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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft schweißhemmende Zusammensetzungen
und insbesondere verdickte oder strukturierte Zusammensetzungen.
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Hintergrund und Stand
der Technik
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Örtlich aufgetragene
schweißhemmende
Zusammensetzungen werden weltweit vielfach angewendet, um ihre Anwender
in die Lage zu versetzen, sichtbare, nasse Flecken auf ihrer Haut,
insbesondere in Achselbereichen, zu vermeiden oder zu minimieren.
Schweißhemmende
Formulierungen wurden unter Anwenden einer Vielzahl von verschiedenen
Applikatoren, einschließlich
Aerosole, Roll-on, Pumpsprays, Stiften und Pilzapplikatoren, gemäß der individuellen
Bevorzugungen der Verbraucher, aufgetragen. In einigen Teilen der Welt
sind besonders Stifte populär.
Der Begriff Stift weist traditionell einen Riegel aus einem festen
Material auf, der gewöhnlich
innerhalb eines Dosierbehälters
aufbewahrt wird und der seine Integrität, ein fester Stift, während aufgetragen
wird, beibehält.
Wenn ein Teil eines festen Stiftes über die Hautoberfläche gezogen
wird, wird ein Film der Stiftzusammensetzung auf die Hautoberfläche übertragen.
Obwohl der Stift das Aussehen eines festen Gegenstands aufweist,
umfasst das den Stift bildende Material gewöhnlich eine strukturierte flüssige Phase,
sodass ein Film des Materials nach Kontakt unter Druck leicht auf
eine andere Oberfläche übertragen
wird.
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Seit
einiger Zeit wird der Begriff auf weiche Stifte angewendet, die
während
der Lagerung eine scheinbar feste Form aufweisen, die jedoch unter
mildem Druck oder milder Scherwirkung fließen, sodass sie bei Verwendung
durch eine Öffnung
oder Öffnungen
auf eine Dosierfläche
extrudiert werden können.
Weiche Feststoffe behalten ihre Form für mindestens 30 Sekunden, wenn
sie nicht unter Scherlastbedingungen aus einem Behälter entnommen
werden, werden sie jedoch Scherwirkung oder Belastung unterzogen,
wird ihre Struktur zerstört
und nur ein geringer Bruchteil der Struktur kann innerhalb eines
Zeitraums von etwa 24 Stunden erneut gebildet werden, wenn Scherwirkung/Belastung
entfernt wird.
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Es
gibt typischerweise drei Klassen von schweißhemmenden Stiften, nämlich Suspensionsstifte, Emulsionsstifte
und Lösungstifte.
Suspensionsstifte enthalten ein teilchenförmiges schweißhemmendes
Wirkstoffmaterial, das in einem strukturierten Träger suspendiert
ist. Emulsionsstifte umfassen normalerweise eine Emulsion einer Ölphase und
einer hydrophilen Phase, die den schweißhemmenden Wirkstoff in Lösung enthält, wobei
die kontinuierliche Phase strukturiert ist. In einigen Emulsionsstiften
ist die kontinuierliche Phase eine Ölphase. In Lösungsstiften
wird das schweißhemmende
Mittel typischerweise in der flüssigen
Trägerphase,
die strukturiert ist, gelöst.
Die flüssige
Phase kann Wasser und/oder ein mit Wasser mischbares organisches
Lösungsmittel
umfassen. Die drei Kategorien können
auf Stifte von sowohl festen als auch weichen Feststoffzusammensetzungen
angewendet werden.
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Üblicherweise
wurden viele Stifte unter Verwendung von natürlich vorkommenden oder synthetischen Wachsen
strukturiert, von denen typische Beispiele Stearylalkohol und Kohlenwasserstoffwachse
oder Siliconwachse einschließen.
Wachse sind breit verfügbar
und durch geeignete Auswahl der Wachse selbst und deren Konzentrationen
in der Formulierung kann man entweder einen weichen Feststoff oder
einen festen Feststoff wirksam erhalten. Somit werden beispielsweise
Wachs strukturierte Stifte in einem Artikel in Cosmetics and Toiletries,
1990, Band 105, Seite 75–78
beschrieben. Jedoch neigen Fett alkohole oder Wachs strukturierte
Stifte dazu, bei Auftragung auf menschliche Haut sichtbare weiße Abscheidungen
zu hinterlassen und die Abscheidungen können auch durch physikalischen
Kontakt mit der Haut auf die Kleidung übertragen werden. Ein wesentlicher
und möglicherweise
anwachsender Anteil von Verbrauchern von schweißhemmenden Mittel haben wegen
sichtbarer Abscheidungen ihr Missfallen geäußert. Folglich wird die Industrie,
einschließlich
der Erfinder, für
die Herstellung von schweißhemmenden
Mitteln beträchtliche
Zeit und Resourcen beim Auffinden von Mitteln einsetzen, um die
Wahrnehmung von weißen
Abscheidungen durch die Verbraucher zu mildern oder zu überwinden.
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Eine
Vielzahl von alternativen Strukturierungsmitteln für Wachse
wurde vorgeschlagen. Der Begriff "Gelierungsmittel" wird häufig anstelle von "Strukturierungsmittel" angewendet. Wenn
das erhaltene Produkt eine Flüssigkeit
von erhöhter
Viskosität
anstatt eines Feststoff oder Gels ist, kann auch der Begriff "Verdickungsmittel" verwendet werden.
Beispielsweise wurde die Verwendung von Dibenzylidensorbit (DBS)
oder Derivaten davon als Gelierungsmittel in einer Vielzahl von
Veröffentlichungen,
wie
EP 0512770 , WO 92/19222, USP
4822 602 und USP 4725430, vorgeschlagen. Formulierungen, die Gelierungsmittel
enthalten, können eine
Vielzahl von Nachteilen aufweisen, einschließlich Instabilität in Gegenwart
von sauren schweißhemmenden
Mitteln und bei der Herstellung von Stiften werden vergleichsweise
hohe Verarbeitungstemperaturen benötigt. Einige von solchen Formulierungen,
die Gelierungsmittel enthalten, sind klebrig oder anhaftend.
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Eine
Kombination von einem n-Acylaminosäureamid und 12-Hydroxystearinsäure zum
Gelieren einer nicht wässrigen
Formulierung wird in WO 93/23008 und USP 3989087 beschrieben. Hohe
Verarbeitungstemperaturen werden jedoch benötigt, um die Gelierungsmittel
aufzulösen
und vorzeitiges Gelieren zu verhindern. Wenn auf die Haut aufgetragen,
kann die Formulierung schwierig abzuwaschen sein, erneute Formulierung zum Überwin den
des letzteren Problems kann durch die Notwendigkeit einer hohen
Verarbeitungstemperatur unmöglich
werden.
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In
WO 97/11678 Helene Curtis, Inc., wird die Verwendung von Sterol
und insbesondere Lanosterol als Gelierungsmittel, manchmal in Verbindung
mit einem Stärkehydrolysatderivat
für schweißhemmende
Zusammensetzungen, beschrieben.
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In
WO 98/34588 Lancaster Group GmbH, wird die Verwendung von Lanesterol
als Gelierungsmittel für
auf Öl
basierende kosmetische Zusammensetzungen, die ein kosmetisch aktives
Material enthalten, von denen ein angeführtes Material ein desodorierender
Wirkstoff ist, beschrieben, obwohl nicht beispielhaft angegeben.
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Aufgaben der Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen oder mehrere
der vorangehenden Nachteile von strukturierten Stiften zu mildern
oder zu überwinden.
Eine besondere Aufgabe der Erfindung umfasst in mindestens einem
Aspekt Bereitstellen eines Stiftes, der geringe sichtbare Abscheidungen,
die durch ein Nicht-Wachssytem geliert werden, zeigt.
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In
WO 97/42830 werden flüssige
Fette, insbesondere Triglyceride, unter Verwendung einer Kombination
von Phytosterolen und Estern davon, einschließlich speziell Sitosterol und
Oryzanol, unter Bildung eines Organogels gehärtet. Das Organogel wird vorzugsweise
in Verbraucherprodukten, wie kosmetischen Produkten (obwohl keine
Beispiele angegeben werden) oder Nahrungsmittelprodukten, für die verschiedene
Beispiele gegeben werden, verwendet.
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Kurzdarstellung der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine schweißhemmende
Zusammensetzung bereitgestellt, umfassend einen schweißhemmenden
Wirkstoff, einen flüssigen
Träger
und ein ein Sterol einschließendes Strukturierungsmittel
zum Verdicken oder Verfestigen der Zusammensetzung, dadurch gekenn zeichnet,
dass der flüssige
Träger
ein Siliconöl
umfasst und das Strukturierungsmittel eine wirksame Konzentration
einer Kombination von mindestens einem Sterol und mindestens einem
Sterolester umfasst.
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Die
Kombination des Sterols und des Sterolesters in einem geeigneten
Molverhältnis,
ermöglicht
es, den hydrophoben flüssigen
Träger
in der schweißhemmenden
Formulierung wirksam und in einer leicht steuerbaren Weise zu strukturieren.
Die erfindungsgemäße Kombination
von Gelierungsmitteln, ein Zwillingsgelierungsmittelsystem, hat
im Vergleich mit jedem einzelnen Bestandteil eine überlegene
Gelierung gezeigt. Ohne durch eine spezielle Theorie oder Erklärung, warum
die Kombination so wirksam ist, gebunden sein zu wollen, wird angenommen,
dass das Sterol und Sterolesterbestandteile miteinander unter Bildung
eines Netzwerks von Strängen
stapeln, wobei das Stapeln möglicherweise
regelmäßig erfolgt.
Die Gegenwart von beiden Bestandteilen bei dem Stapeln scheint das
Wachstum der Stränge
zu fördern
und ergibt ein Netzwerk, das dem von jedem einzelnen Bestandteil überlegen
ist.
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Die
Anwendung des Zwillingsgelierungsmittelsystems kann ein potenzielles
Problem der vorzeitigen Gelierung vermeiden oder zumindest mildern,
welches manchmal auftritt, wenn ein einziges Gelierungsmittelsystem
angewendet wird, beispielsweise durch Steuern der Art und des Zeitpunktes,
zu dem die zwei Komponenten des Zwillingsgelierungsmittelsystems
mit der zu gelierenden Phase vermischt werden.
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Beschreibung
der Erfindung im Einzelnen Die erfindungsgemäße Formulierung umfasst als
wesentliche Bestandteile
- a) ein Sterol/Sterolestergelierungsmittelsystem,
zusätzlich
zu
- b) einem schweißhemmenden
Wirkstoff und
- c) einem flüssigen
Träger,
umfassend ein Siliconöl.
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Das
Sterol/Sterolestergelierungsmittelsystem umfasst das Sterol oder
den Sterolester in einem Molverhältnis,
das normalerweise aus dem Bereich von 10:1 bis 1:10, insbesondere
6:1 bis 1:4, ausgewählt
ist und vorzugsweise im Bereich von 3:1 bis 1:2 liegt. Anwendung
der zwei Systembestandteile innerhalb eines solchen Molverhältnisbereichs
und insbesondere innerhalb des bevorzugten Bereichs erleichtert
das gemeinsame Aneinanderhaften der Bestandteile und erleichtert
folglich die Bildung eines Netzwerks, das leicht in der Lage ist,
die Formulierung zu strukturieren.
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Das
erfindungsgemäße Zwillingsgelierungsmittelsystem
liegt vorzugsweise bei einer Konzentration von mehr als 0,5% und
vorzugsweise mehr als 1% vor. Es liegt normalerweise bei einer Konzentration
von bis zu 20% und in vielen bevorzugten Ausführungsformen von nicht mehr
als 15% vor. Konzentrationen werden hierin durch Gewichtsprozent,
bezogen auf die Formulierungen, ausgedrückt, sofern nicht anders explizit
ausgedrückt,
erfolgen sie für
das Gelierungsmittelsystem oder etwas anderen Bestandteil. Ausgenommen
in Arbeits- oder Vergleichsbeispielen, sind alle Zahlen hierin,
die Mengen oder Verhältnisse
von Materialien angeben, wie Grenzen von Bereichen, als durch etwa
modifiziert zu verstehen, sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.
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Die
Härte des
Stiftes oder die Viskosität
der Formulierung variiert in Abhängigkeit
unter anderen Parametern von sowohl der Konzentration des Zwillingsgelierungsmittelsystems
als auch der Auswahl des Molverhältnisses
der zwei Bestandteile des Systems. Zum Herstellen eines weichen
Feststoffs ist es bevorzugt, das System bei einer Konzentration
im Bereich von 1,2 bis 2,75% anzuwenden und eine höhere Konzentration, um
einen Feststoff, insbesondere 3,5 bis 9%, herzustellen. Die Formulierung
zeigt in der Regel größere Härte, wenn
sich das Verhältnis
von Sterol zu Sterolester erhöht.
Diese Eigenschaft ist ein bemerkenswerter Vorteil, da sie es ermöglicht,
dass die Härte
der Produktformulierung fein einge stellt werden kann, wodurch die
Gesamtkonzentrationen des Gelierungsmittelsystems und der verbleibenden
Bestandteile der Formulierung unverändert bleiben können.
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Hierin
umfasst das Sterol einen polycyclischen Alkohol, der mindestens
24 Kohlenstoffatome enthält und
mindestens 4 kondensierte Ringe enthält, wobei jeder Ring mindestens
3 Kohlenstoffatome und vorzugsweise 3 bis 6 Kohlenstoffatome und
insbesondere 5 oder 6 Kohlenstoffatome enthält. Das Ringsystem kann gesättigt sein
oder kann mindestens einen Grad an Ungesättigtheit enthalten. In einer
Vielzahl von erwünschten
Sterolen sind die Ringe ungefähr
planar und in weiteren erwünschten
Sterolen ist der Hydroxylsubstituent außerdem äquatorial. Vorzugsweise umfasst
das Sterol kein Lanesterol.
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In
besonders bevorzugten Ausführungsformen
genügt
das Sterol einer der Formeln
worin R eine aliphatische,
cycloaliphatische oder aromatische Gruppe und vorzugsweise eine
lineare oder verzweigte, aliphatische, gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe
wiedergibt. R enthält
wünschenswerterweise
1 bis 20 Kohlenstoffatome und vorzugsweise 4 bis 14 Kohlenstoffatome.
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Es
ist besonders zweckmäßig, β-Sitosterol
oder Campesterol oder Chloesterol, oder ein hydriertes Derivat davon,
wie Dihydrocholesterin, oder ein Gemisch von zwei oder mehreren
von ihnen anzuwenden. Ein besonders bevorzugtes Sterol ist β-Sitosterol.
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Der
hierin angewendete Sterolester ist vorteilhafterweise ein Ester
von hierin vorstehend beschriebenen Sterolen mit einer Phenolsäure. Der
Begriff Phenolsäure,
wie hierin angewendet, bezieht sich auf die Familie von Zimtsäure, wie
Koffeinsäure
und Ferulasäure.
Vorteilhafte Ergebnisse wurden erhalten, wenn die Ringstruktur des
Sterolesters zu der Ringstruktur des Sterols beispielsweise bezüglich der
Anzahl, Größe und relativem
Positionieren der kondensierten Ringe passt. Der Sterolester ist
vorzugsweise durch eine aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische
Gruppe an einem Ringkohlenstoffatom entfernt von dem Estersubstituenten
substituiert und besonders bevorzugt ist der relative Abstand der
Estergruppe von der aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischen
Gruppe in dem Sterolester, der gleiche wie der Abstand von der Hydroxylgruppe
von jener aliphatischen, cycloaliphatischen oder aromatischem Gruppe
in dem Sterol. Es ist sehr erwünscht,
einen Kohlenwasserstoffsubstituenten anzuwenden, der linear oder
verzweigt und gesättigt
oder ungesättigt
sein kann, welcher 2 bis 20 und insbesondere 4 bis 14 Kohlenstoffatome
enthält.
Eine geeignete Unterklasse von Substituenten umfasst verzweigte
Kohlenwasserstoffe, die 5 bis 10 Kohlenstoffatome und einen Grad
an Ungesättigtheit
enthalten.
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Es
ist besonders geeignet als Sterolester Oryzanol, manchmal bevorzugt
als γ-Oryzanol,
welches aus einem Gemisch von Ferulasäureestern von ungesättigten
Triterpenalkoholen besteht und einen Stoff enthält, der der nachstehenden Formel
(3) genügt:
anzuwenden.
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Ein
besonders bevorzugtes Zwillingsgelierungsmittelsystem umfasst β-Sitosterol
und γ-Oryzanol,
vorteilhafterwei se innerhalb der Bereiche von hierin vorstehend
beschriebenen Molverhältnissen.
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Die
erfindungsgemäße Kombination
von Sterol plus Sterolester bildet ein Netzwerk von miteinander verbundenen
Strängen
oder Fasern, die sich durch die hydrophobe Trägerflüssigkeit oder hydrophobe Phase erstrecken,
wenn die Trägerflüssigkeit
weiterhin eine dispergierte polare Phase umfasst. Die miteinander
verbundenen Fasern sind im Allgemeinen dünn, mit einem Durchmesser von
typischerweise weniger als 0, 5 μm und
häufiger
weniger als 0, 2 μm
und haben zahlreiche Verzweigungen oder Zwischenverbindungen.
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Zur
Verwendung in einem nicht verwandten Gebiet wird in WO 97/42830
Unilever NV die Addition von zwei verschiedenen speziellen Sterolen,
vorzugsweise Phytosterolen, zur Erhöhung der Festigkeit von flüssigen Fetten,
wie essbaren Fetten, ohne irgendwelche Anregung, dass solche Sterole
zum Gelieren eines flüssigen
Trägers
in schweißhemmenden
Zusammensetzungen denkbar wären,
beschrieben.
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Ein
zweiter wesentlicher Bestandteil der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
ist ein schweißhemmender
Wirkstoff. Schweißhemmende
Wirkstoffe werden vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 60%, insbesondere
5 bis 30 oder 40% und vor allem 10 bis 30 oder 35% eingearbeitet.
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Die
schweißhemmenden
Wirkstoffe zur Verwendung hierin werden häufig aus adstringierenden Wirkstoffsalzen
ausgewählt,
einschließlich
insbesondere Aluminiumsalze, Zirkoniumsalze und gemischte Aluminium-Zirkoniumsalze,
einschließlich
sowohl anorganische Salze als auch organische Salze und Komplexe.
Bevorzugte adstringierende Salze schließen Aluminium, Zirkonium und
Aluminium-Zirkoniumhalogenide und Halogenhydratsalze, wie Chlorhydrate,
ein.
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Bevorzugte
Aluminiumsalze schließen
Aluminiumhalogenhydrate mit der allgemeinen Formel Ala(OH)
xQ
y·wH
2O, worin Q Chlor, Brom oder Jod wiedergibt,
x 2 bis 5 ist und x + y = 6, x und y entweder ganze Zahlen oder
keine ganze Zahlen sind und w eine variable Menge an Hydratation
wiedergibt, die Null sein kann, ein. Einige besonders bevorzugte
Halogenhydratsalze umfassen aktivierte Aluminiumchlorhydrate, wie
jene, beschrieben in
EP-A-6739 (Unilever
NV et al.), wobei der Inhalt der Beschreibung hierin durch diesen
Hinweis einbezogen ist.
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Aktivierte
Salze behalten ihre verstärkte
Wirkung bei und werden vorteilhafterweise in substituierten wasserfreien
Formulierungen, das heißt
Formulierungen, die keine deutliche wässrige Phase enthalten, angewendet.
Einige aktivierte Salze können
auch ihre verstärkte
Wirkung ebenfalls in wässrigen
Formulierungen beibehalten.
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Ein
Bereich von Zirkoniumsalzen, die wünschenswerterweise in schweißhemmenden
Zusammensetzungen hierin angewendet werden können, werden durch die nachstehende
empirische allgemeine Formel ZrO(OH)2n-nzBz·wH2O, wiedergegeben, worin z eine ganze Zahl
oder keine ganze Zahl im Bereich von 0, 9 bis 2, 0 ist, n die Wertigkeit
von B ist, 2-nz mindestens 0 ist, B ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus Halogeniden, einschließlich
Chlorid, Sulfamat, Sulfat und Gemischen davon und w eine variable
Menge der Hydratation wiedergibt, welche Null sein kann. In bevorzugten
Zirkoniumsalzen gibt B Chlorid wieder und z liegt im Bereich von
1,5 bis 1,87. In der Praxis werden solche Zirkoniumsalze gewöhnlich nicht
für sich
angewendet, sondern als eine Komponente von einem kombinierten,
auf Aluminium und Zirkonium basierenden schweißhemmenden Mittel, wobei die
Aluminiumkomponente normalerweise gemäß der vorstehend erwähnten Formel für Halogenhydrate
ausgewählt
wird. Besonders erwünschte
Salze umfassen gemischte Aluminium-Zirkoniumchlorhydrate, gegebenenfalls
aktiviert.
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Es
wird erkannt, dass die vorstehend ausgewiesenen Formeln für Aluminium,
Zirkonium, und Aluminium-Zirkoniumsalze empirisch sind, und Verbindungen
mit koordiniertem und/oder gebundenem Wasser in verschiedenen Mengen,
sowie als polymere Spezies und Gemische und Komplexe umfasst. Insbeson dere
geben Zirkoniumhydroxysalze häufig
einen Bereich von Salzen mit verschiedenen Mengen der Hydroxygruppe wieder.
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Schweißhemmende
Komplexe, die auf dem vorstehend erwähnten adstringierenden Aluminium,
Zirkonium und Aluminium-Zirkoniumsalzen
basieren, können
wünschenswerterweise
in der vorliegenden Erfindung angewendet werden. Vorzugsweise sind
Aluminiumhalogenhydrat und/oder Zirkoniumchlorhydratmaterialien
komplexiert. Der Komplex wendet häufig eine Carbonsäure oder
Carboxylatgruppe und vorteilhafterweise eine Aminosäure an.
Beispiele für
geeignete Aminosäuren
schließen
dl-Tryptophan, dl-β-Phenylanilin, dl-Valin,
dl-Methionin und β-Anilin und vorzugsweise
Glycin ein, welches der Formel CH3CH(NH2)CO2H genügt.
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Es
ist sehr erwünscht,
Komplexe einer Kombination von Aluminiumhalogenhydraten und Zirkoniumchlorhydraten
zusammen mit Aminosäuren,
wie Glycin, wie jene, offenbart in
US-A-3792068 (Luedders
et al.), anzuwenden. Bestimmte von jenen Al/Zr-Komplexen werden üblicherweise
ZAG in der Literatur genannt. ZAG-Wirkstoffe enthalten im Allgemeinen
Aluminium, Zirkonium und Chlorid mit einem Al/Zr-Verhältnis im
Bereich von 2 bis 10, insbesondere 2 bis 6, einem Verhältnis von
(Al-Zr)/Cl im Bereich von 2,1 bis 0,9 und einer variablen Menge
einer Aminosäure,
insbesondere Glycin. Wirkstoffe von diesem bevorzugten Typ sind
von Westwood, Summit und Reheis erhältlich.
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In
einigen Formulierungen ist es besonders bevorzugt, aktivierte ZAG-Komplexe
anzuwenden, die durch das in USP 5486347 offenbarte Verfahren (Callaghan
et al.) hergestellt werden können.
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Andere
Wirkstoffe, die angewendet werden können, umfassen Aluminiumlactate,
Borat vernetzte Aluminiumsalze und adstringierende Titansalze, beispielsweise
jene, die in
GB 2299506
A beschrieben werden. Noch andere Wirkstoffe schließen Cholinergika,
Antihistamine und antiadrenerge Mittel ein.
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Der
Anteil von festem schweißhemmendem
Salz in der Zusammensetzung schließt normalerweise das Gewicht
von jeglichem Hydratationswasser und Komplexierungsmittel, das ebenfalls
vorliegen kann, ein. Wenn jedoch das schweißhemmende Salz in wässriger
Lösung
gelöst
ist, schließt
sein Gewicht jegliches vorliegendes Wasser aus.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden die schweißhemmenden Salze hierin in
Teilchenform und insbesondere in Zusammensetzungen, die keine wässrige oder
hydrophile Phase umfassen, angewendet. Solche Zusammensetzungen
werden üblicherweise
als wasserfrei oder im Wesentlichen wasserfrei bezeichnet. Die Teilchengröße von schweißhemmenden
Salzen in solchen Zusammensetzungen fällt häufig in den Bereich von 1 bis
200 μm mit
mittleren Teilchengrößen häufig von
3 bis 20 μm,
wenn übliche
Zylinder unter Verwendung von üblichen
Gießverfahren
abgefüllt
werden. Sowohl größere als
auch kleinere mittlere Teilchengrößen können auch als solche denkbar
sein, wie 20 bis 50 μm
oder 0,1 bis 3 μm.
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In
anderen Ausführungsformen
kann der schweißhemmende
Wirkstoff in Lösungsform,
beispielsweise wenn die Zusammensetzung eine polare Phase umfasst,
die normalerweise Wasser und/oder ein mit Wasser mischbares Lösungsmittel
umfasst, angewendet werden. In solchen Ausführungsformen liegt die Konzentration
des schweißhemmenden
Wirkstoffs in Lösung
(in der dispersen polaren Phase) häufig im Bereich von 3 bis 60%,
bezogen nur auf die polare Phase, insbesondere 10% bis 20% bis zu
55% oder 60% jener Phase.
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Der
dritte wesentliche Bestandteil der Zusammensetzung ist ein flüssiger Träger, häufig in
einem Anteil von 20 bis 95% der Zusammensetzung und insbesondere
40 bis 90%.
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Der
Träger,
der in die Zusammensetzungen hierin eingearbeitet ist, umfasst ein
oder mehrere Materialien, die flüssig
sind, wenn sie in der Zusammensetzung verwendet werden und geliert
oder anderweitig durch das Strukturierungsmittel strukturiert sein
können,
um einen festen oder extru dierbaren Feststoff bei der Anwendungstemperatur
bereitzustellen, welche üblicherweise
bei der Umgebung vorherrscht ist, was gewöhnlich unter 40°C und in
vielen Fällen
unter 30°C
liegt und häufig
mindestens 15°C
ist. Der Träger
kann hydrophob oder ein Gemisch von sowohl hydrophoben und hydrophilen
Trägern
sein, wobei das Letztere normalerweise in Form einer Emulsion vorliegt.
Es ist besonders erwünscht,
dass der Träger
hierin ausreichend hydrophobes Material enthält, um eine kontinuierliche
Phase herzustellen, in der eine diskontinuierliche hydrophile Phase oder
teilchenförmige
Phase dispergiert sein kann. Das Zwillingsgelierungsmittelsystem
der vorliegenden Erfindung ist insbesondere zum Gelieren eines hydrophoben
Mediums geeignet und kann auch eine dispergierte Ölphase,
die vorliegen sollte, strukturieren.
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Die
hydrophobe Trägerflüssigkeit
kann etwas Flüchtigkeit
aufweisen oder flüchtige
Bestandteile enthalten, jedoch wird im Allgemeinen ihr Dampfdruck
weniger als 4 kPa bei 25°C
sein, sodass sie als ein Öl
oder Gemisch von Ölen
beschrieben werden kann. Insbesondere ist es erwünscht, dass mindestens 80 Gewichtsprozent
der hydrophoben Trägerflüssigkeit
aus Materialien mit einem Dampfdruck von nicht oberhalb 4 kPa bei 25°C bestehen
sollten.
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Eine
Klasse von Trägern,
die hierin besonders erwünscht
ist, ist hydrophob und umfasst flüssige Silicone, um gute sensorische
Eigenschaften gleichzeitig mit der Verwendung der Formulierung zu
fördern.
Vorzugsweise wird mindestens eine Hauptfraktion des Siliconträgers durch
mindestens ein flüchtiges
Polyorganosiloxan aufgebaut, das heißt flüssige Materialien mit einem
messbaren Dampfdruck bei Umgebungsbedingungen (etwa 20 bis 25°C). Typischerweise
liegt der Dampfdruck von flüchtigen
Siliconen im Bereich von 1 oder 10 Pa bis 2 kPa bei 25°C. Flüchtige Polyorganosiloxane
können
linear oder cyclisch oder Gemische davon sein. Bevorzugte cyclische
Siloxane schließen
Polydimethylsiloxane und insbesondere jene, die 3 bis 9 Siliziumatome
enthalten und vor zugsweise nicht mehr als 7 Siliziumatome und besonders
bevorzugt 4 bis 6 Siliziumatome ein, die anderweitig häufig als
Cyclomethicone bezeichnet werden. Bevorzugte lineare Siloxane schließen Polydimethylsiloxane
ein, welche 3 bis 9 Siliziumatome enthalten. Die flüchtigen
Siloxane zeigen normalerweise selbst Viskositäten von unter 1 × 10–5 m2/s (10 Centistokes) und besonders oberhalb
1 × 10–7 m2/s (0,1 Centistokes), wobei die linearen
Siloxane normalerweise eine Viskosität von 5 × 10–6 m2/s (5 Centistokes) zeigen. Die flüchtigen
Silicone können
auch verzweigte lineare oder cyclische Siloxane, wie die vorstehend
erwähnten
linearen oder cyclischen Siloxane, substituiert mit einer oder mehreren
Seitengruppen -O-Si(CH3)3 umfassen. Beispiele
für kommerziell
erhältliche
Silikonöle
schließen Öle mit Qualitätsbezeichnungen
344, 345, 244, 245 und 246 (von Dow Corning Corporation), Silicone
7207 und Silicone 7158 (von Union Carbide Corporation) und SF 1202
(von General Electric [US]) ein. Flüchtige Silicone liegen häufig in
der Zusammensetzung in einem Anteil von bis zu 80%, insbesondere
10 bis 70% und in einer Vielzahl von Fällen von 20 bis 60% vor.
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Der
in den Zusammensetzungen hierin angewendete hymitteldrophobe Träger kann
alternativ oder zusätzlich
nicht flüchtige
Siliconöle
umfassen, die Polyalkylsiloxane, Polyalkylarylsiloxane und Polyethersiloxancopolymere
einschließen.
Diese können
geeigneterweise aus Dimethicon und Dimethiconcopolyolen ausgewählt sein.
Kommerziell erhältliche
nicht flüchtige
Siliconöle
schließen
Dow Corning 556 und Dow Corning 200er Reihen ein. Nicht flüchtige Silicone
liegen häufig
mit nicht mehr als etwa 30 Gewichtsprozent der Zusammensetzung und
vorzugsweise 1 bis 15 Gewichtsprozent vor. In vielen Fällen, wenn
ein nicht flüchtiges Siliconöl vorliegt,
ist das Gewichtsverhältnis
zu flüchtigem
Siliconöl
aus dem Bereich von 1:3 bis 1:40 ausgewählt.
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Siliconfreie
hydrophobe organische Träger
können
in die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zusätzlich zu
oder anstelle von flüchtigen
Siliconen eingearbeitet werden, das heißt 0 bis 100% der hydrophoben
Trägerflüssigkeiten.
Solche siliconfreien hydrophoben organischen Trägermaterialien können flüssige aliphatische
Kohlenwasserstoffe, wie Mineralöle
oder hydriertes Polyisobuten, häufig
ausgewählt,
um eine niedrige Viskosität
zu zeigen, einschließen.
Weitere Beispiele für
flüssige
Kohlenwasserstoffe umfassen Polydecen und Isoparaffine, die mindestens
10 Kohlenstoffatome enthalten.
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Andere
geeignete hydrophobe Träger
umfassen flüssige
aliphatische oder aromatische Ester als eine Fraktion von mit Wasser
nicht mischbarem Träger,
wünschenswerterweise
nicht mehr als 20% und in vielen Fällen weniger als 10% auf das
Gewicht des mit Wasser nicht mischbaren Trägers.
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Geeignete
aliphatische Ester enthalten mindestens eine langkettige Alkylgruppe,
wie Ester, die von C1-C20-Alkanolen,
verestert mit einer C8-C22-Alkansäure oder
C6-C10-Alkandisäure verestert
sind. Die Alkanol- oder Säureeinheiten
und Gemische davon sind vorzugsweise derart ausgewählt, dass
sie einen Schmelzpunkt von unter 20°C aufweisen. Geeignete Ester
schließen
Myristinsäureisopropylester,
Myristinsäurelaurylester, Palmitinsäureisopropylester,
Sebacinsäurediisopropylester
und Adipinsäurediisopropylester
ein.
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Geeignete
flüssige
aromatische Ester, vorzugsweise mit einem Schmelzpunkt unter 20°C, schließen Benzoesäurefettalkylester
ein. Beispiele für
solche Ester schließen
geeignete Benzoesäure-C8-C18-alkylester oder
Gemische davon ein.
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Weitere
Fälle für geeignete
hydrophobe Träger
umfassen flüssige
aliphatische Ether, die von mindestens einem Fettalkohol, wie Myristyletherderivate,
beispielsweise PPG-3 Myristylether oder Niederalkylether von Polyglycolen,
wie PPG-14 Butylether, ableitbar sind. Der Anteil an Ether in einer
erfindungsgemäßen Formulierung
wird häufig
aus dem Bereich von 0 bis 40% Gewicht/Gewicht und in einigen Fällen insbesondere von
1 bis 30% Gewicht/Gewicht ausgewählt.
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Andere
geeignete hydrophobe Träger
umfassen flüssige
aliphatische Alkohole, die mindestens 10 Kohlenstoffatome enthalten,
die bei 20°C
flüssig
sind. Beispiele für
solche Alkohole schließen
verzweigtkettige Alkohole, wie Ethylhexylalkohol, Octyldodecanol
und Isostearylalkohol, ein. Der Anteil des Alkohols in einer erfindungsgemäßen Formulierung
wird häufig
aus dem Bereich von 0 bis 40% Gewicht/Gewicht und insbesondere 1
bis 30% Gewicht/Gewicht ausgewählt.
Aliphatische Alkohole, die bei 20°C
fest sind, liegen vorzugsweise nicht vor oder liegen bei einer niedrigen
Konzentration, z.B. weniger als 5% Gewicht/Gewicht der gesamten Zusammensetzung,
vor, da solche Alkohole bei der örtlichen
Anwendung der Zusammensetzung zu sichtbaren weißen Abscheidungen führen.
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Der
Gesamtanteil von hydrophoben Nicht-Siliconträger(n) ist häufig aus
dem Bereich von 0 bis 80% und insbesondere 5 bis 70 Gewichtsprozent
ausgewählt.
Gemische von hydrophoben, organischen Nicht-Siliconträgern können angewendet
werden. Wenn Sauerstoff enthaltende siliconfreie hydrophobe organische Flüssigkeiten
angewendet werden, machen sie wünschenswerterweise
nicht mehr als 70 Gewichtsprozent des hydrophoben Trägers aus.
Niedrigere Anteile der hydrophoben Phase im Bereich von bis zu beispielsweise
20, 30 oder 35% insgesamt auf das Gewicht sind wahrscheinlicher.
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Gemische
von Silicon und Nicht-Siliconträgern
können
hierin geeigneterweise in beliebigem Gewichtsverhältnis angewendet
werden und in einer Anzahl von getesteten Ausführungsformen liegt das Verhältnis im Bereich
vom 20:1 bis 1:20.
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Der
Träger
oder das Gemisch von Trägern,
die in der vorliegenden Erfindung angewendet werden, können wasserfrei
sein und sind es in vielen wirksamen Zusammensetzungen, das heißt sie enthalten
kein freies Wasser durch Anwenden von nur einem oder mehreren hydrophoben
Trägern.
Alternativ kann, falls erwünscht,
die Zusammensetzung einen hydrophilen Träger, wie insbesondere Wasser
und/oder ein mit Wasser mischbares organisches Lösungsmittel, wie ein mit Wasser
mischbares alkoholisches Lösungsmittel
zusätzlich
zu einem hydrophoben Träger,
wie jene, die hierin vorstehend ausgewiesen sind, umfassen. Zusammensetzungen,
die sowohl einen hydrophoben als auch hydrophilen Träger enthalten,
haben normalerweise einen von ihnen als eine dispergierte Phase.
Formulierungen, die eine dispergierte Phase enthalten, würden in
der Praxis häufig
weiterhin ein emulgierendes Tensid, wie ein anionisches, kationisches,
zwitterionisches und/oder nichtionisches Tensid, umfassen.
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In
Emulsionen hierin macht die polare disperse Phase, einschließlich beliebiges
hierin gelöstes
Material, normalerweise 5 bis 80 Gewichtsprozent der Zusammensetzung
und in vielen Ausführungsformen
bis zu 50 oder 60 Gewichtsprozent und solchen oder anderen Ausführungsformen
vorzugsweise mindestens 25 Gewichtsprozent auf das Gewicht aus.
Die Strukturierungsmittel enthaltende kontinuierliche Phase stellt
deshalb den Gewichtsausgleich der Zusammensetzung wie 20 bis 95
Gewichtsprozent bereit. Die Emulsionen hierin umfassen normalerweise
eine Wasser-in-Öl-Emulsion,
das heißt
die disperse Phase ist die hydrophile Phase. Wenn eine Emulsion
angewendet wird, kann es zweckmäßig sein,
eine Emulsion in einem gesonderten Schritt herzustellen, bevor sie
mit den verbleibenden Bestandteilen der Zusammensetzung, unter Erzeugung
einer vollständigen
Formulierung vermischt wird.
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Die
Emulsion enthält
in vielen Fällen
einen oder mehrere Emulgatoren, die häufig nichtionisch sind. Der
Anteil an Emulgator oder Emulgatorsystem, das heißt Kombination
von Emulgatoren in der Emulsion, wird häufig aus dem Bereich von 0,1
bis 10% Gewicht/Gewicht und in vielen Fällen 0,25 bis 5% Gewicht/Gewicht ausgewählt. Besonders
bevorzugt ist eine Menge von 0,1 oder 0,25% bis zu 3% Gewicht/Gewicht.
Es ist erwünscht,
einen Emulgator oder ein Emulgatorsystem anzuwenden, unter Bereitstellung
eines Gesamt-HLB-Werts im Bereich von 2 bis 10 und vorzugsweise
3 bis 8.
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Es
kann geeignet sein, ein Emulgatorsystem anzuwenden, unter Anwenden
in Kombination von einem Emulgator mit einem HLB-Wert oberhalb eines
gewünschten
Gesamtwerts und einem mit einem HLB-Wert unterhalb des gewünschten
Werts. Durch Anwenden der zwei Emulgatoren zusammen in geeigneten
Verhältnissen,
ist es leicht möglich,
einen gewichtsmittleren HLB-Wert
zu erreichen, der die Bildung einer Emulsion fördert.
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Viele
geeignete Emulgatoren sind nichtionische Ester oder Etheremulgatoren,
die eine Polyoxyalkyleneinheit, insbesondere eine Polyoxyethyleneinheit,
die häufig
etwa 2 bis 80 und insbesondere 5 bis 60 Oxyethyleneinheiten enthalten
und/oder eine Polyhydroxyverbindung, wie Glycerin oder Sorbit oder
andere Alditole als hydrophole Einheit enthält, umfasst. Die Emulgatoren
umfassen zusätzlich
eine hydrophobe Alkyl-, Alkenyl- oder Aralkyleinheit, die normalerweise
etwa 8 bis 50 Kohlenstoffatome und insbesondere 10 bis 30 Kohlenstoffatome
enthält.
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Die
hydrophobe Einheit kann entweder linear oder verzweigt sein und
ist häufig
gesättigt,
obwohl sie ungesättigt
sein kann und ist gegebenenfalls fluoriert. Die hydrophobe Einheit
kann ein Gemisch von langen Ketten, beispielsweise jene, die sich
von Talg, Schmalz, Palmöl,
Sonnenblumensamenöl
oder Sojabohnenöl ableiten,
umfassen. Solche nichtionischen Tenside können sich auch von einer Polyhydroxyverbindung,
wie Glycerin oder Sorbit oder anderen Alditolen, ableiten. Beispiele
für Emulgatoren
schließen
Ceteareth-10 bis -25, Ceteth-10-25, Steareth-10-25 und PEG-15-25
Stearat oder Distearat ein. Andere geeignete Beispiele schließen C10-C20-Fettsäuremono-,
-di- oder -triglyceride ein. Weitere Beispiele schließen C18-C22-Fettalkoholether
von Polyethylenoxid (8 bis 12 EO) ein.
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Die
Co-Emulgatoren, die typischerweise einen niedrigen HLB-Wert und
häufig
von 2 bis aufweisen, umfassen häufig
Mono- oder möglicherweise
Fettsäurediester
von mehrwertigen Alkoholen, wie Glycerin, Sorbit, Erythrit oder
Trimethy lolpropan. Die Fetteinheit ist häufig C14-C22 und ist in vielen Fällen gesättigt, einschließlich Cetyl,
Stearyl, Arachidyl und Behenyl. Beispiele schließen Monoglyceride von Palm- oder Stearinsäure, Sorbitmono-
oder -diester von Myristin-, Palmitin- oder Stearinsäure und
Trimethylolpropanmonoester von Stearinsäure ein.
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Eine
besonders erwünschte
Klasse von Emulgatoren umfasst Dimethiconcopolymere, nämlich Polyoxyalkylen
modifizierte Dimethylpolysiloxane. Die Polyoxyalkylengruppe ist
häufig
ein Polyoxyethylen (POE) oder Polyoxypropylen (POP) oder ein Copolymer
von POE und POP. Die Copolymere enden häufig in C1-C12-Alkylgruppen.
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Geeignete
Emulgatoren sind unter vielen Handelsnamen, einschließlich AbilTM, ArlacelTM, BrijTM, CremophorTM,
DehyrdolTM, EmerestTM,
LameformTM, Quest PGPGTM,
PluronicTM, ProsorineTM,
SpanTM, TweenTM,
SF 1228, DC3225C und Q2-5200 in breitem Maße erhältlich.
-
Der
hydrophile Träger
umfasst normalerweise Wasser und kann ein oder mehrere in Wasser
lösliche oder
mit Wasser mischbare Flüssigkeiten
zusätzlich
zu oder als Ersatz für
Wasser umfassen. Der Anteil an Wasser in einer erfindungsgemäßen Emulsion
wird häufig
aus dem Bereich von bis zu 50% und insbesondere 5 bis 40% ausgewählt. Etwas
von dem Wasser kann als ein Lösungsmittel
für den
schweißhemmenden
Wirkstoff eingeführt
werden.
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Eine
Klasse von in Wasser löslichen
oder mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln
umfasst kurzkettige, einwertige Alkohole, beispielsweise C1-C4 und insbesondere
Ethanol oder Isopropanol, die der Formulierung eine desodorierende
Fähigkeit
verleihen können.
Eine weitere Klasse von hydrophilen Flüssigkeiten umfasst Di- oder
Polyole, vorzugsweise mit einem Schmelzpunkt unterhalb 40°C oder die
mit Wasser mischbar sind. Beispiele für Di- oder Polyole schließen Glycol,
1,2-Propylenglycol,
1,3-Butylenglycol, Hexylenglycol, Diethylenglycol, Dipropylenglycol-2-ethoxyethanol,
Diethylenglycol monoethylether und Triethylenglycolmonomethylether
ein. Besonders bevorzugte Polyole umfassen Glycerin oder Sorbit,
die in der Lage sind, auch als ein Feuchthaltemittel zu wirken.
Der Anteil eines Mono-, Di- oder Polyols in der Formulierung wird
häufig
aus dem Bereich von bis zu 15% und in einer Vielzahl von Fällen 0,
5 bis 12%, geeigneterweise bis zu etwa 5% und vorzugsweise etwa
0,2 bis 3% ausgewählt.
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Wahlweise
Bestandteile in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können Desinfektionsmittel,
beispielsweise bei einer Konzentration von bis zu etwa 10% Gewicht/Gewicht
einschließen.
Geeignete desodorierende Wirkstoffe können desodorierend wirksame
Konzentrationen von schweißhemmenden
Metallsalzen, Deoparfums und/oder Microbiciden, einschließlich insbesondere
Bakterizide, wie chlorierte Aromaten, einschließlich Biguanidderivate, wobei
von denen Stoffe, die als Igasan DP300TM (Triclosan),
TriclorbanTM und Chlorhexidin bekannt sind,
berechtigterweise spezielle Erwähnung
finden, umfassen.
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Eine
weitere Klasse umfasst Biguanidsalze, wie unter der Handelsmarke
CosmosilTM erhältlich.
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Andere
wahlweise Bestandteile schließen
abzuwaschende Mittel (wash-off), häufig in einer Menge von bis
zu 10% Gewicht/Gewicht vorliegend, um bei der Entfernung der Formulierung
von der Haut oder Kleidung zu unterstützen, ein. Solche abzuwaschenden
Mittel sind typischerweise nichtionische Tenside, wie Ester oder
Ether, die eine C8-C22-Alkyleinheit
und eine hydrophile Einheit, die eine Polyoxyalkylengruppe (POE
oder POP) und/oder ein Polyol umfasst, enthalten.
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Ein
weiterer wahlweiser Bestandteil der Formulierung umfasst einen oder
mehrere sekundäre
Strukturierungsmittel, die zusätzlich
zu dem primären
Strukturierungsmittelsystem angewendet werden können, das heißt das Sterol
plus Sterolester. Die Menge an solchen sekundären Strukturierungsmitteln
in der Formulierung ist häufig
0 und gewöhnlich
nicht mehr als 15% der Formulierung. Sie ist normalerweise nicht
größer als die
Menge des primären
Strukturierungsmittels.
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Die
hierin anwendbaren sekundären
Strukturierungsmittel können
nicht polymer oder polymer sein. Nicht polymere Strukturierungsmittel,
manchmal als Gelierungsmittel bezeichnet, können aus Fettsäuren oder Salzen
davon, wie Stearinsäure
oder Natriumstearat oder 12-Hydroxystearinsäure, ausgewählt sein. Andere geeignete
Gelierungsmittel können
Dibenzylidenalditole, beispielsweise Dibenzylidensorbit, umfassen.
Weitere geeignete Gelierungsmittel können Lanosterol, ausgewählte n-Acylaminosäurederivate,
einschließlich
Ester und Amidderivate, wie N-Lauroylglutamatdibutylamid, umfassen,
wobei Gelierungsmittel in Verbindung mit Hydroxystearinsäure oder
einem Ester oder Amidderivat davon denkbar sind. Weitere Gelierungsmittel
schließen außerdem Amidderivate
von zwei- oder dreibasigen
Carbonsäuren,
wie Alkyl-N,N'-dialkylsuccinamide,
beispielsweise Dodecyl-N,N'-dibutylsuccinamid,
ein. Stearylalkohol und/oder ein von Pflanze oder Tier abgeleitetes
natürliches
Wachs oder ähnliche
synthetische Wachse können,
falls erforderlich, als sekundäre
Strukturierungsmittel angewendet werden, sind jedoch gegenwärtig nicht
bevorzugt.
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Polymere
Strukturierungsmittel, die angewendet werden können, können Organopolysiloxanelastomere,
wie Reaktionsprodukte von vinylendständigem Polysiloxan und einem
Vernetzungsbindemittel oder Alkyl- oder Alkylpolyoxyalkylen-endständigen Poly(methyl
substituierten) oder Po1y(phenyl substituierten) Siloxanen umfassen.
Eine Vielzahl von Polyamiden wurde auch als Strukturierungsmittel
für hydrophobe
Flüssigkeiten
offenbart. Polymere, die sowohl Siloxan als auch Wasserstoff bindende
Gruppen enthalten, wurden in WO 97/36572 und WO 99/06473 offenbart.
Wenn die Zusammensetzung eine wässrige
Phase umfasst, kann diese Phase strukturiert oder durch Polyacrylamide,
Polyacrylate oder Polyalkylenoxide verdickt sein.
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Die
Zusammensetzungen hierin können
ein oder mehrere kosmetische Hilfsstoffe, die üblicherweise für schweißhemmende
Feststoffe oder weiche Feststoffe in Betracht kommen, enthalten.
Solche kosmetischen Hilfsstoffe können Hautgefühlverbesserer,
wie Talkum oder fein verteiltes Polyethylen, beispielsweise in einer Menge
von bis zu 10% Gewicht/Gewicht; Hautvorteilsmittel, wie Allantoin
oder Lipide, beispielsweise in einer Menge von bis zu 5% Gewicht/Gewicht;
Farben; Haut kühlende
Mittel, die von den bereits erwähnten
Alkoholen verschieden sind, wie Menthol und Mentholderivate, häufig in
einer Menge von bis zu 2% Gewicht/Gewicht angewendet, einschließen. Ein üblicherweise
angewendeter Hilfsstoff umfasst ein Parfum, das normalerweise bei
einer Konzentration von 0 bis 4% und in vielen Formulierungen von
0,25 bis 2% vorliegt.
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Die
hierin beschriebenen Zusammensetzungen können durch übliche Verfahren zum Herstellen
von Suspensions- oder Emulsionsfeststoffen oder weichen Feststoffen
hergestellt werden.
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Somit
wird gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines schweißhemmenden
Stifts bereitgestellt, umfassend die Schritte von:
- 1. Einarbeiten eines Strukturierungsmittels in einer wirksamen
Konzentration und in einer Menge, ausreichend zum Verdicken oder
Strukturieren des Trägers
in einen flüssigen
Träger,
um einen Feststoff oder weichen Feststoff herzustellen,
- 2. Beweglichmachen des Strukturierungsmittel enthaltenden Gemisches
oder von einem oder mehreren seiner Bestandteile bei einer erhöhten Temperatur,
- 3. Vermischen des flüssigen
Trägers
mit einem schweißhemmenden
Wirkstoff zur Bildung eines ein schweißhemmendes Mittel enthaltenden
Gemisches, wobei Schritte 2 und 3 entweder vor, nach oder gleichzeitig
mit Schritt 1 durchgeführt
werden,
- 4. Einführen
des beweglichen Gemisches in eine Form, die vorzugsweise ein Dosierbehälter ist
und
- 5. Kühlen
oder Abkühlen
lassen des beweglichen Gemisches auf eine Temperatur, bei der es
verdickt oder strukturiert.
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Eine übliche Verfahrensfolge
für Suspensionsformulierungen
umfasst zuerst Bilden einer Lösung
des Sterols oder Sterolesters in einem Träger oder Gemisch von Trägern. Dies
wird normalerweise durch Bewegen des Gemisches bei einer erhöhten Temperatur,
sowie ausgewählt
innerhalb des Bereichs von 50 bis 120°C ausgeführt. Sowohl der Sterolester
als auch das Sterol können
gleichzeitig oder aufeinanderfolgend in den Träger bei einer geeigneten Temperatur
und Bewegen eingeführt
werden, beispielsweise der Sterolester gefolgt von dem Sterol oder
der Sterolester und Sterol können
in aliquoten Mengen des Trägers
gelöst
sein, welche anschließend
vermischt werden. Anschließend
kann teilchenförmiger
schweißhemmender
Wirkstoff mit der Trägerlösung vermischt
werden und das Gemisch bei einer Temperatur, die häufig 5 bis
10°C oberhalb
ihrer Erstarrungstemperatur liegt, in ihren Dosierbehälter, wie
einem Zylinder, unter Verwendung geeigneter Füllverfahren ist, eingeführt werden
und wird gekühlt
oder auf die Umgebung abkühlen
lassen.
-
In
einem geeigneten Verfahren zur Herstellung von Emulsionsformulierungen
wird eine Lösung
von Sterolester oder Sterol in dem hydrophoben Träger in einer
Weise wie für
die Herstellung eines Suspensionsstiftes gebildet und gesondert
wird eine wässrige
oder hydrophile Phase durch Einführung
eines schweißhemmenden
Wirkstoffs in die Phase (falls erforderlich, da solche Wirkstoffe üblicherweise
in wässriger
Lösung
suspendiert sind) zubereitet, vorzugsweise auf eine Temperatur ähnlich zu
jener der Ölphase
erhitzt und anschließend
vermischt oder alternativ in die Ölphase mit einer Geschwindigkeit,
die die erhöhte
Temperatur des Gemisches hält,
ein geführt
und wird anschließend
in ähnlicher
Weise zu jener für
Suspensionsstifte abgefüllt.
-
Die
Zusammensetzungen hierin sind zum örtlichen Auftragen auf menschliche
Haut und insbesondere auf Achseln geeignet, wodurch sich beobachtbare
Transpiration verringert.
-
Somit
wird gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung ein Verfahren zum Verhindern oder Vermindern von
Transpirieren auf der menschlichen Haut bereitgestellt, umfassend örtliches
Auftragen einer schweißhemmenden
Zusammensetzung, umfassend einen schweißhemmenden Wirkstoff, einen
flüssigen
Träger
und ein Strukturierungsmittel, das eine wirksame Konzentration einer
Kombination von mindestens einem Sterol, ausgenommen Lanosterol,
und mindestens einem Sterolester umfasst, auf die Haut.
-
Nachdem
die Erfindung in allgemeinen Bezügen
beschrieben wurde, werden spezielle Ausführungsformen davon durch Beispiele
vollständiger
beschrieben.
-
In
den Beispielen oder Vergleichen waren die verschiedenen Bestandteile
wie nachstehend:
- 1) Vol Sil = Cyclomethicongemisch
DC345 (Dow Corning Inc.).
- 2) PPG-14 Butylether Fluid AP (Amercol).
- 3) CAB = C12-C15-Alkylbenzoat
Finsolv TN (Fintex).
- 4) ISA = Isostearylalkohol Prisorine 3515 (Unichema).
- 5a) β-Sitosterol
(D.R.T)
- 5b) Ultrasitosterol (Kaukas)
- 5c) β-Sitosterol
(Acros)
- 6) γ-Oryzanol
(Jan Dekker (GB) Ltd.)
- 7) Al/Zr-Tetrachlorhydrexglycinkomplex AZAG 7167 (Summit) 8)
Cholesterin (Acros)
- 9) Dihydro-cholesterin (Sigma)
- 10) Polydecen Silkflo 364 NR (Albemarle)
- 11) Isopropyl Myristat Estol 1514 (Unichema)
- 12) Cetyldimethiconcopolyol Abil EM90 (Th. Goldschmidt) [Emulgator]
- 13) 50%ige wässrige
Lösung
von Al/Zr-Pentachlorhydrat Zirconal 50 (Giulini)
- 14) Glycerin (Aldrich)
- 15) AACH mit niedrigem Brechungsindex (Unilever)
- 16) Superfinotalk (Cyprus Minerals) 57,5% Rezal 36 GPSUF wässrige Lösung
- 17) Aluminiumzirkoniumtetrachlorhydrexglycin (feine Teilchengröße) Rezal
36 GPSUF wässrige
Lösung
- 18) Aluminium-Zirkoniumglycinkomplex Summit AZG-375
- 19) Propylenglycol (Fisons)
- 20) Polyglycerin-3-diisostearat Lamemform TGI
- 21) Polyglycerin-2-dipolyhydroxystearat Dehymuls PGPH
- 22) Polyglycerin-polyrincinolat Quest PGPR
- 23) Polyglycerin-2-isostearat Prisorine 3791
- 24) Polyglycerin-2-diisostearat Prisorine 3792
- 25) Cyclomethicongemisch DC245 (Dow Corning Inc.)
-
Vergleiche C1-C10 und
Beispiele 11 bis 19
-
In
diesen Vergleichen und Beispielen wird die Fähigkeit von einzelnen Sterolen
oder Sterolestern und Gemischen von Sterol und Sterolestern mit
repräsentativen
hydrophoben Lösungsmitteln
zu gelieren gezeigt. Das Sterol und/oder Sterolester war/waren in
dem Lösungsmittel
in einer Glasflasche durch Erhitzen und Rühren gelöst. Die erhaltene klare Lösung wurde
ohne Rühren
auf Labortemperatur abkühlen
lassen. Das Produkt wurde am darauf folgenden Tag bewertet.
-
Die
Ergebnisse werden in nachstehender Tabelle 1 zusammengefasst Tabelle
1
-
Aus
Tabelle 1 kann durch Vergleich der Vergleiche deutlich ersichtlich
werden, die mit einem C markiert sind, und der Beispiele, die mit
Bsp. markiert sind, dass die Kombination von Sterol und Sterolester
in der Lage war, Gelierung zu erzeugen, die jener von entweder Sterol
oder dem Sterolester allein bei der gleichen Gesamtkonzentration überlegen
war.
-
Beispiele 20 bis 38
-
In
diesen Beispielen wurden Suspensionsstifte gemäß der nachstehend in Tabelle
2 zusammengefassten Formulierungen wie nachstehend hergestellt:
Die
Träger
wurden zuerst vereinigt. Das Oryzanol (der Sterolester) wurde in
die Träger
eingeführt
und durch Erhitzen und Rühren
gelöst.
War Oryzanol einmal vollständig
gelöst,
wurde das Sterol eingeführt
und das Gemisch erhitzt und bis eine klare Lösung erhalten wurde, gerührt. Die
Lösung
wurde dann unter mildem Rühren, bis
sie eine Temperatur von etwa 5 bis 10 Grad oberhalb ihres Gelierpunkts
erreicht hatte, abkühlen
lassen. Der ausgewiesene teilchenförmige schweißhemmende
Wirkstoff wurde dann eingerührt
und vollständig
dispergiert. Das Gemisch wurde dann in Stiftzylinder gegossen und
abkühlen
und verfestigen lassen. Eine Vielzahl von Stiften wurde durch die
nachstehend beschriebenen Verfahren analysiert und die Ergebnisse
in nachstehender Tabelle 2 zusammengefasst. Die Bewertungen wurden
gemacht, nachdem der Stift zumindest 24 h bei Laborraumtemperatur
gelagert wurde.
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-
-
-
CWS
ist ein üblicher
Stearylalkohol und Wachs strukturierter weißer Suspensionsstift.
-
Beispiele
20 bis 34, 36 und 37 waren harte opake weiße Stifte. Beispiel 35 war
ein etwas weicherer weißer
Stift. Beispiel 38 war ein harter etwas durchscheinender Stift.
Qualitative Bewertung zeigte, dass alle niedrigere weiße Abscheidungen
auf der Haut als ein üblicher
opaker, weißer
Stift ergaben.
-
Aus
Tabelle 2 kann beobachtet werden, dass Supensionsstifte mit annehmbarer
Härte und
nur niedriger oder sehr niedriger Abscheidung, unter Verwendung
einer Kombination eines Sterols und eines Sterolesters gemäß der vorliegenden
Erfindung erhalten werden können.
-
Beispiele 39 bis 55
-
In
diesen Beispielen wurden Emulsionsstifte gemäß der nachstehend in Tabelle
3 zusammengefassten Formulierungen wie nachstehend hergestellt:
In
dem ersten Schritt wurde die hydrophobe Phase durch Kombinieren
von kosmetischen Ölen
und Lösungsmitteln
hergestellt, wobei der Emulgator in einen Silverson-Mischer eingeführt und
gelöst
wurde. Das Oryzanol (der Sterolester) wurde eingeführt und
durch Erhitzen und Rühren
bei 5000 U/min gelöst.
Hatte sich das Oryzanol vollständig
gelöst,
wurde das Sterol zugegeben und das Gemisch erneut erhitzt und gerührt, bis
eine klare Lösung
erhalten wurde. Die Lösung
wurde dann unter mildem Rühren
abkühlen
lassen, bis sie eine Temperatur von etwa 5 bis 10 Grad oberhalb
ihres Gelierungspunkts erreichte.
-
In
dem zweiten Schritt wurde die wässrige
Phase durch Kombinieren der schweißhemmenden Lösung mit
den anderen wässrigen
Phasenkomponenten hergestellt. Dies wurde auf die gleiche Temperatur
wie die kontinuierliche Phasenlösung
erhitzt.
-
In
dem dritten Schritt wurde die wässrige
Phase langsam in die hydrophobe Phase eingeführt, in den Silverson-Mischer eingeführt und
bei einer konstanten Temperatur und bei konstanten Scherbedingungen (8000
U/min) gehalten. Das Gemisch wurde für bis zu 10 Minuten Scherwirkung
unterzogen, bis die wässrige Phase
gleichmäßig disperigiert
war. Die erhaltene Emulsion wurde dann stehen lassen und entlüften lassen. Sie
wurde anschließend
in Stiftzylinder gegossen und auf Laborumgebungstemperatur abkühlen und
verfestigen lassen. Eine Vielzahl der erhaltenen Stifte wurde auf
Penetration und Härte
durch die nachstehend beschriebenen Verfahren bewertet, anschließend wurde
der Stift für
mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur gehalten. Die Ergebnisse
werden nachstehend in Tabelle 3 zusammengefasst.
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-
-
Beispiele
39 bis 52 waren alle durchscheinende/opake oder opake mittelharte
bis harte weiße
Stifte. Qualitative Bewertung zeigte, dass alle weniger weiße Ablagerung
auf der Haut als ein üblicher
Wachs strukturierter weißer
Feststoffstift ergaben.
-
Aus
Tabelle 3 kann beobachtet werden, dass Emulsionsstifte mit annehmbarer
Härte und
nur wenig oder sehr wenigen Ablagerungen gemäß der vorliegenden Erfindung
unter Verwendung einer Kombination von einem Sterol und einem Sterolester
erhalten werden können.
-
Beispiele 53 bis 56
-
In
diesen Beispielen wurden weiche, feste oder halb feste Stifte gemäß der vorliegenden
Erfindung und mit in nachstehender Tabelle 4 zusammengefassten Formulierungen,
durch das nachstehende Verfahren hergestellt:
Zuerst wurden
der Sterolester (Oryzanol) und Trägerfluid in ein Gefäß eingeführt und
auf 110°C
erhitzt, während
sie durch einen Silverson-Mischer bei ungefähr 3000 U/min Scherwirkung
unterzogen wurden, bis sich der Sterolester gelöst hatte. Dann wurde das B-Sitosterol
in das Gefäß eingeführt und
weiter Scherwirkung unterzogen, bis es sich zu einer klaren Lösung gelöst hatte.
Das Gemisch wurde dann auf 80°C
abkühlen
lassen und die Pulver (Talkum und AZAG) wurden langsam unter Mischen
bei hoher Scherwirkung beim Mischen bei ungefähr 6500 U/min, bis zur homogenen
Vermischung, eingeführt.
Das erhaltene Gemisch wurde dann in Glasgefäße bei Fülltemperaturen, die in Tabelle
4 ausgewiesen sind, gegossen.
-
-
Aus
Tabelle 4 kann ersichtlich werden, dass die Formulierungen in Beispielen
53 und 55 weiche feste Formulierungen waren, die zur Dosierung in üblichen
weichen festen Applikatoren, worin das Material durch eine Öffnung extrudiert
wird, geeignet sind. Beispiel 57 war weich und Lösungsmittel lief aus. Beispiel
56 war ein halb fester Feststoff, möglicherweise geeigneter zur
Anwendung über
einen üblichen
Applikator für
einen Feststoff.
-
Beispiele 57 bis 73
-
Weiterer
weicher Feststoff und Feststoffformulierungen wurden durch die in
entsprechenden vorangehenden Beispielen für solche Arten von Material
beschriebenen allgemeinen Verfahren hergestellt.
-
-
-
Beispiele 74 bis 81
-
In
diesen Beispielen wurden erfindungsgemäße Formulierungen durch das
wie für
Beispiele 39 bis 55 mit anderen Emulgatoren oder ohne einen expliziten
Emulgator angewendete allgemeine Verfahren hergestellt.
-
-
Beispiele 82 bis 87
-
In
diesen Beispielen wurden die Formulierungen durch das nachstehende
allgemeine Verfahren erhalten:
Eine kontinuierliche Ölphase wurde
durch zuerst Einführen
von Oryzanol in ein Gemisch der Öle
und des Emulgators hergestellt. Das Gemisch wurde auf ungefähr 95–100°C erhitzt
und anschließend
unter mildem Rühren
in einem Silverson-Mischer
dort gehalten, bis sich das Oryzanol gelöst hatte. Das β-Sitosterol
wurde dann eingeführt
und unter den gleichen Bedingungen auflösen lassen. Eine disperse Phase
(auch bezeichnet als die interne Phase) wurde durch Erhitzen einer
Lösung
von Aluminium-Zirkonium-Wirkstoff in Wasser oder eines Gemisches
aus Wasser und Polyol auf eine ähnliche
Temperatur, wie die kontinuierliche Ölphase hergestellt. Die disperse
Phase wurde dann langsam in die Ölphase,
unter fortschreitendem Erhöhen
der Mischgeschwindigkeit des Silverson-Mischers eingeführt. Wenn
die disperse Phase vollständig
eingeführt
war, wurde die Formulierung mit einer höheren Geschwindigkeit für weitere
5 Minuten vermischt, dann in die Stiftzylinder gegossen und natürlich auf
Laborumgebungstemperatur abkühlen
lassen. Tabelle
7

Härtemessungen
durch Penetrometer
-
Ausrüstung
-
- Lab Plant PNR 10 Penetrometer
- Seta Wachsnadel, Masse = 2,5 g Kegelwinkel, an dem Punkt der
Nadel, ausgewiesen als 9°10
Minuten ± 15 Minuten
(ASTM D1321; IP 376; DIN 51579)
-
Bedingungen
-
- Tiefengrenze = 50 mm
- Tropfzeit = 5 Sekunden
-
Arbeitsvorgang
-
Die
Penetrationsmessungen an einem Stift wurden in dem Stiftzylinder
durchgeführt.
Der Stift wurde bis auf etwa die Zylinderoberfläche herausgeschraubt und wurde
dann geschnitten, um eine flache, gleichförmige Oberfläche zu hinterlassen.
Die Nadel wurde vorsichtig auf die Stiftoberfläche gesenkt und dann wurde eine
Penetrationshärtemessung
durchgeführt,
indem man die Nadel in ihrem Halter unter ihrem vereinigten Gewicht
von 50 g für
einen Zeitraum von 5 Sekunden herabfallen ließ, wonach die Penetrationstiefe
notiert wird. Dieses Verfahren wurde an sechs verschiedenen Punkten
der Stiftoberfläche
ausgeführt.
Jeder Stift wurde dann einen weiteren cm aufgewickelt und eine neue
Oberfläche
wurde geschnitten. Sechs weitere Penetrationshärtemessungen wurden ausgeführt.
-
Die
angegebene Härteablesung
ist der Mittelwert für
die 12 Messungen.
-
Eine
geeignete Härte
für ein
schweißhemmendes
Material, das zur Verwendung in einem am Ende offenen Dosierbehälter vorgesehen
ist, ist weniger als 30 mm, insbesondere im Bereich von 5 bis 20
mm.
-
Messung der Abscheidungen
-
Das
Verfahren beinhaltet instrumentelles Anwenden einer Probe von einem
AP-Stift auf ein Substrat unter Verwendung eines Pay-off-Rigs unter
Standardbedingungen und dann Messen des Mittelwerts des Weißgrads der
Abscheidungen, unter Verwendung von Bildanalyse.
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I) Auftragung der Probe
auf das Substrat
-
Substrate
waren:
- a: 12 × 28 cm Streifen von Schleifpapier
Grau 3MTM 800 WetorDryTM Carborund
- b: 12 × 28
cm Streifen Textil aus schwarzer Kammgarnwolle, welcher mit Hypoallergenchirurgenband
verstärkt
ist
[3MTM Transpore (1527-2)],
um ausreichend Steifigkeit zu ergeben.
-
Die
AB-Stifte waren vorher unbenutzt und mit unverändert domförmiger Spitzenoberfläche.
-
Das
Pay-off-Rig umfasste eine ebene Grundlage, auf die ein ebenes Substrat
durch eine Klammer an jedem Ende angebracht war. Der Stift wurde über das
Substrat unter Standardbedingungen gewischt, nämlich eine feder-bewehrte,
abwärts
gerichtete Standardkraft auf das Substrat und Bewegungsgeschwindigkeit.
-
Jeder
Stift wurde in dem Labor über
Nacht, bevor die Messung ausgeführt
wurde, temperiert. Der Stift wurde 8 mal seitlich über das
Substrat geführt.
Das Substrat wurde vorsichtig aus der Vorrichtung (rig) entnommen
und die Abscheidungseinstufung, das heißt Bewertung des Weißgrads,
24 Stunden später
unter Verwendung von Bildanalyse gemessen.
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II) Bildanalyse
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Die
Messung wurde unter Verwendung einer SonyTM XC77
Monochrom Videokamera mit einer CosmicarTM Linse
mit 16 mm Brennweite vertikal oberhalb einer schwarzen Tafel, die
aus einem hohen Winkel, unter Verwendung von Fluoreszenzröhren zur
Beseitigung von Schattenbildung beleuchtet wurde, positioniert. Die
Apparatur wurde anfänglich
unter Verwendung eines grauen Bezugskartons geeicht, nachdem die
Fluoreszenzröhren
lange genug eingeschalten waren, um einen stabilen Lichtausstoß zu ergeben.
Das Probensubstrat mit einer Abscheidung darauf aus dem Abscheidungstest
wurde auf der Tafel angeordnet und die Kamera zur Bildaufnahme eingesetzt.
Eine Fläche
des Bildes wurde ausgewählt
und unter Verwendung eines Kontron IBAS-Bildanalysators analysiert.
Dies teilte das Bild fiktiv in ein großes Raster von Pixeln und gemessen
wurde der graue Anteil von jedem Pixel auf einer Skale von 0 (schwarz)
bis 255 (weiß).
Der Mittelwert der Grauintensität
wurde berechnet. Dies war ein Hinweis des Weißgrads der Abscheidung, wobei
höhere
Mittelwertzahlen eine weißere
Abscheidung ausweisen.