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Die vorliegende Erfindung betrifft
das Gebiet der digitalen Funkkommunikation zwischen Basisstationen
und Mobilstationen unter Verwendung von Zeitmultiplex von logischen
Kanälen
auf einer Trägerfrequenz.
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In diesen Systemen übertragen
die Basisstationen Frequenz- und Zeitsynchronisationsinformationen
zu den Mobilstationen, und Systeminformationen, die den Mobilstationen
ermöglichen,
gegebenenfalls die Verbindung mit ihnen aufzunehmen.
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Patentanmeldung EP-A-0 896 443 beschreibt
ein Funkkommunikationssystem mit Mobilstationen, das die Eigenschaft
von Zeitmultiplexdiensten mit unterschiedlichen Sicherheitsgraden
in Verbindung mit dem möglichen
Einsatz einer auf den Träger
codierten Modulation aufweist. Für
eine gegebene, für
die Realisierung des Dienstes gebotene Übertragungsrate ist die Anzahl
von dem Dienst zugeordneten Zeitintervallen mit der Codierung oder der
Abwesenheit der Codierung der Modulation und/oder der Leistung der
angewandten Codierung verbunden. In einer bestimmten Ausführungsform dieses
Systems kann ein gleicher Dienst in einer ersten Betriebsart auf
einem Halbkanal mit einer nicht codierten Modulation oder in einer
zweiten Betriebsart auf einem Vollkanal mit einer durch einen Code mit
halber Leistung codierten Modulation geboten werden.
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Die Halbkanäle stellen eine Struktur ähnlich der
eines Logikkanals im Zeitmultiplex der Ordnung zwei dar: ein von
zwei Zeitintervallen ist von dem Dienst in der ersten Betriebsart
belegt. Diese Betriebsart erlaubt insbesondere eine Funktionsweise im
Zeitduplex, wobei aber erforderlich ist, daß das Endgerät zwei Frequenzsynthetisatoren
aufweist, die wechselweise arbeiten, da ein einziger Synthetisator im
allgemeinen in dem zwei aufeinanderfolgende Intervalle trennenden
kurzen Zeitraum nicht von der Ausstrahlungsfrequenz zur Empfangsfrequenz
umschalten kann. In der zweiten Betriebsart ist diese Doppelung
des Frequenzsynthetisators nicht notwendig. Man kann sich eine vereinfachte
Version des Endgeräts
allgemein mit einem einzigen Synthetisator vorstellen, der nicht
dieselben Geschwindigkeitseigenschaften der Frequenzumschaltung
aufweist und der daher nicht die obige Funktionsweise im Zeitduplex
zuläßt.
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Dennoch ist es wichtig, daß in den
der Abfrage der Basisstationen der Nachbarzellen zugeordneten Zeitintervallen
diese vereinfachten Endgeräte
fähig sind,
dieselben Informationen wie die Endgeräte mit einer maximalen Umschaltegeschwindigkeit
zu decodieren.
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Die vorliegende Erfindung hat die
Aufgabe, eine Struktur der der Synchronisation und der Ausstrahlung
der Haupt-Systemdaten zugeordneten Zeitintervalle bereitzustellen,
die ihre richtige Behandlung erlaubt, einschließlich durch Endgeräte, die
eine begrenzte Frequenzumschaltegeschwindigkeit aufweisen.
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So wird durch die Erfindung ein Verfahren zur
Ausstrahlung von Funksignalen von einer Funkkommunikations-Basisstation auf
einem physikalischen Zeitmultiplex-Steuerkanal vorgeschlagen, auf dem insbesondere
Signale abgegeben werden, die zur frequenzmäßigen und zeitlichen Synchronisation von
Mobilstationen dienen, und Signale, die Systeminformationen darstellen,
die für
den Betrieb der Mobilstationen mit der Basisstation erforderlich
sind. Erfindungsgemäß ist der
physikalische Steuerkanal in Zeitintervalle aufgeteilt, die eine
Gruppe von mindestens zwei Vorsynchronisationsintervallen umfassen, die
jeweils dasselbe Synchronisationssignal tragen, und eine Gruppe
von mindestens zwei Zusatz-Synchronisationsintervallen, die jeweils
dasselbe, die Systeminformationen darstellende Signal und außerdem ein
Signal tragen, das das Zusatz-Synchronisationsintervall
kennzeichnet, wobei jedes Vorsynchronisationsintervall einem Zusatz-Synchronisationsintervall
zugeordnet ist, bezüglich
dessen es einen festen zeitlichen Abstand aufweist.
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Die den von der Basisstation abgegebenen physikalischen
Steuerkanal abhörende
Mobilstation kann in einem der Vorsynchronisationsintervalle die von
ihm benötigten
zeitlichen und frequenzmäßigen Synchronisationsinformationen
in einem der Vorsynchronisationsintervalle wiedergewinnen. Dennoch
ist die dadurch erreichbare Synchronisation durch eine zeitliche
Ungewißheit
beeinflußt,
die mit der relativen Position des fraglichen Vorsynchronisationsintervalls in
der Gruppe dieser Intervalle verbunden ist.
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Diese Ungewißheit kann auf der begrenzten Frequenzumschaltegeschwindigkeit
gewisser Mobilstationen beruhen, die es nicht erlaubt, den guten Empfang
eines gegebenen Vorsynchronisationsintervalls zu garantieren. Auch
kann sie auf der Abwesenheit einer zeitlichen Koordination zwischen
der die Mobilstation bedienenden Zelle und der abgefragten Zelle
beruhen, wodurch ein Teil des Synchronisationsbündels fehlen kann.
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Durch diese Ungewißheit wird
aber nicht verhindert, daß die
Mobilstation das dem Vorsynchronisationsintervall zugeordnete Zusatz-Synchronisationsintervall
erfaßt,
in dem es das Synchronisationsbündel
erkennen kann, unter Berücksichtigung
des festen zeitlichen Abstands zwischen diesen zwei Intervallen.
Davon können
die Systeminformationen sowie die Kennung des Zusatz-Synchronisationsintervalls
abgeleitet werden. Durch diese Kennung kann die zeitliche Ungewißheit aufgehoben
und daher die Synchronisation hergestellt werden. Die Mobilstation
ist dann im Besitz aller nützlichen
Infor mationen, um gegebenenfalls mit der Basisstation kommunizieren
zu können.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform des
Verfahrens erstrecken sich die Gruppe von Vorsynchronisationsintervallen
und die Gruppe von Zusatz-Synchronisationsintervallen jeweils über eine erste
Dauer und weisen jeweils einen Wiederholungstakt auf dem physikalischen
Steuerkanal von K'.M-mal
der ersten Dauer auf, wobei K' und
M zwei Ganzzahlen sind, und sind die Mobilstationen zum Abhören des
physikalischen Steuerkanals in Zeitfenstern angeordnet, die jeweils
eine zweite Dauer von K'-mal
der ersten Dauer aufweisen und untereinander Q-mal die zweite Dauer beabstandet sind,
wobei Q eine erste Ganzzahl mit M ist, und vorzugsweise Q = q.M
+ p (wobei p und q Ganzzahlen sind, so daß p < M ist und jedes Vorsynchronisationsintervall seinem
zugehörigen
Zusatz-Synchronisationsintervall um p-mal die zweite Dauer vorangeht).
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Im Fall eines einfachen FDMA-Systems
ist die Ziffer K' gleich
1. Sie kann höher
als 1 sein, wenn bei dem System das in der oben angeführten Patentanmeldung
EP-A-0 896 443 beschriebene
Organisationsverfahren der Kanäle
zum Einsatz kommt, mit einer Codierung der Modulation mit einer
Leistung 1/K.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung bezieht sich auf eine Funkkommunikations-Basisstation
mit Mitteln zum Bilden eines physikalischen Steuerkanals in Abwärtsrichtung
zu den Mobilstationen, mit der oben beschriebenen Struktur in bezug
auf die die der frequenzmäßigen und
zeitlichen Synchronisation der Mobilstationen dienenden Signale
führenden
Zeitintervalle, und die, die die Systeminformationen darstellenden
Signale führen.
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Ein dritter Aspekt der vorliegenden
Erfindung betrifft eine Funkkommunikations-Mobilstation mit Mitteln
zum Abhören
eines physikalischen Abwärts-Steuerkanals
von einer Basisstation, mit der oben beschriebenen Struktur betreffs
der Zeitintervalle, die die der frequenzmäßigen und zeitlichen Synchronisation
der Mobilstationen dienenden Signale führen, und derjenigen, die die
die Systeminformationen darstellenden Signale führen, und bei dem die Abhörmittel
zum Bewirken einer unvollständigen Synchronisation
angeordnet sind, indem sie mindestens eines der Vorsynchronisationsintervalle
bearbeiten, und dann zum Ableiten der Systeminformationen und der
Kennung des Intervalls aus dem zugehörigen Zusatz-Synchronisationsintervall,
das mittels der unvollständigen
Synchronisation erfaßt
worden ist, zur Vervollständigung
der Synchronisation.
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Andere Eigenschaften und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung
von nicht einschränkenden
beispielhaften Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen offenbar. In den
Zeichnungen ist:
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1 ein
Blockschaltbild eines Beispiels der erfindungsgemäßen Basisstation;
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2 ein
Blockschaltbild eines Beispiels der erfindungsgemäßen Mobilstation;
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3 ein
Diagramm der Struktur von auf physikalischen Steuerkanälen, die
in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung gebildet werden, übertragenen
Rahmen;
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4 und 5 Diagramme von zwei Strukturen von
auf Verkehrskanälen,
die in einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung gebildet werden, übertragenen
Rahmen;
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6 und 7 Diagramme der jeweiligen Strukturen
von zwei Zeitintervallen des Rahmens der 3;
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8 ein
Diagramm einer Strukturvariante von auf physikalischen Steuerkanälen übertragenen Rahmen;
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9 und 10 Diagramme der jeweiligen Strukturen
von zwei Zeitintervallen des Rahmens der 8 und
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11 ein
Diagramm einer weiteren Strukturvariante von auf physikalischen
Steuerkanälen übertragenen
Rahmen.
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In der hier beispielhafterweise beschriebenen
Ausführungsform
gehören
die in den 1 und 2 dargestellte Basisstation
und Mobilstation zu einem professionellen Funkkommunikationssystem,
das mit FDMA (Vielfachzugriff im Frequenzmultiplex) arbeitet. Zu
Erläuterungszwecken
wird angenommen, daß dieses
System das in der oben aufgeführten
Patentanmeldung EP-A-0 896 443 beschriebene Kanaldefinitionsverfahren
einsetzt und für
denselben Dienst entweder einen vollen Kanal mit einer Modulation,
die durch einen 1/K-Leistungscode codiert ist (Betriebsart 2), oder
einen schwächeren
Fraktional-Kanal
mit Übertragungsrate
K mit nicht codierter Modulation (Betriebsart 1), wobei K=2, verwendet.
Dann werden elementare Zeitintervalle in Betracht gezogen, deren Dauer
d1 beispielsweise 20 ms ist, die in Betriebsart 1
benutzt werden, und zusammengesetzte Zeitintervalle, deren Dauer
d2 = K.d1 in diesem
Beispiel 40 ms ist, die in Betriebsart 2 benutzt werden.
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Für
jede Basisstation wird auf einer bestimmten Frequenz fCD ein
physikalischer Abwärtskanal
definiert, der für
die Ausstrahlung von Steuerinformationen bestimmt ist. In symmetrischer
Anordnung ist ein physikalischer Aufwärtskanal auf einer Frequenz
fCU für
die Übertragung
von Steuerinformationen der Mobilstationen zur Basisstation definiert.
Diese physikalischen Steuerkanäle
sind durch Zeitmultiplexierung in logische Steuerkanäle unterteilt.
Gewisse dieser logischen Kanäle
sind gemeinsame Kanäle,
die von den Mobilstationen in Reichweite der Basisstation geteilt
werden. Andere sind fest zugeordnete Kanäle, die von der Basisstation
zum Kommunizieren mit bestimmten Handys benutzt werden.
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Das auf jedem der physikalischen
Steuerkanäle übertragene
Signal weist die Form von aufeinanderfolgenden Rahmen auf, die in
K.M Grundzeitintervalle unterteilt sind, die zu verschiedenen logischen Kanälen gehören. In
dem in 3 dargestellten
Beispiel, wo M = 13, entsprechen die mit F, S0 und P bezeichneten
Grundintervalle gemeinsamen Abwärtskanälen und
die mit Si bezeichneten (mit 1 ≤ i ≤ 11) entsprechen
den fest zugeordneten zweiseitig gerichteten Kanälen.
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Die Intervalle F weisen eine Dauer
d1' auf und
werden alle K'.M
Grundzeitintervalle wiederholt, mit d1' = d1 und
K' = K = 2 in dem
Beispiel der 3. Sie
enthalten ein durch eine vorbestimmte Bitfolge gebildetes Synchronisationsbündel, das
die frequenzmäßige und
zeitliche Synchronisation der Mobilstationen erlaubt.
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Die Intervalle S0 haben eine Dauer
d1' und werden
alle K'.M Grundzeitintervalle
wiederholt. Sie enthalten die zur Koordination zwischen den Handys und
der Basisstation notwendigen Systeminformationen, beispielsweise
mit: (i) einem Feld H von 5 Bit, das die Position des Zeitintervalls
50 im gegenwärtigen Überrahmen
kennzeichnet (ein Überrahmen stellt
das kleinste gemeinsame Mehrfache zwischen der Periodizität der Verkehrskanäle und der
der Steuerkanäle
dar, nämlich
13 × 27
zusammengesetzte Zeitintervalle in dem betrachteten Beispiel, das
heißt 14,04
s); (ii) einem Feld X von 3 Bit, das die Position des Zeitintervalls
S0 in einer längeren
Periode (Überrahmen)
kennzeichnet, wie beispielsweise eine Verschlüsselungsperiode der Luftschnittstelle
(üblicherweise
von etwa einer Stunde); und (iii) einem Feld R mit 3 Bit, das den
Mindestpegel des empfangenen Feldes für den Zugriff auf die Zelle
anzeigt (beispielsweise quantifiziert in Schritten von 5 dB).
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Die Intervalle P dienen der Basisstation
zum Adressieren von Nachrichten an die Mobilstationen, mit denen
sie nicht gerade kommuniziert (Paging). In der Aufwärtsrichtung
können
die in der 3 leer gelassenen
Grundzeitintervalle oder die mit S1 bezeichneten (1 ≤ i ≤ 11), die
nicht irgendwelchen fest zugeordneten Kanälen zugeordnet sind, durch
die Mobilstationen zur Ausführung
von zufallsmäßigen Zugriffen
(gemeinsamer Aufwärtskanal)
benutzt werden.
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Die Intervalle Si (1 ≤ i ≤ 11) der fest
zugeordneten Kanäle
werden nach einem Zuteilungsverfahren benutzt. In dem betrachteten
Beispiel kommen sie jeweils zweimal pro Rahmen vor. Bei einem Steuerrahmen
mit 520 ms tritt ein Zeitintervall Si im Durchschnitt alle 260 ms
ein, mit einer Dauer von 100 ms zwischen Ausstrahlung einer Nachricht
durch die Basisstation in einem Abwärts-Intervall Si und der Antwort durch die
Mobilstation im nächsten
Aufwärtsintervall
Si und einer Dauer von 140 ms oder 180 ms zwischen Ausstrahlung
einer Nachricht durch die Mobilstation in einem Aufwärtsintervall
Si und der Ausstrahlung der Antwort durch die Basisstation im nächsten Abwärts-Intervall
Si.
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Die Basisstation kann außerdem Verkehrskanäle mit einer
oder mehreren Mobilstationen herstellen, die sich in ihrer Reichweite
befinden, und zwar nach einem Herstellungsverfahren, das mittels eines
fest zugeordneten Steuerkanals Si ausgeführt wird. Der mit einem Endgerät hergestellte
Verkehrskanal ist ein Abwärtskanal
(Frequenz fTD) und/oder Aufwärtskanal (Frequenz
fTU). Der Verkehrskanal wird auf die Frequenz
fTD und/oder fTU mit
den zugehörigen
Zeichengabekanälen
gemultiplext, die zum Austauschen der Zeichengabe während der
Kommunikation dienen (beispielsweise Messungen oder Befehle zur
Steuerung der von den Mobilgeräten
abgegebenen Funkleistung, Rufzeichengabe, Anforderungen und Befehle
zur Zellenänderung,
alternative Priorität
usw.)
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Die Aufwärts- und Abwärts-Verkehrskanäle können die
in 4 dargestellte Rahmenstruktur entsprechend
der Betriebsart 1 oder die in 5 dargestellte
entsprechend der Betriebsart 2 aufweisen. Jeder Rahmen des Verkehrskanals
hat eine Dauer entsprechend K.Q = 54 Grundzeitintervalle (Q = 27) und
ist in drei Teile von 18 Grundintervallen eingeteilt. In jedem dieser
drei Teile sind die acht ersten zusammengesetzten Zeitintervalle
von dem logischen Verkehrskanal belegt. Das neunte zusammengesetzte Zeitintervall
ist für
die ersten zwei Teile von den zugehörigen Steuerkanälen belegt
und für
den dritten Teil unbelegt. Dieses in 4 und 5 schattierte unbelegte Intervall
bildet ein Abtastfenster, während
dessen die Mobilstation die Frequenz ändert, um die physikalischen
Steuerkanäle
der Basisstationen der Nachbarzellen zu beobachten, um gegebenenfalls
eine Zellenänderung
bewirken zu können.
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In der in 4 dargestellten Betriebsart 1 umfaßt jedes
der acht ersten zusammengesetzten Zeitintervalle jedes Drittels
des Rahmens ein ungerades Grundintervall für die Abwärtsrichtung und ein gerades
Grundintervall für
die Aufwärtsrichtung,
gekennzeichnet durch den Buchstaben T in der Figur. Infolgedessen
kann die Basisstation auf demselben Abwärts-Träger fTD einen
mit einer anderen Mobilstation hergestellten logischen Verkehrskanal
multiplexen. Außerdem
erlaubt die Betriebsart 1 die Herstellung der Zeitduplexkommunikation,
wenn die Mobilstation in der Lage ist, innerhalb der kurzen, zwei Grundintervalle
trennenden Zeitdauer von der Frequenz fTD zur
Frequenz fTU umzuschalten.
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In der in 5 dargestellten Betriebsart 2 sind die
zusammengesetzten Zeitintervalle der auf den Verkehrskanälen übertragenen
Rahmen nicht in zwei Grundintervalle unterteilt. Das mit derselben
Informationsrate übertragene
Signal unterliegt einer mit einer Leistung von 1/K = 1/2 codierten
Modulation nach der Beschreibung in der Patentanmeldung EP-A-0 896
443, wodurch eine bessere Empfindlichkeit am Empfänger entsteht.
Bei dieser Funktionsweise kann der oben beschriebene Zeitduplex
nicht verwendet werden. Im allgemeinen Fall, wenn die Mobilstationen
nicht in der Lage sind, gleichzeitig auf den zwei verschiedenen
Trägerfrequenzen
zu modulieren und zu demodulieren, wird durch diese Funktionsweise
ein Verfahren der wechselweisen Kommunikation auferlegt.
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In dem Abtastfenster eines Verkehrsrahmens
versucht die Mobilstation, das während
des Zeitintervalls F des Steuerrahmens von der Basisstation einer
Nachbarzelle abgegebene Synchronisationsbündel zu erkennen. Sie demoduliert
daher das empfangene Signal nach der in dieser Nachbarzelle benutzten
Frequenz fCD. Wenn das Synchronisationsbündel erkannt
wird, benutzt das Endgerät
dieselbe Frequenz fCD in dem Abtastfenster
eines nachfolgenden Rahmens und versucht, die von derselben Basisstation
in ihrem Intervall S0 abgegebenen Systeminformationen abzuleiten.
Wenn diese Informationen gut empfangen werden, ist die Mobilstation
bereit, gegebenenfalls die Zelle zu wechseln.
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Das Abtastfenster hat eine Dauer
d2 entsprechend einem zusammengesetzten
Zeitintervall, das heißt
K = 2 Grundintervalle. Um sicherzugehen, daß diese Fenster im Verlauf
eines Überrahmens
die Zeitintervalle F und S0 der Abwärts-Steuerrahmen benachbarter
Zellen abdecken, ist es zweckdienlich, daß die Periodizität dieser
Zeitfenster und die der Zeitintervalle F und S0 auf dem physikalischen
Steuerkanal, ausgedrückt
in Anzahl von zusammengesetzten Zeitintervallen, die ersten unter
ihnen sind. Bei anderen Fenstern, wo die Periodizität der Abtastfenster
Q zusammengesetzte Intervalle ist, die der Zeitintervalle F und
S0 M zusammengesetzte Intervalle ist, werden die Zahlen M und Q
als erste unter ihnen gewählt,
was der Fall ist in der beschriebenen Ausführungsform, wo M = 13 und Q
= 27. Die Mobilstation tastet dann die verschiedenen möglichen
Frequenzen fCD im Takt der Überrahmen
ab, bis sie das Synchronisationsbündel erkennt, das in einer
Nachbarzelle ausgestrahlt wird.
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Da das Zeitintervall S0 p zusammengesetzte Intervalle
nach dem Zeitintervall F auf dem Träger fCD eintritt,
mit p < M (p =
1 im Beispiel der 3),
ist es außerdem
zweckdienlich, die Ganzzahl Q der Form q.M + p zu wählen, mit
q als Ganzzahl. Diese Bedingung wird im beschriebenen Beispiel erfüllt, wo
p = 1, q = 2, M = 13 und Q = 27. Wenn daher die Mobilstation das
von einer Zelle abgegebene Synchronisationsbündel in einem Abtastfenster
erfaßt,
kann es die von derselben Zelle abgegebenen Systeminformationen
aus dem nachfolgenden Abtastfenster erfassen, wodurch die Dauer
des Erfassungsvorgangs minimiert wird.
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In der 1 bezeichnet
der Block 30 die Quelle des in den Intervallen F abgegebenen Synchronisationsbündels und
der Block 31 die Quelle der in den Intervallen S0 abgegebenen Systeminformationen.
Block 32 stellt schematisch die Schaltungen dar, die zur Behandlung
der auf den anderen gemeinsamen Steuerkanälen ausgetauschten Informationen dienen,
insbesondere des Funkrufs und des willkürlichen Zugriffs. Block 33
stellt schematisch die Schaltungen dar, die für die Behandlungen und Informationsaustausche
auf den fest zugeordneten Steuerkanälen S1–S11 bestimmt sind, die mit
verschiedenen Mobilstationen in der Zelle hergestellt sind. Ein
Multiplexer 35 empfängt
die von den Blocks 30–33
abgegebenen Signale und erzeugt die im oberen Teil der 3 dargestellten Abwärts-Rahmen
unter Steuerung eines Synchronisations- und Rahmenverwaltungsmoduls 36.
Der Ausgangsfluß des
Multiplexers 35 wird einem Modulator 37 zugeführt, der
zur vom Frequenzsynthesemodul 38 gelieferten Trägerfrequenz
fCD fortschreitet.
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Zum Empfang auf dem Steuerkanal umfaßt die Basisstation
einen Demodulator 49, der das empfangene Signal in bezug
auf die vom Modul 38 gelieferte Trägerfrequenz fCU,
demoduliert und die binären Abwärtsrahmen
zum Demultiplexer 51 abgibt, die die im unteren Teil der 3 dargestellte Struktur
aufweisen. Der Demultiplexer 51 leitet unter Steuerung des
Synchronisations- und
Rahmenverwaltungsmoduls 36 die entsprechenden Informationen
für die
gemeinsamen Steuerkanäle 32 und
die fest zugeordneten Steuerkanäle 33 ab.
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Außer dem physikalischen Steuerkanal
kann die Basisstation eine gewisse Anzahl von Verkehrskanälen mit
den in ihrer Reichweite befindlichen Mobilstationen herstellen.
In dem in 1 dargestellten vereinfachten
Beispiel wird in Betracht gezogen, daß die Basisstation eine einzige
Verkehrsfrequenz fTD in der Abwärtsrichtung
und eine einzige Verkehrsfrequenz fTU in
der Aufwärtsrichtung
benutzt, wobei der Block 40 die vom Modul 36 überwachten
Schaltungen für
die Behandlungen und Austausche auf diesen Verkehrskanälen und
auf den zugehörigen
Steuerkanälen
bezeichnet.
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Von einem Modulator 41 wird
das vom Block 40 erzeugte Digitalsignal, das die im oberen Teil
der 4 oder 5 dargestellte Struktur aufweist,
auf die vom Frequenz synthesemodul 38 abgegebene Trägerfrequenz
fTD aufmoduliert. Ein Demodulator 50 empfängt vom
Synthesemodul 38 die Frequenz fTU des
Aufwärts-Verkehrskanals.
Das sich ergebende Digitalsignal, das die im unteren Teil der 4 oder 5 dargestellte Struktur aufweist, ist
an die Verkehrskanalbearbeitungsschaltungen 40 adressiert.
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Wenn ein Verkehrskanal zugeteilt
worden ist, wird vom Synchronisations- und Rahmenverwaltungsmodul 36 der
Modulator 41 und der Demodulator 50 angesteuert,
um die Codierung der Modulation und, nur bei Erfordernis der Betriebsart 2,
die Berücksichtigung
des entsprechenden das Demodulationsschemas zu aktivieren (5).
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In der Praxis wird die Basisstation
mehrere Modulatoren 41 und mehrere Demodulatoren 50 umfassen,
die mit unterschiedlichen Verkehrsfrequenzen arbeiten, um den Vielfachzugriff
sicherzustellen.
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Die von den Modulatoren 37 und 41 abgegebenen
Funksignale werden vom Summierer 42 kombiniert. Das sich
ergebende Signal wird in 43 in ein Analogsignal umgewandelt,
dann in 44 verstärkt,
bevor es von der Antenne 45 der Basisstation ausgestrahlt
wird. von einer Sende-Empfangsweiche 46 wird
das von der Antenne 45 der Basisstation eingefangene Funksignal
wiedergewonnen und einem Verstärker 47 zugeführt. Nach
Digitalisierung 48 wird das empfangene und verstärkte Signal
den Demodulatoren 49 und 50 zugeführt.
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Eine mit der obigen Basisstation
kommunizierende Mobilstation kann dem Blockschaltbild der 2 entsprechen. Die Antenne 55 ist
mit einer Sende-Empfangsweiche 56 verbunden, um die ausgestrahlten
und empfangenen Signale zu trennen. Das Empfangssignal wird in 57 verstärkt, dann
in 58 digitalisiert, bevor es an den Demodulator 59 angelegt wird.
Die Mobilstation umfaßt
ein Synchronisations- und Rahmenverwaltungsmodul 60, von
dem das Frequenzsynthesemodul 61 angesteuert wird, damit
es dem Demodulator 59 entweder die Frequenz fCD eines
physikalischen Steuerkanals oder die Frequenz fTD eines
dem Endgerät
zugeordneten Abwärts-Verkehrskanals
zuführt.
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Wenn der Demodulator 59 mit
der Frequenz fCD arbeitet, werden die Digitalsignalrahmen,
die die im oberen Teil der 3 dargestellte
Struktur aufweisen können,
an einen Demultiplexer 64 angelegt, der vom Synchronisationsmodul 60 angesteuert
wird, um die entsprechenden Signale der verschiedenen Logikkanäle zu den
Blöcken 65, 66, 67, 68 zu
verteilen, die die jeweils zur Erkennung der Synchronisationsbündel auf
dem Logikkanal F benutzten Schaltungen bezeichnen, um die Systeminformationen
des Logikkanals S0 wiederzugewinnen, um die gemeinsamen Steuerkanäle zu bearbeiten
und urn den dem Endgerät
möglicherweise
zugeteilten fest zugeordneten Steuerkanal Si zu bearbeiten. Das
Synchronisations- und Rahmenverwaltungsmodul 60 steuert
auch einen Multiplexer 70 an, der den Beitrag des Endgeräts zu den
Aufwärtsrahmen
mit der Frequenz fCU bildet (unterer Teil
der 3).
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Wenn ein Verkehrskanal zugeordnet
worden ist, arbeitet der Demodulator 59 mit der Frequenz
fTD (außer
in den Abtastfenstern), und sein Ausgangssignal wird an die Schaltungen 71 angelegt,
die den Verkehrskanal und die zugehörigen Steuerkanäle bearbeiten
(Empfang der Kanäle
DT, DL der 4 und 5). Diese Schaltungen 71 liefern
auch den in 4 oder 5 dargestellten Übertragungsstrom
mit der Frequenz fTU (Verkehrskanal und
zugehörige
Kanäle
UL, UT).
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Der vom Modul 60 gesteuerte
Modulator 72 der Mobilstation empfängt entweder den vom Multiplexer 70 abgegebenen
Strom und die Frequenz fCU zur Ausstrahlung
auf dem physikalischen Steuerkanal oder den von den Schal tungen 71 abgegebenen Strom
und die Frequenz fTU zur Ausstrahlung auf
dem Verkehrskanal. Das Ausgangsfunksignal des Modulators 72 wird
in 73 in ein Analogsignal umgewandelt und in 74 verstärkt, bevor
es von der Antenne 55 ausgestrahlt wird.
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Wenn ein Verkehrskanal zugeteilt
worden ist, wird vom Synchronisations- und Rahmenverwaltungsmodul 60 der
Modulator 72 und der Demodulator 59 angesteuert,
um die Codierung der Modulation und, nur bei Erfordernis der Betriebsart 2,
die Berücksichtigung
des entsprechenden Demodulationsschemas zu aktivieren (5).
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In den Abtastfenstern zeigt das Synchronisations-
und Rahmenverwaltungsmodul 60 der Mobilstation dem Frequenzsynthesemodul 61 die
dem Demodulator 59 zuzuführende Frequenz fCD an,
die sich von der Frequenz fCD der bedienenden
Basisstation unterscheidet. Auch steuert es den Demultiplexer 64 an,
damit das demodulierte Signal an den Synchronisationsbündelerkennungsblock 65 angelegt
wird. Wenn das Synchronisationsbündel
nicht erkannt wird, wiederholt das Modul 60 denselben Vorgang während des
nächsten
Abtastfensters, bis dieselbe Frequenz fCD M-mal
abgetastet worden ist. Wenn das Synchronisationsbündel in
einem Abtastfenster erkannt wird (Daten A in 2), veranlaßt das Modul 60 die
Aufrechterhaltung derselben Frequenz fCD während des
nächsten
Fensters und steuert den Demultiplexer 64 an, damit das
demodulierte Signal an den Systeminformationwiedergewinnungsblock 66 angelegt
wird.
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Eine mit der Funktionsweise der 4 kompatible Mobilstation
mit Zeitduplex muß ein
Frequenzsynthesemodul 60 aufweisen, das in der Lage ist,
zwei verschiedene Frequenzen fTD, fTU an zwei sehr nahe liegenden Augenblicken
an den Grenzen zwischen den Grundzeitintervallen bereitzustellen.
In der Praxis erfordert das, daß das
Modul 60 zwei getrennte Frequenzsyn thetisatoren umfaßt, was
einen bedeutenden Einfluß auf
die Kosten des Endgeräts hat.
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Bei einer vereinfachten Version des
Endgeräts
ist keine Abwechslung zwischen den Frequenzen fTD und
fTU zwischen den Grundzeitintervallen zulässig. Dieses
vereinfachte Endgerät
funktioniert nur wechselweise, wobei die relative Langsamkeit der Frequenzumschaltung
im Moment der Wechsel kein Problem darstellt.
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Dennoch muß das Synthesemodul 60 im
Abtastfenster jedes Rahmens in der Lage sein, seine Funktion umzuschalten,
um die physikalischen Steuerkanäle
der Nachbarzellen zu untersuchen. Wenn das Zeitintervall F einer
Nachbarzelle in das Abtastfenster der Mobilstation fällt, die
auf die Frequenz des Steuerkanals dieser Nachbarzelle eingestellt
ist, verpaßt
das Endgerät
unter Umständen
die Erkennung des Synchronisationsbündels aufgrund seiner relativen
Langsamkeit der Frequenzumschaltung und/oder der fehlenden Synchronisation
zwischen den Zellen.
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Um dies zu vermeiden, ist das Grund-Zeitintervall
F in N Teilintervalle derselben Dauer unterteilt, während derer
das Synchronisationsbündel
FF wiederholt ausgestrahlt wird. Diese Teilintervalle werden hier
Vorsynchronisationsintervalle genannt. Beispielsweise ist bei N
= 4 die Dauer der Vorsynchronisationsintervalle d1'/N = 5 ms (siehe 6). Das Synchronisationsbündel FF
kann dann erkannt werden, selbst wenn die Mobilstation die Demodulation
des Anfangs des Zeitintervalls F verpaßt.
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Die Synchronisation, die so realisiert
werden kann, ist unvollständig
in dem Sinn, daß man
nicht weiß,
welches der N Vorkommnisse des Synchronisationsbündels erkannt worden ist.
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Diese unvollständige Synchronisation erlaubt
trotzdem die Frequenzeinstellung des Synthesemoduls 61 des
Endgeräts
und die Positionierung der Mobilstation auf der Struktur der Steuerrahmen der
Nachbarzelle mit einem Versatz von k.d1'/N, wo k eine unbekannte
Ganzzahl zwischen 0 und N-1 ist. Bei der Rückkehr auf dieselbe Steuerfrequenz
fCD mit einer Verzögerung von Q zusammengesetzten
Zeitintervallen in bezug auf den Moment des Anfangs des erkannten
Synchronisationsmusters wird das Abtastfenster des nachfolgenden
Rahmens die Erfassung mindestens eines Teils des die Systeminformationen
enthaltenden Zeitintervalls S0 ermöglichen.
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Von der Basisstation wird auch dieses Grundzeitintervall
S0 in N Teilintervalle derselben Dauer d1'/N unterteilt, die
jeweils, abgesehen von den oben aufgeführten Feldern H, X und R, ein
Feld SS von n Bit enthalten, wobei n die Ganzzahl gleich oder unmittelbar über log2N
ist (n = 2 in dem in Frage kommenden Beispiel). Diese n Bit enthalten
die Ordnungsnummer des Teilintervalls im Zeitintervall S0, nämlich SS
= 0, 1, ..., N-1 (7).
Die Felder H, X und R enthalten dieselben Werte in den unterschiedlichen
Teilintervallen desselben Intervalls S0. Diese N Teilintervalle
des Intervalls S0 werden hier Zusatz-Synchronisationsintervalle
genannt.
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Zwischen jedes Vorsynchronisationsintervall und
ein damit verbundenes Zusatz-Synchronisationsintervall liegt ein
fester Abstand von d2.
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Vom Block 66 der Mobilstation
werden die Systeminformationen (Felder H, X, R) in einem ihrer Vorkommnisse
wiedergewonnen, und zwar zeitlich in bezug auf das Vorkommnis des
vorher erkannten Synchronisationsbündels eingestellt. Er erhält außerdem die
Ordnungsnummer SS dieses Vorkommnisses und liefert sie zum Synchronisations-
und Rahmenverwaltungsmodul 60 mit dem Inhalt der Felder H,
X und R. Diese Ordnungsnummer SS erlaubt dem Modul 60,
die oben erwähnte
Ganzzahl k zu bestimmen und die Ungewißheit aufzuheben, die in der
zeitlichen Synchronisation bestand, die auf der alleinigen Grundlage
der Erkennung des Synchronisationsbündels FF bewirkt wurde. Mit
dieser damit abgeschlossenen Synchronisation ist die Mobilstation
für einen Zellenwechsel
bereit, wenn dies erforderlich wird.
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Wenn man beispielsweise in Betracht
zieht, daß das
Endgerät
5 ms zum Ändern
seiner Frequenz benötigt,
ist das Abtastfenster mit der Dauer d2 =
40 ms um 5 ms am Anfang und am Ende abgekürzt. Da in dem Beispiel der 3 das gesuchte Synchronisationsbündel FF
in einem Intervall F von d1' = 20 ms modulo einer
mehrfachen Periodizität
von 40 ms ohne Synchronität
in bezug auf die Rahmenrate, auf die das Endgerät eingestellt ist, vorkommt,
ist die Dauer des dieses Bündel
FF enthaltenden Vorsynchronisationsintervalls höchstens 5 ms, wenn man seine
Erkennung garantieren will. Dadurch wird die Wahl N = 4 in dem betrachteten
Fall gerechtfertigt.
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Wenn die Zellen synchronisiert sind
und nur die Schaltzeit berücksichtigt
werden muß,
könnte
die Dauer des Vorsynchronisationsintervalls bis 10 ms (N = 2) gehen.
Diese Art von Synchronisation wird jedoch gewöhnlich nicht benutzt, da sie
Probleme bei der Netzarchitektur hervorruft.
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Wenn man vorsieht, daß das Bündel FF
in allen Teilintervallen des Intervalls F, wie in 6 dargestellt, vorhanden ist, wird die
Wahrscheinlichkeit seiner Erkennung maximiert. Man muß jedoch
beachten, daß in
dem Beispiel der 3 nur
das erste und das letzte Teilintervall von 5 ms des Intervalls F
die Rolle von Vorsynchronisationsintervallen, die das Synchronisationsbündel FF
enthalten, spielen könnten, wobei
die beiden anderen Teilintervalle etwas anderes enthalten können. Dies
genügt
um sicherzustellen, daß das
Bündel
FF von den Mobilstationen erkannt werden kann. Unter diesen Umständen können nur
das erste und das letzte Teilintervall des Intervalls S0 auf ähnliche
Weise die Rolle von Zusatz-Synchronisationsintervallen spielen,
die die Systeminformationen enthalten. In den Zusatz-Synchronisationsintervallen
genügt
dann ein Bit zum Kennzeichnen, worum es sich handelt, und die Vervollständigung
der Synchronisation zu gestatten.
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In einer Variante des Verfahrens
ist die Dauer d1' der Zeitintervalle F und S0 40 ms,
wobei ihre Wiederholungsrate dieselbe wie vorher ist, nämlich M × d2 = 520 ms. Anders gesagt ist K' = d2/d1' =
1. Beispielsweise sind in gewissen Ausführungsformen die Zeitintervalle
F, P und Si (i ≥ 0)
auf den physikalischen Steuerkanälen
nicht in zweigeteilt (Träger
fCD und fCU), das
heißt,
es gibt keine Zeitmultiplexierung der Ordnung 2 auf diesen Trägern. Auch
können
die Steuerkanäle
eine Struktur wie die in 8 schematisch
dargestellte aufweisen, die der in 3 dargestellten ähnelt, mit
folgenden Unterschieden:
- – die Zeitintervalle F und
S0 sind d1' = d2 = 40 ms, während die
Intervalle Si mit 1 ≤ i ≤ 11 bei d1 = 20 ms bleiben;
- – der
von den mit S6 bezeichneten Intervallen gebildete Logikkanal weist
eine um die Hälfte
reduzierte Übertragungsrate
auf.
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Die Zeitintervalle F und SO von 40
ms können
dann in N = 4 Teilintervalle von 10 ms unterteilt werden, wodurch
die Erkennung des Bündels
FF mit einer Frequenzumschaltungszeit von 5 ms für die Mobilstationen ohne Synchronität zwischen
den Zellen sichergestellt wird.
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Dadurch können mehr Informationen im
Logikkanal S0 übertragen
werden. Insbesondere kann das Feld X verlängert werden, um längere Verschlüsselungsperioden
(beispielsweise 24 bis 48 Stunden) zu erlauben, oder die Anzeige
eines Verschlüsselungsindex
oder eines zu benutzenden Verschlüsselungsalgorithmus.
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Es ist ersichtlich, daß nur die
Teilintervalle von 10 ms der Reihen 1 und 3 (oder 2 und 4) der Intervalle
F und S0 in diesem Fall Vorsynchronisations- und Zusatz-Synchronisationsintervalle
sein können, die
das Bündel
FF bzw. die Systeminformationen führen, wobei die anderen zwei
Teilintervalle etwas anderes enthalten können.
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Die 9 und 10 zeigen eine mögliche Struktur
der Intervalle F und S0 von 40 ms, unterteilt in N = 4 Teilintervalle
von 10 ms. In diesem Beispiel, wo das Synchronisationsbündel FF
9,5 ms beträgt, umfaßt jedes
Teilintervall des Intervalls F oder SO einen Abschnitt von 0,5 ms,
der einem logischen Zugriff-Steuerkanal AC zugeordnet ist. Das erste
und das dritte Teilintervall des Intervalls F sind Vorsynchronisationsintervalle
beginnend mit dem Abschnitt von 0,5 ms des Kanals AC, gefolgt von
dem Bündel FF,
und das zweite und vierte Teilintervall des Intervalls F sind Vorsynchronisationsintervalle,
die mit dem Bündel
FF beginnen, gefolgt von dem Abschnitt von 0,5 ms des Kanals AC.
In gleicher Weise beginnt das erste und dritte Zusatz-Synchronisationsteilintervall
mit dem Abschnitt von 0,5 ms des Kanals AC, gefolgt von den Feldern
SS = 0 oder 2, H, X, R, die 9,5 ms belegen, und das zweite und vierte
Zusatz-Synchronisationsteilintervall beginnen mit den Feldern SS
= 1 oder 3, H, X, R, gefolgt von dem Abschnitt von 0,5 ms des Kanals
AC.
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Die anderen Zeitintervalle (P, Si,
mit 1 ≤ i ≤ 11) des physikalischen
Steuerkanals auf der Frequenz fCD, die d1 = 20 ms betragen (8), umfassen jeweils zwei dem Kanal AC
zugeordnete Abschnitte von 0,5 ms, von denen sich einer am Anfang
und der andere am Ende des Intervalls befindet. Ihre Anordnungen
sind daher dieselben wie in den zwei Hälften der Intervalle F und
S0. In jedem dieser Intervalle P, Si belegen die Nutzdaten, sofern
es welche gibt, beispielsweise einen mittleren Bereich von 17,5
ms, umrahmt von zwei Synchronisationsworten von 0,75 ms (die den
Endgeräten
erlauben, die Synchronisation mit ihrer bedienenden Zelle zu verfolgen),
und von den zwei Abschnitten AC von 0,5 ms. Die zwei Abschnitte
von 0,5 ms des Kanals AC in einem Intervall von 20 ms der Reihe
n des Abwärts-Steuerkanals führen vier
Bit X1, X2, Y1 und Y2, die von
einem Code mit Wirkungsgrad ½ geschützt werden,
die beispielsweise folgende Bedeutung aufweisen:
- – X1X2 = 00: das Intervall
von 20 ms der Reihe n + j des physikalischen Aufwärts-Steuerkanals
fCU ist nicht verfügbar für willkürliche Zugriffe durch die Mobilstationen
(weil es von einem Si zugeteilten, fest zugeordneten Kanal belegt
ist);
- – X1X2 = 01: das Intervall
von 20 ms der Reihe n + j des Aufwärts-Kanals fCU ist
für willkürliche Zugriffe
im Normalbetrieb verfügbar;
- – X1X2 = 10: das Intervall
von 20 ms der Reihe n + j des Aufwärts-Kanals fCU ist
für willkürlichen
Zugriff in der geschützten
Betriebsart verfügbar
(bearbeitet unterschiedlich von denen im Normalbetrieb);
- – X1X2 = 11: reserviert;
- – Y1Y2 = 00: die Basisstation
zeigt an, daß sie
einen willkürlichen
Zugriff erkannt und richtig bearbeitet hat, der von einer Mobilstation
während
des Intervalls von 20 ms der Reihe n-j' des Aufwärts-Kanals fCU ausgeführt worden
ist;
- – Y1Y2 = 01: die Basisstation
zeigt an, daß sie
einen willkürlichen
Zugriff erkannt hat, der während des
Intervalls von 20 ms der Reihe n-j' des Aufwärts- Kanals fCU ausgeführt worden
ist, ohne die Bearbeitung dieses willkürlichen Zugriffs durchführen zu
können,
wahrscheinlich aus einem anderen Grund als ein Problem eines Zusammenstoßes zwischen
zwei gleichzeitigen willkürlichen Zugriffen;
- – Y1Y2 = 10: die Basisstation
zeigt an, daß sie
einen willkürlichen
Zugriff erkannt hat, der während des
Intervalls von 20 ms der Reihe n-j' des Aufwärts-Kanals fCU ausgeführt worden
ist, ohne die Bearbeitung dieses willkürlichen Zugriffs durchführen zu
können,
anscheinend aufgrund eines Zusammenstoßes zwischen zwei gleichzeitigen willkürlichen
Zugriffen (die Mobilstationen folgen einem unterschiedlichen Wiederholungsprotokoll, nach
dem eine Kollision gegebenenfalls stattgefunden);
- – Y1Y2 = 11: reserviert.
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Die positiven Zahlen j und j' sind beispielsweise
gleich 3 oder 4.
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In dem durch die 11 dargestellten Beispiel ist das Zeitintervall
F von d2 = 40 ms in N = 4 Teilintervalle
F1, F2, F3, F4 unterteilt, und das Zeitintervall SO ist in N = 4
Teilintervalle entsprechend S01, S02, S03, S04 unterteilt. Wie im
Fall der 9 und 10 beginnen die Teilintervalle
der ungeraden Reihen F1, F3, S01, S03 mit 0,5 ms, die dem Zugriff-Steuerkanal
AC zugeteilt sind, und die Teilintervalle der geraden Reihen F2,
F4, S02, S04 enden mit 0,5 ms, die dem Zugriff-Steuerkanal AC zugeteilt sind. Die Teilintervalle
der ungeraden Reihe F1, F3 sind die das Synchronisationsbündel FF
führenden
Vorsynchronisationsintervalle und die Teilintervalle der ungeraden Reihe
S01, S03 sind die Zusatz-Synchronisationsintervalle, die die Systeminformationen
H, X, R und ein Bit zu 0 zur Bezeichnung des Teilintervalls S01
und zu 1 zum Bezeichnen des Teilintervalls S03 führen. Mit diesem Bit kann die
sich aus der alleinigen Erkennung des Bündels FF ergebende Zweideutigkeit
der Synchronisation aufgehoben werden. Jedem der Zusatz-Synchronisationsintervalle
S01, S03 ist ein Teilintervall von d2/N
= 10 ms voran- und nachgestellt, das die mit Z bezeichneten Zusatz-Systeminformationen
enthält.
Diese Informationen Z werden daher von der Basisstation in die Teilintervalle
F4, S02 und S04 eingeschlossen, wenn die zusammengesetzten Intervalle
F und S0 einander in diesem Beispiel folgen (p = 1).
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Wenn N ≥ 4 ist, kann diese Vorgangsweise verallgemeinert
werden. Sie beruht auf der Beobachtung, daß eine Mobilstation, selbst
wenn sie vereinfacht ist, im Verlauf ihres Abtastfensters immer
mindestens zwei aufeinanderfolgende Perioden von 10 ms erfaßt. Wenn
eine Mobilstation das Bündel
FF erst einmal in der ersten Hälfte
eines Abtastfensters erfaßt
hat, kann sie dann die Zusatzinformationen Z in der zweiten Hälfte des
nachfolgenden Abtastfensters wiedergewinnen (Teilintervall S02 oder
S04), nachdem sie die Systeminformationen im Teilintervall S01 oder
S03 empfangen hat. Und wenn eine Mobilstation das Bündel FF
in der zweiten Hälfte
eines Abtastfensters erfaßt
hat, kann sie die Zusatzinformationen Z in der ersten Hälfte des
nachfolgenden Abtastfensters wiedergewinnen (Teilintervall F4 oder S02),
nachdem sie die Systeminformationen im Teilintervall S01 oder S03
empfangen hat.
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Mit dem durch die Intervalle S0 gebildeten Steuerkanal
wird daher eine erhöhte Übertragungsrate
bereitgestellt.
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Zurückkehrend zu den 4 und 5 wird danach ausführlich die Struktur der mit
den Verkehrskanälen
verbundenen Zeichengabekanälen
beschrieben, die sich dieselben Trägerfrequenzen teilen.
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Während
die Basisstation dabei ist, die Ausstrahlung von der Mobilstation
auf den Träger
fTU abzuhören, steht ihr am Ende des
ersten Drittels jedes Rahmens auf dem Träger fTD ein
Zeitintervall zur Verfügung,
das einem zugehörigen
logischen Zeichengabekanal mit der Bezeichnung DT (downlink talker) gehört. Der
Kanal DT trägt
die Abwärts-Zeichengabe, die
sich insbesondere auf die Steuerung der Ausstrahlungsleistung der
Mobilstation (von der Basisstation durchgeführte Leistungsmessungen, die
dem Endgerät
in der Ausstrahlungsphase die Regelung seiner Leistung ermöglichen,
um Störungen
in der Netzgesamtheit zu begrenzen), auf Anzeigen von Kommunikationen
betreffs des Endgeräts
in der Ausstrahlungsphase oder auch auf Übertragungsabbruchbefehle (beispielsweise
im Fall der Entziehung des Verkehrskanals durch ein Endgerät mit höherer Priorität) beziehen
kann.
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Bei einer Ausstrahlung zu einer Mobilstation auf
dem Träger
fTD durch die Basisstation steht dieser am
Ende des zweiten Drittels jedes Rahmens auf dem Träger fTD ein Zeitintervall zur Verfügung, das
zu einem zugehörigen
logischen Zeichengabekanal mit der Bezeichnung DL (downlink listener)
gehört.
Der Kanal DL trägt
die Abwärts-Zeichengabe,
die sich insbesondere auf die Kennzeichnung (Farbcodes) der Nachbarzellen,
in denen die Gruppenkommunikation hergestellt ist (die den Endgeräten in der
Empfangsphase erlaubt, eine neue Zelle zu wählen, wenn sich die Empfangsbedingungen
verschlechtern), auf Anzeigen von Kommunikationen betreffs des Endgeräts in der
Ausstrahlungsphase oder auch auf die Übertragung der Identität des Sprechers
oder von Parametern zur Entschlüsselung
der auf dem Verkehrskanal übertragenen
Signale beziehen kann.
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Wenn die Mobilstation dabei ist,
die Ausstrahlung der Basisstation auf dem Träger fTD abzuhören, steht
ihr am Ende des ersten Drittels jedes Rahmens auf dem Träger fTU ein Zeitintervall zur Verfügung, das
zu einem zuge hörigen
logischen Zeichengabekanal mit der Bezeichnung UL (uplink listener)
gehört.
Der Kanal UL trägt
Aufwärts-Zeichengabe,
die sich insbesondere auf willkürliche
Zugriffe des Endgeräts
zur Anforderung des Halbduplexbetriebs oder auch auf Antworten auf
Anfragen von der Basisstation (auf dem Logikkanal DL) zur Steuerung
der Gegenwart der Endgeräte
beziehen kann.
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Wenn die Mobilstation dabei ist,
zu einer Basisstation auf dem Träger
fTU auszustrahlen, steht ihr am Ende des
zweiten Teils jedes Rahmens auf der Frequenz fTU ein
Zeitintervall zur Verfügung,
das zu einem zugehörigen
logischen Zeichengabekanal mit der Bezeichnung UT (uplink talker)
gehört.
Der Kanal UT trägt
die Aufwärts-Zeichengabe, die
sich insbesondere auf Zellenwechselanforderungen beziehen kann,
wenn das Endgerät
eine Verschlechterung der Funkbedingungen nach von der Basisstation
auf dem logischen Kanal DT gesendeten Messungen oder den vom Endgerät durchgeführten feststellt,
oder auch auf eine Anforderung der Änderung der Übertragungsart
(beispielsweise von Telefonie zu Daten).
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Natürlich sind die verschiedenen
Elemente der Zeichengabe, die auf den Kanälen DT, DL, UL und UT ausgetauscht
werden, nicht durch die beispielhafterweise oben angeführten begrenzt.
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Die zu den zugehörigen Kanälen DT, DL, UL und UT gehörenden Zeitintervalle
sind Grundintervalle in der Betriebsart 1 (4) und zusammengesetzte Intervalle in
der Betriebsart 2 (5).
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Wie in 4 dargestellt,
sind die für
die logischen Kanäle
DT und UL relevanten Grundintervalle in ihrem zusammengesetzten
Intervall in der Betriebsart 1 verschoben. Die für die logischen Kanäle DT und
UL relevanten Grundintervalle sind gerade bzw. ungerade, das heißt, daß das des
Aufwärtskanals
UL vor dem des Ab wärtskanals
DT auftritt, während
es in den für
die Abwärts-
und Aufwärts-Verkehrskanäle relevanten
zusammengesetzten Intervallen umgekehrt ist. Durch diese Anordnung
werden vereinfachte Endgeräte
ermöglicht,
bei denen einige Millisekunden zum Ändern der Frequenz benötigt werden,
um eine Gesamtheit der Intervalle DT und UL von 20 ms zu erreichen.
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Wenn natürlich die ungeraden Grundintervalle
in der Aufwärtsrichtung
reserviert sind, und die geraden in der Abwärtsrichtung in den logischen
Verkehrskanälen,
so wird man, um dasselbe Ergebnis zu erzielen, Vorkehrungen treffen,
daß die
ungeraden Grundintervalle in der Abwärtsrichtung und die geraden
in der Aufwärtsrichtung
in den logischen Zeichengabekanälen
DT und UL reserviert sind.
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Betreffs der Intervalle DL und UT,
die keine Frequenzänderung
der Mobilstationen erfordern, ist die Verschiebung der Grundintervalle
in dem sie enthaltenden zusammengesetzten Intervall in der Betriebsart
1 wahlfrei.
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Es ist zu beachten, daß es in
der Betriebsart 1 mit Zeitduplex keinen Unterschied zwischen den Kanälen DT und
DL und auch nicht zwischen den Kanälen UT und UL gibt, da sich
das Endgerät
gleichzeitig in der Ausstrahlungsphase und in der Empfangsphase
auf dem Duplex-Verkehrskanal befindet.
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In der Betriebsart 2 (5) sind die für die zugehörigen Zeichengabekanäle DT, UL,
DL, UT relevanten Intervalle zusammengesetzte Intervalle. Die Verwaltung
der Kanäle
DL und UT stellt kein besonderes Problem dar, da (i) sie keine Frequenzänderung
der Mobilstationen erfordert und (ii) nur die ausstrahlende Mobilstation
den Kanal UT benutzen kann.
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Um anzuzeigen, daß das neunte Zeitintervall der
Dauer d2 eines Rahmens dem Abwärtskanal
DT oder dem Aufwärtskanal
UL zugeordnet sein wird, bedient sich die Basisstation eines Mechanismus
von Steuerbit X1, X2,
Y1, Y2 ähnlich dem
schon beschriebenen. Die Basisstation ist dann dabei, auf dem Verkehrskanal
des Trägers
fTD auszustrahlen, so daß sie die Bit X1,
X2, Y1, Y2 in die Zeitintervalle des Verkehrskanals
setzen kann, um den Zugriff auf das neunte zusammengesetzte Zeitintervall
zu steuern.
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Beispielsweise werden die in das
sechste Zeitintervall des Rahmens (Fall j = 3) gesetzten Bit X1, X2 anzeigen, ob
die Mobilgeräte
für den
willkürlichen
Zugriff berechtigt sind oder nicht, das heißt, ob das neunte Intervall
zu einem Aufwärts-Zeichengabekanal
(UL) oder Abwärts-Zeichengabekanal
(DT oder DL) gehört,
und mit den in das zwölfte
Zeitintervall des Rahmens (Fall j' = 3) gesetzten Bit Y1,
Y2 wird der Bearbeitung der willkürlichen
Zugriffe Rechnung getragen, die gegebenenfalls im vorangegangenen Intervall
UL ausgeführt
worden sind. Die Codierung der Steuerbit X1,
X2, Y1, Y2 kann dieselbe wie zuvor sein.
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Das neunte zusammengesetzte Zeitintervall des
Rahmens ist daher von der Basisstation programmierbar. Je nach Bedarf
führt sie
das entweder auf dem Aufwärtskanal
UL oder auf einem Abwärtskanal
durch. Es ist zu beachten, daß wenn
sie auf einem Abwärtskanal
durchgeführt
wird, die im Verlauf dieses Intervalls übertragenen Informationen gleichzeitig
die Endgeräte
in der Ausstrahlungsphase (Kanal DT) und die in der Empfangsphase
(Kanal DL) betreffen können.
Das gilt ebenso für
die Betriebsart 2 wie eben ausgeführt wurde, und auch für die Betriebsart
1: ein vereinfachtes Endgerät
kann nicht seine Frequenz sofort zwischen den in der 4 mit UL und DT bezeichneten
Grundintervallen umschalten, so daß es nützlich ist, daß die Basisstation
ihm an zeigt, ob das neunte Intervall der Übertragung von Abwärtszeichengabe
(auf dem das mit DT bezeichnete Intervall benutzenden logischen
Kanal DL) oder der möglichen Übertragung
von Aufwärtszeichengabe
(auf dem Kanal UL) dienen wird.
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Es ist sehr vorteilhaft, wenn die
Basisstation die Möglichkeit
besitzt, die globale Übertragungsrate des
logischen Kanals DL auf Kosten derer des logischen Kanals UL programmierbar
zu erhöhen.
Damit wird eine gute Anpassung an die Bedürfnisse ermöglicht, die bei den Verkehrskommunikationen
in der Halbduplexbetriebsart angetroffen werden, das heißt mit den
aufeinanderfolgenden Wechselfolgen, im Verlauf derer sich nur eine
der Mobilstationen in der Ausstrahlungsphase auf dem logischen Aufwärts-Verkehrskanal
befindet, während
sich eine oder mehrere der Mobilstationen in der Empfangsphase auf
dem logischen Abwärts-Verkehrskanal
befinden.
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Die Basisstation kann daher Zugriffssteuerbit X1, X2 ausstrahlen,
um die Möglichkeiten
des willkürlichen
Zugriffs durch die Mobilstationen am Anfang einer Wechselfolge (Verringerung
der globalen Übertragungsrate
des Kanals UL) im Vergleich zu der Nachfolge der Wechselfolge einzuschränken. Im
Effekt ist es von geringem Interesse, eine neue Halbduplex-Entziehungsanforderung
kurz nach einem Sprecherwechsel zu erlauben, während dagegen die Übertragung
von Informationen auf dem Abwärtskanal
DL in diesen Augenblicken ein besonderes Interesse darstellt. So
erlaubt die Zuweisung von Zusatzintervallen zu Kanal DL am Anfang
der Wechselfolgenperiode, Informationen wie beispielsweise die Identität des Sprechers
oder, im Fall eines Verschlüsselungssystems
mit externer Synchronisation, der Initialisierungsvektor des Entschlüsselungssystems
so häufig
wie möglich
zu übertragen.
Somit löst
man die mit den Austastungen aufgrund schlechter Funkaus breitungsbedingungen
verbundenen Probleme. Auch wird die Wirksamkeit und der Komfort
der Späteintrittsfunktion
in eine Gruppenkommunikation für
den Benutzer verbessert.
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Für
die Regelmäßigkeit
der Struktur der Zeitintervalle können die Steuerbit X1, X2, Y1,
Y2 in jedes der Zeitintervalle des Verkehrsrahmens
auf dem Träger
fTD (wie im Falle des Steuerrahmens auf
dem Träger
fCD) eingefügt werden, selbst wenn nur
gewisse unter ihnen für
die Codierung der Zuweisung des zusammengesetzten neunten Intervalls
genügen.