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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
allgemein Sensorgruppen für
akustische Erfassungssysteme.
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BESCHREIBUNG DES STANDES
DER TECHNIK
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Faseroptische interferometrische
Sensoren sind vielversprechend in Anwendungen, in denen Größe, elektrische
Interferenz und elektromagnetische Erfassung elektronische Sensoren
unpraktisch machen. Solche interferometrischen Sensoren sind in
der Lage, einen Parameter (d. h. eine Meßgröße) mit einem sehr hohen dynamischen
Bereich (z. B. 120 dB) zu messen und sind bisher beispielsweise
in akustischen Erfassungsanwendungen verwendet worden. Faseroptische
Sensoren werden von Signalquellen mit einer optischen Signalleistung
versorgt, und deren Ausgangsgröße wird
von Empfängern
ermittelt. In der Praxis ist jedoch die Entfernung, die die Sensoren
von den Signalquellen (und von den Empfängern) trennt, durch optische
Dämpfung
in den Signalwellenlängen
und durch nichtlineare optische Effekte im Zusammenhang mit dem
Signallicht begrenzt. Es ist also schwierig, eine optische Sensorarchitektur
aufzubauen, bei der die Entfernung, die den Sensor (oder die Sensoren)
von der optischen Signalquelle trennt, sehr groß ist.
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Die internationale Patentanmeldung
WO 98/02 898 offenbart eine Zeitmultiplex-Sensorgruppenarchitektw, die Verstärker verwendet,
um das Rückleitungssignal
zu verstärken.
Die internationale Patentanmeldung WO 98/16 017 offenbart ein System
zur Laserabschaltung im Falle eines Faserrisses in einem optischen
Wellenlängenmultiplexsystem.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Unter einem Aspekt stellt die vorliegende
Erfindung eine optische Sensorarchitektur nach Anspruch 1 bereit.
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Eine erste vorteilhafte alternative
Ausführungsform
der Architektur weist einen zweiten optischen Verstärker auf,
der in einer zweiten optischen Entfernung vom Empfänger positioniert
ist. Die zweite optische Weglänge
beträgt
mindestens 10 km. Der erste optische Verstärker und der zweite optische Verstärker empfangen
und verstärken
das gestörte optische
Signal. Das verstärkte
gestörte
optische Signal wird an den Empfänger
gesendet. Der erste optische Verstärker befindet sich zwischen
dem zweiten optischen Verstärker
und dem Sensor auf dem optischen Weg. Zumindest eine Pumpverteilungsfaser
ist zum Pumpen des ersten optischen Verstärkers und des zweiten optischen
Verstärkers
vorhanden. Die mindestens eine Pumpverteilungsfaser ist mit mindestens
einer Pumpquelle gekoppelt.
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Eine zweite vorteilhafte alternative
Ausführungsform
der Architektur weist einen zweiten optischen Verstärker auf,
der entlang einer Signalverteilungsfaser in einer zweiten optischen
Entfernung von mindestens 10 km von der Signalquelle positioniert ist,
zum Empfangen und Verstärken
des optischen Signals. Mindestens eine Pumpverteilungsfaser ist zwischen
mindestens einer optischen Pumpquelle und mindestens einem, nämlich dem
ersten optischen Verstärker
und/oder dem zweiten optischen Verstärker positioniert. In einer
besonders vorteilhaften Alternative zu dieser Ausführungsform
ist ein dritter optischer Verstärker
entlang der Rückleitungsfaser
positioniert, und mindestens eine zweite Pumpverteilungsfaser ist
zum Verteilen von Pumpenergie an den dritten Verstärker vorhanden.
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Eine dritte vorteilhafte alternative
Ausführungsform
der Architektur weist einen zweiten optischen Verstärker auf,
der entlang der Rückleitungsfaser
in einer zweiten optischen Entfernung von mindestens 10 km vom Empfänger positioniert
ist. Der erste optische Verstärker
befindet sich zwischen dem zweiten Verstärker und dem Sensor auf dem
optischen Weg. Ein dritter optischer Verstärker ist entlang der Signalverteilungsfaser
in einer optischen Entfernung von mindestens 10 km von der Signalquelle
positioniert, zum Empfangen und Verstärken des optischen Signals.
Vorzugsweise weist diese Ausführungsform
eine erste, zweite und dritte Pumpverteilungsfaser zum Pumpen des
ersten, zweiten bzw. dritten Verstärkers auf, und die erste, zweite
und dritte Pumpverteilungsfaser sind mit der ersten, zweiten bzw.
dritten Pumpquelle gekoppelt.
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Eine weitere Ausführungsform der Erfindung umfaßt ein Verfahren
zur Verteilung eines optischen Eingangssignals und zur Rückleitung
eines gestörten optischen
Signals von einem Sensor, der sich um das Mehrfache von 10 Kilometern
von einer optischen Signalquelle, einer optischen Pumpquelle und
einem optischen Empfänger
entfernt befindet. Das Verfahren umfaßt den Schritt: Ausgeben des
optischen Signals von der optischen Signalquelle an eine optische Signalverteilungsfaser.
Das optische Signal hat eine Signalwellenlänge und einen Signalsleistungspegel. Der
Signalleistungspegel ist so gewählt,
daß er
annähernd
an oder unter einer stimulierten Brillouin-Streuungs-(SBS-)Schwelle
der optischen Signalverteilungsfaser liegt. Optisches Pumplicht
wird von der optischen Pumpquelle an eine optische Pumpverteilungsfaser
ausgegeben. Das optische Pumplicht hat eine Pumpwellenlänge und
einen Pumpleistungspegel. Der Pumpleistungspegel ist so gewählt, daß er auf
oder unter einem stimulierten Raman-Streuungs-(SRS-)Schwellwert
der optischen Pumpverteilungsfaser liegt. Das Verfahren weist auch
den Schritt auf Koppeln eines Verteilungsverstärkers mit der Signalverteilungsfaser
und mit der optischen Pumpverteilungsfaser. Der Verstärker hat
eine solche Verstärkung,
daß, wenn
er mit Pumplicht gepumpt wird, um das optische Signal zu verstärken, ein
verstärktes
optisches Signal geliefert wird. Der Verteilungsverstärker ist
in einer Entfernung von der optischen Pumpquelle und der optischen
Signalquelle positioniert, so daß das Pumplicht und das optische
Signal entsprechende Leistungspegel am Verteilungsverstärker haben,
so daß der
Verteilungsverstärker
das verstärkte optische
Signal mit einem Leistungspegel annähernd an oder unter der SBS-Schwelle
ausgibt. Das verstärkte
optische Signal wird in einen Sensor eingekoppelt. Der Sensor stört und verstärkt das
optische Signal und erzeugt ein gestörtes optisches Signal in einer
Rückleitungsfaser.
Das gestörte
optische Signal wird an den optischen Empfänger weitergeleitet.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung, bei der ein optisches Signal von einer optischen Signalquelle
zu einem Sensor geleitet wird, der mindestens 10 km von der Signalquelle
entfernt ist und bei dem ein Verstärker entlang eines Rückleitungsbusses
positioniert ist, wobei der Verstärker von einer Pumpe gepumpt
wird, die Pumpenergie entlang des Rückleitungsbusses verbreitet.
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1A zeigt
eine Gruppe von Sensoren, die anstelle des einzelnen Sensors verwendet
werden kann, der in 1 gezeigt
ist.
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2A zeigt
eine Ausführungsform,
die der Ausführungsform
in 1 gleicht, außer daß die Pumpenergie
für den
Verstärker über eine
fest zugeordnete Pumpenverteilungsfaser geleitet wird.
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2B stellt
bevorzugte Ausführungsformen für die Signalquelle
und für
einen Empfänger
dar.
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3 ist
eine Ausführungsform,
die der Ausführungsform
in 1 gleicht, außer daß zwei optische
Fasern entlang des Rückleitungsbusses
positioniert sind.
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4A stellt
eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung dar, bei der ein optisches Signal von einer optischen
Signalquelle zu einem Sensor geleitet wird, der mindestens 10 km
von der Signalquelle entfernt ist und bei dem ein Verstärker entlang
eines Verteilungsbusses positioniert ist und ein weiterer Verstärker entlang
eines Rückleitungsbusses
positioniert ist, wobei die Verstärker von mindestens einer Pumpe
gepumpt werden, die Pumpenergie entlang mindestens einer Pumpverteilungsfaser
verbreitet.
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4B gleicht
der Ausführungsform
in 4A, wobei eine einzelne
Pumpquelle verwendet wird, um Energie entlang einer Pumpverteilungsfaser zu
verbreiten, die Energie an beide optische Verstärker liefert.
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5 ist
eine Ausführungsform,
die den Ausführungsformen
in 4A und 4B gleicht, außer daß zwei optische
Verstärker
entlang des Rückleitungsbusses
positioniert sind.
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6 stellt
eine Fernpumpausführungsform dar,
die vorteilhafterweise optische Signalquellen verwendet, die mit
zwei verschiedenen Wellenlängen arbeiten.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist in 1 dargestellt,
bei der eine optische Signalquelle 500 ein optisches Eingangssignal 502 in
eine Signalverteilungsfaser 504 einkoppelt, die mit einem
Sensor 508 optisch gekoppelt ist. Der Sensor 508 empfängt das
optische Signal 502 als Eingangssignal und gibt ein gestörtes optisches Signal 510 aus
(beispielweise als Antwort auf akustische Signale), das dann in
eine Rückleitungsfaser 512 geleitet
wird. Ein optischer Verstärker 516 befindet
sich entlang der Rückleitungsfaser 512.
Der optische Verstärker 516 verstärkt das
gestörte
optische Signal 510, bevor das verstärkte gestörte optische Signal 518 zu
einem Empfänger 520 geleitet
wird. Eine optische Pumpquelle 524 kann vorteilhafterweise über einen
WDM-Koppler 530 mit der Rückleitungsfaser 512 gekoppelt
sein, so daß Pumpenergie 528 von
der optischen Pumpquelle 524 zum Verstärker 516 geleitet
wird. In der Ausführungsform,
die in 1 dargestellt
ist, breiten sich also das gestörte optische
Signal 518 und die Pumpenergie 528 entlang der
Rückleitungsfaser 512 gegeneinander
aus. Als Alternative kann, wie in 2A gezeigt,
die Pumpenergie 528 über
eine fest zugeordnete Pumpverteilungsfaser (Faser 540)
geleitet werden, die direkt mit dem optischen Verstärker 516 gekoppelt
ist.
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Die optische Pumpquelle 524 weist
vorzugsweise einen Laser auf, z. B. einen Laser mit einer Faser
von 1480 nm, der eine Ausgangsleistung von bis zu 2 W haben kann.
Der Verstärker 516 weist
vorzugsweise eine Faser auf, die mit einem Seltenerdelement, z.
B. Erbium oder Praseodym, dotiert ist, oder als Alternative kann
der Verstärker 516 ein
Raman-Verstärker
sein. Der Sensor 508 kann vorteilhafterweise ein interferometrischer
Sensor sein, z. B. ein akustischer Hydrophonsensor. In den hier
offenbarten Ausführungsformen
kann eine Vielzahl von Sensoren 508 anstelle eines einzelnen
Sensors verwendet werden, wie in der Nebenfigur 1A dargestellt. Wenn eine Gruppe von
Sensoren verwendet wird, kann das optische Eingangssignal 502 innerhalb
der Sensorgruppe unter Verwendung mindestens einer aus einer Anzahl
von Techniken multiplexiert werden, z. B. Frequenzmultiplexierung,
Zeitmultiplexierung und Wellenlängenmultiplexierung.
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In der Ausführungsform in 1 sind die optischen Entfernungen relativ
groß.
Insbesondere ist die optische Entfernung zwischen dem Verstärker 516 und
dem Empfänger 520 vorzugsweise
zwischen etwa 10 Kilometern (km) und etwa 80 km und besonders bevorzugt
zwischen etwa 20 km und etwa 40 km. Die optische Entfernung zwischen
dem Sensor 508 und dem Empfänger 520 ist vorzugsweise zwischen
etwa 10 km und etwa 150 km und besonders bevorzugt zwischen etwa
40 km und etwa 120 km.
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Eine optische Architektur, bei der
ein Sensor mit einer Signalquelle versorgt wird, die sich in einer großen Entfernung
vom Sensor befindet, stellt spezielle Konstruktionsprobleme dar.
Wenn nämlich
diese Entfernung zunimmt, wird die stimulierte Brillouin-Streuung
(SBS) des Eingangssignals bei einer gegebenen Eingangssignalleistung
beachtlicher. Ebenso wird die SBS beachtlicher, wenn die Eingangssignalleistung
zunimmt. Andererseits muß genügend Eingangssignalleistung
zu den Sensoren geleitet werden, so daß die Leistung des gestörten optischen
Signals hinreichend über
dem Rauschpegel bleibt. SBS- und SRS-Effekte in Fasern sind in den Kapiteln
8 und 9 von "Nonlinear
Fiber Optics", zweite Auflage,
Govind P. Agrawal, Academic Press, 1989, beschrieben.
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Neben der SBS haben die Entwickler
außerdem
das Problem der Vermeidung der stimulierten Raman-Streuung (SRS)
der Pumpquelle, die beachtlich wird, wenn die Pumpquellenleistung über der SRS-Schwelle liegt und
wenn sich die Pumpenergie und das optische Signal, das zum Empfänger zurückgeleitet
wird, entlang der gleichen Faser ausbreiten. Die Pumpquellenleistung
muß jedoch
den Verstärker mit
genügend
Energie versorgen, so daß das
gestörte
optische Signal so stark verstärkt
wird, daß es
den Empfänger
erreicht, aber nicht so stark, daß das verstärkte gestörte optische Signal die SBS-Schwelle überschreitet.
Diese Probleme werden in der vorliegenden Erfindung vermieden, indem
die Fasern, die Eingangssignalleistung und die Pumpquellenleistung sorgfältig ausgewählt werden,
um sowohl SBS- als auch SRS-Streuungseffekte zu vermeiden. Der Auswahlprozeß wird nachstehend
ausführlich
beschrieben.
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In Anbetracht der großen optischen
Entfernungen, die hier beschrieben sind, und um SBS-Effekte zu reduzieren,
können
die Signalverteilungsfaser 504 und die Rückleitungsfaser 512 vorteilhafterweise
große
Durchmesser mit Querschnittsflächen von
30 bis 90 μm2 haben. Ferner können die Fasern mit Querschnitten
von 70 bis 90 μm2 bis zu 2 W Pumpenergie 528 bewältigen,
ohne daß SRS
entsteht.
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Die Anordnung der optischen Faser 516 hängt von
einer Anzahl von Parametern ab. Beispielsweise erfordert ein stärkeres optisches
Eingangssignal 502 eine geringere Verstärkung als ein schwächeres optisches
Eingangssignal. Im allgemeinen sollte das optische Eingangssignal 502 so
stark wie möglich
sein, ohne zu einer bedeutenden SBS zu führen. Bei der gegenwärtigen Fasertechnologie
entspricht dies einer oberen Grenze von etwa 10 mW bei der Leistung
des optischen Eingangssignals 502. Die erforderliche Verstärkung hängt auch
von den optischen Dämpfungen
im System ab, so daß es
erwünscht
ist, die optischen Dämpfungen
zu minimieren, wo immer es möglich
ist. Beispielweise werden die Signalverteilungsfaser 504 und
die Rückleitungsfaser 512 vorzugsweise
so gewählt,
daß sie
eine möglichst
geringe optische Dämpfung
haben. Bei der gegenwärtigen
Fasertechnologie entspricht dies 0,21 dB/km bei einer guten Faser
mit 1550 nm und 0,19 dB/km bei einer erstklassigen Faser mit 1550
nm. Die örtlichen
Anordnungen des Sensors 508, des Empfängers 520, der Pumpe 524 werden
im allgemeinen vom Auftrag der optischen Architektur bestimmt. Die Dämpfungsbilanz
für die
optische Architektur kann dann ohne Berücksichtigung der Verstärkung vom optischen
Verstärker 516 berechnet
werden. Die Anordnung des Verstärkers 516 kann
vorteilhafterweise so gewählt
werden, daß das
gesamte Eigenrauschen für
das System etwa 8 dB unter dem gewünschten minimalen Umgebungsrauschpegel
liegt. Ein Rauschpegel, der höher
ist als dieser, kann einen wohlüberlegten
Sicherheitsspielraum überschreiten, während ein
Rauschpegel, der niedriger ist als dieser, ein übermäßig ausgelegtes System bedeuten kann,
das mit niedrigeren Kosten neu konstruiert werden könnte. Der
Prozeß der
Auswahl und Anordnung der Verstärker
wird nachstehend ausführlicher
beschrieben.
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2A und 2B zeigen eine alternative
Topologie, die die SRS-Begrenzung der Pumpe dadurch reduziert, daß eine getrennte
Pumpverteilungsfaser 540 verwendet wird, um die Pumpleistung 528 an den
Rückleitungsverstärker 516 zu
liefern. In den Ausführungsformen
von 2A und 2B ist die optische Entfernung,
die den Verstärker 516 und
den Empfänger 520 trennt,
vorzugsweise zwischen etwa 10 km und etwa 130 km und besonders bevorzugt zwischen
etwa 20 km und etwa 80 km. Die optische Entfernung zwischen dem
Sensor 508 und dem Empfänger 520 ist
vorzugsweise zwischen etwa 10 km und etwa 200 km und vorzugsweise
zwischen etwa 40 km und etwa 120 km. 2B ist
eine bevorzugte Implementierung von 2A und
zeigt, daß die
Signalquelle 500 vorteilhafterweise einen Laser 501a aufweist,
der mit einem optischen Verstärker 501b gekoppelt
ist, und daß der
Empfänger 520 vorteilhafterweise
um ein optisches Filter 521a (z. B. ein verstärktes Spontanemissions-(ASE-)Filter)
und einen optischen Verstärker 521b erweitert
werden kann – die
Signalquelle 500 und der Empfänger 520 der anderen
hier offenbarten Ausführungsformen
können auf
die gleiche Weise konfiguriert sein.
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Eine weitere Ausführungsform, die die Fernpumpmerkmale
der Erfindung darstellt, ist in 3 gezeigt.
In 3 ist der Rückleitungsfaser 512 ein zweiter
optischer Verstärker 544 (der
dem Verstärker 516 ähnlich ist)
hinzugefügt
worden, um eine zusätzliche
Verstärkung
des gestörten
optischen Signals 510 zu ermöglichen. Unter Verwendung der
beiden optischen Verstärker 516 und 544 in
der Rückleitungsfaser 512 kann
die Leistung des gestörten
optischen Signals 510 zuerst vom optischen Verstärker 544 und
dann vom optischen Verstärker 516 verstärkt werden.
Der optische Verstärker 544 ist
vorzugsweise geeignet, einen mäßigen Verstärkungsbetrag
(5 bis 15 dB) für
ein schwaches Signal (–55
bis 20 dBm) mit einem guten Rauschverhalten (NF besser als 6 dB)
bereitzustellen, wenn er mit einer relativ niedrigen Pumpleistung
(2 bis 20 mW) versorgt wird. Der optische Verstärker 516 ist vorzugsweise
geeignet, eine hohe Verstärkung
(10 bis 35 dB) für
ein schwaches Signal (–50
bis etwa –15
dBm) mit gutem Rauschverhalten (NF besser als 7 dB) bereitzustellen,
wenn er mit einer niedrigen bis mäßigen Pumpleistung (5 bis 40
mW) versorgt wird.
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Der optische Verstärker 544 wird
vorzugsweise mit Pumpenergie 546 von einer optischen Pumpe 548 (ähnlich der
optischen Pumpe 524) gepumpt, die sich über eine Pumpverteilungsfaser 552 ausbreitet.
Die optische Pumpe 548 ist vorzugsweise dem Verstärker 544 fest
zugeordnet; jedoch können die
optischen Verstärker 516 und 544 eine
Pumpquelle gemeinsam verwenden und eine Verteilungsfaser (nicht
dargestellt) gemeinsam verwenden. Beispielweise kann die Pumpenergie
von einer einzigen Pumpquelle (nicht dargestellt) geteilt werden
und entlang getrennter Pumpverteilungsfasern zu den Verstärkern 516 und 544 geleitet
werden. Als Alternative kann die Pumpenergie in eine Pumpverteilungsfaser
geleitet und von einem Koppler (nicht dargestellt) geteilt werden,
der entlang dieser Faser positioniert ist, wobei sich der Koppler
hinter der Pumpquelle und nahe einem der Verstärker 516 und 544 befindet.
Außerdem
kann die gesamte Pumpenergie auch über eine Pumpverteilungsfaser
zu einem der Verstärker 516 und 544 geleitet
werden, wobei die Pumpenergie in diesem Verstärker geteilt wird (nicht dargestellt)
und über
eine Rückleitungsfaser 512 an den
anderen der Verstärker
geleitet wird, so daß beide
Verstärker
gepumpt werden.
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In der Ausführungsform in 3 ist die optische Entfernung, die den
Empfänger 520 und
den optischen Verstärker 516 trennt,
vorzugsweise zwischen etwa 10 km und etwa 100 km und besonders bevorzugt
zwischen etwa 20 km und etwa 80 km. Die optische Entfernung, die
den Empfänger 520 vom Verstärker 544 trennt,
ist vorzugsweise zwischen 10 km und etwa 150 km und besonders bevorzugt
zwischen etwa 40 km und etwa 150 km. Die optische Entfernung, die
den Empfänger 520 vom
Sensor 508 trennt, ist vorzugsweise zwischen etwa 10 km
und etwa 200 km und besonders bevorzugt zwischen etwa 40 km und
etwa 180 km.
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Die Signalübertragungsdämpfung entlang dieses
Abschnitts der Rückleitungsfaser 512 zwischen
dem optischen Verstärker 544 und
dem optischen Verstärker 516 (der
mit dem Bezugszeichen 554 bezeichnet ist) ist vorzugsweise
kleiner als die Verstärkung,
die der optische Verstärker 544 ermöglicht,
so daß die
Signalleistung im System auf einem Minimum ist, wenn sie in den
optischen Verstärker 544 eintritt.
Das heißt,
die Signalleistung 556, die in den optischen Verstärker 516 eintritt,
sollte vorzugsweise größer sein
als der Leistungspegel des Signals 510, das in den optischen
Verstärker 544 eintritt.
Die Verstärkung
des Verstärkers 544 kann
unter Berücksichtigung
der verfügbaren
Pumpleistung und der Entfernung des Verstärkers 544 von der
Küste bestimmt
werden. Die Dämpfung
zwischen den Verstärkern 544 und 516 kann
bestimmt werden, indem die Dämpfung
des Fasersegments 544 und die Dämpfung irgendwelcher anderer
optischer Komponenten zwischen den Verstärker 544 und 516 bestimmt
wird.
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Eine weitere Ausführungsform ist in 4A dargestellt, in der ein
Verstärker 560 entlang
der Signalverteilungsfaser 504 positioniert ist. Der optische Verstärker 560 ist
vorzugsweise geeignet, eine mäßige Verstärkung (10
bis 23 dB) bei einem hohen Ausgangssignal (5 bis 17 dBm)
mit einem mäßigen Rauschverhalten
(NF besser als 12 dB) bereitzustellen, wenn er mit einer mäßigen Pumpleistung
(10 bis 50 mW) versorgt wird. Durch die Anwendung des Verstärkers 560 kann
die Leistung des optischen Eingangssignals 502 kleiner
sein, so daß SBS-Effekte vermieden
werden. Der Verstärker 560 hat
vorzugsweise eine fest zugeordnete Pumpverteilungsfaser 564 (ähnlich der
Pumpverteilungsfaser 540) und kann eine optische Pumpquelle 568 (ähnlich der Pumpquelle 524)
zum Erzeugen von Pumpenergie 570 haben. Die Verstärker 516 und 560 können jedoch
eine gemeinsame Pumpquelle verwenden. Das optische Eingangssignal 502 wird
vom Verstärker 560 verstärkt, um
ein verstärktes
optisches Eingangssignal 572 zu erzeugen, das zum Sensor 508 geleitet
wird, in dem das optische Eingangssignal 572 vorteilhafterweise
direkt unter der SBS-Grenze liegt. Vorzugsweise ist der Signalleistungspegel
des Signals 572, das aus dem optischen Verstärker 560 austritt,
nahezu der gleiche wie der Signalleistungspegel des Signals 502,
das aus der Signalquelle 500 austritt. Wenn die Verstärker 560 und 576 die
gleiche Entfernung von der Küste
haben, können
sie vorteilhafterweise in einem gemeinsamen Gehäuse 576 enthalten
sein.
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In der Ausführungsform in 4A ist die optische Entfernung, die den
Verstärker 560 von
der Signalquelle 500 trennt, vorzugsweise zwischen etwa 10
km und etwa 130 km, wie die optische Entfernung, die den Verstärker 516 vom
Empfänger 520 trennt. Besonders
bevorzugt sind die optischen Entfernungen zwischen etwa 20 km und
etwa 80 km. Die optische Entfernung zwischen dem Sensor 508 und
dem Empfänger 520 ist
vorzugsweise zwischen etwa 10 km und etwa 200 km und besonders bevorzugt
zwischen etwa 40 km und etwa 180 km.
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In der Ausführungsform in 4A, wie in anderen Ausführungsformen,
die hier offenbart sind, kann eine Vielzahl von Sensoren 508 in
einer Gruppe anstelle eines einzelnen Sensors verwendet werden.
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Aufgrund des Vorhandenseins des Verstärkers 560 können jedoch
zwischen 6 und 12 (oder sogar zwischen 2 und 20) Sensoren 508 anstelle
von nur einem einzigen Sensor verwendet werden. Bei einer gegebenen
aktuellen Fasertechnologie gibt es jedoch eine entsprechende Faustregel,
nämlich
daß eine
Verdopplung der Anzahl der Sensoren 508 bei gleichzeitiger
Beibehaltung des gleichen Leistungspegels eine Reduzierung des Abstands
zwischen der Küste
und den Sensoren 508 um annähern 15 km erfordert. Dagegen
können
die Sensoren von der Küste weiter
entfernt sein, wenn mit weniger Sensoren 508 gearbeitet
wird. Es erfolgt also eine Abwägung
zwischen der Anzahl der verwendeten Sensoren 508 und ihrem
Abstand von der Küste.
Wie bereits ausgeführt,
kann das optische Eingangssignal 502 in einer solchen Sensorgruppe
unter Verwendung einer oder mehrerer aus einer Anzahl von Techniken
multiplexiert werden, z. B. durch Frequenzmultiplexierung, Zeitmultiplexierung
und Wellenlängenmultiplexierung. 4B zeigt, wie eine einzelne
Pumpverteilungsfaser 565 verwendet werden kann, um eine Vielzahl
von Verstärkern
zu pumpen, ein Prinzip, das in den anderen Ausführungsformen, die hier offenbart
sind, genutzt werden kann. In der Ausführungsform in 4B koppelt eine einzelne optische Pumpquelle 569 Pumpenergie 529 in
die Pumpverteilungsfaser 565 ein, die dann zu den Verstärkern 560 und 516 geleitet
wird.
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Wie in 5 dargestellt,
kann ein zusätzlicher
Verstärker
entlang der Rückleitungsfaser
hinzugefügt
werden. Der Leistungspegel des Signals 502, das aus der
Signalquelle 500 austritt, liegt vorzugsweise direkt unter
der SBS-Grenze, ebenso wie der Leistungspegel des Signals 572,
das aus dem optischen Verstärker 560 austritt.
Der Leistungspegel des Signals 556, das in den optischen
Verstärker 516 eintritt,
ist vorzugsweise größer als
der Leistungspegel des Signals 510, der in den optischen
Verstärker 544 eintritt,
so daß die
Signalleistung im System auf einem Minimum ist, wenn sie in den
optischen Verstärker 544 eintritt.
Eine zusätzliche
Pumpverteilungsfaser zum Verteilen von Pumpenergie zu diesem zusätzlichen
Verteiler (wie in 3 gezeigt)
ist ebenso dargestellt. Der Verstärker 560 und der Verstärker 516 können vorteilhafterweise
im gleichen Gehäuse 576 angeordnet
sein.
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In der Ausführungsform in 5 ist die optische Entfernung zwischen
dem ersten Rückleitungsverstärker 544 und
dem Empfänger 520 vorzugsweise
zwischen etwa 10 km und etwa 150 km und besonders bevorzugt zwischen
etwa 40 km und etwa 150 km. Die optische Entfernung zwischen dem
zweiten Rückleitungsverstärker 516 und
dem Empfänger 520 ist
vorzugsweise zwischen etwa 10 km und etwa 100 km und besonders bevorzugt
zwischen etwa 10 km und etwa 80 km. Die optische Entfernung zwischen
dem Verteilungsverstärker 560 und
der Signalquelle 500 ist vorzugsweise zwischen etwa 10
km und etwa 100 km und besonders bevorzugt zwischen etwa 10 km und
etwa 80 km. Die optische Entfernung zwischen dem Sensor 508 und
dem Empfänger 520 ist
vorzugsweise zwischen etwa 10 km und etwa 250 km.
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Die vorliegende Erfindung weist ein
Verfahren zum Wählen
des Ortes oder der Orte eines oder mehrerer Verstärker in
den oben beschriebenen Systemen auf. Die Orte der Verstärker werden
durch eine Anzahl von optischen Parametern bestimmt; aber die Abgabe
von Pumpenergie an die Verstärker
wird in dem vorliegenden Verfahren verwendet, um den Ort des Verstärkers zu
bestimmen.
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Der Energiemenge, die einer bestimmten
optischen Faser zugeführt
wird, ist durch die Querschnittsfläche des Faserkerns und durch
die Qualität der
Faser beschränkt.
Beispielweise kann eine handelsübliche
Siliziumoxidfaser mit Germaniumoxid-(GeO2-)Dotierungselementen
und einer typischen Querschnittsfläche mit annähernd 2 W Pumpenergie bei 1480
nm versorgt werden, was die angenäherte stimulierte Raman-Streuungs-(SRS-)Schwelle
der Faser ist. Wenn versucht wird, eine größere Pumpenergiemenge einzugeben, kann
die stimulierte Raman-Streuung in der Faser auftreten, was dann
Rauschprobleme verursacht und dazu fuhrt, daß ein Teil der Pumpenergie
verlorengeht.
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Außerdem ist die Signalenergiemenge,
die einer bestimmten Faser zugeführt
werden kann, auch beschränkt.
Wenn ein optisches Signal in eine exemplarische GeO2-dotierte
Siliziumoxidfaser eingegeben wird, kann insbesondere stimulierte
Brillouin-Streuung (SBS) auftreten, wenn das optische Signal mehr
Energie hat als eine SBS-Schwelle von annähernd 20 mW.
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Die anfängliche Pumpenergie und die
Signalenergie, die in die Pumpfaser bzw. in die Signalfaser eingegeben
werden, unterliegen Dämpfungen
in den jeweiligen Fasern. Eine optische Faser hat bei verschiedenen
Wellenlängen
verschiedene Dämpfungen.
Beispielweise ist in einer exemplarischen GeO2-dotierten Siliziumoxidfaser
die Dämpfung
der Faser bei einer optischen Signalwellenlänge von annähernd 1550 nm ein Minimum von
annähernd
0,21 dB pro Kilometer. Andererseits ist die Pumpenergie bei 1480
nm nicht auf einer minimalen Dämpfungswellenlänge, und
die Pumpenergie kann beispielweise Faserdämpfungen von annähernd 0,23
dB pro Kilometer aufweisen.
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Ein exemplarischer optischer Verstärker, z. B.
ein erbiumdotierter Faserverstärker
(EDFA) liefert eine Verstärkung
als Antwort auf die Pumpenergie, die ihm zugeführt wird. Entsprechend dem
Verfahren der vorliegenden Erfindung wird ein Verteilungsverstärker (z.
B. Verstärker 560)
gewählt,
um Pumpenergie in Signalenergie umzuwandeln. Beispielweise sind
EDFAs verfügbar,
die eine Quantenausbeute von annähernd
90% bei der Umwandlung von Pumpenergie bei 1480 nm in Signalenergie
bei 1550 nm haben. Beispielweise können annähernd 23,3 mW Pumpenergie 20
mW Signalenergie erzeugen, die den Signalpegel zur SBS-Schwelle
zurückbringt
(20 mW = [(1480/1550) × 0,9] × 23,3 mW).
Mit dieser Information wird der Ort des Verteilungsverstärkers 560 dadurch
bestimmt, daß die
maximale Länge
der Pumpfaser berechnet wird, die verwendet werden kann, so daß die Pumpenergiemenge,
die im Verteilungsverstärker 560 verbleibt,
mindestens 23,27 mW beträgt.
Beispielweise könnte
unter Verwendung einer anfänglichen
Pumpeingangsgröße von 2
W und einer Dämpfung
von 0,23 dB pro Kilometer eine Länge
der optischen Faser von annähernd
90 km verwendet werden. In einer bestimmten Ausführungsform wird jedoch eine
Länge der
optischen Faser von 73 km verwendet, um zusätzliche Kopplerdämpfungen
aufzunehmen und dgl. und auch um zu ermöglichen, daß der Pumpfaser 564 ein
niedrigerer anfänglicher
Pumpenergiepegel zugeführt
wird.
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Es ist nicht vorteilhaft, den Verteilungsverstärker 560 wegen
der SBS-Schwelle der optischen Signalfaser 504 vom Verstärker 560 zum
Sensor 508 mit Pumpenergie zu überlasten. Die übermäßige Energie
geht verloren, und stimulierte Brillouin-Streuung kann optisches
Rauschen hervorrufen, das die Systemleistung verschlechtert. Wenn
die Pumpleistung, die den Verteilungsverstärker 560 erreicht, über der
Pumpleistung liegt, die benötigt
wird, um zu bewirken, daß das
optische Signal 502 bis zur SBS-Schwelle verstärkt wird,
wird bevorzugt, die Pumpleistung, die dem Eingang der Pumpfaser 564 zugeführt wird,
zu reduzieren.
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Wenn dagegen die Pumpenergie, die
den Verteilungsverstärker 560 erreicht,
nicht ausreicht, um das optische Signal 502 auf die SBS-Schwelle
zu verstärken,
kann die Entfernung, in der der Sensor 508 vom Verteilungsverstärker 560 angeordnet
ist, reduziert werden, da möglicherweise
keine ausreichende Signalleistung vorhanden ist, die den Sensor 508 erreicht.
Wenn in der bevorzugten Ausführungsform
das optische Signal 502 durch die Verteilungsfaser 560 auf
die SBS-Schwelle verstärkt
wird, kann der Sensor 508 bis zu annähernd 152 km vom Verteilungsverstärker 560 oder
insgesamt 225 km von der Pumpquelle 568 und der Signalquelle 500 entfernt angeordnet
sein.
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Nach der Wahl des Ortes des Verteilungsbusverstärkers 560 wird
dann der Ort (oder die Orte) des Rückleitungsbusverstärkers 516 (oder
der Verstärker 516 und 544)
gewählt.
In besonders bevorzugten Ausführungsformen
befindet sich, wie oben beschrieben, mindestens ein Rückleitungsbusverstärker in
der gleichen Entfernung von der Küste wie der Verteilungsbusverstärker 560,
so daß der
Rückleitungsbusverstärker 516 vorteilhafterweise
im gleichen Gehäuse 576 wie
der Verteilungsbusverstärker 560 untergebracht
sein kann. Dadurch werden die Kosten deutlich reduziert, indem nämlich nur
ein gemeinsames Gehäuse 576 für zwei Verstärker 516 und 560 vorhanden
sein muß.
Wenn mehr als ein Rückleitungsbusverstärker vorhanden
ist, wird der Rückleitungsbusverstärker 516,
der sich am nächsten
zur Küste
und somit am nächsten
zur Pumpquelle befindet, als proximaler Rückleitungsbusverstärker bezeichnet,
und ein zweiter Rückleitungsbusverstärker 544,
der sich am weitesten von der Küste
entfernt befindet, wird als distaler Rückleitungsbusverstärker bezeichnet.
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Vorzugsweise muß der proximale Rückleitungsbusverstärker 516 nicht
so viel Signalausgangsleistung bereitstellen wie der Verteilungsbusverstärker 560.
Insbesondere kann der proximale Rückleitungsbusverstärker 516 so
gewählt
werden, daß er
eine mäßige Verstärkung, geringes
Rauschen, einen niedrigen bis mittlere Eingangssignalleistungsbedarf
und einen niedrigen bis mittleren Pumpleistungsbedarf hat. Beispielsweise
ergeben in einem exemplarischen proximalen Verstärker 516 20 mW Pumpleistung
20 bis 25 dB Verstärkung
bei der Signalwellenlänge
und haben eine Rauschzahl, die besser ist als 7 dB.
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Der distale (d. h. am weitesten von
der Küste entfernte)
Rückleitungsbusverstärker 544 wird
so gewählt,
daß er
eine niedrige Verstärkung,
aber eine gute Rauschzahl bei schwachen Signalen hat, da der distale
Verstärker 544 mit
einem schwachen Pumpsignal 546 arbeitet, wenn man die Entfernung
des distalen Verstärkers 544 von
seiner Pumpquelle 548 bedenkt. In besonderen Ausführungsformen
verwendet der distale Verstärker 544 eine
handelsübliche
erbiumdotierte Faser, die annähernd
12 dB Verstärkung aus
annähernd
2 mW Pumpleistung erbringt. Der bevorzugte distale Verstärker 544 hat
eine Rauschzahl, die besser ist als 6 dB. Die niedrige Verstärkung des distalen
Verstärkers 544 ist
ausreichend, da der Zweck des distalen Verstärkers 544 darin besteht, daß eine ausreichende
Signalleistung geliefert wird, um das Signal zum proximalen Verstärker 516 zu
befördern,
ohne erhebliches Rauschen hinzuzufügen.
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In den bevorzugten Ausführungsformen
ist die Verstärkung
des distalen Verstärkers 544 so
gewählt,
daß sie
größer ist
als die Verstärkung
des proximalen Verstärkers 516,
so daß die
Signalleistung 556, die in den proximalen Verstärker 516 eingegeben
wird, größer ist
als die Signalleistung 510, die in den distalen Verstärker 544 eingegeben
wird. Bei diesem Auswahlkriterium wird das Systemrauschverhalten
bestimmt durch den Pegel der in den distalen Verstärker 544 eingegebenen
Signalleistung 510 plus der Rauschzahl des distalen Verstärkers 544.
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Der distale Verstärker 544 arbeitet
mit sehr niedrigen Eingangspegeln des Signals 510. Beispielsweise
kann der minimale Pegel der Signalleistung, die den distalen Verstärker 544 vom
Sensor 508 erreicht und dennoch das Rauschverhalten des Systems
zufriedenstellt, im Bereich von annähernd –30 dBm bis –60 dBm
sein (d. h. in einem Bereich von annähernd 1 Mikrowatt bis annähernd 1
Nanowatt).
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Wenn sich beispielweise der Sensor 508 annähernd 152
km vom Verteilungsverstärker 560 entfernt
befindet, wie oben beschrieben, kann sich der distale Verstärker 544 immerhin
annähernd
95 km vom Sensor 508 entfernt befinden und dennoch einen
angemessenen Signalpegel empfangen. Wenn die hier beschriebenen
Orte verwendet werden, an denen sich der Sensor 508 annähernd 225
km von der Küste
entfernt (d. h. von den Pumpquellen 568, 524, 548 und
von der Signalquelle 500 und vom Empfänger 520 entfernt)
befindet und an denen sich der proximate Rückleitungsbusverstärker 516 annähernd 73
km von der Küste
entfernt befindet, muß der distale
Verstärker 544 nur
das optische Rückleitungssignal 512 vom
Sensor 508 auf den Energiepegel verstärken, der ausreicht, um annähernd 57
km bis zum proximalen Verstärker 516 zu überwinden
und am proximalen Verstärker 516 mit
so viel Energie einzutreffen, daß sie vom proximalen Verstärker 516 auf einen
Pegel verstärkt
werden kann, der ausreicht, um vom proximalen Empfänger 516 die
Küste (d.
h. den Empfänger 520)
zu erreichen. Daher sind, wie oben beschrieben, annähernd 12
dB Verstärkung
ausreichend für
den distalen Verstärker 544.
Vorzugsweise hat der proximale Verstärker 516 eine ausreichende Verstärkung, um
das Signal 556, das vom distalen Verstärker 544 kommend empfangen
wird, auf einen Energiepegel zu verstärken, der ausreicht, um die Küste mit
ausreichender Energie zu erreichen, so daß die Energie, die vom Empfänger 520 empfangen wird,
größer ist
als der Energiepegel des Signals 556 am Eingang des proximalen Verstärkers 516.
Wenn dieses Kriterium erfüllt
ist, sind die Dämpfungen
vom proximalen Verstärker 516 bis
zum Empfänger 520 nicht
erheblich für
den Systementwurf. Insbesondere wird das Systemrauschen durch das
Rauschen des Signals 556 am Eingang des proximalen Verstärkers 516 dominiert,
das der Rauschzahl des proximalen Verstärkers 516 hinzugefügt wird.
Da, wie oben beschrieben, die Verstärkung des distalen Verstärkers 544 größer ist
als die Verstärkung
des proximalen Verstärkers 516,
so daß die
Signaleingangsleistung 556 des proximalen Verstärkers 516 größer ist
als die Signaleingangsleistung 510 des distalen Verstärkers 544,
wird das Systemrauschverhalten durch den Signalleistungspegel 510,
der in den distalen Verstärker 544 eingegeben
wird, und durch die Rauschzahl des distalen Verstärkers 544 bestimmt.
Wenn also der distale Verstärker 544 so
ausgelegt ist, daß er
eine befriedigende Rauschzahl hat, wird das Systemrauschverhalten
auch innerhalb eines zufriedenstellenden Bereichs gehalten.
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Wenn es nach der Optimierung der
Orte der Verstärker
und der Verstärkungen
der Verstärker,
wie oben beschrieben, erwünscht
ist, den Sensor 508 weiter weg von der Küste (d.
h. weiter weg von den Pumpquellen 568, 524, 548 und
von der Signalquelle 500) zu positionieren, als es die
Systemkomponenten erlauben, dann kann die exemplarische optische Faser
durch eine Faser mit geringeren Dämpfungen und höheren SBS-
und SRS-Schwellen ersetzt werden. Beispielweise kann eine Faser
mit einem größeren Querschnitt
verwendet werden. Als Alternative oder zusätzlich kann eine Faser gewählt werden,
die verschiedene Dotierungselemente verwendet. Beispielsweise kann
die Siliziumoxidfaser, die mit GeO2 dotiert
ist, durch eine reine Siliziumoxidfaser ohne das GeO2-Dotierungselement
ersetzt werden. In einem solchen Fall kann es notwendig sein, den
Mantel herunterzudotieren (z. B. ein Fluordotierungsmittel dem Mantel
hinzuzufügen),
um die Laufgeschwindigkeit im Mantel zu erhöhen, um die Führung des
Lichts im Kern beizubehalten. Es ist beispielsweise festgestellt
worden, daß eine
optimale Faser mit einem reinen Siliziumoxidkern Dämpfungen
von annähernd 0,16
dB pro Kilometer im Vergleich zu Dämpfungen von annähernd 0,19
dB pro Kilometer bei einer erstklassigen herkömmlichen GeO2-dotierten
Faser haben kann.
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6 stellt
eine Fernpumpausführungsform dar,
die vorteilhafterweise optische Signalquellen 500 und 600 verwendet,
die mit Wellenlängen λ1 bzw. λ2 arbeiten
und bei denen sich die Wellenlängen
voneinander unterscheiden. Signale verschiedener Wellenlänge, wie
sie hier verwendet werden, sind Signale, die durch optische Einrichtungen
getrennt werden können.
(Gegenwärtig
ist der Industriestandard ein Abstand von 100 GHz zwischen den Wellenlängen, was
bei 1550 nm 0,8 nm entspricht. Ein Abstand von 1 GHz, der bei 1550
nm 0,008 nm entspricht, ist jedoch ebenfalls nachgewiesen worden.)
Die optischen Signalquellen 500 und 600 geben
optische Eingangssignale 502 bzw. 503 aus, die
durch entsprechende Verstärker 560 und 560' verstärkt werden,
um verstärkte
Ausgangssignale 572 und 572' zu erzeugen. Die verstärkten optischen
Eingangssignale 572 und 572' werden über Eingangskoppler 620 und 622 zu
den Sensoren 508a, 508b, 508c, 508d in einer
Sensorgruppe 610 geleitet. Jeder der Koppler 620 und 622 ist
optisch mit entsprechenden Paaren von Sensoren verbunden, nämlich mit 508a und 508b bzw. 508c und 508d.
Die jeweiligen gestörten optischen
Signale 510a, 510b, 510c, 510d von
den Sensoren 508a bis 508d werden durch Ausgangskoppler 624, 626 gekoppelt,
so daß jeder
der Ausgangskoppler ein gestörtes
optisches Signal jeweils mit der Wellenlänge λ1 und λ2 empfängt. Insbesondere
sind die Sensoren 508a und 508c mit dem Koppler 624 gekoppelt,
und die Sensoren 508b und 508d sind mit dem Koppler 626 gekoppelt,
so daß das
System in den Rückleitungsfasern 512 und 512' (die mit den
Kopplern 624 bzw. 626 gekoppelt sind) wellenlängenmultiplexiert
ist. Die gestörten
optischen Signale 510a und 510c sowie 510b und 510d werden durch
jeweilige Paare von Verstärkern 544 und 516 bzw. 544' und 516' verstärkt und
von Empfängern 520 bzw. 520' erfaßt.
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Die Verstärker 560 und 560' können durch entsprechende
Pumpen 568 bzw. 568' über entsprechende
Pumpverteilungsfasern 564 bzw. 564' gepumpt werden. Ferner können die
Verstärker 544 und 516 durch
entsprechende Pumpen 548 bzw. 524 über entsprechende
Pumpverteilungsfasern 552 bzw. 540 gepumpt werden.
Ebenso können
die Verstärker 544' und 516' durch entsprechende
Pumpen 548' bzw. 524' über entsprechende
Pumpverteilungsfasern 552' bzw. 540' gepumpt werden.
Die Verstärker 560, 560', 516 und 516' können vorteilhafterweise
in einem gemeinsamen Gehäuse 576a enthalten sein,
und die Verstärker 544 und 544' können in
einem gemeinsamen Gehäuse 567b enthalten
sein. Obwohl die Wellenlängenmultiplexierung
in 6 mit Bezug auf ein
System beschrieben worden ist, das einen Verstärker an jeder Signalverteilungsfaser
und ein Paar Verstärker
an jeder Signalrückleitungsfaser hat,
können
in Abhängigkeit
von der Anwendung mehr oder weniger Verstärker verwendet werden. Die
bevorzugten optischen Entfernungen, die die Elemente in 6 trennen, entsprechen denen,
die in der Ausführungsform
in 5 angegeben sind.