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Die vorliegende Erfindung betrifft
alkalische Zellen mit einer Kathode, die Mangandioxid umfasst. Die Erfindung
betrifft im Besonderen eine alkalische Zelle mit einer Anode, die
Zink umfasst, mit einer Kathode, die Mangandioxid umfasst, und einem
Elektrolyt, der Kaliumhydroxid umfasst, wobei die Anode elektrisch
leitfähige
Zusatzstoffe aufweist, wie etwa Metallpulver, im Besonderen Zinnpulver.
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STAND DER
TECHNIK
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Der Zelleninhalt einer primären alkalischen
Zelle weist für
gewöhnlich
eine Anode auf, die aktives Zinkanodenmaterial, alkalisches Elektrolyt
umfasst, eine Kathode, die aktives Mangandioxid-Kathodenmaterial umfasst,
und einen für
Elektrolytionen durchlässigen
Separator, der für
gewöhnlich
ein nichtgewebtes Material umfasst, das Zellulosefasern und Polyvinylalkoholfasern
aufweist. Das aktive Anodenmaterial umfasst Zinkpartikel, denen
Zinkoxid beigemischt ist, sowie herkömmliche Gelbildner, wie etwa
Carboximethylcellulose oder Acrylsäurecopolymere, und Elektrolyt.
Der Gelbildner hält
die Zinkpartikel an der Verwendungsposition und in Kontakt miteinander.
Ein leitfähiger
Metallnagel, der als Anoden-Stromabnehmer
bekannt ist, wird für
gewöhnlich
in das Anodenmaterial in Kontakt mit der Endkappe eingeführt, die
den negativen Anschluss der Zelle bildet. Bei dem alkalischen Elektrolyt
handelt es sich für
gewöhnlich
um eine wässerige
Lösung
aus Kaliumhydroxid, wobei andere alkalische Lösungen aus Natrium oder Lithiumhydroxid
ebenfalls verwendet werden können.
Bei dem Kathodenmaterial handelt es sich für gewöhnlich um Mangandioxid und
es kann geringe Mengen Kohlenstoff oder Graphit aufweisen, um die
Leitfähigkeit
zu erhöhen.
Herkömmliche
alkalische Zellen weisen feste Kathoden auf, die für Batterien
geeignetes Mangandioxid in Partikelform umfassen. Der hierin verwendete
Begriff für
Batterien geeignetes Mangandioxid betrifft Mangandioxid, dass allgemein
eine Reinheit von mindestens etwa 91 Gewichtsprozent aufweist. Elektrolytisches
MnO2 (EMD) ist die bevorzugte Form von Mangandioxid
für alkalische
Zellen, und zwar aufgrund seiner hohen Dichte und da es durch elektrolytische Verfahren
bequem mit hoher Reinheit gewonnen werden kann. EMD wird für gewöhnlich aus
der direkten Elektrolyse eines Bads aus Mangansulfat und Schwefelsäure hergestellt.
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In den Kathoden herkömmlicher
Zn/MnO2-Alkalizellen weist die Mangandioxidzusammensetzung
für gewöhnlich zwischen
etwa 70 und 87 Gewichtsprozent auf. Eine partikuläre Graphit-
und wässerige
KOH-Lösung
(7-11 Normal) kann dem Mangandioxid zur Bildung einer Kathodenmischung
zugesetzt werden. Derartige Mischungen bilden eine feuchte feste
Mischung, die unter Verwendung von Kolben oder anderen derartigen Kompaktierungsvorrichtungen,
die eine kompaktierte feste Kathodenmasse in Kontakt mit dem Zellengehäuse bilden,
vollständig
in das Zellengehäuse
verdichtet wird. Das Kathodenmaterial kann in Scheibenform vorgeformt
werden, wobei runde Ringe gebildet werden, die in gestapelter Anordnung
in die Zelle eingeführt
werden, wie dies zum Beispiel in dem U.S. Patent US-A-5.283.139
dargestellt ist, und wobei das Material danach erneut verdichtet
wird.
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Da kommerzielle Zellengrößen fest
vorgegeben sind, ist es wünschenswert
Versuche zu unternehmen, die Kapazität der Zellen zu erhöhen, d.h.
die nützliche
Lebensdauer der Zelle, indem die Oberfläche des aktiven Elektrodenmaterials
vergrößert und
größere Mengen
des aktiven Materials in die Zelle gepackt werden. Dieser Ansatz
weist praktische Einschränkungen
auf. Wenn das aktive Material zu dicht in die Zelle gepackt wird,
kann dies die Rate der elektrochemischen Reaktion während der
Entladung verringern, wodurch sich wiederum die Lebensdauer verkürzt. Es
können
auch andere nachteilige Effekte wie etwa eine Polarisation auftreten,
im Besonderen bei hohem Stromverbrauch (Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme).
Die Polarisation begrenzt die Mobilität der Ionen in dem aktiven
Elektrodenmaterial und in dem Elektrolyt, wodurch sich wiederum
die Lebensdauer verkürzt.
Der Berührungswiderstand
zwischen dem aktiven MnO2-Kathodenmaterial
und dem Zellengehäuse
einer alkalischen Zelle reduziert ebenfalls die Lebensdauer. Derartige
Berührungswiderstandverluste
nehmen für
gewöhnlich
zu, speziell wenn die Zelle während
Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme entladen wird (zwischen
etwa 0,5 und 1 Watt).
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Die kommerzielle Nachfrage nach der
Herstellung primärer
Zellen, die sich besser für
Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme eignen, nimmt weiter zu.
Moderne elektronische Geräte
wie etwa Mobiltelefone, Digitalkameras und Spielzeuge, Blitzgeräte, ferngesteuertes
Spielzeug, Camcorder und Lampen mit hoher Dichte sind Beispiele
für derartige
Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme. Derartige Geräte erfordern hohe
Stromentnahmeraten, für
gewöhnlich
eine Impulsentnahme, zwischen etwa 0,5 und 1 Ampere, wobei Werte
zwischen etwa 0,5 und 1,5 Ampere noch üblicher sind. Demgemäß erfordern
sie einen Betrieb mit einem Leistungsbedarf von zwischen etwa 0,5
und 2 Watt. Moderne elektronische Geräte wie etwa Mobiltelefone,
Digitalkameras und Spielzeuge, Blitzgeräte, ferngesteuertes Spielzeug,
Camcorder und Lampen mit hoher Dichte sind Beispiele für derartige
Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme. Somit ist es wünschenswert
eine Möglichkeit
vorzusehen, die nützliche
Lebensdauer herkömmlicher
primärer
alkalischer Zellen zuverlässig
zu verlängern,
im Besonderen bei Zellen, die für
Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme eingesetzt werden, ohne
dabei die Polarisationseffekte signifikant zu erhöhen oder
die Zellenleistung anderweitig nachteilig zu beeinflussen.
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Das U.S. Patent US-A-5.240.793 offenbart
eine alkalische Zelle, wobei das Zink in der Anode in Legierungsform
mit Indium und Wismut vorgesehen ist. Das Zink kann auch in Legierungsform
mit Indium, Wismut und Barium vorgesehen werden. Die Zelle ist im
Wesentlichen quecksilberfrei und weist einen Bleigehalt von weniger
als 30 Teilchen je Million auf.
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Die japanische Patentschrift Hei
61-2270 offenbart den Zusatz von Metallpulvern zu der Anode alkalischer
Zellen mit einer Anode, die Zink umfasst, und mit einer Kathode,
die Silberoxid umfasst (Zn/Ag2O-Zelle). Die
Metallpulver weisen eine durchschnittliche Teilchengröße zwischen
etwa 0,01 und 5 Mikron auf. Bei den offenbarten Metallpulverarten
handelt es sich um Kupfer, Silber, Gold, Zinn und Blei. Das Zink
ist mit Quecksilber amalgamiert. Die Metallpulver sind mit Quecksilber
amalgamiert und können
auch mit Korrosionsschutzmitteln behandelt werden, bevor sie der
Anode hinzugefügt
werden. Die Zn/Ag2O-Zelle unterscheidet
sich chemisch deutlich von der Zn/Mn2O-Zelle
und weist andere Entladungseigenschaften auf. Zum Beispiel verbraucht
die Zn/Ag2O-Zelle während der Entladung kein Wasser,
weist ein flaches Spannungsentladungsprofil und eine deutlich höhere Zinkfülldichte
(niedrigere Elektrolytbelastung) in der Anode auf als die Zn/Mn2O-Zelle.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht im Aufriss einer alkalischen Zelle mit einer
erfindungsgemäßen Anode.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Der Anmelder hat festgestellt, dass
die Eignung moderner alkalischer Zellen für Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme
deutlich verbessert wird, wenn elektrisch leitfähige Pulver dem Anodenmaterial
hinzugefügt
werden. Die Leistung wird auch dann verbessert, wenn die Elektrolytbeschickung
(Zinkfülldichte)
in der Anode angepasst wird. Somit kann die Leistungsfähigkeit
von alkalischen Zink/MnO2-Zellen über einen
Bereich der Zinkfülldichte
in der Anode (eine höhere
oder niedrigere Elektrolytbelastung in der Anode) verbessert werden,
im Besonderen bei Anwendungen mit hoher Leistungsaufnahme, wenn
der Anode elektrisch leitfähige Pulver
hinzugefügt
werden. Die vorliegende Erfindung ist somit auf alkalische Zink/MnO2-Zellen anwendbar, wobei die Zinkfülldichte
in der Anode zwischen etwa 1,75 und 2,2 g/cm3 und
vorzugsweise zwischen etwa 1,8 und 2,1 g/cm3 liegt.
Der Volumenanteil der wässerigen
Elektrolytlösung
in der Anode liegt zwischen etwa 68,2 und 75,5 Prozent des Volumens
der Anode.
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Bei den geeigneten elektrisch leitfähigen Pulvern
handelt es sich wünschenswerter
Weise um Metallpulver wie etwa Zinn, Kupfer, Silber, Magnesium,
Indium, Wismut und Mischungen dieser Stoffe. Die Metallpulver werden
in physikalischer Mischung mit den Zinkteilchen hinzugefügt, das
heißt,
sie werden nicht mit den Zinkteilchen legiert. Das Metallpulver wird
der Anode der Zelle wünschenswerter
Weise in einer Menge hinzugefügt,
die zwischen etwa 0,2 und 3,0 Gewichtsprozent der Anode insgesamt
liegt, vorzugsweise zwischen etwa 0,2 und 2,0 Gewichtsprozent, und
wobei ein Wert von etwa 0,5 und 2,0 Gewichtsprozent der Anode insgesamt
darüber
hinaus bevorzugt wird. Das durchschnittliche Teilchen des Metallpulverzusatzes
weist wünschenswerter
Weise eine Oberfläche
zwischen etwa 0,1 und 10 mm2 auf, vorzugsweise
zwischen etwa 0,5 und 1,5 mm2. Das durchschnittliche
Teilchen des Metallpulvers weist wünschenswerter Weise eine Dicke
zwischen etwa 10 und 50 Mikron und vorzugsweise zwischen etwa 10
und 25 Mikron auf.
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Aus den vorstehend aufgeführten Metallpulvern
konnte Zinn als bevorzugterer Pulverzusatz bestimmt werden. Das
Zinnpulver wird in physikalischer Mischung mit den Anodenmaterialien
hinzugefügt.
Zwar kann die Zellenleistung durch den Zusatz der vorstehend aufgeführten leitfähigen Metallpulver
verbessert werden, im Besonderen bei einer Anwendung mit hoher Leistungsaufnahme,
wobei sich Zinnpulver als besonders wünschenswert erwiesen hat, da
es eine geringere Gasung bewirkt als andere Metallzusätze wie
zum Beispiel Kupfer. Wenn Zinnpulver als Anodenzusatz verwendet
wird, kann es überraschender
Weise die Leistung der Zelle bei einer Hochleistungsentladung verbessern,
ohne die Gasung in der Zelle auf ein Niveau zu erhöhen, das
erkennbar die Gesamtnutzbarkeit der Zelle und deren Lebensdauer
beeinträchtigt.
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Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden
Erfindung eine elektrochemische Zelle, die eine Anode umfasst, die
Zink, eine wässerige
alkalische Elektrolytlösung,
einen Separator und eine Kathode umfasst, die Mangandioxid umfasst,
wobei die genannte Anode ferner Zinnpulver umfasst, das zwischen
etwa 0,2 bis 3,0 Gewichtsprozent der Anode umfasst, wobei das Zinnpulver
dem Zink in der genannten Anode physikalisch beigemischt ist, wobei
die genannte Zelle weniger als 20 Gewichtsteile Quecksilber je Million
Teilchen Zellengewicht umfasst, wobei die genannte Zelle weniger
als 30 Gewichtsteile Blei je Million Teilchen des Metallanteils in
der Anode umfasst, wobei die Fülldichte
von Zink in der Anode zwischen etwa 1,75 und 2,2 Gramm pro Kubikzentimeter
des Anodenvolumens beträgt,
wobei die Anode einen Teil der genannten wässerigen alkalischen Elektrolytlösung in
der Zelle umfasst, und wobei der prozentuale Volumenanteil der wässerigen
Elektrolytlösung
in der Anode zwischen etwa 69,2 und 75,5 Volumenprozent der Anode
beträgt.
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Die erfindungsgemäße alkalische Zink/MnO2-Zelle ist im Wesentlichen quecksilberfrei,
das heißt
sie weist keinerlei zugesetztes Quecksilber auf. Die erfindungsgemäße Zelle
weist somit einen Gesamtquecksilberanteil von weniger als etwa 50
Teilchen je Million des Gesamtgewichts der Zelle auf, vorzugsweise
von weniger als 20 Teilchen je Million des Gesamtgewichts der Zelle,
wobei ein Wert von weniger als etwa 10 Teilchen je Million des Gesamtgewichts
der Zelle darüber
hinaus bevorzugt wird. Die erfindungsgemäße Zelle weist vorzugsweise
ferner keine hinzugefügten
Bleianteile auf und ist somit im Wesentlichen nicht bleihaltig,
das heißt, der
Gesamtbleigehalt liegt unter 30 Teilchen je Million, vorzugsweise
unter 15 Teilchen je Million des Gesamtmetallgehalts der Anode.
Trotz der Tatsache, dass die Zelle im Wesentlichen frei von Quecksilber
und Blei ist, erhöht
der Zusatz von Zinnpulver zu dem Anodenmaterial die Gasung nicht
auf ein Niveau, das die Gesamtleistung der Zelle beeinträchtigt,
wenn die Zelle mit einer hohen Leistung entladen wird (0,5 bis 2
Ampere). Vielmehr verbessert der Zusatz von Zinnpulver zu der Anode
einer alkalischen Zink/MnO2-Zelle die Leistung bei
einer Entladung mit hoher Leistung.
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Dies widerspricht der Erwartung,
da man annehmen würde,
dass der Zusatz von Metallpartikeln zu der Anode in Abwesenheit
von nicht amalgamiertem Zink (kein zugesetztes Quecksilber) und
in Abwesenheit von zugesetztem Blei, signifikantes Gasen fördert, was
wiederum die Gesamtlebensdauer und die Gesamtleistung der Zelle
erkennbar verringert, da die zugesetzten Metallpartikel Stellen
für das
Auftreten sekundärer
Reaktionen vorsehen. Der Anmelder konnte feststellen, dass dies
nicht eintritt, wenn Metallpartikel mit einer bestimmten Größe verwendet
werden, vorzugsweise mit einer durchschnittlichen Oberfläche zwischen
etwa 0,1 und 10 mm2 und in geringer Konzentration,
wie zum Beispiel zwischen etwa 0,2 und 3,0 Gewichtsprozent der Anode. Die
Metallpulver, vorzugsweise Zinnpulver mit einer durchschnittlichen
Teilchenoberfläche
zwischen etwa 0,1 und 10 mm2, vorzugsweise
zwischen etwa 0,5 und 1,5 mm2 und mit einer
durchschnittlichen Teilchendicke zwischen etwa 1 und 50 Mikron,
vorzugsweise mit einer Größe zwischen
etwa 10 und 25 Mikron und mit einer Konzentration zwischen etwa
0,2 und 2,0 Gewichtsprozent der Anode, verbessern die Zellenleistung
bei Hochleistungsanwendungen. Theoretisch sehen die elektrisch leitfähigen Pulver,
im Besonderen Zinnpulver, leitfähige
Pfade zwischen isolierten Zinkteilchen oder Zinkteilchenaggregaten
in der Anodenmischung vor. Dies reduziert die Rate des Anstiegs
des Innenwiderstands der Zelle bei einer Entladung bei hoher Leistung,
wobei die Gasung überraschender
Weise nicht auf ein Niveau ansteigt, das die Gesamtleistung der
Zelle nachteilig beeinflusst. Dies wiederum verhindert es, dass
die Spannung drastisch abfällt,
selbst wenn die Zelle mit hoher Geschwindigkeit entladen wird, wie
zum Beispiel zwischen etwa 0,5 und 1,5 Ampere oder zwischen etwa
0,5 und 2 Watt. Der Reineffekt ist eine verbesserte Zellenleistung
bei Entladung mit hoher Leistung, gemessen durch eine längere Lebensdauer
bzw. Nutzungsdauer und eine höhere
Energieleistung insgesamt.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Eine repräsentative primäre alkalische
Zink/Mangandioxid-AA-Zelle
kann mit partikulärem
Mangandioxid hergestellt werden. Die AA-Zelle wird mit einem aus
Stahl ausgebildeten Zellengehäuse
hergestellt, das auf der inneren und äußeren Oberfläche mit
Nickel plattiert ist. Die innere Oberfläche des Gehäuses kann mit einem leitfähigen Material überzogen
werden, wie zum Beispiel mit Kohlenstoff, wobei das in den Beispielen hierin
verwendete Gehäuse
keine Beschichtung bzw. keinen Überzug
aufweist. Eingesetzt werden herkömmliche
Kathoden- und Anodenmischungen, herkömmlicher Elektrolyt und eine
herkömmliche
Separatormembran, mit der Ausnahme, dass elektrisch leitfähige Pulver,
vorzugsweise Zinnpulver, gemäß der vorliegenden Erfindung
zu dem Anodenmaterial hinzugefügt
werden bzw. wird. Das Anodenmaterial kann in Form einer gelierten
Mischung vorgesehen sein, die quecksilberfreies (Null hinzugefügtes Quecksilber)
Zinklegierungspulver aufweist. Eine derartige Mischung kann für gewöhnlich eine
wässerige
KOH-Elektrolytlösung,
einen Gelbildner, z.B. Acrylsäurecopolymer
wie etwa CARBOPOL C940 von B.F. Goodrich, und oberflächenaktive
Stoffe bzw. Tenside, wie zum Beispiel ein organisches Phosphatester-Tensid
GAFAC RA600 von Rhone Poulenc aufweisen. Andere repräsentative
Gelbildner für
Zinkanoden werden in dem U.S. Patent US-A-4.563.404 offenbart. Andere
organische Additive, die Zinkmassen hinzugefügt werden können, werden in der europäischen Patentschrift
0474382A1 offenbart. Bei der Separatormembran kann es sich um eine
herkömmliche
für Ionen durchlässige Membran
aus einem nichtgewebten bzw. Vliesmaterial handeln, das Polyvinylalkohol
und Zellulosefasermaterial (Rayon) umfasst. Der Elektrolyt ist eine
wässerige
Lösung
aus KOH mit etwa 7-11 Normal KOH und 2 Gewichtsprozent ZnO, nachstehend
als "wässerige
KOH-Lösung" bezeichnet.
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Die Kathode in der Zelle weist wünschenswerter
Weise die folgende Zusammensetzung auf: Elektrolytisches Mangandioxid
(80-87 Gewichtsprozent), Graphit (7-10 Gewichtsprozent) und 7-10 Normal ("wässerige KOH-Lösung zwischen
etwa 30-40 Gewichtsprozent KOH-Konzentration") (5-7 Gewichtsprozent); Polyethylenbinder
(0,1 bis 0,5 Gewichtsprozent). Derartige Kathodenmischungen dienen
Veranschaulichungszwecken und schränken die Erfindung nicht ein.
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Das Anodenmaterial umfasst in jedem
Fall: Zinklegierungspulver mit 63 bis 69 Gewichtsprozent (99,9 Gewichtsprozent
zinkhaltiges Indium), wässerige
KOH-Lösung,
die 38 Gewichtsprozent KOH und etwa 2 Gewichtsprozent ZnO umfasst;
CARBOPOL C940 (B.F. Goodrich) als vernetztes Acrylsäurecopolymer-Gelbildner
(zwischen 0,5 und 2 Gewichtsprozent) und Waterlock A-221 (Grain
Processing Co.), hydrolisiertes Polyacronitril, das auf ein Stärkegrundgerüst aufpolymerisiert
ist (zwischen 0,01 und 0,5 Gewichtsprozent; RM-510 (Rhone-Poulec),
Dionylphenol-Phosphatester-Tensid (50 Teilchen je Million). Die
durchschnittliche Teilchengröße der Zinklegierung
liegt wünschenswerter
Weise zwischen etwa 30 und 350 Mikron. Die Fülldichte von Zink in der Anode
(Anodenporosität)
liegt zwischen etwa 1,75 und 2,2 Gramm Zink je Kubikzentimeter der
Anode. Der prozentuale Volumenanteil der wässerigen Elektrolytlösung in
der Anode liegt zwischen etwa 69,2 und 75,5 Volumenprozent der Anode.
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Bei dem Separator handelte es sich
in jedem Fall um einen herkömmlichen,
für Ionen
durchlässigen Separator
mit einer Innenschicht aus einem nichtgewebten Material aus Zellulose-(Rayon) und Polyvinylalkoholfasern
und einer Außenschicht
aus Cellophan. Ein solches Material dient Veranschaulichungszwecken
und schränkt
die Erfindung nicht ein. Die getesteten Zellen wurden auf herkömmliche
Art und Weise abgeglichen, so dass die Milliamperestundenkapazität von MnO2 (auf der Basis von 370 Milliamperestunden
pro Gramm MnO2) dividiert durch die Milliamperestundenkapazität der Zinklegierung
(auf der Basis von 822 Milliamperestunden pro Gramm Zinklegierung)
etwa 1 beträgt.
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Die Abbildung aus 1 zeigt eine repräsentative Konfiguration einer
alkalischen Zelle. Die alkalische Zelle 610 umfasst ein
zylindrisches Stahlgehäuse 620 mit
einem geschlossenen Ende 614 und einem offenen Ende 616.
Die Zelle ist mit einer Kathode 612 gefüllt, die MnO2 umfasst,
und mit einer Anode 615, die Zink und Elektrolyt umfasst.
Der Elektrolyt umfasst eine konventionelle Mischung aus KOH, ZnO
und Gelbildner. Die Kathode 612 kann in Form einer Reihe
kompaktierter bzw. verdichteter ringförmiger Blöcke 612a vorgesehen
werden. Die Anode und die Kathode können durch einen herkömmlichen
für Ionen
porösen
Separator getrennt werden, der zum Beispiel Polyvinylalkohol und
Zellulosefasermaterial umfasst. Nachdem die Zelle 610 gefüllt worden
ist, wird ein isolierendes Verschlussstück 660 in das offene
Ende 616 eingeführt.
Das isolierende Verschlussstück 660 kann
aus Polypropylen, mit Talkum verstärktem Polypropylen, sulforniertem
Polyethylen oder Nylon bestehen. Das Verschlussstück 660 wird
gemäß der Abbildung
aus 1 vorzugsweise um
die umfängliche
Stufe 618 gedrückt,
so dass das Verschlussstück
an der Verwendungsposition in dem offenen Ende 616 verriegelt
wird. Der periphere Rand 627 des Gehäuses 620 wird um die
Oberseite des isolierenden Verschlussstücks 660 gefalzt. Eine
Isolierscheibe 680 aus Papier wird über dem umgefalzten peripheren
Rand 627 des Gehäuses 620 angebracht.
Bei der Isolierscheibe 680 kann es sich um eine mit Polyethylen überzogene
Papierscheibe handeln. Eine Anschlussendkappe 630 wird
an den Kopf des Stromabnehmers 640 geschweißt. Danach
wird ein elongierter Stromabnehmer 640 in die Öffnung 644 des
isolierenden Verschlussstücks 660 eingeführt (im
Festsitz), so dass die Endkappe 630 an der Isolierscheibe 680 ruht.
Der Stromabnehmer 640 kann aus einer Vielzahl bekannter
elektrisch leitfähiger
Metalle ausgewählt
werden, die sich als Materialien für Stromabnehmer eignen, wie
zum Beispiel Messing, verzinntes Messing, Bronze, Kupfer oder Indium
plattiertes Messing. Bei dem in den Testzellen verwendeten Stromabnehmer 640 handelte
es sich um Messing. Ein herkömmliches
Bitumenabdichtmittel kann vorher um den Stromabnehmer 640 herum
aufgetragen werden, bevor dieser in die Öffnung 644 eingeführt wird.
Ein Folienetikett 670 kann um das Gehäuse 620 herum aufgetragen werden.
Die Anschlussendkappe 630 wird zum negativen Anschluss
der alkalischen Zelle 610, und der runde Vorsprung 625 an
dem geschlossenen Ende des Gehäuses 520 wird
zum positiven Anschluss.
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Bei der in der Abbildung aus 1 abgebildeten Zelle 610 kann
es sich um eine AA-Zelle handeln. Die in der Abbildung aus 1 dargestellte alkalische
Zelle ist jedoch auf keine bestimmte Größe beschränkt. Die vorliegende Erfindung
ist somit auch auf zylindrische alkalische Zellen der Größen AAAA,
AAA, C und D anwendbar sowie auf alkalische Knopfzellen jeder Größe oder
Form. Die alkalische Zelle 610 ist nicht auf eine bestimmte
chemische Zellenzusammensetzung oder Zellengröße beschränkt, mit der Ausnahme, dass
gemäß der vorliegenden
Erfindung leitfähige
Pulver der Anode hinzugefügt
werden. Die Zelle 610 kann somit herkömmliche alkalische chemische
Zellenzusammensetzungen aufweisen, einschließlich der chemischen Zusammensetzungen,
die kein zugesetztes Quecksilber aufweisen (weniger als 50 Teilchen
Quecksilber je Million des Zellengewichts insgesamt, vorzugsweise
weniger als 10 Teilchen Quecksilber je Million des Zellengewichts
insgesamt) sowie Modifikationen dieser. Derartige repräsentative
chemische Zusammensetzungen werden zum Beispiel in dem U.S. Patent
US-A-5.401.590 offenbart,
das hierin durch Verweis enthalten ist, mit der Ausnahme, dass elektrisch
leitfähige
Teilchen gemäß der vorliegenden
Erfindung in wünschenswerter
Weise zu der Anode hinzugefügt
werden. Die erfindungsgemäße Zelle 610 weist
ferner vorzugsweise keine hinzugefügten Bleianteile auf und kann
somit im Wesentlichen bleifrei sein, das heißt, der Bleigehalt insgesamt ist
geringer als 30 Teilchen je Million, vorzugsweise geringer als 15
Teilchen je Million des Metallgehalts der Anode insgesamt. Die vorliegende
Erfindung betrifft zwar ferner grundsätzlich primäre alkalische Zellen der Anode
und die Chemie der Kathode ist derart anpassbar, dass die Zellen
sekundäre
(aufladbare) Zellen werden, wie dies im Fach bekannt ist, jedoch
mit der Ausnahme, dass elektrisch leitfähige Teilchen, vorzugsweise Zinnpartikel,
in wünschenswerter
Weise der Anode hinzugefügt
werden.
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Bei der oben genannten Zelle (1) kann es sich um eine
AA-Zelle handeln, die als Testzellen hergestellt und verwendet werden.
Die Testzellen wurden gemäß der vorstehenden
Beschreibung jedoch mit den Anodenzusammensetzungen hergestellt,
die in den folgenden Beispielen aufgeführt sind. Die Kathodenzusammensetzung
und die Zellenkomponenten entsprachen in jedem Fall der vorstehenden
Beschreibung. Die folgende spezifische Kathodenzusammensetzung wurde
in den folgenden Beispielen verwendet: MnO2 – 86,5 Gewichtsprozent;
Graphit – 6,3
Gewichtsprozent; wässerige
KOH-Lösung
(38 Gewichtsprozent KOH) – 6,9 Gewichtsprozent
und Polyethylenbinder – 0,3
Gewichtsprozent. Beispiel 1 zeigt ein vergleichendes Beispiel, wobei
die Anodenzusammensetzung keinen freien Metallpulverzusatz aufweist.
Beispiel 2 weist die gleiche Anodenzusammensetzung auf und die gleiche
Zelle wie in Beispiel 1, jedoch mit dem Zusatz von einem Gewichtsprozent
Zinnpulver zu der Anode. In ähnlicher
Weise zeigt Beispiel 3 ein vergleichendes Beispiel, wobei die Anodenzusammensetzung
keinen freien Metallpulverzusatz aufweist. Beispiel 4 weist die
gleiche Anodenzusammensetzung und die gleiche Zelle wie in Beispiel
3 auf, jedoch mit einem Zusatz von einem Gewichtsprozent Zinnpulver
zu der Anode. Das der Anode hinzugefügte Zinnpulver (Beispiele 2
und 4) weist eine bevorzugte durchschnittliche Teilchendicke zwischen
etwa 10 und 25 Mikron und eine durchschnittliche Teilchenoberfläche zwischen
etwa 0,1 und 1,5 mm2, vorzugsweise zwischen
etwa 0,5 und 1,5 mm2 auf.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht
auf eine bestimmte Teilchenform beschränkt, wobei jedoch eine durchschnittliche
Zinnteilchenform wünschenswert
ist, die ungefähr
rechteckig ist. Eine derartige ungefähr rechteckige Teilchenform
weist für
gewöhnlich
eine durchschnittliche Länge
auf, die zwischen dem 1- und 3-fachen der Länge liegt. Die Oberfläche eines
durchschnittlichen Zinnteilchens kann gefaltet sein. Zinnpulver
mit derartigen Eigenschaften ist im Handel unter den Handelsbezeichnungen
K-502 und K-508 Zinnpulver von der Transmet Corp. erhältlich.
Das K-502 Pulver weist eine durchschnittliche Teilchendicke zwischen
etwa 10 und 25 Mikron sowie eine durchschnittliche Oberfläche von
1 mm2 auf. Das K-508 Pulver weist eine durchschnittliche
Teilchendicke zwischen etwa 10 und 25 Mikron und eine durchschnittliche
Oberfläche
von 0,6 mm2 auf. Die Teilchen weisen gemäß der vorstehenden
Beschreibung allgemein eine ungefähr rechteckige Form auf, und
das Durchschnittsteilchen weist eine gefaltete Oberfläche auf.
Es ist möglich,
dass die gefaltete Oberfläche
dieser Teilchen ein beitragender Faktor für die eindeutigen Leistungsverbesserungen
ist, die sich ergeben, wenn Zinnpulver den Anoden alkalischer Zellen
hinzugefügt
wird.
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Die Zellen wurden mit einer hohen
Leistung einer kontinuierlichen Entladung von 1 Watt auf eine Lade-Entspannung von 1,0
Volt entladen. Die Zellen wurden mit intermittierender Entladung
und mit gepulster Hochleistungsausgabe entladen, um den Einsatz
in Fotokameras zu simulieren. Die Leistung der Zelle wurde gemessen
und mit der einer vergleichbaren Zelle ohne hinzugefügtes Zinnpulver
verglichen. Die Betriebsstunden und die Energieleistung (Watt/Stunde)
wurden aufgezeichnet.
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BEISPIEL
1 (vergleichend)
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Hinweise
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1. Die Zinkfülldichte in der Anode entspricht
2,063 Gramm Zink pro cm3 der Anode. Die
reale Dichte des Zinks entspricht 7,14 g/cm3.
Der Anodendurchmesser entspricht 8,95 mm. Die entlang einer senkrecht
zu der Längsachse
der Zelle gemessene Kathodenwanddicke beträgt 2,35 mm. Die theoretische
Kapazität
der Anode betrug 3,20 Amperestunden.
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Die Zelle wurde in dem obigen Beispiel
mit einem kontinuierlichen Stromverbrauch von 1 Watt auf 1,0 Volt
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen wies die Zelle 0,584
Betriebsstunden auf; und die Energieleistung der Zelle betrug 0,584
Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde im Impulsbetrieb
mit 1,1 Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 153. Die Energieleistung
betrug 0,56 Watt-Stunden. Die Zelle wurde im Impulsbetrieb mit 1,1
Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 0,8 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 380. Die Energieleistung
betrug 1,222 Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde kontinuierlich mit
alternierendem Impulsstromverbrauch bei 1 Watt für 3 Sekunden 0,1 Watt für 7 Sekunden
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen erreichte die Zelle
1,751 Betriebsstunden (eine Energieleistung von 0,649 Watt-Stunden)
bis auf eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt und 3,546 Betriebsstunden (eine Energieleistung von
1,312 Watt-Stunden) bis auf eine Lade-Entspannung von 0,8 Volt. Die Zelle
wurde intermittierend bei 0,5 Watt für 15 Minuten pro Stunde auf
eine Lade-Entspannung von 1,1 Volt entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen
erreichte die Zelle 1,6 Betriebsstunden und eine Energieleistung
von 0,8 Watt-Stunden.
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Hinweise
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1. Die Zinkfülldichte in der Anode entspricht
2,063 Gramm Zink pro cm3 der Anode. Der
Anodendurchmesser entspricht 8,95 mm.
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Die reale Dichte des Zinks entspricht
7,14 g/cm3. Die entlang einer senkrecht zu der Längsachse der Zelle gemessene
Kathodenwanddicke beträgt
2,35 mm. Die theoretische Kapazität der Anode betrug 3,20 Amperestunden.
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Die Zelle wurde in dem obigen Beispiel
mit einem kontinuierlichen Stromverbrauch von 1 Watt auf 1,0 Volt
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen wies die Zelle 0,638
Betriebsstunden auf; und die Energieleistung der Zelle betrug 0,638
Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde im Impulsbetrieb
mit 1,1 Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 208. Die Energieleistung
betrug 0,578 Watt-Stunden. Die Zelle wurde im Impulsbetrieb mit
1,1 Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 0,8 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 403. Die Energieleistung
betrug 1,342 Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde kontinuierlich mit
alternierendem Impulsstromverbrauch bei 1 Watt für 3 Sekunden 0,1 Watt für 7 Sekunden
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen erreichte die Zelle
2,102 Betriebsstunden (eine Energieleistung von 0,778 Watt-Stunden)
bis auf eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt und 3,587 Betriebsstunden (eine Energieleistung von
1,328 Watt-Stunden) bis auf eine Lade-Entspannung von 0,8 Volt. Die Zelle
wurde intermittierend bei 0,5 Watt für 15 Minuten pro Stunde auf
eine Lade-Entspannung von 1,1 Volt entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen erreichte
die Zelle 1,854 Betriebsstunden und eine Energieleistung von 0,927
Watt-Stunden.
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BEISPIEL
3 (vergleichend)
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Hinweise
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1. Die Zinkfülldichte in der Anode (Anodenporosität) entspricht
1,81 Gramm Zink pro cm3 der Anode. Die reale
Dichte des Zinks entspricht 7,14 g/cm3. Der Anodendurchmesser entspricht
9,22 mm. Die entlang einer senkrecht zu der Längsachse der Zelle gemessene
Kathodenwanddicke beträgt
2,22 mm. Die theoretische Kapazität der Anode betrug 3,03 Amperestunden.
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Die Zelle wurde in dem obigen Beispiel
mit einem kontinuierlichen Stromverbrauch von 1 Watt auf 1,0 Volt
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen wies die Zelle 0,542
Betriebsstunden auf; und die Energieleistung der Zelle betrug 0,542
Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde im Impulsbetrieb
mit 1,1 Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 115. Die Energieleistung
betrug 0,423 Watt-Stunden. Die Zelle wurde im Impulsbetrieb mit
1,1 Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 0,8 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 297. Die Energieleistung
betrug 0,834 Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde kontinuierlich mit
alternierendem Impulsstromverbrauch bei 1 Watt für 3 Sekunden 0,1 Watt für 7 Sekunden
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen erreichte die Zelle
1,422 Betriebsstunden (eine Energieleistung von 0,527 Watt-Stunden)
bis auf eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt und 2,124 Betriebsstunden (eine Energieleistung von
0,786 Watt-Stunden) bis auf eine Lade-Entspannung von 0,8 Volt. Die Zelle
wurde intermittierend bei 0,5 Watt für 15 Minuten pro Stunde auf
eine Lade-Entspannung von 1,1 Volt entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen
erreichte die Zelle 1,348 Betriebsstunden und eine Energieleistung
von 0,591 Watt-Stunden.
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Hinweise
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1. Die Zinkfülldichte in der Anode entspricht
1,81 Gramm Zink pro cm3 der Anode. Die reale
Dichte des Zinks entspricht 7,14 g/cm3.
Der Anodendurchmesser entspricht 9,22 mm. Die entlang einer senkrecht
zu der Längsachse
der Zelle gemessene Kathodenwanddicke beträgt 2,22 mm.
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Die Zelle wurde in dem obigen Beispiel
mit einem kontinuierlichen Stromverbrauch von 1 Watt auf 1,0 Volt
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen wies die Zelle 0,584
Betriebsstunden auf; und die Energieleistung der Zelle betrug 0,584
Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde im Impulsbetrieb
mit 1,1 Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 200 (eine Energieleistung
von 0,731 Watt-Stunden). Die Zelle wurde im Impulsbetrieb mit 1,1
Ampere mit 10 Sekunden pro Minute für eine Stunde pro Tag bis auf
eine Lade-Entspannung
von 0,8 Volt entladen, um den Einsatz in Fotokameras zu simulieren.
Die Anzahl der erreichten Impulse betrug 351 und die Energieleistung
betrug 1,177 Watt-Stunden.
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Die Zelle wurde kontinuierlich mit
alternierendem Impulsstromverbrauch bei 1 Watt für 3 Sekunden 0,1 Watt für 7 Sekunden
entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen erreichte die Zelle
1,781 Betriebsstunden (eine Energieleistung von 0,659 Watt-Stunden)
bis auf eine Lade-Entspannung
von 1,0 Volt und 3,196 Betriebsstunden (eine Energieleistung von
1,183 Watt-Stunden) bis auf eine Lade-Entspannung von 0,8 Volt. Die Zelle
wurde intermittierend bei 0,5 Watt für 15 Minuten pro Stunde auf
eine Lade-Entspannung von 1,1 Volt entladen. Bei derartigen Entladungsbedingungen
erreichte die Zelle 1,797 Betriebsstunden und eine Energieleistung
von 0,899 Watt-Stunden.
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Wie dies aus den Leistungsergebnissen
aus Beispiel 2 ersichtlich ist, verbessert der Zusatz von etwa einem
Gewichtsprozent Zinnpulver zu der Anodenzusammensetzung die Zellenleistung
bei allen kontinuierlichen, intermittierenden und gepulsten Hochleistungstests,
die im Vergleich zu der Leistung einer vergleichbaren Zelle (Beispiel
1) ohne Zinnzusatz vorgenommen wurden. In ähnlicher Weise ist es bei einer
Betrachtung der Leistungsergebnisse aus Beispiel 4 ersichtlich,
dass der Zusatz von etwa einem Gewichtsprozent Zinnpulver zu der
Anodenzusammensetzung (Beispiel 4) die Zellenleistung bei allen
kontinuierlichen, intermittierenden und gepulsten durchgeführten Hochleistungstests
im Vergleich zu der Leistung einer vergleichbaren Zelle (Beispiel
3) ohne Zinnzusatz verbessert.
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Alkalische Zn/MnO2-Zellen
mit einer Anodenzusammensetzung mit einer höheren Zinkfülldichte (höhere theoretische Kapazität) wie in
Beispiel 1 kann wünschenswert
sein, da die Zelle zu einer längeren
Nutzungs- bzw. Lebensdauer führen
kann, speziell bei Anwendungen mit moderatem und niedrigem Verbrauch sowie
bei einer Reihe von Hochleistungsanwendungen. Es konnte festgestellt
werden, dass der Zusatz einer geringen Menge von Zinnpulver zu der
Anodenzusammensetzung dieser Zellen dazu führen kann, dass sich diese
Zellen auch besser für
Hochleistungsanwendungen eignen. Deutlich wird dies bei einer Betrachtung
der Daten aus Beispiel 2, die veranschaulichen, dass der Zusatz
einer geringen Menge Zinnpulver zu der Anodenzusammensetzung bei
derartigen Zellen zu einer deutlich besseren Leistung führt, und
zwar bei allen aufgezeichneten Hochleistungstests im Vergleich zu
der gleichen Zelle ohne Zinnzusatz (Beispiel 1).
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Für
bestimmte Hochleistungsanwendungen, wie etwa für die Nutzung in Mobiltelefonen,
in Spielzeugen mit hoher Leistungsaufnahme oder in anderen elektronischen
Geräten
mit hoher Leistungsaufnahme, kann es wünschenswert sein, die Anode
mit einer höheren
Elektrolytbelastung (reduzierte Zinkfülldichte in der Anode) zu gestalten.
Der Zusatz eines Zinnzusatzes zu der Anodenzusammensetzung der Zellen
mit höherer Elektrolytbelastung
(reduzierte Zinkfülldichte)
wie in Beispiel 4 verleiht der Zelle ferner bessere Leistungsmerkmale
im Vergleich zu der gleichen Zelle (Beispiel 3) ohne den Zinnzusatz,
wie dies bei einem Vergleich der Leistungsergebnisse ersichtlich
wird.
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Die vorliegende Erfindung wurde zwar
in Bezug auf spezifische Ausführungsbeispiele
beschrieben, wobei hiermit jedoch festgestellt wird, dass diesbezüglich Variationen
möglich
sind, ohne dabei vom Gedanken der Erfindung abzuweichen. Die vorliegende
Erfindung ist somit nicht auf die spezifischen Ausführungsbeispiele
beschränkt,
vielmehr ist der Umfang der Erfindung durch die Ansprüche definiert.