DE60007102T2 - Aufwärtsumsetzung von Fernseh-Zwischenfrequenzsignalen unter Berücksichtigung des detektierten analogen oder digitalen Signaltyps - Google Patents

Aufwärtsumsetzung von Fernseh-Zwischenfrequenzsignalen unter Berücksichtigung des detektierten analogen oder digitalen Signaltyps Download PDF

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Fernsehsignalrundfunks über terrestrische Wellen oder über ein Kabelnetz. Genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Aufwärtsumsetzer zum Verarbeiten eines Fernsehsignals vor der Ausstrahlung, wobei der Aufwärtsumsetzer so konfiguriert ist, dass er entweder analoge oder digitale Fernsehsignale verarbeitet.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Fernsehsignale, die eine Audiosignalkomponente und eine Videosignalkomponente umfassen, werden terrestrisch, über Satellit oder über Kabelnetze übertragen. Diese Signale werden anschließend von Fernsehgeräten empfangen, die die Signale als verständliche Fernsehprogramme anzeigen.
  • Während Fernsehsignale ursprünglich erzeugt werden, werden sie typischerweise als Zwischenfrequenz-(ZF)-Signale mit einer Frequenz von etwa 45 MHz im elektromagnetischen Spektrum erzeugt. Um Fernsehsignale auszustrahlen, entweder terrestrisch oder durch ein Kabelnetz, und mittels Standardfernsehgeräten zu nutzen, müssen die Fernsehsignale auf Signale mit höherer Frequenz im VHF-Band oder im UHF-Band umgesetzt werden.
  • Diese Umsetzung wird von einer Vorrichtung bewerkstelligt, die als Aufwärtsumsetzer bekannt ist. Der Aufwärtsumsetzer ist an der Kopfstation angeordnet, von der die Fernsehsignale ausgehen. Der Aufwärtsumsetzer nimmt das ZF-Fernsehsignal an, setzt es in ein VHF- oder UHF-Signal um und stellt das umgesetzte Signal für die Ausstrahlung bereit. An einer Fernsehsignalkopfstation wird ein Aufwärtsumsetzer oder eine separate Aufwärtsumsetzungsschaltung für jeden Kanal verwendet, der vom Dienstanbieter ausgestrahlt wird.
  • Ein Beispiel eines Aufwärtsumsetzers ist in 1 gezeigt. Der Aufwärtsumsetzer (100) empfängt ein eingegebenes ZF-Fernsehsignal (101), das der Umsetzungsschaltung (104) zur Verfügung gestellt wird. Die Umsetzungsschaltung 104 führt die Aufwärtsumsetzung durch. Das resultierende VHF- oder UHF-Signal (102) wird vom Aufwärtsumsetzer (100) ausgegeben.
  • Herkömmlicherweise waren Fernsehsignale Analogsignale. Ein analoges Fernsehsignal beruht auf einer Trägerwelle (CW) bei einer spezifischen Frequenz. Änderungen der Amplitude der Trägerwelle, als Modulationen bezeichnet, werden anschließend veranlasst, um die Informationen des im signalcodierten Fernsehprogramms zu befördern. Die Fernsehgeräte sprechen auf diese Modulationen an, um die Anzeige des ausgestrahlten Fernsehprogramms zu erzeugen.
  • In letzter Zeit hat sich die Tendenz entwickelt, analoge Fernsehsignale durch digitale Fernsehsignale zu ersetzen. Digitale Signale können ein größeres Volumen an Informationen schneller befördern. Folglich wird die Qualität des resultierenden Bildes und des Tons, die auf einem digitalen Fernsehgerät bereitgestellt werden, deutlich verbessert.
  • Das Problem beim Übergang zu einem digitalen Format für die Fernsehsignalübertragung ist die Notwendigkeit, eine bestehende analoge Rundfunkanlage und analoge Fernsehgeräte durch digitale Anlagen zu ersetzen. Folglich besteht der Bedarf in der Technik für einen Aufwärtsumsetzer, der sowohl digitale als auch analoge Fernsehsignale vor der Ausstrahlung leicht verarbeiten kann. Eine solche Fähigkeit vereinfacht den Übergang von einem analogen in ein digitales Signalformat.
  • US 5.774.193 beschreibt digitale Fernseh-(HDTV)- und analoge Fernseh(NTSC)-Rundfunksysteme, die für eine gleichzeitige Ausstrahlung kombiniert sind. Ein HDTV-Rundfunksendesystem und ein analoges NTSC-Rundfunksendesystem sind auf demselben Turm installiert und decken den gleichen Bereich ab durch Adaption beider Systeme. Das NTSC-System enthält eine Quelle analoger NTSC-Videosignale, einen NTSC-Analog-Videosignalerreger, der NTSC-ZF-modulierte analoge Videosignale erzeugt, einen NTSC-Frequenz-Aufwärtsumsetzer und einen Leistungsverstärker, der NTSC-HF-modulierte analoge Videosignale erzeugt, eine NTSC-Rundfunkantenne und eine Allband-VHF- und UHF-Signalübertragungsleitung, die ein Eingangsende und ein Ausgangsende aufweist. Das HDTV-System enthält eine Quelle digitaler Videosignale, einen digitalen Videosignalcodierer, der ZF-modulierte digitale Videosignale erzeugt, und einen Frequenz-Aufwärtsumsetzer und einen Leistungsverstärker, der HF-modulierte digitale Videosignale erzeugt, sowie eine HDTV-Rundfunkantenne. Durch Kombinieren der HDTV-HF-Signale und der NTSC-HF-Signale am Eingangsende der Übertragungsleitung und Trennen derselben am Ausgangsende und Einspeisen derselben in die NTSC-Antenne und die HDTV-Antenne werden jeweils die zwei Rundfunkübertragungssysteme auf dem gleichen Turm und für den gleichen Überdeckungsbereich installiert.
  • Ein besonderes Problem bei der Bereitstellung eines Dualmodus-Aufwärtskonverters, wie oben erwähnt worden ist, ist der Unterschied im Trägerfrequenzband zwischen analogen und digitalen Rundfunkformaten. Im analogen Format werden z. B. die Fernsehsignale mittels Amplitudenmodulation einer Grundträgerwelle übertragen. In Nordamerika besitzt die analoge Grundträgerwelle eine Frequenz von 45,75 MHz. Ein Aufwärtsumsetzer, der im analogen Format arbeitet, ist in 1 gezeigt. Dieser Aufwärtsumsetzer (100) enthält einen Oszillator (103), der ein Referenzsignal von 45,75 MHz ausgibt. Wenn mehrere Aufwärtsumsetzer gleichzeitig betrieben werden, um verschiedene Fernsehkanalsignale zu verarbeiten, die im analogen Format ausgestrahlt werden, ist die Phase der verschiedenen analogen Kanalsignale vorzugsweise synchronisiert. Dies ist bekannt als harmonisch verwandte Trägeroperation ("HRC").
  • Um die Phase der Kanalsignale zu synchronisieren, enthält jeder Aufwärtskonverter (100) einen identischen Oszillator (103), der mit einer externen Hauptreferenz synchronisiert werden kann. Der Oszillator (103) gibt das Referenzsignal (105) mit einer Frequenz von 45,75 MHz an den Modulator (106) aus, der das Eingangs-ZF-Fernsehsignal (101) erzeugt. Die Aufwärtsumsetzer für alle ausgestrahlten Kanäle sind typischerweise durch einen Steuerbus verbunden, um somit deren Operation zu koordinieren. Folglich kann die Phase der ausgegebenen HF-Fernsehsignale von den verschiedenen Aufwärtskonvertern koordiniert werden.
  • Ungünstigerweise hat diese Referenzfrequenz, die für HRC im analogen Format (45,75 MHz) erforderlich ist, keine spezielle Bedeutung im digitalen Format. Digitale Signale sind nicht nur amplitudenmoduliert, wie die analogen Signale, sondern verwenden Modulationssysteme, wie z. B. die Quadraturamplitudenmodulation ("QAM"), bei der sowohl Amplitude als auch Phase moduliert werden. In einem solchen System ist die analoge Referenzfrequenz (45,75 MHz) als Referenzfrequenz für den Modulator 106 unbrauchbar. Wenn folglich der Aufwärtsumsetzer (100) so gestaltet ist, dass er sowohl analoge als auch digitale Fernsehsignale verarbeitet, wird der Ausgang des Oszillators (103) für die HRC-Operation im analogen Format benötigt, ist jedoch im digitalen Format nutzlos oder störend.
  • Folglich besteht in der Technik ein Bedarf an einem Aufwärtsumsetzer und einem Verfahren zur Herstellung und Benutzung desselben, wodurch leichter ermöglicht wird, dass der Aufwärtsumsetzer analoge oder digitale Fernsehsignale geeignet verarbeitet.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obenbeschriebenen Anforderungen und weiteres zu erfüllen. Genauer ist es eine Aufgabe der vorliegenden Endung, einen Aufwärtsumsetzer und einem Verfahren zur Herstellung und Nutzung desselben zu schaffen, die digitale oder analoge Fernsehsignale verarbeiten und ein brauchbares Referenzsignal in jedem Format ausgeben können.
  • Weitere Aufgaben, Vorteile und neuartige Merkmale der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung ausgeführt, oder können von Fachleuten durch Lesen dieser Materialien oder Ausführen der Erfindung erkannt werden. Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung können durch die Mittel erreicht werden, die in den beigefügten Ansprüchen erwähnt sind.
  • Um diese erwähnten und weitere Aufgaben zu lösen, kann die vorliegende Erfindung als ein Aufwärtsumsetzer zum Umsetzen eines ZF-Fernsehsignals in ein VHF- oder UHF-Signal ausgeführt und beschrieben werden, der sowohl digitale als auch analoge Fernsehsignale verarbeitet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Aufwärtsumsetzer zum Umsetzen eines ZF-Fernsehsignals in ein VHF- oder UHF-Signal geschaffen, wobei der Aufwärtsumsetzer umfasst: ein Steuermittel zum Erfassen, ob das ZF-Fernsehsignal ein analoges Fernsehsignal oder ein digitales Fernsehsignal ist; ein Referenzsignalmittel, das ein Referenzsignal einem Modulationsmittel zuführt, wobei das Modulationsmittel das ZF-Fernsehsignal erzeugt, und wobei das Referenzsignal eine erste Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal das analoge Fernsehsignal ist, und eine von der ersten Frequenz verschiedene zweite Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal das digitale Fernsehsignal ist; und ein Aufwärtsumsetzungsmittel für die Aufwärtsumsetzung des ZF-Fernsehsignals in das VHF- oder UHF-Signal.
  • Der Aufwärtsumsetzer der vorliegenden Erfindung kann eine Aufwärtsumsetzungsschaltung zum Empfangen eines Eingangsfernsehsignals und Ausgeben eines umgesetzten Fernsehsignals enthalten; und eine Referenzsignalschaltung zum Zuführen eines Referenzsignals zu einem Modulator außerhalb der Aufwärtsumsetzungsschaltung. Die Referenzsignalschaltung stellt ein erstes Referenzsignal zur Verfügung, wenn das Eingangsfernsehsignal ein analoges Signal ist, und stellt ein zweites Referenzsignal zur Verfügung, wenn das Eingangsfernsehsignal ein digitales Signal ist. Das erste Referenzsignal besitzt vorzugsweise eine Frequenz von 45,75 MHz, während das zweite Referenzsignal eine Frequenz von 44 MHz besitzt.
  • Die Referenzsignalschaltung enthält vorzugsweise einen spannungsgesteuerten Oszillator mit einem Ausgangsbereich, der die ersten und zweiten Referenzsignale enthält. Eine Phasenverriegelungsschaltung wird verwendet, um den Oszillator so zu steuern, dass er entweder das erste Referenz signal oder das zweite Referenzsignal ausgibt.
  • Eine Steuerschaltung kann automatisch ermitteln, ob das eingegebene Fernsehsignal ein digitales oder ein analoges Signal ist, und kann die Phasenverriegelungsschaltung dementsprechend konfigurieren, um entweder das erste oder das zweite Referenzsignal zu erzeugen. Die Steuerschaltung kann das Eingangsfernsehsignal abtasten, um zu ermitteln, ob das Eingangsfernsehsignal analog oder digital ist. Alternativ kann die Steuerschaltung ein Steuersignal empfangen, das anzeigt, ob das Eingangsfernsehsignal ein digitales oder ein analoges Signal ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ferner ein Verfahren zur Aufwärtsumsetzung eines ZF-Fernsehsignals zu einem VHF- oder UHF-Signal unabhängig davon, ob das ZF-Fernsehsignal ein digitales Fernsehsignal oder ein analoges Fernsehsignal ist, geschaffen, wobei das Verfahren umfasst: Erzeugen des ZF-Fernsehsignals; Erfassen, ob das ZF-Fernsehsignal das digitale Fernsehsignal oder das analoge Fernsehsignal ist; Erzeugen eines Referenzsignals, wobei das Referenzsignal eine erste Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal das analoge Fernsehsignal ist, und eine von der ersten Frequenz verschiedene zweite Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal das digitale Fernsehsignal ist; Zuführen des Referenzsignals zu einem Modulator, wobei der Modulator das ZF-Fernsehsignal erzeugt; Aufwärtsumsetzung des ZF-Fernsehsignals in das VHF- oder UHF-Signal.
  • Das Verfahren kann ferner die Ermittlung mittels einer Steuerschaltung enthalten, ob das eingegebene Fernsehsignal ein digitales oder ein analoges Signal ist, und das selektive Bereitstellen des ersten oder des zweiten Referenzsignals in Reaktion hierauf.
  • Das Verfahren der vorliegenden Erfindung enthält ferner vorzugsweise die Schritte des selektiven Erzeugens des ersten oder des zweiten Referenzsignals mit einem spannungsgesteuerten Oszillator, das Steuern des Oszillators mit einer Phasenverriegelungsschaltung, und das Konfigurieren der Phasenverriegelungsschaltung in Abhängigkeit davon, ob das eingegebene Fernsehsignal ein digitales oder ein analoges Signal ist, mit einer Steuerschal tung.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die beigefügten Zeichnungen zeigen die vorliegende Erfindung und sind Teil der Beschreibung. Zusammen mit der folgenden Beschreibung zeigen und erläutern die Zeichnungen die Prinzipien der vorliegenden Erfindung.
  • 1 ist ein Blockschaltbild zur Erläuterung der Prinzipien eines Aufwärtsumsetzers für eine Fernsehrundfunk-Kopfstation.
  • 2 ist ein Blockschaltbild eines verbesserten Aufwärtsumsetzers gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Wie oben erwähnt worden ist, hat für ein Aufwärtsumsetzersystem, das digitale Fernsehsignale verarbeitet, die analoge Referenzfrequenz von 45,75 MHz keine Bedeutung und ist als Referenzfrequenz nutzlos. Eine nützlichere Referenzfrequenz für ein System, das digitale Fernsehsignale verarbeitet, wäre die Mittenfrequenz des ZF-Bandes, nämlich 44 MHz. Das ZF-Frequenzband reicht von 41 bis 45 MHz.
  • Zum Beispiel kann eine Referenzfrequenz von 44 MHz, zentral im digitalen Band, ohne Modulation als Testsignal in die Aufwärtsumsetzungsschaltung weitergeleitet werden. Die Verwendung eines solchen Testsignals wird weiter unten beschrieben.
  • Unter Verwendung dieses Prinzips schafft die vorliegende Erfindung einen Aufwärtsumsetzer, der eines von zwei verschiedenen Referenzsignalen entsprechend für das analoge oder das digitale Format der verarbeiteten Fernsehsignale erzeugen kann. Im Folgenden wird mit Bezug auf 2 eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
  • 2 zeigt einen verbesserten Aufwärtsumsetzer (200), der die vorange henden Probleme des Standes der Technik löst. Der Aufwärtsumsetzer (200) ist einem herkömmlichen Aufwärtsumsetzer insofern ähnlich, als ein ZF-Fernsehsignal (101) empfangen, von einer Aufwärtsumsetzungsschaltung (204) verarbeitet und als ein VHF- oder UHF-Signal (102) ausgegeben wird.
  • Ein spannungsgesteuerter Oszillator (203) ist vorgesehen, um ein Referenzsignal (205) zu erzeugen, das einem Modulator (207) zur Verfügung gestellt wird, der das eingegebene ZF-Signal (101) erzeugt. Der spannungsgesteuerte Oszillator (203) besitzt einen ausreichenden Bereich, um ein Referenzsignal (205) mit einer Frequenz von entweder 45,75 oder 44 MHz auszugeben.
  • Der spannungsgesteuerte Oszillator (203) wird durch eine Phasenverriegelungsschleife (201) gesteuert, was bedeutet, dass die Phasenverriegelungsschleife (201) ein bestimmtes Spannungssignal dem Oszillator (203) zur Verfügung stellt, das die Frequenz des Ausgangs (205) des Oszillators (203) vorschreibt.
  • . Die Phasenverriegelungsschleife (201) ist ihrerseits mittels einer Steuerschaltung (202) konfiguriert. Die Steuerschaltung (202) ermittelt, ob das eingegebene ZF-Fernsehsignal (101) ein digitales oder ein analoges Signal ist. Wenn das eingegebene ZF-Fernsehsignal (101) ein analoges Signal ist, konfiguriert die Steuerschaltung (202) die Phasenverriegelungsschleife (201) so, dass das Steuersignal, das dem spannungsgesteuerten Oszillator (203) zugeführt wird, den Oszillator (203) veranlasst, ein Referenzsignal (205) mit einer Frequenz von 45,75 MHz auszugeben, die für das verarbeitete analoge Signal geeignet ist. Dieses Referenzsignal kann anschließend in der HRC-Operation verwendet werden, um die Phase der Ausgangssignale von den verschiedenen Aufwärtskonvertern, die verschiedene Fernsehkanalsignale zur Verfügung stellen, zu synchronisieren.
  • Wenn die Steuerschaltung (202) feststellt, dass das eingegebene ZF-Fernsehsignal (101) ein digitales Signal ist, konfiguriert alternativ die Steuerschaltung (202) die Phasenverriegelungsschleife (201) um, um ein anderes Referenzsignal zu erzeugen. In diesem Fall gibt der spannungsgesteuerte Oszillator (203), der auf das Signal von der Phasenverriegelungsschleife (201) anspricht, ein Referenzsignal (205) mit 44 MHz an die Aufwärtsumset zungsschaltung (204) aus.
  • Dieses Referenzsignal ist im digitalen Format nützlicher. Da z. B. das Signal mit 44 MHz zentral im digitalen Band liegt, kann es ummoduliert über den Modulator (207) als Testsignal der Aufwärtsumsetzungsschaltung (204) zugeführt werden. Das Ausgangssignal (102) kann anschließend untersucht werden, um zu ermitteln, ob die Aufwärtsumsetzungsschaltung (204) richtig funktioniert.
  • Die Steuerschaltung (202) kann ermitteln, ob das eingegebene ZF-Signal (101) digital oder analog ist, in einer beliebigen von mehreren äquivalenten Weisen. Zum Beispiel kann die Steuerschaltung (202) mit der Eingangsleitung des ZF-Signals (101) verbunden sein (207). Die Steuerschaltung (202) kann dann das ankommende ZF-Signal (101) abtasten, um zu ermitteln, ob das Signal (101) digital oder analog ist.
  • Alternativ kann die Steuerschaltung (202) ein Eingangssignal (206) empfangen, das anzeigt, ob das eingegebene ZF-Signal (101) digital oder analog ist. Das Eingangssignal (206) kann z. B. durch eine Benutzereingabevorrichtung erzeugt werden, über die ein menschlicher Operator angibt, ob digitale oder analoge Signale übertragen werden. Die Steuerschaltung (202) ist vorzugsweise eine Firmware-Komponente.
  • Wie für Fachleute leicht erkennbar ist, kann das Bereitstellen zweier verschiedener Referenzsignale für die Aufwärtsumsetzungsschaltung in Abhängigkeit von der digitalen oder analogen Eigenschaft des ankommenden, zu verarbeitenden ZF-Signals mittels verschiedener äquivalenter Vorrichtungen bewerkstelligt werden, einschließlich verschiedener Software-, Firmware- und Hardware-Komponenten.
  • Die vorangehende Beschreibung dient nur zur Erläuterung und Beschreibung der Erfindung. Sie soll nicht erschöpfend sein oder die Erfindung auf irgendeine genaue offenbarte Form beschränken. Hinsichtlich der obigen Lehre sind viele Modifikationen und Variationen möglich.
  • Die bevorzugte Ausführungsform wurde gewählt und beschrieben, um die Prinzipien der Erfindung und ihre praktische Anwendung am Besten zu erläutern. Die vorangehende Beschreibung soll Fachleuten ermöglichen, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen und mit verschiedenen Modifikationen, die für die beabsichtigte bestimmte Verwendung geeignet sind, am Besten zu nutzen. Der Umfang der Erfindung soll durch die folgenden Ansprüche definiert sein.

Claims (17)

  1. Aufwärtsumsetzer (200) zum Umsetzen eines ZF-Fernsehsignals (101) in ein VHF- oder UHF-Signal (102), wobei der Aufwärtsumsetzer umfasst: ein Steuermittel (202) zum Erfassen, ob das ZF-Fernsehsignal (101) ein analoges Fernsehsignal oder ein digitales Fernsehsignal ist; ein Referenzsignalmittel (201, 203), das ein Referenzsignal (205) einem Modulationsmittel (207) zuführt, wobei das Modulationsmittel (207) das ZF-Fernsehsignal (101) erzeugt, und wobei das Referenzsignal (205) eine erste Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal (101) das analoge Fernsehsignal ist, und eine von der ersten Frequenz verschiedene zweite Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal ist; und ein Aufwärtsumsetzungsmittel (204) für die Aufwärtsumsetzung des ZF-Fernsehsignals (101) in das VHF- oder UHF-Signal (102).
  2. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1, bei dem das Steuermittel eine Steuerschaltung ist; das Referenzsignalmittel einen spannungsgesteuerten Oszillator umfasst; das Modulationsmittel ein Modulator ist; und das Aufwärtsumsetzungsmittel eine Aufwärtsumsetzungsschaltung ist.
  3. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem die erste Frequenz bei 45,75 MHz liegt und die zweite Frequenz bei 44 MHz liegt.
  4. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Referenzsignal (205) dem Aufwärtsumsetzungsmittel (204) als Testsignal bereitgestellt wird, um das Aufwärtsumsetzungsmittel (204) zu testen.
  5. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Steuermittel (202) das ZF-Fernsehsignal (101) abtastet, um zu ermitteln, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das analoge Fernsehsignal oder das digitale Fernsehsignal ist.
  6. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Steuermittel (202) ermittelt, ob das ZF-Fernsehsignal (101) ein analoges Fernsehsignal oder ein digitales Fernsehsignal ist.
  7. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem das Steuermittel (202) ein Steuersignal (206) empfängt, das anzeigt, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal oder das analoge Fernsehsignal ist.
  8. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem sich das Modulationsmittel (207) außerhalb des Aufwärtsumsetzers befindet.
  9. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 2, bei dem das Referenzsignalmittel ferner umfasst: eine Phasenverriegelungsschleife (201), die ein Spannungssignal für den spannungsgesteuerten Oszillator (203) bereitstellt, wobei das Spannungssignal die Frequenz des Referenzsignals (205) auf die erste Frequenz oder die zweite Frequenz festlegt.
  10. Aufwärtsumsetzer nach Anspruch 9, bei dem die Steuerschaltung (202) die Phasenverriegelungsschleife (201) in Abhängigkeit davon konfiguriert, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal oder das analoge Fernsehsignal ist.
  11. Verfahren für die Aufwärtsumsetzung eines ZF-Fernsehsignals (101) in ein VHF- oder UHF-Signal unabhängig davon, ob das ZF-Fernsehsignal (101) ein digitales Fernsehsignal oder ein analoges Fernsehsignal ist, wobei das Verfahren umfasst: Erzeugen des ZF-Fernsehsignals (101); Erfassen, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal oder das analoge Fernsehsignal ist; Erzeugen (201, 203) eines Referenzsignals (205), wobei das Referenzsignal (205) eine erste Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal (101) das analoge Fernsehsignal ist, und eine von der ersten Frequenz verschiedene zweite Frequenz aufweist, wenn das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal ist; Zuführen des Referenzsignals (205) zu einem Modulator (207), wobei der Modulator (207) das ZF-Fernsehsignal (101) erzeugt; Aufwärtsumsetzung des ZF-Fernsehsignals (101) in das VHF- oder UHF-Signal (102).
  12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem die erste Frequenz bei 45,75 MHz liegt und die zweite Frequenz bei 44 MHz liegt.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, bei dem der Schritt des Erfassens umfasst: Empfangen eines Steuersignals (206), das anzeigt, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal oder das analoge Fernsehsignal ist.
  14. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 11, 12 oder 13, bei dem der Schritt des Erfassens umfasst: Abtasten des ZF-Fernsehsignals (101), um zu ermitteln, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das analoge Fernsehsignal oder das digitale Fernsehsignal ist.
  15. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 11 bis 14, das ferner umfasst: Bereitstellen des Referenzsignals für eine Aufwärtsumsetzungsschaltung (204) als Testsignal, um die Aufwärtsumsetzungsschaltung (204) zu testen.
  16. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 11 bis 15, bei dem innerhalb des Schrittes der Erzeugung eine Phasenverriegelungsschleife (201) ein Spannungssignal für einen spannungsgesteuerten Oszillator (203) bereitstellt, wobei das Spannungssignal die Frequenz des Frequenzsignals (205) auf eine erste Frequenz oder eine zweite Frequenz festlegt.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem eine Steuerschaltung (202) die Phasenverriegelungsschleife (201) in Abhängigkeit davon konfiguriert, ob das ZF-Fernsehsignal (101) das digitale Fernsehsignal oder das analoge Fernsehsignal ist.
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