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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Kabelverbindung zwischen zwei Starkstromkabeln für relativ
hohe Spannungen, wobei jedes Kabel einen Leiter aufweist, der nachfolgend
von einer Kernisolierung, einer halbleitenden Abschirmung, einer
Drahtabschirmung und einem Außenkabelmantel
umgeben ist, wobei die Kabelverbindung vom innersten Kern zur Außenseite
der Reihe nach umfasst:
- – ein Verbindungsanschlussteil
für das
Miteinanderverbinden der blanken Enden der Leiter;
- – eine
halbleitende Schicht für
das Ummanteln des Verbindungsanschlussteils und der Enden der Kernisolierungen,
die jedoch von den halbleitenden Abschirmungen der beiden Kabel
getrennt angeordnet ist;
- – eine
isolierende Schicht für
das Ummanteln der halbleitenden Schicht und der blanken Enden der Kernisolierungen;
- – eine
leitfähige
Schicht für
das Ummanteln der isolierenden Schicht;
- – blanke
Enden von den leitfähigen
Drähten
der Leitabschirmungen; und
- – einen
isolierenden Verbindungsmantel für
das Ummanteln der Kabelverbindung, der die Enden des Außenkabelmantels
von beiden Kabeln umschließt.
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Eine solche Kabelverbindung ist bereits
nach dem Stand der Technik bekannt, wie zum Beispiel aus der europäischen Patentanmeldung EP-A2-0272131 „HV Cables" der Firma Raychem GmbH.
In dieser Technik ist eine leitfähige
Schicht oberhalb einer Spannungsbeanspruchungs-Einstellmaterialschicht
positioniert, um so einen Faraday-Abschirmkäfig um den Steckverbinder herum herzustellen.
Zu dieser leitfähigen
Schicht, die einen elektromagnetischen Schutz bildet, kommt hinzu, dass
die blanken Enden der Abschirmung oder der Erdleiter zu einer faseroptischen
Anschlusslitze geformt werden, die über der Verbindungsstelle zusammengebracht
und über
einen Crimpsteckverbinder miteinander verbunden werden. Die Verbindungsstelle
ist ferner innerhalb eines äußerst wärmerückstellenden
Schrumpfschlauches aus Isoliermaterial eingeschlossen, der den Verbindungsmantel
bildet und den Außenmantel
eines jeden Kabels ersetzt.
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In einer solch bekannten Kabelverbindungstechnik
ist der relativ große
Durchmesser der Abschirmungsdrähte,
die als faseroptische Anschlusslitzen ausgerichtet sind, und insbesondere
der Crimpsteckverbinder, der die Litzen miteinander verbindet, über dem
Verbindungsanschlussteil angeordnet. Dies stellt stellenweise einen
größeren Radius
bei der Kabelverbindung her, das heißt einen Kontakthöcker. Wenn
in der Folge der wärmerückstellende Schrumpfschlauch
auf der Kabelverbindung zum Einsatz kommt, übt er auf diese einen Druck
aus, der über
dem Kontakthöcker
stellenweise größer ist.
Die darunter liegenden Schichten werden dann wegen des Kontakthöckers mit Überdruck
komprimiert, wobei das Risiko entsteht, diese sowie auch den Kabelverbindungsmantel
zu beschädigen,
wie zum Beispiel auf Grund von Ausschnitten. Der Kontakthöcker wirkt
sich sogar noch nachteiliger für
den Fall aus, dass die Verbindungsstelle im Innern ein Mastixharz enthält. Das
Mastixharz wird in einer Kabelverbindung allgemein als Isolierung
oder Feldregelungsmaterial verwendet und kann zum Beispiel unterhalb
der isolierenden Schicht eingesetzt werden. Ein Problem bei einem
wärmerückstellenden
Schrumpfschlauch entsteht auch dahingehend, dass der zusätzliche Druck,
der durch den Kontakthöcker
ausgelöst
wird, das Mastixharz zum Abfließen
bringen würde.
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Eine mögliche Lösung zur Vermeidung dieses
Problems besteht dahingehend, die Abschirmungsverbindung, d. h.
den Crimpsteckverbinder, an einem Verbindungsendpunkt anzuordnen.
Die in einer faseroptischen Anschlusslitze ausgerichteten Abschirmungsdrähte, die über die
Verbindungsstelle führen,
bilden jedoch immer noch einen längs
gerichteten Kontakthöcker.
Außerdem
wird die Länge
der gesamten Verbindungsstelle verlängert, was zu allen möglichen
Nachteilen führt,
wie zum Beispiel zu einem höherem
Kostenaufwand und einer geringeren Zugänglichkeit.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, eine Kabelverbindung nach dem vorstehend bekannten Typ herzustellen,
jedoch mit einer gleichmäßigen Drahtabschirmungsverbindung, wobei
der Aufwand relativ kostengünstig
und einfach gehalten wird, und wobei die Länge des äußeren Verbindungsmantels so
weit wie möglich
gekürzt
wird.
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Gemäß der Erfindung wird diese
Aufgabe auf Grund der Tatsache erfüllt, dass die blanken Enden der
leitfähigen
Drähte
im Wesentlichen gleichmäßig über die
Umfangsfläche
der darunter liegenden, leitfähigen
Schicht verteilt sind, dass eine leitfähige Metallplattenbinde für die Ummantelung
der Enden der leitfähigen
Drähte
zwischen der leitfähigen
Schicht und des Verbindungsmantels vorgesehen ist, und dass der
Verbindungsmantel aus einem einziehbaren Kaltschrumpfisoliermaterial
hergestellt wird.
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Auf diese Weise wird eine asymmetrische Verbindung
verhindert, da ein darüber
angeordneter Crimpsteckverbinder über der Verbindungsstelle nicht
mehr vorhanden ist. Der Durchmesser der Verbindungsstelle wird konstant
aufrechterhalten, was auf die Verteilung der Abschirmungsdrähte auf
der ganzen Verbindungsstelle zurückzuführen ist.
Darüber
hinaus wird ein guter elektrischer Kontakt zwischen den Abschirmungsdrähten der
beiden Kabel über
die leitfähige
Metallplattenbinde gewährleistet, die
mit Hilfe des eingezogenen Kaltschrumpfverbindungsmantels kontinuierlich
aufgepresst wird. Da ferner die Abschirmungsverbindung über dem
Verbindungsanschlussteil angeordnet ist, bleibt die Länge der
Kabelverbindung, und insbesondere deren äußerer Verbindungsmantel bzw.
deren Isolierhülse
relativ kurz.
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Es sei angemerkt, dass der offen
gelegte Kabelverbindungsmantel in der vorstehend beschriebenen,
europäischen
Patentanmeldung aus einem wärmerückstellbaren
Schrumpfverbindungsmantel besteht, der folglich auf Grund von Wärme positioniert wird.
Sobald die Wärme
entzogen ist, bleibt der Kabelverbindungsmantel zwar platziert,
aber im Gegensatz zu dem erfindungsgemäßen Kaltschrumpfverbindungsmantel
wird von diesem dann kein Druck mehr auf die darunter liegenden
Schichten der Verbindungsstelle ausgeübt. Der Kaltschrumpfverbindungsmantel
hält den
Druck auf den darunter liegenden Schichten der Verbindungsstelle
andauernd aufrecht, wodurch ein guter elektrischer Kontakt zwischen
der leitfähigen
Metallplattenbinde und den darunter liegenden leitfähigen Drähten beibehalten
wird. Dieser permanente Druck wird außerdem in symmetrisch und zylinderförmig verteilt,
so dass die darunter liegende Isolierung oder das Feldreglermastixharz über die
Verbindungsstelle gleichmäßig verteilt
werden. Ein weiterer vorteilhafter Effekt dieses symmetrischen Drucks
besteht darin, dass das Mastixharz am Abfließen in irgendeine bestimmte
Richtung gehindert wird. Dies verhindert auch die Entstehung von Lücken und
die daraus resultierenden Risiken einer teilweisen Entladung oder
eines Produktausfalls.
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Es sei außerdem angemerkt, dass die
französische
Patentanmeldung FR-2551927 „Dispositif de
blindage électromagnétique
de jonction" der
Firma Societe des Etablissements Jacques Dubois & Cie. in Frankreich auch eine Kabelverbindung
veröffentlicht
hat. Jedoch betrifft diese weitere, bekannte Kabelverbindungstechnik
Niederspannungskabel, die zur Übertragung
von elektronischen Signalen ausgelegt sind, wie beispielsweise von
Telekommunikationssignalen (PTT). Obzwar diese allgemein bekannte
Dokumentation eine Muffe von umflochtenen Drähten veröffentlicht, welche die Drahtabschirmungen
der Kabel miteinander verbindet, besteht der Verwendungszweck der
Muffe darin, die Kontinuität der
elektromagnetischen Abschirmung der Kabel zu gewährleisten. Die allgemein bekannte
Muffe ist somit nicht dafür
ausgelegt, relativ hohe Stromspannungen durchfließen zu lassen,
wobei die Kabel außerdem
nicht mit all den vorstehend beschriebenen Schichten vorgesehen
sind. Diese Kabel sind folglich nicht dafür ausgelegt, der vorstehend
genannten, relativ hohen Spannung standzuhalten.
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Die beiden allgemein bekannten Patentdokumentationen
beziehen sich auf die elektromagnetische Abschirmung der Kabel und
nicht auf die Abschirmungsverbindung, wie diese Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist. In der Tat informiert keine der bekannten Dokumentationen über den
Einsatz eines Kaltschrumpfverbindungsmantels, der so ausgelegt ist,
um einen permanenten Druck auf die leitfähige Metallplattenbinde für die Aufrechterhaltung eines
guten elektrischen Kontaktes zwischen dieser Binde und den darunter
liegenden leitfähigen
Drähten
auszuüben.
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Das europäische Patent EP-B1-0549942
mit dem Titel „Electrical
cable junction, premounted junction, assembly and manufacturing
process" der Firma Euromold
in Belgien veröffentlicht
auch eine leitfähige
Metallplatte, welche aus einem Abschirmungsaufsatz besteht, der
auf den blanken Enden der halbleitenden Abschirmungen der Kabel
aufgebracht ist. Dieser bekannte Abschirmungsaufsatz besteht aus einer
relativ komplexen Konstruktion und ist dadurch relativ teuer. Sie
erfordert außerdem
ein Spezialwerkzeug zur Anbringung des Abschirmungsaufsatzes auf
der halbleitenden Abschirmung des Kabels. Daher würde die
Anwendung des Grundsatzes eines derartigen Abschirmungsaufsatzes
beim Einsatz in der vorgestellten Verbesserung für eine Abschirmungsverbindung
dazu führen,
dass diese Abschirmungsverbindung komplex und teuer wird, und folglich
im Gegensatz zur Aufgabe der vorliegenden Erfindung steht.
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich außerdem
auf ein Verfahren zur Herstellung einer Kabelverbindungsstelle zwischen
zwei Starkstromkabeln für
relativ hohe Spannungen.
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Solch ein Verfahren ist nach dem
Stand der Technik allgemein bekannt und wird zum Beispiel in der
vorstehend genannten. europäischen
Patentanmeldung EP-A2-0272131 beschrieben. Hinzukommend zu den bereits
bekannten Problemen im Zusammenhang mit einer Kabelverbindung, die
gemäß dem bekannten
Verfahren ausgeführt
und vorstehend beschrieben wird, sei angemerkt, dass das in dieser
europäischen
Patentanmeldung veröffentlichte
Verfahren ferner den Einsatz eines speziellen Crimpwerkzeugs erfordert.
Dieses Crimpwerkzeug ist für
die Ausführung
der Anschlussverbindung der blanken Enden der λbschirmung bzw. der Erdleiter notwendig,
die jeweils in einer faseroptischen Anschlusslitze ausgerichtet
werden müssen.
Der Einsatz des Crimpwerkzeugs verzögert die Herstellung der Kabelverbindungsstelle
und kann nicht so einfach in der Feldregelung gehandhabt werden.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung einer Kabelverbindung
zur Verfügung
zu stellen, das verhältnismäßig schneller
als das bekannte Verfahren angewendet werden kann, sowie mit einer
verbesserten oder gleichmäßigeren
Drahtabschirmungsverbindung, wobei die Produktionskosten relativ
gleich günstig
bleiben.
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Gemäß der Erfindung wird diese
weitere Aufgabe auf Grund der Tatsache erfüllt, dass bei dem vorliegenden
Verfahren für
jedes Kabel
- – ein Außenkabelmantel entfernt wird,
um eine darunter liegende Drahtabschirmung freizulegen;
- – leitfähige Drähte der
Drahtabschirmung über den äußeren Kabelmantel
zurückgebogen
werden, um eine darunter liegende, halbleitende Abschirmung freizulegen;
- – eine
halbleitende Abschirmung entfernt wird, um eine Kernisolierung freizulegen;
und
- – eine
Kernisolierung entfernt wird, um einen blanken Leiter freizulegen,
und
- – die
blanken Leiter mit Hilfe eines Verbindungsanschlussteils miteinander
verbunden werden;
- – das
Verbindungsanschlussteil und zum Teil die Kernisolierungen mit einer
halbleitenden Schicht ummantelt werden, die von der Kernisolierung
getrennt angeordnet ist;
- – eine
isolierende Schicht für
die Ummantelung der halbleitenden Schicht und der blanken Enden der
Kernisolierungen ausgerichtet wird;
- – die
isolierende Schicht mit einer leitfähigen Schicht ummantelt wird;
und
vor diesen Schritten - – eine Verbindungskörperanordnung,
die aus einem Kaltschrumpfverbindungskörper besteht, welcher die isolierende
Schicht bildet und auf einem ersten Stützrohr aufgespannt ist, über das erste
Kabel geschoben wird, und
- – eine
Verbindungsmantelanordnung, die aus einem Kaltschrumpfverbindungsmantel
besteht, der auf einem zweiten Stützrohr aufgespannt ist, über das
zweite Kabel geschoben wird;
und nach diesen Schritten - – die
leitfähigen
Drähte über die
leitfähige
Schicht zurückgebogen
werden, um so die ganze Oberfläche
der leitfähigen
Schicht im Wesentlichen peripher zu bedecken;
- – die
Verbindungskörperanordnung über die
halbleitende Schicht und über
die blanken Enden der Kernisolierungen geschoben wird und das erste Stützrohr entfernt
wird;
- – die
leitfähigen
Drähte,
die über
den Umfang der leitfähigen
Schicht verteilt sind, zumindest teilweise mit einer leitfähigen Metallplattenbinde
ummantelt werden, und
- – die
Verbindungsmantelanordnung über
die leitfähige
Metallplattenbinde geschoben wird, um so die Enden des Außenkabelmantels
von beiden Kabeln zu ummanteln, wobei das zweite Stützrohr entfernt
wird, so dass die Kabelverbindung, welche die Enden des Außenkabelmantels
von den beiden Kabeln umschließt,
mit Hilfe des Schrumpfverbindungsmantels ummantelt wird.
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Durch das Verteilen der leitfähigen Drähte der
Drahtabschirmungen bzw. der Abschirmungsdrähte über die Umfangsfläche bzw.
Oberfläche
der leitfähigen
Schicht und durch das Ummanteln von diesen mit einer leitfähigen Plattenbinde
wird eine gleichmäßige Drahtabschirmungsverbindung
erhalten. Dies führt
zu einer symmetrischen Verbindung mit einem konstanten äußeren Durchmesser.
Ferner wird ein guter elektrischer Kontakt durch die leitfähige Metallplatte
gewährleistet,
die kontinuierlich auf die Abschirmungsdrähte der beiden Kabel auf Grund
des permanenten Drucks gepresst wird, der von dem eingezogenen Kaltschrumpfverbindungsmantel
ausgeübt
wird. Dieser permanente Druck wird außerdem in einer symmetrischen
Art und Weise zylinderförmig verteilt.
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Da die leitfähige Metallplatte nicht mehr
als die Abschirmungsdrähte über der
leitfähigen
Schicht bedeckt und somit nicht über
der Verbindungsstelle platziert ist, bleibt die Länge des äußeren Kabelverbindungsmantels
bzw. der Isolierhülse
auch relativ kurz.
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Außerdem wird kein Werkzeug benötigt, weder
um die Abschirmungsdrähte
zurückzubiegen, noch
um die leitfähige
Metallplatte über
diesen Abschirmungsdrähten
zu platzieren. Dies vereinfacht und verbessert die schnellere Herstellzeit
in der Feldverbindung.
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Eine weitere Ausführungsform des vorliegenden
Verfahrens gibt es, wobei der Kaltschrumpfverbindungskörper eine
Schicht aus Isoliermaterial und eine innere Schicht aus Mastixharz
umfasst.
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Auf diese Weise, und da der durch
den eingezogenen Kaltschrumpfverbindungsmantel permanent ausgeübte Druck
symmetrisch und gleichmäßig verteilt
wird, wird auch das darunter liegende Mastixharz über der
Verbindungsstelle gleichmäßig verteilt. Das
führt zu
dem Ergebnis, dass das Mastixharz, das isolierend oder als Feldregelung
wirkt, am Abfließen gehindert
wird, und folglich am Hinterlassen einer Lücke an bestimmten Stellen mit
den daraus resultierenden Risiken einer teilweisen Entladung oder
eines Produktausfalls.
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Eine weitere Ausführungsform des vorliegenden
Verfahrens gibt es, wobei die leitfähige Metallplattenbinde um
die Verbindungsstelle herum gewickelt wird, wobei die leitfähigen Drähte der
Drahtabschirmung bedeckt werden.
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Die Metallplattenbinde kann daher
leicht positioniert werden, wobei das Schieben des Kaltschrumpfverbindungsmantels über diese
Metallplattenbinde vereinfacht wird.
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Weitere Ausführungsformen der vorliegenden
Kabelverbindung mit der verbesserten Abschirmungsverbindung und
des Verfahrens zum Herstellen einer solchen Kabelverbindung sind
in den anhängenden
Patentansprüchen
aufgeführt.
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Die vorstehenden und weitere Aufgaben
und Merkmale der Erfindung werden erkennbarer, und die Erfindung
selbst wird am besten verstanden, wenn die nachfolgende Beschreibung über eine
Ausführungsform
gelesen wird, die in Zusammenhang mit den zugehörigen Zeichnungen erfolgt,
welche zeigen:
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1 stellt
zwei Kabel 10, 20 dar, die vorbereitet worden
sind, um anhand einer erfindungsgemäßen Kabelverbindung miteinander
verbunden werden zu können;
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2 zeigt
einen Zwischenverbindungsschritt, bei dem die Verbindungsstelle
mit einem eingezogenen Kaltschrumpfverbindungskörper 5 ummantelt ist
und die Abschirmungsdrähte 12, 22 über die
Außenkabelmantel 11, 21 zurückgebogen
sind; und
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3 zeigt
einen weiteren Zwischenverbindungsschritt, bei dem die Abschirmungsdrähte 12, 22 der
Kabel 10, 20 über
die ganze leitfähige
Schicht 9 zurückgebogen
und teilweise mit einer Plattenbinde aus Kupfer 30 ummantelt
sind.
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Die verschiedenen Schritte für die Ausführung einer
Verbindungsstelle zwischen zwei Starkstromkabeln für relativ
hohe Spannungen, 10 und 20, gemäß der Erfindung
wird nachstehend beschrieben.
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Die sich gegenüberliegenden Enden der Kabel, 10 und 20,
die miteinander verbunden werden sollen, werden zunächst so
vorbereitet, wie dies in 1 dargestellt
ist. Die Enden der Kabel werden in die endgültige Position ausgerichtet
und begradigt, wie dies dargestellt ist. Die Kabel werden dann über etwa
1 Meter Länge
gereinigt. An der Mitte der Verbindungsstelle werden die Kabel ausgleichend
zugeschnitten, so dass deren Enden in Kontakt kommen können.
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Auf der einen Seite wird eine isolierende
Verbindungsmantelanordnung, die aus einem Kaltschrumpfverbindungsmantel 3 hergestellt
ist, der auf einem Kunststoffstützrohr 4 aufgespannt
ist, über
das Kabel 10 geschoben. Auf der anderen Seite wird eine isolierende
Verbindungskörperanordnung,
die aus einem Kaltschrumpfverbindungskörper 5 hergestellt und
auf einem anderen Kunststoffstützrohr 6 aufgespannt
ist, über
das zweite Kabel 20 geschoben.
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Die Außenhüllen bzw. Außenkabelmäntel 11, 21 werden
dann entfernt, um die darunter liegenden Drahtabschirmungen 12, 22 der
Kabel 10, 20 jeweils freizulegen. Die Drahtabschirmungen 12, 22 setzen sich
aus Kupferdrähten
zusammen, die über
die Außenkabelmäntel 11, 21 zurückgebogen
werden, um die darunter liegenden, stranggepressten und halbleitenden
Abschirmungen 13, 23 freizulegen. Die Kupferdrähte 12, 22 werden
begradigt und deren Enden werden jeweils auf den Außenkabelmänteln 11, 21 mit
Haftklebebändern
befestigt, wie am Beispiel von 7 und 8 zu sehen
ist.
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Auf jedem Kabel 10, 20 wird
die stranggepresste. halbleitende Abschirmung 13, 23 entfernt, um
die darunter liegende Kernisolierung 14, 24 freizulegen.
Die Kabelvorbereitung wird durch das Entfernen der Kernisolierung 14, 24 fertiggestellt,
um die blanken Leiter 15, 25 eines jeden Kabels
freizulegen.
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Diese blanken Leiter 15, 25 werden
dann anhand eines Verbindungszylinders oder Verbindungsanschlussteils
(nicht dargestellt) miteinander verbunden, das zum Beispiel der
allgemein bekannte Crimpsteckverbinder sein kann. Ein abdichtendes
Mastixharz kann verwendet werden, um die Lücken zwischen den Kernisolierungen
und an beiden Enden des Steckverbinders aufzufüllen.
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Eine halbleitende Platte (nicht dargestellt), die
vorzugsweise größer als
der Steckverbinder ist und daher zum Teil die blanken Enden der
Kernisolierungen der beiden Kabel ummantelt, wird dann mittig ausgerichtet
und um den Steckverbinder herumgelegt. Diese halbleitende Platte
oder Schicht wird von den halbleitenden Abschirmungen 13, 23 der
Kabel getrennt, das heißt,
dass sie darin keinen Kontakt mehr mit diesen hat. Die Verbindungskörperanordnung
mit dem aufgespannten Verbindungskörper 5 wird dann über die
halbleitende Platte solange geschoben, bis sie mit dem Ende des
Außenkabelmantels 11 des
Kabels 10 bündig
ausgerichtet ist, das heißt,
mit dem Abbiegepunkt der Abschirmungsdrähte 12. Das Kunststoffstützrohr 6 wird
aus der Verbindungskörperanordnung
herausgezogen, so dass das vordere Ende des Verbindungskörpers von
dessen Stützrohr 6 abfällt und
weiter solange abfällt,
bis der Verbindungskörper 5 die
Verbindungsstelle zwischen den angebogenen Abschirmungsdrähten, 12 und 22, ummantelt,
wie in 2 dargestellt
ist. Das Stützrohr 6 wird
daraufhin von der Verbindungsstelle entfernt.
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Der Verbindungskörper 5 umfasst zumindest eine
Isolierschicht, die in der Regel aus einer Gummiisolierung besteht.
Außerdem
kann der Verbindungskörper 5 eine
darunter liegende Schicht aus Mastixharz umfassen. Dieses Mastixharz,
das aus einem isolierenden und/oder Feld regelnden Mastixharz besteht,
wird dann vorzugsweise auf dem Verbindungskörper bereitgestellt, als dass
es vor der Positionierung auf diesem Verbindungskörper auf
der Verbindungsstelle manuell hinzugefügt wird. Der Grund hierfür ist, dass
das bereitgestellte Mastixharz auf dem Verbindungskörper an
den Stellen der Verbindungsstelle exakt positioniert wird, an denen
es sein muss, ohne dass eine zusätzliche
Bearbeitung erforderlich ist. Außerdem kann der Verbindungskörper 5 auch
mit einer äußeren, leitfähigen Schicht
vorgesehen werden.
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Wie in 3 dargestellt
ist, wird ein Kupfergeflecht 9 über den Verbindungskörper 5 gewickelt. Diese
leitfähige
Schicht 9 ist mit beiden Enden des Verbindungskörpers 5 bündig ausgerichtet,
das heißt,
zwischen den abgebogenen Abschirmungsdrähten, 12 und 22,
der 2. Die Kupferabschirmungsdrähte, 12 und 22,
werden dann über
jedes Ende des Kupfergeflechts 9 zurückgebogen, so dass sie gleichmäßig um den
Umfang dieser leitfähigen Schicht
verteilt sind. Die Kupferdrähte 12, 22,
die zu kurz sind, um miteinander in Kontakt treten zu können, werden
dann jeweils auf dem Geflecht 9 mit einem Streifen eines
PVC-Haftklebebandes 31, 32 befestigt.
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Eine dünne Kupferplatte 30 von
etwa 0,2 bis 1 mm Stärke
und 50 mm Breite wird um die Kupferdrähte 12, 22 auf
den Drahtabschirmungen herumgewickelt, und sie ummantelt zumindest
teilweise diese von beiden Seiten herkommenden Drähte. Es
ist darauf zu achten, dass das PVC-Klebeband 31, 32 von der
Kontaktfläche
außerhalb,
zwischen der leitfähigen
Metallplatte 30 und den leitfähigen Drähten 12 und 22,
fern gehalten wird. Die Platte 30 kann mit einem Haftklebeband
befestigt werden, wobei alle blanken Metallteile mit einem Streifen
eines PVC-Klebebandes (nicht dargestellt) ummantelt werden.
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Um die Verbindungsstelle selbst besser
auszugleichen, kann ein abdichtendes Mastixharz 33, 34 um
die Kabelmäntel 11, 21 zu
den Kupferdrähten 12, 22 hin
angewendet werden.
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Schließlich wird die Anordnung mit
dem Kaltschrumpfverbindungsmantel 3, die auf deren Stützrohr 4 aufgespannt
ist, über
die leitfähige
Metallplatte 30 und über
die Abschirmungsdrähte, 12 und 22,
solange geschoben, bis die Enden der Außenkabelmäntel 11, 21 der
beiden Kabel, 10 und 20, jeweils bedeckt sind.
Das Stützrohr 4 wird
dann zunächst durch
Herausziehen aus der Verbindungsmantelanordnung entfernt, so dass
der vordere Verbindungsmantelabschluss des Außenkabelmantels 11 hin
zu dem Außenkabelmantel 21 fällt und
so die ganze Verbindungsstelle ummantelt.
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Obzwar die Grundsätze der Erfindung in Zusammenhang
mit einer speziellen Vorrichtung vorstehend beschrieben worden sind,
ist eindeutig davon auszugehen, dass diese Beschreibung nur anhand eines
Ausführungsbeispiels
gemacht worden ist und nicht als eine Einschränkung bezüglich des Schutzumfangs der
Erfindung ausgelegt werden darf, wie dieser in den anhängenden
Patentansprüchen
aufgeführt
ist.