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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Feststellbremsvorrichtung für
Nutzfahrzeuge.
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Wie gewöhnliche Automobile weisen Nutzfahrzeuge
wie z. B. Gabelstapler eine Betriebsbremse und eine Feststellbremse
auf. Die Betriebsbremse wird verwendet, um die Geschwindigkeit zu
regulieren, wenn sich das Fahrzeug bewegt, und um das Fahrzeug anzuhalten.
Die Feststellbremse dient dazu, das Fahrzeug in einer ortsfesten
Stellung zu halten, wenn der Fahrzeugmotor nicht eingekuppelt ist. Die
Feststellbremse ist mit einem Feststellhebel über ein Seil oder ein Verbindungsglied
verbunden. Der Feststellhebel wird mit der Hand oder dem Fuß betätigt. Die
auf den Hebel ausgeübte
Betätigungskraft wird
an die Feststellbremse über
das Seil oder das Verbindungsglied übertragen.
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Die ungeprüfte Japanische Patentschrift
Nr. 6-247190 beschreibt ein Nutzfahrzeug mit einer Hilfsbremse gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Das Fahrzeug weist ein Getriebe auf, das einen Drehmomentwandler
und hydraulische Vorwärts- und
Rückwärtskupplungen
einschließt.
Die Hilfsbremse ist in dem Getriebe angeordnet. Wenn sich das Fahrzeug
bewegt und gleichzeitig eine Last handhabt, wird die Handhabungsgeschwindigkeit
der Last auf der Grundlage des Betätigungsbetrags eines Ladehebels
gesteuert. Insbesondere wird die Motordrosselklappe durch Betätigung des
Ladehebels gesteuert. Die Lasthandhabungsgeschwindigkeit wird auf
der Grundlage der Motordrosselklappe gesteuert. Die Fahrzeuggeschwindigkeit
wird unabhängig
von der Motordrehzahl auf einen Sollwert eingestellt. Der Sollwert
der Fahrzeuggeschwindigkeit wird auf der Grundlage des Niederdrückbetrags
eines Gaspedals ermittelt. Das bedeutet, dass die Bremskraft der
Hilfsbremse und der Eingriff der Vorwärts- oder der Rückwärtskupplung
derart gesteuert werden, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit mit dem Sollwert übereinstimmt.
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Die Feststellbremse wird zwischen
einer Parkstellung und einer Lösestellung
geschaltet, indem ein Feststellbremshebel betätigt wird. Die Feststellbremse
nimmt Raum im Fahrerhaus ein, was den Raum für andere Zubehörteile reduziert
und die Konstruktionsflexibilität
einschränkt.
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Beim Parken des Fahrzeugs muss der
Fahrer den Feststellhebel in die Bremsstellung umstellen und beim
Starten des Fahrzeugs muss dieser den Hebel in die Lösestellung
lösen,
was die Bedienung umständlich
macht. Wenn das Fahrzeug auf einer abfallenden Straße vorübergehend
angehalten wird, muss der Fahrer entweder die Feststellbremse benutzen
oder das Bremspedal niedergedrückt
halten, um die Betriebsbremse zu betätigen, was die Bedienung ebenfalls
umständlich
macht. Benutzt der Fahrer lediglich die Betriebsbremse, wenn er
auf einer abfallenden Straße
vorübergehend
anhält,
bewirkt das Lösen
des Bremspedals, dass sich das Fahrzeug aus der gewünschten
Position weg bewegt.
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Das in der ungeprüften Japanischen Patentschrift
Nr. 6-247190 beschriebene
Fahrzeug weist zusätzlich
zur Betriebsbremse die Hilfsbremse auf. Die Hilfsbremse kann jedoch
nicht als Feststellbremse verwendet werden. Folglich muss der Fahrer, wenn
er das Fahrzeug auf einer abfallenden Straße anhält, das Bremspedal gedrückt halten
oder die Feststellbremse benutzen.
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Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Feststellbremsvorrichtung bereitzustellen, welche
die Notwendigkeit eines Feststellbremshebels eliminiert und außerdem die
Notwendigkeit eliminiert, ununterbrochen ein Bremspedal niederzudrücken, wenn
ein Fahrzeug in einem Gefälle
vorübergehend
angehalten wird.
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Eine zweite Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine Feststellbremsvorrichtung für Nutzfahrzeuge
bereitzustellen, die verhindert, dass das Fahrzeug in eine unerwünschte Richtung bewegt
wird, wenn die Feststellbremse gelöst wird und sich das Fahrzeug
auf einer abfallenden Straße befindet.
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Eine dritte Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine Feststellbremsvorrichtung für Nutzfahrzeuge
bereitzustellen, die erlaubt, dass das Fahrzeug kriecht, nachdem
die Feststellbremse gelöst
worden ist, nachdem das Fahrzeug vorübergehend angehalten worden
ist, als es sich sehr langsam bewegt hat, indem die auf die Bremssteuereinrichtung
aufgebrachte Kraft verändert
wird.
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Um die vorstehenden und andere Aufgaben zu
erreichen und gemäß dem Ziel
der vorliegenden Erfindung, wird eine Feststellbremsvorrichtung
für Nutzfahrzeuge
nach Anspruch 1 bereitgestellt.
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Die vorliegende Erfindung kann außerdem in ein
Nutzfahrzeug integriert werden, dass eine Feststellbremse aufweist,
um das Nutzfahrzeug in einer ortsfesten Stellung zu halten. Das
Fahrzeug schließt Haltemittel
ein, um die Feststellbremse in einem eingekuppelten Zustand zu hal ten,
Auslösemittel,
um die Feststellbremse aus dem eingekuppelten Zustand zu lösen, sowie
einen Fahrzeuggeschwindigkeitsdetektor, um die Geschwindigkeit des
Fahrzeugs zu erfassen. Das Fahrzeug schließt ferner Bestimmungsmittel
und eine Steuereinrichtung ein. Die Bestimmungsmittel bestimmen
auf der Grundlage eines Signals von dem Geschwindigkeitsdetektor,
ob die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich groß wie oder niedriger als ein
vorgegebener Wert ist. Erfasst die Steuereinrichtung auf der Grundlage
eines Bestimmungssignals von den Bestimmungsmitteln, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit
gleich groß wie
oder niedriger als der vorgegebene Wert ist, steuert die Steuereinrichtung
die Auslösemittel
so, dass sie die Feststellbremse einkuppeln.
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Andere Aspekte und Vorteile der Erfindung sind
aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen ersichtlich, wobei die Lehren der Erfindung beispielhaft
veranschaulicht werden.
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Die Erfindung, zusammen mit ihren
Aufgaben und Vorteilen, lässt
sich am besten unter Bezugnahme auf die nachfolgende Beschreibung
der derzeit bevorzugten Ausführungsformen
zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen verstehen, von denen:
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1 eine
schematische Ansicht ist, die eine Vorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
erste graphische Darstellung ist, welche die Beziehung zwischen
dem Gewicht einer Last und den Motorschwellendrehzahlen zum Lösen einer
Bremse der in 1 gezeigten
Ausführungsform
zeigt;
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3 eine
zweite graphische Darstellung ist, welche die Beziehung zwischen
dem Gewicht einer Last und den Motorschwellendrehzahlen zum Lösen einer
Bremse zeigt; und
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4 eine
schematische Ansicht ist, die eine Vorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nachstehend wird unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen eine Bremsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Vorrichtung wird in
einem Nutzfahrzeug verwendet, welches in dieser Ausführungsform ein
Gabelstapler ist.
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Wie in 1 gezeigt
ist eine Abgangswelle 1a eines Motors 1 mit einem
Getriebe 3 gekoppelt. Das Getriebe 3 weist einen
Drehmomentwandler 2 auf und ist mit den Wellen 5 über ein
Differentialgetriebe 4 gekoppelt. Jede Welle 5 ist
mit einem angetriebenen Rad 5a gekoppelt und weist eine
Betriebsbremse 6 auf. Der Motor 1 weist ein Drosselklappenbetätigungselement 7 auf.
Das Drosselklappenbetätigungselement 7 steuert
die Drosselklappenöffnung, wodurch
die Motordrehzahl oder die Umdrehungszahl der Abgangswelle 1a gesteuert
wird.
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Das Getriebe 3 weist eine
Eingangswelle (Hauptwelle) 3a und eine Abgangswelle (Vorgelegewelle) 3b auf.
Eine Vorwärtskupplung 8 und
eine Rückwärtskupplung 9 sind
auf der Eingangswelle 3a angeordnet. Zwischen der Vorwärtskupplung 8 und der
Abgangswelle 3b und zwischen der Rückwärtskupplung 9 und
der Abgangswelle 3b sind Zahnrä der (nicht gezeigt) bereitgestellt.
Die Rotation der Eingangswelle 3a wird durch die Kupplungen 8, 9 und die
Zahnräder übertragen.
Die Kupplungen 8, 9 sind vorzugsweise hydraulische
Mehrscheibennasskupplungen. Die Eingriffskraft der Kupplungen 8, 9 wird durch Ändern des Öldrucks
in den Ölkammern 8a, 9a gesteuert.
Das bedeutet, dass die Eingriffskraft durch Erhöhen des Öldrucks in den Kammern 8a, 9a erhöht wird.
Der Öldruck
in den Kammern 8a, 9a wird durch ein Vorwärtskupplungsventil 10 und
ein Rückwärtskupplungsventil 11 gesteuert.
Die Kupplungsventile 10, 11 sind proportionale
Solenoidventile. Jedes Kupplungsventil 10, 11 steuert
die Ventilöffnung
entsprechend der Stärke
eines an das Ventil gelieferten Stroms.
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Eine Feststellbremse 12 ist
auf der Getriebeabgangswelle 3b angeordnet. Mit anderen
Worten, die Feststellbremse 12 ist innerhalb des Getriebes 3 angeordnet.
Die Feststellbremse 12 schließt Scheiben 12a ein,
die sich integral mit der Abgangswelle 3b drehen, sowie
Bremsbeläge 12b,
die sich nicht relativ zu der Abgangswelle 3b drehen. Die
Bremsbeläge 12b dienen
als Bremselemente. Jeder Bremsbelag 12b wird durch eine
Feder 12d hin zu der entsprechenden Scheibe 12a gedrückt. Die
Feder 12d drückt die
Beläge 12b,
um einen in Eingriff bringenden Druck zu erzeugen, um die Abgangswelle 3b anzuhalten.
Die Feststellbremse 12 weist eine Druckkammer 12c auf.
Ein Druckventil 13 liefert den Öldruck an die Kammer 12c.
Die Druckkraft in der Kammer 12c entkuppelt die Beläge 12b von
den Scheiben 12a. Das Bremsventil 13 schließt ein elektromagnetisches Ventil
ein. Die Feder 12d funktioniert als eine Halteeinrichtung,
um die Bremsbeläge 12b in
einer eingekuppelten Stellung zu halten. Das Bremsventil 13 funktioniert
als eine Auslöseeinrichtung,
um die Bremsbeläge 12b aus
der eingekuppelten Stellung zu lösen.
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Wenn auch der Drehmomentwandler 2,
das Getriebe 3 und die Ventile 10, 11, 13 unabhängig voneinander
in 1 beschrieben sind,
sind diese Vorrichtungen in ein einziges Gehäuse eingebaut, um eine Automatikgetriebevorrichtung
zu bilden. Das Getriebe 3 schließt eine Hydraulikpumpe (nicht
gezeigt) ein, um Öl
an die Druckkammern 8a, 9a, 12c über Kanäle (nicht
gezeigt) und die Ventile 10, 11, 13 zu
liefern. Die Hydraulikpumpe wird durch die Rotationskraft des Getriebes 3 angetrieben,
wenn der Motor 1 läuft.
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Ein erstes Zahnrad 14 ist
an der Motorabgangswelle 1a befestigt, um sich integral
mit der Welle 1a zu drehen. Ein Motordrehzahlsensor 15 ist
in der Nähe
des Zahnrads 14 angeordnet, um die Motordrehzahl zu erfassen.
Der Motordrehzahlsensor 15 schließt einen magnetischen Aufnehmer
ein, um die Zähne
des ersten Zahnrads 14 abzutasten. Der Motordrehzahlsensor 15 gibt
proportional zur Umdrehungszahl der Abgangswelle 1a Impulssignale
aus. Ein zweites Zahlrad 16 ist an der Getriebeabgangswelle 3b befestigt,
um sich integral mit der Welle 3b zu drehen. Eine Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung,
die ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor ist, ist in der Nähe des zweiten
Zahnrads 16 angeordnet. Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 17 schließt einen
magnetischen Aufnehmer ein, um die Zähne des zweiten Zahnrads 16 abzutasten.
Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 17 gibt proportional
zur Umdrehungszahl der Abgangswelle 3b Impulssignale aus.
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Durch den Motor 1 wird eine
Hydraulikpumpe 18 angetrieben. Die Pumpe 18 ist
mit einem Hubzylinder 20 und mit einem Kippzylinder (nicht
gezeigt) über
Leitungen (nicht gezeigt) verbunden. Der Hubzylinder 20 hebt
und senkt eine Gabel 19. Der Kippzylinder kippt einen Mast 21.
Ein Drucksensor 22 ist an dem Hubzylinder 20 befestigt.
Der Drucksensor 22 funktioniert als eine Lastgewichterfassungseinrichtung,
welche das Gewicht der Last auf der Gabel 19 erfasst. Insbesondere
erfasst der Drucksensor 22 den Öldruck in dem Hubzylinder 20 und
gibt proportional zu dem Gewicht der Last auf der Gabel 19 ein Erfassungssignal
aus.
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Eine Beschleunigungseinrichtung,
die in dieser Ausführungsform
ein Gaspedal 23 ist, ist am Boden des Fahrerhauses bereitgestellt.
Ein Inching- bzw. Rangier-Pedal 24 und ein Bremspedal 25 sind ebenso
am Boden des Fahrerhauses bereitgestellt. Das Inching-Pedal 24 und
das Bremspedal 25 funktionieren beide als Bremsmittel.
Das Inching-Pedal 24 wird
verwendet, um den Gabelstapler sehr langsam zu bewegen, wenn sich
eine Last auf der Gabel 19 befindet. Insbesondere wird
das Inching-Pedal verwendet, um die Kupplungen 8, 9 teilweise
einzukuppeln. Wird das Bremspedal 25 niedergedrückt, bewegt
sich das Bremspedal 25 unabhängig von dem Inching-Pedal 24.
Wird das Inching-Pedal
niedergedrückt,
wird das Bremspedal 25 ebenso bewegt, wenn der Niederdrückbetrag
des Inching-Pedals einen vorgegebenen Betrag überschreitet. Das bedeutet,
dass das Inching-Pedal 24 unabhängig von dem Bremspedal 25 arbeitet,
bis das Inching-Pedal 24 eine Inching-Stellung erreicht.
Wird das Inching-Pedal über
die Inching-Stellung
hinaus niedergedrückt, wird
das Bremspedal integral mit dem Inching-Pedal bewegt.
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Eine Beschleunigungserfassungseinrichtung,
die ein Beschleunigungssensor 26 ist, ist an dem Gaspedal 23 befestigt.
Der Beschleunigungssensor 26 gibt proportional zu dem Niederdrückbetrag
des Gaspedals 23 Erfassungssignale aus. Ein Inching-Schalter 27 erfasst,
ob sich das Inching-Pedal 24 in der Inching-Stellung befindet.
Ein Bremsschalter 28, der als eine Bremserfassungseinrichtung funktioniert,
erfasst, ob das Bremspedal 25 betätigt wird.
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Eine Schalteinrichtung, die in dieser
Ausführungsform
ein Schalthebel 29 ist, ist in dem vorderen Teil des Fahrerhauses
bereitgestellt. Die Stellung des Schalthebels 29 wird durch
einen Schiebeschalter 30 erfasst. Der Schiebeschalter 30 erfasst,
ob sich der Schalthebel 29 in einer Vorwärtsstellung
F, einer Rückwärtsstellung
R oder einer neutralen Stellung N befindet und gibt ein Signal aus,
welches die aktuelle Hebelstellung darstellt.
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Die elektrische Schaltung, um das
Drosselklappenbetätigungselement 7,
das Vorwärtskupplungsventil 10,
das Rückwärtskupplungsventil 11 und das
Bremsventil 13 zu betätigen
und zu steuern, wird nachstehend beschrieben.
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Eine Steuereinrichtung 31 schließt eine
zentrale Rechnereinheit (CPU) 32, einen Nur-Lese-Speicher
(ROM) 33, einen Schreib-/Lesespeicher (RAM) 34,
eine Eingangsschnittstelle 35 und eine Ausgangsschnittstelle 36 ein.
Die CPU 32 funktioniert als eine Steuereinrichtung und
als eine Erfassungseinrichtung. Das ROM 33 speichert die
Steuerprogramme wie z. B. ein Programm, um zu ermitteln, wann die
Feststellbremse 12 betätigt
werden soll, sowie verschiedene Daten, die zum Ausführen der
Steuerprogramme nötig
sind. Das RAM 34 speichert vorübergehend die Berechnungsergebnisse
der CPU 32. Die CPU 32 arbeitet auf der Grundlage
der in dem ROM 33 gespeicherten Steuerprogramme.
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Der Motordrehzahlsensor 15,
der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 17, der Inching-Schalter 27, der
Bremsschalter 28 und der Schiebeschalter 30 sind
mit der CPU 32 über
die Eingangsschnittstelle 35 verbunden. Der Drucksensor 22 und
der Beschleunigungssensor 26 sind mit der CPU 32 über einen
Analog-Digital-Wandler (A/D-Wandler) und die Eingangsschnittstelle 35 verbunden.
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Die CPU 32 ist mit dem Drosselklappenbetätigungselement 7,
dem Vorwärtskupplungsventil 10, dem
Rückwärtskupplungsventil 11 und
dem Bremsventil 14 über
die Ausgangsschnittstelle 36 und einen Treiber (nicht gezeigt)
verbunden.
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Das ROM 33 speichert einen
Zuordnungsplan, der die Beziehung zwischen dem Niederdrückbetrag
des Gaspedals 23 und der Drosselklappenöffnung zeigt. Das ROM 33 speichert
außerdem
Daten, die einen Öffnungsgrad
des Vorwärtskupplungsventils 10 und
des Rückwärtskupplungsventils 11 zum
Inching des Gabelstaplers zeigen. Die Daten zum Inching des Gabelstaplers
stellen einen Öffnungsgrad der
Ventile 10, 11 dar, der die Vorwärtskupplung 8 und
die Rückwärtskupplung 9 teilweise
einkuppelt. Überdies
speichert das ROM 33 einen Zuordnungsplan M, der die Beziehung
zwischen dem Gewicht W einer Last auf der Gabel 19 und
den Motorschwellendrehzahlen NE darstellt, bei welchen die Bremse 12 entkuppelt
wird. Wie in 2 gezeigt
steigt die Motorschwellendrehzahl NE, bei welcher die Bremse 12 gelöst wird,
proportional an, wenn das Lastgewicht W ansteigt. Die Motorschwellendrehzahl
NE wird auf eine Leerlaufdrehzahl eingestellt, wenn das Lastgewicht
null ist. Statt des Zuordnungsplans M kann eine Gleichung, welche
die Beziehung zwischen der Motorschwellendrehzahl NE und dem Lastgewicht
W darstellt, in dem ROM 33 gespeichert werden.
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Die CPU 32 empfängt Signale
von den Sensoren 15, 17, 22, 26 und
den Schaltern 27, 28, 30, arbeitet nach
den in dem ROM 33 gespeicherten Steuerprogrammen und gibt
Befehlsig nale an das Drosselklappenbetätigungselement 7 und
die Ventile 10, 11, 13 aus. Die CPU 32 steuert
das Drosselklappenbetätigungselement 7 derart,
dass die Motordrehzahl mit einer Motorsolldrehzahl übereinstimmt,
die dem Niederdrückbetrag
des Gaspedals 23 entspricht. Auf der Grundlage eines Inching-Signals
von dem Inching-Schalter 27 und eines Verschiebesignals
von dem Schiebeschalter 30 steuert die CPU 32 eines der
Kupplungsventile 10, 11, eine der Kupplungen 8, 9 teilweise
einzukuppeln, die der Stellung des Schalthebels 29 entspricht.
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Die CPU 32 ermittelt, ob
die Fahrzeuggeschwindigkeit niedriger ist als eine Stoppgeschwindigkeit.
Die Stoppgeschwindigkeit bezieht sich auf eine Geschwindigkeit des
Fahrzeugs, die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 17 als
null angenommen wird und bei ungefähr mehreren cm/s liegen kann.
Ist die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich der oder niedriger als die
Stoppgeschwindigkeit und hat der Bremsschalter 28 ein Signal
des Bremspedals 25 über
ein vorgegebenes Zeitintervall (z. B. 0,5 s) ausgegeben, steuert
die CPU 32 das Bremsventil 13, die Feststellbremse 12 einzukuppeln.
In diesem Zustand betätigt
die CPU 32 die Feststellbremse 12 unabhängig von
der Stellung des Schalthebels 29.
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Die CPU 32 entkuppelt die
Feststellbremse 12 auf der Grundlage von Signalen von dem
Beschleunigungssensor 26, dem Schiebeschalter 30 und dem
Drucksensor 22. Wird die Feststellbremse 12 entkuppelt,
wenn sich der Gabelstapler in einem Gefälle befindet, verhindert die
CPU 32, dass sich der Gabelstapler abwärts bewegt.
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Der Betrieb der Bremsvorrichtung
von 1 wird nachstehend
beschrieben.
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Die CPU 32 empfängt Signale
von dem Beschleunigungssensor 26 und steuert das Drosselklappenbetätigungselement 7 derart,
dass die Drosselklappenöffnung
dem Niederdrückbetrag
des Gaspedals 23 entspricht. Der Motor 1 läuft bei
einer Motordrehzahl, die der Drosselklappenöffnung entspricht. Der Motor 1 treibt
die Hydraulikpumpe 18 an, Öl an den Hubzylinder zu liefern.
Die Rotation des Motors 1 wird an das Getriebe 3 über die
Abgangswelle 1a und den Drehmomentwandler 2 übertragen.
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Befindet sich der Schalthebel 29 in
der neutralen Stellung N, wird der Öldruck nicht an die Druckkammern 8a, 9a der
Kupplungsventile 10, 11 geliefert, was die Kupplungen 8, 9 entkuppelt
hält, und
die Rotation der Motorabgangswelle 1a wird nicht an die Abgangswelle 3b des
Getriebes 3 übertragen.
Befindet sich der Schalthebel 29 in der Vorwärtsstellung
F, liefert das Vorwärtskupplungsventil 10 Öl an die Ölkammer 8a,
was die Vorwärtskupplung 8 einkuppelt. Demgemäß wird die
Rotation der Motorabgangswelle 1a über die Vorwärtskupplung 8 an
die Abgangswelle 3b übertragen.
Befindet sich der Schalthebel 29 in der Rückwärtsstellung
R, liefert das Rückwärtskupplungsventil 11 Öl an die
Druckkammer 9a, was die Rückwärtskupplung 9 einkuppelt.
Demgemäß wird die
Rotation der Motorabgangswelle 1a über die Rückwärtskupplung 9 an die
Abgangswelle 3b übertragen.
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Um eine Last durch langsames Bewegen des
Gabelstaplers zu transportieren, drückt der Fahrer das Inching-Pedal 24 in
die Inching-Stellung. Demgemäß gibt der
Inching-Schalter 27 ein Inching-Signal aus. Nach Empfang
des Inching-Signals bewirkt
die CPU 32, dass eine Kupplung 8, 9,
die durch den Schiebeschalter 30 momentan ausgewählt ist,
z. B. die Vorwärtskupplung 8,
teilweise eingekuppelt wird. Insbesondere gibt die CPU 32 ein
Signal aus, um die Öffnung
des Vorwärtskupplungsventils 10 in
eine vorgegebene Öffnungsstellung
zu steuern. Folglich wird die Motorkraft, die an die Getriebeabgangswelle 3b übertragen
wird, verringert. Der Gabelstapler bewegt sich daher langsam, selbst
wenn die Motordrehzahl durch Betätigung
der Gabel 19 angehoben wird.
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Wenn sich der Gabelstapler bewegt,
liefert das Bremsventil 13 Öldruck an die Druckkammer 12c der
Feststellbremse 12, was die Bremsbeläge 12b in der entkuppelten
Stellung hält.
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Drückt der Fahrer das Bremspedal 25 oder das
Inching-Pedal 24 über die
Inching-Stellung hinaus, wird das Bremspedal 24 in die
Bremsstellung bewegt. In diesem Zustand sendet der Bremsschalter 28 ein
Bremssignal an die CPU 32. Die CPU 32 zählt die
Impulse eines Signals von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 17 pro
Zeiteinheit und berechnet die Fahrzeuggeschwindigkeit. Ist die Fahrzeuggeschwindigkeit
gleich der oder niedriger als die Stoppgeschwindigkeit und hat die
CPU 32 das Bremssignal über
ein vorgegebenes Zeitintervall empfangen (z. B. 0,5 s), gibt die
CPU 32 ein Bremsbefehlsignal an das Bremsventil 13 aus.
Das Bremsbefehlsignal bewirkt, dass das Bremsventil 13 die Öldruckversorgung
an die Bremsdruckkammer 12c unterbricht. Dadurch können die
Bremsbeläge 12b durch
die Kraft der Feder 12c gegen die Scheiben 12 gedrückt werden.
Das bedeutet, dass die Beläge
in die Bremsstellung bewegt werden, was die Feststellbremse 12 einkuppelt.
Auf diese Weise kann der Fahrer entweder das Bremspedal 25 oder
das Inching-Pedal 24 niederdrücken, um den Gabelstapler anzuhalten
und die Feststellbremse 12 automatisch einzukuppeln.
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Wenn sich der Gabelstapler mit einer
relativ hohen Geschwindigkeit bewegt, drückt der Fahrer entweder das
Inching-Pedal 24 oder das Bremspedal 25, um den
Gabelstapler zu bremsen. Selbst wenn der Fahrer die Pedale 24, 25 freigibt,
die niedergedrückt
waren, bevor die Gabelstaplergeschwindigkeit unter die Stoppgeschwindigkeit
verringert worden ist, kann die Gabelstaplergeschwindigkeit noch
unter die Stoppgeschwindigkeit abfallen. In diesem Fall empfängt die
CPU 32 kein Bremssignal und gibt daher kein Bremsbefehlsignal
an das Bremsventil 13 aus.
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Der Betrieb der Bremsvorrichtung
von 1 zur Entkupplung
der Feststellbremse 12 wird nachstehend beschrieben.
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Wenn der Gabelstapler beginnt, sich
ein Gefälle
nach oben zu bewegen, und sich keine Last auf der Gabel 19 befindet,
bewirkt das Entkuppeln der Feststellbremse 12 mit dem Motorleerlauf
nicht, dass sich der Gabelstapler rückwärts bewegt, solange sich der
Schalthebel 29 in der Vorwärtsstellung befindet und die
Vorwärtskupplung 8 eingekuppelt
ist. Befindet sich jedoch eine Last auf der Gabel 19, wird
das Entkuppeln der Feststellbremse 12 in einem Gefälle wahrscheinlich
bewirken, dass sich der Gabelstapler rückwärts bewegt.
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Wenn sich der Schalthebel 29 nicht
in der neutralen Stellung N befindet, d.h., wenn sich der Schalthebel 29 in
der Vorwärtsstellung
F oder in der Rückwärtsstellung
R befindet, gibt der Schiebeschalter 30 ein Signal aus,
das anzeigt, dass sich der Schalthebel 29 nicht in der
neutralen Stellung befindet. Wird die Feststellbremse 12 in
diesem Zustand eingekoppelt, berechnet die CPU 32 das Lastgewicht W
auf der Grundlage eines Signals von dem Drucksensor 22 nach
Empfang eines Beschleunigungssignals von dem Beschleunigungssensor 26.
Dann berechnet die CPU
32 den Wert der Motorschwellendrehzahl
NE, die dem Gewicht W entspricht. Die CPU 32 ermittelt
auf der Grundlage von Signalen von dem Motordrehzahlsensor 15,
ob die tatsächliche
Motordrehzahl gleich der oder größer als
die Schwellendrehzahl NE ist. Ist die tatsächliche Motordrehzahl gleich
der oder größer als
die Schwellendrehzahl NE, gibt die CPU 32 ein Entkupplungssignal
an das Bremsventil 13 aus, um die Feststellbremse 12 zu entkuppeln.
Folglich bewegt sich der Gabelstapler nicht rückwärts, wenn die Feststellbremse 12 entkuppelt
wird.
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Die Vorrichtung von 1 weist die folgenden Vorteile auf.
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(1) Wenn das Bremspedal 25 niedergedrückt wird
und die Fahrzeuggeschwindigkeit gleich der oder niedriger als die
Stoppgeschwindigkeit ist, wird die Feststellbremse 12 automatisch
eingekuppelt, was die Notwendigkeit eliminiert, dass ein Feststellhebel
die Feststellbremse 12 einkuppelt. Außerdem muss der Fahrer das
Bremspedal 25 nicht niedergedrückt halten, wenn er vorübergehend
in einem Gefälle
anhält.
Aufgrund des Mechanismus des Drehmomentwandlers 2 bewegt
sich der Gabelstapler sehr langsam oder kriecht, selbst wenn der
Fahrer das Gaspedal 23 nicht niederdrückt. Möchte der Fahrer die Geschwindigkeit
des Gabelstaplers auf Kriechgeschwindigkeit verringern, muss der
Fahrer lediglich den Gabelstapler auf eine Geschwindigkeit abbremsen,
die größer ist
als die Stoppgeschwindigkeit, indem er das Bremspedal 25 niederdrückt.
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(2) Wenn die Gabelstaplergeschwindigkeit niedriger
ist als die Stoppgeschwindigkeit und die CPU 32 ein Bremssignal über ein
vorgegebenes Zeitintervall erhalten hat, wird die Feststellbremse 12 eingekuppelt.
Die Feststellbremse 12 wird eingekuppelt, nachdem der Gabelstapler vollständig angehalten
worden ist, was den Ruck aufgrund der Einkupplung der Feststellbremse 12 verringert.
Die Einkupplung der Feststellbremse 12 stört den Fahrer
daher nicht. Außerdem
wird die Lebensdauer der Feststellbremse 12 verlängert.
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(3) Die Feststellbremse 12 wird
eingekuppelt, wenn der Motor 1 abgestellt wird. Folglich
wird die Feststellbremse 12, wenn der Gabelstapler anhält, nachdem
der Fahrer das Bremspedal freigibt, automatisch eingekuppelt, wenn
der Motor 1 abgestellt wird. Mit anderen Worten, der Fahrer
muss keinen Hebel oder Schalter betätigen, um die Feststellbremse 12 einzukuppeln.
Folglich eliminiert die Vorrichtung von 1 die Notwendigkeit einer durch den Fahrer
betätigten
Einrichtung, um die Feststellbremse 12 einzukuppeln, wenn
der Motor abgestellt wird, was die Konstruktion vereinfacht.
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(4) Die Feststellbremse 12 wird
durch die Feder 12d eingekuppelt und mittels hydraulischer
Kraft entkuppelt. Folglich ist die Vorrichtung von 1, verglichen mit einer Vorrichtung,
die eine elektromagnetische Kraft verwendet, um eine Feststellbremse zu
entkuppeln, kleiner.
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(5) Das Getriebe 3 schließt hydraulische
Vorwärts-
und Rückwärtskupplungen 8, 9 ein,
welche die Rotation des Motors 1 über den Drehmomentwandler 2 an
die Abgangswelle 3b übertragen.
Die Feststellbremse 12 ist im Getriebe 3 angeordnet.
Die Feststellbremse 12 wird durch die Feder 12d eingekuppelt
und mittels hydraulischer Kraft entkuppelt. Die Feststellbremse 12 nimmt
daher relativ wenig Raum ein. Der Öldruck zur Entkupplung der
Feststellbremse 12 wird ohne weiteres von der in dem Getriebe 3 angeordneten
Hydraulikpumpe erreicht.
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(6) Die Feststellbremse 12 wird
entkuppelt, wenn das Gaspedal 23 niedergedrückt wird,
wobei der Schalthebel 29 in einer Stellung mit Ausnahme der
neutralen Stellung N angeordnet ist, und die Motordrehzahl größer als
die Schwellendrehzahl ist, die dem Gewicht W der Last auf der Gabel 19 entspricht. Wenn
der Gabelstapler daher ein Gefälle
hinauffährt, bewirkt
das Entkuppeln der Feststellbremse 12 nicht, dass sich
der Gabelstapler rückwärts bewegt.
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(7) Das Gewicht der Last auf der
Gabel 19 wird durch den Drucksensor 22 kontinuierlich überwacht.
Die Motorschwellendrehzahl, bei der die Feststellbremse 12 entkuppelt
wird, ist zu dem Gewicht W der Last proportional. Mit anderen Worten,
das Gewicht W einer gegebenen Last auf der Gabel 19 entspricht
einer Schwellendrehzahl des Motors 1. Daher wird die Motorschwellendrehzahl
für jeden
Wert des Lastgewichts W optimiert oder minimiert.
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Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. In der Ausführungsform
der 1 und 2 entkuppelt das Lösen der
Bremsmittel nicht die Feststellbremse 12, sobald die Feststellbremse 12 eingekuppelt
ist. In der Ausführungsform von 4 entkuppelt das Lösen der
Bremsmittel dann die Feststellbremse 12, wenn die Feststellbremse 12 durch
Betätigen
der Bremsmittel mit einer Kraft eingekuppelt ist, die schwächer als
ein vorgegebenes Niveau ist.
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Ferner unterscheidet sich die Ausführungsform
von 4 von der Ausführungsform
der 1 und 2 dadurch, dass die Betriebsbremsen 6 eliminiert sind.
In der Ausführungsform
von 4 wird eine der Kupplungen 8, 9,
die momentan nicht zum Bewegen des Gabelstaplers verwendet wird,
als Betriebsbremse verwendet. Jenen Komponenten, die den entsprechenden
Komponenten der Ausführungsform
der 1 und 2 ähnlich sind oder diesen entsprechen, sind ähnliche
oder die gleichen Bezugszeichen zugeordnet.
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Ein Bremsschalter 37 ist
in der Nähe
des Bremspedals 25 angeordnet. Das Bremspedal 25 erfasst,
ob das Bremspedal in der Bremsstellung angeordnet ist. Eine Erfassungseinrichtung
für die
Betätigungskraft,
welche als ein Betätigungskraftsensor 38 vorliegt,
ist mit dem Bremspedal 25 gekoppelt, um die auf das Bremspedal 25 ausgeübte Kraft
zu erfassen. Der Kraftsensor 38 schließt einen Zylinder ein, der eine
mit Öl
gefüllte
Kammer aufweist. In dem Zylinder sind zwei Kolben an den Enden der
Kammer angeordnet. Der erste Kolben weist eine Kolbenstange 38a auf,
die mit dem Bremspedal 25 gekoppelt ist. Eine Feder ist
zwischen dem zweiten Kolben und dem Boden des Zylinders angeordnet.
Die Federkraft wird derart ermittelt, dass die Beziehung zwischen der
auf das Pedal 25 ausgeübten
Kraft und dem Niederdrückbetrag
des Pedals 25 im Wesentlichen die gleiche ist wie die der
Vorrichtung von 1, welche die
Betriebsbremsen 6 aufweist. Wenn das Bremspedal niedergedrückt ist,
steigt der Öldruck
in der Zylinderkammer proportional zur ausgeübten Kraft an. Ein Drucksensor
(nicht gezeigt) erfasst den Öldruck
und gibt ein Erfassungssignal aus, dessen Wert der ausgeübten Kraft
oder Niederdrückkraft
entspricht.
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Der Kraftsensor 38 ist mit
der CPU 32 über einen
A/D-Wandler (nicht
gezeigt) und die Eingangsschnittstelle 35 verbunden. Der
Bremsschalter 37 ist mit der CPU 32 über die
Eingangsschnittstelle 35 verbunden. Eine Speichereinrichtung
oder ROM 33 speichert einen Zuordnungsplan oder eine Gleichung,
der/die die Beziehung zwischen der auf das Bremspedal 25 ausgeübten Kraft
und dem Wert der an eine der Kupplungen 8, 9 gelieferten
Stromstärke darstellt,
um eine Bremskraft zu erzeugen, die der auf das Bremspedal 25 ausgeübten Kraft
entspricht.
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Die CPU 32 berechnet die
auf das Bremspedal 25 ausgeübte Kraft auf der Grundlage
eines Signals von dem Kraftsensor 38. Die CPU 32 berechnet dann
die Stromstärke,
die der auf das Bremspedal 25 ausgeübten Kraft entspricht, und
gibt die Stromstärke an
eines der Kupplungsventile 10, 11 einer der Kupplungen 8, 9 aus,
die momentan nicht zum Bewegen des Gabelstaplers verwendet wird.
Folglich wird eine Bremskraft erzeugt, deren Größenordnung der auf das Bremspedal 25 ausgeübten Kraft
entspricht.
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Die CPU 32 steuert das Bremsventil 13 derart,
dass die Feststellbremse 12 unter den gleichen Bedingungen
wie in der Ausführungsform
der 1 und 2 eingekuppelt wird. Eine
Auslöseeinrichtung, welche
in dieser Ausführungsform
die CPU 32 ist, ermittelt, ob die auf das Bremspedal 25 ausgeübte Kraft
gleich groß wie
oder größer als
ein vorgegebenes Niveau ist. Wird die Feststellbremse 25 gelöst, ehe
der vorgegebene Kraftbetrag auf das Pedal 25 ausgeübt worden
ist, steuert die CPU 32 das Bremsventil 14, die
Feststellbremse 12 zu entkuppeln, nachdem das Pedal 25 freigegeben
worden ist. In diesem Fall steuert die CPU 32 das Bremsventil 13, die
Feststellbremse 12 zu entkuppeln, wenn wenigstens das Gaspedal 23 niedergedrückt wird.
Mit anderen Worten, die CPU 32 entkuppelt die Feststellbremse 12 unter
der gleichen Bedingung wie in der ersten Ausführungsform.
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Zusätzlich zu den Vorteilen (1)
bis (7) der ersten Ausführungsform
weist die zweite Ausführungsform
folgende Vorteile auf.
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(8) Wird das Bremspedal 25 freigegeben, nachdem
es durch eine Kraft, die kleiner als das vorgegebene Niveau ist,
niedergedrückt
worden ist, wenn die Feststellbremse 12 eingekuppelt ist,
wird die Feststellbremse 12 entkuppelt. Wird das Bremspedal 25 freigegeben,
nachdem es durch eine Kraft, die gleich groß wie oder größer als
das vorgegebene Niveau ist, niedergedrückt worden ist, bleibt die
Feststellbremse 12 weiter eingekuppelt. Folglich kann der Fahrer
die Feststellbremse 12 halten oder entkuppeln, indem er
die auf das Bremspedal 25 ausgeübte Kraft kontrolliert. Es
wird beispielsweise bevorzugt, dass dann, wenn sich der Gabelstapler
sehr langsam bewegt, der Gabelstapler nach Freigabe des Bremspedals 25 durch
den Fahrer zu kriechen anfängt. Dies
kann durch Niederdrücken
des Bremspedals 25 oder des Inching-Pedals 24 mit
einer geringen Kraft erreicht werden. Wird der Gabelstapler in einem
Gefälle
angehalten, entkuppelt das Freigeben des Bremspedals 25,
wenn der Fahrer das Bremspedal 25 mit einer relativ großen Kraft
niederdrückt,
nicht die Feststellbremse 12 und der Gabelstapler wird folglich
daran gehindert, sich abwärts
zu bewegen.
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(9) Die Bremsmittel schließen das
Bremspedal 25 und das Inching-Pedal 24 ein, das
sich integral mit dem Bremspedal 25 bewegt, wenn das Bremspedal 25 mit
einem Betrag niedergedrückt
wird, der größer ist
als ein vorgegebener Betrag. Befindet sich das Inching-Pedal 24 in
der Inching-Stellung, ist eine Kupplung, die momentan zum Bewegen
des Gabelstaplers verwendet wird, teilweise eingekuppelt. Bewegt
sich der Gabelstapler sehr langsam, kann der Fahrer daher den Gabelstapler
vorübergehend
anhalten und dem Gabelstapler erlauben, wieder zu kriechen, indem
er lediglich das Inching-Pedal 24 benutzt. Mit anderen
Worten, der Fahrer muss nicht das Gaspedal 23 treten, um
den Gabelstapler zu starten, was die Bedienung des Gabelstaplers
vereinfacht.
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(10) Die zweite Ausführungsform
erfordert keine Betriebsbremsen 6, was die Fertigungsschritte sowie
die Fertigungskosten reduziert.
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Es lässt sich für den Fachmann erkennen, dass
die vorliegende Erfindung in viele anderen spezifische Ausführungsformen
realisiert werden kann, ohne den Geist oder den Schutzumfang der
Erfindung zu verlassen. Insbesondere liegt es auf der Hand, dass
die Erfindung in den folgenden Ausführungsformen realisiert werden
kann.
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In der ersten Ausführungsform
weist die Motorschwellendrehzahl, über der die Feststellbremse 12 eingekuppelt
wird, eine Eins-zu-Eins-Beziehung mit dem durch den Drucksensor 22 erfassten
Lastgewicht W auf, wie dies in der graphischen Darstellung von 2 gezeigt ist. Wie jedoch
in 3 gezeigt ist, kann
die Motorschwellendrehzahl NE jedoch unstetig erhöht werden.
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Die Bedingungen für das Entkoppeln der Feststellbremse 12 können erfüllt sein,
wenn ein Betätigungserfassungssignal
von dem Beschleunigungssensor 26 ausgegeben wird. Es wird
bevorzugt, dass der Fahrer in der Lage ist, die Kriechgeschwindigkeit
auszuwählen
und die Bewegungsgeschwindigkeit des Gabelstaplers zu verringern.
Wird die Feststellbremse 12 jedes Mal entkuppelt, wenn der
Beschleunigungssensor 26 ein Signal ausgibt, das anzeigt,
dass das Gaspedal 23 niedergedrückt wird, kann der Fahrer die
Feststellbremse 12 einfach durch Niederdrücken des
Gaspedals 23 entkuppeln. Der Fahrer kann daher dann, wenn
der Gabelstapler eine Last auf einer flachen Straßendecke
trägt,
einfach zwischen Kriechgeschwindigkeit und der langsamen Bewegungsgeschwindigkeit
wechseln, was die Bedienung vereinfacht.
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Die Bedingungen für das Entkoppeln der Feststellbremse 12 können erfüllt sein,
wenn der Beschleunigungssensor 26 ein Betätigungserfassungssignal
ausgibt und der Schalthebel 29 nicht in der neutralen Stellung
N angeordnet ist. In diesem Fall fährt der Gabelstapler auf einer
abfallenden Straße weich
an, wenn sich keine Last auf der Gabel 19 befindet. Wenn
der Gabelstapler auf einer abfallenden Straße mit einer schweren Last
auf der Gabel 19 gestartet wird, muss der Fahrer die Motordrehzahl
anpassen, bevor er den Hebel 29 aus der neutralen Stellung
N schiebt. Allerdings kann der Drucksensor 22 weggelassen
werden, was die Operation der CPU 32 vereinfacht.
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Der Gabelstapler kann eine Erfassungseinrichtung
oder einen Neigungssensor aufweisen, um die Neigung der Straße zu erfassen,
und die Motorschwellendrehzahl kann auf der Grundlage der erfassten
Neigung und des Gewichts W der Last ermittelt werden. Der Neigungssensor
kann vom Potentiometer-Typ oder Drehmomentausgleich-Typ sein. Der Neigungssensor
ist mit der CPU 32 über
einen A/D-Wandler und die Eingangsschnittstelle verbunden. Die CPU 32 berechnet
die Neigung der Straßendecke
auf der Grundlage von Signalen vom Neigungssensor und stellt eine
der Straßenneigung
entsprechende Schwellendrehzahl ein. Insbesondere multipliziert
die CPU 32 eine Motorschwellendrehzahl für die gleiche
Last, wenn sich der Gabelstapler auf einer flachen Straßendecke
befindet, mit dem Straßenneigungswinkel
und einer Proportionalitätskonstante.
Erreicht die Motordrehzahl den berechneten Schwellenwert, sendet
die CPU 32 ein Entkupplungssignal an das Bremsventil 13.
Diese Struktur hindert den Gabelstapler noch wirksamer daran, sich unerwünscht abwärts zu bewegen,
wenn die Feststellbremse 12 entkuppelt wird, wenn sich
das Fahrzeug auf einer abfallenden Straße befindet.
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Anstatt den Schwellenwert der Motordrehzahl
auf der Grundlage der Straßenneigung
und des Lastgewichts zu ermitteln, kann eine einzige Motorschwellendrehzahl,
die dem maximalen Lastgewicht W entspricht, verwendet werden. In
diesem Fall schließt
der Gabelstapler eine Neigungserfassungseinrichtung ein. Fährt der
Gabelstapler ein Gefälle
hinauf, wird die Feststellbremse 12 entkuppelt, wenn die
Motordrehzahl den Schwellenwert erreicht, und zwar unabhängig vom
Neigungswinkel. In diesem Fall muss die Neigungserfassungseinrichtung
den Neigungswinkel nicht erfassen. Die Erfassungseinrichtung weist
daher eine einfache Konstruktion auf. Ferner benötigt die CPU 32 keine
Informationen hinsichtlich des Lastgewichts, was die Operation der CPU 32 vereinfacht.
Anstatt zu erfassen, ob sich der Gabelstapler in einem Gefälle befindet,
kann erfasst werden, ob der Neigungswinkel gleich groß wie oder größer als
ein vorgegebener Schwellenwinkel ist. In diesem Fall, wenn der Neigungswinkel
gleich groß wie
oder größer als
der vorgegebene Schwellenwinkel ist, wird die Feststellbremse 12 entkoppelt,
wenn die Motordrehzahl den Schwellenwert erreicht.
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Die Neigung kann ohne Verwendung
des Neigungssensors erfasst werden. Mit anderen Worten, die Neigungserfassungseinrichtung
kann andere Sensoren umfassen. Beispielsweise kann die Neigung auf
der Grundlage der Beziehung zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit
und der Motordrehzahl ermittelt werden. Wird der Gabelstapler angehalten, kann
der ermittelte Neigungswinkel in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert
werden. Der gespeicherte Neigungswinkel wird dann verwendet, wenn der
Gabelstapler anfährt.
Der nicht flüchtige
Speicher kann ein elektronisch löschbares
programmierbares ROM (EEPROM) oder ein RAM mit einer Reservebatterie
sein. Diese Konstruktion erfordert keinen Neigungssensor. Die CPU 32 ermittelt
die Straßenneigung
unter Verwendung von Signalen von dem Motordrehzahlsensor 15 und
dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 17, die bereits in der
Vorrichtung installiert sind.
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Wird die Feststellbremse 12 auf
der Grundlage von Signalen von der Neigungserfassungseinrichtung
entkoppelt, kann der Schiebeschalter 30 ein Signal ausgeben,
das anzeigt, ob die Stellung des Schalthebels 29 mit der
tatsächlichen
Bewegungsrichtung des Gabelstaplers übereinstimmt. Die CPU 32 kann
ein Entkupplungssignal an das Bremsventil 13 senden, wenn
der Schiebeschalter 30 ein Signal ausgibt, das anzeigt,
dass die Schalthebelstellung mit der tatsächlichen Bewegungsrichtung
des Gabelstaplers übereinstimmt.
Insbesondere dann, wenn der Gabelstapler nach einer Aufwärtsbewegung
in Vorwärtsrichtung
angehalten wird, kann der Fahrer den Schalthebel 29 aus
der Vorwärtsstellung
F in die neutrale Stellung N schieben. Die CPU 32 gibt
ein Entkupplungssignal aus, wenn der Schalthebel 29 wieder
in die Vorwärtsstellung
F geschoben wird. Bewegt sich der Gabelstapler aufwärts in Rückwärtsrichtung,
arbeitet die CPU 32 auf die gleiche Weise. Das bedeutet,
dass dann, wenn der Gabelstapler angehalten und wieder gestartet
wird, die CPU 32 die Feststellbremse 12 lediglich
dann entkuppelt, wenn der Schalthebel 29 in die entgegengesetzte
Stellung geschoben wird. Folglich wird die Feststellbremse 12 dann,
wenn der Fahrer den Schalthebel 29 aus Versehen in eine
Stellung schiebt, die zu der Hebelstellung vor Anhalten des Gabelstaplers
entge- gengesetzt ist, nicht entkuppelt. Der Gabelstapler wird daher
nicht in eine unerwünschte
Richtung bewegt.
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In den veranschaulichten Ausführungsformen
ist die Feststellbremse 12 im Getriebe 3 angeordnet. Die
Feststellbremse 12 wird durch die Kraft der Feder 12d eingekuppelt
und durch die im Getriebe angeordnete Hydraulikpumpe entkuppelt.
Die Feststellbremse 12 kann jedoch an einer Gelenkwelle
(nicht gezeigt) zwischen dem Getriebe 3 und dem Differentialgetriebe 4 angeordnet
sein. Die Feststellbremse 12 kann durch die Hydraulikpumpe 18 entkuppelt
werden, die zum Betätigen
des Hubzylinders 20 verwendet wird. In diesem Fall kann
ein herkömmliches
Getriebe mit einem Drehmomentwandler verwendet werden.
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In den veranschaulichten Ausführungsformen
wird die Feststellbremse 12 durch Federkraft und hydraulische
Kraft eingekuppelt und entkuppelt. Die Feststellbremse 12 kann
jedoch durch eine Magnetspule eingekuppelt und entkuppelt werden.
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Die Vorrichtung von 4 kann eine Betriebsbremse einschließen und
die Bremskraft kann durch die Betriebsbremse reguliert werden. In
diesem Fall wird die auf das Bremspedal 25 ausgeübte Kraft
auf der Grundlage des Niederdrückbetrags
des Bremspedals 25 erfasst. Die CPU 32 entkuppelt
die Feststellbremse 12 basierend darauf, ob der Niederdrückbetrag
des Bremspedals 25 größer als
ein vorgegebener Betrag ist.
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In der Ausführungsform von 4 kann die Erfassungseinrichtung für die Betätigungskraft
jedwede Form annehmen, solange sie erfasst, ob die Betätigungskraft
gleich groß wie
oder größer als
das vorgegebene Niveau ist. Die Erfassungseinrichtung für die Betätigungskraft
muss die Betätigungskraft nicht
kontinuierlich erfassen. Beispielsweise kann die Erfassungseinrichtung
für die
Betä tigungskraft
ein Grenzschalter sein. Der Grenzschalter erfasst, dass die auf
das Bremspedal 25 ausgeübte
Kraft über
dem vorgegebenen Bereich liegt.
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Wie bei der Ausführungsform von 4 kann die Betriebsbremse 6 bei
der Vorrichtung von 1 weggelassen
werden. Die Bremskraft kann durch gleichzeitiges Einkuppeln der
Vorwärtskupplung 8 und
der Rückwärtskupplung 9 erzeugt
werden.
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Wird die Betriebsbremse 6 weggelassen, kann
die Feststellbremse 12 auch als eine Betriebsbremse funktionieren.
Beispielsweise können
eine Einrichtung zum Erfassen des Niederdrückbetrags des Bremspedals 25 und
ein elektromagnetisches Proportionalventil zum kontinuierlichen
Anpassen der Öffnung
des Bremsventils 13 bereitgestellt werden. In diesem Fall
speichert das ROM 33 einen Zuordnungsplan oder eine Gleichung,
der/die die Beziehung zwischen dem Niederdrückbetrag des Bremspedals 25 und
der Öffnungsweite
des Bremsventils 13 darstellt, um die entsprechende Bremskraft
zu erhalten. Die CPU 32 steuert das Bremsventil 13 derart,
dass die Ventilöffnung
dem Niederdrückbetrag des
Bremspedals 25 entspricht. Diese Konstruktion erfordert
keine Betriebsbremse 6, was die Fertigungsschritte und
-kosten des Gabelstaplers reduziert. Außerdem können das Vorwärtskupplungsventil 10 und
das Rückwärtskupplungsventil 11 dann, wenn
die Feststellbremse 12 auch als eine Betriebsbremse funktioniert,
gleichzeitig gesteuert werden, so dass die Bremskraft teilweise
durch die Vorwärts- und
die Rückwärtskupplung 8, 9 erzeugt
wird.
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In den veranschaulichten Ausführungsformen
sind die Kupplungen 8, 9 und die Hydraulikpumpe,
um die Kammern 8a, 9a, 12c mit Öl zu versorgen, im
Inneren des Getriebes
3 bereitgestellt. Allerdings können die
Kammern 8a, 9a, 12c durch die Hydraulikpumpe 18,
die Öl
an den Hubzylinder 20 liefert, mit Öl versorgt werden.
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In dem in der ungeprüften Japanischen
Patentschrift Nr. 6-247190 beschriebenen Nutzfahrzeug wird die Fahrzeuggeschwindigkeit
nach dem Betätigungsbetrag
der Beschleunigungsmittel gesteuert und die Motordrehzahl wird nach
dem Betätigungsbetrag
des Ladehebels gesteuert. Bei Anwendung auf das Fahrzeug der Veröffentlichung
erleichtert die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung die Steuerung
des Fahrzeugs, wenn sich das Fahrzeug gleichzeitig bewegt und eine
Last handhabt. In diesem Fall ist das Inching-Pedal 24 nicht
erforderlich.
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In den veranschaulichten Ausführungsformen
wird die Rotation des Motors 1 an das Getriebe 3 durch
den Drehmomentwandler 2 übertragen. Die Rotation des
Motors 1 kann jedoch direkt an das Getriebe 3 übertragen
werden. Alternativ kann die Rotation des Motors 1 an das
Getriebe 3 mittels einer Kupplung übertragen werden.
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Die Bewegungsrichtung des Gabelstaplers wird
in den veranschaulichten Ausführungsformen durch
den Schalthebel 29 gewechselt. Die Bewegungsrichtung kann
durch Schaltknöpfe
gewechselt werden. Die Schaltknöpfe
entsprechen der Vorwärtsstellung
F, der Rückwärtsstellung
R bzw. der neutralen Stellung N. Der Schiebeschalter 30 umfasst
durch die Schaltknöpfe
betätigte
Kontakte.
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Die veranschaulichten Vorrichtungen
der 1 und 4 können in anderen Nutzfahrzeugen
verwendet werden, die ein hydraulisches System zur Handhabung einer
Ladung aufweisen. Beispielsweise können die Vorrichtungen in einem
Schaufelradbagger mit Eimerkette verwendet werden.
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In den veranschaulichten Ausführungsformen
werden die Bremsen durch Pedale betätigt. Die Bremsen können durch
einen handgeregelten Hebel betätigt
werden.