DE60003085T2 - Vefahren und anlage zur identifizierung von tieren - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Identifizierung von Tieren und die Verwaltung der Informationen und Vorkommnisse, welche diese Tiere betreffen, um die Verfolgbarkeit der Tiere und der Informationen zu bewältigen.
  • Diese Informationen betreffen die das Leben des Tieres betreffenden Daten, wie beispielsweise Datum und Ort seiner Geburt, seine Rasse, seine verschiedenen Eigentümer oder Halter, seine Ortswechsel, seine Krankheiten oder jede andere Information und Vorkommnisse, wie beispielsweise tierärztliche Behandlung, Daten hinsichtlich seines körperlichen Zustandes usw.
  • Der Wunsch nach Verfolgbarkeit, Ursprung und Etappen des Lebens eines Tieres ist in diesen letzten Jahren besonders beherrschend, vor allem hinsichtlich der Rinder, wobei diese nur ein Anwendungsfall der Erfindung sind, welche auch die Schafe, Schweine oder jede andere Art von Tier betreffen kann von dem Zeitpunkt an, wo das Tier mit einem Identifikationsmittel versehen ist.
  • Eine heute übliche Maßnahme um Tiere zu verfolgen ist die visuelle Identifizierung anhand eines, Paß-Papiers. Bei bestimmten Anwendungen können die das Tier betreffenden Daten in nationalen oder regionalen Datenbanken gespeichert werden. Das Paßdokument muß theoretisch allen Ortswechseln des Tieres folgen und die betreffenden Daten erfassen.
  • Die Verwendung von Papier als Träger des Dokuments stellt erhebliche Probleme dar, besonders da die das Tier betreffenden Daten von Hand im Paß eingetragen werden müssen. Andererseits verschlechtert sich der Zustand des Papierträgers im Gebrauch sehr rasch und erschwert jede automatische Lesung und Sortierung. Schließlich erfordert die Verbindung mit Datenbanken die Übertragung dieser Informationen auf einen Informationsträger, wie beispielsweise eine Minitel-Vorrichtung, um mit der zentralisierten Datenbank zu kommunizieren.
  • Das internationale Patent WO99/45761 schlägt ein Verfahren und eine Anlage zum Sammeln von Informationen über das Vieh und ein System zu Verwaltung dieser Informationen von seiner Empfängnis zu seinem Verbrauch als Fleisch vor.
  • Dieses Patent beruht auf der Verwendung von vom Tier getragenen Indentifikationselementen vorzugsweise vom Typ Radiofrequenz, auf der Verwendung eines mobilen Lesegerätes, das für verschiedene Typen von Radiofrequenztranspondern geeignet und dazu bestimmt ist, daß es an einer für das Tier obligatorischen Durchlaufstrecke verwendet wird.
  • Dieses Radiofrequenz-Lesegerät hat den Vorteil, daß es drahtlos arbeitet. Dieses Patent beschreibt ein System, bei dem die vom Lesegerät empfangenen Daten an bestimmte Datenbanken übertragen werden können, beispielsweise die des Züchters, die des Mastbetriebes, die des Schlachtbetriebes, die des Fleischers, wobei diese Daten einer zentralen Bank zugeleitet werden können.
  • In diesem Patent wirkt das Lesegerät zusammen mit einer Transponderkarte von denen jede einem besonderen Ereignis gewidmet ist, die vom Lesegerät gelesen wird. Diese Daten werden an ein Multi-Port-System übertragen, welches die Informationen des Lesegeräts sammelt.
  • Das vom Lesegeräte unabhängige Multi-Port-System kann durch einem spezifischen Typ von Ereignissen zugewiesene Ports Zusatzinformationen empfangen, die von den nutzenden Personen, beispielsweise dem Züchter übermittelt werden. Diese vom Lesegerät erfaßten oder in das Multi-Port-System eingeführten Daten werden einem Zentralcomputer vorzugsweise durch Radiofrequenz übermittelt. Dieser Zentralcomputer kann in einem Internetnetz und in Beziehung zu anderen Datenbanken angeordnet sein.
  • Dieses System und die Vorrichtung zu seinem Gebrauch sind besonders komplex. Sie setzen außer dem Lesen der Identifikation eine Arbeit der Eingabe von Daten entweder durch Lesen der Karte zugewiesener Transponder oder durch Wahl eines zugewiesenen Ports voraus.
  • Die Informationen sind am Computer lesbar, der als eine feste oder mobile Einheit vorgesehen ist, von der die Daten Datenbanken zugeleitet werden, die untereinander kommunizieren können.
  • Dieses System ermöglicht, ausgehend von der Identifikation des Tieres durch das im Gelände verwendete Lesegerät, an einem vom Lesegerät unabhängigen Computer die das Tier betreffende Information zu erhalten, die im Computer oder in der Datenbank oder einer der Datenbanken gespeichert werden.
  • Die Technologie dieses Patents, die theoretisch befriedigend erscheint, ist tatsächlich nicht befriedigend, wenn man sie zur Masse des Viehbestandes in Bezug setzt. In Europa beträgt der Rinderbestand in der Größenordnung von 81 Millionen Stück, die auf eine Million von Grundstücken verteilt sind und sich auf einer Million von Viehmärkten oder in Tausenden von Schlachthöfen wiederfinden sollen.
  • Die in diesem Sektor Beteiligten verteilen sich wie folgt:
    • – etwa eine Million Züchter-Eigentümer;
    • – etwa 20.000 Transportunternhemer;
    • – etwa 50.000 Tierärzte, nicht eingerechnet die Beamten oder beamtenähnliche Personen mit Aufgaben der Viehüberwachung, wobei jede Maßnahme ein Ereignis im Lebenslauf des Tieres ist, das registriert werden muß.
  • Man kann annehmen, daß Europa-weit zwischen der Geburt und der Schlachtung mehr als 200 Millionen Ereignisse in den Datenbanken zu registrieren sind.
  • Es liegt auf der Hand, daß die Technologie des Paßdokuments aus Papier vollkommen ungeeignet ist.
  • Die Technologie des Patents WO 99/45761 ist dem gegenüber ein Fortschritt, sie ist jedoch nicht perfekt, besonders auf der Höhe der Registrierung der Daten in Echtzeit in der Datenbank und der Zertifizierung derselben durch die Datenbank.
  • Der Rückgriff auf einen Zwischencomputer zwischen dem Lesegerät und der Datenbank kann eine doppelte Quelle von Fehlern oder Unordnungen sein.
  • In der Beziehung zwischen dem Lesegerät und dem Computer kann auch der Rückgriff auf zugewiesene Systeme, Transponder oder Ports Probleme bereiten.
  • Die Kommunikation zwischen zwei Zwischencomputern ist nur möglich, indem man verschiedene Datenbanken miteinander in Beziehung setzt.
  • Diese im Gelände verwendbare Technologie zum Lesen zur Wiedererkennung des Tieres ist nicht geeignet zur Nutzung der Daten im Gelände oder zu ihrer Modifizierung im Gelände.
  • Das Patent US 5 324 925 beschreibt ein tragbares Terminal mit Speichertastatur, Informationslesegerät und Mitteln zur Übertragung zu einer Zentraleinheit. Die Daten eines Terminals können in den Speicher eines anderen Terminals über eine Zentraleinheit übertragen werden, indem man Letztere mit den betreffenden Terminalen verbindet.
  • Dieses Patent, das für das bewegliche medizinische Personal vorgesehen ist, welches Kranke besucht, ist nicht übertragbar auf technische Gebiete, die die Verfolgung von Tieren betreffen, soweit die Herstellung der Verbindung mit der Zentraleinheit nur mit einer festen Station oder in naher Entfernung von einer Zentraleinheit möglich ist. Das schließt eine Verwendung im Gelände aus, beispielsweise indem zwei Terminale direkt in Verbindung gebracht werden, um einen Transfer festzustellen.
  • Die Erfindung hat zum Zweck, diese Nachteile zu beheben, indem ein neues Verfahren und eine Anlage zur Identifizierung von Tieren und die Verwaltung von Informationen bezüglich der Tiere geschaffen wird, um die Verfolgbarkeit der Tiere und der Informationen zu beherrschen. Die Anlage ermöglicht die Tiere rasch, nämlich automatisch in zertifizierter Weise zu identifizieren und erleichtert die Erfassung und die Übertragung von diese Tiere betreffenden Informationen zwischen den Beteiligten und/oder zu einer zentralen Datenbasis.
  • Die Anlage zur Identifikation der Tiere und zur Verwaltung der diese Tiere betreffenden Informationen umfaßt eine zentrale Datenbasis, welche Informationen über die Tiere zuordnet, welche eine Identifikationsmarke tragen, die dazu bestimmt ist, daß sie von einem Lesesystem gelesen wird, wobei die Identifikationsmarke und das Lesesystem verbunden sind, und ist dadurch gekennzeichnet, daß
    • – die Anlage eines oder mehrere autonome Kommunikationssysteme für den Anwender umfaßt,
    • – das autonome System folgendes integriert:
    • – das System zum Lesen der Identifikationsmarke,
    • – Mittel für die Kommunikation mit der zentralen Datenbank,
    • – einen Speicher der tierspezifischen Informationen, die dazu bestimmt sind, daß sie in die zentrale Datenbank kopiert werden,
    • – direkte Kommunikationsmittel zwischen mindestens einem autonomen System und einem anderen autonomen System, ohne über die zentrale Datenbank zu gehen.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden erläutert durch die folgende Beschreibung mehrerer Ausführungsformen, die nur als nicht begrenzende Beispiele angeführt sind mit Bezug auf die Zeichnungen, worin:
  • – 1 zeigt die verschiedenen materiellen Elemente der Anlage
  • Wie in 1 gezeigt, weist die Anlage mindestens auf:
    • – eine Identifikationsmarke (1), die vom Tier getragen wird,
    • – ein System (2) zum Lesen der Identifikationsmarke (1),
    • – ein autonomes System (3) zur Kommunikation mit dem Anwender zur Verarbeitung und Speicherung der mindestens ein Tier betreffenden Informationen in einem Speicher (7), wobei die Informationen auf innere Datenbanken des Speichers (7) verteilt und in der zentralen Datenbank (4) kopiert werden,
    • – eine Verbindung zwischen dem autonomen System (3) und dem Lesesystem (2),
    • – eine zentrale Datenbank (4), welche Informationen über die Tiere zusammenführt,
    • – eine Vorrichtung (5) für die Übermittlung von Informationen zwischen dem autonomen System (3) und der zentralen Datenbank (4),
    • – Mittel (6) und (6') für die Kommunikation zwischen einem autonomen System (3) und einem anderen autonomen System (3')
  • Das Identifikationsmittel (1) des Tieres kann aus jeder Vorrichtung zur Emission eines charakteristischen Signals bestehen, das die Identifizierung des Tieres ermöglicht. Diese Identifikationsmarke kann daher beispielsweise ein elektronischer Chip sein, der am Ohr des Tieres getragen wird, unter die Haut des Tieres implantiert oder auch von ihm aufgenommen wird (allgemein „bolus" genannt). Noch einfacher kann die Identifikationsmarke eine optische Marke sein, die von einem menschlichen Arbeiter gelesen wird.
  • Diese Identifizierungsmarke kann auch beispielsweise aus einem Barcode bestehen, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Das Lesesystem (2) hängt also von der verwendeten Identifikationsmarke ab. Im Fall eines elektronischen Chips, der ein Radiosignal aussendet, besteht daher das Lesesystem aus einem Radiofrequenzempfänger. Die Identifikationsnummer eines Tieres besteht beispielsweise in Frankreich aus einer Zahl mit zehn Ziffern sowie zwei Buchstaben, um das Ursprungsland des Tieres zu identifizieren.
  • Das Prinzip der Emission eines elektronischen Signals, das dieser Nummer entspricht, und das Lesen der Nummer aus der Entfernung ist Teil des Fachwissens des Fachmanns.
  • Man kann so automatisch die Identifikationsnummer eines Tieres lesen, indem man sich ihm auf einige Meter oder einige Dutzend Zentimeter nähert.
  • Das autonome System (3) weist mindestens einen Speicher (7) zum Speichern von Informationen, ein Modul zur Behandlung der Daten und ein Interface mit dem menschlichen Anwender auf. Das Behandlungsmodul der Daten kann aus einem Mikrosteuerbaustein bestehen. Das Interface zum Erfassen und Lesen der Informationen kann aus jeder bekannten Vorrichtung bestehen. Im Fall der Anwendung in einer Aufzucht-Umgebung scheint die Verwendung von Sprache für Befehle und die Eingabe von Informationen geeignet. In allen Fällen muß die Bedienung der Funktionen des autonomen Systems sehr einfach sein. Das autonome System kann daher mit einer Tastatur mit einem Minimum von Tasten versehen sein, welche den Zugang zu den verschiedenen Funktionen, wie beispielsweise das Lesen der Identifikationsmarke oder die Verbindung mit der Datenbank ermöglichen.
  • Der Speicher (7) ist zur Speicherung von zwei Arten von Informationen vorgesehen: dynamischen Informationen, die löschbar und modifizierbar sind und die Tiere und ihre Eigenschaften betreffen, und statische und nicht-löschbare Informationen, welche die Identifikation des Besitzers des Speichers betreffen. Der Speicher enthält also die Informationen in seinen eigenen Datenbanken, und diese werden in der zentralen Datenbank (4) kopiert. Die im Speicher (7) enthaltenen Informationen ermöglichen auf eine einzige und fälschungssichere Weise die Identität des Besitzers oder des Anwenders des autonomen Systems zu zertifizieren. Dieser Speicher (7) kann in das autonome System integriert sein oder auf einer herausnehmbaren Chipkarte vorhanden sein, die in das System eingeführt werden kann, wie im folgenden beschrieben.
  • Es ist vorgesehen, daß jede Person welche die Möglichkeit hat, auf das Tier einzuwirken (Eigentümer oder Halter, Tierarzt, Transportunternehmer oder andere) in ihrem Besitz ein autonomes System (3) oder mindestens eine Chipkarte hat, die den Speicher (7) dieses Systems enthält. Das autonome System (3) kann mit dem Lesesystem (2) durch jedes bekannte Mittel verbunden sein.
  • Die zentrale Datenbank (4) sortiert Informationen welche die Tiere einer gegebenen Gruppe betreffen (nationaler Viehbestand oder Rasse oder Gruppe von Züchtern). Die Eigentümer oder Halter müssen dieser Datenbank bestimmte ihre Tiere betreffende Informationen übermitteln. Die Vorrichtung zur Übermittlung (5) von Informationen zwischen dem autonomen System (3) und der zentralen Datenbank (4) kann durch jede bekannte Kommunikationsvorrichtung realisien werden, indem beispielsweise das Funktelefonnetz (Handy) benutzt wird.
  • Es ist auch möglich, daß Eigentümer oder Halter jeder ein autonomes System (3) zur automatischen Übertragung von in den Speichern (7) ihrer autonomen Systeme enthaltenen Informationen an Dritte besitzen.
  • Zu diesem Zweck weist jedes autonome System (3) ein Kommunikationsmittel (6) auf, das die Übertragung von Informationen zu mindestens einem anderen autonomen System (3) ermöglicht. Die Kommunikationsmittel (6) und (6') können beispielsweise eine Drahtverbindung, Verbindung mit Radiowellen, Infrarotsignalen oder jedem anderen bekannten Mittel verwenden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind das Lesesystem (2), das autonome System (3), die Kommunikationsmittel (5) und (6) in ein und demgleichen Gehäuse integriert. Sie können jedoch auch auf verschiedene Gehäuse verteilt sein, die miteinander durch Drahtverbindung, Radio, Infrarot oder jedes andere Mittel kommunizieren.
  • Die Erfindung kann auch im gleichen Gehäuse oder getrennt eine Vorrichtung zur geographischen Ortung (8) vom Typ GPS oder einem anderen Typ aufweisen, welche ermöglicht, in zuverlässiger Weise den Ort zu ermitteln, wo eine Information eingegeben, gelesen, empfangen oder ausgetauscht wird.
  • Die folgende Beschreibung verschiedener Stufen der Anwendung der Anlage erläutert die Erfindung.
  • Identifikationsnummern werden für die Tiere bei ihrer Geburt zugeteilt. Jede dieser Nummern ist beispielsweise an einer Spange in Form einer visuellen und gegebenenfalls einer elektronischen Identifikationsmarke angebracht. Der Eigentümer oder Halter der Tiere befestigt die – Spange am Ohr eines Tiers. Er identifiziert dann das Tier im autonomen System entw,eder indem er von Hand seine Identifikationsnummer eingibt oder durch das automatische Lesesystem der Identifikationsmarke. Wenn das autonome System das Tier identifiziert hat, kann der Eigentümer oder Halter die ersten Informationen eingeben, welche dieses Tier betreffen (Geburtsdatum, Eltern des Tieres ...). Diese Daten werden im Speicher des autonomen Systems gespeichert. Diese Information werden anschließend durch das autonome System der zentralen Datenbank (4) übermittelt. Man kann vorsehen, daß diese Übermittlung automatisch, zertifiziert und zwangsläufig erfolgt, sobald der Benutzer eine neue Information eingibt, die der Datenbank mitgeteilt werden muß. Die übermittelten Daten betreffen also die vom Eigentümer oder Halter eingegebenen Informationen sowie die im Speicher (7) des autanomen Systems enthaltene zertifizierte Identifizierungsmarke des Eigentümers oder Halters. Dafür liefert die Datenbank eine Information zurück, welche bestätigt, daß die im Speicher des autonomen Systems enthaltenen Daten richtig in der Datenbank registriert sind und zertifiziert sie damit.
  • Wenn beispielsweise ein Transportunternehmer Tiere übernimmt, können das autonome System des Eigentümers oder Halters und das autonome System des Transportunternehmers miteinander kommunizieren. Nachdem es die Tiere identifiziert hat, empfängt das autonome System des Transportunternehmers die diese Tiere betreffenden Informationen, die im Speicher des autonomen Systems des Eigentümers enthalten sind. Diese Transaktion wird anschließend in der zentralen Datenbank vermerkt und dann zurück im Speicher jedes der zwei Geräte validiert.
  • In einem anderen Fall der Figur befindet sich ein potentieller Käufer in der Nähe eines Tieres. Nach dem Lesen der Identifikationsmarke des Tieres kommuniziert er mit der Datenbank mittels seines autonomen Systems und erhält die dieses Tier betreffenden Infarmationen. Wenn ihn dieses Tier interessiert, kann er dann die Transaktion mit dem Eigentümer oder Halter durchführen, indem er die jeweiligen autonomen Systeme kommunizieren läßt.
  • Tatsächlich können mehrere Anwender mit anderen ausgehend von dem Identilikationskennzeichen des Tieres und/oder des oder der Anwender kommunizieren.
  • In einem anderen Fall der Figur, wenn die unmittelbare Kommunikation mit der Datenbank nicht möglich ist, kann das autonome System nach dem Lesen der Identifikationsmarke des Tieres die das Tier betreffenden Informationen, wie sie in seinem Speicher oder in dem eines benachbarten autonomen Systems registriert sind, anzeigen, wobei für jede Informiation angegeben wird, ob sie der Datenbank übermittelt und von dieser validiert wurde oder nicht.
  • Diese Beispiele stellen nur einige der möglichen Nutzungen der Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung dar und sind keinesfalls begrenzend.
  • Bei einer Variante der bereits dargestellten Anlage besitzen bestimmte Anwander ein autonomes System, das aus einem Terminal besteht, dessen Speicher mit der Vorrichtung integriert ist, während andere nur eine Chipkarte besitzen, welche den Speicher trägt, der beispielsweise die Tiere unter ihrer Verantwortung betrifft. In diesem Fall kann man mehrere Typen von autonomen Systemen vorsehen: Autonome Systeme ohne Speicher aber mit einem oder mehreren Lesegeräten für Chipkarten, wobei diese Systeme beispielsweise an Orten verfügbar sein können, wo sich die Eigentümer oder Halter begegnen, damit sie ihre Transaktionen durchführen können.
  • Autonome Systeme, die für einem Anwender bestimmt sind und über einen integrierten Speicher und ein oder mehrere Lesegeräte für Chipkarten verfügen um Transaktionen mit den Anwendern durchzuführen, die kein persönliches autonomes System besitzen.
  • Die erfindungsgemäße Anlage stellt allen Anwendern soviele Terminals zur Verfügung wie erforderlich die mit dem Tier und der zentralen Datenbank kommunizieren kännen oder die ausgehend von der Identifikationsmarke des betreffenden Tieres untereinander kommunizieren können.

Claims (20)

  1. Anlage für die Identifizierung von Tieren und die Verwaltung der Informationen bezüglich der besagten Tiere mit einer zentralen Datenbank (4), in der Informationen über die besagten Tiere gesammelt sind, wobei diese Tiere eine Identifikationsmarke (1) tragen, die von einem Lesesystem (2) gelesen werden soll, wobei die zentrale Datenbank (4), die Identifikationsmarke (1) und das Lesesystem miteinander verbunden sind; besagte Anlage ist dadurch gekennzeichnet, daß: – sie ein oder mehrere autonome Kommunikationssysteme (3) für den. Anwender umfaßt, – wobei das besagte autonome System folgendes umfaßt: – das System (2) zum Lesen der Identifikationsmarke, – Mittel (5) für die Kommunikation mit der zentralen Datenbank, – einen Speicher (7) mit tierspezifischen Informationen, die dazu bestimmt sind, in die zentrale Datenbank kopiert zu werden, – direkte Kommunikationsmittel (6, 6') zwischen mindestens einem autonomen System (3) und einem anderen autonomen System (3), ohne über die zentrale Datenbank gehen zu müssen.
  2. Anlage gemäß Anspruch 1, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Speicher (7) des oder der autonomen Systeme herausnehmbar ist.
  3. Anlage gemäß Anspruch 1, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Speicher (7) jedes autonomen Systems seine eigenen Daten enthält, die in die zentrale Datenbank kopiert werden, wobei diese fälschungssicheren und einmaligen Daten zur Identifizierung des Anwenders des autonomen Systems (3) bestimmt sind.
  4. Anlage gemäß Anspruch 1, Anspruch 2 und Anspruch 3, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Speicher (7) zugleich Informationen über den Anwender und über das Tier enthält.
  5. Anlage gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das System (2) für das Lesen der Identifikationsmarke (1) das Prinzip der Radiofrequenz verwendet.
  6. Anlage gemäß Anspruch 3, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Identifikationsmarke (1) am Ohr des Tieres befestigt ist.
  7. Anlage gemäß Anspruch 3, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Identifikationsmarke (1) unter der Haut des Tieres implantiert ist.
  8. Anlage gemäß Anspruch 3, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Identifikationsmarke vom Tier aufgenommen wird.
  9. Anlage gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Identifikationsmarke eine optische, von einem Menschen lesbare Kennzeihnung ist.
  10. Anlage gemäß einem der oben genannten Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Speicher (7) Informationen über die Tiere und Informationen über den Besitzer des besagten Speichers enthält.
  11. Anlage gemäß einem der oben genannten Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Mittel für die Kommunikation (5) zwischen dem autonomen System und der Informationsdatenbank ein Telefonnetz verwendet.
  12. Anlage gemäß einem der oben genannten Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Lesesystem (2), die Mittel für die Kommunikation (5) mit der zentralen Datenbank und die direkten Kommunikationsmittel (6) in einem selben Gehäuse enthalten sind.
  13. Anlage gemäß einem der oben genannten Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Informationskommunikation zwischen dem Anwender und dem autonomen System (3) auf dem Sprachweg erfolgt.
  14. Anlage gemäß einem der oben genannten Ansprüche, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Vorrichtung zur geographischen Ortung vom Typ GPS oder eines anderen Typs beinhaltet.
  15. Verfahren zur Identifizierung von Tieren und zur Verwaltung der Informationen über die besagten Tiere, das die Anlage gemäß einem der oben genannten Ansprüche verwendet und das dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Phase für das Lesen der Identifikationsmarke (1) des Tieres und die Eingabe von Informationen über das besagte Tier in den Speicher des autonomen Systems (3) enthält.
  16. Verfahren gemäß Anspruch 15, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Phase für den Transfer der erfaßten Informationen zur zentralen Datenbank (4) enthält.
  17. Verfahren gemäß Anspruch 16, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Phase für das Zurücksenden einer Information von der Datenbank (4) zum autanomen System (3) enthält, wobei die besagte Information bestätigt, daß die im Speicher des autonomen Systems (3) enthaltenen Daten korrekt in der Datenbank gespeichert sind.
  18. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 17, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Phase für die Kommunikation von Informationen zwischen den Speichern von zwei autonomen Systemen (3) enthält.
  19. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 18, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Phase für das Lesen der Identifikationsmarke (1) eines Tieres und für das Holen der Informationen bezüglich des besagten Tieres von der Datenbank (4) zum autonomen System (3) enthält.
  20. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 15 bis 19, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es automatisch, zertifiziert und obligatorisch die Übertragung neuer, im autonomen System enthaltenen Informationen zur Datenbank gewährleistet.
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