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Die vorliegende Erfindung betrifft
das Gießformen
von torischen Kontaktlinsen, die eine optische Zone umfassen, die
eine zylindrische Korrektur für
Patienten mit bestimmten astigmatischen Anormalitäten bereitstellt.
Im Gegensatz zu Kontaktlinsen mit nur einer sphärischen Korrektur, die im Allgemeinen
in einer beliebigen Drehposition auf das Auge gesetzt werden können, werden
torische Linsen auf dem Auge des Patienten derart positioniert,
dass die torische Achse der optischen Zone auf die astigmatische
Achse des Auges ausgerichtet wird.
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Um eine torische Kontaktlinse in
Position zu halten, ist es gut bekannt, an der Kontaktlinse eine Struktur
bereitzustellen, um die Linse durch die Wirkung der Schwerkraft
und/oder der Augenlidbewegung zu orientieren. Die Linse kann beispielsweise
in verschiedenen Bereichen verdünnt
und/oder verdickt werden, um beispielsweise einen Ballast oder eine Abplattung
bereitzustellen, sodass die Bewegung des Augenlides während des
Zwinkerns die Linse in die korrekte Position bewegt. Für eine leichte
Erörterung
wird jegliche derartige Struktur, einschließlich einer Abplattung, hierin
im Allgemeinen als "Ballast" bezeichnet. Da der
Ballast die torische Kontaktlinse in einer vorbestimmten Orientierung
auf dem Auge hält,
ist die torische optische Zone so ausgebildet, dass die torische
Achse gegenüber
der Ballastorientierung versetzt ist, um die torische Achse auf
die astigmatische Achse des Patienten auszurichten. Dieser Versatz
wird häufig
in Schritten von beispielsweise 5° oder
10° definiert.
Der Ballast wird typischerweise durch die äußere Kontaktlinsenkrümmung definiert,
um eine Unannehmlichkeit für
das Auge zu verhindern und die Augenlidbewegung auszunutzen. Die
torische opti sche Zone kann entweder auf der vorderen oder der hinteren
Linsenkrümmung definiert
werden. In Abhängigkeit
von dem zur Herstellung der Linse verwendeten Verfahren kann es
jedoch erwünscht
sein, die torische Oberfläche
an der hinteren Krümmung
zu definieren.
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Wenn die Linse durch einen Gießformvorgang
ausgebildet wird, wird typischerweise ein Monomer in einem Hohlraum
zwischen zwei Formhälften,
die selbst durch Spritzgießen
ausgebildet werden, abgeschieden. Jede Formhälfte definiert eine optische
Oberfläche,
die entweder die vordere Linsenkrümmung oder die hintere Linsenkrümmung bildet.
Diese optischen Oberflächen
werden wiederum durch optische Werkzeuge ausgebildet, die im Formhohlraum
einer Spritzgießmaschine
angeordnet werden. Optische Werkzeuge, die zur Herstellung von torischen
Linsenformen verwendet werden, definieren daher die torische optische
Zone und den Ballast, die den Formhälften verliehen werden. Wenn
der Ballast und die torischen optischen Zonen auf derselben Linsenoberfläche ausgebildet
werden, würde
das diese Oberfläche
bildende optische Werkzeug beide Eigenschaften definieren. Für gegebene
Konstruktionen von Ballast und torischer Zone ist folglich ein separates
optisches Werkzeug für
jeden Versatzwinkel erforderlich. Um die Anzahl von erforderlichen
optischen Werkzeugen zu verringern, können der Ballast und die torische
Zone folglich auf entgegengesetzten Kontaktlinsenoberflächen und
daher an entgegengesetzten Linsenformhälften definiert werden. Der
Ballast kann beispielsweise durch die Vorderseitenkrümmungs-Formhälfte definiert
werden, während
die torische optische Zone durch die Rückseitenkrümmungs-Formhälfte definiert
wird. Folglich können
die resultierenden Formhälften
relativ zueinander gedreht werden, um einen gewünschten Versatzwinkel zu erzielen.
Sobald die Formhälften
ausgebildet sind, kann der Linsenausbildungsvorgang unter Verwendung
der Form in veränderlichen
Graden automatisiert werden. EP-A-0778871 offenbart eine Abscheidungsanordnung
für eine
torische Basiskrümmung mit
Schaltbewegung zum Zusammensetzen von torischen Basiskrümmungen
und Vorder seitenkrümmungen
mit einer vorgeschriebenen Winkelorientierung zwischen diesen. Die
vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Vorrichtung zum
Halten der Formhälften
während
des Linsenausbildungsvorgangs und zum Drehen der Hälften relativ
zueinander, um einen gewünschten
Drehversatz zwischen diesen zu erzielen.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen verbesserten Linsenformträger bereitzustellen. Diese
und weitere Aufgaben werden durch einen erfindungsgemäßen Träger zum
Halten mindestens einer Linsenform gelöst. Die Linsenform umfasst eine
erste Formhälfte,
die eine erste optische Oberfläche
definiert, und eine zweite Formhälfte,
die eine zweite optische Oberfläche
definiert. Die erste Formhälfte
und die zweite Formhälfte
sind gestaltet, um einander aufzunehmen, sodass ein Linsenformhohlraum
zwischen der ersten optischen Oberfläche und der zweiten optischen
Oberfläche
definiert wird. Der Träger
umfasst einen ersten Rahmen, der eine im Wesentlichen planare Vorderfläche definiert;
mindestens eine Halteranordnung in wirksamer Verbindung mit dem
ersten Rahmen, die dazu ausgelegt ist, die erste Formhälfte aufzunehmen.
Die Halteranordnung ist einstellbar, um die erste Formhälfte rotationsmäßig zu befestigen,
sodass die erste optische Oberfläche
von der Vorderfläche
des ersten Rahmens nach außen
gewandt ist, und in einer beliebigen von einer Vielzahl von Drehpositionen
bezüglich
einer zur Vorderfläche
des ersten Rahmens senkrechten Achse. Ein zweiter Rahmen ist gestaltet,
um die zweite Formhälfte
aufzunehmen, sodass die zweite optische Oberfläche von einer im Wesentlichen
planaren Vorderfläche
des zweiten Rahmens nach außen
gewandt ist. Bei Ausrichtung des ersten Rahmens und des zweiten
Rahmens in einer Arbeitsposition, in der die erste Formhälfte und
die zweite Formhälfte
ineinander aufgenommen sind, sodass zwischen der ersten optischen
Oberfläche
und der zweiten optischen Oberfläche
der Linsenformhohlraum ausgebildet wird, liegt die Vorderfläche des
zweiten Rahmens der Vorderfläche
des ersten Rahmens gegenüber.
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Eine vollständige und ausführbare Offenbarung
der vorliegenden Erfindung, einschließlich deren bester Ausführungsform,
die an einen üblichen Fachmann
gerichtet ist, wird in der Beschreibung dargelegt, die auf die beigefügten Zeichnungen
Bezug nimmt, in denen gilt:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung konstruierten Linsenformträgers;
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2 ist
eine Ansicht des in 1 gezeigten Trägers in
auseinandergezogener Anordnung;
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3 ist
eine Querschnittsansicht entlang der in 1 gezeigten Linie 3-3;
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4 ist
eine Querschnittsansicht entlang der in 1 gezeigten Linie 4-4;
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5 ist
eine perspektivische Teilansicht eines Einstellwerkzeugs zum Drehen
einer Halteranordnung innerhalb eines Linsenformträgers gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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6 ist
eine teilweise Querschnittsansicht eines Linsenformträgers gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Mit Bezug auf 1 umfasst ein Linsenformträger 10 einen
ersten Rahmen 12 und einen zweiten Rahmen 14.
Der erste Rahmen 12 und der zweite Rahmen 14 definieren
jeweilige Vorderflächen 16 und 18,
die in der Arbeitsposition des Trägers 10, die in 1 dargestellt ist, einander
gegenüberliegen. Die
Oberflächen 16 und 18 sind
im Wesentlichen planar. Das heißt,
trotz der Anwesenheit von Löchern
in den Oberflächen
sind die Oberflächen
ansonsten eben. Geringfügige
Variationen können
in den Oberflächen
in dieser Ausführungsform
vorgesehen sein, solange sie die Anordnung der Platten in der Arbeitsposition
nicht verhindern. Vier Paare von gegenüberliegenden Auflageknöpfen 20 und 22 sind
in den Ecken der Rahmen 12 und 14 angeordnet,
um einen vorbestimmten Abstand zwischen den Rahmen in der Arbeitsposition
aufrechtzuerhalten.
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Wie in den Figuren dargestellt und
hierin erörtert,
umfassen die Rahmen 12 und 14 feste Platten mit
Hohlräumen
darin, um andere Komponenten unterzubringen. Es sollte jedoch selbstverständlich sein,
dass dies nur für
Erläuterungszwecke
dient und dass andere geeignete Rahmenkonstruktionen innerhalb der
vorliegenden Erfindung verwendet werden können. Die Rahmen können beispielsweise
relativ offene Strukturen mit offenen Vorderflächen sein. Klemmen, Ringe oder
andere Strukturen können
innerhalb der Rahmen vorgesehen sein, um die anderen Komponenten
in Position zu halten. Ferner müssen
die Vorderflächen
nicht im Wesentlichen planar sein, wie in den vorliegenden Figuren
gezeigt. Sie können
in einer beliebigen geeigneten Weise konstruiert sein, sodass die
Formhälften
zweckmäßig orientiert
werden können.
Die Rahmen 12 und 14 können innerhalb eines automatisierten
Vorgangs zur Herstellung von Kontaktlinsen gehalten und transportiert
werden. Während
des Linsenformschritts werden die Rahmen in die in den 1, 3 und 4 gezeigte Arbeitsposition
bewegt. Diese Bewegung ist relativ. Das heißt, die Rahmen werden gemeinsam
relativ zueinander bewegt. Bezüglich
einer Maschine, die die Rahmen hält
und transportiert, kann jedoch ein Rahmen stationär gehalten
werden, während
der andere bewegt wird. Es sollte selbstverständlich sein, dass dies trotzdem
eine relative Bewegung zwischen den Rahmen definiert.
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Mit Bezug auf 2 definiert der erste Rahmen 12 acht
Löcher 24,
die sich durch die Platte erstrecken und in die Vorderfläche 16 münden. Ein ringförmiger Absatz 26 erstreckt
sich von der inneren Umfangsfläche 28 jedes
Lochs 24 radial nach innen. In dieser Ausführungsform
liegt der ringförmige
Absatz 26 benachbart zur Vorderfläche 16, sodass die Vorderfläche eine
Seite des Absatzes umfasst. Es sollte jedoch selbstverständlich sein,
dass der Absatz weiter innerhalb des Lochs angeordnet sein kann, wie
für andere
geeignete Konstruktionen zweckmäßig. Obwohl
sich der ringförmige
Absatz 26 kontinuierlich um das Loch 24 erstreckt,
sollte es außer dem selbstverständlich sein,
dass der Absatz durch diskontinuierliche Abschnitte definiert sein
kann.
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Jedes Loch 24 nimmt eine
Halteranordnung mit einem im Allgemeinen zylindrischen Halteelement 30 mit
einem ringförmigen
Absatz 32 an dessen Basis auf. Mit Bezug auch auf 6 ist ein O-Ring 34 innerhalb
eines Kanals 36 des Absatzes 32 aufgenommen. Eine
Schraubenfeder 38 drückt
auf einer Seite gegen das Halteelement 30 und auf der entgegengesetzten
Seite gegen eine Zwischenlagscheibe 40. Die Zwischenlagscheibe 40 sitzt
auf einem Schließring 42,
der in einer ringförmigen
Nut 44 aufgenommen ist, die in der Oberfläche 28 definiert
ist. Da der Schließring 42 axial
an der Platte 12 bezüglich der
Achse des Lochs 24 befestigt ist, drückt die Feder 38 auf
den Rahmen 12, um das Halteelement 30 in Richtung
der Vorderfläche 16 vorzuspannen,
sodass der Absatz 32 mit dem Absatz 26 in Eingriff
steht. In der dargestellten Ausführungsform
liegt der Absatz 32 an der gegenüberliegenden Oberfläche des
Absatzes 26 an. Es sollte jedoch selbstverständlich sein,
dass das Halteelement durch eine andere Komponente, beispielsweise
einen ringförmigen
Flansch, der eine Linsenformhälfte
umgibt, mit dem Absatz 26 in Eingriff stehen kann. In einer
bevorzugten Ausführungsform
sind das Halteelement 30 und die Platte 12 aus
Stahl konstruiert und die Feder 38 ist eine Schraubenfeder
mit ausreichender Länge,
sodass zwischen etwa 10 und etwa 15 Pfund Druck auf das Halteelement
aufgebracht werden.
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Das Halteelement 30 definiert
auch eine Aussparung 46, die einen kreisförmigen zentralen Teil
definiert, und zwei äußere Kanäle 48,
die sich durch einen Rand 50 erstrecken. Die Aussparung 46 nimmt
eine Linsenformhälfte 52 auf,
die einen ringförmigen
Flansch 54 und sich von diesem erstreckende Vorsprünge 56 definiert.
Die Vorsprünge 56 der
Linsenformhälfte 52 werden
in den äußeren Kanälen 48 (mit
einem Abstand von ungefähr
0,076 mm (0,003 Inch) in einer bevorzugten Ausführungsform) aufgenommen, sodass
die Formhälfte 52 im
Halteelement 30 gehalten wird und mit diesem bezüglich einer
Achse 58 des Lochs 24 drehbar ist.
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In den Figuren ist der Rahmen 12 als
oberer Rahmen gezeigt. Das Halteelement 30 hält die Basiskrümmungs-Formhälfte 52,
die eine konvexe optische Oberfläche 60 definiert.
Es sollte jedoch selbstverständlich
sein, dass die Position der Rahmen umgekehrt werden kann und dass
das Halteelement 30 überdies
verwendet werden kann, um entweder die vordere Formhälfte oder
die Basiskrümmungs-Formhälfte zu
befestigen.
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Unter erneuter Bezugnahme auf die 1, 2 und 6 umfasst
der zweite Rahmen 14 eine Vielzahl von Löchern 62,
die in einer Anordnung entsprechend der Anordnung der Löcher 24 in
der ersten Platte 12 angeordnet sind, sodass, wenn die
Rahmen 12 und 14 in der in 1 gezeigten Arbeitsposition ausgerichtet
sind, die entsprechenden Formhälften jeder
Linsenform einander gegenüberliegen.
Jedes Loch 62 umfasst einen zylindrischen Teil 66 und
einen kegelstumpfförmigen
Senkbohrungsteil 64, wodurch ein ringförmiger Absatz 68 gebildet
wird. Der zylindrische Teil 66 mündet in Seitenschlitze 70,
die zusammen mit dem zylindrischen Teil 66 durch einen kegelstumpfförmigen Bohrungsabschnitt 71 in
die Vorderfläche 18 münden. Der
zylindrische Abschnitt 66 und Vorsprünge 70 sind geformt,
um einen ringförmigen
Flansch 72 und Vorsprünge 74 einer
zweiten Formhälfte 76 aufzunehmen,
sodass die Formhälfte 76 innerhalb
des Lochs 62 bezüglich
der Achse 58 rotationsmäßig befestigt
wird. Das heißt,
die Formhälfte 76 dreht
sich nicht um die Achse 58 bezüglich des Rahmens 14.
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Mit Bezug auf 2 umfasst ein Verriegelungsmechanismus
zum Halten des Rahmens 12 und des Rahmens 14 in
der in 1 gezeigten Arbeitsposition
einen Drehstift 78 und einen Schließstift 80. Der Drehstift 78 umfasst
einen langgestreckten Wellenteil 82 und eine zylindrische
Kappe 84 an einem Ende der Welle. Ein Querloch 86 erstreckt
sich durch das Wehlenende entgegengesetzt zur Kappe. Eine Buchse 88 ist
in ein Loch 90 in der Platte 12 eingepresst. Eine
Bohrung 96 nimmt den Wellenteil des Drehstifts 78 auf.
Um den Drehstift 78 bezüglich
des Rahmens 12 und daher bezüglich des Rahmens
14, wenn
sich die Rahmen in der in 1 gezeigten
Arbeitsposition befinden, rotationsmäßig zu befestigen, wird ein
Stift 91 in einer Senkbohrung 93 in der Kappe 84 aufgenommen,
sodass sich der Stift 91 radial von der Kappe erstreckt
und in einem Schlitz 95 aufgenommen wird, der sich vom
Loch 90 radial nach außen
erstreckt. Mit Bezug auch auf 4 drückt eine
Feder 98 auf einer Seite gegen die Buchse 88 und
auf der entgegengesetzten Seite gegen die Kappe 84. Die
Buchse 88 liegt an einem Absatz 100 an, der durch
eine im Loch 90 ausgebildete Senkbohrung ausgebildet ist.
Somit spannt die Feder 98 den Drehstift 78 vom
Rahmen 14 und vom Schließstift 80 weg vor.
Ein Schließring 104 hält den Drehstift 78 innerhalb
des Rahmens 12.
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Der Schließstift 80 wird in
einer Bohrung 105 aufgenommen, die sich durch die Breite
des Rahmens 14 erstreckt. Eine Buchse 106 ist
in eine Bohrung 108 eingepresst, die sich durch den Rahmen 14 erstreckt
und die Bohrung 105 schneidet. Die Buchse 106 umfasst
eine flache Seite 112, die mit einer entgegengesetzten
Abflachung 114 in der Bohrung 110 in Eingriff
steht, um die Buchse rotationsmäßig auszurichten.
Die Buchse 106 umfasst ein Durchgangsloch 116,
das geringfügig
größer ist
als der Durchmesser des Schließstifts 80 und
das auf die Bohrung 105 ausgerichtet wird, und eine axiale
Bohrung 128, die auf die Bohrung 96 der Buchse 88 ausgerichtet ist,
wenn sich die Rahmen 12 und 14 in der Arbeitsposition
befinden. Eine Buchse 118 ist in einen Senkbohrungsteil 120 der
Bohrung 105 eingepresst. Die Buchse 118 definiert
ein Loch 122 in einem Ende 124 derselben, sodass
das Loch 122 den Schließstift 80 axial in
der Bohrung 105 ausrichtet und sodass eine Abschlusskappe 126 des
Stifts 80 an einer Stirnfläche 124 anliegt, um
den axialen Durchgang des Stifts 80 in der Bohrung 105 zu
begrenzen.
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Der Deutlichkeit halber sind in 2 nur ein Verriegelungsmechanismus
und eine Linsenformhälften-Halteranordnung
dargestellt. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass eine Halteranordnung für jedes
Loch 24 vorgesehen ist und dass ein Verriegelungsmechanismus
in jeder von einem Paar von zwei Bohrungen 90 und 110 aufgenommen
wird. Folglich kann der Träger 10 verwendet
werden, um gleichzeitig acht Kontaktlinsen unter Verwendung von
acht Kontaktlinseformanordnungen auszubilden. Wie vorstehend bemerkt
und mit speziellerem Bezug auf 3 und 6, befestigt der Rahmen 12 rotationsmäßig die
Linsenformhälfte 52,
sodass ihre optische Oberfläche 60 von
der Vorderfläche 16 nach
außen gewandt
ist. Wie in der dargestellten Ausführungsform gezeigt, wird die
Formhälfte 52 durch
das Halteelement 30 geringfügig von der Vorderfläche 16 nach außen gehalten.
Wenn der Rahmen 14 zur Vorderfläche 16 gebracht wird,
kommen die Formhälfte 76 und die
Formhälfte 52 miteinander
in Eingriff, wie in 3 gezeigt,
um einen Linsenformhohlraum 130 zwischen einer optischen
Oberfläche 60 und
einer optischen Oberfläche 132 der
Formhälfte 76 zu
bilden. Ein Monomergemisch wird in der konkaven Oberfläche 132 abgeschieden,
bevor die Rahmen 12 und 14 zusammengebracht werden,
und der Hohlraum 130 formt das Monomer zur Form einer Kontaktlinse.
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Es sollte selbstverständlich sein,
dass die Formhälften
in verschiedenen geeigneten Positionen in oder an den Rahmen angeordnet
werden können, solange
die Rahmen zusammengesetzt werden können, sodass die Formhälften miteinander
in Eingriff kommen, um den Linsenhohlraum zu bilden. Der Rahmen 14 kann
beispielsweise so konstruiert sein, dass ein Halteelement die Formhälfte 76 innerhalb des
Lochs 62 hält,
sodass die optische Oberfläche 132 unterhalb
der Vorderfläche 18 bezüglich des Rahmens 12 liegt.
Die Formhälfte 52 und/oder
der Rahmen 12 wird in einer solchen Ausführungsform so
konstruiert, dass sich die optische Oberfläche 60 in das Loch 62 erstreckt,
sodass sie der optischen Oberfläche 132 gegenüberliegt.
Wie vorstehend bemerkt, werden die Vorderkrümmungs-Formhälften 76 in einer
rotationsmäßig festen
Position bezüglich
der Rahmen 12 und 14 gehalten, während die
Basiskrümmungs-Formhälften 52 mit
ihren jeweiligen Halteelementen 30 bezüglich der Rahmen drehbar sind. Unter
der Annahme, dass die Vorderkrümmungs-Formhälften den
Linsenballast definieren und dass die Basiskrümmungs-Formhälften die
torischen oder Mehrstärken-Linseneigenschaften
definieren, können
die Halteelemente 30 nach Bedarf gedreht werden, um einen
gewünschten
Versatz zwischen der torischen oder multifokalen Achse und dem Ballast
in jedem Formpaar zu erzielen.
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Anfänglich können alle Halteelemente 30 in einer
gleichmäßigen, vorbestimmten
Drehposition bezüglich
des Rahmens 12 ausgerichtet werden, um die Formhälften 52 aufzunehmen.
Dies kann in einem System erwünscht
sein, in dem eine automatische Transportvorrichtung die Formhälften aus
einer Spritzgießmaschine
entnimmt und sie in einer bestimmten Orientierung direkt in den
Träger
setzt. Eine ähnliche
Transportvorrichtung kann die Vorderkrümmungs-Formhälften 76 in
den Rahmen 14 setzen. Sobald sich die Formhälften in
den Rahmen befinden, dreht das System dann jede Formhälfte 52,
um einen gewünschten
Versatz zwischen ihrer torischen oder multifokalen Achse und dem
Ballast ihrer entgegengesetzten Vorderkrümmungs-Formhälfte zu
erzielen.
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Die vorliegende Erfindung kann innerhalb
einer Vielfalt von Formsystemen verwendet werden. In der vorliegenden
Ausführungsform
werden nur die Formhälften 52 nach
Bedarf gedreht, um einen gewünschten
Versatz zwischen der torischen Achse und dem Ballast zu erzielen,
und drehbare Halteranordnungen 30 sind daher nur im Rahmen 12 vorgesehen.
Es sollte jedoch selbstverständlich
sein, dass der Rahmen 14 auch drehbare Halteranordnungen umfassen
könnte,
sodass die Vorderkrümmungsformen
drehbar sind. In einer solchen Ausführungsform hätte der
Rahmen 14 eine Konstruktion ähnlich zu jener des Rahmens 12 bezüglich der
Halteranordnungen. Sobald die Formhälften korrekt orientiert sind, wird
der Rahmen 14 zu einer Ausgabestation bewegt, an der Monomer
in die Vorderkrümmungen
der Formhälfte
eingespritzt wird. Eine Saugvorrichtung wird dann an die Unterseite
des Rahmens 12 gebracht und bringt eine Saugkraft auf die
Löcher 24 (2) auf, um die Formhälften 52 im
Rahmen 12 zu halten, wenn der Rahmen umgekehrt und in eine
Position oberhalb des Rahmens 14 bewegt wird. Der Rahmen
wird dann nach unten auf den Rahmen 14 gesetzt, sodass
die Rahmen wie nachstehend genauer beschrieben befestigt werden
können.
Wie vorstehend bemerkt, können
die Formhälften 52 vor der
Zusammenfügung
der Rahmen gedreht werden, um den gewünschten Versatz von optischer
Achse/Ballast zu erzielen. Die Formhälften können jedoch statt dessen nach
dem Zusammenfügen
gedreht werden. In beiden Fällen
können
die Formen in einer ähnlichen
Weise gedreht werden, wie nun mit Bezug auf die in 3 und 6 gezeigte
Ausführungsform
beschrieben wird.
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Ein Reibungseingriff zwischen dem
O-Ring 34 und der Oberfläche 28 muss überwunden
werden, bevor das Halteelement 30 und folglich die Formhälfte 52 sich
bezüglich
des Rahmens 12 um die Achse 58 dreht (2). Der O-Ring 34 besteht vorzugsweise
aus einem flexiblen Polymer oder Elastomer, wie einem Polyamid,
Polyester oder Fluorpolymerelastomer. Seine Konstruktion und die
Konstruktion des Lochs 24 und der Halteranordnung werden
derart gewählt,
dass diese Schwellendrehkraft, die erforderlich ist, um das Halteelement 30 bezüglich des
Rahmens 12 zu drehen, größer ist als Drehkräfte, die
vernünftigerweise
zwischen dem Halteelement und dem Rahmen 12 während der
Bewegung des Trägers 10 erwartet
werden können,
nachdem die Linsenformen im Träger
angeordnet sind, und während
des Linsengießvorgangs.
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Die Schwellendrehkraft ermöglicht trotzdem eine
Drehung des Halteelements 30 durch Aufbringen eines Drehmoments
auf das Halteelement 30 durch ein manuelles oder mechanisches
Mittel, beispielsweise durch ein Werkzeug 134, das in 5 gezeigt ist und das automatisch
durch die Gießformmaschine
betätigt
wird. Die Gießformmaschine
fügt das
Werkzeug 134 durch den Schließring 42, die Zwischenlagscheibe 40 und
die Feder 38 in die Bohrung 24 ein, bis eine Schraubenzieherspitze 136 innerhalb eines
Schlitzes 138 im Halteelement 30 eingesetzt wird.
Die Maschine dreht das Werkzeug 134 dann, bis die Linsenformhälfte 52 um
die Achse 58 (2) in
eine ge wünschte
Drehposition bezüglich
der Formhälfte 76 gedreht
ist. Die Linsenformhälfte 52 kann somit
in einer beliebigen einer Vielzahl von Drehpositionen angeordnet
werden, sodass die Zylinderachse der optischen Oberfläche 60 gegenüber dem
Ballast, der durch die optische Oberfläche 132 bereitgestellt wird,
im gewünschten
Grad versetzt sein kann. Das Werkzeug wird dann aus der Bohrung 24 herausgezogen.
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Vor dem Punkt, an dem die Rahmen 12 und 14 zusammengebracht
werden, sodass die Formhälften
miteinander in Eingriff kommen, um den Linsenformhohlraum 130 zu
bilden, stehen mit Bezug auf 3 und 4 der Drehstift 78 und
der Schließstift 80 nicht
in Eingriff und die Feder 98 spannt die Kappe 84 nach
oben vor, um sie mit dem Schließring 104 in Eingriff
zu bringen, sodass das Durchgangsloch 86 nicht auf die
Bohrung 105 ausgerichtet ist. Der Schließstift 80 wird
nicht in die Bohrung 105 eingesetzt. Sobald die Rahmen
in der Arbeitsposition, die in den 1 und 3 gezeigt ist, zusammengebracht sind,
fügt jedoch
die Gießformmaschine
ein Werkzeug von der Rückseite
des Rahmens 12 aus in die Bohrung 90 ein, wobei
die Kappe 84 in Eingriff gebracht wird und der Drehstift 78 gegen
die Vorspannung der Feder 98 vorwärts geschoben wird, bis das Loch 86 auf
die Bohrung 105 ausgerichtet ist. Ein Licht und ein Lichtempfänger können an
entgegengesetzten Seiten der Bohrung 105 angeordnet sein, um
zu bestätigen,
dass das Loch 86 auf die Bohrung ausgerichtet ist. Ein
zweites Werkzeug 184 hält
den Schließstift 80.
Wenn die Bohrung und das Loch ausgerichtet sind, fügt die Maschine
dieses Werkzeug in die rechte Öffnung
der Bohrung 105 ein, um den Schließstift 80 nach links
zu schieben, bis er durch das Loch 86 hindurchtritt und
die Abschlusskappe 126 an der Stirnfläche 124 anliegt. Das
erste Werkzeug wird dann aus der Bohrung 90 herausgezogen, was
bewirkt, dass die Feder 98 gegen den Drehstift 78 nach
oben schiebt, wodurch der Schließstift 80 zwischen
dem Drehstift 78 und der Buchse 106 gehalten wird,
wie in 4 gezeigt. Das
zweite Werkzeug wird dann aus der Bohrung 105 entfernt.
In der Arbeitsposition der Rahmen 12 und 14 ist
keine Saugkraft erforderlich, um die Formhälften 52 im Rahmen 12 zu
halten, und wird daher nicht mehr aufgebracht.
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Wenn die Rahmen aneinander verriegelt sind,
kann der Träger 10 als
Einheit zu späteren
Verarbeitungsstufen zur Ultravioletthärtung bewegt werden. Nach einem
geeigneten Härtungszeitraum,
beispielsweise ungefähr
dreißig
Minuten, können
die zusammengefügten
Rahmen zu einer weiteren Station oder Einrichtung zur Endbearbeitung
der gehärteten Linsen
bewegt werden. Um die Rahmen auseinander zu nehmen, wird ein Werkzeug
in die Bohrung 90 eingesetzt, um den Drehstift 78 gegen
die Vorspannung der Feder 98 nach unten zu schieben. Dies
löst den Halt
am Schließstift 80 zwischen
dem Drehstift 78 und der Buchse 106. Dann wird
ein Werkzeug in die linke Seite der Bohrung 105 eingefügt und schiebt den
Schließstift 80 nach
rechts, bis er das Loch 86 freigibt. Das Werkzeug wird
dann aus der Bohrung 90 entfernt, sodass der Drehstift 78 in
seine Anfangsposition zurückkehrt.
Die Rahmen können
dann getrennt werden, sodass die gehärteten Kontaktlinsen, die in
den Hohlräumen 130 (3) der acht vom Träger 10 getragenen
Linsenformen ausgebildet wurden, entnommen werden können. Während der
anschließenden
Zerlegung des Trägers 10 beispielsweise
zur Reinigung oder Reparatur kann es erwünscht sein, zu bestätigen, dass
der Schließstift 80 aus
der Bohrung 105 entfernt wurde. Bei einem automatisierten
Vorgang emittiert eine Lichtquelle Licht in eine Seite der Bohrung 105.
Ein Lichtdetektor, der am anderen Ende der Bohrung angeordnet ist,
empfängt dieses
Licht, um sicherzustellen, dass die Bohrung frei ist.
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Obwohl eine oder mehrere bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung vorstehend beschrieben wurden, sollte es selbstverständlich sein,
dass beliebige und alle äquivalenten
Ausführungen
der vorliegenden Erfindung innerhalb des Schutzbereichs und Gedankens
derselben eingeschlossen sind. Der innerhalb der Rahmen angeordnete
Verriegelungsmechanismus kann beispielsweise an äußeren Plattenoberflächen befestigt
sein und kann eine beliebige geeignete Konstruktion und Anordnung umfassen.
Es sollte auch selbstverständlich
sein, dass andere Mechanismen als Reibung verwendet werden können, um
ein Halteelement bezüglich
eines Rahmens rotationsmäßig vollständig oder
teilweise zu befestigen. Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform
kann beispielsweise so modifiziert werden, dass einer der ringförmigen Absätze 26 und 32 eine
Reihe von gleichmäßig beabstandeten
Vorsprüngen
mit gekrümmten
oder anderweitig abgewinkelten Oberflächen definiert, die von gleichmäßig beabstandeten
entsprechenden Aussparungen im anderen Absatz aufgenommen werden.
Diese Aussparungen können
abgewinkelte Oberflächen
aufweisen, die den abgewinkelten Oberflächen der Vorsprünge gegenüberliegen.
Somit wird die Schwellenkraft, die zum Drehen des Halteelements
erforderlich ist, zusätzlich
durch den Winkel bestimmt, in dem diese Oberflächen angeordnet sind. Benachbarte
Aussparungen und folglich benachbarte Vorsprünge können in Schritten von beispielsweise
10° voneinander beabstandet
sein, die den Versatzschritten der torischen Achse entsprechen,
in denen die Kontaktlinsen bereitgestellt werden. Außerdem kann
das Halteelement mit dem Rahmenanschlag direkt oder durch eine andere
Komponente in Eingriff stehen. Die Formhälfte kann beispielsweise zwischen
dem Halteelement und einem Absatz oder einem anderen Anschlag angeordnet
sein, sodass das Halteelement mit dem Absatz durch den ringförmigen Flansch
der Formhälfte
in Eingriff steht. Somit sind die dargestellten Ausführungsformen
nur als Beispiel präsentiert und
sind nicht als Begrenzungen der vorliegenden Erfindung vorgesehen.
Es sollte daher für
Fachleute selbstverständlich
sein, dass die vorliegende Erfindung nicht auf solche Ausführungsformen
begrenzt ist, da Modifikationen vorgenommen werden können. Daher
wird in Betracht gezogen, dass beliebige und alle solchen Ausführungsformen
in der vorliegenden Erfindung eingeschlossen sind, welche innerhalb
den wörtlichen
oder äquivalenten
Schutzbereich der beigefügten
Ansprüche
fallen können.