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Hintergrund der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zur Regenerierung von Ionenaustauschbetten, die zur
Rückgewinnung
von Alkanolaminlösungen verwendet
werden. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren
zum Entfernen von Anionen, die sich auf den Harzen in den Ionenaustauschbetten
anreichern, indem die Betten mit Reagentien gespült werden, die die Anionen
entfernen.
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Die Entfernung von Schwefelwasserstoff
aus Abgasen, die im Verlauf verschiedener chemischer und industrieller
Verfahren wie Holzaufschluss, Erdgas- und Rohölproduktion und Erdölraffinierung
freigesetzt werden, spielt bei der Bekämpfung der Verschmutzung der
Atmosphäre
eine zunehmend wichtige Rolle. Schwefelwasserstoff enthaltende Gase haben
nicht nur einen störenden
Geruch, sondern solche Gase können
auch Schäden
an Vegetation, bemalten Oberflächen
und Fauna hervorrufen, und können
auch eine bedeutsame Gesundheitsgefahr für den Menschen darstellen.
Gesetzliche und staatliche Vorschriften haben zunehmend geringere
Toleranzen hinsichtlich der Menge an Schwefelwasserstoff auferlegt,
die in die Atmosphäre
entlüftet
werden können.
In vielen Orten ist mittlerweile die Entfernung von praktisch dem
gesamten Schwefelwasserstoff erforderlich, weil ansonsten die Schließung des
laufenden Betriebs einer Anlage oder Einrichtung droht, die den
Schwefelwasserstoff enthaltenden gasförmigen Strom produziert.
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Alkanolaminverfahrensanlagen entfernen Schwefelwasserstoff
(H2S) und Kohlendioxid (CO2) aus
gasförmigen
Verfahrensströmen,
typischerweise durch Kontaktieren einer wässrigen Lösung, die etwa 20 Gew.-% bis
etwa 50 Gew.-% Alkanolamin enthält, mit
einem Gasstrom, der H2S und/oder CO2 enthält, im
Gegenstrom. In der vorliegenden Anmeldung sind die Begriffe "Alkanolamin", "Amin" und "Ethanolamin" generische Begriffe,
die Monoethanolamin ("MEA"), Diethanolamin
("DEA"), "Triethanolamin ("TEA"), Diglykolamin ("DGA") und Methyldiethanolamin ("MDEA") einschließen, aber
nicht auf diese begrenzt sind. Lösungen
aus Wasser und einem oder mehreren der Alkanolamine werden weitverbreitet
in der Industrie zum Entfernen von Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid
aus derartigen gasförmigen
Strömen eingesetzt.
Wenn Gase, die Schwefelwasserstoff und/oder Kohlendioxid enthalten,
mit einer Lösung von
wässrigem
Amin kontaktiert werden, lösen
sich der Schwefelwasserstoff und/oder das Kohlendioxid in der Lösung unter
Bildung schwacher Säuren.
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H2S und CO2 sind nicht die einzigen Gase, die sich
in Gasemissionen finden und schwache Säuren bilden, wenn sie in Wasser
gelöst
werden. Andere derartige saure Gase, wie sie üblicherweise genannt werden,
die häufig
in mit Alkanolamin behandelten Gasströmen vorhanden sind, schließen Schwefeldioxid
(SO2), Kohlenoxysulfid (COS) und Cyanwasserstoff
(HCN) ein. Wenn sie mit einer Lösung
eines wässrigen
Amins kontaktiert werden, gehen diese Gase ähnliche Reaktionen wie H2S und CO2 ein und
bilden Alkanolaminsalze. Diese Salze können jedoch nicht durch konventionelle
Wasserdampfstrippverfahren entfernt werden, die oft zur Entfernung
von H2S- und CO2-Salzen
verwendet werden, und demnach bleiben sie zurück und akkumulieren in dem
System.
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Ein weiteres Problem, das oft in
Alkanolaminsystemen auftritt, tritt auf, wenn Sauerstoff in das Alkanolaminsystem
gelangt. Die Oxidation der konjugierte-Base-Anionen des sauren Gases
führt zur
Bildung anderer Alkanolaminsalze, am häufigsten Salze von Thiosulfat,
S2O3
2–,
und Sulfat, SO4
2– .
Es werden auch Alkanolaminsalze mit Thiocyanat (SCN–) und
Chlorid (Cl–)
gebildet. Alkanolaminströme,
die diese Salze enthalten, können
auch nicht durch konventionelle Wasserdampfstrippverfahren regeneriert werden.
Die Oxidation führt
auch zur Bildung von Formiaten und Acetaten.
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Alkanolaminsalze, die nicht durch
Wärme regeneriert
werden können,
sogenannte wärmebeständige Salze,
verringern die Effektivität
der Alkanolaminbehandlungssysteme. Das Alkanolamin wird protoniert
und kann nicht mit H2S und CO2 reagieren,
die sich in der Lösung
auflösen.
Akkumulierte Alkanolaminsalze können
auch zu Korrosion in Kohlenstoffstahlgeräten führen, die üblicherweise in Aminsystemen
verwendet werden. Diese Salze sind auch dafür bekannt, dass sie zu Schaumbildungsproblemen
führen,
wodurch die Behandlungskapazität
weiter abnimmt.
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Korrosion in Alkanolaminanlagen erhöht in bedeutsamer
Weise sowohl die Betriebs- als auch die Wartungskosten. Die Mechanismen
des korrosiven Angriffs schließen
allgemeine korrosive Ausdünnung,
Korrosionserosion und Spannungskorrosionsrissbildung ein. Korrosionsbekämpfungstechniken schließen die
Verwendung von teureren korrosions- und erosionsbeständigen Legierungen
in den Leitungen und Gefäßen, kontinuierliche
oder periodische Entfernung von korrosionsfördernden Mitteln in suspendierten
Feststoffen durch Filtration, Adsorption an Aktivkohle und die Zugabe
von Korrosionsschutzmitteln ein. (Siehe A. L. Kohl und F. C. Reisenfeld,
Gas Purification, Gulf Publishing Company, Houston, USA, 1979, Seiten
91 bis 105 sowie K. F. Butwell, D. J. Kubec und P. W. Sigmund, "Alkanolamine Treating", Hydrocarbon Processing,
März 1982).
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Die Sorptionskapazität für saures
Gas in einem zirkulierenden Alkanolamin-Wasser-System nimmt mit
der Betriebszeit in Abwesenheit von zugefügtem Frisch-Alkanolamin ab,
und das System wird weniger effizient. Diese Leistungsverschlechterung ist
teilweise auf die Akkumulierung wärmebeständiger Salze in dem Alkanolamin-Wasser-Strom
zurückzuführen. US-A-4
795 565 von Yan beschreibt ein Verfahren zum Entfernen wärmebeständiger Salze aus
einem Ethanolaminsystem durch Verwendung von Ionenaustauschharzen.
Die Offenbarung von US-A-4 795 565 von Yan gibt die Betriebsdetails
für sowohl
ein Ethanolamin-Sorptionssystem für saures Gas als auch für das Entfernungsverfahren
für das wärmebeständige Salz
an. Yan lehrt, dass stark saure und basische kationische und anionische
Ionenaustauschharze bevorzugt sind, um akkumulierte Salze von Ethanolaminlösungen zu
entfernen. Yan lehrt auch die Regenerierung von Ionenaustauschharzen
unter Verwendung einer Lösung
von (NH4)2CO3, NH4HCO3, NH4OH oder einer
Mischung davon.
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Es sind verschiedene-Verfahren zur
Regenerierung von Anionaustauschharzen vorgeschlagen worden, die
zur Rückgewinnung
von Alkanolaminlösungen
verwendet werden. US-A-2 797 188 von Taylor et al. offenbart Verfahren
zum Regenerieren eines Alkanolaminabsorbensharzbetts unter Verwendung von
Natriumhydroxid entweder allein oder in Kombination mit Natriumsulfat.
In US-A-5 162 084 von Cummings et al. wird ein Alkanolaminabsorbensharzbett
mit Schwefelsäure
und Alkalimetallhydroxid regeneriert. US-A-4 970 344 von Keller, US-A-5 006 258
von Veatch et al. und US-A-5
788 864 von Coberly et al. offenbaren Verfahren zum Regenerieren eines
Alkanolaminabsorbensharzbetts, das eine Wasserspülstufe und die Einbringung
von Natriumhydroxid einschließt,
um die Thiocyanationen zu entfernen.
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Wärmebeständige Salze
können
auch durch Destillation aus einem Alkanolaminsystem entfernt werden.
Eine solche Trennung ist in der Vergangenheit jedoch auf relativ
milde Temperatur- und
Druckbedingungen beschränkt
gewesen, um die thermische Zersetzung des Alkanolamins zu vermeiden. Diethanolamin
("DEA") siedet beispielsweise
bei 760 mm Hg Druck bei 268°C
und neigt bei hoher Temperatur zum Oxidieren und Zersetzen. Aus
diesem Grund ist Vakuumdestillation nicht weitverbreitet verwendet
worden, um wärmebeständige Salze
aus verbrauchten Alkanolaminlösungen
abzutrennen.
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Die Chemie der Alkanolaminzersetzung
wird in dem oben genannten Artikel von Butwell et al. erörtert. Der
Artikel von Butwell et al. gibt an, dass Monoethanolamin ("MEA") irreversibel zu
N((2)Hydroxyethyl)ethylendiamin ("HEED")
abgebaut wird, das herabgesetzte Entfernungseigenschaften für saures Gas
hat und bei Konzentrationen von mindestens etwa 0,4 Gew.% korrosiv
wird.
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Diglykolamin ("DGA")
produziert andererseits nach Reaktion mit CO2 ein
Zersetzungsprodukt, das andere Eeigenschaften zeigt. DGA, eine eingetragene
Marke von Texaco Inc., identifiziert ein Amin mit der chemischen
Formel NH2(C2H4)O(C2H4)
OH. DGA zersetzt sich in Gegenwart von CO2 unter
Bildung von N,N'-bis(hydroxyethoxyethyl)harnstoff ("BHHEEU"), das hinsichtlich
der Korrosivität ähnlich wie
HEED ist, jedoch sich dahingehend unterscheidet, dass BHEEU keine
Entfernungseigenschaften für
saures Gas aufweist.
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DEA reagiert mit CO2 unter
Bildung von N,N'-Di(2-hydroxyethyl)piperazin.
Im Unterschied zu HEED und BHEEU ist die Piperazinverbindung nicht korrosiv
und hat Entfernungseigenschaften für saures Gas, die im Wesentlichen
seiner Stammverbindung, DEA, entsprechen. Siehe Artikel von Butwell
et al. auf Seite 113.
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Diisopropylamin ("DIPA")
wird leicht unter Bildung von 3-(2-Hydroxypropyl)-5-methyloxazolidon zersetzt,
wenn es mit CO2 kontaktiert wird, welches im
Wesentlichen keine Entfernungseigenschaften für saures Gas aufweist. Siehe
Artikel von Butwell et al. auf Seite 113.
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Aus Analysen von arbeitenden Diethanolaminsorptionsverfahren
für saures
Gas ist über
zahlreiche Zersetzungsprodukte berichtet worden, die durch Umsetzung
von H2S oder einer Mischung von H2S und CO2 mit Diethanolamin
gebildet werden. Die komplexe Chemie der Alkanolaminzersetzung kann mindestens
teilweise für
das unvorhersagbare Verhalten von Ionenaustauschharzen zur Entfernung wärmebeständiger Salze
aus wässrigen
Alkanolaminlösungen
verantwortlich sein.
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Die Regenerierung der Ionenaustauschharzbetten
ist für
ein Alkanolaminrückgewinnungsverfahren
die schwierigste Aufgabe. Es sind mehrere Versuche unternommen worden,
die Ionenaustauschtechnologie für
die Rückgewinnung
in Aminsystemen zu verwenden; die meisten waren jedoch infolge eines
nicht akzeptablen Regenerierungsverfahrens erfolglos. Wasserbehandlungsanlagen
haben Ionenaustauschtechnologie mit Erfolg eingesetzt; die Gesamtanionkonzentrationen,
die entfernt werden, sind jedoch deutlich niedriger und die Affinität der entfernten
Anionen ist im Allgemeinen viel geringer, wodurch die Regenerierung
der Ionenaustauschharzbetten einfacher wird. Im Unterschied dazu
wird ein Aminsystem sehr hohen Gehalten an Anionen (so hoch wie
45 000 Gew.ppm) ausgesetzt und die Regenerierungszyklen müssen häufiger wiederholt
werden, um diese Anionen zu entfernen. Stärkere Anionen, wie Thiocyanat
und Sulfat, erfordern auch infolge der Schwierigkeit, diese Anionen
von der kationischen Stellen des stark basischen Harzes zu entfernen,
ein anderes Regenerierungsverfahren.
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Die momentan zur Regenerierung von
Ionenaustauschharzbetten in Alkanolaminrückgewinnungssystemen verwendeten
Verfahren erfordern üblicherweise
ein zweistufiges Regenerierungsverfahren, wobei in der ersten Stufe
eine starke Säure wie
Schwefelsäure
oder Salzsäure
verwendet wird. Diese Säuren
sind schwierig in der Handhabung und stellen für Personal Gesundheits- und
Sicherheitsrisiken und für
die Geräte
infolge ihrer Korrosivität
Wartungsprobleme dar. Daher besteht ein Bedarf nach einem Verfahren
zur effizienten Regenerierung von Ionenaustauschbetten, die keine
korrosiven Säuren verwenden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die Erfindung liefert ein Verfahren
zur Rückgewinnung
verbrauchter wässriger
Alkanolaminlösungen.
Das Verfahren schließt
die Stufen ein, in denen (a) ein gasförmiger Kohlenwasserstoffstrom,
in dem H2S, CO2 oder
beide gelöst
sind, mit wässriger Alkanolaminlösung kontaktiert
wird, wodurch Ionen in der wässrigen
Alkanolaminlösung
akkumuliert werden, um verbrauchte wässrige Alkanolaminlösung zu bilden,
wobei die Ionen die Sorptionskapazität der verbrauchten wässrigen
Alkanolaminlösung
für saures
Gas verringern; (b) die verbrauchte wässrige Alkanolaminlösung mit
stark basischem Ionenaustauscherharz mit einem pKa-Wert von 1 bis
7 für ausreichende
Zeit kontaktiert wird, um aus der wässrigen Alkanolaminlösung mindestens
einen Teil der akkumulierten Ionen zu sorbieren; (c) die Stufen
(a) und (b) wiederholt werden, um die Sorptionskapazität der wässrigen
Alkanolaminlösung
für saures
Gas auf einem im Wesentlichen konstanten Wert zu halten; (d) das
stark basische Ionenaustauschharz zur Entfernung unerwünschter
Ionen regeneriert wird, wobei die Regenerierung das Kontaktieren
des stark basischen Ionenaustauschharzes mit Natriumchloridlösung für ausreichende
Zeit umfasst, um die Ionen davon zu sorbieren; und (e) die Stufen
(b), (c) und (d) wiederholt werden, um die Ionensorptionskapazität des stark
basischen Ionenaustauschharzes auf einem im Wesentlichen konstanten
Wert zu halten.
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Die verbrauchte wässrige Alkanolaminlösung schließt mindestens
eine Komponente ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin
und Methyldiethanolamin ein. In einer Ausführungsform schließt das Verfahren
eine Stufe zum Kühlen
der verbrauchten wässrigen
Alkanolaminlösung
vor dem Kontaktieren der Lösung
mit einem stark basischen Ionenaustauschharz ein. In einer anderen
Ausführungsform schließt das Verfahren
eine Stufe zum Filtrieren der verbrauchten wässrigen Alkanolaminlösung vor
dem Kontaktieren der Lösung
mit einem stark basischen Ionenaustauschharz ein. Die Filtration
kann mehrere Filter einschließen,
wobei mindestens einer der Filter ein Kohlefilter, ist. Das Filtrieren
entfernt Materialien, die dazu neigen, sich in den Harzbetten anzureichern und
ihre Zykluslebensdauer herabzusetzen. Die Alkanolaminlösung kann
stromabwärts
von dem stark basischen Ionenaustauschharz analysiert werden, um
die Konzentration der Ionen in der Lösung und zu bestimmen, wann
das Harzbett einen hohen Ionenkonzentrationsgehalt erreicht hat.
In der bevorzugten Ausführungsform
schließt
das Verfahren ferner sowohl Kühl-
als auch Filtrierstufen als auch eine Stufe zum Analysieren der
aus dem Harzbett abgezogenen Alkanolaminlösung ein.
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Das Harzregenerierungsverfahren kann auch
das Kontaktieren des stark basischen Ionenaustauschharzes mit einer
zurückgeführten Natriumchloridlösung einschließen, die
das Natriumchlorid, das das Harzbett passiert, in einen Rückführungstank
und dann in das Harzbett zurückführt. Das
Zurückführen des
Natriumchlorids verringert die Verwendung von frischer Natriumchloridlösung, und
die zurückgeführte Lösung kann
wiederholt durch das Ionenbett geleitet werden, bevor sie verbraucht
ist.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
kann die Regenerierung des stark basischen Ionenaustauschharzes
die zusätzlichen
Stufen einschließen, in
denen das stark basische Ionenaustauschharz vor dem Kontaktieren
mit der Natriumchloridlösung
isoliert und gespült
wird, wobei die verbrauchte wässrige Alkanolaminlösung davon
im Wesentlichen entfernt wird, und wobei nach Kontaktieren mit der
Natriumchloridlösung
das stark basische Ionenaustausch harz gespült wird, wobei die Natriumchloridlösung im Wesentlichen
davon entfernt wird, das stark basische Ionenaustauschharz für eine ausreichende
Zeitdauer, um das Harz in eine wesentliche Hydroxidform zu überführen, mit
einer Alkalimetallhydroxidlösung
kontaktiert wird, und das stark basische Ionenaustauschharz, von
dem die Alkalimetallhydroxidlösung
im Wesentlichen entfernt ist, gespült wird. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist die Alkalimetallhydroxidlösung
eine Natriumhydroxidlösung.
Die Alkalimetallhydroxidlösung
kann auch auf die gleiche Weise, wie das Natriumchlorid zurückgeführt wird,
durch das Harzbett zurückgeführt werden.
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Das Verfahren kann auch eine Stufe
zum Analysieren der Natriumchloridlösung einschließen, nachdem
sie das stark basische Ionenaustauschharz kontaktiert hat, um die
Konzentration der Ionen in der Lösung
und zu bestimmen, dass die Thiocyanationen und andere in dem Harzbett
akkumulierte Ionen entfernt worden sind.
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Die vorliegende Erfindung liefert
den Vorteil der Verwendung von relativ preisgünstigem und sicherem Natriumchlorid
zum Entfernen von Ionen aus Harzbetten anstelle von Schwefelsäure oder
Salzsäure,
die teurer und für
das Arbeitspersonal gefährlicher
sind.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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1 ist
ein Fließdiagramm
einer bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Alkanolaminrückgewinnungsverfahrens.
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2 ist
eine graphische Darstellung einer Thiocyanatdurchbruchkurve, die
die Konzentration von Thiocyanat gegen Amindurchfluss durch ein stark
basisches Harzbett vom Typ I zeigt, ausgedrückt in Bettvolumina.
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3,
ist eine graphische Darstellung der Aminkonzentration in einem stark
basischen Harzbett vom Typ I gegen Wasserspüldurchfluss, ausgedrückt in Bettvolumina.
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4 ist
eine Tabelle, die die Massenbilanz für wärmebeständige DEA-Salze (HSS) und Ionenaustauschharz
DIAION PA 316 zeigt.
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5 ist
eine graphische Darstellung, die die Innenkonzentrationen in dem
Harzbett in der ersten Stufe gegen Durchfluss von NaCl-Lösung zeigt,
ausgedrückt
in Bettvolumina.
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6 ist
eine graphische Darstellung, die Chloridkonzentration in einem Harzbett
gegen Durchfluss von NaOH-Lösung
zeigt, ausgedrückt
in Bettvolumina.
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7 ist
eine Tabelle, die die Sorptionskapazität mehrerer unterschiedlicher
Harze zeigt.
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8 ist
eine graphische Darstellung einer Thiocyanatdurchbruchkurve, die
die Konzentration von Thiocyanat gegen Amindurchfluss zeigt, ausgedrückt in Bettvolumina.
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9 ist
eine graphische Darstellung einer Thiocyanatdurchbruchkurve, die
die Konzentration von Thiocyanat gegen DEA-Durchfluss zeigt, ausgedrückt in Bettvolumina.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung liefert
ein Verfahren zur Regenerierung von Ionenaustauschharzbetten, die
zur Rückgewinnung
verbrauchter Alkanolaminlösungen
verwendet werden. Alkanolaminlösungen,
die in Gasbehandlungsverfahren wie in H2S- und
CO2-Entfernungssystemen verwendet werden, sorbieren
Materialien von diesen Gasen in die Alkanolaminlösung und bilden Alkanolaminsalze. Über einen
Zeitraum reichert sich die Konzentration dieser Salze in den Alkanolaminlösungen an
und das Verfahren wird weniger effizient und arbeitet schließlich nicht
mehr. Im Rahmen der Erfindung werden Alkanolaminlösungen mit
akkumulierten Salzen, die die Effizienz der Lösungen in Gassorptionsverfahren
verringern, als "verbrauchte
Alkanolaminlösungen" bezeichnet. Diese
verbrauchten Alkanolaminlösungen werden
unter Verwendung von Ionenaustauschharzbetten zurückgewonnen,
um die Salze aus der Lösung
zu entfernen. Die Rückgewinnung
verbrauchter Alkanolaminlösungen
führt zur
Anreicherung von Anionen auf den Harzen in den Ionenaustauschbetten. Schließlich verringern
die angesammelten Anionen die Effizienz der Betten und es ist daher
erforderlich, die Harze in dem Bett zu regenerieren, indem die Anionen
entfernt werden.
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Die Regenerierung der Harzbetten
ist die schwierigste Aufgabe in dem Betrieb eines Alkanolaminrückgewinnungssystems.
Es hat mehrere Versuche gegeben, die Ionenaustauschtechnologie zur Rückgewinnung
in Alkanolaminsystemen zu verwenden; die meisten waren infolge eines
nicht akzeptablen Regenerierungsverfahrens jedoch erfolglos. Der Schlüssel zu
einem erfolgreichen Ionenaustauschverfahren ist die Steuerung des
Regenerierungsverfahrens. Wasserbehandlungsanlagen verwenden Ionenaustauschtechnologie,
die Gesamtanionenkonzentration der zur Wasserbehandlung verwendeten Harze
ist jedoch deutlich niedriger und die Affinität der zu entfernenden Anionen
ist im Allgemeinen viel geringer, wodurch es leichter wird, die
Ionenaustauschharze zu regenerieren. Ein Alkanolaminsystem wird
jedoch sehr hohen Anionengehalten ausgesetzt (so hoch wie 45 000
Gew.ppm) und erfordert ein öfter
wiederholtes Regenerierungsverfahren. Stärkere Anionen, wie Thiocyanat
und Sulfat, sind auch schwieriger von den kationischen Stellen des
stark basischen Harzes zu entfernen und erfordern ein rigoroseres
Regenerierungsverfahren:
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Die üblichsten momentan verwendeten
Regenerierungsverfahren erfordern ein Zweistufenverfahren, wobei
die erste Stufe eine starke Säure
wie Schwefelsäure
oder Salzsäure
verwendet. Diese Säuren
sind für
das Betriebspersonal potentiell gefährlich und führen zu
Korrosionsproblemen mit den Verfahrensgeräten. Das erfindungsgemäße Regenerierungsverfahren
für dieses
Ionenaustauschsystem verwendet auch eine Zweistufenregenerierung
des stark basischen Harzes, die Regenerierung der ersten Stufe verwendet
jedoch Natriumchloridlösung
(7 bis 15 Gew.% NaCl). Das NaCl liefert das Chloridanion als Gegenion
zur Entfernung der stärkeren
Anionen (Thiocyanat und Sulfat). NaCl kann in der gleichen weise
wie HCl verwendet werden, weil sie beide starke Elektrolyte sind,
die in Wasser vollständig
ionisieren. NaCl hat die Vorteile, dass es für die Gesundheit des Personals,
welches das System bedient, weniger gefährlich ist und ein geringeres
Korrosionspotential hat, was die Wartungskosten verringert. NaCl-Lösung ist
auch deutlich preisgünstiger
als jedes Säuretyp,
der in diesem Verfahrenstyp verwendet werden kann.
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Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten
Verfahrensweisen werden am besten unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. 1 zeigt
eine bevorzugte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die verbrauchte Alkanolaminlösung 10,
die Anionen stärkerer
und schwächerer
Säuren
enthält,
wird zuerst durch ein hocheffizientes Filtrationssystem 30 geleitet
und nachfolgend mit zwei stark basischen Anionaustauschharzen 40, 50 und 60 kontaktiert.
Die Anionen der stärkeren
Säuren
werden vorzugsweise in dem ersten stark basischen Anionaustauscherharz 40, 50 entfernt,
das vorzugsweise ein stark basisches Harz vom Typ I ist, und die
Anionen der schwächeren
Säuren
werden nachfolgend in dem zweiten Anionaustauschharz 60,
das vorzugsweise stark basisches Harz vom Typ II ist, aus der Alkanolaminlösung entfernt.
Das erste Anionaustauschharz 40, 50 ist auch wirksam
zur Entfernung der Anionen der schwächeren Säure sowie der Anionen der stärkeren Säure. Das
Anionaustauschharz 40, 50 hat eine solche hohe Affinität zu den
Anionen der stärkeren
Säure,
insbesondere den Thiocyanatanionen, dass diese Anionen jegliche
Anionen schwächerer
Säuren
aus dem Austauschharz 40, 50 verdrängen. Das
Thiocyanatanion mit einer höheren
Affinität
für das
Austauschharz 40, 50 als die Chlorid- und Sulfatanionen
neigen auch dazu, diese Anionen von dem ersten Anionaustauschharz 40, 50 zu
verdrängen.
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Die Alkanolaminlösung 16, die das erste stark
basische Anionaustauschharz 40, 50 verlässt, das
im Wesentlichen frei von Thiocyanatanionen ist, wird dann mit dem
zweiten stark basischen Anionaustauschharz 60 kontaktiert,
um die verbleibenden Anionen aus der Alkanolaminlösung 16 zu
entfernen. Der Kontakt der Alkanolaminlösung 14 in sequentieller
Weise mit den beiden stark basischen Anionaustauschharzen 40, 50 und 60 wird
fortgesetzt, bis die Harze 40, 50 und 60 verbraucht
sind und zur Regenerierung bereit sind. Die geeignete Zeit für die Regenerierung
der Anionaustauschharze 40, 50 und 60 wird
ermittelt, indem der Ausfluss aus den Ionenaustauschharzbetten 40, 50 und 60 mit
Analysegeräten 70 und 72 für starke
Anionen überwacht
wird, die die Salze in der Alkanolaminlösung 16 und 18 messen.
Eine hoher Messwert für
starke Anionen zeigt, dass das Harz nicht länger die Salze aus der Alkanolaminlösung 16 und 18 entfernt
und dass die Harze 40, 50 und 60 regeneriert
werden müssen.
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In dem erfindungsgemäßen Verfahren
können
viele verschiedene Ionenaustauschharze verwendet werden. Stark basische
Anionaustauschharze sind dadurch gekennzeichnet, dass sie fixierte
tertiäre
Amin-Anionaustauschstellen haben, die bei jedem pH-Wert positiv
geladen sind. Schwach basische Anionaustauschharze haben fixierte
primäre oder
sekundäre
Aminanionaustauschstellen. Die Stellen sind in Abhängigkeit
von dem pH-Wert der Lösung
positiv geladen. Bei höheren
pH-Werten sind die Stellen neutral.
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Stark basische Harze vom Typ I sind
jene, die Amingruppen enthalten. Stark basische Harze vom Typ II
enthalten Alkanolamingruppen. Beispiele für stark basische Anionenaustauschharze
vom Typ I sind Styrol/Divinylbenzolharze mit quaternären Ammoniumgruppen,
die an das Polymergründgerüst gebunden
sind, wie ResintechTM SBG-1 und SybronTM ASB-1, angeboten von Resintech Company.
Stark basische Anionaustauschharze vom Typ II schließen Styrol/Divinylbenzolharze
mit quaternären
Alkanolamingruppen ein, die an das Polymergrundgerüst gebunden
sind, wie Resintech SBG-II
und SybronTM ASB-II, die auch von Resintech
Company erhältlich sind.
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Andere Harze, die verwendet werden
können,
schließen
solche Materialien wie MobayTM M500 von
Bayer AG, ein stark basisches Anionaustauschharz vom Typ I, das
ein Polystyrolharz mit an das Polymergrundgerüst gebundenen quaternären Ammoniumgruppen
ist; AmberlystTM A-26 von Rohm und Haas,
ein stark basisches Anionaustauschharz vom Typ I, das ein Styrol/Divinylbenzolcopolymer
mit an das Polymergerüst
gebundenen quaternären
Ammoniumgruppen ist, und AmberlineTM IRA-410
von Rohm und Haas ein, ein stark basisches Anionaustauschharz des
Typs II vom Amintyp. Ebenfalls eingeschlossen sind stark basische
Styrol/Divinylbenzol-Anionaustauschharze von Dow mit quaternären Aminen
als funktionale Gruppe. Diese Materialien sind unter der Marke DOWEX
erhältlich.
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Die genannten Harze sind lediglich
beispielhaft für
Ionenaustauschharze und sollen die Harze nicht einschränken, die
bei der Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens
verwendet werden können.
Erfindungsgemäß soll jedes
Ionenaustauschharz, das zur Rückgewinnung
verbrauchter Alkanolaminlösungen
verwendet wird, unter Verwendung des offenbarten Verfahrens regeneriert
werden können.
Diese Harze sind durch Fachleute leicht identifizierbar.
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Das erfindungsgemäße Verfahren kann als Chargenverfahren
implementiert werden, bei dem der Durchfluss verbrauchter wässriger
Alkanolaminlösung
angehalten wird, während
die Ionenaustauschharze regeneriert werden. Das Verfahren kann auch
kontinuierlich durchgeführt
werden, indem eine Vielzahl von Harzaustauschern mit geeigneten
Leitungen und Ventilen bereitgestellt wird. so dass, während ein
Harzbett regeneriert wird, ein weiteres Harzbett die verbrauchte
Alkanolaminlösung
weiter verarbeitet.
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Verdünnte Regenerierungslösungen (d.
h. Natriumchlorid- und Alkalimetallhydroxidlösungen) werden verwendet, um
Anionen von den Ionenaustauschharzen zu entfernen, weil sie preisgünstiger als
konzentriertere Lösungen
sind. Falls es einen Durchbruch einer Regenerierungslösung in
den Alkanolaminprozessstrom gibt, ist die Verunreinigung des Alkanolaminstroms
viel geringer, als wenn konzentrierte Regenerierungslösungen verwendet
werden. Es liegt jedoch innerhalb des erfindungsgemäßen Bereichs,
Natriumchloridlösungen
mit bis zu etwa 25 Gew.-% Chloriden und Alkalimetallhydroxidlösungen mit
bis zu etwa 20 Gew.-% Alkalimetallhydroxid zu verwenden, um eine
gleichermaßen
wirksame Rückgewinnung
von Alkanolaminlösungen
zu erhalten.
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Verfahrensbeschreibung
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Wie in 1 zu
sehen ist, tritt die Alkanolaminlösung 10 in die Anlage
ein und wird durch einen Tauscher 20 auf zwischen etwa
70°F (21°C) und etwa 100°F (37°C), vorzugsweise
etwa 100°F
(37°C) abgekühlt. Alkanolaminlösungen,
die normalerweise in Gasbehandlungsverfahren verwendet werden, arbeiten üblicherweise
bei Temperaturen zwischen 110°F (43°C) und 140°F (60°C), was für die Ionenaustauschharze
zu heiß ist.
Daher muss die Alkanolamin lösung 10 abgekühlt werden,
um die Harzstruktur zu schützen.
Die Temperatur der Alkanolaminlösung 10 wird
vorzugsweise auf eine Temperatur abgekühlt, bei der das Harz betrieben
werden kann, ohne beschädigt
zu werden. Die Temperatur variiert somit gemäß der Betriebstemperatur des
Harzes. Die vorliegende Erfindung kann bei niedrigeren Temperaturen arbeiten,
da die Alkanolaminlösung
jedoch erneut erhitzt werden muss, bevor sie wieder in Betrieb geht, ist übermäßiges Kühlen jedoch
ineffizient, und es ist bevorzugt, dass die Betriebstemperatur für das Verfahren
so hoch gehalten wird, wie es die Temperaturbeschränkungen
der Harze zulassen.
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Die Mengen der verschiedenen Regenerierungsmittelströme, d. h.
Natriumchloridlösung,
Alkalimetallhydroxidlösung
und Wasser, die zur Durchführung
des Verfahrens verwendet werden, hängen von dem Typ und der Menge
des verwendeten Ionenaustauschharzes und der Zusammensetzung der
Alkanolaminlösung
ab, die reaktiviert wird. Die verwendeten Mengen an Natriumchloridlösung und
Alkalimetallhydroxidlösung
variieren auch in Abhängigkeit
von der Konzentration dieser Materialien. Die verwendeten Mengen
und die verwendeten Durchflussraten werden für jeden Verfahrensschritt leicht
ermittelt und derartige Berechnungen fallen unter das Wissen von Fachleuten.
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Filtersystem
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Die gekühlte Alkanolaminlösung 12 wird durch
ein hocheffizientes mehrstufiges Filtrationssystem 30 geschickt,
das Teilchen entfernt, die ansonsten die Effizienz der Ionenaustauschharze
verringern würden.
Der erste kontaktierte Filter ist ein Teilchenfilter 32,
der Teilchen im Bereich von 5 μm
und größer entfernt.
Diese Teilchen können
den nachfolgenden Kohlefilter 34 und schließlich die
Harzbetten 40, 50 und 60 verunreinigen.
Der zweite kontaktierte Filter ist ein Kohlebettadsorber 34,
der Aktivkohle zum Adsorbieren jeglicher Kohlenwasserstoffe und
anderer organischer Materialien verwendet, die in dem System vorhan-
den sein können.
Der Kohlebettadsorber 34 ist erforderlich, um das Harz
vor organischer Verunreinigung zu schützen, die die Io nenaustauschleistung
beeinträchtigt.
Der letzte kontaktierte Filter ist ein weiterer Teilchenfilter 36.
Dieser Filter 36 entfernt Teilchenmaterialien im 10 μm-Bereich
und schützt
die Harzbetten 40, 50 und 60 vor jeglichem
Kohlenstoff, der aus dem Kohlebettadsorber 34 entwickeln
sein kann, was in diesem Systemtyp ein häufiges Problem ist.
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Ionenaustauschsystem
Stufe Eins
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Die gekühlte und filtrierte Alkanolaminlösung 14 wird
durch ein zweistufiges Ionenaustauschsystem geleitet. Die erste
Stufe besteht aus zwei stark basischen Ionenaustauschharzbetten 40 und 50 vom Typ
I. Diese Betten 40 und 50 werden parallel betrieben,
um einen kontinuierlichem Betrieb aufrechtzuerhalten, wobei sich
ein Bett in Betrieb befindet und das zweite Bett regeneriert wird
oder sich im Wartemodus befindet. Wenn kein kontinuierlicher Betrieb
erwünscht
ist, kann ein einziges Harzbett 40 verwendet werden. (Für die Zwecke
der vorliegenden Beschreibung befindet sich Harzbett 40 anfänglich in
Betrieb und Harzbett 50 befindet sich im Wartemodus). Ein stark
basisches Harz vom Typ I wurde aufgrund seiner hohen Selektivität zu den
stärkeren
Anionen, wie Thiocyanat und Sulfat, für die ersten Ionenaustauschharzbetten 40 und 50 gewählt. Diese
stärkeren
Anionen sind von den Alkanolaminlösungen schwierig zu entfernen,
und nachdem sie durch das stark basische Harz vom Typ I entfernt
worden sind, ist ein rigoroses Regenerierungsverfahren erforderlich,
um die Anionen von dem Harz zu entfernen.
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Nachdem in dem System ein Gleichgewichtszustandprozess
erreicht worden ist, wirkt das stark basische Harzbett 40 vom
Typ I als "Schutzbett", um das Ionenaustauschbett 60 der
zweiten Stufe vor den stärkeren
Anionen in der Alkanolaminlösung 14 zu
schützen.
Das Bett 40 der ersten Stufe wird betrieben, bis seine
Ionensorptionskapazität
erreicht ist und der Durchbruch der starken Anionen in dem Alkanolaminstrom 16 stromabwärts von
dem Harzbett, 40 erkannt wird. Der Durchbruch der starken
Anionen wird unter Verwendung eines Analysegeräts 70 für starke
Anionen erkannt, das genauer ist als ein Leitfähigkeitsmessgerät, weil
es sich auf die spezifischen Anionen konzentriert, die in einer
Alkanolaminlösung
vorhanden sind. Leitfähigkeitsmessgeräte werden
häufig
in Ionenaustauschverfahren verwendet, sie sind jedoch nicht so genau
wie ein ionenspezifisches Analysegerät und erhöhen daher das Potential für einen
Anionendurchbruch. Wenn der Durchbruch durch das Analysegerät 70 für starke Anionen
erkannt worden ist, beginnt ein Regenerierungszyklus für das verbrauchte
Harzbett 40. Es ist entscheidend, dass das in Betrieb befindliche
stark basische Harzbett 40 vom Typ 1 bei den ersten
Anzeichen des Durchbruchs von starken Anionen außer Dienst gestellt und regeneriert
wird. Falls starke Anionen das Harzbett 40 der ersten Stufe
passieren gelassen werden, wird das Ionenaustauschharzbett 60 der
zweiten Stufe vorzeitig verbraucht und die Gesamteffizienz des Systems
wird erheblich herabgesetzt.
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Stufe Zwei
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Der Alkanolaminstrom 16 aus
der ersten Stufe wird zu der zweiten Stufe geleitet, die ein stark
basisches Harzbett 60 vom Typ II einschließt. Ein
stark basisches Harz vom Typ II ist bevorzugt, da es leicht regeneriert
werden kann und weil es im pH-Bereich der
Alkanolaminlösung 16 betrieben
werden kann. Das Typ II Harz wird verwendet, um einen Teil der verbleibenden
Anionen zu entfernen, wie Formiat und Acetat, die in der ersten
Stufe nicht entfernt wurden. Das stark basische Harzbett 60 vom
Typ II arbeitet weiter, bis die vollständige Ionenkapazität erreicht wird.
Ein zweites Analysegerät 72 für starke
Anionen erkennt einen hohen Anionengehalt in dem Alkanolaminstrom 18 stromabwärts von
dem Harzbett 60 der zweiten Stufe. Wenn ein hoher Aniongehalt
erkannt worden ist, wird der Alkanolaminstrom 16. über 17 um
das Harzbett 60 herumgeleitet. Das Harzbett 60 schützt keine
stromabwärts
liegenden Geräte,
und daher kann der Alkanolaminstrom das stark basische Harzbett 60 vom
Typ II übergehen,
während
das Harzbett 60 regeneriert wird. Nach der Regenerierung
wird das Harzbett 60 wieder in Betrieb genommen.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird eine Rückführungsschleife 19 bereitgestellt,
um den Alkanolaminstrom 18 stromabwärts von dem Harzbett 60 der
zweiten Stufe zu einem Punkt in dem Verfahren stromaufwärts von
den Harzbetten 40 und 50 der ersten Stufe zurückzuführen. Der
Alkanolaminstrom 18 kann zurückgeführt werden, wenn das Analysegerät 72 für starke
Anionen einen hohen Gehalt an starken Anionen erkennt oder wenn
das Harzbett 60 der zweiten Stufe regeneriert wird.
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Die folgenden Beispiele sind zwei
Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Regenerierungsverfahrens
und liefern eine vollständigere
Beschreibung von spezifischen Aspekten der vorliegenden Erfindung:
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Beispiel 1
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Einstufige Regenerierung
(Stufe Zwei)
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Dieses Beispiel beschreibt das Verfahren
für die
Regenerierung des Ionenaustauschbetts 60 der zweiten Stufe,
wenn die Ionenaustauschbetten 40 und 50 der ersten
Stufe nicht regeneriert werden. Stark basisches Harz vom Typ II
ist leichter zu regenerieren als stark basisches Harz vom Typ I,
und daher wird ein weniger rigoroser Regenerierungszyklus verwendet.
Der Regenerierungszyklus beginnt, indem das Einlassventil zu dem
Harzbett 60 geschlossen wird und das Harzbett 60 mit
einer Wasserspülung
(es kann auch eine Stickstoffspülung
verwendet werden) gespült
wird, um jegliches verbliebene Amin zu entfernen. Das gespülte Amin
wird durch die Harzbettauslassleitung 18 in das Alkanolaminsystem
zurückgeschickt.
Nachdem die Aminlösung
entfernt worden ist, wird das Harzbett 60 regeneriert,
indem eine abgemessene Lösung
von fünf-
bis zehngewichtsprozentigem (5 bis 10 Gew.-%) frischem Natriumhydroxid 92 im
Gegenstrom durch das Harzbett 60 geleitet wird. Der Natriumhydroxidregenerationsstrom
wird ungefähr
15 Minuten durch das Harzbett geleitet und das abgelassene Material
zur Abfallbehandlung geleitet. Die Regenerationszeit ist eine feste
Zeit, die auf der Konzentration und Durchflussrate des Regenerierugsmittels
und dem Volumen des Harzes basiert. Nachdem der Regenerierungszyklus abgeschlossen
ist, spült der
Wasserstrom (es kann auch Stickstoff verwendet werden) die Natriumhydroxidlösung von
dem Harzbett 60 und das abgelassene Material wird zur Abfallbehandlung
geleitet. Dies schließt
den Regenerierungszyklus ab, und das Harzbett 60 kann wieder
zurück
in den Betrieb gehen.
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Beispiel 2
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Zweistufige Regenerierung
(Stufe Eins)
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Dieses Beispiel beschreibt das Verfahren
für die
Regenerierung von einem der Ionenaustauschbetten 40 und 50 der
ersten Stufe, wenn das Ionenaustauschbett 60 der zweiten
Stufe nicht regeneriert wird. Die Regenerierung der Ionenaustauschbetten 40 und 50 der
ersten Stufe ist aufgrund der hohen Affinität der stärkeren Anionen, die sich in
den Betten 40 und 50 der ersten Stufe sammeln,
rigoroser als die Regenerierung des Betts 60 der zweiten
Stufe. Der in diesem Beispiel beschriebene Regenerierungszyklus kann
auch für
das Ionenaustauschbett 60 der zweiten Stufe verwendet werden.
Die Verwendung dieses Regenerierungszyklus kann jedoch die Lebensdauer des
Harzes verkürzen
und die Effizienz des Ionenaustauschharzes der zweiten Stufe verringern
und sollte nur verwendet werden, wenn durch das Analysegerät für starke
Anionen übermäßige Mengen
an starken Anionen in dem Harzbett 60 der zweiten Stufe
erkannt werden.
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In diesem Beispiel ist das Ionenaustauschbett 40 in
Betrieb und Ionenaustauschbett 50 befindet sich im Wartemodus.
Der Regenerierungszyklus für das
stark basische Harzbett 40 der ersten Stufe wird initiiert,
wenn das Analysegerät 70 für starke
Anionen einen hohen Anionengehalt erkennt, was anzeigt, dass das
Harz verbraucht ist. Der Regenerierungszyklus beginnt, indem das
Ionenaustauschbett 4,0 außer
Dienst gestellt und das im Wartezustand befindliche Ionenaustauschbett 50 in
Betrieb genommen wird. (Eine vollständige Beschreibung des Öffnens und
Schließens
der Ventile, die zum Isolieren des Harzbetts 40 und zum
Steuern der Durchflüsse
von Regenerierungsmitteln während
des Regenerierungszyklus verwendet werden, wird hier nicht gegeben,
weil es als innerhalb des Wissens von Fachleuten befindlich angesehen wird,
die mit dem Betrieb von Alkanolaminrückgewinnungssystemen vertraut sind.)
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Das verbrauchte Ionenaustauschbett 40 wird durch
eine Wasserspülung
(es kann auch Stickstoff verwendet werden) von Amin freigespült. Nachdem das
Alkanolamin entfernt worden ist, wird das verbrauchte Bett 40 regeneriert,
indem in zwei Stufen im Gegenstrom Regenerierungsmittel durch das
Bett 40 geleitet werden. Zuerst wird eine sieben- bis fünfzehngewichtsprozentige
(7 bis 15 Gew.%) fixierte Menge Natriumchloridlösung (NaCl) aus dem Natriumchloridrückführungstank 82 durch
das Harzbett 40 geleitet, und der Ausfluss geht zur Abfallbehandlung. Das
NaCl regeneriert einen großen
Prozentsatz des Harzbetts 40, da das Chloridanion in der
NaCl-Lösung
als Gegenion wirkt und die stärkeren
Anionen, wie Thiocyanat und Sulfat, von dem Harz entfernt. Die Auslassleitung 95 zu
dem Abfallbehandlungssystem wird dann geschlossen und eine Natriumchloridrückführungsschleife,
die im Gegenstrom Natriumchlorid durch das Harzbett 40 zurückführt, wird
aktiviert. Die Natriumchloridrückführungsschleife
bleibt kontinuierlich in Betrieb, bis das Chloridanalysegerät 74 eine
hohe Chloridkonzentration in dem Rückführungsstrom stromabwärts von
dem Harzbett 40 erkennt. Wenn eine hohe Chloridkonzentration
erkannt wird, wird die Natriumchloridrückführung unterbrochen und ein
Strom frischer Natriumchloridlösung aus
Tank 80 durch das Harzbett 40 geführt. Der
Auslass des frischen Natriumchloridlösungsstroms aus dem Harzbett 40 wird
in den NaCl-Rückführungstank 82 geleitet,
bis die zu dem Abfallbehandlungssystem geleitete Menge an zurückgeführtem NaCl
ersetzt worden ist. Dies verhindert einen Aufbau der Konzentration
unerwünschter
Anionen in dem NaCl-Rückführungstank 82.
Die frische Natriumchloridlösung wird
als Glätter
verwendet. Dies schließt
die erste Stufe in dem Regenerierungszyklus ab.
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Das Harz in dem Ionenaustauschbett 40 liegt nun
in der Chloridform vor und muss in die Hydroxidform umgewandelt
werden, bevor es wieder in Betrieb zurückgehen kann. Die zweite Stufe
beginnt mit der Entfernung der Natriumchloridlösung durch Spülen des
Betts 40 mit Wasser (es kann auch Stickstoff verwendet
wer den) in Gegenstromrichtung. Nachdem das Bett 40 gespült worden
ist, wird eine fixierte Menge zurückgeführter NaOH-Lösung aus
dem Natriumhydroxidrückführungstank 92 durch
das Harzbett 40 in Gegenstromrichtung des Verfahrens zurückgespült und an
das Abfallbehandlungssystem 95 abgegeben. Die zurückgeführte NaOH-Lösung überführt einen
großen
Prozentsatz des Harzes in dem Bett in die Hydroxidform. Die Auslassleitung
an das Abfallbehandlungssystem 95 wird dann geschlossen
und eine Rückführungsschleife
aktiviert, die die NaOH-Lösung,
die das Harzbett 40 passiert, in den NaOH-Rückführungstank 92 zurückführt und
den Gegenionaustausch abschließt.
Nach etwa 15 Minuten wird die NaOH-Rückführung abgebrochen und ein abgemessener
Strom aus fünf-
bis zehngewichtsprozentiger (5 bis 10 Gew.%) Natriumhydroxid-(NaOH)-Lösung aus
dem Frischnatriumhydroxidtank 90 wird in Gegenstromrichtung
des Verfahrens durch das Bett 40 geleitet. Dieser NaOH-Strom
wird in den Rückführungstank 92 abgelassen,
um die zurückgeführte NaOH-Lösung in
den NaOH-Rückführungstank 92 auf
ihre ursprüngliche
Höhe zurückzuführen. Das
Harzbett 40 wird dann mit Wasser (es kann auch Stickstoff
verwendet werden) gespült,
um die Natriumhydroxidlösung
zu entfernen. Dies schließt
die zweite Stufe des Regenerierungszyklus ab. Das Harz liegt nun
in der Hydroxidform vor und das Bett 40 kann wieder in
den Betrieb zurückgehen.
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Das Alkalimetallhydroxid, das zur
Vervollständigung
des Regenerierungsverfahrens durch Entfernung des Chloridions von
dem stark basischen Anionaustauschharz vom Typ I verwendet wird,
ist vorzugsweise Natriumhydroxid, es können jedoch auch andere Alkalimetallhydroxide
verwendet werden, wie Kaliumhydroxid oder Lithiumhydroxid. Das Alkalimetallhydroxid
kann bei mäßiger Temperatur verwendet
werden, obwohl höhere
Temperaturen (zwischen etwa 32°C
(90°F) und
etwa 43°C
(110°F) bevorzugt
sind, da höhere
Temperaturen den erforderlichen Kühlungsbedarf des Alkanolaminstroms minimieren.
Die in dem Regenerierungsverfahren verwendeten Alkalimetallhydroxide
haben üblicherweise
eine Metallhydroxidkonzentration (bezogen auf insgesamt vorhandenes
Wasser und Hydroxid) zwischen etwa 10 und etwa 25 Gew.-% und vorzugsweise zwischen
etwa 10 und etwa 15 Gew.-%. In Abhängigkeit von der Konzentration
des Alkalimetallhydroxids und der Menge an Chlorid auf dem Harz
kann die Menge an Alkalimetallhydroxid, die zur Regenerierung verwendet
wird, von etwa 30 bis etwa 40 lb (13,5 bis 18 kg) NaOH-Äquivalenten
pro ft3 (0,028 m3)
des stark basischen Anionaustauschharzes vom Typ I variieren.
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Das Chloridanalysegerät 74 optimiert
die Menge an Natriumhydroxid, die in dem Verfahren verwendet wird.
Das Chloridanalysegerät 74 überwacht
die Chloridkonzentration in dem NaOH-Rückführungsstrom und ermittelt,
wann die Chloride von dem Harzbett 40 entfernt worden sind
und die NaOH-Rückführung abgebrochen
werden kann. Dies ist in dem Verfahren sehr wichtig, weil Restchloride
aufgrund ihrer korrosiven Beschaffenheit nicht in das Aminsystem
in hohen Konzentrationen eingebracht werden können.
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Beispiel 3
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Ein Pilotanlagen-Ionenaustausch-Aminrückgewinnungssystem
wurde aufgebaut und verwendet, um verschiedene Harztypen und Regenerierungsverfahren
zu testen. Die Anlage hatte den gleichen Aufbau wie das in 1 gezeigte System, außer dass kein
Wärmetauscher 20 eingeschlossen
war, um das Einsatzmaterial zu kühlen,
da die Temperaturen der untersuchten Alkanolaminlösungen unter
37°C (100°F) lagen.
Zwanzig Liter-Behälter
wurden mit entweder Raffinerieamin- oder Regenerierungslösung gefüllt und
in den Experimenten verwendet. Ionenchromatographie ("IC") und lichtspektroskopiekolorimetrische
("VSC") Tests wurden mit
Proben des Amins und des Regenerierungsmittels durchgeführt, die
während
der Experimente gezogen wurden. Die herausragenden Ionen, die in
dem Aminsystem erkannt wurden und die problematischen wärmebeständigen Salze
(HSS) bilden, sind nach abnehmender Affinität aufgeführt: Thiocyanat, Thiosulfat,
Formiat und Acetat. Die Entfernung dieser Ionen ist der Kernpunkt
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
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Ein stark basisches Harz vom Typ
I hat ein quaternäres
Ammonium als Austauschgruppe die. starke Basizität zeigt. Diese Austauschgruppe
ist stark genug, um nicht nur sich frei bewegen de Anionen zu absorbieren,
sondern auch neutrale Salze, wie HSS, aufzubrechen. Aufgrund des
hohen pH-Werts des Systems liegen die meisten der vorhandenen Anionen
als neutrale Salze vor. Ein stark basisches Harz ist erforderlich,
um diese Salze zu spalten und die Anionen zu entfernen. Die Sorptionsstärke des
stark basischen Harzes macht es jedoch schwierig, die Harze zu regenerieren.
Es wurden mehrere Harze vom Typ I untersucht, und es wurde gefunden,
dass PA-316 (hergestellt von Mitsubishi Chemical Corporation) das
beste Ergebnis lieferte. Das PS-316-Harz wurde auch auf Leistung
und Zuverlässigkeit
untersucht.
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Es wurden mehrere Regenerierungsverfahren
für das
stark basische Harz vom Typ I untersucht, und das zweistufige Regenerierungsverfahren
erwies sich als das wirksamste. Nachdem die Anionen mit stärkerer Affinität entfernt
wurden, bewegt sich der Aminstrom zu einem zweiten Bett, um die
Ionen mit geringerer Affinität
zu entfernen. Anfangs wurde ein schwach basisches Harz empfohlen.
Die primären
zu tertiären
Aminogruppen des schwach basischen Harzes zeigen eine schwache Basizität, die theoretisch
die Anionen mit niedrigerer Affinität hätte entfernt haben sollen.
Beim Testen verhielten sich diese Harze jedoch schlecht. Es wurde
ermittelt, dass der pH-Wert der Aminsäuren (in den meisten Fällen ein
pH-Wert zwischen etwa 9 und 10,5) die aktiven Stellen an dem Harz
von ihrer Ladung befreit, wodurch der Ionenaustausch verhindert
wird. Außerdem
reicht die schwache Basizität
des Harzes vom Typ I nicht aus, um neutrale Salze wie HSS aufzubrechen,
was für
dieses Verfahren notwendig ist.
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Stark basische Harze vom Typ II wurden
in mehreren Regenerierungsverfahren verwendet. Das stark basische
Harz vom Typ II hat ähnliche
Charakteristika und eine ähnliche
Struktur wie das Harz vom Typ I, zeigt jedoch eine etwas. schwächere Basizität. Die schwächere Basizität ermöglicht dem
Harz vom Typ II die Entfernung von Anionen mit niedrigerer Affinität und bleibt
im pH-Bereich von
9 bis 10,5 des Aminsystems betriebsfähig. Das Harz vom Typ II hat eine
niedrigere Affinität
für die
Anionen als das Harz vom Typ I, und daher wurde gefunden, dass sich
das Harz vom Typ II leichter regenerieren ließ. Mehrere Harze vom Typ II
wur den getestet, und PA-412 (hergestellt von Mitsubishi Chemical
Corporation) lieferte die besten Ergebnisse. PA-412 wurde dann auf
Leistung und Zuverlässigkeit
getestet.
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Stufe Eins: stark basisches
Harz vom Typ I
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Thiocyanat hat die stärkste Affinität der HSS-Ionen
und ist das Ion, welches während
des Regenerierungsverfahrens am schwierigsten aus dem Aminstrom
und von den Harzen zu entfernen ist. Demnach ist die erste Stufe
des Ionenaustauschsystems dafür
vorgesehen, Thiocyanationen aus dem Aminstrom zu entfernen. Nach
umfassendem Testen wurde eine "Thiocyanatdurchbruchkurve" (d. h. das Erkennen
hoher Thiocyanatgehalte stromabwärts von
dem Ionenaustauschbett) hergestellt, und die Ergebnisse sind in 2 gezeigt. Bei PA-316 fand
der Thiocyanat-Durchbruch nach ungefähr vier bis sechs (4 bis 6)
Bettvolumina hochkonzentrierter HSS-Aminlösung (ungefähr 8000 Gew.ppm Thiocyanat)
statt. Nachdem der Thiocyanatdurchbruch erkannt und der Regenerierungszyklus
initiiert worden war, wurde eine Wasserspülung verwendet, um das Amin
aus dem Harzbett zu entfernen. 3 zeigt
eine graphische Darstellung der Gewichtsprozent DEA-Lösung in
dem Harzbett gegen Wasserspülungsmenge,
ausgedrückt
als Bettvolumina. Proben der Wasserspülung, die aus dem Harzbett
abgezogen worden waren, wurden analysiert, und es stellte sich heraus, dass
ein bis zwei (1 bis 2) Bettvolumina erforderlich waren, um das Amin
vollständig
von dem Harz zu verdrängen.
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Eine "Harzkapazitätstabelle" (d. h. die Kapazität des Harzes zum Sorbieren
von Ionen aus dem Aminstrom) wurde hergestellt, und die Ergebnisse sind
in 4 gezeigt. Die Begriffe "ein" und "aus", die in dieser Tabelle
verwendet werden, beziehen sich auf die Materialmenge, die in das
Harz hinein absorbiert ("ein") wurde, und die
Materialmenge, die aus dem Harz desorbiert ("aus")
wurde. PA-316 hatte eine Kapazität
von ungefähr
0,040 lb-mcl (2,32 lb; 1,045 kg) Thiocyanat pro ft3 (0,028
m3) Harz.
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Es wurden verschiedene Regenerierunungsverfahren
getestet, und es wurde gefunden, dass Natriumhydroxidregenerierungsmittel allein
nicht in der Lage war, die Thiocyanationen mit starker Affinität zu entfernen,
mit denen das Harz vom Typ I beladen war. Ein zweistufiges Regenerierungsverfahren erwies
sich jedoch als wirksam zur Entfernung der meisten Thiocyanationen
von Harz vom Typ I. In der ersten Stufe wurde eine Natriumchloridlösung (NaCl) das
Harzbett in Gegenstromrichtung des Verfahrens passieren gelassen.
Eine neungewichtsprozentige (9 Gew.-%) NaCl-Lösung reichte aus, bezogen auf Wirksamkeit,
Kosten und Verfügbarkeit.
Die ersten vier bis sechs (4 bis 6) Bettvolumina NaCl verdrängten die
meisten der Thiocyanationen von den Harzen. Die verbleibenden Ionen
waren schwieriger zu entfernen und erforderten größere Mengen
Regenerierungsmittel. 5 zeigt
eine graphische Darstellung der Konzentration der Ionen, die von
den Harzen entfernt werden, in Teilen pro Million (ppm) gegen das Volumen
der NaCl-Lösung,
die das Bett passiert, ausgedrückt
in Bettvolumina (d. h. das Volumen des Harzbetts).
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Es wurde gefunden, dass die NaCl-Lösung mit
nur minimalem Verlust der Ionenentfernungseffizienz durch das Harzbett
zurückgeführt werden konnte.
Die Rückführung der
NaCl-Lösung
verringerte die Menge an NaCl-Lösung,
die benötigt
wurde, und lieferte eine erhebliche Einsparung an Regenerierungsmitteln.
Die Rückführungsschleife
schloss einen NaCl-Rückführungstank
ein. Von dem Harzbett abgegebene NaCl-Lösung wurde in den Tank geleitet und
dann kontinuierlich durch das Harzbett zurückgepumpt, bis der Ionengehalt
in dem Harzbett das gewünschte
Niveau erreichte. Nachdem die NaCl-Lösungsspülstufe abgeschlossen war, wurde die
in dem Harzbett verbleibende NaCl-Lösung durch Verwendung von ein
bis zwei (1 bis 2) Bettvolumina Wasserspülung verdrängt.
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Die NaCl-Lösung lädt das Harzbett mit Chloridionen,
wodurch das Harz in seine ursprünglich ausgelieferte
Chloridform überführt wird.
Das Harz kann nicht in dieser Form bleiben, wenn das Amin wieder
in das Harzbett eingebracht wird, weil das Thiocyanat das Harz laden
und das Chlorid in die Aminlösung
hinein verdrängen
wird. Dies ist inakzeptabel, da die Chloride den Betrieb des Aminsystems
narhteilig beeinflussen. Die zweite Stufe des Regenerierungsverfahrens
verwendet eine Natriumhydroxidlösung (NaOH)
zur Verdrängung
der Chloridionen aus dem Harzbett. Eine neungewichtsprozentige (9 Gew.-%)
Natriumhydroxidlösung
(NaOH) ergab, wie gefunden wurde, die besten Ergebnisse in Bezug
auf Wirksamkeit, Kosten und Verfügbarkeit. 6 zeigt, dass ungefähr drei
bis vier (3 bis 4) Bettvolumina NaOH erforderlich sind, um die Chloridionen
in dem Harzbett auf akzeptable Niveaus zu reduzieren. Wiederum erwies
sich eine Regenerierungsrückführungsschleife
als kostengünstig.
Nachdem eine ausreichende Menge der NaOH-Lösung das Harzbett passiert
hatte, wurde das Harz in seine Hydroxidform überführt. Schließlich wurde die NaOH-Lösung unter Verwendung
von ein bis zwei (1 bis 2) Bettvolumina Wasserspülung aus dem Harzbett verdrängt. Das Harzbett
war dann bereit zur Rückgabe
in den Betrieb.
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Stufe Zwei: stark basisches
Harz vom Typ II
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Die zweite Stufe des Ionenaustauschsystems
entfernt die verbleibenden Anionen, d. h. Formiat, Acetat, usw.,
von dem Aminstrom. Ein stark basisches Harz vom Typ II (PA-412)
wurde verwendet, und seine Kapazität wurde mit ungefähr 0,060
lb·mol (27
g/Mol) (3,58 lb; 1,612 kg) Anionen pro ft3 (0,028 m3) Harz ermittelt (siehe 7, letzte Spalte auf der rechten Seite).
Das bedeutet, dass auf einem ft3 (0,028
m3) Harz 3,58 lb (1,612 kg) Anionen absorbiert wurden.
Die Daten in der letzten Spalte auf der rechten Seite von 7 zeigt die Kapazität des Harzes, die
verlorenging, wenn die Anionen entfernt wurden. Für PA-412
waren es 0,018 lb/ft3 (0,289 kg/0,028 m3) "Kapazitätsverlust". Dies zeigt die
Menge an Harz, die durch das Regenerierungsverfahren verloren ging.
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Anionendurchbruch ist für das Harzbett
der zweiten Stufe nicht vorrangig bedenklich, weil es keine nachgeordneten
Ionenbetten gibt, die beschädigt werden
können,
falls der Ausfluss von dem Harz eine hohe Konzentration an Anionen
aufweist. Die Regenerierung der Harzbetten der zweiten Stufe wird
entweder auf Terminbasis durchgeführt, oder wenn hohe Ionenkonzentrationen
in dem Aminstrom erkannt werden, der aus dem Harzbett abgezogen
wird. Der Regenerierungszyklus beginnt mit einer Wasserspülung, die
Amine von dem Bett entfernt. Diese Freispülung ist ähnlich der Freispülung der
starken Base vom Typ I und verwendet ein bis zwei (1 bis 2) Bettvolumina
Wasser. Es wurde gefunden, dass ein einstufiges Regenerierungsverfahren
unter Verwendung einer fünfgewichtsprozentigen
(5 Gew.%) Natriumhydroxidlösung
adäquat
ist, um die Anionen aus dem Harzbett zu entfernen. Die Tests zeigten,
dass die ersten fünf
bis sieben (5 bis 7) Bettvolumina NaOH-Lösung fast alle der Anionen
aus dem Bett verdrängten.
Aufgrund dieser effizienten Austreibung der Anionen erwies sich
eine Rückführungsschleife als
unnötig.
Die NaOH-Regenerierungsmittellösung wurde
unter Verwendung von ein bis zwei (1 bis 2) Bettvolumina Wasserspülung aus
dem Bett entfernt. Das Harzbett der zweiten Stufe war dann bereit,
um in den Betrieb zurückzugehen.
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Der Test zeigte, dass im Zeitverlauf
das Harzbett der zweiten Stufe infolge des Leckens von Ionen aus
der ersten Stufe des Ionenaustauschsystems unvermeidlich mit Thiocyanationen
aufgeladen wurde. Die Thiocyanationen haben die stärkste Affinität zu den
Harzen vom Typ II und können
unter Verwendung von NaOH-Lösung
in einem einstufigen Verfahren nicht vollständig entfernt werden. Daher muss
ein zweistufiges Regenerierungsverfahren, das sowohl NaCl-Regenerierungslösung als
auch NaOH-Regenerierungslösung
einschließt,
zur Verwendung der Thiocyanationen verwendet werden (das gleiche
Verfahren, das für
das stark basische Harz vom Typ I verwendet wird). Wie häufig das
zweistufige Regenerierungsverfahren erforderlich ist, hängt davon
ab, wieviel Thiocyanat aus der ersten Stufe einleckt und wie stark
sich die Leistung in dem Harzbett der zweiten Stufe verschlechtert.
Nachdem die Regenerierung abgeschlossen ist, kann das Harzbett in
Betrieb zurückgehen.
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Nach der Drchführung von Tests und dem Analysieren
der Daten wurde ermittelt, dass der effizienteste Aufbau, ein stark
basisches Harz PA-316 vom Typ I in dem Harzbett der ersten Stufe
und stark basisches Harz PA-412 vom Typ II in der zweiten Stufe
des Ionenaustauschsystems einschließt. Das zweistufige Regenerierungsverfahren
unter Verwendung von Natriumchlorid und Natriumhydroxid als Regenerierungslösungen lieferten
das effizien teste Verfahren zum Regenerieren des Harzbetts der ersten
Stufe, das stark basisches Harz vom Typ II enthält. Das einstufige Regenerierungsverfahren
unter Verwendung von Natriumhydroxidregenerierungslösung lieferte,
wie gefunden wurde, das wirksamste Verfahren zum Regenerieren des
Harzbetts der zweiten Stufe, das stark basisches Harz vom Typ I
enthält.
Es wurde auch gefunden, dass die Harzbetten der zweiten Stufe periodische
Regenerierung unter Verwendung des zweistufigen Regenerierungsverfahrens
erforderten, um Thiocyanationen zu entfernen, die sich im Zeitverlauf
akkumulierten.
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Beispiel 4
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8 und 9 zeigten graphische Darstellungen
der Thiocyanatdurchbruchkurven für
die ersten zehn Versuche des in 3 beschriebenen
Pilotanlagen-Ionenaustausch-Aminrückgewinnungssystems. Die graphischen
Darstellungen zeigen die Anzahl der Bettvolumina der Aminlösung, die
in der Anlage behandelt wurden, bevor der Thiocyanatdurchbruch erkannt
wurde. Nach jedem Versuch wurde das Harzbett regeneriert. In den
ersten fünf
Versuchen (8) fand der
Durchbruch erst statt, nachdem etwa vier Bettvolumina Aminlösung verarbeitet wurden.
In den Versuchen sechs bis zehn (9) wurden
etwa drei Bettvolumina DAE verarbeitet, bevor der Durchbruch erkannt
wurde. Die graphischen Darstellungen zeigen, dass sich das System
gut verhält,
wie durch die Wiederholungskurven deutlich wird, die anzeigen, dass
das System nach der Regenerierung ohne deutliche Alterung des Harzes
arbeitet.