DE60004849T2 - Beschichtungsverfahren und die danach beschichteten produkte - Google Patents

Beschichtungsverfahren und die danach beschichteten produkte Download PDF

Info

Publication number
DE60004849T2
DE60004849T2 DE60004849T DE60004849T DE60004849T2 DE 60004849 T2 DE60004849 T2 DE 60004849T2 DE 60004849 T DE60004849 T DE 60004849T DE 60004849 T DE60004849 T DE 60004849T DE 60004849 T2 DE60004849 T2 DE 60004849T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
coating
waves
product
electromagnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60004849T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60004849D1 (de
Inventor
Michel Levy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gaj Developpement Sas Rosoy Fr
Original Assignee
Cabinet Erman Sarl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cabinet Erman Sarl filed Critical Cabinet Erman Sarl
Publication of DE60004849D1 publication Critical patent/DE60004849D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60004849T2 publication Critical patent/DE60004849T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/22Metallic printing; Printing with powdered inks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/26Printing on other surfaces than ordinary paper
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/13Hollow or container type article [e.g., tube, vase, etc.]
    • Y10T428/1352Polymer or resin containing [i.e., natural or synthetic]
    • Y10T428/1355Elemental metal containing [e.g., substrate, foil, film, coating, etc.]
    • Y10T428/1359Three or more layers [continuous layer]
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/24Structurally defined web or sheet [e.g., overall dimension, etc.]
    • Y10T428/24802Discontinuous or differential coating, impregnation or bond [e.g., artwork, printing, retouched photograph, etc.]
    • Y10T428/24917Discontinuous or differential coating, impregnation or bond [e.g., artwork, printing, retouched photograph, etc.] including metal layer

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Einführung
  • Vorliegende Erfindung betrifft ein Beschichtungsverfahren mit hoher Auflösung. Sie betrifft auch für das sichtbare Licht transparente Produkte, welche einen gewissen elektromagnetischen Wellenlängenbereich filtern können.
  • Stand der Technik
  • Man kennt zahlreiche Beschichtungsverfahren für Verpackungsmaterial, von denen einige nachstehend als Beispiel aufgeführt sind:
    • – Wässrige Beschichtung, wobei die Beschichtungsflüssigkeit eine Suspension oder Lösung des Produkts in Wasser ist;
    • – Lösungsmittelbeschichtung, wobei die Beschichtungsflüssigkeit eine Suspension oder Lösung des Produkts in einem oder mehreren Lösungsmitteln ist;
    • – Thermoschmelzbare Beschichtung, wobei die Beschichtungsflüssigkeit durch Erhitzung des aufzutragenden Produkts auf eine Temperatur, die es verflüssigt, entsteht;
    • – Beschichtung ohne Lösungsmittel, wobei die aufzutragenden Produkte in flüssiger Form (Monomere) vorliegen und durch Katalyse erhärten, indem sie sich polymerisieren;
    • – Beschichtung durch Evaporation eines Festkörpers, der sich im Vakuum auf dem Träger sublimiert;
    • – Beschichtung durch Kaschierung, wobei die Beschichtung ein Film ist, den man mit Hilfe eines Klebstoffs auf dem Träger fixiert;
    • – Beschichtung durch Übertragung, wobei das aufzutragende Produkt sich bereits provisorisch auf einem Film befindet, auf dem es schlecht haftet, um von diesem entfernt und auf einem endgültigen Träger durch irgendein bereits beschriebenes Mittel endgültig fixiert zu werden.
  • Eine Beschichtung nach diesen Verfahren ist im Allgemeinen total, manchmal partiell, aber keine dieser Beschichtungen ermöglicht es, Druckmuster mit hoher Auflösung zu realisieren.
  • Das Patent US-5.721.007 beschreibt ein Verfahren, bei welchem ein Träger mit einer Metallschicht überzogen wird. Ein elektrisch isolierender Lack wird mit hoher Auflösung auf einen ersten Teil des beschichteten Trägers aufgedruckt. Eine oder mehrere Metallschichten werden durch Elektrolyse auf einen zweiten Teil des Trägers aufgetragen, das heißt auf den vom Lack nicht bedeckten Trägerteil, um so Leitungsbahnen für den Stromkreis zu bilden. Die elektrisch isolierende Maske wird entfernt, um die von der Metallschicht oder den Metallschichten, welche auf dem Träger zwischen dem Lack aufgetragen sind, nicht bedeckte Beschichtung des Trägers gravieren zu können. Diese Methode wird z. B. bei der Herstellung elektrischer Stromkreise benutzt, insbesondere für die Herstellung von Flachkabeln. Obwohl diese Methode einen Druck mit hoher Auflösung ermöglicht, erlaubt sie keinen metallischen Überzug auf dem Lack.
  • Gegenstand der Erfindung
  • Gegenstand dieser Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung eines vielschichtigen Substrats, welches Druckmuster mit hoher Auflösung aufweist und einen Metallüberzug auf dem Lack ermöglicht.
  • Allgemeine Beschreibung der beanspruchten Erfindung mit ihren hauptsächlichen Vorteilen
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel durch ein Verfahren erreicht, welches Druckmuster mit hoher Auflösung ermöglicht und folgende Schritte umfasst:
    • – Aufdruck mit hoher Auflösung eines Lacks auf dem beschichteten Träger,
    • – Behandlung des Trägers durch Elektrolyse,
    • – Spülung und Trocknung des Trägers.
  • Nach einem bedeutenden Aspekt der Erfindung ist der Lack ein gefüllter Lack. Der gefüllte Lack ermöglicht nicht nur den Schutz des Trägers an bestimmten Stehen, sondern auch einen Metallüberzug nachträglich auf dem gefüllten Lack.
  • Der Aufdruck mit hoher Auflösung eines Lacks auf einem Träger ermöglicht es, feine Druckmuster mit hoher Auflösung auf diesem Träger zu kreieren. Dieses Verfahren ist unabhängig vom Träger und vom Trägerbeschichtungsverfahren. Grundsätzlich ist dieses Verfahren für jeden Träger anwendbar.
  • Vor dem Drucken kann der Träger mit einer Schicht überzogen werden, die vorzugsweise Metall enthält.
  • Der gefüllte Lack kann z. B. leitfähige Materialien und/oder Materialien enthalten, die für elektromagnetische Wellen eine Barriere bilden, beziehungsweise diese filtern.
  • Das Material, welches für elektromagnetische Wellen eine Barriere bildet, bzw. sie filtert, absorbiert und/oder reflektiert vorzugsweise mindestens einen Teil der elektromagnetischen Wellen.
  • Die Bearbeitung des beschichteten Trägers durch Elektrolyse umfasst vorteilhafterweise die elektrolytische Gravüre der Beschichtung auf dem nicht bedruckten Teil des beschichteten Trägers.
  • Nach einem besonderen Ausführungsmodus wird der Träger nach Spülung und Trocknung einer elektrolytischen Abscheidung auf dem leitfähigen bedruckten Teil unterzogen.
  • Die Bearbeitung des Trägers durch Elektrolyse umfasst die elektrolytische Abscheidung eines oder mehrerer Metalle oder ihrer Legierungen auf dem bedruckten Teil des Trägers.
  • Der Aufdruck des Lacks auf dem Träger erfolgt vorzugsweise durch Heliogravüre. Die Heliogravüre wird vorteilhafterweise durch einen Heliogravüreapparat durchgeführt, welcher mindestens einen Zylinder umfasst, dessen Druckzonen aus gravierten Zellen bestehen, von denen die äußersten einer jeden Zeichnung untereinander verbunden sind, um eine lineare Kontinuität der Umrisse zu gewährleisten. Die Zellen des Zylinders sind vorzugsweise nach einem Liniennetz von 175 bis 700 Zellen pro 2,5 cm, vorzugsweise von 350 Zellen pro 2,5 cm, angeordnet. Die Zellen der Umrisse sind vorzugsweise untereinander verbunden, um eine Kontinuität des graphischen Bildes zu gewährleisten und jeden Zackeneffekt zu vermeiden. Der Heliogravüreapparat ist fähig, eine Beschichtung mit Zeichnungen von hoher Feinheit, zwischen 150 und 25 μm, vorzugsweise von 50 μm, aufzudrucken.
  • Die Gravüre wird vorzugsweise durch Elektrolyse zwischen der Metallschicht des zu bearbeitenden Trägers und einer in einen wässrigen Elektrolyten eingetauchten Anode durchgeführt. Die Anode ist vorzugsweise eine aus gefaltetem Blech gebildete Anode aus Titan. Der wässerige Elektrolyt umfasst vorteilhafterweise eine Mineralsäure und ihr Salz oder eine Mineralbase und ihr Salz, vorzugsweise NaOH + NaCl in 10%iger Konzentration. Nach Auftrag des Lacks auf dem beschichteten Träger ermöglicht die Bearbeitung des Trägers durch Elektrolyse die Entfernung der Beschichtung des Trägers an Stellen, an denen der Lack nicht aufgetragen wurde. Man erhält so einen Träger, der Druckmuster hoher Auflösung aufweist. Der Elektrolyt wird derart gewählt, dass die in wässriger Phase durch die Elektrolyse freigesetzten Produkte die Metallbeschichtung mit einem Gemisch aus Säure und ihre Salze oder Base und ihre Halogensalze angreifen. Je nach Wahl des Elektrolyten und der Dichte des aufgedruckten Druckmusters erhält man Produkte, die eine auftreffende elektromagnetische Strahlung auf unterschiedliche Weise reflektieren, übertragen und absorbieren. Vorzugsweise können die Reflexions- und Übertragungsanteile zwischen 0 und 100% variieren, dagegen kann der Absorptionsanteil zwischen 0 und 50% variieren.
  • Die elektrolytische Abscheidung erfolgt vorzugsweise durch Elektrolyse eines oder mehrerer Metalle undloder ihrer Legierung durch Auflösung einer löslichen Elektrode, welche mindestens das Metall oder die Metalle der Elektrode enthält. Der Metallüberzug oder die aufeinander folgenden Metallüberzüge gestatten es, Zeichnungen mit hoher Auflösung und großer Präzision auf einem Träger zu kreieren.
  • Die aus oben beschriebenem Verfahren hervorgehenden Produkte können vor allem für die Anwendungen auf dem Gebiet der elektromagnetischen Wellen, insbesondere dem Gebiet der Mikrowellen, nützliche Eigenschaften besitzen.
  • Das Verfahren ermöglicht es, vielschichtige Produkte zu erzielen, welche ganz besondere Eigenschaften der Reflexion, Übertragung und Absorption auftreffender elektromagnetischer Strahlungen aufweisen. Je nach Fall kann eine auf das Produkt auftreffende elektromagnetische Strahlung zu einem Anteil zwischen 0 und 100% übertragen, zu einem Anteil von 0 bis 100% reflektiert und/oder zu einem Anteil von 0 bis 50% absorbiert werden. Die Verwendung solcher Produkte ist sehr vielfältig. Sie können z. B, als Filter für elektromagnetische Strahlungen verwendet werden, wobei diese Filter für das sichtbare Licht transparent sind. Man kann einen wärmebeständigen Polymerfilm, vorzugsweise aus Polyester, mit einer Schicht überziehen, die sich erhitzt, wenn die auftreffende elektromagnetische Energie teilweise durch die Beschichtung absorbiert wird. Diese Beschichtung kann metallisch sein mit einer Resistivität, welche zwischen 0,0005 und 0,1 Ohm/Quadrat, vorzugsweise 0,01 Ohm/Quadrat beträgt, z. B. aus Aluminium in einer Dicke zwischen 0,001 und 1 μm. Das Produkt ist unter diesen Bedingungen von sehr großer visueller Transparenz und erhitzt sich auf hohe Temperaturen (um 200 bis 300°C) durch das Auftreffen von elektromagnetischen Strahlen und insbesondere von Mikrowellen. Die Wärmeenergie kann bis zu 50% der auftreffenden Energie ausmachen.
  • Die absorbierte, übertragene oder reflektierte Energiemenge schwankt je nach Bedeutung und Verteilung der auf den Film aufgetragenen Beschichtung. Diesseits einer vorbestimmten Schwelle ist die übertragene Energie höher als die reflektierte, jenseits dieser Schwelle ist die übertragene Energie niedriger als die reflektierte Energie.
  • Durch die Füllung des Lacks mit Produkten, die den elektromagnetische Wellen absorbierenden Effekt verstärken, ist es möglich, für elektromagnetische Wellen undurchlässige Produkte zu kreieren. So kann man z. B. einen für Mikrowellen undurchlässigen Film herstellen, der auf das Fenster einer Mikrowellenherdtüre aufgetragen werden könnte. Durch die Anordnung auf einem Trägerfilm eines Gitters mit feinen Strichen, welche alle eine halbe Wellenlänge der Mikrowellen voneinander getrennt verlaufen, erhält man einen Film, der für Mikrowellen eine Barriere darstellt, für die Wellen des sichtbaren Lichts jedoch fast total transparent ist. Dieser Film kann auf eine Mikrowellenherdtüre aufgetragen werden, durch welche man gut beobachten kann, was sich im Innern des Herdes tut, und zwar in völliger Sicherheit.
  • Das Verfahren gestattet auch die Herstellung vielschichtiger Produkte. Auf einen ersten Metallüberzug kann ein zweiter Metallüberzug aufgetragen werden, indem der Träger den Druckapparat und den Bearbeitungsapparat passiert. Die Anzahl der Passagen durch die Druck- und Bearbeitungsapparate und die Anzahl der Druck- und Bearbeitungsapparate und demzufolge die Anzahl der metallischen Schichten sind natürlich nicht auf zwei begrenzt.
  • Je nach der Art der Beschichtung und der Füllung der aufgetragenen Lacke ist es möglich, Produkte zu realisieren, deren Zusammensetzung durch die gewünschten Umwandlungen der elektromagnetischen Energien bestimmt wird. Es ist auch möglich, Barrieren für elektromagnetische Strahlungen für gewisse Wellenlängen zu schaffen. Diese beiden Möglichkeiten können eventuell kombiniert werden, um je nach ihrer Wellenlänge Produkte zu kreieren, welche zugleich absorbieren und reflektieren.
  • So ist es möglich, eine Verpackung herzustellen, welche Mikrowellen in einem Teil der Verpackung reflektiert und einen Teil der Mikrowellen in einem anderen Teil absorbiert. Dies ermöglicht es, Speisen in einem Mikrowellenherd so zu erwärmen, dass sie unterschiedliche Temperaturen aufweisen.
  • Nach einem anderen Aspekt vorliegender Erfindung wird ein vielschichtiges Produkt vorgeschlagen, welches folgende Schischten umfasst:
    • – Basisträger aus einem Material, das für das sichtbare Licht und für elektromagnetische Wellen transparent ist,
    • – mindestens einen Metallüberzug mit hoher Auflösung, der weniger als 5% der Oberfläche des Trägers bedeckt,
    • – mindestens eine Lackschicht, die den Metallüberzug bedeckt,

    wobei der Überzug auf dem Träger in einem für das bloße Auge unsichtbaren Druckmuster aufgetragen ist und dadurch einen bestimmten elektromagnetischen Wellenbereich filtert.
  • Der Begriff „filtert" bedeutet im Zusammenhang dieser Erfindung, dass zwischen 0 und 99,9% und vorzugsweise zwischen 0 und 95% der auftreffenden Wellen durch das Produkt hindurchgehen. Das Produkt kann also unter Umständen für einen bestimmten elektromagnetischen Wellenlängenbereich transparent oder opak sein.
  • Der Begriff „für das sichtbare Licht transparent" bedeutet im Zusammenhang vorliegender Erfindung, dass zwischen 80 und 99,9% und vorzugsweise zwischen 90 und 95% des sichtbaren Lichts durch das Produkt hindurchgehen.
  • Nach einem vorteilhaften Ausführungsmodus umfasst das Produkt eine zusätzliche Metallüberzugsschicht, welche mindestens zum Teil die Lackschicht bedeckt.
  • Nach einem weiteren besonderen Ausführungsmodus betrifft die Erfindung ein vielschichtiges Produkt, welches folgende Schichten umfasst:
    • – Basisträger aus einem Material, dass für das sichtbare Licht und elektromagnetische Wellen transparent ist,
    • – Lack mit hoher Auflösung, der weniger als 5% der Oberfläche des Trägers bedeckt,
    • – mindestens einen Metallüberzug, der den Lack bedeckt und einen bestimmten elektromagnetischen Wellenbereich filtert,

    wobei der Lack auf dem Träger in einem für das bloße Auge unsichtbaren Druckmuster aufgetragen ist.
  • Eine zusätzliche Lackschicht kann zumindest teilweise den Metallüberzug bedecken, die ihrerseits mindestens teilweise durch eine zusätzliche Überzugsschicht bedeckt werden kann.
  • Der Basisträger ist im Allgemeinen ein Film aus Kunststoff, wie z. B. ein Polyesterfilm. Indessen kann auch jeder andere Stoff geeignet sein, solange er für das sichtbare Licht und die gewählte Mikrowellenlänge transparent ist. Außerdem muss es möglich sein, dass er mit einem Druckmuster hoher Auflösung bedeckt werden kann, welcher einen Überzug und/oder Lack umfasst.
  • Dieses vorgeschlagene Produkt absorbiert im Allgemeinen zwischen 0 und 95% des bestimmten Längenbereichs der auftreffenden elektromagnetischen Wellen, reflektiert zwischen 0 und 100% und/oder überträgt zwischen 0 und 100% der nicht absorbierten Wellen je nach Druckmuster, Art und Menge des Überzugs.
  • Nach einem besonderen Ausführungsmodus absorbiert das Produkt zwischen 0 bis 50% der Energie der elektromagnetischen Wellen und reflektiert und/oder überträgt die nicht absorbierte Energie.
  • Das Produkt stellt also einen Filter für einen elektromagnetischen Wellenbereich dar und ist für das sichtbare Licht transparent, es kann sogar einen für elektromagnetische Wellen opaken Filter darstellen, der für das sichtbare Licht transparent ist.
  • Insbesondere sind die elektromagnetischen Wellen z. B. Mikrowellen und das Produkt kann somit als Verpackung für Mikrowellenprodukte benutzt werden, d. h. als Verpackung für Nahrungsmittel, die in einem Mikrowellenherd wieder erwärmt werden können.
  • Beschreibung an Hand der Abbildungen
  • Weitere Besonderheiten und Merkmale der Erfindung gehen aus der detaillierten Beschreibung einiger vorteilhafter Ausführungsmodi hervor, welche nachstehend zur Illustration unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Die Abbildungen stellen Folgendes dar:
  • 1: Schnittansicht eines Films im Laufe verschiedener Fertigungsstufen (A, B und C) (nicht beschichteter Träger, Lack mit Auflage, elektrolytischer Abscheidung).
  • 2: Schnittansicht eines anderen Films im Laufe verschiedener Fertigungsstufen (A, B und C) (beschichteter Träger, Lack, Gravüre),
  • 3: Schnittansicht eines weiteren Films im Laufe verschiedener Fertigungsstufen (A, B, C und D) (beschichteter Träger, Lack mit Auflage, Gravüre und Abscheidung)
  • 4: retraktabler Manchon
  • 5: transparenter filtrierender Film
  • 6: Mikrowellenherdtüre
  • 7: für den Mikrowellenherd geeignete Verpackung für Milchkaffee
  • 8: für den Mikrowellenherd geeigneter Essteller
  • 9: Gesamtansicht einer Maschine zur Durchführung des Verfahrens
  • 10: Druckapparat im Einzelnen
  • 11: schematische Ansicht des Druckapparats
  • 12a: gewünschte Form eines Drucks
  • 12b: Heliogravürefenster (gravierte Zone mit Kontinuitätslinie in Kontakt mit den gravierten Zellen)
  • 12c: Heliogravürefenster (gravierte Zone mit Kontinuitätslinie ohne Kontakt mit den gravierten Zellen)
  • 12d: gedrucktes Resultat
  • 13: schematische Darstellung eines physikalisch-chemischen Filmbearbeitungsapparates.
  • Auf den Abbildungen bezeichnen dieselben Bezugszeichen identische oder ähnliche Elemente.
  • 1A zeigt einen Querschnitt eines Trägerfilms 10, auf dem in der 1B eine unterbrochene Schicht 20 mit überzogenem Lack aufgedruckt ist. In der 1C sieht man eine Metallschicht 30, die durch Elektrolyse auf die bedruckte Schicht 20 des Films 10 aufgetragen ist. Es ist also möglich, eine Metallschicht 30 mit Zeichnung hoher Auflösung auf einen unbearbeiteten Film, d. h. auf einen Film ohne durchgehende Metallbeschichtung aufzutragen. Auf diese Weise kann man Filme mit metallischen Zeichnungen hoher Auflösung auf dem Film 10 erhalten.
  • 2A zeigt einen Film 10, der eine Metallbeschichtung 15 umfasst. Man druckt (2B) auf die Überzugsschicht einen Schutzlack 20 und entfernt den vom Schutzlack nicht bedeckten Teil des Metallüberzugs (2C) durch Elektrolyse.
  • 3A zeigt einen Film 10, welcher eine Metallbeschichtung 15 umfasst. Man druckt (2B) auf die Beschichtungsschicht einen Schutzlack 20 und entfernt den vom Schutzlack 20 nicht bedeckten Teil der Metallschicht (2C) durch Elektrolyse. Nach Spülung und Trocknung trägt man eine Metallschicht 30 auf die Schicht des Schutzlacks auf. Auf diese Weise ist es möglich, vielschichtige Materialien herzustellen.
  • Man kann z. B. einen thermoretraktablen Manchon kreieren, der aus einem bei Wärme schrumpfenden Film besteht. Er kann dafür bestimmt sein, dass zwei Büchsen zusammen gebracht werden. Von Interesse sind die Retraktionszonen im Kontakt mit den Büchsen, welche mit Zonen versehen sind, die auf Mikrowellen reagieren. Die Zonen des Manchons ohne Kontakt mit den Büchsen werden im Mikrowellenherd nicht erhitzt, somit nicht retrahiert, während die selektive Erwärmung die Verengung des Umfangs des Manchons hervorruft und die beiden Büchsen blockiert, wodurch auf die Weise z. B. ein Beförderungssatz entsteht.
  • 5 zeigt einen thermoresistenten Polymerfilm vorzugsweise aus Polyester, der mit einer Schicht überzogen ist, welche sich erhitzt, wenn auftreffende elektromagnetische Energie teilweise von der Beschichtung absorbiert wird, die metallisch sein kann mit einer Leitfähigkeit zwischen 1 und 2.000 Ohm/Quadrat, vorzugsweise von 100 Ohm/Quadrat, und z. B. aus einer Aluminiumschicht besteht in einer Dicke von 10 bis 10.000 Angström, mit vorzugsweise einer optischen Dichte von 0,6, die durch Sublimierung im Vakuum erreicht wird. Unter diesen Bedingungen ist das Verpackungsmaterial von sehr großer visueller Transparenz und erhitzt sich auf bis zu 280°C, wenn elektromagnetische Strahlungen mit einer Frequenz von 2'450 MHz auftreffen. Die erreichte Wärmeenergie kann bis zu 50% der auftreffenden Energie betragen.
  • Durch Veränderung der Dicke der Beschichtung wird die Menge der absorbierten, reflektierten und übertragenen Energien verändert.
  • Diesseits einer Schwelle ist die übertragene Energie höher als die reflektierte Energie. Jenseits derselben Schwelle ist die reflektierte Energie höher als die übertragene Energie.
  • Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist in 6 dargestellt, bei welchem ein Film auf die Tür eines Mikrowellenherdes aufgebracht ist.
  • Durch Überzug eines für das sichtbare Licht transparenten Films mit einem Schutzlack, der Produkte umfasst, die den absorbierenden und/oder reflektierenden Effekt eines Films verstärken, ist es möglich, für gewisse elektromagnetische Strahlungen opake Materialien herzustellen, welche gleichzeitig für das sichtbare Licht transparent sind. Dieses Material besteht aus einer durch Sublimierung im Vakuum erzielten Aluminiumbeschichtung mit einer Dicke von mindestens gleich 600 Angström, die von einem Lack bedeckt wird, welcher mit Teilchen beschichtet ist, die eine globale Leitfähigkeit zwischen 1 und 10 Ohm/Quadrat, vorzugsweise von 2,5 Ohm/Quadrat, ermöglichen. Diese Teilchen sind vorzugsweise Aluminiumelemente kleiner Ausmaße (5 bis 15 μm, vorzugsweise 10 μm), welche durch Auftrag im Vakuum erzielt werden. Die Wellenlänge der Haushaltsmikrowellenherde beträgt 12,5 cm. Das Verfahren nach vorliegender Erfindung ermöglicht es, Striche von 50 μm zu realisieren. So erhält man mit Strichen von einer Aluminiumdicke von etwa 10 μm, die 50 μm breit und alle im Abstand von einer halben Wellenlänge voneinander, also alle 6,5 cm, angeordnet sind, ein Gitter (10), das für Mikrowellen undurchlässig ist. Die von diesem Gitter besetzte Oberfläche beträgt (50 × 65000 × 2)/(65000)2 = 0,15%, und die Transparenz für das sichtbare Licht wird 99,85% betragen. Man erhält also einen für das sichtbare Licht fast vollkommen transparenten Film, der aber dennoch für Mikrowellen undurchlässig ist. Dieser Film kann auf die Tür eines Mikrowellenherdes aufgetragen werden. Das Fenster der Tür ist für das sichtbare Licht transparent, man kann also gut beobachten, was sich im Inneren des Herdes tut, während die Mikrowellen durch die Tür nicht hindurch gelassen werden.
  • 7 zeigt eine Kappe für ein Getränk in der Art eines Milchkaffees, welche auf ein Gefäß aufgesetzt werden kann, das in seinem unteren Teil Kaffee und in seinem oberen Teil Milch enthält, welche auf dem Kaffee schwimmt, bevor es in einem Mikrowellengerät erhitzt wird.
  • Bevor der Verbraucher den Milchkaffee konsumiert, wird er das Gefäß mit der Kappe in einen Mikrowellenherd stellen, um es zu erhitzen.
  • Auf dem Gefäß ist die Kappe aufgesetzt, die in ihrem oberen Teil, womit sie die Milch umgibt, Mikrowellenstrahlen reflektiert und in ihrem unteren Teil, womit sie den Kaffee umgibt, einen Teil der Mikrowellenstrahlen absorbiert. Infolge dessen bleibt die Milch kalt, während die durch die Absorption der Mikrowellenstrahlen erzeugte Wärme im unteren Teil auf den Kaffee übertragen wird, um diesen zu erhitzen. Mit einer solchen Kappe erhält man Milchkaffee mit heißem Kaffee und lauwarmer cremiger Milch.
  • Ein anderes Nutzungsbeispiel eines Materials nach vorliegender Erfindung ist ein Schnellgerichtsteller für Speisen, welche mit verschiedenen Temperaturen erhitzt werden (8).
  • Ein solcher Teller umfasst in seinen Fächern eine komplette Mahlzeit, z. B.:
    • a) als Vorspeise: Spargel mit Vinaigrette,
    • b) als Hauptgericht: Fisch in Soße,
    • c) als Nachspeise: Eis.
  • Die Vorspeise (a) soll lauwarm, das Hauptgericht (b) heiß und das Eis (c) kalt gegessen werden. Diese 3 Speisentypen werden auf einem thermogeformten und mit einem (nicht dargestellten) Deckel verschlossenen Schnellgerichtsteller angeordnet, welcher Umrandungen aufweist, die mit der Außenseite nur durch (nicht dargestellte) Abzugslöcher kommunizieren. Um das Fach a für die Vorspeise legt man auf die vom Teller gebildeten Trennwände und den Deckel einen Film, um eine Umrandung (a) mit metallischer Beschichtung mit einer Leiffähigkeit von 0,1 Mohm/Quadrat zu schaffen. Die den Fisch umgebende Umrandung (b) weist keinerlei Beschichtung auf, die Umrandung (c) wird mit einem vielschichtigen Film überzogen, sie stellt eine Umrandung dar, welche für Mikrowellenstrahlen eine Barriere bildet (6), sodass das Eis nicht erhitzt wird. Indem man den Teller 90 sec. lang in einen Mikrowellenherd stellt, erhält man Spargel im Fach (a) von 25°C, Fisch im Fach (b) von 35°C und Eis im Fach (c) von 0°C, wenn der Teller zuvor dem Gefrierfach entnommen worden war.
  • Je nach Art der aus der Beschichtung, dem oder den aufgedruckten, eventuell beschichteten Lacken, der oder den elektrolytischen Abscheidungen und der oder den elektrolytischen Gravüren zusammengesetzten Schicht der energetischen Umwandlung ist es möglich, Materialien zu realisieren, deren Zusammensetzung durch die gewünschten Umwandlungen der elektromagnetischen Energien bestimmt wird, und sogar Barrieren für elektromagnetische Wellen für gewisse Wellenlängenbereiche zu schaffen und eventuell die beiden Möglichkeiten zu kombinieren, um je nach ihrer Wellenlänge Materialien mit zugleich absorbierenden und reflektierenden Eigenschaften zu erhalten.
  • 9 zeigt eine Installation zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens. Diese Installation setzt sich aus einem Beschickungsapparat A, der den mit seinem Basisüberzug BA1 versehenen und auf einer Spule aufgerollten Film aufnimmt. In diesem Beschickungsapparat wird die Spule abgewickelt, um den Film in den Heliogravüredruckapparat B einzuführen; beim Verlassen dieses Heliogravüredruckapparates läuft das Band BA2 dann in einen Elektrolyseapparat C, der die physikalisch-chemische Bearbeitung auf den Fenstern des Film BA3 übernimmt. Diesem Elektrolyseapparat C folgt ein Spülapparat D, in welchem eventuell der wasserlösliche Lack entfernt wird, was den Film BA4 ergibt, und das Band gespült wird. Dann läuft das Band BA4 in einen Trocknungsapparat E und schließlich in einen Kontrollapparat F, um auf dem Wickler G anzukommen.
  • Der Beschickungsapparat A umfasst einen Abwickler A1, der die Spule A2 trägt. Dieser Abwickler wird von einem Motor betrieben, der von einem Rufstromerzeuger A3 geregelt wird, welcher eine kontrollierte Spannung des Bandes BA1 reguliert. Das Band geht sodann in den Druckapparat B, der eine Druckgruppe umfasst (10 und 11) mit einem Farbbehälter B1, einem Heliozylinder B2, der in den Farbbehälter B1 eintaucht, um die mit Heliogravürezellen und dem Umriss des Fensters versehene Oberfläche zu bedecken. Dieser Zylinder kooperiert mit einer Rakel B3, die die Tinte auf der Oberfläche abstreicht, damit nur die Tinte im Inneren der Zellen oder der Gravüre zurückbleibt. Der Farbbehälter B1 wird von einem Reservoir B4, der das Beschichtungsprodukt enthält, mittels einer Pumpe B5 und eines Rohres B6 gespeist. Der Behälter B4 ist mit einem Mittel zur Erfassung der Viskosität B6 in Form eines Viskosimeters zur Regulierung der Viskosität der Beschichtungsflüssigkeit ausgerüstet.
  • Diese Heliogruppe B kann mit einem System zur Ablesung eines durch photoelektrische Zelle erfassbaren Punktes oder Markers ausgerüstet sein, das auf dem metallisierten Band angeordnet ist und die Regulierung des Bandes ermöglicht, sodass die Positionierung des Druckfensters nach den Druckmustern des metallisierten Bandes, welches eventuell vorgedruckte graphische Bilder aufweist, ausgerichtet ist.
  • Das Flüssigkeitsniveau in dem Farbbehälter B1 wird durch ein Überlaufrohr B7 mit Rücklauf in den Behälter B4 derart geregelt, dass der Heliogravürezylinder B2 immer in derselben Tiefe in den Farbbehälter B1 eintaucht.
  • Der Zylinder B2 kooperiert mit einem Druckzylinder B10, der auf dem Band BA1 positioniert ist, wobei der Zylinder B2 sich unter dem Band befindet.
  • Das Band BA1 setzt sich schematisch, wie in 3 dargestellt, aus einem Träger 10 aus Kunststoff und einem Basisüberzug 15 wie z. B. einem Metall zusammen.
  • Durch Drehung in Richtung der Pfeile komprimiert der Heliozylinder B2 mit dem Druckzylinder B10 das Band BA1 und trägt die Lackdrucke auf, die den Druckfenstern oder -zonen beziehungsweise den Beschichtungen I entsprechen, die ihrerseits den Fenstern entsprechen.
  • 11 ist eine Aufsicht des Druckapparates, der in 10 dargestellt ist. Diese Abbildung zeigt den Heliozylinder B2, den Druckzylinder B10 mit einem Pfeil, welcher die Kompression anzeigt, sowie das Band BA in der Aufsicht. Der Heliozylinder B2 weist eine nach einem Heliogravürefenster oder einer Druckzone B21 relativ komplizierter Form gravierte Oberfläche auf, die den Druck I des Lacks auf die untere Seite 15 des Bandes BA1 bewirkt (das sodann zum Band BA2 wird).
  • Die 12A bis 12D zeigen auf explizitere Weise die Realisierung der gravierten Oberfläche des Heliogravürefensters.
  • 12A definiert die gewünschte Außenlinie für das heliographische Fenster, d. h. den Umriss des künftigen graphischen Bildes (I 100).
  • Von dieser Form I 100 aus graviert man die Oberfläche des Heliogravürefensters in den Zylinder. Dieses Fenster wird dargestellt durch eine gravierte Oberfläche, welche Schalen oder Zellen K 100 umfasst, die durch kleine Wände K101 getrennt sind, und das Ganze ist umgeben durch einen Formatsteg K 102, der die Schalen und die Zwischenräume zwischen den Schalen K 100 umrahmt.
  • Auf dieser Abbildung sind die Zellen durch schwarze Quadrate mit abgerundeten, eventuell abgestumpften Ecken dargestellt, die durch weiße niedrige Wände (Trennwände oder auch Brücken genannt) K 101 getrennt sind.
  • Sämtliche Zellen oder Schalen sind hier von einem Formatsteg umgeben, d. h. durch eine sehr enge Einkerbung, die sich mit Tinte füllt, aber die Ausdehnung der Tinte der Zellen begrenzt, um dem gedruckten Bild einen kontinuierlichen, präzisen Umriss zu geben, der auf präzise und vorherbestimmte Weise die Außenlinie des Fensters bestimmt.
  • In der 12B verläuft dieser Formatsteg K 102 auf den Schalen auf anstoßende oder angrenzende Weise.
  • Im Fall der 12C umfasst das Fenster I 200 ebenfalls Zellen K 200, die durch niedrige Wände K 201 getrennt sind, und das Ganze ist von einem Formsteg K 202 umgeben, der vom Rand der Zellen K 200 (abgestumpft oder nicht) weiter entfernt ist als in der Ausführung der 12B.
  • Die Feinheit des Strichs, der den Formatsteg bildet, hängt von der Auflösung des Zeichengeräts ab, welches das oder die Fenster gezeichnet hat; so hängt von der Wahl zwischen den Gravüreformen der 12B und 12C die Viskosität der für diesen Druck benutzten Flüssigkeit ab. Wie angegeben ist diese Flüssigkeit, wenn sie einmal getrocknet ist, ein Passivierungsprodukt, d. h. inert gegenüber dem durchzuführenden physikalisch-chemischen Vorgang.
  • Schließlich zeigt die 12D das gedruckte Bild I 300 mit seinem sehr präzisen und nicht gezackten Umriss.
  • Kehren wir zur 9 zurück: der Elektrolyseapparat C besteht aus einem Elektrolysebehälter C1, der vom Band BA2 gestreift wird, das im Druckapparat B seinen Druck erhalten hat. Dieser Elektrolyseapparat umfasst auch eine Haube C2 zur Extraktion der Elektrolysegase. Dieser Apparat C2 ist in 13 im Einzelnen dargestellt.
  • Der Elektrolysebehälter C1 ist mit einem Überlaufrohr versehen, um den Überschuss des Elektrolyten C9 abfließen zu lassen, damit ein konstantes Niveau des Elektrolyten C9 aufrechterhalten bleibt. Der Elektrolyt wird in einen Trichter C15 abgeleitet, der ihn zu einer Pumpe C8 leitet, welche ihn ihrerseits in den Elektrolysebehälter C1 zurückbefördert. Am Ausgang befindet sich ein Sammeltrichter C15, der die Flüssigkeit aufnimmt, welche vom Band BA3 tropft, das bei seinem Durchlauf zwischen den beiden Zylindern C16 und C17 getrocknet wird. Die Trocknungsflüssigkeit wird in dem Trichter C15 aufgefangen und fließt in den Behälter C9 zurück.
  • Der Elektrolysebehälter kann entweder verwendet werden, um den Film BA2 zu gravieren oder um eine Metallabscheiung auf dem Film BA2 zu realisieren.
  • Wenn der Behälter dazu verwendet wird, um eine Gravüre durchzuführen, wird der bedruckte Film BA2 negativ polarisiert und streift einen Elektrolyten C9 in einer Entfernung von einigen Millimetern von den Spitzen einer während der Elektrolyse unlösbaren Metallanode C20 aus Titan, die positiv polarisiert wird. Die Form der Anode wird durch Falten eines Blechs erzielt. Zwischen jeder Spitze der Anode C20 ordnet man einen PVC-Isolator C22 an. Der Elektrolyt C9 wird so gewählt, dass die durch die Elektrolyse in wässriger Phase freigesetzten Produkte die Metallbeschichtung 15, jedoch nicht den Druck I angreifen. Der Elektrolyt C9 greift das Metall mit einem Gemisch aus einer Säure und ihre Salze oder auch Base und ihre Salze an. Man verwendet vorzugsweise NaOH + NaCl in den Gewichtsverhältnissen von 10% des Wassergewichts. Die Bedingungen, unter denen die Elektrolyse stattfindet, hängen von der Art des zu elektrolysierenden Metalls ab. Der Elektrolyt C9 entfernt die Metallbeschichtung 15 vom Film B2 an den vom Druck I nicht geschützten Stellen.
  • Wird der Behälter dazu verwendet, um einen Überzug durchzuführen, wird der bedruckte Film BA2 positiv polarisiert und streift einen Elektrolyten C9 in einigen Millimetern Entfernung von den Spitzen einer während der Elektrolyse lösbaren Metallanode C20, welche man negativ polarisiert. Die Form der Anode wird durch Faltung eines Blechs erreicht. Zwischen jeder Spitze der Anode C20 ordnet man einen PVC-Isolator C22 an. Für einen Kupferüberzug wird man vorzugsweise eine Elektrode aus Kupfer und einen wässrigen Elektrolyten wählen, der sich aus 220 g/l CuSO4 und 20 g/l N2SO4 zusammensetzt. Der Amperewert wird vorteilhafterweise 10 A/dm2 betragen.
  • Schließlich können die Vorgänge des Fensterdrucks und der Elektrolyse wiederholt werden mit unterschiedlichen Fensterformen, wobei die einen über den anderen realisiert werden, z. B. um einen integrierten Schaltkreis zu bilden, und in diesem Fall wird es eine alternierende Aufeinanderfolge der Posten B,C und eventuell D geben.
  • Sodann passiert der Film BA3 den Spülapparat D. Dieser Spülapparat spült das Band BA3, um die Elektrolytreste zu entfernen und die Überzugsschicht, vor allem die Passivierungsschicht aufzulösen. Dieser Spülapparat D setzt sich aus verschiedenen Rückführungszylindern D1, D2 zusammen, welche das Band BA3 in eine erste Schale D4, dann in eine zweite Schale D5 leiten. Diese Schalen enthalten eine Elektrolytspülflüssigkeit und/oder ein Lösungsmittel und den Überzug. Der Aufbau dieser Spülschalen ist im Einzelnen nicht angegeben. Es handelt sich um einen Zylinderkomplex, der eine Umlaufspur des Bandes im Spülbad definiert.
  • Mit der Spülung verbunden sind Trocknungen zwischen den Stahl- und Polymerzylindern, um die Mitnahme von Flüssigkeit zu begrenzen und die Trocknung durch Evaporation der Spülflüssigkeit zu erleichtern, damit der Film trocken und ohne Spur des Elektrolyten ist, welche mit seiner späteren Verwendung inkompatibel wäre.
  • Nach dem Spülapparat D passiert das Band BA4 den Trocknungsapparat E, welcher mit Ventilations- und Luftextraktionsmitteln E1, E2, E3, E4 ausgerüstet ist; schließlich läuft das getrocknete Band BA5 in einen Kontrollapparat F, der mit einer Videokamera F1 ausgerüstet ist, die eine Zone des Films BA5 betrachtet, um die Qualität der Herstellung zu kontrollieren. Diese Kontrolle wird durch eine Messung der optischen Dichte und Resistivität ergänzt (nicht dargestellt). Diese Kontrollen erfolgen kontinuierlich. Beim Verlassen des Kontrollapparats F wird der Film auf einem Aufwicklungsapparat G aufgewickelt. Dieser Aufwicklungsapparat hat eine analogische Struktur zum Abwickler A, funktioniert aber im umgekehrten Sinne. Er umfasst den Träger G1, der mit einem Motor ausgerüstet ist und die Walze G2 darstellt.
  • Nach Kontrolle des Bandes wird das Band angelegt und mit einer Kontrollspannung so aufgewickelt, dass es durch die überdicken Zonen nicht deformiert wird.
  • Die Regelung des Bandes durch die Installation der 9 geschieht auf synchronisierte Weise mit Hilfe von Markzeichen und Lesegeräten, sowie Steuerkreisen, Mitteln, die nicht dargestellt sind.
  • Die Installation bietet den Vorteil einer Bearbeitungsgeschwindigkeit, welche 250 m/min. übersteigen kann. Die Bearbeitung ist unempfindlich gegenüber der Anwesenheit der Metalloxide, welche die metallisierte Seite des Films schützen, was einen bedeutenden Vorteil im Vergleich zum früheren chemischen Verfahren darstellt. Die Möglichkeit, eine Metallschicht einer anderen Art als derjenigen, die korrodiert wurde, aufzutragen, erlaubt die Herstellung von metallischen Vielfachschichten.
  • Die Auflösung des erzielten metallisierten Strichs ist diejenige des Drucks, denn die Dicke der Korrosionsmaske kann zwei Mikron oder weniger betragen.
  • Schließlich kann der Druck der Korrosionsreserve aus Gründen der Zweckmäßigkeit der Produktion auf einer von der Bearbeitungsmaschine unabhängigen Maschine durchgeführt werden.
  • Verfahren und Installation, die beschrieben wurden, ermöglichen die Herstellung eines Films, der multiple Schichten aus isolierenden und leitenden, isolierenden und metallischen Materialien, die zum Bedrucken von Materialien geeignet sind, umfasst.
  • Je nach Art der aus der Beschichtung, dem oder den aufgedruckten, eventuell gefüllten Lacken, der oder den elektrolytischen Abscheidungen und der oder den elektrolytischen Gravüren zusammengesetzten Schicht der energetischen Umwandlung ist es möglich, Materialien herzustellen, deren Zusammensetzung von den gewünschten Umwandlungen der elektromagnetischen Energien bestimmt wird, und sogar gegenüber elektromagnetischen Strahlungen für einige Wellenlängen Barrieren zu bilden und eventuell die beiden Möglichkeiten zu kombinieren, um je nach ihrer Wellenlänge Materialien zu erhalten, die zugleich absorbierend und reflektierend sind.
  • Beispiel:
  • Je nach der Frequenz ist die elektromagnetische Welle durchdringend. Die Welle ist umso durchdringender, als die Frequenz groß ist.
  • Bei absorbierenden Materialien wird die Energie der auftreffenden Welle, deren Durchdringung gestoppt wird, absorbiert.
  • Bei reflektierenden Materialien wird die auftreffende Welle, die nicht durchdringt, reflektiert. Die auftreffende Energie ist gleich der reflektierten Energie.
  • Bei transparenten Materialien ist die Energie der auftreffenden Welle, welche ohne Hindernis, ohne Reflexion und ohne Absorption durchdringt, gleich der übertragenen Energie.
  • Je nach Art des Materials und der Welle befindet man sich im mittleren Fall, in welchem die drei Phänomene stattfinden, wobei die reine Reflexion und die reine Übertragung zwei Extremfälle sind.
  • Im Fall der Mikrowellen wurde je nach Dicke des Aluminiums festgestellt, dass eine Schichtdicke von einem Mikron die Reflexion der auftreffenden Welle ohne Absorption und ohne Übertragung zur Folge hat. Eine Aluminiumschicht in einer Dicke von einem Mikron wird als für Mikrowellen opak bezeichnet.
  • Im Dickenbereich von 10 A (Angström) bis 600 A des Aluminiums wird ein Teil der auftreffenden Energie reflektiert, ein Teil übertragen und der Rest absorbiert und in Wärme umgewandelt.
  • Bei den starken Dicken wird die Reflexion, bei den schwachen die Übertragung begünstigt.
  • Die absorbierte Energie ist maximal bei einer Aluminiumschichtdicke nahe 50 A.
  • Auf einem Träger vom Typ Polyester wird man einen vom Ergebnis, das man erreichen will, abhängigen Überzug auftragen. Durch Entfernung des Überzugs wird man die Wirkung aufheben. Durch Verstärkung der Beschichtung des Lacks und sogar noch mehr durch eine elektrolytische Abscheidung wird man die Wirkung des Überzugs verstärken.
  • Ein Polyester wird mit einer Aluminiumschicht mit einer Resistivität von 0,001 Ohm/Quadrat im Vakuum durch Sublimierung überzogen. Man ist in der Lage, eine Temperatur der Haut des Polyesterfilms von 200°C (30% der auftreffenden Energie wird absorbiert) zu erreichen.
  • Man entfernt das Metall von einem Teil des Films. In dieser entmetallisierten Zone wird keine Energie von Mikrowellen mehr absorbiert; da der Polyester für Mikrowellen transparent ist, wird die gesamte Energie der Mikrowellen übertragen (keine reflektierte Energie). Der Polyester wird als für Mikrowellen transparent bezeichnet.
  • Man druckt einen Lack, der eine Aluminiumauflage mit einer Leitfähigkeit von 0,0005 Ohm/Quadrat enthält, auf denselben überzogenen Film. Man erhält ein Material mit einer Leitfähigkeit von 0,0015 Ohm/Quadrat. Man erhält ein Material, das eine Hauttemperatur von 280°C erreichen kann.
  • Man macht einen ergänzenden Metallüberzug von 400 A. Das Material wird somit für Mikrowellen reflektierend. Die übertragene Energie ist nahe 0 und das Material ist für Mikrowellen opak.
  • Man wählt die Art der Abscheidung, der Auflagen und des oder der elektrolytischen Abscheidungen nach der Art der auftreffenden Wellen (Frequenz) und der gewünschten Wirkung (Reflexion, Übertragung und Absorption).
  • Auf dieselbe Weise ist es möglich, Blei als Barriere für Röntgenstrahlen zu verwenden.

Claims (29)

  1. Verfahren zur Herstellung von Druckmustern in einer Feinheit zwischen 150 und 25 μm auf einem Träger, das folgende Schritte umfasst: – Druck mit hoher Auflösung eines Lacks auf einen Träger, – Bearbeitung des Trägers durch Elektrolyse, – Spülung und Trocknung des Trägers, dadurch gekennzeichnet, dass der Lack ein gefüllter Lack ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Träger vor dem Druck beschichtet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung ein Metall oder Metalle, ein oder mehrere Oxide, ein oder mehrere Metall- oder Metalloidsalze umfasst.
  4. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der gefüllte Lack Materialien umfasst, die die Ausbreitung elektromagnetischer Wellen verändern können, wie z. B. gewisse elektrische Leiter und insbesondere Aluminium.
  5. Verfahren nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass der einzelne oder gemischte Füllstoff aus Metall oder aus Metalloiden, aus Oxiden oder aus Salzen aus Atomteilchen besteht, die durch ihre Sublimation im Vakuum z. B. des Aluminiums, Kupfers, Eisens, Chroms, Nickels, Siliziums und Kieselsäureoxids gebildet werden.
  6. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 4–5 dadurch gekennzeichnet, dass der Lack unter Produkten vom Typ Zellulosenitrat oder Polyurethan ausgewählt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass das Material, das für elektromagnetische Wellen eine Barriere bildet, mindestens einen Teil dieser Wellen absorbiert.
  8. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass das Material, das für elektromagnetische Wellen eine Barriere bildet, mindestens einen Teil dieser Wellen reflektiert.
  9. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 2–8 dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung des Trägers durch Elektrolyse die elektrolytische Gravüre der Beschichtung auf dem nicht bedruckten Teil des Trägers umfasst.
  10. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass der Träger nach Spülung und Trocknung einer elektrolytischen Abscheidung auf dem bedruckten Teil unterzogen wird.
  11. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 und 4–8 dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung des Trägers durch Elektrolyse die elektrolytische Abscheidung eines oder mehrerer Metalle oder deren Legierungen auf dem bedruckten Teil des Trägers umfasst.
  12. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Aufdruck des Lacks auf dem Träger durch Heliogravüre erfolgt.
  13. Verfahren nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass die Heliogravüre durch einen oder mehrere Heliogravüreapparate durchgeführt wird, welche mindestens einen Zylinder umfassen, dessen Druckzonen aus gravierten Zellen bestehen, von denen die äußersten einer jeden Zeichnung untereinander verbunden sind, um eine lineare Kontinuität der Umrisse zu garantieren.
  14. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Gravüre durch Elektrolyse zwischen der Metallbeschichtung des zu bearbeitenden Trägers und einer in einem wässrigen Elektrolyten eingetauchten Anode durchgeführt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, dass die Anode aus Titan besteht und aus einem gefalteten Blech gebildet wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass der wässrige Elektrolyt eine Mineralsäure und ihr Salz oder eine Mineralbase und ihr Salz, vorzugsweise NaOH + NaCl mit einer Konzentration von 10 Gewichtsprozenten umfasst.
  17. Verfahren nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die elektrolytische Abscheidung durch Elektrolyse eines oder mehrerer Metalle und ihrer Legierungen, durch Auflösung einer löslichen Elektrode in Form von Salzen, Oxiden, welche mindestens den oder die Festkörper der Elektrode enthalten, durchgeführt wird.
  18. Vielschichtiges Produkt, welches folgende Schichten umfasst: – Basisträger aus einem Material, das für das sichtbare Licht und elektromagnetische Wellen transparent ist, – mindestens einen Metallüberzug mit hoher Auflösung, der weniger als 5% der Oberfläche des Trägers bedeckt, – mindestens eine Lackschicht, die den Metallüberzug bedeckt, wobei der Überzug auf dem Träger in einem für das bloße Auge unsichtbaren Druckmuster angeordnet ist und einen bestimmten Bereich elektromagnetischer Wellen filtert.
  19. Produkt nach Anspruch 18 dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche metallische Überzugsschicht den Lack bedeckt.
  20. Vielschichtiges Produkt, welches folgende Schichten umfasst: – Basisträger aus einem für das sichtbare Licht und elektromagnetische Wellen transparenten Material, – Lack mit hoher Auflösung, der weniger als 5% der Oberfläche des Trägers bedeckt, – mindestens einen Metallüberzug, der den Lack bedeckt und einen bestimmten Bereich elektromagnetischer Wellen filtert, wobei der Lack auf dem Träger in einem für das bloße Auge unsichtbaren Druckmuster angeordnet ist.
  21. Produkt nach Anspruch 20 gekennzeichnet durch eine zusätzliche Lackschicht, welche mindestens einen Teil des metallischen Überzugs bedeckt.
  22. Produkt nach Anspruch 21 gekennzeichnet durch eine zusätzliche Überzugsschicht, welche die zweite Lackschicht bedeckt.
  23. Produkt nach irgendeinem der Ansprüche 18 bis 22 dadurch gekennzeichnet, dass der Basisträger ein Polyesterfilm ist.
  24. Produkt nach irgendeinem der Ansprüche 18 bis 23 dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt zwischen 0 und 95% der auftreffenden Wellen absorbiert, zwischen 0 und 100% der nicht absorbierten Wellen reflektiert und/oder zwischen 0 und 100% der nicht absorbierten Wellen überträgt, je nach Druckmuster, Art und Menge des Überzugs.
  25. Produkt nach Anspruch 24 dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt zwischen 0 und 50% der Energie der elektromagnetischen Wellen absorbiert und die nicht absorbierte Energie reflektiert und/oder überträgt.
  26. Produkt nach irgendeinem der Ansprüche 18 bis 25 dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt einen Filter für elektromagnetische Wellen darstellt und für das sichtbare Licht transparent ist.
  27. Produkt nach irgendeinem der Ansprüche 18 bis 25 dadurch gekennzeichnet, dass das Produkt einen undurchlässigen Filter für elektromagnetische Wellen darstellt und für das sichtbare Licht transparent ist.
  28. Produkt nach irgendeinem der Ansprüche 18 bis 27 dadurch gekennzeichnet, dass die elektromagnetischen Wellen Mikrowellen sind.
  29. Benutzung des Produktes nach irgendeinem der Ansprüche 18 bis 28 als Verpackung für Produkte, die für den Mikrowellenherd geeignet sind.
DE60004849T 1999-07-02 2000-06-30 Beschichtungsverfahren und die danach beschichteten produkte Expired - Fee Related DE60004849T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU90412 1999-07-02
LU90412A LU90412B1 (fr) 1999-07-02 1999-07-02 Proc-d- d'enduction et produits issus du proc-d-
PCT/EP2000/006143 WO2001002186A1 (fr) 1999-07-02 2000-06-30 Procede d'enduction et produits issus du procede

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60004849D1 DE60004849D1 (de) 2003-10-02
DE60004849T2 true DE60004849T2 (de) 2004-07-15

Family

ID=19731820

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60004849T Expired - Fee Related DE60004849T2 (de) 1999-07-02 2000-06-30 Beschichtungsverfahren und die danach beschichteten produkte

Country Status (10)

Country Link
US (1) US6680092B1 (de)
EP (1) EP1194297B1 (de)
JP (1) JP2003503602A (de)
AT (1) ATE248069T1 (de)
AU (1) AU6430600A (de)
CA (1) CA2376280A1 (de)
DE (1) DE60004849T2 (de)
DK (1) DK1194297T3 (de)
LU (1) LU90412B1 (de)
WO (1) WO2001002186A1 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4007335B2 (ja) * 2003-04-17 2007-11-14 株式会社村田製作所 グラビアロール、グラビア印刷機および積層セラミック電子部品の製造方法
US20040209197A1 (en) * 2003-04-17 2004-10-21 Murata Manufacturing Co., Ltd. Photogravure press and method for manufacturing multilayer-ceramic electronic component
TWI332438B (en) * 2004-07-08 2010-11-01 Murata Manufacturing Co Photogravure printing machine, manufacturing method of multilayer ceramic electronic device using the photogravure printing machine and gravure roll
US7939786B2 (en) * 2005-12-14 2011-05-10 Kraft Foods Global Brands Llc Meal kit and cooking tray
EP2020827B1 (de) * 2007-07-03 2013-10-23 Whirlpool Corporation Abschirmungssystem für Mikrowellenöfen und Mikrowellenofen damit
DE102017100074B4 (de) * 2017-01-04 2019-03-14 Miele & Cie. Kg Verfahren zum Behandeln von Gargut und Gargerät zur Durchführung eines solchen Verfahrens

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3615713A (en) * 1969-09-12 1971-10-26 Teckton Inc Selective cooking apparatus
US4230924A (en) * 1978-10-12 1980-10-28 General Mills, Inc. Method and material for prepackaging food to achieve microwave browning
US4685997A (en) * 1986-06-16 1987-08-11 Beckett Donald E Production of demetallized packaging material
US5006684A (en) * 1987-11-10 1991-04-09 The Pillsbury Company Apparatus for heating a food item in a microwave oven having heater regions in combination with a reflective lattice structure
EP0410274B1 (de) * 1989-07-25 1995-11-15 Dai Nippon Insatsu Kabushiki Kaisha Verfahren zur Herstellung von Feinmustern
US5300746A (en) * 1990-11-08 1994-04-05 Advanced Deposition Technologies, Inc. Metallized microwave diffuser films
US5256846A (en) * 1991-09-05 1993-10-26 Advanced Dielectric Technologies, Inc. Microwaveable barrier films
US5721007A (en) * 1994-09-08 1998-02-24 The Whitaker Corporation Process for low density additive flexible circuits and harnesses
US5622652A (en) * 1995-06-07 1997-04-22 Img Group Limited Electrically-conductive liquid for directly printing an electrical circuit component onto a substrate, and a method for making such a liquid
US5800724A (en) * 1996-02-14 1998-09-01 Fort James Corporation Patterned metal foil laminate and method for making same
US5759422A (en) * 1996-02-14 1998-06-02 Fort James Corporation Patterned metal foil laminate and method for making same
KR100654114B1 (ko) * 1998-10-30 2006-12-05 스미또모 가가꾸 가부시끼가이샤 전자파 차단판

Also Published As

Publication number Publication date
WO2001002186A1 (fr) 2001-01-11
US6680092B1 (en) 2004-01-20
AU6430600A (en) 2001-01-22
DE60004849D1 (de) 2003-10-02
LU90412B1 (fr) 2001-01-03
EP1194297B1 (de) 2003-08-27
ATE248069T1 (de) 2003-09-15
EP1194297A1 (de) 2002-04-10
DK1194297T3 (da) 2003-12-22
CA2376280A1 (fr) 2001-01-11
JP2003503602A (ja) 2003-01-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69010531T2 (de) Optische Interferenz-Strukturen, die poröse Filme enthalten.
DE69533653T2 (de) Pastendruckverfahren
DE69230336T2 (de) Vorrichtung zur entmetallisierung
DE69530393T2 (de) Verfahren zur herstellung von farbfilterelementen mit laserinduzierter übertragung von farbstoffen
EP0043989B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbundfolie
DD277048A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schichtstoffen
DE1490061B1 (de) Verfahren zum Herstellen gedruckter Schaltungen
DE2430474A1 (de) Verfahren zur herstellung eines metallisierten kunstharzfilms fuer kondensatoren
DE69526680T2 (de) Harzbeschichtete metallfolie mit einer hohen bildschärfe und guter haftung nach der herstellung
DE3441593C2 (de)
DE3109095A1 (de) Druckteil, verfahren zu seiner herstellung sowie verfahren zur herstellung einer gravierten intaglio-druckoberflaeche
DE69415370T2 (de) Abdeckfolie für Dosen; dieselbe enthaltendes Dosenausgangsmatarial und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2658422A1 (de) Negativ-trockenresistfilm und verfahren zu seiner herstellung
EP1492898B1 (de) Sicherheitselement und verfahren zu seiner herstellung
DE19822605C2 (de) Verfahren zur Markierung von Papieren und Kartons und damit erhältliches Papierprodukt
DE2836235C2 (de) Dispersionsabbildungsfilm, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
EP1357226B1 (de) Substrate mit elektrisch leitfähigen Schichten
US6680092B1 (en) Coating method and products obtained by same
DE1533037B1 (de) Verfahren zum pulvermetallurgischen Herstellen von duennen Metallbaendern
DE2638044B2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von dekorativem Flachglas
DE4037875C2 (de) Mit Fluorharz überzogenes Material mit darauf angebrachten Markierungen
AT500289A1 (de) Substrate mit elektrisch leitfähigen schichten für technische anwendungen
EP4013188A1 (de) Leitfähige folie, verfahren zum herstellen derselben und verwendung
DE60106975T2 (de) Verfahren zur herstellung von bedruckten und teilweise metallisierten kunststoffolien
EP4007704B1 (de) Verfahren zum herstellen von effektpigmenten

Legal Events

Date Code Title Description
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: GAJ DEVELOPPEMENT SAS, ROSOY, FR

8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee