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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Beleuchtungssysteme
und, im Besonderen, auf eine verbesserte Matrixstruktur für Licht
emittierende Dioden, welche als Beleuchtungsquellen eingesetzt werden.
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Eine
Licht emittierende Diode (LED) ist eine Art Halbleiteranordnung,
präzise
ausgedrückt,
ein pn-Übergang,
welcher bei Zuführen
von Strom elektromagnetische Strahlung emittiert. Typischerweise weist
eine Licht emittierende Diode ein Halbleitermaterial auf, bei welchem
es sich um eine entsprechend ausgewählte Gallium-Arsen-Phosphor-Verbindung handelt.
Durch Verändern
des Verhältnisses
von Phosphor zu Arsen kann die Wellenlänge des von einer Licht emittierenden
Diode emittierten Lichts eingestellt werden.
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Mit
der Weiterentwicklung von Halbleitermaterialien und der Optiktechnologie
werden Licht emittierende Dioden zunehmend zu Beleuchtungszwecken
verwendet. Zum Beispiel werden Licht emittierende Dioden großer Helligkeit
zur Zeit bei Kraftfahrzeugsignalen, Verkehrsampeln und -zeichen,
großflächigen Displays
usw. eingesetzt. Bei den meisten dieser Verwendungszwecke sind mehrere
Licht emittierende Dioden so in einer Matrixstruktur geschaltet, dass
sie eine große
Lichtmenge erzeugen.
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1 zeigt eine typische Anordnung
in Reihe geschalteter, Licht emittierender Dioden 1 bis
m. Energieversorgungsquelle 4 führt den Licht emittierenden
Dioden über
Widerstand R1, welcher den Stromsignalfluss
in den Dioden steuert, ein Hochspannungssignal zu. Licht emittierende
Dioden, welche auf diese Weise geschaltet sind, ergeben gewöhnlich eine
Energieversorgungsquelle mit hohem Wirkungsgrad und geringen thermischen
Beanspruchungen.
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Eine
Licht emittierende Diode kann zuweilen ausfallen. Bei dem Ausfall
einer Licht emittierenden Diode kann es sich entweder um einen Ausfall
durch einen offenen Stromkreis oder einen Ausfall durch einen Kurzschluss
handeln. Zum Beispiel wirkt bei Kurzschlussausfall die Licht emittierende
Diode 2 als Kurzschluss, wobei über die Licht emittierende
Diode 2 Strom von der Licht emittierenden Diode 1 bis 3 wandern
kann, ohne dabei Licht zu erzeugen. Dagegen wirkt die Licht emittierende
Diode 2 bei einem Ausfall durch einen offenen Stromkreis
als offener Stromkreis und bewirkt als solcher, dass die in 1 dargestellte, gesamte
Matrix erlischt.
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Um
sich dieser Situation zu widmen, wurden weitere Anordnungen Licht
emittierender Dioden vorgeschlagen. Zum Beispiel zeigt 2(a) eine andere typische
Anordnung Licht emittierender Dioden, welche sich aus mehreren Zweigen
aus Licht emittierenden Dioden, wie z.B. 10, 20, 30 und 40,
welche parallel geschaltet sind, zusammensetzt. Jeder Zweig weist
in Reihe geschaltete, Licht emittierende Dioden auf. Zum Beispiel
weist Zweig 10 in Reihe geschaltete, Licht emittierende
Dioden 11 bis n1 auf. Stromversorgungsquelle 14 führt den
Licht emittierenden Dioden über
Widerstand R2 ein Stromsignal zu.
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Licht
emittierende Dioden, welche auf diese Weise geschaltet sind, weisen
ein größeres Maß an Zuverlässigkeit
als Licht emittierende Dioden, welche gemäß der in 1 dargestellten Anordnung geschaltet
sind, auf. Bei Ausfall durch einen offenen Stromkreis bewirkt der
Ausfall einer Licht emittierenden Diode in einem Zweig, dass sämtliche
Licht emittierende Dioden in diesem Zweig erlöschen, ohne dabei die Licht
emittierenden Dioden in den restlichen Zweigen zu beeinflussen.
Jedoch ist die Tatsache, dass sämtliche
Licht emittierende Dioden in einem bestimmten Zweig durch einen,
auf einen offenen Stromkreis zurückzuführenden
Ausfall einer einzigen Licht emittierenden Diode erlöschen, noch
immer ein nicht wünschenswertes
Ergebnis. Bei Kurzschlussausfall kann der Ausfall einer Licht emittierenden
Diode in einem ersten Zweig bewirken, dass dieser Zweig im Vergleich
zu den anderen Zweigen einen höheren
Stromfluss aufweist. Der höhere
Stromfluss durch einen einzelnen Zweig kann bewirken, dass dieser
mit einer anderen Stärke
als die Licht emittierenden Dioden in den restlichen Zweigen beleuchtet wird,
was ebenfalls ein nicht wünschenswertes
Resultat darstellt.
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Es
wurden weitere Anordnungen Licht emittierender Dioden vorgeschlagen,
um dieses Problem zu beheben. Zum Beispiel zeigt
2(b) eine weitere typische Anordnung
Licht emittierender Dioden, die aus
WO
00/20085 bekannt ist. Wie bei der in
2(a) dargestellten Anordnung zeigt
2(b) vier Zweige aus parallel
geschalteten, Licht emittierenden Dioden, wie z.B.
50,
60,
70 und
80.
Jeder Zweig weist außerdem
in Reihe geschaltete, Licht emittierende Dioden auf. Zum Beispiel
weist Zweig
50 in Reihe geschaltete, Licht emittierende
Dioden
51 bis n
5 auf. Stromversorgungsquelle
54 führt den
Licht emittierenden Dioden über
Widerstand R
3 Stromsignale zu.
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Die
in 2(b) dargestellte
Anordnung weist ferner zwischen aneinander grenzenden Zweigen aus
Licht emittierenden Dioden Nebenschlüsse auf. Zum Beispiel ist Nebenschluss 55 zwischen
den Licht emittierenden Dioden 51 und 52 von Zweig 50 und zwischen
den Licht emittierenden Dioden 61 und 62 von Zweig 60 geschaltet.
Gleichermaßen
ist Nebenschluss 75 zwischen den Licht emittierenden Dioden 71 und 72 von
Zweig 70 und zwischen den Licht emittierenden Dioden 81 und 82 von
Zweig 80 geschaltet.
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Die
Licht emittierenden Dioden, welche auf diese Weise geschaltet sind,
weisen ein größeres Maß an Zuverlässigkeit
als Licht emittierende Dioden, die gemäß den in 1 oder 2(a) dargestellten Anordnungen
geschaltet sind, auf. Dieses ergibt sich, da bei einem Ausfall durch
einen offenen Stromkreis auf Grund des Ausfalls einer einzelnen
Licht emittierenden Diode in diesem Zweig ein kompletter Zweig nicht
erlischt. Stattdessen fließt
Strom über
die Nebenschlüsse,
um eine ausgefallene, Licht emittierende Diode zu umgehen.
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Bei
dem Kurzschlussausfall ist an eine Licht emittierende Diode, die
ausfällt,
keine Spannung angelegt, wodurch bewirkt wird, dass der gesamte Strom
durch den, die ausgefallene, Licht emittierende Diode aufweisenden
Zweig fließt.
Wenn zum Beispiel die Licht emittierende Diode 51 kurzgeschlossen
wird, fließt
Strom durch den oberen Zweig. Somit sind bei der in 2(b) dargestellten Anordnung bei Kurzschließen einer
einzelnen Licht emittierenden Diode die entsprechenden Licht emittierenden
Dioden 61, 71 und 81 in jedem der anderen
Zweige ebenfalls erloschen.
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Die
in 2(b) dargestellte
Anordnung stößt ebenfalls
auf weitere Probleme. Zum Beispiel ist es, um sicherzustellen, dass
alle Licht emittierende Dioden in der Anordnung die gleiche Helligkeit
aufweisen, bei der Anordnung erforderlich, dass parallel geschaltete,
Licht emittierende Dioden an Durchlassspannungscharakteristiken
angepasst wurden. Zum Beispiel müssen
Licht emittierende Dioden 51, 61, 71 und 81,
die parallel geschaltet sind, eng angepasste Durchlassspannungscharakteristiken
aufweisen. Andernfalls verändert
sich der Stromsignalfluss durch die Licht emittierenden Dioden,
wodurch bewirkt wird, dass die Licht emittierenden Dioden eine ungleichartige
Helligkeit aufweisen.
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Um
dieses Problem der sich ändernden
Helligkeit zu verhindern, müssen
die Durchlassspannungscharakteristiken jeder Licht emittierenden
Diode vor deren Verwendung getestet werden. Darüber hinaus müssen Gruppen
von Licht emittierenden Dioden mit ähnlichen Spannungscharakteristiken
in eng zusammengefasste Gruppen (d.h. Gruppen von Licht emittierenden
Dioden, bei welchen die Durchlassspannungscharakteristiken nahezu identisch sind)
eingeteilt werden. Die eng zusammengefassten Gruppen von Licht emittierenden
Dioden müssen dann
parallel zueinander in einer Anordnung von Licht emittierenden Dioden
vorgesehen werden. Dieser Gruppeneinteilungsvorgang ist kostspielig,
zeitaufwendig und ineffizient.
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In
US 5 806 965 ist eine Anordnung
von Licht emittierenden Dioden offenbart, bei welcher die Dioden
auf Leiterplatten angeordnet sind, um eine dreidimensionale Konfiguration
vorzusehen.
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Somit
besteht ein weiterer Bedarf an einer verbesserten, dreidimensionalen
Anordnung von Licht emittierenden Dioden, welche nicht die bekannten
Probleme aufweist.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist ein Beleuchtungssystem eine große Anzahl
von elektrisch leitenden, in einer dreidimensionalen Anordnung vorgesehenen
Zweige (102) auf, wobei die Zweige (102) parallel
zu der Energieversorgungsquelle geschaltet sind, jeder der Zweige
(102) mindestens eine Licht emittierende Diode (110)
sowie
eine große
Anzahl Nebenschlüsse
(114) aufweist, wobei jeder der Nebenschlüsse (114)
einen Anodenanschluss einer Licht emittierenden Diode (110)
in einem der Zweige mit einem Kathodenanschluss von mindestens zwei
entsprechenden, jeweils in einem benachbarten Zweig vorgesehenen,
Licht emittierenden Dioden (111), so verbindet, dass eine
entsprechende Gruppe von Licht emittierenden Dioden zusammen mit
ihren entsprechenden Kopplungsnebenschlüssen eine Zelle (101)
definieren, und wobei jeder Nebenschluss (114) eine Licht
emittierende Diode (112) aufweist.
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Durch
die dreidimensionale Anordnung kann das Beleuchtungssystem aus mehreren,
verschiedenen Richtungen betrachtet werden, wodurch sich das System
besonders gut für
Einsätze,
wie z.B. Schreibtischlampen, Lichtsignale, Sicherheitsleuchten, Leuchtreklame
usw., eignet. In einem Ausführungsbeispiel
ist die dreidimensionale Anordnung so vorgesehen, dass jede der
Licht emittierenden Dioden auf einem Anzeigefeld angeordnet ist.
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In
einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist das Beleuchtungssystem drei Zweige
und einen dreieckigen Querschnitt auf. In einem weiteren Ausführungsbeispiel
weist das Beleuchtungssystem sechs Zweige und einen hexagonalen
Querschnitt auf. Ungeachtet der Anzahl der Zweige kann das Beleuchtungssystem
ebenfalls mindestens einen zentralen Zweig mit zusätzlichen,
um diesen angeordneten Zweigen auf weisen. In einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist mindestens einer der Zweige mit dem
zentralen Zweig verbunden, während
in einem weiteren Ausführungsbeispiel
jeder der Zweige mit dem zentralen Zweig verbunden ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist jeder Zweig einer Zelle mit zwei oder mehreren weiteren Zweigen
in der Zelle verbunden. Damit ist in jeder Zelle der Anodenanschluss
einer Licht emittierenden Diode in einem Zweig über Nebenschlüsse mit
dem Kathodenanschluss von entsprechenden Licht emittierenden Dioden
einer großen
Anzahl benachbarter Zweige verbunden. Folglich weist jeder der Nebenschlüsse eine
Licht emittierende Diode auf.
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Die
Anordnung von Licht emittierenden Dioden gemäß der vorliegenden Erfindung
ermöglicht die
Verwendung von Licht emittierenden Dioden mit unterschiedlichen
Durchlassspannungscharakteristiken, wobei noch immer sichergestellt
ist, dass alle der Licht emittierenden Dioden in der Anordnung im Wesentlichen
die gleiche Helligkeit aufweisen. Vorteilhafterweise ist das Beleuchtungssystem
der vorliegenden Erfindung so ausgelegt, dass bei Ausfall einer
Licht emittierenden Diode in einem Zweig die verbleibenden Licht
emittierenden Dioden in diesem Zweig nicht erlöschen. In einem weiteren Ausführungsbeispiel
weist das Beleuchtungssystem mindestens zwei Zellen auf, welche
in Kaskade angeordnet sind, wobei die in Kaskade angeordneten Zellen nacheinander
so geschaltet sind, dass der Kathodenanschluss jeder Licht emittierenden
Diode in einem Zweig mit einem Anodenanschluss einer Licht emittierenden
Diode des gleichen Zweigs in einer nächsten, nachfolgenden Zelle
verbunden ist.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist
jeder Zweig des Beleuchtungssystems ein Stromregelungselement, wie
zum Beispiel ein Widerstandselement, auf, welches zum Beispiel als
das erste und das letzte Element in jedem Zweig geschaltet ist.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
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1 – eine typische Anordnung von
Licht emittierenden Dioden, wie diese bei einem Beleuchtungssystem
nach dem Stand der Technik eingesetzt wird;
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2(a) – eine andere typische Anordnung von
Licht emittierenden Dioden, wie diese bei einem Beleuchtungssystem
nach dem Stand der Technik eingesetzt wird;
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2(b) – eine weitere typische Anordnung von
Licht emittierenden Dioden, wie diese bei einem Beleuchtungssystem
nach dem Stand der Technik eingesetzt wird;
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3(a) – eine dreidimensionale Anordnung von
Licht emittierenden Dioden gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3(b) – einen Querschnitt der dreidimensionalen
Anordnung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3(c) – einen erweiterten Querschnitt
der dreidimensionalen Anordnung von Licht emittierenden Dioden gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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4(a) – eine weitere dreidimensionale
Anordnung von Licht emittierenden Dioden gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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4(b) – einen Querschnitt der dreidimensionalen
Anordnung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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4(c) – einen erweiterten Querschnitt
der dreidimensionalen Anordnung von Licht emittierenden Dioden gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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5(a) – noch eine weitere dreidimensionale
Anordnung von Licht emittierenden Dioden gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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5(b) – einen Querschnitt der dreidimensionalen
Anordnung gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; sowie
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5(c) – einen erweiterten Querschnitt
der dreidimensionalen Anordnung von Licht emittierenden Dioden gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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3(a) zeigt eine Anordnung 100 von
Licht emittierenden Dioden gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, wie bei einem Beleuchtungssystem eingesetzt.
Das Beleuchtungssystem weist eine große Anzahl elektrisch leitender Zweige
auf, wobei diese so angeordnet sind, dass sie eine dreidimensionale
Anordnung bilden. Es sei erwähnt,
dass, gemäß verschiedener
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung, die Anordnung so vorgesehen sein kann,
dass jede der Licht emittierenden Dioden auf einem Anzeigefeld angeordnet
ist.
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In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist
das Beleuchtungssystem drei Zweige und einen dreieckigen Querschnitt
auf. Der dreieckige Querschnitt ist ebenfalls in 3(b) dargestellt, obgleich die vorliegende
Erfindung in dieser Hinsicht in ihrem Anwendungsbereich nicht eingeschränkt ist. Jeder
der Zweige 102(a), 102(b) und 102(c) von 3(a) wird als Zweigendknoten 102(a), 102(b) und 102(c) in 3(b) bezeich net. 3(c) zeigt ein weiteres
Ausführungsbeispiel,
in welchem der dreieckige Querschnitt auf jeder der Seiten wiederholt wird,
um drei zusätzliche,
dreieckige Querschnitte mit insgesamt sechs Zweigen zu bilden, wobei
das Ende jedes Zweigs durch die Zweigendknoten 102(a) bis 102(f) gekennzeichnet
ist. Bei der vorliegenden Erfindung besteht die Möglichkeit,
dass jede Anzahl Zweige und jede Querschnittsform eingesetzt werden können.
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Zurückkommend
auf 3(a) weist jeder Zweig
Licht emittierende Dioden auf, welche in Reihe geschaltet sind.
Eine Gruppe von Licht emittierenden Dioden sämtlicher Zweige definiert eine
Zelle. Die in 3(a) dargestellte
Anordnung zeigt in Kaskade angeordnete, aus Licht emittierenden
Dioden gebildete Zellen 101(a), 101(b) bis 101(n).
Es sei erwähnt, dass,
gemäß verschiedenen
Ausführungsbeispielen der
vorliegenden Erfindung, jede beliebige Anzahl Zellen gebildet werden
kann.
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Jede
Zelle 101 von Anordnung 100 weist eine erste Licht
emittierende Diode (wie z.B. die Licht emittierende Diode 110)
von Zweig 102(a), eine erste Licht emittierende Diode (wie
z.B. die Licht emittierende Diode 111) von Zweig 102(b) sowie
eine erste Licht emittierende Diode (wie z.B. die Licht emittierende
Diode 116) von Zweig 102(c) auf. Jeder der Zweige
mit den Licht emittierenden Dioden ist zu Beginn (d.h. vor der ersten
Zelle) über
Widerstände
(wie z.B. Widerstände 103, 104 und 105)
parallel geschaltet. Die Widerstände
weisen vorzugsweise die gleichen Widerstandswerte auf, um sicherzustellen, dass über jeden
Zweig eine gleiche Strommenge aufgenommen wird.
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Der
Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode in jedem Zweig ist
mit dem Kathodenanschluss von entsprechenden Licht emittierenden
Dioden in benachbarten Zweigen verbunden. Zum Beispiel ist der Anodenanschluss
der Licht emittierenden Diode 110 über einen Nebenschluss (wie
z.B. Nebenschluss 114) mit einer darin geschalteten, Licht
emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden Diode 112)
mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 111 verbunden.
Des Weiteren ist der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 110 über einen
Nebenschluss (wie z.B. Nebenschluss 124) mit einer darin
geschalteten, Licht emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden
Diode 121) mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden
Diode 116 verbunden.
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Ebenso
ist der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 111 über einen
Nebenschluss (wie z.B. Nebenschluss 115) mit einer darin
geschalteten, Licht emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden
Diode 113) mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden
Diode 110 verbunden. Der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 111 ist
ebenfalls über
einen Nebenschluss (wie z.B. Nebenschluss 120) mit einer
darin geschalteten, Licht emittierenden Diode (wie z.B. der Licht
emittierenden Diode 118) mit dem Kathodenanschluss der Licht
emittierenden Diode 116 verbunden. Die Energieversorgungsquelle 199 führt den
Licht emittierenden Dioden über
die Widerstände 103, 104 und 105 ein
Stromsignal zu. An den Kathodenanschlüssen der letzten Licht emittierenden
Dioden in jedem Zweig sind in Anordnung 100 zusätzliche
Widerstände 106, 107 und 108 vorgesehen.
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Licht
emittierende Dioden, welche gemäß der in 3(a) dargestellten Anordnung
geschaltet sind, weisen ein Maß an
Zuverlässigkeit
auf, welches mit Licht emittierenden Dioden, die gemäß der in 2(b) dargestellten Anordnung
geschaltet sind, vergleichbar ist. Dieses ergibt sich , da bei Ausfall durch
einen offenen Stromkreis ein gesamter Zweig nicht auf Grund des
Ausfalls einer Licht emittierenden Diode in diesem Zweig erlischt.
Stattdessen fließt Strom über Nebenschlüsse 114, 115 usw.,
um eine ausgefallene, Licht emittierende Diode zu umgehen. Wenn
zum Beispiel die Licht emittierende Diode 110 von 3(a) ausfällt, fließt Strom über Zweig 102(b) und
die Licht emittierende Diode 113 sowie über Zweig 102(c) und
die Licht emittierende Diode 122 noch immer zu der Licht
emittierenden Diode 140 (und beleuchtet diese dadurch).
Darüber
hinaus fließt noch
immer Strom von Zweig 102(a) über Nebenschlüsse 114 und 124 jeweils
zu benachbarten Zweigen 102(b) und 102(c).
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Ferner
erlöschen
Licht emittierende Dioden in weiteren Zweigen und Nebenschlüssen nicht
auf Grund des Ausfalls einer Licht emittierenden Diode in einem
Zweig. Dieses ergibt sich, da die Licht emittierenden Dioden nicht
parallel geschaltet sind. Wenn zum Beispiel die Licht emittierende
Diode 110 kurzgeschlossen wird, fließt Strom durch den oberen Zweig 102(a),
welcher keinen Spannungsabfall aufweist, und ebenfalls jeweils durch
die Licht emittierenden Dioden 112 und 121 in
Nebenschlüssen 114 und 124.
Die Licht emittierenden Dioden 112 und 121 bleiben
beleuchtet, da der durch diese fließende Strom, im Gegensatz zu
dem bei der Anordnung von 2(b) erfolgenden
Abfall, lediglich um eine geringe Höhe abfällt. Die Licht emittierenden
Dioden 112 und 116 sowie die Nebenschlüsse, welche
mit deren Eingangsanschlüssen
verbunden sind, bleiben ebenfalls beleuchtet, da ein Stromfluss
durch diese über die
Zweige 102(b) und 102(c) aufrechterhalten wird.
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Zudem
werden bei der Anordnung 100 von Licht emittierenden Dioden
ebenfalls weitere Probleme, die sich bei bekannten Anordnungen von
Licht emittierenden Dioden zeigten, verringert. Zum Beispiel stellt
die erfindungsgemäße Anordnung 100 von Licht
emittierenden Dioden gemäß einem
Ausführungsbeispiel
sicher, dass sämtliche
Licht emittierende Dioden der Anordnung die gleiche Helligkeit aufweisen,
ohne dass die Notwendigkeit besteht, dass die Licht emittierenden
Dioden an die Durchlassspannungscharakteristiken eng angepasst wurden. Zum
Beispiel können
die Licht emittierenden Dioden 110, 111, 112, 113, 116, 117, 118, 121 und 122 der
in 3(a) dargestellten
Anordnung Durchlassspannungscharakteristiken aufweisen, welche nicht
so eng wie die Durchlassspannungscharakteristiken der Licht emittierenden
Dioden 51, 61, 71 und 81 der
in 2(b) dargestellten
Anordnung angepasst sind. Dieses ergibt sich, da, im Gegensatz zu
den bekannten Anordnungen, die Licht emittierenden Dioden in Zelle 101 der
Anordnung 100 nicht parallel zueinander geschaltet sind.
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Da
die Licht emittierenden Dioden in jeder Zelle nicht parallel geschaltet
sind, muss der Spannungsabfall an den Dioden nicht gleich sein.
Daher müssen
die Durchlassspannungscharakteristiken jeder Licht emittierenden
Diode nicht identisch mit anderen sein, um gleiche Beleuchtungsstärken vorzusehen.
Mit anderen Worten, der Stromfluss durch eine Licht emittierende
Diode mit einer niedrigeren Durchlassspannung steigt nicht an, um
die Durchlassspannung der Licht emittierenden Diode an die höhere Durchlassspannung
einer anderen Licht emittierenden Diode anzugleichen.
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Da
es nicht erforderlich ist, Licht emittierende Dioden mit eng angepassten
Durchlassspannungscharakteristiken zu haben, besteht bei der vorliegenden
Erfindung nicht die Notwendigkeit, Licht emittierende Dioden mit
eng angepassten Spannungscharakteristiken zusammenzufassen. Daher
werden durch die vorliegende Erfindung zusätzliche Herstellungskosten
und -zeit, welche durch den Gruppeneinteilungsvorgang bekannter
Anordnungen von Licht emittierenden Dioden erforderlich werden,
reduziert.
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4(a) zeigt eine dreidimensionale
Anordnung 200 von Licht emittierenden Dioden, wie bei einem
Beleuchtungssystem verwendet, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Die in 4(a) dargestellte
Anordnung zeigt erneut eine dreidimensionale Matrixstruktur mit
in Kaskade geschalteten Zellen 201(a), 201(b) bis 201(n) aus
Licht emittierenden Dioden. Gemäß verschiedener
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung kann eine beliebige Anzahl Zellen 201 in Kaskade
geschaltet werden. Es sei erwähnt,
dass, gemäß weiteren
Ausführungsbeispielen
der vorlie genden Erfindung und wie zuvor erwähnt, die Anordnung so konfiguriert
sein kann, dass jede der Licht emittierenden Dioden auf einem Anzeigefeld
angeordnet ist.
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In
dem in 4(a) dargestellten
Ausführungsbeispiel
weist das Beleuchtungssystem sechs Zweige und einen hexagonalen
Querschnitt auf. Der hexagonale Querschnitt ist ebenfalls in 4(b) dargestellt, obgleich
die vorliegende Erfindung in ihrem Anwendungsbereich in dieser Hinsicht
nicht eingeschränkt
ist. Jeder der Zweige 202(a) bis 202(f) von 4(a) wird als Zweigendknoten 202(a) bis 202(f) in 4(b) bezeichnet. 4(c) zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel,
in dem der hexagonale Querschnitt auf jeder Seite wiederholt wird,
um sechs zusätzliche,
hexagonale Querschnitte mit insgesamt vierundzwanzig Zweigen zu
bilden, wobei das Ende jedes Zweigs durch die Zweigendknoten 202(a) bis 202(x) gekennzeichnet
ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung
besteht die Möglichkeit,
eine beliebige Anzahl Zweige und Querschnittsform einzusetzen.
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Zurückkommend
auf 4(a) weist jede
Zelle 201 von Anordnung 200 entsprechende Licht
emittierende Dioden von sechs Zweigen 202(a) bis 202(f) auf.
Die Zweige 202(a) bis 202(f) sind zu Beginn (d.h. vor
der ersten Zelle) über
Widerstände 203 bis 208 jeweils
parallel geschaltet. Die Widerstände
weisen vorzugsweise die gleichen Widerstandswerte auf um sicherzustellen,
dass über
jeden Zweig eine gleiche Strommenge aufgenommen wird. Die Energieversorgungsquelle 299 führt den
Licht emittierenden Dioden über
Widerstände 203 bis 208 Strom
zu. In Anordnung 200 werden an den Kathodenanschlüssen der
letzten Licht emittierenden Dioden der dargestellten Anordnung zusätzliche
Widerstände
(wie z.B. die als Widerstände 209 bis 212 dargestellten)
verwendet.
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In
jeder Zelle ist der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode
in einem Zweig über
einen Nebenschluss mit einer darin geschalteten, Licht emittierenden
Diode mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode in
einem benachbarten Zweig verbunden. Somit ist zwischen den aneinander
grenzenden Zweigen 202(a) und 202(b) der Anodenanschluss
der Licht emittierenden Diode 210 über den Nebenschluss 214 mit
einer darin geschalteten, Licht emittierenden Diode 212 mit
dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 211 verbunden.
Darüber
hinaus ist der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 211 über den
Nebenschluss 215 mit einer darin geschalteten, Licht emittierenden
Diode 213 mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden
Diode 210 verbunden.
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Gleichermaßen ist
zwischen den benachbarten Zweigen 202(b) und 202(c) der
Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 211 über Nebenschluss 220 mit
dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 216 verbunden.
Nebenschluss 220 weist die darin geschaltete, Licht emittierenden
Diode 218 auf. Der Anodenanschluss der Licht emittierenden
Diode 216 ist über
Nebenschluss 219 mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden
Diode 211 verbunden. Nebenschluss 219 weist die
darin geschaltete, Licht emittierende Diode 217 auf. Zudem
ist zwischen den aneinander grenzenden Zweigen 202(f) und 202(a) der
Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 225 über Nebenschluss 223 mit
dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 210 verbunden.
Nebenschluss 223 weist die darin geschaltete, Licht emittierende
Diode 222 auf. Der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 210 ist über Nebenschluss 224 mit
dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 225 verbunden.
Nebenschluss 224 weist die darin geschaltete, Licht emittierende
Diode 221 auf.
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Obgleich
in 4(a) nicht dargestellt,
sind zusätzliche,
Licht emittierende Dioden mit den Zweigen 202(d) und 202(e) verbunden,
von denen jeder ebenfalls an benachbarte Zweige gekoppelt ist, um Nebenschlüsse mit
dazwischen liegenden, Licht emittierenden Dioden vorzusehen. Es
sei erwähnt, dass
zudem, gemäß verschiedenen
weiteren Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung, jeder der Zweige in einer Zelle, und
nicht bloß die
sich in der unmittelbaren Nähe
befindlichen, über
Nebenschlüsse
mit irgendwelchen oder allen weiteren Zweigen in der Zelle verbunden
sein kann. Somit kann zum Beispiel Zweig 202(a), wie in 4(a) dargestellt, neben
der Ankopplung an die Zweige 202(b) und 202(f), über Nebenschlüsse mit 202(c), 202(d) oder 202(e) verbunden
sein.
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Licht
emittierende Dioden, welche gemäß der in 4(a) dargestellten, dreidimensionalen
Anordnung geschaltet sind, weisen ein hohes Maß an Zuverlässigkeit auf, da bei Ausfall
durch einen offenen Stromkreis auf Grund des Ausfalls einer Licht emittierenden
Diode in diesem Zweig nicht ein ganzer Zweig erlischt. Stattdessen
fließt
Strom über
die Nebenschlüsse
(z.B. die Nebenschlüsse 214 oder 215 usw.),
um eine ausgefallene, Licht emittierende Diode zu umgehen. Wenn
zum Beispiel die Licht emittierende Diode 211 von 4(a) ausfällt und
ein offener Stromkreis besteht, fließt noch immer Strom über Zweig 202(a) und
die Licht emittierende Diode 212 sowie über Zweig 202(c) und
die Licht emittierende Diode 218 zu der Licht emittierenden
Diode 241 (und beleuchtet diese dadurch). Darüber hinaus fließt noch
immer Strom von Zweig 202(b) zu den benachbarten Zweigen 215 und 219.
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Des
Weiteren erlöschen
bei einem Kurzschlussausfall Licht emittierende Dioden in anderen Zweigen
und Nebenschlüssen
auf Grund des Ausfalls einer Licht emittierenden Diode in einem
Zweig nicht. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass die Licht emittierenden
Dioden nicht parallel geschaltet sind. Wenn zum Beispiel die Licht
emittierende Diode 210 kurzgeschlossen wird, fließt Strom
durch den oberen Zweig 202(a), welcher keinen Spannungsabfall
aufweist, und fließt
ebenfalls jeweils durch die Licht emittierenden Dioden 212 und 221 in
den Nebenschlüssen 214 und 224.
Die Licht emittierenden Dioden 212 und 221 bleiben
beleuchtet, da der durch diese fließende Strom, im Gegensatz zu
dem in der Anordnung von 2(b) stattfindenden
Abfall, lediglich um eine geringe Höhe abfällt. Die Licht emittierenden
Dioden 211, 216 usw. sowie die Nebenschlüsse, welche
mit deren Eingangsanschlüssen verbunden
sind, bleiben ebenfalls beleuchtet, da ein Stromfluss durch diese über die
Nebenschlüsse 202(b) bis 202(f) aufrechterhalten
wird.
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Wie
in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen,
eliminiert die in 4(a) dargestellte
Anordnung von Licht emittierenden Dioden ebenfalls das sich bei
den bekannten Anordnungen zeigende Problem, wonach es erforderlich
ist, dass die Licht emittierenden Dioden in einer Zelle eng angepasste
Durchlassspannungscharakteristiken aufweisen. Zum Beispiel sind
die Licht emittierenden Dioden in Zelle 201 von Anordnung 200,
speziell die Licht emittierenden Dioden 210 bis 225,
nicht parallel zueinander geschaltet, wodurch bewirkt wird, dass der
Stromfluss durch eine Licht emittierende Diode eine niedrigere Durchlassspannung
aufweist, um die Durchlassspannung der Licht emittierenden Diode
an die höhere
Durchlassspannung einer anderen Licht emittierenden Diode anzugleichen.
Somit werden durch die vorliegende Erfindung die zusätzlichen Herstellungskosten
und die zusätzliche
Herstellungszeit, welche durch den Gruppeneinteilungsvorgang der
bekannten Anordnungen von Licht emittierenden Dioden erforderlich
sind, reduziert.
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5(a) zeigt eine dreidimensionale
Anordnung 300 von Licht emittierenden Dioden, wie bei einem
Beleuchtungssystem verwendet, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Die in 5(a) dargestellte
Anordnung zeigt erneut eine dreidimensionale Matrixstruktur mit
in Kaskade geschalteten Zellen 301 aus Licht emittierenden
Dioden. Es sei erwähnt,
dass, gemäß verschiedenen
Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung, eine beliebige Anzahl Zellen 301 in
Kaskade geschaltet werden kann.
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In
dem in 5(a) dargestellten
Ausführungsbeispiel
weist das Beleuchtungssystem sieben Zweige (sechs äußere Zweige
und einen zentralen Zweig) auf und sieht einen hexagonalen Querschnitt vor.
Der hexagonale Querschnitt ist ebenfalls in 5(b) dargestellt, obgleich die vorliegende
Erfindung in dieser Hinsicht in ihrem Anwendungsbereich nicht eingeschränkt ist.
Jeder der Zweige 302(a) bis 302(g) von 5(a) wird als Zweigendknoten 302(a) bis 302(g) in 5(b) bezeichnet. 5(c) zeigt ein weiteres
Ausführungsbeispiel,
in welchem der hexagonale Querschnitt auf jeder seiner Seiten wiederholt wird,
um sechs zusätzliche,
hexagonale Querschnitte mit insgesamt einunddreißig Zweigen zu bilden, wobei
das Ende jedes Zweigs durch die Zweigendknoten 302(a) bis 302(ee) gekennzeichnet
ist. Die vorliegende Erfindung sieht vor, eine beliebige Anzahl äußere Zweige
und zentrale Zweige einzusetzen. Es sei ebenfalls erwähnt, dass
die Begriffe "äußere" und "zentrale" lediglich eine mögliche Nähe beschreiben, und
dass die Anordnung anders als die in 5(a) dargestellte
konfiguriert sein kann.
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Zurückkommend
auf 5(a), weist Anordnung 300 Zweige 302(a) bis 302(g) auf,
wobei jeder Zweig eine große
Anzahl Licht emittierender Dioden, welche in Reihe geschaltet sind,
aufweist. Eine Gruppe von entsprechenden, Licht emittierenden Dioden jedes
Zweigs (zusammen mit Kopplungsnebenschlüssen, welche weiter unten näher erläutert werden)
bildet eine Zelleneinheit. Jede Zelle 301 von Anordnung 300 umfasst
eine Gruppe von Licht emittierenden Dioden von den sechs äußeren Zweigen 302(a) bis 302(f).
Darüber
hinaus weist Zelle 301 einen zentralen Zweig 302(g) auf,
mit welchem, gemäß einem
Ausfihrungsbeispiel, jeder der äußeren Zweige
verbunden ist. Gemäß verschiedenen
weiteren Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung, ist der zentrale Zweig 302(g) mit
einem oder mehreren äußeren Zweigen 302(a) bis 302(f) verbunden. Obgleich
in 5(a) lediglich ein
einziger zentraler Zweig dargestellt ist, sieht die vorliegende
Erfindung vor, dass mehr als ein zentral angeordneter Zweig eingesetzt
werden kann.
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Wie
zuvor erwähnt,
weist jede Zelle 301 von Anordnung 300 eine erste
Licht emittierende Diode (wie z.B. die Licht emittierende Diode 310)
von Zweig 302(a), eine erste Licht emittierende Diode (wie
z.B. die Licht emittierende Diode 311) von Zweig 302(b) sowie
eine erste Licht emittierende Diode (wie z.B. die Licht emittierende
Diode 316) des zentralen Zweigs 302(g) auf. Jeder
der Zweige mit den Licht emittierenden Dioden ist zu Beginn (d.h.
vor der ersten Zelle) über
Widerstände
(wie z.B. Widerstände 303, 304 und 305)
parallel geschaltet. Die Widerstände
weisen vorzugsweise vorgegebene Widerstandswerte auf, um sicherzustellen,
dass über
jeden Zweig eine gleiche Menge Strom aufgenommen wird.
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Der
Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode in jedem Zweig ist
an den Kathodenanschluss entsprechender Licht emittierender Dioden
in anderen Zweigen gekoppelt. Zum Beispiel ist der Anodenanschluss
der Licht emittierenden Diode 310 über einen Nebenschluss (wie
z.B. Nebenschluss 314) mit einer darin geschalteten, Licht
emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden Diode 312) mit
dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 311 verbunden.
Des Weiteren ist der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 310 über einen
Nebenschluss (wie z.B. Nebenschluss 324) mit einer darin
geschalteten, Licht emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden
Diode 321) mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden
Diode 316 verbunden.
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Gleichermaßen ist
der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 311 über einen
Nebenschluss (wie z.B. Nebenschluss 315) mit einer darin geschalteten,
Licht emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden Diode 313)
mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 310 verbunden.
Der Anodenanschluss der Licht emittierenden Diode 311 ist über einen
Nebenschluss (wie z.B. Nebenschluss 320) mit einer darin
geschalteten, Licht emittierenden Diode (wie z.B. der Licht emittierenden Diode 318)
ebenfalls mit dem Kathodenanschluss der Licht emittierenden Diode 316 verbunden.
Die Energieversorgungsquelle 399 führt den Licht emittierenden
Dioden über
die Widerstände 303 bis 308 ein
Stromsignal zu. Es werden in Anordnung 300 an den Kathodenanschlüssen der
letzten Licht emittierenden Dioden in jedem Zweig zusätzliche
Widerstände 391, 392 usw.
eingesetzt.
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Licht
emittierende Dioden, welche gemäß der in 5(a) dargestellten Anordnung
geschaltet sind, weisen ein hohes Maß an Zuverlässigkeit auf. Dieses ergibt
sich, da bei Ausfall durch einen offenen Stromkreis auf Grund des
Ausfalls einer Licht emittierenden Diode in diesem Zweig nicht der
gesamte Zweig erlischt. Stattdessen fließt Strom über Nebenschlüsse 314, 315 usw.,
um eine ausgefallene, Licht emittierende Diode zu umgehen. Wenn
zum Beispiel die Licht emittierende Diode 310 von 5(a) ausfällt, fließt über Zweig 302(b) und
die Licht emittierende Diode 313 sowie über Zweig 302(g) und
die Licht emittierende Diode 322 noch immer Strom zu anderen
Licht emittierenden Dioden in Zweig 302(a). Zudem fließt jeweils über die
Nebenschlüsse 314 und 324 noch
immer Strom von Zweig 302(a) zu den benachbarten Zweigen 302(b) und 302(c).
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Des
Weiteren erlöschen
bei einem Kurzschlussausfall auf Grund des Ausfalls einer Licht emittierenden
Diode in einem Zweig keine Licht emittierenden Dioden in anderen
Zweigen und Nebenschlüssen.
Dieses ergibt sich, da die Licht emittierenden Dio den nicht parallel
geschaltet sind. Wenn zum Beispiel die Licht emittierende Diode 310 kurzgeschlossen
wird, fließt
Strom durch den oberen Zweig 302(a), welcher keinen Spannungsabfall
aufweist, und fließt
ebenfalls jeweils durch die Licht emittierenden Dioden 312 und 321 in
den Nebenschlüssen 314 und 324.
Die Licht emittierenden Dioden 312 und 321 bleiben
beleuchtet, da der durch diese fließende Strom, im Gegensatz zu
dem, bei der Anordnung von 2(b) erfolgenden
Abfall, lediglich um eine geringe Höhe abfällt. Die Licht emittierenden
Dioden 311 und 316 sowie die Nebenschlüsse, welche
mit deren Eingangsanschlüssen
verbunden sind, bleiben ebenfalls beleuchtet, da über die
Zweige 302(b) bis 302(g) ein Stromfluss durch
diese aufrechterhalten wird.
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Darüber hinaus
werden bei Anordnung 300 von Licht emittierenden Dioden
ebenfalls weitere, bei den bekannten, Licht emittierenden Anordnungen auftretende
Probleme verringert. Zum Beispiel stellt die erfindungsgemäße Anordnung 300 von
Licht emittierenden Dioden gemäß einem
Ausführungsbeispiel
sicher, dass sämtliche
Licht emittierende Dioden in der Anordnung die gleiche Helligkeit
aufweisen, ohne dass die Licht emittierenden Dioden eng angepasste
Durchlassspannungscharakteristiken aufweisen müssen. Zum Beispiel können die
Licht emittierenden Dioden 310, 311, 312, 313, 316, 317, 318, 321 und 322 der
in 5(a) dargestellten
Anordnung Durchlassspannungscharakteristiken aufweisen, welche nicht
so eng wie die Durchlassspannungscharakteristiken der Licht emittierenden
Dioden 51, 61, 71 und 81 der
in 2(b) dargestellten Anordnung
angepasst sind. Dieses ergibt sich, da, im Gegensatz zu den bekannten
Anordnungen, die Licht emittierenden Dioden in Zellen 301 von
Anordnung 300 nicht parallel zueinander geschaltet sind.
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Wie
in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
muss, da Licht emittierende Dioden in jeder Zelle von Anordnung 300 nicht
parallel geschaltet sind, der Spannungsabfall an den Dioden nicht
gleich sein. Daher müssen
die Durchlassspannungscharakteristiken jeder Licht emittierenden
Diode nicht mit anderen identisch sein, um gleiche Beleuchtungsstärken vorzusehen,
und der Stromfluss durch eine Licht emittierende Diode mit einer
niedrigeren Durchlassspannung steigt nicht an, um die Durchlassspannung
der Licht emittierenden Diode an die höhere Durchlassspannung einer
anderen Licht emittierenden Diode anzugleichen. Auf Grund der Tatsache,
dass es nicht erforderlich ist, Licht emittierende Dioden mit eng
angepassten Spannungscharakteristiken in Gruppen einzuteilen, werden
bei der vorliegenden Erfindung zusätzliche Herstellungskosten
sowie zusätzli cthe
Herstellungszeit, die durch den Verbindungsvorgang von bekannten
Anordnungen von Licht emittierenden Dioden erforderlich werden,
reduziert.
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Wie
zuvor erwähnt,
kann durch die erfindungsgemäße, dreidimensionale
Anordnung von Licht emittierenden Dioden das Beleuchtungssystem aus
mehreren verschiedenen Richtungen betrachtet werden. Folglich ist
das Beleuchtungssystem der vorliegenden Erfindung insbesondere für Einsätze, wie
z.B. Schreibtischlampen, Lichtsignale, Sicherheitsleuchten, Leuchtreklame
usw., gut geeignet. Dagegen sind die meisten bekannten Anordnungen
von Licht emittierenden Dioden so ausgelegt, dass diese praktisch
nur aus einer einzigen Richtung betrachtet werden können.