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Die vorliegende Erfindung richtet
sich auf vernetzte Fluorpolymermaterialien. Insbesondere richtet
sich die vorliegende Erfindung auf vernetzte Fluorpolymermaterialien,
welche geeignet sind für
Anwendungen wie Schmelzfixierelementbeschichtungen für Abbildungsverfahren.
Eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung richtet sich auf ein Schmelzfixierelement,
umfassend ein Substrat und darüber
mindestens eine Schicht, welche eine äußere Schmelzschicht darstellt,
wobei besagte Schicht ein vernetztes Produkt einer Zusammensetzung
enthält,
welche (a) ein Fluorelastomer und (b) ein Epoxysilan-Vulkanisiermittel
umfasst.
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US-A-5,281,506 betrifft ein Schmelzfixierelement,
welches ein Trägersubstrat
umfasst, welches eine äußere Schicht
eines ausgehärtetes
Fluorelastomers und eine dünne
Oberfläche
eines Polyorganosiloxanes mit einer reaktiven Funktionalität wie einer
Epoxy-Gruppe aufweist.
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US-A-5,219,612 offenbart ein Schmelzfixierelement,
welches ein Basisträgerelement,
eine ein Fluorelastomer und einen Haftvermittler enthaltende Haftschicht,
eine Bindeschicht und eine äußere elastomere Schmelzfixieroberfläche aufweist,
welche ein ein Metalloxid enthaltendes Fluorelastomer umfasst.
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Während
folglich bekannte Zusammensetzungen und Verfahren geeignet für ihre beabsichtigten
Zwecke sind, bleibt ein Bedürfnis
nach verbesserten vernetzten Fluorelastomermaterialien. Darüber hinaus
besteht weiterhin ein Bedarf an verbesserten Verfahren zur Aushärtung von
Fluorelastomermaterialien. Des weiteren besteht ein Bedarf an Verfahren
zur Aushärtung
von Fluorelastomeren in Abwesenheit basischer Metalloxidpartikel.
Zusätzlich
existiert weiterhin ein Bedürfnis
nach Verfahren zur Aushärtung
von Fluorelastomeren, welches niedrigere Aushärtungstemperaturen anwendet
als die gegenwärtig
verwendeten. Es gibt ebenfalls einen Bedarf an vernetzten Fluorelastomermaterialien,
welche vernetzten Fluorelastomermaterialien, welche wünschenswert
hohe Hitzestabilitätslevel
aufweisen. Des Werteren gibt es ein Bedürfnis nach vernetzten Fluorelastomermaterialien,
welche verbesserte Festigkeitsmerkmale aufweisen. Darüber hinaus
existiert ein Bedarf an vereinfachten Verfahren zur Aushärtung von
Fluorelastomeren. Zusätzlich
gibt es ein Bedürfnis
nach vernetzten Fluorelastomermaterialien, welche keinen zusätzlichen
Haftvermittler benötigen,
wenn sie an Oberflächen
wie Silikonen oder anderen Fluorelastomeren gebunden sind. Es verbleibt
ebenfalls ein Bedarf an vernetzten Fluorelastomermaterialien, welche
gut und einheitlich darin dispergierte Pigmentpartikel (wie solche, welche
zur Verstärkung
elektrischer oder thermischer Leitfähigkeit verwendet werden) aufweisen.
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Die vorliegende Erfindung richtet
sich auf ein Schmelzfixierelement, welches ein Substrat und darüber mindestens
eine Schicht, welche eine äußere Schmelzfixierschicht
ist, umfasst, wobei besagte äußere Schmelzfixierschicht
ein vernetztes Fluorelastomer enthält, wobei das Fluorelastomer
mittels eines Epoxysilan-Vulkanisiermittels
vernetzt ist.
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1 stellt
eine graphische Darstellung einer allgemeinen elektrostatographischen
Vorrichtung dar.
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2 veranschaulicht
ein Schmelzfixiersystem gemäß einer
Ausfühnungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3 zeigt
eine Ansicht einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im Querschnitt.
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4 stellt
eine grafische Darstellung der Belastung gegen die Dehnung dar,
welche die verschiedenen physikalischen Eigenschaften der in Beispiel
1 hergestellten Filme veranschaulicht.
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Bezug nehmend auf 1, wird in einer typischen elektrostatographischen
Wiedergabevorrichtung ein helles Bild eines zu kopierenden Originals
in Form eines elektrostatischen latenten Bildes auf ein photosensitives
Bauteil aufgenommen, und das latente Bild wird nachfolgend mittels
Aufbringung elektroskopischer thermoplas tischer Harzpartikel, welche üblicherweise
als Toner bezeichnet werden, sichtbar gemacht. Insbesondere wird
Fotorezeptor 10 auf seiner Oberfläche mittels eines Aufladegerätes 12,
an welches aus einer Spannungsquelle 11 Spannung angelegt
wurde, aufgeladen. Der Fotorezeptor wird anschließend Bild-weise mit
Licht aus einem optischen System oder einer Bildeingabevorrichtung 13 wie
einem Laser und einer Licht emittierenden Diode bestrahlt, um darauf
ein elektrostatisches latentes Bild zu bilden. Im Allgemeinen wird
das elektrostatische latente Bild entwickelt, indem es mit einer
Entwicklermischung aus einer Entwicklungsstation 14 in
Kontakt gebracht wird. Die Entwicklung kann mittels Verwendung einer
Magnetbürste,
einer Pulverwolke oder anderen bekannten Entwicklungsverfahren bewirkt
werden.
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Nachdem die Toner-Partikel auf der
photoleitfähigen
Oberfläche
in Gestalt eines Bildes abgeschieden wurden, werden sie mittels
eines Übertragungsmittels 15,
welches Druckübertragung,
elektrostatische Übertragung
oder Ähnliches
sein kann, auf ein Kopierpapier 16 übertragen. Altemativ kann das
entwidkelte Bild auf ein Zwischenübertragungselement und nachfolgend
auf ein Kopierpapier transferiert werden.
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Nachdem die Übertragung des entwickelten
Bildes beendet ist, wird das Kopierpapier 16 zur Schmelzfixieranlage 19,
in 1 in Form von Schmelzfixier-
und Druckwalzen dargestellt, weitergeleitet, in denen das entwickelte
Bild auf Kopierpapier 16 schmelzfixiert wird, indem das
Kopierpapier 16 zwischen Schmelzfixierelement 20 und
Druckelement 21 durchgeleitet wird, wobei es ein dauerhaftes
Bild ausbildet. Nach der Übertragung
wird der Fotorezeptor 10 zur Reinigungsanlage 17 weitergeleitet,
in der jeglicher auf dem Fotorezeptor 10 verbliebener Toner
unter Verwendung einer Klinge 22 (wie in 1 gezeigt), einer Bürste oder anderer Reinigungsvorrichtungen
davon entfernt wird.
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Unter Bezugnahme auf 2,
ist eine Ausführungsform
einer Schmelzfixierstation 19 bildlich dargestellt, mit einer Ausführungsform
einer Schmelzfixierwalze 20, umfassend eine vernetzte Fluorelastomer-Oberfläche 5 auf
einem geeigneten Basis element oder Substrat 4, welches
in dieser Ausführungsform
einen hohlen Zylinder oder Kern darstellt, der aus jedwedem geeigneten
Metall, wie Aluminium, Eloxalaluminium, Stahl, Nickel, Kupfer oder ähnlichem
hergestellt ist, und ein geeignetes Heizelement 6 aufweist,
welches in dessen hohlem, zu dem Zylinder coextensiven, Bereich
angeordnet ist. Das Schmelzfixierelement 20 kann wahlweise
ein Haftmittel, einen Dämpfer
oder eine andere geeignete Schicht 7, die zwischen dem
Kern 4 und der äußeren Schicht 5 positioniert
ist, einschließen.
Die Stütz-
oder Druckwalze 21 kooperiert mit der Schmelzfixierwalze 20 unter
Ausbildung eines Walzenspaltes oder Kontaktbogens 1, durch
welche ein Kopierpapier oder anderes Substrat 16 derart
passiert, dass die darauf befindlichen Tonerbilder 24 die
Fluorelastomer-Oberfläche 5 der Schmelzfixierwalze 20 kontaktieren.
Wie in 2 gezeigt, ist
eine Ausführungsform
einer Unterstützungs- oder
Druckwalze 21 bildlich dargestellt als einen starren Stahlkem 2 mit
einer Polymer- oder Elastomeroberfläche oder -Schicht 3 darauf
aufweisend. Eine optionale Wanne 25 enthält wahlweise
ein polymeres Trennmittel 26, welches bei Raumtemperatur
fest oder flüssig
sein kann, aber bei Betriebstemperaturen flüssig ist. Das Druckelement 21 kann
ebenfalls wahlweise ein Heizelement (nicht gezeigt) beinhalten.
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Zur Aufbringung des polymeren Trennmittels 26 auf
die vernetzte Fluorelastomer-Oberfläche 5 in
der in 2 gezeigt Ausführungsform,
sind zwei Trennmittel-Förderwalzen 27 und 28,
die rotierbar in der angezeigten Richtung angebracht sind, bereitgestellt,
um das Trennmittel 26 zur vernetzten Fluorelastomer-Oberfäche 5 zu
transportieren. Die Förderwalze 27 ist
teilweise in der Wanne 25 eingetaucht und transportiert
auf ihrer Oberfläche
Trennmittel von der Wanne zu der Förderwalze 28. Durch
Verwendung eines Dosiermessers 29 kann eine Schicht einer
polymeren Trennflüssigkeit
zunächst
auf die Förderwalze 27 und
nachfolgend in einer kontrollierten Dicke, die von einer Submikron-Dicke
bis zu einer Dicke von mehreren Mikrons an Trennflüssigkeit
reicht, auf das vernetzte Fluorelastomer 5 aufgebracht
werden. Somit können
mittels Dosiervorrichtung 29 bevorzugt etwa 0,1 bis etwa
2 Mikrons oder größere Dicken
an Trennflüssigkeit
auf die Oberfläche
des vernetzten Fluorelastomers 5 aufgebracht werden.
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3 stellt
bildlich eine Ansicht im Querschnitt einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung dar, in der Schmelzfixierelement 20 ein Substrat 4,
wahlweise eine Oberflächenzwischenschicht 7,
welche Silikonkautschuk und wahlweise Füllstoffe 30 wie Aluminiumoxid
oder ähnliche,
die darin dispergiert oder enthalten sind, umfasst, sowie eine äußere vernetzte
Fluorelastomer-Oberflächenschicht 5 enthält. 3 stellt ebenfalls ein Flüssigtrennmittel
oder eine Schmelzfixierölschicht 9 bildlich
dar.
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Der hierin verwendete Ausdruck "Schmelzfixierelement"
bezieht sich auf Schmelzfixierelemente, die Schmelzfixierwalzen,
-Riemen, -Filme, -Bögen
u. ä. beinhalten;
Donatorelemente, einschließlich
Donatorwalzen, -Riemen, -Filme, -Bögen u. ä.; und Druckelemente, einschließlich Druckwalzen,
-Riemen, -Filme, -Bögen u. ä.; sowie
andere Elemente, welche in dem Schmelzfixiersystem einer elektrostatographischen
oder xerographischen, einschließlich
digitalen, Maschine nützlich
sind. Das Schmelzfixierelement der vorliegenden Erfindung kann bei
einer großen
Vielzahl an Maschinen angewandt werden, und ist nicht besonders
in ihrer Anwendung auf die spezielle Ausführungsform, die hierin bildlich
dargestellt ist, begrenzt.
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Für
das Schmelzfixierelement kann jegliches geeignete Substrat ausgewählt werden.
Das Schmelzfixierelementsubstrat kann eine Walze, ein Riemen, eine
flache Oberfläche,
ein Bogen, ein Film oder eine andere geeignete Form darstellen,
die bei der Fixierung thermoplastischer Tonerbilder auf ein geeignetes
Kopiersubstrat verwendet wird. Es kann die Form eines Schmelzfixierelementes
eines Druckelementes oder eines Trennmitteldonatorelementes, bevorzugt
in der Form einer zylindrischen Walze, annehmen. Typischerweise
ist das Schmelzfixierelement aus einem hohlen, zylindrischen Metallkern,
wie Kupfer, Aluminium, Edelstahl oder bestimmten Kunststoff-Materialien,
hergestellt, welche ausgewählt
sind, um Starrheit und strukturelle Integrität aufrechtzuerhalten, und ebenfalls
in der Lage sind, ein polymeres Material aufzuweisen welches darauf
beschichtet ist und fest daran haftet. Es ist bevorzugt, dass das
Trägersubstrat
eine zylindrische Hülse
darstellt, vorzugsweise mit einer äußeren polymeren Schicht von
etwa 1 bis etwa 6 Millimetern. In einer Ausführungsform wird der Kern, der
ein Aluminium- oder Stahlzylinder sein kann, mit einem Lösungsmittel
entfettet und mit einem abrasiven Reiniger gereinigt, bevor er mit
einem Grundierungsmittel, wie Dow Corning® 1200,
welches gesprüht,
gebürstet
oder getaucht werden kann, gefolgt von Trocknen an der Luft unter
Umgebungsbedingungen für
30 Minuten und anschließendem
Backen bei 150°C
für 30
Minuten, grundiert wird.
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Quarz- und Glas-Substrate sind ebenfalls
geeignet. Die Verwendung von Quarz- oder Glas-Kernen in Schmelzfixierelementen
erlaubt die Herstellung eines billigen Schmelzfixierelementes mit
einem leichten Gewicht. Darüber
hinaus helfen das Glas und das Quarz, ein schnelles Aufwärmen zu
erlauben, und sind daher energieeffizient. Da der Kern des Schmelzfixierelementes
Glas oder Quarz umfasst, gibt es darüber hinaus eine reale Möglichkeit,
dass derartige Schmelzfixierelemente recycled werden können. Indem
sie eine überlegene
Isolierung bereitstellen, gewähren
diese Kerne darüber
hinaus eine hohe thermische Effizienz.
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Wenn das Schmelzfixierelement einen
Riemen darstellt, kann das Substrat aus jedwedem gewünschten
oder geeigneten Material sein, einschließlich Kunststoffen wie Ultem®,
erhältlich
von General Electric, Ultrapek®, erhältlich von BASF, PPS (Polyphenylensulfid),
verkauft unter den Marken Fortron®, erhältlich von Hoechst
Celanese, Ryton R-4®, erhältlich von Phillips Petroleum
und Supec®,
erhältlich
von General Electric; PAI (Polyamidimid), verkauft unter der Marke
Torlon® 7130,
erhältlich
von Amoco; Potyketon (PK), verkauft unter der Marke Kadel® Έ1230, erhältlich von
Amoeo; PI (Polyimid); Polyaramid; PEEK (Polyetheretherketon), verkauft
unter der Marke PEEK 450GL30, erhältlich von Victrex; Polyphthalamid,
verkauft unter der Marke Amodel®, erhäftlich von
Amoco; PES (Polyethersuffon); PEI (Polyetherimid); PAEK (Polyaryletherketon);
PBA (Polyparabansäure);
Siliconharz und fluoriertem Harz, wie PTFE (Polytetrafluorethylen);
PFA (Perfluoralkoxy); FEP (fluoriertes Ethylenpropylen); flüssigkristallinem
Harz (Xydar®,
erhältlich
von Amoco; u. ä.
sowie deren Mischungen. Diese Kunststoffe können mit Glas oder anderen
Mineralien gefüllt
sein, um ihre mechanische Festigkeit zu verstärken, ohne ihre thermischen Eigenschaften
zu verändern.
In bevorzugten Ausführungsformen umfasst
der Kunststoff einen Hochtemperatur-Kunststoff mit überlegener
mechanischer Festigkeit, wie Polyphenylensulfid, Polyamidimid, Polyimid,
Polyketon, Polyphthalamid, Polyetheretherketon, Polyethersulfon
und Polyetherimid. Geeignete Materialien schließen ebenfalls SiliKonkautschuke
ein. Beispiele für
Schmelzfixierelemente mit Riemen-Konfiguration sind beispielsweise
offenbart in U.S. Patent 5,487,707, U.S. Patent 5,514,436 und der
anhängigen
Anmeldung U.S. fortlaufende Nummer 08/297,203, eingereicht am 29.
August 1994. Ein Verfahren zur Herstellung verstärkter, nahtloser Riemen ist
beispielsweise in U.S. Patent 5,409,557 offenbart.
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Die optionale Zwischenschicht kann
von jeglichem geeigneten oder gewünschten Material sein. Beispielsweise
kann die optionale Zwischenschicht einen Silikonkautschuk einer
Dicke umfassen, die ausreicht, um eine konturgetreue Schicht auszubilden.
Geeignete Silikonkautschuke schließen Raumtemperatur Vulkanisation-Silikonkautschuke
(RTV), Hochtemperatur-Vulkanisation-Siliconkautschuke (H C V) und
Niedrigtemperatur-Vulkanisation-Silikonkautschuke (LTV) ein. Diese
Kautschuke sind bekannt und schnell kommerziell erhältlich wie
als SILASTIC® 735
schwarz RTV und SILASTIC® 732 RTV, beide erhältlich von
Dow Corning, und 106 RTV Silikonkautschuk und 90 RTV Silikonkautschuk,
beide erhältlich
von General Electric. Andere geeignete Silikonmaterialien schließen die
Silane, Siloxane (bevorzugt Polydimethylsiloxane), wie Fluorsilikone, Dimethylsilikone,
flüssige
Silikonkautschuke, wie Vinyl-vernetzte, mittels Hitze aushärtbare Kautschuke
oder mittels Silanol bei Raumtemperatur vernetzte Materialien u. ä. ein. Andere
für die
Zwischenschicht geeignete Materialien schließen Polyimide und Fluorelastomere
ein, einschließlich
der bei äußeren Schichten
von Schmelzfixierelementen üblicherweise
verwendeten. Falls gewünscht,
kann die Zwischenschicht ein vernetztes Fluorelastomer gemäß der vorliegenden
Erfindung umfassen.
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Silikonkautschuk-Materialien können während des
Schmelzfixierverfahrens, insbesondere in Gegenwart eines Trennmittels,
anschwellen. Im Falle eines Schmelzfixier-Farbtoners, ist auf Grund des Bedarfs
an einer größeren Menge
an Farbtoner als für schwarze
und weiße
Kopien und Drucke erforderlich ist normalerweise eine relativ große Menge
an Trennmittel nötig,
um die Abslösbarkeit
zu steigern. Entsprechend ist der Silikonkautschuk in einer Vorrichtung,
welche Farbtoner verwendet, anfälliger
gegenüber
einem Anschwellen. In einer relativ kleinen Menge zugegebenes Aluminiumoxid
kann das Anschwellen verringem und die Fähigkeit zur Übertragung
von Wärme
steigern. Diese Steigerung der Fähigkeit
zur Übertragung
von Wärme
ist bevorzugt bei Schmelzfixierelementen, welche in Schmelzfixierfarbtonern
nützlich
sind, da üblichenweise
zum Schmelzfixieren von Farbtonern eine höhere Temperatur (beispielweise
von etwa 155 bis etwa 180°C)
benötigt wird,
im Vergleich zu der zum Schmelzfixieren schwarzer und weißer Toner
benötigten
Temperatur (beispielsweise von etwa 50 bis etwa 180°C).
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Dementsprechend befindet sich wahlweise
dispergiertes oder enthaltenes Aluminiumoxid in der Silikonkautschuk-Zwischenschicht
in einer relativ geringen Menge von etwa 0,05 bis etwa 5 Volumenprozent,
bevorzugt von etwa 0,1 bis etwa 5 Volumenprozent und besonders bevorzugt
von etwa 2,2 bis etwa 2,5 Prozent bezogen auf das Gesamtvolumen
der Zwischenschicht. Zusätzlich
zum Aluminiumoxid können
andere Metalloxide und/oder Metallhydroxide verwendet werden. Derartige
Metalloxide und/oder Metallhydroxide schließen Zinnoxid, Zinkoxid, Calciumhydroxid,
Magnesiumoxid, Bleioxid, Chromoxid, Kupferoxid u. ä. sowie
deren Mischungen ein. In einer bevorzugten Ausführungsform liegt ein Metalloxid
in einer Menge von etwa 10 bis etwa 50 Volumenprozent, vorzugsweise
von etwa 20 bis etwa 40 Volumenprozent und besonders bevorzugt von etwa
30 bis etwa 35 Prozent des Gesamtvolumens der Zwischenschicht vor.
In einer bevorzugten Ausführungsform
wird Kupferoxid in diesen Mengen zusätzlich zum Aluminiumoxid verwendet.
In bevorzugten Ausführungsformen
beträgt
der durchschnittliche Partikeldurchmesser der Metalloxide wie Aluminiumoxid
oder Kupferoxid bevorzugt etwa 1 bis etwa 10 Mikrons, und besonders
bevorzugt etwa 3 bis etwa 5 Mikrons, obwohl der durchschnittliche
Partikeldurchmesser außerhalb
dieser Bereiche liegen kann.
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Die optionale Zwischenschicht weist
typischerweise eine Dicke von etwa 0,05 bis etwa 10 Millimeter, bevorzugt
von etwa 0,1 bis etwa 5 Millimeter, und besonders bevorzugt von
etwa 1 bis etwa 3 Millimeter auf, obwohl die Dicke außerhalb
dieser Bereiche liegen kann. Ganz besonders weist die Zwischenschicht,
wenn sie auf einem Druckelement vorliegt, typischerweise eine Dicke
von etwa 0,05 bis etwa 5 Millimeter, vorzugsweise von etwa 0,1 bis
etwa 3 Millimeter, und besonders bevorzugt von etwa 0,5 bis etwa
1 Millimeter auf, obwohl die Dicke außerhalb dieser Bereiche liegen
kann. Auf einem Schmelzfixierelement vorliegend weist die Zwischenschicht
typischerweise eine Dicke von etwa 1 bis etwa 10 Millimeter, vorzugsweise
von etwa 2 bis etwa 5 Millimeter und besonders bevorzugt von etwa
2,5 bis etwa 3 Millimeter auf, obwohl die Dicke außerhalb dieser
Bereiche liegen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Dicke der
Zwischenschicht des Schmelzfixierelementes größer als die des Druckelementes,
so dass das Schmelzfixierelement verformbarer ist als das Druckelement.
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Die äußere Schmelzfixierschicht des
Schmelzfixierelementes der vorliegenden Erfindung umfasst ein vernetztes
Fluorelastomer. Diese Schicht kann hergestellt werden, indem zuerst
eine flüssige
Zusammensetzung, die ein nicht vernetztes Fluorelastomer und ein
Vernetzungsmittel gemäß der vorliegenden
Erfindung wie nachfolgend offenbart sowie jegliche gewünschte optionale
Füllstoffe
und andere optionale Komponenten enthält, hergestellt wird. Die flüssige Zusammensetzung
wird auf das Substrat aufgebracht, gefolgt von Vernetzung des Fluorelastomers,
typischerweise durch Erhitzen auf eine Temperatur von etwa 200 bis
etwa 400°F,
obwohl die Temperatur außerhalb
dieses Bereichs liegen kann, und typischerweise für etwa 10
bis etwa 24 Stunden, obwohl die Zeit außerhalb dieses Bereichs liegen
kann, und obwohl ebenfalls andere Vernetzungsverfahren angewandt
werden können.
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Beispiele geeigneter äußerer Schmelzfixierschichten
des Schmelzfixierelementes schließen Fluorelastomere ein Insbesondere
stellen die beispielsweise in U.S. Patent 5,166,031, U.S. Patent
5,281,506, U.S. Patent 5,366,772, U.S. Patent 5,370,931, U.S. Patent
4,257,669, U.S. Patent 5,017,432 und U.S. Patent 5,061,965 beschriebenen
geeignete Fluorelastomere dar. Diese Fluorelastomere, insbesondere
von der Klasse der Copolymere, Terpolymere und Tetrapolymere von
Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen und Tetrafluorethylen und einem
möglichen,
Vernetzungsstellen aufweisenden Monomer, sind kommerziell bekannt
unter verschiedenen Bezeichnungen wie VITON A®; VITON
E®;
VITON E60C®,
VITON E430®,
VITON 910®,
VITON GH®,
VITON GF®,
VITON E45® ,
VITON A201C® und
VITON B50®.
Die Bezeichnung VITON® stellt eine Marke von
E. I. Du Pont de Nemours, Inc. dar. Andere käuflich erhältliche Materialien schließen FLUOREL
2170®, FLUOREL
2174®,
FLUOREL 2176®,
FLUOREL 2177®,
FLUOREL 2123® und
FLUOREL LVS 76® ein,
wobei FLUOREL® eine
Marke der Firma 3M ist. Zusätzliche
käuflich
erhältliche
Materialien schließen
AFLAS®,
ein Polypropylentetrafluorethylen), und FLUOREL II® (LII900),
ein Poly(propylentetrafluorethylenvinylidenfluorid)elastomer, beide
ebenfalls erhältlich
von der Firma 3M, sowie TECNOFLONS®, identifiziert
als FOR-60KIR®,
FOR-LHF®,
NM®,
FOR-THF®, FOR-TFS®,
TH®,
und TN505®,
erhältlich
von Montedison Specialty Chemical Company ein. Fluorpolymer-, und
insbesondere Fluorelastomermaterialien wie die VITON®-Materialien
sind nützlich,
wenn sie als Schmelzfixierwalzenbeschichtungen bei normlen Schmelzfixiertemperaturen (z.
B. von etwa 50 bis etwa 150 °C)
verwendet werden. Diese Materialien weisen überlegene Eigenschaften im
Hinblick auf Hochtemperaturstabilität, thermische Leitfähigkeit,
Verschleißbeständigkeit
und Beständigkeit gegenüber dem
Anschwellen durch Trennöl
auf.
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In einer weiteren Ausführungsform
stellt das Polymer ein Fluorelastomer mit einer relativ geringen Menge
an Vinylidenfluorid, wie in VITON GF®, erhältlich von
E. I. DuPont de Nemours, Inc., dar. Das VITON GF® weist
35 Gewichtsprozent an Vinylidenfluorid, 34 Gewichtsprozent an Hexafluorpropylen
und 29 Gewichtsprozent an Tetrafluorethylen, mit 2 Gewichtsprozent
Monomer mit Vernetzungsstellen, auf. Monomer mit Vernetzungsstellen
können
jene sein, welche von Du Pont erhältlich sind, wie 4-Bromperfluorbuten-1,
1,1-Dihydro-4-bromperfluorbuten-1, 3-Bromperfluorpropen-1, 1,1-Dihydro-3-bromperfluorpropen-1,
oder jedwedes andere geeignete Monomer mit Vernetzungsstellen. Der
Fluorgehalt des VITON GF® beträgt etwa 70 Gewichtsprozent
bezogen auf das Gesamtgewicht des Fluorelastomers.
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In noch einer weiteren Ausführungsform
stellt das Polymer ein Fluorelastomer mit einem relativ geringen
Fluorgehalt daher, wie VITON A201C®, welches
ein Copolymer aus Vinylidenfluorid und Hexafluorpropylen ist und
einen Fluorgehalt von etwa 65 Gewichtsprozent aufweist. Dieses Copoymer
ist vermischt mit Vernetzern und Phosphoniumverbindungen, welche
als Beschleuniger verwendet werden.
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Besonders bevorzugt für die vorliegende
Erfindung sind Fluorelastomere, welche Vinylidenfluorid, wie die
VITON® Materialien,
enthalten. Ganz besonders bevorzugt sind Vinylidenfluorid-Terpolymere
wie VITON® GF.
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Es ist bevorzugt, dass das Flurelastomer
einen relativ hohen Fluorgehalt von etwa 65 bis etwa 71 Gewichtsprozent,
vorzugsweise von etwa 69 bis etwa 70 Gewichtsprozent, und besonders
bevorzugt von etwa 70 Prozent Fluor bezogen auf das Gewicht des
gesamten Fluorelastomers aufweist. Ebenfalls können weniger teure Elastomere,
wie einige, die etwa 65 Gewichtsprozent Fluor enthalten, verwendet
werden.
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In den nicht vernetzten Polymeren
ohne Monomeren mit Vernetzungsstellen beeinflusst die relative Menge
an Vernetzungsstellen wie die Vinylidenfluorid-Monomere im Polymerrückgrat die
Vernetzungsdichte und mechanischen Eigenschaften des vernetzten
Polymers; entsprechend können
die relativen Mengen an Vernetzungsstellen im Polymerrükgrat in
Abhängigkeit
der gewünschten
physikalischen Eigenschaften und der Vernetzungsdichte des vernetzten
Polymers ausgewählt
werden. Das zusammen mit den kommerziell erhältlichen Fluorelastomeren wie
der VITON®Serie
erhältliche
Informationsmaterial stellt eine umfassende Information im Hinblick
darauf bereit, wie die Variation verschiedener Mengen an Monomeren
die Leistungsziele des vernetzten Materials beeinflusst.
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Weitere geeignete Fluorpolymere schließen solche
ein, wie Fluorelastomer- Verbundwerkstoffe,
welche Hybridpolymere darstellen, die mindestens zwei sich unterscheidende
Poymersysteme, Blöcke
oder Monomersegmente, ein Monomersegment (im Nachfolgenden als "erstes
Monomersegment" bezeichnet), welches eine hohe Verschleißbeständigkeit
und eine große
Festigkeit aufweist, und das andere Monomersegment (im Nachfolgenden
als "zweites Monomersegment" bezeichnet), welches eine geringe Oberflächenenergie
besitzt, umfassen. Die Verbundwerkstoffe sind Hybrid- oder Copolymer-Zusammensetzungen,
welche im Wesentlichen einheitliche, integrale, durchdringende Netzwerke
eines ersten Monomersegmentes und eines zweiten Monomersegmentes
enthalten, und in einigen Ausführungsformen
wahlweise ein drittes gepfropftes Segment, wobei sowohl die Struktur
als auch die Zusammensetzung der Segmentnetzwerke im Wesentlichen einheitlich
sind, wenn sie durch verschieden Scheiben der Schmelzfixierschicht
betrachtet werden. Der Ausdruck "durchdringendes Netzwerk" bezieht
sich auf eine Additionspolymerisations-Matrix, in der Polymerstränge des
ersten Monomersegmentes und des zweiten Monomersegmentes, sowie
diejenigen des optionalen dritten gepfropften Segmentes, miteinander
verzwirnt sind. Eine Copolymerzusammensetzung umfasst ein erstes
Monomersegment und ein zweites Monomersegment, sowie wahlweise ein
drittes gepfropftes Segment, vorbei die Monomersegmente zufällig innerhalb
eines langkettigen Moleküls
arrangiert sind. Beispiele eines zur Verwendung als das erste Monomersegment
oder festes Monomersegment geeignetem Polymers schließen beispielsweise
Polyamide, Polyimide, Polysulfone, Flurelastomere u. ä. sowie
deren Mischungen ein. Beispiele des Monomersegmentes mit geringer
Oberflächenenergie
oder der zweiten Monomersegmentpolymere schließen Polyorganosiloxane u. ä. ein und
ebenfalls Intermediate, welche anorganische Netzwerke ausbilden.
Ein Intermediat stellt einen Vorläufer anorganischer Oxidnetzwerke,
welche in den hierin beschriebenen Polymeren vorliegen, dar. Dieser
Vorläufer
durchläuft
Hydroyse und Kondensation, gefolgt von Additionsreaktionen, um gewünschte Netzwerkkonfigurationen
beispielsweise von Netzwerken aus Metalloxiden wie Titandioxid,
Siliziumoxid, Zirkoniumoxid u. ä.;
von Netzwerken aus Metallhalogeniden; und Netzwerken aus Metallhydroxiden
zu bilden. Beispiele von Intermediaten schließen Metallalkoxide, Metallhalogenide,
Metallhydroxide und Polyorganosiloxane ein. Die bevorzugten Intermediate
stellen Alkoxide dar, und besonders bevorzugt sind Tetraethoxyorthosilikat
für Siliziumoxid-Netzverke
und Titanisobutoxide für
Titandioxidnetzwerke. In einigen Ausführungsformen stellt ein gepfropftes
Monomersegment ein drittes Monomersegment niedriger Oberflächenenergie
dar, und in bevorzugten Ausführungsformen
handelt es sich dabei um ein Polyorganosiloxan. In diesen bevorzugten
Ausführungsformen
ist es besonders bevorzugt, dass das zweite Monomersegment ein Intermediat
für ein
Netzwerk eines Metalloxides darstellt. Bevorzugte Intermediate schließen Tetraethoxyorthosilikat
für Siliziumoxid-Netzwerke und Titanisobutoxid
für Titandioxid-Netzwerke
ein.
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Volumen-gepfropfte Elastomere sind
ebenfalls geeignet. Volumen gepfropfte Elastomere stellen eine spezielle
Form eines Hydrofluorelastomers dar und sind im Wesentlichen einheitliche,
integrale, durchdringende Netzwerke einer Hybridzusammensetzung
eines Fluorelastomers und eines Polyorganosiloxanes, wobei der Volumen-Pfropf
durch Dehydrofluorierung eines Fluorelastomers mittels eines nucleophilen
Dehydrofluorierungsmittels, gefolgt von Additionspolymerisation
mittels Zugabe eines durch eine Alken- oder Alkin-Funktionalität terminierten
Polyorganosiloxanes und eines Polymerisationsinitiators, gebildet
wurde. Beispiele für spezielle
Volumenpfropfelastomere sind beispielsweise in U.S. Patent 5,166,031,
U.S. Patent 5,281,506, U.S. Patent 5,366,772 und U.S. Patent 5,370,931
offenbart.
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Beispiele für geeignete Polymerverbundwerkstoffe
schließen
Volumen-gepfropfte Elastomere, Titamere, gepfropfte Titamere, Ceramere,
gepfropfte Ceramere u. ä.
ein. Titamere und gepfropfte Titamere sind beispielsweise in U.S.
Patent 5,486,987 offenbart; Ceramere und gepfropfte Ceramere sind
beispielsweise in U.S. Patent 5,337,129 offenbart; und Volumen-gepfropfte
Fluorelastomere sind beispielsweise in U.S. Patent 5,366,772 offenbart.
Darüber
hinaus sind diese Fluorelastomer-Verbundwerkstoffe
in U.S. Patent 5,778,290 offenbart.
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Das Fluorelastomer ist ausgehärtet oder
vernetzt mit einem Epoxysilan-Vulkanisiermittel.
Beispiele für geeignete
Epoxysilan-Vulkanisiermittel schließen jene der Formel
ein, worin y eine ganze
Zahl von 0,1, 2 oder 3 darstellt und R eine Alkylgruppe, typischerweise
mit 1 bis etwa 5 Kohlenstoffatomen, ist, obwohl die Anzahl an Kohlenstoffatomen
außerhalb
dieses Bereichs liegen kann. Ein spezifisches Beispiel eines geeigneten
Epoxysilan Vulkanisiermittels stellt Glycidoxypropyltrimethoxysilan
der Formel
dar und ist käuflich erhältlich als
beispielsweise DC Z 6040 von Dow Corning Co., Midland, MI, als 66720
von United Chemical Technologies und als SIG5840.0 von Gelest. Andere
geeignete kommerziell erhältliche
Vulkanisiermittel beinhalten 3-Glycidoxypropyldimethylethoxysilan
der Formel
kommerziell erhältlich als,
zum Beispiel, UCT G6700 von United Chemical Technologies und als
SIG5825.0 von Gelest, und (3-Glycidoxypropyl)methyldiethoxysilan
der Formel
kommerziell erhältlich als,
zum Beispiel, G6710 von United Chemical Technologies und als SIG5832.0
von Gelest.
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Wahlweise kann die das Vulkanisiermittel
und das Fluorelastomer enthaltende Lösung darüber hinaus einen Säureakzeptor
enthalten, welcher typischerweise eine anorganische Base darstellt.
Der Säureakzeptor dehydrofluoriert
Vinylidenfluorid in einem Polymer, welches Vinylidenfluorid-Monomereinheiten
enthält,
unter Erzeugen von Doppelbindungen, welche als reaktive Stellen
für die
Vernetzung fungieren. Beispiele geeigneter Säureakzeptoren schließen Magnesiumoxid,
Calciumhydroxid, Bleioxid, Kupfer(III)oxid, Zinkoxid u. ä. sowie
deren Mischungen ein. Es können
ebenfalls organische Säureakzeptoren
verwendet werden, einschließlich
Amine und ihre Schiff-Base-Derivate, wie Diamine, aliphatische Amine,
aromatische Amine, in denen die aromatische Gruppe Benzol, Toluol,
Naphthalin, Anthracen u. ä.
sein kann (aber nicht auf diese beschränkt ist), wobei spezielle Beispiele
geeigneter Amine oder deren Schiff-Base-Derivate N,N'-Dicinnamyliden-1,6-hexandiamin
(typischerweise etwa 2,5 bis etwa 5 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile
Fluorelastomer), erhältlich unter
der Marke TECNOFLON® TECNOCIN-A®, Hexamethylendiamincarbamat
(typischerweise etwa 1 bis etwa 3 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile
Fluorelastomer), erhältlich
unter der Martre TECNOFLON® TECNOCIN-B®, Triethylentetramin
oder TETA (typischerweise etwa 1 bis etwa 3 Gewichtsteile pro 100
Gewichtsteile Fluorelastomer) u. ä. sowie deren Mischungen. Der
anorganische Säureakzeptor
wird typischerweise zu der Fluorelastomer-Lösung in einer Menge von etwa
2 bis etwa 20 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen Fluorelastomer,
und vorzugsweise von etwa 8 bis etwa 15 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen
Fluorelastomer zugegeben, obwohl die relativen Mengen außerhalb
dieser Bereiche liegen können.
Das Amin als der Säureakzeptor
wird typischerweise zu der Fluorelastomer-Lösung in einer Menge von etwa
0,5 bis etwa 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen Fluorelastomer
zugegeben, und vorzugsweise von etwa 1 bis etwa 3 Gewichtssteilen
pro 100 Gewichtsteilen Fluorelastomer, obwohl die relativen Mengen
außerhalb
dieser Bereiche liegen können.
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Das Vulkanisiermittel wird vor der
Beschichtung des Fluorelastomers auf dem Substrat zu dem Fluorelastomer
zugegeben. Das Fluorelastomer ist gelöst oder dispergiert in einem
Lösungsmittel
wie Methylethylketon, Methylisobutylketon, Toluol, Butylacetat,
Amylacetat, Mischungen daraus oder ähnlichen. Das Vulkanisiermittel
wird in jedweder gewünschten
oder effektiven Menge, typischerweise von etwa 0,5 bis etwa 15 Gewichtsprozent
bezogen auf Fluorelastomer, vorzugsweise von etwa 2,5 bis etwa 10
Gewichtsprozent bezogen auf Fluorelastomer und besonders bevorzugt
von etwa 4 bis etwa 7 Gewichtsprozent bezogen auf Fluorelastomer
zugegeben, obwohl die relativen Mengen außerhalb dieser Bereiche liegen
können.
Das Fluorelastomer kann in dem Lösungsmittel
in jedweder gewünschten
oder effektiven Menge, typischerweise von etwa 5 bis etwa 30 Gewichtsprozent
bezogen auf die Fluore lastomer/Lösungsmittel-Lösung, vorzugsweise
von etwa 10 bis etwa 25 Gewichtsprozent bezogen auf die Fluorelastomer/Lösungsmittel-Lösung und
besonders bevorzugt von etwa 15 bis etwa 20 Gewichtsprozent bezogen
auf Fluorelastomer/Lösungsmittel-Lösung gelöst oder
dispergiert werden, obwohl die Menge außerhalb dieser Bereiche liegen
kann. Obwohl es nicht notwendig ist, ist es bevorzugt, das Vulkanisiermittel
zuletzt zu der Lösung
zuzugeben, wobei ein adäquates
Mischen, Zermahlen (falls zusätzliche,
optionale Füllstoffe
in der Lösung
vorliegen) und Lösen
des Polymers vor der Vernetzungsreaktion ermöglicht wird. Nachfolgend zu
dem Beschichten der Fluorelastomer/Vulkanisiermittel-Mischung auf
dem Substrat wird die Mischung mittels jedweder bekannten oder geeigneten
Maßnahme,
wie einfaches Aussetzen der Umgebungsluft oder ähnlichem, getrocknet. Danach
wird das Fluorelastomer mittels Aussetzen der Hitze, typischerweise
bei etwa 200 bis etwa 400°F,
vorzugsweise bei etwa 250 bis etwa 350°F und besonders bevorzugt bei
etwa 250 bis etwa 300°F
ausgehärtet,
obwohl die Temperatur außerhalb
dieser Bereiche liegen kann, und typischerweise für etwa 10
bis etwa 24 Stunden, vorzugsweise für etwa 12 bis etwa 20 Stunden
und besonders bevorzugt für
etwa 14 bis etwa 16 Stunden, obwohl die Zeit außerhalb dieser Bereiche liegen
kann. Obwohl Trocknen nicht erforderlich ist, ist der Trocknungsschritt
bevorzugt, um die Filmmerkmale des vernetzten Polymers zu verbessern.
Obwohl nicht bevorzugt, kann das Trocknen darüber hinaus gleichzeitig mit
dem Vernetzen erfolgen, und das Aushärten kann mittels anderer Verfahren
wie dem Aussetzen ultravioletter, Infrarot- oder Elektronenstrahl-Strahlung oder ähnlichem
erfolgen.
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Wahlweise können leitfähige Füllstoffe in der äußeren Schmelzfixierschicht
des Schmelzfixierelementes dispergiert sein, insbesondere in Ausführungsformen,
in denen ein funktionelles Schmelzfixieröl verwendet wird. Bevorzugte
Füllstoffe
sind in der Lage, mit den funktionellen Gruppen des Trennmittels
zu interagieren, um einen thermisch stabilen Film auszubilden, welcher
thermoplastischen Harztoner ablöst
und verhindert, dass der Toner mit dem Füllstoff-Oberflächenmaterial
selber in Kontakt kommt. Diese Bindung ermöglicht eine Reduktion der zur
Förderung
der Ablösung
benötigten
Menge an Öl.
Darüber
hinaus fördern
bevorzugte Füllstoffe
die Bindung zu dem Öl,
ohne Probleme wie Entschäumen
oder Gelieren hervorzurufen. Zusätzlich
ist es bevorzugt, dass die Füllstoffe
im Wesentlichen nicht mit dem äußeren Polymermaterial
reagieren, so dass keine entgegengerichtete Reaktion zwischen dem
Polymermaterial und dem Füllstoff
auftritt, welche das Aushärten
behindern oder auf andere Weise die Festigkeitseigenschaften des äußeren Oberflächenmaterials
negativ beeinflussen würde.
Füllstoffe
in der äußeren Schmelzfixierschicht
können
ebenfalls die thermische Leitfähigkeit
steigern.
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Andere optionale Hilfsmittel und
Füllstoffe
können
in das vernetzte Fluorelastomer der äußeren Schmelzfixierschicht
gemäß der vorliegenden
Erfindung eingearbeitet werden, vorausgesetzt dass sie die Integrität des vernetzten
Fluorelastomers nicht beeinflussen. Derartige, üblicherweise bei der Kompoundierung der
Elastomere zusammentreffende, Füllstoffe
schließen
Farbstoffe, verstärkende
Füllstoffe,
Verarbeitungshilfsmittel, Beschleuniger u. ä. ein. Oxide wie Magnesiumoxid
und Hydroxide wie Calciumhydroxid werden manchmal zu Fluorelastomeren
gegeben. Protonensäuren
wie Stearinsäure
stellen geeignete Additive in EPDM und BR Polymerformulierungen
dar, um die Ablösung
mittels Verbesserung der Bindung von Aminoölen zu der Elastomerzusammensetzung
zu verbessern. Andere Metalloxide wie Kupfer(II)oxid und/oder Zinkoxid können ebenfalls
verwendet werden, um die Ablösung
zu verbessern. Metalloxide wie Kupferoxid, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid,
Zinnoxid, Titandioxid, Eisenoxid, Zinkoxid, Manganoxid, Molybdänoxid u. ä., Rußschwarz,
Graphit, Metallfasern und Metallpulverpartikel wie Silber, Nickel,
Aluminium u. ä.
sowie deren Mischungen können
die thermische Leitfähigkeit
fördern.
Die Zugabe von Silikonpartikeln zu einer äußeren Schmelzfixierschicht
aus Fluorpolymer kann die Freisetzung von Toner aus dem Schmezlfixierelement
während
und nach dem Schmelzfixierverfahren verstärken. Die Verarbeitbarkeit
einer äußeren Schmelzfixierschicht
aus Fluor bei Ausfällen
kann gesteigert werden durch Erhöhen
der Absorption von Silikonölen,
insbesondere durch Zugabe von Füllstoffen
wie Quarzstaub oder Tonen wie Organo-Montmorillonite. Anorganische Partikelfüllstoffe
können
den Abriebwiderstand der äußeren polymeren
Schmelzfixierschicht verstärken.
Beispiele derartiger Füllstoffe
schließen
Metall-enthaltende Füllstoffe,
wie ein Metall, eine Metalllegierung, ein Metalloxid, ein Metallsalz
oder eine andere Metallverbindung ein; die allgemeinen Klassen geeigneter
Metalle schließen
diejenigen Metalle der Gruppen 1b, 2a, 2b, 3a, 3b, 4a, 4b, 5a, 5b,
6b, 7b, 8 und die Seltenen Erde-Elemente des Periodensystems ein.
Spezielle Beispiele derartiger Füllstoffe
stellen Oxide von Aluminium, Kupfer, Zinn, Zink, Blei, Eisen, Platin,
Gold, Silber, Antimon, Wismut, Zink, Iridium, Ruthenium, Wolfram,
Mangan, Cadmium, Quecksilber, Vanadium, Chrom, Magnesium, Nickel
und deren Legierungen ein. Verstärkendes
kalziniertes Alumina und nicht verstärkendes tafelförmiges Alumina
sind ebenfalls geeignet.
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Die Polymerschichten des Schmelzfixierelementes
können
auf das Schmelzfixiersubstrat mittels jedweder gewünschten
oder geeigneten Maßnahme,
einschließlich
Spritzgießen,
normalem Sprühen,
Tauchen, und Taumel-Sprühtechniken
beschichtet werden. Eine Fließbeschichtungsvorrichtung
wie in der anhängigen Anmeldung
U.S. fortlaufende Nummer 08/672,493, eingereicht am 26. Juni 1996
betitelt "Fließbeschichtungsverfahren
zur Herstellung von polymeren Druckwalzen und Riemenkomponenten",
beschrieben, kann ebenfalls verwendet werden, um eine Serie von
Schmelzfixierwalzen zu fließbeschichten.
Es ist bevorzugt, dass die Polymere vor dem Aufbringen auf das Schmelzfixiersubstrat
mit einem Lösungsmittel
verdünnt
sind, und insbesondere mit einem umweltfreundlichen Lösungsmittel.
Zur Beschichtung von Schichten können
jedoch alternative Verfahren verwendet werden, einschließlich den
in der anhängigen
Anmeldung U.S. fortlaufende Nummer 09/069,476, eingereicht am 29.
April 1998, betitelt "Verfahren zur Beschichtung von Schmelzfixierelementen",
beschriebenen.
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Die ausgehärtete Fluorelastomerschicht
liegt auf dem Substrat (oder irgendwelchen darunter liegenden Zwischenschichten)
in jedweder gewünschten
oder geeigneten Dicke, typischerweise von etwa 5 bis etwa 30 Mikrons,
vorzugsweise von etwa 5 bis etwa 25 Mikrons und besonders bevorzugt
von etwa 10 bis etwa 20 Mikrons, obwohl die Dicke außerhalb
dieser Bereiche liegen kann.
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Andere optionale Schichten, wie Haftmittelschichten
oder andere geeignete Dämpfungsschichten oder
leitfähige
Schichten, können
ebenfalls zwischen der äußeren Elastomerschicht
und dem Substrat eingearbeitet werden. Optionale Haftmittelzwischenschichten
und/oder Polymerschichten können
aufgebracht werden, um gewünschte
Eigenschaften und Leistungsziele zu erreichen. Eine Haftmittelzwischenschicht
kann ausgewählt
werden aus beispielsweise Epoxyharzen und Polysiloxanen. Bevorzugte
Haftmittel schließen
Materialien wie Union Carbide A 1100, Dow TACTIX 740, Dow TACTIX
741, Dow TACTIX 742, Dow Corning P5200, Dow Corning S-2260, Union
Carbide A-1100 und United Chemical Technologies A0728 ein. Ein besonders
bevorzugtes Vulkanisiermittel für
die zuvor genannten Haftmittel stellt Dow H41 dar. Bevorzugtes)
Haftmittel zur Adhäsion
von Silikon stellen (stellt) A4040 Silan, erhältlich von Dow Corning Corp.,
Midland, Michigan, 48686, D. C. 1200, ebenfalls erhältlich von
Dow Corning und S-11 Silan, erhältlich
von Grace Specialty Polymers, Lexington, MA, dar. Adhäsion von
Fluorkohlenstoffelastomeren kann mittels Chemlok® 5150,
erhältlich
von Lord Corp., Coating and Lamination Division, Erie, PA, erreicht
werden.
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Polymere Flüssigtrennmittel können wahlweise
in Kombination mit der äußeren Polymerschicht
verwendet werden, um eine Schicht eines Flüssigkeitstrennmittels zu bilden,
was in einer Grenzflächenbarriere an
der Oberfläche
des Schmelzfixierelementes resultiert, während nicht reagierte Trennflüssigkeit
geringer Oberflächenenergie
als ein äußerer Trennfilm
verbleibt. Geeignete Trennmittel schließen sowohl funktionelle als
auch nicht-funktionelle Flüssigkeitstrennmittel
ein. Der Ausdruck " nicht-funktionelles Öl" wie hierin verwendet, bezeichnet Öle, welche
nicht chemisch mit den Füllstoffen
auf der Oberfläche
des Schmelzfixierelementes reagieren. Der Ausdruck "funktionelles Öl" wie hierin
verwendet, bezieht sich auf ein Trennmittel mit funktionellen Gruppen,
welche chemisch mit den auf der Oberfläche des Schmelzfixierelementes
vorliegenden Füllstoffen
reagieren, um so die Oberflächenenergie
des Füllstoffes
zu reduzieren und dadurch eine bessere Ablösung der Tonerpartikel von
der Oberfläche
des Schmelzfixierelementes bereitzustellen. Nicht-funktionelle Trennmittel
schließen
bekannte Polydimethylsiloxan-Trennmittel ein.
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Funktionelle Trennmittel wie Amino-funktionelle,
Mercapto-funktionelle, Hydridfunktionelle und andere können ebenfalls
verwendet werden. Spezielle Beispiele geeigneter Amino-funktioneller
Trennmittel schließen T
Typ Amino-funktionelle Silikon-Trennmittel wie beispielsweise in
U.S. Patent 5,516,361 offenbart, Monoaminofunktionelle Silikon-Trennmittel,
wie beispielsweise in U.S. Patent 5,531,813 beschrieben, und Amino-funktionelle
Siloxan-Trennmittel, wie beispielsweise in U.S. Patent 5,512,409
offenbart, ein. Beispiele von Mercapto-funktionellen Trennmitteln
schließen
diejenigen, die beispielsweise in U.S. Patent 4,029,827, U.S. Patent 4,029,827
und U.S. Patent 5,395,725 offenbart sind, ein. Beispiele für Hydridfunktionelle Öle schließen diejenigen,
die beispielsweise in U.S. Patent 5,401,570 offenbart sind, ein.
Andere funktionelle Trennmittel schließen diejenigen ein, die beispielsweise
in U.S. Patent 4,101,686, U.S. Patent 4,146,659 und U.S. Patent 4,185,140
beschrieben sind. Andere Trennmittel schließen diejenigen ein, die beispielsweise
in U.S. Patent 4,515,884 und U.S. Patent 5,493,376 beschrieben sind.
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Bevorzugte polymere Flüssigkeitstrennmittel
zur Verwendung in Kombination mit der polymeren Schicht stellen
diejenigen dar, welche Moleküle
umfassen mit funktionellen Gruppen, die mit jeglichen Füllstoffpartikeln
im Schmelzfixierelement und ebenfalls mit dem Polymer selber in
einer derartigen Weise wechselwirken, dass sie eine Schicht eines
Flüssigkeitstrennmittels
ausbilden, was in einer Grenzschicht an der Oberfläche des
Schmelzfixierelementes resultiert, während eine nicht-reagierte
Trennflüssigkeit
mit geringer Oberflächenenergie
als ein äußerer Trennfilm
verbleibt. Geeignete Trennmittel schließen Polydimethylsiloxan-Schmelzfixieröle mit Amino,
Mercapto und anderen Funktionalitäten für Fluorelastomer-Zusammensetzungen
ein. Für
Zusammensetzungen auf Silikon-Basis kann ebenfalls ein nicht-funktionelles Öl verwendet werden.
Das Trennmittel kann des Weiteren eine nicht-funktionelles Öl als ein Verdünnungsmittel
umfassen.
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Spezielle Ausführungsformen der Erfindung
werden nun im Detail beschrieben werden. Diese Beispiele dienen
der Illustration, und die Erfindung ist nicht beschränkt auf
die Materialien, Konditionen oder Verfahrensparameter, die in diesen Ausführungsformen
dargelegt sind. Wenn nicht anders angegeben sind alle Anteile und
Prozentangaben bezogen auf Gewicht.
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BEISPIEL 1
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Lösungen,
die Methylethylketon, ein Fluorelastomer (VITON®GF,
erhalten von E. I. DuPont de Nemours & Co., Wilmington, DE) und die in
der nachfolgenden Tabelle aufgeführten
zusätylichen
Inhaltsstoffe enthalten (Inhaltsstoffe aufgeführt in Einheiten bezogen auf
Gewichtsteile), wurden hergestellt durch Rühren der Inhaltsstoffe (außer der
Vulkanisiermittel) über
Nacht, um das Polymer zu lösen.
Die Oxide wurden vorgemahlen und in Methylisobutylketon dispergiert,
bevor sie zu den Lösungen
zugegeben wurden. Etwa 10 bis 30 Minuten vor dem Beschichten wurden
die Vulkanisiermttel (VC-50, ein auf Bisphenol A basierendes Aushärtungssystem
mit einem Beschleuniger, erhältlich
von E. I. DuPont de Nemours & Co.,
Wilmington, DE, oder DC 6040, einem Epoxysilan-Vulkanisiermittel,
erhältlich
von Dow Corning Co., Midland, MI) zu den Lösungen (mit dem VC-50 vorgelöst in Methylethylketon)
zugegeben. Die Fluorelastomer-Lösungen
wurden auf ein TEFLON®-Blatt, welches um ein
Substrat gewickelt wurde, sprühbeschichtet.
Die derart hergestellten Filme wurden an der Luft getrocknet, gefolgt
von Hitzehärtung
für 22
Stunden bei 400 °F
und Abziehen des ausgehärteten Polymers
von dem TEFLON® als
freistehende Filme. In jedem Fall, in dem die Lösungen Oxide enthielten, handelte
es sich bei den Oxiden um eine Mischung aus Magnesiumoxid, vorliegend
in einer Menge von 2 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Polymers,
und Calciumhydroxid, vorliegend in einer Menge von etwa 1 Gewichtsteil
pro 100 Gewichtsteile des Polymers.
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Danach wurden verschiedene physikalische
Eigenschaften der so hergestellten Filme mittels Instron Testung
gemäß ASTM F219
getestet. Die Zugfestigkeit wurde in Inch Pfund pro Kubikinch (in-#/in3) gemessen, die Festigkeit wurde in Pfund
pro Kubikinch gemessen, der anfängliche
Modulus wurde in Pfund pro Quadratinch gemessen, und bei Prozent
Dehnung bei maximaler Belastung handelt es sich um eine prozentuale
Figur. In einer grafischen Darstellung der Belastung (Kraft dividiert
durch Fläche;
psi) gegen die Dehnung (gemessenen als Längenänderung: ΔL/Linitial),
stellt die maximale Belastung (gemessen in Pfund) die Belastung
dar, bei welcher der Film bricht, die Zugfestigkeit stellt den Punkt
in der Kurve dar, bei welchem das Material bricht (bei der höchsten angewandten
Kraft erhaltene Belastung), der anfängliche Modulus stellt die
Steigung der anfänglichen
Belastungs-Dehnungs-Kurve dar, die Festigkeit stellt die Fläche unter
der Belastungs-Dehnungs-Kurve dar und Prozent Dehnung bei maximaler
Belastung stellt die Prozentänderung
der Länge
der Testprobe am Bruchpunkt dar (4).
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Wie die Daten aufzeigen, zeigen die
mit dem Epoxysilan-Vulkanisiermittel ausgehärteten Filme eine äquivalente
Hitzestabilität
und verbesserte Festigkeit im Vergleich zu den mit dem Vulkanisiermittel
auf Bisphenol A-Basis ausgehärteten
Filmen. Ein Vergleich der Filme "A" und "C" mit dem Film "G" zeigt,
dass die Zugabe des DC Z6040 die mechanischen Eigenschaften des
Films verbesserte. Film "C" ist typisch für bekannte Standardmaterialien
mit dem bekannten Vulkanisiermittel und Oxid-Partikel Säureakzeptor-Additiven, wohingegen Film
"G" die momentane Erfindung illustriert, welche nur Additive auf
Lösungs-
oder Flüssigkeits-Basis
verwendet. Der Aushärtungsprozess
der vorliegenden Erfindung ist einfacher als bekannte Prozesse,
dahingehend, dass keine Partikelfüllstoffe erforderlich sind
und kein Mahlen nötig
ist.
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Das Polymer ließ sich ebenfalls leichter in
dem Lösungsmittel
mit den Lösungen
der vorliegenden Erfindung lösen.
Wie ein Vergleich der Filme "D", "E", "F" und "G" aufzeigt, steigerten
zunehmende Mengen an Vernetzungsvulkanisiermittel die Vernetzungsdichte
des Materials, wodurch die Sprödigkeit
des ausgehärteten Polymers
zunahm. Darüber
hinaus wird angenommen, dass, da die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
reaktiver sind als bekannte Zusammensetzungen, weniger Energie erforderlich
ist, um die Vernetzungsreaktion anzutreiben. Die adhäsiven Eigenschaften
des Vulkanisiermittels machen die Verwendung zusätzlicher Adhäsi onsmittel
zwischen der ausgehärteten
Fluorelastomerschicht und dem Substrat optional.
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Andere Ausführungsformen und Modifikationen
der vorliegenden Erfindungen können
sich für
den gewöhnlichen
Fachmann nach einer Prüfung
der hierin präsentierten
Information ergeben; diese Ausführungsformen
und Modifikationen sowie deren Äquivalente
sind ebenfalls in dem Umfang dieser Erfindung eingeschlossen.