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Die
Erfindung betrifft eine topische antiseptische Zusammensetzung,
die als aktive Substanz ein halogeniertes Harz enthält. Diese
topische antiseptische Zusammensetzung kann in der pharmazeutischen
und/oder Kosmetikindustrie verwendet werden. Die Erfindung betrifft
insbesondere antiseptische Polymer- oder Harzsubstanzen oder Zusammensetzungen,
die für
die aktive Substanz verwendet werden können.
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Die
Erfindung wird nachfolgend insbesondere, nur beispielhaft, in Zusammenhang
mit Anwendungen pharmazeutischer Art beschrieben, jedoch ist sie
bei anderen Anwendungen einsetzbar, wie z. B. bei Kosmetikanwendungen
(z. B. für
Cremes oder Lotionen für
Kosmetikzwecke).
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An
der Entwicklung topischer antiseptischer Zusammensetzungen mit der
Fähigkeit,
toxische biologische Stoffe auf der Haut oder einer anderen Körpermembran
eines Lebewesens (z. B. der Haut eines Säugetiers wie eines Menschen)
zu devitalisieren besteht kontinuierliches Interesse. Es besteht
insbesondere andauernder Bedarf an einer effektiven topischen antiseptischen
Zusammensetzung, die toxische biologische Substanzen auf oder innerhalb
einer Wunde, einer Läsion,
einer Verbrennung oder dergleichen, z. B. auf oder innerhalb eines
Einrisses oder einer Lücke
in der Haut oder einer anderer Körpermembran,
wie z. B. einer Schleimhaut, devitalisieren kann.
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Zur
Verwendung als Bedarfsdesinfektionsmittel gegen biologische Substanzen,
insbesondere gegen Mikroorganismen wie Pilze, Bakterien, Viren usw.
wurden Iod/Harz-Substanzen vorgeschlagen. Die US-Patente Nr. 3,817,860,
3,923,665, 4,238,477, 4,420,590, 5,431,908 und 5,639,452 beschreiben derartige
Iod/Harz-Substanzen zum Devitalisieren von Mikroorganismen; der
Gesamtinhalt jedes dieser Patente wird hier durch Bezugnahme eingeschlossen.
Insbesondere offenbart das US-Patent Nr. 5,639,452 eine (Bedarfs)desinfektionssubstanz
mit einem mit Iod imprägnierten
Ionenaustauschharz, in dem das Iod dem Harz hartnäckiger als
bei bisher gekannten mit Iod imprägnierten (Bedarfs)harzdesinfektionsmitteln
zugeordnet ist.
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Es
wurde ermittelt, dass Halogen/Harz-Substanzen als aktive Substanzen
für topische
antiseptische Zusammensetzungen verwendet werden können.
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Demgemäß betrifft
die vorliegende Erfindung in ihrer allgemeinem Erscheinungsform
eine topische antiseptische Zusammensetzung, die, als aktive antiseptische
Substanz, ein halogeniertes oder Halogenidharz enthält. Die
Begriffe halogeniertes Harz, Halogenidharz, Halogenid/Harz und dergleichen
sind hier dahingehend zu verstehen, dass sie austauschbar verwendet
werden und zu ihnen ein Harz gehört, oder
sie ein solches betreffen, bei dem ein Halogen absorbiert oder imprägniert ist
(z. B. entsprechend bekannten Verfahren oder spezieller gemäß dem (den)
hier beschriebenen Verfahren).
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So
ist durch die Erfindung eine topische antiseptische Zusammensetzung
mit einer aktiven antiseptischen Substanz und einem dermatologisch
oder physiologisch akzeptierbaren (z. B. pharmazeutisch akzeptierbaren)
Vehikulum oder Träger
für topische Anwendung
geschaffen, wobei die aktive antiseptische Substanz ein halogeniertes
Harz enthält.
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Das
Dokument WO-A-94/06296 aus dem Stand der Technik offenbart ein Iod-/Harz-Desinfektionsmittel,
das dazu verwendet wird, Mikroorganismen enthaltende Fluide zu sterilisieren
oder zu desinfizieren, insbesondere Wasser, Luft, Eiter, wie sie aus
einer Läsion
und dergleichen austreten. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
ist ein Sterilisationsverband mit einer Desinfektionskomponente
und einer Trägerkomponente
geschaffen. Der Träger
ist ein pharmazeutisch akzeptierbares Material, d. h. ein inertes
und festes Material.
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Die
Offenbarung von EP-A-0-402-865 beschreibt ein Verfahren zum Herstellen
eines Desinfektionsmittels in Form eines quaternären Polyiodid-Ammoniumanionenaustauschharzes,
das eine hohe Konzentration an I5-Austauschstellen
enthält. Das
sich ergebende Erzeugnis ist ein stabiles Harz mit einem vorbestimmten
I5-Gehalt, das als Desinfektionsmittel für Wasser hoch effektiv ist.
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Die
Lehre von WO-00/46990 offenbart ein umgesetztes Harz, das dadurch
erhalten wurde, dass Harzteilchen im Bereich von ungefähr 0,1–300 μm einer ausreichenden
Menge einer Halogensubstanz ausgesetzt wurden, was zu einem Harz
mit einem größeren Anteil
verfügbaren
Halogens in Ionenform führt.
Ein derartiges Harz wird in einem Schutzüberzug verwendet, die für Gegenstände nützlich ist, die
wahrscheinlich chemisch und biologischen Substanzen aus gesetzt werden,
wie als trockenes Aerosol oder in einer "Staubbeschichtung" für
wasserempfindliche Gegenstände,
z. B. elektronische und elektrische Einrichtungen. Der Schutzüberzug enthält einen
Träger,
der die Teilchendes des umgesetzten Harzes in einer Suspension halten
kann. Der Träger
kann ein gegen chemische Kampfstoffe resister Überzug, ein gegen gefährliche
Industriechemikalien beständiger Überzug,
ein Überzug,
der für
spezielle Fluide selektiv durchlässig
ist oder Latex sein.
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Die
aktive Substanz (das halogenierte Harz) kann z. B. in der erfindungsgemäßen topischen
antiseptischen Zusammensetzung mit einer Menge von bis zu 10 Gewichts
(z. B. 0,1 bis 10 Gewichts ) bezogen auf das Gesamtgewicht der topischen
Zusammensetzung vorhanden sein; niedrigere oder höhere Konzentrationen
der aktiven Substanz können selbstverständlich bis
z. B. bis zu 95 Gewichts bezogen auf das Gesamtgewicht der topischen
Zusammensetzung vorhanden sein.
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Gemäß der Erfindung
kann die aktive antiseptische Substanz zusätzlich zu einem halogenierten
Harz jede mindestens eine beliebige andere (bekannte) antiseptische
Substanz mit einer geeigneten oder gewünschten antiseptischen Eigenschaft
oder Qualität
enthalten, selbstverständlich
vorausgesetzt, dass eine derartige zusätzliche mindestens eine Substanz
die Aktivität
des in der topischen antiseptischen Zusammensetzung enthaltenen
mindestens einen halogenierten Harzes nicht stört. Andererseits kann die aktive
antiseptische Substanz aus einem halogenierten Harz bestehen, d.
h., das halogenierte Harz kann die einzige aktive antiseptische
Substanz sein, die in der topischen antiseptischen Zusammensetzung
vorhanden ist. In jedem Fall kann in der topischen antiseptischen
Zusammensetzung ein einzelner Typ eines halogenierten Harzes enthalten
sein; alternativ kann die antiseptische Zusammensetzung ein Gemisch
verschiedener Typen halogenierter Harze enthalten. Die toxische
Zusammensetzung kann auch mindestens einen beliebigen anderen Typ
mindestens einer (bekannten) aktiven Substanz mit einer anderen
Aktivität
als antiseptischer Aktivität
(z. B. mit Schmerzbekämpfungsaktivität) enthalten;
erneut selbstverständlich
vorausgesetzt, dass eine derartige zusätzliche mindestens eine Substanz
die Aktivität des
in der topischen antiseptischen Zusammensetzung enthaltenen mindestens
einen halogenierten Harzes nicht stört.
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So
wie hier verwendet, bezeichnet der Ausdruck "toxische biologische Substanz" einen gefährlichen
biologischen Organismus einschließlich Pilzen, Viren und Bakterien
(sei es in der Form von Sporen oder auf andere Weise) sowie eukaryotische
Parasiten wie Giardia, d. h., dass gefährlich hier in demjenigen Sinn
verwendet wird, dass ein derartiger Organismus dem Leben oder Gesundheit
einer Lebensform wie z. B. einem Säugetier schaden kann, und insbesondere
solche, die für
das Leben oder die Gesundheit von Menschen schädlich sein können. Die Begriffe "antiseptisch", "devitalisieren" und dergleichen
sind hier so zu verstehen, dass sie eine Zusammensetzung, eine Substanz
oder ein Material kennzeichnen, das eine (toxische) biologische
Substanz töten
kann oder sie inaktiv, ineffektiv oder wesentlich weniger effektiv
hinsichtlich einer Gefährdung
des Lebens oder der Gesundheit, insbesondere des menschlichen Lebens
oder menschlichen Gesundheit, machen kann. So wie hier verwendet,
ist der Ausdruck "ein
wesentlicher Anteil" in
Zusammenhang mit der Zeichengröße dahingehend
zu verstehen, dass er diejenigen Teilchen kennzeichnet, die gewichtsbezogen
zumindest die Mehrheit (d. h. mehr als 50%) der Teilchen umfassen.
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Gemäß der Erfindung
kann das halogenierte Harz, das toxische biologische Substanzen
devitalisieren kann, Halogenid/Harz-Teilchen enthalten. Die Teilchen-
oder Kornform des halogenierten Harzes ist auf Grund der großen Oberfläche für Kontakt
mit der toxischen chemischen Substanz von Vorteil (siehe das US-Patent
Nr. 5,639,452). Die Teilchen des halogenierten Harzes können jede
gewünschte
oder erforderliche Teilchengröße aufweisen,
wobei ihre Funktion zu berücksichtigen
ist, d. h., dass sie als aktive antiseptische Substanz wirken.
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Die
Halogenid-Harz-Teilchen können
z. B. so ausgewählt
oder segregiert werden, dass eine Menge (d. h. Gruppe) von Teilchen
erhalten wird, bei der alle oder zumindest ein wesentlicher Anteil
(oder eine Menge) der segregierten Teilchen eine Teilchengröße über 300 μm aufweist;
das segregierte Halogenid-Harz kann z. B. Körner oder Teilchen mit einer Größe im Bereich
von 0,2 mm bis 0,8 cm (z. B. von 0,35 mm bis 56 mm) aufweisen.
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Andererseits
kann, gemäß einem
besonders bevorzugten Gesichtspunkt der Erfindung, der gesamte oder
zumindest ein wesentlicher Anteil (oder eine Menge) der segregierten
halogenierten Harzteilchen eine Teilchengröße im Bereich von 0,1 μm bis 300 μm aufweisen;
die Halogenid-Harz-Teilchen können
z. B. über
eine Teilchengröße verfügen, die
im Wesentlichen im Bereich von (ungefähr) 0,1 bis 3 μm, von 2
bis 10 μm,
von 3 bis 5 μm,
von 5 bis 15 μm,
von 5 bis 300 μm
liegt.
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Abhängig von
den gewünschten
Erfordernissen kann das halogenierte Harz, falls erwünscht, ein Gemisch
von Teilchen mit einem großen
oder weiten Bereich von Teilchengrößen enthalten; z. B. kann das Halogenid/Harz
einen gewünschten
Gewichtsanteil von Perlen (z. B. 0,2 bis 0,5 mm), einen gewünschten Gewichtsanteil
von Fragmenten (z. B. 150 bis 300 μm) und einen gewünschten
Gewichtsanteil von Teilchen mit Staubgröße (z. B. 0,1 bis 3 μm) enthalten.
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Ein
halogeniertes Harz ist in jedem Fall auf der Grundlage auszuwählen, dass
es dazu in der Lage sein kann, (toxische) biologische Substanzen zu
töten oder
ihre Aktivitäten
zu verringern, d. h. auf der Grundlage, dass es sich um ein antiseptisches
(d. h. desinfizierendes) halogeniertes Harz handelt. Das antiseptische
Halogenid/Harz kann ein Bedarfsdesinfektionsmittel sein, d. h. eine
Substanz, aus der Halogenidionen auf Bedarfsbasis bei Kontakt mit
einer Zielsubstanz beinahe ganz freigesetzt werden, die jedoch andernfalls
keine wesentlichen Mengen der devitalisierenden und dekativierenden
Substanz in die Umgebung freisetzt. Eine derartige bedarfsorientierte Substanz
ist im Wesentlichen dazu in der Lage, Zielsubstanzen auf Bedarf
hin zu aktvieren, zumindest bis das Halogenid-Harz erschöpft ist.
Ein derartiges bedarfsorientiertes halogeniertes Harz, oder Harze, sowie
ein Prozess, oder Prozesse, zur Herstellung sind z. B. in US-A-5,639,452
(Messier) beschrieben.
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Gemäß der Erfindung
kann das halogenierte Harz z. B. ein iodiertes Harz sein. Das halogenierte Harz
kann z. B. ein halogeniertes Austauschharz sein; das halogenierte
Harz kann insbesondere ein halogeniertes Anionenaustauschharz sein;
das halogenierte Harz kann spezieller ein halogeniertes, stark basisches
anionisches Austauschharz sein. Das halogenierte Harz kann z. B.
ein iodiertes Austauschharz sein; das halogenierte Harz kann insbesondere in
iodiertes Anionenaustauschharz sein; das halogenierte Harz kann
spezieller ein iodiertes, stark basisches Anionenaustauschharz sein.
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Gemäß der Erfindung
kann das halogenierte Harz eine Harzkomponente (z. B. ein stark
basisches Anionenaustauschharz) enthalten, die 25 bis 90 Gewichtsprozent
(z. B. 45 bis 65 Prozent) des Gesamtgewichts des Halogenids/ Harzes
ausmacht. Im Fall eines Iodierungsstoffs/Harzes kann die Harzkomponente
25 bis 90 Gewichts (z. B. 40 bis 65 Prozent) des Gesamtgewichts
der Iodierungssubstanz/Harzes ausmachen; oder anders gesagt kann
das iodierte Harz z. B. 35 bis 60 Gewichts% Iod enthalten. Die iodierte
Substanz/Harz kann Teilchen mit der hier genannten Größe enthalten.
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Gemäß der Erfindung
kann der dermatologisch oder physiologisch akzeptierbare Träger für topische
Anwendung ein beliebiger (bekannter) Träger sein, der für topische
Anwendung, z. B. zum Auftragen auf die Haut, geeignet ist. Der Träger kann
jede beliebige gewünschte
oder erforderliche (bekannte) Form für topische Anwendung aufweisen,
wie z. B. Creme-Gel-, Salben-, Seifenstückform usw. Der Träger ist
in jedem Fall ein Medium, das mit der Haut, den Nägeln, den
Schleimhäuten,
Geweben oder Haar, fallabhängig,
verträglich
ist. Der Träger
wird selbstverständlich
auf auf Grundlage dessen ausgewählt,
dass er die antiseptische Qualität
des halogenierten Harzes nicht stört. Die topischen Zusammensetzungen
können
mit jeder beliebigen pharmazeutischen Form formuliert werden, wie
sie normalerweise für
eine derartige Anwendung verwendet wird, insbesondere in Form von
Dispersionen vom Lotionstyp, wässriger,
wasserfreier oder lipophiler Gele, Emulsionen mit flüssiger oder
semiflüssiger
Konsistenz vom Milchtyp, wie durch Dispersion einer Fettphase in
einer wässrigen
Phase (O/W) oder umgekehrt (W/O) erhalten, oder Suspensionen oder
Emulsionen mit laufender, halbfester oder fester Konsistenz vom Creme-
oder Geltyp. Die topischen Zusammensetzungen können auch als feste Zubereitungen
formuliert werden, die Seifen- oder Reinigungsstücke bilden. Die Zusammensetzungen
können
entsprechend herkömmlichen
Techniken formuliert werden. Die topischen antiseptischen Zusammensetzungen
können
z. B. schützende,
behandelnde oder pflegende Zusammensetzungen für das Gesicht, die Hände, die Füße usw.
sein.
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Wie
oben genannt, können
im Zusammenhang mit der Erfindung verschiedene Träger verwendet
werden. So kann z. B. ein dermatologisches Gel, eine Creme oder
eine Salbe dazu verwendet werden, die erfindungsgemäße topische
antiseptische Zusammensetzung zu bilden. Die Zusammensetzung selbst
kann z. B. dadurch hergestellt werden, dass Teilchen mindestens
eines halogenierten Harzes, wie hier beschrieben, mit einem vorab
hergestellten topischen Träger
gemischt werden. Eine topische antiseptische Zusammensetzung kann
z. B. als Träger ein
Aloe-Vera-Gel enthalten, wobei das mindestens eine halogenierte
Harz z. B., falls erwünscht
oder erforderlich, gemeinsam mit einer oder mehreren anderen Substanzen
in das Gel eingeschlossen sein kann, wie z. B. Lidocain, einem beliebigen
Analgetikum wie z. B. Carbocain, Benzocain usw. Es kann jedes geeignete
Verfahren mit Pharmazeutik (oder Kosmetik) qualität dazu verwendet
werden, die verschiedenen Komponenten der topischen Zusammensetzung
zusmmen zu mischen; z. B. ein Gefäß aus rostfreiem Stahl mit
einem Rotormischer, einem Feinmischer, manuelles Mischen usw. Wie
oben angegeben, kann das halogenierte Harz in Form von Teilchen
von 0,1 bis 300 μm,
insbesondere in Form eines Pulvers vorliegen, das Teilchen von 2
bis 10 μm
enthält.
Das halogenierte Harz kann ein iodiertes Harz sein, das gewichtsbezogen
einen Iodgehalt von 35% bis 75% (z. B. 35% bis 60%) aufweist. Die
komplette topische Zusammensetzung kann z. B. 1 bis 10 Gewichts%
an iodiertem Harz enthalten.
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So
kann eine erfindungsgemäße topische antiseptische
Zusammensetzung z. B. durch gründliches
Mischen der folgenden Komponenten auf Gewichts/Gewichts(-W/W)-Basis in einem
geeigneten Feinmischer hergestellt werden:
- a)
Aloeveragel mit einer Reinheit von 95,5 (wie von Hawaiian tropic,
Jamieson, Banana bogt, Solarcaine hergestellt),
- b) 3,5-%-Triosyn-T50(50 Gewichts% Iodgehalt)-Pulver (10 Mikrometer)
von Hydro Biotech, Quebec, Kanada und
- c) 1% Lidocain
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Der
Kontakt zwischen der topische antiseptische Zusammensetzung und
der toxischen biologischen Substanz muss für eine ausreichende Zeit und unter
Bedingungen erfolgen, die dazu ausreichen, dass das halogenierte
des Infektionsharz die toxische biologische Substanz devitalisieren
kann. Zu Zwecken der Erfindung ist es vom Fachmann zu beachten,
dass der Begriff "ausreichend", wie er in Verbindung
mit den Begriffen "Menge", "Zeit" und "Bedingungen" verwendet ist, einen
quantitativen Wert repräsentiert,
der einen Umfang repräsentiert,
der für ein
zufriedenstellendes und gewünschtes
Ergebnis sorgt, d. h. für
ein Devitalisieren toxischer biologischer Substanzen. Die Mengen,
Bedingungen und die Zeit, die dazu erforderlich sind, das gewünschte Ergebnis
zu erzielen, variieren selbstverständlich etwas abhängig vom
Typ und der Menge der vorhandenen toxischen biologischen Substanz.
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Gemäß der Erfindung
kann eine Halogensubstanz, die toxische biologische Substanzen devitalisieren
kann, Halogenid-Harz-Teilchen mit Polyhalogenidionen mit einer Valenz
von –1
enthalten, die in Harzteilchen absorbiert oder imprägniert sind;
die Teilchen können
eine Größe aufweisen,
wie sie oben genannt ist, so dass die Teilchen z. B. eine Teilchengröße aufweisen
können,
die im Wesentlichen im Bereich von (ungefähr) 0,1 bis 300 μm liegt.
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Das
Halogenid-Harz kann dadurch gekennzeichnet sein, dass es durch einen
Prozess erhalten werden kann, bei dem ein aktiviertes halogeniertes Harz
(d. h. ein von Anfang an halogeniertes Harz) gemahlen wird und zu
Teilchen gewünschter
Größe segregiert,
z. B. Teilchen im Wesentlichen im Bereich von (ungefähr) 0,1
bis 300 μm.
Danach können
die Teilchen gewünschter
Größe einer
ausreichenden Menge eines Halogenmaterials ausgesetzt werden, das
durch das aktivierte Harz absorbiert werden kann, um umgesetzte
Harzteilchen mit einem größeren Anteil
an verfügbarem
Halogen in Innenform (relativ zu dem anfänglichen gemahlenen, aktivierten Halogen-Harz),
wobei das Halogenmaterial aus der aus I2,
Cl2, Br2, F2 sowie Polyiodidionen mit der Valenz –1 ausgewählt wird.
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So
wie hier verwendet, bezeichnen oder kennzeichnen die Begriffe "Polyhalogenid", "Polyhalogenidionen" und dergleichen
ein Material oder einen Komplex mit drei oder mehr Halogenatomen
und der Valenz –1,
das hergestellt werden kann, wenn ein molekulares Halogen (z. B.
Brom wie Br) mit einem monovalenten Trihalogenidion (z. B. einem
Triiodidion) oder einem Pentaha-logenidion
(Pentaiodidion) kombiniert. Iod, Brom und Chlor können als
Quelle molekularen Halogens verwendet werden. In ähnlicher
Weise bezeichnen oder kennzeichnen die Begriffe "Polyiodid", "Polyiodidionen" und dergleichen ein
Material oder einen Komplex mit drei oder mehr Iodidionen, der hergestellt
werden kann, wenn molekulares Iod mit einem monovalenten Triiodidion
kombiniert. Die Begriffe "Triiodid", "Triiodidion" und dergleichen
bezeichnen oder kennzeichnen ein Material oder einen Komplex, der
drei Iodatome enthält
und über
die Valenz –1
verfügt.
Das Triiodidion ist hier daher ein Komplexion, das so angesehen
werden kann, als würde
es aus molekularem Iod (d. h. Iod als I2) und
einem Iodidion (I–) bestehen.
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Gemäß der Erfindung
kann ein Verfahren zum Herstellen einer geeigneten halogenierten
Substanz oder Zusammensetzung die folgenden Schritte umfassen:
- – Bereitstellen
eines aktivierten Halogenid-Harzes (das z. B. dadurch erhalten wird,
dass ein Ausgangsharz dem Hochtemperatur/Druck-Prozess unterzogen
wird, wie er in US-A-5,369,452 beschrieben ist (hier manchmal als "Messierprozess" bezeichnet));
- – Ausbilden
des aktivierten Harzes zu Teilchen;
- – Auswählen oder
Segregieren erhaltener Halogen-Harz-Teilchen im Wesentlichen im
Bereich von ungefähr
0,1–300 μm; und
- – Herstellen
umgesetzter Harzteilchen aus den segregierten Teilchen von ungefähr 0,1–300 Mikrometern
mit einem größeren Anteil
verfügbaren ionischen
Halogens bezogen auf die anfänglichen segregierten
Teilchen.
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Das
aktivierte Harz kann für
sich als Halogenid-Harz für
Kontakt mit einer toxischen chemischen Substanz oder als Ausgangsmaterial
für ein
oben genanntes umgesetztes Halogenid-Harz verwendet werden. Das
aktivierte Harz zum Herstellen des umgesetzten Halogenidharzes kann
ein anionisches Triiodidharz, ein Divinylstyrol-Triiodidharz usw.
sein.
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Das
Ausgangsharz zur Herstellung des aktivierten Harzes kann jedes beliebige
geeignete (bekannte) Harz sein, das zu einem halogenierten Harz führt, das
eine toxische chemische Substanz deaktivieren kann.
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Das
Ausgangsharz zur Herstellung des aktivierten Harzes kann jedes beliebige
(bekannte) Anionenaustauschharz sein (z. B. mit solchen, wie sie
detaillierter in den oben genannten US-Patenten beschrieben sind,
wie in US-A-3,923,665
und 5,639,452). Das Ausgangsharz kann z. B. ein stark basisches
Anionenaustauschharz sein. Jedoch ist ein quaternäres Ammonium-Anionenaustauschharz bevorzugt.
So wie hier verwendet, ist zu beachten, dass der Ausdruck "stark basisches Anionenaustauschharz" eine Klasse von
Harzen bezeichnet, die entweder stark basische "kationische" Gruppen enthalten, wie quaternäre Ammoniumgruppen,
oder die über
stark basische Eigenschaften verfügen, die im Wesentlichen denjenigen
quaternärer
Ammoniumaustauschharze entsprechen. US-A-3,923,665 und 3,817,860
geben eine Anzahl kommerziell verfügbarer quaternärer Ammoniumharze
sowie andere stark basische Harze an, einschließlich tertiärer Sulfoniumharze, quaternärer Phosphoniumharze,
Alkylpyridinharze und dergleichen. Das Ausgangsharz kann ein stark
basisches Anionenaustauschharz mit stark basischen Gruppen in Salzform
sein; das Harz kann in beliebiger Salzform vorliegen, vorausgesetzt,
dass das Anion mit dem Iodteil (z. B. einem Triiodidion) austauschbar
ist. Die hier verwendeten Ausgangsharze können z. B. in Hydroxylform,
Chloridform, Iodidform oder in Form eines anderen Salzes (z. B.
eines Sulfats) vorliegen, vorausgesetzt, dass, wie oben angegeben,
das Anion mit dem Iodanteil (z. B. eine Triiodidion) austauschbar
ist. Gemäß der Erfindung kann
das Anionenaustauschharz z. B. ein quaternäres Ammonium-Anionenaustauschharz
sein; in diesem Fall kann das Anionenaustauschharz in der Iodidform
I–,
in der Chloridform Cl–, in Hydroxylform OH– usw.
vorliegen.
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Zu
gemäß der Erfindung
verwendbaren kommerziell verfügbaren
quaternären
Ammonium-Anionenaustauschharzen gehören insbesondere Amberlite
IRA-401 S, Amberlite IR-400 (Cl-), Amberlite IR-400 (OH-) usw. (von
Rohm & Haas),
die in körniger
Form erhalten werden können.
Diese Harze können
z. B. quaternäre
Ammoniumaustauschgruppen enthalten, die an Styrol-Divinylbenzol-Polymerketten gebunden
sind.
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Umgesetzte
Harzteilchen können
dadurch gebildet werden, dass wiederum dem in US-A-5,369,452 beschriebenen
Prozess gefolgt wird, d. h., dass die Halogenid-Harz-Teilchen gewünschter
Größe (d. h.
mit einer Größe unter
300 μm)
nach der Teilchensegregation dem "Messierprozess" unterzogen werden. So umgesetzte Harzteilchen
können
dadurch hergestellt werden, dass die segregierten Halogenid-Harz-Teilchen
einer ausreichenden Menge eines Halogenmaterials ausgesetzt werden,
um umgesetzte Harzteilchen zu erzeugen. Das Harzmaterial kann z.
B. aus der aus Cl2, I2,
Br2, Polyhalogenidionen mit der Valenz –1 und Mischungen
hiervon ausgewählt
werden. Die Absorption zumindest eines Anteils des Halogenmaterials
kann bei erhöhter
Temperatur erfolgen, d. h. bei Temperaturen über 100°C und bis zu 210°C, und bei
erhöhtem Druck,
d. h. Drücken über dem
Atmosphärendruck und
bis zu 100 psi. (Für
geeignete Prozessbedingungen siehe das oben genannte Dokument US-A-5,639,452.)
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Die
erfindungsgemäße Halogenharzsubstanz
kann ausgehend von einem kommerziell verfügbaren Polyhalogenidharz hergestellt
werden. Das Ausgangsharz kann Polyhalogenidionen mit der Valenz –1 enthalten,
die im Harz absorbiert oder imprägniert
sind. Das Ausgangsharz kann insbesondere ein Polyiodidharz sein,
am bevorzugtesten ein Triiodidharz (d. h. ein Harz mit daran absorbierten
Triiodidionen der Formel I3). Zu bevorzugten
Ausgangsharzen gehören
iodierte Harze auf Divinylstyrolbasis, wie Triosyn (registrierte
Handelsbezeichnung), wie von Hydro Biotech, Quebec, Kanada erhältlich.
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Das
Polyhalogenid-Ausgangsharz kann jede beliebige kommerziell verfügbare Form
einnehmen, z. B. fein zerteilte Fragmente oder Körner, Teilchen, Perlen, Platten
oder Folien usw.
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Im
Allgemeinen kann das Polyhalogenid-Ausgangsharz aus einem porösen, stark
basischen Anionenaustauschharz in Salzform hergestellt werden. Das
Anionenaustauschharz wird einer ausreichenden Menge eines Halogenmaterials
(wie den hier beschriebenen) ausgesetzt, die von ihm absorbiert
werden können,
um es in ein "Halogenid-Harz" umzusetzen (d. h.
ein aktiviertes Halogenid-Harz). Zum
Beispiel kann ein geeigentes Triiodid-Ausgangsharz aus einem Divinylstyrol-Ionenaustauschharz
unter Verwendung des "Messierprozesses" hergestellt werden.
Es wird davon ausgegangen, dass auch halogenierte Harze, die unter
Verwendung eines quaternären
Ammonium-Ionenaustauschharzes, wie es im Patent U5-A-5,431,908 für Lund beschrieben
ist, und andere geeignete Anionenaustauschharze beim Realisieren
der Erfindung ebenfalls von Nutzen sein können (d. h., dass die Halogenidteilchen nach
der Teilchensegregation dem "Messierprozess" unterzogen werden
können).
Beim Realisieren der Erfindung sind nützliche Ionenaustauschharze
in Chlorid- oder Sulfatform verfügbar,
in welchem Fall das Ionenaustauschharz, falls erwünscht, vor
der anfänglichen
Aktivierung in die Iodid(I-)- oder Bromid(Br-)-Form des harzes umgesetzt
werden kann.
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Zur
bei Herstellung des aktivierten Harzes nützlichen Halogenmaterialien
gehören
beliebige der Halogengruppe von Materialien, die zu einem aktiven Halogenid-Harz
führen
(d. h. einem deaktivierenden Halogenid-Harz). Das Halogenmaterial
kann typischerweise aus der aus diatomarem Iod, diatomarem Brom
und Polyiodidionen mit der Valenz –1 bestehenden Gruppe ausgewählt werden.
Der Begriff "Halogensubstanz" umfasst eine Polyhalogenidsalz-Trägerlösung, die
in Kontakt mit einem elementaren Halogenid umgewälzt wird, wie es von Lund beschrieben
wurde.
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Das
aktivierte Harz kann so verarbeitet werden, dass es (mechanisch)
segregiert und Harzteilchen der gewünschten Teilchengröße erhalten
werden, vorzugsweise im Wesentlichen von ungefähr 0,1–300 μm, wobei jedoch keine Beschränkung auf diesen
Bereich besteht, einschließlich
beispielsweise den Bereichen von ungefähr 0,1–3 μm, 3–15 μm und 15–300 μm. Kleine Teilchen sind erwünscht, da
sie für
eine große
Oberfläche
für Wechselwirkung
mit toxischen chemischen Substanzen sorgen.
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Harzteilchen
der gewünschten
Größe können dadurch
hergestellt werden, dass das aktivierte Harz (vorzugsweise ausgehend
von der Perlenform) unter Verwendung herkömmlicher nicht Tieftemperatur-Schleif-
und/oder Mahlvorrichtungen verarbeitet wird. Zufriedenstellende
Ergebnisse wurden unter Verwendung einer Schlagmühle mit einem Rad aus rostfreiem
Stahl in Kombination mit einer Strahlmühle erhalten. Konstante Zuführ- und
Abführraten
sind hilfreich. Das sich ergebende Pulver wird gesiebt, um übergroße Teilchen
zu entfernen, die erneut verarbeitet werden können. Teilchen mit Untergröße werden im
Wesentlichen während
der Verarbeitung entfernt. Eine Aufwärtsskalierung kann jedoch unter
Verwendung eines Tieftemperatur-Mahlprozesses erzielt werden.
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Kommerziell
verfügbare
Ionenaustauschharze (wie diejenigen, die dazu verwendet werden,
das hier beschriebene aktivierte Harz herzustellen, sind vor der
Aktivierung des Harzes schwierig zu Teilchen innerhalb des gewünschten
Bereichs von 0,1 bis 300 μm
zu verarbeiten, und nicht akzeptierbare Verlustraten sind selbst
dann zu erwarten, wenn es möglich ist,
den Prozess auszuführen.
Eine anfängliche
Halogenierung des Ausgangsharzes ändert seine Kristallstruktur
und so seine Brucheigenschaften, was das Schleifen und Mahlen etwas
vereinfacht. Ein Harz mit einem Iodgehalt von mindestens ungefähr 30% kann z.
B. dazu verwendet werden, ein vernünftig mahlbares Harz zu erhalten.
Harze mit einem noch höheren Innengehalt
zeigen wahrscheinlich verbesserte Mahlbarkeit. In jedem Fall ist
es trotzdem zu beachten, dass das Ausgangsharz selbst gemahlen werden
kann (z. B. bei Tieftemperatur), um für Teilchen von 0,1 bis 300
um zu sorgen, wobei diese gemahlenen Ausgangsteilchen dem Messierprozess
(direkt) unterzogen werden können.
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Die
Umsetzung eines aktivierten Harzes in ein umgesetztes Harz kann
dadurch bewerkstelligt werden, dass fein unterteilte Teilchen eines
aktivierten Halogenid-Harzes wiederholt dem "Messierprozess" unterzogen werden. Im Allgemeinen erfolgt
die Umsetzung dadurch, dass fein unterteilte Teilchen eines aktivierten
Halogenid-Harzes mit einer ausreichenden Menge eines Halogenmaterials
in Kontakt gebracht werden, das durch das aktivierte Harz absorbierbar
ist, um umgesetzte Harzteilchen mit einem größeren Anteil an verfügbarem ionischem
Halogen, d. h. bezogen auf die anfänglich gemahlenen Halogenidharzteilchen,
insgesamt zu erzeugen.
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Die
folgende Beschreibung sorgt für
eine allgemeine Skizzierung des "Messierprozesses", dem die gemahlenen
Teilchen unterzogen werden können;
der Kommentar gilt selbstverständlich
in entsprechender Weise für
die Herstellung eines aktivierten Harzes aus einem Ausgangsharz;
für mehr
Details siehe US-5,369,452.
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Die
Umsetzung kann z. B. dadurch erfolgen, dass die aktivierten Harzteilchen
einer ausreichenden Menge eines Halogenmaterials ausgesetzt werden,
das durch das aktivierte Harz absorbierbar ist, um umgesetzte Harzteilchen
zu erhalten. Das beim Bewerkstelligen dieser Umsetzung verwendete
Halogenmaterial kann ein beliebiges Material oder ein solches sein,
das ein durch das aktivierte Harz absorbierbares Halogenmitglied
spenden kann, um umgesetzte Harzteilchen zu erzeugen; das spendbare
Halogenmitglied kann diatomares Iod, diatomares Brom oder ein Polyiodidion
mit der Valenz –1
sein. Zu Beispielen derartiger Materialien gehören Zusammensetzungen mit Iod
(I2), Brom (Br2)
und einem Alkalimetall oder andere Halogenide wie Kaliumiodid, Natriumiodid
und Ammoniumiodid in Verbindung mit Wasser. Zum Beispiel kann Iod
mit dem bevorzugten Alkalimetallhalogenid, Kaliumiodid und einer
kleinen Wassermenge, d. h. einer Wassermenge, die dazu ausreicht,
I2-Kristsllisation zu vermeiden, kombiniert werden.
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Die
Zusammensetzung kann ein monovalentes Iodion enthalten, das mit
diatomarem Iod (I2) kombinieren kann, um
ein Polyiodidion zu bilden.
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Solange
nicht die Herstellung eines Halogenid-Mischharzes erwünscht ist,
enthält
das ausgewählte
Halogenmaterial dasselbe Halogenid, wie es im aktivierten Harz enthalten
ist. Zum Beispiel würde das
zur Umsetzung des aktivierten Harzes Triosyn verwendete Harzmaterial
ein Iodmaterials enthalten, d. h. ein Material, das aus der aus
kristallinem Iod (I2) und Polyiodidionen
mit der Valenz –1
bestehenden Gruppe ausgewählt
ist.
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Die
Gesamtmenge des Halogens, die mit dem aktivierten Harz in Kontakt
zu bringen ist, die Verweilzeit, die Reaktionsbedingungen und dergleichen
hängen
von Faktoren wie der Art des Polyhalogenids, das in die Struktur
des aktivierten Harzes eingeführt
werden soll, der Art des aktivierten Harzes, dem vorgesehenen Gebrauch
des umgesetzten Harzes und dem Wunsch ab, die Menge an nicht absorbiertem
Halogen zu minimieren, die aus den umgesetzten Harzteilchen ausgewaschen
werden muss. Das Verhältnis
von Iod zu Harz in der umgesetzten Harzzusammensetzung kann im Bereich
von ungefähr
50% liegen.
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Gemäß der Erfindung
kann die Umsetzung des aktivierten Harzes, insbesondere des Harzes
Triosyn, bei erhöhter
Temperatur über
100°C erfolgen, z.
B. im Bereich von 105°C
bis 150°C
(d. h. 110° bis 115°C bis 150°C), wobei
die Temperaturobergrenze u. a. von den Eigenschaften des verwendeten
Harzes abhängt.
Der erhöhte
Druck ist ein beliebiger Druck über
dem Umgebungsdruck (z. B. ein Druck über dem Atmosphären- oder
Barometerdruck, d. h. über 0
psig). Der Druck kann z. B. 1 psig oder mehr betragen, z. B. im
Bereich von 5 bis 50 psig; die Obergrenze des verwendeten Drucks
hängt u.
a. von den Eigenschaften des verwendeten Harzes ab.
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Die
Umsetzung bei erhöhten
Bedingungen kann in einem Reaktionsgefäß erfolgen, das während der
Umsetzung druckdicht abschließbar
ist, das jedoch zur Rückgewinnung
des Harzerzeugnisses nach einer vorbestimmten Reaktionszeit geöffnet werden
kann. Der Prozess kann so ein Chargenprozess sein, bei dem die Umsetzung
bei erhöhter
Temperatur und erhöhtem
Druck erfolgt, wenn das Reaktionsgefäß einmal dicht verschlossen
ist. Das Reaktionsgefäß kann so
bemessen sein, und die Menge der Reaktionsstoffe kann so bestimmt
sein, dass im Reaktionsgefäß während der
Reaktion Kontakt bei im Wesentlichen halogenreicher Atmosphäre erfolgt.
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Der
Druck im geschlossenen Behälter
oder Reaktionsgefäß, der zum
Umsetzen des Harzes in einem Polyhalogenid verwendet wird, kann
eine Funktion der Temperatur sein, so dass der Druck temperaturabhängig ungefähr entsprechend
der idealen Glasgleichung PV = n·RT variieren kann, wobei
gilt: V = konstantes (freies) Volumen des Reaktionsgefäßes; n =
Moleküle
des Materials im Reaktionsgefäß; R = universelle
Gaskonstante, T = Temperatur und P = Druck. In einem geschlossenen
Behälter
kann die Temperatur des Systems daher als Maßnahme zum Erzielen oder Steuern
des gewünschten
Drucks im Behälter
abhängig
vom Aussehen des Halogenmaterials im Reaktionsgefäß verwendet
werden. So kann das in einem druckdichten Reaktionsgefäß untergebrachte
Reaktionsgemisch z. B. einer Temperatur von 105°C und einem Druck von (200 mm
Hg) 200 Torr unterzogen werden.
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Alternativ
kann ein relativ inertes Gas in ein abgedichtetes Reaktionsgefäß eingespeist
werden, um in diesem einen Druck hervorzurufen und/oder den Druck
zu erhöhen.
Als Druckgas kann Iod, ein Inert (Edel) gas, Luft, Kohlendioxid,
Stickstoff der dergleichen verwendet werden, vorausgesetzt, dass
das gewählte
Gas die Erzeugung eines geeigneten halogenierten Harzes nicht ungebührend stört. Wenn
der Druck durch Dampf zu erzeugen ist, sollten Maßnahmen
zum Isolieren des Reaktionsgemisches gegen überschüssiges Wasser ergriffen werden.
Das Inertgas wird vorzugsweise dazu verwendet, den Druck zu erhöhen, der
sich aus der Verwendung erhöhter Temperaturen
zum Herbeiführen
der Umsetzung ergibt.
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Die
Verweil- oder Kontaktzeit bei der erhöhten Bedingungen kann abhängig von
den Ausgangsmaterialien, den Kontaktbedingungen, der Menge des hartnäckig festgehaltenen
Halogens, das durch das aktivierte Harz absorbiert werden soll,
und andere Prozessfaktoren variieren. Die Kontaktzeit kann so jeden
beliebigen Wert einnehmen; jedoch ist allgemein zu erwarten, dass
die Kontaktzeit bei den verwendeten Bedindungen dazu ausreicht,
die Menge des hartnäckig
festgehaltenen Halogens zu maximieren, das aus dem das absorbierbare
Halogenmaterial enthaltenden Material absorbiert. Die Verweilzeit kann
z. B. nur 5 bis 15 Minuten (wenn ein Vorimprägnierschritt verwendet wird,
wie unten beschrieben) oder mehrere Stunden oder mehr (z. B. bis
zu 8 oder 9 Stunden oder mehr) betragen.
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Die
Kontaktbedingungen mit erhöhter
Temperatur/erhöhtem
Druck können
so gewählt
werden, dass der Halogengehalt des erhaltenen Halogenid-Harzes maximal
ist. Für
Triosyn-Harze, bei denen das während
der Umsetzung verwende te Halogenmaterial kristallines Iod enthält, wird
davon ausgegangen, dass dann, wenn das aktivierte Harz dem Halogenmaterial
bei einer Temperatur und einem Druck am Tripelpunkt des kristallinen
Iods, oder ungefähr
an diesem, ausgesetzt wird, die Absorption der Maximalmenge an verfügbaren Iod
gefördert wird.
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Es
wird davon ausgegangen, dass beim Realisieren der Erfindung auch
andere Halogenidharze und auch Polyhalogenid-Mischharze nützlich sind.
Die Herstellung von Polyhalogenid-Mischharzen kann in zwei Schritten
ausgeführt
werden. Im ersten Schritt kann das aktivierte Harz einem Halogenmaterial
ausgesetzt werden, das ein erstes elementares Halogen (z. B. diatomares
Iod) in einer Menge enthält;
die dazu ausreicht, eine gewissen Menge an umgesetzten Polyiodidharz
und nicht umgesetztes Harz zu erzeugen. Im zweiten Schritt kann das
Harzgemisch einem Halogenmaterial ausgesetzt werden, das ein zweites
elementares Halogen (z. B. diatomares Brom, Chlor, usw.) in einer
Menge enthält,
die dazu ausreicht, das nicht umgesetzte Harz in ein Polyhalogenidharz
zu setzen.
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Das
umgesetzte Halogenid-Harz kann vor dem Gebrauch behandelt werden,
um jegliches durch Wasser ausschwemmbares Iod, wie z. B. Kaliumiodid,
von der Oberfläche
des Halogenid-Harzes zu entfernen, so dass sich beim Trocknen des
Harzes keine Kristalle von Halogenverbindungen an der Oberfläche des
Halogenid-Harzes ausbilden. Die Behandlung (z. B. Waschen) kann
fortgesetzt werden, bis sich im Waschwasser kein nachweisbares Iod
(z. B. mit einem Iod-Gesamtgehalt von unter 0,5 Teilchen pro Million)
oder eines anderen Halogens findet. Zu Erfassungszwecken, falls
erwünscht,
kann jede geeignete Iodtestprozedur verwendet werden.
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In
der gesamten Beschreibung betrifft die Erfindung, wenn ein Bereich
von Bedingungen oder eine Gruppe von Substanzen, Materialien, Zusammensetzungen,
Konzentrationen, Teilchengrößen, der
Temperatur, des Drucks, der Zeit usw. in Bezug auf eine spezielle
Eigenschaft der Erfindung definiert ist, jedes spezielle Element
und jede Kombination von Unterbereichen oder Untergruppen darin
und schließt
diese explizit ein. Es ist zu beachten, dass jeder spezifizierte
Bereich oder jede spezifizierte Gruppe als verkürzte Art zu verstehen ist,
gemäß der auf jedes
Element eines Bereichs oder einer Gruppe individuell und auch auf
jeden möglichen
Unterbereich und jede Untergruppe, die davon umfasst wird, Bezug
genommen wird; in ähnlicher
Weise gilt diese für beliebige
Unterbereiche oder Untergruppen darin. So ist z. B. ein Druck über dem
Atmosphärendruck
dahingehend zu verstehen, dass er speziell jeden einzelnen Druckzustand
beinhaltet, wie auch einen Unterbereich, über dem Atmosphärendruck,
wie z. B. 2 psig, 5 psig, 20 psig, 35,5 psig, 5 bis 8 psig, 5 bis
35 psig, 10 bis 25 psig, 20 bis 40 psig, 35 bis 50 psig, 2 bis 100
psig usw.
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Die
umgesetzten Harzteilchen können
dazu verwendet werden, toxische biologische Substanzen zu devitalisieren,
die auf eine Reaktion mit Iod empfindlich reagieren.
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Es
wurde erfindungsgemäßen topische
antiseptische Zusammensetzungen hergestellt und gegen verschiedene
biologische Substanzen getestet, wie Bazillus subtilis var niger
spores (allgemein als BC bezeichnet; dieses Bakterium ist eine nicht
pathogene Substanz, die wegen ihrer Ähnlichkeit mit Bazillus anthracis,
einem Kampfstoff, verwendet wird), Klebsiella terrigena (bakterieller
US-EPA-Kampfstoff der Wahl) und MS2-Bakteriophagen (bakterieller
Virus, das für
seine Überlebensfähigkeiten
in der Umwelt bekannt ist).
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Die
Testmikroorganismen wurden in Schweinehautstücke von 4 cm × 8 cm mit
einer Konzentration von 105 bis 106 Mikroorganismen pro ml geimpft.
Die Hauptstücke
wurden einer Standardkontaktzeit von 30 Minuten unterzogen. Es wurde
eine Anzahl topischer antiseptischer Zusammensetzungen einschließlich Triosynharz(en)
von Hydra Biotch Inc. Quebec, Kanada und auch Ethylalkohol und existierende
Erzeugnisse zum Vergleich verwendet, und es wurden Positiv- und
Negativkontrollen gegenüber
den Mikroorganismen getestet. Die Probennahme erfolgte mit einem
Baumwolltupfer, der auf den Schweinehautstücken gerieben wurde und dann
in eine mit Phosphat gepufferte Salzlösung eingetaucht wurde. Eine
Untersuchung wurde an zweckdienlichen Agarmedien (MS2-Medien, Trypticase-Soya-Agar
(TSA)) mittels der Ausbreitungsplattentechnik für Bakterien und einem Einzelschicht-Gießplattenverfahren
für den
Phagen ausgeführt.
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Versuche
zeigten, dass die antimikrobielle Wirksamkeit der folgenden Cremes
verbessert war, wenn ihnen iodiertes Harz zugesetzt wurde, nämlich Harzstaub
(Teilchen mit im Mittel 10 Mikrometer) von Triosyn T45 (45 Gewicht%
Iod) oder Harzstaub (Teilchen mit im Mittel 10 Mikrometer) von T50
(50 Gewichts% Iod) von Hydro biotech, Quebec, Kanada:
- a) Lanacane: 6#; Benzocain (Analgetikum) mit 2% Resorcinol (antibakteriell)
- b) Osmopak: 60% Magnesiumsulfat, 0,5% Benzocain (Analgetikum)
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Jedes
der Triosynharze wurde jeder der Cremes zugesetzt, um vier topische antiseptische Zusammensetzungen
herzustellen; in jedem Fall wurde 1 Gramm des jeweiligen Triosynharzes
mit 30 ml einer jeweiligen Creme vermischt.
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Es
wurde eine Anzahl von Versuchen mit alleine Aloe-Vera-Gel und mit
topischen Zusammensetzungen ausgeführt, die Aloe-Vera-Gel und
iodierten Harzstaub (Teilchen mit 10 Mikrometer im Mittel) Triosyn
T50 (50 Gewichts Iod) von Hydro biotech, Quebec, Kanada enthielten;
es wurde 1 Gramm des Triosynharzes T50 mit 30 ml Gel vermischt.
Diese Tests zeigten, dass der Zusatz von Staub Triosyn T50 zu einem
Aloe-Vera-Gel die antiseptischen Eigenschaften des Gels im Vergleich
zu einem solchen ohne iodierte Substanz/Harz erhöht. Eine topische antiseptische
Zusammensetzung (Gel-T50) aus 30 ml Aloe-Vera-Gel
(von Jamieson), zu dem 1 Gramm an Staub (Teilchen mit im Mittel
10 Mikrometer) von Triosyn T50 (50 Gewichts Iod) zugemischt wurde,
ergab z. B. gegenüber
BG-Sporen einer Verringerung von 98,6% und gegenüber dem Phagen MS2, einem Virus,
von 99,8%.
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Es
zeigte sich, dass ein topischer antiseptischer Ansatz aus 30 ml
Aloe-Vera-Gel (von
Jamieson), zu dem 1 Grammeines anderen iodierten Harzes zugesetzt
wurde, nämlich
ein als PUR (12 Mikrometer) bezeichnetes iodiertes Harz, das sich
in einem als Voyageur von Engineering Recovery Incorporated (USA)
bezeichneten Wasserfilter findet, ebenfalls Mikroorganismen verringert.
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Es
wurde eine Anzahl von Versuchen ausgeführt, um Gel-T50 mit anderen,
verschiedenen antimikrobiellen Cremes, Salben und Flüssigkeiten
auf dem Markt zu vergleichen, nämlich:
- – Polysporin
Triple;
- – Proviodine
1%;
- – Seife
Spectro Gram und
- – 70%
Isopropylalkohol
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Keines
der obigen Erzeugnisse hatte die breiten antimikrobiellen Eigenschaften
von Gel-T50, insbesondere gegen Viren.