DE60021135T2 - Kombinat Schleifmaschine - Google Patents

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DE60021135T2
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Ryohei Kariya-shi Mukai
Mamoru Kariya-shi Katsuta
Goro Kariya-shi Terahara
Tomohiko Kariya-shi Yamaguchi
Shoichi Kariya-shi Sano
Kazuo Kariya-shi Machida
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    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kombinationsschleifmaschine, die angepasst ist, um eine Vielzahl von axialen getrennten Abschnitten, die spanend zu bearbeiten sind (nachstehend lediglich als Objektabschnitte bezeichnet), eines drehbar gelagerten Werkstücks mittels einem Paar zusammenwirkender Schleifräder zu schleifen, die unabhängig voneinander gesteuert sind, um in die axiale und in die radiale Richtung des Werkstücks geführt zu werden, oder gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Eine derartige Maschine ist zum Beispiel durch die Druckschrift aus der Resarch-Disclosure Datenbank mit der Nummer 272049 offenbart.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Eine Kombinationsschleifmaschine dieser Art, insbesondere dieser zum Schleifen von Kurbelwellen, hat ein Paar Radköpfe, die jeweils ein Schleifrad haben und die unabhängig voneinander numerisch gesteuert werden können, um in die axiale und die radiale Richtung der Kurbelwelle geführt zu werden, die als das drehbar gelagerte Werkstück dient. Das Paar Schleifräder wird gesteuert, um eine Vielzahl von Kurbelzapfen und zwei gleichzeitig gemäß einem Bearbeitungsprogramm, das in einer numerischen Steuereinheit gespeichert ist, effizient und zusammenwirkend zu schleifen.
  • Während dem Schleifen wird die Kurbelwelle um die Achse der Achszapfen gedreht, so dass die Kurbelzapfen um die Achse der Achszapfen umlaufen. Die Radköpfe bewegen sich synchron mit einer Kurbelwellendrehung vor und zurück, um sich entsprechend den Winkelpositionen der korrespondierenden umlaufenden Kurbelzapfen vor und zurück zu bewegen.
  • Herkömmlich durchläuft, um die Profilunregelmäßigkeit von geschliffenen Abschnitten zu verbessern, eine Kurbelwelle, die ein Schleifen durchlaufen hat, ein Läppen. Die somit fertig gestellte Kurbelwelle wird zum Beispiel an einem Zylinderblock eines Verbrennungsmotors im Automobilgebrauch angebracht. Zum Läppen wird eine separate Läppmaschine eingesetzt. In der Läppmaschine werden die geschliffenen Flächen der Kurbelwelle mittels einem bandförmigen Sandpapier oder einer Polierschicht geläppt.
  • Da Schleifen und Läppen durch Verwendung von unterschiedlichen Maschinen ausgeführt wird, muss eine Kurbelwelle von einer Schleifstation zu einer Läppstation transportiert werden. Ferner ist eine Leerlaufzeit, die zum Beispiel zum Positionieren einer Läppmaschine benötigt wird, beteiligt, womit eine Bearbeitungseffizienz beeinträchtigt ist. Wegen einer starken Abnutzung von Sandpapier oder Polierpapier hat Läppen das Problem, dass Sandpapier oder Polierpapier bricht. Daher ist Läppen selber nicht sehr effizient.
  • Ferner hat, obwohl herkömmliches Läppen eine Oberflächenrauhigkeit verbessern kann, das herkömmliche Läppen den nachstehenden Nachteil. Das heißt, dass bei dem herkömmlichen Läppen Sandpapier oder eine Polierschicht lediglich über einen schwimmenden Mechanismus gegen einen Kurbelzapfen gedrückt wird, ohne die räumliche Beziehung (das heißt die Relativposition) zwischen dem Sandpapier oder der Polierschicht und einem Kurbelzapfen genau zu steuern. Als ein Ergebnis verschlechtert der Läppprozess Rundheit und Zylindrizität von Kurbelzapfen stark, die in dem vorhergehenden Schleifprozess erhalten worden sind.
  • Die Druckschrift US 5 274 961 offenbart eine Maschine mit einem Grobschleifrad, das ringförmige Nuten hat, und einem Endbearbeitungsrad, die auf einer gemeinsamen Welle zum Schleifen von Nocken montiert sein können. Nach einem ersten radialen Vorschub wird das Grobschleifrad zurückgezogen und für einen zweiten radialen Vorschub axial versetzt.
  • Ferner ist im Dokument WO 94/14571 eine Werkstückschleifvorrichtung mit einem Schleifrad und einem Endbearbeitungsband offenbart. Das Schleifrad und das Endbearbeitungsband sind entweder an einer Seite oder an beiden Seiten des Werkstücks angeordnet. In beiden Fällen wird das Werkstück entweder mit dem Schleifrad oder mit dem Endbearbeitungsband bearbeitet.
  • Ferner ist in der Druckschrift WO 98/58767 eine Maschine mit zwei Schleifrädern, von denen jedes ein paar Schleifflächen hat und die an einer Seite eines Werkstücks angeordnet sind, zum Schleifen von unterschiedlichen Paaren von Nocken einer Nockenwelle vorgesehen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Aufgabe der Erfindung ist das Vorsehen einer verbesserten Kombinationsschleifmaschine mit einer hohen Flexibilität und einer kompakten Konstruktion, die es ermöglicht, mit einer höheren Genauigkeit spanend zu bearbeiten.
  • Diese Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale von Anspruch 1 erreicht.
  • Weitere vorteilhafte Entwicklungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Verschlechterung der geometrischen Genauigkeit von Objektabschnitten in einem Läppprozess nach einem Schleifprozess zu verhindern.
  • Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Vielzahl von Objektabschnitten eines Werkstücks effizient zu schleifen und feinzubearbeiten.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist ungewünschte Ereignisse, die mit einem Schleifen zusammenhängen – wie beispielsweise eine Durchbiegung eines Werkstücks, die aus einer mechanischen Berührung zwischen einem Schleifrad und einem Objektabschnitt herrührt, und eine Vibration des Werkstücks und der Maschine – zu verhindern, die eine nachteilige Wirkung auf ein abschließendes Endbearbeiten, das an geschliffenen Abschnitten ausgeführt wird, haben.
  • Ein zusätzliches Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein hocheffizientes Schleifen ohne einer Beteiligung einer Durchbiegung eines Werkstücks in einem Schleifprozess durchzuführen, der eine verhältnismäßig große Bearbeitungslast beinhaltet, und um hochgenaues Endbearbeiten ohne Beteiligung eines Reibens einer anderen geschliffenen Fläche gegen ein mechanisches Element als der in Berührung mit einem Abschlussendbearbeitungswerkzeug in einem Abschlussendbearbeitungsprozess auszuführen, der eine verhältnismäßig geringe Bearbeitungslast beinhaltet.
  • Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine ausreichende Menge an Schleiflösung zu einem Schleifbereich während einem Schleifen zuzuführen, und das Auftreten eines Brennens einer geschliffenen Fläche zu verhindern und um die nachteilige Wirkung eines dynamischen Drucks einer Schleifflüssigkeit, die zu einem Schleifbereich während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, um eine hohe Endbearbeitungsgenauigkeit zu erhalten, zu beseitigen.
  • Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein effizientes Schleifen und Feinbearbeiten einer Vielzahl von Achszapfen und Kurbelzapfen einer Kurbelwelle durch ein einziges Einrichten der Kurbelwelle an einer Schleifmaschine zu ermöglichen.
  • Um die vorstehende Aufgabe zu erzielen, sieht die vorliegende Erfindung eine Kombinationsschleifmaschine vor, die einen ersten Radkopf und einem zweiten Radkopf hat, die unabhängig voneinander gesteuert werden können, um in die axiale Richtung eines drehbar gelagerten Werkstücks und in eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung geführt zu werden. Der erste Radkopf hat ein Schleifrad und der zweite Radkopf hat ein Feinbearbeitungsrad. Axial getrennte Objektabschnitte des Werkstücks, die mittels dem Schleifrad geschliffen worden sind, werden mittels dem Feinbearbeitungsrad fein bearbeitet, während das Werkstück durchgehend an der Schleifmaschine gelagert ist, ohne die Art der Lagerung zu wechseln. Auf diese Weise sind Schleifen und Feinbearbeiten kombiniert.
  • Schleifen und Feinbearbeiten werden auf einer einzigen Maschine ausgeführt, während das Werkstück mittels einem Werkstücklagermechanismus gelagert ist, ohne die Art der Lagerung zu ändern, so dass eine Überführung des Werkstücks von einer Schleifstation zu einer Endbearbeitungsstation unnötig wird. Die Position eines Kontaktpunkts des Schleifrads im Bezug auf das Werkstück wird zusammen mit dem zweiten Radkopf variiert, der auf eine genau gesteuerte Weise vor und zurück bewegt werden kann. Somit kann die Oberflächenrauhigkeit des Objektabschnitts, der mittels dem Schleifrad des ersten Radkopfs geschliffen worden ist, verbessert werden, während das geometrische Profil des Objektabschnitts, wie beispielsweise Rundheit und Zylindrizität, aufrecht erhalten wird, wie mittels dem Schleifrad genau endbearbeitet. Somit kann ein Bearbeiten intensiv ausgeführt werden und eine Feinbearbeitungsgenauigkeit verbessert werden. Bevorzugt hat jedes von dem Schleifrad und dem Feinbearbeitungsschleifrad eine Schicht aus CBN-Körnern oder Diamantkörnern, die eine lange Schleiflebenszeit aufweisen. Bevorzugt sind das Schleifrad und das Feinbearbeitungsrad an dem ersten beziehungsweise dem zweiten Radkopf auf eine derartige Weise angeordnet, dass sie einander zugewandt sind.
  • Bevorzugt wird eine numerische Steuereinheit zum Steuern der Schleifmaschine auf die nachstehende Weise programmiert. Das Schleifrad des ersten Radkopfes, der seine Ursprungsposition an einem Ende eines gemeinsamen Wegs hat, schleift anfangs den Objektabschnitt, der von der Ursprungsposition weit entfernt gelegen ist; das heißt der Objektabschnitt, der nahe dem anderen Ende des gemeinsamen Wegs gelegen ist, bei dem die Ursprungsposition des zweiten Radkopfes gelegen ist. Danach schleift das Schleifrad nacheinander die verbleibenden Objektabschnitte, während der erste Radkopf zu seiner Ursprungsposition zurückkehrt. Das Feinbearbeitungsrad des zweiten Radkopfes bearbeitet die Objektabschnitte nacheinander fein, die mittels dem Schleifrad geschliffen worden sind, während der zweite Radkopf zu der Ursprungsposition des ersten Radkopfes und parallel mit dem Schleifen bewegt wird, das mittels dem Schleifrad ausgeführt wird. Schleifen und Feinbearbeiten werden parallel zueinander an mindestens einem Abschnitt der Objektabschnitte ausgeführt, wodurch die Bearbeitungszeit je Werkstück verkürzt wird. Bevorzugt beginnt das Schleifrad das Schleifen von dem Objektabschnitt, der am nächsten zu der Ursprungsposition des zweiten Radkopfes gelegen ist, und schleift dann die verbleibenden Objektabschnitte, während der erste Radkopf zu seiner Ursprungsposition zurückkehrt. Ferner bearbeitet das Feinbearbeitungsrad die Objektabschnitte fein, die mittels dem Schleifrad geschliffen worden sind, während es sich nach dem ersten Radkopf zu der Ursprungsposition des ersten Radkopfes bewegt. Somit kann die Gesamtzeit, die zum Schleifen und Feinbearbeiten erforderlich ist, minimiert werden.
  • Bevorzugt werden Schleifen eines Objektabschnitts und Feinbearbeiten eines geschliffenen Objektabschnitts parallel zueinander ausgeführt. Feinbearbeiten wird parallel mit einem Feinschleifen ausgeführt, das bei Abschluss eines Grobschleifens des Objektabschnitts ausgeführt wird. Feinbearbeiten wird parallel zu einem Feinschleifen ausgeführt, das bei schonenden Schleifbedingungen ausgeführt wird, nicht parallel zu einem Grobschleifen, das bei harten Schleifbedingungen ausgeführt wird. Somit kann verhindert werden, dass die Genauigkeit einer feinbearbeiteten Fläche durch die Vibration und Durchbiegung des Werkstücks beeinflusst wird, die auftreten würde, wenn ein Feinbearbeiten parallel zu einem Grobbearbeiten ausgeführt würde. Angesichts einer Verkürzung einer Bearbeitungszeit werden Schleifen und Feinbearbeiten bevorzugt – in denen ein zu schleifender Objektabschnitt und ein geschliffener Objektabschnitt benachbart zu dem Objektabschnitt gleichzeitig Schleifen beziehungsweise Feinbearbeiten durchlaufen – ausgeführt, während sich der erste und der zweite Radkopf zu der Ursprungsposition des ersten Radkopfes bewegt. Hier kann „Feinschleifen" ein letzter Schleifschritt sein, der einen letzten Vorschub zum Schneiden des Schleifrades beinhaltet, oder ein Zwischenschleifschritt sein, der zwischen einem Grobschleifschritt und dem letzten Schleifschritt auszuführen ist.
  • Bei Abschluss eines Schleifens von jedem der Objektabschnitte wird die räumliche Beziehung (das heißt die Relativposition) zwischen dem Objektabschnitt und dem Schleifrad gespeichert. Wenn Feinbearbeiten zu starten ist, wird das Feinbearbeitungsrad genau an einer Feinbearbeitungsstartposition auf der Basis gespeicherter Positionsdaten positioniert. Da eine Feinbearbeitungsstartposition auf der Basis von Daten hinsichtlich einer Werkzeugposition bestimmt wird, die bei Abschluss eines Schleifens von jedem der Objektabschnitte erfasst wird, kann das Feinbearbeitungsrad zum Schneiden gegen eine grobe Fläche des Objektabschnitts fein zugeführt werden. In dem Fall eines Werkstücks, das eine geringe Festigkeit und eine merkliche Anisotropie in eine Drehrichtung aufweist, wie beispielsweise eine Kurbelwelle, begegnet ein Schleifrad einer Schwierigkeit eines Bewirkens eines genauen feinen Vorschubs zum Feinbearbeiten. Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem. Ferner kann die vorstehend beschriebene Einrichtung zur Lösung eine sogenannte Leerlaufvorschubzeit verkürzen, die beim Beginnen eines Feinbearbeitens erforderlich ist, um das Feinbearbeitungsrad in Kontakt mit einer geschliffenen Fläche von jedem der Objektabschnitte bei einer geeigneten Vorschubgeschwindigkeit zum Schneiden zu bringen. Somit kann eine Bearbeitungseffizienz verbessert werden.
  • Die Position des Schleifrads bei Abschluss eines Schleifens kann mittels einem Ausgang eines Absolutwertgebers erfasst werden, der die Vorschubeinheit des ersten Radkopfes ausbildet und als eine Positionserfassungseinrichtung dient. Alternativ kann ein Kontaktpunkt des Schleifrads durch Verwendung einer optischen oder magnetischen Erfassungseinrichtung erfasst werden. Wenn Feinbearbeiten auszuführen ist, wird das Feinbearbeitungsrad auf der Basis von Daten hinsichtlich der Position des Schleifrads oder des ersten Radkopfes, wie bei Abschluss eines Schleifens erfasst ist, positioniert. Eine Berechnung der Feinbearbeitungsstartposition berücksichtigt einen entgegen gesetzten Unterschied zwischen dem Schleifrad und dem Feinbearbeitungsrad und einem Positionsunterschied zwischen dem ersten Radkopf und dem zweiten Radkopf in Bezug auf den Ursprung des X-Koordinatensystems; das heißt der Bearbeitungsursprung, der zum Beispiel die Achse der Drehung des Werkstücks ist. Die numerische Steuereinheit kann diese Berechnung unmittelbar nach Erfassung der Position des Schleifrads oder des ersten Radkopfes, oder unmittelbar bevor ein Feinbearbeiten gestartet ist, ausführen.
  • Eine Abtragung des Schleifrads, die von einer Reibung mit dem Werkstück herrührt und die von einem Abrichten herrührt, das zur Wiederherstellung der Schleiffläche des Schleifrads ausgeführt wird, kann durch Verwendung einer bekannten Erfassungseinrichtung erfasst werden, die einen direkten oder indirekten Kontakt mit der Schleiffläche des Schleifrads beinhaltet. In dem Fall, in dem eine hohe Auflösung einer Erfassung erforderlich ist, wird jedoch der Unterschied zwischen dem somit erfassten scheinbarem Durchmesser und einem Istdurchmesser im Bezug auf das Schleifrad nicht unerheblich. Um für die numerische Steuereinheit eine genaue Feinbearbeitungsstartposition durch kleines Einbringen eines Fehlers, der aus einem scheinbaren Durchmesser des Schleifrads herrührt, zu berechnen, ist die Verwendung eines Schleifrads mit einer starken Abtragung bevorzugt, da eine Verringerung des Durchmessers eines derartigen Schleifrads über eine lange Lebensdauer klein ist.
  • Vorteilhaft ist eine Stützeinheit vorgesehen, um das Werkstück von dem gegen gesetzte Schleifrads zu lagern, zumindest wenn das Schleifrad ein Grobschleifen ausführt. Die Stützeinheit lagert das Werkstück jedoch nicht, zumindest wenn das Feinbearbeitungsrad eine letzte Stufe eines Feinbearbeitens ausführt; insbesondere bei einem letzten Ausfunken. Bei der letzten Stufe eines Feinbearbeitens verhindert eine Beseitigung einer mechanischen Reibung zwischen dem Werkstück und dem Stützschuh ein Rattern, das andererseits aus der mechanischen Reibung resultieren würde, ebenso wie eine Verschlechterung einer Rauhigkeit einer feinbearbeiteten Fläche des Werkstücks.
  • Bevorzugt wird die vorliegende Erfindung auf eine Kurbelzapfenschleifmaschine mit einem C-X Steuersystem angewandt. Das Werkstück hat die Form einer Kurbelwelle. Der Werkstücklagermechanismus lagert die Kurbelwelle, so dass die Kurbelwelle um die Lagerzapfenachse dreht, um hierdurch Kurbelzapfen um die Lagerzapfenachse zu umlaufen. Während einem Schleifen oder einem nachfolgenden Feinbearbeiten bewegt sich der erste oder der zweite Radkopf synchron mit dem Phasenwinkel des umlaufenden Kurbelzapfens, der zu Schleifen oder Feinzubearbeiten ist, vor und zurück.
  • Jeder der Kurbelzapfen wird anfangs mittels des Schleifrads geschliffen und wird dann mittels dem Feinbearbeitungsrad fein bearbeitet. Während einem Schleifen oder einem Feinbearbeiten werden eine Drehung der Kurbelwelle und ein Vorrücken/Zurückziehen des ersten oder zweiten Radkopfes synchronisiert. Somit können, sogar obwohl die Steifigkeit der Kurbelwelle mit der Drehwinkelposition stark variiert, die Kurbelzapfen hocheffizient und genau geschliffen und fein bearbeitet werden. Während einem Schleifen und nachfolgenden Feinbearbeiten verbleibt eine Lagerung der Kurbelwelle, die durch den Werkstücklagermechanismus bewirkt wird, unverändert, wodurch das Feinbearbeitungsrad zum Schneiden gegen die geschliffene Fläche des Kurbelzapfens fein zugeführt werden kann. Bevorzugt wird, unmittelbar nachdem jeder der Kurbelzapfen geschliffen ist, der Kurbelzapfen fein bearbeitet. Ferner wird die Position des Schleifrads wie beim Abschluss eines Schleifens erfasst gespeichert. Auf der Basis der Positionsdaten wird das Feinbearbeitungsrad vor einem Beginn eines Feinbearbeitens positioniert. Insbesondere wird ein Schleifen – das harte Schleifbedingungen beinhaltet, wie beispielsweise ein großes Schleifabmaß – ausgeführt, während die Stützeinheit die Kurbelwelle lagert, um eine Durchbiegung der Kurbelwelle zu verhindern. Ferner wird ein Feinbearbeiten; zumindest die letzte Stufe eines Feinbearbeitens – die ein kleines Schleifabmaß beinhaltet – ausgeführt, während kein mechanischer Kontakt zwischen der Kurbelwelle und der Stützeinheit eingerichtet ist, wodurch ein nachteiliger Effekt auf eine Endoberflächenrauhigkeit vermieden wird, die andererseits aus dem mechanischen Kontakt resultieren würde.
  • Vorteilhaft wird eine größere Menge an Kühlmittel zu einem Bereich eines Schleifens, der zwischen dem Schleifrad und dem Objektabschnitt gelegen ist, während einem Schleifen zugeführt, das unter harten Bedingungen ausgeführt wird. Während einem Feinbearbeiten, das ausgeführt wird, um eine Profilunregelmäßigkeit stark zu verbessern, wird eine kleine Menge an Kühlmittel zu dem Objektabschnitt zugeführt und Ölnebel, der als ein Schmiermittel dient, wird über das Feinbearbeitungsrad gesprüht. Verringern eines Kühlmittels, das während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, verhindert ein Rattern und eine Erzeugung eines dynamischen Drucks, der andererseits aus einem Kühlmittel resultieren würde, das zwischen dem Objektabschnitt und dem Feinbearbeitungsrad erfasst wird, wodurch ein Feinbearbeitungsflächenprofil weiter verbessert wird; das heißt eine geometrische Genauigkeit und eine Oberflächengenauigkeit.
  • Bevorzugt wird ein Filter zum Verhindern eines Eintritts von Fremdmaterial in ein Kühlmittel, das während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, eingesetzt und eine Menge an Kühlmittel, das während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, ist nicht größer als ein Zehntel des Kühlmittels, das zu dem Bereich des Schleifens während einem Schleifen zugeführt wird. Dies beseitigt ein Rattern und eine Erzeugung eines dynamischen Drucks und verhindert eine Ausbildung von Kratzern auf einer feinbearbeiteten Fläche.
  • Bevorzugt werden in diesem Fall, in dem das Werkstück die Form einer Kurbelwelle hat, bevor oder nachdem alle Kurbelzapfen geschliffen und fein bearbeitet sind, alle Lagerzapfen der Kurbelwelle geschliffen und feinbearbeitet. Dies ermöglicht ein Schleifen und Feinbearbeiten von Lagerzapfen und Kurbelzapfen der Kurbelwelle auf einer einzigen Schleifmaschine bei Beteiligung einer einzigen Einrichtung der Kurbelwelle an der Maschine, wodurch eine Bearbeitungsgenauigkeit und Effizienz weiter verbessert wird. Bevorzugt wird ein Schleifen und ein Feinbearbeiten von Lagerzapfen vor einem Schleifen und Feinbearbeiten von Kurbelzapfen ausgeführt, das eine komplizierte Steuerung beinhaltet, wie beispielsweise eine Winkelsteuerung einer Kurbelwellendrehung, wodurch eine hohe Genauigkeit eines Endbearbeitens von Kurbelzapfen erreicht wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Verschiedene andere Aufgaben, Merkmale und viele von begleitenden Vorteilen der vorliegenden Erfindung werden leicht gewürdigt, wenn diese unter Bezugnahme auf die nachstehende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele unter Berücksichtigung der begleitenden Zeichnungen besser verstanden werden, in denen:
  • 1 eine Draufsicht ist, die eine Kurbelzapfenschleifmaschine zeigt, die ein Ausführungsbeispiel einer Kombinationsschleifmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
  • 2 eine Seitenansicht ist, die eine Messeinheit zeigt, die in der Kurbelzapfenschleifmaschine von 1 verwendet wird;
  • 3 ein Blockdiagramm ist, das ein Steuersystem der Kurbelzapfenschleifmaschine von 1 zeigt;
  • 4 ein Ablaufdiagramm eines Systemsteuerprogramms ist, das eine numerische Steuereinheit der Kurbelzapfenschleifmaschine von 1 ausbildet;
  • 5 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Einzelheit eines Abschnitts des Ablaufdiagramms von 4 zeigt;
  • 6 eine Indexpositionsspeichertabelle ist, die in einem RAM der numerischen Steuereinheit ausgebildet ist;
  • 7 eine Radpositionsspeichertabelle ist, die in dem RAM der numerischen Steuereinheit ausgebildet ist,
  • 8A8E Ansichten sind, die die Schritte eines Schleifens und Feinbearbeitens von Kurbelzapfen zeigen;
  • 9 ein Diagramm ist, das Zwischenbeziehungen zwischen einem Schleifzyklus, einem Feinbearbeitungszyklus und einem Stützvorschubzyklus zeigt;
  • 10 ein Diagramm ist, das die Beziehung zwischen der Phase der Drehung eines Kurbelzapfens, einem Vorschub eines Schleifrads oder eines Feinbearbeitungsschleifrads und Profildaten zeigt;
  • 11 ein Diagramm ist, das ein Kühlmittelzufuhrsystem zeigt, das die Schleifmaschine von 1 begleitet;
  • 12 eine schematische vergrößerte Ansicht ist, die eine Nebeldüse des Kühlmittelzufuhrsystems von 11 zeigt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • 1 zeigt eine Kurbelzapfenschleifmaschine, die ein Ausführungsbeispiel der Kombinationsschleifmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist. Z-Achsenführungsschienen 2 erstrecken sich auf einem Bett 1 in die Längsrichtung des Betts (Z-Achsenrichtung) oder in die rechts/links-Richtung in 1. Ein linker Tisch 6 ist an den Z-Achsenführungsschienen 2 auf eine derartige Weise angeordnet, um mittels einer Vorschubschraube 3 verschiebbar zu sein. Ein rechter Tisch 7 ist an den Z-Achsenführungsschienen 2 auf eine derartige Weise angeordnet, um mittels einer Vorschubschraube 4 verschiebbar zu sein. Ein Schleifradkopf (erster Radkopf) 8 ist an dem linken Tisch 6 auf eine derartige Weise angeordnet, um in eine radiale Richtung eines Werkstücks W (nachstehend erläutert) verschiebbar ist; insbesondere in eine Richtung (X-Achsrichtung) senkrecht zu der Z-Achsenrichtung mittels einer Vorschubschraube 12. Gleichermaßen ist ein Feinbearbeitungsradkopf (zweiter Radkopf) 9 an dem rechten Tisch 7 auf eine derartige Weise angeordnet, um in die X-Achsenrichtung mittels einer Vorschubschraube 13 verschiebbar zu sein. Ein Schleifrad 14 ist drehbar durch den Schleifradkopf 8 gelagert. Ein Feinbearbeitungsrad 15 ist drehbar durch den Feinbearbeitungsradkopf 9 gelagert.
  • Ein Spindelstock 17 und ein Reitstock 18 sind getrennt voneinander an dem Bett 1 angeordnet und vor dem Schleifrad- und den Feinbearbeitungsradköpfen 8 und 9 gelegen. Eine Kurbelwelle (Werkstück) W ist zwischen dem Spindelstock 17 und dem Reitstock 18 mittels der entsprechenden Zentren gelagert. Ein C-Achsenservomotor 19 zum Drehen der Kurbelwelle W ist an dem Spindelstock 17 angebracht. Ein Spannfutter 20 des Spindelstocks 17 spannt ein Ende der Kurbelwelle W, um die Kurbelwelle W zu drehen. Ein Wertgeber 19E, der an dem hinteren Ende des Servomotors 19 angebracht ist, erfasst die Drehposition der Kurbelwelle W. Die Mitte des Reitstocks 18 drückt die Mitte des anderen Endes der Kurbelwelle W, um hierdurch die Kurbelwelle W in Zusammenwirkung mit dem Spannfutter 20 zu lagern.
  • Die Vorschubschrauben 3, 4, 12 und 13 werden mittels der korrespondierenden Servomotoren, die mit einem Wertgeber ausgestattet sind, unter Steuerung einer numerischen Steuereinheit gedreht, die nachstehend beschrieben ist. Insbesondere ist ein Servomotor 25, der mit einem Wertgeber 25E ausgestattet ist, mit einem linken Endabschnitt der Vorschubschraube 3 verbunden, die angepasst ist, um sich in die Z-Achsenrichtung des linken Tisches 6 zu bewegen, der den Schleifradkopf 8 trägt. Ein Servomotor 26, der mit einem Wertgeber 26E ausgestattet ist, ist mit einem rechten Endabschnitt der Vorschubschraube 4 verbunden, die angepasst ist, um sich in die Z-Achsenrichtung des rechten Tisches 7 zu bewegen, der den Feinbearbeitungsradkopf 9 trägt. Ein Servomotor 27, der mit einem Wertgeber 27E ausgestattet ist, ist mit einem Endabschnitt der Vorschubschraube 12 verbunden, die angepasst ist, um sich in die X-Achsenrichtung des Schleifradkopfes 8 auf dem linken Tisch 6 zu bewegen. Ein Servomotor 28, der mit einem Wertgeber 28E ausgestattet ist, ist mit einem Endabschnitt der Vorschubschraube 13 verbunden, die angepasst ist, um sich in die X-Achsenrichtung des Feinbearbeitungsradkopfes 9 auf dem rechten Tisch 7 zu bewegen. Das Schleifrad 14 und das Feinbearbeitungsrad 15 sind an dem Schleifradkopf 8 beziehungsweise dem Feinbearbeitungsradkopf 9 auf eine derartige Weise angebracht, um einander zugewandt zu sein. Das Schleifrad 14 und das Feinbearbeitungsrad 15 werden mittels den korrespondierenden nicht dargestellten eingebauten Motoren gedreht, die in dem Schleifradkopf 8 beziehungsweise dem Feinbearbeitungsradkopf 9 enthalten sind.
  • Das Schleifrad 14 und das Feinbearbeitungsrad 15 haben jeder ein scheibenartiges Substrat und eine stark abrasive Schicht, die eine Dicke von 5 bis 10 mm hat, die an der Umfangsfläche des Substrats angeklebt ist. Die stark abrasive Schicht ist aus abrasiven Diamantkörnern, bevorzugt abrasive CBN-Körner, ausgebildet, die mittels einer keramischen Bindung miteinander verbunden sind. Bevorzugt haben die stark abrasiven CBN-Körner, die in der abrasiven Schicht des Schleifrads 14 enthalten sind, eine mittlere Korngröße von ungefähr 80 bis 120; und die abrasiven CBN, die in der abrasiven Schicht des Feinbearbeitungsrads 15 enthalten sind, haben eine mittlere Korngröße von ungefähr 400 bis 600.
  • Eine Stützeinheit 30 ist an dem Bett 1 entgegengesetzt zu dem Schleifradkopf 8 und dem Feinbearbeitungsradkopf 9 in Bezug auf die Kurbelwelle W angeordnet. Die Stützeinheit 30 hat eine Stützbasis 31, einen Stützkopf 32, eine Vorschubschraube 33 und einen Servomotor 34, der mit einem Wertgeber ausgestattet ist, die angepasst sind, um den Stützkopf 32 zu einer Indexposition zu bewegen, einen Stützschuh 35, der in die X-Achsrichtung mittels dem Stützkopf 32 geführt wird, und einen Servomotor 36, der mit einem Wertgeber ausgestattet ist, der angepasst ist, um den Stützschuh 35 in eine radiale Richtung der Kurbelwelle W vorzurücken/zurückzuziehen. In dem Fall der dargestellten Kurbelwelle W zur Verwendung in einem Vierzylindermotor wird während einem Schleifen der Stützschuh 35 wahlweise zu einer von Indexpositionen korrespondieren zu drei mittleren Lagerzapfen bewegt, das heißt Lagerzapfen J2, J3 und J4 (die zweiten bis vierten Lagerzapfen von dem Reitstock 18). In der somit indexierten Position bewirkt der Servomotor 36, dass der Stützschuh 35 vorrückt, bis der Stützschuh 35 in Kontakt mit dem jeweiligen Lagerzapfen kommt, wodurch eine Durchbiegung der Kurbelwelle W verhindert wird.
  • In der Kurbelzapfenschleifmaschine gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, und die den vorstehend beschriebenen Aufbau hat, ist die Kurbelwelle W zwischen dem Spindelstock 17 und dem Reitstock 18 gelagert. Während einem Schleifen bewegt der Servomotor 25 den linken Tisch 6, so dass das Schleifrad 14 zu Indexpositionen nacheinander in Linie mit Kurbelzapfen P1 bis P4 bewegt wird. Als nächstes wird der Servomotor 19 des Spindelstocks 17 gedreht, um die Kurbelwelle W zu drehen. Da die Kurbelwelle W um die Achse ihrer Lagerzapfen J1 bis J5 gedreht wird, umlaufen die Kurbelzapfen P1 bis P4, die zu schleifen sind, die Achse der Lagerzapfen J1 bis J5. Dann bewirkt der Servomotor 27, dass der Schleifradkopf 8 vorrückt. Da die Kurbelzapfen P1 bis P4 umlaufen, bewirkt die numerische Steuereinheit, dass der Schleifradkopf 8 synchron mit einer Drehung des Servomotors 19 vorgerückt und zurückgezogen wird, wodurch ein Schleifen mittels dem Schleifrad 14 ausgeführt wird. Zusätzlich zu dieser synchronen Bewegung rückt der Servomotor 27 das Schleifrad 14 zum Vorschub fortschreitend fort, um den jeweiligen Kurbelzapfen auf eine vorgegebene Abmessung Endzubearbeiten.
  • Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Schleifen auf die Nachstehende Weise ausgeführt. Zunächst wird das Schleifrad 14 positioniert, um mit dem ersten Zapfen P1 in einer Linie zu sein, der am nächsten zu der Ursprungsposition des Feinbearbeitungsradkopfes 9 gelegen ist. Das Schleifrad 14 schleift den Zapfen P1. Danach wird in dem Prozess des Bewegens des linken Tisches 6 zu seiner Ursprungsposition, die an dem linken Ende seines Längshubs die Bewegung in 1 gelegen ist, das Schleifrad 14 positioniert, um nacheinander mit dem zweiten Zapfen P2, dem dritten Zapfen P3 und dem vierten Zapfen P4 in Linie zu sein, wodurch die Zapfen P2 bis P4 nacheinander geschliffen werden. Das heißt, dass in dem Prozess des Bewegens des linken Tisches 6 zu seiner Ursprungsposition von der Position, die durch die Hilfslinie in 1 dargestellt ist und am nächsten zu der Ursprungsposition des Feinbearbeitungsradkopfes 9 gelegen ist (ein rechter Ursprung des Längsindexierens), die Kurbelzapfen P1 bis P4 nacheinander geschliffen werden. Nachdem alle der Kurbelzapfen P1 bis P4 nacheinander mittels dem Schleifrad 14 geschliffen sind, kehrt der linke Tisch 6 zu seiner Ursprungsposition zurück, die ein linker Ursprung der Längsindexierung ist. Während der linke Tisch 6 in seiner Ursprungsposition positioniert ist, wartet das Schleifrad 14 in einer derartigen Position, die dem Feinbearbeitungsrad 15 erlaubt, mit dem Zapfen J5 in Linie zu sein.
  • Feinbearbeiten wird auf die nachstehende Weise ausgeführt. Wenn nach Abschluss eines Schleifens des ersten Zapfens P1 der linke Tisch 6 zu einer Indexposition bewegt wird, bei der das Schleifrad 14 mit dem zweiten Zapfen P2 in Linie ist, bewirkt der Servomotor 26, dass sich der rechte Tisch 7 von seiner Ursprungsposition zu einer Indexposition bewegt, in der das Feinbearbeitungsrad 15 mit dem ersten Zapfen P1 in Linie ist. Dann beginnt das Feinbearbeitungsrad 15 ein Feinbearbeiten des Zapfens P1. Danach folgt, wenn der linke Tisch 6 nacheinander zu Indexpositionen bewegt wird, in denen das Schleifrad 14 mit dem dritten Zapfen P3 und dem vierten Zapfen P4 in Linie ist, der rechte Tisch 7 der Bewegung des linken Tisches 6 und wird nacheinander zu Indexpositionen bewegt, in denen das Feinbearbeitungsrad 15 mit dem zweiten Zapfen P2 und dem dritten Zapfen P3 in Linie ist. Wenn der linke Tisch 6 zu seiner Ursprungsposition zurück kehrt, in der das Schleifrad 14 dem Spannfutter 20 oder dem Spindelstock 17 zugewandt ist, wird der rechte Tisch 7 zu einer Indexposition bewegt, in der das Feinbearbeitungsrad 15 in Linie mit dem vierten Zapfen P4 ist. Wenn der rechte Tisch 7 in jeder der Indexpositionen positioniert ist, bewirkt der Servomotor 28, dass der Feinbearbeitungsradkopf 9 vorrückt. Während einem regelmäßigen Drehen und umgekehrt synchron zur Drehung des Motors 19 schiebt der Servomotor 28 den Feinbearbeitungsradkopf 9 von einer Feinbearbeitungsstartposition vor, um ein fortschreitendes Endbearbeiten des jeweiligen Kurbelzapfens auf eine vorgegebene Abmessung fortschreitend Endzubearbeiten. Bei Abschluss eines Feinbearbeitens des vierten Zapfens P4 kehrt der rechte Tisch 7 zu seiner Ursprungsposition zurück.
  • Wie in 2 gezeigt ist, hat die Kurbelzapfenschleifmaschine der vorliegenden Erfindung ferner eine Messeinrichtung 40, die an dem Schleifradkopf 8 angeordnet ist. Die Messeinrichtung 40 ist eine bekannte Messeinrichtung der Nachführbauart (zum Beispiel die von Marposs S.P.A., Italien), die dem umlaufenden Kurbelzapfen P folgt und den Kontakt damit aufrecht erhält, der ein Schleifen durchläuft, wodurch die Abmessung des Kurbelzapfens P gemessen wird. Die Messeinheit 40 hat ein Trägerelement 41, das an dem Schleifradkopf 8 angeordnet ist, einen ersten Arm 42, der schwenkbar durch das Trägerelement 41 gelagert ist und sich vorwärts erstreckt (rechts in 2), einen zweiten Arm 43, der an einem entfernten Ende des ersten Arms 42 schwenkbar gelagert ist, und einen Balken 44, der fest an einem entfernten Ende des zweiten Arms 43 im Wesentlichen senkrecht zu dem zweiten Arm 43 angebracht ist. Der Messbalken 44 hat einen Messkopf, der wiederum einen V-Block 45 hat, der fest an dem Bodenende des Messbalkens 44 angebracht ist, und einen Messfühler 46, der an der Mitte des V-Blocks 45 hin- und her bewegbar angeordnet ist. Der Messkopf erfasst eine Hin- und Herbewegung des Messfühlers 46 und gibt ein elektrisches Signalkennzeichen für die Bewegung aus. Ein Führungselement 47 ist fest an einer Seitenfläche des V-Blocks 45 angebracht und führt den V-Block 45 zum Eingriff mit dem Kurbelzapfen P.
  • Eine Betriebseinheit ist an dem Schleifradkopf 8 angeordnet. Die Betriebseinheit hat einen Hydraulikzylinder 51. Die Kolbenstange 51a des Hydraulikzylinders 51 stößt an einen Betriebsblock 50, der mit dem ersten Arm 42 integriert ist. Der Hydraulikzylinder 51 bewegt den Messbalken 44 zwischen einer Warteposition (durch eine angedeutete Linie repräsentiert) und einer Messposition (durch eine durchgezogene Linie repräsentiert). Ein Lagerblock 52 erstreckt sich von der Bodenfläche eines entfernten Endabschnittes des ersten Arms 42 nach vorwärts. Ein Vorsprung 53 ist an dem Lagerblock 52 ausgebildet. Wenn der Messbalken 44 in der Warteposition ist, stößt der Vorsprung 53 an die Bodenfläche des zweiten Arms 43, um hierdurch den zweiten Arm 43 horizontal aufrecht zu erhalten. Da die Kolbenstange 51a des Hydraulikzylinders 51 von ihrer erweiterten Position zurückgezogen wird, sinkt der Messbalken 44 fortschreitend von seiner Warteposition. Dementsprechend kontaktiert das Führungselement 47 den Kurbelzapfen P. Dann wird durch Führung entlang des Führungselements 47 der Kurbelzapfen P mit dem V-Block 45 in Eingriff gebracht. Zu diesem Zeitpunkt ist der zweite Arm 43 getrennt von dem Vorsprung 53 des Lagerblocks 52 und ist somit drehbar.
  • Als nächstes ist ein Steuersystem für ein Steuern der Kurbelzapfenschleifmaschine des vorliegenden Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Das Steuersystem hat eine numerische Steuereinheit 60, die wiederum eine erste CPU 61 und eine zweite CPU 62, einen ROM 63, einen RAM 64 und einen Bus 65 zum Verbinden der ersten und der zweiten CPU 61 und 62, des ROM 63 und des RAM 64. Die erste CPU 61 ist über eine Schnittstelle 66 mit Servomotorsteuerkreisen einer Antriebseinheit 67, insbesondere einem X-Achsenservomotorsteuerkreis DOX, einem Z-Achsenservomotorsteuerkreis DUZ, einem S-Achsenservomotorsteuerkreis DUS zum Steuern der Stützeinheit 30 und einem T-Achsenservomotorsteuerkreis DUT verbunden. Diese Servomotorsteuerkreise DOX, DUZ, DUS und DUT sind angepasst, um die entsprechenden Servomotoren 27, 25, 34 und 36 zu betätigen und empfangen ein Regelungssignal von jedem der Wertgeber 27E, 25E, 34E und 36E der korrespondierenden Servomotoren.
  • Die zweite CPU 62 ist über eine Schnittstelle 68 mit Servomotorsteuerkreisen einer Antriebseinheit 69, insbesondere mit einem U-Achsenservomotorsteuerkreis DUU, einem V-Achsenservomotorsteuerkreis DUV und einem C-Achsenservomotorsteuerkreis DUC verbunden. Diese Servomotorsteuerkreise DUU, DUV und DUC sind angepasst, um die Servomotoren 28 und 26 zum Zuführen des Feinbearbeitungsradkopfes 9 beziehungsweise den Servomotor 19 des Spindelstockes 17 zu betreiben und ein Rückkopplungssignal von jedem der Wertgeber 28E, 26E und 19E der korrespondierenden Servomotoren zu empfangen. Die erste CPU 61 dient als Master, während die zweite CPU 62 als Slave dient. Somit arbeitet die zweite CPU 62 unter der Steuerung der ersten CPU 61.
  • Eine Eingangs/Ausgangseinheit 74, die ein CRT 72 und ein Zehn-Tasten-Tastaturfeld 73 hat, ist über eine Schnittstelle 71 mit dem Bus 65 verbunden. Ein Systemsteuerprogramm und andere notwendige Daten sind in dem ROM 63 gespeichert. Ein Bearbeitungssteuerprogramm und andere notwendige Daten sind in dem RAM 64 gespeichert. Zusätzlich zu der numerischen Steuereinheit 60 ist ein Sequenzkontroller 76 über eine Schnittstelle 77 mit dem Bus 65 verbunden. Ferner ist der Messkopf der Messeinheit 40, die an dem Schleifradkopf 8 angeordnet ist, über eine Schnittstelle 78, die einen AD-Wandler hat, mit dem Bus 65 verbunden.
  • Ein Steuersystem, das die vorliegende Erfindung aufweist, ist unter Bezugnahme auf 4 beschrieben, die ein Ablaufdiagramm ist, das Steuerschritte zeigt, die in dem ROM 63 gespeichert sind. Ein Systemsteuerprogramm zum Ausführen einer Steuerung entsprechend dem Ablaufdiagramm wird hauptsächlich durch die erste CPU 61 ausgeführt. Die erste CPU 61 weist die zweite CPU 62 an, welcher Prozess auszuführen ist. Zur Erleichterung der Beschreibung ist ein Aufteilen der Prozesse zwischen der CPU 61 und 62 in der nachstehenden Beschreibung nicht spezifiziert.
  • Wenn ein Bediener einen Maschinenstartbefehl eingibt, wird eine Beurteilung gemacht, ob Maschinenstartbedingungen eingerichtet sind (OK) (Schritt 81) oder nicht. In dem Fall von OK wird ein Maschinensequenzzähler N auf 1 voreingestellt (Schritt 82). Als nächstes wird ein Tisch zu einer Indexposition bewegt (Schritt 83). Wie in 6 gezeigt ist, ist ein Indexpositionsspeichertisch IPMT in der RAM 64 ausgebildet. Wenn die Bearbeitungssequenz N spezifiziert ist, werden ein zu schleifender Kurbelzapfen, ein feinzubearbeitender Kurbelzapfen und ein durch die Stützeinheit 30 zu lagernder Lagerzapfen auf der Basis des Inhalts der Indexpositionsspeichertabelle IPMT ausgewählt. Der Inhalt der Indexpositionsspeichertabelle IPMT wird durch einen Bediener durch Verwendung der Zehn-Tasten-Tastatur 73 im Voraus eingegeben. In diesem Fall wird, da die Bearbeitungssequenz N auf 1 gesetzt ist, der Servomotor 25 betätigt, um den linken Tisch 6 zu einer Indexposition zu bewegen, bei der das Schleifrad 14 mit dem ersten Zapfen P1 in Linie ist, der am nächsten zu dem Feinbearbeitungsrad 15 ist (siehe 8A).
  • Der Inhalt der Indexpositionsspeichertabelle IPMT zeigt an, dass das Feinbearbeitungsrad 15 in der Bearbeitungssequenz N1 in der Ursprungsposition Rg zu positionieren ist. Da jedoch der rechte Tisch 7 schon an seiner Ursprungsposition positioniert ist, wird nur der linke Tisch 6 zu einer Indexposition bewegt, wie vorstehend erwähnt ist. Zur gleichen Zeit wird der Servomotor 34 betätigt, um den Stützkopf 32 in die Z-Achsenrichtung zu einer Indexposition zu bewegen, in der der Stützschuh 35 mit dem zweiten Lagerzapfen J2 in einer Linie ist, wie in der Bearbeitungssequenz N1 der Indexpositionsspeichertabelle IPMT spezifiziert ist. Bei Abschluss einer Bewegung des Stützkopfes 32 zu der Indexposition wird der Servomotor 36 betätigt, um den Stützschuh 35 schnell zu der Kurbelwelle W zu führen, wie durch eine gestrichelte Linie in 9 repräsentiert ist (Schritt 84). Dieser Vorrückbetrag ist vorhergehend gesetzt, so dass der Stützschuh 35 stoppt während ein bestimmter Spalt zwischen dem Stützschuh 35 und dem Lagerzapfen J2 gelassen ist. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden alle Lagerzapfen J1 bis J5 mittels dem Schleifrad 14 geschliffen, bevor ein Bearbeiten der Kurbelzapfen gestartet wird, oder werden zuvor auf zum Beispiel einer separaten Mehrradschleifmaschine geschliffen.
  • Der Stützschuh 35 wird bei einer geringeren Geschwindigkeit zugeführt, bis er die Oberfläche des geschliffenen Lagerzapfens J2 leicht berührt. Der Stützschuh wird in einer derartigen Kontaktposition durch Verwendung eines Signals gestoppt, das durch einen bekannten Detektor ausgegeben wird, wie beispielsweise einen AE-Sensor oder einem Vibrationssensor. Dann wird der Servomotor 19 betätigt, um den ersten Zapfen P zu einer indexierten Bearbeitungsstartposition (A) zu umlaufen, die in 10 gezeigt ist, in der der erste Zapfen P1 am nächsten zu dem Schleifrad 14 (dem Feinbearbeitungsrad 15) gelegen ist und horizontal damit in einer Linie ist (Schritt 85).
  • Als nächstes wird die Bearbeitungssequenz N beurteilt (Schritt 86). In diesem Fall wird, da die Bearbeitungssequenz N 1 ist, lediglich ein Schleifzyklus ausgeführt (Schritt 87). Der Schleifzyklus selber ist bekannt. Wie durch eine durchgezogene Linie in 9 repräsentiert ist, hat der Schleifzyklus einen zügigen oder schnellen Vorschub, einen Grobschleifvorschub, ein Zwischenausfunken, das für einen vorgegebenen Zeitraum ausgeführt wird oder während die Kurbelwelle W um eine vorgegebene Zahl von Umdrehungen dreht, einen Feinschleifvorschub, ein Endausfunken, das für einen vorgegebenen Zeitraum ausgeführt wird oder während die Kurbelwelle W um eine vorgegebene Zahl von Umdrehungen dreht, und ein schnelles Zurückziehen. Um den Schleifzyklus auszuführen, steuert der Servomotor 27 einen Einstechbetrieb des Schleifradkopfes 8.
  • Beim Grobschleifen sind der Servomotor 19 und der Servomotor 27 gemäß den Profildaten PFD synchronisiert, wie in 10 gezeigt ist. Die Profildaten PFD repräsentieren die Beziehung zwischen dem Winkel (θn) der Umdrehung des Kurbelzapfens P in Bezug auf die Bearbeitungsstartposition (A) und die Position (Xθ) des Schleifradkopfes 8 im Bezug auf die Drehachse der Kurbelwelle W, wie zum Beispiel alle 0,5 Grad des Drehwinkels der Kurbelwelle W bestimmt ist. Die Profildaten PFD sind zuvor in dem RAM 64 gespeichert. Der Servomotor 27 bewegt den Schleifradkopf 8, so dass das Schleifrad 14 gemäß den Profildaten PFD vorrückt und zurückgezogen wird, während ein Grobschleifvorschub durchlaufen wird, wie in 9 gezeigt ist, das heißt während einem Zuführen zum Spanen gegen den Kurbelzapfens P. Somit wird das Schleifrad 14 gemäß der Umlaufbewegung des Kurbelzapfens P vorgerückt und zurückgezogen, während sie fortschreitend zum Spanen zugeführt werden.
  • Während einem Grobschleifen bewirkt der Hydraulikzylinder 51 der Messeinheit 40, die in 2 gezeigt ist, dass die Kolbenstange 51a zurückgezogen wird, wodurch der V-Block 45 mit dem ersten Zapfen P1 in Eingriff kommt, um ein Messen zu starten. Eine Messung wird im Ansprechen auf ein Signal gestartet, das von dem Sequenzkontroller 76 ausgegeben wird. Der V-Block 45 bewegt die Messposition auf die nachstehende Weise. Während der Kurbelzapfen P von der Position (B) von 10 bis zu seiner unteren Position nach unten umläuft, folgt der V-Block 45 dem Kurbelzapfen P, um mit dem Kurbelzapfen P in Eingriff zu kommen. In diesem Fall kann, um den V-Block 45 mit dem Kurbelzapfen P genauer einzugreifen, die Drehzahl der Kurbelwelle W verringert werden. Alternativ kann der Kurbelzapfen P in der Position (B) von 10 angehalten werden, um dem V-Block 45 zu erlauben, sich zu der Messposition zu bewegen.
  • Dann wird ein Grobschleifen des ersten Zapfens P1 gestartet. Während einem Grobschleifen überwacht der Messkopf der Messeinheit 40 die Abmessung des ersten Zapfens P1. Wenn der erste Zapfen P1 auf eine vorgegebene Abmessung geschliffen wird, gibt der Messkopf ein erstes Messsignal aus. Im Ansprechen auf das Signal wird ein Vorschub zum Spanen des Schleifradkopfes 8 gestoppt. Während der Schleifradkopf 8 gemäß der umlaufenden Bewegung des Kurbelzapfens P1 vorgerückt und zurückgezogen wird, wird ein Zwischenausfunkschleifen (Zerspanungstiefe ist 0) fortgeführt, bis die Kurbelwelle W eine vorgegebene Zahl von Umdrehungen gedreht hat. Somit ist ein Grobschleifen des ersten Zapfens P1 abgeschlossen. Der erste Zapfen P1 nimmt einen vorgegebenen Rundheitsgrad an. Als nächstes wird ein Feinschleifvorschub ausgeführt. Der Schleifradkopf 8 wird zum Zerspanen bei einer geringeren Drehzahl als einer Vorschubdrehzahl zum Grobschleifen zugeführt. Dieser Vorschub zum Zerspanen ist mit einer Vorrück-/Rückziehbewegung des Schleifradkopfes 8 kombiniert, die gemäß den Profildaten PFD bewirkt wird, wodurch ein Endschleifen des ersten Zapfens P1 bei geringerer Schleifdrehzahl ausgeführt wird. Ein Schleifabmaß des Kurbelzapfens P beträgt beispielsweise ungefähr 0,6 bis 1,2 Millimeter.
  • Wenn der erste Zapfen P1 auf eine vorgegebene Abmessung fein geschliffen ist, wird ein Feinschleifvorschub im Ansprechen auf ein zweites Messsignal gestoppt, das von dem Messkopf der Messeinheit 40 ausgegeben wird, gefolgt durch ein Endausfunkschleifen. Ebenso wird im Ansprechen auf das zweite Messsignal der Stützschuh 35 zurückgezogen, um hierdurch vom Lagern eines Lagerzapfens gelöst zu werden. Endausfunkschleifen wird ausgeführt, bis die Kurbelwelle W sich um eine vorgegebene Zahl von Umdrehungen gedreht hat. Die Position des Schleifradkopfes 8, wie gemessen, wenn der erste Zapfen P1 eine vorgegebene Umlaufphase annimmt, zum Beispiel wenn der erste Zapfen P1 zu der Bearbeitungsstartposition (A) von 10 zurückkehrt, wird auf der Basis eines Ausgangs von dem Wertgeber 27E ausgegeben und als „D1" in der Spalte „Bearbeitungssequenz N1" der Radpositionsspeichertabelle WPMT von 7 gespeichert. Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung wird jedesmal, wenn ein Schleifen von dem jeweiligen Kurbelzapfen P abgeschlossen ist, die Position „Dn" des Schleifradkopfes 8 während einem Ausfunkschleifen gespeichert. Auf der Basis der gespeicherten Position Dn wird die Endbearbeitungsstartposition des Endbearbeitungsrads 15 bestimmt.
  • Bei Abschluss eines Endausfunkschleifens und wenn die Position des Schleifradkopfes 8 während einem Endausfunkschleifen gespeichert ist, wird der Hydraulikzylinder 51 von 2 rückwärts betätigt, um die Messeinheit 40 zu der Warteposition zurückzubringen, die durch die gestrichelte Linie in 2 repräsentiert ist. Ferner wird der Servomotor 27 betätigt, um den Schleifradkopf 8 schnell von der Kurbelwelle W zurückzuziehen. Gleichzeitig wird der Servomotor 19 gestoppt, so dass die Kurbelwelle W stoppt, sich zu drehen. Wenn der Schleifradkopf 8 sein Zurückziehende erreicht, wird der Bearbeitungssequenzzähler N um 1 erhöht (Schritt 88). Die Steuerung kehrt zu Schritt 83 zurück und die Schritte 83 bis 86 werden wie vorstehend beschrieben wiederholt. In der nachfolgenden Bearbeitungssequenz N2 der Indexpositionsspeichertabelle IPMT bewirkt der Servomotor 25, dass der linke Tisch 6 zu einer Indexposition bewegt wird, in der das Schleifrad 14 mit dem zweiten Zapfen P2 in Linie ist. Ferner wird der rechte Tisch 7 zu einer Indexposition bewegt, in der das Feinbearbeitungsrad 15 in Linie mit dem ersten Zapfen P1 ist. In diesem Fall wird der Stützschuh 35 in der gleichen Position korrespondieren zu dem zweiten Lagerzapfen J2 gehalten. (siehe 8B).
  • Als nächstes wird der Stützschuh 35 vorgerückt, bis er den zweiten Lagerzapfen J2 sanft berührt, um hierdurch den zweiten Lagerzapfen J2 zu Stützen (Schritt 84). Ein Betrieb des Servomotors 19 wird so gesteuert, dass der zweite Zapfen P2 zu der Position (A) von 10 umläuft. Wenn die Bearbeitungssequenz als anders als 1 beurteilt wird (Schritt 86), wird die Feinbearbeitungsstartposition berechnet (Schritt 89). Insbesondere wird die Feinbearbeitungsstartposition auf der Basis der Daten D1 hinsichtlich der Position des Schleifrads 14 berechnet, die bei Abschluss eines Schleifens erfasst wird und in der Radpositionsspeichertabelle WPNT gespeichert ist, und Daten, die in dem RAM 64 hinsichtlich der Durchmesser des Schleifrads 14 und des Feinbearbeitungsrads 15 und dem Unterschied einer Vorschubposition zwischen dem Schleifradkopf 8 und dem Feinbearbeitungsradkopf 9 gespeichert sind. Dieser Unterschied in Vorschubpositionen wird zuvor durch Abziehen der Durchmesserdifferenz zwischen dem Schleifrad 14 und dem Feinbearbeitungsrad 15 von einer Positionsdifferenz zwischen dem Schleifradkopf 8 und dem Feinbearbeitungsradkopf 9 erhalten, wie gemessen, wenn das Schleifrad 14 und das Feinbearbeitungsrad 15 in sanften Kontakt mit dem gleichen Kurbelzapfen (oder einem Master) gebracht werden. Falls erforderlich kann die vorstehende Berechnung ferner Vorschubteilungssprungeigenschaften und thermische Verschiebungseigenschaften des Schleifrad- und Feinbearbeitungsradkopfes 14 und 15 berücksichtigen.
  • Wenn die somit berechnete Feinbearbeitungsstartposition D1' in dem Bereich „auf Feinbearbeitungsstartposition" der Bearbeitungssequenzspalte „N2" gespeichert wird, wird die Bearbeitungssequenz wieder beurteilt (Schritt 90). In diesem Fall wird, da die Bearbeitungssequenz anders als fünf beträgt, ein paralleler Schleiffeinbearbeitungszyklus ausgeführt (Schritt 91). Dieser Zyklus wird gemäß einer Unterroutine ausgeführt, die in 5 gezeigt ist. Der Schleifradkopf 8 und der Feinbearbeitungsradkopf 9 werden zugeführt, wie durch eine durchgezogene Linie und eine doppelte Linie in 9 repräsentiert ist. Der Schleifradkopf 8 wird in dem vorstehend genannten Fall eines Schleifzyklus, der lediglich ausgeführt wird, betätigt. Somit ist der Betrieb des Feinbearbeitungsradkopfes 9 hauptsächlich beschrieben. Zunächst bewirkt der Servomotor 28, dass der Feinbearbeitungsradkopf 9 parallel mit einem schnellen Vorschub des Schleifradkopfes 8 schnell zu dem ersten Zapfen P1 zugeführt wird (Schritt 911).
  • Wenn der Feinbearbeitungsradkopf 9 ein vorgerücktes Ende eines schnellen Vorschubs erreicht, wird der Schleifradkopf 8 zum Grobschleifen zugeführt und die Messeinheit 40 rückt zu der Messposition vor (Schritt 912), während der Feinbearbeitungsradkopf 9 an dem vorgerückten Ende wartet, bis das erste Messstufensignal, das einen Abschluss eines Grobschleifens anzeigt, ausgegeben wird (Schritt 913).
  • Wenn das erste Messstufensignal ausgegeben wird, wird ein Zwischenausfunken gestartet. Zu diesem Zeitpunkt eines Vorrückens- und Zurückziehens gemäß einer Drehung der Kurbelwelle W auf der Basis der Profildaten PFD, wie in 10 gezeigt ist, wird der Feinbearbeitungsradkopf 9 zu der Feinbearbeitungsstartposition D1' zugeführt, die in der Radpositionsspeichertafel WPMT gespeichert ist (Schritt 914). Somit hat das Feinbearbeitungsrad 15 eine Position im Wesentlichen in Linie mit der geschliffenen Fläche des ersten Zapfens P1 erreicht. Da die Feinbearbeitungsstartposition D1' auf der Basis der Position des Schleifradkopfes 8 bestimmt wird, wie durch ein Ausfunkschleifen des ersten Zapfens P1 erfasst ist, der ein Grobschleifen durchlaufen hat, wenn der Feinbearbeitungsradkopf 9 in der Feinbearbeitungsstartposition D1' ist, ist das Feinbearbeitungsrad 15 in sanftem Kontakt mit der geschliffenen Fläche des ersten Zapfens P1, das heißt die Tiefe eines Einstiches ist Null. Als ein Ergebnis wird, wenn das Feinbearbeitungsrad 15 zum Feinbearbeiten parallel mit einem Zuführen des Schleifrads 14 zum Feinschleifen des zweiten Zapfens P2 zugeführt wird (Schritt 915), das Feinbearbeitungsrad 15 fortschreitend und verlässlich zum Zerspanen um ein vorgegebenes Feinbearbeitungsabmaß zugeführt, während der Feinbearbeitungsradkopf 9 synchron mit einer Drehung der Kurbelwelle W gemäß den Profildaten PFD vorgerückt und zurückgezogen wird. Somit wird der erste Zapfen P1 auf einen vorgegebenen Durchmesser ohne Verwendung der Messeinheit 40 von 20 feinbearbeitet.
  • Wenn das zweite Messstufensignal von der Messeinheit 40 ausgegeben wird (Schritt 916), wie vorstehend erwähnt ist, wird ein Abschlussausfunkschleifen ausgeführt und gleichzeitig wird der Stützschuh 35 zurückgezogen (Schritt 917). Während einem Endausfunkschleifen endbearbeitet das Schleifrad 14 den zweiten Zapfen P2, während die Tiefe des Einstichs Null ist. Parallel mit einem Abschlussausfunkschleifen, das durch das Schleifrad 14 ausgeführt wird, führt das Schleifrad 15 ein Abschlussendbearbeiten des ersten Zapfens P1 aus, während die Tiefe des Einstiches Null ist. Ein Abschlussausfunkschleifen wird fortgesetzt, bis die Kurbelwelle W um mehrere Umdrehungen gedreht hat. Bei Abschluss eines Abschlussausfunkschleifens wird die Messeinheit 40 zu ihrer Warteposition zurückgeführt und der Schleifradkopf 8 und der Feinbearbeitungsradkopf 9 werden zu ihren zurückgezogenen Enden zurückgezogen (Schritt 918), womit der parallele Schleiffeinbearbeitungszyklus abgeschlossen ist, der aus einem Schleifen des zweiten Zapfens P2 und einem Feinbearbeiten des ersten Zapfens P1 besteht.
  • Danach wird die Bearbeitungssequenz N3 spezifiziert (Schritt 88). Die vorstehend beschriebenen Schritte 83 bis 91 werden wiederholt. In der Bearbeitungssequenz N3, wie in 8C gezeigt ist, werden ein Schleifen des dritten Zapfens P3 und ein Feinbearbeiten des zweiten Zapfens P2 parallel ausgeführt. In der Bearbeitungssequenz N4, wie in 8D gezeigt ist, werden ein Schleifen des vierten Zapfens P4 und ein Feinbearbeiten des dritten Zapfens P3 parallel ausgeführt. In der Bearbeitungssequenz N5 kehrt der linke Tisch 6 zu seiner Ursprungsposition zurück, in der das Schleifrad 14 dem Spannfutter 20 zugewandt ist. Wie in 8E gezeigt ist, wird ein Feinbearbeitungszyklus lediglich an dem vierten Zapfen P4 ausgeführt (Schritt 92). Grundsätzlich wird dieser alleinige Feinbearbeitungszyklus ausgeführt, wie durch die doppelte Linie in 9 repräsentiert ist. Wenn jedoch der Feinbearbeitungsradkopf 15 sein vorgerücktes Ende des schnellen Vorschubs erreicht, wird der Feinbearbeitungsradkopf 15 unmittelbar zu der Feinbearbeitungsstartposition ohne Warten an dem vorgerückten Ende zugeführt. Bei Abschluss dieses alleinigen Feinbearbeitungszyklus wird der rechte Tisch 7 in 1 nach rechts bewegt (Schritt 93), um hierdurch zu seiner Ursprungsposition zurückzukehren. Somit wird ein Schleifen und Feinbearbeiten aller Kurbelzapfen P1 bis P4 abgeschlossen.
  • In besonderen Maße stützt in den Bearbeitungssequenzen mit den Nummern N3 bis N5 der Stützschuh 35 den dritten Lagerzapfen J3 oder den vierten Lagerzapfen J4, wie in 8C bis 8E gezeigt ist. In jeglichem dieser Fälle wird, wie aus 9 ersichtlich ist, der Stützschuh 35 von einem Lagern des Lagerzapfens J3 oder J4 in der letzten Stufe eines Feinbearbeitens oder gleichzeitig mit dem Start eines letzten Ausfunkens gelöst.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, durchlaufen gemäß einem grundsätzlichen Merkmal der vorliegenden Erfindung Objektabschnitte zum Bearbeiten eines Werkstücks, wie beispielsweise Kurbelzapfen, nacheinander ein Schleifen oder Feinbearbeiten, während das Werkstück auf eine unveränderte Weise an einer einzigen Schleifmaschine gelagert ist, wodurch ein intensives Bearbeiten durchgeführt wird, um hierdurch eine Bearbeitungszeit zu verkürzen und eine Bearbeitungsgenauigkeit zu verbessern. Insbesondere wird, da die räumliche Beziehung (das heißt Relativposition) zwischen dem Feinbearbeitungsrad 15 und dem Werkstück W genau gesteuert wird, die geometrische Genauigkeit von geschliffenen Abschnitten des Werkstücks W, die durch Schleifen erreicht worden sind, nicht verschlechtert. Gemäß einem weiteren grundsätzlichen Merkmal der vorliegenden Erfindung werden ein Schleifen eines unbearbeiteten Abschnitts des Werkstücks W und ein Feinbearbeiten eines geschliffenen Abschnitts des Werkstücks W parallel ausgeführt, um hierdurch eine Gesamtzeit zu verkürzen, die zum Schleifen und Feinbearbeiten aller Objektabschnitte des Werkstücks W erforderlich ist. Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird in der letzten Stufe eines Feinbearbeitens ein mechanischer Eingriff zwischen dem Werkstück W und der Stützeinheit 30 beseitigt, um hierdurch einen nachteiligen Effekt auf eine Feinbearbeitungsoberfläche zu verhindern, der andererseits aus einem derartigen mechanischen Eingriff resultieren würde. Gemäß noch einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung wird ein Feinbearbeiten des Kurbelzapfens W nicht einer prozessinternen Messsteuerung ausgesetzt, wodurch das Ausbilden einer Kontaktriefe auf einer fein bearbeiteten Fläche vermieden wird, was andererseits aus einem Kontakt mit dem V-Block der Messeinheit 40 oder dem Messfühler 46 resultieren würde. Trotzdem können Kurbelzapfen auf eine gewünschte Abmessung feinbearbeitet werden.
  • Beim Feinbearbeiten von jedem Kurbelzapfen P wird der Kurbelzapfen P um einen Betrag von 5 μm bis 0,02 mm (im Durchmesser) verkürzt und durchläuft dann ein Ausfunken zum Endbearbeiten. Durch Verwendung der Indexpositionsspeichertabelle (IPMT) eines zu schleifenden Objektabschnitts kann ein feinzubearbeitender Objektabschnitt und ein durch den Stützschuh 35 zu lagernder Lagerzapfen wie gewünscht für eine individuelle Bearbeitungssequenznummer spezifiziert werden. Somit kann die Bearbeitungssequenz wie gewünscht einer Vielzahl von Objektabschnitten gemäß Eigenschaften des Werkstücks W zugewiesen werden.
  • 11 zeigt ein Kühlmittelzufuhrsystem, das der Kurbelzapfenschleifmaschine des vorliegenden Ausführungsbeispiels zugeordnet ist. Dieses Kühlmittelzufuhrsystem hat eine Kühlmittelzufuhreinheit CS zum Zuführen von zum Beispiel einem wasserlöslichen Kühlmittel, eine Luftzufuhreinheit AS und eine Ölzufuhreinheit OS. Die Luftzufuhreinheit AS kann durch ein Luftanlagenzufuhrsystem ersetzt werden. Die Kühlmittelzufuhreinheit CS hat eine Kühlmitteldüse 100, die an dem Schleifradkopf 8 abgestützt ist, und hat einen Ausgabeanschluss, der zu einem Schleifbereich gerichtet ist, eine Kühlmitteldüse 101, die an dem Feinbearbeitungsradkopf abgestützt ist, und einen Ausgabeanschluss hat, der zu dem Kurbelzapfen P gerichtet ist, der dem Feinbearbeiten ausgesetzt ist und eine Ölnebeldüse 102, die an dem Feinbearbeitungsradkopf 9 abgestützt ist und angepasst ist, um einen Ölnebel über einen Abschnitt der Feinbearbeitungsfläche des Feinbearbeitungsrads 15 auszugeben, das stromaufwärts eines Feinbearbeitungsbereichs gelegen ist.
  • Ein Öltropfenzufuhrschlauch 103 ragt in die Ölnebeldüse 102 und erstreckt sich nahe einem Ausgabeanschluss der Ölnebeldüse 102.
  • Eine Pumpe PL mit großer Kapazität führt Kühlmittel zu der Kühlmitteldüse 100 mit einer Rate von 40 bis 50 Litern pro Minute zu, um eine große Menge an Kühlmittel zu einem Schleifbereich auszugeben, wodurch ein Erwärmen des Kurbelzapfens P (Zapfenbreite zum Beispiel 20 Millimeter), der ein Bearbeiten mit starker Beanspruchung durchläuft, unterdrückt. Eine Pumpe PS mit kleiner Kapazität führt eine kleine Kühlmittelmenge zu der Düse 101 durch einen Filter FLT zu, um Kühlmittel von der Düse 101 zu dem Kurbelzapfen P bei einer Rate von ungefähr 0,1 bis 0,3 Liter pro Minute pro Düsenbreite von 10 mm zuzuführen, wodurch der Kurbelzapfen P gekühlt wird. Die Menge des Kühlmittels, die zu dem Kurbelzapfen P während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, ist nicht größer als ein Zehntel des Kühlmittels, das zu dem Schleifbereich während einem Schleifen zugeführt wird. Der Filter FLT hat feine Maschen, um eine Ausbildung von Kratzern auf einer fein bearbeiteten Fläche zu verhindern. Der Filter FLT hat eine Fähigkeit zum Filtern von Verunreinigungen, die eine Größe von zum Beispiel nicht weniger als 20 μm haben, oder eine höhere Filterleistung.
  • Die Luftzufuhreinheit RS führt Luft mit 4 Atmosphären zu der Düse 102 zu. Die Ölzufuhreinheit OS, die in 12 gezeigt ist, führt Öl zu, um pflanzliches Öl aus dem Schlauch 103 bei einer Rate von zum Beispiel einem bis mehreren Tröpfchen pro Sekunde zu tropfen. Als ein Ergebnis bewirkt, während Luft von der Ölnebeldüse 102 bei einer Rate von 100 Litern pro Minute pro Düsenbreite von 10 mm ausgegeben wird, die somit ausgegebene Luft, dass pflanzliches Öl in der Form von Nebel zu dem Feinbearbeitungsrad 15 bei einer Rate von ungefähr 10 cm3 pro Stunde (0,6 cm3 pro Minute) je Düsenbreite von 10 mm ausgegeben wird. In 11 bezeichnet ein Bezugszeichen 104 eine Sammelfläche, die an dem Bett 1 ausgebildet ist, oder eine Sammelpfanne, die an dem Bett 1 über ein Wärmeisolierendes Material angeordnet ist, zum Sammeln von Kühlmittel.
  • In dem vorstehend beschriebenen Schleifprozess arbeitet die Pumpe PL, während der Schleifradkopf 8 zu dem Kurbelzapfen P von seinem zurückgezogenen Ende vorgerückt wird. In dem vorstehend beschriebenen Feinbearbeitungsprozess arbeiten die Pumpe PS, die Luftzufuhreinheit AS und die Ölzufuhreinheit OS, während der Feinbearbeitungsradkopf 9 von seinem zurückgezogenen Ende zu dem Kurbelzapfen P vorgerückt wird. In dem Feinbearbeitungsprozess wird, während eine kleine Menge an Kühlmittel zu dem Kurbelzapfen P zugeführt wird, pflanzlicher Ölnebel über das Feinbearbeitungsrad 15 gesprüht. Somit wird während einem Feinbearbeiten kaum dynamischer Druck in einer Kontaktfläche zwischen dem Kurbelzapfen P und dem Feinbearbeitungsrad 15 generiert, wodurch die Flächengenauigkeit einer fein bearbeiteten Fläche verbessert wird und eine Verschlechterung der geometrischen Genauigkeit der fein bearbeiteten Oberfläche verhindert wird.
  • Andere Ausführungsbeispiele
  • In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die vorliegende Erfindung in der Form einer Kurbelzapfenschleifmaschine ausgeführt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses beschränkt. Die vorliegende Erfindung kann auf eine Schleifmaschine zum Schleifen und feinbearbeiten einer Vielzahl von axial getrennten Abschnitten eines Werkstücks angewandt werden, zum Beispiel einem Zylinderschleifer, der angepasst ist, um ein Werkstück, das gestufte zylindrische Abschnitte hat, zu schleifen, einem Nockenwellenschleifer oder einem Kurbelwellenlagerzapfenschleifer.
  • Gemäß dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein intensives Bearbeiten im Bezug auf das Schleifen und Feinbearbeiten von Kurbelzapfen ausgeführt. Ein Schleifen und fein bearbeiten von Lagerzapfen J1 bis J5 kann jedoch vor oder nach Schleifen oder Feinbearbeiten von Kurbelzapfen ausgeführt werden. In diesem Fall durchlaufen die Lagerzapfen J1 bis J5 ein Schleifen und Feinbearbeiten in dem ersten Schritt und die anderen Kurbelzapfen P1 bis P4 durchlaufen ein Schleifen und Feinbearbeiten in dem zweiten Schritt. Ein Schleifen und Feinbearbeiten der Lagerzapfen J1 bis J5 wird auf eine im Wesentlichen zu der eines Schleifens und Feinbearbeitens von Kurbelzapfen P1 bis P4 gleichen Weise ausgeführt.
  • Insbesondere durchläuft in der Bearbeitungssequenz N1 nur der erste Lagerzapfen J1 ein Schleifen, das durch das Schleifrad 14 bewirkt wird. In der Bearbeitungssequenz N2 bearbeitet das Feinbearbeitungsrad 15 den ersten Lagerzapfen J1 fein, der ein Schleifen durchläuft, das durch das Schleifrad 14 parallel mit einem Schleifen des zweiten Lagerzapfens J2 bewirkt wird. In den Bearbeitungssequenzen N3 bis N5 durchlaufen der dritte Lagerzapfen J3 und der zweite Lagerzapfen J2, der vierte Lagerzapfen J4 und der dritte Lagerzapfen J3, und der fünfte Lagerzapfen J5 und der vierte Lagerzapfen J4 parallel ein Schleifen und Feinbearbeiten. In der letzten Bearbeitungssequenz N6 durchläuft der fünfte Lagerzapfen J5 ein Feinbearbeiten. In dem Fall, in dem die Achsbreite eines Lagerzapfens größer als die eines Kurbelzapfens ist, beinhaltet ein Schleifen und Feinbearbeiten des Lagerzapfens eine bekannte Oszillation des Schleifrads 14 und des Feinbearbeitungsrads 15. Beim Schleifen und Feinbearbeiten eines Lagerzapfens werden das Schleifrad 14 und das Feinbearbeitungsrad 15 gemäß zum Beispiel dem Schleifzyklus von 9 vorgerückt. Während einem Schleifen und Feinbearbeiten gemäß diesem Schleifzyklus besteht kein Bedarf zur Synchronisation zwischen einer Drehung der Kurbelwelle W und der Vorrückbewegung des Schleifrads 14 oder des Feinbearbeitungsrads 15. Während einem Schleifen wird der Durchmesser eines Lagerzapfens im Prozess eines Schleifens durch Verwendung der Messeinheit von 1 gemessen und die Vorrückbewegung des Schleifrads 14 durchläuft dementsprechend eine prozessinternen Steuerung. Wenn das Schleifrad 14 zurückgezogen wird, wird die Position des Schleifradkopfes 8 gespeichert. Wenn der geschliffene Lagerzapfen feinzubearbeiten ist, wird eine räumliche Beziehung (d.h. eine Relativposition) zwischen dem Feinbearbeitungsrad 15 und dem geschliffenen Lagerzapfen auf der Basis der gespeicherten Positionsdaten bestimmt.
  • Offensichtlich sind verschieden Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung angesichts der vorstehenden Leere möglich. Es ist daher zu verstehen, dass innerhalb des Bereichs der anhängenden Ansprüche die Erfindung anders ausgeführt werden kann, wie hierin speziell beschrieben ist.
  • Eine Kombinationsschleifmaschine schleift eine Vielzahl von axial angeordneten Abschnitten eines Werkstücks unter Verwendung eines Schleifrads, das drehbar an einem ersten Radkopf gelagert ist, und eines Feinbearbeitungsrads, das drehbar an einem zweiten Radkopf gelagert ist. Eine numerische Steuereinheit steuert Vorschubeinheiten für den ersten und den zweiten Radkopf, um den ersten und den zweiten Radkopf unabhängig voneinander in die axiale Richtung des Werkstücks und in die Richtung senkrecht zu der Axialen Richtung zu bewegen, so dass jeder der axial angeordneten Abschnitte durch das Schleifrad geschliffen wird und gleichzeitig mit diesen ein anderer geschliffener Abschnitt durch das Feinbearbeitungsrad fein bearbeitet wird.

Claims (18)

  1. Kombinationsschleifmaschine mit: einem Bett (1); einem Werkstücklagermechanismus, der an dem Bett (1) angeordnet ist und angepasst ist, um ein Werkstück (W) drehbar zu lagern, das eine Vielzahl von axial angeordneten Objektabschnitten hat, die zu bearbeiten sind; einem ersten Radkopf (8) und einem zweiten Radkopf (9), die an dem Bett (1) angeordnet sind, um entlang eines gemeinsamen Weges parallel zu der axialen Richtung des Werkstückes (W) verschiebbar zu sein, wobei der erste Radkopf (8) und der zweite Radkopf (9) Grundpositionen an entgegengesetzten Enden des gemeinsamen Wegs an dem Bett (1) haben und jeder in die axiale Richtung des Werkstücks (W) und in eine radiale Richtung senkrecht zu der Achse des Werkstücks (W) beweglich ist; einem Schleifrad (14), das an dem ersten Radkopf (8) gelagert ist und angepasst ist, um die Objektabschnitte (P1–P4) des Werkstücks (W) zu schleifen; einer ersten Vorschubeinheit (3, 12) zum Bewegen des ersten Radkopfes (8) in die axiale und die radiale Richtung; einer zweiten Vorschubeinheit (4, 13) zum Bewegen des zweiten Radkopfes (9) in die axiale und die radiale Richtung; gekennzeichnet durch ein Feinbearbeitungsrad (15), das an dem zweiten Radkopf (9) drehbar gelagert ist und angepasst ist, um die Objektabschnitte (P1–P4) des Werkstückes (W) fein zu bearbeiten, die mittels dem Schleifrad (14) bearbeit worden sind; eine numerischen Steuereinheit zum Steuern der ersten Vorschubeinheit (3, 12) und der zweiten Vorschubeinheit (4, 13), um den ersten (8) und den zweiten (9) Radkopf unabhängig voneinander zu bewegen, so dass die axial angeordneten Objektabschnitte (P1–P4) erst durch das Schleifrad (14) geschliffen werden und dann durch das Feinbearbeitungsrad (15) fein bearbeitet werden, eine Positionsspeichereinrichtung zum Speichern von Datenwerten hinsichtlich einer wie bei Abschluss eines Schleifens von jedem der Objektabschnitte (P1–P4) erfassten Position des ersten Radkopfes (8); und eine Steuereinrichtung zum Steuern der zweiten Vorschubeinheit (4, 13) für den zweiten Radkopf (9), um einen Kontaktpunkt des Feinbearbeitungsrades (15) an einer geschliffenen Fläche des Objektabschnitts auf der Basis eines Positionsdatenwerts, der in der Positionsspeichereinrichtung gespeichert ist, zu positionieren, wenn ein Feinbearbeiten zu starten ist.
  2. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 1, ferner mit einer Stützeinheit (30) zum Lagern des Werkstücks (W) von entgegengesetzt dem Schleifrad (14) von dem ersten Radkopf (8), wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass die Stützeinheit (30) das Werkstück (W) stützt, zumindest wenn das Schleifrad (14) ein Grobschleifen ausführt, und so dass die Stützeinheit (30) das Werkstück (W) nicht stützt, zumindest wenn das Feinbearbeitungsrad (15) des zweiten Radkopfes (9) eine Endstufe eines Feinbearbeitens ausführt.
  3. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 1, wobei das Werkstück eine Form einer Kurbelwelle (W) annimmt, die eine Vielzahl von Kurbelzapfen (P1–P4) hat, die in bestimmten Abständen axial angeordnet sind, wobei der Werkstücklagermechanismus eine lagernde Antriebseinheit (19) zum Drehen der Kurbelwelle (W) und eine Lagerzapfenachse hat, um die Kurbelzapfen (P1–P4) um die Lagerzapfenachse zu rotieren; und wobei während einem Schleifen des Kurbelzapfens (P1–P4) ein Servomotor (27) der ersten Vorschubeinheit für den ersten Radkopf synchron mit einem Servomotor (19) des Werkstücklagermechanismus angetrieben wird und während einem nachfolgenden Feinbearbeiten des Kurbelzapfens (P1–P4) ein Servomotor (28) der zweiten Vorschubeinheit des zweiten Radkopfes (9) synchron mit dem Servomotor (19) des Werkstücklagermechanismus angetrieben wird.
  4. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 1, ferner mit: einer ersten Zufuhreinrichtung (PL) zum Zuführen einer großen Menge an Kühlmittel zu einem Schleifbereich, der zwischen dem Schleifrad und dem Objektabschnitt (P1–P4) während einem Schleifen gelegen ist; und einer zweiten Zufuhreinrichtung (PS) zum Zuführen einer kleinen Menge an Kühlmittel zu dem Objektabschnitt (P1–P4) und versprühen eines Ölnebels, der als ein Schmiermittel dient, während einem Feinbearbeiten über das Feinbearbeitungsrad (15).
  5. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 4, ferner mit einem Filter (FLT) zum Verhindern eines Eintritts von Fremdstoffen in ein Kühlmittel, das während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, wobei eine Menge an Kühlmittel, die während einem Feinbearbeiten zugeführt wird, nicht größer als 1/10 des Kühlmittels ist, das während einem Schleifens zu dem Schleifbereich zugeführt wird.
  6. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 3, wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass bevor oder nachdem die Kurbelzapfen (P1–P4) geschliffen sind und fein bearbeitet sind, eine Vielzahl von Lagerzapfen (J1–J5) der Kurbelwelle geschliffen und fein bearbeitet sind.
  7. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 1, wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, um die erste und die zweite Vorschubeinheit zu steuern, so dass, nach dem anfänglichen Schleifen des Objektabschnitts, der nahe der Grundposition des zweiten Radkopfes (9) gelegen ist, das Schleifrad (14) des ersten Radkopfes (8) die verbleibenden Objektabschnitte nacheinander schleift, während der erste Radkopf (8) zu seiner Grundposition zurückkehrt, und so dass das Feinbearbeitungsrad (15) des zweiten Radkopfes (5) die Objektabschnitte, die mittels dem Schleifrad (15) geschliffen worden sind, während der zweite Radkopf (9) sich zu der Grundposition des ersten Radkopfes (8) bewegt und parallel mit einem Schleifen, das mittels dem Schleifrad (15) ausgeführt wird, nacheinander fein bearbeitet.
  8. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 7, wobei die numerische Steuereinheit: eine Positionsspeichereinrichtung zum Speichern von Datenwerten hinsichtlich einer wie bei Abschluss eines Schleifens von jedem der Objektabschnitte erfassten Position des ersten Radkopfes (8) und eine Steuereinrichtung zum Steuern der zweiten Vorschubeinheit für den zweiten Radkopf (9) hat, um einen Kontaktpunkt des Feinbearbeitungsrades (15) an einer Schleiffläche des Objektabschnitts auf der Basis eines Positionsdatenwertes zu speichern, der in der Positionsspeichereinrichtung gespeichert wird, wenn ein Feinbearbeiten zu starten ist.
  9. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 7, ferner mit einer Stützeinheit (30) zum Lagern des Werkstücks (W) von in entgegengesetzt dem Schleifrad (14) des ersten Radkopfes (8), wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass die Stützeinheit (30) das Werkstück (W) stützt, mindestens wenn das Schleifrad (14) ein Grobschleifen ausführt, und so dass die Stützeinheit (30) das Werkstück (W) nicht lagert, zumindest wenn das Feinbearbeitungsrad (15) des zweiten Radkopfes (9) eine Endstufe eines Feinbearbeitens ausführt.
  10. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 7, wobei das Werkstück (W) eine Form einer Kurbelwelle annimmt, die eine Vielzahl von Kurbelzapfen (P1–P4) hat, die axial in bestimmten Abständen angeordnet sind, wobei der Werkstücklagermechanismus eine lagernde Antriebseinheit (19) zum Drehen der Kurbelwelle (W) um eine Lagerzapfenachse hat, um hierdurch die Kurbelzapfen (P1–P4) um die Lagerzapfenachse zu rotieren; und wobei während einem Schleifen des Kurbelzapfens (P1–P4) ein Servomotor (27) der ersten Vorschubeinheit für den ersten Radkopf (8) synchron mit einem Servomotor (19) des Werkstücklagermechanismus angetrieben wird und wobei während einem nachfolgenden Feinbearbeiten des Kurbelzapfens (P1–P4) ein Servomotor (28) der zweiten Vorschubeinheit für den zweiten Radkopf (9) synchron mit dem Servomotor (19) des Werkstücklagermechanismus angetrieben wird.
  11. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 7, ferner mit: einer ersten Zufuhreinrichtung (PL) zum Zuführen einer großen Menge an Kühlmittel zu einem Schleifbereich, der zwischen dem Schleifrad (14) und dem Objektabschnitt während einem Schleifen gelegen ist; und einer zweiten Zufuhreinrichtung (PS) zum Zuführen einer kleinen Menge an Kühlmittel zu dem Objektabschnitt und Versprühen eines Ölnebels, der als ein Schmiermittel dient, über dem Feinbearbeitungsrad (15) während einem Feinbearbeiten.
  12. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 10, wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass, bevor oder nachdem die Kurbelzapfen (P1–P4) geschliffen sind und feinbearbeitet sind, eine Vielzahl von Lagerzapfen (J1–J5) der Kurbelwelle geschliffen und feinbearbeitet sind.
  13. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 1, wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass das Schleifrad (14) des ersten Radkopfes (8) jeden von den Objektabschnitten gemäß einem Schleifzyklus schleift, der einen Grobschleifschritt, in dem eine Vorschubgeschwindigkeit zum Bearbeiten relativ hoch ist, und einen Feinschleifschritt beinhaltet, in dem eine Vorschubgeschwindigkeit zum Bearbeiten verhältnismäßig gering ist, und so dass das Feinbearbeitungsrad (15) des zweiten Radkopfes (9) parallel mit dem Feinschleifschritt einen geschliffenen Objektabschnitt feinbearbeitet.
  14. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 13, wobei die numerische Steuereinheit: eine Positionsspeichereinrichtung zum Speichern von Datenwerten hinsichtlich einer wie bei Abschluss eines Schleifens von jedem der Objektabschnitte erfassten Position des ersten Radkopfes (8); und eine Steuereinrichtung zum Steuern der zweiten Vorschubeinheit für den zweiten Radkopf (9) hat, um einen Kontaktpunkt des Feinbearbeitungsrades (15) an einer geschliffenen Fläche des Objektabschnitts auf der Basis eines Positionsdatenwerts zu positionieren, der in der Positionsspeichereinrichtung gespeichert wird, wenn ein Feinbearbeiten zu starten ist.
  15. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 13, ferner mit einer Stützeinheit (30) zum Stützen des Werkstückes (W) von entgegengesetzt dem Schleifrad (14) des ersten Radkopfes (8), wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass die Stützeinheit (30) das Werkstück (W) stützt, zumindest wenn das Schleifrad (14) Grobschleifen ausführt, und so dass die Stützeinheit (30) das Werkstück (W) nicht stützt, zumindest wenn das Feinbearbeitungsrad (15) den zweiten Radkopf (9) bei einer Endstufe eines Feinbearbeitens ausführt.
  16. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 13, wobei das Werkstück (W) eine Form einer Kurbelwelle annimmt, die eine Vielzahl von Kurbelzapfen (P1–P4) hat, die axial in bestimmten Abständen angeordnet sind, wobei der Werkstücklagermechanismus eine lagernde Antriebseinheit (19) zum Drehen der Kurbelwelle (W) um eine Lagerzapfenachsen hat, um hierdurch die Kurbelzapfen (P1–P4) um die Lagerzapfenachse zu rotieren; und wobei während einem Schleifen des Kurbelzapfens (P1–P4) ein Servomotor (27) der ersten Vorschubeinheit für den ersten Radkopf (8) synchron mit einem Servomotor (19) des Werkstücklagermechanismus angetrieben wird, und wobei während einem nachfolgenden Feinbearbeiten des Kurbelzapfens (P1–P4) ein Servomotor (28) der zweiten Vorschubeinheit für den zweiten Radkopf (15) synchron mit dem Servomotor (19) des Werkstücklagermechanismus angetrieben wird.
  17. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 13, ferner mit: einer ersten Zufuhreinrichtung (PL) zum Zuführen einer großen Menge an Kühlmittel zu einem Schleifbereich, der zwischen dem Schleifrad (14) und dem Objektabschnitt während einem Schleifen gelegen ist; und einer zweiten Zufuhreinrichtung (PS) zum Zuführen einer kleinen Menge an Kühlmittel zu dem Objektabschnitt und Versprühen von Ölnebel, der als ein Schmiermittel dient, über das Feinbearbeitungsrad (15) während einem Feinbearbeiten.
  18. Kombinationsschleifmaschine nach Anspruch 16, wobei die numerische Steuereinheit programmiert ist, so dass, bevor oder nachdem die Kurbelzapfen (P1–P4) geschliffen und feinbearbeitet sind, eine Vielzahl von Kurbelzapfen (J1–J5) der Kurbelwelle geschliffen und feinbearbeitet ist.
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