DE60005254T2 - Folie mit beweglichen Kontakten und Folienschalter - Google Patents

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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Folienkörper mit beweglichen Kontakten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft sie einen Folienschalter, der solche Folienkörper aufweist.
  • Beschreibung des zugehörigen Standes der Technik
  • Eine herkömmliche Konstruktion eines Folienkörpers mit beweglichen Kontakten sowie eines Folienschalters sind in den 5 und 6 dargestellt. 5 zeigt eine Schnittdarstellung des Folienkörpers mit beweglichen Kontakten, und 6 zeigt eine Schnittdarstellung eines Folienschalters, der von dem Folienkörper mit beweglichen Kontakten Gebrauch macht.
  • In diesen Zeichnungen ist der Folienkörper mit beweglichen Kontakten gebildet aus beweglichen Kontakten 25, die unter Verwendung von Metall kuppelförmig ausgebildet sind, aus einer Folie 21, die durch eine Isolierfolie gebildet ist, wobei die Folie 21 obere Oberflächen der beweglichen Kontakte 25 bedeckt und auf einer unteren Oberfläche derselben einen Klebstoff 23 aufgebracht hat, sowie aus einer Trennfolie 26, die an der unteren Oberfläche der Folie 21 angebracht ist, um die unteren Oberflächen der beweglichen Kontakte 25 zu schließen, wobei die Trennfolie 26 durch Papier oder eine Isolierfolie gebildet ist.
  • Die kuppelförmigen oberen Oberflächen der beweglichen Kontakte 25 sind mit dem Klebstoff 23, der auf die untere Oberfläche der Folie 21 aufgebracht ist, bedeckt und werden durch diesen befestigt. Die Trennfolie 26, die an der unteren Oberfläche der Folie 21 angebracht ist, dient zum Verhindern von Korrosion der beweglichen Kontakte 25, die durch in der Luft enthaltene Gase hervorgerufen wird, oder zum Verhindern des Anhaftens von Fremdstoffen an den beweglichen Kontakten während der Lagerung oder dem Transport des Folienkörpers. Die Trennfolie 26 kann abgezogen werden.
  • Eine kleine Öffnung 25a ist in einem zentralen Bereich jedes beweglichen Kontakts 25 ausgebildet, und an den unteren Oberflächenbereichen der Folie 21, die die kleinen Öffnungen 25a umgeben, sind freiliegende Folienbereiche 21a ausgebildet, auf die der Klebstoff 23 nicht aufgebracht ist. Da die kleine Öffnung 25a in dem zentralen Bereich jedes beweglichen Kontakts 25 ausgebildet ist, kommt der bewegliche Kontakt mit einem noch zu beschreibenden, zentralen feststehenden Kontakt an einer Endfläche eines äußeren Randbereichs der zentral in dem beweglichen Kontakt 25 ausgebildeten kleinen Öffnung in Berührung, so dass die Kontaktgabe des beweglichen Kontakts mit dem zentralen feststehenden Kontakt weiter gewährleistet wird.
  • Da die freiliegenden Folienbereiche 21a, die frei von Klebstoff 23 sind, an den unteren Oberflächenbereichen der Folie 21 ausgebildet sind, die die kleinen Öffnungen 25a der beweglichen Kontakte 25 umgeben, ist es möglich, den Eintritt von Klebstoff 23 auf die inneren Oberflächen der beweglichen Kontakte von den kleinen Öffnungen 25a her zu verhindern.
  • Wie in den Zeichnungen gezeigt, ist die Folie 21 mit freiliegenden Folienbereichen 21b, auf die kein Klebstoff 23 aufgebracht ist, in der Nähe der unteren Enden von äußeren Randbereichen der beweglichen Kontakte 25 versehen, wodurch es wiederum möglich ist, den Eintritt von Klebstoff 23 von den unteren Enden der äußeren Randbereiche der beweglichen Kontakte 25 her zu verhindern.
  • Der Folienschalter ist gebildet aus dem vorstehend beschriebenen Folienkörper mit beweglichen Kontakten sowie aus einer Schaltungsplatte 27, die auf einer oberen Oberfläche mit zentralen feststehenden Kontakten 29 sowie äußeren feststehenden Kontakten 28 versehen ist. In einem Zustand, in dem die Trennfolie 26 von dem Folienkörper mit beweglichen Kontakten entfernt ist, werden die beweglichen Kontakte 25 unter Verwendung des auf die untere Oberfläche der Folie 21 aufgebrachten Klebstoffs 23 derart auf der Schaltungsplatte 27 angebracht, dass die unteren Enden der äußeren Randbereiche der beweglichen Kontakte 25 jeweils mit den äußeren feststehenden Kontakten 28 in Anlage ge bracht werden und die zentralen Bereiche derselben den zentralen feststehenden Kontakten 29 gegenüberliegen.
  • Wenn bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion des Folienschalters ein Betätigungsbereich einer über dem Folienschalter angeordneten gummiartigen oder harzartigen Drucktaste (nicht gezeigt) niedergedrückt wird, wird der zugehörige bewegliche Kontakt 25 durch einen an einer unteren Oberfläche des Betätigungsbereichs ausgebildeten Niederdrückbereich über die Folie 21 niedergedrückt sowie invertiert, so dass sein zentraler Bereich mit dem zugehörigen zentralen feststehenden Kontakt 29 auf der Schaltungsplatte in Anlage gelangt, wodurch der zentrale feststehende Kontakt 29 und der zugehörige äußere feststehende Kontakt 28 auf der Schaltungsplatte 27 elektrisch miteinander verbunden werden. Bei Aufhebung der auf die Drucktaste ausgeübten Niederdrückkraft wird der zentrale Bereich des beweglichen Kontakts 25 aufgrund einer elastischen Rückstellkraft des beweglichen Kontakts von dem zentralen feststehenden Kontakt 29 getrennt.
  • Bei den vorstehend beschriebenen herkömmlichen Konstruktionen des Folienkörpers mit beweglichen Kontakten sowie des Folienschalters sind jedoch die beweglichen Kontakte 25 mit einer einzigen Folie 21 aus Isolierfolie bedeckt und an dieser angebracht, wobei der Klebstoff 23 auf die untere Oberfläche der Folie aufgebracht ist, so dass dann, wenn der Folienkörper mit beweglichen Kontakten auf der Schaltungsplatte 27 angebracht ist und irgendeiner der in der Nähe des äußeren Randbereichs der Folie 21 befindlichen kuppelförmigen beweglichen Kontakte 25 niedergedrückt wird, die innerhalb der Kuppel des beweglichen Kontakts vorhandene Luft herausgedrückt wird und einen Endbereich der Folie zum Schweben bzw. Flattern bringt, wodurch das Problem entsteht, dass Staub durch den schwebenden Endbereich eindringt und einen unvollständigen Zustand der Kontaktgabe verursacht.
  • Ferner sind die die kuppelartigen beweglichen Kontakte 25 umgebenden Bereiche der Folie 21 mittels des Klebstoffs 23 festgelegt, so dass bei einem Niederdrücken von einem beliebigen der beweglichen Kontakte 25 die innerhalb der Kuppel des niedergedrückten beweglichen Kontakts vorhandene Luft nir gendwohin entweichen kann, wodurch das Problem entsteht, dass sich das Betätigungsgefühl verschlechtert.
  • Ferner ist es erforderlich, dass der Klebstoff 23 auf die untere Oberfläche der Folie 21 durch ein solches Druckverfahren wie Maskieren aufgebracht wird, um dadurch zu verhindern, dass der Klebstoff auf die kleinen Öffnungen 25a aufgebracht wird, die jeweils in den zentralen Bereichen der beweglichen Kontakte 25 ausgebildet sind, wobei dies zu dem Problem führt, dass die Herstellung kompliziert wird und die Herstellungskosten steigen.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht somit in der Lösung der vorstehend genannten Probleme sowie in der Schaffung eines Folienkörpers mit beweglichen Kontakten sowie eines von dem Folienkörper Gebrauch machenden Folienschalters, wobei selbst bei Niederdrücken eines in der Nähe eines äußeren Randbereichs der Folie befindlichen beweglichen Kontakts ein Schweben bzw. Flattern der Folie verhindert werden kann und somit das Eindringen von Staub verhindert werden kann, wodurch eine Kontaktgabe mit hoher Zuverlässigkeit geschaffen wird, und wobei sich weiterhin ein gutes Betätigungsgefühl zum Zeitpunkt der Betätigung erzielen lässt und ferner eine einfache Herstellung sowie eine kostengünstige Ausbildung möglich sind.
  • Gelöst werden die vorstehend genannten Probleme gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung durch einen Folienkörper mit beweglichen Kontakten, der die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
  • Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Folienschalter geschaffen, der eine Schaltungsplatte mit einer Mehrzahl von feststehenden Kontakten sowie einen Folienkörper mit den Merkmalen nach einem der Ansprüche 1 bis 3 aufweist.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • 1 eine teilweise weggeschnittene Perspektivansicht unter Darstellung eines Folienkörpers mit beweglichen Kontakten gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Schnittdarstellung eines beweglichen Kontaktbereichs des Folienkörpers;
  • 3 eine teilweise weggeschnittene, auseinandergezogene Perspektivansicht unter Darstellung eines Folienschalters, der von dem Folienkörper mit beweglichen Kontakten Gebrauch macht;
  • 4 eine Schnittdarstellung eines beweglichen Kontaktbereichs und eines feststehenden Kontaktbereichs des Folienschalters;
  • 5 eine Schnittdarstellung eines beweglichen Kontaktbereichs bei einem herkömmlichen Folienkörper mit beweglichen Kontakten; und
  • 6 eine Schnittdarstellung eines beweglichen Kontaktbereichs und eines feststehenden Kontaktbereichs bei einem herkömmlichen Folienschalter.
  • Ausführliche Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 ausführlich beschrieben. Die 1 und 2 zeigen eine Konstruktion eines Folienkörpers mit beweglichen Kontakten, der die vorliegende Erfindung verkörpert, wobei 1 eine teilweise weggeschnittene Perspektivansicht des Folienkörpers zeigt und 2 eine Schnittdarstellung eines beweglichen Kontaktbereichs zeigt.
  • In den 1 und 2 ist eine erste Folie 1 durch eine Folie aus einem isolierenden Material gebildet, wie z.B. einem Kunstharz, beispielsweise PET (Polyethylenterephtalat), wobei Klebstoff 2 und 3 über die gesamte obere bzw. untere Oberfläche der ersten Folie 1 aufgebracht ist, um Klebstofflächen zu bilden. In der ersten Folie 1 ist eine Mehrzahl von kreisförmigen Aufnahmeöffnungen 1a zum Aufnehmen von später noch zu beschreibenden beweglichen Kontakten ausgebildet, wobei die Aufnahmeöffnungen 1a Verbindungsschlitze 1b aufweisen, um einander benachbarte derartige Aufnahmeöffnungen 1a miteinander zu verbinden.
  • Die Aufnahmeöffnungen 1a sind jeweils größer ausgebildet als eine kleine Öffnung, die in einem jeweiligen noch zu beschreibenden beweglichen Kontakt ausgebildet sind, sowie kleiner ausgebildet als eine externe Formgebung jedes beweglichen Kontakts.
  • Eine zweite Folie 4 ist wie die erste Folie 1 ebenfalls durch eine Folie aus einem isolierenden Material, wie z.B. Kunstharz, beispielsweise PET (Polyethylenterephtalat) gebildet.
  • Bewegliche Kontakte 5 sind jeweils in Kuppelform mit einem zentralen Bereich unter Verwendung eines nachgiebigen metallischen Materials gebildet, wie z.B. nichtrostendem Stahl oder Phosporbronze. Der zentrale Bereich wird bei Niederdrücken desselben durch eine externe Kraft auf die entgegengesetzte Seite invertiert bzw. umgekehrt.
  • Eine Trennfolie 6 ist durch eine Folie aus einem isolierenden Material, wie z.B. Papier oder ein Kunstharz gebildet. Eine obere Oberfläche der Trennfolie 6 ist einer Trennbehandlung unterzogen worden, so dass sie von der haftenden unteren Oberfläche der ersten Folie 1, auf die der Klebstoff 3 aufgebracht ist, abgezogen werden kann. Die Trennfolie 6 ist an der unteren Oberfläche der ersten Folie 1 derart angebracht, dass sie die mehreren Aufnahmeöffnungen 1a verschließt.
  • Der Folienkörper mit beweglichen Kontakten, der in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet ist, wird folgendermaßen zusammengebaut. Zuerst werden die Aufnahmeöffnungen 1a und die Verbindungsschlitze 1b in der erforderlichen Weise an mehreren Stellen der ersten Folie 1 gebildet. Danach wird die zweite Folie 4 mit der oberen Oberfläche der ersten Folie 1, auf die der Klebstoff 2 aufgebracht ist, in Ausrichtung gebracht und an dieser mit Klebstoff versehenen oberen Oberfläche angebracht.
  • Anschließend werden die beweglichen Kontakte 5 durch die in der unteren Oberfläche der Folie 1 ausgebildeten mehreren Aufnahmeöffnungen 1a hindurch eingesetzt, und die beweglichen Kontakte werden jeweils an einem äußeren peripheren Endbereich der externen Kuppelform an den mit Klebstoff 3 versehenen unteren Oberflächen der ersten Folie 1 an der Unterseite der Aufnahmeöffnungen 1a angebracht. In diesem Zustand liegen die zentralen Bereiche der beweglichen Kontakte 5 an einer unteren Oberfläche der zweiten Folie 4 an, und die beweglichen Kontakte sind jeweils in den Aufnahmeöffnungen 1a der ersten Folie 1 aufgenommen. Zum Schluss wird die obere Oberfläche der Trennfolie 6 mit der unteren Oberfläche der ersten Folie 1, auf die der Klebstoff 3 aufgebracht ist, in Ausrichtung gebracht sowie an dieser mit Klebstoff versehenen unteren Oberfläche angebracht, wodurch die Montage abgeschlossen ist.
  • Wenn bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion des Folienkörpers mit beweglichen Kontakten gemäß der vorliegenden Erfindung die beweglichen Kontakte 5 an der ersten Folie 1 angebracht werden, wird die klebende Oberfläche der ersten Folie 1, auf der der Klebstoff 3 aufgebracht ist, nicht an den zentralen kleinen Öffnungen 5a sowie den peripheren Flächen derselben in den beweglichen Kontakten 5 angebracht, so dass keine Gefahr eines Eintretens des Klebstoffs 3 auf die Seite der inneren Oberfläche der beweglichen Kontakte durch die kleinen Öffnungen 5a hindurch besteht, so dass es möglich ist, das Auftreten einer unvollständigen Kontaktgabe zu verhindern.
  • Da ferner kein Klebstoff auf die zweite Folie 4 aufgebracht ist, ist es nicht erforderlich, ein solches Druckverfahren, wie das Maskieren, für die Aufbringung ei nes Klebstoffs aufzugreifen, während die Aufbringung des Klebstoffs auf die anliegenden Bereiche der zweiten Folie an den zentralen Bereichen des beweglichen Kontakts vermieden wird. Als Ergebnis hiervon wird die Herstellung einfacher, und es lässt sich eine Kostenreduzierung erzielen.
  • Die 3 und 4 zeigen eine Konstruktion eines Folienschalters, der den Folienkörper mit beweglichen Kontakten gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, wobei 3 eine teilweise weggeschnittene, auseinandergezogene Perspektivansicht des Folienschalters zeigt und 4 eine Schnittansicht eines beweglichen Kontaktbereichs und eines feststehenden Kontaktbereichs zeigt. In beiden Zeichnungen sind die gleichen Komponenten wie in den 1 und 2 mit den gleichen Bezugszeichen wie in den 1 und 2 bezeichnet, und auf Erläuterungen derselben wird an dieser Stelle verzichtet.
  • In den 3 und 4 ist eine Schaltungsplatte 7 z.B. durch ein isolierendes Laminat gebildet, wie z.B. Phenolharz-Laminat. Auf der Schaltungsplatte 7 ist eine Mehrzahl von Schaltungsmustern von äußeren feststehenden Kontakten 8 sowie zentralen feststehenden Kontakten 9 beispielsweise durch Aufdrucken von Kohlenstoff oder durch Ätzen von Kupferfolie gebildet.
  • Der Folienschalter wird folgendermaßen zusammengebaut. Die Trennfolie 6 wird von dem Folienkörper mit beweglichen Kontakten abgezogen, beispielsweise durch Abziehen derselben von Hand. Anschließend wird der Folienkörper mit beweglichen Kontakten auf der Schaltungsplatte positioniert, und die beweglichen Kontakte, deren obere Oberflächen an der ersten Folie 1 angebracht sind und die in den Aufnahmeöffnungen 1a der ersten Folie aufgenommen sind, werden an der Schaltungsplatte 7 durch die klebende untere Oberfläche der zweiten Folie 4, auf die der Klebstoff 5 aufgebracht ist, in einer derartigen Weise befestigt, dass die unteren Enden 5b der äußeren Randbereiche der beweglichen Kontakte 5 an den äußeren feststehenden Kontakten 8 anliegen und die zentralen kleinen Öffnungen 5a der beweglichen Kontakte den zentralen feststehenden Kontakten 9 gegenüberliegen. Die Montage ist nun abgeschlossen.
  • Im Folgenden wird die Arbeitsweise des auf diese Weise ausgebildeten Folienschalters beschrieben. Wenn ein Betätigungsbereich irgendeines über dem Folienschalter angeordneten, gummiartigen oder harzartigen Drucktaste (nicht gezeigt) niedergedrückt wird, wird der zugehörige bewegliche Kontakt 5 durch die zweite Folie 4 hindurch niedergedrückt und dadurch invertiert, mit dem Ergebnis, dass eine äußere periphere Endfläche der in dem beweglichen Kontakt ausgebildeten kleinen Öffnung 5a in Anlage an dem zugehörigen zentralen feststehenden Kontakt 9 auf der Schaltungsplatte 7 gelangt, wodurch der zentrale feststehende Kontakt mit dem zugehörigen äußeren feststehenden Kontakt 8 elektrisch verbunden wird. Bei Aufhebung der auf die Drucktaste aufgebrachten Niederdrückkraft wird der zentrale Bereich des beweglichen Kontakts 5 mittels einer elastischen Rückstellkraft des beweglichen Kontakts 5 von dem zentralen feststehenden Kontakt 9 getrennt.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion des Folienschalters gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Mehrzahl von kreisförmigen Aufnahmeöffnungen 1a zum Aufnehmen der beweglichen Kontakte 5 in diesen in der ersten Folie 1 ausgebildet, und Verbindungsschlitze 1b zum Verbinden von einander benachbarten Aufnahmeöffnungen 1a miteinander sind in den Aufnahmeöffnungen 1a ausgebildet, so dass bei Niederdrücken von einem Beliebigen der beweglichen Kontakte 5 durch die zweite Folie 4 in dem Kuppelbereich des kuppelförmig ausgebildeten beweglichen Kontakts 5 vorhandene Luft 10 zu der nächsten Aufnahmeöffnung 1a geleitet wird, und zwar durch den dazwischen befindlichen Verbindungsschlitz 1b. Auch wenn irgendeiner der in der Nähe eines äußeren Randbereichs der ersten Folie 1 befindlichen beweglichen Kontakte 5 niedergedrückt wird, wird somit die in dem Kuppelbereich des beweglichen Kontakts vorhandene Luft 10 herausgedrückt, so dass verhindert wird, dass ein Endbereich der ersten Folie 1 durch die Luft ins Flattern gelangt, wodurch es möglich ist, das Eindringen von Staub von dem Folienendbereich zu verhindern, was zu einer unvollständigen Kontaktgabe führen könnte.
  • Wenn ein beliebiger der beweglichen Kontakte 5 niedergedrückt wird, wird ferner ein Ausweichort für die in dem Kuppelbereich des kuppelförmigen beweglichen Kontakts vorhandene Luft 10 in benachbarten Aufnahmeöffnungen 1a sichergestellt, die in der ersten Folie 1 ausgebildet sind, so dass der bewegliche Kontakt 5 innerhalb der zugehörigen Aufnahmeöffnung 1a mit Sicherheit invertiert werden kann, wodurch ein gutes Betätigungsgefühl geschaffen wird.
  • Wie vorstehend beschrieben worden ist, sind bei der Konstruktion des Folienkörpers mit beweglichen Kontakten gemäß der vorliegenden Erfindung in der ersten Folie mehrere Aufnahmeöffnungen ausgebildet und Klebstoff auf beide Seiten derselben aufgebracht, wobei Verbindungsschlitze zum Verbinden von benachbarten Aufnahmeöffnungen miteinander ausgebildet sind und die Aufnahmeöffnungen jeweils größer sind als die in jedem beweglichen Kontakt ausgebildete kleine Öffnung sowie kleiner ausgebildet sind als die externe Formgebung jedes beweglichen Kontakts; aufgrund dieser Tatsachen kann die in dem Kuppelbereich jedes kuppelförmigen beweglichen Kontakts vorhandene Luft durch den zugehörigen Verbindungsschlitz hindurchtreten und zu der nächsten Aufnahmeöffnung entweichen, wodurch eine Invertierbewegung des beweglichen Kontakts innerhalb der Aufnahmeöffnung sichergestellt wird und ein gutes Betätigungsgefühl geschaffen wird. Da es ferner nicht notwendig ist, ein solches Druckverfahren, wie das Maskieren, für die Aufbringung von Klebstoff aufzugreifen, wird die Herstellung einfach, und es lässt sich eine Kostenreduzierung erzielen.
  • Da ferner der äußere periphere Endbereich in der externen Formgebung jedes beweglichen Kontakts mit Ausnahme des kleinen Öffnungsbereichs an der mit Klebstoff versehenen unteren Oberfläche der ersten Folie angebracht ist und der bewegliche Kontakt in diesem Zustand in der zugehörigen Aufnahmeöffnung aufgenommen ist, besteht ferner keine Gefahr, dass Klebstoff auf die Seite der inneren Oberfläche des beweglichen Kontakts durch die kleine Öffnung eindringt, und somit lässt sich das Auftreten eines unvollständigen Kontaktgabezustands verhindern.
  • Da ferner die Trennfolie, deren obere Oberfläche einer Trennbehandlung unterzogen worden ist, an der unteren Oberfläche der ersten Folie derart angebracht ist, dass sie von der ersten Folie abziehbar ist, lässt sich durch in der Luft enthaltene Gase bedingte Korrosion verhindern, wobei sich auch eine Adhäsion von Fremdstoffen an der ersten Folie und den beweglichen Kontakten während der Lagerung oder des Transports verhindern lässt.
  • Ferner sind in der ersten Folie, die mehrere Aufnahmeöffnungen aufweist und auf beiden Seiten mit Klebstoff versehen ist, Verbindungsschlitze zum Verbinden von benachbarten Aufnahmeöffnungen miteinander ausgebildet, wobei die Aufnahmeöffnungen jeweils größer sind als die in jedem beweglichen Kontakt ausgebildete kleine Öffnung sowie kleiner sind als die äußere Formgebung jedes beweglichen Kontakts. Der Folienkörper mit beweglichen Kontakten mit der vorstehend beschriebenen Ausbildung wird an der Schaltungsplatte mittels des auf die untere Oberfläche der ersten Folie aufgebrachten Klebstoffs angebracht. Somit kann die in dem Kuppelbereich jedes kuppelförmigen beweglichen Kontakts vorhandene Luft durch den zugehörigen Verbindungsschlitz in die nächste Aufnahmeöffnung entweichen, und somit kann der bewegliche Kontakt innerhalb der zugehörigen Aufnahmeöffnung mit Sicherheit invertiert werden, wodurch ein gutes Betätigungsgefühl geschaffen wird. Auch wenn irgendeiner der in der Nähe des äußeren Randbereichs des Folienschalters befindlichen beweglichen Kontakte niedergedrückt wird, lässt sich ferner ein Flattern der Folie verhindern, und somit lässt sich wiederum das Eindringen von Staub verhindern, wodurch eine stabile Kontaktgabe sichergestellt wird.

Claims (4)

  1. Folienkörper mit beweglichen Kontakten (5), aufweisend: eine erste Folie (1) mit auf dieser aufgebrachtem Klebstoff (2, 3) und mit einer Mehrzahl kuppelförmiger metallischer beweglicher Kontakte (5), die zentrale kleine Öffnungen (5a) aufweisen; dadurch gekennzeichnet, dass die erste Folie (1) durch eine isolierende Folie gebildet ist, wobei die erste Folie eine Mehrzahl von Aufnahmeöffnungen (1a) aufweist und der Klebstoff (2, 3) jeweils auf beide Seiten der ersten Folie aufgebracht ist; dass die beweglichen Kontakte (5) in den Aufnahmeöffnungen (1a) aufgenommen sind; und dass eine zweite Folie (4) durch eine isolierende Folie gebildet ist und auf der ersten Folie (1) derart angebracht ist, dass sie die oberen Oberflächen der mehreren beweglichen Kontakte überdeckt, wobei die erste Folie (1) darin ausgebildete Verbindungsschlitze (1b) aufweist, um die einander benachbarten Aufnahmeöffnungen (1a) miteinander zu verbinden, und wobei jede der Aufnahmeöffnungen (1a) größer ist als eine jeweilige der kleinen Öffnungen (5a), die in den beweglichen Kontakten (5) ausgebildet sind, sowie kleiner ist als eine äußere Formgebung des jeweiligen beweglichen Kontakts (5).
  2. Folienkörper nach Anspruch 1, wobei äußere periphere Endbereiche in der äußeren Formgebung der beweglichen Kontakte (5) mit Ausnahme der kleinen Öffnungen (5a) an der mit Klebstoff versehenen unteren Oberfläche der ersten Folie (1) angebracht sind und die beweglichen Kontakte (5) in diesem Zustand jeweils in den Aufnahmeöffnungen (1a) aufgenommen sind.
  3. Folienkörper nach Anspruch 2, wobei eine Trennfolie (6), deren obere Oberfläche einer Trennbehandlung unterzogen worden ist, an der unteren Oberfläche der ersten Folie (1) derart angebracht ist, dass sie von der ersten Folie (1) abziehbar ist.
  4. Folienschalter, aufweisend: eine Schaltungsplatte (7) mit einer Mehrzahl von feststehenden Kontakten (8, 9); und einen Folienkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die kuppelförmigen metallischen beweglichen Kontakte (5), die jeweils in den Aufnahmeöffnungen (1a) aufgenommen sind, den feststehenden Kontakten (8, 9) auf der Schaltungsplatte (7) gegenüberliegend angeordnet sind und die erste Folie (19) in diesem Zustand (1) an der Schaltungsplatte (7) angebracht ist.
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