrad (x) 0 bis ca. 45 beträgt und der durchschnittliche Propoxylierungsgrad (y) 0 bis ca. 90 beträgt, mit der Maßgabe, daß x und y nicht beide gleichzeitig 0 sind.
  4. Zusammensetzung gemäß Anspruch 3, worin der Wert von x 0 bis ca. 20 beträgt und der von y ca. 2 bis ca. 30 beträgt.
  5. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung der Formel (I) ein Diamin mit einer Formel (III) ist H2N-(CH(CH3)-CH2-O)w-CH2-CH(CH3)-NH2 (III) worin w ein Durchschnittswert von 1 bis 80 ist.
  6. Zusammensetzung gemäß Anspruch 5, worin w ein Durchschnittswert von 2 bis 35 ist.
  7. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung der Formel (2) ein Diamin mit einer Formel (IV) ist H2N-(CH(CH3)-CH2-O)r-(CH2CH2-O)s-(CH2-CH(CH3)-O-)t-CH2-CH(CH3)NH2 (IV) worin die Summe aus r + t ein Durchschnittswert von 1 bis 20 Propoxy-Gruppen ist und s ein Durchschnittswert von 2 bis 50 Ethoxy-Einheiten ist.
  8. Zusammensetzung gemäß Anspruch 7, worin die Summe aus r + t ca. 2 bis ca. 15 beträgt und s ca. 3 bis ca. 20 ist.
  9. Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung der Formel (I) ein propoxyliertes Triamin mit der Formel (V) ist.
    Figure 00140001
    worin die Summe aus d + e + f ein Durchschnittswert von ca. 5 bis 90 ist, R22 Wasserstoff oder Niederalkyl ist, das 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, R21 eine lineare oder verzweigtkettige Alkylen-Brückengruppe ist, die 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, und d 0 oder 1 ist.
  10. Zusammensetzung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Gewichtsverhältnis von Hilfsstoff der Formel (I) zur Agrochemikalie 1 : 20 bis 3 : 1 beträgt.
  11. Zusammensetzung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, worin der Hilfsstoff der Formel (I) in Anspruch 1 in Kombination mit einem Alkylpolyglycosid-Tensid verwendet wird.
  12. Zusammensetzung nach Anspruch 11, worin das Verhältnis des Hilfsstoffs der Formel (I) zum Alkylpolyglycosid-Tensid 1 : 40 bis 4 : 1 beträgt.
  13. Zusammensetzung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, worin der agrochemische Wirkstoff ein Salz von Glyphosat, ein Salz von Fomesafen oder ein Paraquatsalz ist.
  14. Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, worin der Hilfsstoff der Formel (I) in Anspruch 1 in Form eines Salzes mit Glyphosat oder eines Salzes mit einem sauren Tensid verwendet wird.
  15. Verfahren zur schweren Schädigung oder Abtötung ungewollter Pflanzen, wobei das Verfahren das Ausbringen einer herbizid wirksamen Menge einer Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14 auf die Pflanzen oder das Wachstumsmedium der Pflanzen umfaßt.
  16. Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, die eine wäßrige Zusammensetzung ist, die 0,01 bis 90 Gew.-% des Wirkstoffs enthält.
DE60002843T 1999-04-01 2000-03-21 Agrochemische zusammensetzung Expired - Lifetime DE60002843T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB9907669 1999-04-01
GBGB9907669.7A GB9907669D0 (en) 1999-04-01 1999-04-01 Agrochemical composition
PCT/GB2000/001062 WO2000059302A1 (en) 1999-04-01 2000-03-21 Agrochemical composition

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60002843D1 DE60002843D1 (de) 2003-06-26
DE60002843T2 true DE60002843T2 (de) 2004-02-05

Family

ID=10850919

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60002843T Expired - Lifetime DE60002843T2 (de) 1999-04-01 2000-03-21 Agrochemische zusammensetzung

Country Status (27)

Country Link
US (1) US6750178B1 (de)
EP (1) EP1164845B1 (de)
JP (1) JP4796229B2 (de)
CN (1) CN1370043A (de)
AP (1) AP2001002310A0 (de)
AR (1) AR023221A1 (de)
AT (1) ATE240642T1 (de)
AU (1) AU3310700A (de)
BG (1) BG106055A (de)
BR (1) BR0009515A (de)
CA (1) CA2366740C (de)
CZ (1) CZ303514B6 (de)
DE (1) DE60002843T2 (de)
DK (1) DK1164845T3 (de)
EA (1) EA003516B1 (de)
ES (1) ES2199790T3 (de)
GB (1) GB9907669D0 (de)
HU (1) HU228515B1 (de)
IL (1) IL145727A0 (de)
MA (1) MA25359A1 (de)
MX (1) MXPA01009954A (de)
NZ (1) NZ514694A (de)
OA (1) OA11857A (de)
PL (1) PL350607A1 (de)
TW (1) TW581658B (de)
WO (1) WO2000059302A1 (de)
ZA (1) ZA200108770B (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB9907669D0 (en) * 1999-04-01 1999-05-26 Zeneca Ltd Agrochemical composition
MY158895A (en) * 2000-05-19 2016-11-30 Monsanto Technology Llc Potassium glyphosate formulations
US7135437B2 (en) 2000-05-19 2006-11-14 Monsanto Technology Llc Stable liquid pesticide compositions
US6992045B2 (en) 2000-05-19 2006-01-31 Monsanto Technology Llc Pesticide compositions containing oxalic acid
GB0023912D0 (en) * 2000-09-29 2000-11-15 Zeneca Ltd Agrochemical Composition
US20030096708A1 (en) * 2001-03-02 2003-05-22 Monsanto Technology Llc Pesticide concentrates containing etheramine surfactants
CN1288974C (zh) * 2001-05-21 2006-12-13 孟山都技术公司 含有醚胺表面活性剂的农药浓缩物
DE10250551A1 (de) * 2002-10-30 2004-05-19 Clariant Gmbh Pestizidformulierungen enthaltend alkoxylierte Amine
DE10250552A1 (de) * 2002-10-30 2004-05-19 Clariant Gmbh Pestizidformulierungen enthaltend alkoxylierte Amine
US20100331185A1 (en) * 2007-11-30 2010-12-30 Cognis Ip Management Gmbh Herbicidal Compositions of Lithium Glyphosate and Adjuvants
DK2337452T3 (en) 2008-07-03 2014-12-15 Monsanto Technology Llc COMBINATION OF derivatized SACCHARIDSURFAKTANTER AND ETHERAMINOXIDSURFAKTANTER AS HERBICIDADJUVANTER

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5668085A (en) * 1987-04-29 1997-09-16 Monsanto Company Glyphosate formulations comprising alkoxylated amine surfactants
US5035738A (en) * 1988-12-23 1991-07-30 Sandoz Ltd. Aminopropylmorpholine salts, compositions and uses thereof
US5688085A (en) 1994-01-27 1997-11-18 Watts; James A. Apparatus for rebroaching a lock assembly and a lock assembly made using said apparatus
NZ305278A (en) * 1995-04-10 1999-02-25 Monsanto Co Herbicidal compositions comprising glyphosate and an etheramine surfactant
MY129957A (en) * 1996-03-06 2007-05-31 Kao Corp Aqueous liquid agricultural composition
GB9718139D0 (en) * 1997-08-27 1997-10-29 Zeneca Ltd Agrochemical Formulation
US6051056A (en) * 1998-03-20 2000-04-18 Air Products And Chemicals, Inc. Alkylated aminoether surfactants
GB9907669D0 (en) * 1999-04-01 1999-05-26 Zeneca Ltd Agrochemical composition

Also Published As

Publication number Publication date
GB9907669D0 (en) 1999-05-26
ZA200108770B (en) 2003-01-24
MA25359A1 (fr) 2001-12-31
AR023221A1 (es) 2002-09-04
AU3310700A (en) 2000-10-23
OA11857A (en) 2006-03-02
CZ20013534A3 (cs) 2002-11-13
ATE240642T1 (de) 2003-06-15
US6750178B1 (en) 2004-06-15
CA2366740A1 (en) 2000-10-12
EP1164845A1 (de) 2002-01-02
HUP0200706A2 (hu) 2002-07-29
CA2366740C (en) 2009-10-20
JP2002541075A (ja) 2002-12-03
BR0009515A (pt) 2002-04-16
PL350607A1 (en) 2003-01-27
DE60002843D1 (de) 2003-06-26
CN1370043A (zh) 2002-09-18
ES2199790T3 (es) 2004-03-01
TW581658B (en) 2004-04-01
JP4796229B2 (ja) 2011-10-19
IL145727A0 (en) 2002-07-25
DK1164845T3 (da) 2003-09-22
AP2001002310A0 (en) 2001-12-31
EA003516B1 (ru) 2003-06-26
EP1164845B1 (de) 2003-05-21
HUP0200706A3 (en) 2005-10-28
NZ514694A (en) 2003-06-30
HU228515B1 (hu) 2013-03-28
WO2000059302A1 (en) 2000-10-12
EA200101035A1 (ru) 2002-04-25
BG106055A (en) 2002-05-31
MXPA01009954A (es) 2002-06-04
CZ303514B6 (cs) 2012-11-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69604147T2 (de) Flüssige zuzammensetzung zur stabilisierung von aminosäure-herbiziden
DE69605660T2 (de) Etheramintenside enthaltende glyphosatformulierungen
DE3881954T3 (de) Formulierungen von Glyphosat.
DE69810900T2 (de) Agrochemische zusammensetzungen von oberflächenaktiven verbindungen
DE69108070T2 (de) Glyphosat-Zusammensetzungen und deren Verwendung.
DE60013131T2 (de) Agrochemische zusammensetzungen und tensidverbindungen
DE69524748T2 (de) Methode zur Wirkungssteigerung von Agrarchemikalien
DE69223529T2 (de) Glyphosat-Zusammensetzungen und deren Verwendung
DE69700783T2 (de) Herbizide und pflanzenwachstumsregulierende zusammensetzungen und deren verwendung
EP1651048B1 (de) Extrastarke dünnflüssige glyphosate-herbizidformulierungen
EP1830652B1 (de) Herbizidzusammensetzung mit einem aminophosphat- oder aminophosphonatsalz, einem betain und einem aminoxid
DE69416007T2 (de) Verbesserte wirksamkeit und/oder regenfestigkeit an pestizide formulierungen aufweisende tenside
DE60106241T2 (de) Verwendung von aminverbindungen mit verbesserter bioabbaubarkeit als zusatz für pestizide und düngemittel
CN101932236A (zh) 包含氨基磷酸盐或氨基膦酸盐和粘度降低剂的除草组合物
DE60002843T2 (de) Agrochemische zusammensetzung
JP4018753B2 (ja) 除草剤組成物
DE69702445T2 (de) Herbizide und pflanzenwachstumsregulierende zusammensetzungen und deren verwendung
DE69700789T2 (de) Herbizide und pflanzenwachstumsregulierende zusammensetzungen und deren verwendung
EP1203532A1 (de) Feste Glyphosat-Formulierung und Verfahren zur Herstellung
EP1516042B1 (de) Schaumdesinfektionsmittel
DE60014921T2 (de) Oberflächenaktive hilfsstoffe auf phosphatester-basis und zusammensetzungen davon
DE60008754T2 (de) Auf polyetherdiaminen basierende oberflächenaktive hilfsstofffe und sie enthaltende zusammensetzungen
DE69604890T2 (de) Flüssige zusammensetzung zur stabilisierung von bypiridinium-herbiziden
DE60006648T2 (de) Verwendung von oberflächenaktiven quarternären ammoniumglycosid-verbindungen als zusatz für düngemittel und pestizide
US20020160918A1 (en) Phosphate ester-based surfactant adjuvants and compositions containing same

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition