-
Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Verpacken von Zeolith-Adsorptionsmittels und die Verwendung
von Zeolith-Adsorptionsmitteln zum Befüllen eines Adsorptionsturms.
Insbesondere betrifft sie ein Verfahren zum zweckmäßigen Verpacken,
Lagern und Transportieren von Zeolith-Adsorptionsmitteln bei Unterdrückung ihrer
Qualitätsminderung.
Zeolith-Adsorptionsmittel dienen zum Trennen und Wiedergewinnen von
Sauerstoffgas, Stickstoffgas, Kohlendioxid, Wasserstoffgas oder
Kohlenmonoxid durch Trennen eines Gasgemisches nach einem Verfahren
wie beispielsweise Druckschwing-Adsorption.
Außerdem
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum zweckmäßigen Befüllen eines
Adsorptionsturms mit Zeolith-Adsorptionsmitteln durch Verpacken
der Zeolith-Adsorptionsmittel.
-
Hintergrund
der Erfindung
-
Zeolith-Adsorptionsmittel werden
normalerweise nach Entfernung der Feuchtigkeit (aktivierter Zustand)
eingesetzt. Wasser zeigt die höchste
Affinität
zu diesen Zeolith-Adsorptionsmitteln,
und wenn die Zeolith-Adsorptionsmittel im aktivierten Zustand in
Kontakt mit Luft sind, adsorbieren sie leicht die Feuchtigkeit in der
Luft. Dadurch werden die Adsorptionsstellen von Wassermolekülen besetzt,
was die Adsorption von Gasmolekülen
behindert, sodass es zu einer Verschlechterung der Adsorptionsleistung
der Zeolith-Adsorptionsmittel
kommt.
-
Daher wird ein Zeolith-Adsorptionsmittel,
wenn es im aktivierten Zustand als Produkt gelagert oder versendet
werden soll, verpackt und dann als verpacktes Produkt gelagert oder
versendet, sodass das Zeolith-Adsorptionsmittel keine in der Luft
vorhandene Feuchtigkeit adsorbiert.
-
Ein Zeolith-Adsorptionsmittel-Produkt
wird normalerweise in einer Verpackung, wie etwa einem Fass oder
einem Spezialsack (flexibler Behälter},
verpackt versendet. Wenn die Verpackung ein Fass ist, kann das Produkt
in einer beliebigen Menge von einigen Litern bis 200 Litern, je
nach Kundenwunsch, abgepackt werden, und es kann durch Festklemmen
eines Deckels mit z. B. einem Bolzen mittels einer Spannvorrichtung völlig vor
Luft geschützt
werden, sodass, wenn das Produkt verpackt ist, weitgehend keine
Feuchte-Aufnahme erfolgt, bis der Deckel des Fasses geöffnet wird.
-
Das Verpackungsverfahren unter Verwendung
eines Fasses ist somit ein Verfahren, bei dem die Feuchte-Aufnahme
aus der Luft minimal ist, und es wird als Verpackungsverfahren für Zeolith-Adsorptionsmittel
verwendet, bei denen eine Feuchte-Aufnahme besonders vermieden werden
soll. Außer
bei einem speziell konstruierten Fass beträgt jedoch die Verpackungskapazität eines
Fasses maximal etwa 200 l (etwa 120 kg bei einer Schüttdichte
des Zeolith-Adsorptionsmittels von 0,6 kg/l), und daher ist ein
Fass zum Versenden im großen
Maßstab,
also etwa von einigen zig Tonnen, nicht geeignet. So werden für den Versand
von 50 t Zeolith-Adsorptionsmittel Fässer in großer Anzahl, d. h. mindestens
400 Fässer
mit einem Fassungsvermögen
von jeweils 200 l, benötigt.
Da die Anzahl der Fässer
hoch ist, ist das Befüllen
eines Adsorptionsturms mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel aus den Fässern zeitaufwändig, wodurch
erhebliche Feuchtigkeitsmengen aufgenommen werden, bis die Befüllung des
Adsorptionsturms mit dem Adsorptionsmittel abgeschlossen ist.
-
Wenn eine solche große Adsorptionsmittelmenge
versendet, gelagert und transportiert werden soll, werden normalerweise
Spezialsäcke
(flexible Behälter)
mit einer größeren Verpackungskapazität als die
von Fässern
verwendet. Die Verpackungskapazität eines Spezialsacks beträgt normalerweise
100 kg bis 1 t, und der Spezialsack kann eine größere Menge Zeolith-Adsorptionsmittel
als ein Fass aufnehmen. Der Spezialsack besteht aus einem äußeren und
einem inneren Sack, und das Zeolith-Adsorptionsmittel wird in den
inneren Sack gefüllt
und in diesem verpackt. Als Innensack wird normalerweise ein Polyethylen-Sack
verwendet, da er kostengünstig
und relativ einfach zu handhaben ist. Polyethylen ist jedoch feuchtigkeitsdurchlässig, und
bisher ist es schwierig gewesen, das Durchdringen von Feuchtigkeit
durch das Material des Innensacks vollständig zu unterdrücken, obwohl
versucht worden ist, das Durchdringen von Feuchtigkeit durch das
Material des Innensacks durch einen zweischichtigen Aufbau des Innensacks
zum Verpacken des Adsorptionsmittels zu unterdrücken.
-
Wenn die Verpackung ein Spezialsack
ist, wird der Teil des Innensacks zum Einfüllen des Adsorptionsmittels
meistens zuerst mit einer Schnur zum Verschließen zugebunden, aber er wird
nicht vollständig
abgedichtet. Daher dringt die atmosphärische Luft durch einen an
der Verschlussstelle vorhandenen kleinen Spalt in den Innensack
ein, woraufhin das Zeolith-Adsorptionsmittel die Feuchtigkeit aufnimmt.
Um die Feuchte-Aufnahme durch die Verschlussstelle zu vermeiden,
kann das Verschließen
an zwei oder mehr Stellen erfolgen. Aber auch dabei ist ein völlig luftdichtes
Verschließen
schwierig und Feuchtigkeit dringt immer noch in den Innensack ein.
Außerdem
hat das Zeolith-Adsorptionsmittel die Eigenschaft, mit steigender
oder sinkender Temperatur die Adsorption und Desorption von Luft
zu wiederholen. Wenn daher ein Spalt an einer Verschlussstelle vorhanden
ist, wird aufgrund des Absinkens der Tagestemperatur gegenüber der
Nachttemperatur atmosphärische
Luft eingesaugt, sodass das Zeolith-Adsorptionsmittel Feuchtigkeit
aufnimmt. Umgekehrt kann durch einen Temperaturanstieg das Zeolith-Adsorptionsmittel
das adsorbierte Gas desorbieren. Wenn in diesem Fall der Verpackungssack
vollständig
abgedichtet ist, wird das Desorptionsgas nicht aus dem Verpackungssack
abgeführt,
der Innendruck des Sacks steigt und der Sack kann reißen, sodass
das verpackte Zeolith- Adsorptionsmittel
in Kontakt mit der atmosphärischen
Luft kommt und sich seine Qualität
durch Feuchte-Aufnahme mindert.
-
Beim Verpacken des Zeolith-Adsorptionsmittels
wird die Produkt-Förderleitung
vor der atmosphärischen
Luft geschützt
und in einem Zustand gehalten, wo der Taupunkt niedrig ist, bis
das Produkt verpackt worden ist, sodass beim Transport durch die
Förderleitung
keine Feuchte-Aufnahme erfolgt, bis das Zeolith-Adsorptionsmittel
verpackt worden ist. Aber auch wenn entsprechend darauf geachtet
wird, eine Feuchte-Aufnahme in der Produkt-Förderleitung zu vermeiden, bis
das Produkt verpackt worden ist, ist es extrem schwierig, eine Feuchte-Aufnahme
durch den abgedichteten Teil des Innensacks des Spezialsacks oder
durch das Material des Innensacks des Spezialsacks beim Lagern des
Produkts in einem Lagerhaus oder beim Transport mit einem Schiff über einen
langen Zeitraum zu vermeiden.
-
JP-A-10-181792 schlägt vor,
mindestens eine Lüftungsöffnung seitlich
am Spezialsack zum Verpacken eines Pulvers vorzusehen und ein wasser-
und wasserdampfdichtes Stück
Stoff auf die Vorderseite der Lüftungsöffnung aufzunähen, wobei
der Stoff nur entlang den beiden Seitenteilen und dem oberen Teil,
nicht aber am unteren Teil angenäht
wird, sodass die Innenluft des Spezialsacks durch den ungenähten Teil
ausströmen
kann. Aber auch wenn ein solcher Verpackungssack zum Verpacken des
Zeolith-Adsorptionsmittels verwendet wird, hat das Zeolith-Adsorptionsmittel
die Eigenschaft, die Adsorption und Desorption eines Gases aufgrund
einer Änderung
der Temperatur der atmosphärischen
Luft zu wiederholen, und hat eine hohe Adsorptionsaffinität zu dem
Gas, und dadurch strömt
die atmosphärische
Luft möglicherweise
selbst durch einen kleinen Spalt in den Sack und Feuchte wird aufgenommen.
JP-A-10-181792 schlägt außerdem vor,
ein wasser- und wasserdampfdichtes Stück Stoff für jeden Teil des Sacks vorzusehen,
der einen Spalt hat, durch den atmosphärische Luft einströmt und das
verpackte Zeolith-Adsorptionsmittel
feucht werden lässt.
Selbst wenn der wasser- und wasserdampfdichte Stoff an allen vier
Seiten des Sacks angenäht
wird, wäre
die Menge der atmosphärischen
Luft, die aufgrund der Adsorption und Desorption des Zeolith-Adsorptionsmittels
hindurchgeht, groß,
und der wasser- und wasserdampfdichte Stoff wäre bald mit Feuchtigkeit gesättigt, sodass
Lagerung und Transport über
einen langen Zeitraum schwierig wären. Außerdem wird für das Verschließen der
Einlassöffnung
für das
Pulver kein wasserdampfdichtes Mittel bereitgestellt und es ist
unvermeidlich, dass das Zeolith-Adsorptionsmittel
Feuchtigkeit aufnimmt, die durch den Spalt an der Verschlussstelle
eindringt.
-
In
JP-A-11-59782 wird
ein Verpackungsmaterial mit einer sehr guten Luftdichtigkeit für den Transport beschrieben,
und das Verschließen
erfolgt durch Heißsiegeln.
Heißsiegeln
ist ein Verschließungsverfahren,
mit dem eine hohe Luftdichtigkeit erzielt wird, aber Heißsiegeln
ist schwierig, wenn ein großer
Spezialsack abzudichten ist. Wenn beim Verpacken eines Zeolith-Adsorptionsmittels,
das die Adsorption und Desorption eines Gases wiederholt, der Verpackungssack
vollständig
abgedichtet wird, steigt der Innendruck des Verpackungssacks, wenn
eine große
Menge Gas aus dem Zeolith-Adsorptionsmittel desorbiert wird, und
der Verpackungssack kann reißen.
Daher muss das Gas abgelassen werden.
-
Kurze Darstellung
der Erfindung
-
Da, wie vorstehend beschrieben, herkömmliche
Verpackungssäcke
und -verfahren zum Verpacken, Lagern und Transportieren von Zeolith-Adsorptionsmitteln
verschiedene Mängel
haben, soll ein Verfahren entwickelt werden, mit dem die Leistungsfähigkeit
verbessert und gleichzeitig eine Qualitätsminderung des verpackten
Zeolith-Adsorptionsmittels
vermieden werden kann.
-
Zeolith-Adsorptionsmittel haben eine
wesentlich höhere
Affinität
zu Wasser- als zu Gasmolekülen,
und wenn sie Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, bevor sie als
Adsorptionsmittel eingesetzt werden, nimmt ihre Adsorptionsleistung
erheblich ab, sodass sie nicht mehr ausreicht. Wenn daher Zeolith-Adsorptionsmittel
nach ihrer Herstellung während
des Transports oder der Lagerung bis zum Versand feucht werden,
verschlechtert sich ihre Leistung als Adsorptionsmittel. Es ist
daher wünschenswert,
eine Feuchte-Aufnahme
soweit wie möglich
zu vermeiden. Außerdem
muss ein Reißen
des Verpackungssacks vermieden werden, wenn Gas aus dem Zeolith-Adsorptionsmittel
aufgrund einer Änderung
der Temperatur der atmosphärischen
Luft bei der Lagerung oder beim Transport desorbiert wird. Insbesondere
wenn Herstellung, Verpackung, Lagerung und Transport in großem Maßstab, also
großtechnisch,
durchgeführt
werden, müssen
entsprechende Vorsichtsmaßnahmen
für Verpackung,
Lagerung und Transport getroffen werden. Außerdem muss ein Adsorptionsturm
einfach und in kurzer Zeit mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel befüllt werden
können,
wenn das verpackte Zeolith-Adsorptionsmittel in der Praxis eingesetzt
werden soll.
-
Unter diesen Umständen ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein Verpackungsverfahren zur Verfügung zu stellen, mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel
ohne wesentliche Qualitätsminderung
als Produkt verpackt werden können
und bei dem sie bei der Lagerung und beim Transport nicht feucht
werden.
-
Ein weiteres Ziel der vorliegenden
Erfindung ist es, ein Befüllungsverfahren
zur Verfügung
zu stellen, mit dem Adsorptionstürme
mit den auf diese Weise verpackten Zeolith-Adsorptionsmitteln ohne Qualitätsminderung
befüllt
werden können.
-
Die Erfinder haben umfangreiche Untersuchungen
zu den Materialien des Verpackungssacks, die für den Innensack eines Spezialsacks
verwendet werden können,
zu dem Verpackungsverfahren und dem Verfahren zum Befüllen von
Adsorptionstürmen
mit den verpackten Zeolith-Adsorptionsmitteln durchgeführt. Sie fanden
heraus, dass eine Feuchte-Aufnahme eines Zeolith-Adsorptionsmittels
als Produkt durch ein Verfahren zum Verpacken des Zeolith-Adsorptionsmittels
mit den Schritten Einfüllen
des Zeolith-Adsorptionsmittels
in einen Verpackungssack mit einer Öffnung und mindestens zwei
Schichten, von denen die eine eine Metallschicht ist, durch die Öffnung;
Verschließen
des Sacks über
dem eingefüllten
Zeolith-Adsorptionsmittel; anschließendes Einfüllen eines Trockenmitutels
auf das Zeolith-Adsorptionsmittel; und Verschließen des Sacks über dem
eingefüllten
Trockenmittel vermieden werden kann, wobei es insbesondere möglich ist,
ein Eindringen von Feuchtigkeit aus der atmosphärischen Luft mit Sicherheit
dadurch zu vermeiden, dass beim Verschließen des Sacks über dem
eingefüllten
Trockenmittel der Verpackungssack umgefaltet und an zwei oder mehr Stellen
verschlossen wird, und wobei es außerdem möglich ist, eine Feuchte-Aufnahme
bis zum Zeitpunkt des Verpackens des Zeolith-Adsorptionsmittels
dadurch zu vermeiden, dass das Verpacken in einer Atmosphäre entfeuchteter
Luft mit einem Taupunkt von nicht höher als –30°C erfolgt.
-
Die Erfinder fanden außerdem heraus,
dass das Zeolith-Adsorptionsmittel, das in dem Verpackungssack nach
dem vorstehenden Verfahren verpackt worden ist, zum Befüllen eines
Adsorptionsturms mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel beispielsweise
mit den Schritten Bewegen des Verpackungssacks in eine Position über dem
zu befüllenden
Adsorptionsturm und Öffnen
des unteren Teils des Verpackungssacks, sodass das Zeolith-Adsorptionsmittel
in den zu befüllenden
Adsorptionsturm fällt,
verwendet werden kann. Die vorliegende Erfindung ist auf der Grundlage
dieser Erkenntnisse realisiert worden.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
In den beigefügten Zeichnungen ist 1 eine schematische Darstellung,
die das in den Beispielen 1 bis 3 und im Vergleichsbeispiel 2 durchgeführte Verschließungsverfahren
zeigt.
-
2 ist
eine schematische Darstellung, die das im Vergleichsbeispiel 1 durchgeführte Verschließungsverfahren
zeigt.
-
In den Figuren bezeichnet das Bezugssymbol 1 einen
inneren Verpackungssack, 2 ein Zeolith-Adsorptionsmittel
(Produkt), 3 ein Kunststoff-Bindeband, das zum Verschließen an der
Stelle 1 dient, 4 ein Trockenmittel, 5 ein
Kunststoff-Bindeband, das zum Verschließen an der Stelle 2 dient, 6 ein
Kunststoff-Bindeband, das zum Verschließen an der Stelle 3 dient, 7 eine
Verschlussstelle an der Stelle 1, 8 eine Verschlussstelle
an der Stelle 2 und 9 eine Verschlussstelle an
der Stelle 3.
-
Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Nachstehend wird die vorliegende
Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen näher beschrieben.
-
Das Verfahren zum Verpacken eines
Zeolith-Adsorptionsmittels gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst die Schritte Einfüllen des Zeolith-Adsorptionsmittels
in einen Verpackungssack mit einer Öffnung und mindestens zwei
Schichten, von denen die eine eine Metallschicht ist, durch die Öffnung;
Verschließen
des Sacks über
dem eingefüllten
Zeolith-Adsorptionsmittel; anschließendes Einfüllen eines Trockenmittels auf
das Zeolith-Adsorptionsmittel;
und Verschließen
des Sacks über
dem eingefüllten
Trockenmittel.
-
Der in der vorliegenden Erfindung
zu verwendende Verpackungssack kann beispielsweise ein Sack sein,
der als Innensack eines Spezialsacks verwendet werden soll, der
mindestens 200 l Zeolith-Adsorptionsmittel als Produkt aufnehmen
kann, was ein Fass kaum aufnehmen kann. Wenn Zeolith-Adsorptionsmittel
in einer geringeren Menge verpackt werden sollen, wird üblicherweise
ein Fass mit einer hohen Luftdichtigkeit verwendet, obwohl auch
ein Spezialsack verwendet werden kann. Ein Spezialsack weist einen äußeren und einen
inneren Sack auf. Der äußere Sack
besteht vorzugsweise aus einem solchen Material und ist so konstruiert,
dass er z. B. mit einem Kran gehoben werden kann. Der Innensack
befindet sich im Inneren des Außensacks,
und das Zeolith-Adsorptionsmittel als Produkt wird im Innensack
verpackt. Beim Verpacken wird das Zeolith-Adsorptionsmittel als
Produkt von einer Öffnung
am oberen Teil des Innensacks des Spezialsacks in das Innere des
Innensacks gefüllt
und durch Verschließen
des Sacks über
dem Zeolith-Adsorptionsmittel verpackt, und dann wird es gelagert
und transportiert.
-
Wenn das Zeolith-Adsorptionsmittel
in einen anderen Behälter,
beispielsweise einen Adsorptionsturm zur Adsorption und Trennung,
gefüllt
werden soll, wird der Spezialsack beispielsweise mit einem Kran
gehoben und der Außensack
und der Innensack des Spezialsacks werden am unteren Teil geöffnet, damit
das Zeolith-Adsorptionsmittel in den Behälter, wie etwa den Adsorptionsturm,
fällt.
Die Auslassöffnung,
aus der das Zeolith-Adsorptionsmittel
abgelassen wird, ist meistens kleiner als die Einlassöffnung,
durch die das Zeolith-Adsorptionsmittel in das Innere des Innensacks
gefüllt
wird, und um zu vermeiden, dass Feuchtigkeit durch die Öffnung eindringt,
wird der Sack heißgesiegelt,
sodass eine hohe Luftdichtigkeit entsteht. Um einen Adsorptionsturm
mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel zu befüllen, wird das Zeolith-Adsorptionsmittel,
das nach dem erfindungsgemäßen Verpackungsverfahren
in dem Verpackungssack verpackt worden ist, in eine Position über dem
Adsorptionsturm gebracht und der untere Teil des Verpackungssacks
wird geöffnet,
sodass nur das Zeolith-Adsorptionsmittel in den Adsorptionsturm
fallen kann, ohne dass das Trockenmittel in den Turm fällt. Insbesondere
wenn ein Sack zum Verpacken einer großen Menge, wie etwa ein Spezialsack,
verwendet wird, kann das Befüllen
des Adsorptionsturms einfach in einem einzigen Arbeitsgang innerhalb
kurzer Zeit erfolgen, sodass eine Qualitätsminderung infolge von Feuchte-Aufnahme
durch Kontakt des Zeolith-Adsorptionsmittels mit
der atmosphärischen
Luft vermieden werden kann.
-
Der Verpackungssack, der in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, besteht aus einer Verbundschicht mit einer
Schichtstruktur, die mindestens zwei Schichten hat, von denen eine
eine Metallschicht, beispielsweise eine Aluminium-, Gold-, Silber-
oder Kupferschicht, ist. Von diesen Metallschichten wird die Aluminiumschicht
unter dem Gesichtspunkt des Preises bevorzugt verwendet. Was den
Aufbau des Verpackungssacks betrifft, so sind die Anzahl und Arten
der den Sack bildenden Schichten nicht besonders beschränkt, solange
diese Schichten eine Metallschicht aufweisen und so beschaffen sind,
dass das Zeolith-Adsorptionsmittel als Produkt ohne Feuchte-Aufnahme
gelagert und transportiert werden kann.
-
Mit zunehmender Dicke der Metallschicht
dringt kaum noch Feuchtigkeit durch den Verpackungssack, und mit
abnehmender Dicke verringert sich die Festigkeit und die Metallschicht
kann leicht beschädigt
werden. Daher ist die Metallschicht in der Regel mindestens 1 μm dick, sodass
ein Durchdringen von Feuchtigkeit durch das Material des Innensacks
eines Spezialsacks vermieden werden kann und die Festigkeit für den normalen Gebrauch
ausreicht.
-
Die Schichtstruktur des Innensacks
des Verpackungssacks hat mindestens zwei Schichten, von denen die
eine eine Metallschicht ist. In der Regel ist die Schichtstruktur
so aufgebaut, dass die Metallschicht zwischengeschichtet wird, um
eine Beschädigung
der Metallschicht zu vermeiden. Vorzugsweise hat die Struktur insgesamt
3 bis 7 Schichten. Als Materialien für die Schichten außer der
Metallschicht können
beispielsweise Harze, wie etwa Polyethylenterephthalat (PET), Nylon
und Linearpolyethylen niedriger Dichte, verwendet werden.
-
Nachdem das Zeolith-Adsorptionsmittel
in den Verpackungssack gefüllt
worden ist, wird der obere Teil des Sacks verschlossen. Das Verschließen des
Verpackungssacks kann beispielsweise durch Heißsiegeln oder durch Zubinden
mit einer Schnur o. Ä.
erfolgen. Meistens erfolgt das Verschließen durch Zubinden mit einer
Schnur o. Ä.
Als Schnur o. Ä.,
die zum Verschließen
dient, wird normalerweise ein Kunststoff-Bindeband oder eine Schnur
aus z. B. Polyethylen, Polypropylen oder einem Vinylharz verwendet.
Es kann zwar auch ein dünner
Draht verwendet werden, aber in diesem Fall muss darauf geachtet
werden, dass der Verpackungssack so verschlossen wird, dass er dabei
nicht beschädigt
wird. Beim Verschließen
mit einer Schnur o. Ä.
kann auch eine spezielle Spannvorrichtung oder Maschine verwendet
werden, damit ein festeres Verschließen möglich ist.
-
Der Verpackungssack wird also verschlossen,
nachdem das Zeolith-Adsorptionsmittel in den Sack gefüllt worden
ist. Es ist jedoch schwierig, den Verpackungssack vollständig abzudichten,
und auch wenn er fest verschlossen ist, kann er beschädigt werden,
und dabei entsteht zwangsläufig
ein kleiner Spalt, durch den atmosphärische Luft eindringt. Um Feuchtigkeit,
die aus der atmosphärischen
Luft eindringt, zu entfernen, wird an der Verschlussstelle ein Trockenmittel
eingebracht, wodurch eine Feuchte-Aufnahme des Zeolith-Adsorptionsmittels
vermieden werden kann. Beim Verpacken des Zeolith-Adsorptionsmittels
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird der Sack an mindestens zwei Stellen verschlossen, und zwar über dem
Zeolith-Adsorptionsmittel als Produkt (d. h. zwischen dem Trockenmittel
und dem Zeolith-Adsorptionsmittel als Produkt) und über dem
Trockenmittel. Auch für
den Fall, dass Feuchtigkeit durch einen Spalt an der Verschlussstelle
eindringt, kann, um ihre Diffusion zu verzögern, die Anzahl der Verschlussstellen
erhöht
werden oder der Verpackungssack kann über dem Trockenmittel umgefaltet
und verschlossen werden. Somit kann der Verpackungssack an insgesamt
mindestens drei Stellen verschlossen werden. Insbesondere führen das
Falten und Verschließen
des Verpackungssacks neben dem vorstehend beschriebenen Effekt zu
weiteren Vorteilen, beispielsweise dass das Eindringen von Fremdstoffen
vermieden werden kann und dass der Verpackungssack (Innensack),
der das Zeolith-Adsorptionsmittel enthält, kompakter gemacht werden
kann, sodass er leicht in den Außensack eingesteckt werden
kann.
-
Zeolith-Adsorptionsmittel haben die
Eigenschaft, eine große
Menge Gas zu adsorbieren und das adsorbierte Gas zu desorbieren,
wenn die Temperatur steigt. In dem Fall, dass ein Zeolith-Adsorptionsmittel
bei niedriger Temperatur verpackt und dann in eine Region oder einer
Jahreszeit mit hoher Temperatur versendet wird, entsteht ein hoher
Druck im Inneren des Verpackungssacks, sodass der Verpackungssack
reißen
kann, wenn er mit einem Verfahren wie Heißsiegeln luftdicht verschlossen
wird. Obwohl bei dem erfindungsgemäßen Verpackungsverfahren der
Verpackungssack mit einer Schnur o. Ä. fest verschlossen wird, wird
er nicht vollständig
abgedichtet, und dadurch kann das aus dem Zeolith-Adsorptionsmittel
desorbierte Gas durch einen kleinen Spalt an der Verschlussstelle
aus dem Verpackungssack entweichen, sodass der Verpackungssack nicht
reißt.
-
Die Art des Trockenmittels, das bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren
verwendet werden soll, ist nicht besonders beschränkt, und
normalerweise kann beispielsweise Kieselgel, aktiviertes Aluminiumoxid,
Diphosphorpentoxid, Calciumoxid, Calciumchlorid oder ein Zeolith-Adsorptionsmittel
verwendet werden. Vorzugsweise wird ein Zeolith-Adsorptionsmittel verwendet, das auch
sehr kleine Feuchtigkeitsmengen adsorbieren kann. Am besten sollte
als Zeolith-Adsorptionsmittel das gleiche Zeolith-Adsorptionsmittel
verwendet werden, das als Produkt verpackt werden soll. Wenn als
Trockenmittel das gleiche Zeolith-Adsorptionsmittel wie das Produkt
verwendet wird, kann eine Verunreinigung mit Fremdstoffen vermieden
werden, wenn ein Teil des Trockenmittels in das Produkt fällt.
-
Die Form des als Trockenmittel zu
verwendenden Zeolith-Adsorptionsmittels ist nicht besonders beschränkt. Bei
Verwendung ein Pulverform nimmt jedoch meistens der Druckabfall
im Trockenmittel-Teil zu, sodass das aus dem Zeolith-Adsorptionsmittel
als Produkt desorbierte Gas meistens kaum nach außen entweicht
und den Innensack zerreißen
kann. Daher werden vorzugsweise Granalien in Form von Kügelchen
oder Pellets verwendet.
-
Die Menge des Trockenmittels, das
an der Verschlussstelle eingeschlossen werden soll, kann in geeigneter
Weise in Abhängigkeit
von der Lagerdauer, der für
den Transport benötigten
Zeit und dem Trocknungsvermögen
des zu verwendenden Trockenmittels bestimmt werden. Zeolith-Adsorptionsmittel
haben die Eigenschaft, Adsorption und Desorption aufgrund eines
Temperatur- oder Druckunterschieds zu wiederholen, und die Menge
des Trockenmittels kann auch unter Berücksichtigung der Menge der
zu adsorbierenden oder desorbierenden Luft bestimmt werden. Unter
Berücksichtigung
der vorgenannten Umstände
und der Form des Spezialsacks beträgt die Menge des Trockenmittels
in der Regel vorzugsweise 0,1 bis 2 Masse-% des Zeolith-Adsorptionsmittels
als Produkt.
-
Durch Verpacken des Zeolith-Adsorptionsmittels
nach dem vorstehenden Verfahren kann vermieden werden, dass das
Zeolith-Adsorptionsmittel von der durch das Material dringenden
Feuchtigkeit oder der durch einen Spalt an der Verschlussstelle
dringenden Feuchtigkeit feucht wird.
-
Beim Verpacken des Zeolith-Adsorptionsmittels
ist es wichtig, das Zeolith-Adsorptionsmittel
während des
Zeitraums vom Trocknen des Zeolith-Adsorptionsmittels bis zur Beendigung
des Verpackens keine Feuchtigkeit aufnehmen zu lassen. Zu diesem
Zweck haben die Produkt-Förderleitung
in der zum Verpacken des Zeolith-Adsorptionsmittels zu verwendenden
Produktionsanlage und das Innere des Verpackungssacks zum Verpacken
des Produkts vorzugsweise einen Taupunkt, der so niedrig wie möglich ist,
und insbesondere kann das Verpacken in einer Atmosphäre mit einem
Taupunkt von nicht höher
als –30°C erfolgen.
Um ein Eindringen von atmosphärischer
Luft zu vermeiden, werden die Produkt-Förderleitung und das Innere
des Verpackungssacks vorzugsweise unter einen geringfügig über dem
Luftdruck liegenden Druck gesetzt.
-
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
zu verpackende Zeolith-Adsorptionsmittel
ist nicht besonders beschränkt.
Das erfindungsgemäße Verfahren
ist jedoch für
Zeolith-Adsorptionsmittel mit einer hohen Affinität zu Feuchtigkeit
und mit einem relativ kleinen SiO2-Al2O3-Molverhältnis im
Zeolith-Skelett besonders wirksam, wie etwa X-Zeolith-Adsorptionsmittel mit niedrigem
Siliciumdioxid-Gehalt, X-Zeolith-Adsorptionsmittel, A-Zeolith-Adsorptionsmittel
und A- oder Y-Zeolith-Adsorptionsmittel, die zur Gastrennung z.
B. durch Druckschwing-Adsorption geeignet sind. Das Verfahren ist
für X-Zeolith-Adsorptionsmittel
mit niedrigem Siliciumdioxid-Gehalt besonders wirksam.
-
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
verpackte Zeolith-Adsorptionsmittel verliert kaum seine Adsorptions-/Trennungsleistung,
da das Durchdringen von Feuchtigkeit durch den Innensack eines Spezialsacks
und das Eindringen von Feuchtigkeit durch die Verschlussstelle des
Innensacks eines Spezialsacks während
des Transports oder der Lagerung über einen langen Zeitraum oder
während
des Befüllens
eines Adsorptionsturms mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel vermieden
werden können.
-
Nachstehend wird die vorliegende
Erfindung anhand von Beispielen näher beschrieben. Die vorliegende
Erfindung ist jedoch in keiner Weise auf diese speziellen Beispiele
beschränkt,
sondern ist nur durch den Schutzumfang der Ansprüche beschränkt. Der Feuchtegehalt des
Zeolith-Adsorptionsmittels wurde nach JIS K 0068 (Verfahren zur
Bestimmung des Wassergehalts von chemischen Produkten) bestimmt.
Insbesondere wurde er nach dem folgenden Verfahren bestimmt.
-
Das Zeolith-Adsorptionsmittel wurde
in einer Menge von etwa 0,3 bis 0,5 g genau eingewogen, die Feuchtigkeit
wurde in einem auf 400°C
eingestellten Elektroofen in einem trockenen Stickstoffstrom (300 ml/min)
verdampft, die verdampfte Feuchtigkeit wurde in einem Elektrolyten
aufgefangen, und anschließend wurde
mittels Karl-Fischer-Titration (coulometrischer Titration) der Feuchtegehalt
bestimmt. Als coulometrischer Titrierapparat wurde der CA-06, hergestellt
von Mitsubishi Chemical Corporation, verwendet, und als Elektroofen
wurde der VA-21, ebenfalls von Mitsubishi Chemical Corporation,
verwendet. Als Zeolith-Adsorptionsmittel wurden Lithiumionenaustausch-Faujasit-(LSX-)Zeolith-Granalien
(in Form von Kügelchen
mit einem Durchmesser von 1,2 bis 2,0 mm) mit einem SiO2-Al2O3-Molverhältnis von
2,0 verwendet. Dieses Adsorptionsmittel wurde wie folgt hergestellt.
-
Die Synthese des LSX-Zeolithen wurde
nach einem herkömmlichen
Verfahren durchgeführt.
In einen Reaktor aus nichtrostendem Stahl mit einem Fassungsvermögen von
20 l wurden 3888 g wässrige
Natriumaluminat-Lösung
(Na2O = 20,0 Masse-%, Al2O3 = 22,5 Masse-%), 7923 g Wasser, Natriumhydroxid
(Reinheit: 99 %) und 1845 g Kaliumhydroxid garantierter Qualität (Reinheit:
85 %) gegeben und unter Rühren
bei 60 U/min gekühlt
(Lösung
a: etwa 5°C).
In einen Polyethylen-Behälter
mit einem Fassungsvermögen
von 10 l wurden 7150 g wässrige
Natriumsilicat-Lösung
(Na2O = 3,8 Masse-%, SiO2 =
12,6 Masse-%) und 1176 g Wasser gegeben und gekühlt (Lösung b: etwa 10°C). Während Lösung a gerührt wurde,
wurde Lösung
b über
einen Zeitraum von 5 min zugegeben. Nach dem Zugeben war die Lösung transparent.
Nach Beendigung der Zugabe wurde etwa 20 Minuten weitergerührt, und
dann wurde die Temperatur des Wasserbads auf 36 °C erhöht. Als sich die Lösung trübte, wurde
das Rühren
beendet und der Rührer
wurde herausgenommen. Anschließend wurde
eine 48-ständige
Alterung bei 36°C
durchgeführt.
-
Dann wurde die Temperatur des Wasserbads
auf 70°C
erhöht
und es wurde eine Kristallisation über 20 Stunden durchgeführt. Die
erhaltenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, gründlich mit
reinem Wasser gewaschen und dann über Nacht bei 80°C getrocknet.
Die Röntgenbeugung
zeigte, dass es sich bei der Struktur des dadurch erhaltenen Kristallpulvers
um einen Einphasen-Faujasit handelte. Die Analyse der Zusammensetzung
mittels ICP-AES ergab, dass es sich um einen LSX-Zeolithen mit einer
Zusammensetzung von 0,72 Na2O·0,28 K2O·Al2O3·2,0 SiO2 handelte.
-
In 100 Masseteile dieses LSX-Zeolithpulvers
wurden 20 Masseteile Palygorskit-Ton eingemischt, dies wurde mit
einer Mixmuller-Mischmaschine (MSG-05S, hergestellt von Shintokogyo,
Ltd.) geknetet, und dann wurde wahlweise Wasser zugegeben, um die
Menge des zugegebenen Wassers auf 65 Masseteile je 100 Masseteile
LSX-Zeolithpulver einzustellen. Dann wurde das Gemisch gründlich geknetet.
-
Das so geknetete Produkt wurde gerührt und
zu Kügelchen
mit einem Durchmesser von 1,2 bis 2,0 mm mit einem Henschel-Rührgranulatormischer
(FM/I-750, hergestellt von Mitsui Mining Co., Ltd.) granuliert. Die
Größe der Kügelchen
wurde etwa 5 Minuten mit einer Marumerizer-Formmaschine (Q-1000,
hergestellt von Fuji Paudal Co., Ltd.) eingestellt. Anschließend wurden
die Kügelchen über Nacht
bei 100°C
getrocknet. Dann wurde unter Verwendung eines Röhrenofens (hergestellt von
Advantec) eine 2-ständige
Kalzinierung bei 650°C
im Luftstrom durchgeführt,
um den Palygorskit-Ton zu sintern. Daran schloss sich das Abkühlen in
atmosphärischer
Luft ab. Die entstandenen Kügelchen
wurden so befeuchtet, dass der Wassergehalt etwa 25 % betrug.
-
Die so erhaltenen Granalien wurden
in eine Säule
mit einem Durchmesser von 70 mm und einer Länge von 700 mm gefüllt, und
eine wässrige
Lösung,
die hergestellt wurde, um die Lithiumchlorid-Konzentration auf 1
Mol/l zu bringen, wurde zum Lithiumionenaustausch bei 80°C durch die
Säule geleitet.
Dann wurden die in die Säule
eingefüllten
Granalien gründlich
mit reinem Wasser gewaschen, aus der Säule genommen und 16 Stunden
bei 40°C
getrocknet.
-
In einem Röhrenofen (hergestellt von Advantec)
wurde eine 1-Stündige
Aktivierungsbehandlung bei 60°C
im Luftstrom durchgeführt.
Die der Aktivierungsbehandlung unterzogene Probe wurde ohne Kühlung in einen
luftdicht verschließbaren
Kanister gegeben, der dann verschlossen und gekühlt wurde. Die in den Beispielen
1 bis 3 und in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 verwendeten Proben
waren Proben, die in dieser Weise verschlossen und gekühlt wurden.
-
Beispiel 1
-
Es wurden vier Arten von Verpackungssäcken aus
unterschiedlichem Material oder mit unterschiedlicher Dicke der
Aluminiumschicht und mit einer Größe von 780 mm × 480 mm
verwendet. In jedem Verpackungssack wurde etwa 1 kg (ca. 1,5 l)
Zeolith-Adsorptionsmittel
verpackt. Jeder Verpackungssack wurde durch Heißsiegeln entlang von drei Seiten
des Rechtecks verschlossen. Dann wurde die Einlassöffnung für das Zeolith-Adsorptionsmittel
an einer in
1 gezeigten
Stelle
1 mit einem Kunststoff-Bindeband verschlossen, um
die Entstehung eines Zwischenraums im Inneren soweit wie möglich zu
vermeiden. Dann wurden etwa 10 g Trockenmittel über der Verschlussstelle eingebracht
und der Sack wurde an einer darüber
gelegenen Stelle
2 mit einem Kunststoff-Bindeband verschlossen.
Der Innensack wurde dann an einer darüber gelegenen Stelle ein Mal
umgefaltet und an einer Stelle
3 mit einem Kunststoff-Bindeband
verschlossen. Jeder verschlossene Verpackungssack mit dem darin
verpackten Zeolith-Adsorptionsmittel wurde einen Monat in einem
Trockner konstanter Temperatur und Feuchte (PL-2STH, hergestellt
von Tabai Espec Corp.) mit einer relativen Feuchte von 80% gelagert.
Der Feuchtegehalt des Zeolith-Adsorptionsmittels wurde nach dem
vorstehend beschriebenen Verfahren bestimmt, und die Ergebnisse
sind in Tabelle 1 angegeben. Tabelle
1
-
Die Materialien der verwendeten Verpackungssäcke sind
in Tabelle 2 angegeben. Tabelle
2
-
In Tabelle 2 ist PET Polyethylenterephthalat,
Al Aluminium, ONY o-Nylon, PE Polyethylen und LLPE Linearpolyethylen
niedriger Dichte. Die Zahlenwerte für die Materialien sind die
Dicken der einzelnen Materialien (Einheit: μm). Die Verpackungssäcke 1 und 2 wurden
von Ohishi Sangyo Co., Ltd. und die Verpackungssäcke 3 und 4 von
Nihon Matai Co., Ltd. hergestellt.
-
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle
1 hervorgeht, gab es keine wesentliche Zunahme des Feuchtegehalts
der Zeolith-Adsorptionsmittel durch die 1-monatige Lagerung, und
somit wurde ein Eindringen der Feuchtigkeit durch die Verschlussstellen
vermieden.
-
Beispiel 2
-
Die Größe des Innensacks, die Menge
des verpackten Zeolith-Adsorptionsmittels, die Menge des Trockenmittels
und das Verschließungsverfahren
waren die Gleichen wie im Beispiel
1. Die Lagerung erfolgte
an einem Ort, an dem kein Klimagerät vorhanden war, sodass das
Zeolith-Adsorptionsmittel die Adsorption und Desorption in Abhängigkeit
vom Temperaturunterschied zwischen der Tages- und Nachtzeit wiederholte.
Die Lagerzeit betrug einen Monat, und während der Lagerung betrug die
maximale Raumtemperatur 34°C
und die minimale Raumtemperatur 15°C. Die maximale relative Feuchte
betrug 85% und die minimale relative Feuchte 32%. Der Feuchtegehalt
des Zeolith-Adsorptionsmittels wurde nach dem vorstehend beschriebenen
Verfahren bestimmt, und die Ergebnisse sind in Tabelle 3 angegeben. Tabelle
3
-
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle
3 hervorgeht, gab es keine wesentliche Zunahme des Feuchtegehalts
der Zeolith-Adsorptionsmittel durch die 1-monatige Lagerung, und
obwohl das Zeolith-Adsorptionsmittel die Adsorption und Desorption
aufgrund des Temperaturunterschieds wiederholte, wurde ein Eindringen von
Feuchtigkeit durch die Verschlussstellen vermieden.
-
Beispiel 3
-
Ein Lagerungsversuch mit einem Zeolith-Adsorptionsmittel
wurde unter Verwendung eines in der Praxis verwendeten Spezialsacks
durchgeführt.
Das verwendete Zeolith-Adsorptionsmittel
wurde weitgehend in der gleichen Weise wie im Beispiel
1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass die Menge vergrößert wurde. Das Verpacken wurde
in einer Atmosphäre
mit einem Taupunkt von –60°C durchgeführt. Als
Verpackungs-Innensack wurde der Verpackungssack
1 verwendet.
Die Menge des verwendeten Zeolith-Adsorptionsmittels betrug etwa 500 kg,
und das Trockenmittel wurde in einer Menge von etwa 2 kg eingeschlossen.
Das Verschließungsverfahren
war das Gleiche wie bei Beispiel
1. Und zwar wurde zum
Verschließen
ein Kunststoff-Bindeband verwendet, und die Verschlussstellen befanden
sich zwischen dem Zeolith-Adsorptionsmittel als Produkt und dem Trockenmittel
(Stelle
1 in
1)
und an zwei Stellen über
dem Trockenmittel (Stellen
2 und
3 in
1, und an der Stelle
3 wurde
der Innensack umgefaltet und verschlossen), d. h. es wurden insgesamt
drei Stellen verschlossen. Die Säcke
wurden etwa zwei Monate in einem Zeltlager gelagert, und während dieser
Zeit betrug die maximale Temperatur 16°C und die minimale Temperatur
4°C. Die
maximale relative Feuchte betrug 80% und die minimale relative Feuchte
41%. Nach Ablauf von etwa zwei Monaten wurden Proben des Zeolith-Adsorptionsmittels
und des Trockenmittels entnommen und ihr Feuchtegehalt wurde nach
dem vorstehend beschriebenen Verfahren bestimmt. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 4 angegeben. Tabelle
4
-
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle
4 hervorgeht, nahm das Zeolith-Adsorptionsmittel
auch bei der Lagerung über
etwa zwei Monate keine Feuchtigkeit auf. Das Trockenmittel zeigte
jedoch eine deutliche Feuchte-Aufnahme, und es ist klar, dass das
Trockenmittel die durch einen Spalt an der Verschlussstelle eingedrungene
Feuchtigkeit aufnahm.
-
Beispiel 4
-
Das Verpacken erfolgte in der gleichen
Weise wie im Beispiel 3, und die Säcke wurden 8 Monate in einem
Zeltlager gelagert. Während
dieser Zeit betrug die maximale Temperatur 36°C und die minimale Temperatur –3°C. Die maximale
relative Feuchte betrug 85% und die minimale relative Feuchte 41%.
Nach Ablauf von etwa 8 Monaten wurden Proben des Zeolith-Adsorptionsmittels
und des Trockenmittels entnommen und ihr Feuchtegehalt wurde bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 angegeben. Tabelle
5
-
Die Feuchte-Aufnahme eines Zeolith-Adsorptionsmittels
mit einem niedrigeren Feuchtegehalt als in Beispiel 3 wurde untersucht.
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle 5 hervorgeht, nahm das Zeolith-Adsorptionsmittel
auch in diesem Fall und selbst bei der Lagerung über etwa 8 Monate keine Feuchtigkeit
auf. Das Trockenmittel zeigte jedoch eine deutliche Feuchte-Aufnahme,
und es ist klar, dass das Trockenmittel die durch einen Spalt an
der Verschlussstelle eingedrungene Feuchtigkeit aufnahm.
-
Beispiel 5
-
Das Verpacken erfolgte in der gleichen
Weise wie im Beispiel 3, und die Säcke wurden 13 Monate in einem
Zeltlager gelagert. Während
dieser Zeit betrug die maximale Temperatur 36°C und die minimale Temperatur –3°C. Die maximale
relative Feuchte betrug 85 % und die minimale relative Feuchte 41%.
Nach Ablauf von etwa 13 Monaten wurden Proben des Zeolith-Adsorptionsmittels
und des Trockenmittels entnommen und ihr Feuchtegehalt wurde bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 angegeben. Tabelle
6
-
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle
6 hervorgeht, nahm das Zeolith-Adsorptionsmittel
auch bei der Lagerung über
etwa 13 Monate keine Feuchtigkeit auf. Das Trockenmittel zeigte
jedoch eine deutliche Feuchte-Aufnahme, und es ist klar, dass das
Trockenmittel die durch einen Spalt an der Verschlussstelle eingedrungene
Feuchtigkeit aufnahm.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Der Versuch wurde in der gleichen
Weise wie im Beispiel
1 durchgeführt, mit der Ausnahme, dass
kein Trockenmittel verwendet wurde und der Sack an zwei Stellen,
d. h. an den Stellen
1 und
3, verschlossen wurde.
2 zeigt eine schematische
Darstellung dieses Verschließungsverfahrens.
Der Feuchtegehalt des Zeolith-Adsorptionsmittels wurde nach dem
vorstehend beschriebenen Verfahren bestimmt, und die Ergebnisse sind
in Tabelle 7 angegeben. Tabelle
7
-
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle
7 hervorgeht, zeigte das Zeolith-Adsorptionsmittel
eine deutliche Feuchte-Aufnahme, wenn kein Trockenmittel verwendet
wurde, und es ist klar, dass Feuchtigkeit durch die Verschlussstellen
eindrang.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Der Versuch wurde in der gleichen
Weise wie im Beispiel
1 durchgeführt, mit der Ausnahme, dass
für den
Verpackungssack
5 LLPE mit einer Dicke von 100 μm (hergestellt
von Ohishi Sangyo Co., Ltd.) verwendet wurde. Der Feuchtegehalt
des Zeolith-Adsorptionsmittels
wurde nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren bestimmt, und
die Ergebnisse sind in Tabelle 8 angegeben.
Tabelle
8
-
Wie aus den Ergebnissen von Tabelle
8 hervorgeht, drang im Gegensatz zu den Beispielen 1 bis 3, wo Verpackungssäcke aus
Polyethylen benutzt wurden, auch bei Verwendung eines Trockenmittels
Feuchtigkeit durch das Material des Innensacks, sodass das Zeolith-Adsorptionsmittel
Feuchtigkeit aufnahm.
-
Die vorliegende Erfindung hat folgende
Wirkungen:
- (1) Das Verpacken einer großen Menge
Zeolith-Adsorptionsmittel unter Verwendung eines Spezialsacks kann,
im Vergleich zum Verpacken unter Verwendung eines Fasses, durch
einfacheres Verschließen
des Verpackungssacks an zwei oder mehr Stellen während des Verpackens erfolgen
und es kann eine Maschine verwendet werden, um den Vorgang zu erleichtern.
- (2) Einfach durch Einbringen eines Trockenmittels an der Verschlussstelle
kann das Eindringen von Feuchtigkeit in einem Gas durch einen Spalt
an der Verschlussstelle vermieden werden, sodass eine Qualitätsminderung
des Zeolith-Adsorptionsmittels beim Verpacken, Lagern und Transportieren
vermieden werden kann.
- (3) Die vorliegende Erfindung wirkt der Adsorption und Desorption
von Gas, die für
Zeolith-Adsorptionsmittel typisch sind, entgegen, sodass der Innendruck
des Verpackungssacks nicht zu stark steigt und der Sack nicht reißt.
- (4) Auch wenn ein Produkt in einer großen Menge wie ein in einem
Spezialsack verpacktes Produkt verpackt ist, kann an Adsorptionsturm
o. Ä. problemlos
mit dem Zeolith-Adsorptionsmittel
einfach durch Öffnen des
unteren Teils des Sacks befällt
werden, sodass das Befüllen
auf einfache Weise und in kurzer Zeit möglich ist.