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Hintergrund
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Computersysteme können ein graphisches Benutzerinterface
bzw. eine graphische Benutzerschnittstelle bzw. -oberfläche (GUI)
aufweisen, durch welche ein Betriebssystem und eine Anwendungssoftwarefunktionalität zugänglich ist.
Ein GUI kann Computeranwendungsprogramme, Dokumente und Datenfiles
als graphisch angezeigte bzw. dargestellte GUI-Gegenstände bzw.
GUI-Objekte, wie Bildzeichen bzw. Ikons bzw. Piktogramme und Menüs darstellen.
GUI-Objekte können
durch einen Benutzer manipuliert werden, um System- oder Anwendungsfunktionen
zu steuern bzw. zu regeln und zu aktivieren. Ein Benutzer kann GUI-Gegenstände mittels
einer Anzeigevorrichtung wie einer Maus manipulieren. Eine Maus
ist eine Eingabevorrichtung, welche, wenn sie über eine Oberfläche bewegt
wird, einen Zeiger eines Anzeigeschirms in einer entsprechenden Richtung
bewegt. Eine Maus weist typischerweise eine Anzahl von Tasten bzw.
Knöpfen
auf, welche gedrückt ("geklickt") werden können, um
einen GUI-Gegenstand auszuwählen,
auf den durch den Zeiger gezeigt ist, um die zugehörige Funktion
des GUI-Objekts zu aktivieren. GUI-Betriebssysteme und Anwendungen
können
auch als "Anzeige
und Klick"-Systeme
bezeichnet werden. Das Microsoft Windows 98° und das Apple Macintosh MacOS®-Betriebssystem
sind Beispiele von üblichen,
auf GUI basierenden Computerbetriebssystemen, welche auf GUI basierende
Anwendungen unterstützen.
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Eine gut designte GUI-Schnittstelle
kann das Verständnis
eines Benutzers einer Softwareanwendung erleichtern. Einige GUI-Gegenstände, wie
Bildzeichen bzw. Ikons, können
ein Bild oder ein anderes Merkmal bzw. eine andere Eigenschaft enthalten,
welche (s) die Funktion, die mit dem GUI-Gegenstand assoziiert ist, nahelegen
soll. Derartige die Funktion nahelegende GUI-Objekte können einen
Benutzer bei der Betätigung einer
Software-Anwendung unterstützen.
Beispielsweise kann, um einen Benutzer daran zu erinnern, wie auf eine
Druckfunktionalität
zuzugreifen ist, eine Anwendung ein Bildzeichen benutzen, das ein
Bild eines Druckers trägt
(ein "Drucker Ikon").
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"Effective
Visual Communication for Graphical User Interface" (von S. Martin,
Presentations for the 1995 course on advanced topics in Computer
graphics, Worcester Polytechnic Institute") stellt verschiedene Hinweise für die Verbesserung
der visuellen Kommunikation dank der graphischen Benutzerschnittstelle
bzw. -oberfläche
zur Verfügung,
jedoch nur aus einem Gesichtspunkt des Designs.
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In analoger Weise offenbart "Handbook of Usability
Principles" (Allen
B S, Eckols S L, Center for learning, instruction and performance
technologies, San Diego State University) einige Richtlinien, um
eine graphische Benutzerschnittstelle auszubilden und eine Softwareschnittstelle
zu veranlassen, funktionelle Information zu kommunizieren.
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US
5 689 286 bezieht sich auf ein System und ein Verfahren
zum Konstruieren und Anpassen von Bildzeichen bzw. Piktogrammen
zur Benutzung in einer graphischen Benutzeroberfläche. Der
Benutzer kreiert bzw. erzeugt ein Ikon durch Manipulieren eines
Satzes von Gegenständen
bzw. Objekten, die mit individuellen Komponenten des Bildzeichens
assoziiert bzw. verknüpft
sind. Das Bildzeichen wird dank der Auswahl von verschiedenen Gegenständen, die
durch den Benutzer ausgewählt
wurden, ausgebildet.
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Bildzeichen bzw. Ikons können mittels
eines Werkzeugbalkens, wie beispielsweise dem Zeichnungswerkzeugbalken
der Microsoft® Word-Anwendung,
angezeigt werden. Der Werkzeugbalken umfaßt zahlreiche Bildzeichen,
welche gesondert angesprochen bzw. aufgerufen werden können, um
bestimmte Tätigkeiten
auszuführen
(Zeichnen einer Linie, Zeichnen eines Kreises, ...). Der Werkzeugbalken
mit seinen Bildzeichen kann zu verschiedenen Orten bewegt werden.
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Wenn eine Gruppe von Anwendungen
GUI-Gegenstände
mit ähnlichen
optischen Merkmalen bzw. Eigenschaften benutzt, um ähnliche
Funktionen darzustellen, dann kann das Verständnis eines Benutzers einer Anwendung
dem Benutzer helfen, andere Anwendungen in der Gruppe zu verstehen.
Beispielsweise kann, wenn ein Benutzer gelernt hat, daß ein Druckerbildzeichen
eine Druckfunktion in einer Anwendung aktiviert, der Benutzer intuitiv
verstehen, daß,
wenn dasselbe Drucker-Ikon in einer anderen Anwendung aufscheint,
es eine ähnliche
Druckfunktion aktivieren wird. In gleicher Weise legt, wenn GUI-Objekte
unterschiedliche Charakteristika bzw. Merkmale aufweisen, es nahe,
daß die
mit derartigen Gegenständen
assoziierten bzw. verknüpften
Funktionen unterschiedliche Charakteristika aufweisen werden. Die
Benutzung von unterschiedlichen GUI-Objekten kann dadurch das Verständnis eines
Benutzers von unterschiedlichen Funktionen innerhalb einer Anwendung
verstärken.
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Ein Software-Anwendungsdesigner kann
wünschen,
unterschiedliche GUI-Objekte für
unterschiedliche Funktionen und ähnliche
GUI-Objekte für ähnliche
Funktionen zu verwenden. Ein derartiges Ziel kann schwierig zu erfüllen sein,
wenn eine Gruppe von Funktionen Charakteristika bzw. Eigenschaften
aufweisen, die ähnlich
sind, wodurch nahegelegt wird, daß ähnliche GUI-Objekte benutzt
werden sollten, und andere Merkmale aufweisen, die unterschiedlich
sind, welche nahelegen, daß unterschiedliche
GUI-Objekte benutzt werden sollten. Beispielsweise kann eine Word-Verarbeitungsanwendung
zwei unterschiedliche Druckoperationen bzw. -vorgänge unterstützen. Die
erste Druckoperation kann einen Dokumententext drucken und die zweite
Druckoperation kann statistische Informationen des Dokuments drucken,
wie die Anzahl von Worten in dem Dokument und das letzte Mal, wann
das Dokument verändert
wurde. Aus einer Perspektive sind diese Operationen bzw. Vorgänge dahingehend ähnlich,
daß jede
Operation eine Druckoperation ist. Aus einer anderen Perspektive
sind diese Operationen unähnlich
dahingehend, daß die
gedruckte Information unterschiedlich ist. Ein Anwendungsdesigner
kann ähnliche
Ikons für
diese Funktionen verwenden, um nahezulegen, daß jedes Bildzeichen mit einer
Druckfunktion assoziiert ist. Jedoch kann, wenn ähnliche Ikons verwendet werden, der
Benutzer verwirrt werden, ob ein spezifisches Ikon bewirkt, daß ein Dokumententext
oder statistische Information für
das Dokument gedruckt wird. Alternativ kann dann der Designer unterschiedliche
Ikons verwenden. Jedoch kann die Verwendung von unterschiedlichen
Ikons bzw. Bildzeichen die Fähigkeit
eines Ikons verringern, seine zugehörige Funktion nahezulegen.
Folglich ist ein verbesserter weg eines Ausdrückens einer Anwendungsfunktionalität durch
die Verwendung von GUI-Objekten gewünscht.
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Zusammenfassung
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GUI-Objekte, die gleichzeitig mehrere
Charakteristika ausdrücken
können,
können
in GUI-Schnittstellen bzw. -Oberflächen verwendet werden. GUI-Objekte
mit mehreren Merkmalen können
simultan sowohl ähnliche
als auch unähnliche
Assoziationen einem Benutzer nahelegen, wodurch einem Anwendungsdesigner
ermöglicht
wird, Funktionen anzuzeigen, die ähnlich sind, während gleichzeitig
die Unterschiede herausgestrichen bzw. unterstrichen werden.
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Im allgemeinen bezieht sich in einem
Aspekt die Erfindung auf ein Software-Steuerungs- bzw. -Regelungsverfahren.
Das Verfahren umfaßt
ein Ausbilden einer Mehrzahl von Gruppen, die jeweils eine oder
mehrere Funktionen einer Softwareanwendung aufweisen. Ein unterschiedliches
Merkmal wird jeder dieser Gruppen zugewiesen und ein unterschiedliches
Objekt, eine graphische Benutzerschnittstelle bzw. -oberfläche (GUI)
wird für
jede Funktion in jeder der Gruppen ausgebildet. Jedes GUI-Objekt
umfaßt
das Merkmal bzw. die Eigenschaft, das (die) mit seiner Funktionsgruppe
assoziiert ist, und ein zweites Merkmal, das seine Funktion von
anderen Funktionen innerhalb seiner Funktionsgruppe unterscheidet.
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Im allgemeinen bezieht sich die Erfindung
in einem weiteren Aspekt auf ein Computerprogramm, das an auf einem
Computer lesbaren Medium vorliegt. Das Computerprogramm umfaßt Instruktionen,
um einen Computer zu veranlassen, unterschiedliche Objekte einer
graphischen Benutzeroberfläche
(GUI) für
jedes aus einer Sammlung von Softwarefunktionen auszubilden. Jedes
GUI-Objekt kann ein erstes visuelles Merkmal, welches ein erstes
Merkmal der dem Gegenstand zugeordneten Funktion identifiziert,
und ein zweites visuelles Merkmal beinhalten, welches ein zweites
Merkmal der dem Objekt zugewiesenen Funktion identifiziert.
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Im allgemeinen bezieht sich in einem
weiteren Aspekt die Erfindung auf ein Computersystem, das eine graphische
Benutzerschnittstelle bzw. -oberfläche (GUI) aufweist. Die GUI
umfaßt
unterschiedliche Objekte einer graphischen Benutzeroberfläche (GUI),
die jeweils durch den Benutzer auswählbar sind, um zu einer Funktionalität, die mit
einer Softwareanwendung verknüpft
ist, zuzugreifen. Jedes GUI-Objekt hat ein erstes visuelles Merkmal,
das ein erstes Merkmal, der dem Objekt zugewiesenen Funktion identifiziert,
und ein zweites, visuelles Merkmal, das ein zweites Merkmal der
dem Objekt zugewiesenen Funktion identifiziert.
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Implementierungen können eines
oder mehrere der folgenden Merkmale beinhalten. GUI-Objekte können einige
Merkmale gemeinsam aufweisen und andere Merkmale, die die GUI-Objekte
voneinander unterscheiden. Merkmale bzw. Eigenschaften eines GUI-Objekts
können
Hintergrundbilder, Vordergrundbilder und Farben beinhalten. Software-Anwendungsfunktionen
können
einige Merkmale gemeinsam und andere aufweisen, die sich unterscheiden.
Derartige Funktionen können
mit GUI-Objekten verknüpft
sein, die entsprechende Merkmale gemeinsam aufweisen und entsprechend
anderen, die unterschiedlich sind. Eine Benutzerauswahl kann erhalten
werden, um ein GUI-Objekt zu identifizieren und eine Funktion auszuüben, die
mit dem gewählten
GUI-Objekt assoziiert bzw. verknüpft
ist.
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Die Details von einer oder mehreren
Ausbildungen der Erfindung sind in den beiliegenden Zeichnungen
und der unten folgenden Beschreibung ausgeführt. Implementierungen können Vorteile
zur Verfügung stellen,
wie einen Zugang zu erleichtern, um Daten zu lokalisieren, ohne
eine Benutzerortseingabe zu erfordern. Andere Merkmale, Gegenstände und
Vorteile der Erfindung werden aus der Beschreibung und den Zeichnungen
und aus den Ansprüchen
offensichtlich werden.
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Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Blockdiagramm eines Computersystems.
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2 ist
eine exemplarische Anzeige einer Anwendung einer graphischen Benutzeroberfläche.
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3 zeigt
GUI-Schnittstellen-Objekte mit mehrfachen Merkmalen bzw. Eigenschaften.
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4A – 4D zeigen exemplarische Bilder
zur Benutzung in einer CAD/CAM/CAE-Umgebung.
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Detaillierte
Beschreibung
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1 zeigt
physikalische Ressourcen eines Computersystems 100. Der
Computer 100 weist einen zentralen Prozessor bzw. eine
zentrale Verarbeitungseinheit 101 auf, die mit einem Prozessor-Wirtsbus
bzw. einer -Datenleitung 102 verbunden ist, über welche
er Daten, Adressen und Steuer- bzw. Regelsignale zur Verfügung stellt.
Die Prozessoren 101 können
jegliche konventionelle, für
allgemeine Zwecke geeignete Einzel- oder Mehrfach-Chip-Mikroprozessoren
sein, wie ein Pentium® Prozessor, ein Pentium® Pro
Prozessor, ein Pentium II® Prozessor, ein MIPS Prozessor,
ein Power PC® Prozessor
oder ein ALPHA® Prozessor.
Zusätzlich kann
der Prozessor 101 jeder übliche Coprozessor für spezielle
Zwecke, wie ein Digitalsignalprozessor oder ein Graphikprozessor
sein. Der Mikroprozessor 101 hat konventionelle Adreß-, Daten-
und Steuerleitungen, die ihn an ein Prozessor-Hostbus 102 koppeln.
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Der Computer 100 beinhaltet
eine System-Steuer- bzw. -Regeleinheit 103, die einen integrierten RAM-Speicherkontroller 104 aufweist.
Der Systemcontroller 103 ist mit dem Host- bzw. Wirtsbus 102 verbunden
und stellt eine Schnittstelle bzw. ein Interface für einen
Direktzugriffsspeicher 105 und einen Nur-Lese-Speicher 107 zur
Verfügung.
Der Systemcontroller 103 stellt auch einen Wirtsbus zu
den peripheren busüberbrückenden
Funktionen zur Verfügung.
Die Steuer- bzw. Regeleinheit bzw. der Controller 103 erlaubt
dadurch, daß Signale
auf dem Prozessor-Hostbus 102 kompatibel mit Signalen an
einem peripheren Bus 110 sind. Der periphere Bus 110 kann
beispielsweise ein Peripheral Component Interconnect (PCI) Bus,
ein Industry Standard Architecture (ISA) Bus oder ein Micro-Channel
Bus sein.
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Zugangsvorrichtungen, umfassend beispielsweise
eine Festplatten-Antriebssteuer- bzw. -regel-Schnittstelle 111,
die mit einem Festplattenantrieb 114 gekoppelt ist, eine
Videoanzeigesteuer- bzw. -regeleinheit 112 und einen Tastatur- und Maus-Controller 114,
können
mit dem peripheren Bus 110 gekoppelt sein und durch den
Prozessor 101 gesteuert bzw. geregelt werden.
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Der ROM-Speicher 107 kann
Systemkonfigurationsinformation 100 und grundsätzliche
Computersoftwareroutinen speichern, welche es einem Betriebssystem
ermöglichen,
von der Diskette 114"gebootet" zu werden. Das Betriebssystem
ist beispielsweise das Microsoft Disk Operating System (DOS)TM, Windows 95TM, Windows
NTTM, ein UNIX Betriebssystem, das Apple
MacOSTM Betriebssystem oder ein anderes
Betriebssystem.
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Ein Betriebssystem kann vollständig in
den RAM-Speicher 105 geladen sein oder kann Bereiche in dem
RAM-Speicher 105, ROM-Speicher 107 und den Diskettentreiberspeicher 114 umfassen.
Beispielsweise beinhaltet das Microsoft Windows 95TM Betriebssystem
einige Funktionalitäten,
die in dem Speicher 105 während der Benutzung des Windows
95TM verbleiben, und andere Funktionalitäten, welche
periodisch in den RAM-Speicher 105 auf einer Erfordernisbasis
von der Diskette 114 geladen werden können. Ein Betriebssystem wie
Windows 95TM oder Windows NTTM stellt
Funktionalitäten
zum Ausüben
von Softwareanwendungen zur Verfügung.
Ein Softwareanwendungs- und/oder Betriebssystem kann zu der Anzeigesteuer-
bzw. Regeleinheit bzw. dem Anzeigecontroller 112 und anderen
Ressourcen des Computersystems 100 zugreifen, um ein graphisches
Benutzerinterface bzw. eine graphische Benutzeroberfläche (GUI)
zur Verfügung
zu stellen.
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2 zeigt
ein visuelles Bild 200, das durch eine auf GUI basierende
Software-Anwendung durch Zugang zu der Betriebssystemfunktionalität hergestellt
werden kann, um Steuer- bzw.
Regelbefehle der Anzeigesteuer- bzw. -regeleinheit 112 zuzusenden.
Eine auf GUI basierende Anwendung kann eines oder mehrere miteinander
verbundene Programme beinhalten, die verschiedene, für den Benutzer
zugängliche
und steuer- bzw.
kontrollierbare Funktionen zur Verfügung stellen. Jede Funktion
kann durch ein oder mehrere GUI-Objekt(e) geregelt bzw. gesteuert
werden, welche GUI-Objekte, wie ein Menü 201, Bildzeichen
bzw. Ikons 202, Texteingabefenster 203 und andere
GUI-Interface-Elemente, beinhalten. Um eine intuitive Benutzeroberfläche zu erzeugen,
sollte jedes GUI- Objekt
ein Merkmal aufweisen, das gut bekannt ist oder in anderer Weise
die Funktion, welche mit dem GUI-Objekt verknüpft ist, nahelegt. Zur selben
Zeit sollte jedes GUI-Objekt ein unterschiedliches Merkmal aufweisen,
um eine Konfusion bzw. Verwirrung betreffend die Funktion, die dem
Gegenstand zugewiesen bzw. zugeordnet ist, zu vermeiden.
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Eine GUI-Schnittstelle kann unter
Verwendung von GUI-Objekten bzw. -Gegenständen ausgebildet werden, die
mehrere Merkmale bzw. Eigenschaften aufweisen, und in welchen jedes
Merkmal eines Objekts eine unterschiedliche, zugewiesene Eigenschaft
nahelegen kann. GUI-Objekte mit mehreren Eigenschaften können vorteilhaft
sein, wo beispielsweise eine Anwendung eine oder mehrere ähnliche
Funktionen aufweist, wodurch die Verwendung von ähnlichen GUI-Objekten nahegelegt
wird, während
zur selben Zeit erforderlich ist, daß jedes GUI-Objekt unterschiedlich
ist, um eine Verwirrung des Benutzers zu vermeiden.
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In einer exemplarischen Implementierung
können
GUI-Objekte mit mehreren Merkmalen verwendet werden, um sowohl eine
Betriebsdomäne
(d.h. eine funktionelle Kategorie), die mit einem Ikon assoziiert
ist, und eine spezielle Funktion innerhalb der Ikon-Betriebsdomäne auszudrücken. Die
Verwendung von GUI-Objekten mit mehrfachen Eigenschaften wird weiter
unter bezug auf eine computerunterstützte Design- und Herstellungs-(CAD/CAM)-Anwendung
beschrieben. Eine CAD/ CAM-Anwendung kann eine Anzahl von Betriebsdomains
umfassen, von welchen jede miteinander verbundene Funktionen umfaßt, die
gemeinsam verwendet werden, um eine bestimmte CAD/CAM-Aufgabe auszuführen. Beispielsweise
kann eine CAD/CAM-Anwendung drei unterschiedliche Betriebsdomains
aufweisen; eine erste, die Teile-Zusammenbaufunktionen zur Verfügung stellt,
eine zweite, die Teile-Designfunktionen zur Verfügung stellt, und eine dritte,
die Belastungs-Analysenfunktion zur Verfügung stellt. Die Teile-Zusammenbaudomäne kann
Funktionen umfassen, und vorkonstruierte Teile zu einem fertiggestellten
Produkt zusammenzubauen, die Teil-Designdomäne kann Funktionen beinhalten,
um die verfügbaren
Teile aus einer Bücherei
von verfügbaren
Werkzeugen und Materialien auszubilden bzw. zu konstruieren, und
die Belastungs- bzw. Spannungs-Analysendomäne kann Funktionen umfassen,
um Betätigungs-Analysenberechnungen
an fertiggestellten Produkten oder an konstruierten Teilen auszuführen. Jede
Domäne
kann als ein getrenntes Anwendungsprogramm implementiert werden,
das fähig
ist, Daten mit anderen Domänenprogrammen
auszutauschen. Alternativ kann jede Domäne ein gesondertes Modul oder
eine Bibliothek innerhalb eines Anwendungsprogramms sein. Noch andere
Implementierungsvariationen können
verwendet werden.
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Auf Funktionen innerhalb jeder CAD/CAM-Betriebsdomäne kann
durch Bildzeichen bzw. Ikons zugegriffen werden, welche mehrere
Merkmale verwenden, um sowohl eine zugehörige Domäne als auch eine zugehörige Funktion
innerhalb der Domäne
auszudrücken.
Wie dies in 1 gezeigt
ist, können
Ikons 311 – 316 mit
mehrfachen Merkmalen durch Kombinieren von Hintergrundbildern 301 – 303 mit
Vordergrundbildern 304 –306 ausgebildet werden.
Jedes Hintergrundbild 301 – 303 kann mit einer
speziellen CAD/CAM-Domäne
assoziiert bzw. verknüpft
sein. Beispielsweise kann das Hintergrundbild 301 mit der
Teil-Zusammenbaudomäne verknüpft sein,
Bild 302 kann mit der Teil-Designdomäne verknüpft sein, und Bild 303 kann
mit der Belastungs-Analysendomäne
verknüpft
sein. So kann jedes Bild 301 – 303 verwendet werden,
um eine Eigenschaft einer funktionellen Domäne auszudrücken. Vorder grundbilder 304 – 306 können verwendet
werden, um eine domänenunabhängige Nahelegung
bzw. Anregung von speziellen Aufgaben oder eines durchzuführenden Vorgangs
zur Verfügung
zu stellen. Beispielsweise kann das Stoppschildbild 304 mit
einem Löschvorgang
verknüpft
sein, das Vergrößerungsglasbild 305 kann
mit einem Vorgang einer Anzeige von Informationen verknüpft sein
und das Hammerbild 306 kann mit einer Zusammenbauoperation
verknüpft
sein. So können
die Ikonbilder 304 – 306 verwendet
werden, um Merkmale betreffend eine spezielle Funktion unabhängig von
der Funktionsdomäne
darzustellen. Die Kombination von Hintergrundbildern 301 –303 mit
Vordergrundbildern 304 – 306 resultiert in
Ikons bzw. Piktogrammen 311 – 316, welche CAD/CAM-Operationen,
die in Tabelle 1 gezeigt sind, nahelegen.
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Tabelle
1:
Beispielhafte Ikons mit mehrfachen Eigenschaften
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Wie dies in Tabelle 1 beschrieben
ist und wie dies in 1 gezeigt
ist, können ähnliche
Merkmale für mehrere
GUI-Objekte verwendet werden, während
eine Unterscheidbarkeit der GUI-Objekte aufrecht erhalten wird.
Beispielsweise ist das Vergrößerungsglas-Bild 305 ein
Merkmal, das mit drei Ikons 312, 315 und 316 verknüpft ist,
was anzeigt bzw. andeutet, daß Ikon 312, 315 und 316 für die Anzeige
von Information verwendet wird. Selbst obwohl die Ikons 312, 315 und 316 ein ähnliches
Merkmal 305 aufweisen, bleibt jedes Ikon 312, 315, 316 durch
die Verwendung eines unterschiedlichen, zweiten Merkmals 301 bzw. 303 unterschiedlich
bzw. verschieden.
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4A – 4D zeigen exemplarische bzw.
beispielhafte Bilder, welche für
eine Ausbildung von Ikons mit mehrfachen Eigenschaften zur Verwendung
in einer computerunterstützten
Zeichen-/computerunterstützten Herstellungs-/computerunterstützten Verarbeitungs-(CAD/CAM/CAE)-Umgebung
verwendet werden können. 4A zeigt Hintergrundbilder 401 – 408.
Jedes der Bilder 401 – 408 ist
mit einer Gruppe von damit verbundenen bzw. zugehörigen CAD/CAM/CAE-Funktionen
assoziiert bzw. verknüpft.
Beispielsweise kann das Bild 404 mit Analyse- und Simulationsfunktionen
verknüpft
sein, während
Bild 402 mit einem mechanischen Design verknüpft ist. 4B und 4C zeigen Vordergrundbilder, die mit
den Hintergrundbildern von 4A verknüpft werden
können.
Das Bild 411 kann mit dem Design einer Form, Bild 412 mit
einer Kenntnis- oder Anleitungsfunktion und Bild 413 mit
der Ausbildung von individuellen Teilen verknüpft sein. Die Bilder 421 – 423 können Qualifiziereinrichtungen
sein, welche weiter zu Kombinationen der Bilder von 4A mit den Bildern von 4B hinzugefügt werden können. Die Qualifiziereinrichtungsbilder 421 – 423 können jeweils
mit erzeugenden, dynamischen oder Optimierungsfunktionen einer CAD/CAM/CAE-Anwendung verknüpft sein
bzw. werden. Die Ikonbilder von 4A – 4C können kombiniert werden, um
eine beschreibende Ikonsprache auszudrücken. 4D zeigt Ikons 431 – 445,
die durch eine Kombination von Bildern umfassend die Bilder von 4A – 4C ausgebildet
sind. Beispielsweise beinhalten die Ikons 436 – 440 jeweils
ein Mechanikdesign-Hinter grundbild 402, das anzeigt, daß jedes
der Ikons 436 – 440 mit
einem Vorgang eines mechanischen Designs verknüpft ist.
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Information, die von einem Hintergrundbild 401 – 408 eines
Ikons erhalten wird, wird weiter durch Kombinationen von Vordergrundbildern,
wie den Bildern 411 – 413 und 421 – 423 verfeinert.
Beispielsweise zeigt eine Benutzung des Ikons 436 des Teile-Designbilds 413 gemeinsam
mit dem Mechanikdesign-Hintergrundbild 402 an, daß das Ikon 436 mit
dem mechanischen Design eines Teils verknüpft ist. Selbst eine weitere
Verfeinerung kann durch die Benutzung eines zweiten Vordergrundbildes
auf einem Ikon erhalten werden. Beispielsweise umfassen die Ikons 439 – 440 jeweils
eine Analyse- und ein Simulations-Hintergrundbild 404,
ein Vordergrundbild und ein generatives Qualifiziereinrichtungsbild 421.
Die Anwesenheit des erzeugenden bzw. generativen Qualifiziereinrichtungsbildes
zeigt, daß jedes
der Ikons bzw. Piktogramme 439 – 440 mit einer generativen
bzw. ausbildenden Funktion assoziiert bzw. verknüpft ist.
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GUI-Objekte mit mehrfachen Merkmalen
können
auch unter Verwendung von Merkmalen zusätzlich oder anstatt von bildlichen
Darstellungen hergestellt werden. Beispielsweise kann ein rot, ein
grün und
ein blau gefärbter
Hintergrund anstelle der Hintergrundbilder 301 – 303 ersetzt
werden, um unterschiedliche Ikons mit mehrfachen Merkmalen zu erzeugen,
die Vordergrundbilder 304 – 306 über einem
roten, grünen
oder blauen Hintergrund aufweisen. In einer auf Menü basierenden
Implementierung können
unterschiedliche Hintergrundfarben unterschiedlichen Betriebsdomänen zugeordnet
sein und Textzeichen bzw. -etiketten können verwendet werden, um spezielle
Funktionen innerhalb einer Betriebsdomäne zu identifizieren. GUI-Objekte
mit mehrfachen Merkmalen können
händisch
hergestellt werden, wie durch ein Kombinieren von Bildern unter
Verwendung eines Ikon-Bildeditors, oder können hergestellt werden, indem
ein automatisiertes Programm verwendet wird, um verschiedene Ikonbilder
einander zu überlagern,
um ein zusammengesetztes Bild auszubilden.
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Bildzeichen bzw. Ikons mit mehrfachen
Eigenschaften können
innerhalb von Anwendungen, unter zahlreichen Anwendungen in einer
Folge von Anwendungen und für
Ikonbilder auf einem Betriebssystem, das mit einem "Desktop" versehen ist, verwendet
werden. Beispielsweise können
Ikons mit mehrfachen Merkmalen verwendet werden, um spezielle Gruppierungen
von Anwendungen darzustellen, die durch Programmanwendungen auf
einem Windows 95 "Desktop" zugänglich sind.
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Die Erfindung kann in einer digitalen,
elektronischen Schaltung oder in Computerhardware, Firmware, Software
oder Kombinationen von diesen implementiert sein. Die Vorrichtung
der Erfindung kann in ein Computerprogrammprodukt implementiert
sein, das tangierbar in einer maschinenlesbaren Speichervorrichtung zur
Ausübung
durch einen programmierbaren Prozessor eingebettet ist; und Verfahrensschritte
der Erfindung können
durch einen programmierbaren Prozessor durchgeführt werden, der ein Programm
von Instruktionen ausübt,
um Funktionen der Erfindung durch ein Arbeiten an Eingabedaten und
ein Generieren bzw. Erzeugen einer Ausgabe durchzuführen. Die
Erfindung kann vorteilhaft in eines oder mehrere Computerprogramme
implementiert werden, welche auf einem programmierbaren System ausführbar sind,
umfassend wenigstens einen programmierbaren Prozessor, der für den Erhalt
von Daten und Instruktionen von und für die Übertragung von Daten und Instruktionen
zu einem Datenspeichersy stem gekoppelt ist, wenigstens eine Eingabevorrichtung
und wenigstens eine Ausgabevorrichtung. Jedes Computerprogramm kann
in eine Hochniveauprozedur oder gegenstandsorientierte Programmiersprache
oder in eine Assemblier- oder eine Maschinensprache implementiert
sein, wenn dies gewünscht
ist; und in jedem Fall kann die Sprache eine komplizierte oder interpretierte
Sprache sein. Geeignete Prozessoren beinhalten in beispielhafter
Weise Mikroprozessoren sowohl für allgemeine
als auch für
spezifische Anwendungen. Allgemein wird ein Prozessor Instruktionen
und Daten von einem nur Nur-Lese-Speicher und/oder einem Direktzugriffsspeicher
erhalten. Speichervorrichtungen, die für das tangierbare Einbetten
von Computerprogramminstruktionen und Daten geeignet sind, beinhalten
alle Formen von nicht flüchtigen
Speichern, beinhaltend in beispielhafter Weise Halbleiterspeichervorrichtungen,
wie EPROM, EEPROM und Flashspeichervorrichtungen; magnetische Disketten
wie interne Hart Disks und entfernbare Disketten; magnetooptische
Disketten und CD-ROM-Disketten. Jede der vorhergehenden kann durch spezielle
ausgebildete ASIC's
(anwendungsspezifische, integrierte Schaltungen) ergänzt sein
oder in diese inkorporiert bzw. aufgenommen sein.
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Eine Anzahl von Ausbildungen der
vorliegenden Erfindung wurde beschrieben. Nichtsdestotrotz wird verstanden
werden, daß verschiedene
Modifikationen durchgeführt
werden können,
ohne den Rahmen und Geist der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise
können
in einigen GUI-Implementierungen unterschiedliche Formen mit GUI-Objekten
verknüpft
sein und verwendet werden, um unterschiedliche Merkmale auszudrücken, die
mit den GUI-Objekten assoziiert sind. In anderen Implementierungen
bzw. Anwendungen können GUI-Objekte
mehr als zwei Merkmale ausdrücken.
Dementsprechend liegen auch an dere Ausbildungen innerhalb des Rahmens
der vorliegenden Patentansprüche.