DE60008905T2 - Fördervorrichtung für behälter mit einer ablenkeinrichtung - Google Patents

Fördervorrichtung für behälter mit einer ablenkeinrichtung Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Übergabevorrichtung für Behälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die einen Behälterhals mit einem Flansch haben. Eine Vorrichtung dieser Art kann beispielsweise in einer Abfüllanlage eingesetzt werden.
  • Herkömmlicherweise sind bei Abfüllanlagen Übergabevorrichtungen vorgesehen, welche die Behälter, die in der Vorrichtung ankommen, einer von zwei Ausgangsbahnen zuordnen. Eine derartige Vorrichtung kann beispielsweise am Ausgang eines Karussells zum Verschließen von Behältern angeordnet sein, um korrekt verschlossene Behälter in einen Abpackbereich und die nicht korrekt verschlossenen Behälter in einen Lagerbereich zu führen.
  • Es sind Übergabevorrichtungen bekannt, die ein Hauptförderband umfassen, ein Abzweigungsförderband und eine Ablenkvorrichtung, die von einer eingerückten Stellung, in der die Ablenkvorrichtung die auf dem Hauptförderband angeordneten Behälter zum Abzweigungsförderband hin führt, in eine ausgerückte Stellung bewegbar ist, bei der die Behälter auf dem Hauptförderband bleiben. Eine derartige Vorrichtung ist nur dann effizient, wenn der abgelenkte Behälter stabil genug ist, um beim Ablenken nicht umzufallen. Um den Behälter beim Ablenken nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, wird die Ablenkvorrichtung am Schwerpunkt des Behälters am Behälterkörper angelegt. Es ist somit notwendig, die Ablenkvorrichtung entsprechend der Höhe der Behälter einzustellen. Da die Ablenkung an dem Behälterkörper vorgenommen wird, ist die Verschiebungsamplitude der Ablenkvorrichtung relativ groß, was zu einer verringerten Arbeitsgeschwindigkeit einer derartigen Vorrichtung führt. Ferner ist, um ein abruptes Ablenken zu vermeiden, wodurch die Behälter das Gleichgewicht verlieren könnten, die Geschwindigkeit des Hauptförderbands relativ gering.
  • Es existieren ferner Vorrichtung zur Übergabe über den Behälterhals, die einen stromaufwärts gelegenen Transportstern, eine erste stromabwärts gelegene Transportvorrichtung, die von einem Transportstern gebildet ist, und eine zweite stromabwärts gelegene Transportvorrichtung umfassen. Der stromaufwärts gelegene Transportstern und der Transportstern der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung haben an ihrem Außenumfang Zangen zum Greifen der Behälter an deren Hals. Diese Zangen sind mit Einzelsteuermitteln verbunden. Somit wird ein Behälter von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern an die erste stromabwärts gelegene Transportvorrichtung übergeben, indem sich die Zange öffnet, die den Behälter an dem stromaufwärts gelegenen Transportstern gehalten hatte, wobei sich zugleich die entsprechende Zange des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung an dem Behälter schließt. Wenn ein Behälter von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern an die zweite stromabwärts gelegene Transportvorrichtung übergeben werden soll, wird die jeweilige Zange des stromaufwärts gelegenen Transportsterns beim Passieren der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung geschlossen gehalten, während die jeweilige Zange des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung geöffnet bleibt. Eine derartige Vorrichtung ist insbesondere hinsichtlich der Einzelsteuerung der Zangen kompliziert. Ferner sind die Zangen Reibkräften sowie Kräften, die eine relativ starke Abnutzung hervorrufen, ausgesetzt.
  • Des Weiteren ist aus dem Dokument JP-A-56 099 123 eine Vorrichtung zur Übergabe von Behältern bekannt, die einen Körper haben, der von einem Behälterhals überragt wird, umfassend einen stromaufwärts gelegenen Transportstern, eine erste stromabwärts gelegene Transportvorrichtung, die von einem Transportstern gebildet ist, ein stromaufwärts gelegenes feststehendes Führungselement, das sich um einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns herum bis zu der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung erstreckt, ein stromabwärts gelegenes feststehendes Führungselement mit einem ersten Zweig, der sich ausgehend von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern um einen Abschnitt des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung herum erstreckt, und eine Vorrichtung zum Ablenken der Behälter zwischen dem stromaufwärts gelegenen Transportstern und der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Übergabe von Behältern anzugeben, die sowohl einfach also auch ökonomisch ist und dabei eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht.
  • Um dieses Ziel zu erreichen ist erfindungsgemäß eine Vorrichtung vorgesehen zur Übergabe von Behältern mit einem Körper, der von einem Behälterhals überragt wird, der eine Flansch hat, umfassend einen stromaufwärts gelegenen Transportstern, der dazu geeignet ist, die Behälter am Hals zu tragen, eine erste stromabwärts gelegene Transportvorrichtung, die aus einem Transportstern gebildet ist, zumindest eine zweite stromabwärts gelegene Transportvorrichtung, ein stromaufwärts gelegenes feststehendes Führungselement, das sich um einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns herum bis zu der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung erstreckt, und ein stromabwärts gelegenes feststehendes Führungselement mit einem ersten Zweig, der sich ausgehend von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern um einen Abschnitt des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung herum erstreckt, und einem zweiten Zweig, der sich um einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns herum zwischen der ersten und der zweiten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung erstreckt. Die Vorrichtung umfaßt eine Ablenkvorrichtung, die oberhalb des stromaufwärts gelegenen Transportsterns und des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung angeordnet ist, um zwischen einer ersten Position, in der die Ablenkvorrichtung den ersten Zweig des stromabwärts gelegenen Führungselements über den stromaufwärts gelegenen Transportstern hinaus verlängert, und einer zweiten Position bewegbar zu sein, in der die Ablenkvorrichtung das stromaufwärts gelegene Führungselement mit dem zweiten Zweig des stromabwärts gelegenen Führungselements verbindet.
  • Die Übergabe des stromaufwärts gelegenen Transportsterns an die erste stromabwärts gelegene Transportvorrichtung wird durch die Ablenkung des Behälterhalses vorgenommen. Da der Behälterhals im allgemeinen einen relativ geringen Querschnitt hat, ist die Verschiebungsamplitude der Ablenkvorrichtung nicht sehr groß, so daß die Verschiebungen der Ablenkvorrichtung sehr schnell durchgeführt werden können. Ferner ist für die Schaffung eines bestimmten Abstands zwischen den Flaschen der Abstand zwischen zwei Behälterhälsen relativ groß, so daß genügend Zeit zur Verfügung steht, um die Ablenkvorrichtung zwischen zwei Behälterhälse zu führen, was auch bei einem schnelleren Lauf des Flaschenförderbands der Fall ist. Des Weiteren ist die Ablenkvorrichtung oberhalb der Transportsterne angeordnet, wo im allgemeinen relativ viel Platz zur Verfügung steht, wodurch der Einbau der Übergabevorrichtung vereinfacht ist.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform, umfaßt die Ablenkvorrichtung zwei einander gegenüberliegende Segmentsätze und die Fördervorrichtung umfaßt Mittel, durch welche die Segmente jedes Satzes unabhängig voneinander verschoben werden können. Wenn das Förderband sehr schnell läuft oder nur ein geringer Abstand zwischen den Behälterhälsen besteht, ermöglicht das unabhängig voneinander erfolgende Verschieben der Segmente das Ablenken eines Behälters ohne Auswirkungen auf den folgenden Behälter.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einer bestimmten, jedoch nicht einschränkenden Ausführungsform der Erfindung.
  • Es wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen. Darin zeigen:
  • 1 u. 2 schematische Darstellungen der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Übergabevorrichtung, wobei sich die Ablenkvorrichtung in zwei unterschiedlichen Positionen befindet;
  • 3 eine Teilansicht einer ersten Ausführungsform der Ablenkvorrichtung im Teilschnitt entlang der Linie III-III der 1;
  • 4 eine der 3 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Ablenkvorrichtung.
  • Die erfindungsgemäße Übergabevorrichtung, deren bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist, ist für den Transport von allgemein mit 2 gekennzeichneten Behältern geeignet, die einen Körper 3 umfassen, der von einem mit einem Flansch 5 umrandeten Behälterhals 4 und einer mit einem Verschluß 6 bedeckten Öffnung überragt ist. Die Übergabevorrichtung, die allgemein mit 1 gekennzeichnet ist, ist hier in einer Abfüllanlage angeordnet, um ein Verschließkarussell 7 zu entladen.
  • In den 1 und 2 umfaßt die Übergabevorrichtung einen stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 und zwei stromabwärts gelegene Transportvorrichtungen 9 und 10.
  • Der stromaufwärts gelegene Transportstern 8 ist rundum mit Aussparungen 11 versehen, um die Behälterhälse 4 der Behälter 2 aufzunehmen und an dem Flansch 5 zu halten. Der stromaufwärts gelegene Transportstern ist gegenüber dem Karussell 7 schwenkbar an einem Rahmen 12 befestigt.
  • Jede stromabwärts gelegene Transportvorrichtung 9, 10 umfaßt einen Transportstern 13, 14 mit einer mit Aussparungen 15, 16 versehenen Umrandung, die dazu vorgesehen sind, die Flaschenhälse 4 der Behälter 2 aufzunehmen und über den Flansch zu tragen. Die Transportsterne 13, 14 umfassen vorzugsweise jeweils eine untere Platte 32, die unter dem jeweiligen Transportstern angeordnet ist und eine mit Aussparungen 33 versehene Umrandung aufweist, die dazu vorgesehen ist, die Körper 3 der transportierten Behälter 2 aufzunehmen. Die Transportsterne 13, 14 sind an dem Rahmen 12 derart befestigt, daß sie sich gegenüber dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 drehen.
  • Jede stromabwärts gelegene Transportvorrichtung 9, 10 umfaßt ferner ein Förderband 17, 18 zum Abtransport, das sich von dem Transportstern 13, 14 ausgehend tangential zu diesem erstreckt. Eine schräge Platte 19, 20, welche eine Rampe bildet, die in Richtung des jeweiligen Förderbands ansteigt, ist direkt vor dem Förderband 18, 17 angeordnet.
  • Ein stromaufwärts gelegenes an dem Rahmen 12 befestigtes Führungselement 21 umgibt einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns 8 und hat ein Ende, daß sich über dem Karussell 7 befindet, um in die Bahn des Behälterhalses einzugreifen, und ein davon abgewandten Ende, das sich dementsprechend über dem Transportstern 13 erstreckt.
  • Ein stromabwärts gelegenes Führungselement 22, das im wesentlichen eine V-Form bildet ist an dem Rahmen 12 befestigt. Das stromabwärts gelegene Führungselement 22 umfaßt einen ersten Zweig 22.1, der sich ausgehend von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 um einen Abschnitt des Transportsterns 13 bis zum Förderband 17 erstreckt, und einen zweiten Zweig 22.2, der sich ausgehend von dem Transportstern 13 um einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns 8 herum bis zum Transportstern 14 erstreckt.
  • Entsprechend dem stromaufwärts gelegenen Führungselement 21 erstreckt sich ein zweites stromabwärts gelegenes Führungselement 23 um den Transportstern 14 herum und hat ein Ende, das über dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 liegt, und ein von diesem abgewandtes Ende, das an das Förderband 18 grenzt.
  • Eine Ablenkvorrichtung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 24 gekennzeichnet ist, ist oberhalb dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 und dem Transportstern 13 angeordnet.
  • Gemäß einer ersten in 3 dargestellten Ausführungsform umfaßt die Ablenkvorrichtung 24 zwei Segmentsätze, die einander mit 25.1 und 25.2 gekennzeichnet gegenüberliegen (nur zwei von diesen Segmenten sind in 3 dargestellt).
  • Jedes Segment 25.1 ist mit dem gegenüberliegenden Segment 25.2 über ein Trägerelement 26 verbunden, das mit einem Steilzylinder 31 verbunden ist, der von dem Rahmen 12 derart getragen ist, daß er parallel zur Ebene der Transportsterne 8 und 13 schwenkt. Die den Segmenten 25.1, 25.2 gegenüberliegenden Flächen bilden jeweils Führungsflächen 28 und 29. Wenn die einander gegenüberliegenden Segmentpaare 25.1, 25.2 in einer ersten Position sind, verlängert die Führungsfläche 18 den ersten Zweig 22.1 des stromabwärts gelegenen Führungselements 22 über den stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 hinaus. Wenn die Segmentpaare 25.1, 25.2 (wie in 3 dargestellt) in ihrer zweiten Position sind, verbindet die Führungsfläche 29 das stromaufwärts gelegene Führungselement 21 mit dem zweiten Zweig 22.2 des stromabwärts gelegenen Führungselements 22. Der Versatz der Segmente 25.1, 25.2 ist ein wenig größer gewählt als der Durchmesser des Verschlusses 6.
  • Wenn die Segmentpaare 25.1 und 25.2 im Betriebszustand in ihrer zweiten Position sind und das Karussell 7 und die Transportsterne 8, 13, 14 sich in der in 1 dargestellten Richtung drehen, werden die Behälter 2 von dem Verschließkarussell 7 abgegeben und über das stromaufwärts gelegene Führungselement 21 an dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 gehalten. Die Aussparungen 11 nehmen so die Hälse 4 der Behälter 2 derart auf, daß sie durch ihren Flansch 5 gehalten werden.
  • Die Behälter 2 werden sodann über die Führungsfläche 29, die von den Segmenten 25.2 im Bereich des Transportsterns 13 definiert ist, an dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 gehalten, und sodann über den zweiten Zweig 22.2 des stromabwärts gelegenen Führungselements 22. Die Behälter 2 werden nun von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 8 über das zweite stromabwärts gelegene Führungselement 23 abgegeben und sodann von dem Transportstern 14 an diesem bis zum Förderband 18 gehalten.
  • Wenn sich der Transportstern 14 dreht, kommt der Boden des Behälters 2 auf der schrägen Platte 20 zur Anlage, die stromaufwärts des Förderbands 18 angeordnet ist. Bei dieser Bewegung hebt die Platte 20 den Behälter 2 an und löst den Flansch 5 von dem Transportstern 14, bevor der Behälter an dem Förderband ankommt. Dies führt zur Stabilisierung des Behälters, wenn dieser an dem Fließband 18 ankommt und ermöglicht eine erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit. Es ist festzustellen, daß die untere Führungsplatte 32 gegenüber den Behälterkörpern selbst auch eine verbesserte Stabilität während der Übergabe sicherstellt.
  • Um die von dem stromabwärts gelegenen Transportstern 8 in Richtung Transportstern 13 getragenen Behälter abzulenken, werden die Steilzylinder 31 betätigt, um die Segmentpaare 25.1, 25.2 sukzessive zu versetzen, sobald der letzte Behälter 2, der in Richtung Transportstern 14 geführt werden soll, keinen Kontakt mehr mit dem entsprechenden Segment 25.2 hat. Die über das stromaufwärts gelegene Führungselement 21 an dem stromaufwärts gelegenen Transportstern 14 gehaltenen Behälter 2 kommen nun mit der Führungsfläche 28 in Kontakt, die von den Segmenten 25.1 in der ersten Position definiert wird, und werden von dem Transportstern 13 so lange gehalten bis sie, wie für die stromabwärts gelegene Transportvorrichtung 10 beschrieben, auf dem Förderband 17 abgesetzt werden (siehe 2). In 2 sind die Segmentpaare 25.1, 25.2 in einer Position dargestellt, in der das Beenden der Übergabe eines nicht verschlossenen Behälters an das Förderband 17 ermöglicht ist, während der darauffolgende Behälter bereits in Richtung Förderband 18 geführt wird.
  • Elemente, die mit den bereits beschriebenen Elementen identisch sind oder diesen entsprechen, erhalten in der Beschreibung des zweiten Ausführungsbeispiels der in Bezug auf 4 beschriebenen Ablenkvorrichtung 24 das gleiche Bezugszeichen.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Segmente 25.1, 25.2 an dem Rahmen 12 derart befestigt, daß sie sich in vertikaler Richtung verschieben. Die einander gegenüberliegenden Segmente 25.1, 25.2 sind über eine Wippe 30, die schwenkbar an dem Rahmen 12 angeordnet und mit einem Steilzylinder 31 verbunden ist, paarweise miteinander verbunden und aneinander angelenkt.
  • Der Steilweg der Segmente 25.1, 25.2 ist ein wenig geringer als die Höhe der Halsöffnung gewählt.
  • Wenn nun die Segmente 25.1 in der oberen Position sind, sind die Segmente 25.2 in der unteren Position und umgekehrt. Die Hälse der Behälter 2 werden nun, unabhängig davon, ob sie verschlossen sind oder nicht, von den Segmenten in die untere Position geführt und laufen unter den Segmenten in der oberen Position vorbei.
  • Die Funktionsweise der Ablenkvorrichtung der zweiten Ausführungsform entspricht der Funktionsweise derselben in dem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt ist und alternative Ausführungen denkbar sind, ohne dabei den durch die Ansprüche festgelegten Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Insbesondere können die einander gegenüberliegenden Segmente 25.1, 25.2 voneinander unabhängig sein, was jedoch synchronisierte Steuerungselemente für die gegenüberliegenden Segmente voraussetzt.
  • Ferner können die Segmente an dem Rahmen 12 derart montiert sein, daß sie exzentrisch um eine vertikale Achse schwenken.
  • Des Weiteren kann die Ablenkvorrichtung 24, obgleich sie in der vorangegangen Beschreibung zwei einander gegenüberliegende Segmentsätze hat, von zwei einander gegenüberliegenden Platten gebildet sein. Diese Ausführungsform ist insbesondere dann interessant, wenn der Abstand zwischen den Behältern an den Transportsternen relativ groß ist, wodurch dennoch ein geringerer Arbeitstakt als mit sehr dicht aneinandergrenzenden Behältern erzielt wird.
  • Obgleich die Vorrichtung mit einer zweiten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung in Form eines dazwischenliegenden Transportsterns beschrieben wurde, kann die Verwendung eines linearen Förderbands vorgesehen sein, das direkt mit dem stromaufwärts gelegenen Transportstern verbunden ist. Ebenso können mehr als zwei stromabwärts gelegene Transportvorrichtungen vorgesehen sein.

Claims (5)

  1. Übergabevorrichtung für Behälter mit einem Körper und einem diesen überragenden Behälterhals, umfassend einen stromaufwärts gelegenen Transportstern (8), eine erste stromabwärts gelegene Transportvorrichtung (9), die von einem Transportstern (13) gebildet ist, ein stromaufwärts gelegenes feststehendes Führungselement (21), das sich um einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns herum bis zu der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung erstreckt, ein stromabwärts gelegenes feststehendes Führungselement (22) mit einem ersten Zweig (22.1), der sich ausgehend von dem stromaufwärts gelegenen Transportstern um einen Abschnitt des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung herum erstreckt, und eine Vorrichtung zum Ablenken der Behälter zwischen dem stromaufwärts gelegenen Transportstern und der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der stromaufwärts gelegene Transportstern dazu geeignet ist, die Behälter an einem vom Behälterhals abstehenden Flansch zu tragen, die Fördervorrichtung zumindest eine zweite stromabwärts gelegene Transportvorrichtung (10) umfaßt, wobei das stromabwärts gelegene Führungselement einen zweiten Zweig (22.2) hat, der sich um einen Abschnitt des stromaufwärts gelegenen Transportsterns zwischen der ersten und der zweiten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung herum erstreckt, und die Ablenkvorrichtung (24) oberhalb des stromaufwärts gelegenen Transportsterns und des Transportsterns der ersten stromabwärts gelegenen Transportvorrichtung angeordnet ist, um zwischen einer ersten Position, in der die Ablenkvorrichtung den ersten Zweig des stromabwärts gelegenen Führungselements über den stromaufwärts gelegenen Transportstern hinaus verlängert, und einer zweiten Position bewegbar zu sein, in der die Ablenkvorrichtung das stromaufwärts gelegene Führungselement mit dem zweiten Zweig des stromabwärts gelegenen Führungselements verbindet.
  2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkvorrichtung (24) zwei einander gegenüberliegende Segmentsätze (25.1, 25.2) umfaßt, und die Fördervorrichtung Mittel (31) hat, durch welche die Segmente jedes Satzes unabhängig voneinander verschoben werden können.
  3. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (25.1, 25.2) derart angeordnet sind, daß sie in vertikaler Richtung gleiten.
  4. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Segmente (25.1, 25.2) über eine Wippe miteinander verbunden sind.
  5. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der stromabwärts gelegene Transportstern eine untere Platte (32) umfaßt, die Aussparungen (33) aufweist, die derart angeordnet sind, daß sie mit den Körpern der Behälter fluchten.
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