DE60003051T2 - Vorrichtung zur luftverbesserung - Google Patents

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    • A61L9/00Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
    • A61L9/015Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
    • A61L9/02Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air by heating or combustion
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Description

  • Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer Vorrichtung, die einen Behälter mit einem Docht beinhaltet, wobei der Behälter mit einem flüssigen Brennstoff gefüllt werden kann, insbesondere mit Lampenöl, und welche ein separates Behältnis für einen Wirkstoff beinhaltet.
  • Eine solche Vorrichtung ist bereits aus FR-A-1 139 960 bekannt, worin eine Öllampe offenbart wird, welche einen Behälter für einen flüssigen Brennstoff besitzt, in dem sich ein Docht befindet. Oberhalb des Dochts wird ein Behältnis für eine Räuchersubstanz bereit gestellt, um z. B. Insekten auszuräuchern. Der Boden des Behältnisses wird direkt durch die heißen, brennenden Gase, die von der Flamme aufsteigen, erhitzt.
  • In FR-A-2 510 410 wird ein elektrischer Lampenkolben mit einem Behältnis für Parfum bereit gestellt. Luft, die durch den elektrischen Lampenkolben erhitzt worden ist, wird zu einem Docht geleitet, der in das Parfum, welches sich in dem Behältnis befindet, platziert ist. Folglich verdampft das Parfum durch die erhitzte Luft, die den Docht entlang strömt, noch effektiver über den Docht.
  • In US-A-5 891 400 wird ein Behälter mit einer Kerze gezeigt, um den herum sich ein nach oben offener Behälter, zur Aufnahme und Speicherung eines Gels, befindet, wobei das Gels eine verdunstende oder diffundierende Substanz, die von dem Gel in die umgebende Atmosphäre gelangt, nachdem sie der thermischen Energie von der entzündeten Kerze ausgesetzt wurde, enthält.
  • In der niederländischen Patentanwendung NL-A-10.06055 wird eine Vorrichtung offenbart, in welcher der Behälter mit einer Mischung aus einem Lampenbrennstoff und einem Wirkstoff, wie etwa einem Duftstoff, gefüllt ist, wobei diese Mischung von einem Docht aufgenommen wird. Der obere Teil des Dochts ist von einem wärmeleitenden, buchsenförmigen Element mit Öffnungen umgeben, über welche der Duftstoff während des Brennens verdampft.
  • Die Anwesenheit eines Schildes verhindert, dass der verdampfte Duftstoff in die Flamme gelangt und verbrennt.
  • Ein Nachteil einer Mischung von Lampenbrennstoff und Duftstoff liegt darin, dass die Zusammensetzung der Mischung keinen konstanten Anhaltpunkt für die unterschiedliche Verdampfungsrate und für ein gewisses Verdampfen des Duftstoffes in dem Zeitraum, wenn die Vorrichtung nicht benutzt wird, d. h. nicht brennt, gibt.
  • Der Zweck der Erfindung liegt darin, die bekannte Vorrichtung zu verbessern, insbesondere in Hinblick auf den obigen Nachteil. Deswegen ist gemäß der Erfindung die Vorrichtung zur Luftverbesserung, so wie sie in der Einleitung beschrieben worden ist, dadurch charakterisiert, dass die Vorrichtung eine Vorrichtung zur Luftverbesserung ist, die des Weiteren über Mittel für die Wärmeleitung verfügt, die dazu dienen, Wärme vom Docht, wenn er brennt, zu dem separaten Behältnis für den Wirkstoff, wie zum Beispiel einem Duftstoff, zu leiten, wobei die Mittel für die Wärmeleitung ein Metallelement beinhalten, welches in der Nähe des Dochts, in einem solchen Abstand angebracht ist, dass die Flamme das Metall erhitzt, wenn der Docht brennt.
  • In einer ersten, bevorzugten Ausführungsform ist der Behälter mit einem Deckel, der den Docht hält, sowie einem, sich darüber befindlichen, Lampenglaskolben versehen, wobei in dem Lampenglaskolben ein Metallelement angebracht ist, welches einen Teil der Mittel für die Wärmeleitung bildet. In dieser Ausfühungsform kann das Metallelement im Lampenglaskolben in der Nähe des Dochts, genauer gesagt oberhalb der Lage des Dochtes, angebracht sein, wenn er brennt.
  • Vom Gesichtspunkt der Konstruktion her, kann das Behältnis einen integralen Bestandteil der Vorrchtung bilden. Das Behältnis kann ebenso einen integralen Bestandteil des Lampenglaskolbens bilden. Außerdem kann wenigstens ein Teil des Behältnisses ein Bestandteil der Mittel für die Wärmeleitung sein.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das Behältnis auswechselbar, wobei die Vorrichtung mit Verbindungsstücken, die dazu dienen, das Behältnis mit der Vorrichtung zu verbinden, versehen ist. In dieser Ausführungsform kann wenigstens ein Teil der Verbindungsstücke oder wenigstens ein Teil der Oberfläche, wo das Behältnis und die Vorrichtung Kontakt zueinander haben, einen Teil der Mittel für die Wärmeleitung bilden.
  • Das Behältnis kann mit einen porösen Docht ausgestattet sein, um damit den Wirkstoff aus dem Behältnis zu leiten. Das Behältnis kann in seinem oberen Teil auch mit einer oder mehreren Öffnungen ausgestattet sein, damit der Wirkstoff über diese Öffnungen verdampfen kann. Anstatt aus einem porösen Material zu sein, kann der Docht, insbesondere der Docht in dem Behältnis, von einem kapillaren Element gebildet werden. Außerdem kann das Behältnis noch mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Verschlusselement, über welches der Wirkstoff von einem Trägerelement aufgenommen wird, ausgestattet sein, wobei das Trägerelement einen Teil der Mittel für die Wärmeleitung bilden kann und als Evaporator dient.
  • Die Erfindung befasst sich nicht nur mit einer Vorrichtung zur Luftverbesserung, sondern auch mit einer Kombination aus der oben beschriebenen Vorrichtung zur Luftverbesserung mit einem Behältnis für einen Wirkstoff, wie etwa einem Duftstoff.
  • Die Erfindung befasst sich auch mit einem Behältnis für einen Wirkstoff, wie etwa einem Duftstoff, welcher in der oben beschriebenen Vorrichtung zur Luftverbesserung zur Verwendung kommt.
  • Die Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, welche Folgendes enthält:
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß der Erfindung; und
  • 2 zeigt eine zweite Ausführungsform einer solche Vorrichtung zur Luftverbesserung.
  • Die erste Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wie sie in 1 dargestellt ist, umfasst einen Behälter 1, der mit Lampenbrennstoff 2 gefüllt und mit einem Deckel 3 verschlossen ist. Durch eine Öffnung in dem Deckel 3 ist ein Docht 4 in den Lampenbrennstoff in dem Behälter 1 eingelassen. Oben auf den Deckel 3 ist ein Lampenglaskolben 5 aufgesetzt. Ein separates Behältnis 6, das mit einem Wirkstoff 7, wie etwa einem Duftstoff, gefüllt ist, wird bereit gestellt. In der gezeigten Ausführungsform bildet das Behältnis 6 einen integralen Bestandteil des Lampenglaskolbens 5. Durch eine Öffnung im oberen Teil des Behältnisses 6 ist ein Docht 8 in den Wirkstoff 7 in dem Behältnis 6 eingelassen. In dem Lampenglaskolben 5 ist in der Nähe des Dochts 4, genauer gesagt oberhalb des Dochts 4, ein Metallelement 9 in einem solchen Abstand angebracht, dass die Flamme das Metallelement 9 erhitzt, wenn der Docht brennt. Mittel für die Wärmeleitung werden von dem Metallteil 5 und wenigstens einem Teil der Kontaktoberfläche 10, zwischen dem Behältnis 6 und dem Lampenglaskolben 5, gebildet. Insbesondere ein Teil der Kontaktoberfläche 10 kann ein Metallteil sein, das mit dem Metallelement 9 verbunden ist. Wenn der Docht 4 brennt, wird Wärme von dem Metallelement 9 und wenigstens einem Teil der Kontaktoberfläche 10 zu dem Wirkstoff 7 im Behältnis 6 geleitet, mit der Folge, dass der Wirkstoff über den Docht 8 verdampft.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung, in welcher ein Behälter 11, der mit einem Lampenbrennstoff 12 gefüllt ist, mit einem wärmeleitenden Stopfen 13 verschlossen ist. Durch eine Öffnung in dem Stopfen 13 ist ein Docht 14 eingelassen. Ein separates Behältnis 15, das mit einem Wirkstoff 16, wie etwa einem Duftstoff, gefüllt ist, ist auswechselbar an der seitlichen Oberfläche des Behälters 11 angebracht, z. B. mit Festklemmhilfen 17. Durch das offene Ende des Behältnisses 15 ist ein Docht 18 eingelassen. Der Docht 18 ragt aus einem buchsenähnlichen Element 19 heraus, das oberhalb der Öffnung des Behältnisses 15 angebracht ist. Das buchsenähnliche Element 19 ist mit einem Vorsprung 21, welcher bis über den Stopfens 13 reicht, und welcher zusammen mit dem Stopfen 13 die Mittel für die Wärmeleitung bildet, ausgestattet und ist mit ihm verbunden. Wenn der Docht 14 brennt, wird Wärme durch den Stopfen 13 und das buchsenähnliche Element 19 zum Wirkstoff 16 im Behältnis 15 geleitet, was zur Folge hat, dass der Wirkstoff über den Docht 18 verdampft. Um zu verhindern, dass der verdampfte Wirkstoff in die Flamme gelangt und verbrennt, wird ein Schild 20 bereit gestellt.
  • Es ist klar ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die bevorzugten Ausführungsformen, die in den Abbildungen gezeigt sind, beschränkt ist. Insbesondere erfahrenen Personen wird klar werden, dass viele Alternativen für die Ausführung der Funktion der diskutierten Vorrichtung existieren. So können Form und Größe des Behälters, des Behältnisses und der Lampe beliebig gewählt werden. Zum Einbringen in die Hitze, die von dem brennenden Lampenbrennstoff erzeugt wird, können verschiedene, vorzugsweise transparente Materialien verwendet werden; die Mittel für die Wärmeleitung werden jedoch aus Metall sein.

Claims (12)

  1. Eine Vorrichtung, die einen Behälter mit einem Docht beinhaltet, bei welcher der Behälter mit einem flüssigen Brennstoff gefüllt werden kann, vor allem mit Lampenöl, und welche ein separates Behältnis für einen Wirkstoff beinhaltet, ist dadurch charakterisiert, dass die Vorrichtung eine Vorrichtung zur Luftverbesserung ist, welche des weiteren über Mittel für die Wärmeleitung verfügt, die dazu dienen, Wärme vom Docht, wenn er brennt, zu dem separaten Behältnis für den Wirkstoff, wie zum Beispiel einem Duftstoff, zu leiten, wobei die Mittel für die Wärmeleitung ein Metallelement beinhalten, welches in der Nähe des Dochtes, in einem solchen Abstand angebracht ist, dass die Flamme das Metall erhitzt, wenn der Docht brennt.
  2. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß Anspruch 1, welche dadurch charakterisiert ist, dass der Behälter mit einem Deckel, der den Docht hält, und einem, sich darüber befindlichen, Lampenglaskolben versehen ist, wobei in dem Lampenglaskolben ein Metallelement angebracht ist, welches einen Teil der Mittel für die Wärmeleitung bildet.
  3. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß Anspruch 1 oder 2, welche dadurch charakterisiert ist, dass das Metallelement im Lampenglaskolben in der Nähe des Dochtes, genauer gesagt oberhalb von ihm, angebracht ist, wenn er brennt.
  4. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß irgendeinem der vorausgegangenen Ansprüche, welche dadurch charakterisiert ist, dass das Behältnis ein integraler Bestandteil der Vorrichtung ist.
  5. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß der Ansprüche 2 und 4, welche dadurch charakterisiert ist, dass das Behältnis ein integraler Bestandteil des Lampenglaskolbens ist.
  6. Eine Vorrchtung zur Luftverbesserung gemäß irgendeinem der vorausgegangenen Ansprüche, welche dadurch charakterisiert ist, dass wenigstens ein Teil des Behältnisses einen Bestandteil der Militteln für die Wärmeleitung bildet.
  7. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß irgendeinem der Ansprüche 1–3, welche dadurch charakterisiert ist, dass das Behältnis auswechselbar ist, und dass die Vorrichtung mit Verbindungsstücken, die dazu dienen, das Behältnis mit der Vorrchtung zu verbinden, versehen ist.
  8. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß Anspruch 7, welche dadurch charakterisiert ist, dass wenigstens ein Teil der Verbindungsstücke oder wenigstens ein Teil der Oberfläche, wo das Behältnis und die Vorrichtung Kontakt zueinander haben, einen Bestandteil der Mitteln für die Wärmeleitung bilden.
  9. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß irgendeinem der vorausgegangenen Ansprüche, welche dadurch charakterisiert ist, dass das Behältnis über einen porösen Docht verfügt, um den Wirkstoff aus dem Behältnis zu leiten.
  10. Eine Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß irgendeinem der vorausgegangenen Ansprüche 1–8, welche dadurch charakterisiert ist, dass das Behältnis in seinem oberen Bereich über eine oder mehrere Öffnungen verfügt, damit der Wirkstoff über diese Öffnungen verdampfen kann.
  11. Eine Kombination einer Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß der Ansprüche 7 oder 8 und eines Behältnisses für einen Wirkstoff, wie etwa einem Duftstoff.
  12. 12. Ein Behältnis für einen Wirkstoff, wie etwa einem Duftstoff, um in einer Vorrichtung zur Luftverbesserung gemäß den Ansprüchen 7 oder 8 verwendet werden zu können.
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