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Diese Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Herstellung von Papier und Karton aus einem Celluloseganzstoff
unter Anwenden eines neuen Flockulierungssystems.
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Während
der Herstellung von Papier und Karton wird ein Cellulosedünnstoff
auf einem bewegten Sieb (häufig
auch als Maschinensieb bezeichnet) unter Bildung eines Bogens entwässert, der
dann getrocknet wird. Es ist gut bekannt, in Wasser lösliche Polymere
für die
Cellulosesuspension anzuwenden, um Flockulierung der Cellulosefeststoffe
und Erhöhung
der Entwässerung
auf dem Bewegtsieb zu bewirken.
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Um den Ausstoß an Papier zu erhöhen, arbeiten
viele moderne Papierherstellungsmaschinen bei höheren Geschwindigkeiten. Als
eine Folge von erhöhten
Maschinengeschwindigkeiten widmete man sich verstärkt der
Entwässerung
und den Retentionssystemen, die eine erhöhte Entwässerung bereitstellen. Jedoch ist
es bekannt, dass Erhöhen
des Molekulargewichts einer polymeren Retentionshilfe, die unmittelbar
vor dem Entwässern
zugegeben wird, zwar in der Regel die Entwässerungsgeschwindigkeit erhöht, jedoch
auch die Formation beeinträchtigen
wird. Es ist schwierig, den optimalen Ausgleich von Retention, Entwässerung, Trocknung
und Formation durch Zugeben einer einzigen polymeren Retentionshilfe
zu erreichen und es ist deshalb übliche
Praxis, zwei getrennte Materialien in Folge zuzusetzen.
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EP-A-235 893 stellt ein Verfahren
bereit, worin ein in Wasser lösliches,
im Wesentlichen lineares kationisches Polymer vor einer Scherstufe
auf den Papierganzstoff aufgetragen wird und anschließend Reflockulieren
durch Einführen
von Bentonit, nach der Scherstufe erfolgt. Dieses Verfahren liefert
verstärktes
Entwässern
und auch gute Formation und Retention. Dieses Verfahren, das von
Ciba Speciality Chemicals unter der Handelsmarke Hydrocol® im
Handel ist, hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt als erfolgreich
erwiesen.
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Seit einiger Zeit wurden verschiedene
Versuche unternommen, um Varianten dieser Thematik durch Erzeugen
von geringen Modifizierungen für
eine oder mehrere der Komponenten bereitzustellen.
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US-A-5393381 beschreibt ein Verfahren,
in dem ein Verfahren zur Herstellung von Papier oder Karton durch
Zugeben eines in Wasser löslichen,
verzweigten, kationischen Polyacrylamids und eines Bentonits zu der
faserartigen Suspension des Zellstoffs gegeben wird. Das verzweigte
kationische Polyacrylamid wird durch Polymerisieren eines Gemisches
von Acrylamid, kationischem Monomer, Verzweigungsmittel und Kettenübertragungsmittel
durch Lösungspolymerisation
hergestellt.
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US-A-5882525 beschreibt ein Verfahren,
worin ein kationisches, verzweigtes, in Wasser lösliches Polymer mit einem Löslichkeitsquotienten
größer als
etwa 30% auf eine Dispersion von suspendierten Feststoffen, beispielsweise
einem Papierganzstoff, angewendet wird, um Wasser freizusetzen.
Das kationische, verzweigte, in Wasser lösliche Polymer wird aus ähnlichen
Bestandteilen wie US-A-5393381 hergestellt, das heißt durch
Polymerisieren eines Gemisches von Acrylamid, kationischem Polymer,
Verzweigungsmittel und Kettenübertragungsmittel.
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In WO-A-9829604 wird ein Verfahren
zur Herstellung von Papier beschrieben, in dem eine kationische polymere
Retentionshilfe zu einer Cellulosesuspension unter Bildung von Flocken,
mechanischem Abbauen der Flocken und dann Reflockulieren der Suspension
durch Zugeben einer Lösung
einer zweiten anionischen polymeren Retentionshilfe gegeben wird.
Die anionische polymere Retentionshilfe ist ein verzweigtes Polymer, das
sich durch einen rheologischen Oszillationswert von Tangens δ bei 0,005
Hz von oberhalb 0,7 oder durch eine desionisierte SLV-Viskositätszahl,
die mindestens das Dreifache der salzversetzten SLV-Viskositätszahl des
entsprechenden Polymers, das in Abwesenheit von Verzweigungsmittel
hergestellt wurde, ist, auszeichnet. Das Verfahren stellt wesentliche
Verbesserungen bei der Kombination von Retention und Formation durch Vergleich
mit Verfahren des früheren
Standes der Technik bereit.
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EP-A-308 752 beschreibt ein Verfahren
zur Herstellung von Papier, wobei ein kationisches organisches Polymer
mit niedrigem Molekulargewicht zu dem Stoffeintrag gegeben wird
und dann ein kolloidales Siliziumdioxid und ein geladenes Acrylamidcopolymer
mit hohem Molekulargewicht mit einem Molekulargewicht von mindestens
500 000 gegeben wird. Die Beschreibung der Polymere mit hohem Molekulargewicht
weist aus, dass sie lineare Polymere darstellen.
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EP-A-499 488 und EP-A-608 986 offenbaren
Verfahren zur Papierherstellung, wobei eine Cellulosesuspension
durch Zugabe eines in Wasser löslichen
kationischen Materials, gefolgt von der Zugabe von anionischem Material
flockuliert wird. Die Suspension wird unter Bildung eines Bogens
entwässert
und der Bogen wird getrocknet.
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Jedoch gibt es noch einen Bedarf
zur weiteren Verstärkung
von Papierherstellungsverfahren durch weiteres Verbessern von Entwässerung,
Retention und Formation. Weiterhin gibt es auch einen Bedarf zur
Bereitstellung eines wirksameren Flockulierungssystems zur Herstellung
von stark gefülltem
Papier.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zur Herstellung von Papier und Karton bereitgestellt,
umfassend Bilden einer Cellulosesuspension, Flockulieren der Suspension
mit einem in Wasser löslichen
kationischen Polymer, Bewegen der so gebildeten Flocken, Zugeben
eines kieselsäurehaltigen
Materials und eines anionischen, in Wasser löslichen Polymers, Entwässern der
Suspension auf einem Sieb zur Bil dung eines Bogens und dann Trocknen
des Bogens, dadurch gekennzeichnet, dass das anionische, in Wasser
lösliche
Polymer ein anionisches verzweigtes, in Wasser lösliches Polymer ist, das aus
in Wasser löslichem
ethylenisch ungesättigtem
anionischen Monomer oder Monomergemisch und Verzweigungsmittel gebildet
wurde und worin das anionische Polymer aufweist
- (a)
eine Grenzviskosität
oberhalb 1,5 dl/g und/oder Salzlösung-Brookfield-Viskosität oberhalb
etwa 2,0 mPa·s
und
- (b) einen rheologischen Oszillationswert von Tangens δ bei 0,005
Hz von oberhalb 0,7 und/oder
- (c) eine desionisierte SLV-Viskositätszahl, die mindestens das
Dreifache der salzversetzten SLV-Viskositätszahl des entsprechenden unverzweigten
Polymers, das in Abwesenheit von Verzweigungsmittel hergestellt
wurde, ist und wobei das in Wasser lösliche kationische Polymer
zu der Cellulosesuspension gegeben wird und dann die Suspension
mechanisch einer Scherwirkung unterzogen wird, wonach das kieselsäurehaltige
Material und anionisches Polymer zugegeben werden.
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Es wurde überraschenderweise gefunden,
dass Flockulieren der Cellulosesuspension unter Verwendung eines
wie vorstehend definierten Flockulierungssystems, das ein kieselsäurehaltiges
Material und ein anionisches, verzweigtes, in Wasser lösliches
Polymer mit den speziellen rheologischen Eigenschaften umfasst, Verbesserungen
in der Retention, Entwässerung
und Formation im Vergleich mit der Verwendung des anionischen, verzweigten
Polymers, in Abwesenheit des kieselsäurehaltigen Materials oder
des kieselsäurehaltigen Materials
in Abwesenheit des anionischen, verzweigten Polymers bereitstellt.
Das kieselsäurehaltige
Material kann jenes von den Materialien sein, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus auf Siliziumdioxid basierenden Teilchen,
Silziumdioxidmikrogelen, kolloidalem Siliziumdioxid, Siliziumdioxidsolen,
Siliziumdioxidgelen, Polysilikaten, Aluminosilikaten, Poly aluminosilikaten,
Borosilikaten, Polyborosilikaten und Zeolithen. Das kieselsäurehaltige
Material kann in Form eines anionischen mikroteilchenförmigen Materials
vorliegen. Alternativ kann das kieselsäurehaltige Material ein kationisches
Siliziumdioxid sein.
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Wünscheswerterweise
kann das kieselsäurehaltige
Material aus Siliziumdioxiden und Polysilikaten ausgewählt sein.
Das Siliziumdioxid kann beispielsweise beliebiges kolloidales Siliziumdioxid,
wie beispielsweise in WO-A-8600100 beschrieben, sein. Das Polysilikat
kann eine kolloidale Kieselsäure,
wie in US-A-4 388 150 beschrieben, sein.
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Die erfindungsgemäßen Polysilikate können durch
Ansäuern
einer wässerigen
Lösung
eines Alkalimetallsilikats hergestellt werden. Beispielsweise können Polykieselsäuremikrogele,
anderweitig bekannt als aktives Siliziumdioxid, durch teilweise
Ansäuerung
von Alkalimetallsilikat auf etwa pH 8 bis 9 durch Verwendung von
Mineralsäuren
oder Säureaustauscherharzen,
sauren Salzen und sauren Gasen hergestellt werden. Es kann erwünscht sein,
die frisch gebildete Polykieselsäure
zu altern, damit sich eine dreidimensionale Netzwerkstruktur ausreichend
bilden kann. Im Allgemeinen ist die Alterungszeit für die Polykieselsäure zum
Gel unzureichend. Besonders bevorzugtes kieselsäurehaltiges Material schließt Polyaluminosilikate
ein. Die Polyaluminosilikate können
beispielsweise aluminierte Polykieselsäure, hergestellt durch zuerst
Bilden von Polykieselsäuremikroteilchen
und dann Nachbehandeln mit Aluminiumsalzen, beispielsweise wie in
US-A-5 176 891 beschrieben, sein. Solche Polyaluminosilikate bestehen
aus kieselsäurehaltigen
Mikroteilchen, wobei das Aluminium vorzugsweise auf der Oberfläche angeordnet
ist.
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Alternativ können die Polyaluminosilikate
vielteilchenförmige
Polykieselsäuremikrogele
auf der Oberfläche
im Überschuss
von 1000 m2/g, gebildet durch Umsetzen eines
Alkalimetallsilikats mit Säure
und in Wasser löslichen
Aluminiumsalzen, beispielsweise wie in US-A-5 482 693 beschrieben, sein.
Typischerweise haben die Polyaluminosilikate ein Molverhältnis von
Aluminiumoxid zu Siliziumdioxid zwischen 1 : 10 und 1 : 1500.
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Die Polyaluminosilikate können durch
Ansäuern
einer wässerigen
Lösung
von Alkalimetallsilikat auf pH 9 oder 10, unter Verwendung von konzentrierter
Schwefelsäure,
die 1,5 bis 2,0 Gewichtsprozent in Wasser lösliches Aluminiumsalz, beispielsweise
Aluminiumsulfat, enthält,
gebildet werden. Die wässerige
Lösung
kann ausreichend gealtert werden, damit sich das dreidimensionale
Mikrogel bildet. Typischerweise wird das Polyaluminosilikat für bis zu
etwa zwei und eine halbe Stunde vor dem Verdünnen des wässerigen Polysilikats auf 0,5
Gewichtsprozent Siliziumdioxid gealtert.
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Das kieselsäurehaltige Material kann ein
kolloidales Borosilikat, beispielsweise wie in WO-A-9916708 beschrieben,
sein. Das kolloidale Borosilikat kann durch in Kontakt bringen einer
verdünnten,
wässerigen
Lösung
eines Alkalimetallsilikats mit einem Kationenaustauscherharz, unter
Erzeugung einer Kieselsäure
und dann Bilden eines Restes durch Vermischen miteinander einer
verdünnten
wässerigen
Lösung
eines Alkalimetallborats mit einem Alkalimetallhydroxid unter Bildung
einer wässerigen
Lösung,
die 0,01 bis 30% B2O3 mit einem
pH-Wert von 7 bis
10,5 enthält,
hergestellt werden.
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Das anionische, verzweigte Polymer
wird aus einem in Wasser löslichen
Monomergemisch, umfassend mindestens ein anionisches oder potenziell
anionisch, ethylenisch ungesättigtes
Monomer und eine kleine Menge Verzweigungsmittel, beispielsweise
wie in WO-A-9829604 beschrieben, gebildet. Im Allgemeinen wird das
Polymer aus einem Gemisch von 5 bis 100 Gewichtsprozent anionischem,
in Wasser löslichem
Monomer und 0 bis 95 Gewichtsprozent nichtionischem, in Wasser löslichem
Monomer gebildet.
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Typischerweise haben die in Wasser
löslichen
Monomere eine Löslichkeit
in Wasser von mindestens 5 g/100 cm3. Das
anionische Monomer ist vorzugsweise ausgewählt aus der Grup pe, bestehend
aus Acrylsäure,
Methacrylsäure,
Maleinsäure,
Crotonsäure,
Itaconsäure,
2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure, Allylsulfonsäure und
Vinylsulfonsäure
und Alkalimetall- oder Ammoniumsalzen davon. Das nichtionische Monomer ist
vorzugsweise ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Acrylamid, Methacrylamid, N-Vinylpyrrolidon
und Hydroxyethylacrylat. Ein besonders bevorzugtes Monomergemisch
umfasst Acrylamid und Natriumacrylat.
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Das Verzweigungsmittel kann beliebiges
chemisches Material sein, das Verzweigen durch Reaktion durch die
kationischen oder anderen Seitengruppen verursacht (beispielsweise
ein Epoxid, Silan, mehrwertiges Metall oder Formaldehyd). Vorzugsweise
ist das Verzweigungsmittel ein polyethylenisch ungesättigtes Monomer,
das in das Monomergemisch, aus dem das Polymer gebildet wird, eingeschlossen
ist. Die Mengen an erforderlichem Verzweigungsmittel werden gemäß dem speziellen
Verzweigungsmittel variieren. Somit ist beim Anwenden von polyethylenisch
ungesättigten
acrylischen Verzweigungsmitteln, wie Methylenbisacrylamid, die Molmenge
gewöhnlich
unter 30 Molar ppm und vorzugsweise unter 20 ppm. Im Allgemeinen
ist sie unter 10 ppm und besonders bevorzugt unter 5 ppm. Die optimale
Menge an Verzweigungsmittel ist vorzugsweise rund 0,5 bis 3 oder
3,5 Molar ppm oder auch 3,8 ppm, jedoch in einigen Fällen kann
es erwünscht
sein, 7 oder 10 ppm anzuwenden. Vorzugsweise ist das Verzweigungsmittel
in Wasser löslich.
Typischerweise kann es ein difunktionelles Material, wie Methylenbisacrylamid,
sein oder es kann ein trifunktionelles, tetrafunktionelles oder
ein höher
funktionelles Vernetzungsmittel, beispielsweise Tetraallylammoniumchlorid,
sein. Da im Allgemeinen allylisches Monomer in der Regel niedrige
Reaktivitätsverhältnisse
aufweist, polymerisieren sie weniger leicht und somit ist es Standardpraxis
beim Anwenden von polyethylenisch ungesättigten allylischen Verzweigungsmitteln,
wie Tetraallylammoniumchlorid, höhere
Anteile, beispielsweise 5 bis 30 oder auch 35 Molar oder auch 38
ppm und auch soviel wie 70 oder 100 ppm anzuwenden.
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Es kann ebenfalls erwünscht sein,
ein Kettenübertragungsmittel
in das Monomergemisch zu geben. Wenn Kettenübertragungsmittel enthalten
ist, kann es in einer Menge von mindestens 2 ppm auf das Gewicht verwendet
werden und kann auch in einer Menge von bis zu 200 ppm auf das Gewicht
enthalten sein. Typischerweise können
die Mengen an Kettenübertragungsmittel
im Bereich von 10 bis 50 ppm auf das Gewicht liegen. Das Kettenübertragungsmittel
kann eine beliebige geeignete chemische Substanz, beispielsweise
Natriumhypophosphit, 2-Mercaptoethanol, Äpfelsäure oder
Thioglycolsäure,
sein. Jedoch vorzugsweise wird das anionische verzweigte Polymer
in Abwesenheit von zugegebenem Kettenübertragungsmittel hergestellt.
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Das anionische verzweigte Polymer
liegt im Allgemeinen in Form einer Wasser-in-Öl-Emulsion oder -Dispersion
vor. Typischerweise werden die Polymere durch Umkehrphasenemulsionspolymerisation
hergestellt, um eine Umkehrphasenemulsion zu bilden. Dieses Produkt
hat gewöhnlich
eine Teilchengröße von mindestens
95 Gewichtsprozent unter 10 μm
und vorzugsweise mindestens 90 Gewichtsprozent unter 2 μm, beispielsweise
im Wesentlichen oberhalb 10 nm und insbesondere im Wesentlichen
im Bereich von 500 nm bis 1 μm.
Die Polymere können
durch herkömmliche
Umkehrphasenemulsions- oder Mikroemulsionspolymerisationstechniken
hergestellt werden.
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Der Tangens δ-Wert bei 0,005 Hz wird unter
Verwendung eines gesteuerten Stressrheometers im Oszillationsmodus
an einer 1,5 gewichtsprozentigen wässerigen Lösung von Polymer in desionisiertem
Wasser nach Trommelbehandlung für
zwei Stunden erhalten. Im Verlauf dieser Arbeit wird ein Carrimed
CSR 100, ausgestattet mit einem 6 cm Acrylkegel mit einem 1°, 58 Minuten
Kegelwinkel und einem 58 μm
Trunkierungswert (Punkt siehe 5664), verwendet. Ein gleiches Volumen
von ungefähr
2 bis 3 cm3 wird angewendet. Die Temperatur
wird bei 20,0°C ± 0,1°C unter Verwendung
der Peltier-Platte gesteuert. Ein Verschiebungswinkel von 5 × 10–4 Radiant
wird über
eine Frequenzschwingung von 0,005 Hz bis 1 Hz in 12 Stufen auf einer
logarithmischen Basis angewendet. G' und G''-Messungen
werden aufgezeichnet und verwendet, um die Tangens δ-Werte (G''/G')
zu berechnen. Der Wert des Tangens δ ist das Verhältnis des
Verlusts (viskosen) Moduls G'' zu dem Lagerungselastischen)
Modul G' innerhalb
des Systems.
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Bei niedrigen Frequenzen (0,005 Hz)
wird angenommen, dass der Verformungsgrad der Probe ausreichend
niedrig ist, um lineare oder verzweigte verknäulte Ketten entwirren zu können. Netzwerk
oder vernetzte Systeme haben eine permanente Verknäulung der
Ketten und zeigen über
einen breiten Frequenzbereich niedrige Tangens δ-Werte. Deshalb werden Niederfrequenzmessungen
(beispielsweise 0,005 Hz) verwendet, um die Polymereigenschaften
in der wässerigen
Umgebung zu charakterisieren.
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Die anionischen verzweigten Polymere
sollten einen Tangens δ-Wert
bei 0,005 Hz von oberhalb 0,7 aufweisen. Bevorzugte anionische verzweigte
Polymere haben einen Tangens δ-Wert
von 0,8 bei 0,005 Hz. Vorzugsweise ist die Grenzviskosität mindestens
2 dl/g, beispielsweise mindestens 4 dl/g, insbesondere mindestens
5 oder 6 dl/g. Es kann erwünscht
sein, Polymere von wesentlich höherem
Molekulargewicht bereitzustellen, die Grenzviskositäten in einer
Höhe von
16 oder 18 dl/g aufzuweisen. Die besonders bevorzugten Polymere
haben jedoch Grenzviskositäten
im Bereich von 7 bis 12 dl/g, insbesondere 8 bis 10 dl/g.
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Das bevorzugte verzweigte anionische
Polymer kann auch durch Bezug auf das entsprechende unter den gleichen
Polymerisationsbedingungen hergestellte Polymer gekennzeichnet sein,
jedoch in Abwesenheit von Verzweigungsmittel (das heißt das „unverzweigte
Polymer"). Das unverzweigte
Polymer hat im Allgemeinen eine Grenzviskosität von mindestens 6 dl/g und vorzugsweise
mindestens 8 dl/g. Häufig
ist sie 16 bis 30 dl/g. Die Menge an Verzweigungsmittel ist gewöhnlich derart,
dass die Grenzviskosität
um 10 bis 70% oder manchmal bis zu 90% des Ursprungswerts (ausgedrückt in dl/g)
für das
vorstehend angeführte
unverzweigte Polymer vermindert wird.
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Die Salzlösung-Brookfield-Viskosität des Polymers
wird durch Herstellen einer 0,1 gewichtsprozentigen wässerigen
Lösung
des aktiven Polymers in 1 M wässeriger
NaCl-Lösung
bei 25°C
unter Verwendung eines Brookfield-Viskosimeters, ausgestattet mit
einem UL-Adapter bei 6 U/min, gemessen. Somit würde pulverförmiges Polymer oder ein Umkehrphasenpolymer
zuerst in desionisiertem Wasser gelöst, um eine konzentrierte Lösung zu
bilden und diese konzentrierte Lösung
wird in der 1 M wässerigen
NaCl-Lösung
verdünnt.
Die Salzlösungsviskosität liegt
im Allgemeinen oberhalb 2,0 mPa·s und ist gewöhnlich mindestens
2,2 und vorzugsweise mindestens 2,5 mPa·s. Im Allgemeinen ist sie
nicht höher
als 5 mPa·s
und Werte von 3 bis 4 sind gewöhnlich
bevorzugt. Diese werden alle bei 60 U/min gemessen.
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Die zum Charakterisieren des anionischen
verzweigten Polymers verwendeten SLV-Viskositätszahlen werden unter Verwendung
eines Schwebekörper-Viskosimeters
aus Glas bei 25°C
bestimmt, wobei das Viskosimeter so ausgewählt wird, dass es für die Viskosität der Lösung geeignet
ist. Die Viskositätszahl
ist η – η0/η0, worin η und η0 die Viskositätsergebnisse für die wässerigen
Polymerlösungen
beziehungsweise Lösungsmittelblindprobe
darstellen. Dies kann auch als die spezifische Viskosität bezeichnet
werden. Die desionisierte SLV-Viskositätszahl ist
die Zahl, die aus einer 0,05%igen wässerigen Polymerlösung, das
in desionisiertem Wasser hergestellt wurde, erhalten wurde. Die
Salzlösung-SLV-Viskositätszahl ist
die Zahl, die für
eine 0,05%ige wässerige
Polymerlösung,
die in 1 M Natriumchlorid hergestellt wurde, erhalten wurde.
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Die desionisierte SLV-Viskositätszahl ist
vorzugsweise mindestens 3 und im Allgemeinen mindestens 4, beispiels weise
bis zu 7, 8 oder höher.
Beste Ergebnisse werden erhalten, wenn sie oberhalb 5 ist. Vorzugsweise
ist sie höher,
als die desionisierte SLV-Viskositätszahl für das unverzweigte Polymer,
das heißt
das Polymer, das unter den gleichen Polymerisationsbedingungen,
jedoch in Abwesenheit des Verzweigungsmittels hergestellt wurde
(und deshalb mit höherer
Grenzviskosität).
Wenn die desionisierte SLV-Viskositätszahl nicht höher als
die desionisierte SLV-Viskositätszahl
des unverzweigten Polymers ist, ist sie vorzugsweise mindestens
50% und gewöhnlich
mindestens 75% der desionisierten SLV-Viskositätszahl des unverzweigten Polymers.
Die Salzlösung-LV-Viskositätszahl liegt
gewöhnlich
unter 1. Die desionisierte SLV-Viskositätszahl ist häufig mindestens
fünffach
und vorzugsweise mindestens achtfach der Salzlösung-SLV-Viskositätszahl.
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Gemäß der Erfindung können die
Komponenten von anionischem verzweigten Polymer und kieselsäurehaltigem
Material des Flockulierungssystems in einem Gemisch vereinigt werden
und in die Cellulosesuspension als eine einzige Zusammensetzung
eingeführt
werden. Alternativ können
das anionische verzweigte Polymer und das kieselsäurehaltige
Material getrennt, jedoch gleichzeitig eingeführt werden. Vorzugsweise jedoch
werden das kieselsäurehaltige
Material und das anionische verzweigte Polymer bevorzugter nacheinander
eingeführt,
wobei das kieselsäurehaltige
Material in die Suspension eingeführt wird und dann das anionische
verzweigte Polymer.
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Gemäß der Erfindung werden das
in Wasser lösliche,
anionische verzweigte Polymer und kieselsäurehaltige Material zu der
Cellulosesuspension gegeben, wobei die Suspension mit einem kationischen
Polymer vorbehandelt wurde. Die kationische Vorbehandlung kann durch
Einarbeiten der kationischen Polymermaterialien in die Suspension
an einem beliebigen Punkt vor dem Einwirken mechanischer Scherkraft
auf die Suspension erfolgen. Somit wird das kationische Polymer
ausreichend früh
in die Suspension eingeführt,
um durch die Cellu losesuspension verteilt zu werden, bevor entweder
das anionische verzweigte Polymer oder kieselsäurehaltige Material zugegeben
werden. Es kann erwünscht
sein, das kationische Polymer vor dem Vermischen, Sieben oder Reinigungsstufen
und in einigen Fällen
bevor die Ganzstoffsuspension verdünnt wird, zuzusetzen. Es kann
auch hilfreich sein, das kationische Polymer in den Mischkasten
oder Stoffkasten oder auch in eine oder mehrere der Komponenten
der Cellulosesuspension, beispielsweise gestrichenem Ausschuss oder
Füllstoffsuspensionen,
beispielsweise ausgefällte
Calciumcarbonataufschlämmungen,
zuzusetzen.
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Das kationische Polymermaterial kann
eine beliebige Anzahl von kationischen Spezies, wie in Wasser lösliche,
kationische organische Polymere oder anorganische Materialien, wie
Polyaluminiumchlorid, sein. Die in Wasser löslichen, kationischen organischen
Polymere können
natürliche
Polymere, wie kationische Stärke oder
synthetische kationische Polymere, sein. Besonders bevorzugt sind
kationische Materialien, die die Cellulosefasern und andere Komponenten
der Cellulosesuspension koagulieren oder flockulieren.
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Gemäß der Erfindung umfasst das
Flockulierungssystem mindestens drei Flockulierungskomponenten.
Somit wendet dieses System ein in Wasser lösliches, verzweigtes anionisches
Polymer, kieselsäurehaltiges
Material und ein in Wasser lösliches
kationisches Polymer an.
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Typischerweise ist das kationische
Polymer ein natürliches
oder synthetisches Polymer oder anderes Polymermaterial, das Flockulierung/Koagulation
der Fasern und anderer Komponenten der Cellulosesuspension verursachen
kann. Es kann ein natürliches
Polymer, wie kationische Stärke,
sein. Alternativ kann es jedes in Wasser lösliche synthetische Polymer,
das vorzugsweise kationischen Charakter zeigt, sein. Die bevorzugten
ionischen, in Wasser löslichen
Polymere haben kationische oder potenziell kationische Funktionalität. Beispielsweise
kann das kationische Polymer freie Aminogruppen umfassen, die kationisch
werden, wenn einmal in eine Cellulosesuspension mit einem ausreichend
niedrigen pH-Wert eingeführt,
um die freien Amingruppen zu protonieren. Vorzugsweise jedoch tragen
die kationischen Polymere eine permanente kationische Ladung, wie
quaternäre
Ammoniumgruppen.
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Das zusätzliche Flockulierungsmittel/Koagulierungsmittel
kann zusätzlich
zu dem vorstehend beschriebenen kationischen Vorbehandlungsschritt
verwendet werden. In einem besonders bevorzugten System ist die
kationische Vorbehandlung auch das zusätzliche Flockulierungsmittel/Koagulierungsmittel.
Somit umfasst dieses bevorzugte Verfahren Zugeben eines kationischen
Flockulierungsmittels/Koagulierungsmittels zu der Cellulosesuspension
oder zu einer oder mehreren der Suspensionskomponenten davon, um
die Cellulosesuspension kationisch vorzubehandeln.
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Das kationische Flockulierungsmittel/Koagulierungsmittel
ist ein in Wasser lösliches
Polymer, das beispielsweise ein Polymer mit relativ niedrigem Molekulargewicht
von relativ hoher Kationizität
sein kann. Beispielsweise kann das Polymer ein Homopolymer von beliebigem
geeignetem ethylenisch ungesättigtem
kationischen Monomer sein, das polymerisiert wurde, um ein Polymer
mit einer Grenzviskosität
von bis zu 3 dl/g bereitzustellen. Homopolymere von Diallyldimethylammoniumchlorid
sind bevorzugt. Das Polymer mit niedrigem Molekulargewicht und hoher
Kationizität
kann ein durch Kondensation von Aminen mit anderen geeigneten di-
oder trifunktionellen Spezies gebildetes Additionspolymer sein.
Beispielsweise kann das Polymer durch Umsetzen von einem oder mehreren
Aminen, ausgewählt
aus Dimethylamin, Trimethylamin und Ethylendiamin etc. und Epihalogenhydrin
gebildet werden, wobei Epichlorhydrin bevorzugt ist.
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Vorzugsweise ist das kationische
Flockulierungsmittel/Koagulierungsmittel ein Polymer, das aus einem
in Wasser löslichen,
ethylenisch ungesättigten,
kationischen Monomer oder Gemisch von Monomeren gebildet wurde,
worin mindestens eines der Monomere in dem Gemisch kationisch oder
potenziell kationisch ist. Mit in Wasser löslich meinen wir, dass das
Monomer eine Löslichkeit
in Wasser von mindestens 5 g/100 cm3 aufweist.
Das kationische Monomer ist vorzugsweise ausgewählt aus Diallyldialkylammoniumchloriden,
sauren Additionssalzen oder quaternären Ammoniumsalzen von entweder
Dialkylaminoalkyl(meth)acrylat oder Dialkylaminoalkyl(meth)acrylamiden.
Das kationische Monomer kann einzeln polymerisiert oder mit in Wasser löslichen
nichtionischen, kationischen oder anionischen Monomeren copolymerisiert
werden. Bevorzugter haben solche Polymere eine Grenzviskosität von mindestens
3 dl/g, beispielsweise in einer Höhe von 16 oder 18 dl/g, jedoch
gewöhnlich
im Bereich von 7 oder 8 bis 14 oder 15 dl/g.
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Besonders bevorzugte kationische
Polymere schließen
Copolymere von Methylchlorid-quaternären Ammoniumsalzen von Dimethylaminoethylacrylat
oder -methacrylat ein. Das in Wasser lösliche kationische Polymer
kann ein Polymer mit einem rheologischen Oszillationswert von Tangens δ bei 0,005
Hz von oberhalb 1,1 (definiert durch das hierin angegebene Verfahren)
sein.
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Das in Wasser lösliche kationische Polymer
kann auch eine leicht verzweigte Struktur, beispielsweise durch
Einarbeiten kleiner Menge Verzweigungsmittel, beispielsweise bis
zu 200 ppm auf das Gewicht, aufweisen. Typischerweise schließt das Verzweigungsmittel
beliebige hierin definierte Verzweigungsmittel, die zum Herstellen
des verzweigten anionischen Polymers geeignet sind, ein. Solche
verzweigten Polymere können auch
durch Einschließen
eines Kettenübertragungsmittels
in das Monomermix hergestellt werden. Das Kettenübertragungsmittel kann in einer
Menge von mindestens 2 ppm auf das Gewicht eingeschlossen sein und
kann in einer Menge von bis zu 200 ppm auf das Gewicht eingeschlossen
sein. Typischerweise liegen die Mengen an Kettenübertragungsmittel im Bereich
von 10 bis 50 ppm auf das Gewicht. Das Kettenübertragungsmittel kann eine
beliebige geeignete chemische Substanz, beispielsweise Natriumhypophosphit,
2-Mercaptoethanol, Äpfelsäure oder
Thioglycolsäure,
sein.
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Verzweigte Polymere, die Kettenübertragungsmittel
umfassen, können
unter Verwendung höherer
Anteile an Verzweigungsmittel, beispielsweise bis zu 100 oder 200
ppm, auf das Gewicht, hergestellt werden, vorausgesetzt, dass die
Mengen an verwendetem Kettenübertragungsmittel
ausreichend sind, um zu sichern, dass das hergestellte Polymer in
Wasser löslich
ist. Typischerweise kann das verzweigte kationische, in Wasser lösliche Polymer
aus einem in Wasser löslichen
Monomergemisch, umfassend mindestens ein kationisches Monomer, mindestens
10 Molar ppm Kettenübertragungsmittel
und unterhalb 20 Molar ppm Verzweigungsmittel, gebildet werden.
Vorzugsweise hat das verzweigte, in Wasser lösliche kationische Polymer
einen rheologischen Oszillationswert von Tangens δ bei 0,005
Hz von oberhalb 0,7 (definiert durch das hierin angegebene Verfahren).
Typischerweise haben die verzweigten kationischen Polymere eine
Grenzviskosität
von mindestens 3 dl/g. Typischerweise können die Polymere eine Grenzviskosität im Bereich
von 4 oder 5 bis zu 18 oder 19 dl/g aufweisen. Bevorzugte Polymere
haben eine Grenzviskosität
von 7 oder 8 bis etwa 12 oder 13 dl/g. Die kationischen, in Wasser
löslichen
Polymere können
auch durch jedes geeignete Verfahren, beispielsweise durch Lösungspolymerisation,
Wasser-in-Öl-Suspensionspolymerisation
oder durch Wasser-in-Öl-Emulsionspolymerisation
hergestellt werden. Lösungspolymerisation
ergibt wässerige
Polymergele, die geschnitten, getrocknet und vermahlen werden können, um
ein pulverförmiges
Produkt bereitzustellen. Die Polymere können als Kugeln durch Suspensionspolymerisation
oder als eine Wasser-in-Öl-Emulsion
oder Dispersion durch Wasser-in-Öl-Emulsionspolymerisation,
beispielsweise gemäß einem
durch EP-A-150 933, EP-A-102 760, EP-A-126 528 definierten Verfahren,
hergestellt werden.
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Das Flockulierungssystem umfasst
ein kationisches Polymer, das im Allgemeinen in einer Menge zugegeben
wird, die ausreicht, um Flockulierung zu bewirken. Gewöhnlich würde die
Dosis von kationischem Polymer oberhalb 20 ppm, auf das Gewicht
an kationischem Polymer, bezogen auf das Trockengewicht der Suspension,
sein. Vorzugsweise wird das kationische Polymer in einer Menge von
mindestens 50 ppm, auf das Gewicht, beispielsweise 100 bis 2000
ppm, auf das Gewicht, zugegeben. Typischerweise kann die Polymerdosis
150 ppm bis 600 ppm, auf das Gewicht, insbesondere zwischen 200
und 400 ppm, sein.
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Typischerweise kann die Menge an
anionischem verzweigten Polymer mindestens 20 ppm, auf das Gewicht,
bezogen auf das Gewicht an Trockensuspension, sein, obwohl sie vorzugsweise
mindestens 50 ppm, auf das Gewicht, insbesondere zwischen 100 und
2000 ppm, auf das Gewicht, ist. Dosen zwischen 150 und 600 ppm,
auf das Gewicht, sind bevorzugter, insbesondere zwischen 200 und
400 ppm, auf das Gewicht. Das kieselsäurehaltige Material kann bei
einer Dosis von mindestens 100 ppm, auf das Gewicht, bezogen auf
Trockengewichtsuspension, zugegeben werden. Wünschenswerterweise kann die
Dosis an kieselsäurehaltigem Material
im Bereich von 500 oder 750 ppm bis 10000 ppm, auf das Gewicht,
sein. Dosen von 1000 bis 2000 ppm, auf das Gewicht, an kieselsäurehaltigem
Material erwiesen sich als am wirksamsten.
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In der Erfindung wird die Cellulosesuspension
mechanischer Scherwirkung nach Zugabe des kationischen Polymers
unterzogen. Diese Scherstufe kann durch Durchleiten der flockulierten
Suspension durch eine oder mehrere Scherstufen, ausgewählt aus
Pump-, Reinigungs- oder Mischstufen, erreicht werden. Beispielsweise
schließen
solche Scherstufen Fächerpumpen
und Schleudersortierer ein, könnten
jedoch auch andere Stufen in dem Verfahren sein, wo Scherwirkung
auf die Suspension erfolgt.
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Die mechanische Scherstufe wirkt
wünschenswerterweise
auf die flockulierte Suspension in einer derartigen Weise, um die
Flocken abzubauen.
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Gemäß der Erfindung wird das in
Wasser lösliche
kationische Polymer zu der Cellulosesuspension gegeben und dann
wird die Suspension mechanisch Scherwirkung unterzogen. Das kieselsäurehaltige
Material und das in Wasser lösliche,
verzweigte anionische Polymer werden dann zu der Suspension gegeben.
Das anionische verzweigte Polymer und das kieselsäurehaltige
Material können
entweder als eine vorgemischte Zusammensetzung oder gesondert, jedoch
gleichzeitig zugegeben werden, allerdings werden sie vorzugsweise
nacheinander zugegeben. Somit kann die Suspension durch Zugabe von
dem verzweigten anionischen Polymer reflockuliert werden, gefolgt
von dem kieselsäurehaltigen
Material, jedoch vorzugsweise wird die Suspension durch Zugeben
von kieselsäurehaltigem
Material und dann dem anionischen verzweigten Polymer reflockuliert.
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Das kationische Polymer wird zu der
Cellulosesuspension gegeben und dann kann die flockulierte Suspension
durch eine oder mehrere Scherstufen geleitet werden. Das kieselsäurehaltige
Material oder anionische Polymer werden zu dem Reflockulat der Suspension
gegeben, wobei die reflockulierte Suspension dann weiterer mechanischer
Scherwirkung unterzogen werden kann. Die einer Scherwirkung unterzogene,
reflockulierte Suspension kann auch durch Zugabe der verbleibenden
Komponente des Flockulierungssystems weiter flockuliert werden.
Wenn die Zugabe der Komponenten des Flockulierungssystems getrennt
von den Scherstufen wirkt, ist es bevorzugt, dass das verzweigte
anionische Polymer die letzte zuzugebende Komponente ist.
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In einer bevorzugten Form der Erfindung
stellen wir ein Verfahren zum Herstellen von Papier aus einer Celluloseganzstoffsuspension,
die Füllstoff
umfasst, bereit. Der Füllstoff
kann ein beliebiger der traditionell verwendeten Füllstoffmaterialien
sein. Beispielsweise kann der Füllstoff
Ton, wie Kaolin, sein oder der Füllstoff kann
ein Calciumcarbonat sein, das ein vermahlenes Calciumcarbonat und
insbesondere ein gefälltes
Calciumcarbonat sein könnte
oder es kann bevor zugt sein, Titandioxid als das Füllmaterial
anzuwenden. Beispiele für
andere Füllstoffmaterialien
schließen
auch synthetische polymere Füllstoffe
ein. Im Allgemeinen ist ein Celluloseganzstoff, der wesentliche
Mengen an Füllstoff
umfasst, schwieriger zu flockulieren. Dies gilt besonders für Füllstoffe
von sehr feiner Teilchengröße, wie
gefälltes
Calciumcarbonat.
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Somit stellen wir gemäß einem
bevorzugten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung von gefülltem
Papier bereit. Der Papierganzstoff kann jede geeignete Füllstoffmenge
umfassen. Im Allgemeinen umfasst die Cellulosesuspension mindestens
5 Gewichtsprozent Füllmaterial.
Typischerweise wird die Menge an Füllstoff bis zu 40%, vorzugsweise
zwischen 10% und 40% Füllstoff,
sein. Wenn Füllstoff
verwendet wird, kann er in dem fertigen Bogen von Papier oder Karton
in einer Menge von bis zu 40% vorliegen. Somit stellen wir gemäß einem
bevorzugten Aspekt dieser Erfindung ein Verfahren zum Herstellen
von gefülltem
Papier oder Karton bereit, wobei wir zuerst eine Füllstoff
umfassende Cellulosesuspension bereitstellen, und wobei die Suspensionsfeststoffe
durch Einführen
eines Flockulierungssystems, umfassend ein kieselsäurehaltiges
Material und wie hierin definiertes in Wasser lösliches, anionisches verzweigtes
Polymer, in die Suspension flockuliert werden.
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In einer alternativen Form der Erfindung
stellen wir ein Verfahren zum Herstellen von Papier und Karton aus
einer Celluloseganzstoffsuspension, die im Wesentlichen frei von
Füllstoff
ist, bereit.
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Die nachstehenden Beispiele erläutern die
Erfindung.
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Beispiel 1 (Vergleich)
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Die Entwässerungseigenschaften werden
unter Verwendung einer modifizierten Schopper-Riegler-Apparatur,
wobei der Rückausgang
blockiert ist, um das Entwässerungswasser
durch die Vorderöffnung austreten
zu lassen, bestimmt. Der verwendete Celluloseganzstoff ist eine
50/50 gebleichte Birkengebleichte Piniensuspension, enthaltend 40
Gewichtsprozent (auf Gesamtfeststoffe) gefälltes Calciumcarbonat. Die Ganzstoffsuspension
wird vor der Zugabe von Füllstoff
zu einem Mahlgrad von 55° (Schopper-Riegler-Verfahren)
vermahlen. 5 kg pro Tonne (auf Gesamtfeststoffe) kationische Stärke (0,045
DS) werden zu der Suspension gegeben.
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Ein Copolymer von Acrylamid mit Methylchlorid
quaternärem
Ammoniumsalz von Dimethylaminoethylacrylat (75/25 Gewicht/Gewicht)
mit einer Grenzviskosität
oberhalb 11,0 dl/g (Produkt A) wird mit dem Ganzstoff vermischt
und dann wird nach Scherwirkung auf den Ganzstoff unter Verwendung
eines mechanischen Rührers,
ein verzweigtes in Wasser lösliches
anionisches Copolymer von Acrylamid mit Natriumacrylat (65/35) (Gewicht/Gewicht)
mit 6 ppm auf das Gewicht Methylenbisacrylamid der Grenzviskosität 9,5 dl/g
und rheologischem Oszillationswert von Tangens δ bei 0,005 Hz von 0,9 (Produkt
B) in den Ganzstoff gemischt. Die Entwässerungszeit in Sekunden für 600 ml
Filtrat zum Entwässern
wird bei unterschiedlichen Dosierungen von Produkt A und Produkt
B gemessen. Die Entwässerungszeiten
in Sekunden werden in Tabelle 1 gezeigt.
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Beispiel 2
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Die Entwässerungstests von Beispiel
1 werden für
eine Dosis von 500 g/t Produkt A und 250 g/t Produkt B wiederholt, mit
der Ausnahme, dass ein wässeriges
kolloidales Siliziumdioxid nach Einwirkung von Scherkraft, jedoch
unmittelbar vor der Zugabe von Produkt B angewendet wurde. Die Entwässerungszeiten werden
in Tabelle 2 gezeigt.
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Es kann ersichtlich werden, dass
auch eine Dosis von 125 g/t kolloidalem Siliziumdioxid im Wesentlichen
die Entwässerung
verbessert.
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Beispiel 3 (Vergleich)
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Standardbögen von Papier werden unter
Verwendung einer Celluloseganzstoffsuspension von Beispiel 1 und
durch zuerst Vermischen von Produkt A in den Ganzstoff bei einer
gegebenen Dosierung, dann Scherwirkung auf die Suspension für 60 Sekunden
bei 1500 U/min und dann Vermischen in Produkt B bei einer gegebenen
Dosis hergestellt. Der flockulierte Ganzstoff wird dann in ein feinmaschiges
Sieb gegossen, unter Bildung eines Bogens, der dann an einem Rotationstrockner
zwei Stunden bei 80°C
getrocknet wird. Die Bildung der Papierbögen wird unter Verwendung des
Scanner-Measurement-Systems,
entwickelt durch PIRA International, bestimmt. Die Standardabweichung
(SD) von Grauwerten wird für
jedes Bild berechnet. Die Formationswerte für jede Dosis Produkt A und
Produkt B werden in Tabelle 3 gezeigt. Niedrige Werte weisen bessere
Ergebnisse aus.
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Beispiel 4
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Beispiel 3 wird wiederholt mit der
Ausnahme, dass Dosen von 500 g/t Produkt A und eine Dosis von 250
g/t Produkt B und 125, 250, 500, 750 und 100 g/t an wässerigem
kolloidalem Siliziumdioxid nach der Scherwirkung, jedoch unmittelbar
vor der Zugabe von Produkt B angewendet wurden. Die entsprechenden Formationswerte
für jede
Dosis kolloidales Siliziumdioxid werden in Tabelle 4 gezeigt.
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Ein Vergleich von erforderlichen
Dosen, um äquivalent
Entwässerungsergebnisse
bereitzustellen, zeigt, dass das Flockulierungssystem unter Anwendung
von kationischem Polymer, kolloidalem Siliziumdioxid und verzweigtem
anionischem, in Wasser löslichem
Polymer verbesserte Formation bereitstellt. Beispielsweise stellt
Beispiel 2 eine Dosis von 500 g/t Poly mer A, 250 g/t Polymer B und
1000 g/t Siliziumdioxid eine Entwässerungszeit von 6 Sekunden
bereit. Aus Tabelle 4 kann ersichtlich werden, dass die Äquivalentdosen
von Produkt A, Siliziumdioxid und Produkt B einen Formationswert
von 18,05 ergibt. Gemäß Beispiel
1 liefert eine Dosis von 2000 g/t Produkt A und 1000 g/t Produkt
B, in Abwesenheit von Siliziumdioxid eine Entwässerungszeit von 6 Sekunden.
Aus Tabelle 3 stellen die Äquivalentdosen
von Produkt A und Produkt B einen Formationswert von 29,85 bereit.
Somit verbessert für Äquivalente
hoher Entwässerung
der Erfindung sich die Formation um mehr als 39%. Auch für äquivalent
höhere
Entwässerungswerte,
beispielsweise 11 Sekunden, können Verbesserungen
der Formation noch beobachtet werden.
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Somit wird aus den Beispielen ersichtlich,
dass die Verwendung eines Flockulierungssystems unter Einbezug von
kationischem Polymer, kolloidalem Siliziumdioxid und verzweigtem
anionischem, in Wasser löslichem
Polymer eine schnellere Entwässerung
und bessere Formation bereitstellt als kationisches Polymer und
verzweigtes anionisches, in Wasser lösliches Polymer, in Abwesenheit
von kolloidalem Siliziumdioxid.
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In 1 ist
Kurve A eine Auftragung von Entwässerungs-
gegen Formationswerte für
die Zweikomponentensysteme von Beispielen 1 und 3, unter Anwenden
von 1000 g/t verzweigtem, anionischem Polymer (Produkt B) und 250,
500, 750, 1000, 2000 g/t kationischem Polymer (Produkt A). Kurve
B ist eine Auftragung von Entwässerung
gegen Formationswerte für
die Dreikomponentensysteme von Beispielen 2 und 4, unter Anwenden
von 250 g/t von verzweigtem, anionischem Polymer (Produkt B), 500
g/t kationischem Polymer (Produkt A) und 125, 250, 500, 750, 1000
g/t kolloidalem Siliziumdioxid. Die Aufgabe ist es, dass sowohl
Formation als auch Entwässerung
sich Null annähern.
Es kann deutlich ersichtlich werden, dass das erfindungsgemäße Verfahren
die beste Gesamtentwässerung
und Formation bereitstellt.
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Beispiel 5 (Vergleich)
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Die Retentionseigenschaften werden
durch die Standard Dynamic Britt Jar-Verfahren an der Ganzstoffsuspension
von Beispiel 1, unter Anwenden eines Flockulierungssystems, umfassend
kationisches Polymer (Produkt A) und ein verzweigtes, anionisches
Polymer (Produkt B), in Abwesenheit von kolloidalem Siliziumdioxid
bestimmt. Das Flockulierungssystem wird in der gleichen Weise wie
für Beispiel
3 angewendet. Die Gesamtretentionszahlen werden als Prozentsätze in Tabelle
5 gezeigt.
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Beispiel 6
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Beispiel 5 wird wiederholt, mit der
Ausnahme des Anwendens von 250 g/t kationischem Polymer (Produkt
A), 250 g/t verzweigtem, anionischem Polymer (Produkt B) und 125
bis 1000 g/t kolloidalem Siliziumdioxid als Flockulierungssystem.
Das Flockulierungssystem wird in der gleichen Weise wie für Beispiel
4 angewendet. Die Gesamtretentionszahlen werden in Tabelle 6 gezeigt.
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Aus den in den Tabelle 5 gezeigten
Ergebnissen ergibt eine Dosis von 250 g/t kationischem Polymer (Produkt
A), 250 g/t verzweigtem anionischem Polymer (Produkt B) Retention
bei 81,20. Durch Einführen
von 500 g/t kolloidalem Siliziumdioxid wird die Retention auf 94,13
erhöht.
Um eine äquivalente
Retention in Abwesenheit von kolloidalem Siliziumdioxid zu erreichen,
ist eine Dosis von 500 g/t Produkt A und 500 g/t Produkt B erforderlich.