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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Beschichtungszusammensetzung,
die dazu in der Lage ist, einen Beschichtungsfilm mit hoher Leistungsfähigkeit
zu bilden, wenn sie auf eine verschlechterte Beschichtungsfilmoberfläche eines
aus einem Teerepoxidharzbeschichtungsmaterial, einem Teerurethanharzbeschichtungsmaterial,
einem modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterial, einem modifizierten
Urethanharzbeschichtungsmaterial, einem Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterial
oder einem Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterial gebildeten Beschichtungsfilm
aufgetragen wird, ohne den verschlechterten Beschichtungsfilm einer
Vorbehandlung zu unterziehen, und ein Beschichtungsverfahren dafür.
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Bei
großen
Stahlstrukturen, wie Seefahrzeugen und Brücken, die einer korrosiven
Umgebung ausgesetzt sind, werden hochwirksame Korrosionsschutzbeschichtungsmaterialien,
wie ein Teerepoxyharzbeschichtungsmaterial, ein Teerurethanharzbeschichtungsmaterial,
ein modifiziertes Epoxyharzbeschichtungsmaterial, ein modifiziertes
Urethanharzbeschichtungsmaterial, ein Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterial
und ein Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterial, auf obere Strukturen,
Decks, Laderäume,
Ballasttanks, Frachttanks und Außenwänden von Seefahrzeugen sowie
Außenwände, Außenflächen des
Tragwerks und Innenflächen
des Tragwerks von Brücken,
unter dem Gesichtspunkt des Korrosionsschutzes beschichtet.
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Diese
großen
Stahlstrukturen besitzen gewöhnlicherweise
Bau- und Konstruktionszeiten von 3 bis 24 Monaten und Beschichtungsfilme
eines Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials, eines Teerurethanharzbeschichtungsmaterials,
eines modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterials, eines modi fizierten
Urethanharzbeschichtungsmaterials, eines Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterials
und eines Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterials sind daher gewöhnlicherweise
für nicht
viel länger
als 1 bis 12 Monaten einer Freibewitterung ausgesetzt.
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Im
Allgemeinen sind die Beschichtungsfilme dieser Harzgrundbestandteile
schlechter bezüglich
Verwitterbarkeit, und eine Verschlechterung des Beschichtungsfilms,
wie z. B. Entfärbung
(bzw. Verfärbung),
Verringerung der Glasur und Abkreiden, wird verursacht, wenn sie über einen
langen Zeitraum einer Freibewitterung ausgesetzt werden. Diese Verschlechterung
wird bemerkenswerterweise bei einem Beschichtungsfilm eines Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials
oder eines Teerurethanharzbeschichtungsmaterials beobachtet.
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Wenn
ein vorgeschriebenes Beschichtungsmaterial direkt auf Beschichtungsfilme
aufgebracht wird, die durch Aufbringen des Beschichtungsmaterials
des oben beschriebenen Harzgrundbestandteils gebildet werden und
die über
einen langen Zeitraum während
des Baus, der Konstruktion oder der Verwendung einer Freibewitterung
ausgesetzt sind und eine Verschlechterung erfahren, ist ein Haftvermögen zwischen
dem aufgebrachten Beschichtungsfilm und dem verschlechterten Beschichtungsfilm
bemerkenswert schlechter und verursacht daher den Fehler, dass die
Probleme des Aufbrechens und Abblätterns viele Male während einer Bau-,
Konstruktions- oder Betriebsperiode verursacht werden.
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Wenn
ein Beschichtungsmaterial auf den verschlechterten, oben beschriebenen
Beschichtungsfilm aufgebracht wird, wird hinsichtlich einer Gegenmaßnahme dazu
eine verschlechterte Schicht auf der Oberfläche des oben beschriebenen
Harzgrundbestandteilbeschichtungsfilms durch Druckluftbehandlung
oder Entfernungsbehandlung unter Verwendung eines elektrischen Werkzeugs,
eines Handwerkzeugs oder ei ner Hochdruckreinigung entfernt und dann
ein vorgeschriebenes Beschichtungsmaterial aufgetragen. Jedoch sind eine
Menge Arbeit und Kosten zum Entfernen dieses verschlechterten Beschichtungsfilms
erforderlich, und des ist daher stark erwünscht, dass ein Beschichtungsmaterial,
das in der Lage ist, einen Beschichtungsfilm mit gutem Korrosionsschutz
auf dem obigen, verschlechterten Beschichtungsfilm zu bilden, ohne
einen derartigen Entfernungsschritt vorzunehmen und die Probleme
des Aufbrechens und Abschälens
an obigem, verschlechterten Beschichtungsfilm zu verursachen, und
ein Beschichtungsverfahren entwickelt wird.
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Darüber hinaus
werden die Beschichtungsfilme der oben beschriebenen Harzgrundbestandteile
nicht nur durch Exposition, sondern auch durch Eintauchen ohne Behandlung
des verschlechterten Beschichtungsfilms verschlechtert und, wenn
ein vorgeschriebenes Beschichtungsmaterial auf einen Beschichtungsfilm,
der durch Eintauchen verschlechtert ist, aufgebracht wird, ist das
Haftvermögen.
zwischen dem aufgebrachten Beschichtungsfilm und den verschlechterten
Beschichtungsfilmen merklich schlechter, so dass die Probleme des Aufbrechens
und Abschälens
viele Male während
einer Bau-, Konstruktions- oder Verwendungsperiode verursacht werden.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Beschichtungszusammensetzung,
die in der Lage ist, einen Beschichtungsfilm mit guten Eigenschaften,
wie Haftvermögen,
sogar wenn sie auf einen verschlechterten Beschichtungsfilm eines
durch Auftragen eines Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials, eines Teerurethanharzbeschichtungsmaterials,
eines modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterials, eines modifizierten
Urethanharzbeschichtungsmaterials, eines Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterials
oder eines Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterials, ohne den verschlechterten
Beschichtungsfilm einer Vorbehandlung zu un terziehen, gebildeten
Beschichtungsfilms aufgebracht wird, zu bilden, und ein Beschichtungsverfahren
dafür.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung richteten ihre Aufmerksamkeit
auf die Tatsache, dass bei oben beschriebenem, durch Außenbewitterung
und Eintauchen verursachten Verschlechterungsphänomen eines Beschichtungsfilms
ein Teil der Harzkomponenten (ein Epoxyharz, ein Härtungsmittel
und andere zusammenwirkend verwendete Harze), die in dem Beschichtungsfilm
enthalten sind, unter Bildung einer Carboxylgruppe verschlechtert
wurde, und man glaubte, dass, wenn die Carboxylgruppe in diesem
verschlechterten Beschichtungsfilm an einen Teil der Komponenten
eines auf den verschlechterten Beschichtungsfilm aufgetragenen Beschichtungsmaterials
chemisch gebunden wäre,
das Haftvermögen
zwischen den Beschichtungsfilmen verbessert sein könnte. Als
ein Ergebnis der Durchführung
verschiedener Untersuchungen ist gefunden worden, dass die oben
beschriebene Aufgabe unerwarteterweise durch Verwendung einer Beschichtungszusammensetzung
eines Epoxyharz-Aminhärtungsmittel-Systems
vom organischen Lösungsmittel-Typ
oder vom Lösungsmittel-freien-Typ
und Zugabe einer vorgeschriebenen Menge Wasser zu der Beschichtungszusammensetzung
gelöst
werden kann, und die vorliegende Erfindung ist vervollständigt worden.
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Somit
stellt die vorliegende Erfindung eine Beschichtungszusammensetzung
vom organischen Lösungsmittel-Typ
oder vom Lösungsmittel-freien-Typ
bereit, die ein Epoxyharz mit mindestens einer Epoxygruppe in einem
Molekül
und ein Härtungsmittel
auf Aminbasis als Harzkomponenten umfasst, worin 1 bis 30 Gew.-Teile
Feuchtigkeit pro 100 Gew.-Teile Feststoff der Beschichtungszusammensetzung
enthalten sind.
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Weiter
stellt die vorliegende Erfindung ein Beschichtungsverfahren bereit,
das durch Auftragen der voranstehenden, erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
auf eine verschlechterte Beschichtungsfilmoberfläche eines Beschichtungsfilms,
der durch Auftragen eines Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials, eines
Teerurethanharzbeschichtungsmaterials, eines modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterials, eines
modifizierten Urethanharzbeschichtungsmaterials, eines Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterials oder
eines Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterials gebildet wurde, charakterisiert
ist.
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
und das Beschichtungsverfahren davon sollen unten mehr im Detail
erläutert
werden.
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Zunächst soll
die Beschichtungszusammensetzung der vorliegenden Erfindung erläutert werden.
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Epoxyharz
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Das
Epoxyharz, das in der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
als eine Harzkomponente verwendet wird, ist ein Harz mit mindestens
einer Epoxygruppe, vorzugsweise mindestens zwei Epoxygruppen im
Durchschnitt, und bevorzugter 2 bis 5 Epoxygruppen im Durchschnitt
in einem Molekül,
und besitzt geeigneterweise ein zahlenmittleres Molekulargewicht,
das in einen Bereich von gewöhnlicherweise etwa
250 bis 3.000, vorzugsweise etwa 360 bis etwa 1.000, fällt, und
besitzt ein Epoxyäquivalent,
das in einen Bereich von gewöhnlicherweise
etwa 80 bis etwa 1.000, vorzugsweise etwa 180 bis etwa 500, fällt.
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Das
oben beschriebene Epoxyharz enthält
beispielsweise Epoxyharze des Glycidylether-Typs, Epoxyharze des
Glycidylester-Typs, Epoxyharze eines anderen Glycidyl-Typs und alicyclische
Epoxyharze, modifizierte Epoxyharze auf Basis dieser Epoxyharze
und Harze des Alkylphenol- oder Alkylphenol-Novolak-Typs mit eingeführter Epoxygruppe,
die durch Umsetzung von Harzen des Alkylphenol- oder Alkylphenol-Novolak-Typs
mit Epichlorhydrin hergestellt wurden.
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Die
oben beschriebenen Epoxyharze des Glycidylether-Typs enthalten beispielsweise
Epoxyharze mit einer Glycidylethergruppe, die durch Umsetzung mehrwertiger
Alkohole und mehrwertiger Phenole mit einem Epihalogenhydrin oder
Alkylenoxiden erhalten werden können.
Beispiele der oben beschriebenen mehrwertigen Alkohole enthalten
zweiwertige Alkohole, wie Ethylenglykol, Polyethylenglykol, Propylenglykol,
Polypropylenglykol, Neopentylglykol, Butylenglykol und Hexandiol,
dreiwertige Alkohole, wie Glycerin, Trimethylolethan und Trimethylolpropan,
Pentaerythrit, Diglycerin und Sorbit. Beispiele der oben beschriebenen
mehrwertigen Phenole enthalten 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan[bisphenol A], 2,2-Bis(2-hydroxyphenyl)propan,
2-(2-Hydroxyphenyl)-2-(4-hydroxyphenyl)propan, halogeniertes Bisphenol
A, Bis(4-hydroxyphenyl)methan[bisphenol F], Tris-(4-hydroxyphenyl)propan,
Resorcin, Tetrahydroxyphenylethan, 1,2,3-Tris-(2,3-epoxypropoxy)propan, mehrwertige
Phenole des Novolak-Typs und mehrwertige Phenole des Cresol-Typs.
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Die
oben beschriebenen Epoxyharze des Glycidylester-Typs enthalten beispielsweise
Diglycidylphthalat, Diglycidylhexahydrophthalat, Diglycidyltetrahydrophthalat
und Diglycidyldimerat.
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Die
oben beschriebenen Epoxyharze eines anderen Glycidyl-Typs enthalten beispielsweise
Tetraglycidylaminodiphenylmethan und Triglycidylisocyanurat.
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Die
oben beschriebenen alicyclischen Epoxyharze enthalten (3,4-Epoxy-6-methylcyclohexyl)methyl-3,4-epoxy-6-methylcyclohexancarboxylat,
(3,4-Epoxycyclohexyl)methyl-3,4-epoxycyclohexancarboxylat, Bis(3,4-epoxycyclohexylmethyl)adipat,
Bis(3,4-epoxy-6-methylcyclohexylmethyl)adipat, Epo lead GT300 (Handelsname,
trifunktionelles alicyclisches Epoxyharz, hergestellt von Daicel
Chemical Industries, Ltd.), Epolead GT400 (Handelsname, tetrafunktionales
alicyclisches Epoxyharz, hergestellt durch Daicel Chemical Industries,
Ltd.) und EHPE (Handelsname, multifunktionales alicyclisches Epoxyharz,
hergestellt von Daicel Chemical Industries, Ltd.).
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Die
oben beschriebenen modifizierten Epoxyharze enthalten durch Umsetzung
eines nicht-modifizierten Epoxyharzes, ausgewählt aus Epoxyharzen des Glycidylether-Typs,
Epoxyharzen des Glycidylester-Typs, Epoxyharzen eines anderen Glycidylether-Typs
und alicyclischen Epoxyharzen, die jeweils oben beschrieben sind,
mit einem Modifizierungsmittel, wie Alkylphenolen, Fettsäuren, Phosphorsäuren und
Acrylharzen, modifizierte Epoxyharze. Die oben beschriebenen nicht-modifizierten
Epoxyharze besitzen geeigneterweise ein Epoxyäquivalent von etwa 250 oder
weniger, insbesondere 180 bis 200 im Durchschnitt.
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Das
Alkylphenol, das zur Verwendung als oben beschriebenes Modifizierungsmittel
geeignet ist, ist vorzugsweise Phenol mit einer Alkylgruppe mit
2 bis 18 Kohlenstoffatomen, und spezielle Beispiele davon enthalten
p-t-Butylphenol, p-Octylphenol
und Nonylphenol. Die Fettsäuren,
die zur Verwendung als oben beschriebenes Modifizierungsmittel geeignet
sind, sind geeigneterweise Fettsäuren
von Trockenölen
und Fettsäuren
von halbtrockenen Ölen,
und spezielle Beispiele davon enthalten Fettsäure aus Leinsamenöl, Fettsäure aus
Saffloweröl,
Fettsäure
aus Sojabohnenöl,
Fettsäure
aus Sesamöl,
Fettsäure
aus Enoöl
("eno oil fatty acid"), Fettsäure aus
Hanfsamen, Fettsäure
aus Traubenkernöl,
Fettsäure
aus Tungöl,
Fettsäure
aus Maiskeimöl,
Fettsäure
aus Sonnenblumenöl,
Fettsäure
aus Baumwollsamenöl,
Fettsäure
aus Walnussöl,
Fettsäure aus
Amberbaumsamenöl,
Fettsäure
aus Oiticicaöl,
Fettsäure
aus Tran, hochgradige Dienfettsäure,
Fettsäure aus
Tallö1
und Rizinenfettsäure.
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Die
oben beschriebenen Alkylphenole und Fettsäuren, die Modifizierungsmittel
sind, können
allein oder in einem Gemisch von zwei oder mehr Arten davon verwendet
werden.
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Unter
diesen sind aromatische Epoxyharze mit Glycidylethergruppen für das in
der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
verwendete Epoxyharz geeignet.
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Härtungsmittel auf Aminbasis
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Das
als Harzkomponente in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendete
Härtungsmittel auf
Aminbasis arbeitet als ein Härtungsmittel
für das
oben beschriebene Epoxyharz und kann eine Verbindung mit mindestens
zwei Aminogruppen oder Gruppen, die dazu in der Lage sind, in Aminogruppen
umgewandelt zu werden, wenn sie in Kontakt mit Wasser kommen, sein.
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Dieses
Härtungsmittel
auf Aminbasis enthält
beispielsweise aliphatische Polyamine, wie Ethylendiamin, Propylendiamin,
Butylendiamin, Hexamethylendiamin, Diethylentriamin, Triethylentetramin,
Tetraethylenpentamin, Pentaethylenhexamin und Diethylaminopropylamin;
alicyclische Polyamine, wie 1,3-Bisaminomethylcyclohexan und Isophorondiamin;
aromatische Polyamine, wie Xylylendiamin, Metaxylendiamin, Diaminodiphenylmethan
und Phenylendiamin, sowie modifizierte Verbindungen dieser Polyamine,
wie beispielsweise Polyamide, Polyamiduamine, Aminaddukte mit Epoxyverbindungen,
Mannich-Verbindungen, Michaelis-Addukte, Ketimine und Aldimine.
Epoxyharze des Glycidylether-Typs mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von
300 bis 1000 können
geeigneterweise als Epoxyverbindungen, die die oben beschriebenen
Addukte bilden, verwendet werden. Unter diesen sind in der vorliegenden
Erfindung Polyamide von Polyaminen, ausgewählt aus Diethylentriamin, Triethylentetramin,
Tetraethylenpentamin und Metaxylendiamin; Amin-Addukte dieser Polyamine
mit Epoxyverbindungen und Mannich-Verbindungen von Metaxylendiamin.
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Ein
Mischanteil des oben beschriebenen Epoxyharzes an dem oben beschriebenen
Härtungsmittel
in der oben beschriebenen Zusammensetzung soll nicht speziell begrenzt
werden. Gewöhnlicherweise
werden sie in einem derartigen Anteil verwendet, dass aktive Wasserstoffatome,
die an in dem Härtungsmittel
auf Aminbasis enthaltene Aminogruppen (einschließlich gebildete Aminogruppen)
gebunden sind, insgesamt in einen Bereich von 0,5 bis 5 Äquivalenten,
vorzugsweise 0,6 bis 3 Äquivalenten,
pro Äquivalent
in dem Epoxyharz enthaltene Epoxygruppen fällt.
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Beschichtungszusammensetzung
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
basiert auf einem Beschichtungsmaterial vom organischen Lösungsmittel-Typ
oder vom Lösungsmittel-freien
Typ und enthält
Wasser in einem Bereich von 1 bis 30 Gew.-Teilen, vorzugsweise 2
bis 15 Gew.-Teilen, und bevorzugter 3 bis 10 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teile
Feststoffe der Beschichtungszusammensetzung. Wenn der Feuchtigkeitsgehalt
weniger als 1 Gew.-Teil beträgt,
wird das Haftvermögen
davon, das erhalten wird, wenn sie auf den oben beschriebenen, verschlechterten
Beschichtungsfilm aufgetragen wird, unbefriedigend. Wenn er andererseits
30 Gew.-Teile übersteigt,
neigt das Beschichtungsmaterial dazu, eine reduzierte Stabilität zu besitzen,
und der erhaltene Beschichtungsfilm neigt dazu, eine verringerte
Feuchtigkeitsbeständigkeit
und Salzwasserbeständigkeit
zu besitzen.
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
kann die vorab beschriebene Wassermenge im voraus enthalten oder
kann unmittelbar vor dem Beschichten mit Wasser vermischt werden,
so dass die Wassermenge in der Beschichtungszusam mensetzung die
oben beschriebene, vorgeschriebene Menge wird.
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
umfasst das oben beschriebene Epoxyharz, das oben beschriebene Härtungsmittel
auf Aminbasis und Wasser als essentielle Komponenten, und im Falle des
Beschichtungsmaterials vom organischen Lösungsmittel-Typ umfasst sie
weiter ein organisches Lösungsmittel
zusätzlich
zu diesen essentiellen Komponenten.
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Sämtliche
organischen Lösungsmittel
können
ohne spezielle Beschränkungen
verwendet werden, soweit sie das obige Epoxyharz und Härtungsmittel
auf Aminbasis lösen
oder dispergieren können.
Spezielle Beispiele des organischen Lösungsmittels enthalten beispielsweise
Lösungsmittel
auf Kohlenwasserstoffbasis, wie Xylol, Toluol, Naphtha von VM & P, Mineralbenzin,
Lösungsmittelkerosin,
aromatisches Naphtha, Lösungsmittelnaphtha,
Solvesso 100, Solvesso 150 und Solvesso 200 ("Solvesso" ist der registrierte Handelsname von Esso
Oil Co., Ltd.), Swasol 310, Swasol 1000 und Swasol 1500 ("Swasol" ist der eingetragene
Handelsname von Cosmo Oil Co., Ltd.), n-Butan, n-Hexan, n-Heptan,
n-Octan, Isononan, n-Decan, n-Dodecan, Cyclopentan, Cyclohexan und
Cyclobutan; Ketone, wie Aceton, Methylethylketon, Methylisobutylketon,
Cyclohexanon und Isophoron; Lösungsmittel
auf Esterbasis, wie Ethylacetat, Butylacetat, Ethylenglykolmonomethyletheracetat, Ethylenglykolmonoethyletheracetat
und Diethylsuccinat; Lösungsmittel
auf Etheralkoholbasis, wie Ethylenglykolmonomethylether, Ethylenglykolmonobutylether
und Diethylenglykolmonoethylether; und Lösungsmittel auf Alkoholbasis,
wie Ethanol, Isopropanol, n-Butanol
und Isobutanol. Diese organischen Lösungsmittel können allein
oder in einem Gemisch von zwei oder mehr Arten davon verwendet werden.
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
kann zusätzlich
zu den oben beschriebenen essentiellen Komponenten und dem oben
beschriebenen organischen Lösungsmittel
(im Falle des organischen Lösungsmittel-Typs),
wenn es notwendig ist, andere Harze für ein Beschichtungsmaterial,
Metallpulver, wie Zinkpulver und Aluminiumpulver, Pigmente, wie
ein Farbpigment, ein Verschnittpigment und ein Korrosionsschutzpigment,
sowie ein Additiv, wie ein Entschäumer, ein Verlaufmittel, einen
Verdicker, einen Weichmacher, einen Füllstoff und ein Dispergiermittel,
enthalten.
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Die
oben beschriebenen anderen Harze für ein Beschichtungsmaterial
enthalten Harze, die gewöhnlicherweise
mit einem Beschichtungsmaterial vermischt werden, beispielsweise
ein modifiziertes Epoxyharz ohne Epoxygruppen, ein Xylolharz, ein
Toluolharz, ein Ketonharz, ein Coumaronharz, ein Erdölharz, ein
Phenolharz und ein Dicyclopentadienharz, einen Verkohlungsrückstand,
wie Teer, Pech und Kohlenteerpech, sowie einen Erdöldestillationsrückstand,
wie Asphalt. Sie werden zur Modifizierung des Beschichtungsfilms
verwendet. Diese anderen Harze für
ein Beschichtungsmaterial können
allein oder in Kombination von zwei oder mehr Arten davon vermischt
werden.
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Das
oben beschriebene, modifizierte Epoxyharz ohne Epoxygruppen ist
ein Harz, das von einem Epoxyharz abgeleitet ist und keine am Härten beteiligten
Epoxygruppen besitzt, und umfasst beispielsweise ein Urethan-modifiziertes
Epoxyharz, ein Amin-modifiziertes Epoxyharz und ein Dimer-modifiziertes
Epoxyharz. Von diesen umfasst das Urethan-modifizierte Epoxyharz
beispielsweise Harze, die durch weiteres Umsetzen einer Poly- oder
Monoisocyanatverbindung mit Amin-Addukten von Epoxyharzen, die durch
Umsetzen eines Epoxyharzes mit Aminen erhalten wurden, hergestellt
wurden.
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Verbindungen,
die bei Raumtemperatur fest sind und einen Schmelzpunkt, der in
einen Bereich von 60°C
oder darüber,
vorzugsweise 70 bis 140°C,
fällt,
haben, können
geeigneterweise als Xylolharz, Toluolharz, Ketonharz, Coumaronharz,
Erdölharz,
Phenolharz und Dicyclopentadienharz, Verkohlungsrückstand,
wie Teer, Pech und Teerkohlenpech, und Erdöldestillationsrückstand,
wie Asphalt, die jeweils oben beschrieben sind, verwendet werden.
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
kann auf Materialoberflächen
von Metallen (Eisen, Aluminium, Zink, und dergleichen), Holz, Kunststoffen,
Steinen, Schiefern, Beton und Mörtel
oder auf diese Materialien aufgebrachte alte Beschichtungsfilmoberflächen und
andere Substratoberflächen
aufgebracht werden. Wenn die erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
auf der verschlechterten, alten Beschichtungsfilmoberfläche von
diesen aufgebracht wird, kann die erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
den Effekt zeigen, dass ein Haftvermögen mit dem alten Beschichtungsfilm
gut wird. Gewöhnliche Verfahren,
wie beispielsweise Bürstenstreichen,
Walzenbeschichtung, Sprühbeschichtung,
elektrostatische Beschichtung und verschiedene Maschinenbeschichtungsarten,
können
als Beschichtungsverfahren davon verwendet werden.
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Eine
Beschichtungsmenge der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
soll nicht speziell beschränkt
sein und fällt
geeigneterweise in einen Bereich von etwa 5 bis etwa 100 μm, vorzugsweise etwa
10 bis etwa 50 μm,
bezüglich
einer gehärteten
Filmdicke im Falle eines klaren Beschichtungsmaterials, und etwa
10 bis etwa 500 μm,
vorzugsweise etwa 40 bis etwa 250 μm, bezüglich einer gehärteten Filmdicke im
Falle eines Beschichtungsmaterials, das ein Pigment enthält.
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Wenn
nötig,
kann weiter ein Deckbeschichtungsmaterial auf einen Beschichtungsfilm
aufgebracht werden, der durch Auf tragen und Trocknen der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
gebildet wurde. Dieses Deckbeschichtungsmaterial soll nicht speziell
beschränkt
sein, und es können
gewöhnlicherweise
bekannte Deckbeschichtungsmaterialien verwendet werden. Zur Verwendung
geeignete sind beispielsweise Beschichtungsmaterialien auf Alkydharzbasis,
auf Basis chlorierter Kautschuke, auf Epoxyharzbasis, auf Siliconalkylharzbasis,
auf Urethanharzbasis, auf Siliconacrylharzbasis und auf Fluorharzbasis.
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Als
nächstes
soll das erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren
erläutert
werden.
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Das
erfindungsgemäße Beschichtungsverfahren
ist durch Auftragen der oben beschriebenen, erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
auf eine verschlechterte Beschichtungsfilmoberfläche eines Beschichtungsfilms,
der durch Auftragen eines Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials, eines
Teerurethanharzbeschichtungsmaterials, eines modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterials,
eines modifizierten Urethanharzbeschichtungsmaterials, eines Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterials
oder eines Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterials gebildet wurde,
gekennzeichnet.
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Sämtliche
Teerepoxyharzbeschichtungsmaterialien, Teerurethanharzbeschichtungsmaterialien,
modifizierte Epoxyharzbeschichtungsmaterialien, modifizierte Urethanharzbeschichtungsmaterialien,
Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterialien und Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterialien,
die jeweils oben beschrieben sind, können Beschichtungsmaterialien
sein, die bereits auf dem Gebiet des Beschichtens großer Stahlstrukturen,
wie Seefahrzeugen, Brücken
und Stahltürmen,
bekannt sind. Das Teerepoxyharzbeschichtungsmaterial enthält beispielsweise
ein Beschichtungsmaterial, das ein Epoxyharz und Teer als Harzkomponenten
umfasst. Das Teerurethanharzbeschichtungsmaterial enthält beispielsweise
ein Beschichtungsmaterial, das ein Urethanharz und Teer als Harzkomponenten
umfasst. Das modifizierte Epoxyharzbeschichtungsmaterial enthält beispielsweise
ein Beschichtungsmaterial, das ein Epoxyharz und ein modifiziertes
Harz (beispielsweise ein Xylolharz, ein Toluolharz, ein Ketonharz,
ein Coumaronharz, ein Steinölharz,
ein Phenolharz und ein Dicyclopentadienharz, einen Verkohlungsrückstand,
wie Teer, Pech und Kohlenteerpech, sowie einen Erdöldestillationsrückstand,
wie Asphalt, als Harzkomponenten umfasst. Das modifizierte Urethanharzbeschichtungsmaterial
enthält
beispielsweise ein Beschichtungsmaterial, das ein Urethanharz und
das oben beschriebene modifizierte Harz als Harzkomponenten umfasst.
Das Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterial enthält beispielsweise
ein Beschichtungsmaterial, das ein Epoxyharz und ein Polyaminhärtungsmittel
als Harzkomponenten umfasst. Das Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterial
enthält
beispielsweise ein Beschichtungsmaterial, das ein Harz, das durch
Umsetzen eines Epoxyharzes mit einer Poly- oder Monoisocyanatverbindung erhalten
wurde, als eine Harzkomponente umfasst.
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Die
Oberfläche
eines Beschichtungsfilms, der durch Aufbringen des Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials,
des Teerurethanharzbeschichtungsmaterials, des modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterials,
des modifizierten Urethanharzbeschichtungsmaterials, des Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterials
oder des Epoxyharzbeschichtungsmaterials gebildet wurde, neigt dazu,
durch Freibewitterung und Eintauchen verschlechtert zu werden, und
bei einem Beschichtungsfilm, der aus dem Teerepoxyharzbeschichtungsmaterial, dem
Teerurethanharzbeschichtungsmaterial, dem modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterial
oder dem modifizierten Urethanharzbeschichtungsmaterial gebildet
wurde, ist die Verschlechterung, wie beispielsweise Entfärbung (bzw.
Verfärbung),
Verringerung der Glätte
und Abkreiden, gewöhnlicherweise
auf ein beträchtliches
Ausmaß erhöht, sogar
schon nach einer Freibewitterung von nicht länger als einem Monat. Bei einem Beschichtungsfilm,
der aus dem Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterial oder dem Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterial
gebildet wurde, ist die Verschlechterung gewöhnlicherweise nach Freibewitterung
von nicht länger
als einem Jahr auf ein beträchtliches
Ausmaß erhöht. Durch
die Verschlechterung werden Carboxylgruppen an diesen Beschichtungsfilmoberflächen gebildet.
Wenn das erfindungsgemäße Beschichtungsmaterial
auf diese verschlechterten Beschichtungsfilme aufgebracht wird,
kann ein Beschichtungsfilm, der ein gutes Haftvermögen besitzt
und während
einer Bau-, Konstruktions- oder Verwendungsperiode kein Aufbrechen
und Abschälen
verursacht, sowie ein gutes Beschichtungsfilmverhalten zeigt, gebildet
werden, ohne den verschlechterten Beschichtungsfilm einer Oberflächenbehandlung
(Druckluftbehandlung oder derartige verschiedene Entfernungsbehandlungen,
wie oben beschrieben) zu unterziehen.
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Ein
Grund, warum die erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
ein ausgezeichnetes Haftvermögen
an dem oben beschriebenen, verschlechterten Beschichtungsfilm besitzt,
ist nicht genau bekannt, die Erfinder der vorliegenden Erfindung
erwarten aber, dass dies auf der Tatsache beruht, dass beispielsweise
gemäß der folgenden
Reaktionsgleichung:
[worin R
1 und
R
2 gleich oder verschieden voneinander sind
und jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe,
wie eine Alkylgruppe oder eine Allylgruppe, darstellen], in der
erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
enthaltene Feuchtigkeit als ein Katalysator für eine Salzbildungsreaktion
einer Carboxylgruppe in dem verschlechterten Beschichtungsfilm mit
einer Aminogruppe des in der Beschichtungszusammensetzung enthaltenen
Härtungsmittels
auf Aminbasis fungiert um die oben beschriebene Salzbildungsreaktion
zu beschleunigen, und dass diese Salzbildung zu einer Erhöhung im
Haftvermögen
beiträgt.
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Die
erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
kann auf die verschlechterte Beschichtungsfilmoberfläche des
oben beschriebenen Beschichtungsmaterials mittels eines gewöhnlichen
Verfahrens, wie beispielsweise Bürstenstreichen,
Walzenbeschichtung, Sprühbeschichtung,
elektrostatische Beschichtung und verschiedenen Maschinenbeschichtungsarten,
aufgebracht werden.
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Eine
Beschichtungsmenge der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
soll nicht strikt beschränkt
sein und kann gemäß der Art
und dem Zustand einer zu beschichtenden Oberfläche verändert werden. Im Allgemeinen
fällt sie
gewöhnlicherweise
in einen Bereich von etwa 5 bis etwa 100 μm, vorzugsweise etwa 100 bis
etwa 50 μm,
bezüglich
einer gehärteten
Filmdicke im Falle eines klaren Beschichtungsmaterials, und etwa
10 bis etwa 500 μm,
vorzugsweise etwa 40 bis etwa 250 μm, bezüglich einer gehärteten Filmdicke im
Falle eines Beschichtungsmaterials, das ein Pigment enthält.
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Ein
unter Verwendung der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
gebildeter Beschichtungsfilm wird gewöhnlicherweise durch Stehenlassen
bei Raumtemperatur gehärtet,
er kann aber, wenn es nötig
ist, nach Art und Weise des verwendeten Härtungsmittels auf Aminbasis
durch Erhitzen auf eine Temperatur von bis zu etwa 80°C gehärtet werden.
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Die
vorliegende Erfindung soll unten spezieller in Bezug auf Beispiele
erläutert
werden. "Teile" und "%" sind auf das Gewicht bezogen, soweit
nichts anderes angemerkt ist.
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Beispiel 1
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25
Teile Epikote 828 (Epoxyharz vom Bisphenol A-Typ, Epoxyäquivalent:
etwa 190, hergestellt von Yuka Shell Epoxy Co., Ltd.), 5 Teile Titanweiß, 40 Teile
Talk, 5 Teile Xy-lol,
2 Teile Methylisobutylketon und 3 Teile Propylenglykolmonomethylether
wurden vermischt um die Pigmente zu dispergieren. 5 Teile desionisiertes
Wasser wurden mit 80 Teilen dieser Pigmentdispersion vermischt,
und die Dispersion wurde unter Erhalt einer Beschichtungsmaterialbasis
homogen vermischt.
-
Unmittelbar
vor dem Beschichten wurden 15 Teile Tohmide 225X (Polyaminharzlösung mit
einem Feststoffgehalt von 80%, Äquivalent
an aktivem Wasserstoff des Harzfeststoffs: etwa 115, hergestellt
durch Fuji Kasei Kogyo Co., Ltd.) mit 85 Teilen der oben beschriebenen
Beschichtungsmaterialbasis vermischt, und die Dispersion wurde homogen
gemischt, wobei eine Beschichtungszusammensetzung hergestellt und
zur Beschichtung verwendet wurde.
-
Beispiele 2 bis 7 und
Vergleichsbeispiele 1 bis 6
-
Pigmentdispersionen
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass Epoxyharze, Pigmente und organische Lösungsmittel,
die in der folgenden Tabelle 1 gezeigt sind, vermischt wurden, und
dann wurden gemeinsam verwendete Harze und desionisiertes Wasser,
die in der folgenden Tabelle 1 gezeigt sind, mit den Gesamtmengen
der erhaltenen Pigmentdispersionen vermischt, und die Dispersionen
wurden unter Erhalt von Beschichtungsmaterialbasen homogen gemischt.
Unmittelbar vor dem Beschichten wurden Härtungsmittel auf Aminbasis,
die in der folgenden Tabelle 1 gezeigt sind, mit den Gesamtmengen
der Beschichtungsmaterialbasen vermischt, und die Dispersionen wurden
homogen gemischt, wobei die entsprechenden Beschichtungszusammensetzungen
hergestellt und zur Beschichtung verwendet wurden.
-
-
-
- (*1) Epikote 1001: Epoxyharz vom Bisphenol A-Typ mit einem
Feststoffgehalt von 70%, Epoxyäquivalent
des Harzfeststoffes: etwa 470, hergestellt von Yuka Shell Epoxy
Co., Ltd.
- (*2) Haripole EP450: Epoxyharzlösung mit einem Feststoffgehalt
von 60%, Epoxyäquivalente
des Harzfeststoffes: etwa 700, hergestellt von Harima Chemicals,
Inc.
- (*3) Syntaron 750: Harz, hergestellt von Tokyo Jushi Kogyo Co.,
Ltd.
- (*4) Hisol SAS296: aromatische Kohlenwasserstoffverbindung,
hergestellt von Nippon Petrochemicals Co., Ltd.
- (*5) Nikanol Y-50: Xylolharz, hergestellt von Mitsubishi Gas
Chemical Company, Inc.
- (*6) PX Tar: Verkohlungsrückstand,
hergestellt von Osaka Kasei Company Ltd.
- (*7) Adeka Härter
EH4300: Amin-Addukt, Harzfeststoffgehalt: 90%, Äquivalente an aktivem Wasserstoff:
etwa 90, hergestellt von Asahi Denka Kogyo Co., Ltd.
- (*8) Daito Curar HD325: Mannich-Verbindung, Harzfeststoffgehalt:
100, Äquivalente
an aktivem Wasserstoff: etwa 95, hergestellt von Daito Sangyo Co.,
Ltd.
- (*9) Versamin K-13: Ketimin, Harzfeststoffgehalt: 100, Äquivalente
an aktivem Wasserstoff: etwa 91 (unter der Annahme, dass Keton eines
Deaktivierungsmittels desorbiert ist), hergestellt von Cognis Japan
Ltd.
-
Die
in den Beispielen 1 bis 7 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 6 erhaltenen,
betreffenden Beschichtungszusammensetzungen wurden basierend auf
den folgenden Herstellungsverfahren eines beschichteten Blechs hergestellt
um verschiedene beschichtete Bleche herzustellen.
-
Herstellungsverfahren
eines beschichteten Blechs
-
Herstellung eines beschichteten
Blechs (1)
-
Die
in den oben beschriebenen, in den betreffenden Beispielen hergestellten
Beschichtungszusammensetzungen wur den auf ein poliertes Weichstahlblech
aufgetragen, so dass die getrocknete Filmdicke 100 μm betrug,
und in einem Raum mit einer Temperatur von 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit
von 65% für 7
Tage getrocknet um dadurch die betreffenden beschichteten Bleche
(1) zu erhalten.
-
Herstellung des beschichteten
Blechs (2) A
-
Ein
Teerepoxyharzbeschichtungsmaterial ("Eposeal 6000PS", hergestellt von Kansai Paint Co.,
Ltd.) wurde auf ein poliertes Weichstahlblech aufgetragen, so dass
die getrocknete Filmdicke 100 μm
betrug, und in einem Raum mit einer Temperatur von 20°C und einer
relativen Luftfeuchtigkeit von 65° für 7 Tage
getrocknet um mehrere beschichtete Bleche herzustellen, und es wurden
behandelte Bleche, die drei Arten verschiedener Behandlungen unterzogen
wurden, wurden erhalten. Die ersten behandelten Bleche wurden an
einer dunklen Stelle in einem Raum mit einer Temperatur von 20°C und einer
relativen Luftfeuchtigkeit von 65% gelagert. Die zweiten behandelten
Bleche wurden einer Freibewitterung an der Küste für 30 Tage ausgesetzt. Die dritten
behandelten Bleche wurden in eine 40°C warme Kochsalzlösung für ein Jahr
eingetaucht. Die in den Beispielen 1 bis 7 und den Vergleichsbeispielen
1 bis 6 erhaltenen Beschichtungszusammensetzungen wurden auf diese
drei Arten der behandelten Bleche aufgetragen, so dass die getrocknete
Filmdicke 100 μm
betrug, und in einem Raum bei einer Temperatur von 20°C und einer
relativen Luftfeuchtigkeit von 65% für 7 Tage getrocknet um dadurch
die betreffenden beschichteten Bleche (2) A-a, (2) A-b und (2) A-c
zu erhalten.
-
Herstellung eines beschichteten
Blechs (2) B
-
Dasselbe
Verfahren, wie oben bei der Herstellung des beschichteten Blechs
(2) A beschrieben, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass ein Teerurethanharzbeschichtungsma terial
("Eposeal 6000PW", hergestellt von
Kansai Paint Co., Ltd.) auf polierte Weichstahlbleche anstelle des
Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials aufgetragen wurde um dadurch
die betreffenden beschichteten Bleche (2) B-a, (2) B-b und (2) B-c
zu erhalten.
-
Herstellung eines beschichteten
Blechs (2) C
-
Dasselbe
Verfahren, wie oben bei der Herstellung des beschichteten Blechs
(2) A beschrieben, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass ein modifiziertes
Epoxyharzbeschichtungsmaterial ("Epomarine
EX21", hergestellt
von Kansai Paint Co., Ltd.) auf eine polierte Weichstahlplatte anstelle
des Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials aufgetragen wurde um dadurch
die betreffenden beschichteten Bleche (2) C-a, (2) C-b und (2) C-c
zu erhalten.
-
Herstellung eines beschichteten
Blechs (2) D
-
Dasselbe
Verfahren, wie oben bei der Herstellung des beschichteten Blechs
(2) A beschrieben, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass ein modifiziertes
Urethanharzbeschichtungsmaterial ("Epomarine JW winter type", hergestellt von
Kansai Paint Co., Ltd.) anstelle des Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials
auf polierte Weichstahlbleche aufgetragen wurde um dadurch die betreffenden
beschichteten Bleche (2) D-a, (2) D-b und (2) D-c zu erhalten.
-
Herstellung eines beschichteten
Blechs (2) E
-
Dasselbe
Verfahren, wie oben bei der Herstellung des beschichteten Blechs
(2) A beschrieben, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass ein Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterial
("Epomarine EX500", hergestellt von
Kansai Paint Co., Ltd.) auf polierte Weichstahlbleche anstelle des
Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials aufgetragen wurde um dadurch
die betreffenden beschichteten Bleche (2) E-a, (2) E-b und (2) E-c
zu erhalten.
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Herstellung eines beschichteten
Blechs (2) F
-
Dasselbe
Verfahren, wie oben bei der Herstellung des beschichteten Blechs
(2) A beschrieben, wurde mit der Ausnahme wiederholt, dass ein Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterial
auf polierte Weichstahlbleche anstelle des Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials
aufgetragen wurde um dadurch die betreffenden beschichteten Bleche
(2) F-a, (2) F-b und (2) F-c zu erhalten.
-
Die
Beschichtungsmaterialbasen der betreffenden Beschichtungszusammensetzungen,
die in den oben beschriebenen Beispielen 1 bis 7 und Vergleichsbeispielen
1 bis 6 erhalten wurden, und die verschiedenen beschichteten Bleche,
die durch die oben beschriebenen Herstellungsverfahren der beschichteten
Bleche erhalten wurden, wurden gemäß folgender Testverfahren verschiedenen
Tests unterworfen. Die Testergebnisse davon sind in der später gezeigten
Tabelle 2 dargestellt.
-
Testverfahren
-
Beschichtungsmateriallagerstabilität
-
800
g der Beschichtungsmaterialbasis der Beschichtungszusammensetzung
wurden als Probe in eine runde Ein-Liter-Dose eingefüllt, und die Dose wurde verschlossen.
Man ließ sie
bei 40°C
für 30
Tage stehen, und der Zustand der Beschichtungszusammensetzung wurde
nach dem Stehenlassen betrachtet. Der Zustand wurde nach folgenden
Kriterien beurteilt.
:
Guter Zustand ohne Trennung von Wasser und Lack
O : Zustand
der Trennung von Wasser und Lack wird ein wenig beobachtet.
Δ : Zustand
der Trennung von Wasser und Lack wird beträchtlich beobachtet.
X
: Zustand der merklichen Zunahme der Viskosität oder der Gelbildung wird
beobachtet.
-
Feuchtigkeitsbeständigkeit
-
Die
beschichteten Bleche (1) wurden in einer Blasenbildungskammer bei
50°C und
einer relativen Luftfeuchtigkeit von 95% oder darüber für 30 Tage
getestet, und dann wurde das Ausmaß der Blasenbildung auf den
Beschichtungsfilmen bewertet:
:
Keine Blasen werden beobachtet.
O : Blasen werden in geringem
Ausmaß beobachtet.
Δ : Blasen
werden in beträchtlichem
Maß beobachtet.
X
: Blasen werden in besonderem Maße beobachtet.
-
Salzwasserfestigkeit
-
Die
beschichteten Bleche (1) wurden in 40°C warmes, künstliches Salzwasser für 30 Tage
eingetaucht, und dann wurde das Ausmaß der auf den Beschichtungsfilmen
erzeugten Blasen- und Rostbildung bewertet:
:
Weder Blasen- noch Rostbildung wird beobachtet.
O : Blasen-
oder Rostbildung wird in geringem Ausmaß beobachtet.
Δ : Blasen-
oder Rostbildung wird in beträchtlichem
Ausmaß beobachtet.
X
: Blasen- oder Rostbildung wird in besonderem Ausmaß beobachtet.
-
Haftvermögen
-
Jeweils
6 Längs-
und Querstriche sich kreuzender Kratzer, die die Substrate erreichten,
wurden den Beschichtungsfilmoberflächen der beschichteten Bleche
(1), der beschichteten Bleche (2) A, der beschichteten Bleche (2)
B, der beschichteten Bleche (2) C, der beschichteten Bleche (2)
D, der beschichteten Bleche (2) E und der beschichteten Bleche (2)
F durch ein Messer unter Bildung von Gittern mit 25 Quadraten einer
Kantenlänge
von 5 mm zugefügt.
Nachfolgend wurde ein Cellophanklebeband fest auf diese Gitterteile
geklebt und dann augenblicklich abgezogen und die Anzahl der Trennschnitte,
die nicht abgezogen sind und auf den beschichteten Blechen bleiben,
auf Grundlage der folgenden Kriterien bewertet:
:
25 Gitterquadrate bleiben völlig
ohne Ablösen.
O
: 20 bis 24 Gitterquadrate bleiben.
Δ : 10 bis 19 Gitterquadrate
bleiben.
X : 0 bis 9 Gitterquadrate bleiben.
-
-
-
Wie
oben beschrieben, kann die erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung
einen Beschichtungsfilm bilden, der keine Verschlechterung bezüglich des
Haftvermögens
verursacht, was bislang ein Problem gewesen ist, und gute Eigenschaften
besitzt, sogar wenn er auf eine verschlechterte Beschichtungsfilmoberfläche eines
Beschichtungsfilms beschichtet wird, der durch Aufbringen eines
Teerepoxyharzbeschichtungsmaterials, eines Teerurethanharzbeschichtungsmaterials,
eines modifizierten Epoxyharzbeschichtungsmaterials, eines modifizierten
Urethanharzbeschichtungsmaterials, eines Epoxy-Polyamin-Harz-Beschichtungsmaterials
oder eines Epoxyurethanharzbeschichtungsmaterials gebildet worden
ist, ohne den verschlechterten Beschichtungsfilm einer Vorbehandlung
zu unterziehen.
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Darüber hinaus
kann die Verwendung der erfindungsgemäßen Beschichtungszusammensetzung
die Vorbehandlung eines verschlechterten Beschichtungsfilms weglassen,
so dass eine Menge Arbeit und Ausgaben, die zum Entfernen einer
verschlechterten Schicht auf dem verschlechterten Beschichtungsfilm
erforderlich sind, gespart werden.