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Gebiet der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich allgemein auf Kommunikationssysteme und insbesondere auf dynamisches
Gruppieren von Kommunikationseinheiten in einem Kommunikationssystem
von einem Display-basierten Endgerät aus.
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Hintergrund
der Erfindung
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Von Dispatch-Kommunikationssystemen
ist bekannt, dass sie eine drahtlose Infrastruktur und eine Mehrzahl
von Kommunikationseinheiten, wie etwa Zweiwegefunkgeräte, aufweisen.
Einige Dispatch-Systeme, wie solche, die für die öffentliche Sicherheit verwendet
werden, enthalten auch eine Dispatch-Konsole und ein sogenanntes "computerunterstütztes Sende-
(CAD = "computer
aided dispatch") System", welches ein Display-basiertes
Endgerät aufweist,
um Kommunikationen zwischen den Kommunikationseinheiten zu steuern.
Das CAD- Endgerät zeigt
typischerweise dem Endgerätebenutzer
(der typischerweise als "Dispatcher" oder "Dispatch-Operater" bezeichnet wird)
kategorisierte Informationstabellen an. Beispielsweise kann das
CAD-Endgerät Warteschlangen
von derzeit schwebenden Ereignissen und/oder eine Liste von Kommunikationseinheiten,
die derzeit verfügbar
sind, anzeigen. Außerdem enthalten
manche CAD-Endgeräte
ein integriertes Kartenprogramm, welches das CAD-Endgerät in die Lage
versetzt, Positionen von Kommunikationseinheiten auf einer Karte
anzuzeigen, welche ein geographisches System anzeigt, das von dem
Dispatch-System unterstützt
wird. Die Positionen der Kommunikationseinheiten werden dem CAD-System typischerweise
auf periodischer Basis von einem automatischen Fahrzeugortungs-
(AVL = "automatic
vehicle location")
System zur Verfügung
gestellt, welches mit dem CAD-System über eine spezielle Kommunikationsverbindung
verbunden ist.
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Außer Information über Kommunikationseinheitspositionen
zu empfangen, kann das CAD-System auch Ereignisinformation von einem
911-System empfangen, welches mit dem CAD-System verbunden ist. In solch einem
Fall zeigt die Karte dem Dispatcher den Ursprungspunkt eines 911-Telefonanrufs als
eine Ikone auf der Karte an. Durch Betrachten von Kommunikationseinheitsposition,
Kommunikationseinheitsstatus und Ereignisposition auf der Karte, kann
der Dispatcher schnell bestimmen, welche Kommunikationseinheitsbenutzer
(z. B. Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und so fort) in der besten Situation
sind, auf das Ereignis zu reagieren. Da ein Ereignis von den Benutzern
der Kommunikationseinheiten erwartet wird, wird der Status der Kommunikationseinheiten,
welche solchen Benutzern zugeordnet sind, entweder manuell durch
den Dispatcher oder automatisch durch das CAD-System als Antwort auf
eine Benachrichtigung von der drahtlosen Infrastruktur aktualisiert.
Im letzteren Fall fängt
die drahtlose Infrastruktur von den Kommunikationseinheiten, die
an der Behandlung des Ereignisses teilnehmen, Statusaktualisierungen über einen
drahtlosen Kommunikationskanal. Änderungen
im Kommunikationseinheitsstatus werden dem Dispatcher typischerweise
durch irgendeine Art visueller Änderung,
wie etwa einer Farbänderung
einer Ikonenaktualisierung, der Repräsentation der teilnehmenden
Einheit auf der Karte angezeigt.
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Eine Kartenanzeige mit Ikonen, welche
die Ereignisse und die Kommunikationseinheiten mit deren aktuellen
Status anzeigen, gibt dem Dispatcher ein leistungsfähiges Hilfsmittel,
um eine Notfallsituation schnell zu bewerten. Durch Verwendung von Standard-Cursorinteraktion
(z. B. "Point-and-Click" (zeigen und klicken)
oder "Drag-and-Drop" (ziehen und fallen
lassen)) einer graphischen Benutzerschnittstelle (GUI = "graphical user interface") kann der Dispatcher
die Bildschirmikonen manipulieren, um Einheiten Ereignissen zuzuordnen.
In einigen Systemen sendet die Aktion des Zuordnens von Kommunikationseinheiten
zu Ereignissen auf der Karte automatisch Daten an die zugeordneten
Kommunikationseinheiten (z. B: wenn die Einheiten mit mobilen Datenendgeräten ausgestattet
sind), um die Kommunikationseinheitsbenutzer in die Lage zu versetzen,
unverzüglich
kritische Information zu erhalten, die das Ereignis betrifft, wie
etwa die Ereignisposition und andere Details.
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In vielen Situationen gehören die
Kommunikationseinheiten, die ausgewählt sind, ein Ereignis zu behandeln,
zu unterschiedlichen Institutionen, wie etwa Polizei, Feuerwehr,
Ambulanz, öffentliche
Baudienste u. s. w. Die Kommuni kationseinheiten sind jedoch im Allgemeinen
so programmiert, dass sie direkte Gruppenkommunikationen nur mit
anderen Kommunikationseinheiten derselben Institution erlauben,
und sie sind nicht programmiert, direkte Gruppenkommunikationen
zwischen Kommunikationseinheiten verschiedener Institutionen zu
erleichtern. Um solche Inter-Institutionskommunikationen zu
erlauben, ermöglichen
Dispatch-Systeme im Allgemeinen dynamische Regruppierung von Kommunikationseinheiten
in eine gemeinsame Gesprächsgruppe,
wodurch direkte Gruppenkommunikationen zwischen regruppierten Einheiten
ermöglicht
wird. Dynamisches Regruppieren wird typischerweise von einem Funkmanagementprogramm
in der Dispatch-Konsole oder von eiem CAD-Programm durchgeführt, welches mit der Dispatch-Konsole über eine definierte
Schnittstelle, wie etwa eine Anwendungsprogrammierungsschnittstelle,
wechselwirkt.
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Im Fall eines großen Notfallereignisses können im
Laufe des Notfalls viele Kommunikationseinheiten am Ort des Notfalls
ankommen und diesen Verlassen. Daher ist Gruppieren und Entgruppieren der
Einheiten, welche den Notfall behandeln, sehr wichtig, um den teilnehmenden
Einheiten zu ermöglichen,
direkt zu kommunizieren, während
sie vor Ort sind, den Einheiten aber zu ermöglichen, mit ihren ursprünglichen
Gesprächsgruppen
(z. B. mit anderen Einheiten ihrer speziellen Institution) zu kommunizieren,
nachdem sie den Geschehensort verlassen haben. In bestehenden Dispatch-Systemen muss der Dispatcher
oder eine andere Person, wie etwa ein verantwortlicher Notfallüberwacher,
unter Verwendung des zuvor erwähnten
Funkmanagement- oder CAD-Programms Einheiten manuell Gruppieren
und Entgruppieren, so wie sie am Notfallort eintreffen oder diesen
verlassen. Das CAD- oder
Funkmanagementprogramm zur dynamischen Gruppierung kann von dem
CAD-Endgerät
aus laufen gelassen werden oder dort angezeigt werden; solche Programme
erfordern es jedoch, dass der Dispatcher die Kartenumgebung verlässt, um
sie auszuführen,
wodurch er den Vorteil verliert, eine Kartenanzeige zu haben, um das
System zu betrachten und insbesondere das geographische Gebiet in
der Nähe
des Notfallereignisses an erster Stelle.
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Es besteht daher ein Bedarf nach
einem Verfahren und einer Vorrichtung, welche es einem Benutzer
eines Displaybasierten Endgerätes,
wie etwa einem CAD-Endgerät,
erlauben, ein integriertes Kartenprogramm aufzuweisen, um Kommunikationseinheiten
von einer einzigen Kartenumgebung aus dynamisch zu gruppieren und
zu entgruppieren.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 illustriert
ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 illustriert
ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems ohne Kommunikationseinheiten
gemäß einer
al-ternativen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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3 illustriert
eine exemplarische Karte, die einem Benutzer eines Display-basierten
Endgerätes
gemäß der vorliegenden
Erfindung angezeigt wird.
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4 illustriert
eine alternative, beispielhafte Karte, welche einem Benutzer eines
Display-basierten Endgerätes
gemäß der vorliegenden
Erfindung angezeigt wird.
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5 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, die von einem Display-basierten
Endgerät
durch geführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
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6 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten Endgerät ausgeführt werden,
um Kommunikationseinheiten gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu entgruppieren und zu gruppieren.
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7 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten Endgerät durchgeführt werden,
um Kommunikationseinheiten gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
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8 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten Endgerät durchgeführt werden,
um Kommunikationseinheiten gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu entgruppieren und zu gruppieren.
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9 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten Endgerät ausgeführt werden,
um Kommunikationseinheiten gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
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10 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten
Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einer noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
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11 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten
Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einer noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
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12 illustriert
ein logisches Flussdiagramm von Schritten, welche von einem Display-basierten
Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einer noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
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Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform
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Allgemein betrifft die vorliegende
Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum dynamischen Gruppieren
von Kommunikationseinheiten in einem Kommunikationssystem. Ein Display-basiertes
Endgerät
zeigt einem Benutzer des Endgerätes eine
Karte an, wobei die Karte Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Teil des Kommunikationssystems anzeigt. Das
Endgerät empfängt eine
Benutzerauswahl von wenigstens einer Kommunikationseinheit aus der
Karte und eine Identifikation von wenigstens einer Gesprächsgruppe,
bei der die ausgewählte/n
Kommunikationseinheit oder -einheiten Mitglied werden sollen. Die
Auswahl der Kommunikationseinheiten kann durch individuelles Auswählen von
Kommunikationseinheiten, durch Auswählen von Kommunikationseinheiten
als eine Gruppe (z. B. unter Verwendung von "flick-and-Drag"- bzw. Klicken und Ziehen, oder "Drag-and-Drop"-Rechtecktechniken),
durch Auswählen
eines oder mehrerer geographischer Gebiete oder Regionen auf der
Karte und dadurch indirektes Auswählen von Kommunikationseinheiten,
die derzeit in den Gebieten oder Regionen sind oder diese betreten,
oder durch irgendeine Kombination solcher Auswahltechniken durchgeführt werden.
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Nachdem Kommunikationseinheiten zum Gruppieren
ausgewählt
sind, gruppiert das Endgerät die
ausgewählten
Kommunikationseinheiten automatisch in die bezeichnete/n Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen.
Wenn der Endgerätebenutzer
zu einer späteren
Zeit die zuvor gruppierten Kommunikationseinheiten zu entgruppieren
wünscht,
wählt der Benutzer
die Einheiten, die entgruppiert werden sollen, unter Verwendung
einer oder mehrerer der obigen Auswahltechniken, und nach solch
einer Auswahl entgruppiert das Endgerät automatisch die neu ausgewählten Einheiten.
Der Endgerätebenutzer kann
weiter Kriterien zum Gruppieren und Entgruppieren von Kommunikationseinheiten
aufstellen. Beispielsweise kann der Endgerätebenutzer bestimmte individuelle
Kommunikationseinheiten spezifizieren, welche dynamisch gruppiert
bleiben, selbst wenn solche Kommunikationseinheiten das geographische Gebiet
verlassen, welches verwendet wird, um Kommunikationseinheiten zur
Regruppierung indirekt auszuwählen.
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Durch Gruppieren und Entgruppieren
von Kommunikationseinheiten auf diese Weise inkorporiert die vorliegende
Erfindung die Fähigkeit
des Endgerätebenutzers
Kommunikationseinheiten direkt auf der Kartenanzeige dynamisch zu
regruppieren, im Gegensatz zu computerunterstützten Dispatch- (CAD = "computer-aided dispatch") Regruppierungsansätzen nach
dem Stand der Technik, welche es erfordern, dass der Benutzer zunächst aus
der Karte bestimmt, welche Kommunikationseinheiten regruppiert oder
entgruppiert werden sollen und dann ein separates Regruppierungsprogramm
verwendet, um die Einheiten, die gruppiert oder entgruppiert werden sollen,
tatsächlich
auszuwählen
und das Regruppieren durchzuführen.
Die vorliegende Erfindung ver bindet die Regruppierungsfunktionalität direkt
mit der Kartenanzeige, um den Endgerätebenutzer in die Lage zu versetzen,
einfach "zu zeigen
und zu klicken" ("Point-and-Click"), "zu klicken und zu
ziehen" ("Klick-and-Drag") oder Äquivalentes,
um Kommunikationseinheiten, die von dem Endgerätebenutzer überwacht werden, schnell zu
regruppieren, wenn solches Regruppieren notwendig sein sollte, um
systembezogene Aufgaben zu erfüllen,
wie etwa ein Antworten auf Notfallereignisse.
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Die vorliegende Erfindung kann unter
Bezugnahme der 1 bis 12, in denen gleiche Bezugzeichen
gleiche Merkmale bezeichnen, vollständiger verstanden werden. Figur
1 illustriert ein Blockdiagramm eines Kommunikationssystems 100 gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das Kommunikationssystem 100 weist
ein Display-basiertes Endgerät 100,
eine drahtlose Infrastruktur 103, welche Speicher enthält, und eine
Mehrzahl von Kommunikationseinheiten 105–113 auf, welche mit der
drahtlosen Infrastruktur 103 über eine oder mehrere Kommunikationsressourcen 114 (gezeigt:
eine) kommunizieren. Das Kommunikationssystem 100 kann
entweder ein konventionelles System oder ein Bündelsystem sein, und jede Kommunikationsressource 114 kann
einen Frequenzträger,
einen oder mehrere Zeit-Slots eines Frequenzträgers oder einen orthogonalen
Code umfassen, welcher mittels eines Frequenzsprungmusters bzw.
einer pseudozufälligen
Rauschsequenzspreizung über
eine weite Bandbreite (z. B. 3 MHz) implementiert ist.
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Die Kommunikationseinheiten 105–113 umfassen
Zweiwege-Mobilfunkgeräte, tragbare
Zweiwege-Funkgeräte
oder drahtlose Zweiwege-Datenendgeräte. Wie in 1 dargestellt, umfassen die Kommunikationseinheiten 105–113 vorzugsweise
ei ne Kombination von Mobilfunkgeräten, tragbaren Funkgeräten und
drahtlosen Datenendgeräten.
Die drahtlose Infrastruktur 103 unterstützt das spezielle Kommunikationssystem 100 und
umfasst daher eine oder mehrere Basisstationen (z. B. in einem konventionellen
System) oder eine oder mehrere Basisstationen und einen oder mehrere
System-Controller (z. B. in einem Bündelfunksystem). Die drahtlose
Infrastruktur 103 ist mit dem Display-basierten Endgerät 101 über eine
oder mehrere Kommunikationsverbindungen 116 (gezeigt: eine)
verbunden, wie etwa Breitband-Telefonmietleitungen (z. B. T1- oder T3-Leitungen),
Standard-Telefonleitungen, Koaxkabel, faseroptische Kabel oder Mikrowellenverbindungen,
wenn das Endgerät 101 in
einem wesentlichen Abstand von der drahtlosen Infrastruktur 103 positioniert
ist, oder ein RS232-Kabel
oder Standard-Telefonleitungen, wenn das Endgerät 101 mit der drahtlosen
Infrastruktur 103 kolokalisiert ist.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform
ist das Displaybasierte Endgerät 101 ein
feststehendes computerunterstütztes
Dispatch- (CAD) Endgerät, welches
mit einem automatisierten Fahrzeugortungs- (AVL) System 115 und
einem Notruf-911-System 117 verbunden
ist. Das AVL-System 115 und das 911-System 117 sind wohlbekannt;
es wird hier daher keine weitere Diskussion darüber präsentiert werden außer um ein
Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu erleichtern. Das Display-basierte
Endgerät 101 weist
vorzugsweise eine graphische Benutzerschnittstelle (GUI) 119,
einen Prozessor 121, einen Speicher 123 und eine
Benutzereingabevorrichtung 125, eine Auswahlvorrichtung 127 und
eine Schnittstelle 129 zu der drahtlosen Infrastruktur 103 auf.
Die Schnittstelle 129 entspricht dem speziellen Typ von Kommunikationsverbindung 116 zwischen
dem Endgerät 101 und
der drahtlosen Inf rastruktur 103 und kann ein Funkfrequenz-
(RF = "radio frequency") Modem oder ein
kabelgestütztes
Modem umfassen, um den Prozessor 121 mit der drahtlosen
Infrastruktur 103 zu verbinden.
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Die GUI 119 ist wohlbekannt
und präsentiert dem
Benutzer des Endgerätes 101 als
Antwort auf den Prozessor 121 eine Kartenanzeige der Positionen
der Kommunikationseinheiten 105–113 in wenigstens einem
Teil des Kommunikationssystems 100. Der Prozessor 121 umfasst
vorzugsweise einen Mikroprozessor und einen digitalen Signalprozessor, um
die verschiedenen Elemente des Endgerätes 101 zu steuern
und um mit der drahtlosen Infrastruktur 103 zu kommunizieren.
Die Benutzereingabevorrichtung 125 umfasst vorzugsweise
einen Fußschalter, ein
Einbaumikrophon, einen Gesprächsübergabe(PTT
= "push-to-talk") Aktivator, eine
Computermaus, eine Tastatur, einen Touchscreen-Bereich der GUI 119,
eine sprachaktivierte Vorrichtung, eine Spracherkennungsvorrichtung
oder irgendeine Kombination davon, um den Benutzer des Endgerätes 101 in
die Lage zu versetzen, Benutzerinformation zur Versendung an eine
oder mehrere der Kommunikationseinheiten 105–113 einzugeben. Der Speicher 123 umfasst
vorzugsweise eine Kombination von Direktzugriffspeicher (RAM), Nur-Lese-Speicher (ROM),
programmierbarem Nur-Lese-Speicher (PROM) und einer Diskette, um
Software-Algorithmen und Daten zu speichern, die von dem Prozessor 121 während des
Betriebs des Endgerätes 101 verwendet
werden. Schließlich
umfasst das Auswahlgerät 127 vorzugsweise
eine Computermaus oder ein Äquivalent
(z. B. Trackball oder Touchpad), eine Tastatur, einen Touchscreen-Bereich
der GUI 119, eine Spracherkennungsvorrichtung, eine sprachaktivierte Vorrichtung
oder irgendeine Kombination davon, um den Benutzer des Endgerätes 101 in
die Lage zu versetzen, Auswählen
aus der auf der GUI 119 angezeigten Karte zu treffen.
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Bei einer alternativen Ausführungsform,
wie in 2 dargestellt,
ist das Display-basierte Endgerät 201 ein
entferntes Endgerät
(z. B. ein mobiles Sendegerät
oder ein Dummy-Endgerät,
welches in dem geographischen Gebiet eines Notfalles positioniert
ist), welches nicht direkt mit dem AVL-System 115 und dem
911-System 117 verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform
enthält
das Display-basierte Endgerät 201 ein
Funk-Sende-/Empfangsgerät 207, welches
mit dem Prozessor 121 verbunden ist und eine Antenne 209,
die mit dem Funk-Sende-/Empfangsgerät 207 verbunden ist,
um das Endgerät 201 in
die Lage zu versetzen, Information mit der drahtlosen Infrastruktur 203 über einen
RF-Kanal 205 auszutauschen. Bei dieser Ausführungsform
sind außerdem
das AVL-System 115,
das 911-System 117 und die Kartenschnittstelle 213 mit
der drahtlosen Infrastruktur 203 entweder direkt oder indirekt,
beispielsweise über
einen Prozessor, wie etwa einem X-Windows-Prozessor 211 (gestrichelt
dargestellt) verbunden. Bei dieser Ausführungsform empfängt das
Endgerät 201 Aktualisierungen
der Kommunikationseinheitsposition von dem AVL-System 115 und
Notfallereignispositionen von dem 911-System 117 über die drahtlose
Infrastruktur 203 über
den RF-Kanal 205.
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Die 3 und 4 illustrieren exemplarische Karten 300, 400,
welche dem Benutzer des Display-basierten Endgerätes 101, 201 gemäß der vorliegenden
Erfindung angezeigt werden. Wie in beiden Figuren dargestellt, zeigt
die Karte 300, 400 vorzugsweise Repräsentationen
der Kommunikationseinheiten 105–113, die auf oder abseits
von Straßen in
einem geographischen Gebiet des Kommunikationssystems 100 po sitioniert
sind. Außerdem
zeigt die Karte 300, 400 vorzugsweise die Identitäten der Benutzer
der Kommunikationseinheiten 105–113 (z. B. Feuerwehrwagen 4 ("FD ENG 4"), Feuerwehr-Captain
("FD CPT"), Polizeiauto 10 ("PD CAR"), Polizeieinheit 6 ("PD UNIT 6"), Feuerwehrwagen 6 ("FD ENG 6"), Polizei-Captain
("PD CPT") und Ambulanz ("AMB")) sowie die Namen
der Straßen an.
In 3 und 4 sind zum Zwecke der Klarheit lediglich
einige beispielhafte Straßennamen
und Identitäten
von Kommunikationseinheitsbenutzern dargestellt. Die Karte 300, 400 kann
weiter den Status jeder Kommunikationseinheit 105-113 (z.
B. aktiv, inaktiv, außer
Betrieb, belegt, einem Ereignis zugeordnet usw.) anzeigen (z. B.
unter der Repräsentation
der entsprechenden Kommunikationseinheit 105–113 oder mittels Verwendung
eines Farbcodierungsschemas für
jede Kommunikationseinheitsrepräsentation).
Außerdem
zeigt die Karte 300, 400 vorzugsweise die Position
eines Ereignisses 302, 403 an, auf welches einige
der Kommunikationseinheiten antworten können oder, falls beispielsweise
das Kommunikationssystem 100 das Notfallbeantwortungssystem
einer Stadt oder eines Landkreises ist.
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Neben dem Darstellen der Positionen
von Kommunikationseinheiten 105–113, der Position eines
Ereignisses 302 und verschiedener Informationen über die
Kommunikationseinheiten 105–113 oder
deren Benutzer, zeigt die Karte 300, 400 auch eine
oder mehrere verschiedene Mittel für den Benutzer des Display-basierten
Endgerätes 101, 201 an, um
eine Gesprächsgruppe
zum dynamischen Regruppieren wenigstens einiger der Kommunikationseinheiten 105–113 auszuwählen. Die
Karte 300, 400 kann beispielsweise einen virtuellen
Knopf 303 enthalten, welcher, wenn er mittels Positionieren
eines Cursors 311, 419 auf einem Teil des Knopfes 303 vor zugsweise
unter Verwendung einer Computermaus, und durch Drücken oder "Klicken" eines physikalischen
Knopfes an der Maus gedrückt
oder ausgewählt
wird (wie durch die gestrichelte Box 304 angezeigt), ein
Fenster 305, 405 öffnet, welches ein Eintragsfeld 306, 407 enthält, in dem
der Benutzer des Endgerätes
die Identifikation einer Zielgesprächsgruppe eintragen kann, die
durch dynamische Regruppierung gebildet werden soll. Das Fenster 305, 405 kann
weiter "OK"- und "CANCEL"-Knöpfe, wie dargestellt
enthalten, um einen Benutzer in die Lage zu versetzen, seinen oder
ihren Eintrag zu bestätigen oder
abzubrechen und vorzugsweise das Fenster 305, 405 zu
schließen.
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Zusätzlich oder alternativ kann
Drücken
oder Auswählen
des virtuellen Knopfes 303 ein Fenster 307, 411 öffnen, welches
eine Liste von möglichen Zielgesprächsgruppen
enthält,
bei welcher der Benutzer den Cursor 311, 419 unter
Steuerung einer Computermaus, einer Tastatur, einer Spracherkennungsvorrichtung
oder irgendeiner anderen Auswahlvorrichtung 127 verwenden
kann, um eine Identifikation einer Gesprächsgruppe, die durch dynamische
Regruppierung gebildet werden soll, auszuwählen. In solch einem Fall wirkt
Drücken
des virtuellen Knopfes 311 als eine Anforderung an das
Endgerät 101, 201,
eine Liste von Gesprächsgruppenidentifikationen,
welche in dem Speicher 123 des Endgerätes gespeichert sind, abzurufen,
worauf das Endgerät 101, 201 die
Liste abruft und in dem Fenster 307, 411 anzeigt.
Alternativ kann die Liste der Gesprächsgruppenidentifikationen
in einem Speicher innerhalb der drahtlosen Infrastruktur 103 gespeichert
oder aus diesem abgerufen werden. Die Auswahl einer Gesprächsgruppenidentifikation
aus der Liste kann durch Unterlegen der ausgewählten Gesprächsgruppenidentifi kationen 309, 413,
wie in den 3 und 4 dargestellt, durch Ändern der
Farbe des Textes der ausgewählten
Gesprächsgruppenidentifikation 309, 413 oder
durch irgendwelche anderen Mittel angezeigt werden. Dieses Fenster 307, 411 kann
ebenfalls "OK"- und "CANCEL"-Knöpfe, wie
dargestellt, enthalten, um den Benutzer in die Lage zu versetzen, seine
oder ihre Auswahl zu bestätigen
oder abzubrechen und vorzugsweise das Fenster 307, 411 zu schließen.
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Neben dem Bereitstellen von Mitteln,
um den Endgerätebenutzer
in die Lage zu versetzen, eine oder mehrere Gesprächsgruppen
zum Regruppieren auszuwählen,
kann das Endgerät 101, 201 auch
Mittel umfassen, mit denen der Endgerätebenutzer Kriterien eingeben
oder auswählen
kann, um zu begrenzen, welche Kommunikationseinheiten von der Regruppierung
betroffen sein sollen und wie diese betroffen sein sollen. Beispielsweise
kann die Karte 300, 400, wie in 4 dargestellt, einen virtuellen Knopf 409, 415 enthalten,
mit dem der Benutzer des Endgerätes 101, 201 Filter
auswählen
kann, die; während
des Regruppierungsprozesses geprüft
und angewendet werden sollen. Wenn der Endgerätebenutzer daher auf den Knopf 415 klickt
oder ihn anderweitig auswählt
(wie durch die gestrichelte Box 417 angezeigt), erscheint
vorzugsweise ein Fenster 421 auf der Anzeige, welches verschiedene
Kriterien auflistet oder welches weitere Knöpfe 423, 425 enthalten
kann, um den Endgerätebenutzer
in die Lage zu versetzen, die Anwendung der Kriterien (z. B. gruppierungsbezogene
oder entgruppierungsbezogene) weiter auszuwählen. Beispielsweise gibt die Auswahl
des "GROUP"-Knopfes 423 dem
Endgerät 101, 201 an,
dass sich nachfolgend eingegebene oder ausgewählte Kriterien darauf beziehen,
wie die Kommunikationseinheiten regruppiert wer den sollen. Im Gegensatz
dazu gibt die Auswahl des "UNGROUP"-Knopfes 425 dem
Endgerät 101, 201 an, dass
sich die nachfolgend eingegebenen oder ausgewählten Kriterien darauf beziehen,
wie die Kommunikationseinheiten nach einer Regruppierung entgruppiert
werden sollen. Die Auswahl des GROUP-Knopfes 423 oder des
UNGROUP-Knopfes 425 öffnet
vorzugsweise ein weiteres (nicht dargestelltes) Fenster, welches
entweder dem Fenster 305, 405 insoweit ähnlich ist,
als es ein Eintragsfeld zum Eintragen von Filterkriterien enthält, oder
dem Fenster 307, 411 insoweit ähnlich ist, als es eine Liste von
Filterkriterien enthält. Ähnliche
Typen von Kriterien können
bei den Gruppierungs- und Entgruppierungsfiltern verwendet werden.
Derartige Kriterien umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf,
Gesprächsgruppenidentifikationen,
individuelle Kommunikationseinheitsidentifikationen oder -Ersatznamen
und Kommunikationseinheitszustände.
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Obgleich die obige Diskussion der
Mittel zum Auswählen
oder Identifizieren von Gesprächsgruppen
und Filterkriterien in erster Linie auf virtuelle Knöpfe fokussiert
ist, die, wenn ausgewählt,
verschiedene Fenster öffnen,
kann die Karte 300, 400 stattdessen oder zusätzlich ein
oder mehrere Pull-Down-Menüs
enthalten, welche die Liste von Gesprächsgruppen und/oder die Liste
von Filterkriterien enthalten. Der Endgerätebenutzer kann daher einfach
ein geeignet bezeichnetes Pull-Down-Menü (z. B. im oberen Bereich der
Karte 300, 400) auswählen, um Eintragsfenster, wie
etwa Fenster 305 und 405 oder Listen, wie etwa
Listen 307 und 411, zu erhalten.
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Um eine Kommunikationseinheit oder
Kommunikationseinheiten 105–113,
die dynamisch regruppiert werden sollen, auszuwählen, hat der Benutzer eine
Vielfalt von Optionen. Beispielsweise kann der Benutzer eine Computermaus
verwenden, um den Cursor 311, 419 auf eine Kommunikationseinheitsrepräsentation
(z. B. die Repräsentation
der Kommunikationseinheit 105) zu bewegen und einen physikalischen
Knopf an der Maus klicken oder drücken, um eine Auswahl anzuzeigen.
Um mehrere Kommunikationseinheiten zum Regruppieren auszuwählen, kann
der Endgerätebenutzer
die dargestellte Repräsentation
jeder betroffenen Kommunikationseinheit unter Verwendung einer "Point-and-Click"-Technik individuell
auswählen
oder der Benutzer kann einen "Click-and-Drag"-Ansatz verwenden, um eine Gruppe von
Kommunikationseinheiten simultan auszuwählen. Beispielsweise kann der
Benutzer, wie in 3 dargestellt,
den Cursor 311 in eine Ecke eines Gebietes auf der Karte 300 bewegen,
den Mausknopf drücken
und, während er
den Mausknopf gedrückt
hält, den
Cursor 311 zu einer gegenüberliegenden Ecke des gewünschten Gebietes
ziehen, um ein Rechteck 301 anzuzeigen, so dass, wenn der
Mausknopf losgelassen wird, alle Kommunikationseinheiten 107–109, 113,
deren Repräsentationen
in dem angezeigten Rechteck 301 eingeschlossen sind, simultan
zum Regruppieren ausgewählt
werden. Verschiedene andere bekannte Techniken zum Erzeugen von
Formen auf einem Display können
verwendet werden, um eine Gruppe von Kommunikationseinheiten zum
dynamischen Regruppieren simultan auszuwählen.
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Weiter kann der Endgerätebenutzer
zunächst
ein geographisches Gebiet (z. B. Gebiet 401 in 4) auf der Karte 300, 400 auswählen/bezeichnen
und indirekt jede Kommunikationseinheit 107-109, 113 auswählen, die
sich derzeit in dem ausgewählten
Gebiet 401 befindet, sowie jede Kommunikationseinheit (z.
B. Kommunikationseinheit 106, in 4 dargestellt als sich auf der BEACH
STREET in Richtung auf das ausgewählte Gebiet 401 bewegend),
die nachfolgend das ausgewählte
Gebiet 401 betritt, irgendwelchen Filterkriterien unterwerfen. Nachdem
beispielsweise eine Kommunikationseinheit 106 das ausgewählte Gebiet 401 betritt,
vergleicht das Endgerät 101, 201 vorzugsweise
die Kommunikationseinheitsparameter oder -Charakteristiken, wie
etwa Kommunikationseinheitsidentifikation oder -status mit Kriterien
in der Gruppe oder mit Einwärtsfiltern,
um zu bestimmen, ob oder ob nicht die eintretende Kommunikationseinheit
in die dynamisch regruppierende Gesprächsgruppe eingeschlossen werden
soll. Das ausgewählte
Gebiet 401 kann von dem Benutzer unter Verwendung graphischer
Techniken, wie etwa "Klick-and-Drag"-Rechteckstechniken
konstruiert werden oder das ausgewählte Gebiet 401 kann
voretabliert sein (z. B. ein Landkreis, eine Stadt, eine Untereinheit
und so weiter) und kann durch Klicken oder anderweitiges Auswählen einer
Grenze des Gebietes 401 ausgewählt werden.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform
stellt die Karte 300 eine einzigartige visuelle Bezeichnung auf
der Karte der Kommunikationseinheiten (z. B. Einheiten 105, 107–109, 113 in 3), die regruppiert wurden,
zur Verfügung,
um es dem Benutzer des Endgerätes 101 zu
gestatten, leicht zwischen regruppierten Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 und
anderen Kommunikationseinheiten 106, 107, 110–112 zu
unterscheiden. Beispielsweise können
die Repräsentationen
der regruppierten Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 beleuchtet werden
(in 3 als gestrichelte
Linien dargestellt, welche die Repräsentationen der Kommunikationseinheiten 105, 107–109 und 113 umgeben),
um sie von den Repräsentationen
der übrigen
Kommunikationseinheiten 106, 107, 110-112 zu
unterscheiden.
-
Sobald Kommunikationseinheiten ausgewählt sind
oder wenn Kommunikationseinheiten ausgewählt werden (beispielsweise
wenn Kommunikationseinheiten ein zuvor ausgewähltes geographisches Gebiet
oder eine Region betreten), gruppiert sie das Endgerät automatisch
in eine neue Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen,
wenn eine solche Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen vor
Auswahl der Kommunikationseinheiten oder des Gebietes aus einer
Liste ausgewählt
oder anderweitig identifiziert wurden. Das bedeutet, dass nachdem der
Endgerätebenutzer
eine Gesprächsgruppe
zur Regruppierung ausgewählt
oder identifiziert hat, das Endgerät 101, 201 die
Gesprächsgruppenidentifikation
im Speicher 123 speichert und die ausgewählten Kommunikationseinheiten
der gespeicherten Gesprächsgruppe
zuordnet.
-
Bei einer alternativen Ausführungsform
kann der Benutzer zunächst
die Kommunikationseinheiten, die regruppiert werden sollen oder
ein Regruppierungsgebiet auswählen
und dann die Regruppierungs-Gesprächsgruppe und/oder Filterkriterien
auswählen
oder identifizieren. Beispielsweise kann der Endgerätebenutzer
das Gebiet 401 auswählen
und dann die Regruppierungs-Gesprächsgruppe aus dem Listenfenster 411 und
die Gruppierungskriterien aus dem Gruppenfilter nach Auswahl des GROUP-Knopfes 423 auswählen.
-
Der Endgerätebenutzer kann unter Verwendung
irgendeiner oder mehrerer der oben beschriebenen Techniken zum Auswählen von
Kommunikationseinheiten Kommunikationseinheiten deselektieren und
entgruppieren (z. B. nachdem die Notwendigkeit zur Regruppierung
beendet ist). Das bedeutet, dass der Endgerätebenutzer Einheiten individuell unter
Verwen- dung von "Point-and-Click" oder als Gruppe
deselektieren und entgruppieren kann oder dass die Einheiten automatisch
deselektiert und entgruppiert werden, wenn sie das ausgewählte geographische
Gebiet verlassen, je nach den Entgruppierungs-Filterkriterien. Nachdem
beispielsweise eine Kommunikationseinheit das ausgewählte Gebiet 401 verlässt, vergleicht
das Endgerät 101, 201 vorzugsweise
die Kommunikationseinheitsparameter oder -Charakteristiken, wie
etwa die Kommunikationseinheitsidentifikation oder den -zustand
mit Kriterien in dem Entgruppierungs- oder Auswärtsfilter, um zu bestimmen,
ob oder ob nicht die bestehende Kommunikationseinheit aus der während des
dynamischen Regruppierens aufgebauten Gesprächsgruppe entfernt werden sollte.
-
Es sollte beachtet werden, dass sich
die obige Diskussion, die sich auf den Cursor 311, 419 bezieht,
natürlich
auf eine Auswahlvorrichtung 127 bezieht, die eine Computermaus,
einen Trackball, ein Touchpad oder etwas äquivalentes umfasst. Wie oben
unter Bezugnahme auf 1 diskutiert,
können andere
Auswahlvorrichtungen 127 verwendet werden, und in solchen
Fällen
würde der
Auswahlprozess der speziellen Auswahlvorrichtung 127 entsprechen.
Wenn beispielsweise die Auswahlvorrichtung 127 eine Touchscreen
wäre, bräuchte der
Benutzer des Endgerätes 101, 201 lediglich
den Bildschirm in dem Gebiet der Kommunikationseinheitsrepräsentation,
den der Auswahl einer Zielgesprächsgruppe
zugeordneten Knopf 303 oder den der Auswahl von Filterkriterien
zugeordneten Knopf 409, 415, 423, 425 berühren. Alternativ
bräuchte
der Benutzer, wenn die Auswahlvorrichtung 127 eine Spracherkennungsauswahl
ist, lediglich die Identität
des Kommunikationseinheitsbenutzers (z. B. "POLICE CHIEF") oder des gewünschten Gebietes oder der Gebietsgrenzen
(z. B. "von APPLE
STREET, BEACH STREET und CASTLE STREET umgebendes Gebiet: "AREA BOUNDED BY APPLE
STREET; BEACH STREET, AND CASTLE STREET"), die Gesprächsgruppenidentifikation ("GROUP TEN" oder "BRAVO GROUP") oder die gewünschten
Filterkriterien (z. B. alle Funkgeräte der öffentlichen Baudienste aus
der Regruppierung ausschließen: "EXCLUDE ALL PUBLIC WORKS
RADIOS FROM REGROUPING")
verbal auszudrücken,
um dadurch solch eine Einheit oder ein Gebiet, eine Gesprächsgruppenidentifikation oder
Filterkriterien auszuwählen.
-
Es wird Bezug genommen auf 1, 3 und 4.
Der Betrieb des Kommunikationssystems 100 erfolgt gemäß der vorliegenden
Erfindung im Wesentlichen wie folgt. Der Endgeräteprozessor 121 empfängt Positionskoordinaten
der Kommunikationseinheiten 105–113 von dem AVL-System 115,
von den Kommunikationseinheiten 105–113 selbst oder von der
drahtlosen Infrastruktur 103 auf einer periodischen Basis
gemäß bekannter
Techniken. Der Prozessor 121 führt ein in dem Speicher 123 gespeichertes
Programm aus, instruiert die GUI 119, die Positionen der
Kormunikationseinheiten 105–113 auf
der Karte 300 zusammen mit einem Knopf 303, 421,
einer Ikone oder einem Pull-Down-Menü das Zielgesprächsgruppen
identifiziert, die für
dynamisches Regruppieren zur Verfügung stehen, identifiziert
und optional die Zulässigkeit
der Eingabe von dem dynamischen Regruppieren zugeordneten Filterkriterien
angibt, anuzeigen. Wenn das Endgerät 101 ein CAD-Endgerät eines
Dispatch-Zentrums für öffentliche
Sicherheit ist, empfängt
der Prozessor 121 gelegentlich eine Position eines Notfallereignisses 302, 403 von
dem 911-System 117 und
zeigt die Position des Ereignisses 302, 403 auf
der Karte 300, 400 an.
-
Während
die Positionen der Kommunikationseinheiten 105–113 auf
der Karte 300 angezeigt werden, kann der Benutzer des Endgerätes 101 wünschen,
Kommunikationseinheiten 105–113 dynamisch
zu regruppieren, um das Ereignis 302, 403 zu behandeln.
Es wird beispielsweise Bezug genommen auf 3. Wenn ein Notfallereignis 302 an
der Ecke BEACH STREET/CASTLE STREET auftritt, kann der Endgerätebenutzer
(z. B. der Dispatch-Operater) wünschen,
die Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113,
die entweder auf dem Weg zu dem Ereignis 302 oder die bereits
in der Nachbarschaft des Ereignisses 302 sind, temporär zu gruppieren.
In solch einem Fall verwendet der Endgerätebenutzer die Auswahlvorrichtung 127,
um die Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113,
die regruppiert werden sollen, sowie die dem Regruppieren zugeordnete
Gesprächsgruppe
aus. Wie oben diskutiert, kann der Benutzer zuerst die Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 (individuell,
kollektiv oder beides) auswählen
und dann die Gesprächsgruppe
auswählen
oder er kann zuerst die Gesprächsgruppe
und dann die Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 auswählen.
-
Der Endgerätebenutzer könnte beispielsweise
eine Computermaus verwenden, um den Cursor 311 auf einen
Bereich eines Knopfes, einer Ikone oder eines Pull-Down-Menüs (nicht
dargestellt) zu bewegen, was den Wunsch des Benutzers angibt, das
Regruppierungsprogramm zu aktivieren. Sobald er sich im Regruppierungsmodus
befindet, könnte der
Benutzer zunächst
die Kommunikationseinheiten, die regruppiert werden sollen, auswählen. Beispielsweise
könnte
der Benutzer zunächst
die Kommunikationseinheit 105 unter Verwendung eines "Point-and-Click"-Ansatzes auswählen und
dann die Einheiten 107–109 und 113 unter
Verwendung eines "Klick-and-Drag"-Ansatzes auswählen, um
ein Rechteck 301 zu erzeugen, welches die ausgewählten Einheiten 107–109, 113 umgibt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
speichert das Endgerät 101, 102,
sobald eine Kommunikationseinheit ausgewählt ist, die Ursprungsgesprächsgruppe
der Kommunikationseinheit (d. h. die Gesprächsgruppe vor Regruppierung)
in dem Endgerätespeicher 123,
um das Endgerät 101, 201 in
die Lage zu versetzen, die Kommunikationseinheit bei Beendigung
des Erfordernisses für
die dynamische Regruppierung automatisch in ihre Ursprungsgesprächsgruppe
zurück zu
gruppieren.
-
Nachdem die Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113,
welche der Regruppierung unterworfen werden, ausgewählt sind,
könnte
der Endgerätebenutzer
den Cursor 311 auf einen Bereich des Knopfes 303 bewegen
und dann den Mausknopf klicken, wodurch eine Anforderung bezeichnet
wird, in die Zielgesprächsgruppe
einzutreten. Bei Empfang solch einer Anforderung zeigt das Endgerät 101, 201 ein
oder mehrere Fenster 305, 307 an, welche es dem
Benutzer gestatten, entweder die Zielgesprächsgruppenidentifikation (ID)
in ein Eingabefeld 306 unter Verwendung einer Tastatur
einzutippen oder die Zielgesprächsgruppen-ID
aus einer Liste von Gesprächsgruppen-IDs,
die aus dem Speicher 123 des Endgerätes abgerufen wird, auswählen. Die Auswahl
einer Gesprächsgruppen-ID
aus einer Liste kann dem Benutzer visuell durch Unterlegen der ausgewählten Gesprächsgruppen-ID
angezeigt werden, wie in 3 dargestellt.
Außerdem
dient eine Gesprächsgruppen-ID
vorzugsweise dazu, den Abschluss der Endgerätebenutzereingabe im Hinblick auf
die Regruppierung anzuzeigen.
-
Der Prozessor 121 empfängt oder
akzeptiert die Auswahlen des Endgerätebenutzers von der Auswahlvorrichtung 127 gemäß bekannter
Techniken und regruppiert bei Erkennung eines Endes der Endgerätebenutzereingabe
automatisch die ausgewählten
Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 in die
Zielgesprächsgruppe.
Das bedeutet, dass nach Empfang der Signalisierung von der Auswahlvorrichtung 127,
die die Auswahl der Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 und
die Identifikation einer Gesprächsgruppe
anzeigt, der Prozessor 121 automatisch auf eine Kommunikationsressource 114 zugreift
und einen Gruppierungsbefehl an die ausgewählten Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 gemäß dem Zugriffschema
und den Kommunikationsprotokollen des speziellen Kommunikationssystems 100 sendet.
Der Gruppenbefehl umfasst vorzugsweise Gruppierungsinformation,
wie etwa die Identifikation der Zielgesprächsgruppe und, falls die auszuführenden
Kommunikationen zwischen den ausgewählten Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 sicher
sein sollen, einen Verschlüsselungsschlüssel. Techniken
zum Zugreifen auf Kommunikationsressourcen in herkömmlichen
und Bündelfunk-Dispatch-Kommunikationssystemen
sind wohlbekannt; daher wird keine weitere Diskussion präsentiert
außer
um ein Verständnis
der vorliegenden Erfindung zu erleichtern.
-
Sobald das Regruppieren abgeschlossen
ist, können
die regruppierten Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 schnell
und einfach unter Verwendung von PTT-Signalisierung gemäß bekannter Techniken
kommunizieren. Außerdem
bleibt der Endgerätebenutzer
während
des gesamten Regruppierungsprozesses in der Kartenumgebung, um kontinuierlich
das Ereignis 302 zu überwachen
und zusätzliche
Einheiten zu der regruppierten Gesprächsgruppe hinzuzufügen, sowie
die Notwendigkeit entsteht.
-
Sobald sich die Notwendigkeit zum
Regruppieren verringert (z. B. sobald das Ereignis nicht länger läuft oder
unter Kontrolle ist) kann der Endgerätebenutzer beginnen zu entgruppieren
oder die regruppierten Einheiten aus der regruppierten Gesprächsgruppe
zu entfernen. Unter Bezugnahme auf 3 kann
der Benutzer, um dies zu tun, die regruppierten Kommunikationseinheiten 105, 107–109, 113 entweder
individuell oder kollektiv, wie oben beschrieben, erneut selektieren.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
wird eine erneute Auswahl einer regruppierten Kommunikationseinheit 105, 107–109, 113 von
dem Endgeräteprozessor 121 automatisch als
eine Anforderung, die erneut selektierte Kommunikationseinheit aus
der regruppierten Gesprächsgruppe
zu entgruppieren und die erneut ausgewählte Kommunikationseinheit
in ihre ursprüngliche
Gesprächsgruppe
zurück
zu gruppieren, behandelt. Bei Erkennung, dass eine regruppierte
Kommunikationseinheit erneut selektiert wurde, greift der Endgeräteprozessor 121 daher
automatisch auf eine Kommunikationsressource 114 zu und
sendet einen Entgruppierungsbefehl an die erneut selektierte Kommunikationseinheit
gemäß dem Zugriffsschema
und den Kommunikationsprotokollen des speziellen Kommunikationssystems 100.
Der Entgruppierungsbefehl umfasst vorzugsweise Entgruppierungsinformationen,
wie etwa die Identifikationen der Gesprächsgruppe, aus welcher die
Kommunikationseinheit entfernt werden soll und die Identifikation
der Gesprächsgruppe,
falls vorhanden, in welche die Kommunikationseinheit wieder eintreten
soll. Zusätzlich zum
Senden eines Entgruppierungsbefehls an die erneut selektierte Kommunikationseinheit
instruiert der Prozessor 121 die GUI 119, die
Repräsentation
der Kommunikationseinheit zu einer normalen Anzeige zu überführen (z.
B. falls die Kommunikationseinheit bei ihrer ursprünglichen
Auswahl beleuchtet oder dergleichen wurde), um dem Benutzer anzuzeigen, dass
die Kommunikationseinheit aus der dynamischen Regruppierungsgesprächsgruppe
entfernt wurde.
-
Zusammenfassend: sobald der Endgerätebenutzer
genug Information (Kommunikationseinheiten und Zielgesprächsgruppen)
ausgewählt
hat, um den Prozessor 121 in die Lage zu versetzen, dynamisches
Regruppieren zu initiieren, initiiert der Prozessor 121 solch
eine Regruppierung automatisch ohne weitere manuelle Aktion durch
den Endgerätebenutzer,
indem vorzugsweise auf eine Kommunikationsressource 114 zugegriffen
und ein Gruppierungsbefehl gesendet wird. Der Endgerätebenutzer
muss daher beim Durchführen
seiner oder ihrer Auswahlen lediglich damit fortfahren, die Karte 300 zu überwachen,
um zu bestimmen, ob irgendeine weitere Aktion erforderlich ist,
um das Ereignis 302 zu handhaben.
-
4 illustriert
einen alternativen Ansatz zum Durchführen dynamischer Regruppierung
gemäß der Erfindung.
Wie in 4 dargestellt,
empfängt
das Endgerät 101, 201 anstelle
des direkten Empfangens der Benutzerauswahl von Kommunikationseinheiten,
die Benutzerauswahl eines geographischen Gebietes oder einer Region 401 des
dargestellten Teils des Systems 100, in dem der Benutzer wünscht, dass
dynamische Regruppierung auftritt. Beispielsweise kann ein Notfallereignis 403 an
der Ecke BEACH STREET und CASTLE STREET in der Stadt Hometown auftreten.
Der Endgerätebenutzer kann
daher die Stadt Hometown als die Region 401 für dynamisches
Regruppieren auswählen.
Alternativ kann der Benutzer das ausgewählte Gebiet 401 unter Verwendung
jeder Art graphischer Routinen konstruieren.
-
Nachdem der Benutzer das Gebiet 401 auswählt, gibt
der Benutzer vorzugsweise eine Zielgesprächsgruppen-ID entweder durch
Eingabe der Zielgesprächsgruppen-ID
in das Eingabefeld 407 des Fensters 405 oder durch
Auswahl der ID aus einer Liste von IDs, die im Fenster 411 angezeigt
wird, ein. Zusätzlich
zum Eingeben der Gesprächsgruppen-ID gibt
der Benutzer bei diesem Ausführungsbeispiel Filterkriterien
ein, beispielsweise durch Verwenden einer Computermaus oder einer
anderen Auswahlvorrichtung 127, um den Cursor 419 auf einen
Bereich des Filterknopfes 409, 415 zu bewegen
und die Filteroption auszuwählen.
Die Auswahl der Filteroption wird in 4 durch
die gestrichelte Box 417 illustriert, welche den virtuellen
Knopf 415 erscheinen lässt,
als ob er gedrückt
oder ausgewählt
wäre. Die Auswahl
des Filterknopfes 409, 417 führt vorzugsweise zum Öffnen eines "FILTER"-Fensters 421, welches entweder
die zulässigen
Filterkriterien auflistet oder welches dem Benutzer erlaubt, genauer
zu definieren, welche Art Filter, Gruppieren oder Entgruppieren
vom Benutzer gewünscht
ist, wie in 4 dargestellt.
Wenn der Benutzer einen gruppierungsbezogenen Filter (d. h. gruppierungsbezogene
Kriterien) wünscht,
benutzt der Benutzer den Cursor 419 und die Auswahlvorrichtung 127,
um den "GROUP"-Knopf 423 oder
einen ähnlichen
Knopf, eine Ikone oder ein Pull-Down-Menü auszuwählen. Ähnlich verwendet der Benutzer,
wenn der Benutzer einen entgruppierungsbezogenen Filter (d. h. entgruppierungsbezogene
oder Entfernungskriterien) wünscht,
den Cursor 419 und die Auswahlvorrichtung 127,
um den "UNGROUP"-Knopf 423 oder
einen ähnlichen
Knopf, eine Ikone oder ein Pull-Down-Menü auszuwählen.
-
Die Auswahl entweder des "GROUP"-Knopfes 423 oder
des "UNGROUP"-Knopfes 425 führt vorzugsweise
zum Öffnen
eines weiteren Fensters oder weiterer Fenster (nicht dargestellt) ähnlich dem Fenster 405 und/oder
Fenster 411, um dem Benutzer zu erlauben, entweder die
Filterkriterien unter Verwendung der Tastaturtasten einzugeben oder
die Filterkriterien aus einer Liste von Kriterien auszuwählen. Die
Arten der Filterkriterien sind vorzugsweise für Gruppieren und Entgruppieren ähnlich und
können eine
oder mehrere individuelle Kommunikationseinheits-IDs, Gesprächsgruppen-IDs
und Kommunikationseinheitszustände
umfassen, obgleich die für
das Gruppieren ausgewählten
tatsächlichen
Kriterien von den für
Entgruppieren ausgewählten
verschieden sein können.
Außerdem
können
sich die ausgewählten
oder eingegebenen Kriterien nach Auswahl entweder des "GROUP"-Knopfes 423 oder
des "UNGROUP"-Knopfes 425 entweder
auf Einschluss oder Ausschluss der Kommunikationseinheiten aus der ausgewählten Funktion
(d. h. Gruppieren oder Entgruppieren) beziehen. Beispielsweise kann
es sein, dass der Endgerätebenutzer
al-le öffentlichen Bau-Kommunikationseinheiten
vom Regruppieren ausschließen
möchte
(z. B. durch Auswählen
der Gesprächsgruppen-ID
für die öffentlichen
Baudienste oder durch Auswahl jeder öffentlichen Bau-Einhefts-ID
individuell) und es nur regruppierten Kommunikationseinheiten mit
einem nicht festgelegten Status erlauben möchte, aus der Zielgesprächsgruppe
entfernt zu werden, wenn sie das ausgewählte Gebiet 401 verlassen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Kriterien für
Gruppierung und Entgruppierung identisch (d. h. die Kriterien zum
Einschließen
von Einheiten in die Zielgesprächsgruppe sind
dieselben, wie die Kriterien zum Entfernen von Einheiten aus der
Zielgesprächsgruppe),
und der Endgerätebenutzer
muss lediglich einen Satz von Kriterien eingeben, um beide Filterarten
zu aktivieren.
-
Nach Empfangen der Auswahl des Gebietes 401,
der ID der Zielgesprächsgruppe
und der Gruppierungs- und/oder Entgruppierungskriterien, bestimmt
der Endgeräteprozessor 121 automatisch,
ob sich irgendwelche Kommunikationseinheiten in dem ausgewählten Gebiet 401 befinden,
welche die Kriterien erfüllen,
um regruppiert zu werden. Unter Bezugnahme auf 4 stellt der Endgerätprozessor 121 basierend
auf Positionsinformation, die periodisch von dem AVL-System 115 empfangen
wird, fest, dass sich die Kommunikationseinheiten 107–109 und 113 in
dem ausgewählten
Gebiet 401 befinden. Entsprechend stellt der Prozessor 121 dann
fest, ob die Einheiten 107–109 und 113 die
Kriterien erfüllen,
um in die Zielgesprächsgruppe
eingeschlossen zu werden. Es sei angenommen, dass der Endgerätebenutzer ein
Gruppierungskriterium ausgewählt
hat, in welches alle Kommunikationseinheiten mit Ausnahme öffentlicher
Bau-Einheiten regruppiert werden sollen; der Prozessor 121 würde in diesem
Fall feststellen, dass die Einheiten 107, 109, 113 in
dem ausgewählten
Gebiet 401 regruppiert werden sollen, weil die Einheiten 107–109,
113 keinem öffentlichen
Baupersonal zugeordnet sind. Sobald die Gruppierungsbestimmung durchgeführt ist,
greift der Prozessor 121 auf eine Kommunikationsressource 114 zu
und sendet einen Gruppierungsbefehl an die Einheiten 107-109, 113 über die
Kommunikationsressource 114, um die Regruppierung durchzuführen.
-
Da ein Gebiet 401 in Bezug
auf die dynamische Regruppierungsaufgabe ausgewählt wurde, fährt der
Endgeräteprozessor
121 außerdem
damit fort, hinsichtlich anderer Kommunikationseinheiten zu überwachen,
die in das ausgewählte Gebiet 401 eintreten
können.
Wie in 4 dargestellt,
bewegt sich beispielsweise die Kommunikationseinheit 106 (z.
B. ein Löschfahrzeug)
auf der BEACH STREET in Richtung auf das Ereignis 403 zu
(wie durch den Pfeil angedeutet, der sich von der Repräsentation
der Einheit her erstreckt). Wenn der Prozessor 121 eine AVL-Aktualisierung
empfängt,
die andeutet, dass die Einheit 106 das ausgewählte Gebiet 401 betreten hat,
vergleicht der Prozessor 121 automatisch die Charakteristiken
der Einheit 106 mit den Filterkriterien, und entsprechend
gruppiert er die Einheit 106 oder gruppiert sie nicht.
Da die in dem obigen Beispiel verwendeten Gruppierungskriterien
darauf basieren, ob oder ob nicht die Einheit 106 eine öffentliche
Bau-Einheit ist, würde
der Prozessor 121 die Einheit 106 automatisch
in die Zielgesprächsgruppe gruppieren,
sobald festgestellt wird, dass sie das ausgewählte Gebiet 401 betritt,
da die Einheit 106 keinem öffentlichen
Baupersonal zugeordnet ist.
-
Während
des Notfalls oder während
die Krise voranschreitet, kann es sein, dass einige der regruppierten
Kommunikationseinheiten 106–109, 113 das
ausgewählte
Gebiet 401 verlassen. Der Prozessor 121 bestimmt,
sobald er durch AVL-Aktualisierungen feststellt, dass eine regruppierte
Einheit 106–109, 113 das
ausgewählte
Gebiet verlassen hat, ob die verlassende Einheit 106–109, 113 aus
der Regruppierungs-Gesprächsgruppe
entfernt werden sollte. Diese Bestimmung wird vorzugsweise durchgeführt, indem
die Charakteristiken der verlassenden Einheit 106–109, 113 mit
den Entgruppierungs-Filterkriterien (falls vorhanden) verglichen
werden. Wenn keine Entgruppierungskriterien spezifiziert sind, entfernt
der Prozessor 121 vorzugsweise die verlassende Einheit 106–109, 113 aus
der Regruppierungs gesprächsgruppe
und überführt die
Einheit 106–109, 113 in
diejenige Gesprächsgruppe,
zu welcher sie vor der dynamischen Regruppierung gehörte. Wenn
die Entgruppierungskriterien derart sind, dass die verlassende Einheit 106–109, 113 beim
Verlassen des ausgewählten
Gebietes 401 in der Regruppierungsgesprächsgruppe bleiben soll, belässt der
Prozessor 121 die verlassende Einheit 106–109, 113 in
der Gesprächsgruppe.
-
Unter bestimmten Umständen kann
es sein, dass der Endgerätebenutzer
die Gruppierungs- oder Entgruppierungskriterien für eine bestimmte
Einheit 106–109, 113 übergehen
möchte.
In einem solchen Fall kann der Prozessor 121 programmiert
werden, zu erkennen, dass eine individuelle Benutzerauswahl einer
regruppierten Einheit 106–109, 113 dazu
dient, die Entgruppierungskriterien zu übergehen und die Einheit 106–109, 113 zu
entgruppieren, obgleich die Entgruppierungskriterien eine solche
Entfernung verboten hätten.
Auf ähnliche
Weise kann der Prozessor 121 programmiert werden, zu erkennen,
dass eine individuelle Benutzerauswahl einer entgruppierten Einheit 106–109, 113 dazu
dient, die Gruppierungskriterien zu übergehen und die Einheit 106–109, 113 in die
Zielgesprächsgruppe
zu gruppieren, obgleich die Gruppierungskriterien ein solches Gruppieren
verboten hätten.
-
Wie oben beschrieben, stellt die
vorliegende Erfindung ein Display-basiertes Endgerät zur Verfügung, welches
einen Benutzer des Endgerätes
in die Lage versetzt, Kommunikationseinheiten, die von dem Benutzer überwacht
werden, ohne Verlassen der Kartenumgebung dynamisch zu regruppieren.
Im Gegensatz zu CAD-Systemen nach dem Stand der Technik, die mehrere
Displays erfordern, um den CAD-Endgerätebenutzer in die Lage zu versetzen, sowohl
Kommunikationseinheitspositionen, Statusinformation und Benutzeridentifikationen
auf einer Karte zu betrachten als auch dynamische Regruppierung
von Kommunikationseinheiten in dem System durchzuführen, versetzt
die vorliegende Erfindung den Endgerätebenutzer in die Lage, die
Einheiten zum Regruppieren direkt oder ein der Regruppierung zugeordnetes
Gebiet, die Zielgesprächsgruppe
und, falls erwünscht,
Kriterien zum automatischen Gruppieren und Entgruppieren von Kommunikationseinheiten
innerhalb einer einzigen Kartenumgebung durchzuführen. Darüber hinaus ermöglicht die
vorliegende Erfindung das Verfolgen von Kommunikationseinheitspositionen
und das automatische Ausführen
von Gruppierung und Entgruppierung bei einer Feststellung, dass
eine Kommunikationseinheit ein ausgewähltes Regruppierungsgebiet
betreten oder verlassen hat. Weiter versetzt die vorliegende Erfindung
den Endgerätebenutzer
in die Lage, Gruppierungs- und Entgruppierungskriterien auszuwählen, so
wie dies notwendig ist, um sicherzustellen, dass die geeigneten
Kommunikationseinheiten regruppiert werden und während der Dauer eines Ereignisses
regruppiert bleiben.
-
5 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 500 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu gruppieren und zu entgruppieren. Der
logische Fluss beginnt bei 501, wenn das Display-basierte
Endgerät
bei 503 dem Endgerätebenutzer
eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Teil des Kommunikationssystems andeutet. Die
Kommunikationseinheiten werden vorzugsweise als Ikonen repräsentiert,
die Farben aufweisen, welche deren aktuellen Status (z. B. außer Dienst,
im Dienst, dem Ereignis zugeordnet, beschäftigt, usw.) repräsentieren.
Wie oben unter Bezugnahme auf 3 und 4 diskutiert, identifiziert
die Kartenanzeige vorzugsweise die Benutzer der Kommunikationseinheiten
und deren Position auf einer lokalen Straßenkarte. Vorzugsweise enthält die Kartenanzeige
zusätzlich
Mittel, wie etwa virtuelle Knöpfe,
Pull-Down-Menüs,
eine Listenanzeige oder ein Befehlseingabefenster oder eine -teile,
um es dem Benutzer des Endgerätes
zu erlauben, eine Gesprächsgruppe
zur Regruppierung auszuwählen.
-
Bei der bevorzugten Ausführungsform
bestimmt das Endgerät
die Positionen der Kommunikationseinheiten durch Empfang solcher
Positionen von eine AVL-System, welches entweder mit dem Endgerät, wie oben
unter Bezugnahme auf
1 beschrieben,
oder mit einer drahtlosen Infrastruktur verbunden ist, welche Kommunikation
zwischen dem Endgerät
und den Kommunikationseinheiten erleichtert, wie oben unter Bezugnahme
auf
2 beschrieben. Alternativ
kann das Endgerät
die Kommunikationseinheitspositionen von den Kommunikationseinheiten
selbst empfangen (z. B. wenn die Kommunikationseinheiten globale
Positionssatellitenempfänger (GPS)
enthalten oder irgendeinen anderen bekannten positionsbestimmenden
Prozess benutzen, wie etwa den im US Patent
5,901,358 beschriebenen, und
ihre Positionen über
die drahtlose Infrastruktur an das Endgerät senden) oder von der drahtlosen
Infrastruktur (z. B. wenn die drahtlose Infrastruktur bekannte Triangulationstechniken
verwendet, um die Positionen der Kommunikationseinheiten zu bestimmen).
-
Einige Zeit nach dem Anzeigen der
Positionen der Kommunikationseinheiten empfängt oder akzeptiert 505 das
Endgerät
die Benutzerauswahl einer oder mehrerer Kommunikationseinheiten
die regruppiert werden sollen, aus der Karte. Wie oben beschrieben,
kann die Auswahl der Kommunikationseinheiten auf einer individuellen
Basis oder auf einer Gruppenbasis durchgeführt werden. Zusätzlich zum Empfangen
von Kommunikationseinheitsauswahlen empfängt oder akzeptiert 507 das
Endgerät
die Identifikation wenigstens einer Zielgesprächsgruppe, von der die ausgewählten Kommunikationseinheiten
Mitglieder werden sollen. Die Identifikation jeder Gesprächsgruppe
kann auf einer Eingabezeile unter Verwendung von Tastenanschlägen von
einer Tastatur eingegeben werden, wenn der Endgerätebenutzer
die Gesprächsgruppennummer,
-namen, -alias oder andere identifizierende Informationen kennt.
Alternativ kann der Endgerätebenutzer
jede Gesprächsgruppenidentifikation
aus einer Liste von Gesprächsgruppenidentifikationen
auswählen,
die auf der Kartenanzeige entweder dauerhaft oder als Antwort auf
die Benutzeranfrage nach einer solchen Liste dargestellt wird. Es
sollte beachtet werden, dass obgleich der Empfang der Gesprächsgruppenidentifikation
in 5 als dem Empfang
der Kommunikationseinheitsauswahl folgend dargestellt ist, eine
solche Reihenfolge bevorzugt, jedoch nicht erforderlich ist. Vielmehr
können
die Gesprächsgruppe
und die Kommunikationseinheiten in jeder Reihenfolge ausgewählt werden,
und die vorliegende Erfindung ist nicht auf die in 5 beschriebene Reihenfolge limitiert.
-
Nachdem das Endgerät eine oder
mehrere Kommunikationseinheitsauswahlen und eine oder mehrere Gesprächsgruppenidentifikationen
erhalten hat, gruppiert 509 das Endgerät die ausgewählten Kommunikationseinheiten
in die bezeichnete Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen.
Das bedeutet, dass das Endgerät
die ausgewählten
Kommunikationseinheiten dynamisch in eine neue, typischerweise temporäre Gesprächsgruppe
regruppiert, um die Benutzer der ausgewählten Kommunikationseinheiten
in die Lage zu versetzen, direkt miteinander zu kommunizieren. Daher
versetzt die vorliegende Erfindung den Endgerätebenutzer in die Lage, Kommunikationseinheiten
dynamisch zu regruppieren, um ein Ereignis, welches auf der Karte
angezeigt wird, zu handhaben, ohne dass der Endgerätebenutzer
jemals die Kartenumgebung verlassen müsste. Entsprechend erlaubt
es die vorliegende Erfindung dem Endgerätebenutzer damit fortzufahren,
die Situation, die das Regruppieren erforderlich gemacht hat, ohne Unterbrechung
zu überwachen.
-
Um die ausgewählten Kommunikationseinheiten
automatisch zu gruppieren, greift das Endgerät auf eine Kommunikationsressource
gemäß dem Ressourcenzugriffsprotokoll
des speziellen Kommunikationssystems, wie weiter oben und weiter
unten detaillierter beschrieben, zu und sendet einen Regruppierungsbefehl
an die ausgewählten
Kommunikationseinheiten über
die drahtlose Infrastruktur des Systems und die Kommunikationsressource.
Der Regruppierungsbefehl enthält
Gruppierungsinformationen, wie etwa die Identifikation der neuen
Gesprächsgruppe
für jede
Zielgesprächsgruppe
und möglicherweise
einen Verschlüsselungsschlüssel, falls
eine der neuen Gesprächsgruppen
sichere Kommunikation verwendet, und instruiert die ausgewählten Kommunikationseinheiten
sich in der neuen oder den neuen Gesprächsgruppen zu rekonfigurieren.
-
Einige Zeit nachdem die Regruppierung stattgefunden
hat, kann das Endgerät
eine Endgerätebenutzerauswahl
einer oder mehrerer zuvor ausgewählter
Kommunikationseinheiten aus der Karte erhalten 511. Das
bedeutet, dass das Endgerät
die Benutzerauswahl einer oder mehrerer regruppierter Kommunikationseinheiten
erhalten kann. Eine solche Auswahl kann auf einer individuellen
Basis oder auf einer Gruppenbasis unter Verwendung irgendeiner der
oben beschriebenen Auswahltechniken durchgeführt werden. Sobald die regruppierten
Kommunikationseinheiten ausgewählt
sind, entfernt 513 das Endgerät automatisch die erneut ausgewählten Kommunikationseinheiten
aus der zuvor bezeichneten Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen
(d. h. aus der Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen,
die durch dynamisches Regruppieren von Block 509 gebildet
wurden), und der logische Fluss endet 515. Um die erneut
ausgewählten
Kommunikationseinheiten aus der Gesprächsgruppe zu entfernen, greift
das Endgerät
auf eine Kommunikationsressource gemäß dem Ressourcenzugriffsprotokoll
des speziellen Kommunikationssystems zu und sendet einen Entgruppierungsbefehl
an die ausgewählten
Kommunikationseinheiten über
die drahtlose Infrastruktur des Systems und die Kommunikationsressource.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
instruiert der Entgruppierungsbefehl die erneut ausgewählten Kommunikationseinheiten,
sich zu rekonfigurieren, um wieder derjenigen Gesprächsgruppe
oder denjenigen Gesprächsgruppen
beizutreten, in denen sie vor der Regruppierung von Block 509 Mitglied
waren. Alternativ kann der Entgruppierungsbefehl die erneut ausgewählten Informationseinheiten
einfach anweisen, außerhalb
ihrer aktuellen, temporären
Gesprächsgruppe
oder Gesprächgruppen
zu rekonfigurieren.
-
6 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 600 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
durchgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zu entgruppieren und zu gruppieren. Der
logische Fluss beginnt bei 601, wenn das Endgerät bei 603 dem
Endgerätebenutzer
eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Teil des Kommunikationssystems andeutet. Einige
Zeit nachdem die Karte angezeigt ist, erhält oder akzeptiert bei 605, 607 das
Endgerät
die Benutzerauswahl einer oder mehrerer Kommunikationseinheiten
aus der Karte und die Identifikationen einer oder mehrerer Gesprächsgruppen,
in denen die ausgewählten
Kommunikationseinheiten derzeit Mitglieder sind. Das bedeutet, dass ähnlich dem
oben unter Bezugnahme auf 5 beschriebenen
logischen Fluss der Endgerätebenutzer
Kommunikationseinheiten aus der Karte auswählt (z. B. unter Verwendung
einer Maus oder einer anderen Auswahlvorrichtung), die von dem dynamischen
Regruppieren betroffen sein sollen. Im Gegensatz zu dem logischen
Fluss von 5 gibt der
Endgerätebenutzer
jedoch eine oder mehrere Gesprächsgruppenidentifikationen
(IDs) ein oder wählt
sie aus, welcher derzeit die ausgewählten Kommunikationseinheiten
zugeordnet sind, im Gegensatz zu Gesprächsgruppenidentifikationen,
denen die ausgewählten
Kommunikationseinheiten zugeordnet werden, wie in 5.
-
Wie oben unter Bezugnahme auf 5 diskutiert, können die
Auswahl der Kommunikationseinheiten und die Eingabe der Gesprächsgruppenidentifikationen
in jeder Reihenfolge erfolgen, ungeachtet der in 6 dargestellten, bevorzugten Reihenfolge. Beispielsweise
könnte
das Endgerät
ei nen virtuellen Modus-Knopf enthalten, welcher es dem Endgerätebenutzer
gestatten würde,
entweder einen Gruppierungsmodus oder einen Entgruppierungsmodus
auszuwählen.
Nach Auswahl des Modus (Entgruppierungsmodus im Falle von 6) könnte der Endgerätebenutzer
die Kommunikationseinheiten und Gesprächsgruppen-IDs in beliebiger
Reihenfolge auswählen,
um die Entgruppierungsfunktion durchzuführen.
-
Nachdem die Kommunikationseinheitsauswahlen
und Gesprächsgruppenidentifikationen
empfangen sind, entfernt 609 oder entgruppiert das Endgerät automatisch
die ausgewählten
Kommunikationseinheiten aus der angegebenen Gesprächsgruppe
oder den Gesprächsgruppen.
Das Entfernen von Kommunikationseinheiten aus einer Gesprächsgruppe
umfasst vorzugsweise das Senden eines Entgruppierungsbefehls an
die ausgewählten
Kommunikationseinheiten, wie oben unter Bezugnahme auf 1 und 3-5 beschrieben,
wobei der Entgruppierungsbefehl die Identifikation der betroffenen
Gesprächsgruppe
enthält.
Wenn die Kommunikationseinheiten aus mehreren Gesprächsgruppen
entfernt werden sollen, können
mehrere Entgruppierungsbefehle gesendet werden, von denen jeder
eine spezielle Gesprächsgruppe
identifiziert, oder es kann ein einzelner Entgruppierungsbefehl
gesendet werden, welcher alle betroffenen Gesprächsgruppen identifiziert.
-
Einige Zeit nachdem die ausgewählten Kommunikations-
einheiten aus einer Gesprächsgruppe entfernt
wurden, kann es sein, dass der Endgerätebenutzer wünscht, wenigstens
einige der entgruppierten Einheiten zurück in die Gesprächsgruppe
zu regruppieren. In einem solchen Fall erhält oder akzeptiert 611 das
Endgerät
die Benutzerauswahl einiger oder aller der zuvor ausgewählten Kommunikationseinheiten
aus der Karte und gruppiert 613 automatisch die erneut
se lektierten Einheiten in die zuvor angegebene Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen,
wodurch der logische Fluss bei 615 endet. Um die erneut
ausgewählten
Kommunikationseinheiten automatisch in die Gesprächsgruppe zu gruppieren, greift
das Endgerät
auf eine Kommunikationsressource gemäß dem Ressourcenzugriffsprotokoll des
speziellen Kommunikationssystems zu und sendet einen Gruppierungsbefehl
an die erneut ausgewählten
Kommunikationseinheiten über
die drahtlose Infrastruktur des Systems und die Kommunikationsressource.
Bei der bevorzugten Ausführungsform enthält der Gruppierungsbefehl
die Identifikation der betroffenen Gesprächsgruppe oder Gesprächsgruppen
und instruiert die erneut ausgewählten
Kommunikationseinheiten, sich zu rekonfigurieren, um erneut der
Gesprächsgruppe
oder den Gesprächsgruppen
beizutreten, aus der/denen sie durch die Entgruppierung von Block 609 entfernt
wurden waren.
-
Bei Auswahl oder Identifikation der
Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen
in Block 507 oder Block 607 speichert das Endgerät daher
die Gesprächsgruppenidentifikationen
temporär
im Speicher in der Erwartung des Entgruppierens oder des Regruppierens
von Einheiten in die Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen
durch den Endgerätebenutzer.
Die Endgerätesoftware
ist vorzugsweise programmiert, die Anzahl von Auswahlen einer speziellen
Kommunikationseinheitsrepräsentationen
zu zählen
und Gruppieren oder Entgruppieren, basierend auf dem aktuellen Zählerstand
durchzuführen, sofern
das Endgerät
keinen anderen Befehl von dem Benutzer erhält, der solch ein zählerbasiertes
Gruppieren oder Entgruppieren verbietet oder diesem zuvor kommt.
Während
eines speziellen Zeitrahmens (z. B. ein Tag, eine Woche usw.) oder
während
eines Ereignisses (z. B. während
eines Notfalls) kann es beispielsweise sein, dass es von Kommunikationseinheiten
gefordert wird, bestimmten Gesprächsgruppen
beizutreten oder diese zu verlassen. Entsprechend stellt die vorliegende
Erfindung einen einfachen Mechanismus für den Endgerätebenutzer
zur Verfügung,
Einheiten aus bestimmten Gesprächsgruppen
durch einfaches Auswählen
und erneutes Auswählen
(oder äquivalentes
Deselektieren) der betroffenen Kommunikationseinheiten direkt aus
der Kartenanzeige zu gruppieren und zu entgruppieren. Solche Auswahl
und erneute Auswahl zusammen mit der Auswahl oder dem Eintrag einer
oder mehrerer Gesprächsgruppenidentifikationen
vor dem ursprünglichen
Gruppieren oder Entgruppieren, versetzt den Endgerätebenutzer
in die Lage, Kommunikationseinheiten durch Verwendung von Standard-GUI-Steuerungen
(z. B. Bewegen eines Cursors in einer Kartenanzeige und Klicken
eines Mausknopfes) zu gruppieren und zu entgruppieren.
-
7 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 700 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu gruppieren und zu entgruppieren. Der
logische Fluss beginnt bei 701, wenn das Endgerät bei 703 dem
Endgerätebenutzer eine
Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten in
wenigstens einem Teil des Kommunikationssystems andeutet. Einige
Zeit nachdem die Karte angezeigt ist, erhält oder akzeptiert 705 das Endgerät eine Angabe
wenigstens eines geographischen Gebietes auf der Karte. Bei der
bevorzugten Ausführungsform
wird das geographische Gebiet durch einen Benutzer des Display-basierten
Endgerätes 101 ausgewählt. Das
geographische Gebiet kann durch den Benutzer mittels "Click-and-Drag"-Rechtecktechniken,
durch an derweitiges Konstruieren eines Gebietes auf der Karte oder
durch Auswählen
eines zuvor eingerichteten Gebietes (z. B. entsprechend einer Stadt,
einem Landkreis, einer Unterabteilung, einem Einkaufzentrum u. s.
w.) auf der Karte ausgewählt
werden. Die Angabe wenigstens eines geographischen Gebietes kann
auch von einer anderen Kommunikationseinheit oder einem Endgerät, einschließlich einem
automatisierten Krisenzentrum, über
drahtlose oder drahtgebundene Medien empfangen werden.
-
Zusätzlich zu dem Empfangen der
Angabe eines geographischen Gebietes stellt das Endgerät fest 707,
ob es von dem Benutzer eine Anforderung nach einer gespeicherten
Liste von Gesprächsgruppenidentifikationen
erhalten hat. Solch eine Anforderung kann Empfangen werden durch
Erkennen, dass ein geeignet beschrifteter oder bezeichneter virtueller Knopf,
eine Ikone oder ein Pull-Down-Menü auf der Endgeräte-GUI gedrückt oder
ausgewählt
wurde (z. B. durch Verwenden einer Computermaus oder einer Touchscreen).
Wenn das Endgerät
eine Anforderung nach einer Gesprächsgruppenliste empfangen hat, ruft
das Endgerät
bei 711 die Liste aus einer Datenbank ab oder erhält sie von
dort, zeigt bei 713 dem Endgerätebenutzer die Liste und erwartet
die Benutzerauswahl oder die -auswahlen, der Zielgesprächsgruppenidentifikationen.
Einige Zeit nach dem Anzeigen der Gesprächsgruppenliste erhält oder
akzeptiert das Endgerät
bei 715 die Benutzerauswahl von einer oder mehreren Zielgesprächsgruppenidentifikationen
aus der angezeigten Liste. Falls andererseits der Endgerätebenutzer
die Gesprächsgruppenliste
nicht angefordert hat, erhält
oder akzeptiert das Endgerät
bei 709 die Zielgesprächsgruppenidentifikation
oder -identifikationen von dem Benutzer auf irgendeine andere Weise,
wie etwa indem sie mittels einer Folge von Tastenanschlägen auf
der Tastatur des Endgerätes
in das Endgerät
eingegeben werden.
-
Obgleich die Angabe eines geographischen Gebietes
oben beschrieben ist als vor der Benutzerauswahl einer Gesprächsgruppenidentifikation
auftretend, kann die Auswahl der Gesprächsgruppe der Angabe des geographischen
Gebietes vorangehen. In solch einem Fall speichert das Endgerät die Gesprächsgruppenidentifikation
im Speicher zur nachfolgenden Verwendung bei Angabe des geographischen
Gebietes und der Kommunikationseinheiten.
-
Bei Schritt 716 wird festgestellt,
ob oder ob nicht ein Kartenereignis aufgetreten ist. Bei der bevorzugten
Ausführungsform
stellt ein Kartenereignis entweder ein Positionsereignis oder ein
Benutzerereignis dar. Ein Positionsereignis tritt bei der bevorzugten
Ausführungsform
auf, wenn eine Kommunikationseinheit in das angegebene geographische
Gebiet eintritt, wenn Gruppieren für ein Gebiet auftritt, wobei
betroffene Kommunikationseinheiten bereits in dem Gebiet sind, und
wenn eine Kommunikationseinheit das angegebene geographische Gebiet
verlässt.
Nachdem das Gebiet angegeben wurde, bestimmt das Endgerät automatisch,
ob sich irgendwelche Kommunikationseinheiten in dem angegebenen Gebiet
befinden, das angegebene Gebiet betreten oder das angegebene Gebiet
verlassen und wählt jede
solche Kommunikationseinheit als Teil eines Kartenereignisses aus.
Um festzustellen, ob oder ob nicht sich eine Kommunikationseinheit
in dem angegebenen Gebiet befindet, verbleicht das Endgerät die Position
der Kommunikationseinheit (z. B. wie von dem AVL-System nach Länge und
Breite empfangen) mit den Grenzen (ebenso nach Länge und Breite) des angegebenen
Ge bieten. Ein Benutzerereignis tritt auf, wenn der Benutzer des
Endgerätes
Daten eingibt, welche weiteres Gruppieren/Entfernen von Kommunikationseinheiten
aus einer Gesprächsgruppe
anfordern, wie dies in diesem Dokument beschrieben ist.
-
Wenn bei Schritt 716 kein
Kartenereignis aufgetreten ist, fährt der Prozess mit Schritt 716 fort. Wenn
in Schritt 716 ein Kartenereignis aufgetreten ist, fährt der
Prozess mit Schritt 717 fort, wo festgestellt wird, ob
das Kartenereignis ein Positionsereignis oder ein Benutzerereignis
ist. Wenn ein Positionsereignis auftritt, fährt der Prozess mit Schritt 718 fort, und
wenn ein Benutzereignis auftritt, fährt der Prozess mit Schritt 721 fort.
-
Bei Schritt 718 greift das
Endgerät
automatisch auf eine Kommunikationsressource (z. B. einen Kommunikationskanal)
gemäß dem Zugriffsprotokoll des
speziellen Kommunikationssystems zu. Bei einem konventionellen System
beispielsweise weist das Endgerät
vorzugsweise eine verfügbare
Basisstation in der drahtlosen Infrastruktur an, bei entsprechenden
Frequenzen zu senden und zu empfangen. Alternativ sendet bei einem
Bündelfunksystem
das Endgerät
vorzugsweise eine Steuerkanalmitteilung an einen Systemcontroller
der drahtlosen Infrastruktur als Unterstützung der Regruppierungsprozedur des
Endgerätes.
-
Wenn auf den Kommunikationskanal
zugegriffen ist, sendet das Endgerät bei 719 über den Kommunikationskanal
einen Gruppierungsbefehl an die ausgewählten Kommunikationseinheiten,
welcher die ausgewählten
Kommunikationseinheiten anweist, sich in der ausgewählten Gesprächsgruppe oder
den Gesprächsgruppen
zu rekonfigurieren. Der Gruppierungsbefehl enthält vorzugsweise Gruppierungsinformationen,
wie etwa die Identifikation der neuen Gesprächsgruppe und möglicherweise
einen Verschlüsselungsschlüssel, falls
die neue Gesprächsgruppe
sichere Kommunikationen verwendet, was die ausgewählten Kommunikationseinheiten in
die Lage versetzt, ihre mit dem dynamischen Regruppieren verbundene
Rekonfiguration durchzuführen.
Sobald die Regruppierung vollendet ist, können die ausgewählten Kommunikationseinheiten
durch Verwendung von Gesprächsübergabe-
(PTT = "push-to-talk") Signalgebung, wie
im Stand der Technik bekannt, Gruppenkommunikationen beginnen. Nach
Schritt 719 fährt
der Prozess mit Schritt 716 fort.
-
Bei Schritt 721 empfängt das
Endgerät
die Endgerätebenutzerauswahl
einer oder mehrerer ausgewählter
Kommunikationseinheiten aus der Karte. Solch eine Auswahl kann auf
einer individuellen Basis oder auf einer Gruppenbasis unter Verwendung
irgendeiner der oben beschriebenen Auswahltechniken durchgeführt werden.
Alternativ könnte
der Endgerätebenutzer
ein Gebiet oder eine Region (z. B. das in Block 705 ausgewählte Gebiet)
aus der Karte auswählen,
welches die Kommunikationseinheit enthält und dadurch indirekt die
Kommunikationseinheit auswählen.
Sobald die Kommunikationseinheiten ausgewählt sind, entfernt/gruppiert
bei 723 das Endgerät
automatisch die ausgewählten
Kommunikationseinheiten aus/in die zuvor bezeichnete Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen,
abhängig von
der Natur des Benutzerereignisses, wobei dieses automatische Entfernen/Hinzufügen durch
automatisches Zugreifen auf eine Kommunikationsressource und Senden
des geeigneten Gruppierungsbefehls, wie oben beschrieben, erfolgt,
und der logische Fluss fährt
mit Schritt 716 fort.
-
8 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 800 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
zum dynamischen Endgruppieren und Gruppieren von Kommunikationseinheiten
gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden. Der logische Fluss beginnt
bei 801, wenn das Endgerät dem Endgerätebenutzer
bei 803 eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Bereich des Kommunikationssystems angibt. Eine
Zeit nachdem die Karte angezeigt ist, erhält oder akzeptiert das Endgerät bei 805 eine
Angabe wenigstens eines geographischen Gebietes auf der Karte. Bei
der bevorzugten Ausführungsform
wird das geographische Gebiet von einem Benutzer des Displaybasierten
Endgerätes 101 ausgewählt. Das geographische
Gebiet kann durch Verwendung von "Klick-and-Drag"-Rechteckstechniken,
durch anderweitiges Konstruieren eines Gebietes auf der Karte oder
durch Auswählen
eines zuvor eingerichteten Gebietes auf der Karte ausgewählt werden.
Die Angabe, wenigstens eines geographischen Gebietes kann auch von
einer anderen Kommunikationseinheit oder einem anderen Endgerät her, einschließlich einem
automatisierten Krisenzentrum, über
drahtgebundene oder drahtlose Medien empfangen werden.
-
Zusätzlich zum Empfangen der Angabe
eines geographischen Gebietes stellt das Endgerät bei 807 fest, ob
es von dem Benutzer eine Anforderung nach einer gespeicherten Liste
von Gesprächsgruppenidentifikationen
empfangen hat. Solch eine Anforderung kann empfangen werden durch
Erkennen, dass ein geeignet beschrifteter oder bezeichneter virtueller
Knopf, eine Ikone oder ein Pull-Down-Menü auf der GUI des Endgerätes gedrückt oder
selektiert wurde (z. B. durch Verwendung einer Computermaus oder
einer Touchscreen). Falls das Endgerät eine Anforderung nach einer
Gesprächsgruppenliste empfangen
hat, ruft das Endgerät
bei 811 die Liste aus einer Datenbank im Speicher ab oder
erhält
sie von dort, zeigt bei 813 dem Endgerätebenutzer die Liste an und
erwartet die Benutzerauswahl oder -auswahlen von Zielgesprächsgruppenidentifikationen. Einige
Zeit nach dem Anzeigen der Gesprächsgruppenliste
erhält
oder akzeptiert das Endgerät
bei 815 die Benutzerauswahl einer oder mehrerer Zielgesprächsgruppenidentifikationen
aus der angezeigten Liste. Falls andererseits der Endgerätebenutzer
die Gesprächsgruppenliste
nicht angefordert hat, erhält oder
empfängt
das Endgerät
bei 809 die Zielgesprächsgruppenidentifikation
oder -Identifikationen von dem Benutzer auf irgendeine andere Weise,
wie etwa in dem sie durch eine Folge von Tastenanschlägen auf
der Tastatur des Endgerätes
in das Endgerät eingetippt
werden.
-
Obgleich die Angabe eines geographischen Gebietes
oben beschrieben wurde als vor der Benutzerauswahl einer Gesprächsgruppenidentifikation auftretend,
kann die Auswahl der Gesprächsgruppe der
Angabe des geographischen Gebietes vorangehen. In solch einem Fall
speichert das Endgerät
die Gesprächsgruppenidentifikation
im Speicher für
die nachfolgende Verwendung bei Angabe des geographischen Gebietes
und der Kommunikationseinheiten.
-
Bei Schritt 816 wird festgestellt,
ob oder ob nicht ein Kartenereignis aufgetreten ist. Bei der bevorzugten
Ausführungsform
stellt ein Kartenereignis entweder ein Positionsereignis oder ein
Benutzereignis dar. Bei der bevorzugten Ausführungsform tritt ein Positionsereignis
auf, wenn eine Kommunikationseinheit das angegebene geographi sche
Gebiet betritt, wenn Gruppieren für eine Region auftritt, wobei sich
betroffene Kommunikationseinheiten bereits in dem Gebiet befinden
und wenn eine Kommunikationseinheit das angegebene geographische
Gebiet verlässt.
Nachdem das Gebiet angegeben ist, bestimmt das Endgerät automatisch,
ob sich irgendwelche Kommunikationseinheiten in dem angegebenen Gebiet
befinden, das angegebene Gebiet betreten oder das angegebene Gebiet
verlassen, und wählt jede
solche Kommunikationseinheit als Teil eines Kartenereignisses aus.
Um Festzustellen, ob oder ob nicht sich eine Kommunikationseinheit
in dem angegebenen Gebiet befindet, vergleicht das Endgerät die Position
der Kommunikationseinheit (z. B. wie von dem AVL-System nach Länge und
Breite empfangen) mit den Grenzen (ebenfalls nach Länge und
Breite) des angegebenen Gebietes. Ein Benutzerereignis tritt auf,
wenn der Benutzer des Endgerätes
Daten eingibt, die weiteres Gruppieren/Entfernen von Kommunikationseinheiten
aus einer Gesprächsgruppe, wie
in diesem Dokument beschrieben, eingibt.
-
Wenn in Schritt 816 kein
Kartenereignis aufgetreten ist, fährt der Prozess mit Schritt 816 fort. Wenn
in Schritt 816 ein Kartenereignis aufgetreten ist, fährt der
Prozess mit Schritt 817 fort, wo bestimmt wird, ob das
Kartenereignis ein Positionsereignis oder Benutzerereignis ist.
Wenn ein Positionsereignis auftritt, fährt der Prozess mit Schritt 818 fort,
und wenn ein Benutzerereignis auftritt, fährt der Prozess mit Schritt 821 fort.
-
Bei Schritt 818 greift das
Endgerät
automatisch auf eine Kommunikationsressource (z. B. einen Kommunikationskanal)
gemäß dem Zugriffsprotokoll des
speziellen Kommunikationssystem zu und sendet bei 819 über die
Kommunikationsressource einen Entgruppierungsbefehl an die ausgewählten Kommunikationseinheiten,
welcher die ausgewählten Kommunikationseinheiten
anweist, sich aus der ausgewählten
Gesprächsgruppe
oder den Gesprächsgruppen
zu rekonfigurieren. Der Entgruppierungsbefehl enthält vorzugsweise
die Identifikation der Gesprächsgruppe
oder der Gesprächsgruppen,
aus denen die ausgewählten
Kommunikationseinheiten entfernt werden sollen. Bei der bevorzugten
Ausführungsform
sind die ausgewählten
Kommunikationseinheiten und das Endgerät programmiert, die ausgewählten Kommunikationseinheiten
in eine temporäre
Gesprächsgruppe
oder temporäre
Gesprächsgruppen
zu rekonfigurieren, bis zu dem Zeitpunkt, zudem die Kommunikationseinheiten
in die Gesprächsgruppe(en)
regruppiert werden, zu denen sie gehörten, bevor sie gemäß den Schritten 818 und 819 entfernt
wurden. Alternativ können
die Kommunikationseinheiten nach dem Entfernungsschritt einer Gesprächsgruppe
neu zugeordnet werden, die von derjenigen Gesprächsgruppe verschieden ist,
der sie vor der Entfernung zugeordnet waren. Nach Schritt 819 fährt der
Prozess mit Schritt 816 fort.
-
Bei Schritt 821 erhält das Endgerät die Endgerätebenutzerauswahl
einer oder mehrerer ausgewählter
Kommunikationseinheiten aus der Karte. Solch eine Auswahl kann auf
einer individuellen Basis oder einer Gruppenbasis unter Verwendung
irgendeiner der oben beschriebenen Auswahltechniken durchgeführt werden.
Alternativ könnte
der Endgerätebenutzer
ein Gebiet oder eine Region (z. B. das in Block 805 ausgewählte Gebiet)
aus der Karte auswählen,
welches die Kommunikationseinheit enthält und dadurch indirekt die
Kommunikationseinheit auswählen.
Sobald die Kommunikationseinheiten ausgewählt sind, gruppiert/entfernt
das Endgerät
bei 823 die ausgewählten
Kommunikationseinheiten automatisch in/aus der zuvor angegebenen
Gesprächsgruppe
oder den Gesprächsgruppen,
abhängig
von der Natur des Benutzerereignisses, wobei dieses automatische
Gruppieren/Entfernen durch automatisches Zugreifen auf eine Kommunikationsressource und
Senden des geeigneten Gruppierungsbefehls, wie oben beschrieben,
erfolgt, und der logische Fluss fährt mit Schritt 816 fort.
-
Eine Verwendung für das Verfahren nach 8 ist, Kommunikationseinheiten
aus einer Gesprächsgruppe
zu entfernen, sobald diese eine geographisches Gebiet verlassen
haben, in welchem die Kommunikationseinheiten für einen bestimmten Zweck regruppiert
waren. Das Verfahren nach 8 ist
ebenfalls nützlich
in Situationen, in denen es wünschenswert
ist, Kommunikationseinheiten aus einer Gesprächsgruppe zu entfernen, wie
etwa wenn ein Notfall besonders sensibel ist und es wünschenswert ist,
dass eine Gesprächsgruppe
oder bestimmte Mitglieder einer Gesprächsgruppe von Kommunikationen
in dem angegebenen Gebiet ausgeschlossen werden. Dieses Verfahren
ist nützlich,
wenn Funkstille wünschenswert
ist. Solche Gesprächsgruppenmitglieder
können
der Gesprächsgruppe
wieder hinzugefügt
werden, wenn der Notfall vorbei ist oder wenn die Kommunikationseinheit
das angegebene Gebiet verlässt,
wie vom Benutzer gewählt.
-
9 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 900 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
Der logische Fluss beginnt bei 901, wenn das Endgerät dem Endgerätebenutzer
bei 903 eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Bereich des Kommunikationssystems andeutet. Einige
Zeit nachdem die Karte angezeigt wird, erhält oder akzeptiert das Endgerät bei 905 eine
Angabe eines oder mehrerer geographischer Gebiete auf der Karte.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
wird das geographische Gebiet von einem Benutzer des Display basierten
Endgerätes 101 ausgewählt. Jedes geographische
Gebiet kann durch Verwendung von "Klick-and-Drag"-Rechtecktechniken,
durch anderweitiges Konstruieren eines Gebietes auf der Karte oder
durch Auswählen
eines zuvor eingerichteten Gebietes auf der Karte ausgewählt werden.
Die Angabe wenigstens eines geographischen Gebietes kann auch von
einer anderen Kommunikationseinheit oder einem anderen Endgerät, einschließlich einem automatisierten
Krisenzentrum, über
drahtgebundene oder drahtlose Medien empfangen werden. Zusätzlich zum
Empfangen der Benutzerauswahl eines Gebietes auf der Karte erhält oder
akzeptiert das Endgerät
bei 907 die Angabe einer Zielgesprächsgruppe von dem Benutzer.
Die Zielgesprächsgruppe kann
aus einer Liste von Zielgesprächsgruppen
ausgewählt
werden, welche dem Benutzer angezeigt wird oder kann hörbar (z.
B. wenn das Endgerät
eine Spracherkennungsvorrichtung enthält) oder über eine Tastatur eingegeben
werden.
-
Bei Schritt 909 bestimmt
das Endgerät,
vorzugsweise periodisch (z. B. ein mal jede Sekunde oder nach Empfang
einer Aktualisierung von Kommunikationseinheitspositionen von einem
AVL-System oder auf andere Weise), ob ein Kartenereignis aufgetreten
ist. Kartenereignisse, wie etwa Positionsereignisse und Benutzerereignisse
wurden oben beschrieben und umfassen z. B. wenn eine Kommunikationseinheit
das angegebene geographische Gebiet betreten hat oder wenn von ihr
bekannt ist, dass sie ursprünglich
darin positioniert ist, oder wenn die Einheit, das angegebene Gebiet
verlassen hat. Wenn kein Kartenereignis aufgetreten ist, fährt das
Endgerät
bei Schritt 909 fort, hinsichtlich Kartenereignissen zu überwachen.
Falls jedoch ein Kartenereignis aufgetreten ist, fährt der
Prozess mit Schritt 911 fort, wo festgestellt wird, welcher
Typ Kartenereignis aufgetreten ist. Wenn das Kartenereignis ein
Positionsereignis ist, wie etwa ein Ereignis vom Regruppierungstyp,
z. B. wenn eine Kommunikationseinheit erstmalig das Gebiet betritt
oder in dem Gebiet positioniert ist, wenn das Gebiet erstmals angegeben wird,
gruppiert das Endgerät
bei 913 automatisch solche Kommunikationseinheiten in der
zuvor angegebenen Zielgesprächsgruppe,
und der Prozess fährt mit
Schritt 909 fort. Das Endgerät führt vorzugsweise solch dynamisches
Regruppieren durch Zugreifen auf eine Kommunikationsressource und
Senden eines Gruppierungsbefehls über die Kommunikationsressource
an die betroffenen Kommunikationseinheiten, wie im Detail oben beschrieben,
durch.
-
Bei dieser Ausführungsform regruppiert das Endgerät daher
dynamisch Kommunikationseinheiten, die sich zu der Zeit, da das
Gebiet ursprünglich angegeben
wird, in dem angegebenen Gebiet befinden, oder die das angegebene
Gebiet betreten, nachdem das Gebiet angegeben wurde, jedoch während der
Gruppierungszeitspanne, wie von dem Endgerätebenutzer bestimmt. Beispielsweise
kann es sein, dass ein Notfallbeantwortungs-Dispatcher Feuerwehrfunkgeräte, städtische
Polizeifunkgeräte,
Landespolizeifunkgerät
und Ambulanzfunkgeräte
regruppieren muss, um einen Notfall in einem Einkaufzentrum zu handhaben.
Bei dieser Ausführungsform wählt der
Dispatcher auf der Karte ein Gebiet aus/bezeichnet es, welches das
Einkaufzentrum umgibt, und das Endgerät regruppiert automatisch die
Feuerwehr-, Polizei- und Ambulanzfunkgeräte in eine Gesprächsgruppe,
wie die Funkgeräte
das angegebene Gebiet betreten, um PTT-Kommunikationen zwischen
dem Feuerwehr-, Polizei- und Ambulanzpersonal zu ermöglichen.
-
Wenn das Kartenereignis bei Schritt 911 ein Positionsereignis
ist, wie etwa ein Ereignis vom Entfernungs/Entgruppierungstyp, z.
B. wenn eine Kommunikationseinheit das angegebene Gebiet verlässt, entfernt
das Endgerät
bei 915 automatisch die verlassenden Kommunikationseinheiten aus
der Zielgesprächsgruppe,
und der logische Fluss fährt
mit Schritt 909 fort. Das Entfernen der verlassenden Kommunikationseinheiten
wird vorzugsweise durch Zugreifen auf eine Kommunikationsressource
und Senden eines Entgruppierungsbefehls über die Kommunikationsressource
an die verlassende Kommunikationseinheit, wie oben im Detail beschrieben, durchgeführt.
-
Ein optionales Merkmal der vorliegenden
Erfindung ist die Verwendung von Kriterien und/oder Filtern, um
zu bestimmen, welche Kommunikationseinheiten gruppiert und/oder
aus einer Gesprächsgruppe
entfernt werden. Kriterien und/oder Filter können verwendet werden, um Kommunikationseinheiten
in den Gruppierungsprozess einzuschließen oder davon auszuschließen, und/oder
um Kommunikationseinheiten in den Entgruppierungs-/Entfernungsprozess
einzuschließen
oder davon auszuschließen. Dieses
Merkmal gestattet weitere Verfeinerungen des Gruppierungs- und Entgruppierungsprozesses. Die
Einheiten können
gruppiert/entfernt werden, basierend darauf, ob ein oder mehrere
Kriterien erfüllt werden/nicht
erfüllt
werden. Wenn beispielsweise ein polizeilicher Notfall auftritt,
können
die ausgewählten Kriterien
sein, dass lediglich die Polizei eingeschlossen wird, oder jeden
anderen außer
der Polizei ausgeschlossen wird. Ein spezieller Notfall kann es
erforderlich machen, dass der Captain oder eine andere hochrangige
Person in der Gesprächsgruppe
verbleibt, ungeachtet, ob diese Person das Gebiet verlässt oder
nicht. Die vorliegende Erfindung ermöglicht, dass eine Einheit oder
Gruppen von Einheiten nicht aus einer solchen Gesprächsgruppe
entfernt werden, selbst wenn die Einheiten) das bezeichnete Gebiet
verlässt/verlassen.
Andere Notfälle
können
es erforderlich machen, dass bestimmte Typen von Kommunikationsgruppen,
jedoch keine anderen, an einem Notfall teilnehmen, z. B. ein großes Feuer,
welches Feuerwehrleute und Polizei und öffentliches Baupersonal, jedoch
keine Hundefänger
und Parkpersonal erfordert. Als weitere Verbesserung kann der Benutzer
auswählen,
dass Kommunikationseinheiten ungeachtet ihrer Position oder Gesprächsgruppenzuordnung
gruppiert/entfernt werden, ohne die Kriterien zu erfüllen. Die
Benutzung von Kriterien und/oder Filtern kann denen in den Flussdiagrammen
der 7, 8, und 9 hinzugefügt werden. 10, 11 und 12 sind
Illustrationen/Beispiele, die zeigen, wie Kriterien (Filter) in
Verbindung mit den Gruppierungs- und Entgruppierungstechniken der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können.
-
10 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 1000 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren.
Der logische Fluss beginnt bei 1001, wenn das Endgerät bei 1003 dem
Endgerätebenutzer
eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Bereich des Kommunikationssystems andeutet.
Einige Zeit nachdem die Karte angezeigt ist, erhält das Endgerät bei 1005, 1007 eine
Angabe von einer oder mehreren geographischen Gebieten auf der Karte
und eine Identifikation wenigstens einer Zielgesprächsgruppe.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
wird das geographische Gebiet von einem Benutzer des Display basierten
Endgerätes 101 ausgewählt. Jedes
geographische Gebiet kann ausgewählt
werden unter Verwendung von "Klick-and-Drag"-Rechtecktechniken,
durch anderweitiges Konstruieren eines Gebietes auf der Karte oder
durch Auswahl eines zuvor eingerichteten Gebietes auf der Karte,
wie etwa ein Landkreis, eine Stadt, ein Häuserblock, eine Unterabteilung
usw. Die Angabe des wenigstens einen geographischen Gebietes kann
auch von einer anderen Kommunikationseinheit oder einem anderen
Endgerät,
einschließlich
einem automatisierten Krisenzentrum, über drahtgebundene oder drahtlose
Medien erfolgen. Die Zielgesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen
können
aus einer Liste von Zielgesprächsgruppen
ausgewählt
werden, die dem Benutzer angezeigt wird, oder sie können hörbar (z.
B. wenn das Endgerät eine
Spracherkennungsvorrichtung enthält)
oder mittels einer Tastatur eingegeben werden. Nach Erhalt speichert
das Endgerät
vorzugsweise die Gesprächsgruppen-ID(s)
und Gebietsgrenzen im Speicher.
-
Zusätzlich zum Empfangen der Angabe
wenigstens eines Gebietes auf der Karte und der Auswahl wenigstens
einer Gesprächsgruppe,
empfängt das
Endgerät
bei 1009 einen ersten Satz von Kriterien (Zielsgesprächsgruppeneinschluss/Ausschlusskriterien)
von dem Benutzer zum Einschließen
von Kommunikationseinheiten in die Zielgesprächs gruppe und einen zweiten
Satz von Kriterien (Zielgruppenentfernungskriterien) zum Entfernen
von Kommunikationseinheiten aus der Zielgesprächsgruppe sobald solche Kommunikationseinheiten
in der Zielgesprächsgruppe
gruppiert sind. Das bedeutet, dass der Benutzer vorzugsweise die
individuellen Identifikationen, Gesprächsgruppenidentifikationen und/oder
Zustände
der Kommunikationseinheiten spezifiziert, die entweder in die Zielgesprächsgruppe eingeschlossen
werden sollen, sobald sie das angegebene geographische Gebiet betreten,
oder die nicht in die Zielgesprächsgruppe
eingeschlossen werden sollen, sobald sie das angegebene geographische
Gebiet betreten. Analog spezifiziert der Benutzer vorzugsweise die
individuellen Identifikationen, Gesprächsgruppenidentifikationen
und/oder Zustände
der Kommunikationseinheiten, die entweder aus Zielgesprächsgruppe
entfernt werden sollen, sobald sie das angegebene geographische
Gebiet verlassen oder die nicht aus der Zielgesprächsgruppe entfernt
werden sollen, sobald sie das angegebene geographische Gebiet verlassen.
-
Die Auswahl und Spezifikation von
Zielgesprächsgruppeneinschlusskriterien
kann durchgeführt
werden, mittels Verwendung einer Computermaus, um einen Cursor auf
einen virtuellen Einwärts- oder
Gruppenfilterknopf auf der Endgeräteanzeige zu bewegen. Ein Klick
des Mausknopfes, wenn der Cursor auf dem virtuellen Einwärtsfilterknopf
ist, zeigt dem Terminal an, dass der Benutzer wünscht, Gesprächsgruppeneinschlusskriterien
einzugeben. Nach Angabe seines oder ihres Wunsches nach Eingabe
von Gesprächsgruppeneinschlusskriterien,
verwendet der Benutzer vorzugsweise die alphanumerischen Tasten
der Endgerätetastatur
(z. B. wenn der Benutzer die Gesprächsgruppe oder individuelle Identifikatio nen,
die in die Zielgesprächsgruppe
eingeschlossen werden sollen, kennt) oder die Maus (z. B. wenn der
Benutzer auf eine Liste von Gesprächsgruppenidentifikationen,
individuellen Identifikationen oder Zuständen zugreifen will), um die
Kriterien in das Endgerät
einzugeben zur Speicherung in einem Einwärtsfilterbereich des Endgerätespeichers. Alternativ
kann, wenn das Endgerät
sowohl Einschluss- als auch Ausschlusskriterien für Zielgesprächsgruppenmitglieder
akzeptiert, die Auswahl des Einwärtsfilter
zu der Option zum Eingeben von Einschluss- oder Ausschlusskriterien
führen,
in welchem Fall der Endgerätebenutzer
zunächst
auswählen
muss, welche Kriterien (Gesprächsgruppeneinschluss
oder Gesprächsgruppenausschluss)
er oder sie einzugeben wünscht,
bevor die Kriterien tatsächlich
in das Endgerät
zur Speicherung in dem Einwärtsfilterbereichs
des Endgerätespeichers
eingegeben werden.
-
Wenn beispielsweise der Endgerätebenutzer den
Eintritt in die Zielgesprächsgruppe
auf Polizei und Feuerwehrpersonal limitieren möchte, könnte der Benutzer die Gesprächsgruppen,
die Feuerwehr und Polizeipersonal zugeordnet sind, zur Speicherung
in dem Einwärtsfilter
als Gesprächsgruppeneinschlusskriterien
eingeben oder auswählen.
Alternativ könnte
der Benutzer wollen, dass alle Kommunikationseinheiten, die von
dem Endgerätebenutzer überwacht
werden, bei Eintritt in das bezeichnete Gebiet regruppiert werden,
mit Ausnahme all solcher Einheiten, die bereits einem Ereignis zugeordnet
sind. In solch einem Fall könnte
der Benutzer den "zugeordneten" Zustand zur Speicherung
in dem Einwärtsfilter als
Gesprächsgruppenausschlusskriterium
eingeben oder selektieren.
-
Auf ähnliche Weise kann die Auswahl
oder Spezifikation von Gesprächsgruppenentfernungskriterien
durchgeführt
werden durch Verwendung einer Computermaus, um einen Cursor auf
einen virtuellen Auswärts-
oder Entgruppierungsfilterknopf auf dem Endgeräte-Display zu bewegen. Ein
Klick auf den Mausknopf, wenn der Cursor auf dem virtuellen Auswärtsfilterknopf
ist, gibt dem Endgerät
an, dass der Benutzer Gesprächsgruppenentfernungskriterien einzugeben
wünscht.
Nach Angabe seines oder ihres Wunsches, Gesprächsgruppenentfernungskriterien einzugeben,
verwendet der Benutzer vorzugsweise die alphanumerischen Tasten
der Endgerätetastatur (z.
B. wenn der Benutzer die Gesprächsgruppe
oder individuelle Identifikationen, die aus der Zielgesprächsgruppe
entfernt werden sollen, kennt) oder die Maus (z. B. wenn der Benutzer
auf eine Liste von Gesprächsgruppenidentifikationen,
individuellen Identifikationen oder Zuständen zuzugreifen wünscht),
um die Kriterien in das Endgerät
zur Speicherung in einem Auswärtsfilterbereich
des Endgerätespeichers
einzugeben. Alternativ kann, wenn das Endgerät sowohl Einschluss- als auch
Ausschlussentfernungskriterien für
Zielgesprächsgruppenmitglieder
akzeptiert, die Auswahl des Auswärtsfilters
zu der Option führen,
Einschluss- oder Ausschlussentfernungskriterien einzugeben, in welchem
Fall der Endgerätebenutzer
zunächst
auswählen
muss, welche Kriterien (Entfernungseinschluss- oder Entfernungsausschluss)
er oder sie einzugeben wünscht, bevor
die Kriterien tatsächlich
in das Endgerät
zur Speicherung im Auswärtsfilterbereich
des Endgerätespeichers
eingegeben werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform gibt der Benutzer
lediglich Gesprächsgruppeneinschlusskriterien
ein, und das Endgerät verwendet
automatisch dieselben Kriterien als Gesprächsgruppenentfernungskriterien.
-
Wenn z. B. der Endgerätebenutzer
das Entfernen aus der Gesprächsgruppe
auf solche Kommunikationseinheiten limitieren möchte, die von uniformierten
Polizeibeamten verwendet werden, könnte der Benutzer die individuellen
Identifikationen solchen Polizeipersonals zur Speicherung in dem
Auswärtsfilter
als Gesprächsgruppenentfernungseinschlusskriterien
eingeben oder auswählen.
Alternativ könnte
der Benutzer wollen, dass alle Kommunikationseinheiten, die von
dem Endgerätebenutzer überwacht
werden, beim Verlassen des bezeichneten Gebietes aus der Zielgesprächsgruppe
entfernt werden mit der Ausnahme, dass all solche Einheiten dem
Ereignis zugeordnet bleiben, welches zu der erstmaligen Angabe des
geographischen Gebietes geführt hatte.
In einem solchen Fall könnte
der Benutzer den "zugeordneten" Zustand zur Speicherung
in dem Auswärtsfilter
als ein Gesprächsgruppenentfernungsausschlusskriterium
eingeben oder auswählen.
-
Das Endgerät bestimmt bei 1011,
ob ein Positionsereignis oder ein Benutzerereignis, wie oben beschrieben,
aufgetreten ist. Wenn kein Positionsereignis oder Benutzerereignis
aufgetreten ist, fährt das
Endgerät
bei 1011 weiter fort, hinsichtlich eines solchen Ereignisses
zu überwachen.
Wenn ein Positionsereignis oder Benutzerereignis auftritt, wie etwa das
eine Kommunikationseinheit das bezeichnete geographische Gebiet
zu der Zeit des Regruppierens betritt oder derzeit darin positioniert
ist, oder das der Benutzer eine Anweisung eingibt, eine oder mehrere Kommunikationseinheiten
zu gruppieren, fährt
der Prozess mit Schritt 1013 fort, wo das Endgerät bestimmt,
ob die Kommunikationsein heit die Gesprächsgruppeneinschlusskriterien
erfüllt.
Das bedeutet, das Endgerät
stellt fest, ob Charakteristiken der Kommunikationseinheit die Kriterien
zum Einschluss in die Zielgesprächsgruppe
erfüllen
oder die Kriterien zum Ausschluss aus der Zielgesprächsgruppe
erfüllen,
abhängig
davon, ob eines oder beide Kriterien empfangen und in Folge von
Block 1009 gespeichert wurden.
-
Bei Schritt 1011 kann das
Endgerät
von dem Benutzer die Auswahl einer speziellen Kommunikationseinheit
akzeptieren, die automatisch gruppiert werden wird ohne die Notwendigkeit
irgendein weiteres Kriterium bei Schritt 1013 zu erfüllen. Der
Endgerätebenutzer
kann eine Einheit aus der Karte entweder direkt (d.h. individuell
als eine aus einer Gruppe) oder indirekt (z. B. durch Angabe des
Gebietes oder der Region, welche die regruppierte Einheit enthält) unter
Verwendung einer Computermaus, einer Tastatur, einer Spracherkennungsvorrichtung
oder irgendeiner anderen Auswahlvorrichtung auswählen. Wenn der Endgerätebenutzer
eine oder mehrere Kommunikationseinheiten ausgewählt hat (d.h. das Endgerät hat die
Benutzerauswahl aus der Karte empfangen), behandelt das Endgerät die Auswahl als
ein Kriterium zum Gruppieren der Kommunikationseinheit mit der Zielgesprächsgruppe
und gruppiert die ausgewählte
Kommunikationseinheit automatisch mit der Zielgesprächsgruppe.
Wenn andererseits das Endgerät
keine Benutzerauswahl einer Kommunikationseinheit empfangen hat,
fährt das Endgerät fort,
hinsichtlich Positionsereignissen zu überwachen.
-
Falls die Kommunikationseinheit nicht
die Gesprächsgruppeneinschlusskriterien
erfüllt
oder alternativ die Gesprächsgruppenausschlusskriterien erfüllt und
daher kein Mitglied der Zielgesprächsgruppe werden soll, regruppiert das
Endgerät
bei 1015 die Einheit nicht, und der logische Fluss fährt fort
mit Schritt 1011. Wenn andererseits die Kommunikationseinheit
die Gesprächsgruppeneinschlusskriterien erfüllt oder
alternativ die Gesprächsgruppenausschlusskriterien
nicht erfüllt
und daher Mitglied der Zielgesprächsgruppe
sein soll, gruppiert das Endgerät
bei 1017 automatisch die Kommunikationseinheit in die Zielgesprächsgruppe,
vorzugsweise durch Öffnen
einer Kommunikationsressource und Senden eines Gruppierungsbefehls
an die Kommunikationseinheit, wie oben beschrieben, und der Prozess
fährt fort mit
Schritt 1011.
-
Wenn bei Schritt 1011 das
Positionsereignis anzeigt, dass eine oder mehrere Kommunikationseinheiten
das angegebene geographische Gebiet verlassen haben, bestimmt das
Endgerät
bei 1021, ob die Kommunikationseinheit die Entfernungskriterien
erfüllt.
Das bedeutet, das Endgerät
bestimmt, ob Charakteristiken der verlassenden Kommunikationseinheit
die Kriterien erfüllen,
um aus der Zielgesprächsgruppe
entfernt zu werden, oder die Kriterien zum Ausschluss davon, aus
der Zielgesprächsgruppe
entfernt zu werden, erfüllen,
abhängig
davon, ob eines oder beide Kriterien empfangen und in Folge von
Block 1009 gespeichert wurden.
-
Falls die Kommunikationseinheit die
Entfernungskriterien nicht erfüllt
oder alternativ den Ausschluss aus den Entfernungskriterien erfüllt und
daher ein Mitglied der Zielgesprächsgruppe
bleiben soll, entgruppiert oder entfernt das Endgerät bei 1023 die
Einheit nicht aus der Zielgesprächsgruppe,
und der logische Fluss fährt
mit Schritt 1011 fort. Wenn andererseits die Kommunikationseinheit,
die Entfernungskriterien erfüllt
oder alternativ den Ausschluss aus den Entfernungskriterien nicht
erfüllt
und daher nicht länger
ein Mitglied der Zielgesprächsgruppe sein
soll, entfernt das Endgerät
bei 1025 automatisch die Kommunikationseinheit aus der
Zielgesprächsgruppe,
vorzugsweise durch Öffnen
einer Kommunikationsressource und Senden eines Entgruppierungsbefehls
an die Kommunikationseinheit, wie oben beschrieben, und der Prozess
fährt mit
Schritt 1011 fort. Außerdem
kann bei Schritt 1025 das Endgerät auch, wie oben beschrieben,
die Auswahl einer speziellen Kommunikationseinheit/spezieller Kommunikationseinheiten,
die ohne das Erfordernis, irgendwelche weiteren Kriterien zu erfüllen (nicht
dargestellt) automatisch entfernt werden, von dem Benutzer akzeptieren.
-
Bei Schritt 1011 kann das
Endgerät
die Auswahl einer speziellen Kommunikationseinheit, die ohne das
Erfordernis irgendwelche weiteren Kriterien bei Schritt 1021 zu
erfüllen,
automatisch entgruppiert/entfernt wird, von dem Benutzer akzeptieren. Der
Endgerätebenutzer
kann eine Einheit aus der Karte entweder direkt (d. h. individuell
oder als eine aus einer Gruppe) oder indirekt (z. B. durch Bezeichnen
des Gebietes oder der Region, welche die regruppierte Einheit enthält) unter
Verwendung einer Computermaus, einer Tastatur, einer Spracherkennungsvorrichtung
oder irgendeiner anderen Auswahlvorrichtung auswählen. Wenn der Endgerätebenutzer
eine oder mehrere Kommunikationseinheiten ausgewählt hat (d.h. das Endgerät hat die
Benutzerauswahl aus der Karte empfangen), behandelt das Endgerät die Auswahl
als ein Kriterium für
die Entfernung der Kommunikationseinheit aus der Zielgesprächsgruppe
und entfernt die ausgewählte
Kommunikationseinheit automatisch aus der Zielgesprächsgruppe.
Wenn andererseits das Endgerät
die Benutzer auswahl einer Kommunikationseinheit nicht erhalten hat,
fährt das
Endgerät
weiter fort, hinsichtlich Positionsereignissen zu überwachen.
-
Bei der bevorzugten Ausführungsform
speichert das Endgerät
vorzugsweise die Gesprächsgruppe
oder die Gesprächsgruppen,
zu der jede regruppierte Kommunikationseinheit gehört, im Speicher
unmittelbar vor dem Regruppieren der Kommunikationseinheit in die
Zielgesprächsgruppe,
wie oben unter Bezugnahme auf Block 1017 beschrieben. Beim
Entfernen der regruppierten Kommunikationseinheit aus der Zielgesprächsgruppe
gruppiert das Endgerät
daher vorzugsweise die Kommunikationseinheit zurück in ihre ursprüngliche
Gesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen.
-
11 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 1100 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
ausgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren. 11 zeigt ein Beispiel für die Verwendung
von Kriterien, um Kommunikationseinheiten davon auszuschließen, aus
einer Gesprächsgruppe
entfernt zu werden. Der logische Fluss beginnt bei 1101,
wenn das Endgerät
dem Endgerätebenutzer
bei 1103 eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Bereich des Kommunikationssystems andeutet.
Einige Zeit nachdem die Karte angezeigt ist, erhält das Endgerät bei 1105, 1107 und
speichert vorzugsweise im Speicher eine Angabe einer oder mehrerer
geographischer Gebiete auf der Karte sowie eine Identifikation wenigstens
einer Zielgesprächsgruppe.
Angabe des geographischen Gebietes und/oder der Gebiete und Identifikation
der Zielgesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen
kann unter Verwendung irgendeiner oder mehrerer der verschiedenen
oben beschriebenen Techniken durchgeführt werden.
-
Zusätzlich zum Empfangen der Angabe
wenigstens eines Gebietes auf der Karte und der Auswahl wenigstens
einer Gesprächsgruppe
erhält
das Endgerät
von dem Benutzer bei 1009 und, vorzugsweise, speichert im Speicher
Kriterien, um Kommunikationseinheiten davon auszuschließen, aus
der Zielgesprächsgruppe
ausgeschlossen zu werden, sobald solche Kommunikationseinheiten
in der Zielgesprächsgruppe
gruppiert sind. Das bedeutet, dass der Benutzer vorzugsweise die
individuellen Identifikationen, Gesprächsgruppenidentifikationen und/oder
Zustände
der Kommunikationseinheiten spezifiziert, die entweder aus der Zielgesprächsgruppe
entfernt werden sollen, sobald sie das angegebene geographische
Gebiet verlassen oder nicht aus der Zielgesprächsgruppe entfernt werden sollen,
sobald sie das angegebene geographische Gebiet verlassen. Alternativ
kann der Endgerätebenutzer
eine Kommunikationseinheit auswählen,
(z. B. unter Verwendung einer Computermaus, Tastatur, Spracherkennungsvorrichtung
oder einer anderen Auswahlvorrichtung) die bereits in die Zielgesprächsgruppe regruppiert
ist und solch eine Auswahl kann das Kriterium sein, die ausgewählte Kommunikationseinheit davon
auszuschließen,
aus der Zielgesprächsgruppe entfernt
zu werden, in dem Fall, dass solch eine Kommunikationseinheit das
angegebene geographische Gebiet verlässt.
-
Nach Empfang der Angabe des geographischen
Gebietes, der Gesprächsgruppenidentifikation und
der Gesprächsgruppenentfernungsausschlusskriterien,
bestimmt das Endgerät
bei 1111, ob irgendeine Kommunikationseinheit, die von
dem Endgerätebenutzer überwacht
wird, in die Zielgesprächsgrup pe regruppiert
wurde, basierend auf der Kommunikationseinheitsposition innerhalb
des oder bei Eintritt in das angegebene geographische Gebiet. Schritt 1111 ist
optional. Wenn keine Kommunikationseinheit auf solch einer Basis
regruppiert wurde, endet der logische Fluss bei 1113. Wenn
jedoch eine Kommunikationseinheit auf solch einer Basis regruppiert
wurde, bestimmt das Endgerät
bei 1115, ob irgendeine der regruppierten Kommunikationseinheiten
das angegebene geographische Gebiet verlassen hat. Solch eine Bestimmung
wird vorzugsweise periodisch zu Zeiten durchgeführt, die den von dem AVL-System gelieferten
Aktualisierungen der Kommunikationseinheitspositionen entspricht
und zwar durch Vergleich der Position der speziellen Kommunikationseinheit mit
den Grenzen des angegebenen Gebietes, die bei Empfang der Angabe
des geographischen Gebietes durch das Endgerät bei Block 1105 in
dem Endgerätespeicher
gespeichert wurden. Falls keine regruppierte Kommunikationseinheit
das angegebene Gebiet verlassen hat, fährt das Endgerät fort,
hinsichtlich solch eines Verlassens zu überwachen. Wenn eine regruppierte
Kommunikationseinheit das angegebene Gebiet verlassen hat, bestimmt
das Endgerät bei 1117,
ob die verlassende Kommunikationseinheit oder Eigenschaften von
ihr die Entgruppierungs- oder Entfernungsausschlusskriterien, die
bei Block 1109 empfangen und gespeichert wurden, erfüllt. Wenn
die verlassende Kommunikationseinheit die Kriterien erfüllt, entfernt
oder entgruppiert das Endgerät
die verlassende Kommunikationseinheit bei 1119 nicht aus
der Gesprächsgruppe,
und der logische Fluss fährt
mit dem Entscheidungsblock 1115 fort, wobei das Endgerät bestimmt,
ob irgendeine andere regruppierte Kommunikationseinheit das angegebene
geographische Gebiet verlassen hat.
-
Wenn andererseits die verlassende
Kommunikationseinheit die Kriterien nicht erfüllt, entgruppiert oder entfernt
das Endgerät
bei 1121 die verlassende Kommunikationseinheit automatisch
aus der Zielgesprächsgruppe,
und der logische Fluss endet bei 1113.
-
12 illustriert
ein logisches Flussdiagramm 1200 von Schritten, die von
einem Display-basierten Endgerät
durchgeführt
werden, um Kommunikationseinheiten gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dynamisch zu gruppieren und zu entgruppieren. 12 zeigt ein Beispiel des
Verwendens von Kriterien, um Kommunikationseinheiten davon auszuschließen, in eine
Gesprächgruppe
gruppiert zu werden. Der logische Fluss beginnt bei 1201,
wenn das Endgerät
bei 1203 dem Endgerätebenutzer
eine Karte anzeigt, welche Positionen von Kommunikationseinheiten
in wenigstens einem Bereich des Kommunikationssystems andeutet.
Einige Zeit nachdem die Karte angezeigt ist, erhält 1205, 1207 das
Endgerät
und speichert vorzugsweise im Speicher eine Angabe einer oder mehrerer
geographischer Regionen auf der Karte sowie eine Identifikation
wenigstens einer Zielgesprächsgruppe.
Die Angabe der geographischen Region oder Regionen und die Identifikation
der Zielgesprächsgruppe
oder Gesprächsgruppen
kann unter Verwendung irgendeiner oder mehrerer der verschiedenen
oben beschriebenen Techniken durchgeführt werden.
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Zusätzlich zum Empfangen der Angabe
wenigstens einer Region auf der Karte und wenigstens einer Gesprächsgruppe
empfängt 1209 das
Endgerät
von dem Benutzer und speichert vorzugsweise im Speicher Kriterien,
um Kommunikationseinheiten davon auszuschließen, die in Zielgesprächgruppe
gruppiert zu werden. Das bedeutet, dass der Benutzer vor zugsweise
die individuellen Identifikationen, Gesprächsgruppenidentifikationen
und/oder Zustände derjenigen
Kommunikationseinheiten spezifiziert, die nicht in die Zielgesprächsgruppe
gruppiert werden sollen, sobald sie in die angegebene geographische Region
eintreten.
-
Nach Erhalt der Angabe der geographischen Region,
der Gesprächsgruppenidentifikation
und Gesprächsgruppenausschlusskriterien,
bestimmt das Endgerät
bei 1211, ob eine Kommunikationseinheit die angegebene
geographische Region betreten hat. Wenn eine Kommunikationseinheit,
die von dem Endgerätebenutzer überwacht
wird, die angegebene Region betreten hat, speichert das Endgerät bei 1213 die
Gesprächsgruppenidentifikation
(ID) der aktuellen Gesprächsgruppe
der Kommunikationseinheit im Speicher und bestimmt 1215,
ob die Kommunikationseinheit die Gesprächsgruppenausschlusskriterien
erfüllt.
Wenn die Kommunikationseinheit die Kriterien erfüllt, gruppiert 1217 das
Endgerät
die Kommunikationseinheit nicht in die Zielgesprächsgruppe. Wenn jedoch die
Kommunikationseinheit die Kriterien nicht erfüllt, gruppiert 1219 das
Endgerät
die Kommunikationseinheit automatisch in die Zielgesprächsgruppe.
-
Einige Zeit nachdem die Kommunikationseinheit
in die Zielgesprächsgruppe
gruppiert wurde, basierend auf ihrem Eintritt in die angegebene
Region und darauf, dass sie die Gesprächsgruppenausschlusskriterien
nicht erfüllt,
bestimmt 1221 das Endgerät, ob die Kommunikationseinheit
die angegebene Region verlassen hat. wenn die Kommunikationseinheit
die angegebene Region verlassen hat, entfernt 1223 das
Endgerät
die Kommunikationseinheit automatisch aus der Zielgesprächsgruppe
und gruppiert die Kommunikationseinheit zurück in ihre ursprüngliche
Gesprächsgruppe
(d. h. diejenige Gesprächsgruppe,
deren Identifikation bei Block 1213 im Speicher gespeichert
wurde), und der logische Fluss endet bei 1225.
-
Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum dynamischen Gruppieren von
Kommunikationseinheiten in einem Kommunikationssystem. Mit dieser
Erfindung kann der Benutzer eines Display-basierten Endgerätes, wie
etwa eines CAD-Endgerätes,
mit einem integrierten Kartenprogramm Kommunikationseinheiten direkt
aus der Kartenanzeige dynamisch regruppieren ohne die Kartenanzeige
verlassen zu müssen,
um auf andere Regruppierungsprogramme zuzugreifen und diese laufen
zu lassen, wodurch eine integrierte Dispatch-Funktionalität zur Verfügung gestellt
wird. Das bedeutet, dass mit der vorliegenden Erfindung, sobald
der Endgerätebenutzer
in der Kartenumgebung die Kommunikationseinheiten, die regruppiert
werden sollen auswählt
oder angibt oder ein Regruppierungsgebiet, eine temporäre Gesprächsgruppenidentifikation
und optional Gruppierungs/Entgruppierungsfilterkriterien angibt,
das Endgerät
durch Ausführen
der im Speicher gespeicherten Softwareroutinen die betroffenen Kommunikationseinheiten
automatisch regruppiert, ohne zu erfordern, dass der Endgerätebenutzer
jeweils die Kartenumgebung verlässt.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht
dem Endgerätebenutzer
wesentliche Flexibilität
beim Durchführen
der Regruppierung, indem sie dem Endgerätebenutzer verschiedene Optionen
zum Auswählen von
Kommunikationseinheiten, die regruppiert werden sollen, zur Verfügung stellt.
Auf all solche Auswahloptionen ist vorzugsweise direkt aus der Kartenanzeige
zugreifbar, um es dem Endgerätebenutzer zu
ermöglichen,
den Fortgang eines Ereignisses zu überwachen, während er
zur selben Zeit Kom munikationseinheiten, die an dem Ereignis teilnehmen,
regruppiert, um es den teilnehmenden Einheiten zu ermöglichen,
an direkten Gruppenkommunikationen teilzunehmen. Dynamische Regruppierungstechniken
nach dem Stand der Technik bieten keine solche kartenbasierte Regruppierung
von Kommunikationseinheiten.