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Die vorliegende Erfindung betrifft
im breitesten Sinn eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei oder
mehreren Elementen unter Verwendung einer Formgedächtnistechnik.
Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung zum Verbinden eines Spinalstabs und eines Knochenankers
zur Verwendung in einem Spinalfixierungssystem.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Mehrere Techniken und Systeme sind
entwickelt worden, um das Rückgrat
zu korrigieren und zu stabilisieren und eine Fusion an verschiedenen
Ebenen des Rückgrats
zu ermöglichen.
In einem Typ von System wird ein biegbarer Stab longitudinal entlang der
Länge des
Rückgrats
oder der Wirbelsäule
angeordnet. Der Stab ist vorzugsweise gebogen, so dass er der normalen
Krümmung
des Rückgrats
in dem bestimmten Bereich, der gerade behandelt wird, entspricht.
Zum Beispiel kann der Stab gebogen sein, um eine normale kyphotische
Krümmung
für den Thoraxbereich
des Rückgrats
oder eine lordotische Krümmung
für den
Lumbar-Bereich zu bilden. In Übereinstimmung
mit einem derartigen System ist der Stab an verschiedenen Wirbeln
entlang der Länge
der Wirbelsäule
mit Hilfe einer Anzahl von Fixierungselementen angebracht. Eine
Vielzahl von Fixierungselementen können bereitgestellt werden,
die konfiguriert sind, um an spezifischen Abschnitten der Wirbelsäule anzugreifen.
Beispielsweise ist ein derartiges Fixierungselement ein Haken, der
konfiguriert ist, um an den Lamellen des Wirbels anzugreifen. Andere
vorherrschende Fixierungselemente umfassen Spinalschrauben oder
-bolzen, die in verschiedene Abschnitte des Wirbelknochens eingeschraubt
werden können.
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In einer typischen Prozedur, die
einen biegbaren Spinalstab verwendet, wird der Stab auf gegenüberliegenden
Seiten des Rückgrats
oder von rückgratartigen
Prozessen angeordnet. Eine Vielzahl von Fixierungselementen wird
an einen Abschnitt von mehreren Wirbelkörpern angebracht. Die Stäbe werden
dann an der Vielzahl von Fixierungselementen befestigt, um korrigierende
und stabilisierende Kräfte
auf das Rückgrat
auszuüben.
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Ein Beispiel eines Spinalfixierungssystems des
Stab-Typs ist das TSRH® Spinal System, welches
von Danek Medical, Inc., verkauft wird. Das TSRH® System
umfasst längsgestrickte
Stäbe und
eine Vielzahl von Haken, Schrauben und Bolzen, die alle konfiguriert
sind, um eine segmentierte Konstruktion überall an dem Rückgrat zu
schaffen. In einem Aspekt des TSRH® Systems
ist der Spinalstab mit den verschiedenen Wirbelfixierungselementen
mit Hilfe einer Augenschraube verbunden. In dieser Konfiguration
werden die Fixierungselemente an dein Spinalstab lateral angrenzend
zu dem Stab angebracht. In einem anderen Aspekt des TSRH® Systems
greift eine Schraube mit variablem Winkel an dem Spinalstab mit
Hilfe eine Augenschraube an. Die Schraube mit dem variablen Winkel
ermöglicht
eine Verschwenkung der Knochenschraube in einer einzelnen Ebene
parallel zu der Ebene des Spinalstabs. Einzelheiten von dieser Schraube
mit variablem Winkel sind in dem U.S.-Patent Nr. 5,261,909 von Sutterlin
et al. und dein Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragen
offenbart. Ein Ziel, welches von dem TSRH® System
erreicht wird, besteht darin, dass der Chirurg Wirbelfixierungselemente,
beispielsweise Spinalhaken oder Knochenschrauben, an dein Rückgrat an
geeigneten anatomischen Positionen anbringen kann. Das TSRH® System
ermöglicht
dem Chirurgen auch einen gebogenen Spinalstab an jedem der Fixierungselemente
für ein
abschließendes
Festziehen anzubringen.
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In Spinalfixierungssystemen des Stab-Typs der
Vergangenheit sind Feststellschrauben typischer Weise verwendet
worden, um den Ort und die Orientierung von Haken oder Spinalschrauben
entlang der Länge
eines Spinalstabs zu fixieren. Jedoch ist von Feststellschrauben
bekannt, dass sie eine Tendenz aufweisen, bei in vivo Situationen
herauszukommen. Dies könnte
unter Umständen
bewirken, dass sich die Einrichtung lockert, so dass zusätzliche
chirurgische Eingriffe erforderlich sind. Ferner können sich die
Feststellschrauben abstreifen oder können durch Reibung abgenutzt
werden und ihre Installation kann mühsam sein wegen des begrenzten
verfügbaren Platzes
zur Handhabung der Werkzeuge, die erforderlich sind, um die Feststellschrauben
an ihre eingerückte
Position zu bringen. Es besteht deshalb ein Bedarf, eine Verbindungsvorrichtung
bereitzustellen, die die Abhängigkeit
von Feststellschrauben oder anderen ähnlichen Einrichtungen zum
Befestigen von Haken, Bolzen oder Spinalschrauben an einem Spinalstab
beseitigt. Dieser Bedarf umfasst auch das Ziel zum Minimieren des
Profils und der Masse der Komponenten, die zum Verbinden der Haken,
Bolzen oder Schrauben an der Wirbelsäule verwendet werden. Ferner
wird gewünscht,
die Anzahl von Komponenten zu verringern, die von dem Chirurgen
während
eines chirurgischen Eingriffs bedient werden müssen.
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In den vergangenen Jahren ist bei
der Konstruktion von verschiedenen mechanischen Einrichtungen ein
spezielles Material verwendet worden, welches als "Formgedächtnislegierung" bekannt ist. Dieser
Typ von Material ist eine Legierung aus bekannten Metallen, beispielsweise
Kupfer und Zink, Nickel und Titan, Silber und Kadmium, und anderen, von
denen bekannt ist, dass sie ein "Formgedächtnis" aufzeigen, bei dem
eine bestimmte Komponente, die aus einer Formgedächtnislegierung (Shape-Memory
Alloy, SMA) gebildet ist, in der Lage ist, sich bei bestimmten Temperaturen
erneut auf eine "gespeicherte" Form zurückzubilden.
Diese Formgedächtnischarakteristik
tritt auf, wenn sich die SMA-Legierung von einer Martensit-Kristallphase
auf eine Austenit-Kristallphase ändert.
In der Martensit-Stufe ist die SMA relativ weich und biegsam. Wenn
die Temperatur der SMA-Komponente über ihren Transformationstemperaturbereich
erhöht
wird, transformiert sich die SMA auf eine Austenit-Stufe und das
Material wird relativ fest mit superelastischen Eigenschaften. Allgemein
neigen die Festigkeit und die superelastischen Eigenschaften eines
Formgedächtnismaterials dazu,
in Richtung auf das Hochtemperaturende des Transformationstemperaturbereichs
zuzunehmen und in Richtung auf das Niedrigtemperatwende abzunehmen.
Während
viele Legierungen vorhanden sind, die Formgedächtnischarakteristiken aufzeigen, ist
eine der gebräuchlichsten
SMAs eine Legierung aus Nickel und Titan. Eine derartige bekannte
Legierung ist Nitinol®, welches sich als höchst effektiv
für Einrichtungen
erwiesen hat, die innerhalb des menschlichen Körpers angebracht werden sollen, und
zwar deshalb, weil dessen Transformationstemperaturbereich zwischen
die Raumtemperatur und der normalen menschlichen Körpertemperatur
fällt.
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Ein Beispiel eines Spinalfixierungssystems, welches
ein Element aus einer Formgedächtnislegierung
verwendet, ist in dem U.S.-Patent Nr. 5,728,098 von Sherman et al.
offenbart, das ebenfalls dem Anmelder der vorliegenden Erfindung übertragen
wurde. Dieses System verwendet einen Spinalstab, eine Knochenschraube,
ein zylindrisch ausgeformtes Aufnehmerelement und zwei Verriegelungsringe,
die aus einer Formgedächtnislegierung
gebildet sind. Das Aufnehmerelement umfasst eine Ausnehmung zum Aufnehmen
eines kugelförmig
ausgebildeten Kopfs der Knochenschraube darin und einen Kanal, der quer
zu der Ausnehmung angeordnet und bemessen ist, um den Spinalstab
darin aufzunehmnen. Die SMA-Veniegelungsringe sind um den Umfang
des Aufnehmerelements angeordnet und kontrahieren sich dort herum
auf eine Änderung
in der Temperatur hin. Die Kontraktion der SMA-Veniegelungsringe klemmt das Aufnehmerelement
sowohl um die Knochenschraube als auch den Spinalstab, um die Knochenschraube
starr an dem Spinalstab anzubringen. Vor der starren Fixierung der
Knochenschraube an dem Spinalstab wird der Knochenschraube ermöglicht,
sich relativ zu dem Spinalstab an einer Vielzahl von dreidimensionalen
Winkelorientierungen relativ zu dem Spinalstab zu verschwenken.
Jedoch ermöglicht
das Aufnehmerelement der Knochenschraube nicht, sich relativ zu
dem Spinalstab an Orten zu verschwenken, die lateral angrenzend
zu dem Spinalstab sind. Das Aufnehmerelement ermöglicht auch nicht, dass sich
die Knochenschraube und der Spinalstab lateral relativ zueinander
drehen.
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Während
frühere
Versuche durchgeführt worden
sind, um die voranstehend erwähnten
Unzulänglichkeiten
von herkömmlichen
Spinalfixierungssystemen des Stab-Typs zu beseitigen, besteht ein
in der Industrie verbleibendes Bedürfnis für eine verbesserte Verbindungsvorrichtung,
die an zwei Elementen angreift und diese unter Verwendung einer Formgedächtnistechnik
verbindet. Die vorliegende Erfindung erfüllt dieses Bedürfnis und
stellt andere Nutzen und Vorteile in einer neuartigen und nicht
offensichtlichen Weise bereit.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von zwei oder
mehreren Elementen unter Verwendung einer Formgedächtnistechnik.
Während
die tatsächliche
Art der Erfindung, die hier abgedeckt wird, nur unter Bezugnahme
auf die hier angeführten
Ansprüche
bestimmt werden können,
werden bestimmte Ausführungsformen
der Erfindung, die charakteristisch für die bevorzugten Ausführungsformen
sind, die hier beschrieben werden, nachstehend kurz beschrieben.
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In jeder Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
umfasst eine Verbindungsvorrichtung ein erstes Modul mit einem Verbinderabschnitt,
der für eine
Verbindung mit einem ersten Element ausgelegt ist, und ein zweites
Modul mit einem Verbinderabschnitt, der für eine Verbindung mit einem
zweiten Element ausgelegt ist. Zusätzlich verwendet jede Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eine Formgedächtnistechnik zum Verbinden
des ersten Elements mit dem zweiten Element.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
weist jedes Modul einen Flansch auf, der sich davon erstreckt und
der angrenzend zu einem Abschnitt des Verbinderabschnitts des anderen
Moduls angeordnet ist und diesen Abschnitt überlappt. Ein Kompressionselement,
welches wenigstens teilweise aus einem Formgedächtnismaterial gebildet ist,
ist angrenzend zu den Flanschen angeordnet und weist eine erste
Konfiguration bei einer Temperatur, die eine relative Bewegung zwischen
den Modulen erlaubt, und eine zweite Konfiguration bei einer anderen
Temperatur, die eine relative Bewegung zwischen den Modulen begrenzt,
auf.
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In einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist jedes Modul ein Paar von Flanschen,
die sich davon erstrecken, auf, wobei wenigstens ein Flansch von
jedem Paar von Flanschen wenigstens teilweise aus einem Fonngedächtnismaterial
gebildet ist. Jedes Paar von Flanschen ist angrenzend zu einem Abschnitt
des Verbinderabschnitts des anderen Moduls angeordnet und überlappt
diesen Abschnitt. Jedes Paar von Flanschen weist eine erste Konfiguration
bei einer Temperatur, die eine relative Bewegung zwischen den Modulen erlaubt,
und eine zweite Konfiguration bei einer anderen Temperatur, die
eine relative Bewegung zwischen den Modulen begrenzt, auf.
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In einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist jedes Modul einen Fixierungsabschnitt
auf, der sich davon erstreckt und benachbart zu einem Abschnitt
des Verbinderabschnitts des anderen Moduls angeordnet ist und diesen
Abschnitt überlappt.
Ferner enthalten ist eine Formgedächtniseinrichtung, die eine
relative Bewegung zwischen den Modulen bei einer Temperatur erlaubt
und eine relative Bewegung zwischen den Modulen bei einer anderen
Temperatur begrenzt.
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In einer zusätzlichen Ausbildung der vorliegenden
Erfindung weist nur eines der Module ein Paar von Flanschen auf,
die sich davon erstrecken. Das Paar von Flanschen ist angrenzend
zu einem Abschnitt des Verbinderabschnitts des anderen Moduls angeordnet
und überlappt
diesen. Ein Kompressionselement, welches wenigstens teilweise aus
einem Formgedächtnismaterial
gebildet ist, ist um wenigstens einen Abschnitt der Flansche herum
angeordnet und weist eine erste Konfiguration bei einer Temperatur,
die eine relative Bewegung zwischen den Modulen erlaubt, und eine
zweite Konfiguration bei einer anderen Temperatur, die eine relative
Bewegung zwischen den Modulen begrenzt, auf. Ferner enthalten ist
ein Verriegelungselement, welches wenigstens teilweise aus einem
Formgedächtnismaterial
gebildet ist, und wenigstens einer der Verbinderabschnitte umfasst
einen Klemmabschnitt. Das Verriegelungselement ist um wenigstens
einen Abschnitt des Klemmabschnitts herum angeordnet und erlaubt eine
relative Bewegung zwischen dem Klemmabschnitt und dem entsprechenden
einen der ersten und zweiten Elemente, wenn es sich auf einer Temperatur
befindet, während
es eine relative Bewegung zwischen dem Klemmabschnitt und dem entsprechenden
der ersten und zweiten Elemente begrenzt, wenn es sich auf einer
anderen Temperatur befindet.
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In noch einer anderen Ausbildung
der vorliegenden Erfindung weist nur eines der Module ein Paar von
Paar von Flanschen auf, die sich davon erstrecken. Wenigstens ein
Paar von Flanschen ist wenigstens teilweise aus einem Formgedächtnismaterial
gebildet. Das Paar von Paar von Flanschen ist benachbart zu einem
Abschnitt des Verbinderabschnitts des anderen Moduls angeordnet
und überlappt
diesen Abschnitt und weist eine erste Konfiguration bei einer Temperatur,
die eine relative Bewegung zwischen den Modulen erlaubt, und eine
zweite Konfiguration bei emer anderen Temperatur, die eine relative Bewegung
zwischen den Modulen begrenzt, auf. Wenigstens einer der Verbinderabschnitte
umfasst einen Klemmabschnitt, welcher wenigstens teilweise aus einem
Formgedächtnismaterial
gebildet ist. Der Klemmabschnitt erlaubt eine relative Bewegung
zwischen dem Klemmabschnitt und dem entsprechenden emen der ersten
und zweiten Elemente bei einer Temperatur und begrenzt eine relative
Bewegung zwischen dem Klemmnabschnitt und dem entsprechenden einen
der ersten und zweiten Elemente bei einer anderen Temperatur.
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Andere Ausbildungen der vorliegenden
Erfindung umfassen den Einbau einer Lippe auf einem der Module und
eine Schulter auf dem anderen der Module. Die Lippe und die Schulter
arbeiten zusammen, um vorläufig
die ersten und zweiten Module in einer teleskopischen Beziehung
zu halten.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Verbindungsvorrichtung zum Verbinden von zwei oder
mehreren Elementen unter Verwendung einer Formgedächtnistechnik
bereitzustellen.
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Eine andere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, eine Verbindungsvorrichtung zur Verwendung in
einem Spinalfixierungssystem zum Verbinden eines Spinalstabs mit
einer Vielzahl von Knochenankern bereitzustellen.
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Noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, eine Verbindungsvorrichtung bereitzustellen, die an zwei
Elementen angreifen und diese verbinden kann, während den Elementen erlaubt wird,
sich während
eines nicht gesicherten Zustands relativ zueinander zu bewegen.
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Weitere Aufgaben, Merkmale, Vorteile,
Nutzen und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich näher aus
den Zeichnungen und der Beschreibung, die hier enthalten sind.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
hintere Ansicht einer Wirbelsäule, die
ein Spinalfixierungssystem in Übereinstimmung mit
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, welches daran angebracht ist, zeigt;
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2 eine
vergrößerte Ansicht
einer Verbindungsvorrichtung des in 1 gezeigten
Systems;
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3 eine
Querschnittsansicht der in 2 dargestellten
Verbindungsvorrichtung;
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4 eine
perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform einer Verbindungsvorrichtung
zur Verwendung mit dem in 1 dargestellten
System;
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5 einen
Seitenaufriss eines Verbindungsmoduls zur Verwendung mit der in 4 dargestellten Verbindungsvorrichtung;
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6 eme
Querschnittsansicht des Verbindungsmoduls, das in 5 dargestellt ist, entlang der Schnittlinie
6-6 in 5;
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7 eine
Ansicht von oben auf das Verbindungsmodul, das in 5 dargestellt ist;
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8 einen
Seitenaufriss einer Spinalfixierungssystem-Verbindungsvorrichtung
in Übereinstimmung
mit einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 eine
Querschnittsansicht der Verbindungsvorrichtung, die in 8 dargestellt ist, wobei eine
erste Betriebskonfiguration der Verbindungsvorrichtung dargestellt
ist; und
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10 eine
Querschnittsansicht der Verbindungsvorrichtung, die in 8 dargestellt ist, wobei eine
zweite Betriebskonfiguration der Verbindungsvorrichtung gezeigt
ist.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Um ein Verständnis der Prinzipien der Erfindung
zu fördern,
wird nun auf die Ausführungsform Bezug
genommen, die in den Zeichnungen dargestellt ist, und eine spezifische
Sprache wird verwendet, um diese zu beschreiben.
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1 zeigt
ein Spinalfixierungssystem 10 in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das System 10 ist so dargestellt,
wie es an einer Wirbelsäule 12 angebracht
ist, die aus einer Vielzahl von Wirbeln V besteht. Das System 10 umfasst
allgemein ein Paar von Spinalstäben 14,
die auf gegenüberliegenden
Seiten der Wirbelsäule 12 angeordnet
sind, und eine Vielzahl von Knochenankern 16, die jeweils
an einem Abschnitt eines Wirbels V angebracht und entlang der Länge der Spinalstäbe 14 befestigt
sind. Obwohl die Anbringung im Zusammenhang mit drei Wirbeln gezeigt
ist, sei darauf hingewiesen, dass die Größe und die Konfiguration des
Systems 10 verändert
werden kann, so dass irgendeine Anzahl von Wirbeln V relativ zueinander
an einer Stelle gehalten werden können. Es sei ferner darauf
hingewiesen, dass das System 10 einen einzelnen Spinalstab 14 umfassen
kann, der an einer Seite der Wirbelsäule 12 angebracht
ist, obwohl vorzugsweise ein Spinalstab 14 an jeder Seite
der Wirbelsäule 12 angebracht
wird. Zusätzlich
kann das System 10 in einer Vielzahl von Anwendungen im
Zusammenhang mit dem Rückgrat
verwendet werden, um einen breiten Bereich von Spinalpathologien
abzudecken. Zum Beispiel kann die Anwendung des Systems 10 auf
den Lumbar-Bereich des Rückgrats zur
Fixierung nach einer Diskektomie beschränkt sein. Alternativ kann sich
das System 10 im wesentlichen entlang der gesamten Länge der
Thorax- und Lumbar-Bereiche des Rückgrats erstrecken, um eine Deformation
wie Scoliose (Scoliosis) zu korrigieren. Bei anderen Anwendungen
kann das System 10 eine Fixierung und Stabilisation des
zervikalen Rückgrats bereitstellen,
so wie dies unter Umständen
nach einem Bruch oder einer Ausrenkung der Fall sein kann. Durchschnittsfachleute
in dem technischen Gebiet verstehen natürlich, dass sich die Konfiguration
der Komponenten des Systems 10 in Abhängigkeit von dem Bereich des
Rückgrats,
der behandelt werden soll, und dem Typ einer Behandlung, die durchgeführt werden
soll, verändern
wird.
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Die 2–4 stellen zusätzliche
Einzelheiten bezüglich
des Aufbaus und des Betriebs des Systems 10 bereit. Wie
in den 2–3 gezeigt, ist der Knochenanker 16 mit
einem Spinalstab 14 mit Hilfe einer Verbindungsvorrichtung 20 verbunden.
Wie sich am deutlichsten der 4 entnehmen
lässt,
umfasst die Verbindungsvorrichtung 20 erste und zweite Module 22a, 22b,
erste und zweite Kompressionselemente 24a, 24b und
erste und zweite Verriegelungselemente 26a, 26b.
Die Verbindungsvorrichtung 20 definiert auch eine longitudinale
Achse L.
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Bezugnehmend insbesondere auf 2 umfasst ein Knochenanker 16 einen
Gewindeschaft 30, der Gewindewindungen trägt, die
konfiguriert sind, um in einen Knochen getrieben zu werden. In einer spezifischen
Ausführungsform
sind die Gewindewindungen aufhebende Gewindewindungen, die konfiguriert
sind, um in einen Wirbelsäulenknochen,
beispielsweise einen Wirbel V, eingetrieben zu werden. Der Knochenanker 16 umfasst
auch einen oberen Abschnitt 32. Der obere Abschnitt 32 umfasst
vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise, eine Werkzeugaufnahmeausnehmung 36.
Die Werkzeugaufnahmeausnehmung 36 kann konfiguriert sein,
um irgendeine Art von Eintreibwerkzeug aufzunehmen. In einer spezifischen
Ausführungsform
ist die Werkzeugaufnahmeausnehmung 36 eine hexagonale Ausnehmung,
deren Größe so bemessen
ist, dass sie das hexagonale Ende eines Eintreibwerkzeugs aufnimmt,
um das Eindrehen des Knochenankers 16 in einen Abschnitt
des Wirbels V zu ermöglichen.
Der obere Abschnitt 32 definiert eine allgemein kreisförmige äußere Oberfläche 38.
Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die äußere Oberfläche 38 eine Vielzahl
von Formen annehmen kann, beispielsweise quadratisch, eine Ellipse
oder eine Anzahl von anderen polygonalen Konfigurationen. In ähnlicher
Weise sei darauf hingewiesen, dass der Spinalstab 14 ebenfalls
eine Vielzahl von alternativen Formen und Konfigurationen annehmen
kann, obwohl der Spinalstab 14 so gezeigt ist, dass er
einen allgemein kreisförmigen
Querschnitt aufweist.
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Bezugnehmend nun auf die 5–7 sind dort
verschiedene strukturelle Emzelheiten des ersten Moduls 22a gezeigt.
Weil die ersten und zweiten Module 22a und 22b im
wesentlichen identische Konfigurationen aufweisen, beziehen sich
die 5–7 zur Vereinfachung nur auf
die Konfiguration des ersten Moduls 22a. Jedoch sei darauf
hingewiesen, dass die Module 22a, 22b andere Konfigurationen
in Abhängigkeit
von der besonderen Anwendung annehmen können. Das erste Modul 22a umfasst
einen Verbinderabschnitt 40 und ein Paar von allgemein gegenüberliegenden
Flanschen 22a, 22b, die sich davon erstrecken
und allgemein parallel zu der longitudinalen Achse L ausgerichtet
sind. Der Verbinderabschnitt 40 weist eine im wesentlichen
kreisförmige Form
auf und umfasst einen oberen Abschnitt 44, einen mittleren
Abschnitt 46 und einen unteren Abschnitt 48. Der
Verbinderabschnitt 40 umfasst einen Klemmabschnitt 50,
der wenigstens teilweise durch den oberen Abschnitt 44 und
dem mittleren Abschnitt 46 definiert wird.
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Der Klemmabschnitt 50 definiert
eine Öffnung 52,
die sich dadurch erstreckt und allgemein senkrecht zu der longitudinalen
Achse L ausgerichtet ist. In einer spezifischen Ausführungsform
weist die Öffnung 52 eine
erste Querschnittsfläche 52a und eine
zweite Querschnittsfläche 52 auf,
wie sich am deutlichsten der 6 entnehmen
lässt.
In dieser spezifischen Ausführungsform
weist die erste Querschnittsfläche 52a einen
Durchmesser auf, der im wesentlichen gleich zu entweder dem Durchmesser des
Spinalstabs 14 oder des oberen Abschnitts 32 des
Knochenankers 16 ist. Die zweite Querschnittsfläche 52b weist
einen Durchmesser auf, der etwas größer als der Durchmesser der
ersten Querschnittsfläche 52a ist,
wobei der Vorteil davon nachstehend noch diskutiert wird. Es sei
jedoch darauf hingewiesen, dass die Öffnung 52 konfiguriert
werden kann, um eme einzelne gleichförmige Querschnittsfläche zu definieren.
Der Klemmabschnitt 50 definiert ebenfalls einen Schlitz 56,
der die Öffnung 52 schneidet. Der
Schlitz 56 erstreckt sich durch den oberen Abschnitt 44 und
durch einen Abschnitt des mittleren Abschnitts 46. In einer
bevorzugten Ausführungsform erstreckt
sich der Schlitz 56 über
die gesamte Breite des mittleren Abschnitts 46 und ist
allgemein entlang der longitudinalen Achse L ausgerichtet. Die Öffnung 52 und
der Schlitz 56 arbeiten somit zusammen, um eine C-förmige Ausnehmung
zu definieren, die durch ein Paar von allgemein gegenüberliegenden
Seitenwänden 58a, 58b begrenzt
ist. Es sei darauf hingewiesen, dass die Öffnung 52 und der
Schlitz 56 genauso anders ausgeformte Ausnehmungen definieren
können.
Zum Beispiel wird auch eine U-förmige Ausnehmung
in Erwägung
gezogen.
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Der obere Abschnitt 44 weist
einen Durchmesser D1 auf. Der Durchmesser
des mittleren Abschnitts 46 ist größer als der Durchmesser D1, so dass eine ringförmige Schulter 60 definiert
wird, die sich kontinuierlich um den Verbinderabschnitt 40 herum
erstreckt. Der untere Abschnitt 48 weist einen Durchmesser
D2 auf, der geringfügig größer als der Durchmesser des
mittleren Abschnitts 46 ist, so dass eine ringförmige Schulter 62 definiert
wird, die sich kontinuierlich um den Verbinderabschnitt 40 herum erstreckt.
Die ringförmige
Schulter 62 ist vorzugsweise nach innen abgerundet, um
einen kreisförmigen Reif
zu definieren. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass die ringförmige Schulter 62 auch
andere Konfigurationen annehmen kann, beispielsweise einen angewinkelten Übergang
zwischen dem oberen Abschnitt 46 und dem unteren Abschnitt 48.
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Gegenüberliegende Flansche 42a, 42b definieren
allgemein einen Teilzylinder und sind allgemein um die longitudinale
Achse L herum angeordnet. Die Flansche 42a, 42b sind
auf gegenüberliegenden
Seiten des Verbinderabschnitts 40 positioniert und definieren
einen inneren Durchmesser D3 zwischen der
inneren Oberfläche 63a des
Flansches 62a und der inneren Oberfläche 63b des Flansches 62b.
Die Flansche 42a, 42b definieren auch einen äußeren Durchmesser
D4 zwischen der äußeren Oberfläche 65a des
Flansches
42a und der äußeren Oberfläche 65b des
Flansches 42b. Der innere Durchmesser D3 ist
im wesentlichen gleich zu dem Durchmesser D2 des
unteren Abschnitts 48. Die Flansche 42a, 42b definieren
vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise, eine sich nach innen
erstreckende Lippe 64a, 64b. Die Lippen 64a, 64b weisen
eine teilweise kreisförmige
Form auf, so dass eine kreisförmige
Rundung definiert wird, die allgemein dem kreisförmigen Reif entspricht, der
von der ringförmigen
Schulter 62 definiert wird. Es sei darauf hingewiesen,
dass die Lippen 64a, 64b auch andere Konfigurationen
annehmen können,
beispielsweise derartige, die eine angewinkelte Oberfläche aufweisen, die
allgemein einem angewinkelten Übergang
zwischen dem oberen Abschnitt 46 und dem unteren Abschnitt 48 entspricht.
Die Enden der Flansche 42a, 42b, die angrenzend
zu dem Verbinderabschnitt 40 positioniert sind, definieren
vorzugsweise einen gerundeten Endabschnitt 66, um spitze
Kanten zu beseitigen, die während
der Installation des Systems 10 von Nachteil sein können. Wie
in 7 gezeigt, erstreckt
sich jeder Flansch 42a, 42 unter einem Winkel α1 und
die Flansche sind voneinander durch einen Winkel α2 getrennt.
In einer Ausführungsform
beträgt der
Winkel α1 ungefähr
60° und
der Winkel α2 beträgt ungefähr 120°. Jedoch
sei darauf hmgewiesen, dass diese Winkel nur beispielhaft sind und
es nicht beabsichtigt ist, den Schutzumfang in irgendeiner Weise zu
beschränken.
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Obwohl das erste Modul 22a in
den 5–7 so dargestellt ist, dass
es ein Paar von allgemein gegenüberliegenden
Flanschen 42a, 42b aufweist, können in einer anderen Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung 20 das erste Modul 22a und
das zweite Modul 22b jeweils einen einzelnen Flansch aufweisen,
der sich davon erstreckt. In noch einer anderen Ausführungsform
kann eines der Module 22a, 22b ein Paar von Flanschen 42a, 42b einschließen, während das
andere der Module entweder einen einzelnen Flansch oder keine Flansche
einschließt.
In einer spezifischen Ausführungsform
sind die Flansche 42a, 42b an dem Verbinderabschnitt
40 zum Beispiel durch einen Schweißvorgang angebracht. Jedoch
sei darauf hingewiesen, dass die Flansche 42a, 42b auch
als ein integraler Teil des Verbinderabschnitts 40 gebildet
werden können.
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Wiederum Bezug nehmend auf die 2–3 lässt sich
ersehen, dass erste und zweite Kompressionselemente 24a, 24b um
einen Abschnitt der ersten und zweiten Module 22a, 22b herum
angeordnet sind. Insbesondere sind Kompressionselemente 24a, 24b entlang
der longitudinalen Achse L angeordnet und nicht um einen Abschnitt
der Flansche 42a, 42b der Module 22a, 22b.
In einem Merkmal der vorliegenden Erfindung weist jedes Kompressionselement 24a, 24b eine
im wesentlichen ähnliche
Konfiguration auf. Jedoch wird auch in Erwägung gezogen, dass Kompressionselemente 24a, 24b andere
Konfigurationen in Abhängigkeit
von der bestimmten Anwendung annehmen können. Obwohl die spezifische Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung 20 so gezeigt ist, dass sie
Kompressionselemente 24a, 24b aufweist, sei darauf
hingewiesen, dass die Verbindungsvorrichtung 20 nur ein
einzelnes Kompressionselement besitzen muss.
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Die Kompressionselemente 24a, 24b sind wenigstens
teilweise aus einem Formgedächtnismaterial
gebildet, beispielsweise Nitinol®, eine
bikompatible Formgedächtnismetall-Legierung
aus Nickel und Titan. In dem technischen Gebiet ist altbekannt, dass
Gegenstände,
die aus Formgedächtnismaterialien
hergestellt sind, biegsam sind und typischer Weise bei Temperaturen
unterhalb von ihrem Transformationstemperaturbereich leicht neu
ausgestaltet werden können.
Derartigen Gegenstände
können trainiert
werden, so dass sie eine vorprogrammierte Form aufweisen, in die
sich der Gegenstand ändern wird,
wenn das Material eine Temperatur über seinem Transformationstemperaturbereich
erreicht. Nachdem er aus seinem ursprünglichen Zustand deformiert
worden ist, wird der Gegenstand bzw. der Artikel somit versuchen,
auf seine vorprogrammierte Form zurückzukehren, wenn er auf eine
Temperatur über
seinen Transformationstemperaturbereich erwärmt wird. Damit wandelt der
Gegenstand eine Wärmeenergie
in mechanische Arbeit um. Es gibt eine breite Vielfalt von Formgedächtnismaterialien, einschließlich von
Formgedächtnismetall-Legierungen
(z.B. auf Titan basierende Legierungen und auf Eisen basierende
Legierungen) und Formgedächtnispolymeren,
die einen breiten Bereich von möglichen
Transformationstemperaturbereichen aufweisen. Eine Auswahl eines
geeigneten Formgedächtnismaterials
wird größtenteils
von den geforderten Materialeigenschaften für die bestimmte Anwendung und
der Arbeitsumgebung der Einrichtung abhängen. Nitinol® eignet
sich gut für
die besondere Anwendung der vorliegenden Erfindung, weil es einen
Transformationstemperaturbereich zwischen der Raumtemperatur und
der normalen menschlichen Körpertemperatur
bereitstellt. Ferner weist Nitinol® eine
sehr geringe Korrosionsrate auf, was einen Vorteil bei der Verwendung
innerhalb des menschlichen Körpers bereitstellt.
Zusätzlich
haben Implantierungsstudien bei Tieren minimale Elevationen von
Nickel in den Geweben in Kontakt mit dem Nitinol®-Material
gezeigt. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass andere für medizinische
Anwendungen geeignete Formgedächtnismaterialien
anstelle von Nitinol® alternativ verwendet
werden könnten.
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Wie sich am besten der 4 entnehmen lässt, sind
die Kompressionselemente 24a, 24b allgemein ringförmig und
definieren einen inneren Durchmesser D5.
Es sei darauf hingewiesen, dass andere Formen und Konfigurationen
ebenfalls in Erwägung
gezogen werden, so wie diese einem Durchschnittsfachmann in dem
technischen Gebiet nahe liegen würden,
während
die Kompressionselemente 24a, 24b als kreisförmige Rmge
dargestellt sind. Wenn das Formgedächtnismaterial in seinem Martensit-
oder Raumtemperaturzustand ist, ist der innere Durchmesser D5 geringfügig
größer als
der äußere Durchmesser
D4 der Flansche 42a, 42b.
Mit anderen Worten umfasst jedes Kompressionselement 24a, 24b eine
innere Oberfläche 70,
die allgemein den äußeren Oberflächen 65a, 65b der
Flansche 42a, 42b entspricht, so dass die Kompressionselemente 24a, 24b verschiebbar über den
Flanschen 42a, 42b der ersten und zweiten Module 22a, 22b aufgenommen werden
können,
wenn das Formgedächtnismaterial auf
einer Temperatur unterhalb seines Transformationstemperaturbereichs
ist.
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Wiederum bezugnehmend auf die 2–3 lässt sich
ersehen, dass erste und zweite Verriegelungselemente 26a, 26b um
einen Abschnitt der ersten und zweiten Module 22a, 22b herum
angeordnet sind. Insbesondere sind Verriegelungselemente 26a, 26b entlang
der longitudinalen Achse L und um einen oberen Abschnitt 44 des
Verbinderabschnitts 40 herum angeordnet. In einem Merkmal
der vorliegenden Erfindung weist jedes Verriegelungselement 26a, 26b eine
im wesentlichen ähnliche
Konfiguration auf. Jedoch wird auch in Erwägung gezogen, dass Verriegelungselemente 26a, 26b unterschiedliche
Konfigurationen annehmen, und zwar in Abhängigkeit von der besonderen
Anwendung. Die Verriegelungselemente 26a, 26b sind
wenigstens teilweise aus einem Formgedächtnismaterial gebildet, beispielsweise
aus Nitinol®.
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Wie sich am besten der 4 entnehmen lässt, sind
die Verriegelungselemente 26a, 26b allgemein ringförmig und
definieren einen inneren Durchmesser D6.
Es sei darauf hingewiesen, dass andere Formen und Konfigurationen
ebenfalls in Erwägung gezogen
werden, so wie diese einem Durchschnittsfachmann in dem technischen
Gebiet nahe liegen würden,
während
die Verriegelungselemente 26a, 26b als kreisförmige Ringe
dargestellt sind. Wenn das Formgedächtnismaterial in seinem Martensit- oder
Raumtemperaturzustand ist, ist der innere Durchmesser D6 geringfügig größer als
der äußere Durchmesser
D1 des oberen Abschnitts 44 des
Verbinderabschnitts 40. Mit anderen Worten, jedes Verriegelungselement 26a, 26b umfasst
eine innere Oberfläche 80,
die allgemein der äußeren Oberfläche des
oberen Abschnitts 44 entspricht, so dass Verriegelungselemente 26a, 26b verschiebbar über dem oberen
Abschnitt 44 der ersten und zweiten Module 22a, 22b aufgenommen
werden können,
wenn das Formgedächtnismaterial
auf einer Temperatur unterhalb seines Transformationstemperaturbereichs
ist.
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Bezugnehmend kollektiv auf die 2–4 wird
die Verbindungsvorrichtung 20 durch Positionieren der Flansche 42a, 42b des
ersten Moduls 22a angrenzend zu und den Verbinderabschnitt 40 des zweiten
Moduls 22b überlappend
und entsprechendes Positionieren von Flanschen 42a, 42b des
zweiten Moduls 22b angrenzend zu und den Verbinderabschnitt 40 des
ersten Moduls 22a überlappend
zusammengebaut. Mit anderen Worten, der Verbinderabschnitt 40 des
zweiten Moduls 22b wird teleskopisch zwischen den Flanschen 42a, 42b des
ersten Moduls 22a angeordnet und der Verbinderabschnitt 40 des
ersten Moduls 22a wird teleskopisch zwischen den Flanschen 42a, 42b des
zweiten Moduls 22b angeordnet. Somit wird dem ersten Modul 22a und
dem zweiten Modul 22b ermöglicht, sich in einer teleskopischen
Beziehung relativ zueinander allgemein entlang der longitudinalen
Achse L zu bewegen. Um vorübergehend
die ersten und zweiten Module 22a, 22b in dieser
teleskopischen Beziehung zu halten, wird das erste Modul 22a in
Richtung auf das zweite Modul 22b hin vorgerückt, bis
die sich nach innen erstreckenden Lippen 64a, 64b des
ersten Moduls 22a über
den unteren Abschnitt 48 des zweiten Moduls 22b hinaus
positioniert sind und die Lippen 64a, 64b des
zweiten Moduls 22b entsprechend über den unteren Abschnitt 48 des
ersten Moduls 22a hinaus entsprechend positioniert sind.
Weil der Abstand zwischen den Lippen 64a und 64b geringfügig kleiner als
der Durchmesser des unteren Abschnitts 48 ist, werden die
Flansche 42a, 42b nach außen auseinander gespreizt,
während
die Lippen 64a, 64b über den unteren Abschnitt 48 geschoben
werden. Wenn die Lippen 64a, 64b über den
unteren Abschnitt 48 und die angrenzende ringförmige Schulter 62 hinaus
positioniert sind, wird den Flanschen 42a, 42b ermöglicht,
in ihre nicht auseinandergespreizte Konfiguration zurückzuschnappen.
Somit arbeiten die Lippen 64a, 64b mit der ringförmigen Schulter 62 zusammen,
um vorübergehend
die ersten und zweiten Module 22a, 22b in einem
gleitenden Eingriff zu halten.
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In der spezifischen Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung 20, wie in den 2–4 gezeigt ist, umfassen Flansche 42a, 42b des
ersten und zweiten Moduls 22a, 22b jeweils Lippen 64a, 64b. Jedoch
sei darauf hingewiesen, dass Lippen 64a, 64b nicht
notwendigerweise auf beiden Paaren von Flanschen vorgesehen werden
müssen,
um Module 22a, 22b in einem gleitenden Eingriff
vorübergehend zu
halten. Zum Beispiel könnten
Lippen 64a, 64b nur auf Flanschen 42a, 42b des
zweiten Moduls 22b vorgesehen sein. In ähnlicher Weise sei darauf hingewiesen,
dass jeder Flansch 42a, 42b nicht notwendigerweise
eine sich nach innen erstreckende Lippe umfassen muss. Zum Beispiel
könnte
der Flansch 42a die Lippe 64a umfassen, aber der
Flansch 42b muss die Lippe 64b nicht notwendigerweise
umfassen. Obwohl die spezifische Ausführungsform der Verbindungsvorrichtung 20 jedes
der ersten und zweiten Module 22a, 22b so darstellt,
dass sie eine ringförmige
Schulter 62 umfassen, sei zusätzlich darauf hingewiesen,
dass die ringförmige
Schulter 62 nicht notwendigerweise auf beiden Modulen 22a, 22b vorgesehen
werden muss.
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Wenn zum Beispiel eine sich nach
innen erstreckende Lippe auf einem (oder beiden) der Flansche 42a, 42b des
ersten Moduls 22a vorgesehen ist, dann muss eine ringförmige Schulter 62 auf
dem zweiten Modul 22b vorgesehen werden, aber nicht notwendigerweise
auf dem ersten Modul 22a. Ferner sei darauf hingewiesen,
dass die ringförmige
Schulter 62 nicht notwendigerweise kontinuierlich um einen
Verbinderabschnitt 40 herum definiert werden muss. Zum
Beispiel könnte
die ringförmige
Schulter 62 um nur einen Abschnitt des Verbinderabschnitts 40 herum
definiert werden oder könnte
um allgemem gegenüberliegende
Abschnitte des Verbinderabschnitts 40 zwischen den Flanschen 42a, 42b definiert
werden.
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Zusätzlich dazu, dass den Modulen 22a, 22b ermöglicht wird,
sich in einer teleskopischen Beziehung entlang der longitudinalen
Achse L zu bewegen, ermöglicht
die Verbindungsvorrichtung 20 den Modulen 22a und 22b auch,
sich relativ zueinander allgemein um die Achse L zu drehen. Wie
sich am deutlichsten den 2–4 entnehmen lässt, sind
die Flansche 42a, 42b des ersten Moduls 22a zwischen den
Flanschen 42a, 42b des zweiten Moduls 22b positioniert.
Somit wird den Flanschen 42a, 42b des Moduls 22a und
den Flanschen 42a, 42b des Moduls 22b erlaubt
bzw. ermöglicht,
sich zueinander um die Achse L frei zu drehen. Der Grad einer zulässigen relativen
Drehung zwischen den Modulen 22a und 22b wird
mit dem Winkel α1 und dem Winkel α2 vorgegeben,
wie in 7 dargestellt.
Genauer gesagt, ist der Grad einer zulässigen relativen Drehung zwischen den
Modulen 22a und 22b gleich zu α2-α1.
In einer spezifischen Ausführungsform
ist der Winkel α1 ungefähr
60° und
der Winkel α2 ist ungefähr 120°. In dieser spezifischen Ausführungsform
ist der Betrag einer zulässigen
relativen Drehung zwischen den Modulen 22a und 22b ungefähr 60°.
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Wiederum bezugnehmend auf die 2–4 sind
Kompressionselemente 24a, 24b so gezeigt, wie
sie um die Flansche 42a, 42b der ersten und zweiten
Module 22a, 22b positioniert sind. Kompressionselemente 24a, 24b weisen
eine erste Konfiguration auf, in der ihr effektiver innerer Durchmesser
D5 geringfügig
größer als
der effektive äußere Durchmesser
D4 der Flansche 42a, 42b ist,
wenn das Formgedächtnismaterial
innerhalb der Kompressionselemente 24a, 24b in
seinem Martensit-Zustand (d.h. auf einer Temperatur unterhalb des
Transformationstemperaturbereichs) ist. Idealerweise wird das Formgedächtnismaterial
in seinem Martensit-Zustand bei Raumtemperatur oder etwas unter
der Raumtemperatur bleiben. Während
die Kompressionselemente 24a, 24b in ihrer ersten
Konfiguration gehalten werden, können
somit deren axiale Positionen entlang der Flansche 42a, 42b eingestellt
werden und den ersten und zweiten Modulen 22a, 22b wird
entsprechend ermöglicht,
sich teleskopisch zu bewegen und relativ zueinander zu drehen.
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Der Spinalstab 14 ist innerhalb
der Öffnung 52 des
ersten Moduls 22a aufgenommen und der obere Abschnitt 32 des
Knochenankers 16 ist innerhalb der Öffnung 52 des zweiten
Moduls 22b aufgenommen. Der Knochenanker 16 kann
mit einem Abschnitt eines Wirbels V in Eingriff gebracht werden, indem
ein Eintreibwerkzeug (nicht gezeigt) in eine Werkzeugaufnahmeausnehmung 36 gebracht
wird und der Gewindeschaft 30 in den Wirbelknochen eingetrieben
wird. Vorzugsweise wird der Knochenanker 16 in den Wirbel
V auf eine empfohlene Tiefe für
eine ausreichende Fixierung eingetrieben, aber vorzugsweise nicht
so tief, dass die Verbindungsvorrichtung 20 den Wirbelknochen
kontaktieren oder an diesen drücken
wird, wenn sie an dem Knochenanker 16 angebracht ist. Es
sei auch darauf hingewiesen, dass der Knochenanker 16 alternativ
in einen Abschnitt eines Wirbels V eingetrieben werden kann, bevor
der obere Abschnitt 32 in der Öffnung 52 aufgenommen wird.
Es sei ferner darauf hingewiesen, dass der Spinalstab
14 und
der Knochenanker 16 jeweils innerhalb der Öffnung 52 der
ersten und zweiten Module 22a und 22b vor dem
Zusammenbau der Verbindungsvorrichtung 20 aufgenommen werden
können. Mit
anderen Worten, die ersten und zweiten Module 22a und 22b können nach
der Einfügung
des Spinalstabs 14 und des oberen Abschnitts 32 des
Knochenankers 16 in die Öffnungen 52 zusammengebaut werden.
Es sei ferner darauf hingewiesen, dass der Spinalstab 14 in
der Öffnung 52 entweder
des ersten Moduls 22a oder des zweiten Moduls 22b aufgenommen
werden kann. Der Knochenanker 16 kann dann innerhalb der
anderen der Öffnungen 52 aufgenommen
werden.
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Die Verriegelungselemente 26a und 26b sind
um einen oberen Abschnitt 44 der ersten und zweiten Module 24a, 24b und
angrenzend zu der ringförmigen
Schulter 60 positioniert. Die Verriegelungselemente 26a, 26b weisen
eine erste Konfiguration auf, bei der ihr effektiver innerer Durchmesser D6
geringfügig
größer als
der effektive äußere Durchmesser
D1 des oberen Abschnitts 44 ist,
wenn das Formgedächtnismaterial
innerhalb der Verriegelungselemente 26a, 26b in
seinem Martensit-Zustand ist. Idealerweise wird das Formgedächtnismaterial
in seinem Martensit-Zustand bei Raumtemperatur oder etwas unterhalb
der Raumtemperatur bleiben. Während
die Verriegelungselemente 26a, 26b in ihrer ersten
Konfiguration gehalten werden, können
sie somit um einen oberen Abschnitt 44 des Verbinderabschnitts 40 herum
positioniert werden. Dem Spinalstab 14 und dem Knochenanker 16 wird
entsprechend ermöglicht,
sich innerhalb der Öffnung 52 relativ
zu dem Klemmabschnitt 50 gleitbar bzw. verschiebbar zu
bewegen. Mit anderen Worten, der Verbindungsvorrichtung 20 wird
ermöglicht,
sich entlang der Länge
des Spinalstabs 14 zu verschieben und sich um den Spinalstab 14 herum
zu verschwenken. Genauso wird der Verbindungsvorrichtung ermöglicht,
sich entlang der Länge
des oberen Abschnitts 32 des Knochenankers 16 zu
verschieben und um den oberen Abschnitt 32 herum zu verschwenken.
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Sobald das erste Modul 22a an
einer gewünschten
axialen und rotationsmäßigen Position
relativ zu dem zweiten Modul 22b positioniert ist, werden
die Kompressionselemente 24a, 24b aufgewärmt. Wenn
die Temperatur der Kompressionselemente 24a, 24b über den
Transformationstemperaturbereich des Formgedächtnismaterials erhöht wird, dann
verschiebt sich das Formgedächtnismaterial von
seinem Martensit-Zustand auf seinen Austenit-Zustand. In dem Austenit-Zustand
werden die Kompressionselemente 24a, 24b wieder
in eine zweite Konfiguration umgeformt, in der ihr innerer Durchmesser
D5 verringert ist. Wenn die Kompressionselemente 24a, 24b in
ihre zweite Konfiguration bei einer Temperatur über dem Transformationstemperaturbereich
des Formgedächtnismaterials
wieder ausgebildet werden, werden somit die Kompressionselemente 24a, 24b sich
um den Flansch 42a, 42b des ersten und zweiten
Moduls 22a und 22b zusammenziehen. Wenn die Kompressionselemente 24a, 24b an
den Flanschen 42a, 42b der Module 22a, 22b angreifen
und sich um diese herum zusammenziehen, werden sich jedes Paar von
Flanschen 42a, 42b entsprechend eng an den Verbinderabschnitt 40 komprimieren
und insbesondere an den unteren Abschnitt 48. Die superelastischen
Eigenschaften des Formgedächtnismaterials
ermöglicht,
das von den Kompressionselementen 24a, 24b beträchtliche
mechanische Rückstellspannungen
und deshalb Kompressionskräfte
entwickelt werden. Diese Kräfte
werden an die Flansche 42a, 42b übertragen,
die wiederum eng an dem unteren Abschnitt 48 des Verbinderabschnitts 40 angreifen,
wodurch eine Bewegung des ersten Moduls 22a relativ zu
den zweiten Modulen 22b eingeschränkt wird. Nachdem die Kompressionselemente 24a, 24b wieder
in ihre zweite Konfiguration umgeformt sind, wird somit dem ersten
Modul 22a und dem zweiten Modul 22b nicht mehr
ermöglicht,
sich entlang der Achse L frei zu bewegen und sich um die Achse L
relativ zueinander frei zu drehen.
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Obwohl verschiedene Vorgehensweisen möglich sind,
mit denen die Temperatur des Formgedächtnismaterials über dessen
Transformationstemperaturbereich angehoben werden kann, werden in einer
spezifischen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wenn die Verbindungsvorrichtung 20 und
insbesondere die Kompressionselemente 24a, 24b innerhalb
eines Patienten angeordnet sind, die Körpertemperatur des Patienten
die Temperatur des Formgedächtnismaterials
erhöhen
und dieses veranlassen, sich von dessen Martensit-Zustand auf dessen
Austenit-Zustand zu bewegen. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass
die Temperatur des Formgedächtnismaterials über seinen
Transformationstemperaturbereich erhöht werden kann, indem ein elektrischer
Strom durch die Kompressionselemente 24a, 24b geführt und
deren Temperatur durch eine Widerstandserwärmung erhöht wird. Alternativ kann die Temperatur
der Kompressionselemente 24a, 24b mit Hilfe einer
magnetischen Induktion erhöht
werden, wobei die Anwendung davon Durchschnittsfachleuten offensichtlich
sein wird.
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Sobald die Verbindungsvorrichtung 20 an
einem gewünschten
axialen Ort entlang des Spinalstabs 14 positioniert und
auf eine gewünschte
Winkelausrichtung um den Spinalstab 14 herum geschwenkt
ist, wird das Verriegelungselement 26a aufgewärmt. Sobald
die Verbindungsvorrichtung 20 an einem gewünschten
axialen Ort entlang des oberen Abschnitts 32 des Knochenankers 16 positioniert
und auf eine gewünschte
Winkelausrichtung um den oberen Abschnitt 32 herum geschwenkt
ist, wird genauso das Verriegelungselement 26b aufgewärmt. Vorzugsweise
werden die Verriegelungselemente 26a und 26b im
wesentlichen gleichzeitig aufgewärmt. Idealerweise
werden die Verriegelungselemente 26a und 26b im
wesentlichen gleichzeitig mit den Kompressionselementen 24a, 24b aufgewärmt. Es
sei darauf hingewiesen, dass die Verriegelungselemente 26a, 26b vorzugsweise,
aber nicht notwendigerweise, aus einem Fonngedächtnismaterial mit dem gleichen
Transformationstemperaturbereich wie derjenige der Kompressionselemente 24a, 24b gebildet sind.
Wenn die Temperatur der Verriegelungselemente 26a, 26b über dem
Transformationstemperaturbereich des Formgedächtnismaterials erhöht wird, verschiebt
sich das Fonngedächtnismaterial
von seinem Martensit-Zustand auf seinen Austenit-Zustand. In dem
Austenit-Zustand
werden die Verriegelungselemente 26a, 26b in eine
zweite Konfiguration umgeformt, in der ihr innerer Durchmesser D6 auf eine vorprogrammierte Größe geringfügig kleiner
als der äußere Durchmesser
aus D1 des oberen Abschnitts 44 verringert
ist. Wenn die Verriegelungselemente 26a, 26b in
ihre zweite Konfiguration bei einer Temperatur über dem Transformationstemperaturbereich
des Formgedächtnismaterials
umgeformt sind, werden somit die Verriegelungselemente 26a, 26b sich
um den oberen Abschnitt 44 des ersten bzw. zweiten Moduls 22a, 22b zusammenziehen.
Wenn die Verriegelungselemente 26a, 26b an dem
oberen Abschnitt 44 der Module 22a, 22b angreifen
und sich um diesen herum zusammenziehen, werden Seitenwände 58a, 58b sich
entsprechend eng an den Spinalstab 14 und den Knochenanker 16 komprimieren.
Beträchtliche Kompressionskräfte werden
von den Verriegelungselementen 26a, 26b entwickelt.
Diese Kräfte
werden an den Klemmabschnitt 50 der Module 22a und 22b übertragen,
die wiederum eng an dem Spinalstab 14 und dem Knochenanker 16 angreifen,
wodurch eine Bewegung des ersten Moduls 22a relativ zu
dem Spinalstab 14 und des zweiten Moduls 22b relativ
zu dem Knochenanker 16 begrenzt wird. Somit wird der Verbindungsvorrichtung 20 nicht
mehr ermöglicht, sich
entlang der Länge
frei zu verschieben und sich um den Spinalstab 14 und den
oberen Abschnitt 32 des Knochenankers 16 herum
zu verschwenken. In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wenn die Verbindungsvorrichtung 20 und
insbesondere die Verriegelungselemente 26a, 26b innerhalb eines
Patienten angeordnet sind, wird die Körpertemperatur des Patienten
die Temperatur des Formgedächtnismaterials
erhöhen
und dieses veranlassen, sich von dessen Martensit-Zustand auf dessen
Austenit-Zustand zu bewegen.
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Der Klemmabschnitt 50 des
ersten Moduls 22a ist konfiguriert, um dem Spinalstab 14 zu
ermöglichen,
sich innerhalb der Öffnung 52 zu
verbiegen. Wie sich am deutlichsten der 6 entnehmen lässt, weist die zweite Querschnittfläche 52b einen
Durchmesser auf, der etwas größer als
die erste Querschnittsfläche 52a ist.
Wiederum weist die erste Querschnittsfläche 52a einen Durchmesser
auf, der im wesentlichen gleich zu dem Durchmesser des Spinalstabs 14 ist.
Wenn sich der Spinalstab 14 biegen muss, um enger der Krümmung der
Wirbelsäule
angepasst zu sein, stellt die zweite Querschnittsfläche 52b einen
ausreichenden Platz bereit, damit sich der Spinalstab 14 deformieren
und innerhalb der Öffnung 52 verbiegen
kann. Es sei darauf hingewiesen, dass die zweite Querschnittsfläche 52b nicht
notwendigerweise in dem Klemmabschnitt des zweiten Moduls 22b enthalten
sein muss, außer,
wenn der obere Abschnitt 32 des Knochenankers 16 sich
ebenfalls innerhalb der Öffnung 52 verbiegen
muss.
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In einer alternativen Ausführungsform
des Klemmabschnitts 50 des ersten und zweiten Moduls 22a, 22b ist
der Schlitz 56 verbreitert auf ungefähr die Breite der ersten Querschnittsfläche 52a der Öffnung 52.
Somit kann der Klemmabschnitt 50 eine offene U-förmige Ausnehmung
definieren. In dieser Ausführungsform
könnten
der Spinalstab 14 und der obere Abschnitt 32 des
Knochenankers 16 von oben in den Klemmnabschnitt 50 der
Module 22a, 22b geladen werden. Die Seitenwände 58a, 58b würden somit
ein Paar von Ergreifungszacken bilden, die dann, wenn sie auf eme
Temperatur über
dem Transformationstemperaturbereich des Formgedächtnismaterials erwärmt werden,
sich um einen Abschnitt des Spinalstabs 14 oder des oberen
Abschnitts 32 des Knochenankers 16 kontrahieren
bzw. zusammenziehen würden.
Eine relative Bewegung zwischen der Verbindungsvorrichtung 20 und
dem Spinalstab 14 und dem Knochenanker 16 würde somit
beschränkt
werden.
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In einer alternativen Ausführungsform
der Verbindungsvorrichtung 20 könnte der Verbinderabschnitt 40 des
ersten und zweiten Moduls 22a, 22b eine kreisförmige Nut
definieren, die allgemein um die longitudinale Achse L positioniert
und bemessen ist, um Flansche 42a, 42b des gegenüberliegenden Moduls
darin aufzunehmen. Anstelle einer Positionierung von Kompressionselementen 24a, 24b um die
Flansche 42a, 42b der Module 22a, 22b
herum, könnten
Kompressionselemente 24a, 24b alternativ zwischen
Flanschen 42a, 42b der Module 22a, 22b positioniert
werden. In dieser alternativen Ausführungsform würden Kompressionselemente 24a, 24b eine
erste Konfiguration aufweisen, bei der deren äußerer Durchmesser eine Größe aufweisen
würde,
die geringfügig
klemer als der innere Durchmesser D3 der
Flansche 42a, 42b ist, wenn das Formgedächtnismaterial
in seinem Martensit-Zustand ist. Während die Kompressionselemente 24a, 24b in
dieser ersten Konfiguration gehalten werden, würden somit die ersten und zweiten
Module 22a, 22b in die Lage versetzt, sich relativ
zueinander teleskopisch zu bewegen und zu drehen. Sobald das Modul 22a an
einer gewünschten
axialen und rotationsmäßigen Position
relativ zu dem zweiten Modul 22b positioniert ist, können die
Kompressionselemente 24a, 24b erwärmt werden.
Wenn die Temperatur über
dem Transformationstemperaturbereich des Formgedächtnismaterials ansteigt, wird
sich das Formgedächtnismaterial
von seinem Martensit-Zustand auf seinen Austenit-Zustand verschieben.
In dem Austenit-Zustand werden die Kompressionselemente 24a, 24b in
eine zweite Konfiguration umgeformt, in der ihr äußerer Durchmesser auf eine
vorprogrammierte Größe erhöht ist,
die geringfügig
größer als
der innere Durchmesser D3 der Flansche 42a, 42b ist.
Wenn die Kompressionselemente 24a, 24b in ihre
zweite Konfiguration bei einer Temperatur über den Transformationstemperaturbereich
heraus umgeformt sind, werden sich die Kompressionselemente 24a, 24b ausdehnen
und fest an die inneren Oberflächen 63a, 63b der
Flansche 42a, 42b drücken. Die Flansche 42a, 42b werden
entsprechend eng an die äußere Oberfläche der
kreisförmigen
Nut drücken,
die in dem Verbinderabschnitt 40 des gegenüberliegenden
Moduls definiert ist. Somit wird dem ersten Modul 22a und
dem zweiten Modul 22b nicht mehr ermöglicht, sich entlang der Achse
L frei zu bewegen und sich um die Achse L relativ zueinander frei
zu drehen. In dieser alternativen Ausführungsform könnte die Verbindungsvorrichtung 20 auch
konfiguriert sein, um die ersten und zweiten Module 22a, 22b in
einer teleskopischen Beziehung vorübergehend zu halten, ähnlich zu
der teleskopischen Beziehung, die voranstehend beschrieben wurde.
Jedoch müssen
die Lippen 64a, 64b entsprechend repositioniert
werden, um sich von den Flanschen 42a, 42b nach
außen
zu erstrecken. In ähnlicher
Weise muss die ringförmige Schulter 62 durch
die äußere Oberfläche der
kreisförmigen
Nut, die in dem Verbinderabschnitt 40 definiert ist, definiert
werden.
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Um die Konstruktion der Verbindungsvorrichtung 20 besser
zu illustrieren, werden nachstehend die Abmessungen einer hergestellten
Ausführungsform
aufgelistet. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Dimensionen jedoch
beispielhaft sind und nicht beabsichtigt ist, dass sie den nachgesuchten
Schutzumfang begrenzen. Die Verwendung von anderen Dimensionen und
Toleranzen als diejenigen, die aufgelistet sind, werden als innerhalb
des Umfangs der Erfindung angesehen. Zur Vereinfachung wird nur auf
das erste Modul 22a Bezug genommen. Jedoch sei darauf hingewiesen,
dass das erste und zweite Modul 22a, 22b im wesentlichen
identische Konfigurationen aufweisen können oder unterschiedliche Konfigurationen
aufweisen können.
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Bezugnehmend auf die 5-7 definiert
ein erstes Modul 22a eine longitudinale Achse L, um die es
allgemein symmetrisch ist. Der Verbinderabschnitt 40 weist
eine Gesamthöhe
von ungefähr
10 mm auf, gemessen von der oberen Oberfläche des oberen Abschnitts 44 zu
der unteren Oberfläche
des unteren Abschnitts 48. Insbesondere weist der obere
Abschnitt 44 eine Höhe
von ungefähr
2,023 mm auf, der mittlere Abschnitt 46 weist eine Höhe von ungefähr 5,477
mm auf und der untere Abschnitt 48 weist eine Höhe von ungefähr 2,5 mm
auf. Der Durchmesser D1 des oberen Abschnitts 44 ist
vorzugsweise ungefähr 9
mm und der Durchmesser D2 des unteren Abschnitts 48 ist
vorzugsweise ungefähr
14 mm. Der mittlere Abschnitt 46 weist einen Durchmesser
auf, der geringfügig
kleiner als der Durchmesser D2 des unteren
Abschnitts 48 ist, und ist vorzugsweise ungefähr 13 mm.
Wie voranstehend beschrieben, erstrecken sich die Flansche 42a, 42b über einen
Winkel α1. Vorzugsweise beträgt der Winkel α1 ungefähr 60°. Wie auch
voranstehend beschrieben, sind die Flansche 42a, 42b voneinander
durch einen Winkel α2 getrennt. Vorzugsweise beträgt der Winkel α2 ungefähr 120°. Der innere
Durchmesser D3, wie zwischen den inneren
Oberflächen 63a, 63b gemessen,
ist im wesentlichen gleich zu dem äußeren Durchmesser D2 des unteren Abschnitts 48. Insbesondere
beträgt
der Durchmesser D3 ungefähr 14 mm. Der äußere Durchmesser
D4, wie zwischen äußeren Oberflächen 65a, 65b gemessen,
beträgt
vorzugsweise ungefähr
16 mm. Deshalb beträgt
die Dicke von jedem der Flansche 42a, 42b ungefähr 1 mm.
Die sich nach innen erstreckenden Lippen 64a, 64b sind
vorzugsweise auf einen Radius von 0,5 mm gerundet. Entsprechend
definiert die ringförmige
Schulter 62 vorzugsweise einen gerundeten Reif von ungefähr 0,5 mm. Die
Gesamtlänge
des Moduls 22a, wie zwischen der oberen Oberfläche des
oberen Abschnitts 44 und dem unteren Ende der Flansche 42a, 42b gemessen, ist
ungefähr
20 min. Die Mittellinie der Öffnung 52,
die die erste Querschnittsfläche 52a und
die zweite Querschnittsfläche 52b einschließt, ist
ungefähr
4,74 min von der unteren Oberfläche
des unteren Abschnitts 48 angeordnet. Die erste Querschnittsfläche 52a weist
vorzugsweise einen Durchmesser von ungefähr 6,477 mm auf und die zweite
Querschnittsfläche 52b weist
vorzugsweise einen Durchmesser von ungefähr 6,985 mm auf. Die zweite
Querschnittsfläche 52b ist
allgemein entlang der Achse L zentriert und weist eine Gesamtlänge von
ungefähr
8 mm auf.
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Bezugnehmend auf 3 weisen die Kompressionselemente 24a, 24b einen
inneren Durchmesser D5 auf, wenn sie sich
auf einer Temperatur unterhalb des Transformationstemperaturbereichs (d.h.
wenn das Formgedächtnismaterial
in seinem Martensit-Zustand ist) befinden. In diesem Zustand ist
der innere Durchmesser D5 geringfügig größer als der äußere Durchmesser
D4 der Flansche 42a, 42b, und
ist vorzugsweise ungefähr
16,5 mm. Wenn die Kompressionselemente 24a, 24b auf
eine Temperatur über
dem Transformationstemperaturbereich angehoben werden (d.h. wenn
das Formgedächtnismaterial
in seinem Austenit-Zustand ist), wird der innere Durchmesser D5 verringert, so dass die innere Oberfläche 70 an
den Flanschen 42a, 42b anliegen und die Flansche 42a, 42b fest
gegen den Verbinderabschnitt 40 des gegenüberliegenden
Moduls komprimieren können.
Der äußere Durchmesser
der Kompressionselemente 24a, 24b ist vorzugsweise
ungefähr
18 mm. Die Dicke der Kompressionselemente 24a, 24b ist
vorzugsweise ungefähr
3 mm.
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Die Verriegelungselemente 26a, 26b weisen einen
inneren Durchmesser D6 auf, wenn sie sich
auf einer Temperatur unterhalb des Transformationstemperaturbereichs
befinden. In diesem Zustand ist der innere Durchmesser D5 geringfügig größer als
der äußere Durchmesser
D1 des oberen Abschnitts 44 des
Verbinderabschnitts 40 und ist vorzugsweise ungefähr 9,5 mm.
Wenn die Verriegelungselemente 26a, 26b auf eine
Temperatur oberhalb des Transformationstemperaturbereichs angehoben
werden, wird der innere Durchmesser D5 verringert,
so dass die innere Oberfläche 80 an
dem oberen Abschnitt 44 anliegen und die Seitenwände 58a, 58b an
den entsprechenden Spinalstab 14 oder das Knochenanker 16 eng
andrücken
kann. Der äußere Durchmesser
der Verriegelungselemente 26a, 26b ist vorzugsweise gleich
zu oder geringfügig
kleiner als der Durchmesser des mittleren Abschnitts 46 und
ist vorzugsweise ungefähr
13 mm. Die Dicke der Verriegelungselemente 26a, 26b ist
vorzugsweise geringfügig
kleiner als oder gleich zu der Höhe
des oberen Abschnitts 44 und ist ungefähr vorzugsweise 2 min. Wie
voranstehend erwähnt,
werden Veränderungen
in diesen Entwurfsparametern, die einem Durchschnittsfachmann in
dem technischen Gebiet nahe liegen werden, als innerhalb des Umfangs
der Erfindung angesehen und es ist deshalb nicht beabsichtigt, dass
sie den Schutzumfang begrenzen.
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In einer alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist das System 100 so vorgesehen,
wie in den 8–10 gezeigt. In dieser Ausführungsform
ist ein Knochenanker 16 mit einem Spinalstab 14 mit
Hilfe einer Verbindungsvorrichtung 20' verbunden. Die Verbindungsvorrichtung 20' umfasst erste
und zweite Module 22a', 22b'. Im Gegensatz
zu der Verbindungsvorrichtung 20 umfasst jedoch die Verbindungsvorrichtung 20' keme Kompressionselemente 24a, 24b oder
Verriegelungselemente 26a, 26b. Das erste und
das zweite Modul 22a', 22b' sind dimensionsmäßig identisch
zu den ersten und zweiten Modulen 22a, 22b konfiguriert.
Deshalb wird auf gleiche strukturelle Elemente, die voranstehend
in den 5–7 bezeichnet und voranstehend
ausführlich
diskutiert wurden, Bezug genommen. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
dass die ersten und zweiten Module 22a', 22b' Konfigurationen annehmen können, die
sich von denjenigen der Module 22a, 22b unterscheiden.
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Die ersten und die zweiten Module 22a', 22b' sind so dargestellt,
dass sie im wesentlichen identisch wie die ersten und zweiten Module 22a, 22b zusammengebaut
sind, wie in 2 dargestellt
und voranstehend ausführlich
diskutiert. Insbesondere wird die Verbindungsvorrichtung 20' dadurch zusammengebaut,
dass Flansche 42a, 42b des ersten Moduls 22a' angrenzend
zu dem Verbinderabschnitt 40 des zweiten Moduls 22b' und diesen überlappend
positioniert werden und entsprechend Flansche 42a, 42b des
zweiten Moduls 22b' angrenzend
zu dem Verbinderabschnitt 40 des ersten Moduls 22a' und diesen überlappend
positioniert werden. Somit werden die Module 22a' und 22b', ähnlich wie
die Module 22a und 22b, in die Lage versetzt,
sich in einer teleskopischen Beziehung relativ zueinander allgemein
der longitudinalen Achse L zu bewegen, und werden vorübergehend
in dieser teleskopischen Beziehung mit Hilfe der Zusammenwirkung
zwischen den Lippen 64a, 64b und der ringförmigen Schulter 62 gehalten. Genauso
wird den Modulen 22a' und 22b' ermöglicht,
sich relativ zueinander allgemein um die Achse L zu drehen.
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Anstelle einer Verwendung von Kompressionselementen 24a, 24b zum
Begrenzen einer Bewegung des ersten Moduls 22a' relativ zu
dem zweiten Modul 22b',
wird ein Abschnitt von jedem Paar von Flanschen 42a, 42b aus
einem Formgedächtnismaterial
gebildet. Insbesondere wird wenigstens einer der Flansche 42a, 42b wenigstens
teilweise aus einem Formgedächtnismaterial
gebildet, beispielsweise aus Nitinol®.
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Bezugnehmend nun auf 9 ist dort eine erste Betriebskonfiguration
der Verbindungsvorrichtung 20' dargestellt. Die Flansche 42a, 42b der
ersten und zweiten Module 24a', 24b' weisen eine erste Konfiguration
auf, bei der der innere Durchmesser D3 im
wesentlichen gleich zu dem äußeren Durchmesser
D2 des unteren Abschnitts 48 ist,
wenn das Formgedächtnismaterial
in seinem Martensit-Zustand ist (d.h. auf emer Temperatur unterhalb
des Transformationstemperaturbereichs). Es sei darauf hingewiesen,
dass für
Illustrationszwecke 9 einen übertriebenen
Grad eines Freiraums zwischen den Flanschen 42a, 42b und
dem unteren Abschnitt 48 darstellt. Idealerweise wird das
Formgedächtnismaterial in
seinem Martensit-Zustand bei Raumtemperatur oder etwas unterhalb
der Raumtemperatur bleiben. Während
die Flansche 42a, 42b somit in ihrer ersten Konfiguration
gehalten werden, wird den ersten und zweiten Modulen 22a' und 22b' ermöglicht,
sich entlang der Achse L teleskopisch zu bewegen und sich um die
Achse L relativ zueinander zu drehen.
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Bezugnehmend auf 10 ist eine zweite Betriebskonfiguration
der Verbmdungsvorrichtung 20' gezeigt.
Sobald die ersten und zweiten Module 22a', 22b' an einer gewünschten axialen und rotationsmäßigen Position
relativ zueinander positioniert werden, wird jedes Paar von Flanschen 42a, 42b aufgewärmt. Wenn
die Temperatur über
den Transformationstemperaturbereich des Formgedächtnismaterials hinaus ansteigt,
verschiebt sich das Formgedächtnismaterial
von seinem Martensit-Zustand auf seinen Austenit-Zustand. In dem
Austenit-Zustand wird jedes Paar von Flanschen 42a, 42b in
eine zweite Konfiguration umgeformt, bei der der innere Durchmesser
D3 verringert ist. Wenn die Flansche 42a, 42b in
ihre zweite Konfiguration bei emer Temperatur über dem Transformationstemperaturbereich
des Formgedächtnismaterials
umgeformt werden, werden sich somit die Flansche 42a, 42b um
einen unteren Abschnitt 48 des gegenüberliegenden Moduls zusammenziehen.
In dieser zweiten Konfiguration werden die Flansche 42a, 42b fest
an den unteren Abschnitt 48 des Verbinderabschnitts 40 komprimiert,
wodurch eine Bewegung des ersten Moduls 22a' relativ zu dem zweiten Modul 22b' beschränkt wird.
Demzufolge wird den ersten und zweiten Modulen 22a', 22b' nicht mehr
ermöglicht,
sich entlang der Achse L frei zu bewegen und sich um die Achse L
relativ zueinander frei zu drehen.
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Ähnlich
wie die Verbindungsvorrichtung 20 kann die Verbindungsvorrichtung 20' eine alternative Ausführungsform
aufweisen, bei der der Verbinderabschnitt 40 der ersten
und zweiten Module 22a', 22b' eine kreisförmige Nut
definiert, die allgemein um die Achse L positioniert und bemessen
ist, um die Flansche 42a, 42b des gegenüberliegenden
Moduls darin aufzunehmen. Die Flansche 42a, 42b der
ersten und zweiten Module 24a', 24b' weisen eine erste Konfiguration
auf, bei der der äußere Durchmesser D4 so bemessen sein würde, dass er geringfügig kleiner
als der äußere Durchmesser
der kreisförmigen Nut
ist, die in dem Verbinderabschnitt 40 des gegenüberliegenden
Moduls definiert ist, wenn das Formgedächtnismaterial in seinem Martensit-Zustand
ist. Während
sie in dieser ersten Konfiguration sind, würde den ersten und zweiten
Modulen 22a', 22b' ermöglicht werden,
sich teleskopisch zu bewegen und relativ zueinander zu drehen. Wenn
die Temperatur über
den Transformationstemperaturbereich des Formgedächtnismaterials hinaus ansteigt,
wird sich das Formgedächtnismaterial
von seinem Martensit-Zustand
auf seinen Austenit-Zustand bewegen. In dem Austenit-Zustand würde jedes
Paar von Flanschen 42a, 42b in eine zweite Konfiguration
umgeformt werden, bei der der äußere Durchmesser
D4 vergrößert ist.
Wenn die Flansche 42a, 42b in ihre zweite Konfiguration
umgeformt sind, werden sie sich somit ausdehnen und sich eng an
die äußere Oberfläche der
kreisförmigen
Nut komprimieren, die in dem Verbinderabschnitt des gegenüberliegenden Moduls
gebildet ist. Deshalb wird dem ersten Modul 22a' und dem zweiten
Modul 22b' nicht
mehr ermöglicht,
sich entlang der Achse L frei zu bewegen und sich um die Achse L
relativ zueinander frei zu drehen. In dieser alternativen Ausführungsform
müssen
die Lippen 64a, 64b neu positioniert werden, so
dass sie sich von den Flanschen 42a, 42b nach
außen
erstrecken, und die ringförmige
Schulter 62 muss durch die äußere Oberfläche der kreisförmigen Nut
definiert werden, die in dem Verbinderabschnitt 40 definiert ist.
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Zurückkehrend zur 8 ist ein Abschnitt von jedem der Klemmabschnitte 50 wenigstens
teilweise aus einem Formgedächtnismaterial
gebildet, anstelle dass ein Verriegelungselement 26a zum
Begrenzen einer Bewegung des ersten Moduls 22a' relativ zu
dem Spinalstab 14 und ein Verriegelungselement 26b zum
Begrenzen einer Bewegung des zweiten Moduls 22b' relativ zu
dem Knochenanker 16 verwendet wird. Insbesondere ist wenigstens
eine der Seitenwände 58a, 58b wenigstens
teilweise aus einem Formgedächtnismaterial
gebildet, beispielsweise Nitinol®.
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Bezugnehmend wiederum auf 9 zeigt die Betriebskonfiguration
der Verbindungsvorrichtung 20' den Klemmabschnitt 50 der
ersten und zweiten Module 22a', 22b', wie er eine erste Konfiguration aufweist.
Diese erste Konfiguration zeigt die Öffnung 52 mit einem
Durchmesser, der geringfügig
größer als
der äußere Durchmesser
des Spinalstabs 14 und des oberen Abschnitts 32 des
Knochenankers 16 ist, wenn das Formgedächtnismaterial in seinem Martensit-Zustand
ist. Während
der Klemmabschnitt 50 dieser ersten Konfiguration gehalten
wird, wird somit dem ersten Modul 22a' ermöglicht, entlang der des Spinalstabs 14 zu
gleiten und sich um den Spinalstab 14 herum zu verschwenken.
Entsprechend wird dem zweiten Modul 22b' ermöglicht, sich entlang der Länge des
oberen Abschnitts 32 des Knochenankers 16 zu verschieben
und sich um diesen oberen Abschnitt 32 zu verschwenken.
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Sobald die ersten und zweiten Module 22a', 22b' jeweils an
einer gewünschten
axialen und verschwenkbaren Position relativ zu dem Spinalstab 14 und
dem Knochenanker 16 positioniert sind, bezugnehmend wiederum
auf 10, wird der Klemmabschnitt 50 der
Module 22a', 22b' aufgewärmt. Wenn
die Temperatur des Klemmabschnitts 50 über den Transformationstemperaturbereich
des Formgedächtnismaterials
angehoben ist, verschiebt sich das Formgedächtnismaterial von seinem Martensit-Zustand auf seinen
Austenit-Zustand. In dem Austenit-Zustand wird der Klemmabschnitt 50 in
eine zweite Konfiguration umgeformt, bei der der Durchmesser der Öffnung 52 und
insbesondere die Querschnittsfläche 52a verkleinert
ist. Wenn der Klemmabschnitt 50 der Module 22a', 22b' in seine zweite
Konfiguration umgeformt ist, wird er somit jeweils sich um den Spinalstab 14 und
um den oberen Abschnitt 32 des Knochenankers 16 zusammenziehen.
In dieser zweiten Konfiguration drücken die Seitenwände 58a, 58b fest
an den Spinalstab 14 und den oberen Abschnitt 32 des
Knochenankers 16, wodurch eine Bewegung des ersten Moduls 22a' relativ zu
dem Spinalstab 14 und des zweiten Moduls 22b' relativ zu
dem Knochenanker 16 begrenzt wird. Demzufolge wird den ersten
und zweiten Modulen 22a', 22b' nicht mehr
ermöglicht,
sich entlang der Länge
des Spinalstabs 14 oder des oberen Abschnitts 32 des
Knochenankers 16 frei zu verschieben oder darum zu verschwenken.
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In einer alternativen Ausführungsform
des Klemmabschnitts 50 der ersten und zweiten Module 22a', 22b' ist der Schlitz 56 aufgeweitet
auf ungefähr die
Breite der ersten Querschnittsfläche 52a der Öffnung 52.
Somit würde
der Klemmabschnitt 50 eine offene U-förmige Ausnehmung definieren.
In dieser Ausführungsform
könnte
der Spinalstab 14 und der obere Abschnitt 32 des
Knochenankers 16 in den Klemmabschnit 50 der Module 22a', 22b' von oben geladen
werden. Die Seitenwände 58a, 58b würden somit
ein Paar von Ergreifungszacken bilden, die dann, wenn sie auf eine
Temperatur oberhalb des Transformationstemperaturbereichs des Formgedächtnismaterials
erwärmt
werden, sich um einen Abschnitt des Spmalstabs 14 oder
einen oberen Abschnitt 32 des Knochenankers 16 zusammenziehen würden. Eine
relative Bewegung zwischen der Verbindungsvorrichtung 20' und dem Spinalstab 14 und dem
Knochenanker 16 würde
somit begrenzt werden.
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Während
die bevorzugten Ausführungsformen
des Systems 10 und des Systems 100 ein Verbinden
des Spinalstabs 14 mit dem Knochenanker 16 in
Erwägung
ziehen, können
die Verbindungsvorrichtung 20 und die Verbindungsvorrichtung 20' alternativ zum
Beispiel verwendet werden, um andere Elemente mit verschiedenen
Konfigurationen zu verbinden. Zum Beispiel könnte die Verbindungsvorrichtung 20, 20' verwendet werden,
um den Spinalstab 14 mit einem transversalen Stab zu verbinden,
der wiederumn mit einem anderen Spinalstab 14 verbunden sein
kann, der auf der gegenüberliegenden
Seite der Wirbelsäule l2 positioniert
ist. Während
die bevorzugten Ausführungsformen
ein Verbinden eines Spinalstabs mit einem Knochenanker in Erwägung ziehen,
beispielsweise dem Knochenanker 16, werden zusätzlich auch
andere Knochenangreif-Befestigungselemente in Erwägung gezogen.
Zum Beispiel könnte
die Verbindungsvorrichtung 20, 20' verwendet werden, um einen Spinalstab
mit einem Wirbelhaken oder Knochenbolzen zu verbinden. Ferner können die
Komponenten der Systeme 10, 100 entsprechend je Übereinstimmung
mit dem Abschnitt eines Rückgrats
bemessen sein, in dem der bestimmte Auf verwendet werden soll. Zum
Beispiel kann eine Behandlung des Lumbar-Bereichs des Rückgrats
Komponenten erfordern, die etwas größer als Komponenten bemessen
sind, die zum Behandeln der Thorax- und Zervikal-Bereiche des Rückgrats
verwendet werden.