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BEREICH DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein System
und ein Verfahren zum Übertragen
digitaler Informationen und vor allem zum Erleichtern der Übertragung
von IP-Daten über
digitale MPEG-Netzwerke.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
Nachrichtenübermittlung
in der modernen Gesellschaft hat sich durch das Aufkommen derart
weit verbreiteter Datennetze wie etwa öffentliche Fernsprechsysteme,
das Internet (einschließlich
des World Wide Web) und Kabel- und Satellitenfernsehsysteme erheblich
verbessert. Ein wichtiges Protokoll zum Transferieren von Informationen,
beispielsweise durch das Internet, ist das gut bekannte Internet-Protokoll
(IP). Für
Kabel- und Satellitensysteme
ist ein wichtiger Mechanismus jedoch der MPEG-Transportstrom (d. h. MPEG-2). Zur Erleichterung
der Interoperabilität
wurden Normen entwickelt, die festlegen, wie IP-Datagramme in MPEG-2-Transportpakete umgesetzt
werden, wie ersichtlich unter Bezug auf die ATSC-Datenrundfunk-Spezifikation,
ATSC T3/S13 Dok. 010 DVS-161, R3ev 1,0 Entwurf, 31. März 1999
und die digitale Fernsehtechnik (DVB): DVB-Spezifikation für Datenrundfunk, EN 301 192
V. 1.2.1 (1999-01) (abrufbar bei http://www.etsi.org). Gemäß DVB-Norm
wird ein wie in 1 gezeigtes
komplettes IP-Datagramm 10 in eine Vielzahl von IP-Datagramm-Fragmente 121 , ..., 12n fragmentiert,
wenn es länger
als 1008 Bytes ist. Dann wird jedes IP-Datagramm-Fragment 121 , ...,12n in
einen DVB-MPE-Datagrammabschnitt 141 ,
..., 14n (einen "DSM-CC"-Abschnitt gemäß der ATSC-Norm)
verkapselt. Jeder DVB-MPE-Datagrammabschnitt wird dann selbst zerlegt
und in einem Nutzlastabschnitt eines MPEG-2-Transportpakets 161 ,
..., 16n , 16i+1 ,
..., 16n getragen, wobei dieses
Paket auf 188 Bytes beschränkt
ist.
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Obgleich
ziemlich kompliziert, wie in 1 gezeigt,
ist die Interoperabilität
zwischen dem IP und der MPEG sowohl möglich als auch wünschenswert,
da sie Kabel- und Satellitensystembetreibern eine Möglichkeit
bietet, Teilnehmern verbesserte Dienste anzubieten. Als Beispiel
hat das Advanced Television Enhancement Forum (ATVEF), eine Cross-Industry-Gruppe,
eine Norm zur Bereitstellung verbesserter Fernseh-Programmgestaltung,
die Internettechnologien verwendet, festgelegt, wie unter Bezug
auf die Enhanced Content Specification, Advanced Television Enhancement
Forum (ATVEF), Version 1.1r26 (nachfolgend als "ATVEF-Dokument" bezeichnet) ersichtlich. Das ATVEF-Dokument offenbart
eine ATVEF-Bindung, die eine Definition davon, wie ATVEF auf einem
gegebenen Netz läuft,
ist (d. h. die ATVEF-Bindung bietet den "Klebstoff" zwischen der ATVEF-Spezifikation und
einer gegebenen Netzspezifikation). Das ATVEF-Dokument offenbart ferner,
dass das Binden an das IP die Referenzbindung ist, da das IP auf
sozusagen jedem beliebigen Netz läuft.
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Außerdem wird
in Betracht gezogen, die ATVEF-Daten unter Verwendung eines wie
im RFC 1112 beschriebenen IP-Multicast-Mechanismus zu verteilen.
Während
also das IP auf MPEG-Netzen gemäß den oben genannten
ATSC- oder DVB-Normen getragen werden kann, beispielsweise zur Implementierung
des ATVEF, bestehen eine Vielzahl von Mängeln.
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Ein
solcher Mangel ist Leistungsschwäche.
Durch das Erleichtern der IP-Protokoll-Beförderung
innerhalb des MPEG-Transportstroms gemäß den oben genannten Normen
wird die der Umsetzung von IP-Datagrammen in MPEG-2-Transportpakete
zugehörige
Verarbeitung nicht optimiert. Genauer gesagt soll eine Set-Top-Box
(STB) oder dergleichen an dem empfangenden Ende herkömmlich eine
Vielzahl von MPEG-Transportpaketen
empfangen, um die DVB-MPE-Abschnitte wieder zusammenzufügen und
das Ergebnis syntaktisch analysieren, um das Ziel zu bestimmen,
oder noch schlimmer, um die fragmentierten IP-Datagramme wieder zusammenzusetzen,
um das Ziel von dem Adressfeld zu bestimmen. Die STB soll dann bestimmen,
ob das festgehaltene IP-Datagramm
zur weiteren Verarbeitung auf höhere
Schichten weitergeleitet werden soll. Aufgrund der kontinuierlichen
Strömung
von IP-Datagrammen,
beispielsweise in einem IP-Multicast-Szenario, kann der Vorgang
der syntaktischen Analyse und der Wiederzusammensetzung eine erhebliche
Menge an Verarbeitungsbetriebsmitteln (z. B. CPU-Zyklen, Speicher
etc.) verbrauchen. Dieser Verbrauch reduziert die Gesamtleistung
der STB, gleichgültig,
ob eine auf der STB laufende Anwendung eine Verbindung hergestellt
hat (d. h. eine Notwendigkeit für
die IP-Datagramme geschaffen hat) oder nicht.
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Ein
Ansatz auf dem Fachgebiet, offenbart in M. Dolan, A Discussion of
ATVEF and Its Possible Bindings onto the ATSC Transport, Version
1.0, Entwurf 3, 16. Februar 1999, zur Behandlung der Bindung von
IP an MPEG, schlägt
die Verwendung einer MPEG-System-Datenkonstruktion (d. h. als Tabelle
des virtuellen Kanals bezeichnet) vor, damit dem empfangenden Terminal
(z. B. STB) explizit jede ATVEF-Datenpaketkennung (PID),
eine Datenkomponente eines MPEG-Dienstes, angegeben wird. Dieser
Ansatz bringt jedoch unerwünschte
Kopplung und andere Leistungsschwächen mit sich. Beispielsweise
beschränkt
dieser Ansatz die IP-Datagramme auf ein einzelnes System, das heißt, die
VCT (Tabelle des virtuellen Kanals) kann sich nicht leicht über mehrere
Systeme erstrecken, da VCTs systemspezifisch (homogen, d. h. mehrere
Kabelsysteme/Kopfstellen, oder heterogen, d. h. über Satellit und Kabel) sind.
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Folglich
besteht der Bedarf, ein verbessertes Verfahren und System zur Übertragung
von IP-Daten an einen Teilnehmer bereitzustellen, das einen oder
mehrere der oben angeführten
Mängel
auf ein Mindestmaß herabsetzt
oder behebt.
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WO
97/20413 offenbart ein Paketvermittlungssystem, das beispielsweise
das Übertragen
von TCP/IP-Verkehr über
einen MPEG-Datenstrom ermöglicht.
Der Empfänger
für den
TCP/IP-Verkehr wird einer temporären
IP-Adresse zugeteilt und ein Teil dieser Adresse wird als Paketkennung
(PID) für
die MPEG-Transportpakete verwendet.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung ist Leistungsfähigkeit.
Hat eine auf einer Set-Top-Box laufende Anwendung keine Verbindung
zum Empfangen von IP-Daten hergestellt, dann müssen die IP-Datagramme nicht
weitergeleitet werden und, was wichtiger ist, müssen keine Wiederzusammensetzung
und syntaktische Analyse, auf welche im Hintergrund Bezug genommen
wurde, vorgenommen werden, um die IP-Datagramme zu rekonstruieren. Ist jedoch
eine Verbindung hergestellt worden, wird ein Deskriptor (in einer
PMT) an die Set-Top-Box, die einen Datenstrom einer MAC-Zieladresse
zuordnet, gesendet. Die Erfindung gestattet ein früheres Filtern
zur Bestimmung, ob gewisse MPEG-Datenströme die erwünschten
IP-Daten enthalten. Die Leistungsschwäche und unnötige Verwendung von Betriebsmitteln
herkömmlicher
Ansätze
werden durch die vorliegende Erfindung umgangen.
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Es
ist ein Verfahren zum Erleichtern der Lieferung von Inhalt in einem
Inhaltsdatenstrom an ein Terminal bereitgestellt. Das Verfahren
umfasst drei Hauptschritte. Der erste Schritt schließt das Erzeugen
eines Deskriptors für
den Inhaltsdatenstrom, der eine Zieladresse umfasst, ein. Der nächste Schritt
schließt
das Übertragen
des Deskriptors auf das Terminal in einer PMT (Program Map Table)
ein. Der dritte Schritt schließt
das Lokalisieren des Inhaltsdatenstroms an dem Terminal unter Verwendung
der Zieladresse in dem Deskriptor ein.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
beinhaltet der Inhalt Internet-Protokoll-Datagramme
(IP-Datagramme), bei denen der Inhaltsdatenstrom in einem MPEG-2-Transportstrom
(Moving Pictures Expert Group-2 Transportstrom) auf das Terminal übertragen
wird. In einer weiteren bevorzugteren Ausführungsform ist der Inhalt mit
der ATVEF-Spezifikation
(Spezifikation des Advanced Television Enhancement Forum) zur verbesserten
Fernseh-Programmgestaltung konform. In noch einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform
sind die ATVEF-Daten so konfiguriert, dass sie einen audiovisuellen
Dienst verbessern, der dem Terminal über den MPEG-Transportstrom
ebenfalls bereitgestellt ist. Somit gestattet die Erfindung die
Lieferung verbesserter audiovisueller Dienste.
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Der
Deskriptor gestattet ein früheres
Filtern, ohne dass das Terminal, das ein digitales Verbraucherterminal
(DCT = digital consumer terminal) sein kann, eine Vielzahl von DVB-MPE-
oder DSM-CC-Abschnitten empfangen und untersuchen, oder schlimmer,
diese Abschnitte syntaktisch analysieren muss, um das IP-Datagramm
wiederherzustellen. Dies wäre
nötig,
um das Zieladressenfeld innerhalb des Datagramms zu untersuchen,
um zu bestimmen, ob das wiederhergestellte Datagramm auf höhere Schichten
weitergeleitet werden soll (d. h. wenn eine Anwendung schon eine
Verbindung mit ähnlichen
Attributwerten, z. B. einer IP-Multicast-Adresse,
hergestellt hat). Die Erfindung minimiert die Belastung der Terminal-Betriebsmittel
und gestattet eine effiziente Zuordnung mehrerer Datenströme, die
mit dem audivisuellen Dienst einhergehen sollen. Die Erfindung gestattet
eine eigenständige
Dienstdefinition (d. h. im Deskriptor enthalten), die somit zur
Verwendung über
mehrere Systeme angepasst werden kann, da die PMT im Gegensatz zur
Tabelle des virtuellen Kanals (VCT) nicht systemspezifisch ist.
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Eine
Vorrichtung zum Erzeugen des Deskriptors und ein Terminal, das konfiguriert
ist, um den Deskriptor zu erkennen und ihn zu verwenden, liegen
ebenfalls vor.
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Weitere
Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem
Fachmann auf dem Gebiet durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung
und die beigelegten Zeichnungen, die die Merkmale dieser Erfindung
beispielhaft, jedoch nicht einschränkend darstellen, deutlich.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine Darstellung eines
Umsetzungsschemas des Stands der Technik zur Umsetzung von IP-Datagrammen
in MPEG-Transportpakete;
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2 ist eine Blockschaltbildansicht
eines Systems zur lokalen IP-Dateneinfügung (Kopfstellen-IP-Dateneinfügung) gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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3 ist eine vereinfachte
Blockschaltbildansicht von Protokollstapeln, die verschiedenen Komponenten
zur Unterstützung
der vorliegenden Erfindung zugehören;
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4 ist eine vereinfachte
Blockschaltbildansicht einer PMT (Program Map Table), die einen
erfindungsgemäßen Deskriptor
enthält;
und
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5 ist ein vereinfachtes
Ablaufdiagramm der Verarbeitung, die in einer erfindungsgemäßen Set-Top-Box
(Terminal) geschieht.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
Bezug nehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Verweiszahlen
verwendet werden, um identische Komponenten in den unterschiedlichen
Ansichten zu kennzeichnen, ist 2 ein
Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Systems 20. Das
System 20 ist konfiguriert, um einem Teilnehmer 22 den
Zugriff auf Internet-Protokoll-Daten
(IP-Daten) mittels eines Terminals 24 (in 1 als ASTB für Advanced Set-Top-Box bezeichnet)
zu gestatten oder zu erleichtern. Die IP-Daten können ATVEF-Daten sein, die
zur Bereitstellung verbesserter audiovisueller Dienste verwendet
werden, die eventuell auf einer mit dem Terminal 24 verbundenen
Anzeige 26 angezeigt sind. Das System 20 stellt
die unterschiedlichen Einrichtungen dar, die bei der Einfügung von
IP-Daten in MPEG-Datenströme an einer
lokalen oder Kopfstellen-Stelle beteiligt sind. Bei einer (nicht
gezeigten) alternativen Ausführungsform
können
die IP-Daten bei einem National Access System (NAS) eingefügt werden
und zu einer Gesamtheit von Terminals 24 rundgesendet werden. 2 stellt ferner eine Vielfalt
von IP-Datenquellen, wie etwa einen Netzwerkserver 30,
einen Internet-Gateway 32 und einen Vertikalaustastlücken-zu-MPEG-Transcoder
(VBI-zu-MPEG-Transcoder) 34 dar. 2 zeigt ferner einen Rundsendungs-Domain-Name-Server
(DNS) 36, einen digitalen adressierbaren Controller (DAC
= digital addressable controller) 38, eine Vermittlung,
wie etwa eine Ethernet-Vermittlung 40, einen IP-Encapsulator 42, einen
Controller 44, ein modulares Verarbeitungssystem (MPS =
modular processing system) 46, eine Satellitenschüssel 48,
einen Aufwärtsumsetzer 50 und
eine Kabelanlage 52.
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Das
Terminal 24 kann eine beliebige erweiterte Set-Top-Box
(ASTB advanced set-top box), ein Set-Top-Terminal, ein Verbraucherterminal,
wie etwa ein digitales Verbraucherterminal (DCT = digital consumer
terminal), ein Kabelfernseh-Unterhaltungsterminal, wie etwa ein
digitales Verbraucherterminal (DCT), ein Digitalfernsehgerät oder einen
Host mit POD-Leistungsfähigkeit
(POD = point of deployment), einschließlich eines entsprechend konfigurierten
Personal-Computers (PC), beinhalten.
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Das
erfindungsgemäße Terminal 24 kann
eine Plattform zum Laufenlassen von Third-Party-Anwendungen bereitstellen,
die konfiguriert sein können,
um Verbindungen zu IP-Datenquellen, die einem gegenwärtig abgestimmten
Dienst zugeordnet sind, oder auf einem vollständig anderen Transportstrom
(TS) verfügbar sind,
anzufordern. Das Terminal 24 ist konfiguriert, um den Datenstrom
(d. h. eine bestimmte Paketkennung-PID), der die angeforderten IP-Daten
trägt,
unter Verwendung eines erfinderischen Deskriptors zu lokalisieren
und anschließend
die von den MPEG-Transportpaketen genommenen IP-Datagramm-Fragmente wieder zusammenzusetzen.
Die IP-Daten werden dann extrahiert und an IP-Schicht-Software,
die ebenfalls auf dem Terminal 24 läuft, zur weiteren Verarbeitung
weitergeleitet. Das Terminal 24 kann anderweitig herkömmliche,
auf dem Stand der Technik bekannte Komponenten beinhalten, die gemäß der hierin
beschriebenen Erfindung modifiziert wurden. Der Netzwerkserver 30,
der Internet-Gateway 32 und der Transcoder 34 können herkömmliche,
dem durchschnittlichen Fachmann auf dem Gebiet bekannte Komponenten
beinhalten.
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Der
digital adressierbare Controller (DAC) 38 gewährt den
bereits eingesetzten Terminals 24 unter anderen Funktionen
die lokale Steuerung und Autorisierung zur Funktionalität. Der DAC 38 kann
eine im Handel erhältliche
Einrichtung, wie etwa das Modell DAC 6000 Digital Adressable
Controller, der bei General Instrument Corporation, Horsham Pennsylvania,
USA erhältlich
ist, beinhalten.
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Der
IP-Encapsulator 42 (und sein zugehöriger Controller 44)
kann auch im Handel erhältliche,
dem durchschnittlichen Fachmann auf dem Gebiet bekannte Komponenten
beinhalten.
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Das
MPS 46 ist als Verarbeitungsplattform für eingehende Digitaldatenströme konfiguriert.
Das MPS 46 kann digitale Verarbeitungsfunktionen wie Verschlüsselung/Entschlüsselung,
Strommultiplexing, Ratenkonvertierung, Meldungseinfügung- und
-extrahierung durchführen
und kann mit einer Vielfalt von Eingangs- und Ausgangsoptionen,
wie etwa DS3 E/A, 64/256 QAM (Ausgang) bei ZF, einen MPEG-2-Transportstrom
(TS) tragend, und dergleichen, konfiguriert werden. Das MPS 46 kann
eine im Handel erhältliche
Einrichtung, wie etwa das Modell MPS-Modular Processing System,
das bei General Instrument Corporation, Horsham, Pennsylvania, USA
erhältlich
ist, beinhalten.
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Der
Aufwärtsumsetzer 50 ist
so konfiguriert, dass er (i) ein 64 oder 256 QAM-Signal bei ZF von
dem MPS 46 empfängt
und (ii) das ZF-Signal zu HF zur Verteilung auf einem ausgewählten physikalischen
Kanal auf der Anlage 52, wie bekannt, aufwärts umsetzt.
Der Aufwärtsumsetzer 50 kann
eine im Handel erhältliche Komponente,
wie etwa das Modell C6U von General Instrument Corporation, Horsham
Pennsylvania, USA beinhalten.
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Die
vorliegende Erfindung schließt
das Erzeugen eines Deskriptors, der mit einer PMT (Program Map Table)
auf der Kabelanlage, die dazu bestimmt ist, von einem oder mehreren
der Terminals 24 empfangen und verarbeitet zu werden, übertragen
wird, ein. Entwickler von Third-Party-Anwendungen können Einweg-IP-Datagramme (z.
B. IP-Multicast enthaltende ATVEF-Daten) auf deren Anwendungen,
die innerhalb des Terminals 24 laufen, übertragen werden. Ohne den
oben beschriebenen Deskriptor muss das Terminal 24 wesentliche Verarbeitung
betreiben, um Datenströme,
die nach den erwünschten
IP-Daten suchen, syntaktisch zu analysieren, oder schlimmer, muss
es die fragmentierten IP-Datagramme wieder zusammensetzen, um die
Zieladresse wiederzugewinnen und zu verarbeiten. Der erfindungsgemäße Deskriptor
erleichtert eine frühere
Entscheidungsfindung und ein schnelleres Verarbeiten im Terminal 24.
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Immer
noch Bezug nehmend auf 2 sind
dem IP-Encapsulator 42 überein
Netz, wie beispielsweise einem Internet-Netz, IP-Datagramme von
verschiedenen IP-Datenquellen bereitgestellt. Diese IP-Datenquellen
können
einen lokalen Netzwerkserver 30, einen Transcoder 34,
der einen oder mehrere analoge Rundfunke als Eingaben aufweist,
die die in der Vertikalaustastlücke
enthaltenen IP-Daten bereitstellen, oder einen Gateway 32 über seine
Verbindungen zum Internet umfassen. Diese Quellen übertragen
ihrerseits die IP-Datagramme über
die Vermittlung 40 an den IP-Encapsulator 42.
Während
er als Ethernet gezeigt ist, kann der Pfad von der IP-Datenquelle
zum Encapsulator 42 andere Übertragungstechnologien beinhalten.
Der IP-Encapsulator 42 extrahiert IP-Daten von Ethernet-Frames
und verkapselt sie, in einer Ausführungsform, in den DVB-MPE-Datagrammabschnitten 141 , ..., 14n ,
wie beispielhaft in 1 gezeigt.
Die unten stehende Tabelle 1 zeigt eine beispielhafte Syntax für die DVB-MPE-Abschnitte.
Die DVB-MPE-Norm ist eine öffentliche
Norm und wird in Verbindung mit Tabelle 1 nur insofern beschrieben
werden, als sie relevant zur vorliegenden Erfindung ist. Der IP-Encapsulator 42 segmentiert
danach die DVB-MPE-Datagramm-Abschnitte
in MPEG-Transportpakete 16l und überträgt diese
auf das modulate Verarbeitungssystem 46. Das MSP 46 empfängt die MPEG-Transportpakete von
dem IP-Encapsulator 42 und kann die empfangenen PID-Ströme mit MPEG
Video-/Audiodiensten, die von einer Satelliten-Abwärtsstrecke 48 oder
einem Videoserver oder dergleichen empfangen werden, multiplexen.
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In
einer alternativen Ausführungsform
kann der Netzwerkserver 30 die DVB-MPE-Verkapselung der IP-Datagramme
durchführen
und das Ergebnis direkt dem MPS 46 über eine DVB-System-Parallel-Schnittstelle
(SPI) oder asynchrone serielle Schnittstelle (ASI) bereitstellen.
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Tabelle
1. DVB-MPE-Datagrammabschnitt
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Der
table_id Parameter ist ein 8-Bit-Feld, das auf "0x3E" eingestellt
ist, was auf DSM-CC-Abschnitte mit privaten Daten gemäß ISO/IEC
13818-6 [2] hinweist. Die deviceld_1 bis deviceld_6 Parameter definieren eine
MAC_address_[1..6], d. h. dies ist ein 48-Bit-Feld, das die MAC-Adresse
des Ziels enthält.
Die MAC-Adresse ist somit in 6 Feldern von jeweils 8 Bits, mit deviceld_1
bis zu deviceld_6 gekennzeichnet, fragmentiert. Das deviceld_1 Feld
enthält
vorzugsweise das höchstwertige
Byte der MAC-Adresse,
während deviceld_6
das niedrigstwertige Byte enthält.
RFC 1112 spezifiziert die Umsetzung von Multicast-IP-Adressen in
Ethernet-MAC-Adressen.
Die MAC-Adressfelder sind in einer bevorzugten Ausführungsform
in Übereinstimmung
mit dieser Umsetzung kodiert. Die Umsetzung ist unkompliziert und
wie folgt. Die IP-Multicast-Adresse wird in die entsprechende Hardware-Multicast-Adresse
umgesetzt, indem die niedrigstwertigen 23 Bits der IP-Multicast-Adresse
in die wertniedrigsten 23 Bits der Multicast-MAC-Adresse 01.00.5E.00.00.00
(hexadezimal) platziert werden.
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Außerdem ist
der section_number Parameter ein 8-Bit-Feld. Wird das IP-Datagramm in mehreren
Abschnitten getragen, dann gibt dieses Feld die Position des Abschnitts
innerhalb des Fragmentierungsvorgangs an. Andernfalls ist es Null.
Es versteht sich, dass in einer Ausführungsform die IP-Datagramm-Fragmente
der Datenverbindungsschicht geliefert werden müssen, damit sie nicht größer als
die Größe der größten Übertragungseinheit
(MTU) von 1008 Bytes sind. Dadurch ist es nicht nötig, die
IP-Datagramm-Fragmente weiter über die
DVB-MPE-Datagrammabschnitte
hinweg zu fragmentieren. Der last_section_number Parameter ist ein 8-Bit-Feld,
das die Nummer des letzten Abschnitts angibt, der verwendet wird,
um das Datagramm zu tragen, d. h. die Nummer des letzten Abschnitts
des Fragmentierungsvorgangs.
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Immer
noch Bezug nehmend auf 2 wird
eine Beschreibung des Betriebs der Erfindung auf dem Netzwerk (im
Gegensatz zum Terminal) dargelegt. Der DAC 38 sendet Befehle
an das MPS 46 (z. B. load_mps Befehle), um Dienst-Remultiplexing,
Meldungseinfügung
und Extrahierung programmspezifischer Informationen (PSI) und Dienstverschlüsselung
zu steuern. Des Weiteren sendet der DAC 38 andere Befehle
(z. B. Include Component Befehle) an das MPS 46, welche
die elementaren Eingabe-PID-Ströme,
die in einen definierten Ausgabedienst eingeschlossen werden sollen,
identifizieren. Diese Fähigkeit
des MPS 46 wird verwendet werden, um die zutreffenden PID-Ströme, welche
die IP-Daten tragen, in einen bestimmten Dienstmultiplex umzusetzen.
Erfindungsgemäß werden
die von dem DAC 38 gesendeten Befehle (z. B. Include Component) auch
verwendet werden, um dem MPS 46 (i) einen stream_type und
(ii) den oben beschriebenen Deskriptor, der dem Eingabe-PID-Strom
zugehört,
welcher für
die Terminals 24 bestimmte IP-Datagramme trägt, bereitzustellen.
Das MPS kann somit eine PMT, einschließlich des stromartigen und
Adressdeskriptors auf dem MPEG-2-Transportstrom
aussenden. Die in Terminal 24 auftretende Verarbeitung
unter Verwendung des erfinderischen Deskriptors wird nachfolgend
genauer beschrieben.
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3 stellt Protokollstapel
einer IP-Datenquelle, beispielsweise der Netzwerkserver 30,
der IP-Encapsulator 42, das MPS 46 und das Terminal 24,
für Einweg-IP-Datagramm-Rundsendungen
bereit. In 3 gezeigt, bietet
der IP-Encapsulator 42 einem Third-Party-Netzwerkserver 30 eine
Standard-Netzschnittstelle. Der wie oben beschriebene Encapsulator 42 führt die
Verkapselung empfangener IP-Datagramme in, beispielsweise, DVB-MPE-Datagrammabschnitten,
wie die in 1 gezeigten
Abschnitte 141 , ..., 14n , durch. Die verkapselten IP-Datagramme
werden dann in MPEG-Transportpakete, die zur Verteilung an die Terminals 24 mittels beispielsweise
64/256 QAM über
den Aufwärtsumsetzer 50 an
das MPS 46 weitergeleitet werden, segmentiert.
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4 zeigt eine erfindungsgemäße PMT (Program
Map Table) 54. Die PMT 54 kann, wie dem durchschnittlichen
Fachmann auf dem Gebiet bekannt ist, auf einem Program-Map-Datenstrom
eines MPEG-2-Transportstroms übertragen
werden.
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Die
gemäß der Erfindung
erhaltene Optimierung wird erreicht, indem die zutreffenden Informationen des
IP- sowie MPEG-Protokolls kombiniert werden, um frühere Entscheidungsfindung
und ein schnelleres Verarbeiten im Terminal 24 zu erleichtern.
Diese Optimierung wird bewerkstelligt, indem eine neue Datenstruktur definiert
wird, die in der MPEG-Nomenklatur als Deskriptor bezeichnet wird.
Dem durchschnittlichen Fachmann auf dem Gebiet ist bekannt, dass
bei MPEG-2 der Transport-Multiplex
verschiedene Programmströme (Dienste)
umfassen kann, die in einer PAT (Program Association Table) angegeben
sind. Jeder Programmstrom (Dienst) kann einen oder mehrere Video-,
Audio- und Daten-PES (paketierte Elementarströme) beinhalten. Die PMT (Program
Map Table) weist auf die Elementarströme, die ein Programm ausmachen,
hin. Die PMT 54 umfasst beispielsweise, wie in 4 gezeigt, einen PCR-Strom
(d. h. einen Zeitreferenzstrom) 56,, einen ersten Videostrom 562 , einen ersten Audiostrom 563 , einen zweiten Audiostrom 564 und einen Datenstrom 56k . Die PMT 54 weist auf jeden
Elementarstrom hin, indem sie in der Tabelle eine jeweilige Paketkennungsnummer
(PID- Nummer) bereitstellt,
bei der der bestimmte Strom in dem Transportstrom als Ganzes gefunden
werden kann. Beispielsweise ist in der PMT 54 angegeben,
dass der Videostrom für
die Programmnummer 1 auf der PID = 54 getragen wird. Des
Weiteren weist jeder Eintrag in der PMT 54 einen entsprechenden
elementarstromartigen Deskriptor, wie etwa die Art Deskriptor 58 für den Datenstromeintrag 56k , auf.
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Wie
ferner dargestellt, umfasst jeder derartige Strom, für einen
MPEG-Dienst (ein
MPEG-Programm), der (das) IP-Datagramme innerhalb zwei oder mehreren
Elementar-PID-Strömen
von stream_type = 0x0D (DSM-CC-Abschnitten)
trägt,
erfindungsgemäß ferner
eine PMT 54 des Adressdeskriptors 60. Das heißt, wenn eine
Datenkomponente (d. h, ein Elementarstrom), die in einem gegebenen
audiovisuellen Dienst zugeordnet ist, sich aus IP-Datagrammen zusammensetzt,
ist der Adressdeskriptor 60, der ermöglicht, dass das Terminal 24 bestimmt,
wann es syntaktisch analysieren und wiederherstellen muss (d. h.
beispielsweise die IP-Datagramme aus den DSM-CC-Abschnitten wieder
zusammensetzen muss) und wann es die eingehenden Daten ignorieren
soll, eingeschlossen. Insbesondere wird der Adressdeskriptor 60 von
dem Terminal 24 verarbeitet, um zu bestimmen, ob der Komponenten-PID-Strom die Multicast-IP-Daten
trägt.
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Außerdem wird
der Deskriptor 60 eine oder mehrere Multicast-Medienzugriffsteuerungsadressen (Multicast-MAC-Adressen)
der DVB-MPE-Datagrammabschnitte,
die innerhalb eines bestimmten Komponenten-PID-Stroms getragen werden,
tragen. Da MPEG-Meldungen in der Länge auf 1024 Bytes beschränkt sind, ist
die maximale Anzahl von MAC-Adressen auf ungefähr 150 Einträge, je nach
Anzahl anderer Deskriptoren, die in der PMT getragen werden, sowie
der Anzahl identifizierter Komponenten-PIDs, beschränkt. In
konstruierten Ausführungsformen
sollten maximal 150 Einträge
ausreichend Raum lassen, um die üblich
definierten PMT-Deskriptoren (z. B. Sprache, bedingter Zugriff etc.)
sowie die Pflicht-PMT-Meldungsfelder zu tragen. In einer alternativen
Ausführungsform,
kann dann eine Auswahl an MAC-Adressen
spezifiziert werden, wenn auf einem bestimmten PID-Strom mehr als
150 MAC-Adressen getragen werden oder wenn viele Daten-PID-Ströme vorhanden
sind, die jeweils sehr viele verschiedene IP-Datagramm-Ströme tragen. Der Deskriptor 60 ermöglicht,
dass das Terminal 24 die Daten-PID-Ströme, welche die angeforderten
IP-Daten tragen, schnell und effizient identifiziert ohne die DVB-MPE-Meldungen
extrahieren oder wieder zusammensetzen zu müssen, um die Multicast-MAC-Adressen zu filtern.
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Eine
beispielhafte Syntax für
den Deskriptor
60 ist unten in Tabelle 2, zusammen mit
den damit in Beziehung stehenden Definitionen, gezeigt. Tabelle
2. Adressdeskriptor
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Der
descriptor_tag Parameter ist eine 8-Bit vorzeichenlose ganzzahlige
Menge, welche die bestimmte Deskriptordatenstruktur definiert. Der
descriptor_length Parameter ist eine 8-Bit vorzeichenlose ganzzahlige Menge,
welche die Länge
des Deskriptors, der unmittelbar auf das Feld folgt, definiert.
Der Längenparameter umfasst
alles in der Deskriptorstruktur, außer dem descriptor_tag Parameter
und dem Längenbyte
selbst. Der data_stream_content Parameter ist ein 8-Bit Feld der
aufgezählten
Art, das die Inhalte des Deskriptors identifiziert. Der multicast_mac_addr_included
Deskriptor umfasst einen Satz Ziel-Multicast-MAC-Adressen. Der multicast_mac_addr_range_included
Deskriptor umfasst eine Auswahl an Ziel-Multicast-MAC-Adressen,
wobei die Auswahl durch die highest_mac_address und lowest_mac_address
Felder spezifiziert ist. num_of_mac_addresses ist eine 8-Bit vorzeichenlose
ganze Zahl, die die Anzahl in diesem Deskriptor enthaltener Multicast-MAC-Adressen
angibt. Der multicast_mac_addess Parameter ist eine 48-Bit-Multicast-MAC-Gruppenadresse.
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highest_mac_address
ist eine 48-Bit-Multicast-Gruppen-MAC-Adresse, die die größte von
dem Deskriptor getragene Adresse ist.
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lowest_mac_address
ist eine 48-Bit-Multicast-Gruppen-MAC-Adresse, die die kleinste
von dem Deskriptor getragene Adresse ist. Weitere Variationen sind
möglich,
je nach den Einzelangaben eines beliebigen Kabel- und/oder Satellitenfernsehsystems.
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5 zeigt ein Ablaufdiagramm,
das darstellt, wie eine auf Terminal 24 ausführende Anwendung
eine Verbindung herstellen kann, um IP-Daten zu empfangen. 5 zeigt ferner wie das Terminal 24,
insbesondere ein Teil des Dekodierers davon, Multicast-IP-Datagramme,
die von einer Anwendung angefordert wurden, lokalisiert und extrahiert,
indem die zugehörige
Multicast-MAC-Adresse spezifiziert wird. Der Vorgang der Anwendungsverbindung
beginnt in Schritt 62.
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In
Schritt 64 öffnen
auf dem Terminal 24 ausführende Anwendungen "Socket-"Verbindungen, um IP-Daten,
typischerweise von einer Inband-IP-Datenquelle,
zu erhalten. In einer alternativen Ausführungsform umfasst das Terminal 24 jedoch
einen Kabelmodem-Tuner und einen zugehörigen Schaltkreis und eine
Software, was ermöglicht,
dass die auf dem Terminal 24 ausführenden Anwendungen IP-Daten
von einer mit DOCSIS konformen IP-Datenquelle erhalten. Beispielsweise
umfassen im Handel erhältliche
Terminals, wie das Modell DCT 5000, erhältlich von General Instrument
Corporation, Horsham, Pennsylvania, USA, eine derartige Kabelmodem-Leistungsfähigkeit.
Die Socket-Netzschnittstelle stellt den Verbindungen mit den Inband-IP-Daten-
sowie DOCSIS-Datenquellen
einen recvfrom Datagrammdienst bereit. Außerdem wird diese Schnittstelle einen
sendto Datagrammdienst und einen Zweiweg-Socketstrom-Datendienst für Verbindungen über nur
den DOCSIS-Kanal unterstützen.
Das Verfahren geht zu Schritt 66 über.
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In
Schritt 66 bestimmt die Verarbeitungslogik welche Art oder
welcher Typ von Verbindung von der Anmeldung angefordert wurde.
Wenn die Anwendung eine Socketstromverbindung (d. h. TCP-Verbindung) öffnet oder
UDP-Datagramme stromaufwärts
senden will, verwendet das Terminal 24 ein Mittel zur Übertragung stromaufwärts, beispielsweise
einen DOCSIS-Port, wie in Schritt 68 gezeigt. Wenn eine
Anwendung eine Socketverbindung öffnet
und nach einer bestimmten Ziel-IP-Adresse und einem UDP-Port "nur horchen" möchte, wird
das Terminal 24 auf dem gegenwärtig abgestimmten Inband-Dienst
und, optional, dem DOCSIS-Port (wenn
das Terminal 24 dementsprechend ausgerüstet ist) nach den Daten horchen.
Es sei betont, dass die Multicast-IP-Adresse und der UDP-Port der Anwendung "wohl bekannt" sein mag (d. h.
von der zugewiesenen Nummer-Autorität veröffentlicht oder anderweitig
verfügbar
gemacht wurde) oder der auf dem Terminal 24 laufenden Anwendung
durch andere Mechanismen (z. B. einer ATVEF-Ankündigung) zugeführt werden
kann.
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In
Schritt 70 wird die Multicast-IP-Adresse in eine Multicast-MAC-Adresse
umgesetzt. Diese Umsetzung kann bewerkstelligt werden, indem die
niedrigeren 23 Bits der Multicast-IP-Adresse in die niedrigeren
23 Bits der Multicast-MAC-Adresse 01.00.5E.00.00.00 umgesetzt werden.
Dieser Umsetzungs-Ansatz ist in RFC 1112 dargelegt, der hier in
seiner Gesamtheit unter Bezugnahme angeführt ist. Der Vorgang geht dann
zum Entscheidungsschritt 72 über. Das Verarbeiten, das zu
diesem Zeitpunkt geschieht, als "A" bezeichnet (d. h. umgehend
vor dem Entscheidungsschritt 72), ist der Anfangs-Verarbeitungspunkt
für das
Terminal 24, wann immer eine "neue" PMT
(Program Map Table) empfangen wird.
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In
Schritt 72 bestimmt das Terminal 24, ob die empfangene
PMT einen PID-Datenstrom der Stromart 0x0D enthält. Beispielsweise weist der
paketierte Elementarstrom, wie in 4 gezeigt,
der als 56k identifiziert ist,
ein stream_type 0x0D auf, was darauf hinweist, dass die in jenem
Datenstrom enthaltenen Daten IP-Daten sind. Ist die Antwort "NEIN", dann verzweigt
sich das Verfahren nach Schritt 74, wobei der Teil des
Dekodierers des Terminals 24 die auf dem Terminal 24 laufende
Anwendung darüber
informiert, dass die angeforderten IP-Daten nicht auffindbar waren.
Das Verfahren geht zu Schritt 76 über, wobei der Teil des Dekodierers
wartet (z. B. eine Schleife bildet), bis eine neue PMT empfangen
wird. Zu einem solchen Zeitpunkt, wenn vom Terminal 24 eine
neue PMT empfangen wird, wird die Steuerung zu Punkt "A" übergeben.
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Ist
die Anwort zum Entscheidungsschritt 72 jedoch "JA", dann geht das Verfahren
zu Schritt 78 über.
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In
Schritt 78 bestimmt der Teil des Dekodierers, ob die vom
Terminal 24 empfangene PMT (z. B. die in 4 gezeigte PMT 54) den Adressdeskriptor 60 gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält.
Ist die Antwort "NEIN", dann geht das Verfahren
zu Schritten 80 und 82 über, wobei der herkömmliche
Ansatz zur Verarbeitung empfangener Daten befolgt wird. Das heißt, die
DVB-MPE-Datagrammabschnitte werden extrahiert, die IP-Datagramm-Fragmente
werden untersucht. Insbesondere wird der Dekodierer das table_id
Feld von Meldungen, die innerhalb der ersten Daten-PID-Komponente
von stream_type 0x0D getragen werden, untersuchen. Entspricht table_id
nicht 0x3E (DVB-MPE-Datagrammabschnitt),
ignoriert der Teil des Dekodierers die Meldung und schaut sich die
nächste
Meldung im PID-Strom an. Wie im Hintergrund beschrieben, ist dieser Ansatz
nicht optimal und kann dem Terminal 24 unnötige Betriebsmittel-Lasten
aufbürden
(z. B. Verarbeitungs- und Speicheranforderungen).
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Ist
die Anwort zu Schritt 78 jedoch "JA",
dann geht das Verfahren zu Schritt 84 über. In Schritt 84 extrahiert
und verarbeitet der Teil des Dekodierers des Terminals 24 alle
im in der PMT 54 enthaltenen Deskriptor 60 aufgelisteten
MAC-Adressen. Wie in Tabelle 2 gezeigt, kann der Deskriptor 60 insbesondere
die Multicast-MAC-Adressen identifizieren oder kann eine Auswahl
an Multicast-MAC-Adressen angeben. Das Verfahren geht dann zu Schritt 86 über.
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In
Schritt 86 bestimmt der Teil des Terminals 24,
ob die angeforderten IP- Daten,
wie sie von der umgesetzten Multicast-MAC-Adresse (aus Schritt 70)
angegeben wird, im Deskriptor 60 oder in der im Deskriptor 60 spezifizierten
Auswahl aufgelistet sind. Ist die Antwort "NEIN",
dann geht das Verfahren zu Schritt 88 über, wobei die auf dem Terminal 24 laufende
Anwendung darüber
informiert wird, dass die IP-Daten gegenwärtig nicht auffindbar sind,
dass die Suche jedoch fortgesetzt wird. Der Teil des Dekodierers
des Terminals 24 verarbeitet auch alle anderen Adressdeskriptoren,
die anderen Daten-PID-Strömen
von stream_type 0x0D zugehören,
auch wenn die angeforderte MAC-Adresse gefunden wurde. Dies ist
deshalb, weil es sein kann, dass identische Multicast-MAC-Adressen auf
anderen Strom-Komponenten getragen werden. Dieses Szenario geschieht,
weil der Umsetzungs-Ansatz, welcher für die Umsetzung von Multicast-IP-Adressen
in Multicast-MAC-Adressen verwendet wird, nicht garantiert einzigartige
Multicast-MAC-Adressen produziert. Multicast-IP-Adressen weisen
28-wertige Bits auf (wobei die ersten vier fest sind und eine Adresse
der Klasse D identifizieren). Wie oben beschrieben, werden nur die
niedrigeren 23 Bits in die niedrigeren 23 Bits-Positionen der Multicast-MAC-Aderesse
01.00.5E.00.00.00 umgesetzt. Daher ist es möglich, unterschiedliche Multicast-IP-Adressen
in dieselbe Multicast-MAC-Adresse umzusetzten; wenigstens bei dem
im RFC 1112 dargelegten Ansatz, der in einer konstruierten Ausführungsform
verwendet wird. Vorzugsweise berücksichtigen
die IP-Datenquellen (beispielsweise wie in 2 gezeigt) dieses Detail, indem sie eine
Multicast-Adresse oder eine Auswahl an Adressen auswählen, um
eine einzigartige Multicast-MAC-Adresse auf einem beliebigen bestimmten
Netz beizubehalten.
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Das
Verfahren geht zu Schritt 90 über.
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In
Schritt 90 wählt
der Dekodierer von Terminal 24 einen Strom oder mehrere
Ströme
aus und beginnt mit der Meldungsextrahierung. Sobald der Dekodierer
mit dem Extrahieren der DVB-MPE-Datagrammabschnitte, die innerhalb
eines oder mehrerer Daten-PID-Ströme getragen werden, begonnen
hat, stellt er sicher, dass das table_id Feld der Meldungen "0x3E" ist, was angibt,
dass die Meldung ein DVB-MPE-Datagrammabschnitt
ist. Dieser Schritt ist als Entscheidungsschritt 92 in 5 gezeigt. Ist die Antwort "NEIN", dann verzweigt
sich das Verfahren nach Schritt 94, wobei die nächste DSM-CC-Meldung
zur Verarbeitung extrahiert wird. Ist die Anwort zu Schritt 92 jedoch "JA", dann verzweigt
sich das Verfahren nach Schritt 96.
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In
Schritt 96 (z. B. table_id = "0x3E")
vergleicht der Dekodierer des Terminals 24 die 48-Bit-Multicast-Adresse,
wie sie innerhalb des Datagrammabschnitts (siehe 1) getragen wird, mit der angeforderten Multicast-MAC-Adresse
(in Schritt 70 gebildet). Die Filterungs- und Vergleichsschritte
sind als Schritte 96, 98 in 5 gezeigt. Ist die Antwort "JA", dann ist bestätigt, dass
der DVB-MPE-Datagrammabschnitt ein Segment des von der Anwendung
angeforderten IP-Datagramms trägt.
Die Steuerung geht zu Schritt 100 über, wobei der Dekodierer des
Terminals 24 die IP-Datagramm-Segmente aus den DVB-MPE-Datagrammabschnitten
extrahiert. Der Dekodierer des Terminals 24 wird danach
das extrahierte IP-Datagramm-Fragment an einen IP-Schicht-Softwareteil, der
ebenfalls auf Terminal 24 läuft, wie in Schritt 102 gezeigt,
weiterleiten. Das Verfahren geht dann zu Schritt 94 über, wobei
die nächste
Meldung zur weiteren Verarbeitung extrahiert wird.
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Wenn
die Anwort zu Schritt 98 jedoch "NEIN" ist,
dann muss trotzdem noch eine weitere Überprüfung vorgenommen werden. Die
Datenverbindungsschicht der Verarbeitung von Terminal 24 verhält sich
vorzugsweise in ähnlicher
Weise wie eine Standard-Netzschnittstelle. Daher muss der Dekodierer
des Terminals 24 überprüfen, um
zu bestimmen, ob die MAC-Adresse eine sogenannte Rundsendungs-MAC- Adresse (d. h. alle Einsen)
ist. Bestimmt der Dekodierer des Terminals 24, dass eine
MAC-Rundsendungs-Adresse empfangen wurde, wie in Schritt 104 gezeigt,
dann wird er das IP-Datagramm-Fragment aus dem DVB-MPE-Datagrammabschnitt
extrahieren und ihn zu der IP-Schicht zur weiteren Verarbeitung,
wie oben in Schritten 100, 102 beschrieben, weiterleiten.
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BEISPIEL
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Die
vorliegende Erfindung ist zum Erleichtern der Lieferung von Inhalt
in einem Inhaltsdatenstrom (z. B. IP-Datagrammen) an ein Terminal
angepasst. In einem bestimmten Beispiel ist der Inhalt mit einer
ATVEF-Spezifikation
(Spezifikation des Advanced Television Enhancement Forum) zur verbesserten
Fernseh-Programmgestaltung konform. Die ATVEF-Norm ermöglicht die
Zuordnung von HTML-Seiten zu einem audiovisuellen Dienst, die zur
Rundsendung und zum Empfang durch einen konformen Empfänger, wie
etwa ein Terminal 24, angepasst sind. Der Inhalt wird über ein
IP-Protokoll geliefert. Die im Hintergrund erwähnte ATVEF-Spezifikation spezifiziert
nicht den Lieferungs- oder Bindungsmechanismus unter der IP-Schicht,
obgleich gewisse Normen, wie auch im Hintergrund erläutert, vorgeschlagen
wurden, welche die Umsetzung (Anpassung) des IP-Protokolls in eine
MPEG-Transportschicht (in 1 gezeigt)
bereitstellen. Zum Beispiel werden die ATVEF-Transport-Rundsendungsdaten der Art
B als drei unterschiedliche Komponenten an eine Anwendung (die auf
Terminal 24 ausführt)
geliefert: Ankündigungen,
Trigger und Betriebsmittel. Ankündigungen können auf
einer "wohl bekannten" Multicast-IP-Adresse
und einem UDP-Port an eine Anwendung geliefert werden. Jede Ankündigung
weist auf einen Trigger und ein Betriebsmittel hin, die für die Anwendung
auf den spezifizierten Multicast-IP-Adressen und UDP-Ports verfügbar sind.
In einer üblichen
Anordnung sind die Ankündigungen,
Trigger und Betriebsmittel als Teil derselben Datenstrom-Komponente
eingeschlossen. Diese Datenstrom- Komponente
wird einem bestimmten MPEG-Programm zugeordnet werden, indem diese
Komponente innerhalb der PMT identifiziert wird. Die Datenstrom-Komponenten
von stream_type = "0x0D" (d. h.
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DSM_CC_section)
können
beispielsweise diese ATVEF-IP-Daten enthalten. Erfindungsgemäß ist die PMT
konfiguriert, um einen Adressdeskriptor 60 zu tragen, der
durch das Terminal 24 verwendet wird, um zu bestimmen,
ob die Datenstrom-Komponente die IP-Daten trägt. Der Deskriptor 60 umfasst
die Ziel-Multicast-Adresse der IP-Daten innerhalb des Stroms. Der
Teil des Dekodierers des Terminals 24 kann dann diese Information
verwenden, um schnell zu bestimmen, ob der Datenstrom die für das gegenwärtig abgestimmte MPEG-Programm
bestimmten IP-Daten trägt,
ohne dazu fortlaufend die IP-Daten zu extrahieren und diese an höhere Schichten
zur Filterung weiterzuleiten.
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Die
Grundanwendung der vorliegenden Erfindung zur Ermöglichung
verbesserter audiovisueller Dienste über ATVEF ist wie folgt. Als
erstes wird das Terminal 24 auf einen IP-Daten, die einem
ATVEF-Inhalt entsprechen, enthaltenden MPEG-Dienst abgestimmt. Eine
auf dem Terminal 24 laufende Anwendung fordert dann eine
Verbindung zu einer wohl bekannten Multicast-IP-Adresse und einem
UDP-Port, die ATVEF-Ankündigungen
tragen, an. Das Terminal 24 lokalisiert und extrahiert,
gemäß der MPEG-2-Norm,
eine PAT (Program Association Table), um die dem audiovisuellen
Dienst zugehörige
PMT zu finden. Dann extrahiert das Terminal 24 die PMT,
um die verschiedenen Dienstkomponenten (Audio, Video, Daten), die
dem abgestimmten Dienst zugehören,
zu identifizieren. Wenn das Terminal 24 Datenkomponenten-PID-Ströme von stream_type
0x0D (DSM-CC-Abschnitte) beobachtet, dann untersucht es, erfindungsgemäß, die erfinderischen
Adressdeskriptoren (z. B. den Adressdeskriptor 60), der
einem derartigen Inhaltsdatenstrom zugehört. Das Terminal 24 bestimmt
vom Deskriptor 60 aus, dass der PID-Strom IP-Daten und ferner
die Multicast-MAC-Adressen, die einem derartigen Inhaltsdatenstrom
zugehören,
trägt.
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Der
Dekodierer des Terminals 24 analysiert dann die Liste von
MAC-Adressen im
Deskriptor 60 (oder mehreren Deskriptoren 60,
wenn mehrere Komponenten-Datenströme der Art 0x0D vorhanden sind)
syntaktisch, wobei er nach der von der Anwendung angeforderten Multicast-MAC-Adresse
sucht. Die Liste von Multicast-Ziel-MAC-Adressen kann, lokal, zur
späteren
Verarbeitung gecachet werden.
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Ist
die angeforderte Multicast-MAC-Adresse (z. B. wie in Schritt 70, 5 umgesetzt) in der Liste
von Multicast-MAC-Adressen im Deskriptor 60 enthalten,
dann weist das Terminal 24 einen PID-Filter an, die DVB-MPE-Datagrammabschnitte
aus dem/den jeweiligen Daten-PID-Strom/-Strömen zu extrahieren. Andererseits
bildet das Terminal 24 beim Warten auf eine neue PMT-Version
eine Schlaufe.
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Das
Terminal 24 beginnt dann damit, die DVB-MPE-Datagrammabschnitte
zu extrahieren. Das Terminal 24 vergleicht die MAC-Adressen-Felder
in dem DVB-MPE-Datagrammabschnitt (d. h. die device_Id Parameter
in Tabelle 1) mit der angeforderten Multicast-MAC-Adresse. Besteht
eine Übereinstimmung,
dann extrahiert das Terminal 24 ein oder mehrere IP-Datagramm-Fragmente
aus der entsprechenden DVB-MPE-Datagrammabschnitt-Nutzlast.
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Das
Terminal 24 leitet dann das IP-Datagramm-Fragment, das
einen Teil der ATVEF-Ankündigungsmeldung
trägt,
an die IP-Schicht-Software zur Wiederzusammensetzung zu einem vollständigen IP-Datagramm
und zur weiteren Verarbeitung der IP-Schicht weiter.
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Wenn
die Anmeldung von dem Teilnehmer 22 freigegeben worden
ist, kann sie danach eine Verbindung zu (einer) Trigger- und Betriebsmittel-IP- Adresse(n) und UDP-Ports,
wie in der festgehaltenen Ankündigung
vorgesehen, anfordern.
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In
einer Ausführungsform
bestimmt die Anwendung, welcher ATVEF-Trigger und welche ATVEF-Betriebsmittel
angefordert werden sollen, basierend auf beispielsweise nur einer
Sprachbevorzugung. Die Anwendung fordert ferner (in dem Betriebssystem
des Terminals 24) ausreichend Speicher/Bandbreite an, um das
größte Betriebsmittel/das
schnellste Herunterladen zu akzeptieren. Gemäß der ATVEF-Norm (siehe Hintergrund)
sind unterschiedliche Ebenen von Betriebsmitteln, die variierende
Ebenen von Speicher verwenden und/oder eine größere Bandbreite erfordern,
vorgesehen.
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Das
Terminal 24 untersucht dann die gecacheten Multicast-MAC-Adressen
aus früher
untersuchten PMT-Deskriptoren 60, die den Daten-PID-Strömen zugehören. Das
Terminal 24 bestimmt, welcher Strom die angeforderten IP-Daten
trägt und
extrahiert die IP-Daten-Fragmente aus den DVB-MPE-Datagrammabschnitten.
Das Terminal 24 leitet dann die festgehaltenen IP-Datagramm-Fragmente
an die IP-Schicht-Software zur Wiederzusammensetzung zu einem vollständigen IP-Datagramm
und zur weiteren IP-Verarbeitung weiter. Die Anwendung cachet die
festgehaltenen Betriebsmitteldaten und verarbeitet einen Trigger
auf ähnliche
Weise, wenn er am Terminal 24 ankommt. Durch das Vorangehende
gewinnt ein Teilnehmer effizient Zugriff auf einen durch ATVEF-Daten
verbesserten audiovisuellen Dienst.
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Erfindungsgemäß ist eine
in einem MPEG-Digitalnetz verwendete PMT (Program Map Table) konfiguriert,
um eine neue Meldung – einen
Adressdeskriptor – zu
tragen. Der Adressdeskriptor erleichtert die Lieferung von IP-Daten
an ein Teilnehmer-Terminal, indem er Informationen (d. h. eine Multicast-MAC-Adresse)
bereitstellt, die dem Terminal soweit nützlich ist, dass sie den Komponenten-PID-Datenstrom,
der den Inhalt (IP-Daten) trägt,
effizient lokalisiert.
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Das
Vorangehende ist beispielhaft und von der Art her nicht einschränkend; Modifikationen
und Variationen sind möglich
ohne den Bereich der Erfindung, der lediglich durch die angehängten Ansprüche beschränkt ist,
zu verlassen. Es versteht sich, dass Variationen möglich sind.
Es versteht sich beispielsweise, dass, obwohl das Obengenannte ein
Szenario beschreibt, in dem die Inband-IP-Daten direkt einem bestimmten
MPEG-Programm (d. h. einem audiovisuellen Dienst) zugehören, alternative
Ausführungsformen
ein System bereitstellen, in dem eine Anwendung auf Terminal 24 Dienste,
die IP-Daten, entweder innerhalb des gegenwärtig abgestimmten MPEG-Transportstroms
(wie oben beschrieben) oder einem vollständig anderen MPEG-Transportstrom
oder -strömen
tragen, lokalisieren kann. Die vorliegende Erfindung ist außerdem im
Allgemeinen auf das Erleichtern der Lieferung von IP-Daten anwendbar,
wobei ein Beispiel dafür
das Tragen von ATVEF-IP-Daten ist. Weitere Verwendungen jedoch umfassen,
beschränken
sich aber nicht auf, die Erleichterung der Lieferung von IP-Daten
von einer Internet-Webseite,
oder als anderes Beispiel, die Lieferung von Codeobjekten an das
Terminal 24 (z. B. Betriebssysteme, Anwendungen etc.).