DE60014980T2 - Flammenüberwachung in einem Brenner - Google Patents

Flammenüberwachung in einem Brenner Download PDF

Info

Publication number
DE60014980T2
DE60014980T2 DE60014980T DE60014980T DE60014980T2 DE 60014980 T2 DE60014980 T2 DE 60014980T2 DE 60014980 T DE60014980 T DE 60014980T DE 60014980 T DE60014980 T DE 60014980T DE 60014980 T2 DE60014980 T2 DE 60014980T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
burner
output signal
voltage source
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60014980T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60014980D1 (de
Inventor
Brendan Kemp
Paul James Bromley Nichols
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autoflame Engineering Ltd
Original Assignee
Autoflame Engineering Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autoflame Engineering Ltd filed Critical Autoflame Engineering Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60014980D1 publication Critical patent/DE60014980D1/de
Publication of DE60014980T2 publication Critical patent/DE60014980T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • F23N5/082Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements using electronic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen der Anwesenheit einer Flamme in einem Brenner, eine Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung und eine Brennersteuerungsinstallation, die eine solche Vorrichtung aufweist.
  • Es ist bekannt, zum Überwachen der Anwesenheit einer Flamme in einem Brenner einen Sensor vorzusehen, der gewöhnlich ein UV-Kolbensensor ist, um die Anwesenheit einer Flamme zu überwachen. Derselbe Sensor kann verwendet werden, um die Anwesenheit sowohl der Hauptflamme als auch der Zündflamme zu überwachen.
  • Ein herkömmlicher Kolbensensor ist wirksam, indem eine Spannung, die in Großbritannien typischerweise eine Wechselspannung mit einem Spitzenwert von 300 V (230 V ist der Effektivwert) ist, über Filamente des Kolbens, der mit Inertgas gefüllt ist, angelegt wird. In Anwesenheit von UV-Licht treten zwischen den Filamenten Entladungen auf, und jede Entladung resultiert in einem kleinen Stomimpuls. Die Strome von dem Kolben werden durch einen Filterkreis geleitet, der einfach einen Widerstand und einen Kondensator in Reihe aufweisen kann, werden dann verstärkt und über die Spule eines Relais geleitet, um es angezogen zu halten (wobei der "angezogene" Zustand das Gegenteil des Zustands ist, der bei Abwesenheit eines Stroms angenommen wird). Während also die kleinen Ströme hinreichend häufig auftreten, besteht ihre integrierte Wirkung darin, das Relais ständig angezogen zu halten. Der Kondensator, der Verstärker und die Relaisspule wirken gemeinsam als Speicherpuffer, der das Ansprechverhalten dämpft, so daß momentane Intervalle zwischen Stromimpulsen kein Signal "keine Flamme erfaßt" auslösen. Wenn jedoch eine fortgesetzte Abwesenheit von Stromimpulsen vorliegt, fällt das Relais ab, und ein Signal "keine Flamme erfaßt" wird erzeugt.
  • Zur Erzielung eines dynamischeren Ansprechverhaltens ist es vorteilhaft, die einzelnen Stromimpulse zu überwachen. Bei einem bestimmten Vorschlag wird eine Gleichspannung von 300 V zyklisch über einem Kolben angelegt; beispielsweise kann die Spannung für 20 ms angelegt werden und danach eine Pause von 60 ms folgen. Die Zahl der Stromimpulse, die etwa über drei Zyklen detektiert werden, kann dann überwacht und diese Zahl (der "Zählwert") als Ausgangssignal des Sensors genutzt werden. Bei einer solchen Anordnung hat sich der Betrieb zwar als wirksam zur Überwachung einer Hauptflamme erwiesen, war aber nicht immer wirksam, wenn eine Zündflamme zu überwachen war, und zwar insbesondere dann, wenn die Positionen der Zündflamme und des Kolbensensors nicht ideal aufeinander abgestimmt waren.
  • Eine mögliche Vorgehensweise zur Lösung dieses Problems wäre die Verlängerung der Periode, während der die Spannung angelegt wird, so daß etwa in einem Zyklus die Spannung während 60 ms angelegt und während 20 ms nicht angelegt wird. Es wurde jedoch festgestellt, daß diese Vorgehensweise scheinbar funktionierte und den Zählwert tatsächlich erhöht, jedoch zu einem noch schwerer wiegenden Problem führen kann, daß nämlich nach einem beträchtlichen Betriebszeitraum der Kolbensensor beschädigt werden kann und infolgedessen immer noch ein Zählwert vorhanden ist, der die Anwesenheit einer Flamme anzeigt, auch wenn keine Flamme existiert. Das ist natürlich ein schwerwiegendes Problem.
  • Die französische Patentanmeldung FR-2335796-A beschreibt eine Brennersteuerungs- und -überwachungseinheit. Die Einheit enthält eine Flammenüberwachungsschaltung, die einen fotoelektrischen Widerstandssensor und eine Spannungsquelle aufweist, die zwischen zwei Einstellungen umschaltbar ist. Während der Vorspülphase des Brennerbetriebs wird die Spannungsquelle auf einen ersten Spannungswert eingestellt, und die Empfindlichkeit des fotoelektrischen Widerstandssensors wird erhöht. Im normalen Brennerbetrieb wird die Spannungsquelle auf einen zweiten Spannungswert eingestellt, und die Empfindlichkeit des fotoelektrischen Widerstandssensors wird reduziert.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zum Überwachen der Anwesenheit einer Flamme in einem Brenner sowie einer Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung, wobei die Probleme der oben beschriebenen Verfahren vermieden oder gemildert werden und die Vorrichtung insbesondere imstande ist, über einen langen Zeitraum eine zuverlässige Anzeige der Anwesenheit sowohl einer Brennerhauptflamme als auch einer Brennerzündflamme zu liefern.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren angegeben zum Überwachen der Anwesenheit einer Flamme in einem Brenner, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Vorsehen eines Sensors, dessen elektrisches Ausgangssignal als Reaktion auf eine über dem Sensor angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Licht ändert, das von einer Brennerflamme abgestrahlt wird, wobei der Sensor an einer Stelle angeordnet ist, die Licht von der Flamme des Brenners ausgesetzt ist, Anschließen des Sensors über eine Spannungsquelle, die einstellbar ist, wobei die Spannungsquelle auf eine erste Einstellung eingestellt wird, Uberwachen des Ausgangssignals von dem Sensor während des Betriebs des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein UV-Kolbensensor ist, das Licht UV-Licht ist, und die Einstellung der Spannungsquelle ausgehend von der ersten Einstellung in Abhängigkeit von dem überwachten Ausgangssignal automatisch geändert wird, um das Ausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu halten.
  • Die automatische Änderung der Einstellung der Spannungsquelle ermöglicht die automatische Einstellung der Empfindlichkeit der Überwachung in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal. Wenn also beispielsweise eine kleine Zündflamme überwacht wird und das Ausgangssignal von dem Kolbensensor somit kleiner als der vorbestimmte Bereich ist, wird die Einstellung der Spannung erhöht, bis das Ausgangssignal in den vorbestimmten Bereich fällt. Wenn dann die Hauptflamme gezündet wird und das Ausgangssignal von dem Kolbensensor somit erheblich ansteigt und den vorbestimmten Bereich überschreitet, wird die Spannungseinstellung verringert, bis das Ausgangssignal so abfällt, daß es innerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt. Ein solches Vorgehen ermöglicht das Erzielen einer guten und zuverlässigen Überwachung der Anwesenheit einer Flamme beliebiger Größe und verlängert die Lebensdauer des Kolbensensors.
  • Die Änderung der Einstellung der Spannungsquelle kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beispielsweise kann die Höhe der angelegten Spitzenspannung geändert werden, aber bevorzugt ist die Spannungsquelle, über die der Kolbensensor angeschlossen ist, eine Quelle von Gleichspannungsimpulsen, und die Einstellung der Spannungsquelle wird geändert durch Ändern der Dauer jedes der Impulse. Bevorzugt bleibt die Größe der Gleichspannung jedes Impulses im wesentlichen die gleiche, wenn die Dauer der Impulse geändert wird. Bevorzugt dauern die Impulse zwischen 10 und 100 ms und treten mit einer Frequenz von 10 bis 100 Hz auf. Bevorzugt bleibt die Frequenz der Impulse konstant, wenn sich ihre Dauer ändert.
  • Falls das Ausgangssignal von dem Kolbensensor den vorbestimmten Bereich unterschreitet, wird die Dauer von jedem der Impulse bevorzugt um eine erste vorbestimmte Zeitdauer verlängert, und wenn das Ausgangssignal von dem Kolbensensor den vorbestimmten Bereich überschreitet, wird die Dauer von jedem der Impulse bevorzugt um eine zweite vorbestimmte Zeitdauer verkürzt. Die erste und die zweite vorbestimmte Zeitdauer kann zweckmäßig die gleiche sein. Es versteht sich, daß beispielsweise dann, wenn das Ausgangssignal unter dem vorbestimmten Bereich liegt und die Dauer von jedem der Impulse somit um die erste vorbestimmte Zeitdauer verlängert wird, die Verlängerung eventuell nicht ausreicht, um das Ausgangssignal in den vorbestimmten Bereich zu bringen; in diesem Fall wird die Dauer von jedem der Impulse erneut um die erste vorbestimmte Zeitdauer verlängert, und diese Verlängerung wird wiederholt, bis das Ausgangssignal in den vorbestimmten Bereich fällt. Bei einer nachstehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung sind die vorbestimmten Zeitdauern jeweils 1 ms.
  • Bevorzugt wird die Spannungsquelle anfangs auf ihre maximale Einstellung eingestellt und dann schrittweise reduziert, bis das Ausgangssignal von dem Kolbensensor innerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt. Indem mit dem Vorgang bei der maximalen Einstellung der Spannungsquelle begonnen wird, wird die effektive Funktion des Kolbensensors gleich zu Beginn gewährleistet, und die Lebensdauer des Sensors wird nicht wesentlich beeinflußt, weil die Einstellung der Spannungsquelle rasch reduziert wird, bis das Ausgangssignal von dem Kolbensensor innerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt.
  • Der Kolbensensor hat bevorzugt eine vollkommen herkömmliche Konstruktion. Ein Beispiel eines geeigneten Kolbensensors ist ein Kolbensensor von Sylvania GmbH; ein sol cher Kolbensensor erzeugt eine Serie von Stromimpulsen in Anwesenheit der angelegten Spannung und von UV-Licht. Die Anzahl von Stromimpulsen, die von dem Sensor in einer gegebenen Zeit erzeugt wird, wird bei der vorliegenden Erfindung bevorzugt als das Ausgangssignal von dem Sensor genutzt. In einem typischen herkömmlichen Fall liefert ein Sensorkolben einen Zählwert zwischen 50 und 200 über einen Zeitraum von 250 ms. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Sensorkolben bevorzugt so angeordnet, daß er im stabilen Betrieb einen relativ niedrigen Zählwert liefert, und das obere Ende des vorbestimmten Bereichs des Ausgangssignals von dem Kolbensensor ist bevorzugt ein Zählwert von weniger als 0,5 ms–1. Somit ist über einen Zeitraum von 250 ms der Zählwert, der das maximale Ende des vorbestimmten Bereichs darstellt, bevorzugt kleiner als 125. Bevorzugt ist die Obergrenze des vorbestimmten Bereichs erheblich niedriger als dieser Wert, wodurch die Kolbenlebensdauer weiter verlängert wird; speziell ist der maximale Zählwert innerhalb des vorbestimmten Bereichs bevorzugt kleiner als 60 während einer Periode von 250 ms. Bei einer nachstehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist der vorbestimmte Bereich ein Zählwert von 20 bis 30 über einen Zeitraum von 250 ms.
  • Der Überwachungsprozeß der Erfindung kann nur zum Überwachen der Hauptflamme eines Brenners oder nur zum Überwachen der Zündflamme eines Brenners angewandt werden, aber die Fähigkeit zum automatischen Einstellen bringt einen besonderen Vorteil, wenn der Kolbensensor sowohl dann funktioniert, wenn nur die Zündflamme des Brenners brennt, als auch dann, wenn der Brenner mit maximaler Wärmeleistung betrieben wird.
  • Gemäß der Erfindung wird ferner eine Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung angegeben, die folgendes aufweist: einen Sensor, dessen elektrisches Ausgangssignal als Reaktion auf eine über dem Sensor angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Licht ändert, das von einer Brennerflamme abgestrahlt wird, eine Spannungsquelle, deren Einstellung einstellbar ist und die über den Sensor angeschlossen ist, und ein Überwachungssystem zum Überwachen des Ausgangssignals von dem Sensor während des Betriebs des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein UV-Kolbensensor ist, das Licht UV-Licht ist, und das Überwachungssystem die Ein stellung der Spannungsquelle in Abhängigkeit von dem überwachten Ausgangssignal automatisch ändert, um das Ausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu halten.
  • Gemäß der Erfindung wird außerdem eine Brennersteuerungsinstallation bereitgestellt, die folgendes aufweist: einen Brenner zum Verbrennen von Brennstoff, eine Steuereinheit zum Steuern des Durchflusses von Brennstoff und Luft zu dem Brenner, und eine Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung, die einen Sensor aufweist, dessen elektrisches Ausgangssignal als Reaktion auf eine über dem Sensor angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Licht ändert, das von einer Brennerflamme abgestrahlt wird, und eine Spannungsquelle aufweist, deren Einstellung einstellbar ist und die über den Sensor angeschlossen ist, wobei der Sensor an einer Stelle angeordnet ist, die UV-Licht von der Flamme des Brenners ausgesetzt ist, wobei die Steuereinheit so angeordnet ist, daß sie das Ausgangssignal von dem Sensor während des Betriebs des Brenners überwacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein UV-Kolbensensor ist, das Licht UV-Licht ist und die Steuereinheit so angeordnet ist, daß sie die Einstellung der Spannungsquelle in Abhängigkeit von dem überwachten Ausgangssignal automatisch ändert, um das Ausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu halten.
  • Es versteht sich, daß die Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung und die Brennersteuerungsinstallation die erforderlichen strukturellen Merkmale aufweisen können, um sie zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung in jeder der oben definierten Formen geeignet zu machen.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben; diese zeigen in
  • 1 ein Schaltbild einer Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung;
  • 2 ein Diagramm des von einer Spannungsquelle, die Teil der Überwachungsvorrichtung von 1 ist, gelieferten Spannungssignals; und
  • 3 ein Schema einer Kesselanlage einschließlich der Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung von 1.
  • Es wird zuerst auf 1 Bezug genommen. Eine allgemein gezeigte Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung weist allgemein einen UV-Kolbensensor 1, eine Gleichspannungsquelle 2 und einen Mikroprozessor 3 auf, der so geschaltet ist, daß er ein Ausgangssignal von dem UV-Kolbensensor 1 über einen Zähler 5 und Widerstände R1 und R2 empfängt. Die Gleichspannungsquelle 2 weist eine Gleichspannungsversorgung 2A und einen elektronischen Schalter 2B auf.
  • Der UV-Kolbensensor 1 hat eine wohlbekannte Form. Verschiedene Firmen wie Sylvania GmbH, Deutschland, und die japanische Firma Hamamatsu stellen geeignete Sensoren her, die bereits zur Überwachung hinsichtlich Flammenausfall in Brennern verwendet werden. Ein Beispiel eines geeigneten handelsüblichen Erzeugnisses ist der Fotodetektor Typ Nr. P630, der derzeit von Sylvania GmbH verkauft wird. Der Kolbensensor 1 ist auf herkömmliche Weise in dem Brenner (nicht gezeigt) angeordnet, wobei der Sensor UV-Licht sowohl von der Brennerhauptflamme als auch der Zündflamme ausgesetzt ist.
  • Bei Verwendung in einer Brennerflammenabtastvorrichtung ist der Kolbensensor 1 typischerweise mit einer Wechselspannungsquelle mit einem Effektivwert von typischerweise 230 V und einem Spitzenwert von 300 V verbunden, und das Ausgangssignal von dem Kolben ist mit einem Filterkreis, einem Verstärker und einem Relais verbunden, wie oben beschrieben wurde. Bei Anwesenheit von UV-Licht wird ein Ausgangssignal erzeugt, und der kumulative Effekt dieses Signals ist ausreichend, so daß es nach Verstärkung das Relais "angezogen" hält, wodurch die Anwesenheit einer Flamme angezeigt wird.
  • Die Anordnung, welche die Erfindung verkörpert und in 1 gezeigt ist, verwendet den gleichen Kolbensensor 1, unterscheidet sich jedoch in zweierlei Hinsicht von der typischen Anordnung, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Anstelle der Verwendung einer Wechselspannungsquelle liefert die Spannungsquelle 2 aufgrund des elektronischen Schalters 2B Gleichspannungsimpulse in Zyklen, wie 2 zeigt. Aus 2 ist ersichtlich, daß im Verlauf eines Zyklus mit einer Dauer T die Gleichspannung während einer Zeitdauer t1 mit einem Pegel V angelegt und dann für eine Dauer t2 ausgeschaltet wird. Bei einem speziellen Beispiel der Erfindung ist der Wert von V gleich 300 V, und der Wert von T ist 80 ms. Bei diesem Beispiel ist der Wert von R1 400 kΩ, und der Wert von R2 ist 10 kΩ. Wenn man die Zeitdauern t1 und t2 kombiniert, erhält man natürlich 80 ms, aber die Einzelwerte von t1 und t2 werden in Abhängigkeit von einem Steuersignal variiert, das der elektronische Schalter 2B von dem Mikroprozessor 3 empfängt, wie noch im einzelnen erläutert wird.
  • Der zweite Punkt, in dem sich die Anordnung von 1 von einer typischen bekannten Anordnung unterscheidet, betrifft die Behandlung des Ausgangssignals von dem Kolbensensor 1. Das Ausgangssignal von dem Kolbensensor weist in Anwesenheit von UV-Licht eine Serie von Stromimpulsen auf; in einem herkömmlichen System ist es der kumulative Effekt der Stromimpulse, der dazu genutzt wird, ein Relais "angezogen" zu halten, wogegen bei der in 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung die einzelnen Stromimpulse detektiert und von dem Zähler 5 gezählt werden und das Resultat dem Mikroprozessor 3 zugeführt wird. Bei Abwesenheit von UV-Licht sollte die Zahl dieser Stromimpulse null sein, ist aber in jedem Fall sehr gering, und zwar auch bei einer angelegten Gleichspannung von 300 V, jedoch bei Anwesenheit von UV-Licht steigt die Zahl beträchtlich an, und damit liefert die Anzahl von Impulsen, die in einer gegebenen Zeit von dem Zähler 5 detektiert werden (nachstehend als "Zählwert" bezeichnet) eine rasche Anzeige der An- oder Abwesenheit von UV-Licht. Bei einem speziellen Beispiel der Erfindung wird der Zählwert über eine Dauer von 250 ms gemessen (was ungefähr drei Zyklen der Spannungsquelle 2 entspricht), so daß ein Zählwert 30 30 Stromimpulsen über eine Dauer von 250 ms darstellt.
  • Der Zählwert wird höher, wenn der Spannungspegel auf irgendeine Weise ansteigt (indem beispielsweise die Dauer t1 im Vergleich mit der Dauer t2 verlängert wird oder der Wert V der Spannung erhöht wird), und auch dann, wenn die auf den Kolbensensor 1 fallende UV-Lichtmenge größer wird. Im Betrieb des Brenners ist die UV-Lichtmenge dadurch veränderlich, daß der Brenner mit einer niedrigen oder hohen Einstellung betrieben wird, und eine noch größere Schwankung tritt auf zwischen dem Fall, in dem nur die Zündflamme des Brenners brennt, und dem Fall, in dem die Hauptflamme des Brenners ihre maximale Einstellung hat. Wir haben festgestellt, daß der Kolbensensor 1 zwar prinzipiell imstande ist; die Anwesenheit von derart unterschiedlichen Flammen zu detektieren, daß sich jedoch dann, wenn der Sensor 1 in eine Schaltung mit ausreichender Empfindlichkeit zum Detektieren der Zündflamme eingefügt ist, das Problem einstellt, daß der Zählwert sehr hoch wird, wenn die Hauptflamme mit ihrer Maximaleinstellung brennt; wir haben festgestellt, daß diese sehr hohen Zählwerte die Lebensdauer des Kolbensensors 1 stark verkürzen. Bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung wird dieses Problem dadurch überwunden, daß die Einstellung der Spannungsquelle 2 im Betrieb variiert wird, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Zur Erläuterung der Funktionsweise der Erfindung ist es zweckmäßig, ein spezielles Beispiel mit zugehörigen Zahlenwerten zu benutzen, und diese Vorgehensweise wird nachstehend angewandt; es versteht sich jedoch, daß die tatsächlich gewählten Werte geändert werden können, um den speziellen Umständen einer gegebenen Situation zu entsprechen.
  • Zu Beginn des Betriebs stellt der Mikroprozessor 3 die Spannungsquelle 2 so ein, daß eine zyklische Gleichspannung der in 2 gezeigten Form mit dem Wert V von 300 V (der während des gesamten Betriebs des Brenners konstant bleibt) erzeugt wird, wobei die Dauer t1 mit 60 ms und die Dauer t2 mit 20 ms eingestellt sind. Zu Beginn wählt ein Benutzer außerdem einen Grenzwert für den kleinsten Zählwert aus, der als eine Anzeige für die Anwesenheit einer Flamme zu betrachten ist; in diesem speziellen Beispiel wird dieser mit 10 angenommen (d. h. 10 Stromimpulse innerhalb einer Abtastdauer von 250 ms bei diesem Beispiel). Der Mikroprozessor stellt dann den Bereich des Ausgangssignals von dem Sensor ein, der zu akzeptieren ist; bei diesem Beispiel ist der Bereich ein Zählwert von 20 bis 30.
  • Der anfängliche Spannungszyklus von 2 stellt den maximalen Spannungspegel dar, der über den Kolben angelegt wird, und daher ist auch dann, wenn nur die Zündflamme brennt, die Wahrscheinlichkeit groß, daß der von dem Mikroprozessor 3 überwachte Zählwert von dem Kolbensensor 1 größer als 30 ist. Da das Signal über dem vorbestimmten Bereich liegt, stellt infolgedessen der Mikroprozessor die Spannungsquelle 2 durch Verkürzen der Dauer t1 und Verlängern der Dauer t2 ein. Bei diesem speziellen Beispiel ist die Einstellung eine Änderung von 1 ms, so daß die Dauer (t1) der Spannungszuführung zu 59 ms und die Dauer (t2) der Spannungsabschaltung zu 21 ms wird. Nach vier Zyklen, also nach einer Sekunde bei diesem Beispiel, wird der Zählwert von dem Kolbensensor 1 erneut überprüft; wenn er auf einen Wert innerhalb des vorbestimmten Bereichs zwischen 20 und 30 gefallen ist, wird die Spannungsquelle auf ihrer neuen Einstellung gehalten, wenn er aber immer noch über dem vorbestimmten Bereich ist, wird die Spannungsquelle erneut durch Ändern der Dauern t1 und t2 um 1 ms eingestellt; diese Schritte werden jede Sekunde wiederholt, bis das Signal von dem Kolbensensor 1 in den gewünschten Bereich eines Zählwerts von 20 bis 30 fällt.
  • Wenn beispielsweise die Hauptflamme des Brenners abgestellt ist, so daß nur die Zündflamme verbleibt, um UV-Licht zu liefern, ist es wahrscheinlich, daß das Signal des Kolbensensors 1 unter die Untergrenze des vorbestimmten Bereichs (d. h. unter 20) fällt. In diesem Fall wird die Spannungsquelle 2 durch Verlängern der Dauer t1 und Verkürzen der Dauer t2 in Schritten von 1 ms eingestellt, bis der Zählwert so ansteigt, daß ex in dem vorbestimmten Bereich liegt. Wenn die Spannungsquelle 2 ihre Maximaleinstellung erreicht und der Zählwert 20 noch nicht erreicht hat, wird das von dem Mikroprozessor 3 als ein Hinweis darauf erachtet, daß keine Flamme vorhanden ist, und die entsprechenden Steuerungsschritte einschließlich der Abschaltung der Brennstoffzufuhr zu dem Brenner werden ausgeführt.
  • Es ist also ersichtlich, daß mit der die Erfindung verkörpernden Anordnung das Überwachungssystem ständig justiert wird, so daß der Ausfall selbst der Zündflamme zuverlässig detektiert werden kann und dennoch der Kolbensensor 1 nicht über längere Zeit überlastet wird, so daß seine Lebensdauer verlängert wird.
  • 3 zeigt ein spezielles Beispiel dafür, wie die Flammenüberwachungsvorrichtung von 1 in einer Kesselanlage verwendet werden kann. Die Kesselanlage weist eine Steuereinheit 100 für den Brennstoffbrenner eines Kessels auf. Steuereinheiten dieser allgemei nen Art sind wohlbekannt und handelsüblich; beispielsweise gibt es die Micro Modulation Steuersysteme von Autoflame Engineering Limited. GB 2 138 610-B und GB 2 169 726-B betreffen Erfindungen, die sich auf solche Steuereinheiten beziehen, und der Inhalt dieser Patentschriften wird hier summarisch eingeführt.
  • Allgemein gesagt, liefert die Brennersteuereinheit 100 Steuerausgangssignale an einen Motor zum Betätigen eines Brennstoffventils und einen Motor zum Betätigen eines Luftventils, um die Brennstoff- und Luftmengen zu steuern, die zu dem Brenner strömen. Die Steuereinheit 100 empfängt außerdem Eingangssignale, die beispielsweise Signale von Sensoren umfassen, welche die Positionen von Ventilelementen der Luft- und Brennstoffventile detektieren, eines oder mehrere Signale von Sensoren, die Variablen detektieren, welche die Verbrennungsprodukte betreffen, und ein Signal, das die Wassertemperatur in dem Kessel bezeichnet. Im Gebrauch empfängt die Steuereinheit das Temperatureingangssignal, vergleicht es mit einem Sollwert und stellt in Abhängigkeit von der Differenz zwischen den beiden Werten die Luft- und Brennstoffventile so ein, daß die Verbrennungsrate des Kessels geändert wird. Signale, welche die Verbrennungsprodukte betreffen, werden ebenfalls von der Steuereinheit empfangen und können genutzt werden, um das dem Brenner zugeführte Luft-/Brennstoff-Verhältnis einzustellen, wie in GB 2 169 716-B im einzelnen beschrieben wird.
  • Damit die Brennersteuereinheit 100 im Gebrauch mit einer bestimmten Brenneranlage effektiv funktioniert, ist eine Inbetriebnahme erforderlich. Im Fall der Brennersteuereinheit 100 von GB 2 138 610-B umfaßt diese Inbetriebnahme unter anderem das Auswählen und Speichern von Paaren von Ausgangssteuersignalen für die Luft- und Brennstoffventile bei unterschiedlichen Ausgangswerten des Brenners, um dadurch den Verbrennungsvorgang über den gesamten Betriebsbereich des Brenners zu optimieren. Wenn die Steuereinheit 100 anschließend in Betrieb ist, vergleicht sie ein Eingangssignal, das die Temperatur von Wasser in dem Kessel bezeichnet, mit gespeicherten Daten, die eine Solltemperatur bezeichnen, und wählt in Abhängigkeit von der Differenz einen Ausgangswert für den Brenner aus. Die Steuereinheit kann dann geeignete Positionen für die Luft- und Brennstoffventilelemente bestimmen und diese Elemente nach Bedarf einstellen, wobei auch Eingangssignale, welche die Verbrennungsprodukte betreffen, und alle anderen Eingangssignale, welche die Steuereinheit empfängt, berücksichtigt werden.
  • Sowohl während der Inbetriebnahme als auch beim anschließenden Betrieb des Kessels ist es erwünscht, daß ein Bediener Daten aus der Steuereinheit 100 lesen kann, und zu diesem Zweck ist die Steuereinheit 100 an ihrer Vorderseite mit einem Display versehen.
  • Es wird nun speziell auf das in 3 gezeigte Beispiel der Kesselanlage Bezug genommen. Die Anlage weist einen Kessel 120 mit einem Brennerkopf 121, einem Brennraum 122 und einem Feuerzug 123 auf. Luft wird dem Brennerkopf 121 aus einem Lufteinlaß 124 über ein Lufteinlaßregister 125 durch ein Zentrifugalgebläse 126 und schließlich ein Luftauslaßregister 127 zugeführt. Gewöhnlich ist nur das eine oder das andere von den Registern 125 und 127 vorgesehen. Der Brennerkopf 121 kann entweder mit Gas oder Öl als Brennstoff betrieben werden; Gas wird dem Brennerkopf aus einem Einlaß 128 über ein Ventil 129 zugeführt, wogegen Öl aus einem Einlaß 130 über ein Ventil 131 dem Brennerkopf zugeführt wird. Der Kessel hat ein Wasserauslaßrohr 132 mit einem handbetätigten Ventil 133 und eine Wasserrücklaufleitung 134 mit einem herkömmlichen handbetätigten Ventil 135 und einem zusätzlichen Ventil 136.
  • Die Steuereinheit 100 ist mit verschiedenen Fühlereinrichtungen verbunden, die in 3 gezeigt sind. Speziell ist die Einheit über einen Abgasanalysator 137 mit einer Abgasanalysesonde 138 und einem Lastsensor (einer Temperaturfühlereinrichtung) 139 verbunden, der den Wasserauslaß des Kessels überwacht. Die Steuereinheit 100 ist ferner über eine Inverter-Schnittstelleneinheit 141 und einen Inverter 142 mit dem Motor des Gebläses 126 verbunden (wobei die Schnittstelleneinheit 141 ein Rückführungssignal von einem dem Gebläse 126 zugeordneten Tachogenerator 126A empfängt), über einen ersten Luftservomotor 143 mit dem Lufteinlaßregister 125 und/oder über einen zweiten Luftservomotor 144 mit dem Luftauslaßregister 127 verbunden, mit einer Luftdruckerfassungseinrichtung 145, die in der Luftzufuhrleitung abstromseitig von dem Auslaßregister 127 vorgesehen ist, über Brennstoff-Servomotoren 146 mit den Brennstoffventilen 129, 131 verbunden, mit einem weiteren Servomotor 147 zum Einstellen der Konfiguration des Brennerkopfs 121 verbunden und mit einer Steuereinheit 136A für das Ventil 136 an der Was serrücklaufleitung 134 zum Kessel verbunden. Die Steuereinheit 100 führt sämtliche Steuerfunktionen für die Brennereinheit einschließlich derjenigen Funktionen aus, die herkömmlich von einem separaten Steuerungskasten ausgeführt werden (beispielsweise die Steuerung des Brenners während der Zündphase).
  • Zusätzlich ist die Steuereinheit 100 mit einem Flammenmonitor 140 verbunden, der den oben beschriebenen Sensorkolben 1 aufweist. Der Monitor 140 ist so positioniert, daß der Kolben der Basis der Brennerflamme und der Zündflamme (nicht gezeigt) ausgesetzt ist. Der Monitor 140 ist mit der Steuereinheit 100 verbunden, welche die anderen Komponenten der Flammenüberwachungsvorrichtung von 1 aufweist. Der Mikroprozessor 3 der Flammenüberwachungsvorrichtung ist auch der Mikroprozessor, der für die anderen Steuervorgänge verwendet wird, die von der Steuereinheit 100 ausgeführt werden. Die Steuereinheit 100 überprüft, daß das Signal von der Einrichtung 140 die Anwesenheit einer Flamme anzeigt, und wenn das nicht der Fall ist, wird der Ausfall angezeigt, und die Steuereinheit erzeugt einen Alarm und/oder schaltet das System ab.
  • Die Erfindung wurde zwar vorstehend unter Bezugnahme auf eine spezielle Ausführungsform einer Brennersteuerungseinheit beschrieben, es versteht sich jedoch, daß die Erfindung bei vielen verschiedenen Brennersteuerungseinheiten anwendbar ist, die sämtliche oder nur einen Teil der oben angesprochenen Brennersteuerungsfunktionen ausführen.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Überwachen der Anwesenheit einer Flamme in einem Brenner, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Vorsehen eines Sensors (1), dessen elektrisches Ausgangssignal als Reaktion auf eine über dem Sensor angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Licht ändert, das von einer Brennerflamme abgestrahlt wird, wobei der Sensor (1) an einer Stelle angeordnet ist, die Licht von der Flamme des Brenners ausgesetzt ist, Anschließen des Sensors über eine Spannungsquelle (2), die einstellbar ist, wobei die Spannungsquelle auf eine erste Einstellung eingestellt wird, Überwachen des Ausgangssignals von dem Sensor (1) während des Betriebs des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein UV-Röhrensensor ist, das Licht UV-Licht ist, und daß die Einstellung der Spannungsquelle (2) von der ersten Einstellung in Abhängigkeit von dem überwachten Ausgangssignal automatisch geändert wird, um das Ausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu halten.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Spannungsquelle (2), über die der Röhrensensor (1) angeschlossen ist, eine Quelle von Gleichspannungsimpulsen ist und die Einstellung der Spannungsquelle (2) durch Änderung der Dauer von jedem von den Impulsen geändert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Größe der Gleichspannung von jedem Impuls im wesentlichen gleich bleibt, wenn die Dauer der Impulse geändert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, wobei dann, wenn das Ausgangssignal von dem Röhrensensor (1) unter dem vorbestimmten Bereich ist, die Dauer von jedem von den Impulsen um eine erste vorbestimmte Zeitdauer verlängert wird, und dann, wenn das Ausgangssignal von dem Röhrensensor über dem vorbestimmten Bereich ist, die Dauer von jedem von den Impulsen um eine zweite vorbestimmte Zeitdauer verkürzt wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Spannungsquelle (2) anfangs auf ihre maximale Einstellung eingestellt und dann schrittweise reduziert wird, bis das Ausgangssignal von dem Röhrensensor (1) innerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Röhrensensor (1) eine Serie von Stromimpulsen in Anwesenheit der angelegten Spannung von UV-Licht erzeugt, und die Anzahl von in einer gegebenen Zeit von dem Sensor erzeugten Stromimpulsen das Ausgangssignal von dem Sensor repräsentiert.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Röhrensensor (1) sowohl dann, wenn nur eine Zündflamme des Brenners brennt, als auch dann, wenn der Brenner mit seiner maximalen Wärmeleistung betrieben wird, arbeitet.
  8. Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung, die folgendes aufweist: einen Sensor (1), dessen elektrisches Ausgangssignal als Reaktion auf eine über dem Sensor angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Licht ändert, das von einer Brennerflamme abgestrahlt wird, eine Spannungsquelle (2), deren Einstellung einstellbar ist und die über den Sensor (1) angeschlossen ist, und ein Überwachungssystem zum Überwachen des Ausgangssignals von dem Sensor während des Betriebs des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein UV-Röhrensensor ist, das Licht UV-Licht ist, und das Überwachungssystem die Einstellung der Spannungsquelle (2) in Abhängigkeit von dem überwachten Ausgangssignal automatisch ändert, um das Ausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu halten.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Spannungsquelle (2), über die der Röhrensensor (1) angeschlossen ist, eine Quelle von Gleichspannungsimpulsen ist und die Einstellung der Spannungsquelle derart ist, daß sie durch Änderung der Dauer von jedem von den Impulsen geändert werden kann.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei der Röhrensensor (1) so angeordnet ist, daß er eine Serie von Stromimpulsen in Anwesenheit von einer angelegten Spannung und UV-Licht erzeugt, und die Anzahl von in einer gegebenen Zeit von dem Sensor erzeugten Stromimpulsen das Ausgangssignal von dem Sensor repräsentiert.
  11. Brennersteuerungsinstallation, die folgendes aufweist: einen Brenner zum Verbrennen von Brennstoff, eine Steuereinheit (100) zum Steuern des Flusses von Brennstoff und Luft zu dem Brenner, und eine Brennerflammen-Überwachungsvorrichtung, die einen Sensor (1) aufweist, dessen elektrisches Ausgangssignal als Reaktion auf eine über dem Sensor angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Licht ändert, das von einer Brennerflamme abgestrahlt wird, und eine Spannungsquelle (2), deren Einstellung einstellbar ist und die über den Sensor angeschlossen ist, wobei der Sensor (1) an einer Stelle angeordnet ist, die UV-Licht von der Flamme des Brenners ausgesetzt ist, wobei die Steuereinheit (100) so angeordnet ist, daß sie das Ausgangssignal von dem Sensor während des Betriebs des Brenners überwacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein UV-Röhrensensor ist, das Licht UV-Licht ist, und die Steuereinheit (100) so angeordnet ist, daß sie die Einstellung der Spannungsquelle (2) in Abhängigkeit von dem überwachten Ausgangssignal automatisch ändert, um das Ausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten Bereichs zu halten.
DE60014980T 1999-01-20 2000-01-19 Flammenüberwachung in einem Brenner Expired - Lifetime DE60014980T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US09/234,391 US6024561A (en) 1999-01-20 1999-01-20 Monitoring for the presence of a flame in a burner
US234391 1999-01-20

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60014980D1 DE60014980D1 (de) 2004-11-25
DE60014980T2 true DE60014980T2 (de) 2006-02-02

Family

ID=22881186

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60014980T Expired - Lifetime DE60014980T2 (de) 1999-01-20 2000-01-19 Flammenüberwachung in einem Brenner

Country Status (5)

Country Link
US (1) US6024561A (de)
EP (1) EP1022515B1 (de)
AT (1) ATE280359T1 (de)
CA (1) CA2295458C (de)
DE (1) DE60014980T2 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6640548B2 (en) 2001-09-26 2003-11-04 Siemens Westinghouse Power Corporation Apparatus and method for combusting low quality fuel
CN1894543A (zh) * 2003-12-11 2007-01-10 Abb公司 用于改进的火焰扫描器鉴别的信号处理技术
WO2005111556A2 (en) * 2004-05-07 2005-11-24 Walter Kidde Portable Equipment, Inc. Flame detector with uv sensor
WO2009105094A1 (en) * 2008-02-20 2009-08-27 Utc Fire & Security Corporation Assisted commissioning method for combustion control systems
CN102224380B (zh) * 2008-11-25 2013-12-18 Utc消防及保安公司 在燃烧系统调试运行期间氧气微调控制器的调节
EP2359063A1 (de) * 2008-11-25 2011-08-24 UTC Fire & Security Corporation Automatischer einstellungsprozess für systeme zur steuerung dosierter verbrennung
JP6536232B2 (ja) * 2015-07-07 2019-07-03 三浦工業株式会社 炎検出装置及びボイラ
JP6782613B2 (ja) * 2016-11-21 2020-11-11 アズビル株式会社 火炎検出システム
JP6782612B2 (ja) * 2016-11-21 2020-11-11 アズビル株式会社 火炎検出システム
JP2024018493A (ja) * 2022-07-29 2024-02-08 アズビル株式会社 火炎監視装置、及び、火炎監視プログラム

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3286185A (en) * 1965-10-22 1966-11-15 Combustion Eng Flame detector system responsive to spike produced by townsend avalanche of glow discharge tube
DE2557691A1 (de) * 1975-12-20 1977-06-30 Danfoss As Steuer- und ueberwachungsgeraet fuer einen oel- oder gasbrenner
CH604084A5 (de) * 1976-06-11 1978-08-31 Landis & Gyr Ag
CH606915A5 (de) * 1976-10-22 1978-11-15 Landis & Gyr Ag
GB2138610B (en) * 1983-04-21 1986-10-29 Autoflame Eng Ltd Fuel burner control systems
GB8429292D0 (en) * 1984-11-20 1984-12-27 Autoflame Eng Ltd Fuel burner controller
US5077550A (en) * 1990-09-19 1991-12-31 Allen-Bradley Company, Inc. Burner flame sensing system and method
US5256057A (en) * 1992-07-10 1993-10-26 Protection Controls Inc. Fuel control circuit

Also Published As

Publication number Publication date
ATE280359T1 (de) 2004-11-15
EP1022515A2 (de) 2000-07-26
CA2295458C (en) 2009-03-10
DE60014980D1 (de) 2004-11-25
CA2295458A1 (en) 2000-07-20
EP1022515B1 (de) 2004-10-20
EP1022515A3 (de) 2003-02-26
US6024561A (en) 2000-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3707259C2 (de) Brennervorrichtung
EP0770824A2 (de) Verfahren und Schaltung zur Regelung eines Gasbrenners
EP0806610A2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Betrieb eines Gasbrenners
DE19841475C1 (de) Flammenüberwachungssystem und Verfahren zur Überwachung einer Flamme
DE60014980T2 (de) Flammenüberwachung in einem Brenner
DE19539568C1 (de) Verfahren und Schaltung zur Regelung eines Gasbrenners
DE3729980A1 (de) Luftreinigungsgeraet
DE3638410C2 (de)
EP2439451B1 (de) Vorrichtung zur Erkennung des Vorhandenseins einer Flamme
DE19639487A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Betriebsoptimierung eines Gasbrenners
EP0614052B1 (de) Feuerungsautomat
DE3026787C2 (de) Eigensicherer Flammenwächter
DE19631821C2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Sicherheits-Flammenüberwachung bei einem Gasbrenner
DE19501749C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Gas-Gebläsebrenners
DE2738198A1 (de) Vorrichtung zur erfassung der aenderung einer gewaehlten bedingung
CH663077A5 (de) Selbstueberwachender flammenwaechter.
DE2654881C2 (de) Überwachungseinrichtung mit veränderbarem Ansprechschwellenwert zur Überwachung physikalischer Größen, insbesondere Flammenwächter
DE3737354C1 (en) Control method for adjusting the individual air/fuel ratios of the individual burners of a furnace with several burners
DE2259479C3 (de) Verfahren und Anordnung zur Einstellung einer elektroerosiven Bearbeitungsmaschine
DE3142987C2 (de) Vorrichtung zur Überwachung von Öl- und Gasflammen bei wahlweiser Verfeuerung von Öl oder von gasförmigen Brennstoffen
DE2937686A1 (de) Kombinationsdetektor
EP4092324B1 (de) Verfahren zur überwachung des betriebes eines heizgerätes, heizgerät sowie computerprogramm und computerlesbares medium
DE20011457U1 (de) Laborgasbrenner mit einem Brennerkopf und Einrichtungen zum Überwachen des Brennerkopfs
DE2337423A1 (de) Lichtsignalvorrichtung zum auffinden und lokalisieren von defekten an elektronisch gesteuerten, gasbetriebenen warmwasserbereitern, beispielsweise badewasserbereitern, oder an mehrzweckheizanlagen
DE10247168A1 (de) Flammenwächter mit Selbsttestfunktion

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition