-
Anwendungsgebiet
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Anwendungsgebiet der
Bearbeitung von Gemüse
wie zum Beispiel Kartoffeln, Kochbananen und so weiter vor dem Frittieren,
Backen oder Trocknen und insbesondere betrifft sie das Schneiden
eines Gemüseprodukts
auf die gewünschte
Dicke und das gleichzeitige Waschen des geschnittenen Gemüses zur Entfernung
von Stärke,
Zellenresten und so weiter.
-
Technologischer
Hintergrund der Erfindung und Stand der Technik
-
Beim
Verfahren zur Herstellung von Kartoffelchips zum Beispiel wird häufig festgestellt,
dass die Kartoffeln bis zur Grobentfernung des Schmutzes von den
ganzen Kartoffeln behandelt werden. Dann können sich die Kartoffeln, obwohl
dies nicht immer der Fall ist, einer Schalenentfernung in einem
Schäler
unterziehen und werden dann an eine Schneidevorrichtung weitergeleitet,
welche die Kartoffeln auf die gewünschte Dicke, normalerweise
auf eine Dicke in der Größenordnung
von 0,60 Inch, schneidet. Beim Schneidebetrieb wird der Kartoffelkörper von einer
Metallklinge durchdrungen, welche die Gemüsezellen zerreißt und einen
Rückstand
oder einen Film aus Stärke
und Zellresten hinterlässt,
der auf den Oberflächen
der Scheiben verteilt ist. Das Vorhandensein des Films ist in nachfolgenden
Verfahrenschritte wie zum Beispiel beim Frittieren oder Backen unerwünscht, obwohl
das Vorhandensein des Stärkefilms
bei manchen Chips-Arten toleriert wird. Das Waschen der Scheiben
in einem Wasserbad ist jedoch ein übliches praktisches Verfahren
zum Entfernen des Films aus Stärke
und Zellenresten von den Scheiben. In diesem Schritt werden die
Scheiben entweder direkt von der Schneidevorrichtung oder von einem
Förderband,
das die Scheiben von einem entfernt vom Bad angeordneten Schneidevorrichtungsauslass
trägt,
in das Wasserbad befördert.
Das Bad zum Waschen der Scheiben kann eine Rührvorrichtung aufweisen, die
darin zur Verfügung
gestellt wird, um eine intensive Einwirkung des Wassers auf die
Oberflächen
der Scheiben zu fördern,
um dadurch eine effektive Entfernung des Stärkefilms zu erreichen. Die
gewaschenen Scheiben wurden aus dem Bad in der Regel auf einen geneigten
Förderer entfernt
und wurden danach, als sie aus dem Wasser entfernt waren, einem
Luftstoß ausgesetzt,
um dadurch die restlichen Stärkepartikel
und den Wasserfilm von den Oberflächen der Scheiben zu entfernen. So
präpariert,
werden die Kartoffelscheiben weiteren Verarbeitungsschritten zugeführt, die
zu den gewünschten
fertigen Produkten, normalerweise vollständig gekochten Chips, führen.
-
Pommes
Frites durchlaufen in vorbereitenden Verfahrensschritten einen Schritt
des Schneidens der ganzen Kartoffeln in Streifen, die im Allgemeinen
so groß sind,
dass sie dem fertigen frittierten Produkt ähneln. Ein erfolgreiches Verfahren
zum Schneiden von Kartoffelstreifen ist es gewesen, die Kartoffeln
beispielsweise durch Pumpen in eine sich schnell bewegende Wasserladung
gegen und durch eine feste, gekreuzte Messeranordnung oder anderen
Kartoffelschneidern zu treiben. Dies teilt die Kartoffeln in Gegenwart
des Wassers, das eingesetzt wird, um das Gemüse durch die Messer, oder andere Schneidevorrichtungen
zu treiben, in Streifen. Siehe dazu die US-Patente Nr.
5,042,342 von
Julian, abgetreten an Lamb-Weston,
Inc. of Kennewick, WA.; Nr.
5,168,784 von Foster
et. al, abgetreten an Universal Frozen Foods, Inc. of Twin Falls,
Id.; und Nr.
5,179,881 von Frey et. al., abgetreten
an McCain Foods Ltd. of F1orenceville, Canada.
-
Ein
wichtiges Ziel dieser Erfindung ist es, den separaten Waschschritt,
der bei der Gemüseverarbeitung
dem Schneiden folgt, durch eine Kombination des Schneid- und Waschschritts
zur effizienten Entfernung des Stärkefilms von den geschnittenen Stücken zu
vermeiden.
-
Zusammenfassung
der Erfindung und der Ziele
-
Zusammenfassend
umfasst die vorliegende Erfindung ein Verfahren des gleichzeitigen
Waschens und Schneidens von rohem Gemüse, wie zum Beispiel von Kartoffeln, Äpfeln, süße Kartoffeln,
Maniok, Kochbananen, Runkelrüben,
Zwiebeln, Wasserkastanien, Karotten, Steckrüben, Kohl und Zuckerrüben und
so weiter, wobei das Verfahren die Schritte des Bereitstellens eines
Bottichs mit Waschwasser, der mit einem geneigten Ausgabeförderer ausgestattet
ist, der so angeordnet ist, dass sein unteres Ende im Wasser eingetaucht
ist und sein oberes Ende sich über
der Wasseroberfläche
erstreckt, und des Anordnens einer Gemüseschneidevorrichtung, so dass
ihr Zufuhreinlass über
der Wasseroberfläche
liegt und ihr Scheibenabfuhrauslass über dem unteren Endes des Ausgabeförderers,
aber unter der Wasseroberfläche
angeordnet ist, umfasst. Das Gemüse
wird dem Schneidevorrichtungseinlass zugeführt, wenn diese arbeitet, so
dass die Scheiben unter Wasser ausgegeben werden, was dazu dient,
die Scheibenoberflächen
direkt und kraftvoll von Schmutz, Stärke und Zellenresten zu säubern. Das Wasser
wird in einer nach unten durch den Förderer gehenden Strömung so
stark zirkuliert, dass die Scheiben vom Förderer angezogen und auf diesem verteilt
werden, welcher so betrieben wird, dass die Scheiben zur weiteren
Verarbeitung aus dem Wasser entfernt werden.
-
Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren
für die
vorbereitende Bearbeitung des schneidbaren Gemüses zur Verfügung zu
stellen, bei dem die Wasch- und Schneidschritte gleichzeitig durchgeführt werden,
um damit eine Verringerung der Verarbeitungszeit und eine Einsparung von
Ausrüstungskosten
zu bewirken.
-
Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen effizienten
kombinierten Verarbeitungsschritt des Schneidens, Waschens und Verteilens
der gewaschenen Scheiben auf einen Ausgabeförderer in einer Anordnung zur
Verfügung
zu stellen, die den Scheiben-Überlapp
minimiert, um damit die Tendenz zu verringern, dass sich in nachfolgenden
Frittierschritten Klumpen des geschnittenen Produkts bilden.
-
Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die im Wesentlichen
vollständige
Entfernung der Scheiben vom Scheibenwaschbad, ungeachtet der Wirbel
und Turbulenzen darin, zur Verfügung
zu stellen.
-
Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum
wirtschaftlichen Schneiden und Waschen von Kartoffeln als Vorbereitung
für das Frittieren
zur Verfügung
zu stellen, das effizient im Einsatz von Ausrüstung und Zeit ist und Arbeitskraft einspart.
-
Weitere
Ziele und Merkmale der Erfindung werden sofort verstanden werden
und erscheinen unten in den Zeichnungen und der Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
-
Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
-
1 ist eine perspektivische
Darstellung von oben, die eine Gemüseschneide- und Waschvorrichtung
zeigt, die speziell zur Durchführung
des Verfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgeführt
ist;
-
2 ist eine Draufsicht auf
die Gemüseschneide-
und Waschvorrichtung, die in 1 gezeigt
ist;
-
3 ist eine Schnittansicht
in einem vergrößerten Maßstab in
Richtung der Pfeile III-III gemäß 2;
-
4 ist eine perspektivische
Ansicht in einem vergrößerten Maßstab des
Stators und des Rotorkäfigs
der Gemüseschneidevorrichtung,
die in 3 gezeigt ist;
-
5 ist eine Draufsicht von
oben in einem verkleinerten Maßstab
auf die Stator- und Rotorkäfiganordnung,
die in 4 gezeigt ist;
und
-
6 ist eine Seitenansicht
der Stator- und Rotorkäfiganordnung,
die in 5 gezeigt ist.
-
Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung
-
Unter
Bezugnahme auf die 1–3 ist dort eine Vorrichtung 10 gezeigt,
die speziell zur Ausführung
der Grundprinzipien der vorliegenden Erfindung beim simultanen Schneiden
und Waschen eines Gemüseprodukts
ausgebildet ist. Das Gemüseprodukt kann
jedes aus derjenigen Gruppe sein, die Kartoffeln, Äpfel, süße Kartoffeln,
Maniok, Kochbananen, Runkelrüben,
Zwiebeln, Wasserkastanien, Kohl, Karotten, Steckrüben und
Zuckerrüben
umfasst. Die Schneid-Wasch-Vorrichtung 10 umfasst einen
aufrecht angeordneten Rahmen 11, der einen Metallkübel oder
eine Metallwanne 12 trägt,
welche, wie in 3 gezeigt,
in der Schnittansicht ganz allgemein keilförmig ist, und, wie in der Draufsicht
in 2 gezeigt, ganz allgemein
geradlinig ist. Eine wichtige Funktion des Kübels 12 ist, dass
er eine Wassermenge 13, die mittels der geschwungenen Linien
der 1 und 3 angedeutet ist, enthält. Der
Zweck des Wassers ist es, als Medium dafür zu dienen, um Zellenreste,
Stärkepartikel,
Schmutz und so weiter von einer Mehrzahl von Gemüsescheiben 14, die
durch die ovalen Elemente in den 1 bis 3 symbolisiert sind, auszuwaschen.
-
Eine
Bodenwand 16 des Kübels 12 ist,
wie in den 1 und 3 deutlich dargestellt, aufwärts geneigt.
Ein Ausgabeförderer 17 für das geschnittene Produkt
ist betreibbar in der Schneid-Wasch-Vorrichtung 10 so angebracht,
dass er sich im Wesentlichen entlang der gesamten Länge der
Bodenwand 16 des Kübels 12 erstreckt.
Der Förderer 17 ist
geneigt, um damit ein oberes Ende des Förderers in der Weise bereitzustellen,
dass es sich über
die Seitenwände 12a, 12b des
Kübels
erstreckt. Der Förderer 17 kann im
Wasserbad 13 Gemüsescheiben 14 aufnehmen und
fördert
sie in Richtung des Pfeils 18a nach oben und dabei aus
dem Wasser 13 zu einem Abtransportförderer (nicht gezeigt). Der
Förderer 17 wird
von einem elektrischen Motorantrieb 19 mit variabler Geschwindigkeit
angetrieben, so dass die Bewegung des oberen Fördererlaufs in Richtung des
Pfeils 18a erfolgt und der Rücklauf des Förderers 17,
wie in 3 gezeigt, in
Richtung des Pfeils 18b verläuft. Der Produktausgabeförderer 17 ist
mit einem Gürtel ausgestattet,
der aus einem gewobenen Maschendraht besteht und damit wesentliche Öffnungen
aufweist, die es einem Wasserstrom ermöglichen, dort hindurchzuströmen. Das
Wasserzirkulationsmuster wird unten noch ausführlicher beschrieben.
-
Ein
Paar strombetriebener Gemüseschneidevorrichtungen 21 kann
an einem Ende des Kübels 12 in
einer Art und Weise betreibbar angebracht sein, dass sie den operativen
Schneidmechanismus oder Schneidkopf 22, der, wie dies in 3 erscheint, in die im Kübel enthaltene
Wassermenge 13 eingetaucht ist, liefern. Obwohl in den
Zeichnungen dieser Offenbarung zwei Gemüseschneidevorrichtungen 21 gezeigt
ist, kann die Anzahl variieren, sofern es die Umstände erfordern.
Eine einzelne Schneidevorrichtung kann für Anwendungen von mäßiger Kapazität ausreichend
sein, während
zwei, drei oder mehr Schneidevorrichtungen 21 bei solchen
Anwendungen ausreichend sein können,
bei denen eine größere Menge
des geschnittenen Gemüseprodukts
erforderlich ist.
-
Eine
rotierende Schneidevorrichtung, die als ziemlich geeignet für die vorliegende
Anwendung angesehen wurde, ist das Modell CC, das von Urschel Laboratories,
Inc. aus Valparaiso, IN 46384 hergestellt wird. Um einen effektiven
Betrieb der rotierenden Schneidevorrichtung des Modells CC im Rahmen
des Grundprinzips der vorliegenden Erfindung zu gestatten, haben
wir einige wünschenswerte
Veränderungen
vorgenommen. Insbesondere ist der Schneidkopf 22 vollständig der
Wassermasse 13 ausgesetzt, so dass die resultierenden Scheiben 14 von
den Schutzvorrichtungen, die das Produkt ablenken, oder ähnlichen
Vorrichtungen nicht behindert werden. Dies wird durch Entfernung
der Abdeckungen und Schutzvorrichtungen erreicht, die normalerweise
auf der Schneidevorrichtung angebracht sind, damit sie die Benutzer
davor schützen,
den Schneidkopf zu berühren,
und auch zu dem Zweck, die geschnittenen Produkte beim Normalbetrieb
der Schneidevorrichtung 21 nach unten zu führen. Bezugnehmend
auf die 4 bis 6 ist der Schneidkopf 22 mit
einer Mehrzahl von Messern 23 ausgestattet, die in Bezug
auf einen Haltering 24 umlaufend voneinander beabstandet
sind. Die einzelnen Messer 23 werden mittels einer Messerklammer 26 in
der Anordnung gehalten. Vorkehrungen sind auf dem Schneidkopf 22 getroffen
worden, um sicherzustellen, dass die Scheiben 14, die durch
die Schneidschlitze austreten, dieses in einer im Wesentlichen ungehinderten
Art und Weise tun, um Verformungen oder eine Beschädigung der
Scheiben zu minimieren. Insbesondere sind die verschiedenen, normalerweise
hervorstehenden Metalloberflächen,
wie zum Beispiel die Befestigungsmittel 27 oder Flansche
und so weiter, entweder entfernt oder bis zu einem Grad versenkt
worden, so dass sich keine Metallsperre in die Bahn der Scheiben 14 erstreckt.
Aus diesem Grund kann die Scheibe 14 den Schneidkopf 22 in
einem sauberen und unbeschädigten
Zustand verlassen. In dem Zustand, in dem die Schutzvorrichtungen an
ihrem Platz sind, wie dies der Fall ist, wenn die Schneidevorrichtung
normalerweise im "Trockenzustand" betrieben wird,
ist das Vorhandensein der verschiedenen hervorstehenden Elemente
und Befestigungsmittel nicht kritisch. Ganz offensichtlich fällt die Scheibe
frei durch die Luft in einer Art und Weise, die eine spürbare Beschädigung des
geschnittenen Produkts verhindert. Wenn das Schnittgemüse in das Wasser
eingetaucht ist, trifft das Gegenteil zu, und aus diesem Grund werden
Schritte unternommen, um einen freien, ungehinderten Weg für die Scheibe zur
Verfügung
zu stellen, damit sie aus dem Messerschlitz austreten kann und frei
in das umgebende Wasserbad hineinfällt. Diese Maßnahme minimiert die
nicht akzeptable Beschädigung
der Scheiben.
-
Es
soll verstanden werden, dass der Schneidkopf der Gemüseschneidevorrichtung
einen Stator aufweist, der als Montagerahmen für die fixierten Messer 23 dient.
Ein motorangetriebener Rotorkäfig 28 ist
für die
Drehung innerhalb des Stators montiert, wobei der Rotorkäfig mit
voneinander beabstandeten, sich vertikal erstreckenden Flügeln 29 ausgestattet
ist. Diese Flügel,
die entlang des Umfangs der Rotorkäfigs angeordnet sind, dienen
dazu, in die Gemüseprodukte
einzugreifen und diese mit einer Zentrifugalkraft mit dem Ergebnis
anzutreiben, dass zum Beispiel die Kartoffeln in den Schneidemechanismus
gegen die fixierten Messer 23 gedrückt werden. Die Scheibe, die
dem Körper des
Gemüses entnommen
wird, wird durch den Messerschlitz gedrückt und fällt frei in die umgebende Wassermenge hinein.
Der Rest der Kartoffel, der sich immer noch innerhalb des Rotorkäfigs der
Schneidevorrichtung befindet, fährt
in einer Zentrifugalbewegung fort und greift in ein weiteres stationäres Messer
ein, das im Stator angebracht ist, wo eine weitere Scheibe aus der
Kartoffel entfernt wird, damit sie frei in das umgebende Wasserbad
hineinfällt.
Bei diesem Mechanismus ist offensichtlich, dass das Gemüse direkt
und mit Kraft simultan geschnitten und sofort beim Austritt aus
den Messerschlitzen im Schneidkopf gewaschen wird. Der Rotorkäfig 28 arbeitet
eingetaucht im Wasserbad und erzeugt damit einige Turbulenzen, die manchmal
einen wirbelartigen Wasserströmungsfluss
erzeugen, der weiter unten näher
beschrieben wird.
-
Unter
erneuter Bezugnahme auf die 1 und 3 ist jede Schneidevorrichtung 21 mit
einem Einfülltrichter 31 ausgestattet,
in den die ganzen Kartoffeln oder anderes Gemüse eingefüllt werden. Der Einfülltrichter 31 wird
von einem sich vertikal erstreckenden Pfosten 32 gehalten,
der auf einem kastenartigen Träger
angeordnet ist, welche als Ummantelung für den Motorantrieb mit variabler
Geschwindigkeit (nicht gezeigt) dient. Die Motorantriebseinheit
in der Schneidevorrichtung umfasst eine Übersetzungsreduktionseinheit
und eine Achse, die sich horizontal durch ein Gehäuse 36 (3) erstreckt und zum Antrieb
des Rotors 28 des Schneidkopfs 22 an eine Achse
ankoppelt. Damit wird deutlich, dass beim beabsichtigten Betrieb
das Gemüseprodukt
kontinuierlich der Schneidevorrichtung 21 durch den Einfülltrichter 31 zugeführt wird.
Das Produkt fällt
durch die Erdanziehungskraft in den Schneidkopf 22, der
im Wasserbad angeordnet ist. Dort wird das Gemüseprodukt mit Hilfe der Flügel 29 des
Rotors zentrifugal mit einer Kraft beaufschlagt und in die stationären Messer
getrieben, die dazu dienen, das Gemüse in Gegenwart des Wassers
fortlaufend in einzelne Scheiben 14 zu schneiden. Die Scheiben
kommen sofort aus dem Schneidkopf 22 heraus und fallen
frei in das Umgebungswasser 13 und werden damit auf allen
Oberflächen
gewaschen. Die Scheiben bewegen sich in ihrem Fall vom Schneidkopf
nach unten in das Wasser und wandern schließlich auf den Ausgabeförderer 17.
Die Kontrolle des Wassers im Bad wird aufrecht erhalten, um damit
sicherzustellen, dass im Wesentlichen alle Scheiben eine Bahn einschlagen, auf
der sie auf dem Ausgabeförderer
ankommen. Durch diese Maßnahme
werden während
der Schneide- und Waschoperation nur sehr wenige Scheiben für lange
Zeit in Rückwärtsstrudeln
im Bottich "eingefangen".
-
Ein
kontinuierlicher Wasserstrom mit geringer Geschwindigkeit kann vorzugsweise
in der Schneidevorrichtung/Waschvorrichtung 10 aufrechterhalten
werden, um eine Anzahl der gewünschten Ziele
zu erreichen. Erstens ist es wünschenswert,
die Scheiben wegzudrängen,
damit sie sich in einem etwas breiten Muster für ihre endgültige Platzierung auf dem Produktförderer 17 verteilen.
Dies dient dazu, ein Aufeinanderstapeln der Scheiben zu minimieren, wenn
sie auf dem Förderer
zur Ruhe kommen.
-
Zweitens
kann der Wasserstrom von Strahldüsen,
die sich in das Bad entladen, in eine Mehrzahl von Orten und Richtungen,
wie zum Beispiel in die vertikalen und horizontalen Richtungen,
gerichtet werden. Die Statorflügel
können
ebenfalls in verschiedenen Stellungen im Bad positioniert werden, um
die Strudel zu kontrollieren. Dies dient dazu, wirbelartige oder
turbulente Effekte, welche durch den Betrieb der rotierenden Schneidevorrichtung 21 hervorgerufen
werden, zu vermeiden und ihnen bis zu einem gewissen Grad entgegenzuwirken.
Wir erkennen, dass es höchst
wünschenswert
ist, zu verhindern, dass sich die Gemüsescheiben im Bad stauen und
dass sie in den Rückwärtsstrudeln
oder innerhalb der wirbelartigen Turbulenzen eingefangen werden.
Durch diese Schritte kontrollieren wir die Turbulenzen zumindest
bis zu einem Grad, bei dem im Wesentlichen alle Gemüsescheiben
relativ schnell auf dem Förderer
zur Ruhe kommen. Drittens dient die konstante Wasserzirkulation
dazu, sicherzustellen, dass die Gemüsepartikel oder andere Bruchstücke, die
im Bad enthalten sind, in den Sammelbehälter 16a wandern,
der in der Bodenwand 16 angeordnet ist. Der Zweck ist,
diese Materialien kontinuierlich aus dem System zu entfernen, um
damit ein relativ sauberes Waschmedium aufrecht zu erhalten.
-
Bezugnehmend
insbesondere auf die 1 bis 3 umfasst der Wasserzirkulationskreislauf
oder das Wasserzirkulationsmuster eine motorangetriebene Zentrifugalpumpe 38,
die in dem Wasserströmungskreislauf
angeordnet ist und eine Saugleitung 39 aufweist. Diese
ist in Verbindung mit dem Sammelbehälter 16a (zur Entfernung
der Bruchstücke) angeordnet
und die Strömung
oder der Wasserfluss sind allgemein nach unten in den Sammelbehälter gerichtet,
um eine Strömung
zu schaffen, die durch das Maschendrahtförderband des Förderers 17 hindurchläuft. Die
Scheiben werden mit Hilfe dieser Strömung zum Band gedrängt. Der
Ausgang der Pumpe 38 wird in eine Hauptzufuhrleitung 41 geführt, die
sich in eine obere Zufuhrleitung 42 und eine untere Zufuhrleitung 43 gabelt,
welche am Besten in 1 dargestellt
sind. Eine Mehrzahl von Steigleitungen und Strahldüsen 44 sind
an die untere Zufuhrleitung 43 angeschlossen, wobei sich
die Düsen
im Wesentlichen horizontal in den Kübel 12 hinein erstrecken,
um unterhalb der rotierenden Scheidevorrichtung 21 Wasserströme auszustoßen. Die
Ausstoßdüsen 44 sind
so angeordnet, dass sie Wasserströme mit kontrollierbaren Geschwindigkeiten
in die Zonen richten, in denen von den Scheiben eine wirbelartige
Turbulenz hervorgerufen wird. Die Wasserströmungen von den Düsen schaffen
ein Fließmuster,
das den Rückwärtsstrudeln
entgegenläuft
und die Scheiben dahingehend unterstützt, dass sie besser auf dem
Ausgabeförderband
verteilt werden. Vier derartige Düsen 44 sind in 2 dargestellt, aber die Anzahl
der Düsen
und ihre Positionen können
sich ändern,
abhängig
von der benötigten
Energie, um die Rückwärtsstrudel
oder andere Turbulenzen, die dazu führen, dass die Scheiben eingefangen
werden, zu unterbrechen.
-
In ähnlicher
Weise ist die obere Zufuhrleitung 42 mit Strahldüsen 46 ausgestattet,
die sich allgemein vertikal nach unten in die Wassermasse erstrecken,
in der die Scheiben gewaschen werden. Die vertikalen Düsen 46 sind
so angeordnet, dass sie Wasserströme in kontrollierbaren Mengen
in diejenigen Zonen führen,
in denen die Scheiben dazu neigen, entweder von der Turbulenz, die
von der rotierenden Schneidevorrichtung erzeugt wird, oder von unterschiedlichen
Strömungseffekten
innerhalb des Behälters
eingefangen zu werden. Die Statorflügel können in dem Behälter so
angeordnet sein, dass sie die Wirkungen der Düsen 44, 46 unterstützen und
unter manchen Umständen
können
die Statorflügel selbst
dazu geeignet sein, die Wasserströmungen zu kontrollieren und
die Tendenz der Scheiben wesentlich zu reduzieren, dass sie in den
Rückwärtsstrudeln oder
im ruhigen Wasser gefangen werden.
-
In
Verarbeitungsfabriken, die eine ständige Versorgung mit komprimierter
Luft oder eine Inertgasversorgung aufweisen, kann es praktisch sein, die
Mehrzahl von Wasserdüsen,
die oben beschrieben wurden, durch eine vergleichbare Anordnung von
Gas- oder Luftströmen
zu dem Zweck zu ersetzen, die Scheiben auf den Ausgabeförderer zu
drängen
und die Scheiben von einem langen Aufenthalt, wie beispielsweise
wenn sie in einer ruhigen Wasserzone des Wasserbades eingefangen
sind, zu bewahren.
-
Wenn
die Scheiben aus dem Bottich auf den Förderer 17 entfernt
werden, können
sie, wie in den 1 bis 3 dargestellt, einen letzten
Reinigungssprühnebel
vom transversalen Sprühsystem 47 erhalten,
das benachbart zum Ausstoßende
des Förderers 17 angeordnet
ist, obwohl dies nicht in allen Fällen erforderlich ist. Somit
werden Gemüseprodukte wie
beispielsweise Kartoffeln, die in die Schneidevorrichtung 21 eingeführt werden,
in einem Schritt geschnitten und simultan gewaschen in einem Prozess, bei
dem die Scheiben nach außen
vom Schneidkopf in die Wassermasse getrieben werden und dort mit Hilfe
der Strahlen, die aus den Düsen 44, 46 strömen, umgerührt und
gemischt werden, damit sie über
das Förderband 17 verteilt
werden, auf dem sie von der Schneidevorrichtung/Waschvorrichtung 10 entfernt werden.
Unmittelbar vor dem Ausstoß vom
Förderer 17 erhalten
die Scheiben einen letzten Sprühnebel 47,
um alle restlichen Partikel von den Scheibenoberflächen zu
entfernen, bevor sie der weiteren Verarbeitung, die das Frittieren
oder Backen in bekannten Vorrichtungen auf diesem Gebiet umfasst,
zugeführt werden.
-
Obwohl
das Verfahren zum simultanen Schneiden und Waschen von Gemüse oben
im Zusammenhang mit der bevorzugten Vorrichtung 10 zur Durchführung der
Erfindung beschrieben worden ist, haben wir nicht die Absicht, die
Durchführung
der Erfindung auf diese hier offenbarte Vorrichtung zu beschränken, sondern
im Gegenteil ist es beabsichtigt, die verschiedenen Alternativen, Änderungen
und äquivalenten
Schritte in den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung fallen
zu lassen, wie er in den nachfolgenden Ansprüchen festgelegt ist.