DE60006782T2 - Linsenformträger - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gießformen von torischen Kontaktlinsen, die eine optische Zone umfassen, die eine zylindrische Korrektur für Patienten mit bestimmten astigmatischen Anormalitäten bereitstellt. Im Gegensatz zu Kontaktlinsen mit nur einer sphärischen Korrektur, die im Allgemeinen in einer beliebigen Drehposition auf das Auge gesetzt werden können, werden torische Linsen auf dem Auge des Patienten derart positioniert, dass die torische Achse der optischen Zone auf die astigmatische Achse des Auges ausgerichtet wird.
  • Um eine torische Kontaktlinse in Position zu halten, ist es gut bekannt, an der Kontaktlinse eine Struktur bereitzustellen, um die Linse durch die Wirkung der Schwerkraft und/oder der Augenlidbewegung zu orientieren. Die Linse kann beispielsweise in verschiedenen Bereichen verdünnt und/oder verdickt werden, um beispielsweise einen Ballast oder eine Abplattung bereitzustellen, sodass die Bewegung des Augenlides während des Zwinkerns die Linse in die korrekte Position bewegt. Für eine leichte Erörterung wird jegliche derartige Struktur, einschließlich einer Abplattung, hierin im Allgemeinen als "Ballast" bezeichnet. Da der Ballast die torische Kontaktlinse in einer vorbestimmten Orientierung auf dem Auge hält, ist die torische optische Zone so ausgebildet, dass die torische Achse gegenüber der Ballastorientierung versetzt ist, um die torische Achse auf die astigmatische Achse des Patienten auszurichten. Dieser Versatz wird häufig in Schritten von beispielsweise 5° oder 10° definiert. Der Ballast wird typischerweise durch die äußere Kontaktlinsenkrümmung definiert, um eine Unannehmlichkeit für das Auge zu verhindern und die Augenlidbewegung auszunutzen. Die torische opti sche Zone kann entweder auf der vorderen oder der hinteren Linsenkrümmung definiert werden. In Abhängigkeit von dem zur Herstellung der Linse verwendeten Verfahren kann es jedoch erwünscht sein, die torische Oberfläche an der hinteren Krümmung zu definieren.
  • Wenn die Linse durch einen Gießformvorgang ausgebildet wird, wird typischerweise ein Monomer in einem Hohlraum zwischen zwei Formhälften, die selbst durch Spritzgießen ausgebildet werden, abgeschieden. Jede Formhälfte definiert eine optische Oberfläche, die entweder die vordere Linsenkrümmung oder die hintere Linsenkrümmung bildet. Diese optischen Oberflächen werden wiederum durch optische Werkzeuge ausgebildet, die im Formhohlraum einer Spritzgießmaschine angeordnet werden. Optische Werkzeuge, die zur Herstellung von torischen Linsenformen verwendet werden, definieren daher die torische optische Zone und den Ballast, die den Formhälften verliehen werden. Wenn der Ballast und die torischen optischen Zonen auf derselben Linsenoberfläche ausgebildet werden, würde das diese Oberfläche bildende optische Werkzeug beide Eigenschaften definieren. Für gegebene Konstruktionen von Ballast und torischer Zone ist folglich ein separates optisches Werkzeug für jeden Versatzwinkel erforderlich. Um die Anzahl von erforderlichen optischen Werkzeugen zu verringern, können der Ballast und die torische Zone folglich auf entgegengesetzten Kontaktlinsenoberflächen und daher an entgegengesetzten Linsenformhälften definiert werden. Der Ballast kann beispielsweise durch die Vorderseitenkrümmungs-Formhälfte definiert werden, während die torische optische Zone durch die Rückseitenkrümmungs-Formhälfte definiert wird. Folglich können die resultierenden Formhälften relativ zueinander gedreht werden, um einen gewünschten Versatzwinkel zu erzielen. Sobald die Formhälften ausgebildet sind, kann der Linsenausbildungsvorgang unter Verwendung der Form in veränderlichen Graden automatisiert werden. EP-A-0778871 offenbart eine Abscheidungsanordnung für eine torische Basiskrümmung mit Schaltbewegung zum Zusammensetzen von torischen Basiskrümmungen und Vorder seitenkrümmungen mit einer vorgeschriebenen Winkelorientierung zwischen diesen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Vorrichtung zum Halten der Formhälften während des Linsenausbildungsvorgangs und zum Drehen der Hälften relativ zueinander, um einen gewünschten Drehversatz zwischen diesen zu erzielen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Linsenformträger bereitzustellen. Diese und weitere Aufgaben werden durch einen erfindungsgemäßen Träger zum Halten mindestens einer Linsenform gelöst. Die Linsenform umfasst eine erste Formhälfte, die eine erste optische Oberfläche definiert, und eine zweite Formhälfte, die eine zweite optische Oberfläche definiert. Die erste Formhälfte und die zweite Formhälfte sind gestaltet, um einander aufzunehmen, sodass ein Linsenformhohlraum zwischen der ersten optischen Oberfläche und der zweiten optischen Oberfläche definiert wird. Der Träger umfasst einen ersten Rahmen, der eine im Wesentlichen planare Vorderfläche definiert; mindestens eine Halteranordnung in wirksamer Verbindung mit dem ersten Rahmen, die dazu ausgelegt ist, die erste Formhälfte aufzunehmen. Die Halteranordnung ist einstellbar, um die erste Formhälfte rotationsmäßig zu befestigen, sodass die erste optische Oberfläche von der Vorderfläche des ersten Rahmens nach außen gewandt ist, und in einer beliebigen von einer Vielzahl von Drehpositionen bezüglich einer zur Vorderfläche des ersten Rahmens senkrechten Achse. Ein zweiter Rahmen ist gestaltet, um die zweite Formhälfte aufzunehmen, sodass die zweite optische Oberfläche von einer im Wesentlichen planaren Vorderfläche des zweiten Rahmens nach außen gewandt ist. Bei Ausrichtung des ersten Rahmens und des zweiten Rahmens in einer Arbeitsposition, in der die erste Formhälfte und die zweite Formhälfte ineinander aufgenommen sind, sodass zwischen der ersten optischen Oberfläche und der zweiten optischen Oberfläche der Linsenformhohlraum ausgebildet wird, liegt die Vorderfläche des zweiten Rahmens der Vorderfläche des ersten Rahmens gegenüber.
  • Eine vollständige und ausführbare Offenbarung der vorliegenden Erfindung, einschließlich deren bester Ausführungsform, die an einen üblichen Fachmann gerichtet ist, wird in der Beschreibung dargelegt, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt, in denen gilt:
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht eines gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung konstruierten Linsenformträgers;
  • 2 ist eine Ansicht des in 1 gezeigten Trägers in auseinandergezogener Anordnung;
  • 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der in 1 gezeigten Linie 3-3;
  • 4 ist eine Querschnittsansicht entlang der in 1 gezeigten Linie 4-4;
  • 5 ist eine perspektivische Teilansicht eines Einstellwerkzeugs zum Drehen einer Halteranordnung innerhalb eines Linsenformträgers gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 6 ist eine teilweise Querschnittsansicht eines Linsenformträgers gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Mit Bezug auf 1 umfasst ein Linsenformträger 10 einen ersten Rahmen 12 und einen zweiten Rahmen 14. Der erste Rahmen 12 und der zweite Rahmen 14 definieren jeweilige Vorderflächen 16 und 18, die in der Arbeitsposition des Trägers 10, die in 1 dargestellt ist, einander gegenüberliegen. Die Oberflächen 16 und 18 sind im Wesentlichen planar. Das heißt, trotz der Anwesenheit von Löchern in den Oberflächen sind die Oberflächen ansonsten eben. Geringfügige Variationen können in den Oberflächen in dieser Ausführungsform vorgesehen sein, solange sie die Anordnung der Platten in der Arbeitsposition nicht verhindern. Vier Paare von gegenüberliegenden Auflageknöpfen 20 und 22 sind in den Ecken der Rahmen 12 und 14 angeordnet, um einen vorbestimmten Abstand zwischen den Rahmen in der Arbeitsposition aufrechtzuerhalten.
  • Wie in den Figuren dargestellt und hierin erörtert, umfassen die Rahmen 12 und 14 feste Platten mit Hohlräumen darin, um andere Komponenten unterzubringen. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass dies nur für Erläuterungszwecke dient und dass andere geeignete Rahmenkonstruktionen innerhalb der vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Die Rahmen können beispielsweise relativ offene Strukturen mit offenen Vorderflächen sein. Klemmen, Ringe oder andere Strukturen können innerhalb der Rahmen vorgesehen sein, um die anderen Komponenten in Position zu halten. Ferner müssen die Vorderflächen nicht im Wesentlichen planar sein, wie in den vorliegenden Figuren gezeigt. Sie können in einer beliebigen geeigneten Weise konstruiert sein, sodass die Formhälften zweckmäßig orientiert werden können. Die Rahmen 12 und 14 können innerhalb eines automatisierten Vorgangs zur Herstellung von Kontaktlinsen gehalten und transportiert werden. Während des Linsenformschritts werden die Rahmen in die in den 1, 3 und 4 gezeigte Arbeitsposition bewegt. Diese Bewegung ist relativ. Das heißt, die Rahmen werden gemeinsam relativ zueinander bewegt. Bezüglich einer Maschine, die die Rahmen hält und transportiert, kann jedoch ein Rahmen stationär gehalten werden, während der andere bewegt wird. Es sollte selbstverständlich sein, dass dies trotzdem eine relative Bewegung zwischen den Rahmen definiert.
  • Mit Bezug auf 2 definiert der erste Rahmen 12 acht Löcher 24, die sich durch die Platte erstrecken und in die Vorderfläche 16 münden. Ein ringförmiger Absatz 26 erstreckt sich von der inneren Umfangsfläche 28 jedes Lochs 24 radial nach innen. In dieser Ausführungsform liegt der ringförmige Absatz 26 benachbart zur Vorderfläche 16, sodass die Vorderfläche eine Seite des Absatzes umfasst. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass der Absatz weiter innerhalb des Lochs angeordnet sein kann, wie für andere geeignete Konstruktionen zweckmäßig. Obwohl sich der ringförmige Absatz 26 kontinuierlich um das Loch 24 erstreckt, sollte es außer dem selbstverständlich sein, dass der Absatz durch diskontinuierliche Abschnitte definiert sein kann.
  • Jedes Loch 24 nimmt eine Halteranordnung mit einem im Allgemeinen zylindrischen Halteelement 30 mit einem ringförmigen Absatz 32 an dessen Basis auf. Mit Bezug auch auf 6 ist ein O-Ring 34 innerhalb eines Kanals 36 des Absatzes 32 aufgenommen. Eine Schraubenfeder 38 drückt auf einer Seite gegen das Halteelement 30 und auf der entgegengesetzten Seite gegen eine Zwischenlagscheibe 40. Die Zwischenlagscheibe 40 sitzt auf einem Schließring 42, der in einer ringförmigen Nut 44 aufgenommen ist, die in der Oberfläche 28 definiert ist. Da der Schließring 42 axial an der Platte 12 bezüglich der Achse des Lochs 24 befestigt ist, drückt die Feder 38 auf den Rahmen 12, um das Halteelement 30 in Richtung der Vorderfläche 16 vorzuspannen, sodass der Absatz 32 mit dem Absatz 26 in Eingriff steht. In der dargestellten Ausführungsform liegt der Absatz 32 an der gegenüberliegenden Oberfläche des Absatzes 26 an. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass das Halteelement durch eine andere Komponente, beispielsweise einen ringförmigen Flansch, der eine Linsenformhälfte umgibt, mit dem Absatz 26 in Eingriff stehen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Halteelement 30 und die Platte 12 aus Stahl konstruiert und die Feder 38 ist eine Schraubenfeder mit ausreichender Länge, sodass zwischen etwa 10 und etwa 15 Pfund Druck auf das Halteelement aufgebracht werden.
  • Das Halteelement 30 definiert auch eine Aussparung 46, die einen kreisförmigen zentralen Teil definiert, und zwei äußere Kanäle 48, die sich durch einen Rand 50 erstrecken. Die Aussparung 46 nimmt eine Linsenformhälfte 52 auf, die einen ringförmigen Flansch 54 und sich von diesem erstreckende Vorsprünge 56 definiert. Die Vorsprünge 56 der Linsenformhälfte 52 werden in den äußeren Kanälen 48 (mit einem Abstand von ungefähr 0,076 mm (0,003 Inch) in einer bevorzugten Ausführungsform) aufgenommen, sodass die Formhälfte 52 im Halteelement 30 gehalten wird und mit diesem bezüglich einer Achse 58 des Lochs 24 drehbar ist.
  • In den Figuren ist der Rahmen 12 als oberer Rahmen gezeigt. Das Halteelement 30 hält die Basiskrümmungs-Formhälfte 52, die eine konvexe optische Oberfläche 60 definiert. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass die Position der Rahmen umgekehrt werden kann und dass das Halteelement 30 überdies verwendet werden kann, um entweder die vordere Formhälfte oder die Basiskrümmungs-Formhälfte zu befestigen.
  • Unter erneuter Bezugnahme auf die 1, 2 und 6 umfasst der zweite Rahmen 14 eine Vielzahl von Löchern 62, die in einer Anordnung entsprechend der Anordnung der Löcher 24 in der ersten Platte 12 angeordnet sind, sodass, wenn die Rahmen 12 und 14 in der in 1 gezeigten Arbeitsposition ausgerichtet sind, die entsprechenden Formhälften jeder Linsenform einander gegenüberliegen. Jedes Loch 62 umfasst einen zylindrischen Teil 66 und einen kegelstumpfförmigen Senkbohrungsteil 64, wodurch ein ringförmiger Absatz 68 gebildet wird. Der zylindrische Teil 66 mündet in Seitenschlitze 70, die zusammen mit dem zylindrischen Teil 66 durch einen kegelstumpfförmigen Bohrungsabschnitt 71 in die Vorderfläche 18 münden. Der zylindrische Abschnitt 66 und Vorsprünge 70 sind geformt, um einen ringförmigen Flansch 72 und Vorsprünge 74 einer zweiten Formhälfte 76 aufzunehmen, sodass die Formhälfte 76 innerhalb des Lochs 62 bezüglich der Achse 58 rotationsmäßig befestigt wird. Das heißt, die Formhälfte 76 dreht sich nicht um die Achse 58 bezüglich des Rahmens 14.
  • Mit Bezug auf 2 umfasst ein Verriegelungsmechanismus zum Halten des Rahmens 12 und des Rahmens 14 in der in 1 gezeigten Arbeitsposition einen Drehstift 78 und einen Schließstift 80. Der Drehstift 78 umfasst einen langgestreckten Wellenteil 82 und eine zylindrische Kappe 84 an einem Ende der Welle. Ein Querloch 86 erstreckt sich durch das Wehlenende entgegengesetzt zur Kappe. Eine Buchse 88 ist in ein Loch 90 in der Platte 12 eingepresst. Eine Bohrung 96 nimmt den Wellenteil des Drehstifts 78 auf. Um den Drehstift 78 bezüglich des Rahmens 12 und daher bezüglich des Rahmens 14, wenn sich die Rahmen in der in 1 gezeigten Arbeitsposition befinden, rotationsmäßig zu befestigen, wird ein Stift 91 in einer Senkbohrung 93 in der Kappe 84 aufgenommen, sodass sich der Stift 91 radial von der Kappe erstreckt und in einem Schlitz 95 aufgenommen wird, der sich vom Loch 90 radial nach außen erstreckt. Mit Bezug auch auf 4 drückt eine Feder 98 auf einer Seite gegen die Buchse 88 und auf der entgegengesetzten Seite gegen die Kappe 84. Die Buchse 88 liegt an einem Absatz 100 an, der durch eine im Loch 90 ausgebildete Senkbohrung ausgebildet ist. Somit spannt die Feder 98 den Drehstift 78 vom Rahmen 14 und vom Schließstift 80 weg vor. Ein Schließring 104 hält den Drehstift 78 innerhalb des Rahmens 12.
  • Der Schließstift 80 wird in einer Bohrung 105 aufgenommen, die sich durch die Breite des Rahmens 14 erstreckt. Eine Buchse 106 ist in eine Bohrung 108 eingepresst, die sich durch den Rahmen 14 erstreckt und die Bohrung 105 schneidet. Die Buchse 106 umfasst eine flache Seite 112, die mit einer entgegengesetzten Abflachung 114 in der Bohrung 110 in Eingriff steht, um die Buchse rotationsmäßig auszurichten. Die Buchse 106 umfasst ein Durchgangsloch 116, das geringfügig größer ist als der Durchmesser des Schließstifts 80 und das auf die Bohrung 105 ausgerichtet wird, und eine axiale Bohrung 128, die auf die Bohrung 96 der Buchse 88 ausgerichtet ist, wenn sich die Rahmen 12 und 14 in der Arbeitsposition befinden. Eine Buchse 118 ist in einen Senkbohrungsteil 120 der Bohrung 105 eingepresst. Die Buchse 118 definiert ein Loch 122 in einem Ende 124 derselben, sodass das Loch 122 den Schließstift 80 axial in der Bohrung 105 ausrichtet und sodass eine Abschlusskappe 126 des Stifts 80 an einer Stirnfläche 124 anliegt, um den axialen Durchgang des Stifts 80 in der Bohrung 105 zu begrenzen.
  • Der Deutlichkeit halber sind in 2 nur ein Verriegelungsmechanismus und eine Linsenformhälften-Halteranordnung dargestellt. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass eine Halteranordnung für jedes Loch 24 vorgesehen ist und dass ein Verriegelungsmechanismus in jeder von einem Paar von zwei Bohrungen 90 und 110 aufgenommen wird. Folglich kann der Träger 10 verwendet werden, um gleichzeitig acht Kontaktlinsen unter Verwendung von acht Kontaktlinseformanordnungen auszubilden. Wie vorstehend bemerkt und mit speziellerem Bezug auf 3 und 6, befestigt der Rahmen 12 rotationsmäßig die Linsenformhälfte 52, sodass ihre optische Oberfläche 60 von der Vorderfläche 16 nach außen gewandt ist. Wie in der dargestellten Ausführungsform gezeigt, wird die Formhälfte 52 durch das Halteelement 30 geringfügig von der Vorderfläche 16 nach außen gehalten. Wenn der Rahmen 14 zur Vorderfläche 16 gebracht wird, kommen die Formhälfte 76 und die Formhälfte 52 miteinander in Eingriff, wie in 3 gezeigt, um einen Linsenformhohlraum 130 zwischen einer optischen Oberfläche 60 und einer optischen Oberfläche 132 der Formhälfte 76 zu bilden. Ein Monomergemisch wird in der konkaven Oberfläche 132 abgeschieden, bevor die Rahmen 12 und 14 zusammengebracht werden, und der Hohlraum 130 formt das Monomer zur Form einer Kontaktlinse.
  • Es sollte selbstverständlich sein, dass die Formhälften in verschiedenen geeigneten Positionen in oder an den Rahmen angeordnet werden können, solange die Rahmen zusammengesetzt werden können, sodass die Formhälften miteinander in Eingriff kommen, um den Linsenhohlraum zu bilden. Der Rahmen 14 kann beispielsweise so konstruiert sein, dass ein Halteelement die Formhälfte 76 innerhalb des Lochs 62 hält, sodass die optische Oberfläche 132 unterhalb der Vorderfläche 18 bezüglich des Rahmens 12 liegt. Die Formhälfte 52 und/oder der Rahmen 12 wird in einer solchen Ausführungsform so konstruiert, dass sich die optische Oberfläche 60 in das Loch 62 erstreckt, sodass sie der optischen Oberfläche 132 gegenüberliegt. Wie vorstehend bemerkt, werden die Vorderkrümmungs-Formhälften 76 in einer rotationsmäßig festen Position bezüglich der Rahmen 12 und 14 gehalten, während die Basiskrümmungs-Formhälften 52 mit ihren jeweiligen Halteelementen 30 bezüglich der Rahmen drehbar sind. Unter der Annahme, dass die Vorderkrümmungs-Formhälften den Linsenballast definieren und dass die Basiskrümmungs-Formhälften die torischen oder Mehrstärken-Linseneigenschaften definieren, können die Halteelemente 30 nach Bedarf gedreht werden, um einen gewünschten Versatz zwischen der torischen oder multifokalen Achse und dem Ballast in jedem Formpaar zu erzielen.
  • Anfänglich können alle Halteelemente 30 in einer gleichmäßigen, vorbestimmten Drehposition bezüglich des Rahmens 12 ausgerichtet werden, um die Formhälften 52 aufzunehmen. Dies kann in einem System erwünscht sein, in dem eine automatische Transportvorrichtung die Formhälften aus einer Spritzgießmaschine entnimmt und sie in einer bestimmten Orientierung direkt in den Träger setzt. Eine ähnliche Transportvorrichtung kann die Vorderkrümmungs-Formhälften 76 in den Rahmen 14 setzen. Sobald sich die Formhälften in den Rahmen befinden, dreht das System dann jede Formhälfte 52, um einen gewünschten Versatz zwischen ihrer torischen oder multifokalen Achse und dem Ballast ihrer entgegengesetzten Vorderkrümmungs-Formhälfte zu erzielen.
  • Die vorliegende Erfindung kann innerhalb einer Vielfalt von Formsystemen verwendet werden. In der vorliegenden Ausführungsform werden nur die Formhälften 52 nach Bedarf gedreht, um einen gewünschten Versatz zwischen der torischen Achse und dem Ballast zu erzielen, und drehbare Halteranordnungen 30 sind daher nur im Rahmen 12 vorgesehen. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass der Rahmen 14 auch drehbare Halteranordnungen umfassen könnte, sodass die Vorderkrümmungsformen drehbar sind. In einer solchen Ausführungsform hätte der Rahmen 14 eine Konstruktion ähnlich zu jener des Rahmens 12 bezüglich der Halteranordnungen. Sobald die Formhälften korrekt orientiert sind, wird der Rahmen 14 zu einer Ausgabestation bewegt, an der Monomer in die Vorderkrümmungen der Formhälfte eingespritzt wird. Eine Saugvorrichtung wird dann an die Unterseite des Rahmens 12 gebracht und bringt eine Saugkraft auf die Löcher 24 (2) auf, um die Formhälften 52 im Rahmen 12 zu halten, wenn der Rahmen umgekehrt und in eine Position oberhalb des Rahmens 14 bewegt wird. Der Rahmen wird dann nach unten auf den Rahmen 14 gesetzt, sodass die Rahmen wie nachstehend genauer beschrieben befestigt werden können. Wie vorstehend bemerkt, können die Formhälften 52 vor der Zusammenfügung der Rahmen gedreht werden, um den gewünschten Versatz von optischer Achse/Ballast zu erzielen. Die Formhälften können jedoch statt dessen nach dem Zusammenfügen gedreht werden. In beiden Fällen können die Formen in einer ähnlichen Weise gedreht werden, wie nun mit Bezug auf die in 3 und 6 gezeigte Ausführungsform beschrieben wird.
  • Ein Reibungseingriff zwischen dem O-Ring 34 und der Oberfläche 28 muss überwunden werden, bevor das Halteelement 30 und folglich die Formhälfte 52 sich bezüglich des Rahmens 12 um die Achse 58 dreht (2). Der O-Ring 34 besteht vorzugsweise aus einem flexiblen Polymer oder Elastomer, wie einem Polyamid, Polyester oder Fluorpolymerelastomer. Seine Konstruktion und die Konstruktion des Lochs 24 und der Halteranordnung werden derart gewählt, dass diese Schwellendrehkraft, die erforderlich ist, um das Halteelement 30 bezüglich des Rahmens 12 zu drehen, größer ist als Drehkräfte, die vernünftigerweise zwischen dem Halteelement und dem Rahmen 12 während der Bewegung des Trägers 10 erwartet werden können, nachdem die Linsenformen im Träger angeordnet sind, und während des Linsengießvorgangs.
  • Die Schwellendrehkraft ermöglicht trotzdem eine Drehung des Halteelements 30 durch Aufbringen eines Drehmoments auf das Halteelement 30 durch ein manuelles oder mechanisches Mittel, beispielsweise durch ein Werkzeug 134, das in 5 gezeigt ist und das automatisch durch die Gießformmaschine betätigt wird. Die Gießformmaschine fügt das Werkzeug 134 durch den Schließring 42, die Zwischenlagscheibe 40 und die Feder 38 in die Bohrung 24 ein, bis eine Schraubenzieherspitze 136 innerhalb eines Schlitzes 138 im Halteelement 30 eingesetzt wird. Die Maschine dreht das Werkzeug 134 dann, bis die Linsenformhälfte 52 um die Achse 58 (2) in eine ge wünschte Drehposition bezüglich der Formhälfte 76 gedreht ist. Die Linsenformhälfte 52 kann somit in einer beliebigen einer Vielzahl von Drehpositionen angeordnet werden, sodass die Zylinderachse der optischen Oberfläche 60 gegenüber dem Ballast, der durch die optische Oberfläche 132 bereitgestellt wird, im gewünschten Grad versetzt sein kann. Das Werkzeug wird dann aus der Bohrung 24 herausgezogen.
  • Vor dem Punkt, an dem die Rahmen 12 und 14 zusammengebracht werden, sodass die Formhälften miteinander in Eingriff kommen, um den Linsenformhohlraum 130 zu bilden, stehen mit Bezug auf 3 und 4 der Drehstift 78 und der Schließstift 80 nicht in Eingriff und die Feder 98 spannt die Kappe 84 nach oben vor, um sie mit dem Schließring 104 in Eingriff zu bringen, sodass das Durchgangsloch 86 nicht auf die Bohrung 105 ausgerichtet ist. Der Schließstift 80 wird nicht in die Bohrung 105 eingesetzt. Sobald die Rahmen in der Arbeitsposition, die in den 1 und 3 gezeigt ist, zusammengebracht sind, fügt jedoch die Gießformmaschine ein Werkzeug von der Rückseite des Rahmens 12 aus in die Bohrung 90 ein, wobei die Kappe 84 in Eingriff gebracht wird und der Drehstift 78 gegen die Vorspannung der Feder 98 vorwärts geschoben wird, bis das Loch 86 auf die Bohrung 105 ausgerichtet ist. Ein Licht und ein Lichtempfänger können an entgegengesetzten Seiten der Bohrung 105 angeordnet sein, um zu bestätigen, dass das Loch 86 auf die Bohrung ausgerichtet ist. Ein zweites Werkzeug 184 hält den Schließstift 80. Wenn die Bohrung und das Loch ausgerichtet sind, fügt die Maschine dieses Werkzeug in die rechte Öffnung der Bohrung 105 ein, um den Schließstift 80 nach links zu schieben, bis er durch das Loch 86 hindurchtritt und die Abschlusskappe 126 an der Stirnfläche 124 anliegt. Das erste Werkzeug wird dann aus der Bohrung 90 herausgezogen, was bewirkt, dass die Feder 98 gegen den Drehstift 78 nach oben schiebt, wodurch der Schließstift 80 zwischen dem Drehstift 78 und der Buchse 106 gehalten wird, wie in 4 gezeigt. Das zweite Werkzeug wird dann aus der Bohrung 105 entfernt. In der Arbeitsposition der Rahmen 12 und 14 ist keine Saugkraft erforderlich, um die Formhälften 52 im Rahmen 12 zu halten, und wird daher nicht mehr aufgebracht.
  • Wenn die Rahmen aneinander verriegelt sind, kann der Träger 10 als Einheit zu späteren Verarbeitungsstufen zur Ultravioletthärtung bewegt werden. Nach einem geeigneten Härtungszeitraum, beispielsweise ungefähr dreißig Minuten, können die zusammengefügten Rahmen zu einer weiteren Station oder Einrichtung zur Endbearbeitung der gehärteten Linsen bewegt werden. Um die Rahmen auseinander zu nehmen, wird ein Werkzeug in die Bohrung 90 eingesetzt, um den Drehstift 78 gegen die Vorspannung der Feder 98 nach unten zu schieben. Dies löst den Halt am Schließstift 80 zwischen dem Drehstift 78 und der Buchse 106. Dann wird ein Werkzeug in die linke Seite der Bohrung 105 eingefügt und schiebt den Schließstift 80 nach rechts, bis er das Loch 86 freigibt. Das Werkzeug wird dann aus der Bohrung 90 entfernt, sodass der Drehstift 78 in seine Anfangsposition zurückkehrt. Die Rahmen können dann getrennt werden, sodass die gehärteten Kontaktlinsen, die in den Hohlräumen 130 (3) der acht vom Träger 10 getragenen Linsenformen ausgebildet wurden, entnommen werden können. Während der anschließenden Zerlegung des Trägers 10 beispielsweise zur Reinigung oder Reparatur kann es erwünscht sein, zu bestätigen, dass der Schließstift 80 aus der Bohrung 105 entfernt wurde. Bei einem automatisierten Vorgang emittiert eine Lichtquelle Licht in eine Seite der Bohrung 105. Ein Lichtdetektor, der am anderen Ende der Bohrung angeordnet ist, empfängt dieses Licht, um sicherzustellen, dass die Bohrung frei ist.
  • Obwohl eine oder mehrere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung vorstehend beschrieben wurden, sollte es selbstverständlich sein, dass beliebige und alle äquivalenten Ausführungen der vorliegenden Erfindung innerhalb des Schutzbereichs und Gedankens derselben eingeschlossen sind. Der innerhalb der Rahmen angeordnete Verriegelungsmechanismus kann beispielsweise an äußeren Plattenoberflächen befestigt sein und kann eine beliebige geeignete Konstruktion und Anordnung umfassen. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass andere Mechanismen als Reibung verwendet werden können, um ein Halteelement bezüglich eines Rahmens rotationsmäßig vollständig oder teilweise zu befestigen. Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform kann beispielsweise so modifiziert werden, dass einer der ringförmigen Absätze 26 und 32 eine Reihe von gleichmäßig beabstandeten Vorsprüngen mit gekrümmten oder anderweitig abgewinkelten Oberflächen definiert, die von gleichmäßig beabstandeten entsprechenden Aussparungen im anderen Absatz aufgenommen werden. Diese Aussparungen können abgewinkelte Oberflächen aufweisen, die den abgewinkelten Oberflächen der Vorsprünge gegenüberliegen. Somit wird die Schwellenkraft, die zum Drehen des Halteelements erforderlich ist, zusätzlich durch den Winkel bestimmt, in dem diese Oberflächen angeordnet sind. Benachbarte Aussparungen und folglich benachbarte Vorsprünge können in Schritten von beispielsweise 10° voneinander beabstandet sein, die den Versatzschritten der torischen Achse entsprechen, in denen die Kontaktlinsen bereitgestellt werden. Außerdem kann das Halteelement mit dem Rahmenanschlag direkt oder durch eine andere Komponente in Eingriff stehen. Die Formhälfte kann beispielsweise zwischen dem Halteelement und einem Absatz oder einem anderen Anschlag angeordnet sein, sodass das Halteelement mit dem Absatz durch den ringförmigen Flansch der Formhälfte in Eingriff steht. Somit sind die dargestellten Ausführungsformen nur als Beispiel präsentiert und sind nicht als Begrenzungen der vorliegenden Erfindung vorgesehen. Es sollte daher für Fachleute selbstverständlich sein, dass die vorliegende Erfindung nicht auf solche Ausführungsformen begrenzt ist, da Modifikationen vorgenommen werden können. Daher wird in Betracht gezogen, dass beliebige und alle solchen Ausführungsformen in der vorliegenden Erfindung eingeschlossen sind, welche innerhalb den wörtlichen oder äquivalenten Schutzbereich der beigefügten Ansprüche fallen können.

Claims (12)

  1. Träger (10) zum Halten mindestens einer Linsenform (52, 76) mit einer ersten Formhälfte (52), die eine erste optische Oberfläche (60) definiert, und einer zweiten Formhälfte (76), die eine zweite optische Oberfläche (132) definiert, wobei die erste Formhälfte (52) und die zweite Formhälfte (76) gestaltet sind, um einander aufzunehmen, sodass ein Linsenformhohlraum (130) zwischen der ersten optischen Oberfläche (60) und der zweiten optischen Oberfläche (132) definiert wird, wobei der Träger umfasst: einen ersten Rahmen (12), der eine im Wesentlichen planare Vorderfläche (16) definiert; mindestens eine Halteranordnung (30, 34, 38, 40, 42) in wirksamer Verbindung mit dem ersten Rahmen (12), und die gestaltet ist, um die erste Formhälfte (52) aufzunehmen, wobei die Halteranordnung einstellbar ist, um die erste Formhälfte (52) rotationsmäßig zu befestigen, sodass die erste optische Oberfläche (60) von der Vorderfläche (16) des ersten Rahmens nach außen gewandt ist, und in einer beliebigen von einer Vielzahl von Drehpositionen bezüglich einer zur Vorderfläche (16) des ersten Rahmens senkrechten Achse (58); und einen zweiten Rahmen (14), der gestaltet ist, um die zweite Formhälfte (76) so aufzunehmen, dass die zweite optische Oberfläche (132) von einer im Wesentlichen planaren Vorderfläche (18) des zweiten Rahmens (14) nach außen gewandt ist, wobei die Vorderfläche (18) des zweiten Rahmens bei Ausrichtung des ersten Rahmens (12) und des zweiten Rahmens (14) in einer Arbeitsposition der Vorderfläche (16) des ersten Rahmens gegenüberliegt, in welcher die erste Formhälfte (52) und die zweite Formhälfte (76) ineinander aufgenommen sind, sodass der Linsenformhohlraum (130) zwischen der ersten optischen Oberfläche (60) und der zweiten optischen Oberfläche (132) gebildet wird.
  2. Träger nach Anspruch 1, wobei der erste Rahmen (12) mindestens einen Anschlag (26) umfasst und wobei die Halteranordnung (30, 34, 38, 40, 42) ein Halteelement (30, 34) und ein Vorspannungselement (38, 40, 42) umfasst, wobei das Vorspannungselement (38, 40, 42) das Halteelement (30, 34) vorspannt, um es mit dem Anschlag (26) in Eingriff zu bringen, und wobei das Halteelement (30, 34) bezüglich des Anschlags (26) nach Aufbringen einer relativen Drehkraft zwischen dem Halteelement (30, 34) und dem Anschlag (26), die größer ist als ein Schwellenpegel, drehbar ist, wobei der Schwellenpegel größer ist als relative Drehkräfte, die zwischen dem Halteelement (30, 34) und dem Anschlag (26) während der relativen Bewegung des ersten Rahmens (12) und des zweiten Rahmens (14) in die Arbeitsposition und während der Ausbildung einer Linse in dem Linsenhohlraum (130) aufgebracht werden.
  3. Träger nach Anspruch 2, wobei der Anschlag (26) eine erste ringförmige Oberfläche definiert, wobei das Halteelement (30, 34) eine zweite ringförmige Oberfläche (32) definiert und wobei die zweite ringförmige Oberfläche (32) bei Eingriff des Anschlags (26) mit dem Halteelement (30, 34), das durch das Vorspannungselement (38, 40, 42) vorgespannt wird, an der ersten ringförmigen Oberfläche anliegt.
  4. Träger nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, wobei das Halteelement (30, 34) zylindrisch geformt ist.
  5. Träger nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das Halteelement (30, 34) eine Aussparung (48) zum Aufnehmen der ers ten Formhälfte (52) aufweist, sodass die erste Formhälfte bezüglich des Halteelements (30, 34) rotationsmäßig befestigt ist.
  6. Träger nach einem der vorangehenden Ansprüche mit einem Verriegelungsmechanismus (78, 82, 84, 86, 88, 90, 91, 93, 95, 96, 104, 80, 105, 106, 108, 110, 112, 114, 116, 118, 120, 122, 124, 126, 128), der dazu ausgelegt ist, den ersten Rahmen (12) und den zweiten Rahmen (14) in der Arbeitsposition zu halten.
  7. Träger nach Anspruch 6, wobei der Verriegelungsmechanismus einen ersten Stift (78), der von einem des ersten Rahmens (12) und des zweiten Rahmens aufgenommen wird, und einen zweiten Stift (80), der vom anderen des ersten Rahmens und des zweiten Rahmens (14) aufgenommen wird, umfasst, wobei der erste Stift (78) und der zweite Stift (80) ausgelegt sind, um lösbar miteinander verriegelt zu werden.
  8. Träger nach Anspruch 7, wobei der erste Stift (78) bezüglich seines Rahmens (12) und des anderen Rahmens (14) entlang eines Bewegungsweges, welcher zur Achse (58) parallel ist und sich zum anderen Rahmen (14) erstreckt, hin- und herbewegbar ist und wobei der zweite Stift (80) bezüglich des anderen Rahmens (14) entlang eines Bewegungsweges, welcher zur Achse (58) senkrecht ist und den Bewegungsweg des ersten Stifts schneidet, hin- und herbewegbar ist.
  9. Träger nach Anspruch 8, wobei einer des ersten Stifts (78) und des zweiten Stifts ein Loch (86) darin definiert, das auf den Bewegungsweg des anderen des ersten Stifts und des zweiten Stifts (80) ausgerichtet ist und dazu ausgelegt ist, den anderen Stift (80) auf zunehmen.
  10. Träger nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, wobei der eine Stift (78) vom anderen Stift (80) weg vorgespannt wird.
  11. Träger nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der erste Rahmen (12) und der zweite Rahmen (14) jeweilige Kontaktflächen (20, 22) umfassen, wobei die Kontaktfläche (20) des ersten Rahmens an der Kontaktfläche (22) des zweiten Rahmens anliegt, um den ersten Rahmen (12) und den zweiten Rahmen (14) in der Arbeitsposition um einen vorbestimmten Abstand zu trennen.
  12. Träger (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Träger dazu ausgelegt ist, eine Vielzahl von Linsenformen (52, 76) zu halten, wobei der Träger umfasst: eine Vielzahl von Halteranordnungen (30, 34, 38, 40, 42) in wirksamer Verbindung mit dem ersten Rahmen (12), wobei jede Halteranordnung dazu ausgelegt ist, eine jeweilige erste Linsenformhälfte (52) aufzunehmen, und einstellbar ist, um die erste Formhälfte (52) rotationsmäßig zu befestigen, sodass die erste optische Oberfläche (60) von der Vorderfläche (16) des ersten Rahmens nach außen gewandt ist, und in einer beliebigen von einer Vielzahl von Drehpositionen bezüglich der Achse (58), die zur Vorderfläche (16) des ersten Rahmens senkrecht ist; wobei der zweite Rahmen (14) dazu ausgelegt ist, die zweiten Formhälften (76) in einem Muster entsprechend der Anordnung der ersten Formhälften (52) in dem ersten Rahmen (12) aufzunehmen, sodass die zweiten optischen Oberflächen (132) von der Vorderfläche (18) des zweiten Rahmens (14) nach außen gewandt sind, wobei die Vorderfläche (18) des zweiten Rahmens der Vorderfläche (16) des ersten Rahmens bei Ausrichtung des ersten Rahmens (12) und des zweiten Rahmens (14) in einer Arbeitsposition gegenüberliegt, in welcher jede erste Formhälf te (52) mit einer entgegengesetzten zweiten Formhälfte (76) in Eingriff steht, um den Hohlraum (130) zu bilden.
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