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Die
Erfindung liegt auf dem Gebiet der Munition für Schußwaffen, insbesondere für großkalibrige
Artilleriegeschütze,
und sie betrifft genauer eine neue Metallhülse einer Munition für Schußwaffen,
die dafür
vorgesehen ist, eine brennbare Treibladung aufzunehmen, mit der
ein Geschoss angetrieben werden kann.
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Das
Problem der Abnutzung und der physikalischen und/oder chemischen
Erosion von Schußwaffen, die
durch die Reibung des Geschosses der Munition an der Innenwand des
Rohres von Schußwaffen
und die Einwirkung der heißen
Verbrennungsgase der Treibladung auf die Innenwand hervorgerufen
werden, ist seit sehr langer Zeit bekannt.
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Es
sind bereits mehrere Lösungen
für dieses
Problem vorgeschlagen worden, von denen keine richtig zufriedenstellend
war, insbesondere weil die Kosten zu hoch waren und/oder die Wirksamkeit
ungenügend
war und/oder weil die Lösung
andere Probleme mit sich gebracht hat.
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Das
Patent
FR 1 526 938 lehrt
beispielsweise, dass die Erosion des Rohres der Schußwaffe verringert werden
kann, indem die innere Oberfläche
der Metallhülse
mit einer Auskleidung beschichtet wird, die aus einem Gewebe besteht,
das mit einem Paraffinwachs bestrichen oder imprägniert ist, das ein oder mehrere
pulverförmige
Metalloxide als Füllstoff
enthält,
wie SiO
2, MgO, SnO
2 und
TiO
2.
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Diese
Lösung
weist mehrere Nachteile auf. Vor allem ist die anfängliche
Kinetik der Ladungen, die von der Erweichungstemperatur des Wachses
und der Festigkeit des Gewebes abhängt, nur schlecht beherrscht.
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Sie
bringt außerdem
den Nachteil eines Risikos der Verschmutzung der Zündvorrichtung
und des Treibladungspulvers durch die Abscheidung von Partikeln
aus den Metalloxiden mit sich, die aus ihrem Träger he rausgerissen werden.
Bei starken mechanischen Beanspruchungen der Munition kann eine
derartige Verschmutzung zur Hemmung der Körner des Treibladungspulvers
führen,
was in der Folge ein schlechtes Zünden (Verzögerung) verursachen kann und
dann sogar zum Bersten des Rohres der Waffe führen kann.
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Außerdem ist
die erosionshemmende Wirkung, verglichen mit dem von den heutigen
Anwendern gewünschten
Ausmaß der
Erosionshemmung, ziemlich begrenzt, und man beobachtet Rückstände im Lauf
der Waffe, die den Lauf verschmutzen.
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Das
Patent
US 3 148 620 lehrt,
dass das oben angegebene Problem der Verschmutzung gelöst werden
kann, indem zwischen der Treibladung und dem erosionshemmenden Gewebe
ein Blatt aus einem brennbaren Material angeordnet wird, man stellt
dann aber eine deutliche Verringerung der erosionshemmenden Wirksamkeit
fest, und das erosionshemmende Zusatzmaterial wird kompliziert und
kostspielig.
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Der
Fachmann ist daher weiterhin auf der Suche nach einer einfachen,
wirksamen und wenig kostspieligen Lösung für das oben genannte Problem
der Abnutzung und der Erosion des Rohres von Schußwaffen.
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Die
vorliegende Erfindung schlägt
eine derartige Lösung
vor und hat im wesentlichen eine neue Metallhülse einer Munition für Schußwaffen
zum Gegenstand, die einen metallischen Boden und einen metallische
Mantel (Hülsenkörper) umfaßt, der
mindestens teilweise auf seiner Innenseite mit einem neuen erosionshemmenden
Zusatzmaterial beschichtet ist, das Titanoxid als erosionshemmendes
Mittel enthält.
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Diese
neue Hülse
ist dadurch gekennzeichnet, dass das neue erosionshemmende Zusatzmaterial
aus einer steifen Auskleidung besteht, die aus einer brennbaren
Matrix besteht, die pulverförmiges
Titandioxid als Füll stoff
enthält,
dass der gewichtsbezogene Mengenanteil an TiO2 im
Bereich von 10 bis 30% liegt, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Auskleidung, wobei die Grenzwerte eingeschlossen sind, und dass
die brennbare Matrix faserförmige
Nitrocellulose, faserförmige
Cellulose und ein organisches Harz enthält.
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Es
wurde die unerwartete Feststellung gemacht, dass so eine hervorragende
Verteilung des Füllstoffs TiO2 in dem Gasstrom während des Schusses und eine
sehr viel bessere erosionshemmende Wirkung erhalten werden, die
einen Faktor von 30 erreichen kann, bezogen auf die Wirkung, die
beobachtet wird, wenn die gleiche Menge an TiO2 in
einem imprägnierten
Gewebe verwendet wird, wie es in dem weiter oben angegebenen Stand
der Technik beschrieben wird, wobei gleichzeitig die Herstellung
dieser Auskleidung und ihr schnelles Anbringen ohne Kleben an ihrem
Platz in dem Hülsenmantel
einfache und wenig kostspielige Verfahrensschritte darstellen.
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Außerdem wurde
festgestellt, dass der Füllstoff
TiO2 während
der gesamten Lebensdauer der Munition hervorragend durch das Fasermaterial
festgehalten wird, es ist daher nicht erforderlich, zur Vermeidung
der Verschmutzung der Treibladung einen Schutz zwischen der erosionshemmenden
Auskleidung und der Ladung vorzusehen. Dies stellt einen beträchtlichen
Vorteil dar, der den oben erwähnten
Kompromiß zwischen
der Funktionssicherheit der Munition und der Effizienz der erosionshemmenden
Wirkung betrifft.
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Im übrigen wurde
auch beobachtet, dass eine Verschmutzung des Rohrs der Waffe und
sogar der Hülse
während
des Schusses ausbleiben.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung sind weiterhin das oben angegebene neue
erosionshemmende Zusatzmaterial und eine neue Munition für Schußwaffen,
die die oben angegebene erfindungsgemäße Metallhülse umfaßt, die eine brennbare Treibladung
enthält
und die mit einem Zündhütchen und
einem Geschoß ausgestattet
ist, die in der dem Fachmann bekannten Weise in der Hülse fixiert
sind.
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Das
Metall, aus dem die neue erfindungsgemäße Hülse, insbesondere der Boden
und der Mantel, besteht, kann ein beliebiges Metall oder eine beliebige
metallische Legierung sein, das/die üblicherweise für die Anfertigung
von Metallhülsen
verwendet wird, wie z.B. Stahl und/oder Messing.
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Erfindungsgemäß ist die
Hülse auf
ihrer Innenseite entweder vollständig über die
gesamte Länge
des Hülsenmantels
oder nur teilweise über
einen Teil dieser gesamten Länge
mit der erosionshemmenden Auskleidung beschichtet.
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Unter "beschichtet" ist zu verstehen,
dass sich die Auskleidung vollständig
oder partiell im Kontakt mit der Innenseite des Mantels befindet.
Der partielle Kontakt kann die Form eines Punktes, einer Linie oder
einer Fläche
haben. Ganz allgemein ist im Falle eines partiellen Kontakts dieser
Kontakt durch mehrere Kontaktzonen in Form von Punkten und/oder
Linien und/oder Flächen
verwirklicht.
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Ebenfalls
ganz allgemein schmiegt sich die Auskleidung mit ihrer Form an die
Form der Hülse
an. Die Auskleidung kann beispielsweise zylindrisch oder beinahe
zylindrisch oder kegelstumpfartig sein, oder sie kann einen zylindrischen
und einen kegelstumpfartigen Teil aufweisen.
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Die
Auskleidung kann auch aus einer Stapelung von mehreren Teilstücken bestehen.
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Die
Auskleidung weist vorzugsweise auf ihrer Außenseite in Längsrichtung
angeordnete Furchen auf, die sich im Kontakt mit der inneren Oberfläche des
Mantels der Hülse
befinden. Diese Kontaktzonen sind linear oder quasi linear, oder
sie bilden schmale, in Längsrichtung
angeordnete Streifen. Eine derartige Gestaltung führt zur
Entstehung von in Längsrichtung
angeordneten Kanälen
zwischen der Innenwand des Mantels und der Auskleidung, die die
Verbrennung der brennbaren Matrix der Auskleidung sowie das Ausströmen aller
Verbrennungsgase der Treibladung und der Auskleidung fördern.
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Nach
einer weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Auskleidung über ihre
gesamte Länge
einen in Längsrichtung
oder helixförmig
angeordneten Spalt auf, wodurch für eine gewisse radiale Elastizität gesorgt
wird, die das Einführen
der Auskleidung durch den Hülsenhals
und ihre Positionierung sowie ihren stabilen Halt auf der inneren
Oberfläche
des Hülsenmantels
erleichtert.
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Erfindungsgemäß besteht
die steife Auskleidung aus einer brennbaren Matrix, die faserförmige Nitrocellulose,
faserförmige
Cellulose und ein organisches Harz umfaßt und die pulverförmiges TiO2 als Füllstoff enthält. Die
brennbare Matrix kann außerdem
bestimmte Additive enthalten, wie Stabilisatoren, wie z.B. Diphenylamin.
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Die
brennbare Matrix besteht vorzugsweise im wesentlichen aus faserförmiger Nitrocellulose,
faserförmiger
Cellulose und organischem Harz, d.h. die Summe der gewichtsbezogenen
prozentualen Anteile von Nitrocellulose, Cellulose und Harz ist
größer als
95%, bezogen auf die brennbare Matrix.
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Der
Gehalt an TiO2 liegt im Bereich von 10 bis
30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Auskleidung, wobei
die Grenzwerte eingeschlossen sind.
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Das
TiO2 kann eine beliebige Korngröße aufweisen.
Sie kann beispielsweise etwa 50 μm
betragen.
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Die
Auskleidung kann außerdem
andere Füllstoffe
als TiO2 enthalten, insbesondere andere
anorganische Oxide, die für
ihre erosionshemmende Wirkung bekannt sind.
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Als
faserförmige
Cellulose werden vorzugsweise Kraft®-Fasern
verwendet, andere natürliche
oder regenerierte Cellulosefasern, eingeschlossen Holzschliff-Fasern
und Viskosen, können
aber genauso gut geeignet sein.
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Als
faserförmige
Nitrocellulose kann jede industrielle Nitrocellulose, die einen
Stickstoffgehalt von weniger als 13,8% aufweist, verwendet werden.
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Als
organisches Harz kann jedes Harz oder jedes Gemisch von Harzen verwendet
werden, das die Eigenschaft hat, auf den Nitrocellulose- oder Cellulosefasern
auszuflocken oder sich damit zu verbinden.
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Bei
den erfindungsgemäß bevorzugten
Harzen handelt es sich um Acrylharze, Vinylharze, Latices auf Butadienbasis,
wie Styrol-Butadien-Latices oder Acrylnitril-Butadien-Latices.
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Die
Mengenverhältnisse
der verschiedenen Bestandteile der Auskleidung können über große Mengenverhältnis-Bereiche
variieren.
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Allerdings
ist eine Mindestmenge an Harz erforderlich, um eine ausreichende
Agglomeration der Fasern zu erzielen, und es wurde beobachtet, dass
es erforderlich ist, dass die gewichtsbezogene Menge an Harz mindestens
2% der verwendeten gewichtsbezogenen Menge an Nitrocellulose und
Cellulose ausmacht. Man verwendet vorzugsweise eine gewichtsbezogene
Menge, die im Bereich von 5 bis 15% liegt, beispielsweise eine Menge
von etwa 10%.
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Das
Gewichtsverhältnis
Nitrocellulose/Cellulose kann im Bereich von 8 bis 1/8 und vorzugsweise
im Bereich von 8 bis 1/2 liegen.
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Die
steife Auskleidung kann nach den dem Fachmann wohlbekannten Techniken
aus einer wäßrigen Suspension
der verschiedenen Bestandteile erhalten werden, beispielsweise durch
Verfilzen.
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Ihre
Abmessungen sind an die Abmessungen der Hülse angepaßt, um die Innenwand der Hülse nach dem
Einführen
der Auskleidung bedecken zu können.
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Das
folgende nicht einschränkende
Beispiel veranschaulicht die Erfindung und die mit ihr verbundenen
Vorteile.
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a) Herstellung einer steifen
zylindrischen Auskleidung mit einer Masse von 480 g, die aus einer
brennbaren Matrix (384 g), die TiO2 als
Füllstoff
(96 g) enthält,
besteht, mit einem Außendurchmesser
von 122 mm und einer Dicke von 4 mm.
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In
eine wäßrige Suspension,
die aus 97,6 Gewichtsteilen Kraft-Fasern, 248 Gewichtsteilen Nitrocellulose,
die einen Stickstoffgehalt von 13,4% aufweist, und 9600 Gewichtsteilen
Wasser besteht, werden 96 Gewichtsteile TiO2,
das einen mittleren Durchmesser von 44 μμm aufweist, 33,6 Gewichtsteile
eines Acrylharzes vom Methyl- und Ethylpolyacrylat-Typ und 4,8 Gewichtsteile
Diphenylamin gegeben.
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Nach
der Entstehung eines homogenen Gemischs werden nach der dem Fachmann
wohlbekannten Verfilzungstechnik 2 Teilstücke der Auskleidung mit einer
Länge von
185 mm, einem Außendurchmesser
von 122 mm und einer Dicke von 4 mm hergestellt, von denen jedes
eine Masse von 240 g aufweist.
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Die
gemessene apparente Dichte beträgt
0,85 g/cm3.
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Die
mechanischen Eigenschaften und die Verbrennungseigenschaften in
einer Aufschlußbombe,
die bei einer Dichte der Ladung von 0,1 g/cm
3 gemessen
werden, sind:
| Abbrandverhalten
(Lebhaftigkeit): | 177
Hz |
| charakteristische
Verbrennungszeit (0,5 bis 0,9 pmax): | 3,6
ms |
| Gesamtdauer
der Verbrennung (3 MPa bei/bis pmax): | 51
ms |
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b) Herstellung einer erfindungsgemäßen Hülse, Patrone
und Munition mit einem Durchmesser von 105 mm, die die unter a)
hergestellte Auskleidung als erosionshemmendes Zusatzmaterial enthält.
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Nachdem
die beiden unter a) hergestellten Teilstücke der Auskleidung in Längsrichtung
mit einem Spalt versehen worden sind, werden sie leicht zusammengedrückt, um
sie durch den Hülsenhals
einer Messinghülse
vom Typ 105F4 einführen
zu können,
die einen Boden und einen näherungsweise
zylindrischen Mantel mit einer Länge
von 607 mm aufweist.
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Der
Innendurchmesser und der Außendurchmesser
des Hülsenhalses
betragen 104 mm bzw. 107 mm.
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Der
Hülsenmantel
weist einen zylindrischen Teil mit einem Innendurchmesser von 122
mm und einer Länge
von etwa 400 mm sowie einen kegelstumpfartigen Teil auf, der den
zylindrischen Teil mit dem Hülsenhals
verbindet.
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Nachdem
die beiden Teilstücke
der Auskleidung nacheinander durch den Hals in die Hülse eingeführt worden
sind und sich entspannt haben, werden sie hinein gedrückt, bis
sie aufeinander gestapelt sind und den zylindrischen Teil des Hülsenmantels
auf seiner Innenseite bedecken.
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Eine
Patrone wurde erhalten, indem ein dem Fachmann bekanntes Zündhütchen vom
Typ TPA 27 × 320
im Bereich des Hülsenbodens
angeordnet wurde und dann die Hülse
mit 5,6 kg einer Treibladung gefüllt wurde,
die aus einem zweibasigen Nitrocellulose/Nitroglycerin-Pulver vom
Typ GB 19 T (1,65) GR besteht, die dem Fachmann ebenfalls wohlbekannt
ist.
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Anschließend wurde
eine Munition erhalten, indem auf dem Fachmann bekannte Weise ein
Geschoß vom
Typ der flügelstabilisierten
Geschosse (Pfeilgeschosse) OFL 105 mit einem Gewicht von 5,8 kg,
das auf ein Gewicht von 6,25 kg gebracht wurde, durch den Patronenhals
in der Patrone positioniert wurde.
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c) Beurteilung der unter
b) erhaltenen Munitionen in einer Waffe
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Die
Beurteilung von 20 identischen Munitionen, die wie unter b) beschrieben
erhalten wurden, in einer Waffe (Kanone vom Typ 105 F1) hat es ermöglicht,
eine Abnutzung des Rohrs der Waffe von 0,5 μm pro Schuß festzustellen, die nach den
20 Schüssen
mit Hilfe eines Metrologiesterns auf dem Fachmann wohlbekannte Weise
gemessen wurde.
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Bei
diesen Schüssen
liegt die gemessene Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses bei 1527
m/s, und die gemessenen Maximaldrücke, die bei 110 mm bzw. 508
mm des Verschlusses gemessen werden, betragen 405 MPa und 387 MPa
(Mittelwerte). Im übrigen
wird festgestellt, dass es während
des Schusses zu keiner Verschmutzung des Rohres und nicht einmal
der Hülse
kommt.
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Parallel
zu diesem erfindungsgemäßen Beispiel
wurden zwei Vergleichsbeispiele ausgeführt, die nicht zur Erfindung
gehören,
um die durch die Erfindung gelöste
Aufgabe und die mit der Erfindung verbundenen Vorteile hervorzuheben.
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In
einem ersten Vergleichsbeispiel wurden 20 identische Munitionen
hergestellt, die sich von der oben beschriebenen erfindungsgemäßen Munition
nur durch das verwendete erosionshemmende Zusatzmaterial unterschieden,
anstelle der unter a) hergestellten steifen Auskleidung wurde ein
Zusatzmaterial mit einem Gewicht von 182 g verwendet, das dem Fachmann
wohlbekannt ist, das dem oben angegebenen Stand der Technik
FR 1 526 983 entspricht,
und aus 53 Gew.-% TiO
2 und 47 Gew.-% Wachs
und Trägergewebe
besteht.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass die Menge an TiO2 (96
g) identisch ist mit der erfindungsgemäß verwendeten Menge.
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Die
Beurteilung in einer Waffe, die unter den gleichen Versuchsbedingungen
wie unter c) des erfindungsgemäßen Beispiels
erfolgte, hat es ermöglicht,
eine Abnutzung des Rohrs der Waffe von 7 μm pro Schuß festzustellen, d.h. eine
Abnutzung, die 14mal größer ist
als die mit den erfindungsgemäßen Munitionen
festgestellte Abnutzung.
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In
einem zweiten Vergleichsbeispiel wurde das Zusatzmaterial, das im
ersten Vergleichsbeispiel verwendet wurde, in einer Menge von 182
g verwendet, das aber zusätzlich
eine Schutzfolie zur Vermeidung der Verschmutzung der Ladung aufwies,
wie dies im Stand der Technik in der oben angegebenen Druckschrift
US 3 148 620 gelehrt wird.
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Die
Beurteilung in einer Waffe, die unter den gleichen Versuchsbedingungen
wie unter c) des erfindungsgemäßen Beispiels
erfolgte, hat es ermöglicht,
eine Abnutzung des Rohrs der Waffe von 14 μm pro Schuß festzustellen, d.h. eine
Abnutzung, die 28mal größer ist
als die mit den erfindungsgemäßen Munitionen festgestellte
Abnutzung.